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Original subtitles

Hier entlang, Liebling.

Andrew, um Himmels willen, geh dran!

Hallo!

Ich flehe dich an.

Das ist die zehnte Nachricht, die ich dir hinterlasse!

Verdammt.

Endlich. Seit einer Stunde versuche ich dich zu erreichen!

Richard, du sprichst Französisch?

Hast du Zuhörer?

Alles wartet auf dich!

Was machst du? Wo bist du?

Zu Hause.

Du weißt doch, ich habe diese Art von Zeremonien immer gehasst.

Das ist nicht irgendeine Art von Zeremonie,

es ist deine Zeremonie.

Du bist Unternehmer des Jahres!

Danke allen, aber ich werde da keinen Fuß reinsetzen.

Du wirst nicht kommen?

Ich verspreche dir, das wirst du mir bezahlen.

Das Leben kümmert sich schon darum, dich zu rächen, mein Freund.

Liebe Freunde, dies ist der Moment,

für den wir uns heute Abend versammelt haben.

Ich freue mich, Mr. Andrew Blake zu mir auf die Bühne zu bitten!

MONSIEUR BLAKE ZU DIENSTEN

Du würdest tatsächlich verschwinden, ohne auf Wiedersehen zu sagen?

Ich habe mich schon von dir verabschiedet.

Du lässt mich dich doch wenigstens zum Bahnhof begleiten?

Weißt du, was ich von deiner Idee halte?

Ich mache mir Sorgen um dich.

Dorthin zu fahren, könnte dir mehr schaden als helfen.

Ich kann nicht mehr hier bleiben.

Diane ist nicht mehr da.

Nichts in meinem Leben ergibt mehr Sinn.

Nicht einmal das Leben selbst.

Ich weiß, wie schwer die Trauer um Diane ist.

Das ist aber kein Grund, etwas Dummes zu machen.

Warum besuchst du nicht lieber Sarah in Australien?

Sie hat ihr eigenes Leben.

Und das Einzige, was mich überhaupt noch reizt,

ist dorthin zurückzukehren, wo alles angefangen hat.

Mit wem soll ich im Club zu Mittag essen?

Mit wem soll ich Französisch sprechen?

Du wirst mir auch fehlen, mein Freund.

Sturkopf.

Dann geh, wenn du unbedingt willst.

Aber verlauf dich nicht.

Denk daran, dass sie in dem Land

Kindern Zäpfchen geben.

Wer ist da? Worum geht es?

Guten Abend. Ich komme wegen eines Zimmers.

Wissen Sie, wie viel Uhr es ist?

Ja. Ich konnte nicht... reservieren, denn es gab keine...

Ein Zimmer?

Ja. Ich habe eine Anzeige wegen des Zimmers gesehen.

Und Sie kommen um diese Zeit, um sich zu bewerben?

Ich hatte eine weite Anreise. Darf ich hereinkommen?

Da Sie jetzt schon mal da sind, meinetwegen.

Fängt ja gut an.

Der Personaleingang ist durch den Anrichteraum.

-Nebenan. -Aha... und...

Madame!

Madame, Madame...

Warum schreien Sie? Ich hasse es, wenn Sie das tun.

Haben Sie das Klingeln nicht gehört?

Sie erwarten doch wohl nicht, dass ich selber aufmachen gehe?

Ein Mann ist hier, wegen eines Zimmers. Ein Engländer, habe ich den Eindruck.

Sie haben doch Ihre Anzeige nicht wieder ins Netz gestellt?

Aber nein, da Sie es mir verboten haben,

weil Ihnen das zu viel Arbeit machen würde.

Man fragt sich, wer hier das Sagen hat...

Wenn er nicht wegen Ihrer Anzeige gekommen ist,

dann sicher wegen meiner.

Sagen Sie nicht, dass Sie eine Anzeige aufgegeben haben,

mich aber daran hinderten?

Nur einmal, auf einer kleinen Website, für den Fall, dass..

Sie verwehren sich dagegen, dass wir Zimmer anbieten,

obwohl ich das Einkommen dringend brauche,

aber Sie versuchen einen Hausangestellten einzustellen,

den ich mir nicht leisten kann?

Das wird Sie nichts kosten, das verspreche ich Ihnen.

Und mit der zusätzlichen Hilfe können wir Ihre Gästezimmer vielleicht anbieten.

Lassen Sie mich machen, rühren Sie sich nicht.

Ich hatte nicht die Absicht!

Stopp!

Lassen Sie uns eines klarstellen.

Das hier ist mein Reich. Niemand betritt es ohne meine Erlaubnis.

Pardon, ich wollte mich nur aufwärmen.

Sehen wir diesmal darüber hinweg.

Kommen Sie.

Wie heißen Sie?

Blake. Andrew Blake.

Ich bin Odile. Bitte nennen Sie mich Madame Odile.

Verstanden, Madame Odile.

Es ist spät.

Ich bringe Sie auf Ihr Zimmer. Alles Weitere besprechen wir morgen.

Wenn Sie zuverlässig sind, werden wir uns schon verstehen.

Du wirst mir wohl nicht mit dem Koffer helfen?

Hier ist es ruhig und Sie haben die Aussicht auf den Park.

Ah, ja, der Park. Wunderbar.

Dies ist Ihr Reich.

Das ist mein Zimmer?

Ich kann Sie ja nicht im Stall schlafen lassen.

Pardon.

Da morgen Ihr erster Tag ist, will ich nicht grausam sein.

Ich erwarte Sie unten um 6:30 Uhr.

Bei uns lässt man die Menschen in einer Frühstückspension...

Morgens oder abends?

Pardon?

Duschen Sie morgens oder abends?

Angesichts des Zustands der Rohrleitungen müssten Sie eiskalt duschen,

wenn wir uns nicht einigen. Also?

-Morgens. -Perfekt! Ich abends.

Gute Nacht. Übrigens...

willkommen auf der Domaine de Beauvillier.

„Und Sie haben die Aussicht auf den Park.“

Noch im Bett?

Sie können doch nicht einfach so zu den Leuten reingehen?

Sie sind zu spät.

Was wäre, wenn ich nackt geschlafen hätte?

Dann hätten Sie sich eine Mordserkältung eingefangen.

Zu spät an Ihrem ersten Tag. Das fängt ja gut an!

Tolle Gastfreundschaft.

Wenn ich daran denke, dass ich gekommen bin, um mich auszuruhen...

Gestern Abend haben Sie mir nicht mal etwas Brot zum Abendessen angeboten.

Um sich auszuruhen?

Seit wann dürfen die Gäste in einer Pension

sich nicht mehr in ihren Gästezimmern ausruhen?

-Ein Gästezimmer? -Sehen Sie sich meins an. Purer Luxus!

Mein Reich,

wie Sie die Nerven hatten, mir zu sagen. Mir, einem Briten.

Das ist ein schreckliches Missverständnis.

Es tut mir Leid, wir haben keine Gästezimmer, zumindest noch nicht.

Ich dachte, Sie seien wegen der Stelle gekommen.

Welche Stelle?

Ich habe eine Anzeige für einen Hausangestellten aufgegeben.

Sie werden nicht bleiben können.

Wir werden Ihnen nichts berechnen, aber Sie müssen gehen.

Ich will hier wohnen.

Sicher, Sie sind nicht mehr ganz jung, aber Sie wirken elegant.

Sie hätten sogar als englischer Butler durchgehen können, mit Klasse.

Aber gut, ich lasse Sie Ihre Sachen packen.

Entschuldigen Sie nochmals das Missverständnis.

Ich flehe Sie an, mich hier noch eine Weile wohnen zu lassen.

Ich brauche das.

Auf diesem Landsitz

habe ich die Frau meines Lebens kennengelernt.

Wir waren jung.

Sie machte hier Urlaub, und ich war angestellt

als ihr Englischlehrer.

