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Original subtitles

(Zauberhafte Klänge)

(Erzähler) Hier im schönen Murmlikon lebt Papa Moll seit Jahren schon

und arbeitet mit viel Geschick hoch auf dem Berg in der Fabrik.

Hier schaffen edle WĂĽrzzutaten die feinste aller Schokoladen.

Bekannt ist dafĂĽr Schoko Weich weltweit bis ins Chinesenreich.

Und an der Gartenstrasse 7 wohnt der Moll mit seinen Lieben.

Noch ist hier alles ruhig und still. Ob das wohl heut' so bleiben will?

Die Kinder dösen in der Sonne, träumen lang und tief mit Wonne,

und nebenan, fast wie im Chor, schnarcht Papa seiner Frau was vor.

(Lautes Schnarchen)

(Wecker)

Noch vor dem FrĂĽhstĂĽck fĂĽttert hier ganz brav Willy sein Sparschweintier.

Ein Fahrrad wĂĽrd' er sich gern kaufen.

Sein Bruder Fritz geht lieber raufen.

Und Evi mag den Stoffhund sehr - doch, ach, wenn's nur ein echter wär!

(Bellen)

Jetzt sucht der Fritz nach neuen Zielen

und späht vom Dachboden weit nach drüben.

Wohin hier mit dem Bogenschuss? Zum Gartenzwerg! Das ist ein Muss!

Die Mama will nun FrĂĽhstĂĽck kochen,

doch hat sie sich zu viel versprochen?

Denn was der Leitung da entweicht, hätt' für ein Flohmaul grad gereicht.

Beherzt kriecht Moll - ein Mann der Tat - hinein in diesen Rohrsalat.

Wo ist der Wasserklau, der Schuft? Moll poltert in der Kellergruft

und demoliert sein halbes Haus. Was kommt dabei nun wohl heraus?

(Scheppern)

Seid nun gespannt, wie's weitergeht!

Ich hole Fritz!

Die Geschicht' nun erst in Fahrt gerät,

wo Kinder wahre Helden sind ...

- Fritz! FrĂĽhstĂĽck! - ... und der Erwachsene das Kind.

(Verdatterte Ausrufe) Herr Grimm?

(Laut) Hilfe, man hat auf mich geschossen!

(Grimm) Das ist ein Angriff auf eine Amtsperson.

Man hat auf mich geschossen! Skandal!

Der Aggressor muss unverzĂĽglich dingfest gemacht werden!

Warten Sie, ich helfe Ihnen runter!

Hoppla.

- Sind Sie verletzt? - Ah!

Das Corpus Delicti - zu Deutsch: die Tatwaffe.

Wer hat den wohl geschossen, Herr Moll?

- Keine Ahnung. - Niemanden gesehen?

Nein. Ich habe die ganze Zeit gear- beitet. Wir haben kein Wasser mehr.

Ich suche das Leck in dieser blöden Wasserleitung.

Da kommt kein Tropfen mehr, sehen Sie?

Oh!

Entschuldigung, ich ...

Entschuldigung, ich wollte nicht ...

- (Mama Moll) Das Wasser läuft wieder. - Ja, ich weiss.

- GrĂĽezi, Herr Grimm. - GrĂĽezi.

Ihnen ist schon klar: Das Herumpfuschen an der Wasserleitung

bedarf einer Genehmigung.

Das habe ich nicht gewusst. Ich ... Wie gesagt, es tut mir leid.

Ich lasse es noch mal durchgehen. Ich habe Wichtigeres zu tun.

BĂĽrschchen, wenn ich dich finde!

Ich kann nichts dafĂĽr.

Ich habe nicht auf Grimm gezielt.

- Sondern? - Auf den Nachbarshund.

Gar nicht wahr. Und ausserdem ist es doch nur ein Gummipfeil.

Das ist auch gefährlich. Man darf nicht auf Tiere schiessen.

Habe ich doch gar nicht. Ich habe Grimm getroffen.

Noch schlimmer. Was meinst du, was passiert, wenn er das rauskriegt?

- Dann kommst du ins Gefängnis. - Grimm kriegt doch nie was raus.

Das ist kein Argument, Fritz.

Kinder, schiesst, wie ihr wollt,

aber beeilt euch, sonst kommt ihr zu spät zur Schule

und du zu spät in die Fabrik. Hopp! Los!

(GemĂĽtliche Musik)

(Mann) Lagebesprechung. Ich komme gleich zur Sache.

Der Absatz unserer Murmeli lässt nach.

Wir machen zu wenig Geld mit unserer Schokolade.

Der Markt ist hart umkämpft, der Markt ist global,

aber wie Konrad Weich sagen wĂĽrde:

"Wir kennen keine Schwierigkeiten, nur Herausforderungen."

Darum: Vorschläge zur Effizienzsteigerung.

Was können und müssen wir machen? Was machen wir? Sie haben das Wort.

Ja, Moll? Sie mĂĽssen nicht die Hand heben, wir sind nicht in der Schule.

Ich glaube, es liegt daran, dass die Leute unsere Schokolade

nicht mehr so mögen wie früher, weil wir uns zu wenig Mühe geben.

So, so.

Ja, aber ich habe eine Idee,

wie unsere Murmeli wieder die besten der Welt werden.

Wir erhöhen erstens den Vollmilchschokoladenanteil um 24 %.

Zweitens verfeinern wir den Vanilleguss

im Bereich der Ohren um 2 mm.

Dann reichern wir die Nase mit einem leckeren Erdbeeraroma an,

den Schwanz mit einem Hauch von Zitrone,

und fertig ist das neue Murmeli von Chocolat Weich.

Das Beste, das die Welt je gesehen hat.

(Heller Glockenklang)

Aha.

Sehr schöne Idee, Moll.

(Geräuschvolles Schmatzen)

- Leider abgelehnt. - Ich habe noch gar nicht alles ...

Wir mĂĽssen effizienter produzieren, nicht teurer.

- Mit der Zeit, wenn die Leute ... - Nichts da.

Ich will Resultate. Jetzt.

Andere Strategie: Wir produzieren nicht bessere Murmeli,

wir produzieren mehr Murmeli. Voilà: Quantität statt Qualität.

Neue Zielvorgabe: 10'000 Murmeli, lieferbar bis Montag.

Wir haben eine Anfrage aus Schanghai. Das ist in China.

10'000 bis Montag? Aber ...

Das geht gar nicht.

"Geht nicht" gibt's nicht. Die Maschinen mĂĽssen schneller laufen.

Dann wird die Schokolade zu wenig umgerührt, und das wäre ...

Glauben Sie im Ernst, das merkt ein Chinese? Ich sage Ihnen mal was:

Heutzutage kann man den Leuten jeden Mist verkaufen,

Hauptsache, es ist viel Mist. Verstanden?

Ja, was ist?

Hopp! An die Arbeit!

(Geschäftige Musik)

(Verschiedene Pieptöne)

(Spannende Musik)

(Verschiedene Pieptöne)

(Dröhnende, tiefe Klänge der Maschine)

(Klackern der NĂĽsse)

(Anschwellendes Motorengeräusch)

(Schnelle Pieptöne)

(Geschäftige Musik)

10'000 Murmeli bis Montag. Wenn das nur gut geht.

Es muss, Glotz. Es muss.

(Ruhige Musik)

(Glockenschläge)

Immer kriege ich aufs Dach.

- Weil du immer Blödsinn machst. - Quatsch!

Schaut mal da!

Wow!

