All language subtitles for Angels.and.Insects.1995.(Erotic.Drama).720p.x264-Classics

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Original subtitles

Der arme Mr. Adamson wusste nichts von dem Ball w�hrend seines Besuchs.

Dein Vater war mehr an Mr. Adamsons Exemplaren interessiert

als an unserer bevorstehenden Unterhaltung.

Zum Gl�ck ist er ungef�hr so gro� wie Edgar,

der ihm mit einem Anzug aushelfen konnte.

Ich h�tte ohnehin keinen Abendanzug gehabt.

Mein gesamter Besitz ging bei dem Schiffbruch verloren.

Und ein Abendanzug geh�rte nie dazu.

Ich muss schon sagen.

Sie haben gro�e Ausdauer und enormen Mut bewiesen.

Sie werden sich sicher auch auf der Tanzfl�che behaupten k�nnen.

Wie man einen Walzer tanzt, verlernt man nicht.

Darf ich um diesen Tanz bitten?

Gern.

Mein Vater war best�rzt, von Ihrem Verlust durch den Schiffbruch zu h�ren.

Auch um seinetwillen. Er hatte auf einige Exemplare f�r seine Sammlung gehofft.

Nun, ich konnte zwei der seltensten und sch�nsten Schmetterlinge retten.

Es klingt l�cherlich, einen toten Schmetterling zu retten.

Aber einer davon ist derart selten...

Ich sage nur noch so viel: Ihr Vater wird sich sehr dar�ber freuen.

Und Sie auch.

Aber es soll eine �berraschung sein.

Ich hasse, wenn man eine �berraschung ank�ndigt, ohne sie zu verraten.

M�gen Sie die Spannung nicht?

Nein.

Nein, �berhaupt nicht.

�berraschungen machen mir Angst.

Dann muss ich daran denken, Sie nie zu �berraschen.

He da, halt! Was unterstehen Sie sich?!

Was haben Sie ihr getan?

Es tut mir Leid. Ich wei� nicht, was ich getan haben k�nnte.

Irgendetwas muss ja wohl passiert sein, oder?

Eugenia tanzt sehr gerne. Sie kann nicht genug bekommen.

Ich verstehe.

Bitte entschuldigen Sie meine Barschheit.

Ich bin Eugenias Bruder und dadurch ihr Besch�tzer.

Nicht der Rede wert.

Gut, gut.

Na, dann kann der Tanz ja weitergehen.

Was ist? Der Tanz kann weitergehen.

Verzeihen Sie Eugenias Benehmen. Sie ist etwas durcheinander.

Es macht nichts.

Dass sie gegangen ist, liegt in keinster Weise an Ihrem Benehmen.

- Nun, ich hoffe, es geht ihr bald besser. - Ja.

Obwohl sie vielleicht nie mehr so sein wird wie fr�her.

Sie stand kurz vor der Heirat.

Ihr Verlobter, Captain Hunt, starb pl�tzlich.

Die arme Eugenia hat sich noch nicht v�llig erholt.

Niemand redet davon. Aber nat�rlich wissen es alle.

Ich will nicht klatschen. Ich dachte nur, Sie sollten das wissen.

Ich verstehe. Ich danke Ihnen.

Wir m�ssen froh sein, dass Sie das Gl�ck hatten, mit dem Leben davonzukommen.

Aber der Verlust Ihrer Exemplare muss Sie schwer getroffen haben.

Was gedenken Sie jetzt zu tun, Mr. Adamson? Wenn ich fragen darf.

Ich hatte kaum Zeit, dar�ber nachzudenken.

Ihre Familie kann Sie nicht unterst�tzen?

Nein.

Mein Vater ist Metzger. Selbst wenn er die Mittel h�tte, k�nnte ich ihn nicht bitten.

Ich hatte gehofft, genug zu verkaufen, um in England bleiben zu k�nnen

und mir etwas zu verdienen, um zum Amazonas zur�ckkehren zu k�nnen.

Unsere Forschungen dort waren nicht mehr als ein Anfang, Sir.

Es gibt noch riesige unerforschte Gebiete und unz�hlige unbekannte Lebewesen.

Und dennoch habe ich mich noch nie so vollkommen einsam gef�hlt Wie dort.

Ihre Briefe waren sehr freundlich, Sir,

sie waren beinahe der einzige Luxus, der mir im Urwald zur Verf�gung stand.

Ich rationierte die Lekt�re, um l�nger daran zu haben,

wie man Zucker oder Mehl rationiert.

Ich bin froh, jemandem solche Freude bereitet zu haben.

Ich habe Ihnen etwas Seltenes mitgebracht. Etwas sehr Seltenes.

Sie durchfliegen die weiten, sonnigen Schneisen des Urwalds.

Sie schweben ganz langsam, ab und zu schlagen sie mit den Fl�geln wie V�gel.

Sie halten sich fast immer in �ber Sm H�he auf,

es ist also nahezu unm�glich, sie zu fangen.

Aber ich heuerte ein paar gewandte lndianerjungen an,

die hinaufklettern und dieses Paar f�r mich fangen konnten.

Ich muss gestehen, damals wusste ich noch nicht,

dass sie gerade in Ihre Sammlung ganz besonders gut passen.

Sie hei�en Morphe eugenia, Sir Harald.

Oh!

Was f�r ein wundervolles Gesch�pf.

Wie wundersch�n blau sie schimmert.

Es ist ein Er. Der blaue ist das M�nnchen. Das Weibchen ist gelbbraun.

Wie schade.

Der blaue gef�llt mir besser.

Aber ich bin ja auch weiblich, da ist das ganz nat�rlich.

Man f�hlt sich geneigt, dem Herzog von Argyle darin zuzustimmen,

dass die au�ergew�hnliche Sch�nheit dieser Kreaturen

das Werk eines allm�chtigen Sch�pfers darstellen muss.

Ein Sch�pfer, der uns Empf�nglichkeit f�r diese Sch�nheit verliehen hat,

f�r diese feinen Muster und brillanten Farben.

Aus unserer spontanen Reaktion auf sie zu schlie�en,

bin ich instinktiv versucht, Ihnen beizupflichten.

Aber aus wissenschaftlicher Sicht muss ich fragen, welchem Zweck

die Natur dient, mit all dieser Brillanz und Sch�nheit.

Ich wei�, Mr. Darwin vertritt die These,

dass die Tatsache, dass m�nnliche Tiere so farbenpr�chtig sind,

w�hrend die Weibchen oft blass und unauff�llig sind,

nahe legt, das M�nnchen stelle seine kostbare Fracht nur zur Schau,

um das Weibchen zu ermuntern, ihn zur Paarung auszuw�hlen.

K�nnte die Eint�nigkeit des Weibchens seinem Schutz dienen?

Oh, ja, ganz bestimmt. Mr. Wallace...

Oh!

Ist nicht schlimm, meine Liebe.

Verzeih, Mama.

Haben Sie wirklich ohne die Gesellschaft zivilisierter Menschen gelebt?

Unter nackten Wilden?

Nicht ausschlie�lich.

Unter den einzelnen Gemeinschaften

fand ich Freunde verschiedener Hautfarbe und Rasse.

Aber... manchmal war ich wohl schon der einzige wei�e Gast eines Stammes.

Sind sie wirklich nackt? Und bemalt?

Einige ja. Andere sind teilweise oder ganz bekleidet.

Sie schm�cken ihren K�rper sehr gerne mit Pflanzenfarben.

Diese schwimmenden B�schel aus Gras und Zweigen erinnern mich

an die gro�en schwimmenden Inseln aus entwurzelten B�umen und B�schen,

die den endlosen Fluss hinuntertreiben.