Es war Liebe auf den ersten Blick.

Wir haben mehr als 40 glückliche Jahre miteinander erlebt.

Wir hatten uns versprochen, wieder hierhin zurückzukehren.

Sie starb...

...vor vier Monaten.

Mein Leben ist stehengeblieben.

Da habe ich beschlossen, alleine zurückzukommen.

Das tut mir aufrichtig Leid für Sie.

Ich würde alles tun, um hier wieder ein wenig zu leben.

Vielleicht können wir uns einigen.

Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig verstehe.

Monsieur Blake wird eine Probezeit bei uns absolvieren.

Kost und Logis im Gegenzug für seine Arbeit.

Monsieur Blake ist Engländer und hat ausgezeichnete Referenzen.

Da bin ich sicher.

Wir werden viele Zimmer vermieten müssen, um uns seine Dienste zu leisten.

Spricht er unsere Sprache?

Meine Frau war Französin, ich komme zurecht.

Ich werde ihm das Haus zeigen

und ihn einweisen.

Perfekt.

Dies ist ein altes Haus.

Und manchmal fühle auch ich mich erschöpft.

Ich weiß nicht, warum Sie auf Odiles Anzeige geantwortet haben,

aber ich muss klarstellen,

dass wir niemanden brauchen können, der keinen Mut mehr hat.

Was?

Was gibt es jetzt schon wieder?

Sehen Sie? Es hat geklappt. Dafür müssen Sie jetzt mitspielen.

Ich werde mein Möglichstes tun.

Ich habe nichts dagegen, den Butler zu spielen.

Kommen Sie, folgen Sie mir.

Wir haben noch einiges zu besprechen.

Ich bereite die Mahlzeiten zu, aber Sie können sie ihr bringen.

Ich helfe ihr bei allen persönlichen Dingen.

Manon kommt täglich zum Wäsche waschen und putzen.

Madame empfängt vor allem in diesem Salon.

Also, als sie noch Besuch empfing. Heute kommt niemand mehr.

Auf der anderen Seite zeige ich Ihnen die Räume,

in denen wir das Material und die Putzmittel aufbewahren

und in denen Manon bügelt.

Dann gibt es noch den Keller, aber da gehe ich nie hinunter.

Hier ist der Wintergarten.

Früher hat Madame hier gerne gelesen.

Machen wir weiter.

In diesem Esszimmer fanden die Diners statt,

aber die gibt es auch nicht mehr.

Kommen Sie schon, es gibt noch viel zu sehen.

Auf der anderen Seite befinden sich die...

-Worauf warten Sie? -Auf Ihre Erlaubnis.

Helfen Sie mir lieber, geben sie mir die Kanne

neben dem Fenster.

Gut geschlafen?

Es kommt mir vor wie eine Reise in die Vergangenheit.

Die Dusche war wirklich eine Rückkehr

in vorgeschichtliche Zeiten.

Fassen Sie ihn nicht an!

Er hasst das. Er ist ein Wilder.

Er akzeptiert nur mich. Stimmt‘s, Mephisto?

Hier. Während ich das hier fertigmache,

können Sie die Zeitung bügeln gehen?

Die Zeitung bügeln? Ist das ein Ausdruck aus dieser Gegend?

Ja. Es bedeutet, die Zeitung mit einem Bügeleisen zu bügeln,

damit die Tinte drinbleibt. Dann bleiben die Finger sauber.

Machen Sie das nicht in den feinen Häusern in England?

Zweifellos, aber mein Haus ist nicht so fein.

Gehen Sie in die Waschküche.

Der Ölpreis steht in Flammen!

Finden Sie das lustig?

Sie sind ja völlig hirnverbrannt.

Sie müssen an Ihrer Rolle arbeiten, wenn Sie bleiben wollen.

Madame Beauvillier?

Madame Beauvillier?

Ich bin Ihnen nicht böse, da Sie hier neu sind,

aber Sie müssen wissen, dass ich Pünktlichkeit schätze.

Ich bitte vielmals um Entschuldigung, Madame,

aber ich hatte ein technisches Problem mit der Zeitung.

Zeigen Sie mal.

In der Tat.

Was sind Sie für ein Butler, Monsieur Blake?

Entschlossen, es gut zu machen um zu bleiben,

auch wenn das Bügeln von Zeitungen nicht meine Stärke ist.

Schenken Sie mir bitte meinen Tee ein.

Da ich das Glück habe, Sie gegenwärtig in meinen Diensten zu haben,

beantworten Sie diese Briefe noch heute, sonst verlieren wir die Werbegeschenke.

Nehmen Sie diese Schreiben wirklich ernst? Wenn ich mir erlauben darf...

Nein, dürfen Sie nicht.

Wissen Sie, warum Sie hier sind, Monsieur Blake?

-Für eine Probezeit. -In der Tat.

Odile wird es Ihnen erklärt haben.

Ich habe vor Gästezimmer anzubieten.

Das ist eine Notwendigkeit für mich.

Ich verstehe.

Odile, zu der ich volles Vertrauen habe,

versichert mir, dass wir das ohne Verstärkung nicht schaffen.

Wir müssen entscheiden,

ob Sie diese Verstärkung sein können.

In der Zwischenzeit ergreife ich...

...jede Chance, die sich bietet.

Bin ich verrückt, an das Glück zu glauben, Monsieur Blake?

Nein, gewiss nicht, Madame.

Man darf nie die Hoffnung verlieren.

Selbst wenn man nicht daran glaubt.

In Erinnerungen verloren?

Eine sehr eindrucksvolle, genau hier mit Diane.

Wir hatten uns gefilmt.

Da hatte ich sie auch

zum ersten Mal gesehen.

Die Sehnsucht tut weh, nicht wahr?

Nur wenn man wach ist, sonst ist es ein Traum.

-Ich habe ein Mittel gegen Depression. -Wirklich?

Sich die Ohren zu säubern, ist gut gegen Depression?

Machen Sie mit Ihren Ohren, was Sie wollen.

Aber die Wanduhren müssen gesäubert werden.

Da Madame mich ständig fragt, wie Sie Ihre Zeit nutzen,

sollten Sie Ihre Probezeit lieber ernst nehmen.

Warum zum Teufel haben Sie gepfiffen?

Um Ihnen Manon vorzustellen. Sie hört mich nicht, wenn ich rufe.

-Worum geht es? -Wir nehmen für einige Zeit...

...einen neuen Kollegen bei uns auf.

Monsieur Blake.

Voll klasse. Beinahe wie ein Brite.

Das trifft sich gut, ich bin Brite.

Um Himmels willen...

100.000 Euro im Spiel!

Ihre Nummer wurde

gezogen.

Ihr Leben wird sich verändern!

Wie kann Madame diese Betrügereien ernst nehmen?

Jeder würde diesen Schwindel riechen.

Was sagst du dazu, Kater? Miau!

Veralbern Sie nicht meinen Kater oder Madame.

-Sie ist eine gute Frau. -Ich mache mich nicht lustig.

Ich finde diese Briefe auch lächerlich,

aber sie deswegen zu verurteilen...

Sie tut, was sie kann, um das Gut über Wasser zu halten.

Es ist nicht leicht seit Monsieurs Tod. Das müssten Sie verstehen können.

Sie hat vor kurzem ihren Mann verloren?

Er starb vor vier Jahren.

Sie hat große Schwierigkeiten über die Runden zu kommen.

Wollen Sie anstoßen?

Das ist eine Ihrer Sitten, die ich gerne mag.

Trinken wir auf Ihre zukünftigen Gästezimmer!

Wenn Sie das trinken, verrecken Sie.

Das ist meine eigene Mischung, für die Toiletten der zweiten Etage.

Prost.

KEIN NETZ

Hallo, dies ist der Anrufbeantworter von Richard Ward.

Hinterlassen Sie eine Nachricht nach dem Ton.