"Katovl Hundini, der fliegende Hund".

(Zauberhafte, perlende Klänge)

(Mädchen) Och, wie süss.

- Wen haben wir denn da? - Was wollt ihr?

Ja, was wohl? Taschen ausleeren!

Taschen ausleeren? Alles klar.

Spinnst du? Jetzt hör auf mit dem Quatsch!

Und was ist mit dir? Brauchst du eine Extraeinladung?

Vergiss es!

Wie bitte?

Spinnst du? (Böses Knurren)

(Böses Knurren)

- Nein! - Kaugummi, Murmeln ...

- Mach mich los! - ... Pflaster ...

(Erstickter Ausruf) Langweilig.

Ah. Ein Taschenmesser. Cool! (Erstickte Ausrufe)

Gib ihm das Messer zurĂĽck! Das hat er zu Weihnachten bekommen.

Ach, wie süss! Mir kommen gleich die Tränen.

- Jetzt tu doch was! - Ja, was denn?

-(Dumpf) Nicht mein Messer! - Ihr seid so gemein.

Ihr seid viel grösser. Lasst uns in Ruhe! Wir haben euch nichts getan.

Nein, nicht! Lass mich los!

Das kriegst du zurĂĽck! Das kriegst du 1000-mal zurĂĽck!

Nein, nicht! Ich will hier raus! (Scheppern des zufallenden Deckels)

Hilf mir!

(Feierliche Musik)

(Lehrerin) Das ist Konrad Weich,

der GrĂĽnder unserer berĂĽhmten Schokoladenfabrik.

Er hat sie eigenhändig elektrifiziert und an die Weltspitze geführt.

Ein grosser Unternehmer und ein grosser Mensch:

fleissig, streng und gerecht.

Und heute exportiert seine Firma ihre Schokomurmeli in die ganze Welt.

Von Tansania bis Tadschikistan, in die Mongolei und sogar nach China,

wie man hier schön sehen kann.

Heute ist Konrad Weich ein alter Mann und lebt ganz allein.

Die Fabrik gehört ihm zwar noch immer,

aber geleitet wird sie nun von Direktor Stuss.

- Das ist unser Papa. - Ja, genau.

Ja! Das glaube ich jetzt aber nicht.

- Wo kommt ihr denn her? - Aus der MĂĽlltonne.

- Aus der MĂĽlltonne? - Ja, es ist nicht unsere Schuld.

Wir wurden ĂĽberfallen - von ihnen.

Was? So eine gemeine LĂĽge.

Sie haben uns geschlagen, nicht wir sie.

Das stimmt ĂĽberhaupt nicht. (Ăśbertriebenes Schluchzen)

Jackie, nicht weinen! Das ist doch sicher alles nur ein Missverständnis.

- Du miese LĂĽgnerin! - Fritz, das reicht jetzt!

Erst kommt ihr zu spät, dann gebt ihr anderen die Schuld,

und jetzt bist du noch grob zu Jackie. Das geht so nicht!

- Und, was steht drin? - Was wohl?

Dass unsere Eltern in die Schule mĂĽssen,

damit sich Frau Streng wieder mal ĂĽber uns beschweren kann.

- Das ist ungerecht. - Am besten schmeissen wir ihn weg.

Spinnst du? Das macht doch alles nur noch schlimmer.

Hast du eine bessere Idee?

Wir müssen mit Mama und Papa reden, ihnen alles erklären.

Die glauben uns sowieso nicht. Niemand glaubt uns.

Und selbst wenn sie uns glauben: Jackie und Johnny werden bestraft,

und dann machen sie uns dafĂĽr umso mehr fertig.

Komm, gib her!

(Papa Moll kichert.)

Ta-da-da-da!

Oh!

Ha!

Und, was sagt ihr dazu?

- Was? - Zu meinem neuen Bademantel!

Habe ich extra fĂĽr Bad Zurzach gekauft.

Was? Bad Zurzach?

Das WohlfĂĽhlwochenende mit der Frauengruppe. Schon vergessen?

Ah ... ja ... Nein, nein. Alles gut.

Und was macht ihr am Wochenende?

Können wir in den Zirkus gehen?

Da ist Katovl Hundini, der fliegende Hund.

Der ist eine Weltsensation. Gehen wir, Papa?

(Langgezogen) Bitte!

Ja, also gut. Zur Feier des Tages gehen wir am Samstag in den Zirkus,

fliegende Hunde anschauen. - Danke, Papa!

(GemĂĽtliche Musik)

(Telefon)

- Moll, Qualitätssicherung. - Moll! Alles klar?

Ich habe gehört, Sie gehen am Samstag mit Ihren Kindern in den Zirkus.

Ja. Wieso?

Sehr gut! Sie könnten meine Kinder auch gleich mitnehmen.

Was? Ich meine: Warum?

Meine Frau fährt nach Bad Zurzach an ein Wohlfühl-Wellness-Tralala.

- Meine auch. - Am Samstag ist eine Besprechung.

Extrem wichtig. Es geht um die Zukunft der Firma.

Darum: Sie, meine Kinder, Zirkus. Alles klar?

Nein, ich wollte eigentlich ...

- Gut, ich kann meine Kinder fragen. - Der ist gut: Ihre Kinder fragen.

Ich habe noch mal über Ihre Murmeli-Pläne nachgedacht.

- Das ist gar keine schlechte Idee. - Wirklich?

Wir erledigen erst diesen Schanghai-Auftrag,

dann rede ich mit Weich ĂĽber Ihre Idee.

- Mit Herrn Weich persönlich? - Ja. Der hört auf mich.

Das könnte Ihr grosser Moment werden, Moll.

Stellen Sie sich vor: Lohnerhöhung, grösseres Büro,

eventuell mit Fenster.

- Na, wie klingt das? - Das klingt grossartig!

Danke, Herr Stuss.

Gut, dann bringe ich meine Kinder am Samstag um 12 Uhr vorbei.

- Bis dann. - Ja, aber dann ...

(Freizeichen)

Nie im Leben!

- Was? Wieso nicht? - Weil das Ratten sind.

- Fritz, was redest du da? - Es stimmt. Die sind gemein zu uns.

Gestern haben sie uns ĂĽberfallen und in die MĂĽlltonne gesteckt.

- In die MĂĽlltonne? Schwer zu glauben. - Aber es stimmt.

Fritz, ich weiss nicht ... Habt ihr sie provoziert?

- Sicher nicht. - Ich meine ja nur.

Du bist auch kein Unschuldsengel. Zu einem Streit gehören immer zwei.

Ich gehe nicht mit diesen Ratten in den Zirkus.

- Da wandere ich lieber aus. - Es gehen alle hin oder keiner.

Hast du gehört?

Fritz!

(Zuknallen einer TĂĽr)

(Prasseln des Regens) Fritz, bitte!

Das kommt ĂĽberhaupt nicht in Frage!

Du hast gehört, was Papa gesagt hat: Es gehen alle oder keiner.

- Dann eben keiner. - Du bist so gemein.

Du denkst nur an dich.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Papa das freiwillig macht.

Was?

Jackie und Johnny mitzunehmen. Viel- leicht muss er. Wegen seines Chefs.

Genau. Und wenn wir Papa jetzt nicht helfen, verliert er seine Arbeit,

dann haben wir kein Geld mehr und können nicht in den Urlaub fahren.

Quatsch!

Fritz, bitte. Es ist doch nur fĂĽr zwei Stunden.

Bitte.

Also gut. Aber ich rede mit denen kein Wort.

