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Original subtitles

25. DEZEMBER HAITI

Die Fische sind tot! Die Fische sind tot!

28. DEZEMBER W�STE NEGEV, ISRAEL

Der Laster. Bitte, Mr. Huberty. Kommen Sie, schnell.

Was wissen Sie �ber Baal-Dahar, Mr. Huberty?

Baal-Da-was?

Ich war in Jerusalem auf einer Konferenz. Ich wei� gar nicht, was ich hier soll.

Baal-Dahar ist ein arabisches Dorf. Es soll eine Basis von Terroristen sein.

Ich sollte "gewesen sein" sagen. Heute Morgen fanden wir es zerst�rt.

Was hat das mit mir zu tun?

Die Art, wie es zerst�rt wurde. Deshalb brauchen wir Ihre Hilfe.

Meine Hilfe? Ich wei� nichts �ber Terroristen.

Ich denke, Sie machen da einen schrecklichen Fehler.

Bitte, Mr. Huberty, kommen Sie mit.

Nein, Sie verstehen nicht.

Sie haben den falschen Mann. Ich kann nicht helfen.

- Ich bin Meteorologe. - Das wissen wir.

Deshalb sind Sie hier.

Sehen Sie, das...

... war Baal-Dahar.

Gestern wurde ein Kibbuz in der N�he angegriffen.

Sie warfen eine Benzinbombe in die Schule und verriegelten sie.

34 Kinder verbrannten.

Wir verfolgten die Terroristen bis hierher und fanden das vor.

Es ist unglaublich.

- Haben Sie eine Erkl�rung? - Das ist unerkl�rlich.

- Ich habe eine Genehmigung. - Das hoffe ich f�r Sie.

Der Vatikan.

Tut mir leid...

... Pater Lucci.

Haben Sie eine Erkl�rung?

Mit einer vern�nftigen Ausr�stung, denke ich...

Das denke ich nicht.

Sie werden es niemals erkl�ren.

Ein Tag, eine Woche, dann ist es geschmolzen und keiner denkt mehr dran.

Sie werden es seltsam nennen, eine Abnormalit�t.

Und Sie halten es nicht daf�r.

Ich w�rde, Colonel, aber so etwas ist hier schon einmal geschehen.

Wie bitte? Baal-Dahar hat hier 3.000 Jahre lang gestanden.

Ja, Baal-Dahar, aber sie m�ssen wissen, Colonel...

... es wurde auf den Ruinen eines �lteren Ortes errichtet.

Eines viel �lteren Ortes.

Der auch zerst�rt wurde, aber das w�rden Sie nicht erkl�ren wollen.

Und warum?

Weil der zerst�rte Ort Sodom genannt wurde.

Zerst�rt vom Zorn Gottes.

Wie geht es ihm?

Tja, ich muss Ihnen sagen, er ist immer noch ein Junge.

- Tritt er viel um sich? - Er ist sehr aktiv.

Bewegt sich st�ndig.

- Das ist toll. - 6. JANUAR - VENICE, KALIFORNIEN

Da kriegen wir im letzten Trimester ein sch�nes Fu�ballspiel geboten.

Danke, Cherie.

Ich kann's nicht erwarten. Noch zwei Monate.

Ich m�chte Sie n�chste Woche sehen.

Sein Wachstum macht mir etwas Sorgen.

Und Ihre Geb�rmutterfl�ssigkeit ist etwas sp�rlicher als normal.

Aber Sie sagten, es geht ihm gut.

So ist es. Es gibt auch keinen Grund zur Sorge.

Aber Abby, ich kann nicht definitiv sagen, dass nicht wieder dasselbe Problem auftritt.

Ich wei�, dass es diesmal gut geht. Ich esse vern�nftig und ruhe mich aus.

Das ist gut, das ist gut. Also, ich sehe Sie beide dann n�chste Woche.

- Wiedersehen. - Wiedersehen.

... haben das Kommen des Herrn erblickt

Er zertrat die Weinernte, wo die Reben des Zorns lagerten

Das schicksalhafte Gl�hen seines schrecklichen Schwertes ging verloren

Seine Wahrheit bahnt sich ihren Weg

Sie sind so entz�ckend.

Wollen Sie jetzt den Computerraum sehen?

- Oh, das w�re toll. - In dieser Schule fangen wir fr�h damit an.

Also ist Ihr Gatte ein Anwalt...

... und Sie restaurieren Kunstgegenst�nde f�r die Hirshenson-Sammlung.

- Wann kommt das Baby? - Am 29. Februar.

Am 29.?

- Es ist Schaltjahr. - Oh, nat�rlich.

Wie ich sehe, haben Sie keine Konfession angegeben.

Darf ich fragen, warum?

Weil ich keiner angeh�re. Ist das ein Problem?

Oh, nein, nein. Ich mag nur keine L�cken.

Hi, Baby-H�ndchen.

Hi, Kleiner. Oh, Ace, sei vorsichtig.

Guter Junge.

Hallo?

Nun, schauen wir mal...

Es kostet 650 Dollar, inklusive Nebenkosten.

Es ist ein Garagenapartment.

Problem mit Abgasen hatten wir nie. Wir parken drau�en.

Es ist teilweise m�bliert.

Ein Bett und ein Tisch, aber das ist alles.

Verstehe. Nun, okay. Tut mir leid.

Wiederh�ren.

Hallo, S��er. Hi...

Trag�dien ereignen sich weiterhin auf dem ganzen Globus...

... w�hrend sich das Wettergeschehen ver�ndert.

- Hi, Schatz. - Hi.

- Das ist nett. - Danke.

Wie lief es heute?

Der oberste Gerichtshof hat meine Berufung abgelehnt.

- Machst du Witze? - Ich konnte es nicht glauben.

- Ich dachte, die Berufung sei stichfest. - Dachte ich auch.

Dachte ich auch.

Der ganze Antrag basierte darauf, dass Jimmys Anwalt inkompetent war.

Und das war er auch. Das sagte ich dir ja.

Ich dachte, ich h�tte das bewiesen.

Schei�e... Was machst du jetzt?