Richard, ich bin es.

Du hattest Recht.

Hierhin zurückzukommen war vielleicht keine gute Idee.

Wenn du sehen würdest, was ich tun muss

um hier bleiben zu dürfen.

Vorhin habe ich zwei Abflüsse

mit einer chemischen Massenvernichtungswaffe frei gemacht.

Ich habe ein Zimmer, das kleiner ist als der Schrank für deine Golfschläger.

Ich warne dich, Arschgesicht.

Wenn du irgendwas machst,

sprenge ich dir den Kopf und schneide dich in kleine Würfel für meinen Hund.

Arschgesicht? Ich fürchte, ich verstehe nicht.

Genau, Kumpel.

Ich habe es satt, dass du und deine Bande mein Werkzeug klaut!

Also ruf deine Komplizen mit deinem barbarischen Akzent an

und sag ihnen, dass sie hier fernbleiben sollen.

Ich habe nur ein Netz gesucht.

Und ich sticke mit meinen Füßen und bin Miss Frankreich!

Nein, Sie täuschen sich,

ich bin Engländer.

Ich habe keinen barbarischen Akzent.

Wenn du dich bewegst, blase ich dir den Schädel weg.

Sag mal...

Gehen Landstreicher nicht mehr in Rente?

Ich bin kein Wandstreicher,

und Sie sind nicht Miss Frankreich!

Sie hätten mich umbringen können!

Wären Sie nicht gerannt wie ein Kaninchen, wahrscheinlich.

Es tut mir wirklich Leid, Monsieur Brake.

Aber seltsam, einen Holzstapel mit einer Telefonzelle zu verwechseln!

Malt man die in Ihrem Land rot an, weil Sie das nicht unterscheiden können?

Stoßen wir an, um das Ganze zu vergessen.

Hätte man mir Bescheid gesagt,

hätte ich Sie besser empfangen. Aber mir sagt man nie etwas.

Wollen Sie mich schon wieder umbringen?

Das ist Abflussreiniger!

Nicht übertreiben. Er ist kein Nektar, aber ganz ordentlich.

Ich brenne ihn selbst.

Der ist wirklich in Ordnung.

Wissen Sie, Monsieur Steak,

ich bin froh, dass ich nicht mehr der einzige Mann bin.

Ich fühlte mich schon isoliert.

Die Damen hier sind schon speziell.

Blake. Ich heiße Blake.

Und danke für das Glas. Ich muss jetzt gehen.

Warten Sie, Sie können nicht einfach so gehen!

Ich habe immerhin auf Sie geschossen, das schafft Bande.

-Noch einen kleinen Schuss? -Nicht mit Ihrem Gewehr, hoffe ich?

Nein! Ein letztes Glas, um Ihre Ankunft zu feiern.

Ist hier jemand?

Ich warne Sie. Wenn Sie ein Wandstreicher sind,

kenne ich jemanden, der ein großes Gewehr hat,

und der genug davon hat, dass man ihm sein Werkzeug stiehlt!

Manon?

Was machen Sie denn hier, mitten in der Nacht?

Gar nichts.

Was meinen Sie, nichts?

Wissen Odile und Madame...

-Das geht Sie nichts an. -Entschuldigung, aber...

...ich kann Sie nicht einfach so hier lassen.

Sie müssen wissen, ich habe eine Tochter, die ein bisschen älter ist als Sie.

Und wenn jemand sie in Ihrem Zustand fände,

wünschte ich mir, dass er auf sie achtet.

Auf mich achten?

Reden Sie mit mir.

Vielleicht kann ich helfen.

Waren Sie schon mal schwanger?

In letzter Zeit nicht, das gebe ich zu.

Aber wenn Sie es sind...

...ist das eine tolle Neuigkeit!

Bloß, dass Justin mich verlassen hat.

Ich nehme an, das ist der Vater?

Warum hat er das getan?

Weil er ein großes Arschloch ist!

Er sagt, ich hätte das mit Absicht gemacht.

Um ihn an mich zu binden. Aber das ist nicht wahr!

Als meine Mutter es erfahren hat, hat sie mich rausgeschmissen.

Darum schlafe ich hier.

Ich erinnere mich sehr gut, was ich empfunden habe,

als meine Frau mir eröffnet hat, dass ich Vater werde.

Ich geriet völlig in Panik.

Dein Justin hat es vielleicht auch mit der Angst bekommen.

Denken Sie, dass er zurückkommen wird?

Ich kenne ihn nicht.

Aber ich weiß, dass Männer nicht immer so selbstsicher sind,

wie sie zu sein vorgeben.

Aber du kannst hier nicht schlafen, vor allem in deinem Zustand.

Das ist hier fast so schlimm wie mein Zimmer.

Ich kann nirgendwo hingehen.

Ich verstehe genau, was du meinst.

Sagen Sie vor allem Madame nichts!

Auch nicht Odile.

Komm nicht zu mir.

Ich bin nicht die Einzige. Damit das klar ist.

Dieses Mal entscheide ich auf meine Weise.

Warum sollte ich mich deinen Vorstellungen beugen?

Du kannst jedenfalls nichts anderes tun, als zuzusehen und mich machen zu lassen.

Aber du wolltest doch gerade erst raus!

Entscheide dich mal!

Du brauchst eine Katzenklappe.

Gut geschlafen?

Fragen Sie das wirklich?

Sie haben doch hoffentlich nichts gesagt?

Ich bin nicht mehr zu viel gut, aber wenn ich mein Wort gebe...

Es tut mir Leid wegen gestern.

Ich hätte Sie nicht mit meinen Geschichten nerven sollen.

Meine Mutter sagt, dass ich zu viel rede.

Nicht nötig, sich zu entschuldigen.

Das Leben ist nicht immer leicht,

und darüber zu reden, selbst mit einem Unbekannten,

kann einem helfen.

Das ist wahr, es hat mir gut getan.

Danke.

Meine Güte!

Sie scheint ihn nicht sehr zu mögen.

Wen? Magnier?

Sie tun alles, um sich zu meiden.

Ich muss gehen!

Danke für die Hilfe.

Was glaubst du, wo sie mein Frühstück versteckt?

Ich habe Hunger.

Danke für den Teller, das ist wirklich exzellent.

Es ist zu früh, ich habe nichts für Sie zubereitet.

Das war das Fressen meines Katers!

Keine Sorge, mein Baby, Mama macht dir schnell etwas.

Es war wirklich köstlich!

Es wäre okay,

wenn Mama mir noch mal dasselbe macht,

wann immer sie will.

Also, Sie...

Sie werden mich doch wohl nicht schlagen?

Sie können gehen.

Aber Sie werden die Decken in den Fluren abstauben!

Rein aus Neugier...

Sie nutzen die Situation doch nicht aus,

um mich zu Ihrem Sklaven zu machen?

Wollen Sie auch meinen Pass beschlagnahmen?

Nein, geht es noch?

Vergessen Sie auch nicht, den Salon

für den Besuch von Madames Freundin vorzubereiten.

Ich dachte, sie empfängt niemanden mehr.

Sie freut sich zu sehr, ihr neues Spielzeug vorzuzeigen.

Welches neue Spielzeug?

Sie!

Auf geht's!

Ich habe mir gerade zwei schöne Kleider anfertigen lassen!

Aber wegen der vielen Diners...

...werde ich noch weitere bestellen müssen.

Darf ich mich zurückziehen, Madame?

Ein englischer Butler?

Ich hoffe, dass der Wechselkurs Sie nicht ruiniert hat, meine Liebe.

Im Gegensatz zu dem, was viele glauben,

teure Dame,

sind englische Butler ein gutes Geschäft, besonders die über 50.

Die gibt es im Ausverkauf.

Wenn Madame irgendetwas wünscht,

ich stehe zu Ihren Diensten.

Wie kann Madame diese Frau als eine Freundin betrachten?