Ich verglich sie immer mit der Passage im Verlorenen Paradies,

wenn das Paradies nach der Sintflut wegtreibt.

"So wird dies St�ck vom Paradies durch Wellenmacht bewegt

Von hier, getragen von der Fluten Macht,

Verdorben und entwurzelt all sein Gr�n,

Den gro�en Fluss hinab zum weiten Golf

Dort wurzelt eine Insel, kahl und �d,

Wo Seel�wen und Wale weilen in der M�wen Klang."

Die kluge Matty.

Lady Alabaster bittet zum Tee,

wenn Sie Ihre Arbeit beendet haben.

Sie scheinen sich eine Menge vorgenommen zu haben.

Was ist das? Es sieht Furcht erregend aus.

Es hat sich wohl von dem Exemplar gel�st, zu dem es geh�rt.

Einige St�cke der Sammlung sind durcheinander geraten.

Ich bewahre sie in einer speziellen Kiste auf.

Dieses Bein geh�rt offensichtlich zu einem relativ gro�en Hominiden.

Sie k�nnten annehmen, es sei das eines kleinen Kindes.

Aber das ist bestimmt nicht der Fall.

Die Knochen sind zu leicht.

Es muss aussehen, als ob ich Hexerei betreibe.

Nein. Das habe ich nicht gemeint.

Nat�rlich nicht.

Sie scheinen ein reges Interesse an der Naturwissenschaft zu hegen.

Seit Ihrer Ankunft hier hegen pl�tzlich alle ein reges Interesse

an der Naturwissenschaft, Mr. Adamson.

Nun, ich hoffe, es ist ein lohnenswertes Fach.

Mein Vater scheint das zu glauben. Was ein Gl�ck f�r Sie ist.

Es hat Sie vor dem Armenhaus bewahrt.

So weit w�re es wohl nicht gekommen.

Oh, hoffentlich nicht.

Die Wohlt�tigkeit meines Vaters scheint Ihnen gut bekommen zu sein.

Ihr Vater war sehr g�tig.

Gl�cklicherweise kann ich mich revanchieren, indem ich seine Sammlung

nach wissenschaftlichen Kriterien ordne.

Wie lange wird das dauern?

Das kommt darauf an, was ich in diesem Berg von Kisten finde.

Ich sch�tze, dann dauert es ewig.

Vor allem, weil Sie sonst nirgends hin k�nnen.

Entschuldigen Sie mich. Ich soll mit Lady Alabaster den Tee einnehmen.

Gew�hnen Sie sich besser nicht daran,

mit meiner Mutter "den Tee einzunehmen"

und mit meinem Vater gelehrte Gespr�che zu f�hren.

Sie sind nicht einer von uns.

Das ist mir bewusst. Guten Tag.

Komm herein, Matty.

Mr. Adamson ist hier, Lady Alabaster.

Sie f�hlen sich wohl hier?

Oh, ja. Das tue ich.

Mein Mann �berl�dt Sie doch nicht mit Arbeit?

Nein.

Ich habe sogar noch viel freie Zeit. Dadurch...

Lady Alabaster hatte gehofft, Sie k�nnten einen Teil Ihrer Zeit opfern,

um Miss Mead und mir selbst

bei der Erziehung der jungen Familienmitglieder zu helfen.

Wir sollten von der Anwesenheit eines so namhaften Naturforschers profitieren.

Ich werde mich nach Kr�ften bem�hen.

Matty hat wundervolle Ideen. Sie ist ein Genie.

Erz�hle ihm davon, Matty.

Die Zwillinge sind noch zu klein,

aber die drei �lteren M�dchen waren schon �fter mit drau�en.

Es wird mir ein Vergn�gen sein.

Ihre Anwesenheit hier wird eine gro�e Bereicherung f�r uns sein.

Oh, sieh doch!

Als ob die flinken Diener der K�nigin einer anderen Rasse angeh�ren.

Wir haben schon versucht, sie hier zu halten.

Aber offenbar bedeuten wir ihren Tod. Sie gehen uns jedes Mal ein.

Sie hatten wahrscheinlich keine K�nigin mitgefangen.

Ameisen existieren nur zum Nutzen ihrer Nest-Gemeinschaft.

Und deren Mittelpunkt ist die Ameisenk�nigin.

Sie legt die Eier, w�hrend die anderen sie unaufh�rlich umsorgen.

Wenn doch auch die Menschen zu solch altruistischem Verhalten f�hig w�ren.

Aber ich denke, die sozialistische Gesellschaft wird leider nie Wirklichkeit.

Nun, Sie denken eine Menge, Miss Crompton, f�r...

F�r eine Frau.

Sie haben sich das �f�r eine Frau" verkniffen. Das war h�flich von Ihnen.

Ich denke zu meiner Unterhaltung.

Mr. Swinnerton, w�rden Sie mir freundlichemeise beim Absteigen helfen?

Flachen)

Es war wundervoll, finden Sie nicht?

1860-253, Ventnor, Isle of Wight, L ystus fulvibabis...

Der junge Swinnerton w�nscht, meine Tochter zu heiraten.

Ich habe ihm die Erlaubnis erteilt.

Er sagt, er ist sich ihrer Zustimmung gewiss.

Sie k�nnen mich also begl�ckw�nschen.

Das tue ich.

Das erste Junge verl�sst das Nest.

Dann m�ssten die anderen bald folgen.

Ich wei�.

Aber ich mache mir Sorgen um Eugenia.

Ich f�rchte, diese Neuigkeit wird ihr etwas zu schaffen machen,

aber vielleicht untersch�tze ich sie.

Dann ist es nicht... Miss Eugenia, die heiraten wird?

Fast h�tte ich gesagt: "Leider nein."

Nein, Rowena wird Mr. Swinnerton heiraten.

Nun, sie ist so bezaubernd, Sir, so wundersch�n und...

nun, so perfekt...

dass sie nicht lange ohne einen w�rdigen Ehemann bleiben wird.

Das hoffe ich.

Aber ihre Mutter ist besorgt.

Es wird ihr missfallen, dass Rowena als Erste unter die Haube kommt.

Nein, bitte nicht.

Nein, ich kann nicht.

Ich habe zuf�llig mit angesehen, dass Sie etwas bedr�ckt.

Kann ich irgendetwas f�r Sie tun? Ich w�rde alles tun, um Ihnen zu helfen.

Sie sind sehr freundlich. Aber mir ist nicht zu helfen.

Dazu ist es zu sp�t.

Ich wollte, ich w�re tot, um ehrlich zu sein.

Ich wollte, ich w�re tot.

Ich sollte tot sein.

Ich sollte tot sein... tot wie Harry.

Ich wei� von Ihrem tragischen Verlust, Miss Alabaster.

Ich hoffe, Sie k�nnen Trost finden.

Oh, Sie wissen nichts. Gar nichts.

Das kann niemand wissen.

Da haben Sie wohl Recht.

Sie haben Viel Tapferkeit bewiesen. Seien Sie nicht ungl�cklich.

So viele lieben Sie, da k�nnen Sie nicht ungl�cklich sein.

Sie sind derjenige, der g�tig ist.

Und tapfer.

Obwohl Sie es nicht verstehen.

Sie sind freundlich zu allen, sogar zu den kleinen M�dchen.

Wir k�nnen uns freuen, Sie hier zu haben.

Und ich w�rde mich freuen und geehrt f�hlen,

wenn Sie mich als Freund betrachteten, trotz der Unterschiede zwischen uns.

