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Robinson jr. (1979) dTV - MDR - 1. Januar 2013
Roberto spricht wie ein Fu�ballreporter:
Parchetti st�rmt nach vorn. Er flankt zu Anastasi.
Anastasi schie�t mit dem linken Fu� - vorbei!
Entschuldige, hier ist Giotto aus dem Olimpico.
Der Schiedsrichter Conella gibt Elfmeter - unter Protest ...
Wenn Ihre Lieblingsmannschaft verliert...
Dann tr�sten Sie sich mit ... Tr�sten Sie sich mit ...
Personen und ihre Farben:
Roberto (Robi) Mignelli, Unternehmer Magda, seine Frau
Freitag, Inselbewohnerin
Roberto erz�hlt die Geschichte in einer R�ckblende.
Alles begann am Freitag, dem 17. August.
Ich ahnte nichts von der drohenden Trag�die.
Ich war in meinem bequemen und stilvollen Appartement.
Piepger�usche vom Videospiel, Werbesendungen aus dem Radio.
Die Medizin f�r deinen nerv�sen Magen, Robi!
Werbespr�che aus dem Radio:
Postal-Market ... Das gr��te Versandhaus zum Bestellen!
Postal-Market ... Stabile Preise bis zu drei Monaten!
Postal-Market ... Kaufen Sie mit dem Kopf, nicht mit den F��en!
Meine Frau und ich gingen in aller Ruhe ins Bad - wie jeden Vormittag!
Werbespr�che aus dem Radio:
Der Alkoholfreie, der gef�llt. Crodino geht in alle Welt!
Amaretto di Saronno ... Der Lik�r, der schmeckt!
Durcheinander von Werbespr�chen
Telefon klingelt.
Ja? Ah, du!
Ja, wir fahren heute Vormittag.
Die Modenschau in Caracas ist am sechsundzwanzigsten.
Ich nehme Robi mit. Er f�hrt gern mit dem Schiff.
Er ist sehr aufgeregt. Nicht wahr, Schatz?
Ich sagte: Nicht wahr, Schatz? Ja, nat�rlich.
Tsch�s.
Soll ich den Smoking vom Herrn Doktor auch einpacken?
Ja, sicher.
Wozu? Wir fahren mit dem Schiff. Zur �berquerung des �quators.
Versteck die Dollars gut! Daf�r gibt es Gef�ngnis.
Denkst du, ich bin bl�d?
Ich stecke meine Dollars hier hinein. Das trage ich in meinem G�rtel.
Bald war ich auf gro�er Fahrt. 6000 Kilometer von Italien entfernt.
Phantastisch! Das Radio empf�ngt �ber den Ozean.
Ich empfange sogar Italien. Zieh dich an, Robi.
Nein, ich mu� das Fu�ballspiel h�ren. Der Kapit�n hat uns eingeladen.
Dein Kapit�n interessiert mich nicht! Die Luft ist schlecht.
Nein, die Seeluft t�tet mich. Warum sind wir nicht geflogen?
Flugzeuge st�rzen ab. Schiffe sind sicher.
Alarm und Durchsage:
Achtung, eine Mitteilung des Kapit�ns an alle Passagiere!
Ziehen Sie die Schwimmwesten an! Gehen Sie zu den Rettungsbooten!
Schiffbruch! Das Schiff bricht!
Wo sind die verfluchten Rettungsringe und Westen?
Gib mir das Geld! Die Dollars verstecken ...
Ruhig bleiben!
(Durchsage) Achtung, letzte Aufforderung!
La� mich durch oder bleib hier! Aua, dieser Stuhl! Magda, warte!
Dr�ngle nicht so! Was soll das?
Warte! Beeil dich!
Was ist das? Bin ich schwanger?
Was ist? Kommst du oder nicht? Robi!
(schreit) Robi! Vielleicht ein Rettungsballon ...
Nein!
Knall
Die Schaluppe wurde ohnm�chtig. Meine Ma... Ma... Meine Frau.
Beifall f�r unsere sympathischen Nachz�gler!
Was ist passiert? Das war nur eine �bung.
In der folgenden Nacht geschah es ...
Ich tr�umte gerade von dem Krimi "M�rder an Bord".
Alarm und Durchsage:
Achtung! Eine Mitteilung des Kapit�ns an alle Passagiere!
Schon wieder eine �bung! Ruhe bewahren!
Wo sind die Schwimmwesten?
Mitten in der Nacht! Verfluchter Mist!
Kommst du nicht mit?
Typisch!
Magda! Ich habe Lust auf Kaffee.
Ma... Mama!
Magda! Mama! Magda!
Steward!
Ich tauchte auf aus 13.000 Meter Tiefe.
Ich war ein Spielball des Meeres.
Str�mungen und Sturzwellen warfen mich hin und her.
Nach 22 Tagen erreichte ich ersch�pft das Festland.
(ruft) Hallo! Ist jemand hier?
Bademeister!
Wo ist der Bademeister? He!
Wo ist der Swimming-Pool? Bademeister!
Exotisches Vogelgezwitscher
Ist da jemand?
Aua!
Verfluchtes Gestr�pp! Abschneiden!
Was soll die Mode von der "unber�hrten Natur"?
Macht daraus einen sch�nen Parkplatz oder ein Motel!
Ich hasse Naturschutzgebiete! Vor allem Gestr�pp!
Entschuldigung! In welche Richtung mu� ich gehen?
Unzivilisiertes Land! Kein Wegweiser mit der Aufschrift: Hier entlang!
Orang Utan br�llt.
Hilfe! Hilfe! O Gott! O Gott!
King Kong! King Kong!
Hilfe!
Die Schwarze Witwe!
Oh, eine Schlange! Eine Schlange!
Hilfe, ein Krokodil!
Kraulen, kraulen!
Nach diesen Abenteuern im Safari-Zoo war ich v�llig ersch�pft.
Ich ging zum Strand zur�ck. Die Hitze war schrecklich.
Sollte ich nach links gehen oder nach rechts?
Ich ging nach links. Nicht aus politischen Gr�nden!
Auf diese Weise hatte ich die gl�hende Sonne im R�cken.