Ich will nicht urteilen! Das ist nur eine Feststellung.

Allerdings eine offensichtliche.

Ich sollte das nicht sagen,

aber ich mag sie auch nicht.

Warum verkehrt Madame weiterhin mit ihr?

Wenn sie Madame Berliner nicht mehr trifft,

sieht sie wirklich niemanden mehr.

Aber gestern Abend schien es mir, als hörte ich Stimmen bei Madame.

Hat sie jemanden?

Madame ist nie über den Tod ihres Mannes hinweggekommen.

Und das ist sehr indiskret!

Richtig, ich darf solche Fragen nicht stellen,

weil ich in der Probezeit bin.

Weil es Sie nichts angeht, selbst wenn Sie Gast wären.

Na gut, verzeihen Sie mir,

aber es fällt mir schwer,

in so einer Situation gleichgültig zu bleiben.

Ich gehe jetzt zu Monsieur Magnier.

Um mich nützlich zu machen, würde ich gerne

mit ihm die Sprechanlange am Tor reparieren.

Wie Sie wollen, aber bringen Sie ihn nicht mit hierher.

Monsieur Cake! Darauf war ich nicht eingestellt.

Ich komme nur wegen der Sprechanlage am Eingang vorbei.

Ich dachte mir, dass wir sie gemeinsam reparieren könnten.

Die Sprechanlage?

Warum nicht. Das kann nicht kompliziert sein.

Sagen Sie mir, wann es Ihnen passt?

Das mache ich.

Ah, ja, Monsieur Magnier, Sie hätten nicht zufällig

eine Nachttischlampe?

Ich lese abends gerne, und ich habe keine.

Ich will Odile deswegen nicht stören.

Ja, ich verstehe. Natürlich, warten Sie.

-Hier. -Was ist das denn?

Das ist nichts. Ich habe nur diese, ist die in Ordnung?

Aber das ist wirklich...

...erstaunlich.

Großartig!

Ein Puppenhaus?

Nein, Quatsch, kein Puppenhaus.

Das ist für die Igel.

-Igel -Ja.

Ich baue ihnen kleine Hütten, für den Winterschlaf.

Dann fressen die Füchse sie nicht.

Sie schießen auf Menschen,

aber bauen kleine Häuschen für Igel.

Igel sind niedlich.

Und nützlich.

Ja, sie bügeln Hemden,

sie gehen ans Telefon...

Machen Sie sich über mich lustig? Das ist nicht nett.

Überhaupt nicht. Ich finde das sehr gut.

Außerdem ist es hübsch!

Auch wenn ich nicht sicher bin,

dass sie kleine Vorhänge an den Fenstern brauchen.

Wenn Sie vermeiden könnten, darüber mit Odile zu sprechen...

Sie findet mich so schon seltsam genug.

Wie Sie wollen.

Geben Sie mir nur wegen der Sprechanlage Bescheid.

Und vielen Dank!

Die ist perfekt.

Guten Morgen Manon. Wie geht es dir

heute Morgen?

Ich habe eine Lampe und zwei Decken für dein Nest besorgt,

dann ist es etwas gemütlicher.

Was ist denn los? Neuigkeiten von Justin?

Wegen der roten Augen wird sie mich für süchtig halten.

Du solltest ihr die Wahrheit sagen.

Was machen Sie denn?

Ich pfeife wie eine Blöde, und niemand reagiert!

Manon hat gerade ihre Tante verloren. Sie war sehr krank.

Sie standen sich sehr nahe.

Das tut mir Leid. Du hast sie nie erwähnt?

Sie haben sich nicht mehr oft gesehen,

wegen der Entfernung, aber...

Sie war hier als Manon geboren wurde.

Sie hat sie zur Welt gebracht und großgezogen,

als ihre Mutter krank wurde.

Deine Tante war Hebamme?

Nein, Zahnärztin.

Lassen Sie die arme Kleine doch antworten!

Und gehen Sie die Treppe saugen.

Wann ist meine Probezeit denn zu Ende?

Ich bin es leid, Wollmeisen zu jagen.

Man jagt keine Wollmeisen, sondern Wollmäuse mit dem Staubsauger.

Na, fegen Sie schon los!

Soll ich jetzt fegen oder saugen?

Was machen Sie denn da?

Ich messe seine Temperatur.

Sie sind verrückt!

Lassen Sie das Tier in Ruhe!

Ich tue ihm nichts.

Ich überprüfe nur etwas Technisches.

Dieses Tier verhält sich seltsam.

-Da ist es nicht alleine. -Was wollen Sie damit sagen?

Sie schlafen mit einem Stofftier. In Ihrem Alter!

Das ist kein Stofftier, das ist Jerry!

Das Kuscheltier meiner Tochter, als sie klein war.

Als sie größer wurde, hat sie es vernachlässigt.

Also habe ich es adoptiert.

Sie können sich gerne darüber lustig machen...

Es tut mir Leid, wirklich.

Ich hatte nicht die Absicht.

Mephisto!

Du bist ein Genie.

Wenn Sie nichts zu tun haben, helfe ich gerne, etwas zu finden.

Sie haben meine Sehnsucht mit Wattestäbchen behandelt.

Ich will lieber nicht wissen,

womit Sie meine Verzweiflung zu heilen gedenken.

Haben Sie Mitleid, bitte nicht mit der Klobürste.

Sie sind verrückt.

Ist das schlimmer als völlig hirnverbrannt?

Ich muss Ihnen zwei Geheimnisse anvertrauen.

Das erste betrifft Ihren Kater.

Ich habe endlich entdeckt, warum er sich

nie an derselben Stelle

in der Küche niederlässt.

Er wechselt den Platz, um immer genau bei 22 Grad zu bleiben.

Das ist bemerkenswert.

Und Ihr zweites Geheimnis?

Ich habe Sie belogen.

Sie wollten gar kein Gästezimmer und sind von der Arbeitsaufsicht?

Es ist weniger schlimm, aber es ist ernster.

Manon hat ihre Tante nicht verloren.

Und... warum hat sie dann geweint?

Weil sie schwanger ist und ihr Freund sie verlassen hat.

Ihre Mutter hat sie rausgeworfen.

Daher schläft sie heimlich in der Garage.

Falls Sie noch mehr Geheimnisse haben, bewahren Sie die bitte für später auf.

Ich habe keine weiteren Enthüllungen zu machen.

Warum hat die Kleine mir nichts gesagt? Hat sie Angst vor mir?

Sie hat mir auch nichts gesagt.

Ich habe es zufällig neulich nachts entdeckt,

als ich von Magnier zurückkam, der auf mich geschossen hatte,

weil ich auf einem Holzstapel telefoniert habe.

Bitte hören Sie mit Ihren Enthüllungen auf.

Das ist keine Enthüllung,

das ist eine einfache Tatsache.

Arme Manon.

Wir haben da oben Zimmer genug, um sie unterzubringen.

Ich rede mit Madame darüber. Ich bin sicher, dass sie ihr helfen wird.

Wunderschön! Sie sind ein Künstler!

Danke!

Sie schneiden zu dieser Jahreszeit?

Das ist mein Geheimnis für ein besseres Wachstum im Frühling.

Kannten Sie Monsieur Beauvillier?

Ich rettete ihm sogar das Leben.

Es gab einen Unfall, ich habe jemanden aus seinem brennenden Wagen gezogen.

Das war er.

So haben wir uns kennen gelernt.

Ich war Schreiner und gerade entlassen worden.

Da hat Monsieur François mich eingestellt.

Die schönsten Jahre meines Lebens!

Damals war das hier ein glückliches Zuhause.

Auch Madame war fröhlich. Und ich fand eine zweite Familie.

Leider haben sich die Dinge seit Monsieurs Tod sehr verändert.

Wissen Sie, Monsieur Fake,

eine Krankheit unterscheidet nicht zwischen den Guten und den Schurken.