Neuantrag stellen. Es ausk�mpfen.

Aber wie geht es unserem kickenden kleinen Jungen?

- Gut. Wir hatten einen guten Tag. - Ja?

- Ja. - Gut.

Schatz?

Ich wei�, wir sprachen dar�ber und beschlossen, es nicht zu tun...

... aber heute fuhr ich zu The Oaks und machte eine Einlage.

Einlage?

Damit kommen wir auf die Warteliste f�r vier Jahre.

- Abby, warum machst du das? - Schatz, ich will nur vorbereitet sein.

Du sollst realistisch sein.

- Ich bin realistisch. - Wir wissen doch nicht, ob das Baby...

H�r zu. Ich war heute bei Dr. Inness. Sie sagt, es l�uft perfekt. Keine Probleme.

Wirklich?

Dem Baby wird es gut gehen.

Es muss einfach.

Es muss einfach? Was, wenn nicht? Was dann?

Abby...

Ich will dich einfach nicht verlieren.

Okay?

Okay.

W�rdest du f�r Ihn sterben?

- W�rdest du f�r Ihn sterben? - Nein! Nein...

Was ist?

Was ist los?

Ich war in diesen R�umen, und... Oh, Gott, ich f�hlte ihn kommen.

Wen?

- Tod. - Es war nur ein Traum, Abby.

Es war nur ein Traum.

Alles gut. Alles gut. Alles gut.

Es war nur ein Traum.

- Russell Quinn? - Ja.

- Penny Washburn. - Hi.

- Entschuldigen Sie die Versp�tung. - Schon in Ordnung.

Ich h�re, Sie sind ein Experte f�r Berufungen bei Todesurteilen.

- So hei�t es. - Gut. Was wissen Sie �ber diesen Fall?

Bisher nicht viel. Das Kind ermordete seine Eltern?

Er spritzte Benzin �ber sie und z�ndete sie an, w�hrend sie schliefen.

Ich nehme an, sein Gewissen macht ihm nicht zu schaffen.

Seine Eltern waren Bruder und Schwester. "Get�tet auf Gottes Gehei�".

So nannte er es in seinem beglaubigten Gest�ndnis.

Jimmy...

- Wie geht es? - Hallo, Russell.

Jimmy, das ist Penny Washburn. Sie wird uns bei deinem Fall helfen.

- Hallo, Penny. - Hallo.

- K�nnen wir einen Moment reden? - Ja.

H�r zu.

Penny hilft mir, eine neue Berufung vorzubereiten...

... aber wir brauchen deine Hilfe.

Ich sagte doch, ich geh nicht ins Krankenhaus.

Ich kann dir nur helfen, wenn du mich l�sst.

Rede mit ihr, sag ihr, was passiert ist, sonst nichts.

Kein Krankenhaus.

H�r mal, Jimmy, das ist wichtig.

Gehst du ins Krankenhaus, k�nnten dich die �rzte f�r unzurechnungsf�hig befinden.

Dann wird das Gericht den Fall wieder �ffnen, sonst...

... haben wir nichts.

Ich wei�, was richtig und was falsch ist.

- Ich habe nichts Falsches getan. - Jimmy...

Du hast zugegeben, deine Eltern get�tet zu haben.

Das war nicht falsch. Das war Gottes Gesetz.

Leviticus.

Ist in den Augen Gottes Mord nicht auch eine S�nde?

- Es ist kein Mord, die S�nder zu strafen. - Inzest mag gegen Gottes Gesetz sein...

... aber hier haben wir es mit dem kalifornischen Recht zu tun.

Und die schicken dich in die Gaskammer! Willst du sterben?

- Nein. - Dann geh ins Krankenhaus.

Lass die �rzte entscheiden, ob du wusstest, was du tatest.

Das hei�t, ich beging ein Verbrechen! Dass es falsch war!

Wenn es dein Leben rettet, sag, dass du das Falsche tatest!

- Was macht das schon aus? - Gott macht es was aus!

Kein Krankenhaus.

Jimmy...

Auf Wiedersehen, Penny.

Jimmy, denk dar�ber nach. Bitte.

- Hallo. - Hi.

Ich hei�e David. David Bannen.

- Ich komme wegen des Apartments. - Oh, bitte, kommen Sie rein.

Ace, geh runter! Normal macht er das nicht.

- Los, runter da. - Ist okay.

- Hi, Ace. - Runter! Runter!

Also... Ace, runter!

Ich bin �berrascht. Das macht er sonst nie.

Ich hole die Schl�ssel. Komm mit.

- M�chten Sie ein Handtuch? - Ja, bitte.

Sie sind ganz durchweicht. Es ist schrecklich drau�en, nicht?

Danke.

- Ja, wirklich. - Wenn ich nur die Schl�ssel f�nde...

Woher kommen Sie?

Von �berall her. Ich bin viel gereist.

- Arbeitsm��ig? - Ja.

Was machen Sie?

Ich bin Lehrer. Antike Sprachen.

An der Universit�t?

Ich bin eine Zeitlang gereist.

Ich bin gerade zur�ck in die Stadt gekommen.

- Kann ich etwas Wasser haben? - Sicher. Ich hole ein Glas.

- Trinken Sie besser das gekaufte Wasser. - Danke.

Sie erwarten Ihr Baby im Februar.

Am 29.

Woher wissen Sie das?

Ich hab Ihren Kalender gesehen.

Ist irgendwie nett, nicht? Den 29. gibt es nur im Schaltjahr.

Das macht es zu etwas Besonderem.

- Es ist ein besonderer Tag. - Ja.

Ich werde so vergesslich.

Ich hoffe, Sie haben keine gro�en Erwartungen.

Nein, nein. Nein.

Das ist es.

Es ist etwas klein.

Ich brauche nicht viel Platz.

Ich w�rde es gerne nehmen. Wenn das okay ist.

- Das ist toll! - Gut.

Ich werde mit meinem Mann dar�ber reden, aber es wird sicher kein Problem sein.

Rufen Sie morgen an, dann sage ich's Ihnen.

- Fein. - Okay. Dann reden wir.