Heitere Musik
Oh ... Das hei�t: Hier ist noch jemand.
(ruft) Wem geh�rt diese Jacke?
Wem geh�rt sie ...? Das ist meine Jacke.
Das hei�t: Ich ging im Kreis. Ich bin auf einer Insel!
(Radiosprecher) Wir berichten �ber den Untergang des Schiffes "Sirio".
Ein Passagier wird vermi�t: Roberto Mignelli.
Er ist der Inhaber des ber�hmten Modehauses.
Am Mikrofon haben wir Magda, seine Ehefrau.
Wie kam es dazu? Mein armer Robi.
Er ist so stur. Ich wollte fliegen. Aber er wollte das Schiff nehmen.
Der Schiffbruch wurde gemeldet, aber er wollte es nicht glauben.
Hoffentlich lebt er noch. Vielleicht h�rt er mich.
Robi, h�rst du mich? Magda, ich bin hier!
(Radiosprecher) Weitere Nachrichten:
Richard Burton heiratet Elizabeth Taylor zum zweitenmal.
Ruhig, Robi! Ich mu� ganz ruhig bleiben.
Ich mu� sie bewahren ... Ich mu� die Ruhe bewahren.
�berpr�fung der Lage! Zuerst die schlechten Fakten:
1. Ich bin allein auf einer verlassenen Insel.
2. Ich habe keine Lebensmittel. 3. Es gibt viele wilde Tiere.
4. Ich kann die Au�enwelt nicht erreichen.
Die guten Fakten sind ... Es gibt keine!
Aber ich bin ein zivilisierter Mensch mit Vernunft und Verstand.
Ich suchte entschlossen nach L�sungen. Zuerst die Ern�hrung!
Kokosnu�!
Tropenfrucht mit erfrischender Milch gegen Durst und Hunger!
Er st�hnt vor Schmerz.
Bumerang. Typische Kriegswaffe der Ureinwohner von Australien.
Sie beschaffen sich damit Nahrung und Jagdbeute.
(spricht franz�sisch) Sprechen Sie franz�sisch?
Sie sind Ausl�nder, nicht wahr?
(spricht spanisch) Sprechen Sie spanisch?
Schau her!
Im Leitfaden f�r den kleinen katholischen Forscher steht:
Der Bumerang landet genau an seinem Ausgangspunkt.
Ich hatte eine t�dliche Waffe gebaut.
Ich war damit der Herr �ber das Wild auf dieser Insel.
Lautes Schwingen des Bumerangs
Schwingen verstummt.
Lautes Schwingen des Bumerangs
Schwingen verstummt.
Heitere Musik
Er knurrt wie ein gieriger Hund.
(br�llt) Bansai!
Knack-Ger�usch wie brechende Knochen
Heitere Musik
(schreit verzweifelt) Ich habe Hunger!
(Werbespruch aus dem Radio) Jeder lobt sein eigenes Verdauungsmittel.
Aber nur eins ist echt: Fernet Branca!
Ein Riesen-Omelett! Ich mache mir ein Riesen-Omelett.
Wer sind Sie?
Die Mama! Moment ... Verzeihen Sie!
Ich bringe alles wieder in Ordnung.
Dann k�nnen Sie wieder br�ten. Oh, Ihr kleiner Sohn ...
Das war ein Mi�verst�ndnis! Das ist mir sehr peinlich.
Mein Hunger wurde immer gr��er. Ich bekam schon Wahnvorstellungen.
Da kam mir die Natur mit einem �ppigen Geschenk zu Hilfe.
Meine Mango!
Weitverbreitete bekannte Tropenfrucht mit s��em Fruchtfleisch, voller Saft!
Jetzt esse ich dich!
Wespen!
Am Ende dieser dem�tigenden Versuche l�ste ich das Problem folgenderma�en:
Ich machte mir eine Portion Bandnudeln auf Miesmuschel.
Ich sollte sie vielleicht d�nsten.
Nun suchte ich eine L�sung f�r das Problem Nummer 2: Feuer.
Ich begann mit der Methode der Primitiven am Amazonas.
Zwei trockene �ste reiben, bis Funken und Feuer entstehen.
Reibe, reibe, reibe, reibe ...
Meine H�nde!
Problem Nummer 3: das Haus.
Die Idee hatte ich aus den Werken der Gebr�der Fabbri.
Die Natur war mein Vorbild:
Das Rotschw�nzchen ist sehr geschickt im Nestbau.
Ich machte mich mit seinen Geheimnissen vertraut.
Au!
Werbespr�che aus dem Radio
Mein einziger Trost war das Wetter. Es ist immer herrlich in den Tropen.
Donnergrollen
Wind heult.
Stille
Eine H�tte!
Papagei kr�chzt.
Was f�r ein seltsames Gef�hl!
Ich sp�rte: Hier lag etwas Magisches in der Luft.
Ich hatte das Gef�hl: Jemand ist da und beobachtet mich aus der Ferne.
Dieser Jemand lebte vor vielen Jahren in derselben H�tte.
Papagei kr�chzt.
Sie wollten mir gerade vor dem Eingang etwas sagen.
Nicht wahr? Reden Sie!
Schlu� jetzt mit den Faxen! Oder ich r�ste Sie auf dem Grill.
Wer wohnte vorher in dieser H�hle?
Ein Bambusstab mit Kerben. Er diente zur Zeitmessung.
Das erinnerte mich an eine Lekt�re aus meiner Jugend.
"Hier lebte ich 27 Jahre mit meinem treuen Freitag."
"Ich �berlasse meinen ganzen Besitz dem n�chsten Schiffbr�chigen."
"Robinson Crusoe."
Gepolter
Nach einem Monat harter Arbeit hatte der Ort sein altes Aussehen zur�ck.
Robinson w�re stolz auf mich gewesen!
Ich war nicht so stolz.
Heitere Musik
Verzeihen Sie! Stellen Sie sich bitte hier hin!
Das n�chste Mal pasteurisiert! Ist das klar?
Die Tage waren sehr eint�nig.
Ich arbeitete hart, um zu �berleben.
Sie staunen �ber die Leistungen der menschlichen Intelligenz.