Und warum ist auf dem anderen Grab keine Inschrift?

Das geht mich nichts an, Monsieur Trek.

Ich weiß nicht mal, ob da jemand drin liegt.

Ich mag Sie, Monsieur Magnier.

Wirklich, ich schätze Sie sogar sehr.

Aber wenn Sie meinen Namen noch einmal verschandeln,

sorge ich dafür, dass Sie ihre Heckenschere fressen.

Pardon, aber ich habe Schwierigkeiten mit Nachnamen.

Können wir uns mit Vornamen ansprechen? Ich heiße Philippe.

Andrew.

EIN TRAUMWOCHENENDE FÜR SIE

Wenn es Sie nicht stört,

würden Monsieur Magnier und ich gerne die Sprechanlage reparieren.

Und ich gedenke, eine Katzenklappe

in der Tür des Dienstboteneingangs zu installieren.

Das wird Sie nichts kosten.

Vielen Dank für Ihre sparsamen Initiativen, Monsieur Blake.

Ohne indiskret sein zu wollen,

steht es so schlecht um Ihre Finanzen?

-Das ist indiskret. -Ich könnte...

Monsieur Blake, das sind meine Angelegenheiten.

Ich bin sicher, dass ein gebildeter Mann wie Sie das verstehen kann.

Ich bin froh über Ihre Anwesenheit

und da bin ich nicht die Einzige.

Aber lassen Sie mich klarstellen,

einen Besitz wie meinen zu unterhalten, heißt ein kleines Unternehmen zu führen.

Sie haben keinerlei Qualifikation auf diesem Gebiet.

Bitte halten Sie sich an Ihre Kernkompetenz.

Was?

Du hast mich in diese Situation gebracht.

Lass mich in Ruhe.

-Danke! -Nichts zu danken.

Warum stellen Sie die schwersten Dinge dahin,

wo sie am schwersten zu erreichen sind?

Sie sollten die mit den Schaumkellen tauschen,

die unten stehen.

Die sind leichter.

Sie haben wirklich zu allem eine Meinung.

Ich will Sie nicht ärgern.

Ich habe das nur angemerkt, um Ihren Rücken zu entlasten.

Meinem Rücken geht es sehr gut, danke.

Anscheinend verweigern Sie und Madame jede Hilfe...

-Wie bitte? -Nichts.

Vergessen Sie es.

Du dagegen...

...willst gerne verwöhnt werden.

Du bist ein ganz schöner Brummer.

Vielleicht etwas viel Speck auf den Rippen...

Das ist sein Winterfell!

Du hast das Glück, mit deinen Mahlzeiten verwöhnt zu werden,

aber du solltest dich mehr bewegen.

Wollen Sie sagen, ihr Essen ist schlechter als das, was ich für Mephisto koche?

Nein, so ist das nicht. Ich sage nur...

Mephisto ist nicht dick!

Und wenn mein Essen Ihnen nicht schmeckt, essen Sie woanders.

Vielleicht haben wir bald Gästezimmer, aber kein Restaurant.

Und setzen Sie meinen Kater wieder ab!

So, dann werden Sie auch nicht vergiftet.

Machen Sie sich ein Sandwich, das ist ja eine englische Erfindung.

Warum tun Sie das?

Ich habe nie gesagt, dass das nicht gut ist.

Verzeihen Sie, wenn ich Sie aufgeregt habe.

Ich wollte einfach nur sagen,

dass Ihre Terrine für Mephisto bemerkenswert war.

Sie sollten sich gehen lassen und so kochen, wie Sie es empfinden,

für uns alle so wie für ihn.

Domaine de Beauvillier. Was kann ich für Sie tun?

Andrew, testen Sie bitte den Öffner.

Er funktioniert!

-Ein Problem gelöst. -Bravo, Philippe!

Andrew...

Sie halten mich sicher für einen Verlierer.

Warum erzählen Sie mir das jetzt?

Das ist eine Sprechanlage, kein Beichtstuhl.

Weil ich mich schäme, es von Angesicht zu Angesicht zu sagen.

Ich liege immer daneben.

Ist das wieder eine Ihrer Redeweisen?

Was ist denn das Problem?

Ich weiß nicht, wie ich es machen soll.

Ich lebe in einer Hütte tief im Wald. Ich komme mit Menschen nicht klar.

Andrew, sehen Sie mich an,

ich bin ein ungehobelter Klotz.

Von hier sehen Sie eher wie ein Frosch aus.

Im Ernst.

Könnten Sie mir helfen?

Das ist eine Ziegenkälte.

Saukälte.

Essen ist gleich fertig. Decken Sie bitte den Tisch für uns beide.

Mmh-mmh...

Darf ich eine Bemerkung machen?

Wenn Sie wieder eine Anspielung auf Mephistos Gewicht machen,

weigere ich mich eine Woche lang Ihnen etwas zu essen zu geben.

-Mephisto ist ein Athlet! -Übertreiben Sie nicht.

Falls es die Anordnung der Töpfe betrifft,

tun Sie bitte so, als hätten Sie nichts gesehen.

Ich habe nichts gesehen.

Allerdings habe ich etwas gerochen.

Mephisto wird es genießen!

Provozieren Sie mich nicht, sonst gebe ich ihm Ihren Anteil.

Das wäre nur fair.

Im Ernst. Ist das für uns?

Wenn Sie sich benehmen.

Wo haben Sie gelernt so zu kochen?

Ich habe fünf Jahre in einer Brigade im Relais Dormeuil gearbeitet,

einem berühmten Restaurant hier in der Gegend.

Eine Brigade?

So nennt man das Küchenteam.

Odile, das ist kein Gericht,

das ist ein Meisterwerk!

-Machen Sie sich nicht über mich lustig. -Nein, wirklich!

Das ist einer Sterneküche würdig,

und ich kenne mich da aus.

Sie haben Talent.

Wie bekommen Sie einen so feinen Geschmack hin?

Ich habe mich gehen lassen.

Was zum Teufel?

Was nützt die Katzenklappe, wenn er sie nicht benutzt?

Wenn das nicht indiskret ist,

warum arbeiten Sie lieber hier als in dem Restaurant?

Ich war nicht dort, um Karriere zu machen.

Ich war wegen eines Mannes dort.

Bei ihm habe ich das Kochen gelernt.

Für ihn.

Man bot ihm eine sehr gute Stelle in Ihrem Land an, in London.

Er wollte, dass ich mit ihm komme,

aber ich habe abgelehnt.

Ich hatte Angst...

...dass er mich, wenn er Chefkoch ist, nicht mehr gut genug finden würde.

Er ist gegangen.

Und ich habe mich hier vergraben.

Sie müssen mich erbärmlich finden.

Weil Sie eine Vergangenheit haben,

der Sie nachtrauern?

Sicher nicht.

Trauern Sie etwas nach, Monsieur Blake?

Vielem. Aber in meinem Alter

sind es nicht die Irrtümer, denen man am meisten nachtrauert.

Es sind Menschen.

Es gibt zu viele, die mir fehlen...

Und warum kochen Sie nur noch für Mephisto?

Er urteilt nicht über mich.

Falls du mich von da oben siehst, musst du sicher lachen.

Ich erkenne nichts wieder.

Die scheinen hier wirklich alle ein bisschen speziell zu sein.

Ich habe den Eindruck, dass sie genauso verloren sind wie ich.

Ich wünschte mir so, dass du hier wärest.

Philippe, darf ich Ihnen eine persönliche Frage stellen?

Falls es um die Ordnung in meiner Bude geht

oder die Dekoration meiner kleinen Hütten,

möchte ich das lieber nicht.

Was ist los zwischen Odile und Ihnen?

Da ist der ungehobelte Klotz wieder in ein Fettnäpfchen getreten.

Ihnen gegenüber kann ich das ja zugeben.

Sie lebt alleine, ich auch.