- Ich hoffe, es klappt. - Ja... Das hoffe ich auch.

Ich bin zur�ck.

Das dauerte nicht lange.

Er brauchte nicht viel Hilfe. Er hatte nur einen Koffer.

Aber daf�r hatte er zwei Monatsmieten in bar.

- Da wei�t du Bescheid. - Ja.

- Hast du ihn zum Abendessen eingeladen? - Habe ich. Er sagte, "Nein, danke."

Nat�rlich mit weniger Worten.

Ich muss sagen, er ist etwas seltsam. Irgendwie anders.

Ich wei� nicht, er scheint wohl der stille Typ zu sein.

Still allerdings. Er hat nicht mal eine Anlage oder einen Fernseher.

Wir sollen ihm nicht mal ein Telefon anschlie�en.

Wirklich? Das ist schr�g.

Wirklich schr�g ist sein Kurzwellenradio.

H�ltst du ihn f�r einen Spion?

Der Sto�trupp einer Invasionsmacht, die uns erobern und zu Tode langweilen wird!

Du bist echt verr�ckt. Mische den Salat.

- Wohin gehst du? - Du hast ihn bestimmt sehr nett eingeladen.

Sieht mir gut gemischt aus.

David?

David?

- Abby... Gott, du hast mich zu Tode erschreckt. - Du hast dich angeschlichen.

Ich wollte dich nicht erschrecken. Was machst du?

Sieh dir das mal an. Ist das nicht verr�ckt?

Ja, das ist seltsam.

H�r mal, David ist im Haus. Hat seine Meinung wegen dem Essen ge�ndert.

Vielleicht �berlegt er sich's, wenn er dich schn�ffeln sieht.

Ich schn�ffele nicht herum.

Ich schaue mich um.

Also will mich nach all dem der Senator nicht mal sehen.

Das arme Kind wird in der Gaskammer sterben, und so ein Assistent erz�hlt mir...

... er will nicht darin verwickelt werden.

- Warum? - Weil er Politiker ist.

Er befasst sich mit nichts, was auf ihn zur�ckfallen...

- ... und ihm in den Arsch bei�en k�nnte. - Das ist typisch.

Der typische Bl�dsinn.

Was w�rden Sie tun?

- Ich? Was meinen Sie? - W�rden Sie es stoppen?

Nat�rlich. Wenn ich die Kontrolle h�tte. So kann ich nichts tun.

Vielleicht doch.

Sie kann nichts tun, David.

Das sage ich ja, keiner h�rt mehr zu. Ich bin der Anwalt des Jungen...

... und sie h�ren mir nicht zu. Also auch Abby nicht.

Vielleicht haben Sie recht.

Das h�ngt nicht von uns ab.

- M�chten Sie einen Nachtisch? - Bitte.

Alles gut, alles gut. Bittesch�n. Geh schon.

Mein Gott! Sieh dir das an!

Abby, hol einen Besen.

Bitte nicht!

Ich wollte ihm nicht weh tun.

Tut mir leid.

Das war eigenartig.

Wissen Sie...

... es gibt eine Geschichte �ber ein Neugeborenes und einen Spatzen.

Sie ist uralt.

Hebr�isch.

Sie glaubten, dass im Himmel...

... Gottes Heim viele R�ume hat.

Und dass einer dieser R�ume die Halle der Seelen ist.

Sie hei�t der "Der Guf".

"Der Guf"?

Es hei�t, wann immer ein Baby geboren wird...

... stammt seine Seele von dort.

Wenn die Seele vom Himmel steigt...

... k�nnen nur die Spatzen sie sehen.

Deshalb singen sie.

Also, wann immer man Spatzen singen h�rt, wird ein Baby geboren?

"Der Guf". Das gef�llt mir.

Ich hole den Nachtisch.

- M�chten Sie Kaffee? - Ja, bitte.

War das nicht eine s��e Geschichte?

Klang f�r mich nach einer Menge Unsinn.

"VERBLUTENDER" OZEAN VOR HAITIS K�STE

"Der zweite Engel lehrte seine Schale ins Meer.

Und es wurde wie das Blut eines Ermordeten...

... und alle Lebewesen...

... im Meer gingen zugrunde."

Die Prophezeiungen...

... haben begonnen.

"Der Guf".

Gef�llt Ihnen das?

Ja. Es erinnert mich an eine Geschichte, die ich h�rte.

Es ist italienisch. Sehr gute Qualit�t.

Ich wei� nicht. Ich hab schon zu viel Geld ausgegeben.

Aber es ist so s��. Ja, warum nicht?

Man lebt nur einmal, nicht? Geht das auf Ihre Karte?

Hier ist sie.

Mrs. Quinn?

Mrs. Quinn, geht es Ihnen gut?

Ja, mir geht's gut.

David?

David!

David!

Schei�e!

David!

David?

David?

Entschuldigen Sie mich. Was machen Sie hier?

- Ich suche nach jemandem. - Hier ist niemand au�er dem "Minyan".

Ich bin ihm gefolgt, er tr�gt einen grauen Mantel.

Es kam niemand herein.

Aber ich bin ihm herein gefolgt.

Ich bin seit zehn Minuten da. Niemand kam herein.

Sind Sie okay?

Geht es Ihnen gut?

Ja, mir geht es gut.

Sie gehen jetzt besser. Wir wollen das "Kaddish" nicht st�ren.

- Wie bitte? - "Kaddish". Das Totengebet.

- Sie werden schon wieder. - Halten Sie durch.

Das tut nicht weh. Sie f�hlen nur einen Druck.

- Tun Sie meinem Baby nicht weh. - Ich werde Ihrem Baby nicht wehtun.

- Keine Angst. Atmen Sie. - Atmen Sie tief durch.

Einfach tief durchatmen. Genau so. Wir haben's fast.

Das machen Sie prima. Ganz prima.

Gut so. Einfach stillhalten. Atmen. Tief atmen.

Atmen. Ganz leicht. Ganz leicht.

Das machen Sie gut. Sehr gut.

Jetzt ziehe ich sie raus.

Okay.

Gut gemacht, gut gemacht.