Danke, Fritz. Du bist der allerbeste Bruder der Welt!

Danke. Danke, danke.

(Vogelzwitschern)

(Scheppern des Baggers)

Also, zu Mittag gibt's Pasteten, die sind im Blauen.

Im Gelben ist die Sauce ... Nein. Im Orangen.

Im Gelben ist das Fleisch von gestern.

Das kannst du am Abend aufwärmen. Und zum Nachtisch gibt's Apfelkuchen.

Aber aufpassen! Willy ist allergisch.

(Hupen) Oh, da sind sie schon.

(Kreischen und Jubeln der Frauen)

Ja, ich komme.

So, Schatz, ich muss los.

- Kommst du allein zurecht? - Ja, das mache ich mit links.

Viel VergnĂĽgen!

- TschĂĽss, Mama. - TschĂĽss.

TschĂĽss!

(Hupen)

Moll, alles klar? Sind wir frisch?

- GrĂĽezi, Herr Stuss. - GrĂĽezi, Herr Moll.

Ah! Hallo Jackie, hallo Johnny.

- Geht's euch gut? - Ich freue mich sehr auf den Zirkus.

Ja, wir uns auch.

Sie können mich erreichen, wenn was ist.

Lassen Sie sich nicht auf der Nase rumtanzen!

Immer zeigen, wer der Chef ist!

- Und ihr zwei macht, was Moll sagt! - Klar, Papa.

Also dann, viel Spass.

Mache ich, Herr Stuss.

So, das wird sicher ein toller Tag heute!

Ich bin ja schon so gespannt auf den Zirkus.

Kommt her, Kinder!

Ich möchte unbedingt den fliegenden Hund sehen!

Ja, der fliegende Hund. Kinder, möchtet ihr vorher noch Zuckerwatte?

(Alle) Ja!

(Lautsprecherdurchsage) Achtung! Ein Herr Moll bitte zum Kassenhäuschen.

Ich wiederhole: Herr Moll, bitte dringend zum Kassenhäuschen.

Bleibt hier, Kinder! Ich bin gleich wieder zurĂĽck.

(Bedrohliche Klänge)

Oh, jetzt habe ich aber Angst.

- FĂĽr mich? - Ja.

Danke. Ja, hallo?

Herr Moll? Hier Glotz.

Sie müssen in die Fabrik kommen! Die Maschine läuft nicht mehr.

(Träge Klänge)

- Schalten Sie sie wieder ein! - Es passiert nichts.

Irgendetwas stimmt mit dem Druck nicht. Was soll ich machen?

Haben Sie das Durchlaufventil akklimatisiert?

- Durchlauf? - Glotz, machen Sie nichts! Bleiben Sie, wo Sie sind!

- Ich rufe zurĂĽck. - Jawohl, verstanden. Glotz, Ende.

(Freizeichen)

(Spannende, anschwellende Musik)

- FĂĽr Sie. - Ah!

- Verdammt! - Spielen, nicht quatschen!

- Was ist? - Moll, Qualitätssicherung.

- Es gibt ein Problem. - Mit den Kindern?

- Nein. In der Fabrik. Die Maschine läuft nicht mehr. - Regeln Sie das!

Ich bin im Zirkus mit Ihren Kindern.

Ich bin in einer Besprechung. Verstanden?

- Ja, aber ... - Nichts aber!

Die Produktion muss weiterlaufen! Schaffen wir den Auftrag nicht,

sind Sie dafür verantwortlich, klar? Auf Wiederhören.

(Freizeichen)

Hört zu, Kinder, hier sind die Tickets.

Geht schon mal rein! Ich komme dann nach.

- Was? Wieso? Wo gehst du hin? - Ich muss noch kurz in die Fabrik.

- Die Vorstellung beginnt gleich. - Es dauert nicht lange.

Hier ist Geld für Zuckerwatte. Aber schön teilen, ja?

Ja.

- Den nehme besser ich. - Hey, gib den zurĂĽck!

Entspann dich, Kleiner!

(Motorrattern)

He da!

Hä?

(Schnarchen)

Hallo?

(Schnarchen)

- Herr Moll! Endlich! - Glotz, was haben Sie getan?

Nichts, gar nichts. Sie läuft einfach nicht mehr.

(Verschiedene Pieptöne)

Ah!

(Regelmässiger Piepton)

Ah! Hier. Irgendetwas blockiert das Getriebe.

- Das ist nicht gut. - Wir müssen den Alarm auslösen!

Da mĂĽssen wir sofort ... Halt! Nein!

Sind Sie wahnsinnig geworden?

Der Alarm darf nur im Notfall ausgelöst werden.

Das ist doch ein Notfall.

Ja, ich ... Ich weiss.

Ich habe eine Idee.

(Heroische Musik)

(Spannende Musik)

(Geräuschvolles Einatmen)

Herr Moll?

Hallo? Herr Moll?

(Spannende Musik)

(Triumphale Musik)

Da!

Ich hab's!

(Unverständliche Laute)

Eine Haselnuss?

Wie kommt die denn ins Getriebe?

Das ist doch egal. Wir mĂĽssen die Maschine wieder einschalten.

Jawohl, verstanden.

Wir haben zu viel Zeit verloren.

Den Auftrag fĂĽr die Chinesen schaffen wir nicht mehr.

Dann muss die Maschine noch schneller laufen.

(Pieptöne)

Ich glaube nicht, dass das gut geht. Wirklich nicht.

Der Druck in Sektor B darf nur nicht zu hoch werden,

sonst den Ausgleichshebel im Bottich entriegeln

und das KĂĽhlungsaggregat mit Durch- laufventil B in Sektor A verbinden.

Verstanden?

Ja. Klar. Also ...

Ich muss jetzt wirklich zu meinen Kindern. Schönes Wochenende, Glotz.

Adieu, Herr Moll. (Bedrohliches Dröhnen der Maschine)

(Das Publikum lacht.)

(Drollige Musik)

Möchtest du auch?

(Das Publikum lacht.)

Schau mal, da oben! Ein fliegendes Zebra!

Was? Wo?

- Hey, geht's noch? - Los, Johnny!

Fritz!

(Rasante Musik)

Bleib stehen!

Wir mĂĽssen ihm helfen!

Ich habe von Anfang an gesagt, dass das keine gute Idee ist.

(Rasante Musik)

Jetzt mach mal Tempo!

Oh.

(Applaus von drinnen)

Fritz!

Fritz!

Fritz?

Hm.

(Applaus des Publikums)

(Spannende Musik)

Fritz!

(Winseln, Bellen)

(Winseln)

Katovl.

(Winseln)

Haben sie dich eingesperrt? Du Armer.

Du möchtest raus, nicht?

(Winseln)

Was winselst du wieder so blöd, du Scheissköter? Wir sind gleich dran.

Hallo. Ich meine: liebes, kleines Hundchen.

Braver Katovl.

Schau, Papa Rasputin hat Leckerchen fĂĽr dich.

Er ist ein bisschen nervös. Sein Auftritt ...

(DĂĽstere Musik)

(Alarmglocke)

(Gongschlag)

(Jackie) Wo ist er? Er versteckt sich sicher.

(Johnnie) Ja, aber wo? Wo ist er jetzt?

(Jackie) Ich weiss doch auch nicht.

-(Johnny) Was machen wir jetzt? -(Jackie) Ja, was wohl? Suchen!

Schau da hinten, hinter den Koffern!

Irgendwo muss er doch sein.