Ich wollte das für uns beide ändern.

Ich war dabei wohl so ungeschickt, dass Sie mich seither meidet wie die Pest.

England war nie sehr zögerlich darin, die Kavallerie loszulassen

Das hat uns Waterloo beschert.

Ich bin nicht England

und trotz meines Alters war ich nicht in Waterloo mit dabei.

In Ihrem eigenen Interesse

lassen Sie uns die Klischees vermeiden, die unsere Länder voneinander haben.

Frankreich fürchtet sich nicht vor dem hinterhältigen Albion.

Sind Sie da sicher?

Wollen Sie wissen, wie man die Franzosen bei uns so sieht?

Nur zu. Keine Angst.

Ein Frosch mit einer Baskenmütze und einem Baguette,

der schimpft, anderen Ratschläge gibt

und der an Feiertagen Schnecken isst.

Aber wir müssen uns irren,

denn Sie haben nichts von einem Frosch,

außer auf dem Bildschirm der Sprechanlage natürlich.

Und Sie? Wissen Sie, wie wir euch sehen?

Sagen Sie es mir.

Verklemmt, geziert und hinterlistig.

Danke, Philippe.

Gern geschehen.

Und asexuell natürlich.

Asexuell?

Um zu wissen, wie oft ein Engländer Sex hatte,

soll es reichen, seine Kinder zu zählen.

Ich Armer, ich habe nur eine Tochter.

Und als welches Tier stellen Sie sich uns vor?

Bei uns ist ein Engländer bereits eine Art Tier.

Meine Frau war Französin und hat mir das immer verheimlicht.

Viele Dinge erstaunen mich in Ihrem schönen Land.

Wie diese Unterscheidung zwischen „du“ und „Sie“.

Das Siezen ist praktisch.

Zu Menschen, die Sie nicht mögen, sagen Sie „Sie“, und es bleibt höflich.

Aber denen, die Sie mögen, bieten Sie das Du an.

Das ist wie ein kleines Geschenk, eine besondere Verbindung.

Und falls ich dieses kleine Geschenk verdient habe,

könnten wir uns vielleicht duzen?

Warum nicht, lieber Andrew?

Haben Sie mich nicht pfeifen gehört?

Es schien mir schon so, als würde ich etwas hören,

aber ich dachte, diese militärischen Methoden

seien für die reserviert, die Musik über Kopfhörer hören.

Außerdem habe ich jetzt Mittagspause.

Wollen Sie, dass ich die Arbeitsaufsicht rufe?

Ich brauche Hilfe, um die Möbel in Manons zukünftigem Zimmer umzustellen.

Wenn es für eine gute Sache ist, bin ich ihr Mann.

Du machst dich also auf die englische Art aus dem Staub, weil ich gewinne.

Ich bin überrascht, dass ein Franzose

Galanterie und Feigheit verwechseln kann.

Komm lieber mit und hilf uns.

Okay.

Nein! Streng dich nicht an!

Du bleibst sitzen.

Setz dich da hin.

Bitte sehr.

Wo ist Monsieur Blake?

Er sucht ein paar Kissen und Decken.

Ah, da sind Sie!

Ich war im Spa zur Gesichtspflege.

Danach bin ich stundenlang geschwommen.

Wie gut das tut!

Wie gut das tut!

Reden Sie keinen Unsinn, helfen Sie mir lieber mit dem Bett.

Das ist schwer.

Mit meinem Rücken...

Das möchte ich nicht riskieren, aber...

Philippe ist sicher der Richtige dafür.

Danke.

Nein, nein!

Ich bin gekommen, um mich zu vergewissern,

dass unsere kleine Manon gut untergebracht ist.

Ich kann Ihnen nicht genug danken, Madame.

Aber das müssen Sie nicht.

Ihnen zu helfen scheint mir selbstverständlich.

Hoppla!

Sie müssen da weggehen, Madame Odile. Das passt so nicht.

Sagen Sie doch gleich, dass ich dick bin!

Ich habe doch gar nicht gesagt, dass sie dick ist!

Ich stelle mich immer dämlich an.

Interessiert sie dich immer noch?

Spielen wir Schach oder reden wir. Das ist ein ernstes Spiel.

Da!

Das ist fürs lustig machen. Schach!

Bravo.

Youpla, komm her.

Freust du dich auf das Diner morgen?

Das wird schrecklich.

Seit Jahren esse ich allein, halb aufgetaute Tiefkühlkost.

Ich brauche es bei Odile gar nicht zu versuchen.

Morgen Abend werdet ihr ein Warzenschwein am Tisch haben.

Ein Warzenschwein?

Ein wildes Schwein.

Großartig.

Ich habe noch nie mit einem Wildschwein zu Abend gegessen.

Wenn es so schüttet, sagen wir, es regnet Bindfäden.

In England sagt man, es regnet Katzen und Hunde.

Das findest du sicherlich lächerlich,

und in dem Punkt bin ich einverstanden.

Mephisto!

Mephisto!

Es ist Zeit nach Hause zu kommen, komm zu Mama!

Komm durch die Zaubertür!

Mephisto!

Wenn du durch die Zaubertür gehst, macht Mama dir Shrimps, wie du sie liebst!

Miez, miez, miez!

Guten Abend, Madame Odile! Wie geht es Ihnen?

Sind Sie krank im Kopf?

-Was? Was ist denn? -Hinter Ihnen.

Da bist du ja, mein Baby!

Er ist ein braver Kater. Er ist ganz alleine wie ein Erwachsener

durch die Zaubertür gegangen, durch die er immer noch passt,

obwohl er tödlich fettleibig ist.

Sie...

Wie alt sind Sie eigentlich, Monsieur Blake?

Ich meine natürlich Ihr geistiges Alter.

Wie immer zu alt, Madame.

Die wahren Falten sind nicht im Gesicht, sondern im Kopf.

Da stimme ich Ihnen vollkommen zu.

Aber versuchen Sie trotzdem Odile nicht umzubringen.

Ich möchte nicht, dass sie einen Herzinfarkt bekommt.

Ich werde besonders vorsichtig sein

und versuche wieder ins Haus zu kommen, ohne dass sie mich erwischt.

-Einen wunderschönen Tag, Madame. -Ebenso, Monsieur Blake.

Das funktioniert nicht. Du machst mir zu viel Angst.

Streng deine Fantasie an.

Du solltest Odile ähnlich sehen und nicht einem explodierten Transvestiten.

Youpla sieht ihr ähnlicher als du!

Na los, wir fangen mit der Serviette an.

Nicht so.

Nein.

Du hältst sie vorsichtig an einer Ecke

und lässt die Schwerkraft wirken.

Die Schwerkraft macht mir die Serviette zurecht?

Ja.

Ja, genau. Und dann legst du sie auf deine Knie.

An der Stelle fange ich mir normalerweise nicht die meisten Flecken ein...

Philippe, versuche dich zu konzentrieren.

Manon wird gleich hier sein,

und du solltest zumindest gelernt haben, wie man sich an den Tisch setzt.

-Wird sie dich so sehen? -Wo ist das Problem?

Wenn sie dich so sieht, hat sie direkt eine Fehlgeburt.

Fang noch mal mit deiner Serviette an.

Also, eine Ecke.

Die Schwerkraft.

Und hopp, auf die Knie.

Besser, aber denk daran, den Hals dabei nicht

wie ein psychopathisches Hähnchen zu halten.

Ja, du hast dich nicht gesehen.

Kommen wir...

Kommen wir zu deiner Art, das Besteck zu halten.

Was ist damit?

Zuerst mal, wenn du das Besteck in die Hände nimmst,

ist das kein Wettrennen.

Warte, bis alle etwas haben und bereit sind zu essen.

Verstanden.

Ich warte.

Nur zu, nimm es jetzt...

Nicht doch, du siehst aus. als wolltest du jemanden abstechen.