Warum passiert ihr das immer wieder? Es muss doch was geben...

Es ist zu fr�h f�r einen Kaiserschnitt.

Ja. Die Lungen des Babys sind noch nicht gen�gend entwickelt.

Aber die unmittelbare Gefahr ist vorbei. Das Wichtigste ist jetzt...

... zu versuchen, die Wehen um mindestens zwei Wochen hinauszuz�gern.

Ich habe ihr wieder Ritodrine verordnet.

- Kann sie nach Hause? - Nein.

Ich will sie noch 48 Stunden hier haben. Sie braucht so viel Ruhe wie m�glich.

Sowohl mental als auch k�rperlich.

- Kann ich sie sehen? - Sicher.

Da ist sie ja.

Hi, Schatz.

Wie geht es dir?

Es ist nicht wie letztes Mal.

Denk nicht mal dran.

Ruhe dich einfach nur aus.

Ich kenne das Gef�hl. Dieses Mal ist es anders.

Es gibt einen anderen Grund. Auch der Schmerz ist anders.

- Es kommt nicht von innen. - H�r zu...

Margaret sagt, du kannst in ein paar Tagen nach Hause.

Ein paar Tage im Bett und du bist so gut wie neu.

Warum glaubt sie mir nicht? Kann sie nicht herausfinden, was wirklich los ist?

Sie versucht es, Abby.

Ich wei�, dass etwas passiert.

Diesmal ist es anders.

Das wei� ich.

3. FEBRUAR NICARAGUA

"Der dritte Engel goss seine Schale in die Fl�sse und da wurden sie zu...

... Blut."

Weitere Berichte �ber fortgesetzte K�mpfe an der Grenze zu Nicaragua heute.

In der schwersten Auseinandersetzung des Jahres h�ufen sich die Opfer beider Seiten.

Fl�chtlingslager wurden in sicheren Zonen errichtet...

... aber auch diese sind unter Beschuss von Scharfsch�tzen geraten.

Ich liebe die Nachrichten.

- Wie geht es dir? - Gut.

- Hunger? M�chtest du zu Abend essen? - Soll ich kochen?

Nein, nein, nein. Das mache ich. M�chtest du Pasta Primavera?

- Wei�t du, wie lange das dauert? - Ja 20 Minuten.

Ich geh sie holen.

Die Retter k�nnen nur zusehen, wie die Tiere nach Luft schnappen...

... in dem, was f�r sie und f�r uns immer...

... das sch�tzende Meer war.

Vor Ort hat sich heute eine andere Art Trag�die ereignet.

Eine Schie�erei rivalisierender L.A.-Banden aus dem Auto heraus...

... kostete einer Frau und ihrem 4-j�hrigen Kind das Leben.

Sie gerieten ins Kreuzfeuer...

Die Anzahl der Toten des letzten Bombenattentats erreicht eine Zahl...

Das Blutvergie�en im Krieg zwischen Irak und Iran...

... wiederholt vergewaltigt, wurde ihr K�rper...

... stammt mutma�lich von Repr�sentanten einer radikalen Gruppe...

Die internationalen Nachrichten.

Franz�sische Beamte k�ndigten an, zwei Verd�chtige zu haben...

... im Fall der Bombe im Restaurant auf dem ber�hmten Champs Elys�es...

Abby?

Tut mir leid.

Schon gut. Ich dachte, Sie seien fort.

Ich kam gerade zur�ck.

Nein, bitte.

Ich wollte nur...

Wie f�hlen Sie sich?

Mir geht es gut.

Ich dachte, ich h�tte Sie neulich gesehen, im Regen.

Ich war nicht sicher, aber ich dachte, ich k�nnte Sie mitnehmen.

Das ist sehr nett von Ihnen.

Das ist selten.

Waren Sie dort?

So viel Elend.

Mann gegen Mann.

Sie t�ten einander.

Ihnen fehlt der Glaube.

Ich dachte immer, die Welt w�rde sich �ndern...

... aber das tut sie nicht.

Nein, das hat sie wohl nicht.

Es ist traurig.

Der Weg ist gew�hlt.

Es gibt keine Umkehr.

Was meinen Sie mit "Weg"?

In den Tod.

Ich glaube nicht, dass wir uns selber hochjagen.

Das meinte ich nicht.

Ich geh jetzt besser hoch.

Entschuldigen Sie mich.

Abby.

Tut mir leid wegen des Babys.

Nach all Ihren Reisen, Vater Lucci...

... kommen Sie zu dieser Schlussfolgerung?

Ja, Eure Eminenz.

Sie haben keinen Zweifel, egal welchen, was die Zeichen betrifft?

Nicht den geringsten Zweifel. Es waren keine Zeichen.

Ohne Sie ungeduldig machen zu wollen, Vater, aber noch einmal:

Der Schnee in der Negev.

Hat die israelische Armee nicht dar�ber berichtet?

Ich war dort.

Ich sah etwas Seltsames, eine Abart konvektiver Schauer.

Kalte Luft vom Balkan wurde zu einem Tief.

Es erzeugte einen Sturm solcher Intensit�t, es sog den gefrierenden Regen vom Himmel.

Alles in Reichweite wurde zu Eis. Ein seltenes Vorkommnis, ja.

Es geschieht nur alle 100 Jahre einmal. Aber ein Zeichen Gottes?

Alles, was Sie sahen...

... war entweder wissenschaftlich erkl�rbar oder eine T�uschung?

Ja, Eure Eminenz.

Meine Br�der, alles, was ich sah, hatte eine nat�rliche Ursache.

Es gab keine Wunder.

Das waren keine Anzeichen der Apokalypse.

Ich werde es Seiner Heiligkeit mitteilen.

Er wird sehr erleichtert sein.

Er hat Karten f�r "Faust" n�chste Woche.

BABY ZERST�CKELT AUFGEFUNDEN

SCHICKSAL BESIEGELT F�R M�RDER AUF GOTTES GEHEISS

"2-29." Das Geburtsdatum des Babys.

Da steht nichts drauf, was ich �berhaupt verstehen w�rde.

Und was ist mit dem Geburtstag des Babys?

