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("Like a Girl" spielt)
Aufgewacht mit dem Gefühl Ich werde Präsident
Das war noch nie da
Nachrichten hochgefahren...
Hi, ich bin Cassie und bin Alkoholikerin.
ALLE: Hi, Cassie.
Die meisten von euch kennen meine Geschichte schon.
Seit ich zu trinken aufgehört habe, habe ich viel verändert. Ich zog nach LA.
Finde mich in Magic City Hunderte geschafft
Schmeiß den Laden wie eine Frau
Ich ging mit diesem tollen Mann, Marco, aus.
Ich suchte mir einen Teilzeitjob.
(klickt)
(Leute schreien)
Aber ich fliege noch. Ich bin immer noch Flugbegleiterin.
Aber ich habe das Gefühl, ich verwandle mich in jemand anderen.
Auf echt gute Art, wisst ihr?
Und ich weiß, was man über zu schnelle Veränderungen sagt.
Keine großen Lebensveränderungen im ersten Jahr,
aber in zwei Tagen bin ich seit einem Jahr trocken.
Ich freue mich echt. Und ich weiß, ein Tag nach dem anderen, aber ehrlich,
mein Leben und all das fühlt sich echt toll an.
Danke.
Ja, da hinten.
-Hi. Ted, Alkoholiker. -Hi, Ted.
Ich saß so hier und dachte mir,
ich kann mich am Anfang meiner Trockenheit an die pinke Wolke erinnern,
als ich naiv war und dachte, alles liefe echt gut.
Wie bitte, Ted?
Äh, kein Dreinreden, Cassie.
Ich weiß, aber er...
-Ja? -In Ordnung.
(Frau) Zur Erinnerung an alle: Wir unterbrechen niemanden beim Teilen.
KOFFEINFREI - MIT KOFFEIN
(Gespräche im Hintergrund)
Ich weiß, es heißt, Prinzipien stehen über der Persönlichkeit,
aber der Typ war ein Arsch.
Er war ein Arsch.
Ja, danke. Und ich habe keine Süßigkeiten mehr.
Mein Körper sehnt sich jeden einzelnen Tag nach Zucker.
Ich sage nicht, dass ich alle Donuts esse,
aber ich werde definitiv all diese Donuts essen.
Der Fluch des Verzichts auf Alkohol.
Du bist meine Sponsorin. Sag mir etwas Weises.
Ich dachte, mein Entzug würde toll laufen, bis ich mein Haus niederbrannte.
(hustet) Himmel! Brenda, warum endet jede deiner Geschichten
mit schrecklichem Trauma?
Ich bin deine Sponsorin, weil es mir mit meiner eigenen Genesung hilft.
Wenn du die Donuts essen willst, iss die Donuts.
Danke für diesen Rat. Ich...
-Hi. -Deine Geschichte hat mich echt berührt.
-Ich wollte nur hallo sagen. -Oh.
Oh, Gott! Mein Freund würde deine Halskette lieben. Nein, ich liebe sie.
Ich glaube, mein Freund... Ich arbeite daran, weniger abhängig zu sein.
Schon gut. Nicht entschuldigen. Wir sind hier, weil wir an etwas arbeiten, nicht?
Du bist Jenny, ja? Ich sage dir gern, woher ich sie habe, wenn du willst.
Ich hole mein Handy.
Wow. Eine Neue ist in dich verknallt.
Mmm-hmm.
Bist du bereit, ein Vorbild zu sein?
Ja. Ja, das bin ich.
Gut, mysteriöser Umschlag. Toll!
(langsame Musik spielt)
-Hey. -Hallo.
Du nützt den Haustürschlüssel echt aus.
Wie war dein Meeting?
Äh, es war gut. Ich wurde wegen Unterbrechens ermahnt.
-Oh, oh. -Ja.
Nun, wegen deiner Unterbrechungen fühlte ich mich zu dir hingezogen.
Echt? Das ist so seltsam.
Ich dachte, es wären meine Beine, und du hast weiter...
Aber es war gut, weißt du? Ich durfte reden, und...
Weißt du, ich fühle mich, als wäre ich an einem guten Ort.
-Wie war dein Shooting? -Lang.
Für einen Energydrink. Auf wie viele Arten kann man eine Katze fotografieren?
Auf 72.
Das wollte ich gerade sagen. 72!
Meine Frage ist, wann darf ich dich wieder fotografieren?
Ach, komm schon. Nichts wird so gut wie das Foto da.
Ich meine, ich liebe das.
Ich liebe die Energie davon, weißt du? Ich meine, gefällt es dir nicht?
Gefällt es dir nicht so auf die Art "Abendessen kann warten"?
(langsame Musik spielt weiter)
("Window Seat" spielt)
(Aufzug klingelt)
Oh, mein Gott! Der Verkehr in LA ist irre, aber ich komme nicht zu spät.
Schreib dir das auf deinen kleinen Notizblock.
Ist man nicht früh da, kommt man zu spät.
Schön, Benjamin, das ist unmöglich. Das werde ich nie erreichen.
Und warum sind wir in einem Parkdeck?
Das Büro suchte es für dich aus.
Ich hätte die Rennstrecke im Hollywood Park gewählt.
Oh, du bist Glücksspieler! Ich erfahre alles Mögliche über dich.
