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Original subtitles

-Guten Tag. -Guten Tag.

-Ich bin der neue Offizier. -Rosendo. Freut mich. Gehen Sie an Bord.

Danke.

-Durán? -Ja, Fernando.

Kapitän Carlos Kosovsky. Willkommen auf der San Julian.

Gehen wir auf die Brücke und treffen Cabrera, den ersten Offizier.

-Lassen Sie Ihre Sachen hier. -Gern.

In der Firma haben Sie einen ausgezeichneten Ruf.

Wenn Sie die Strecke weiter fahren, gibt man Ihnen meinen Job.

-Ich mach Ihnen den Job nicht streitig. -Ich geh sowieso in Rente.

Nächstes Jahr mache ich den Pilotenkurs.

Fliege für eine Woche und verdiene das Gleiche wie jetzt.

Sie haben sehr auf die Versetzung bestanden.

Haben Sie hier Familie oder so?

Ich wollte nach Buenos Aires.

War auf der Avalon, Strecke Ushuaia - Punta Arenas.

Sie waren in Ushuaia, dann brauchen Sie mir nichts zu erklären.

Durán.

Das ist Cabrera, der erste verantwortliche Offizier

-und Santos, der zweite Offizier. -Willkommen.

Durán ist zum ersten Mal hier.

Cabrera, bitte führen Sie ihn herum.

Ja, Kapitän.

-Kommen Sie. Sie haben das Kommando. -Habe verstanden.

-Haben Sie noch Fragen? -Nein.

Wir machen die letzten Sachen fertig. Dann fahren wir nach Rosario.

Der Neue, das ist Durán.

-Freut mich. -Hallo.

Das gleiche Programm wie auf der Avalon. Sehr simpel.

Hab mir sieben Jahre dort den Arsch abgefroren.

-Mit wie viel Ladung fahren wir heute? -Wir sind voll beladen.

Unterschreiben Sie hier, ich muss los.

Wiedersehen.

Auf Wiedersehen. Vielen Dank.

Klar vorn und achtern!

Santos, alles zum Ablegen bereit machen.

Hier ist alles bereit.

Steuerbord... 20 Grad.

Langsam vorwärts. Heck lang schleppen.

Beide Maschinen halbe Kraft voraus.

Durán!

Ich werde dich vorstellen. Das ist Sil, meine Freundin.

Hallo, wie geht's?

Hi.

Das ist Melissa, meine Cousine, sie kam vor einer Woche aus Rio.

-Hi. -Hallo.

Er ist in der gleichen Situation, er ist erst seit kurzem hier.

Ah ja, wo warst du vorher?

-In Ushuaia. Im Süden. -Ushuaia.

-Kennst du Rosario? -Ja, ein wenig.

Ist lange her, dass ich hier gewesen bin.

-Alles klar, bis morgen. Ciao. -Bis morgen.

-Ciao. -Ciao.

Was?

HALLO FER.. WO BIST DU?

ICH MÖCHTE DICH SEHEN.

HALLO SCHÖNHEIT!

ICH BIN BEREITS IN ROSARIO.

DAS IST JA SUPER. ICH FREU MICH.

Fernando! Hier drüben!

-Hallo. -Hallo.

Hallo.

Fernando.

-Freut mich sehr. -Mich auch.

Ich spreche nicht so gut Spanisch... Ist das okay?

Kein Problem. Ich verstehe dich.

Ich nehme noch Sprachunterricht und habe hier eine wunderschöne Lehrerin.

Sie ist die Beste.

Was? Wann war das? Du hast mir gar nichts erzählt!

Warum freust du dich über die Nachricht?

Tut mir leid, tut mir leid.

-Und... wie war ihr Name? -Sandra.

-Sandra. -Ich lernte sie in Rio Gallegos kennen.

Sie hatte einen Imbisstand am Hafen und war die Cousine meines zweiten Offiziers.

Ich bin Marineoffizier.

Ich weiß, sie hat es mir erzählt.

Und, was dann? Hm?

Was passierte? Wieso die Trennung?

Von wem ging das aus? Ihr oder dir?

-Was? -Wirklich verrückt. Weißt du.

Manchmal nenne ich sie “Hurricane Gabriela“.

Genug davon. Erzähl ruhig weiter.

Okay...

Wir zogen zusammen in Ushuaia.