Der 29. Februar ist auch f�r andere da.

Du wei�t nicht mal, ob es das bedeutet.

Was ist mit der seltsamen Schrift? Hast du je so eine Schrift gesehen?

- Nein, - Und diese grauenvollen Ausschnitte?

Russell, ich sage dir, er ist wegen des Babys hier!

Du machst David daf�r verantwortlich, was mit dem Baby ist?

Willst du das damit sagen?

Komm, Abby, was nicht stimmt, nennt sich Plazenta-Insuffizienz!

Du irrst dich!

- Ich sage dir, es ist anders! - Ist es nicht!

Niemand will dem Baby etwas tun. Es ist genau wie letztes Mal.

Abby, was soll ich machen? Ihn rausschmei�en?

W�rdest du dich dann besser f�hlen?

Also gut, Abby.

Er wird gehen. Ich sag's ihm, sobald ich ihn sehe, okay?

Okay.

- Ja? - Verzeihung. Ich suche Dr. Ornstein.

Rabbi Ornstein.

Bleiben Sie hier.

- Ja? - Sind Sie Dr. Ornstein, der Linguist?

Unter anderem. Kann ich Ihnen helfen?

Das hoffe ich. Ich bin Abby Quinn.

Nein, nein, nein!

Guter Zug, Lady.

- Was hab ich getan? - Ihn ber�hrt.

Man ber�hrt keinen hasidischen Rabbi, au�er man ist mit ihm verheiratet.

- Meinen Sie das ernst? - Nein. Das habe ich erfunden...

Das ist "Halakah". Es ist das Gesetz.

- Ich sollte mich entschuldigen. - Das w�rde ich nicht tun.

Gehen Sie einfach. Er wird Sie nicht mehr treffen.

Ich muss ihn aber sehen. Ich muss wissen, was da steht.

Ich muss wissen, was f�r eine Sprache das ist.

- Das ist "Melachim". - Wie bitte?

Es ist "Melachim". Eine geheime Form des Hebr�ischen.

Eine Art Code. Es ist sehr alt.

Im Mittelalter sch�tzten die Gelehrten damit ihre Schriften.

- Beherrschst du ihn? - Das hoffe ich.

- Ich hab ihn von ihm gelernt, als ich neun war. - Kannst du es dann �bersetzen?

Ich glaub schon.

Es ist nur ein einfaches Ersetzen des Alphabets.

Kommen Sie. Ich brauche ein Buch daf�r.

Hier ist es.

Super.

Also, was ist es? Wie wird das Datum �bersetzt?

Es ist kein Datum.

Nat�rlich ist es das. "2-29". Der 29. Februar.

- Haben Sie je die Bibel gelesen? - Nun, ja.

Also, "2:29" ist eine Bibelstelle. Kapitel und Vers.

Kapitel 2, Vers 29.

Bist du sicher?

Ja. Die ganze Seite ist ein Zitat aus der Bibel. Das Buch Johannes,

Das Buch Johannes, 2:29.

- Kannst du es mir vorlesen? - Klar.

"Sogar den Knechten und M�gden werde ich zu jener Zeit...

... meinen Geist geben.

Und ich werde Zeichen im Himmel und auf der Erde geben:

Blut und Feuer und Rauchs�ulen.

Die Sonne wird sich verdunkeln, und der Mond sich blutig zeigen...

... bevor der gro�e und schreckliche Tag des Herrn kommt."

Was ist "der gro�e und schreckliche Tag"?

Wenn Gott die Menschheit ob ihrer S�nden richtet.

- Es geht um die Apokalypse. - Ach, komm... Das Ende der Welt?

Darauf deuten die Zeichen. Die Sonne verdunkelt sich, der Mond wird rot.

Diese Zeichen k�ndigen das Ende der Welt an.

Es gibt eine ganze Reihe von Zeichen, wie ein Countdown, die Bibel ist voll davon.

Erdbeben, Plagen, zu Blut gewordenes Wasser.

Alle Arten seltsamer Naturkatastrophen.

Sie sollen uns warnen, dass Gottes Zorn die Welt zerst�ren wird.

- Das steht auf dem Blatt Papier? - Ja, die Vorzeichen des Endes.

Waren Sie denn nicht in der Sonntagsschule?

Ja, aber vor langer Zeit.

Aber sie lehrten uns, Gott sei ein Gott der Liebe.

- Geht es Ihnen gut? - Aber es macht keinen Sinn.

Aber was haben biblische Prophezeiungen mit dem Baby zu tun?

- Ihr Baby? - Avi, kannst du es trotzdem �bersetzen?

Nur um sicherzugehen? Hier ist meine Nummer.

- Ich denke, ich hab es morgen fertig. - Das w�re prima. Okay...

- Auf Wiedersehen. - Okay, Mrs. Quinn.

"Der Guf", 358. Okay.

DER GUF - DAS LETZTE ZEICHEN

"Laut j�disch-christlicher Mythologie ist der Guf die Halle der Seelen.

Wann immer ein Kind geboren wird, kommt daraus seine Seele.

Laut Volksglauben sehen die Spatzen die Seele hinabsteigen...

... und deshalb singen sie.

Aber es wird der Tag kommen, da die Spatzen nicht mehr singen.

Denn es gibt nur eine begrenzte Zahl Seelen im Guf.

Wenn die letzte Seele gegangen und der Guf leer ist, wird die Welt enden.

Das erste Kind, das ohne Seele geboren wird...

... totgeboren, wie ein seelenloses Kind sein muss, k�ndet...

... den Tod der Welt an und wird genannt...

... ,das Letzte Zeichen'."

Nein, ich versuche, den Gouverneur zu erreichen, und es ist wichtig.

Ich sagte doch, es geht um die Hinrichtung von Jimmy Zaragoza.

Russell, es ist Abby.

Nein, ich sprach schon mit seinem Assistenten. Ich muss ihn pers�nlich sprechen.

- Also... - Ja, ich warte.

- Sagen Sie ihr, ich ruf zur�ck. - Okay. Das hab ich versucht...

... aber sie ist nicht zu Hause und muss Sie sofort sprechen.