Das ist eine Falle. Ein dummes Vieh tappt bestimmt hinein.
Mein Geist ist erfinderisch. Ich bin gelernter Kaufmann.
Fluchttr�ume verfolgten mich.
Ich hoffte immer noch, da� ein Schiff vorbeif�hrt.
Ich beschlo� dann:
Ich baue selbst ein Schiff nach alten Schiffahrtsb�chern.
Verflucht!
Verzeihung! Aber das mu� sein.
Ich arbeitete Tag und Nacht.
Das Ergebnis war ein stabiles und hochseet�chtiges Boot.
(ruft) Das menschliche Genie �berwand die Widrigkeit des Schicksals! Klar?
Warum glotzt du so?
Nicht die italienische Flagge, sondern die panamesische!
Das spart Steuern.
Ich taufe dich auf den Namen Robinson der Zweite.
Papagei kr�chzt.
Aber ich verzweifelte nicht.
(Radiosprecher) Wir bringen den Seewetterbericht.
Mittleres Mittelmeer: ruhige See, Windstille.
Diesmal stechen wir wirklich in See, und Sie geh�ren zur Mannschaft. Klar?
Das Fr�ulein liefert uns noch einmal die gute Milch gegen den Durst.
Ziege meckert.
Kommen Sie!
Sie halten Ausguck! Klar?
Verfluchte Schei�insel! Du kannst mich mal!
Grollen
Nein!
Stopp!
Warten Sie! Nehmen Sie mich mit!
Ein Hai!
He! Weg da! Verschwinden Sie! Weg vom Flo�!
Oder ich steche Sie!
Nein, nein ...
Das war nur ein Scherz! Ich sagte das aus Spa�.
Bitte nicht! Nicht nachtragend sein!
Der monstr�se schwarze Hai verschlang mein Flo�.
Ich verlor die letzte Verbindung mit der zivilisierten Welt:
Mein geliebtes Armband-Radio. Jetzt war ich wirklich allein.
Roberto spricht wie ein Fu�ballreporter:
Hier ist wieder das Stadion Olimpico in Rom. Schiedsrichter Conella ...
Jawohl, er entschied gerade: Elfmeter f�r Lazio.
Heitere Musik
Papagei pfeift und lacht schadenfroh.
Verfluchter Idiot!
Nein, nein ...
Lautes Schwingen des Bumerangs
Schwingen verstummt.
Er keucht.
Rhythmisches Klopfen an der T�r
An diesem Sonntag spielte ich wie immer Karten mit meinen Freunden.
Leg endlich eine Karte!
Ich passe.
(lacht siegessicher) Einen Hunderter!
Ich passe auch.
Sie setzen hundert?
Sie sehen mir in die Karten. Sie geben ihnen Zeichen.
Papagei gurrt wie ein Telefon.
Entschuldigt mich! Telefon! Spielen Sie bitte f�r mich.
Hallo.
Pina, warum rufst du mich hier an? Ich habe viele G�ste im Haus. Ja.
Ja, an derselben Stelle. Tsch�s.
Entschuldigen Sie! Ich habe einen Termin. Spielen Sie ruhig weiter.
Wir rechnen nachher ab.
Hallo, Pina. Ich lie� dich warten. Entschuldige bitte!
Du bist heute wieder sehr sch�n. Du warst offenbar beim Friseur.
Pina, warum tust du das? Willst du mich eifers�chtig machen?
Oder machst du das f�r mich? Ich bin verr�ckt nach Mahagoni.
Pina, ich bin so allein.
(erregt) Pina, ich bin so allein. Ich bin allein! Ich bin allein!
Er macht Ger�usche wie ein Rennwagen.
Verschwinde, Sonntagsfahrer!
Wir sind wieder in Monte Carlo zum Gro�en Preis von Monte Carlo.
Niki Lauda �berholt pl�tzlich von links!
Wir fahren an den Trib�nen vorbei und gr��en F�rst Rainier.
Da sind Martinelli und Ira. Sie sind sehr alt geworden.
Niki Lauda kommt wieder von links. Alain Delon ist auch alt geworden.
Ein Erwachsener und ein Student.
Stockdunkel.
Entschuldigen Sie bitte. Ist dort noch frei?
Nein? Entschuldigen Sie.
Sind die Pl�tze frei? Entschuldigen Sie!
Entschuldigen Sie! Danke.
Entschuldigen Sie! Was zeigen sie gerade?
Ah, das Meer.
Sie zeigen das Meer. Schon wieder das Meer.
Nein, nein. Ich schlafe nicht.
Das war leider nur der Koffer meiner Frau.
Voll mit dem Schei�dreck, den sie immer mitnahm.
Teure Kleider und Unterr�cke, durchsichtige Schl�pfer ...
Per�cken, Cremes, Parfums, Deos und die verfluchten Fummel.
Endlich fand ich meinen alten verha�ten Smoking.
Erinnerung an vergangene Zeiten.
Brooklyn, der Kaugenu�!
Ich rasierte mich mit dem Beinenthaarungsmittel.
Ich schnitt mir das Haar mit der Nagelschere.
Ich hatte wieder das Aussehen eines zivilisierten Menschen ...
Aber nicht den Gang. Die Schuhe dr�ckten.
Eine sch�ne Frau, nicht wahr? Nein? Aber sie ist steinreich.
Ich gehe aus. Ich bitte Sie: �ffnen Sie niemandem!
(traurig) Hier ist sowieso niemand.
Heitere Musik
Guten Abend. Wir sehen uns noch.
Hallo, Carla.
Ich rufe dich sp�ter an. Vielleicht treffen wir uns.
Heitere Musik
Ich sp�re es k�rperlich:
Hinter mir steht jemand. Das Bild gef�llt ihm nicht.
Aber das Genie l��t sich nicht beeindrucken.
Ich verehre diese Landschaft. Ah, ein herrlicher Duft!
Ihnen gef�llt das Zeug da ...
Aber ...
Papagei kreischt.
(franz�sisch) Haben Sie manchmal Wahnvorstellungen?
Nein? Aber ich!
Er kr�chzt aufgeregt.