(Leise) Ja!

Dort! Jetzt haben wir ihn!

Wäh! Fritz!

Ich weiss, dass du da drin bist.

Fritz!

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kinder,

herzlich willkommen im Zirkus Pompinelli.

(Trommelwirbel, Applaus)

Geniessen Sie mit mir

einen Nachmittag voller Spass, Spannung und Spektakel!

(Applaus des Publikums) Jackie?

-(Direktor) Mit Magie und ... - Alles klar? Jackie?

Was machst du hier?

- Ich ... Meine Schwester ... - Raus mit dir, du Trottel!

Raus! (Verängstigtes Schluchzen)

Rein mit dir!

(Direktor) ... diesjährige Hauptattraktion:

der fliegende Hund, Katovl Hundini!

Du Scheissköter! Komm sofort zurück!

(Direktor) Doch der Worte sind nun genug gewechselt.

- Lasst uns Taten sehen! - Hier ist er nicht.

(Direktor) Zählen Sie mit mir!

- Hey! Was? -(Publikum) Eins!

Zwei!

-(Direktor) Manege ... - Nein, nicht!

(Pfeifender Laut, erschrecktes Raunen)

(Schrei)

(Reissen von Zeltstoff)

(Pfeifender Laut)

(Krachen, Gackern der HĂĽhner)

(Trommelschlag)

(Dumpf) Hilf mir! Johnny, du fauler Sack, tu doch was!

-(Direktor) Um Himmels willen, Kind! -(Jackie) Spinnt ihr?

Ist dir was passiert?

(Jackie) Was ist das denn fĂĽr ein Mist?

(Willy) Fritz!

Hast du das gesehen? Gross, nicht?

Bist du wahnsinnig geworden? Wo ist Evi?

- Ich dachte, sie sei bei dir. - Ich dachte, sie sei bei dir.

Evi!

Ich glaube, Rasputin ist nicht nett zu Katovl.

Armer Hund. Du bist nämlich ein ganz Lieber.

- Ich glaube, er möchte mitkommen. - Das geht nicht.

- Jetzt bring ihn zurĂĽck! - Nein.

Evi, mach schon!

(Polizeisirene)

Wir sollten das woanders besprechen.

Katovl, schnell! (Bellen)

(Rasante Musik)

- Ist die Vorstellung schon zu Ende? - Ja. Also, sie wurde abgebrochen.

Stellen Sie sich vor: Ein Kind wurde durchs Zirkuszelt geschossen.

- Ein Kind? - Ja. - So etwas gab's frĂĽher nicht.

(Polizist) Noch mal von vorne:

Dieser Junge hat deine Zuckerwatte gestohlen

und in einer Kanone versteckt?

Nein, er hat sich in der Kanone versteckt.

Koller, nicht ablenken! Ich ermittle gerade.

Jackie, was ist los? Wo sind die anderen?

Aha, Herr Moll. Sie kennen dieses Mädchen?

- Aufschreiben! - NatĂĽrlich. Das ist Jackie Stuss.

Was ist denn eigentlich passiert?

Ein bisher unbekannter Täter hat dem Mädchen Zuckerwatte gestohlen

und das Mädchen mithilfe einer Kanone durch das Zelt geschossen.

Dabei hat er allerdings - wichtiges Detail - diesen Schuh hier verloren.

So, und jetzt denk mal gut nach!

Kennst du den Jungen? Hast du ihn schon mal gesehen?

Weisst du, wie er heisst?

Nimm dir ruhig Zeit! Denk gut nach!

Nein, ich habe keine Ahnung. Ich habe ihn noch nie gesehen.

(Rasputin) Hilfe! Hilfe! Herr Pompinelli! Herr Pompinelli!

Es ist etwas Schreckliches passiert! Katovl ist weg. Verschwunden.

- Ich glaube, er wurde entfĂĽhrt. - Was? - Ja.

Das ist das Einzige, was mir von ihm geblieben ist.

Katovl. Katovl.

Um Himmels willen, wir sind ruiniert!

Moment! Wer ist denn jetzt dieser Katovl?

(Gemächliche Musik)

Fritz, lass das! Wir sollten verhandeln.

Vielleicht lassen sie uns dann in Ruhe.

Mit Ratten verhandelt man nicht. Nur wer sich wehrt, kriegt Respekt!

- Oder wird fertiggemacht. - Willy, du bist ein Feigling.

Ich bin kein Feigling, ich bin Realist.

(Jackie) Lieb von Ihnen, dass Sie uns abgeholt haben.

(Schritte)

Was hätte ich bloss getan, wenn Sie nicht gekommen wären?

Fritz!

Ich dachte, es wäre Jackie!

Und wenn sie es ist, darf man ihr Wasser ĂĽber den Kopf kippen?

- Ich ... - Und sie mit der Kanone im Zirkus herumschiessen?

- Das war Notwehr. - Notwehr? Mumpitz!

Sie war so nett, dich nicht an die Polizei zu verraten.

Was?

Und jetzt entschuldigst du dich bei ihr!

- Sicher nicht. - Aber sicher! - Nein!

Ich sage es dir zum letzten Mal:

Entschuldige dich, oder es gibt zwei Wochen Hausarrest!

- Aber das ist unfair! - Dann eben drei Wochen. - Was?

- Vier Wochen. - Aber ...

FĂĽnf!

Ist ja gut.

(Leise) Entschuldigung!

Was? Aber so, dass man es hört!

Entschuldigung, dass ich dich aus der Kanone geschossen habe.

Schon gut. Das kann ja mal passieren. Du hast es sicher nicht so gemeint.

Und jetzt gebt euch die Hand!

Na also, es geht doch! Ist doch schön, wenn man sich versöhnt.

(Bellen)

Äh ...

Was macht denn der Hund hier?

(Lautsprecherdurchsage) Achtung, eine wichtige Durchsage der Polizei.

Der Hund Katovl Hundini, Star des Zirkus Pompinelli, wurde gestohlen.

Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen,

werden mit einer Belohnung von 2'500 Franken

sowie 10 Kilo Zuckerwatte vergolten.

Achtung! Eine wichtige Durchsage der Polizei.

Der Hund Katovl Hundini ...

(Kassenklingeln) (Johnny) 10 Kilo Zuckerwatte.

Keine Angst, Katovl! Bei uns bist du in Sicherheit.

Aber, Evi, das geht doch nicht.

Du kannst doch nicht einfach diesen Hund mitnehmen.

- Das habe ich von Anfang an gesagt. - Im Zirkus sind sie gemein zu ihm.

Ich habe es gesehen.

Der böse Dompteur sperrt ihn in einen Käfig, nicht, Katovl?

Also, jetzt hör mal zu!

Wir mĂĽssen den Hund zurĂĽckbringen.

Du hast es gehört: Die Polizei sucht ihn schon.

(SchwermĂĽtige Musik)

Komm, gib ihn her!

Bitte.

Halte durch, Katovl! Ich komme dich bald besuchen.

(Winseln)

(SchwermĂĽtige Musik)

Sollen wir nicht mitkommen? Nur fĂĽr den Fall.

Finger weg! Du willst doch nur die Belohnung.

- Was? So eine gemeine LĂĽge. - Es reicht, Fritz!

Niemand holt sich hier eine Belohnung.

Ich bringe jetzt den Hund zurück, und ihr räumt die Sauerei auf.

Ja, Herr Moll.

(Bellen)

(Zuknallen der TĂĽr)

Wir beide haben noch eine Rechnung offen.