Hier ist ein Foto deines Auftrags in Berlin. Sein Name ist Will Kotthoff.
Gut, wir sind jetzt schon ein paar Monate Betreuer und Asset.
Sollte ich nicht etwas mehr über dich wissen?
Nein.
Wir möchten, dass du ihn nur vor Ort im Hotel beobachtest.
-Hast du den letzten Teil gehört? -Ja.
-Sieh mich bitte an. -Ich sehe dich an.
Nur vor Ort im Hotel. Das heißt, du folgst ihm nicht, nimmst keinen Kontakt auf.
Nicht folgen. Keinen Kontakt aufnehmen. Verstanden.
Du leistest gute Arbeit, Bowden,
aber wir beide wissen, du lässt dich zu sehr auf deine Aufträge ein.
Das ist ziemlich übertrieben, findest du nicht?
-Tokio? -Schön.
-Madrid? -Nein. Das...
Was ist mit der irren Pattsituation in diesem Restaurant in Moskau?
-Du musstest fliehen. -Das war nicht meine Schuld.
Das war impulsiv.
Vergiss das. Das klang schlimm. Das war es nicht.
Ich bekomme nicht viele Infos zu den Leuten. Ein Foto und einen Namen.
Ich bin sehr neugierig. Gehört das nicht zu meinem Job?
Bowden, wenn du ein Problem damit hast, wie die CIA...
Nein, habe ich nicht. Ich gebe einfach gern mehr.
Manchmal, im Eifer des Gefechts, bin ich etwas...
-Ich unterbreche dich jetzt. -Gut.
Du bist kein CIA-Agent. Du bist zivile Auftragnehmerin.
Mit Betonung auf "zivile". Denk für deine Sicherheit daran.
Benjamin, das weiß ich, und das verstehe ich, versprochen.
Merk dir dieses Foto.
Ich weiß, dass du sie bei dir trägst, das ist eine echt miese Idee.
Betrachte es als gemerkt. Warte. Moment. (räuspert sich)
Betrachte es jetzt als gemerkt.
Verrate mir was über dich. Das würde meinem Arbeitsablauf helfen.
Hast du einen Hund oder eine Katze? Wo wohnst du?
Bist du verheiratet? Hast du eine Freundin? Einen Freund? Komm schon.
(Autotür schließt sich)
(keucht)
Schau an. Hallo, Schönheit!
Hallo, Hübsche!
Ich habe dich in letzter Zeit öfter am LAX gesehen. Verfolgst du mich?
Ich hatte eine transpazifische Route.
Ich sehe alle Sehenswürdigkeiten. Ich esse nur Fisch.
Mh, hm. Und du machst eine Geheimarbeit, einen Geheimjob,
den wir nicht besprechen, den ich auch habe.
Es macht so viel Spaß!
Wüsste ich, wovon du redest,
würde ich dir sagen, was du tust, und was ich tue,
sind zwei verschiedene Dinge.
-Richtig. -Und wir werden nicht darüber reden.
-Du siehst sehr gut aus. -Tue ich das?
Ja. Der Pony ist eine Zehn.
-Du magst es? -Ja.
-Wie geht es dem Mann? -Toll. Marco ist wunderbar.
Was ist mit deinem Mann? Obwohl der sicher erfunden ist,
denn du willst ihn mir nicht vorstellen.
Ich habe dir doch gesagt, dass sein Name Justin ist.
-Und ich habe dir gesagt, er ist... -Rothaarig!
-Ja. Bis dann. -Hab dich lieb.
-(Shane) Abendessen. Bald. -Ja.
-(Shane) Justin, Marco, mit ihnen? -Nein.
(Shane) In Ordnung, toll.
(seufzt)
(räuspert sich)
-Hey, Jada. -Hi, Cassie.
Ich springe bei diesem Flug nur für jemanden ein.
Du fliegst auch mit?
Es scheint, als würde ich mitfliegen.
Ja!
Ich lebe jetzt in Seattle, kümmere mich um ein paar familiäre Dinge.
Hör mal, ich habe die Leitung über diesen Flug.
Ich bin nicht Megan. Ich weiß, du weißt das. Aber einigen wir uns auf keinen Mist.
(seufzt) Hör mal, Jada, ich trinke nicht mehr. Es wird keine Probleme geben.
Tatsächlich bemühe ich mich, nicht aufzufallen.
(lacht) Gut für dich, Cassie.
Dann passt ja alles.
Hey, du bist Cassie, oder?
Hey, ja.
Das mit Jada schien seltsam ernst zu sein. Ist alles in Ordnung?
(lacht) Oh, ja. Danke.
Ich versuche, ein guter Mensch zu sein.
-Es ist schwer. -Wow!
Gut für dich. Viel Glück damit.
Ich bin Grace. Ich bin kein guter Mensch, aber ich respektiere deinen Weg sehr.
Danke.
Ja. Ich mache in Berlin eine Barnacht. Du solltest mitkommen.
Danke für die Einladung, aber ich muss arbeiten, wenn ich ankommen.
Cool. Warte, du hast in Deutschland Arbeit?
Äh, ja, diese Computersache.
Ein kleiner Nebenjob, weißt du. Jeder Cent zählt.
Ja.