Schrei
Aha, du hast Angst!
Dumpfer Schlag
Ein Kanu!
Ein Kanu! Ein Kanu!
Diesmal verschwinde ich auf Nimmerwiedersehen!
He, was machst du?
Der Strohmann ist verr�ckt! Du zerschl�gst das Kanu!
Schlu�! Oder ich zerschlage dir die Fresse!
He, du sollst Schlu� machen!
Du willst mich hier festhalten. Aber vorher ertr�nke ich dich.
Ich besiege dich!
Wo bist du? Komm raus aus dem Kaffeew�rmer!
Aber ... Das ist ja ... Du bist ja eine ...
Du bist Freitag! Ich bin Robinson.
Warte! Hab keine Angst! Warte! Wohin willst du?
Warte, du verfluchtes Aas!
(st�hnt) Schon wieder!
Stopp! Ich sagte das nicht zu dir. Warte, warte!
Warte auf mich!
Wohin willst du?
Pa� auf, ich kriege dich.
Bitte, Fr�ulein ... Gehen Sie in die Falle!
Wenn ich dich erwische ... Dann kannst du was erleben!
Hilfe! Hilfe! Ich will runter!
Nimm den Strick! Zieh fest daran!
Den Strick da! Gib mir die Hand!
O weh! O weh!
Alles tut mir weh! Mein Kopf auch.
O weh! Und dann noch ... Ja, was tut noch weh?
Meine Hand ist verstaucht.
Ja, danke. Danke, danke.
Du verstehst kein einziges Wort, nicht wahr?
Aber ich verstehe allm�hlich, was wirklich geschah vor 200 Jahren.
Die Beziehung zwischen Robinson und seinem Freitag ...
Sie war nicht so jugendfrei, wie es in dem Buch stand.
In meiner Heimat gibt es viele M�dchen wie du.
Sie sind nat�rlich nicht so sch�n. Sie kommen oft als Halbtagskraft.
Manchmal auch als Kraft mit allem Drum und Dran.
Verstehst du die Bedeutung von "Drum und Dran"?
Am Ende deiner Schenkel m�chte ich dich bei�en.
Sie sagt etwas in ihrer Stammessprache.
Spielen? Mogognini, broa.
Mogognini.
Ihr Verhalten war �berraschend. Sie machte mich sprachlos.
(Roberto ruft von fern) Freitag! Freitag!
Wo zum Teufel steckst du? Komm her! Ich tu dir nichts.
Freitag!
Du kleine Schelmin! Ich h�rte dich.
Dein Robinson kommt jetzt rein und klapst dir auf dein s��es Popochen.
Wo bist du denn?
(schreit) Hilfe! Hilfe!
Orang Utan br�llt.
Verzeihen Sie, Herr King Kong. Ich betatschte Sie aus Versehen.
Hilfe!
Sie befiehlt dem Affen etwas in ihrer Sprache.
Mahu! Mahu! Ich?
Gut, ich komme raus! Sind alle Mi�verst�ndnisse gekl�rt?
Macuja, macuja!
(sanft) Shamnia, shamnia!
Aki! Mahu!
(sehr deutlich) Blume. Blume.
Blume. Onoba. Ono...
Onoba. - Onoba.
Onoba. Das ist fast dasselbe.
Molna. - Molma.
Molna! - Molna.
F�ttern? Abaka.
Ah, abaka. Abaka.
Das wird schon.
Ich Robi, du Freitag. Aber nein! Ich Robi, du Freitag!
Aber nein! Ich Robi, du Freitag! Bl�dsinn! Ich bin Robi, du Freitag.
Bl�dsinn! Ich bin Robi, du Freitag. Warte! Ich habe eine geniale Idee.
Ich Freitag, du Robi. Ah! Ich Freitag, du Robi.
Genau! Sehr gut.
Laufen, laufen, laufen, laufen!
Laufen. - Warte, jetzt das!
Erstmal atmen. Atmen.
Laufen, laufen, laufen, laufen ... Atmen, atmen.
Laufen, atmen, laufen. Laufen.
Atmen. - Oh!
Bumsen. Bumsen. Bumsen.
Ja, du auch. Ich auch. Machen wir es gleich hier.
Legen wir uns hier hin! Laufen, atmen, laufen ...
Nein, nicht!
Laufen ...
Wohin willst du? Wir wollten doch hier ...
Bleib stehen! Was hast du verstanden? Bumsen, atmen, laufen ...
Baukia cara? Baka?
Papagei kr�chzt.
Baka.
Freitag! Ja?
Wasser bitte!
(lacht) Wasser.
Danke. Bitte, Robi.
Bravo! Kompliment!
Du machst Fortschritte.
Ich kann sagen, du verstehst mich.
Einwandfrei. Ja.
Ich verstehe alles.
Das hei�t: Wir beide sind Freunde. Ja, Freunde.
Ja, Freunde.
Ich deine Freundin, du meine Freundin. Nein!
Genau das ist das Problem! Ich bin nicht deine Freundin.
Ich bin dein Freund. Das hei�t ...
Ich bin ein behaarter Mann. Du bist eine ... Frau.
Frau, Frau. Eine Frau.
Du bist eine perfekte Frau. Weiter: Mann und ...
Frau ... ... sind allein auf dieser Insel.
Der Mann lebt seit 27 Monaten enthaltsam.
Die beiden sind allein. Was machen sie?
Mann und Frau schie�en zusammen.
Seltsame Br�uche!
Sie schie�en Vogel. - Schie�en!
Ja, sie jagen V�gel. Nach der Jagd gehen sie gemeinsam nach Hause.
Der Mann ist seit 27 Monaten enthaltsam, die Frau ist ...
Was machen die beiden? Mann und Frau essen viel.
Einverstanden. Sie essen viel. Sie haben V�gel geschossen.
Sie machten ein gro�es Essen und sind jetzt satt.
Was machen sie? Sie machen ...
27 Monate Enthaltsamkeit! Sie machen ...
Was machen sie? Zin zin.
Zin zin? Was hei�t das? Zin zin.
Das hei�t ... Zin zin.
Dann mal los! Nicht lange z�gern! Freitag und Robi nicht zin zin.