Ich ersteche mein Steak und jede einzelne Erbse.

Philippe, wenn du weiter Unsinn machst, kommen wir nicht weiter.

Ich sollte aufmachen, um die Kleine zu schonen.

Du bleibst sitzen!

Danke, dass du gekommen bist.

Es wäre schade gewesen, das zu verpassen.

Guten Abend.

Ändern wir die Regeln.

Ich setze mich an die Seite.

Vergesst, dass ich hier bin.

Unmöglich. Deine Schönheit hat sich in meine Netzhaut gebrannt.

Ich greife nur ein, wenn du etwas falsch machst.

Bei jedem Fehler gebe ich dir einen kleinen Klaps.

Das ist sehr romantisch!

Wann schubse ich ihr das Fleischbällchen mit der Schnauze herüber?

Auf die Plätze...

...fertig...

...los!

Mögen Sie Blumen?

Ich liebe sie.

Und sonst... Wohin würden Sie gerne mal verreisen?

Ich habe Angst vorm Fliegen und ich werde seekrank.

Das Land sollte per Zug erreichbar sein.

Kommt man so auf die Bahamas?

So...

Hatten Sie schon mal ein erstes Rendezvous?

Ganz bestimmt, so schön wie Sie sind.

Das war super gut, Madame Odile.

Ich habe noch nie so etwas...

...Köstliches gegessen.

Ich habe erfahren, dass Sie Unterschlupfe bauen,

um Igel zu schützen.

Das finde ich gut.

Nicht doch.

Lassen Sie sich nicht stören.

Mich haben die Geräusche neugierig gemacht.

Ich freue mich festzustellen,

dass sie einen schönen Abend verbringen.

Nehmen Sie doch das Dessert mit uns ein.

Das ist sehr liebenswürdig, aber ich gehe wieder...

Wenn ich mir erlauben dürfte...

Sie erlauben sich oft etwas.

Bleiben Sie! Es wäre zu schade.

Gut. Ich bleibe ein wenig...

Danke.

Danke.

Hier, Madame.

Danke.

Das ist köstlich, Odile.

Ich bin sehr glücklich, dass Sie diesem Haus neues Leben einhauchen.

Ich danke Ihnen dafür.

Sie sollen wissen, dass Ihre Aufmerksamkeit

und Ihre Bemühungen mich berühren.

Ich erhebe mein Glas auf Sie alle.

Auf uns alle!

Ah, übrigens!

Wir müssen uns darauf vorbereiten,

zwei Gäste zu empfangen, die ich beeindrucken möchte.

Sie kommen im Auftrag

einer wichtigen Buchungsseite für Unterkünfte.

Es sind Briten,

wie Sie, Monsieur Blake.

Sie können uns dabei helfen unsere Gästezimmer bekannt zu machen.

Danke.

Gute Nacht, Madame.

Das war ein wahres Festmahl, Madame Odile.

Ich helfe noch beim Abräumen, dann gehe ich wieder in meine Höhle.

Lassen Sie nur, ich habe meine Gewohnheiten.

Das nächste Mal bringe ich Steinpilze mit,

und Sie können ein Confit machen.

-Danke nochmals. -Gute Nacht.

Gute Nacht, Philippe.

Alle haben es genossen.

Glauben Sie?

Wie können Sie daran zweifeln?

Selbst Madame hat ihr Törtchen genossen.

Es war sehr schön, für Sie alle zu kochen.

Vielleicht könnten wir das wiederholen?

Ich habe Sie gesucht.

Dieses Zimmer ist wunderschön!

Das war das Billardzimmer von Monsieur.

Verschlossen seit seinem Tod.

Madame wünscht, dass wir es für die Leute von der Buchungsseite aufmachen.

Um zu zeigen, dass wir eine Bar daraus machen könnten.

Warum haben Sie mich gesucht?

Wir müssen die Weine für das Abendessen aussuchen.

Kümmern Sie sich darum?

In den Keller hinuntergehen?

Nie im Leben.

Kommt nicht in Frage, der ist voller Getier!

Ein großes Mädchen wie Sie?

Na los!

Das ist eine Sache von wenigen Augenblicken.

Entspannen Sie sich.

Es wird alles gut gehen.

Sagen Sie mir nur, wo es langgeht

und machen Sie die Augen zu, wenn Sie wollen.

Der Weinkeller ist hinten links.

Da wären wir.

Warten Sie noch einen Moment, bevor Sie die Augen öffnen.

So, jetzt.

-Treffen Sie Ihre Wahl und wir sind weg. -Ich habe das Gefühl, Sie beobachten uns.

„Ich habe das Gefühl, Sie beobachten uns.“

Ich habe mal einen Film gesehen,

da kamen sie sogar von einem anderen Planeten!

Hören Sie auf, sich über mich lustig zu machen.

Die hier wären perfekt für die Vorspeise.

Bitte nehmen Sie sie, ich kann die nicht anfassen.

Ich gehe einen Putzlappen holen.

Nein, bitte, lassen Sie mich nicht alleine.

Nehmen Sie auch Bordeaux für das Hauptgericht.

Als Aperitif nehmen wir Muskatwein und zum Dessert Champagner.

Andrew, meine Beine sind aus Zuckerwatte!

Was bedeutet das?

Oh... Okay!

Die Arme. Sie sieht aus wie Dornröschen.

In ihrem Spinnwebenpalast.

Sie hat schöne Beine.

Siehst du, sie interessiert dich.

Sei still und geh weiter.

Mein Rücken macht mich fertig. Man sieht es nicht, aber sie ist massig.

Sag dir, dass du eine Prinzessin rettest.

Du sprichst von Rettung!

Wenn etwas so schwer ist, sagen wir, es wiegt so viel wie wie ein toter Esel.

Das ist witzig. Bei uns sagt man,

es wiegt so viel wie eine schwangere Kuh.

Ich höre Sie beide.

Gleich setzt es was!

Guten Abend, Madame.

Guten Abend, Andrew.

Melissa?

Tut mir Leid, kein Küsschen, wir sollen uns ja nicht kennen.

Du siehst gut aus.

Was machst du denn hier?

Ich begleite meine Frau,

die für eine reichweitenstarke Buchungsseite

Ferienadressen in Frankreich auswählt.

Du hast nichts mehr von dir hören lassen, und warst nicht zu erreichen.

Ich dachte schon, sie hätten dir ein Zäpfchen verpasst.

Da wollte ich mal nachsehen.

Madame Beauvillier hat gesagt,

sie habe gerade einen englischen Butler eingestellt.

Du bist der Einzige, der sich in so eine Situation bringen würde.

Du siehst gut aus, alter Freund.

Das ist schön zu sehen.

Wenn man mir gesagt hätte, dass du mich eines Tages

bei einem Diner bedienen würdest,

zu dem ich eingeladen bin, ich hätte es nicht geglaubt.

Das nennt man wohl den Zauber des Lebens!

Ist dir klar, in welche Lage du mich bringst?

Das hast du ganz alleine getan, mein Großer.

Genau deshalb bin ich froh, dass ich hier bin.

Müsstest du mir nicht eigentlich die Tür aufhalten

und dabei strammstehen?

Richard...

Monsieur Ward, wenn ich bitten darf.

Wir kommen aus verschiedenen Welten.

Wie wäre es mit etwas Trinkgeld?

Herzlich willkommen.

Ich bin entzückt, Sie zu empfangen.

Melissa Ward.

-Richard, mein Ehemann. -Guten Abend.

Hocherfreut.

Oh, die sind wunderschön!

Monsieur Blake,

besorgen Sie bitte eine Vase dafür?

Ich bin so erfreut, Sie kennenzulernen.

Kommen Sie doch herein, ich zeige Ihnen alles.

Ich hoffe, dass mein Haus Sie verführen kann.

Ich finde das sehr gut gemacht.