("Highway" spielt)
VISUM - DEUTSCHLAND GENEHMIGT
Ich fahre die ganze Nacht Ich fahre die ganze Nacht
Ich fahre
(langsame Instrumentalmusik spielt)
(Aufzug klingelt)
(Handy kllingelt)
Hey, seid ihr gelandet?
Ja, wir sind hier. LAX ist ein verdammtes Katastrophengebiet.
Ja, der Umbau läuft seit Jahren. Niemand versteht es.
Alles klar. Was soll's.
Ich sagte Max, falls wir unter Trümmern begraben werden,
kommt er darum herum, mich seinen Eltern vorzustellen, was ihn begeistert,
er hat Angst und wünscht sich, wir wären nicht gekommen.
Hey, Cassie, Annie gibt nicht zu, dass das Vorstellungsgespräch sie nervös macht.
Äh... Das stimmt nicht.
Wir fahren jetzt zu dir. Bist du bereit, mir Kalifornien vorzustellen?
Denn ich bin hin- und hergerissen und schon echt nervös.
Komm schon. Du wirst das toll machen. Alles wird gut.
Max denkt, das Suspensionsjahr
vom Anwaltsdasein hätte mich einrosten lassen.
Max denkt das nicht.
Hör zu, Schatz,
wenn ich mein katastrophales Leben wieder hinbiegen kann,
dann wird es ein Leichtes sein, deines wieder hinzubiegen.
Das ist ein guter Punkt.
Der Schlüssel ist über dem Türrahmen.
Nimm ihn, geht rein. Wir sehen uns zu Hause.
Cassie, du musst das mit dem Schlüssel aufhören!
Nein, halt die Klappe. Ich muss los. Tschüss.
-Tut mir leid. -Das war meine Schuld.
Ich passe nicht auf. Ich muss da rüber.
Sie waren auf dem Flug, Imperial Atlantic.
-Nicht. Sie hat es eilig. -Ja. Danke.
Aber Sie waren vorhin auf dem Flug von LA.
Hören Sie, wir wollen uns bedanken. Die Leute bedanken sich nicht oft genug.
-Danke für einen tollen Flug. -Gern geschehen. Also...
Ich bin Gabrielle. Mein Mann Esteban.
Oh, mein Gott! Ihre Haare sind toll. Ist das Honigblond?
Ich wollte meine blond färben, aber es ist ein Riesenschritt.
Danke. Ich muss los.
Schön, Sie kennenzulernen und danke, dass Sie mit Imperial geflogen sind.
-Danke. -Danke.
(räuspert sich)
Bekomme ich bitte ein Soda mit Zitrone? Danke.
Heute ein Getränk ohne?
Äh, ja, ich trinke nicht mehr. Also...
-Ich auch nicht. -Oh.
Das ist eine Cola. Das ist gesünder für mich.
Oh. (kichert)
Also, bist du eine Freundin von Bill?
Ja. Ja, es ist jetzt fast ein Jahr her.
Sechs Jahre für mich.
Ich weiß nicht, warum ich das tue.
In Bars zu sitzen, nachdem ich aufgehört habe, zu trinken. Es ist masochistisch.
Ja, ich verstoße gegen die Regeln.
Eigentlich breche ich eine Menge Regeln.
Aber ich weiß nicht, für mich, ich... Ich bin Ali.
Ähm...
Ich weiß nicht, ich will wohl keinen Spaß verpassen.
Ich bin Will. Schön, dich kennenzulernen, Ali.
Also, was denkst du, was wir verpassen?
(Cassie) Oh, Mann, ich weiß es nicht.
Das Gefühl, nicht zu wissen, was passieren wird, dieser Nervenkitzel.
Ja, ich kann nicht mal ausdrücken, wie sehr. Ich war so am Ende.
Mehr Drinks als Nervenkitzel. Nicht gut für das Arbeitsleben.
-Was arbeitest du? -Ich bin ein Kurier.
Eigentlich ein verherrlichter Bote.
Ich mag das nicht immer, aber Trinken hat damit geholfen.
Nun, ich war früher das Leben jeder Party.
Irgendwann muss man wohl einfach erwachsen werden, nicht?
Findest du?
(Handy-Nachrichtenton)
Ich sollte mir vor meinem Treffen noch ein paar Sehenswürdigkeiten ansehen.
Oh, alles klar.
Danke für das Gespräch.
Viel Spaß in Berlin.
(Handy-Nachrichtenton)
Kann ich helfen?
(Gespräche im Hintergrund)
Äh, ich bin Alessandra Ricci. Ich lernte
Natürlich. Wie kann ich helfen?
in der Bar einen netten Mann kennen.
Sein Name ist Will. Er bat mich,
mit ihm in sein Zimmer zu kommen, aber ich weiß nicht, ich wurde nervös
und habe abgelehnt. Aber, äh (quiekt laut)
ich habe meine Meinung geändert. Er hat mir seine Zimmernummer gesagt.
Ich weiß nur noch, irgendwas mit 3. Ich fühle mich so dumm. Denken Sie,
Sie könnten mir helfen?
(kichert)
Der Gentleman hat einen Typ.
Zimmer 317.
(murmelt)
Hallo. Ich bin in 301. Kann ich mir eines der Eckzimmer ansehen?
Ich weiß nicht, ob ich umziehen will, aber ich würde gern sichergehen. Danke.
(keucht)
Der Gentleman hat einen Typ.