Schnapp ihn dir!

(Bedrohliche Musik)

(Dreckiges Lachen)

Als leitender Ermittler kann ich den BĂĽrgern von Murmlikon versichern,

dass wir alle uns zur VerfĂĽgung stehenden Ressourcen

ausschöpfen werden, um den entführten Hund schnellstmöglich wiederzufinden

und den Schuldigen seiner gerechten Strafe zuzufĂĽhren.

Danke schön. Danke, verehrtes Publikum!

Und danke fĂĽr Ihre UnterstĂĽtzung in dieser schweren Zeit.

Die nächste Vorstellung beginnt in wenigen Minuten.

Huhu! Herr Moll!

- Hallo. - GrĂĽezi, Frau Streng.

- Haben Sie das mit Hund gehört? - Ja, schlimm.

- Was fĂĽr ein Mensch macht so was? - Ja. (Katovl bellt.)

(Papa Moll bellt und hustet.) Alles gut?

Ja. Ich bin erkältet. Nicht schlimm.

Was ich fragen wollte: Haben Sie meinen Brief erhalten?

- Ihren Brief? (Winseln) - Ja, ich habe Ihnen geschrieben.

Danke fĂĽr den Brief. Ein sehr netter Brief.

Nett? Ich weiss nicht. Wir sollten darĂĽber reden ...

Unbedingt, das sollten wir. Aber nicht jetzt.

Jetzt ist ganz schlecht. Mir ist gerade schlecht.

(Katovl bellt.) (Papa Moll bellt und hustet.)

Auf Wiedersehen. Vielleicht ein anderes Mal, Frau ... Streng. Adieu.

Adieu.

(Spannende Musik)

(Katovl winselt.)

Ha!

Ja, du armer Hund. Es tut mir leid, aber es geht leider nicht anders.

(Winseln)

(Lautes Winseln)

(Spannende Musik)

(Winseln)

(Draussen) Und hoch!

So. Was soll denn deine Strafe sein, du Zuckerwattenräuber?

Wir könnten ihn zwingen, seine Schuhe zu essen.

Langweilig. Ich habe eine viel bessere Idee!

Wir lassen dich frei.

Unter der Bedingung, dass du und dein blöder Bruder den Hund zurückholen.

- Was? - Wieso?

Und dann kassieren wir die Belohnung.

- 100 Punkte, du Genie. - Ihr fasst Katovl nicht an!

Und, Fritz, was ist? Haben wir eine Abmachung?

- Nie im Leben. - So?

Dann muss ich jetzt leider zur Polizei gehen

und Wachtmeister Grimm erzählen,

wer arme kleine Mädchen durch Zirkuszelte schiesst -

und Hunde klaut.

Nein!

Was ist?

Also gut, ich mach's.

Schön.

Johnny, losbinden!

Nur die beiden Jungs. Die Kleine bleibt hier. Als Geisel.

(Bellen)

(Winseln)

Da bist du ja.

Na warte!

(Bellen) Aua!

Auch noch beissen? Jetzt hast du es ĂĽbertrieben.

(Er schimpft unverständlich.)

(Rasputin) Ich mache dich fertig.

- Wir sollten lieber zur Polizei ... - Pst!

So, mein Freund.

Wer nicht hören will, muss fühlen.

Ich zeige dir, wie man einen Köter ruhigstellt,

der seinen Meister beisst. (Bellen)

(Bösartiges Lachen) (Klopfen)

-(Fritz mit tiefer Stimme) Rasputin! - Was denn?

- Der Direktor will dich sprechen. - Keine Zeit.

Er sagt, es sei dringend.

(Unverständlicher Ausruf) Warte hier!

(Er schimpft unverständlich.)

(Pfiffige Musik)

Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist?

Hast du eine bessere? Komm, nimm ihn!

Ich habe doch von Anfang an gesagt ...

Hm? Der Direktor will mich sprechen?

(Pfiffige Musik)

Komm, Katovl!

Hey!

(Bellen)

(Spannende Musik)

(Bösartiges Knurren)

(Westernklänge)

(Knurren)

Ja!

(Rasputin ächzt und ruft.)

(Bellen)

(Genervter Laut)

(Spannende, exotische Musik)

(Erstauntes Raunen)

(Kind, leise) Wie macht er das?

(Alle) Oh!

(Spannende, exotische Musik)

Was machen Sie denn hier?

(Stotternd) Ich ... Es tut mir leid, ich ...

Pst!

(Trommelwirbel)

(Alle) Oh!

(Bravo-Rufe)

(Beschwingte Musik)

(Drollige Klänge)

Verbeugen!

(Zirkusmusik: "Einzug der Gladiatoren")

(Lachen)

(Drollige Klänge)

(Frau) Herr Moll!

Noch mal Telefon fĂĽr Sie.

Ja, Moll.

Es war keine gute Idee, die Maschine so schnell laufen zu lassen.

Das war gar keine gute Idee. Sie macht ganz komische Geräusche.

Ist das KĂĽhlungsaggregat mit dem Durchlaufventil B

in Sektor A verbunden? - Ja.

Ich glaube schon. Ich weiss nicht.

- Und der Ausgleichshebel? - Ah, der Ausgleichsknopf.

Nein, Glotz, nicht den Knopf! Den Hebel!

Hebel, Hebel.

Unten links!

Ah, da.

(Die Maschine fährt runter.)

- Ah, jetzt. Gott sei Dank. - Ah.

- Gut gemacht, Glotz. - Herr Moll. Sie sind der Beste.

Ja. Ich weiss.

Telefonieren Sie doch zu Hause!

(Leises Grollen)

(Grollen)

(Spannende Musik)

(Rhythmisches Grollen)

(Lautes Grollen)

(Bedrohliches Knurren)

Heiliger Bimbam!

Nein, nicht!

Nicht! Hör auf! Das ist meiner!

Hör auf!

Lass den in Ruhe!

Schau an! Das Hundchen. SĂĽsses Hundchen.

- Her damit! - Zuerst Evi.

- Erst den Hund. - Gleichzeitig.

(Winseln)

(Vibrierende, spannende Musik)

(Westernklänge)

Kommst du zu mir, Schätzchen?

TschĂĽss zusammen. War mir ein Fest. Vielen Dank.

Katovl!

(Die Haustür fällt zu.)

(Polizist Grimm) Also, noch mal von vorne.

Erst war der Hund weg. Dann war er wieder da.

Und dann wurde er wieder gestohlen. Von zwei Kindern?

- Habe ich das richtig verstanden? - Nein.

Das waren keine Kinder. Das waren Monster.

Ich wollte sie zurĂĽckhalten, aber sie haben auf mich geschossen.

Damit?

Aha. Das Corpus Delicti.

Derselbe Pfeil wie neulich.

Koller, wir haben es hier mit einem Serientäter zu tun.

Zweimal dieselbe Tatwaffe. Wir mĂĽssen ein Profil erstellen.

Was sagt uns das über die Persönlichkeit des Täters?

Wer kann den Hund entfĂĽhrt haben?

(Jackie) Molls Kinder.

Wir haben ihn befreit. Sie haben ihn ganz übel gequält.

Können wir jetzt die Belohnung haben?

- 2'500 Franken. - Und 10 Kilo Zuckerwatte.

(Frau Streng) Huhu!

Herr Moll!

(Genervter Laut) Herr Moll!

Das war ja lustig im Zirkus.

- Ich wusste nicht, dass Sie mitmachen. - Ich auch nicht.