Und wir beschlossen zu heiraten.

Und dann begann sie seltsam zu werden.

Plötzlich zeigte sie mir eine Seite von sich, die ich nicht kannte.

Oder du hast sie da erst richtig kennengelernt.

Kann sein.

Ich wollte da weg.

Ich bat um eine Versetzung und sie schickten mich nach Rosario.

Was gibt es noch...

Wir haben die Papiere noch nicht durch, also werde ich sie noch einmal sehen.

Aha. Also bist du noch verheiratet.

Kann man so sagen.

Also. Triffst du dich aktuell mit jemandem?

Ja.

Er geht also fremd. Ein untreuer Ehemann.

Vielen Dank.

Deutsche Männer haben mich nie beachtet.

Deshalb...

habe ich eine Dating Plattform im Internet probiert.

Ich hab ein paar Männer gedatet, aber mir hat keiner so richtig gefallen.

Dann schrieb mich ein Typ an.

Er kam mir bekannt vor, aber ich konnte nicht sagen, woher ich ihn kannte.

Na ja... Als er mich abgeholt hat,

stellte sich raus, dass er der Direktor von meiner Schule war.

Er.

Später hat er gestanden, dass er gehört hatte,

wie ich über die Website gesprochen hab.

Er hat sich angemeldet und nach einem Date gefragt.

Die Geschichte des schüchternen Deutschen und der mutigen Spanierin.

Sie mag diese Geschichte.

Sie mag den schüchternen Deutschen.

Da muss ich eben rangehen.

Hallo?

Kein Problem. Wir können kurz telefonieren.

Du bist also Leiter einer Einrichtung?

Bitte?

Du bist ein Schulleiter.

Ja.

Aber das bin ich jetzt schon lange nicht mehr.

Ich bin jetzt ein Baumeister. Ich arbeite mit Holz.

Ein Schreiner.

-Ja, ein Schreiner. -Sehr schön.

Ich baue unser Haus.

Wirklich? Wow.

Wo baut ihr?

Ungefähr hinter Paraná, Paraná de las Palmas.

-Kommst du jeden Tag nach Tigre? -Nein.

Aber Gabriela kommt an drei Tagen die Woche zum unterrichten.

Ja, sie wollen, dass ich nächste Woche eine Klasse übernehme.

Habt ihr geredet?

Darüber, dass du Typen auf der ganzen Welt triffst.

Mechaniker in Sankt Petersburg.

Mich in München.

Fer in Barcelona.

Was hast du da gemacht?

Etwas im Bereich Technik?

-Bitte? -Ich mein in Barcelona.

Ja...

Einen Master.

In Geopositionierung und Navigation.

Ganz genau.

Er belegte einen Kurs mit einer Freundin von mir. Bei euch lief was, oder?

Als er mit seinem Master fertig war, ging er zurück nach Argentinien.

Und wir haben uns nicht mehr gesehen.

Bis heute...

Schönen Abend noch, Fer.

-Mucho... Gusto. -Gusto.

Mucho Gusto.

Das nächste Mal kommst du zu uns nach Hause, okay?

-Seid ihr schon im neuen Haus? -Nein, leider noch nicht.

Noch sind wir im Alten.

Okay.

Ciao.

Weißt du, es sah einfach ein wenig so aus.

Du musst nicht eifersüchtig sein.

-Guten Abend. -Ich ruf dich später zurück.

Guten Abend.

Einen Moment, ich sage gleich, wohin wir müssen.

Fahr erstmal los. Ich sag dir den Weg.

Alles klar.

Hier bitte rechts abbiegen.

-Gerade aus? -Ja.

Hier rechts abbiegen. Wir sind fast da.

Okay.

Hier anhalten bitte.

Können Sie das Licht ausmachen?

Was gibt's?

Ja.

Ja. Du musst verstehen, dass der Typ

keinen Teig kneten kann mit einer gebrochenen Hand.

Deswegen müssen wir ihm ja auch diesen Monat aushelfen.

Vergiss es einfach, okay? Wir sprechen später.

Alles klar. Ciao.

Und jetzt?

Zurück zum Bahnhof.

Ist sie deine Freundin?

Ja.

-Hi. -Hi.

-Kann ich helfen? -Gern. Danke.

-Wohin? -Einfach hier.

Danke.

Kann ich noch etwas zu essen haben?