Ähm...
Oh, mein Gott!
(keucht)
(atmet schwer)
(Cassie) Wer sind Sie?
Nein.
(murmelt)
(Handy klingelt)
Unbekannt
-Hallo. -Cassie.
Megan? Hi.
Hör mal, ich kann keines unserer seltsamen vertraulichen Gespräche führen.
Sag mir einfach, dass es dir gut geht, ja? Denn ich muss los.
Hör mal, hast du den Schlüssel mit der Post bekommen? (keucht)
Megan, bist du noch dran?
(keucht)
(Leute schreien)
(Mädchen) Ich sah das Flugzeug brennen,
und es stürzte direkt über unserem Haus ab.
Also lief ich ihm hinterher. Ich lief durch den Wald
und sah es direkt vor uns landen und...
Sie ist hier. Sie ist gerade hier.
(Ohren klingeln)
(Titelmusik spielt)
(stöhnt)
Gott!
Oh, mein Gott.
(piept)
Nein.
(weint)
Oh.
Hi. Das ist mein Zimmer.
Der Schlüssel funktioniert nicht. Ich lasse ihn ersetzen.
Aber könnten Sie mir bitte aufmachen? Ich bin so müde. Bitte.
(seufzt)
Danke.
(Tür piept, öffnet sich)
(Sirenen in der Ferne)
(seufzt)
(Handy klingelt)
(Frau) Wow! Diese Explosion hat dich echt mitgenommen.
Das hat echt einiges kaputt gemacht.
Was, zum Teufel! Was ist das?
Oh, ich denke, das weißt du.
Nein.
Ich mache das nicht noch mal. Bist du ich? Oh, Gott, antworte nicht darauf!
Scheiße! Was, zum Teufel...
Dachtest du, du findest hier wieder einen heißen, toten Typen? (lacht)
Ich bin nicht wieder hier, und die Aussage war sehr daneben.
Schön. Du sagst allen immer, dass du nicht mehr ich sein willst,
dass du bessere Entscheidungen triffst, dass das leben so toll ist.
Ich glaube das einfach nicht.
Es ist mir egal, ob du das glaubst. Ich treffe bessere Entscheidungen, ja?
Mein Leben ist echt gut. Ich mache Fortschritte, und es geht mir gut,
und ich brauche diesen Scheiß jetzt nicht!
Warum bist du dann dem Typen aus der Bar gefolgt?
Was...
Ich meine, er ist tot.
(äfft nach)
Und du wärst hier in Berlin selbst fast gestorben.
Ich meine, du triffst immer noch so viele selbstzerstörerische Entscheidungen,
warum trinkst du nicht einfach einen verdammten Cocktail?
Vielleicht ruft mein CIA-Chef mich an, es ist wohl nicht der beste Zeitpunkt,
also gehe ich nicht ran. Das ist jetzt der Plan.
Guter Plan.
Er hält dich wohl ohnehin für tot, oder denkt, du hättest dich eingemischt,
oder: "Hast du wirklich gesehen, was du denkst, das du gesehen hast?"
-Ich weiß nicht, was ich gesehen habe. -Trotzdem gibt man dir wohl die Schuld.
Hey, weißt du, was? Trinken wir darauf, dass du bessere Entscheidungen triffst!
Benjamin, hi. Wie geht es dir?
Bowden, geht es dir gut? Wir hörten von einer Explosion.
Äh... Was? Eine Explosion?
Oh, nein. Als mein Auftrag ging, ging ich einfach in mein Zimmer schlafen.
Nun, wir erhalten noch Informationen, aber hast du etwas gesehen?
Nein, wie ich sagte, war ich in meinem Hotel.
"Betonung auf 'zivil'", das hast du mir gesagt,
also (lacht leise) habe ich das so getan.
Nun, die Überwachungsaufnahmen sollten zu mehr Informationen führen.
Schön, dass es dir gut geht.
Äh, ja. Ja. Danke. Es ist spät. Ich muss zum Flughafen.
Ich muss auflegen. Tut mir leid.
(keucht)
(räuspert sich)
Hi, hier Cassandra Bowden.
Ich habe Zimmer 301.
Wie kann ich feststellen, ob jemand anderes in meinem Zimmer war,
als ich nicht hier war? Mir fehlen ein paar Sachen.
Können Sie mir dabei bitte helfen?
Hier steht, Cassandra Bowden hat ausgecheckt.
Danke.
Was, zum Henker!
(atmet schwer)
Ms. Bowden. Sie sind wieder hier.
Tut mir leid. Wir kennen uns nicht. (lacht leise)
Nein, wir unterhielten uns, als Sie ausgecheckt haben. Nach der Explosion?
Ihre Sonnenbrille an dem Abend war sehr schick.
Sie haben das schon mal gefragt. Es heißt, es war eine Gasleitung.
Äh... Oh. Eine Gasleitung. Wow. Toll. Aber ich habe nicht ausgecheckt.
Aber lustigerweise funktioniert mein Schlüssel nicht mehr. Hier.
Und dann war meine Tasche nicht mehr im Zimmer. Ich habe nicht ausgecheckt.
Aber Sie waren vorhin in dieser Uniform da.
In Ordnung. Das war nicht ich. Ich habe nicht ausgecheckt, denn ich bin ich,
und ich stehe hier vor Ihnen, ich weiß also, ich habe nicht ausgecheckt.