Was ich noch sagen wollte wegen des Briefs ...

- Ja, der Brief. - Ich mache mir Sorgen.

- Ich mir auch. - Wegen Ihrer Kinder.

Wieso? Was ist mit meinen Kindern?

Ja, eben, das habe ich doch geschrieben - in meinem Brief.

(TĂĽr)

Meine GĂĽte! Was ist denn hier passiert?

Was ist los? Und wo sind Jackie und Johnny?

Die bringen Katovl zurĂĽck.

Was? Aber den habe ich doch gerade zurĂĽckgebracht.

Aber dann mussten Fritz und Willy ihn wieder holen.

Was? Ihr habt den Hund zurĂĽckgeholt?

- Weil Jackie uns gezwungen hat. - Wegen dieser blöden Belohnung.

Und wegen der Kanone und der Polizei und weil Rasputin Tiere quält.

- Und weil sie einfach Ratten sind. - Fritz, das reicht jetzt.

- Was sind das fĂĽr Behauptungen? - Warum glaubst du uns nie?

Weil es schwer ist, euch zu glauben,

wenn ihr mir den Brief eurer Lehrerin nicht zeigt.

Wenn man euch glauben soll, hört auf, andere zu beschuldigen,

sonst ... - Sonst was?

Sonst kriege ich aufs Dach, obwohl ich ĂĽberhaupt nichts dafĂĽr kann?

Fritz, komm sofort zurück! Hast du gehört?

Fritz!

(Eine TĂĽr knallt zu.)

Evi? Willy?

(Eine TĂĽr knallt zu.)

(Telefon)

Was ist jetzt schon wieder los?

- Ja, Moll. - Hallihallo. Ich wollte nur fragen, ob alles in Ordnung ist.

Ja, ja. Es ist alles wunderbar.

- Hast du alles gefunden fĂĽr das Mittagessen? - Ja, ich ...

Und noch was: In der Gefriertruhe liegt mein Maroneneis. Nicht essen!

Das ist fĂĽr morgen.

Das geniessen wir alle zusammen, wenn ich wieder da bin.

Und du ... hast es schön?

Ja. Schön.

Super schön.

TschĂĽssi.

(Freizeichen)

(Melancholische Musik)

- Was machst du? - Siehst du doch: Ich packe.

- Wo willst du denn hin? - Australien. Hauptsache weit weg.

Den kannst du Papa geben.

Aber Fritz, du kannst doch nicht einfach gehen!

Du bist doch noch ein Kind.

Wenn ich gross bin, hole ich euch. Bis dahin mĂĽsst ihr durchhalten.

- In Ordnung? - Warte kurz!

(Klimpern von MĂĽnzen)

Das ist fĂĽr dich.

Und was ist mit deinem neuen Fahrrad?

Du brauchst das Geld jetzt dringender.

Danke, Willy.

(Hoffnungsvolle Musik)

Fritz?

Komm bitte raus.

Fritz!

Er ist ausgewandert.

Nach Australien.

(Temporeiche Musik)

- Oh! Herr Grimm. - Herr Moll.

Sie sind verhaftet und Ihre Kinder ebenfalls - wegen HundeentfĂĽhrung.

Aber Herr Grimm, ich muss meinen Sohn suchen. Bitte.

Das kommt nicht in Frage.

Das Spiel ist aus, Herr Moll.

Aber Sie dĂĽrfen uns nicht verhaften. Wir sind noch Kinder.

So, so. Ich bestimme, was man darf und was nicht.

Kümmern Sie sich lieber um Rasputin! Das ist ein gemeiner Tierquäler.

Koller, beschlagnahmen!

(Koller) Aber ...

Und Fritz ist also abgehauen? Und das soll ich euch glauben?

Ja, aber nur wegen Jackie und Johnny.

- Weil sie die 2'500 Franken wollten. - So, so.

- Und darum habt ihr sie durch die Luft geschossen? - Das war vorher.

Jackie wollte Fritz verhauen. Sie hatten uns das Geld gestohlen

und wollten keine Zuckerwatte abgeben.

- Zuckerwatte habt ihr gestohlen? -(Beide) Nein!

- Also doch, aber es war unser Geld. - Welches Geld?

Papa, jetzt hilf doch mal!

Herr Grimm, man kann doch über alles reden. Niemand wollte was Böses.

Das sind doch noch Kinder.

Lassen Sie mich das mit ihnen klären!

Sie klären hier gar nichts.

Ich habe nämlich langsam den Eindruck,

Sie sind mit der Erziehung Ihrer Kinder vollkommen ĂĽberfordert.

Wie ich meine Kinder erziehe, geht Sie nichts an!

Was fällt Ihnen ein? Das ist ein Beweismittel.

Beweismittel? Das ist lächerlich. Sie, Sie, Sie ... Dorfpolizist.

Koller, einsperren!

- Was? Aber ... - Sie sollen diesen Mann einsperren!

Und die Kinder auch.

- Nein. Bitte nicht! - Papa, nein!

- Nein! Ich bin unschuldig! - Sie dĂĽrfen uns nicht verhaften!

Wir sind doch noch Kinder.

Tut mir leid, aber Befehl ist Befehl.

Katovl! (Bellen)

- Was machen Sie mit ihm? - Wir bringen ihn Rasputin zurĂĽck.

Das dĂĽrfen Sie nicht! Rasputin ist so gemein zu ihm.

Koller!

- Es tut mir leid. - Nein!

(Winseln, Bellen)

(Evi schluchzt.)

(Melancholische Musik)

Der ist fĂĽr dich.

- FĂĽr mich? - Von Fritz.

"Lieber Papa."

"Wenn du das liest, bin ich schon weit weg."

"Ich gehe nach Australien und werde Haifischforscher."

"Das ist besser fĂĽr alle."

"Haie sind gefährliche Tiere, aber sie sind gerecht."

"Nicht so wie du."

"Leb wohl. Fritz."

(Melancholische Musik)

Bin ich wirklich so ungerecht?

Du hörst uns nie zu.

Das stimmt doch gar nicht. Ich habe nur versucht ...

Also gut.

Jetzt erzählt mal, was passiert ist, und ich höre zu.

Aber ohne dazwischenzureden.

Ohne immer dazwischenzureden, versprochen.

Sie haben Fritz gefesselt und nahmen ihm das Messer weg.

Sie steckten mich in den MĂĽll.

Frau Streng glaubte uns nicht und schrieb den Brief.

Der Brief fiel in den Gully. Wir wussten nicht, was wir tun sollten.

Wir übergaben Katovl an Jackie, damit sie Evi freilässt.

Dann ging Jackie mit dem Hund zur Polizei,

und die Polizei kam zu uns nach Hause.

Und hiermit ĂĽbergebe ich den tapferen Helfern,

die bei der Ergreifung der Hundediebe geholfen haben,

den Murmliker Verdienstorden.

Bravo! Sehr gut! Sehr gut!

Und wo ist jetzt die Belohnung?

Die Belohnung?

2'500 Fr. in Gold!

Dann ging Jackie mit dem Hund zur Polizei,

und die Polizei kam zu uns nach Hause.

Und darum sitzen wir jetzt hier.

Donnerwetter!

Und, was machen wir jetzt?

(Dramatische Musik)

(Schreie, Grollen der Maschine)

(Dramatische Musik)

Bleib stehen! Bitte bleib doch einfach stehen!