Nein, ich mache hier nur zu.

Eigentlich kocht nur Silvana, ich kann das nicht.

Wie meinst du das?

Mein Essen schmeckt nicht.

So schlimm kann es nicht sein.

Danke.

-Weißt du, wo ich sonst hin könnte? -Nein.

-Ich geh dann mal. -Okay.

-Ciao. -Ciao.

Wohnst du in der Gegend?

Nein.

Gegen den Hunger.

Danke.

Wie ist es in Ushuaia?

Ushuaia? Nicht so gut.

-Nicht? -Nein.

Die Leute gehen da nur hin, um einen Job zu finden.

Es ist kalt und sehr windig.

-Kenn ich. -Bitte?

Es ist wie hier...

Egal.

-Wo kommst du her? -Wie bitte?

Wo bist du geboren?

Ach so. In Buenos Aires.

-Mal da gewesen? -Nein. Aber Walmir sagt es ist schön dort.

Ja, ist okay.

Etwas groß und laut.

-Was? -Etwas groß und...

Wolltest du das hier tun?

Hier ist nichts.

Wie bitte?

Bist du ein Mönch?

Ich bin grad erst eingezogen.

Ich kann dir nichts anbieten.

Bitte?

Ich war nicht einkaufen und hab nichts zu trinken da.

-Möchtest du ein Glas Wasser? -Gern.

Danke.

Also das ist dein Kloster.

Ja.

Eine andere Position?

Alles okay?

Ja.

Gehen wir ins Bett?

Ja.

Stimmt was nicht?

Bei der Inspektion fanden wir Hydrauliköl auf dem Boden. Aber wir reparieren es.

Sehr gut.

Ich muss nach Buenos Aires. Übernimmst du das Kommando?

Klar, kein Problem.

Die Ladung ist bereit. Melde dich bei Problemen.

-Wird schon. -Danke. Wir sehen uns.

Was meinst du?

Es steht dir sehr gut.

Was meinen Sie?

Das Kleid ist schön. Es ist schön geschnitten und fällt schön.

Und die Farbe kann man gut kombinieren.

Ich meinte mich und nicht das Kleid.

Steht es mir?

Es steht Ihnen. Ja, sehr schön.

Danke.

Sind Sie allein?

Bitte?

Warum fragen Sie das?

-Rauben Sie mich aus? -Nein.

Entschuldigen Sie die Frage.

Sind Sie Geschwister?

Sehen wir uns ähnlich?

Nein, nein. Aber irgendetwas anderes spürt man.

-Sie sind kein Paar. -Nein.

Wir sind heimliche Geliebte.

So etwas dachte ich mir.

Es ist schwer, geheime Treffen zu haben.

Gestern trafen wir uns in einer Bank. Heute hier.

Wie sieht's aus? Nehmen Sie es?

Wir nehmen es, oder?

Ja.

-Gefällt es dir? -Ja.

Okay. Ich schenk es dir.

Danke.

-Dann nehmen wir es. -Sehr gerne.

Ich muss nur auf das Schild schauen und dann kann ich es abrechnen.

Wir lernten uns in Barcelona kennen?

Das war das erste, was mir einfiel.

Hast du wirklich geheiratet?

Du sagst gar nichts.

Ich bin allein. Das zählt. Oder?

Und deine Freundin?

Ich hab keine.

In Ushuaia...

ging es mir nicht gut.

Ich war eine Zeit lang eingesperrt.

-Du warst im Gefängnis? -Nein.

Nein, Zuhause.

Ich hab in der Firma erzählt,

ich hätte ein Familienproblem und bräuchte eine Auszeit. Sie gaben mir frei.

Bist du gegangen, um näher bei mir zu sein?

Er ist früher am Kap Hoorn gesegelt. Weißt du was das ist?

-Das kenn ich nicht. -Die Leute sagen es sei sehr gefährlich,

aber ich sehe das nicht so.

Du musst verrückt sein, dort zu segeln.

Cousine! Dein Freund ist verrückt. Vollkommen!

Er ist mutig.

Du bist mutig, mein Schatz.

-Und deine Eltern? -Meine Eltern?

Meine Mutter starb letztes Jahr. Sie lebte in Ushuaia, genau wie ich.

Und was ist mit deinem Vater? Lebte er nicht in Ushuaia mit euch?