Wenn Sie mir ein wenig vertrauen k�nnten...

Aber was rede ich da. Warum sollten Sie mir vertrauen?

Ich w�rde so gerne etwas f�r Sie tun. Alles, was Sie wollen.

Wie Sie wissen, bin ich mittellos, es ist also t�richt von mir.

Aber bitte verf�gen Sie �ber mich, wenn ich irgendwie zu Diensten sein kann.

Miss Alabaster?

Miss Alabaster?

Nun? Was ist?

Ich muss Ihnen etwas zeigen.

Geschieht mir auch nichts?

Es ist v�llig ungef�hrlich.

Sie halten Ihr Kleid f�r den Himmel.

Sind sie auch nicht unangenehm?

Oh nein.

Sie sind... so leicht und zart.

Wie farbige Luft.

Fast wie eine Wolke.

Es ist eine Wolke.

Sie haben ein Wunder vollbracht.

Es ist f�r Sie.

Ich kann Ihnen sonst nichts geben.

Keine Perlen, keine Edelsteine. Ich besitze nichts.

Aber ich wollte Ihnen so gerne etwas schenken.

Sie sind so schrecklich empfindlich.

Eine Ber�hrung w�rde sie schon verletzen.

Nur eine unvorsichtige Bewegung.

Ich k�nnte ihnen nichts tun. Niemals.

Wie kann ich Ihnen nur danken?

Sie haben mir bereits durch Ihre Freude gedankt.

W�rden Sie heute Abend wiederkommen?

Ja.

Ihre Motten fliegen freiwillig in den Tod.

Ich wei� auch nicht, was sie zur Selbstverbrennung treibt.

Ich frage mich, ob sie sich am Mondlicht orientieren

und unsere Kerzen f�r sehr helle Himmelsk�rper halten.

M�chten Sie sich nicht setzen und sehen, ob die Motten Sie f�r den Mond halten?

So Wie die Schmetterlinge Sie f�r den Himmel hielten.

- Was ist das? - Ein frisch geschl�pfter Schw�rmer.

Ein Weibchen.

Wenn sie kr�ftig genug ist, werde ich sie freilassen.

Sie wirkt sehr schwach.

Ja.

Es kostet viel Kraft, aus der Puppe auszubrechen.

W�hrend ihrer Metamorphose sind Insekten besonders anf�llig.

Sie k�nnen leicht von einem Raubtier geschnappt werden.

- Aber hier sind doch keine? - Oh, nein.

Gut.

Nach heute Nachmittag habe ich mir vorgenommen, Ihnen etwas zu sagen.

Sie brauchen nicht zu antworten oder zu denken, dass ich Sie erschrecken m�chte.

Ich wollte nur, dass Sie wissen, wie viel mir diese Momente mit Ihnen bedeuten.

Ich werde sie nie vergessen.

Ihre N�he, Ihre Ruhe...

Wenn die Dinge anders st�nden, k�nnte ich Viel freier zu Ihnen sprechen.

Aber ich bin mir meiner Lage bewusst.

Ich hege keine Hoffnung, au�er, aufrichtig zu Ihnen sprechen zu d�rfen,

denn das wird Sie wohl nicht verletzen.

Oh...

Oh, nehmen Sie sie weg.

Die mag ich nicht!

Es sind m�nnliche Schw�rmer, die vom Weibchen angezogen werden.

- Tun Sie sie weg. - Sie sind harmlos.

- Tun Sie sie weg! - Sie brauchen keine Angst zu haben.

Bitte...

Ich trage sie zum anderen Ende des Wintergartens.

- Jetzt folgen sie ihr hier her�ber. - Da ist noch eine eingeschlossen!

Schnell. Ich schreie gleich.

- Bitte... Bitte... - Muss der Duft sein.

Oh, das war schrecklich. Schrecklich.

Wie Flederm�use. Wie Geister.

- Es war abscheulich. - Ganz ruhig...

Ich wollte Sie nicht erschrecken.

Meine Liebe. Ich wollte nicht...

Es ist nicht Ihre Schuld.

Es ist einfach alles.

Ich bin so ungl�cklich.

Ist es wegen Captain Hunt? Trauern Sie immer noch um ihn?

Er wollte mich nicht heiraten.

Er starb, weil er mich nicht heiraten wollte.

Das kann nicht sein. Wer w�rde Sie nicht heiraten wollen?

Es war in Wirklichkeit gar kein Unfall. Das erz�hlt man nur.

Er tat es, weil er...

weil er mich nicht heiraten wollte.

- Warum denn nicht? - Wie soll ich das wissen? Aber es stimmt.

Ich wei� ganz genau, dass er mich nicht...

Sie qu�len mich, indem Sie das sagen.

Sie ahnen sicher, dass es mein gr��ter Wunsch ist...

Sie bitten zu k�nnen, meine Frau zu werden.

Aber das werde ich nie k�nnen, weil es mir meine Umst�nde nicht erlauben.

Das wei� ich.

Aber es schmerzt mich uns�glich, Sie so reden zu h�ren,

ohne selbst in der Lage zu sein...

Ich bin selbst verm�gend.

Was sagen Sie da?

Es k�nnte eine Doppelhochzeit werden.

Ich sollte nicht nach Rowena heiraten.

Wenn... Wenn ich �berhaupt je heirate.

Soll ich mit Ihrem Vater sprechen? Gleich morgen?

Ja.

Die Arme hoch, bitte, Alice. Arme hoch.

Nachdem alle Wetten abgeschlossen waren,

lenkte ich das Gespann durch enge L�cken in sieben Hecken.

Dabei fiel nur ein Rad ab, und das war ganz am Schluss.

Und das Pferd wollte weiterlaufen.

Aber mit den ganzen Hecken hinter uns war das nat�rlich sinnlos.

Sie h�tten sicher nicht die Nerven oder die Kraft, so etwas fertig zu bringen.

Sie sitzen hier und l�cheln einf�ltig, aber so etwas br�chten Sie nicht fertig.

Mit Sicherheit nicht.

Ihre Haltung gef�llt mir nicht, Sir. Das war von Anfang an so.

Ich glaube, im Grunde verspotten Sie mich.

Das ist nicht meine Absicht.

Ich hoffe nicht, dass es so wirkt, schlie�lich sind wir bald Verwandte.

"Verwandte", sagen Sie?

Das gef�llt mir nicht.

Sie sind von niederer Herkunft, Sir, keine gute Partie f�r meine Schwester.

Sie sind von schlechtem, ordin�rem Blut.

"Schlecht" und "ordin�r" muss ich zur�ckweisen.

Ich wei�, ich bin keine gute Partie und habe keinerlei Zukunftsaussichten.

Ihr Vater und Eugenia sehen g�tigerweise dar�ber hinweg,

und ich hoffe, Sie schlie�en sich ihnen an.

Sie sollten mich zum Kampf fordern. Ich habe Sie beleidigt.

Sie sind eine Kreatur ohne Courage, von erb�rmlicher Herkunft.

Sie sollten aufstehen und sich mir stellen.

Ich glaube nicht.

Was meine Herkunft angeht, mein Vater war ein guter und ehrlicher Mann,

und nichts verdient mehr Respekt.

Was die Courage angeht, m�chte ich meinen, dass zehn Jahre am Amazonas,

in denen ich Mordanschl�ge, Schlangen, Schiffbruch

und 15 Tage im Atlantik treibend �berlebte,

mehr Mut erfordern, als ein armes Pferd durch ein Fenster in ein Haus zu treiben.

Ich wei�, was wahre Courage ist.

Sie besteht nicht darin, sich nach einer Beleidigung zu pr�geln.

