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Ein Kartell zu führen, ist wie mit dem Motorrad durch den Verkehr zu rasen.
Jede Fehleinschätzung, jeder Fehler kann fatale Folgen haben.
Niemand gibt dir eine Anleitung dafür, was du als Boss tun musst,
also liegen alle schwierigen Entscheidungen bei dir.
Und wenn dich deine Leute hängen lassen, so schwer das auch ist,
so hast du keine Wahl, als sie gehen zu lassen.
Die Geschichte und die menschliche Natur haben es immer wieder gezeigt...
Oben zu bleiben, geht nie ohne Blutvergießen.
Wie sieht es aus?
Es hat sechs Monate gedauert, um alles zu arrangieren,
aber du wirst deine Sendung bis Ende der Woche erhalten.
-Gut. Wir sprechen bald wieder. -Alles klar, Boss.
Etwas für den Date-Abend.
Was ist das hier?
Dreitausend Quadratmeter Gewerbefläche.
Restaurants, Geschäfte, ein Kino.
-Unsere Zukunft. -Du willst ein Einkaufszentrum bauen?
Ich möchte, dass wir legale Unternehmen besitzen. Deshalb expandieren wir.
Uns gehört schon ein großer Teil des Südwestens.
Eine Expansion kann riskant sein.
Wenn wir mehr Geld machen, können wir mehr Immobilien kaufen.
Dann müssen wir nicht mehr mit Leuten wie Castel und Boaz arbeiten,
die sogar ihre eigenen Familien töten.
Meinst du wirklich, wir können legal in den USA Fuß fassen?
Viele große amerikanische Familienvermögen haben mit Verbrechen angefangen.
Warum nicht wir?
Du könntest hier dein Restaurant eröffnen. Was denkst du?
Potemkin Cantina.
Gefällt mir.
Konntest du James eine Nachricht schicken?
Niemand hat von ihm gehört. James ist ein Geist.
Alles in Ordnung am Hafen?
Warum sollte es das nicht sein? Es ist nur ein Lkw voller Kakteen.
Fang mit dem Laden an. Hey, Prinzessin.
-Wie geht es dir? -Gut. Glücklich und froh. Chewy.
-Haben wir endlich unsere Ware? -Ja.
Was hat Castel hier zu suchen?
Das ist eine Machtdemonstration.
Entschuldige meinen unangekündigten Besuch. Ich bin unterwegs nach LA
und wollte dir persönlich eine gute Nachricht überbringen.
Ein Freund in der mexikanischen Regierung hat mir geholfen,
sodass du nicht mehr wegen des Mordes an Epifanio Vargas gesucht wirst.
Du musst mächtige Freunde haben.
-Danke. -Gern geschehen.
Warum bist du wirklich hier?
Ich habe ein Problem.
Ein Gruppe kolumbianischer Bauern macht mir Konkurrenz,
und ich habe gehört, dass sie nach New Orleans liefern werden.
-Und du denkst, ich wäre die Käuferin? -Bist du es?
Ich habe einen Deal mit dir und mit dir allein.
Entschuldige, dass ich dich verdächtige.
Aber du weißt, dass man in diesem Geschäft überall Feinde hat.
Das heißt nicht, dass wir welche erfinden müssen, wo keine sind.
Ich setzte auf dich, Teresa.
Ich weiß das zu schätzen.
Danke.
Ich muss gehen.
Ich sage dir, wann die nächste Lieferung so weit ist.
-Ich wünsche dir eine gute Reise. -Ich danke dir.
Das ist keine Machtdemonstration.
Das ist Angst.
Die Agaven wurde entladen. Wir sind bereit, das Produkt abzufüllen.
Jetzt, wo wir startklar sind, läuft alles übers Darknet?
Nein. Wir brauchen einen Händler, um zur Ostküste zu expandieren.
Jemanden, der uns den wichtigsten Playern vorstellen kann.
Javier hat eine Idee.
Raul Rodriguez. Er ist ein kubanischer Dealer aus Miami.
Er bewegt in Florida etwa eine Tonne pro Monat.
Er hat Verbindungen bis nach Kanada.
Ich habe von ihm gehört.
Man nennt ihn El Gordo, weil er aussieht, wie eines der
gebratenen Schweine in Little Havana. Die sind ziemlich lecker.