Warum nicht? Komm! Ich erkl�re es dir.
Aber wir ... Komm, komm!
Na gut.
Hier ist es sehr luftig.
Er will das nicht.
Wer? - Der gro�e Gott Magdu.
Hilfe, Magda! Er sieht meiner Frau ein bi�chen �hnlich.
Der gro�e Gott Magdu ist sehr streng. Er sagt:
"Die Jungfrau darf hier erst nach zwei Monden beim Mann liegen."
Ich zerst�rte das Kanu, damit du auf der Insel bleibst.
Klar. Aber warum liegen wir nicht sofort ...?
Wenn ich vor zwei Monden zin zin mit dir mache, dann wird Magdu sehr b�se.
Aber Freitag! Meine kleine Freitag!
Es gab die Kulturrevolution, den Mai in Frankreich, den Eurokommunismus...
... den Feminismus! Kann dir ein Gott trotzdem noch das zin zin verbieten?
Das ist Wahnsinn! Das ist Wahnsinn! Aber der Gott Magdu wird sehr b�se.
Wir k�nnen nichts gegen seinen Befehl tun.
Wie hei�t dein komischer Dingsda? Magdu.
Er kommt bestimmt aus Sardinien. (ruft) Magdu!
Du bist ein Arschloch!
Dein Gesicht und deine schlimmen Worte sind ihm egal.
Er wird nur w�tend, wenn du die Insel beleidigst.
Oder wenn du mich zu fr�h ber�hrst. Du bist immer sehr z�rtlich zu mir.
Warum wollen wir nicht endlich ...?
Wind heult.
Das ist nur eine leichte Brise. Keine Brise! Er ist w�tend.
Das ist unglaublich! Du bist sehr stur!
Ich beweise es dir: Das ist nur Aberglaube.
Los!
Hilfe!
(ruft) Ich wollte doch nicht ...
Sie beschw�rt Magdu in ihrer Sprache.
Robi! Robi!
Hilfe! Hilfe! Magdu! Was willst du?
Ach, du bist es. Ich habe Durst. Muko.
Wirf das weg! Ich versuche seit 27 Monaten, die Nu� zu �ffnen.
Aber sie geht nicht auf.
Aufschrauben! Bukoa.
Aufschrauben! Das schmeckt gut, Robi. Trink!
Es gibt einen Mechanismus.
Gut. Robi, komm mit!
Es ist gerade so sch�n. Ich habe nie Ruhe.
Was hast du? - (Schwach) Nichts.
Warum bist du traurig?
Robi, es ist sch�n hier. Ja, es ist wundersch�n.
Die Sonne scheint. Aber in meiner Heimat ist jetzt Weihnachten.
Das sagt die Berechnung auf dem Stab mit den Kerben.
Was ist Weihnachten? - (Z�gert) Weihnachten...
Das ist wie Geburtstag. Der Verband der Kaufleute erfand das Fest.
Die Leute geben sich an Weihnachten Geschenke.
Geschenke? - Das kennst du nicht.
Wie soll ich das erkl�ren? Geschenke sind ein v�llig sinnloser Austausch.
Ich bekam einmal 72 gleiche Taschen- kalender mit einer Marmorkugel dran.
Sie wogen ungef�hr 15 Tonnen.
Ich freue mich nur �ber ein Geschenk: den Weihnachtsstollen.
Darauf habe ich jetzt Appetit.
Das ist mein Geschenk. Du kannst das Meer h�ren.
Ich kann das Meer h�ren. Ich kann das Meer h�ren!
Seit 27 Monaten h�re ich das Meer! Das ist wie ein Arschtritt!
Ich will fernsehen. Klar? Ich will einen Fernseher!
Kann ich das Fernsehen machen?
Meine Damen und Herren! Guten Abend.
Wir �bertragen jetzt das Festival der Volkslieder.
Wunderbar!
Sie singt ein Lied in ihrer Sprache.
Das Lied klingt eint�nig.
Papagei kr�chzt.
Die �blichen Volkslieder!
Sie singt ein neues eint�niges Lied.
"Sendeschlu�"
Sie m�ssen mich Herr Robinson nennen. Klar?
Papagei kr�chzt.
Robi, das Essen ist fertig.
Wieder Fisch! Mir wird schon von dem Wort �bel.
Nein, heute gibt es Nakomboa. Nakomboa! Du hast eine Ente gefangen.
Das geht nicht in 400 Metern H�he. Wie hast du die Nakomboa gefangen?
Das war leicht. Ich nahm deine Waffe. Nicht anfassen! Sie ist t�dlich.
Das ist wirklich leicht. Schau her!
Das ist leicht.
Du bist t�chtig.
Warum? Kannst du nicht damit umgehen?
Ich habe Probleme mit der letzten Phase des R�ckflugs.
Du kannst nicht jagen, nicht fischen und nicht kochen.
Ich bin ein zivilisierter Mensch. Wenn ich Lust auf Fisch habe ...
Dann nehme ich Geld, kaufe mir einen Fisch und esse ihn. Klar?
Ist das ein Fischk�der?
Ich mu� dir offenbar alles erkl�ren.
In meiner Heimat kann jeder etwas. Ich mache Ma�konfektion. Anz�ge.
Ich kann solche Lappen machen. Ein anderer Mann macht Nakomboa.
Ich habe genug K�der. Aber nicht zu Hause.
Ich bin vorsichtig. Ich bringe den K�der in ein gro�es fernes Haus.
Das Haus hei�t "Bank".
Wenn ich Nakomboa will, dann gehe ich zur Bank.
Ich nehme den K�der und bringe ihn dem Mann mit der Nakomboa.
Was macht er mit dem K�der? Er bringt ihn wieder zur Bank.
Er will einen Anzug. Er geht zur Bank und holt den K�der.
Er bringt den K�der zu mir. Ich gebe ihm daf�r den Anzug.
Ich nehme den K�der und bringe ihn in das gro�e ferne Haus: die Bank.
Warum machst du nicht gleich so? Warum brauchst du einen K�der?
Ich verstehe dich manchmal wirklich nicht.
Hast du das auch gebaut? Ja, das machen wir in der Fabrik.