Ich bin hier. Genau hier. Sie irren sich. Das war nicht ich.
Das war nicht ich.
(keucht)
Cassie, reiß dich zusammen. Geht es dir gut?
Ja. Tut mir leid, die Explosion hat mich so mitgenommen.
Gott, mir klingeln noch immer die Ohren.
Hör mal, ich habe dich gestern Abend in der Bar gesehen...
Danke. Hier entlang.
...wie du dich mit ihm vergnügt hast.
Ich glaube nicht, dass die Explosion dich mitgenommen hat.
War Soda mit Zitrone, glaub mir.
Ich erinnere mich daran, was du gestern über Veränderung gesagt hast.
Ja.
(lacht) So lustig. Wenn du nicht grüßen willst, dann geh in die Erste Klasse.
Schön. Tschüss.
Danke.
Ich war in meinem Hotelzimmer, als es passiert ist,
es war wohl eine Gasleitung.
Ich weiß, ich klinge verrückt,
aber langsam denke ich, vielleicht war es eine...
(lautlos) Bombe.
Ich weiß nicht, in einer Aktentasche oder so.
In einer Aktentasche? Das ist so konkret.
Ja. Nun, ich schaue mir oft Dateline an.
Ich war mit diesem Paar zusammen... Also, ich habe dieses Paar gefickt,
und sie standen echt auf diese Dokus über wahre Verbrechen.
Wir sahen uns eine an, bei der es um Bomben und die Medienaufmerksamkeit ging.
Und ich bin echt keine Expertin,
aber wenn es das gewesen wäre, hätten wir schon etwas gehört.
Wir waren in keinen Biergärten. Biergärten sind so toll!
Was würde passieren, wenn ich nicht auf dich reagieren würde?
Du starrst Löcher in die Cocktails, die Grace macht.
Das tat ich nicht.
Nun, deine Nerven sind angespannt und du hast Tinnitus.
Was?
Das Klingeln in deinen Ohren, Tinnitus.
Außerdem beruhigt dich dieser Drink echt.
Nun, ich darf nichts trinken,
sonst will ich alle Drinks.
Das solltest du wissen.
Wir beide wissen es. Deine neue Freundin, Grace, wirkt cool.
So wie du früher cool warst.
Der kleine Schal, so mühelos.
Lustige, neue Partyfreundin.
Nun, ich bin jetzt eher die nüchterne Fahrerin.
Nun, niemand will mit der nüchternen Fahrerin abhängen.
Willst du wissen, warum? Es ist langweilig. Übrigens zittern deine Hände.
Dein Schal ist von vor zwei Jahren,
aber er steht dir.
Ja, ich weiß, es ist kitschig, aber so fragen sich die Leute.
-Gib mir dein Handy. Ich schreibe mir. -Oh, ja.
Und dann schicke ich dir meine Daten, und wir können uns in LA treffen.
Ja.
Entschuldigen Sie. Gibt es noch eine Toilette?
-Gleich da drüben. -Gleich da drüben.
(beide lachen)
Chipsy! Du schuldest mir einen Drink.
-Oh! Echt? -Ja.
Apropos Drinks, kannst du das der 4A bringen?
Ja.
Hier, bitte, Sir. Darf es sonst noch was sein?
-Vielen Dank. Ich brauche nichts. -Gut.
Sonst noch etwas?
Nein. Geben Sie uns einfach Bescheid, falls Sie etwas brauchen.
Jim Jones.
Gott sei Dank war ich abgebrüht.
-Darf ich dir was gestehen? -Ja.
Das milchige Auge des Typen macht mir echt Angst.
-Ich weiß. -Aber ich ziehe das durch, ja.
Glaubst du, es beeinträchtigt seine Sehkraft?
Entschuldigung. Ich wollte Sie nicht erschrecken.
Sie sehen nur... Kennen wir uns?
Nein, tut mir leid. Ich hab es eilig. Tut mir leid.
(lautlos) Was, zum Henker!
(flüstert) Folge mir nicht.
(Atem zittert)
-Geht es dir gut? -(keucht laut)
Tut mir leid.
Ich wollte nicht schreien.
Ich stelle mich einfach hier hin.
In Ordnung.
(atmet schwer)
Oh, hi!
Hey!
Himmel, du bist in meinem Haus! (quiekt)
Wer gießt diese Pflanzen?
Halt die Klappe.
Denn du bist es nicht. Und du hast Dekokissen?
So viele. Als würde hier jemand wohnen.
Es ist schön. Hey, Cas, wie war die Reise?
Es war schrecklich!
Ich bin so froh, dass ihr hier seid!
Wir auch. Danke, dass wir hierbleiben dürfen.
-Wir hätten in ein Hotel fahren können. -Oder zu meiner Familie.
Definitiv nicht zu seiner Familie. Das war keine Option.
-Komm her. -Ich habe es vermisst...
Umarme mich fest. Die Umarmungen, die du so magst.
Oh, mein Gott. Du weißt, es... Echt... Ich habe dich vermisst.
Ich vermisse deine hübschen, blonden Haare und...
Verschwinde aus meinem Haus oder sag mir, was da an deiner Hand ist?
Was ist das an deiner Hand? Oh, mein Gott!