War er nicht mit Epifanio im Geschäft?
Und dann mit Camila.
Da sie beide nicht mehr da sind, musste er selbst zum Schmuggler werden.
Was seine Lieferungen unzuverlässig macht.
Im Hafen von Miami gab es einen Haufen Festnahmen im letzten Monat. DEA.
Deshalb denke ich, dass ich ihn überzeugen kann, mit uns Geschäfte zu machen.
Hört mal. Ich wollte euch an etwas erinnern.
Keine unnötige Gewalt. Bleibt unauffällig.
In dieser Stadt sind wir ganz normale Geschäftsleute.
Ok?
Danke.
Ich habe ein Meeting in der Bar. Wir sehen uns später.
-Es gibt Bier im Kühlschrank. -Sauft nicht alles weg, ihr Bastarde.
-Hey, Birdie. -Hey.
-Was gibt's? -Koste mal dieses magische Elixier.
-Hier, bitte. -Danke.
Das ist gut.
Ja, natürlich, denn ich habe es mit deinem feinen Tequila
und meinem Mixologie-Können gemacht.
Wie heißt das Zeug?
Teresita. Nach deinem süßen Spitznamen für den Boss.
Patrona, warum hast du so lange gebraucht?
Es ist ein schöner Tag. Wir kamen zu Fuß.
Rene Bardot von der Lizenzbehörde. Er ist in deinem Büro, Teresa.
Gut. Danke.
Ich sprach mit einem von El Gordos Männern.
Wir haben Glück. Er ist wegen eines Hahnenkampfs in New Orleans.
Wirklich?
Sie sagten mir, er züchtet seine eigenen Hähne.
Er organisiert gern große, übertriebene Underground-Kämpfe.
Wir sollten hingehen.
Komm mit.
Mr. Bardot. Mein Name ist Teresa Mendoza.
Das ist Javier, mein Manager.
NACH DEM BUCH VON ARTURO PÉREZ-REVERTE
In der Akte steht, Sie hätten einen Mitinhaber namens George Megalos?
Was ist das, Arabisch?
Sie wissen doch, dass nur Staatsbürger Ausschanklizenzen bekommen können,
Ms. Mendoza.
Er ist Amerikaner und viel beschäftigt. Ich bin für die Bar verantwortlich.
Ich habe schlechte Nachrichten.
Die Genehmigung wird noch ein paar Monate dauern.
Wo ist das Problem? Ich habe den Antrag vor sechs Monaten gestellt...
Die Dinge laufen hier sehr langsam.
Und wir Staatsdiener sind überarbeitet und unterbezahlt.
Vielleicht kann ich helfen.
Javier...
Würdest du bitte den Safe öffnen?
Und ich nehme keine Pesos.
Verdammter Mistkerl.
Pass auf mit der Einstellung, Pancho.
Wie haben Sie mich genannt?
Was sagst du da zu mir?
Javier.
Ich denke, ich kann Ihnen Vorrang geben.
Sie können endlich eröffnen.
Ich hab uns Mittag geholt.
Hast du mich schon mal in meinem Auto essen sehen?
Eine Barbesitzerin mit zwei Bodyguards. Das kommt mir etwas komisch vor.
Hast du was über unsere neuen Nachbarn rausgefunden?
Ja. Sie haben ein Weingut in Phoenix.
Sie machen Wein in Phoenix?
Sieht alles gut aus. Ganz legal.
Nein, Mann. Das hier ist New Orleans. Hier ist überhaupt nichts legal.
Es wird Zeit, dass wir uns vorstellen.
Danke für das Update.
Ok, tschüss.
Das war Taza.
Er sagte, bei der letzten Lieferung aus Phoenix fehlten fünf Kilo.
Unsere gesamte Ware kommt durch Mexiko...
Mir fällt nur ein Mensch ein, der den Schneid hat, uns zu bestehlen.
Boaz.
Wenn er von der Südwestlieferung stiehlt, kann er es Taza in die Schuhe schieben.
Boss, ist die Lieferung angekommen?
Ja. Aber wir haben ein Problem in Phoenix.
Uns fehlen fünf Kilo.
Sollen meine Männer mal mit Taza reden?
Taza verdächtige ich nicht.
Du wirst doch nicht denken, dass ich das war.