(Bedrohliches Grollen)

(Zischen)

(Schreie, Hilferufe)

(Klackern der Nüsse, einer Maschinengewehrsalve ähnlich)

(Schrei)

(Alarmsignal)

(Dramatische Musik)

(Scheppern, Schreie von fern)

(Alarmsignal)

-(Beide) Was ist das? - Die Fabrik.

- Glotz hat den Alarm ausgelöst. - Was?

- Lassen Sie uns raus! - Alarm! - Hallo!

- Die Fabrik ist in Gefahr! - Machen Sie auf! Ein Notfall!

(Stimmengewirr, spannende Musik)

Was ist los? (Explosion)

Der Alarm. Der Alarm der Fabrik!

(Winseln)

(Rufe und Schreie)

Bitte aufmachen! (Alle rufen durcheinander.)

Katovl!

Sanität! Polizei! Feuerwehr! Heimatschutz! Bitte machen Sie auf!

Hallo!

Dort ist der SchlĂĽssel. Hopp, hopp! Bring ihn uns!

Dort!

Ja!

Katovl! Super! Ja!

Schnapp ihn dir!

Ja! Bravo! Hopp!

Katovl, schnell!

Hallo! Hallo! Das ist ein Notfall! Es geht um Leben und Tod!

Papa!

Ah!

Bei uns auch noch! Los, mach!

Kinder, geht nach Hause! Ich muss die Fabrik retten.

- Wir gehen nicht heim. Wir kommen mit. - Was?

- Jemand muss ja auf dich aufpassen. - Genau.

(Alarmsignal, Schreie)

Da drĂĽben!

Schnell, einsteigen! Los!

Hey! Los! Halte drauf!

- Vorwärts! Schnell! - Hast du das im Kasten?

(Dramatische Musik)

(Aufheulen des Motors) Wo wollen Sie hin?

- Sie sind verhaftet! - Keine Zeit!

TschĂĽss!

Mein Auto! Stehen bleiben! Sofort stehen bleiben!

Schwenk!

Hast du das im Kasten?

(Explosion)

(Dramatische Musik)

Du elender Drecksköter!

Ich mache Hackfleisch aus dir!

Äh ...

Äh ... Ich meine ...

SĂĽsses Hundchen, ja. Wau, wau, wau!

Da ...

- He! Was wird das? - Siehst du denn nicht?

Das Hundchen ist wieder weg. Und ohne Hundchen keine Belohnung.

Johnny, wir mĂĽssen den Hund holen!

Los!

Hey, mein Fahrrad! Sofort ...

- Gib Gas! - Stehen bleiben!

Im Namen des Gesetzes ...

Koller, Verfolgung!

(Furzgeräusch bei Motorenstart)

Vollgas!

(Leises Sirren)

(Enttäuschtes Raunen)

(Spannende Musik)

- Fahr doch schneller! - Es geht nicht schneller.

- Achtung, Kurve! - Ja!

Ruhig. Ganz ruhig.

(Reifenquietschen)

- Fritz! Fritz! - Wo?

Da! Halt an! Los! Halt an!

Schnell!

- Fritz! Schnell, steig ein! - Nein, sicher nicht.

Fritz, bitte! Es tut mir leid, wirklich.

Ja, genau. Jetzt plötzlich.

Komm schon, Fritz!

Ich glaube dir ja.

Ich habe Mist gebaut.

Ich hätte auf dich hören sollen.

Ich hätte euch nie zwingen dürfen, mit denen in den Zirkus zu gehen.

- Mit diesen ... - Mit diesen?

(Leise) Mit diesen Ratten.

Seid ihr langsam fertig mit Rumturteln?

Wir mĂĽssen die Fabrik retten.

- Komm jetzt, Papa! Mach schnell! - Ja.

(Fröhlicher Mambo)

Oh, Chiquita!

(TV-Sprecher) Alarm in Murmlikon.

Momente der Angst und Verunsicherung. Sirenen heulen ĂĽber der Stadt.

Dunkler Rauch steigt ĂĽber der Fabrik auf.

Ist es ein Unfall? Ein Attentat? Oder ein Putsch?

Und was haben diese Personen damit zu tun?

Mein Mann? Meine Kinder?

Eins ist sicher: Wir durchleben dramatische Stunden in Murmlikon.

Jesus, Maria!

(Kreischende Schreie)

(Dramatische Musik, Scheppern)

(Klackern der Nüsse, ängstliches Winseln)

Glotz!

(Zischen, Klackern der Nüsse einer Maschinengewehrsalve ähnlich)

Ah!

Hört zu, Kinder, ich komme gleich wieder.

Verstanden.

Was machst du?

(WĂĽtendes Schnauben)

Fritz! (Kampfschrei von Fritz)

Schneller, du fauler Sack! Gib Gas! (Keuchend) Mache ich ja!

Glotz!

Glotz!

Herr Moll, endlich.

- Machen Sie die Maschine aus! - Das geht nicht.

(Angestrengtes Ächzen)

(Mehrfache Pieptöne)

Der Hauptschalter! Was ist mit dem Hauptschalter?

Wir kommen nicht mehr ran. Das ist zu gefährlich.

Die Maschine schiesst mit HaselnĂĽssen.

- Schliessen wir das Nussventil! - Das geht nicht.

- Doch, oben rum! - Oben rum?

Glotz!

Ăśbernehmen Sie die Steuerung!

Nein. Nein.

- Der rote Knopf! - Nein. Nein.

Ach! Jetzt ...

Ich mache das, Papa!

Fritz, ich glaube nicht, dass das eine gute ... Uh!

(Scheppern)

Andere Richtung, Fritz!

Andere Richtung, jawohl.

- Das ist zu hoch. - Entschuldigung!

(Schrei)

Oh-oh-oh! He!

Was machst du da? Stopp!

He!

Oh!

- He! - Was macht Papa da?

Ich weiss es nicht. (Grollen der Maschine)

So, jetzt reicht's!

- Her mit dem blöden Hund! - Nein!

- Zum letzten Mal! - Ihr fasst diesen Hund nicht an!

Ver...st...standen?

Und meine Schwester erst recht nicht.

Los! Mach ihn fertig!

Noch einmal!

- Evi, lauf weg! - Katovl!

Bleib stehen!

(Spannende Musik)

Fritz, hilf mir!

Hilfe! Der gelbe Knopf.

(Schrei)

Nein, der andere gelbe Knopf.

(Jackie schreit.)

(Bellen) Katovl!

Komm zurĂĽck!

(Rasante Musik)

Mist!

Fritz!

Mach schneller! Ich kann nicht mehr.

(Aufzugklingel)

(Sanfter Chorgesang)

(Winseln)

(Knarzen der Dielen)

(Sanfte, spannende Musik)

Herr Weich!

(Rasante Musik)

(Angestrengtes Keuchen)

(Spannende Klänge)

(Grollen der Maschine)

Runter! Runter!

(Spannende Musik)

(Die Maschine wird immer leiser.)

(Ergreifende Klaviermusik)

Ja!

Papa!

Fritz!

Das hast du super gemacht.

Ich bin so stolz auf dich.

(Ergreifende Musik)

(Herr Stuss) Moll?

Was ist hier los? Wieso läuft die Maschine nicht?

Ja ... Weil sie kaputt ist.

- Sieht man das nicht? - Kaputt? Blödsinn!

- Die Produktion muss weiterlaufen! - Halt!

Halt!

Das ist sehr gefährlich, was Sie hier machen.

Sie Angsthase! Wegen etwas Rauch.

Geht doch.

Was wird das? Die Maschine läuft weiter.