Gut gesagt, William Adamson. Gut gesagt, Herr Br�utigam.

Sie sollen sie nicht bekommen!

Einer wie Sie verdient sie nicht.

Bitte atmen Sie nicht in mein Gesicht. Sie �hneln einem Drachen.

Stehen Sie auf.

Sie provozieren mich nicht, ein Haus zu entehren, dem ich anzugeh�ren hoffe.

Stehen Sie auf.

Am Amazonas kommt es oft vor, dass benebelte junge M�nner

sich gegenseitig versehentlich t�ten.

Ich w�rde Ihren Tod nicht bedauern.

Eugenia w�rde ihn zutiefst bedauern. Sie hat schon einen Mann verl...

Ich bitte Sie... Geben Sie nichts auf Edgar.

Im Rausch l�sst er sich gehen, aber hinterher ist er wieder ruhig.

Er wei� oft gar nicht mehr, was passiert ist.

Es war nur der Alkohol.

Ich bin bereit, diese Erkl�rung zu akzeptieren.

Sehr nobel, Herr Br�utigam.

Sehr zivilisiert.

Wir sind schlie�lich keine Wilden, nicht wahr?

Sondern zivilisierte M�nner, die Platz behalten, Wie es sich geh�rt.

Ich bewundere Sie, William.

Edgar ist... ein Anachronismus.

Sie dachten wohl nicht, dass ich dieses Wort kenne.

Ganz im Gegenteil.

Ich danke Ihnen f�r Ihre Freundlichkeit.

William.

Wir lieben beide die freie Natur. Das haben wir doch gemeinsam?

Das stimmt.

Und ich hoffe, dass wir noch weitere gemeinsame Interessen entdecken.

Ja, ich bin sicher, das werden wir.

Gute Nacht, Edgar.

Gute Nacht, William.

Ein Geschenk von Miss Eugenia, Sir.

Nun?

Hier bin ich. Siehst du?

Da sind wir.

Ich kann mein Gl�ck gar nicht fassen.

Ich liebe dich, seit ich dich das erste Mal sah.

Ich will dir nicht wehtun.

Oh, du bist Honig.

Wir werden sehr gl�cklich zusammen sein.

- Guten Morgen. - Morgen.

- St�re ich? - �berhaupt nicht.

Ich f�hre Experimente durch. Sie werden meine Forschungen primitiv finden.

Im Gegenteil. Was untersuchen Sie denn?

Ich habe verschiedenes Futter oben auf die Erde gelegt

und die Ameisen beobachtet, wie sie sich daran g�tlich tun.

Sehen Sie.

Sie m�gen besonders diese Trauben - und Melonenst�ckchen.

In nur einer halben Stunde ist aus diesem St�ck Obst

so etwas Wie ein lebendiges Nadelkissen geworden.

Ihre Zusammenarbeit ist wirklich bewundernswert.

Meine Fonnica prima ist hoffentlich nicht ertrunken. Sie bewegt sich nicht mehr.

Sie unterscheiden schon individuelle Ameisen?

Darf ich Ihr Buch sehen?

Sie besch�men mich, Miss Crompton.

Ich werfe mir insgeheim vor, meine Forschungen �ber das lnsektenleben

des Amazonasbeckens zu vernachl�ssigen.

Mein gegenw�rtiges Gl�ck...

Und w�hrenddessen tun Sie, was ich tun sollte:

die unbekannte Welt vor unseren Augen beobachten.

Mein Gesichtsfeld ist eingeschr�nkt. Ich... beschr�nke mich auf meine Umgebung.

- Gute Nacht, Sir. - Gute Nacht, Arthur.

Ich glaube, uns steht ein freudiges Ereignis bevor.

Ich glaube, ich erwarte ein Kind.

Gratulation, meine Liebe. Gratulation.

Das sind prachtvolle Neuigkeiten.

Ja, du siehst ver�ndert aus. Ein neuer Mensch.

Du wirkst wundersch�n geheimnisvoll.

Ich... f�hle mich nicht gut. Ich bin etwas indisponiert.

Mir ist etwas schwindlig. Das ist sicher ganz normal.

Arme Eugenia. Es ist so hei�.

Ich gestehe, ich f�hle mich unbehaglich. Das wird so bleiben, bis das Baby da ist.

Oh...

Ich mag die Ameisen nicht. Mach sie weg, bitte!

Die Fonnica fusca haben beschlossen, heute ihren Hochzeitstanz auszuf�hren.

Wie junge Schw�ne. Und du bist wie Schwanendaunen.

Sie sehen mir �berhaupt nicht �hnlich.

Das werden sie schon noch.

Ich kenne mich aus mit Babys, sie sehen mit jeder Woche anders aus.

Sogar mit jedem Tag.

�hnlichkeiten ziehen �ber ihre Gesichtchen hinweg Wie Wolken.

Heute der Vater, morgen der Gro�vater, am Dienstag Tante Fonsonby

und am Freitagabend die Urgro�mama.

Weil sie so weich sind, die Lieben.

So form bar.

Pl�tzlich erkennst du dein Kinn an Agnes.

Und das L�cheln einer deiner Gro�m�tter in Doras Augen.

Du hast sicher Recht.

(Baby glucksl7

Was hast du da?

In der Sp�lk�che wimmelt es von diesen Dingern, Sir.

Ich muss nachts Fallen stellen.

Man tut Sirup in eine Dose, sie fallen rein und sind gefangen.

Dann muss ich kochendes Wasser drauf sch�tten.

Sie glauben gar nicht, wie schnell sie wiederkommen.

Ich hasse den Geruch.

Verzeihung.

Und eine Acht.

Ein kleiner Engel. Ja, genau das bist du.

Ein wundersch�nes Baby. Ja, das bist du.

Bin ich dran?

Vielen Dank.

Eine Sechs.

K�nnen sie nicht noch bleiben? Ich w�rde sie gerne noch etwas halten.

Rowena, Liebe, morgen ist auch noch ein Tag.

Die Amme muss sie f�rs Bett zurechtmachen.

Ich halte so selten ein Baby.

Meine liebe Rowena.

Du bist dran, Rowena.

Rowena...

Eugenia, bitte, lass mich zu ihr gehen. Ich glaube, das ist besser.

Ja.

Du und William, ihr habt solches Gl�ck.

Zwei wundersch�ne Kinder, und ein drittes unterwegs.

Es ist nicht leicht f�r Rowena.

Ihr habt solches Gl�ck.

Es war unglaublich. Die Leute im Zug riefen und winkten, als wir sie �berholten.

Das ging ungef�hr drei Meilen 50.

Nur der Fluss hat uns schlie�lich aufgehalten.

Lokomotiven haben keine Zukunft. Nichts geht �ber einen reinrassigen Araber.

Der Araber ist das schnellste und st�rkste aller Pferde.

Nein, es liegt an seinem reinen Blut, Robin.

Man muss die unterschiedlichen Rassen voneinander fern halten - das ist alles.

Gott schuf verschiedene Gattungen. Wir m�ssen daf�r sorgen, dass sie so bleiben.

Habe ich nicht Recht?

Nun, mit den Rassen ist es wie mit den Dialekten:

Sie haben keinen unterscheidbaren Ursprung.

Man nimmt sogar an, dass alle Pferde von dem gleichen Tier abstammen.

Was die Rassen angeht...

Das ist absurd. Ein Ackergaul hat nichts mit einem Araber gemeinsam.

Da ist kein gemeinsames Blut. Sie sind v�llig verschieden.

Das sieht jeder, der sich mit Pferden auskennt.