All unsere Ware geht durch deine Hände.
Teresa, ich würde dich nie bestehlen.
Ich gebe dir mein Wort.
Dann werden in Sinaloa Fehler gemacht.
Wenn jemand, der für mich arbeitet, dich bestiehlt,
dann nehme ich meinen Flammenwerfer und gehe von Haus zu Haus,
bis jemand
...dieses Arschloch von Dieb verrät.
-Ich fange mit der Familie an. -Keine Unschuldigen foltern.
Finde heraus, wer es ist, und lass ihn zurückzahlen, was er schuldig ist.
Ich leite Sinaloa für dich und tue das auf meine Art.
Du tust es nach meinen Regeln, Boaz.
Wie du willst, Boss.
-Halt. -Ganz ruhig. Wir schauen uns nur um.
Hallo, meine Herren. Leider haben wir noch nicht geöffnet.
Schon ok.
Wir wollten nur mal sehen, was Sie aus dem Laden gemacht haben.
Die Bar hatte vor Ihnen schon fünf andere Besitzer,
aber niemand schien hier richtig Geld zu machen.
Hoffentlich können wir das ändern.
Ich heiße Marcel Dumas. Mein Geschäftspartner, Bobby Leroux.
Teresa Mendoza.
Ich habe einen kleinen Jazz-Laden hier,
man kann also sagen, dass ich das Begrüßungskomitee bin.
Bobby, bitte gib der Dame die Pralinen.
Meine Frau macht die. Sie sind besser als gekaufte.
Ich danke Ihnen.
Es ist nur ein kleines Geschenk der Handelskammer der People of Color.
Marcel ist der Präsident.
Wir sind eine informelle Organisation. Lediglich ein paar People of Color,
die sich um andere People of Color kümmern.
Man braucht die richtigen Freunde hier.
Wenn ich das richtig verstehe, machen Sie Ihren eigenen Tequila.
Die meisten Einheimischen bleiben bei Rum oder Bourbon.
Agave ist schwer zu bekommen.
Ich vermute, Sie machen alles selbst.
Wir haben eine tolle Barkeeperin.
Wir hoffen, der reichen Cocktailgeschichte der Stadt etwas hinzufügen zu können.
Das werden Sie sicher.
Aber ich verspreche, ich werde mir die Eröffnung ansehen.
-Bitte. Falls Sie irgendetwas brauchen. -Ich danke Ihnen.
Jawohl, Ma'am.
Undercover-Polizei?
Das glaube ich nicht.
Wir sind bei El Gordos Kampf dabei. Es geht ab 50.000 los.
Es gibt eine Kleiderordnung.
Eine Kleiderordnung für einen Hahnenkampf?
Ich vermisse Mexiko.
Da ist er.
Ok. Los geht's.
Ich war noch nie bei einem eleganten Hahnenkampf.
Das ist völlig verrückt.
Fünfhundert Einsatz. Na los, Baby! Los!
Richtig. Fünftausend.
Señor Rodriguez?
Mein Name ist Teresa Mendoza. Haben Sie eine Minute Zeit für mich?
Teresa Mendoza.
Ich kenne Sie. Ihr Ruf eilt Ihnen voraus.
Nun, wenn Sie mich kennen,
dann wissen Sie, dass ich das beste Produkt auf dem Markt habe.
Ich habe es einmal probiert. Beeindruckend.
Sehen Sie ihn?
Den größten.
Das ist mein Junge, Papito. Setzen Sie Ihr Geld auf ihn.
-Es tut mir leid. Ich spiele nicht. -Ihr Verlust.
Papito ist ein Champion.
-Und die Chancen? -Fünf zu eins.
Zehn Riesen auf Papitos Gegner.
Wirst du nicht El Gallo genannt?
Du solltest einen Gewinner erkennen, wenn du ihn siehst.
Du wirst dein ganzes Geld verlieren.
Aber wenn ich gewinne, gewinne ich groß.
Fünf gegen Papito.
Cheo, was ist los mit dir? Bist du verrückt?
Wie der Mann sagte... Wenn ich gewinne, gewinne ich groß.
Mehr Geld für mich. Ok, Süße.
Sie haben eine Minute. Reden Sie.
Sie wollten nie Schmuggler werden.
Ich kann das Produkt auf eine weniger riskante Art transportieren.