- Gut. �bernehmen Sie das. Abby, bist du...? - Russell...

Ich lag falsch. Es ist nicht das Geburtsdatum des Babys.

Es geht um die Bibel. Ich wusste, er ist wegen des Babys da.

Okay... Beruhige dich.

Er denkt, es ist ein biblisches Zeichen!

Wei�t du noch? Er hat es uns gesagt, aber nicht alles. H�r zu:

"Das erste Kind, das ohne Seele geboren wird, totgeboren...

- ... wie ein seelenloses Kind sein muss..." - Abby... Abby...

Nein, ist es nicht! Er ist ein religi�ser Fanatiker!

Er denkt, wenn er das Baby t�tet, l�sst er die Welt untergehen.

- Okay. Abby, okay. H�r mir zu. - Ich hab den Gouverneur.

Er soll warten. H�r mir einfach zu. Fahr nach Hause.

Okay.

Okay? Ich verspreche es.

Tut mir leid, Russell. Er wollte nicht warten.

- Er sagte, wir sollen... - Oh, Mann...

Mach bitte weiter, ich versuch es bei ihm von zu Hause aus.

ICH WERDE ZEICHEN IM HIMMEL UND AUF DER ERDE GEBEN...

... BLUT UND FEUER UND RAUCHS�ULEN.

DIE SONNE WIRD SICH VERDUNKELN UND DER MOND SICH BLUTIG ZEIGEN.

- Russell? Russell, bist du da? - Abby.

- Sie werden mein Baby nicht t�ten. - Ihr Baby stirbt, weil es keine Seele hat.

- Sagen Sie das nicht. - Abby, der Guf ist leer.

Ich wei�, was Sie vorhaben und lasse Sie mein Baby nicht t�ten.

Denken Sie, ich weine um die Menschen?

Ich wollte eingreifen, aber Gott hat gerichtet!

- Die S�nden der Menschheit... - Bleiben Sie weg!

Ich kann nicht nochmal sterben, Abby. Ich w�nschte, ich k�nnte es.

- Ich bin Sein Botschafter. - Sie sind verr�ckt.

- Ich war schon mal da. - Bleiben Sie weg.

Du musst es jetzt erfahren, Abby.

Ich kam als das Lamm...

... und kehre zur�ck als L�we.

Jetzt bin ich sein Zorn.

- Schnallt sie fest! - H�ren Sie mir zu!

Es geschieht! Warum glaubt ihr mir nicht?

Ihr m�sst mir glauben.

- Mein Baby... - Das l�sst Sie einschlafen.

- Ich will nur... - Warten Sie.

Bitte...

W�rdest du f�r Ihn sterben?

Russell, ich wei� nicht, was Sie h�tten tun k�nnen.

Das kann passieren.

Die Ma�nahmen wirken extrem, ich wei�, aber sie steht unter enormem Stress.

Eine unglaubliche Schuld besteht, weil...

Nun, Sie kennen ja die Geschichte.

Okay... Was machen wir nun?

Es klingt pathetisch, aber das Beste, was wir tun k�nnen, ist abwarten.

Passen Sie auf sie auf.

Dem Baby geht es gut. Es h�lt sich wacker.

Wenn es nur eine Phase ist, kann sie in ein paar Tagen heim.

K�nnen Sie bei ihr bleiben?

- Nicht die ganze Zeit. - Dann muss eine Schwester helfen.

Ich denke, Sie sollten jetzt heimgehen und sich gut ausruhen.

Nat�rlich glauben wir, Gott wird die Welt richten.

- K�nnte das jetzt geschehen? - Es k�nnte jederzeit geschehen.

Jesus sagte, das Ende k�me wie ein Dieb in der Nacht.

Dieser Glaube ist fundamental in quasi jeder Religion.

Islam, Christentum, Judentum, Hindu.

Sie sind uneins dar�ber, was wirklich passieren wird...

... aber wir alle glauben an einen Messias, der Gottes Zorn in der Welt entfesseln wird.

Dann k�nnte es jetzt passieren. Ich meine, der Mond zeigt sich blutig.

Ich erz�hlte Ihnen von der Schrift und den Fischen.

Ja. In der Offenbarung steht geschrieben, dass das Meer sterben wird.

- Dann sehen Sie es. - Mit absoluter Klarheit.

Ich sehe einen jungen Mann mit sehr viel Phantasie.

Sie vergessen, Avi, dass prophetische Zeichen Zeichen sind.

Sie sind Symbole. Sie sollten nicht w�rtlich genommen werden.

Sie sind Poesie, geschrieben von den Propheten...

... um das Konzept des g�ttlichen Gerichts zu zeigen...

... nicht um wie eine W�scheliste abgehakt zu werden.

- Also ist der Mond und die Fische... - Zufall.

Und Sie vergessen den wichtigsten Aspekt der Eschatologie.

Wenn das Ende naht, naht auch das ewige Leben...

... f�r die unter uns, die erl�st werden.

Und wer wird erl�st werden, Reverend?

Ich meine, den Juden zufolge nicht die Moslems.

Den Moslems zufolge nicht die Christen.

Den Christen zufolge nicht die Buddhisten. Also...

... was, wenn niemand erl�st wird? Was, wenn wir uns alle irren?

Mein Gott, was, wenn es nur die Hare Krishna sind?

- Sie sind zu jung f�r solche Sorgen. - Das sagt mein Rabbi auch.

Glauben Sie mir, Avi, eines Tages werden Sie noch Philosoph werden.

Sofern es diesen Tag geben wird.

Hallo? Hallo, Mr. Quinn. Ihr geht es gut.

Verzeihung, k�nnen Sie mir nochmal die Nummer geben?

Wann? Ich muss fort. Nein, das ist unm�glich...

Okay, bitte versuchen Sie...

Nein, sie ruht sich oben aus.

Ich werde es ihr sagen.

Oh, Gott...

Oh, Gott... Ich will mein Baby.

Oh, Gott...

Wir beherbergen noch Novizen, aber wir haben auch des�fteren G�ste.

Die meisten Leute sind auf der Durchreise zu neuen Gemeinden.