Es mag unwahrscheinlich scheinen.

Aber es ist nicht meine eigene Theorie. Es gibt...

Mr. Darwin legt es in seinem Ursprung derArten dar,

Wie du w�sstest, wenn du an den gro�en Fragen unserer Zeit Interesse h�ttest.

Unsere eigene Herde mit den kleinen schwarzen Schafen ist das beste Beispiel.

Durch sorgsame Aufzucht und Kreuzung mit der Herde unseres Nachbarn

ist eine g�nzlich neue Rasse entstanden.

Vater...

Edgar, denk nach, bevor du sprichst.

Den Jungen nennen wir... Edgar.

Warum?

Warum? Weil es in jeder Generation der Alabaster einen Edgar gibt.

Mein Sohn ist kein Alabaster, er ist ein Adamson.

Ich m�chte meinem Kind einen Namen aus meiner eigenen Familie geben.

Wozu denn? Wir haben keinen Kontakt zu deiner Familie, und das bleibt wohl so.

Deine Familie kommt nicht hierher. Edgar lernt sie wahrscheinlich nie kennen.

Vlfir sind jetzt deine Familie. Und du wirst zugeben, dass wir gut zu dir waren.

Mehr als gut, meine Liebe, mehr als gut.

- Aber ich... - Was?

Nun, ich m�chte etwas Eigenes. Und mein Sohn geh�rt ja gewisserma�en mir.

Wir k�nnten ihn William Edgar nennen.

Nicht mein Name, der meines Vaters. Robert.

Robert ist ein guter englischer Name.

Robert Edgar.

Abraham!

Methusalem!

Ich werde sein, der ich sein werde.

- Moses. - Der Anfang.

M.' M.'

Oh!

Unterricht.

Apfel?

Biene.

- Was ist das? - Ein Alligator!

Nein, nein - das Alphabet.

A-

Du bist so klug.

G�rtel.

Abschn�ren.

Nein, Zone.

- Oh, sehr gut, Miss Mead. - Miss Mead.

Am-a-zon-as!

Es ist seltsam.

Als ich am Amazonas war, tr�umte ich t�glich von der milden englischen Sonne,

von den wundervollen einfachen Dingen

wie Brot und Butter statt immer nur Maniok.

Jetzt tr�ume ich vom dichten Regenwald, der Str�mung des Flusses...

und meiner Arbeit.

Ich denke, Sie arbeiten mit Sir Harald an seinem Buch.

Ja, aber er braucht mich eigentlich nicht.

Und meine Ansichten...

Kurz gesagt, meine Ansichten sind nicht identisch mit seinen.

Sie sollten Ihr eigenes Buch schreiben.

Nein, nein. Ich habe keine feste Meinung zu vertreten,

und ich m�chte niemanden zu meinen unausgegorenen Theorien bekehren.

Ich dachte nicht an Theorien. Ich meinte ein Buch mit Fakten.

Sie sind pr�destiniert als Autor einer wissenschaftlichen Untersuchung.

Ich habe daran gedacht, ein Buch �ber meine Reisen zu schreiben.

Ich wei�, so etwas ist erfolgreich,

aber all meine Aufzeichnungen, meine Exemplare...

Alles ging beim Schiffbruch verloren. Ich k�nnte nie einfach etwas erfinden.

Vor unseren Augen gibt es gen�gend Dinge, �ber die Sie schreiben k�nnten.

Ja, ja.

Damit haben Sie sicher Recht.

Aber eine gr�ndliche Studie w�rde Jahre dauern, und ich hatte gehofft...

Sie hatten gehofft?

Ich hatte gehofft, noch einmal eine Reise anzutreten,

um weiteres Material aus der unerforschten Welt zusammenzutragen.

Das w�rde ich gerne tun.

Sir Harald hat angedeutet, er w�rde das Vorhaben unterst�tzen.

Was Sie schreiben sollten, ist keine bahnbrechende Studie,

kein wissenschaftliches Lebenswerk.

Es ist ein Buch, das Ihnen schon in n�chster Zukunft von Nutzen sein wird

und sogar einen Gewinn einbringt.

Wenn Sie eine Abhandlung �ber ein Jahr in der Ameisenkolonie schrieben,

w�re das interessant f�r die �ffentlichkeit und dabei von wissenschaftlichem Wert.

Das k�nnte wirklich interessant sein.

- Es k�nnte Spa� machen. - Spa�.

Die Kinder und ich w�rden Sie mit Freuden unterst�tzen,

Miss Mead tr�ge ihren Teil bei...

Die Kinder m�ssten ein Teil der Handlung sein -

das Buch braucht eine Handlung, um die Leser anzusprechen.

Warum schreiben Sie es nicht selbst? Es ist Ihre Idee.

Nein, nein. Dazu fehlt mir das Fachwissen.

Und die Zeit. Mein Tag ist viel zu kurz.

Ich sehe mich nicht als Autorin, Mr. Adamson, sondern als Assistentin.

Es w�re mir eine Ehre, Ihnen helfen zu d�rfen.

Ich kann zeichnen, schreiben und Abschriften erstellen.

Ich bin Ihnen au�erordentlich dankbar, Miss Crompton.

Sie haben mich auf einen neuen Weg gebracht.

Wohl kaum.

Aber es k�nnte gelingen. Mit gutem Willen und harter Arbeit.

Wie sollen wir den Sitz der blutroten Sklaventreiber nennen?

Ein schreckliches Gesch�ft.

Ich habe noch nie so geweint wie bei Onkel Toms H�tte.

Ich bete jeden Abend f�r Pr�sident Lincolns Sache.

Wir k�nnten es Bredely Hall nennen. Wir haben viele Diener.

Das w�re kaum angemessen, Margaret.

Wie w�re Rotes Fort? Das klingt martialisch und beschreibt ihre Farbe.

- Ja, das passt. - Ja, Rotes Fort.

"Im Fr�hjahr 1862 begannen wir unsere regelm��ige Ameisen-Wache. "

"Die Kolonie befand sich in emsiger Vorbereitung auf die Brutzeit. "

"Vlfie die roten Ameisen trafen auch wir unsere Vorbereitungen,

um das Treiben in der Kolonie zu beobachten. "

"W�hrend der ersten Wache bemerkte Edith, wie die Arbeiter ihr Nest s�uberten,

�hnlich wie der Fr�hjahrsputz, den die Menschen vornehmen. "

"Margaret, Elaine und Miss Crompton

fertigten einen genauen Plan der Stadt und ihrer Vororte an. "

"Sie verzeichneten mehrere Eing�nge

und ausgetretene Pfade, die sich �ber den Waldboden wenden. "

"Die M�dchen illustrierten die Szene durch eine Arbeiter-Kolonie,

die gerade zu einem Beutezug aufbricht. "

"Miss Cromptons abendliche Wachen ergaben,

dass die Stadt nie schutzlos gegen Angriflb war. "

"Hinter den Toren verbarrikadien'en sich Wachtposten mit Zweigen und Bl�ttern. "

"Aber manche Besucher waren willkommen. "

"Mit Viel Geduld und unter Zuhilfenahme von Miss Meade Regenschirm

entdeckten wir eine stattliche Nitidulidae-Population. "

"Diese kleinen K�fer leben am Rand der Stadt,

wo sie sich von den Abf�llen der Ameisen ern�hren. "

"Im Laufe der Wochen lernten wir die Vorg�nge im Roten Fort so gut kennen

wie jemand, der wei�, was in seinem eigenen Haus vorgeht,

wenn nicht sogar besser. "

Oh, das bist du ja.