Ich biete Ihnen 20 % Rabatt auf die erste Lieferung
und 10 % für jeden Handel, den Sie...
Jetzt wird gekämpft.
Meine Damen und Herren, beim ersten Kampf des Abends
treffen die Everglades auf den Bayou.
Die kubanische Rakete, Papito, gegen den Cajun-Killer, Rocky!
Und jetzt wird gekämpft!
Fahren Sie bitte fort.
Es gab eine Verhaftungswelle in Miami. Ich kann Ihnen mit dem Nachschub helfen.
Wäre ich Ihr Lieferant und Schmuggler, könnte ich zwei Probleme für Sie lösen.
Ich brauche Ihr Produkt nicht, Süße. Ich kaufe von unabhängigen Bauern.
Mit den Kartellen bin ich fertig.
Nichts für ungut, aber bei euch rollen immer die Köpfe.
So arbeite ich nicht.
Nun, herzlichen Glückwunsch, aber das ändert meine Meinung nicht.
Komm schon, Papito.
Komm schon. Töte ihn!
Nein, verdammt noch mal! Nein!
Der Gewinner ist Cajun-Killer, Rocky.
Hier. Nimm es, du Hurensohn.
Kommt schon. Was ist los? Los, spielt etwas Salsa!
Das soll doch Spaß machen! Kommt schon! Zahlt El Gallito sein Geld.
Das ist so ziemlich das Einzige, was Sie je an Geld von mir sehen werden.
Gebt mir einen Moment.
Sie sollten etwas Eis darauf tun.
Gordo war früher amüsant. Dann bekam er das Magenband.
Ich schätze, er hat nur Hunger.
Es ist noch früh. Sie finden bestimmt noch gute Unterhaltung für den Abend.
Ich muss arbeiten.
Ich dachte, Sie wären nur für den Kampf hier.
Und fürs Geschäft.
Aber vielleicht kann ich etwas Zeit zum Vergnügen finden.
-Wollen wir uns später treffen? -Vielleicht. Wann sind Sie fertig?
Gegen Mitternacht.
Zu spät für mich.
Heute Abend kommt eine Ladung in New Orleans an.
Woher weißt du das?
Miami ist dicht. Raul brauchte einen neuen Einfuhrhafen.
Castel sagte, dass ihre Konkurrenz an jemanden hier geliefert hat,
und Cheo sagte mir gerade, dass er heute Abend arbeitet.
Unternehmen wir etwas?
Wenn er glaubt, dass er uns nicht braucht, wird er keinen Deal machen.
Also müssen wir dafür sorgen, dass er uns braucht.
Gehen wir.
Ein Schiff kam gerade von den Bahamas.
Kein anderes Schiff legt heute Abend hier an.
Also gut.
Jetzt suchen wir nach etwas Außergewöhnlichem.
Da würden 100 Kilo reinpassen.
Das ist zu auffällig.
Aber das gäbe eine tolle Folge von I Love Lucy.
Schau dir die Crew an.
Warum haben sie so große Koffer?
Auf den Bahamas brauchen sie nur ein paar Bikinis.
Bis später.
Ja, alles klar.
Was haben wir denn hier?
Teresa hat recht.
El Gordo besorgt sich beschissenen Rum.
Er braucht uns mehr als er denkt.
Die süße mexikanische Schnalle von heute hat hart mit mir geflirtet, Bruder.
Ich hätte sie kriegen können.
Was zum Teufel!
Macht keine Dummheiten.
Gebt mir eure Waffen.
Raus aus dem Wagen.
Bewegung! Zurück!
Ich hasse Reggaeton.
Hey.
Es ist erledigt. Kein Problem.
Wunderbar. Danke.
Einen schönen Abend noch. Tschüss.
Es ist Boaz.
Was soll diese verdammte Keine-Folter-Politik?
Man wird den Respekt vor uns verlieren.
Noch bedeutet der Name Jimenez etwas, aber wenn wir weich werden, nicht mehr.
Weißt du, wer uns bestiehlt?
Ich befrage die Leute noch. Bisher redet keiner.
Dann bleib dran.
Er sucht immer noch, Boss.
Es ist diese Schlampe, Teresa Mendoza.
Ok, und einen Schuss Orangensaft.