Sch�n, nicht wahr? Zieh es an.
Das ist f�r Frauen. Ich trage kein Abendkleid mit Ausschnitt.
Sind die Frauen in deiner Heimat nicht nackt?
Leider nicht. Sie sind aufgedonnert, geschminkt ... Schau in den Koffer!
Soll ich dir zeigen, was die Frauen tragen?
Ja. - Gut. Nimm das hier.
Hoffentlich pa�t es.
Ist das gut? Nein. Nicht auf den Kopf.
Das sind Schl�pfer. Slips. Du mu�t ihn selbst anziehen.
Aber wie? - Komm, ich zeige es dir.
Gib das Bein her! Steck den Fu� hier ins Loch hinein.
Bravo! Danach ziehen wir ihn hoch.
Das tut weh. Nein, das tut nicht weh. Hochziehen!
Das kneift. Ja, das m�chte ich.
Das war der Slip. Jetzt kommt ...
Wenn ich Pipi mache, dann wird alles na�.
Du mu�t ihn ausziehen.
Aber warum dann anziehen? Das ist die Zivili... Schwierig!
Roberto ist sehr erregt.
Jetzt den Strumpfhalterg�rtel f�r die Strapse.
Das tut weh. Sch�nheit mu� leiden.
Jetzt kommt das ... Weg! Weg damit!
Warum? Weil ... Es ist schade, aber ...
Bedecken! Lieber bedecken! Wir bedecken sie mit dem BH.
Gefallen dir meine Br�ste nicht? Sie gefallen mir sehr.
Warum bedecken wir sie dann? Ich will sie nicht bedecken.
Der B�stenhalter zieht die Br�ste hoch.
Meine Brust braucht das nicht. Ja, ich wei�.
Meine Frau braucht das dringend. Hier haben wir noch Str�mpfe.
Fangen die Frauen damit Fische? Manchmal schon.
Das kommt auf die Fischart an. Gib mir deinen Fu�!
Tragen sie die Netze nur unten? Sie sch�tzen auch gegen K�lte.
Verfluchte Falten!
Ist dieser Krieger aus deinem Stamm? Aber das ist meine Gemahlin.
Was ist "Gemahlin"? Das ist eine Sache ...
Ein Dings ... eine Person ... Ich mache zin zin mit ihr.
Du machst zin zin mit einem Krieger? Aber nein ... Ja!
Seit 21 Jahren mache ich zin zin mit einem Krieger.
Robi, ich verstehe etwas nicht.
Warum gefallen dir bekleidete Frauen? Das ist, weil ... weil ...
Mir gef�llt das Ausziehen. Ich m�chte das mit dir tun.
Ich sagte es dir noch nie. Ja, ich liebe dich!
Ich schw�re es.
Wer ist da? Herein! Magdu.
Entschuldigen Sie! Das war nur ein Spiel, Herr Magdu!
Das Fr�ulein ist schuld. Sie ber�hrte mich.
Verzeihung! Gute Nacht.
Ich gehe brav ins Bett. Ich bin vern�nftig wie immer.
Ich gehe allein ins Bett. Nur mit mir selbst.
(schreit) Magdu! Nicht Magdu, sondern Freitag.
Ich bekam fast einen Herzschlag. Warum erschreckst du mich?
Dir gefallen wei�e Frauen mit vielen Kleidern.
Ich bin jetzt auch wei� mit vielen Kleidern.
Gefalle ich dir nicht? Sieh dich an! Sieh dich an!
Du siehst l�cherlich aus. Geh zum Spiegel.
Du siehst aus wie ein t�rkischer B�cker.
Ich wollte dich befriedigen, aber du bist nie zufrieden!
Befriedigen ... Das w�re sch�n. Aber bitte nicht so.
Freitag!
Freitag!
(gl�cklich) Freitag!
Komm her zu mir! Komm!
Aber Freitag! Magst du mich nicht mehr?
Bist du mir b�se?
Ich stottere herum, und du spielst die stolze Dame!
Nein, das war nur ein Scherz. Du bist sehr reizend.
Du bist wundersch�n. Glaub mir! Ohne Farbe bist du noch sch�ner.
Hast du das bemerkt? Ich ber�hrte dich.
Magdu wurde nicht w�tend.
Der Grund ist: Der zweite Mond ist aufgegangen.
Der zweite Mond!
Der zweite Mond ist aufgegangen. Aber das bedeutet dann ...
Das hei�t ... Das ist toll.
Wie soll ich das sagen? Dann k�nnen wir ...
Du und ich ... Wir k�nnen zin zin machen.
Ja.
Macht ihr das immer so? Ja.
Nur so? Ja.
Bei uns ist das anders. Ganz anders.
Die Sache mit der Nase ... Das machen wir niemals.
Eine Frau, die zin zin machen will ...
Ich hoffe, du willst zin zin machen! Ja.
Die Frau bei uns ... Ich zeige es dir.
Die Frau legt sich entspannt hin.
Und der Mann? Der Mann wird zur Bestie!
Er spreizt sich wie ein Condor.
Er st��t nieder wie ein Vorschlaghammer.
Er beginnt heftig zu ... Was?
Ich erinnere mich nicht mehr. Ich bin etwas aus der �bung.
Dann ist da noch die Angst!
Du hast mich geschlagen, als ich zin zin mit dir machen wollte.
Du sagtest etwas dabei.
Mogognini. Ja.
Wir sagen immer Entschuldigung zu den Dingen.
Ich sagte damals zu der Wurzel: Entschuldige, da� ich dir weh tue.
Du hast dich nie bei mir entschuldigt!
Mogognini, Robi.
Kriegsschrei
Die beiden streiten in fremder Sprache.
Knirschendes Ger�usch wie splitternde Knochen
Vorsicht, meine Nase ...
Wer war der freundliche Herr? Ein Krieger meines Stammes.
Mandingo ist mein Verlobter.
Er brach mir fast die Nase mit seinem Schraubstockgriff.
Was sagtest du? Ich bin verliebt in dich.
Capoga!
Jawohl! Was sagte er? Er sagte, er wird es dir zeigen.