Nein, sein Vater hat ihn schon früh verlassen.

Verzeihung bitte. Wir müssen tanzen.

Aber jetzt bist du hier in Rosario. Und hast eine brasilianische Familie.

Herzlich Willkommen. Ein frohes Neues Jahr und Alles Gute!

-Danke. -Und war dein Vater auch ein Seemann?

Ich weiß es nicht.

Aber ich glaube, er arbeitete in einer Fabrik.

Jetzt sprichst du auch noch perfekt Portugiesisch.

Meine Kleine, du hast deinen Freund gut trainiert.

-Wieso? -Er sprach gerade perfekt Portugiesisch.

-Oh, ist das wahr? -Perfekt Portugiesisch.

Er wollte, dass ich es ihm beibringe, aber mit mir spricht er nie Portugiesisch.

Komm, mein Argentinier. Ich zeige dir Samba.

Guten Abend, Rosario!

Es sind wundervolle Leute hier. Wie geht's euch allen?

Ein frohes neues Jahr und mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Ich würde dir jetzt gern einen blasen.

Ich spüre, wie er in meinem Mund größer wird.

Ich lecke ihn zärtlich.

Er schmeckt so gut.

Gefällt es dir?

Ja?

Gefällt mir.

Ich bin so feucht.

Ich will, dass du mich genau jetzt leckst.

Ich möchte in deinen Mund kommen.

Du machst mich verrückt.

Ich will, dass du mich die ganze Zeit fickst.

Fick mich, wenn wir aufwachen. Leck mich, bis ich ohnmächtig werde.

Ich denk an nichts anderes.

Komm zu mir.

Ich bin doch immer bei dir.

Ziehen wir zusammen.

Sicher?

Wo willst du hin?

Ich weiß nicht. Erst einmal in die Stadt.

Ich wollte noch ein den Laden, von dem erzählt hab.

Ich könnte auch was essen. Du?

Ja, wieso nicht?

Hast du Lust auf etwas Bestimmtes?

Nein, mir ist eigentlich alles recht.

Wir müssen nur daran denken, das Geschenk zu kaufen für deine Mutter.

Ihr Geburtstag ist bald. Es soll pünktlich ankommen.

Wie spät ist es?

-Gehen wir hier vorne über die Straße. -Alles klar.

Okay.

-Zum Glück kochte Fernando. -So schlecht bin ich nicht.

-Sowas sagt man nicht. -Sie hat mir geholfen.

Lüg doch nicht.

-Danke. Es war wirklich lecker. -Gerne.

Mit wem schreibst du, mein Schatz?

Ein Freund, er hat wohl Probleme.

-Wer? -Du kennst ihn nicht.

Er ist Schreiner und brach sich die Hand und jetzt kann er nicht arbeiten.

-Das ist doof. -Ist ein Problem. Ich ruf ihn mal an.

Ja. Klar.

-Bringst du sie raus? Danke. -Ja.

Wer schreibt dir da?

Was?

Ein Freund aus dem Süden? Ein Schreiner?

Du kennst hier nicht viele Leute.

Ich weiß nicht, was du meinst.

Ich kenne dich noch nicht so gut, aber Melissa gehört zu meiner Familie.

Ich beschütze sie.

Ist gut.

Beschützen vor was?

Ich bin hier, um Melissa zu beschützen.

Hör mir genau zu.

Du spielst ihren Cousin, ich ihren Freund. Alles ist gut.

Richtig?

Walmir!

Wir sehen uns.

Ich komme, Schatz.

Räum nicht auf.

Das macht mich traurig.

Wieso?

Ich weiß nicht.

Dinge gehen zu Ende.

Das macht mich traurig.

Magst du es nicht, mit mir allein zu sein?

Doch, mag ich.

Aber der Abend soll nicht enden.

Bitte geh nicht ins Bett, okay?

Du wirkst irgendwie kummervoll.

Ich bin nicht so voll.

Nicht betrunken, melancholisch.

-Ein bisschen traurig. -Ja. Ein wenig.

Bitte komm in mir.

Ich bin schwanger.

Ist es sein's?

Natürlich.

Denkst du, es könnte von dir sein?

Nein.

Wusstest du es schon bei unserem ersten Treffen hier?

Nein.

Ich habe es bemerkt nach dem Treffen in Tigre.