Gott! Gut, hör auf, zu schreien.
Es ist ein Ring, den Max mir gab, den ich trage, weil er wunderschön ist.
Und das ist alles.
Hör auf! Du bist verlobt!
-Ich bin nicht... -Du bist verlobt!
-Ich gehe jetzt. -Nein. Erzählt mir mehr.
In Ordnung. Hör mal, ich trage ihn an diesem Finger...
-In Ordnung. -...weil er nur an dem passt.
Und Max und ich besprechen ständig die Zukunft,
und was dieser Ringe bedeutet.
Ja. Sie wechselt in den Anwaltsmodus und ich gebe sofort auf.
Du hast solches Glück.
Hilf mir mal da raus.
Max, du hast versprochen, mich anzurufen, wenn sie "Ja" gesagt hat.
Sie hat noch nicht "Ja" gesagt.
Hör auf! Du wusstest davon?
Oh, mein Gott, bist du irre? Natürlich wusste ich davon.
Er hat mich angerufen. Wir besprechen die Vor- und Nachteil einer Ehe mit dir durch,
und übrigens, es gibt viele Nachteile.
Er hat mich den Ring nicht mal sehen lassen.
Hör mal, es gibt einen Ring. Sie trägt ihn tatsächlich.
Kleine Schritte, kleine Schritte.
Genug über den Ring, ja?
Ich will über Yamashiro reden. Ich will über Santa Monica Pier und Malibu reden,
aber nur, um in diesen schicken Laden von Fred Segal zu gehen.
-Du Tourist. -Wo sollen wir sonst noch hin?
-Es gibt so viele Orte. -Warte. Echt?
Wo wollt ihr hin?
Außerdem, wann lernen wir
den "bodenständigen" und attraktiven Fotografen Marco kennen?
Habe ich ihn dir so beschrieben?
-Ja. -Daran erinnere ich mich nicht mehr.
Aber ihr lernt ihn kennen. Wir essen morgen zu Abend.
Und vergrault ihn bitte nicht, ja? Ich mag ihn echt.
-Ja. -Ich verspreche nichts.
(Klopfen an der Tür)
Wer das auch ist, bekommt das Gästezimmer nicht,
denn ich bin Hausbesetzerin.
Und ich war das letzte Jahr als Freiwillige
bei der Rechtsbeihilfe Brooklyn, ich kenne mich damit also aus.
-Cassie Bowden? -Mh, hm.
Wir brauchen Sie im Hauptbüro.
Oh, tut mir leid, ich habe Freunde hier. Wir gehen essen und... Jetzt sofort?
Das ist keine optionale Einladung.
In Ordnung.
Wir gehen zum Taco-Stand.
Ich probiere keinen Taco. Du denkst, ich esse Straßenessen?
-Du wirst Tacos mögen. -Ich esse kein Straßenessen.
(räuspert sich)
(Annie) Wow!
Hi. Ähm, ich weiß nicht, was für ein Gesicht zu da ziehst,
aber wenn es ein fröhliches ist, scheiterst du daran.
Nein, das ist es. Ich freue mich so.
Ich bin auch traurig, weil ich ganz kurz weg muss.
Aber das ist keine große Sache. Tut mir leid. Ich muss einer Freundin helfen.
Es geht um die Anonymen Alkoholiker, ich darf also nicht darüber sprechen.
Hört mal, entspannt euch einfach hier, und ich komme wieder. Wir gehen Abendessen.
Es wird toll. Ich freue mich so.
Ich freue mich einfach so. Ich komme aber wieder, ja?
Ich sehe darüber hinweg.
(Cassie) Es muss wichtig sein, wenn Benjamin euch um mich schickt.
(Mann) Mr. Berry schickte uns nicht.
Oh.
Das macht mich noch nervöser. Also, wer hat euch geschickt?
Oh.
Ich muss meine Notizen aus Berlin noch zusammenschreiben. Ihr bekommt sie bald.
Toll.
Ich wollte es auf dem Flug machen,
aber diese Freundin aus New York war unsere Teamleiterin,
und sie hat mich genau beobachtet. So nervig.
Du hast mir nicht gesagt, dass du vor Ort warst, als der Typ explodiert ist.
Denn wir wissen, dass du da warst. Du hast gelogen.
Cassie, du hättest sterben können. Verstehst du das?
Ich muss dich gleich meiner Chefin erklären.
Und Dot Karlson ist eine, der ich versuche, nie etwas erklären zu müssen.
Wie gruselig kann eine Frau namens Dot sein?
Das ist vermutlich dein letzter Tag als Asset.
Was? Warum?
Hör mal, ich weiß, ich habe ein bisschen Mist gebaut, aber bitte...
Dienste für andere sind bei den AA echt wichtig, ja?
Die Anonymen Alkoholiker sind anonym, hör also auf, darüber zu reden.
Tut mir leid. Hör mal, das ist mein Dienst für andere, der CIA zu helfen.
Es ist das einzig Aufregende, das ich im Leben gerade habe.
Ich weiß nicht, warum ich das gesagt habe.
Ich auch nicht, denn es ist nicht aufregend, wenn man tot ist.
(Sprechanlage piept)
Ja. Ja, sie sind hier.
Ja, ist er.
Ms. Karlson empfängt Sie jetzt, Mr. Berry. Ms. Bowden, warten Sie bitte hier?