Ich habe Amy gebeten, an ihren freien Nachmittagen die Fuscae zu beobachten.

Deine Hilfe wird f�r uns bestimmt von gro�em Nutzen sein, Amy.

Vielen Dank, Sir.

Geh jetzt zu Tom. Miss Mead und die M�dchen l�sen euch dann ab.

Die frische Luft wird ihr gut tun.

Sie hat keine Familie und kann ein paar zus�tzliche Fennys gut gebrauchen.

Wie w�re es, wenn ich Ihren Text mit einigen lustigen Zeichnungen illustriere?

Hier ist eine mit einem Dolch, und hier eine mit Helm und Schraubenschl�ssel.

Die menschliche Komponente erh�ht sicher den Reiz f�r das Publikum.

Wiedersehen. Viel Spa� bei der Jagd.

Werden wir haben.

William? Bist du das?

William?

Du bist es. Ich kenne doch deine Schritte.

Bist du m�de, Liebster?

Ein wenig.

Nach dem Tag im Sattel bin ich ganz steif.

Aber es war wundervoll, nach meiner Niederkunft wieder mitreiten zu k�nnen.

Ich liebe die Jagd.

Du siehst wundersch�n aus, mein Liebling.

Wirklich?

So sch�n wie immer?

Sch�ner als je zuvor.

Die Welt hat sich ver�ndert seit meiner Kindheit, William.

Ich bin alt genug, um an die Stammeltern im Paradies geglaubt zu haben.

Als kleiner Junge glaubte ich, dass der Satan in einer Schlange steckt,

und dass der Erzengel mit seinem Flammenschwert das Tor schlie�t.

Und jetzt soll ich an eine Welt glauben, in der wir das, was wir sind,

einer Mutation von gallertartiger Masse und kalzi�sen Knochen verdanken,

die sich �ber unvorstellbar lange Jahrtausende hinzieht.

Eine Welt, in der nicht mehr Engel und Teufel im Himmel k�mpfen, sondern eine,

in der Wir essen und gegessen werden und zu anderem Fleisch und Blut werden.

Wenn meine Zeit kommt, verschimmele ich Wie ein Pilz.

Und meine Zeit kommt bald.

Mein Leben wird enden Wie das eines Blattes, das zu Humus wird,

wie eine Maus, die die Eule schnappt,

wie ein Kalb, dessen vorbestimmter Weg zur Schlachtbank f�hrt -

zu Blut, Staub und Vernichtung.

Und dann Wieder denke ich: Ein Wildes Tier hegt nicht solche Gedanken.

Kein Frosch, kein Hund h�tte eine solche Vision des Verk�ndigungsengels.

Woher kommt das alles?

Kommen Sie! Schnell!

- Kommen Sie! - Was ist denn, Amy?

Tom sagt, die roten Ameisen stellen eine Armee auf!

Sie sollen schnell kommen, es passiert was.

Ich hab's selbst gesehen. Wie wenn etwas �berkocht. Kommen Sie.

"Der Versklavungs-Feldzug begann eines hei�en Nachmittags

nach Tagen hektischer Aktivit�t innerhalb des Roten Forts. "

�Bei unserer Ankunft wimmelte das Nest von aufgebrachten roten Ameisen,

die sich f�r ein gro�es Ereignis r�steten - wir wussten nicht, f�r welches.

"Pl�tzlich, auf ein unsichtbares Zeichen, schw�nnten sie aus den Toren der Stadt. "

"Hatte sie ein kleiner Napoleon mobilisien'

oder trieb die Hitze die Ameisen zur vereinten Handlung art?"

"Vlfir folgten der ausr�ckenden Armee auf ihrem Weg �ber den Waldboden. "

"Das unwegsame Terrain aus Zweigen und Bl�ttern zersprengte die Formationen

in scheinbar zusammengew�rfelte Brigaden. "

"13 Meter von ihrer eigenen Festung hielten sie an, fonnierten sich Wieder

und attackierten ein ahnungsloses Nest schwanerAmeisen, der Fonnica fusca."

"Die schwarzen Ameisen versuchten tapfer, die Angreifer zur�ckzuschlagen. "

"Mit wedelnden F�hlern eilten sie umher,

darauf aus, die eifrigen roten Ameisen in ihre Glieder zu bei�en. "

"Sie versuchten, teils mit Erfolg,

die roten Eindringlinge zu ergreifen und totzubei�en. "

"Die roten Ameisen hatten nur ein Ziel:

die ungeschl�pflen schwarzen Ameisen zu rauen

und sie vorsichtig zu ihrem Roten Fort zu tragen. "

"Das Schicksal der gefangenen schwarzen Nestlinge war besiegelt. "

"Ihnen stand eine Zukunft als rote Ameisen bevor. "

"Eine Zukunft, in der sie blutrote Ameisen n�hrten,

und in der sie eines sonnigen Tages

ausziehen w�rden, um ihre vergessenen Familien anzugreifen. "

"Es ist, als ob das Umfeld alles bedeutet und das Erbe nichts. "

Amy?

Ich wusste nicht, dass Sie an der Kleinen interessiert sind.

Nicht an ihr pers�nlich. Aber an ihrem Wohlergehen.

Ah.

Ihrem Wohlergehen.

Sag, Amy, habe ich dir wehgetan?

Waren meine Avancen etwa unerw�nscht?

Nein. Nein, Sir.

Mir fehlt nichts, Mr. Adamson. Bitte.

Sie sollten sich entschuldigen und uns allein lassen.

Amy sollte besser Wieder an ihre Arbeit gehen. Das w�re am besten.

Sir?

Na, dann lauf, Kleine.

Ich wei� ja, wo ich dich finden kann.

Die Bediensteten dieses Hauses gehen Sie nichts an, Mr. Adamson.

Sie zahlen nicht ihren Lohn, also haben Sie sich auch nicht einzumischen.

Die Kleine ist doch noch ein Kind. Und sie hatte keine richtige Kindheit.

Unsinn. Sie ist ein sch�nes St�ck Fleisch.

Ihr Herz schl�gt schneller, wenn ich nach ihr greife.

Und ihr kleiner Mund �ffnet sich s�� und willig.

Sie wissen nichts, Adamson.

Ich habe festgestellt, Sie Wissen nichts.

Gehen Sie lieber Wieder zu Ihren Krabbelk�fem.

Ich tue der Kleinen nicht weh, glauben Sie mir.

Ich sorge nur f�r ein bisschen W�rze.

Aber das geht Sie nichts an. Sie sind ein Schmarotzer.

Ich sehe nicht, von welchem Nutzen Sie f�r die Welt und ihre Bewohner sind.

Ich sage ja, ich habe festgestellt, Sie Wissen nichts.

"Aber was ist mit den M�nnchen der Fusca-Ameisen?"

"Ihr Schicksal veranschaulicht die gnadenlose Auswahl von Mutter Natur,

die nat�rliche Auslese."

"Sie existieren nur f�r den Hochzeitstanz und die Befruchtung der K�nigin."

"Sie sind fliegende Liebesgeschosse,

nicht mehr als brennende Pfeile des gefl�gelten und blinden Gottes der Liebe."

"Und nach ihrem einen gro�en Tag sind sie �berfl�ssig und werden verschm�ht."

"Mit eingezogenen Fl�geln irren sie ziellos umher."

"Sie werden aus ihren angestammten Nestern vertrieben,

dazu verdammt, an den k�hlen Abenden

des Sp�tsommers und fr�hen Herbstes j�mmerlich zu verenden."

Sehr eloquent.

Ich f�hle tiefes Mitleid f�r diese armen, unn�tzen M�nnchen.