Wann ist der Termin?

25. September.

Frühlingsanfang.

Bitte?

Dann ist Frühlingsbeginn.

Ja.

Wo soll es zur Welt kommen?

In welchem Krankenhaus?

Mein Gynäkologe arbeitet in einer Privatklinik in San Fernando.

Welcher?

Delta Klinik.

Hast du schon einen Namen?

Wir haben ein paar Ideen.

Wird es ein Junge, möchte er ihn Ian nennen.

Wird es ein Mädchen, nenn ich sie Lola.

Lola?

-So wie unsere Lola? -Ja.

Nein, du kannst deine Tochter nicht Lola nennen.

Ich hatte andere Ideen.

Aber dich zu sehen, hat mich auf diese Idee gebracht. Irgendwie.

Eine schöne Erinnerung für mich.

Hast du sie noch gesehen, nachdem ich weg bin?

Ja, ein paar mal.

Aber es war nicht das Gleiche. Zu dritt war es schöner.

Sie war wunderschön.

Sie schrieb mir noch eine Weile.

Sie war verliebt in mich.

Sie sagte mir das, als du weg warst.

Ihr beide...

wart verliebt in mich, oder nicht?

Ich verliebe mich nicht, Gabriela.

Du hast uns einfach verlassen.

Ich hab davon gesprochen.

Ich dachte nicht, dass du es ernst meinst.

Ich hab mich verändert, das war mir unangenehm.

Ich wollte nicht, dass ihr schlecht über mich redet.

Wir haben niemals schlecht über dich geredet.

Ich mochte mich selbst nicht.

Mein Kontrollzwang, meine Eifersucht.

Ich dachte, zu gehen wäre für mich der...

einzige Weg.

Aber das ist lange vorbei.

Mir geht's gut.

Ich bin hier.

Durán.

Bei unserer letzten Fahrt hatten wir 50 Tonnen weniger Fracht als geplant.

Ja, die Listen, die wir im Hafen erhielten, waren falsch.

Vielleicht. Aber diesen Fehler hätten Sie sehen müssen.

Sie haben recht. Kommt nicht wieder vor.

Da bin ich mir leider nicht so sicher.

Immer wenn wir hier sind, verschwinden Sie nach Buenos Aires.

Das ist bisher nur ein paar Mal gewesen. Und Santos kann die Bodencrew auch leiten.

Sie sind verantwortlich für die Ladung.

Sie wissen, wie es läuft. Wenn die Firma...

Schön. Wenn die Firma Geld verliert, ist die Geduld ganz schnell am Ende.

Damit wir uns verstehen...

Ich werde jeden Vorfall unverzüglich melden, ab sofort.

Verstanden?

-Ja, Kapitän. -Ja.

Tut mir leid, dass ich so bin.

Dir muss nichts leid tun.

Es ist nur...

Ich bin traurig, wenn du weg bist.

Ich gehe so oft es geht vom Schiff, um bei dir zu schlafen.

Ich weiß.

Was machst du in Buenos Aires?

Was?

Wenn du nicht an Bord bist...

Gehst du spazieren?

Ja. Manchmal.

Oder ich sitze irgendwo und lerne.

Oder ich kaufe etwas, wie dein Kleid vor zwei Wochen.

Ich möchte die einzige sein.

Keine Antwort?

Lass uns schlafen.

Hat es dir gefallen? Das Foto?

Ja.

Ich war auf der Brücke, deswegen konnte ich nicht antworten.

Aber es hat dir gefallen?

Ja.

Es war sehr heiß im Haus.

Also öffnete ich ein Fenster und durch den Wind wurden meine Nippel ganz hart.

So sahen meine Titten besser aus.

Ich will die einzige sein.

-Du bist die einzige. -Es gibt nur mich.

-Ja. -Ja?

Ich möchte nur dich.

Und ich dich.

Ich will alles mit dir.

-Ich will, dass du meine Frau wirst. -Ich gehöre dir.

Ich möchte ein Kind mit dir.

Kannst du dir unser Kind vorstellen?

-Ich bin sicher, es wär süß. -Ja.

Vor allem, wenn es deine schöne Haut bekäme.

-Solange es nicht deine Ohren bekommt. -Ja. Armes Ding.

Ich glaube, von dir kann gar nichts Schlechtes kommen.

Du bist süß.