Hi. Benjamin ist irgendwie sexy, hm?
Heilige Scheiße!
Du solltest lauschen. Absolut. Rutsch rüber. Sieh mal, ob du sie hörst.
Er ist heißt, aber könnte da drinnen
die einzige aufregende Sache stehlen, die du hast.
Perfekt. Echt subtil.
(Benjamin) Sie ist eine Gefahr. Was für eine Person würde einfach...
(Karlson) Die Art von Person, die diese Arbeit machen möchte.
Wie viele Leute kennen Sie, die im Ausland neben einer Leiche aufwachen
und ohne Zwischenfall in die USA zurückkehren könnten?
(Benjamin) Wie viele kenne ich,
die in diese Situation geraten würden?
(seufzt)
Seien Sie nicht nervös.
Genau genommen haben Sie nichts falsch gemacht.
Nicht, Mr. Berry?
Genau genommen.
Ich muss zurück an die Arbeit. Entschuldigen Sie.
Was hier bei Männern als Kühnheit durchgeht, ist bei Frauen Leichtsinn.
Das passierte mir unzählige Male, Cassie, vertrauen Sie mir.
(seufzt)
Sie wissen das wohl nicht, aber Mr. Berry kämpfte dafür, Ihr Betreuer zu sein.
Wir geben ihm etwas Zeit, sich zu beruhigen.
Das wusste ich echt nicht. Er hat gekämpft, um mein Betreuer zu sein.
Ich dachte nicht mal, dass er mich mag.
Cassie, wie geht es Ihnen? Nach Ihrem Einsatz in Deutschland, meine ich?
Oh, es geht mir gut. Ich wollte Ihnen was zeigen.
In Ordnung.
-Da war diese Frau in Berlin... -Moment, wieso haben Sie Ihr Handy?
Den Besuchern soll eigentlich das Handy abgenommen werden.
Das wusste ich nicht. Tut mir leid.
Jedenfalls war da in Berlin eine Frau, die genau wie ich aussah.
Sie gab dem Auftrag, Will, dem, der starb, eine Aktentasche.
Und Sie sollten nicht denken, dass ich nicht daran...
Was genau sehe ich hier?
Ich machte Fotos vom Hotel auf der anderen Straßenseite.
Da war auch eine Gruppe von Männern im Zimmer über ihnen.
Und ich schwöre, sie hörten zu.
Alles klar.
Der Mann, den Sie überwacht haben, war ein Informant der CIA.
Aber eine defekte Gasleitung ist für die Explosion verantwortlich. Pech.
Geben Sie nächstes Mal bitte Ihr Handy ab.
Tut mir leid.
Aber was ist mit der Frau?
Ich meine, sie sah genau so aus wie ich.
Sie hatte am Rücken dasselbe Tattoo wie ich.
Wir können Sie an einen Traumaspezialisten überweisen,
falls sie sich irgendwie überfordert fühlen.
Nein, ich...
Denn, unter uns gesagt, ich konnte dort nicht viel erkennen.
Ihr Adrenalin schoss wirklich in die Höhe,
und das kann beeinflussen, wie man etwas sieht oder sich erinnert.
Und obwohl Ihr Tattoo sicher hübsch ist,
trafen viele andere Frauen Mitte 20 ähnliche interessante Entscheidungen.
Äh, danke. Mir geht es wirklich gut, und ich weiß genau, was ich sah.
Nun, Cassie, Sie müssen vorsichtig sein, wie Sie darüber reden,
denn falls die Leute denken, Sie hätten damit zu tun, wäre das schlecht.
Schicken Sie mir die Fotos von dem, was Sie gesehen haben.
Falls ich etwas Relevantes sehe, werde ich nachhaken.
In Ordnung?
Alles klar.
Oh, und tun Sie mir einen Gefallen.
Imperial Atlantic wird Sie vorübergehend beurlauben.
Ruhen Sie sich ein paar Tage aus.
Was? Ich werde nicht fliegen?
Sehen Sie das nicht so.
Wir melden uns bald.
-Vielen Dank. -In Ordnung.
Wow! Keine Flüge mehr für dich, hm?
Verpiss dich!
Nicht Sie. Sie wirken toll.
(Aufzug klingelt)
Sie müssen nur einmal drücken.
Oh. So funktioniert das?
(Knopf klickt)
-Hi. -(Annie) Hi.
Leute, es tut mir leid.
-Hey. -Hey, wie geht es deiner Freundin?
Oh, es war in Ordnung. Ich musste ihr nur etwas abholen helfen.
Cool. In Stiefeln mit Leopardenmuster?
Oh, ich wusste nicht, dass es offizielle Schuhe gibt,
wenn man wem mit einer gigantischen Lampe hilft.
Hey, was soll der seltsame Brief?
Er ist voll mit europäischen Marken, aber von dir und an dich adressiert.
Ich habe die Post getestet.
Ja. Ich sah eine Dateline -Sondersendung und musste es nachmachen.
Cool. Wir schauen noch immer Dateline ?
-Ich lebe danach, jeden Abend. -Toll. Cool.
Wir sind seit ein paar Stunden hier und haben schon all diese Geheimnisse.
Babe, die Post verschlechtert sich seit Jahren.
-Wenn man die Wirksamkeit testen will... -Nein.