Ich sagte, einen Schuss, keine Dusche. Was machst du denn da?
Cocktails sind zu viel Arbeit. Zu viele Zutaten.
Tequila ist sauber.
Bis du mehr als zwei getrunken hast, dann wird es schnell richtig schmutzig.
Und wie schmutzig genau?
-Du bist übel. Du bist wirklich übel. -Los geht's, Pote.
-Tschüss. -Tschüss, Süße.
Bis dann.
Was ist los, Cousin?
Ich sage dir mal was.
Wenn du dich wie ein Irrer verhältst, denken die Leute, du wärst nicht loyal.
Klaust du von Teresa?
Ich bin vieles, aber ich bin kein Dieb.
Wenn ich ihren Stil infrage stelle, heißt das nicht...
...dass ich ein Verräter wäre.
Diese freundliche Tour, die Teresa will...
...ist Schwachsinn.
Leute umbringen ist aber nicht ihre erste Option.
Ist es so schwer, einem Befehl zu folgen?
Ich werde folgen, weil ich ein guter Soldat bin.
Teresa sollte das nicht vergessen.
Nein. Vergiss nicht, dass wir in diesem Geschäft alle ersetzbar sind.
Ist das eine Drohung, Cousin?
Du solltest der Wahrheit ins Auge blicken.
Mein Boss will, dass du zurückzahlst, was du ihr gestohlen hast.
Ich werde mich für dich darum kümmern. Ich bin ein großzügiger Mann.
Deiner Familie passiert nichts.
Nur dir.
-Was ist das? -Dein Haus.
Teresita.
-Das ist zu viel. Das geht nicht. -Doch, das geht.
Schauen wir mal rein.
Geh rein.
Teresita.
Sieh dir diese Küche an!
So etwas hat noch nie jemand für mich getan.
Du verdienst es. Du arbeitest hart, du beschützt mich.
Du berätst mich.
Du bist mein Freund. Meine Familie.
Wie soll ich dich beschützen, wenn ich hier wohne? Das ist viel zu weit weg.
Du brauchst dein eigenes Haus, um dein eigenes Leben zu leben.
Nach allem, was wir durchgemacht haben, ist das ein Neuanfang.
Scheint, als ob du mich weniger brauchst, seit wir hierhergezogen sind.
Alle, die ich geliebt habe, sind weg, außer dir.
Ich werde dich immer brauchen.
Es ist Raul.
Hallo?
Wir müssen übers Geschäft reden.
Kommen Sie dorthin, wo der Kampf war.
Ich werde da sein.
Er will sich treffen.
-Es könnte eine Falle sein. -Es ist eine Falle.
Er ist Geschäftsmann. Er will Geld machen.
Geld soll er bekommen.
Gehen wir.
Aber wir nehmen Waffen mit, oder? Teresita?
Nur Sie.
Ohne mich geht sie nirgendwohin, Kumpel.
-Keine Waffen. -Keine Waffen?
-Hey. -Ich bin unbewaffnet.
Teresita.
Ich dachte, Sie spielen nicht, Süße.
Für mich ist das kein Spiel.
Das ist für Sie.
Vielen Dank.
Es scheint mir noch nicht die Zeit für einen Toast.
Kurz bevor Sie sterben werden.
Das ist flüssiges Kokain.
So schmuggle ich mein Produkt.
-Das ist Kokain? -Ja. Ein ganzes Kilo.
Wir liefern es flüssig, und Ihre Leute machen es wieder zu Pulver.
Ich mache es seit einem Jahr so. Die DEA hat uns nicht erwischt.
Sie sollten wissen, dass ich diese Organisation wie ein Unternehmen führe.
Ich wäre ein guter Partner für Sie.
Gute Partner bestehlen sich nicht gegenseitig.
Meine Männer wurden entführt, und mein Kokain ist weg.
Am selben Tag kamen Sie, um mein neuer Lieferant zu werden. Was sagt man dazu?
Wäre ich das gewesen,
würde ich dann mit nur einem Mann an meiner Seite hier stehen?
Sie sind kein Schmuggler.
Jeder hätte etwas sehen und Ihren Männern folgen können.
Mein Angebot steht noch immer.
Und ich biete Ihnen 50 % Rabatt auf die erste Lieferung.
Geld gefällt mir mehr als Mord.