Wenn du jetzt gerade schon schwanger wärst...

hätten wir ein Frühlingskind.

Eine Tochter.

Ich möchte ein Mädchen.

Eine Tochter, die Portugiesisch kann?

Ja.

Und wie sollte unsere Tochter heißen?

Weiß nicht.

Vielleicht Marina?

Carla?

Welcher gefällt dir?

Weiß nicht.

Wie wäre es denn vielleicht mit dem Namen Lola?

Lola ist sehr schön.

Lola Durán.

Du sagtest, du wärst allein hier, deswegen bin ich da.

Ich habe es nicht gesagt, damit du her kommst.

-Ich wollte dich einfach... -Gabriela Montes?

-Hier entlang bitte. -Ja.

Du willst mit?

Ja.

-31. Woche, richtig? -Ja.

Fühlen Sie sich bereit?

Mehr oder weniger.

Kennen Sie das Geschlecht?

Ein Mädchen.

Man sieht es ganz deutlich.

Aber ich frage lieber erst, bevor ich einen Fehler mache.

Einige wollen es ja nicht wissen.

Wer ist der Gynäkologe?

-Carlos Marcet. -Sie sind in guten Händen.

-Ja? -Ja.

-Ist der Kopf schon unten? -Nein, noch nicht.

Aber es ist noch Platz und auch noch Zeit.

Schauen wir mal. Die Beine.

Abdomen, Herz... Vielleicht sehen wir ihr Gesicht.

Nein. Sie ist schüchtern.

-Bald sehen wir sie. -Genau.

Möchten Sie den Herzschlag hören?

Ja.

Ich kann dein Geschenk nicht annehmen.

Ich kann es nicht nehmen. Was soll ich Ulrich sagen?

Du hast es selbst gekauft.

Ich lüg ihn nicht an.

Nimm es.

Es ist ein Geschenk.

Ja?

Wir haben irgendwo ein Hydrauliköl-Leck bei Kran 1 in der Kabine.

-Ladung wird kontaminiert. -Ich komme.

Was ist passiert?

Rosendo hat es bei einem Kontrollgang gesehen.

Leuchte mal da hoch, Rosendo.

Jetzt hier hin.

Ich sehe hier kein Öl.

Schau mal hinter der Luke.

Ich leuchte Ihnen, Sir.

Ich sehe nichts. Was ist mit dem Licht passiert?

Keine Ahnung. Ich check das, wenn wir am Dock sind.

Hier ist alles trocken.

Hey! Hey!

Hey!

Was soll das?

Walmir!

Macht auf!

Ebene 2 für Ebene 3. Wir brauchen hier noch Nachschub.

-Was ist passiert? -Nichts.

-Ich muss das aber berichten. Also... -Mach, was du willst, Cabrera.

Backbordmotor sehr langsam.

Steuerbordmotor sehr langsam.

Ruder in die Mitte. Beide Maschinen Stopp.

Hi.

Ich wusste nicht, dass du heute kommst.

Ich mach noch ein bisschen mehr. Dann können wir beide essen.

Okay.

Setz dich doch.

Du verstehst das nicht.

Was, wenn der Kleinen irgendwas passiert?

Es ist kein Problem, im letzten Trimester Sex zu haben.

-Woher weißt du das? -Hab ich gelesen.

Aber es kann die Wehen einleiten.

Lola passiert nichts, glaub mir das.

-Das kannst du nicht wissen. -Ich weiß es.

Alles ist gut. Entspann dich.

-Sag mir, was passiert ist. -Das möchte ich nicht.

Ich will dich nicht mehr sehen, Fer.

Sag es mir, dann geht es dir besser.

Tut mir leid.

Das muss es nicht. Sag es mir.

Ich hab Bilder...

von mir und meinem Bauch gemacht,

und hab sie in die App geladen.

Schon am nächsten Tag hatte ich ein Date mit einem...

Teenager.

Er hat wie du ausgesehen.

Deshalb mochte ich ihn.

Er hatte noch nie was mit einer Schwangeren.

Er war richtig... fasziniert.

Und was dann?

Ich hab ihm einen geblasen.

Ich glaube, er war nervös. Er brauchte Zeit, um hart zu werden.

Dann merkte ich, dass er sehr groß war.

Da war ich aufgeregt.

Er wollte mich erst lecken, aber das wollte ich nicht.