-...sollte man das tun. -Nein.
Was willst du essen? Sag nicht Burger von In-N-Out.
Aber sag bitte Burger von In-N-Out.
Ja, ich muss kurz telefonieren. Aber klarerweise Burger von In-N-Out.
Gut. Denn ich bin echt hungrig.
(atmet aus)
Hi, Megan. Als du mich das letzte Mal angerufen hast, war ich in 'ner Explosion,
fiel hin und kann mich nicht erinnern. Und meine Ohren haben geklingelt.
Größter verdammter Alptraum meines Lebens.
Aber nein, das erzähle ich dir nicht. In Ordnung.
(Handy vibriert)
(schnelle Musik spielt)
(piept)
Megan, hi. Hey, ich bin's.
Ähm. Geht es dir gut? Ehrlich, es tut mir leid.
Als du das letzte Mal angerufen hast, war echtes Chaos.
Aber ich habe den Schlüssel. Sollte ich noch was wissen?
Es war riesig und gruselig. Und ich mache mir Sorgen um dich.
Ruf mich also bitte an. Ruf mich an. Echt, ruf mich an. Tschüss.
Ich bin toll darin.
Alles klar, wer bist bereit für tolles Drive-Through-Essen, wie Tiere?
-Ja. -Ja.
(Handy-Nachrichtenton) Oh. Wartet.
Cassie, nein.
Essen, sofort, sonst verliert Max ein Glied. Ich mache keine Witze.
Es ist nichts. Nur eine automatisierte Nachricht von Imperial.
Sie sagten, sie hätten mein Gepäck gefunden. Es kommt in einer Stunde.
Wow. Das ist so seltsam.
Ja, aber das sind gute Neuigkeiten, oder?
-Ja. -Es wirkt nicht wie eine.
Alles klar, du hast schon den ganzen Tag Ausreden gefunden, und es reicht.
Du musst mit uns reden. Max, stimm mir zu.
Ich stimme vollkommen zu. Was ist los, Cas?
Äh... (räuspert sich)
In Ordnung. Nicht durchdrehen.
Es gab in der Berlin in der Straße eine Explosion,
und ich war genau dort.
Es geht mir gut. Aber es hat mich mitgenommen.
Und als ich in mein Zimmer zurückkam, war mein Gepäck weg. Das war lustig.
Und mir klingeln die Ohren. Äh, ja. Es war also verrückt und gruselig,
und ich wollte eure Reise nicht mit seltsamer Stimmung beginnen.
Belassen wir es erstmal dabei? Ich kümmere mich darum.
In Ordnung. Ich wäre auch aufgebracht. Das klingt nach viel.
Ja, es war nicht wenig.
Hör mal, Babe, wir sind nur froh, dass es dir gut geht
-und du nicht verletzt wurdest. -Ja.
Und wir warten mit dir, bis du dein Gepäck bekommst.
-Nein, ihr seid am Verhungern. Nein... -Schon gut.
Ich esse einen von Max' Armen. Er hat zwei davon.
-Du kannst auch anfangen. -Ja.
Es ist definitiv meine Tasche.
Hier unterschreiben.
Danke fürs Herfahren. Der Verkehr war sicher wie immer schrecklich.
Hey. Kurze Frage. Wissen Sie, von welchem Flug das kam?
Ich liefere nur das Gepäck aus.
(lacht) Ich habe meinen Teil erledigt.
Sie wissen nicht, wo Ihr Koffer war?
Nein, doch.
Eigentlich nicht. Nein. Ich wusste es, aber ich bin mir...
Ja, klären Sie das für sich. Schönen Tag noch.
Wow. Der war lustig. Von wegen Kundenservice sei tot.
Nun, ich bin kein Kunde.
Hey, geht es dir gut?
Alles klar, also, ähm...
Das ist mein blaues Band, aber das ist immer am Zipper. Also...
Du benimmst dich so seltsam. Du hast es sicher nur umgehängt.
Das habe ich nicht.
Mach ihn doch einfach auf und sieh nach, ob alles drin ist.
-Dann können wir was essen. -Ja, bitte.
Igitt, das gehört nicht mir.
-Was meinst du damit? -Das gehört nicht mir.
Nun, das sieht aus wie deine Uniform.
Die trug ich, du hast mir rausgeholfen.
Und die da... Die gehört nicht mir.
Hey, du hast einen View-Master. Die sind klasse!
Ich weiß nicht, was das ist. Das gab ich nicht in diesen Koffer...
Das ist nicht...
Gut, der View-Master gehört nicht dir.
Oh, mein Gott, was ist das?
Sagt mir, was das ist.
Scheiße! Ich glaube, das ist eine Perücke mit Blut darauf.
Warum ist da eine Perücke mit Blut drauf?
Heilige Scheiße! Ich habe sie angefasst. Ich habe alles angefasst!
Ja, du hast alles angefasst.
(Cassie) Also, es ist so.
(räuspert sich)
Um mich herum sind viele seltsame Dinge los. Mehr, als ihr wisst.
Und langsam glaube ich, jemand gibt sich für mich aus!
-Hallo! -Nein, das ist schlimm!
-Halt die Klappe, Max! -Tut mir leid.
(Annie) Das ist echt schlimm.
Ich habe irgendwie Angst, aber...
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