Ich muss gestehen, in diesem Licht hatte ich sie noch nie gesehen.

Erscheint Ihnen Ihre rhetorische Auskleidung

nicht etwas anthropomorphisch?

Ich dachte, das sei unsere Absicht - ein breites Publikum anzusprechen,

indem Wir naturwissenschaftliche Fakten unterhaltsam pr�sentieren.

Vielleicht sollte ich es in n�chternerem Stil schildern.

Nein, das sollten Sie nicht. Es ist ganz hervorragend so.

Es spricht unweigerlich die Emotionen der Leser an.

Das Buch soll nicht nur tiefsinnig und wahr, sondern auch unterhaltsam sein.

Ich habe einige Zitate zusammengestellt,

die Sie den jeweiligen Kapiteln voranstellen k�nnten.

Es gibt ein wundervolles Sonett von John Clare,

demzufolge unsere Vorstellung von Feen auf vermenschlichten Insekten beruht.

Ich dachte daran, meine Zeichnungen zu einem Buch zusammenzufassen.

Ein Buch?

Ihre F�higkeiten sind erstaunlich.

Lateinisch, Griechisch, Zeichenkunst,

eine umfassende Kenntnis der englischen Literatur...

Ich wurde vom Bischof zusammen mit den H�herstehenden erzogen.

Mein Vater war als Lehrer angestellt, und die Lady des Bischofs setzte es durch.

- Sie sollten es ver�ffentlichen. - Nein.

Es ist nur zu meiner eigenen Unterhaltung.

Die Ameisen waren meine Musen.

Sie haben mich inspiriert.

"DIE WIMMELNDE STADT"

Ich bringe es unter einem Vorwand in die Stadt.

Die Festbeamtin im Dorf erz�hlt sonst, dass ein dickes Paket aufgegeben wurde.

Wir wollen keine Aufmerksamkeit f�r ein m�glicherweise erfolgloses Unterfangen.

Nein, erst, wenn das Buch pr�chtig gebunden zur Besprechung vorliegt,

werden wir uns dazu bekennen.

Das Kissen hierhin. Das ist besser.

Ich m�chte etwas zu trinken.

�ammert)

Mutter?

Mutter!

Nein.

Nein... Nein...

Oh, Mutter...

Mutter!

Nein...

Dorthin.

Nein.

Gut.

"Sehr geehrter Mr. Adamson, wir gratulieren Ihnen

zu Ihrem naturwissenschaftlichen Meisterwerk,

der Sorte Buch, von der ein Verlag nie genug haben kann."

�Wir freuen uns, dass Sie sich f�r unser Haus entschieden haben,

und hoffen, zu einer f�r beide Seiten ertragreichen �bereinkunft zu kommen."

- Ich wusste es, aber ich hatte Angst. - Ich kann es kaum glauben.

Wir sollten uns nicht zu Viel erhoffen. Ich wei� nicht, was so etwas einbringt.

Ich auch nicht.

Ich traue mich nicht, es Sir Harald mitzuteilen.

Sein eigenes Projekt macht ihm einigen Kummer.

Erst gestern hat er mehrere Manuskriptb�ndel zerrissen.

Ich habe ihm wohl nicht die n�tige Unterst�tzung zukommen lassen.

Oh, ich verstehe.

Vielleicht sollten wir noch etwas warten, bevor wir uns offenbaren.

Behalten wir die gegenw�rtige Regelung bei.

Der Schock - vielmehr die �berraschung - wird umso gr��er sein,

wenn wir enth�llen, an was wir gearbeitet haben.

Mr. William, Sie sind Vater nicht eines, sondern zweier kleiner M�dchen.

Beide sind gesund und munter.

Die Hunde bitte, Gentlemen.

- Mr. Adamson! - Brr, halt.

Mr. Adamson, Sir. Sie m�ssen zu Miss Eugenia. Bitte.

Ist ihr etwas zugesto�en?

Ich wei� nicht, Sir. Sie m�ssen sofort zu Miss Eugenia.

- Geht es meiner Frau gut? - Ich glaube schon, Sir.

- Wei�t du, wo sie ist? - Ich glaube, auf ihrem Zimmer, Sir.

Sie wollte nicht gest�rt werden bis nach dem Essen.

Oh!

Ziehen Sie sich an.

Ziehen Sie sich an.

Gehen Sie. Los.

Nehmen Sie die und Ihre anderen Sachen, und gehen Sie.

Ich habe gesagt, Sie sollen gehen!

Du auch, zieh dich an.

Bedeck dich. Zieh dir was an.

- William�. - Zieh dich an.

Du sollst dich anziehen.

Zieh dich an!

Wie ein Hurenhaus.

Es ist widerw�rtig.

Du bist widerw�rtig.

Ohne Martha kann ich das nicht anziehen.

Hilfst du mir?

Ich fasse dich nicht an.

Warum bedeckst du dich nicht? Es ist eine Schande!

Beeil dich!

Das...

Das geht schon lange so, oder?

Oder? Schon seit ich hier bin?

Ja.

Wie lange?

Seit ich ganz klein war.

Ja, ganz klein.

Das kannst du nicht verstehen.

Nein, das kann ich nicht.

Zuerst... schien es nichts mit meinem restlichen Leben zu tun zu haben.

Es war nur ein Geheimnis... verstehst du?

Wie andere verbotene Dinge, die man tut.

Wie wenn man sich im Dunkeln anfasst.

Du verstehst das nicht.

Und als ich dann Captain Hunt heiraten sollte... Er sah es.

Nicht das, was du gesehen hast, aber genug, um es zu ahnen.

Und es lie� ihm keine Ruhe.

Es lie� ihm keine Ruhe.

Ich schwer, ich w�rde damit aufh�ren.

Und ich h�rte auch auf.

Denn ich wollte heiraten und gut sein... Wie andere Menschen.

Ich �berzeugte ihn, dass er sich in mir get�uscht hatte.

Das war sehr schwer, denn er... er sagte nicht, was er bef�rchtete.

Er wagte nicht, es auszusprechen.

Dadurch verstand ich, wie schrecklich es war.

Ich war.

Aber wir konnten nicht aufh�ren!

Ich glaube, er... er wollte gar nicht aufh�ren.

Wei�t du, William, er ist stark.

Und nat�rlich sorgte jemand daf�r, dass Captain Hunt es sah.

Er schrieb einen schrecklichen Brief an uns beide.

Er schrieb...

dass er nicht mit dem Wissen leben k�nnte, auch wenn wir das k�nnten.

Das waren seine Worte.

Und dann erschoss er sich.

Er hinterlie� mir eine Nachricht, in der stand, ich w�sste,

warum er gestorben war, und er hoffte, ich k�nne gl�cklich sein.

Und sogar danach hast du weitergemacht.

An wen h�tte ich mich wenden k�nnen?!

Nun, offensichtlich an mich. Jedenfalls hast du mich benutzt.

All die Kinder werden aussehen Wie eure Ahnengalerie.

- Nein! - Echte Alabaster.

Nein, nein, nein! Ich wei� es nicht!

Aber ich wei� es!

Es ist offensichtlich. Man braucht sie ja nur ansehen.

Ich gehe jetzt.

Wir reden sp�ter wieder.

William. William.

Ich wei� nicht, was ich tun werde.

Wenn ich es wei�, sage ich es dir.

Du brauchst keine Angst zu haben, dass ich mich umbringe.

Oder ihn.

Ich will ein freier Mann sein, kein verurteilter M�rder.

Bei dem Spiel geht es darum, seine Buchstaben loszuwerden, William.