Ich zog meinen Slip aus und ritt ihn.

Dachte, er hält nicht lange durch, also hab ich es mir selbst gemacht.

Und bin gekommen.

Er aber nicht.

Ich hab mich angezogen und bin weg.

Erzähl mir noch eine.

Ich will nicht.

Warum mache ich das?

Komm, sag es mir.

Ich hab noch einen Mann getroffen an einem anderen Tag.

Er war dunkel, wie ein Inder.

Und seine Hände waren rau und kräftig.

Er hat auf seinen Schwanz gespuckt und ihn mir einfach reingesteckt.

Und mich hart gefickt.

Den Rest musst du nicht mehr sehen.

Ich kann nicht. Es ist immer das Gleiche.

Ich hab den Teenager letzte Woche wieder gesehen.

Er wartete auf mich mit einem Freund.

Ich hab beiden einen geblasen.

Und ich ließ sie sich küssen.

Es gefiel ihnen, dass ich sie Dinge tun ließ.

Wir haben den ganzen Nachmittag gefickt.

Ich dachte dabei an Lola und dich.

-Wer ruft so oft an? Du hast frei. -Keine Ahnung.

Das mag ich.

Ich muss da ran.

Hallo?

Ja.

Okay.

Treffen wir uns auf dem Parkplatz in Paysandú und Maza. Ja?

Paysandú und Maza, der Parkplatz.

Okay.

-Ich muss gehen. -Was?

Wohin denn?

Fer! Was ist los?

Tu mir einen Gefallen. Du wartest einen Moment hier, okay?

-Nein, ich komme mit. -Nein, warte hier.

Fer, warte! Du machst mir Angst!

Warte, Fer! Ich bitte dich!

Fer!

Gabriela will dich nicht mehr sehen. Nie wieder!

Niemals!

Lass es! Lass es.

Fer!

-Was ist? Was? -Hilf mir!

-Was ist passiert? Sicher? -Ich glaub, es geht los!

-Ja. Wir müssen ins Krankenhaus. Sofort. -Ja! Warte, warte, warte. Warte, bitte!

Ey! Ey!

Fahr uns zum Krankenhaus. Bitte.

-Keine Chance. -Bitte.

-Nein! -Sieh doch! Sie ist schwanger.

Bitte. Hilf uns und du wirst mich nie wieder sehen.

Bitte.

Nie wieder. Ich schwöre.

Okay?

Danke!

-Nein, ich möchte nicht mit ihm fahren. -Alles gut. Beruhige dich. Steig ein.

Ich fahr ins Krankenhaus.

Fernando ist hier.

Ich glaube, irgendwas stimmt nicht.

Komm schnell vorbei, bitte!

Schnell!

Wir sind gleich da. Halte durch.

Da vorne ist es. Halt an!

Okay.

Danke.

Du machst das super. Nur noch ein bisschen, okay?

Hallo, guten Tag.

-Fruchtblase geplatzt? -Ja.

-Welcher Monat? -Der siebte.

-Haben Sie Unterlagen dabei? -Wir sind direkt hierher.

Okay, okay. Setzen Sie sich. Kommen Sie.

Warten Sie hier bitte einen Moment.

Danke.

Wer war dieser Mann, Fer?

Und wer ist Gabriela?

Mach dir keine Gedanken. Ist nicht wichtig.

Alles von dir ist wichtig für mich. Ich möchte es wissen.

Gabriela ist meine Schwester.

Und das war ihr Ehemann.

Gabriela und ich...

haben Probleme wegen der Familie und wegen Geldgeschichten.

Du hast nie was gesagt.

Ja. Entschuldige.

Ich hab solche Angst, Fer. Ich bin nicht bereit.

-Ganz ruhig. Ist okay. Alles wird gut. -Woher weißt du was?

Weil du stark bist und ein starkes Mädchen hast.

Du meinst einen starken Jungen.

Einen Jungen... Entschuldige. Ich bin etwas nervös.

Ich auch.

Gott, gib mir Kraft, das durchzustehen und mach, dass der Junge gesund ist

und wir gemeinsam gesund aus der Situation kommen und alles gut wird.

-Darum bitte ich dich. -Da sind sie.

-Alles klar. Es kann losgehen. -Komm.

Guten Tag.

-Wie fühlen Sie sich? -Schlecht. Ich kann nicht mehr.