- Ist das bei Ihnen so, Vater Lucci? - Ja, ist es.

- Dann bleiben Sie nicht lange? - Vater Morrell?

Vater Morrell?

Kann ich Ihnen helfen?

- Nein, Vater Burne, das ist Vater Lucci. - Tut mir leid. Ich dachte, dass...

Aber die �hnlichkeit ist...

... ist bemerkenswert.

- Ich glaube nicht, dass wir uns kennen. - Nein, das kann nicht sein. Das ist lange her.

Sehr lange her.

- Wenn Sie mich entschuldigen. - Aber die �hnlichkeit...

... ist bemerkenswert!

Wirklich?

Gute Nacht, Vater.

Abby?

Warum passiert das?

Gottes Gnade ist ersch�pft.

Ich kann nichts tun.

Die Zeichen haben begonnen. Mit jedem r�ckt das Ende n�her.

Aber warum sind Sie da?

Ich bin sein Bote. Sein Zeuge.

- Und wenn ein Zeichen nicht stattfindet? - Abby...

Nein, bitte. Was, wenn ein Zeichen verhindert wird, bevor mein Baby kommt?

Was gesch�he?

Bitte, sagen Sie es mir.

Dann w�rde die Kette zerbrochen.

Aber es br�uchte etwas, das Sie nicht besitzen: Hoffnung.

Wie kann jemand, den das Leben so wenig k�mmert...

- ... der Welt das Leben schenken? - Es k�mmert mich.

Ich werde es versuchen.

Ich werde es versuchen.

Gibt es eine Chance, Sir? Irgendeine Chance?

Was k�nnen Sie tun, nachdem die Berufung vor dem Bundesgericht abgewiesen wurde?

Mr. Quinn, mit weniger als 24 Stunden, wie wollen Sie die Hinrichtung verhindern?

"Die Fenster des Himmels", Mrs. Quinn,

"Die Fenster des Himmels �ffnen sich und die Welt vergeht.

Sie f�llt...

... und wird nicht wieder auferstehen."

Bitte, Mrs. Quinn, es muss nicht geschehen.

- Woher kennen Sie meinen Namen? - Ich folgte den Zeichen.

Sie f�hrten mich zu Ihnen.

Wer sind Sie?

Ein Priester, der Ihnen und Ihrem Baby helfen will.

Uns bleibt keine Zeit.

Bitte.

Ich wei�, was Sie durchmachen. Ich wei�, was geschehen wird.

Mrs. Quinn!

Hey, Mrs. Quinn!

Mrs. Quinn!

Bitte. Ich muss alles wissen, was er Ihnen sagte, wenn ich helfen soll.

Er sagte, wenn ich ein Zeichen verhindere, wird die Kette zerbrochen.

- Das hat er gesagt? - Ja.

Und Gott w�rde der Welt eine zweite Chance geben.

- Sagte er, welches Zeichen es ist? - Nein, ich versuche, es rauszukriegen.

Nein. Das ist unm�glich. Ich denke, kein Zeichen kann verhindert werden.

Er h�tte das nicht gesagt, wenn es unm�glich w�re.

Deshalb muss ich die anderen Zeichen kennen.

Sie sagten, Sie kennen sie.

Sie sind nicht geheim, Mrs. Quinn. Gott hat keine Geheimnisse.

Sie werden in der Bibel als die "Sieben Siegel" aufgef�hrt.

Die ersten vier haben schon stattgefunden. Die vier Reiter der Apokalypse.

Ihre Zeichen sind beinahe vorbei.

- Das f�nfte ist der Tod des letzten M�rtyrers. - Der Tod kann verhindert werden.

Aber wessen? Wo?

- Was ist das sechste? - Die Sonne wird sich verdunkeln...

... und die Erde wird beben und die Sterne vom Himmel fallen.

"Und als das Lamm das siebte Siegel aufbrach...

... war der Himmel ganz still."

Das Schweigen des Guf, leer.

Die Todgeburt des seelenlosen Kindes.

Sie sind das siebte Siegel.

Ich lasse mein Baby nicht sterben.

- Ein Zeichen muss verhindert werden. - Wie, Mrs. Quinn? Wissen Sie, wie?

Mit Hoffnung.

Hoffnung?

Kann Hoffnung ein Erdbeben stoppen?

Kann sie Morde auf der anderen Seite der Welt verhindern?

Der vierte Reiter ist noch unterwegs.

Die Engel haben die Winde aus den vier Ecken der Welt entfesselt.

K�nnen Sie sie mit der Hoffnung aufhalten?

Wirst du f�r Ihn sterben?

Wirst du f�r Ihn sterben?

Nein!

- Sie schlugen ihn in meinem Traum. - Das war kein Traum.

Sie waren dort.

Sie sind nicht hier, um zu helfen.

- Sie wollen die Welt enden lassen. - Ja, Mrs. Quinn. Schon sehr lange.

Sie sind meine Erl�sung.

Sie k�nnen nichts tun. Sie k�nnen es nicht aufhalten.

Was f�r ein Gott bist du?

Lassen Sie mich rein!

Du warst schon immer neugierig, Harold.

Du bist es tats�chlich, Morrell.

Aber das war vor 70 Jahren.

- Mir scheint es erst gestern gewesen zu sein. - Aber du bist nicht gealtert.

Du hast dich nicht ver�ndert.

- Wie, in Gottes Namen? - Gottes Namen ist das Wie.

Er verfluchte mich f�r das, was ich getan habe.

Ich schlug einen Mann. Aber er war nat�rlich kein Mann.

Er war der Sohn Gottes.

- Ich bin Cartaphilus. - Der Torw�chter von Pilatus?

Der r�mische Soldat...

... verflucht, auf der Erde zu wandeln, bis der Messias zur�ckkehrt.

Verflucht, zu leben und nie zu sterben, bis die ganze Welt sterben muss.

Es waren also 2.000 Jahre.

F�r mich gibt es keinen Ausweg aus dem Elend des Lebens.

Aber ich wusste immer, meine Strafe w�hrt nicht ewig.