Du hast Mut, Schätzchen.
Ich sag dir was.
Wenn du dieses Kokain in 48 Stunden nach Miami bekommst,
dann hast du einen neuen Käufer.
Aber wenn du mich reinlegst...
Dann komme ich mit einer Armee.
Danke. Vielen Dank.
Eine Schülerin von mir ist heute hier im Publikum. Danke für den Applaus.
Ihr bekommt alle euer Geld.
Gute Arbeit, Leute. Bis später.
Dachte, du schaffst es nicht.
Ich auch.
Das war wirklich gut.
Verschwinden wir hier.
-Ich kenne ein Lokal. -Cool.
Viele meiner Freunde haben die Stadt nach Katrina verlassen,
aber ich habe richtig Wurzeln geschlagen.
Habe eine alte Kirche gekauft.
Ich wollte daraus ein Studio und einen Aufführungsraum machen.
-Das ist schön. -Sie war in wirklich schlechtem Zustand.
Das ist sie immer noch.
Ich mache alle Arbeiten selbst,
und das gibt meinem Leben Sinn.
-Diese Kirche hat mich gerettet. -Wovor denn?
Das erzähle ich ein anderes Mal.
Ich weiß, wie es ist, zu schuften, um etwas aufzubauen.
Ja? Erzähl mir mehr darüber.
Das erzähle ich ein anderes Mal.
Es war toll, dich heute Abend spielen zu sehen.
Und du? Du hast das Schülerkonzert noch immer nicht gemacht.
Ich spiele nicht öffentlich.
Jetzt schon.
Ich mache es dir leicht. Nur ein paar Tonleitern.
Du kannst es.
-Noch mal. -In Ordnung.
Des-Dur.
Marcel will, dass wir Mendozas Laster folgen. Los!
Hey, Chicho. Pote schickt dich, richtig?
Ms. Mendoza.
Detective Randall Green. Gemeindepolizei New Orleans.
-Haben Sie einen Haftbefehl? -Das ist keine Bitte, Ms. Mendoza.
Gehen Sie rein.
Weiter.
Guten Tag, Ms. Mendoza.
Sie müssen etwas verwirrt sein.
Darf ich mich vorstellen? Ich bin Richter Cecil Lafayette.
Bin ich festgenommen?
Festgenommen?
Wegen des Geldes, das Sie Rene gegeben haben? Nein, Schätzchen.
Wir plaudern nur ein wenig
über die zwei Ausschanklizenzen, die Sie sich so sehr wünschen.
Rene ist nur der Türsteher. Ich treffe die Entscheidungen.
Ich bin neu in New Orleans.
Ich fange erst an, zu begreifen, wie alles funktioniert.
Lassen Sie mich Ihnen helfen.
Um in meiner Stadt ein Geschäft zu führen, müssen Sie Steuern zahlen,
und diese Steuern werden an meine Wenigkeit überweisen.
Warum machen wir es Ihnen nicht etwas leichter? Zehntausend?
Die Renovierung war teuer. Ich habe nicht genug in bar.
Es wird ein paar Wochen dauern.
Ein paar Wochen...
Mögen Sie Rosen?
Die meisten denken, es wäre schwierig, sie zu züchten,
aber sie sind wie anspruchsvolle kleine Damen.
Sie brauchen sechs bis acht Stunden Sonne am Tag.
Viel Platz, damit sich ihre Wurzeln ausbreiten können.
Aber wissen Sie, was die wichtigste Zutat für eine preisgekrönte Rose ist?
Blut.
Die meisten Botaniker werden sagen,
dass man tierisches Blutmehl nehmen kann. Darin ist ausreichend Stickstoff.
Ich glaube aber, dass diese Lady aus gutem Grund Dornen hat.
Sie begehrt, was durch unsere menschlichen Venen fließt.
Blut haben wir glücklicherweise
im Überfluss.
Ich gebe Ihnen zwei Tage.
Ich wünsche einen schönen Abend.
Die Kleine meint, sie könnte Bourbon Street zur Tequila Street machen.
Diese Stadt wird sie zurück in die Hütte treiben, aus der sie gekrochen ist.
-Hallo? -Teresa.
Tony?
Jemand will mich umbringen.
Tony?
Untertitel von: Stefan Tolksdorf
Can't find what you're looking for?
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