Nein, tut sie nicht.

Doch, Herr Moll.

Nein.

Doch.

Nein.

Doch.

Oh!

- Sie sind doch ein elender Hohlkopf. - Stuss!

Herr Weich, das ist jetzt aber ein Zufall.

Ich wollte gerade zu Ihnen hoch.

Was ist denn hier los?

Ja ...

- Wer sind Sie? - Moll, Qualitätssicherung.

Moll.

Noch nie gehört.

Ich habe das Rezept entwickelt,

damit unsere Murmeli wieder die besten der Welt werden.

Wieso?

Seit wann sind unsere Murmeli nicht mehr die besten der Welt?

Das ist ja grauenhaft.

Ja. Das habe ich Moll auch gesagt.

Das ist kein Zustand: Quantität statt Qualität. Aber er hört nicht.

- Stimmt das? - Nein, natĂĽrlich nicht.

Es ist genau umgekehrt.

Schauen Sie! Ich habe vorgeschlagen,

dass wir den Vollmilch- schokoladenanteil um 24 % erhöhen.

Gleichzeitig werden wir den Vanilleguss

im Bereich der Ohren um 0,2 mm verfeinern,

dann die Nase mit einem feinen Erdbeergeschmack anreichern

und den Schwanz mit einem Hauch Zitrone.

Mit einem Hauch Zitrone ... (Lachend) So ein Blödsinn!

Das ist gar keine schlechte Idee.

Ja, das habe ich Herrn Moll auch gesagt.

Wissen Sie, es ist ja so:

Im Grunde genommen war das meine Idee. Von Anfang an.

Aber Herr Moll hat sie ausgearbeitet.

- Im Auftrag, versteht sich. - Herr Stuss.

Ja?

Sie sind entlassen.

Aber ...

So, das wäre erledigt.

(Bellen)

Bravo, Herr Weich! Das haben Sie gut gemacht.

Und jetzt zu Ihnen.

Ich brauche einen neuen Direktor.

Einen Mann mit Format.

Wäre das etwas für Sie?

Das wäre grossartig.

Danke, Herr Weich.

- Schliesslich haben Sie meine Fabrik gerettet. - Ja.

Nur dank meiner Kinder.

(Harmonische Musik)

(Nachahmung von Kampfgeräuschen) Bis er nicht mehr konnte.

Und dann ist Jackie voll ...

(Aufgeregtes schnelles Schnattern)

Fritz, Evi, Willy, Schatz! Alles in Ordnung? Was ist passiert?

Nichts, nichts. Nur ein kleiner Alarm in der Fabrik.

Und ich hatte schon Angst um euch.

- Papa hat die Fabrik gerettet. - Und wir haben ihm geholfen.

- Und Papa ist jetzt der neue Chef. - Wirklich?

Meine Helden!

(Die Frauen applaudieren.)

Komm, wir gehen!

(Harmonische Musik)

Mein Held.

Fahren, habe ich gesagt, Sie lahme Socke!

(Rattern des Motors) Nicht bremsen, fahren!

Ja.

(Zwei Frauen) Juhu! Huhu!

(Bellen)

Halt!

Koller! Wenden! Verfolgung aufnehmen! Wir mĂĽssen den Hund zurĂĽckholen!

Verhaften!

Wissen Sie was? Verhaften Sie sich doch selbst.

Wie?

Koller, was ... Hey!

Stehen bleiben!

(Erzähler) Wachtmeister Grimm kann es nicht fassen:

Er ist nun wirklich ganz verlassen.

Schliesslich wird er merken mĂĽssen:

Mit Molls wollt' er die Falschen bĂĽssen.

Katovl wird den Molls geschenkt, weil nun auch der Direktor denkt:

"Dieser Hund, der ist nicht ohne, und viel zu lieb fĂĽr die Kanone."

Rasputin will weiter quälen, kann aber nicht auf Hilfe zählen.

Die Zirkusleute ihn nun hassen und haben ihn allein gelassen.

(Klägliches Schluchzen)

Im Hause Moll kehrt Frieden ein, die Mama liebt das Hundelein,

und zu Hundchens neuem Leben soll's auch einen Namen geben.

Katovl frisst tagein, tagaus Kartoffelchips als Lieblingsschmaus -

mit Paprika, das ist kein Witz, und darum nennt man ihn nun ...

(Alle) Tschips!

Der Papa sagt dazu nur Prost

und gönnt statt Chips sich Bier als Trost.

Freude herrscht nun in Molls Reich - bis zu Fritzchens nächstem Streich.

(Beschwingter Song: "Los, los" von Dabu Fantastic)

Er hatte schon viele Ideen und viele Pläne geschmiedet,

schon im Kindergarten immer am Talent gefeilt.

All die fast unumstösslichen Hits

mit wasserunlöslichen Stiften mit mir an die Wände gekritzelt.

Aber die Lehrerin schaut uns nur an und sagt:

"Ich will jetzt nichts mehr hören, geht weg."

- Und wir geh'n los. -(Chor) Hör, hör mal hin!

Ein Ohr auf der Schiene und eins nach oben zum Himmel.

- Und wir geh'n los. -(Chor) Hör, hör mal hin!

Ihr hört wieder von uns, denn ihr hört uns kommen.

Und in der Oberstufe haben wir Songs geschrieben,

dachten wir seien young Polo, young Bob Dylan.

Wollten alle noch unerreichbaren Girls

mit ein paar seichten Akkorden heim in uns'ren Korb bringen.

Aber sein Lieblingsmädchen schaut ihn nur an und sagt:

"Ich will jetzt nichts mehr hören, geh weg."

- Und wir geh'n los. -(Chor) Hör, hör mal hin!

Ein Ohr auf der Schiene und eins nach oben zum Himmel.

- Und wir geh'n los. -(Chor) Hör, hör mal hin!

Ihr hört wieder von uns, denn ihr hört uns kommen.

So zogen wir los, mit Gitarre und den schönsten Stiften.

Ich hab' fĂĽr alle Damen gesungen, er wollte nicht mehr.

Keine Kunst mehr, er wusste nicht mehr, was tun,

bis das allerhübscheste Girl ver- standen hat, dass er der Grösste ist.

Denn als er heim will, schaut sie ihn an und sagt:

"Niemand hört so zu wie du, bleib da."

- Und wir geh'n los. -(Chor) Hör, hör mal hin!

Ein Ohr auf der Schiene und eins nach oben zum Himmel.

- Und wir geh'n los. -(Chor) Hör, hör mal hin!

Ihr hört wieder von uns, denn ihr hört uns kommen.

Hör, was los ist! Hör, hör, was los ist!

Hör, was los ist! Hör, hör, was los ist!

Hör, was los ist! Hör, hör, was los ist!

Hör, was los ist! Hör, hör, was los ist!

Hör, was los ist! Hör, hör, was los ist!

Hör, was los ist! Hör, hör, was los ist!

- Und wir geh'n los. -(Chor) Hör, hör mal hin!

Ein Ohr auf der Schiene und eins nach oben zum Himmel.

- Und wir geh'n los. -(Chor) Hör, hör mal hin!

Ihr hört wieder von uns, denn ihr hört uns kommen.

-(Chor) Hör, hör mal hin! - Yeah!

- Und wir geh'n los. -(Chor) Hör, hör mal hin!

Ihr hört wieder von uns, denn ihr hört uns, hört uns kommen.

(Der Song verklingt.)

(Sanfte Klaviermusik)

(Ergreifende Orchestermusik)

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