Wunderbar. Was macht er jetzt? Er sucht einen Stein f�r dich.
Das ist sehr nett.
Bitte einen kleinen!
Der andere war besser.
Der Stein ist zu gro�.
Mogognini, bolba! Er sagte: Mogognini.
Verratet mir bitte: Wohin bringt ihr mich?
Auf die Insel meines Stammes. Der H�uptling mu� entscheiden.
Eine Frau und zwei M�nner ... Das ist nicht m�glich.
Wir sollten die Sache nicht dramatisieren.
Leben wir mit der Wahrheit! Ein Dreiecks-Verh�ltnis. Zu dritt.
Was zu dritt? Alle machen das.
Das Paar besteht aus drei Personen. Du bist abwechselnd bei mir und ihm.
Oforidago?
Freitag erkl�rt ihm Robertos Vorschlag.
Ja, genau!
Badaganamasi? Ja, ganamarassi.
Mogognini! Nein, kein mogognini!
Dumpfer Schlag
Freitag sagt etwas in der Stammessprache.
Freitag und Mandingo streiten.
H�uptling befiehlt etwas in strengem Ton.
Jubel
Entschuldige! Was sagt Winnetou? H�uptling "Klug-und-weise" sagt:
Du mu�t einen Wettkampf mit Mandingo machen, wenn du mich haben willst.
Ich gegen diesen Supermann? Nein, ich entschied anders.
Das M�dchen geh�rt zu ihm. Sie werden sehr gl�cklich.
Ich nehme mir ein Kanu und fahre zur�ck nach Italien.
Robi!
Sie befolgten nicht den Befehl des H�uptlings.
Ich freue mich auf den Kampf. Hajaja!
Wie Sie w�nschen!
Sprechgesang in Stammessprache
Die poetische Probe! Was ist das?
Jeder von euch beiden mu� mit poetischer Zunge sprechen.
Er sagt etwas in Stammessprache.
Jubelgeschrei
Was dichtete er?
"Wenn die Sonne gl�ht, hei� ihr Funken spr�ht."
Hala!
Robi, jetzt du!
Ich? - Ja.
R�uspern
Moment! Sekunde!
Aus der "G�ttlichen Kom�die" von Dante:
"Auf halbem Weg des Menschenlebens fand ich mich im finstren Wald ..."
Stille
Freitag! �bersetze bitte meine Worte!
Sie sagt etwas in Stammessprache.
Protest-Geschrei
Trommel-Musik
Die Probe mit dem gl�henden Stein.
Wer l�uft besser mit einem gl�henden Stein in der Hand - ohne zu schreien?
Bist du gut darin? Abwarten!
Stammesleute singen und klatschen rhythmisch.
Robi singt mit.
Jetzt du, Robi!
Ich? Wieso? Vielleicht sind Sie so nett ...
Stammesleute singen und klatschen rhythmisch.
Urschrei aus der H�tte
H�uptling befiehlt etwas. Beifall der Stammesleute.
Anfeuernde Rufe der Stammesleute
Medizinmann redet auf Roberto ein.
Ist das die Fernsehsendung "Mach mit, bleib fit"?
Dumpfe Schl�ge
Wie viele Punkte habe ich?
Jetzt kommt die die Fasten-Probe! Ich a� schon sieben Tage lang nichts.
Wer am l�ngsten ohne Essen aush�lt, der gewinnt.
Das ist gegen die Genfer Konvention.
Mandingo sagt etwas in fremder Sprache.
Aufgeregtes Stimmengewirr
Machen wir endlich Schlu� mit diesem Theater!
Ich will mit dem italienischen Konsul sprechen! Wo steckt er?
Ist er auf Staatskosten verreist? Er soll endlich einmal etwas tun.
Ist hier ein Gewerkschaftsvertreter?
Entschuldigen Sie, K�chenchef! Sie versalzen mich.
Jemand mu� die Feuerwehr anrufen! W�hlen Sie die 112!
H�ren Sie, Herr K�chenchef ...
H�uptling befiehlt etwas.
Was ist jetzt? Ich bin noch ein bi�chen bi�fest.
Ich bin noch nicht weichgekocht.
Sch�ne Garnierung!
Ada!
Rhythmische Trommel-Musik
Freitag!
Freitag!
Bist du zufrieden? Zufrieden? Sie wollten mich kochen.
Das war das reinigende Bad f�r unsere Hochzeit.
Hochzeit?
Der H�uptling entschied: Ich werde deine Frau.
Aber ich verlor jede Probe. Richtig. Mandingo ist stark.
Er braucht keine Frau. Du bist schwach. Du brauchst eine Frau.
Jetzt sind Robi und Freitag zusammen - f�r immer.
F�r immer zusammen.
Zin zin, bobo! Was sagt der Kommandant?
Er will, da� wir hier zin zin machen.
Wie? Was? Hier? Ja.
Vor allen M�nnern und Frauen? Ja, das ist bei uns Sitte.
Alle sehen zu, wenn das Paar zum erstenmal gl�cklich ist.
Sie erleben das ganz gro�e Gl�ck. Mach Freitag gl�cklich!
(fordernd) Mach mich gl�cklich! Mach mich gl�cklich, Robi.
Jaja, ich mache dich gl�cklich. Ich will zin zin.
(Sprech-Chor) Zin zin! Zin zin!
Einen Moment, ich brauche nur ein bi�chen Konzentration.
Zin zin! Zin zin!
Verehrte Zuschauer, schlie�en Sie bitte Ihre Augen! Nein?
Freitag, ich mu� dir etwas sagen. Ich habe das Gef�hl ...
Ich schaffe das niemals vor Zuschauern.
Mach dir keine Sorgen, Robi. Ich mache mir aber Sorgen.
Robi und Freitag haben noch sehr viel Zeit.
Sechs Monate sp�ter war ich in alle Br�uche des Stammes eingeweiht.
Ich �bernahm sogar sehr schwierige Facharbeiten.
Roberto befiehlt etwas in der Stammessprache.
Robi! Robi!
Zin zin!
Zin zin? Ja.
Makuba. No makuba, makaki.
Mandingo ruft die anderen.