Bleiben Sie ruhig. Wir checken Sie.

-Legen Sie sich hin. -Danke.

-Sind Sie aus Argentinien? -Brasilien.

Wir bringen Ihre Frau bald zurück.

Alles wird gut. Ich werde Ihnen ein paar Fragen stellen, okay?

Haben Sie körperlichen Beschwerden?

Trinken Sie Alkohol? Rauchen Sie?

Ihrer Frau und dem Baby geht es gut. Sie steht unter Beobachtung.

Wir sagten es schon Melissa.

Die Untersuchung ergab, dass wir einen Kaiserschnitt machen müssen.

Es ist wichtig für das Kind und Ihre Frau, dass wir kein Risiko eingehen. Okay?

Okay.

-Wo ist sie gerade? Kann ich sie sehen? -Natürlich. Sie können zu ihr.

-Soll jemand Ihr Auge untersuchen? -Nein, danke. Das ist nicht wichtig.

-Hier entlang. -Danke.

Ganz ruhig weiter atmen.

Sie sind in guten Händen.

Hier. Ziehen Sie den an. Ich hole Sie in einer Minute.

Ich suche Melissa Santos.

Sie kam als Notfall her. Ihr Baby kommt.

Ich frage bei der Aufnahme nach dem aktuellen Stand.

Fernando!

Warte, Schatz. Gib mir die Tasche.

-Hier bitte. -Warte, Vorsicht.

Vorsicht. Gut, ja.

Was soll ich uns denn später kochen?

Überrasch mich einfach.

Ich mache uns ein paar Kartoffeln und dazu mache ich noch...

Was machst du hier?

Ich wollte dich sehen.

Du solltest nicht hier sein.

Ich muss mit dir reden. Dann bin ich weg.

Wie bist du hergekommen?

Das Zimmer ist wirklich schön.

Wie geht's deiner Freundin?

Ist das Baby okay?

Hier ist ein kleines Holzboot.

Fer? Hast du mir zugehört?

Ja.

Du hast mein Geschenk gar nicht aufgehangen.

Fer, bist du jetzt Vater?

Weiß nicht.

Dein Termin ist in ungefähr einer Woche, du hast es fast geschafft.

Was möchtest du mir sagen, Fer?

Du machst mir gerade Angst.

Er ist da drin.

Ich weiß nicht, was er hat.

Hast du gesagt, er soll kommen?

-Was? -Willst du mit ihm durchbrennen?

Bist du verrückt?

Geht's noch?

-Hallo, Fernando. -Hallo.

Komm mit. Ich bring dich zurück nach Tigre.

Nein, noch nicht.

Doch.

Jetzt.

Bevor es dunkel wird.

Baust du euer Haus mit diesen Werkzeugen?

Ein Teil davon.

Ja.

Gabriela muss das lieben...

Ein Mann, der ihr ein Haus bauen kann.

Es reicht, Fer.

Gehen wir.

-Fer! Was machst du da? Bitte... -Nein. Bitte. Mach die Tür auf!

Bitte lass das. Bitte.

-Gabriela! -Wir müssen von hier weg.

Nein, nein, Fer! Du musst gehen.

Vergiss den Typen. Das bist nicht du.

Doch, das bin ich!

-Was, wenn du jemand anderen möchtest? -Wird es nicht!

-Und wenn doch? -Nein. Das ist vorbei.

Hör mir zu.

Schau mich an und hör mir zu. Ich kann Lolas Vater sein.

-Was redest du da? -Ja.

Wir drei leben zusammen als Familie. Hm?

Wir gehen nach Ushuaia, ja?

Niemand kennt dich da.

Und ich habe dort einen Job. Okay? Ich kann mich um euch beide kümmern. Ja?

-Ich kann im Hotel arbeiten, wie früher. -Ja. Genau.

Du, Lola und ich.

-Wir drei gemeinsam als eine Familie. Ja? -Ja. Eine Familie.

Ulrich!

Aufhören!

Hör auf!

Nein!

Suchen Sie Ihr Kind?

Ja.

Wie ist Ihr Name?

Fernando Durán.

Sind Sie sicher, dass es hier ist? Es gibt kein Kind mit diesem Nachnamen.

Vielleicht...

-Ja, bitte? -Schauen Sie nach Santos, bitte.

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