Ich wusste, ich k�nne auf die Menschen z�hlen. Und so gewinne ich!

Das Ende ist gekommen! Mein Tod ist nahe.

Niemand kann mich aufhalten. Sie nicht, und du nicht.

Das kann ich nicht erlauben.

Das verstehst du. Nicht, alter Freund?

Danke.

Haben Sie ihn gesehen?

Werde ich sterben?

Ich hab es versucht, Jimmy. Hab getan, was ich konnte. Sie wollen nicht.

Sie verstehen nicht.

Denkst du, Gott wird ihnen verzeihen?

Das wei� ich nicht, Jimmy.

Wir m�ssen diesen Tod verhindern. Wessen Tod?

Ich sage doch, ich wei� es nicht. Jemand, der ein M�rtyrer ist.

- Und das ist das vierte Zeichen? - Nein, ich glaube, das f�nfte.

Der letzte M�rtyrer, ein Erdbeben und...

Ich wei� nicht. Ich kann nicht mehr denken. Du solltest es wissen!

Es ist nicht meine Schrift, es ist das Neue Testament.

Fahren Sie ran. Fahren Sie dort ran! Da!

- Was tust du? - Ich hol uns eine Bibel!

Hey!

Wir brauchen ein Zimmer!

30 Dollar.

- Hab's. Offenbarung 5. "Eine Schrift..." - Lies das sechste Zeichen vor.

"Als er das sechste Siegel brach, gab es ein gro�es Erdbeben...

... und die Sonne wurde dunkel wie ein h�renes Hemd...

- ... und der Mond f�rbte sich blutrot." - Sonnenfinsternis.

- Was? - Die verdunkelte Sonne. Sonnenfinsternis.

Steht f�r morgen im Kalender.

- Sicher? - Nochmal das f�nfte Zeichen.

"Als Er das f�nfte Siegel brach...

... schaute ich in die Seelen derer, get�tet f�r Gottes Wort.

Und sie weinten, ,Herr, wann wirst Du unser Blut richten und r�chen...

... an denen, die auf Erden sind?'

Sie wurden gehei�en, still zu bleiben, bis die Zahl ihrer Br�der voll war...

... die get�tet werden w�rden, so wie sie selbst."

Der Tod des letzten M�rtyrers.

Jemand, der f�r das Wort Gottes stirbt, noch vor der Sonnenfinsternis.

Wie?

Zu Tode gefoltert? Ermordet?

Hingerichtet.

Die Anw�lte konnten keinen Aufschub der Hinrichtung Jimmy Zaragozas erreichen...

... des "M�rders auf Gottes Gehei�", dessen Eltern Geschwister waren.

Er t�tete sie, wie er sagte, "Weil das Gottes Gesetz ist."

Heute morgen wird Jimmy gem�� des menschlichen Gesetzes sterben.

SCHICKSAL BESIEGELT F�R M�RDER AUF GOTTES GEHEISS

Hallo? Hallo?

Abby, wo bist du? Ich hab dich �berall gesucht!

Russell, h�r zu. Ich wei�, wie wir es verhindern k�nnen.

Eine Sonnenfinsternis?

- Ich kann die Hinrichtung nicht stoppen. - Du musst.

Er ist der letzte M�rtyrer. Bitte glaub mir. Lass nicht zu, dass er get�tet wird.

Ich kann nichts machen. Sag mir, wo du bist.

Abby! Abby, geht es dir gut?

Wir haben keine Zeit. Ich treff dich beim Gef�ngnis, okay?

- Nein! Nein! Abby, du kannst es nicht... ! - Ich fahre jetzt.

Penny! Gott sei Dank! Du musst mich reinlassen! Du musst uns helfen.

Okay, atmen Sie. Atmen Sie, okay? Atmen Sie.

- Okay? - Ja.

Halt!

Jemand muss ihn aufhalten!

Abby!

Abby...

Ich hab's geschafft. Es ist vorbei.

Hilfe... Jemand...

Jemand muss uns helfen!

Nein!

Nein!

- Nein! Nein! - Bitte!

- Jemand muss uns helfen! - Nein!

- Es ist gut, Abby. - Nein! Nein!

Gott, nein!

Nein...!

Nein...

Aus dem Weg, bitte! Aus dem Weg!

Tut mir leid. Es ist alles meine Schuld.

Es ist gut, Abby. Abby...

Was ist?

Atme tief, Schatz. Atme tief.

Entspanne dich. Atme.

Los!

Okay, okay.

Okay, jetzt pressen.

- Es geht los, Abby. Bereit? - Die Wehen haben nur eine Minute Abstand.

- Atme, Abby. Los, atmen. - Pressen!

Pressen!

Sie machen das toll, Abby!

- Bitte, Abby, pressen! - Gut so.

Es ist gut, Abby. Du machst das gut. Tief atmen! Tief atmen!

- K�nnen Sie das noch ein Mal machen? - Okay. Noch ein Mal, Abby. Okay?

- Okay. Okay. - Noch ein Mal.

- Also los. - Los, Abby!

Noch ein Mal!

- Pressen! - Gutes M�dchen. Los, pressen!

Gutes M�dchen. Pressen!

Weiter, Abby! Der Kopf ist drau�en!

Los, Schatz, wir haben es fast geschafft!

Los, Abby!

Pressen!

Wir haben keinen Herzschlag des Babys mehr.

Nein!

Nein!

Wirst du f�r Ihn sterben?

Wirst du f�r Ihn sterben?

Ja, das werde ich!

Ich werde f�r Ihn sterben.

Ich werde f�r Ihn sterben.

- Abby? Abby? - Schwester!

Ja, Doktor.

Er ist wundersch�n, Abby.

Genau, wie du es gesagt hast.

Du kannst ihn nicht sehen...

... aber du wei�t es.

Du hast es immer gewusst.

Die Halle der Seelen ist wieder gef�llt.

Das warst du, Abby.

Die eine Person mit genug Hoffnung f�r die ganze Welt.

Erinnere dich an alles.

Schreibe es nieder.

Verk�nde es...

... damit die Menschen die Chance nutzen, die sie ihnen gab.

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