Wollen wir hier ...? Ja.
Bist du sicher, da� keiner zusieht? Hier ist niemand.
Endlich!
Das ist wie ein Traum: Ich bin mit dir allein.
Trommel-Musik und rhythmischer Gesang
Rhythmischer Sprechgesang: "Aga bunga bunga la!"
Aga bunga bunga la!
Aga bunga bunga la! Aga bunga bunga la!
M�nner rufen etwas.
Aufgeregtes Stimmengewirr
Sie fingen einen Haifisch. Gehen wir auch hin?
Nein.
Nein, wir bleiben.
Wozu? Wir sind endlich allein!
Robi, wir sind allein. Zin zin ohne Zuschauer!
Gro�er Gott! Bist du wirklich sicher, da� niemand zusieht?
Freitag ist diesmal sicher. Liebe, Liebe, Liebe! Liebe!
Geliebte Montag, nein Freitag.
Oh, ich m�chte nicht �bertreiben.
Aber ich habe das Gef�hl: In mir geschieht etwas.
Entschuldige, meine kleine Freitag. Ich verliere die Kontrolle.
Oh, oh, oh ...
Radiosprecher kommentiert ein Fu�ballspiel.
Das ist die Fu�ball�bertragung. Die Konferenzschaltung.
Sie �bertragen jede Minute.
Das ist Giotto aus Olimpico. Robi!
Liegenlassen! Mein liebstes Radio! Es spielt noch.
Mein Radio! Und Zeitschriften! Eine Coca-Cola.
Alles blieb heil im Magen des Haifisches. Unglaublich!
Roberto spricht in der Stammessprache.
Eine Coca-Cola!
Was ist das?
Das ist Wasser, eine S�ure mit Phosphor, Pflanzen-Extrakte ...
... Koffein, Aromastoffe, angereichert mit Karamell.
Dogodaba! Nein.
Dogodaba! Aber nur ein bi�chen.
Gut, nicht wahr? Das schmeckt!
He, Meister! Er ist nur nicht daran gew�hnt.
Welch ein Gl�ck! Welch ein Gl�ck! Aber die Batterien sind bald leer.
Robi!
Robi, kommst du? Ich lese gerade. Siehst du das nicht?
Unglaublich!
"Das Spielerpaar Renzo/Abora verliebte sich wieder."
Er �bersetzt die Meldungen.
"Die bekannte Radiosendung wird abgesetzt."
"Die Sendung erfreute Millionen Italiener."
"Der Skandal traf die H�rer wie ein Blitz."
"Die beiden bekannten Diskjockeys wurden nackt fotografiert."
"Die beiden streiten alles ab."
"Auch die Ehefrau von Maletto behauptet das Gegenteil."
(emp�rt) O nein, o nein! Was f�r Nachrichten!
Die Operetten-Diva Mina wog im August 120 Kilo.
Freitag makoki Mandingo makaiki akauka ...
Die �bersetzung lautet:
Freitag und Mandingo setzten mich in ein Kanu.
Sie brachten mich zur�ck auf die Robinson-Insel.
Aber meine Gedanken waren woanders.
Ist Patty Bravo ein Mann oder nicht?
Was? Ah ja!
Siehst du unsere Insel, Robi? Jaja, ganz h�bsch!
(liest) "Seine letzte Geliebte versichert ..."
(emp�rt) O nein! Mein Gott!
"Raffaella Carra ist zu Telemalta gegangen."
"Die Carra ist die Frau mit der Paprikastimme."
"Der Grund ist ihr neuer Liebhaber. Es ist wahrscheinlich ..."
Verflucht! Die Seite fehlt. Ich werde es nie erfahren.
Vielleicht Antonioni. Nicht der Regisseur, sondern der Fu�baller.
Oder Antonetti. Nein, Andreotti!
Du kannst jetzt w�hlen.
Ich? Dann w�hle ich Andreotti.
(Magda von fern) Roberto! Magdu! Magda!
Roberto! Magdu! Aber das ist ...
Magda!
Robi!
Da ist er! Robi!
Magda! Magda! Das ist Magda mit einem Boot.
Magda!
Robi, Robi!
Magda, Magda!
Roberto! Magda!
Wer ist der neue Liebhaber der Carra?
Antonioni, der Fu�baller? Oder Antonetti? Sag es mir!
Wird die Sendung "Telequiz" wirklich eingestellt?
Tun Sie etwas! Er ertrinkt! Warte auf mich, Liebster!
Nicht bewegen, deine Magda kommt!
Wie hast du mich gefunden? Ich hoffte immer, da� du lebst.
Eines Tages kam eine Brieftaube mit der Nachricht:
"Ein wei�er Mann lebt auf der Robinson-Insel."
Du hast die Taube geschickt, nicht wahr?
Eine Brieftaube ist gekommen? Ja.
Warte einen Moment!
Wohin willst du? Verla� mich nicht! Komm sofort her!
Freitag, du hast die Taube geschickt.
Warum? Ich wollte, da� du gl�cklich bist.
Aber Freitag! Ich war hier sehr gl�cklich mit dir.
Jetzt holen sie mich. Ich mu� gehen.
Nein, Robi! Du mu�t nicht gehen. Du willst gehen.
Mogognini, Freitag!
Vielleicht ist es besser so: Ich lebe dort, du lebst hier.
Wir sind zu verschieden. Ich bin wei�, du bist schwarz.
Nein, Robi. Ich bin eine Schwarze, du bist ein kruboa.
Was hei�t "kruboa"?
Schei�er!
Wir werden eine neue Kollektion sch�pfen.
Sie hei�t "Robinson".
Sie kann mitkommen. Wir brauchen dringend ein Dienstm�dchen.
(englisch) Welche Zukunftspl�ne haben Sie?
Er spricht nicht englisch. Aber er ist ein guter Junge.
Ja, sehr sch�n. Noch eine Aufnahme!
Mein Liebling freut sich sehr auf sein Zuhause und auf seine Magda!
Freitag! Freitag!
Aber Robi!
He, Netz auswerfen! Fischt ihn auf!
Heitere Musik
Untertitel: zeile 21 / Mariella Ludovico
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