Oh, nat�rlich.

INSEKT

INZEST

"Phoenix."

Ich hatte nur noch die �brig.

Nein, nicht jetzt. Sp�ter.

Sp�ter kann ich es einrichten.

Bitte, nehmen Sie Platz.

Ich hoffe, Sie finden das nicht zu konspirativ.

Nein.

Sie wollten mich sprechen.

Sie haben ein Wort an mich weitergegeben.

Und jemand lie� mich zur�ck ins Haus holen, als ich nicht willkommen war.

Als ich alles andere als willkommen war.

Ich habe nicht nach Ihnen geschickt, falls Sie das denken.

In einem Haus Wie diesem gibt es Personen, die wissen, was vor sich geht.

Unsichtbare Personen.

Und von Zeit zu Zeit entscheidet das Haus, dass etwas passieren muss.

Die Nachricht erreichte Sie durch eine Serie von Missverst�ndnissen,

die zum Teil beabsichtigt waren.

Aber Sie wissen, was ich sah?

Ja.

Es gibt auch Personen, die zwischen den Bewohnern und den Unsichtbaren stehen,

von beiden Seiten unerkannt,

die selbst bestimmen, wie viel sie wissen m�chten.

Ich habe beschlossen, einige Dinge zu wissen und andere nicht.

Ich interessiere mich besonders f�r Dinge, die Sie betreffen.

Ich wurde ausgenutzt. Zum Narren gehalten.

Mag sein, aber das ist nicht das Wichtigste.

Ich m�chte wissen, was Sie empfinden, was Sie jetzt zu tun gedenken.

Die st�rkste Empfindung ist die, dass ich frei bin.

Ich sollte Schock, Rachedurst und Erniedrigung f�hlen,

und all das f�hle ich auch immer wieder,

aber das st�rkste Gef�hl ist... dass ich gehen kann.

Ich kann dieses Haus verlassen. Meine wahre Arbeit wieder aufnehmen.

Sie erw�hnten eine weitere Amazonas-Expedition.

Nein. Ich kann von Alabaster kein Geld annehmen. Das verstehen Sie sicher.

Mir scheint, Sie verstehen alles...

Ich muss gehen, und zwar bald.

Und nie mehr zur�ckkommen.

Sie sind die Einzige, die ich vermissen werde.

Ich habe nie wirkliche Zuneigung f�r all diese blassen Kinder gef�hlt.

Das ist Vielleicht nur vor�bergehend.

Nein, nem.

Ich muss gehen. Ich werde gehen.

Mein Buch - unser Buch - wird mich f�rs Erste �ber Wasser halten.

Ich habe mein Buch verkauft.

Ihr Buch?

Ja. Ich habe Ihnen doch von meinem Buch mit Texten und Zeichnungen erz�hlt,

das eine Br�cke vom Insekten - zum Feenreich schl�gt.

Wann haben Sie es geschrieben? Warum haben Sie nichts gesagt?

Ich habe es hier geschrieben.

Ich musste es alleine tun. Ich musste etwas haben, das mir geh�rt.

Mein ganzes Leben habe ich nur zum Nutzen anderer gearbeitet.

Alles, was ich habe, all das hier, h�tte man mirjederzeit nehmen k�nnen.

Mein Buch war mein Geheimnis.

Und jetzt ist es mein Geschenk.

Ich kann... Sie bieten doch nicht an...

Ich habe etwas unternommen - es bedarf nat�rlich noch Ihrer Zustimmung.

Ich habe eine Bankanweisung vom Verlag, �ber einen ausreichenden Betrag,

ein Schreiben von Mr. Stevens,

in dem er den Kauf von Exemplaren in Aussicht stellt,

und einen Brief von Captain Fapagay, der in einem Monat nach Rio ausl�uft.

Er hat noch zwei Kojen frei.

Sie sind wahrlich eine gute Fee.

Sie zaubern alles herbei, noch bevor ich es mir w�nsche.

Ich wirke im Hintergrund und ziehe Ihre Person in Betracht,

und Sie w�nschen es sich - Sie sagten es gerade selbst.

Zwei Knien?

Ich komme mit Ihnen.

Sie haben in mir eine Sehnsucht geweckt.

Ich werde nicht ruhen, ehe ich den gro�en Fluss und die Tropen gesehen habe.

Das geht nicht.

Denken Sie an das Fieber, die schrecklichen stechenden Insekten.

Die eint�nige, unzureichende Nahrung.

Die rauen M�nner da drau�en, die Trunksucht.

- Sie gehen trotzdem. - Ich bin keine Frau.

- Oh, aber ich. - Das ist kein Ort f�r eine Frau.

- Dort leben Frauen. - Ja, aber nicht Ihre Art.

Ich glaube, Sie wissen gar nicht, was f�r eine Art Frau ich bin.

Sie wissen nicht mal, dass ich �berhaupt eine bin.

Sie bemerken mich ja nie. Warum sollte sich das pl�tzlich �ndern?

Sie wissen nicht, wie ich wirklich bin.

Sie wissen nicht einmal, wie alt ich bin.

F�r Sie hin ich undefinierbar zwischen 30 und 50.

Sie wissen nur so genau, was ich von Ihnen denke, weil Sie es so wollten.

Also gut, da Sie die Frage herausgefordert haben: Wie alt sind Sie?

Ich bin 27.

27 Jahre von meinem Leben sind vor�ber. Ich m�chte endlich anfangen zu leben.

Nicht im Regenwald, am Amazonas. Das Leben dort ist die H�lle.

- Aber Sie gehen dorthin. - Ich bin mit dem Leben vertraut.

Ich kann es lernen. Ich bin Widerstandsf�hig.

Ich hatte es nie leicht, auch wenn es so scheinen mag.

Ich bin Ihnen kein Klotz am Bein.

- Es ist ein Hirngespinst. - Nein!

- Matty... Miss Crompton... - Hier oben, nachts, gibt es keine Matty!

Ich hei�e Matilda.

Sehen Sie mich an.

Ich habe Sie angesehen.

Ich kenne Ihre Handgelenke, Matilda.

Ich wollte nur, dass Sie mich sehen.

Ich glaube, Sie wollten noch mehr.

Soll ich hier bleiben?

Oder m�chten Sie, dass ich gehe?

Ich m�chte, dass Sie bleiben, aber es ist nicht sehr komfortabel.

Wenn wir zusammen reisen...

werden wir an das hier zur�ckdenken...

als paradiesischen Komfort.

Du hast dich also entschieden. Welches Schicksal steht mir bevor?

Ich muss gestehen, mein eigenes Schicksal ist mir wichtiger.

Ich habe beschlossen, dich zu verlassen, Eugenia.

Und... wirst du mit jemandem dar�ber sprechen?

Wirst du... es verraten?

Wem k�nnte ich es verraten, Eugenia...

ohne dadurch sein Leben zu zerst�ren?

Du musst mit dir selbst leben. Mehr kann ich nicht sagen.

Du musst mit dir selbst leben.

Ich wei�, es war schlecht.

Ich wei�, es war schlecht.

Aber versteh doch, es f�hlte sich nicht an Wie schlecht.

Ein Z�chter wei�, sogar Verbindungen von Cousins ziehen Erbfehler nach sich.

Das ist eine grausame Feststellung.

Morphe eugenia.

Wie sch�n du bist.

Es hat mir nichts genutzt, sch�n zu sein.

Bewundert zu werden.

Ich w�re gerne anders.

Leb wohl, Eugenia.

Ich komme nicht zur�ck.

Untertitel: Visiontext Jens Haus

DEHOH

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