Natürlich werden alle Fotos von Profis gemacht.

Sagen Sie, mein Freund, könnte ich etwas Eis bekommen?

Wenn du dich weiter so abartig verhältst, schwöre ich dir, dass...

Ich liebe es, wenn du mir drohst.

Was machst du dann? Mich beim Schach demütigen?

Das ist mir egal!

Oder lässt du mich an einem wichtigen Abend sitzen?

-Das ist ja schon passiert. -Das wirst du mir bezahlen.

Morgen kriegst du alles, was du willst,

aber der Abend heute gehört mir.

Sagen Sie, denken Sie an mein Eis?

Sofort, Monsieur.

Ich sterbe.

Was stimmt denn nicht?

Ich bin nicht für diesen Beruf gemacht.

Das trifft sich gut, es ist nicht Ihrer!

Halten Sie noch etwas durch, die Probezeit ist bald vorbei.

-Aber heute Abend brauchen wir Sie noch. -Sie haben Recht.

Wissen Sie was, Madame Odile?

Ich glaube, wir sind alle in der Probezeit.

Die fängt für uns bei der Geburt an und wir kommen erst mit dem Tod heraus.

Es gibt zu viel zu tun, als dass wir philosophieren könnten.

Und lassen Sie das Madame weg.

In einer Brigade nennt man sich beim Vornamen.

Dieser Kalbsbraten war einfach außergewöhnlich!

Ich habe das Glück, eine fantastische Köchin zu haben.

Haben Sie vor auch Essen anzubieten, wenn Ihre Zimmer fertig sind?

Daran hatte ich nicht gedacht.

Ich bin sicher, schon Ihre Zimmer alleine werden reichen,

um sich einen Namen zu machen.

Ihr Schloss ist sehr schön.

Ich werde es sicher etwas auffrischen müssen,

damit es noch attraktiver wird.

Machen Sie sich keine Sorgen. Die Menschen suchen nach Authentizität,

nach Atmosphäre, nach Geschichte.

Es ist klar, dass Ihr Besitz

voller Erinnerungen steckt.

Selbst Ihr Butler ist davon überzeugt.

Nicht wahr?

Monsieur hat vollkommen Recht.

Was für ein Abend!

Es ist bizarr, dich als Butler zu sehen.

Aber es passt zu dir.

Schließlich hast du dich immer um jeden von uns gekümmert.

Und keine Sorge wegen der Zimmer, dieser Ort hat wirklich viel Charme.

Die sind hier sicher schnell ausgebucht.

Setz dich schnell ins Auto,

mit deinem Topmodel-Kleid holst du dir sonst eine Erkältung.

Ich werde diesen Besuch nie vergessen.

Und ich erst! Du hast dich den ganzen Abend

über mich lustig gemacht.

Hör auf mich zu umarmen, wenn man uns sieht...

Dann gestehe ich meine Liebe auf den ersten Blick.

Weißt du, Andrew...

Ich habe mich geirrt.

Es war richtig, herzukommen.

Es ist lange her, dass ich dich so...

...so lebendig gesehen habe.

Ich bin wegen der Vergangenheit gekommen...

...und seitdem, ich weiß nicht....

...fühle ich mich gut in der Gegenwart.

Willst du weiter den Oberkellner spielen?

Keine Ahnung. Wir werden sehen.

Du sprichst im Futur?

Ausgezeichnet.

Ich frage dich nicht, wann du zurückkommst,

aber pass auf...

Ich könnte wiederkommen!

Danke.

War Madame mit dem gestrigen Abend zufrieden?

Ja, Sie waren alle perfekt.

Ich denke, dass die Werbung auf dieser Seite

ein echter Anschub sein wird.

Da stimme ich zu.

Aber ob das ausreichen wird...

-Heute keine Briefe von Preisausschreiben? -Nein, Madame.

Ich möchte gerne in den Park gehen.

Würden Sie mich begleiten?

Ich hatte vergessen, wie schön dieser Teil des Parks ist.

Vermissen Sie Ihre Frau?

Über alle Maßen.

Haben Sie sie je betrogen?

Nicht einmal.

Sie scheinen mit einer ungewöhnlichen moralischen Kraft ausgestattet zu sein.

Ich bin nicht besser als jeder andere.

Aber ich hatte Angst, Diane zu verletzen.

Sie haben sicher bemerkt, dass dieses Grab keinen Namen trägt.

Ich frage nicht nach, Madame.

Es ist ein Kompromiss, Monsieur Blake.

Über beinahe 20 Jahre hinweg hatte mein Ehemann...

...eine heimliche Liebesaffäre.

François war...

...mein ganzes Leben.

Aber ich war nur ein Teil von seinem.

Er wollte, dass diese Frau hier bei uns beerdigt wird.

Und ich habe zugestimmt.

Ich habe diesen Affront unter der Bedingung ertragen,

dass da kein Name steht.

Aber Sie waren es, mit der er leben wollte.

Hätten Sie es hingenommen,

die zweite Wahl Ihrer großen Liebe zu sein?

Die Tatsache, dass er mich betrogen hat, ist nicht das Schlimmste für mich.

Was mir das Herz gebrochen hat,

war zu entdecken, wie sehr er sie geliebt hat.

Von einem Seitensprung hätte ich mich erholt.

Aber ich erhole mich nicht...

...von ihrer Liebesgeschichte.

Madame?

Nur noch einen Moment, bitte...

François war mein Glück...

...und mein Unglück.

Trotzdem fehlt er mir.

Manchmal spreche ich zu ihm...

...aber er antwortet nicht.

Sie müssen mich für verrückt halten.

Mit ihm kannte ich keine Angst.

Aber dies ist zweifelsohne...

...das letzte Mal...

...dass ich herkomme.

Machen Sie nicht auf?

Wie lange wollen Sie sie im Regen stehen lassen?

Lange genug, um festzustellen, ob ihr Mascara wirklich wasserfest ist.

Können Sie Madame benachrichtigen,

dass ihre wunderbare Freundin eingetroffen ist?

Mit Vergnügen.

Ich war schon auf dem Weg.

Ich hatte reichlich Zeit herunterzukommen seit dem ersten Klingeln.

Wollen Sie ihr nur einen Guss verpassen

oder sie durchnässen, bis sie eine Lungenentzündung bekommt?

Präferiert Madame etwas davon?

Seien Sie nicht grausam.

Öffnen Sie den Käfig

und lassen Sie die Hyäne herein.

Sie will meinen Kadaver.

Es tut mir schrecklich Leid, Madame!

Sehen Sie, in welchem Zustand ich bin!

Das sehe ich.

Es war viel praktischer, als das Tor offen blieb.

Die Sprechanlage muss noch etwas nachjustiert werden.

Monsieur Blake, bitte, holen Sie meinen Schal aus meinem Zimmer.

Ich möchte nicht, dass unser Gast sich erkältet.

Kommen Sie rein.

LETZTE MAHNUNG

WENN SIE VERKAUFEN WOLLEN, RUFEN SIE UNS AN

Sie sind zu nett zu Ihrem Dienstmädchen,

wegen ihrer trivialen Liebelei mit diesem Typen.

Wie in einem schlechten Film.

Ein kleiner Kuchen?

Ich hätte gern einen.

Immerhin hat Ihr Butler mehr Klasse als Ihre Köchin.

Danke.

Sie zeigt sehr wenig Anmut beim Bedienen.

Warum starren Sie mich so an?

Milady zeigen viel Geringschätzung.

Dabei gelten französische Frauen eher als großzügig und elegant.

Mein Freund, bei mir kennen die Hausangestellten ihren Platz!

Ich bin nicht Ihr Freund.

Manon und Odile sind bemerkenswerte Frauen

deren Freund, anders als bei Ihnen,

ich zu sein hoffe.

Wie können Sie es wagen? So spricht man nicht mit mir!

Und Sie sagen nichts?

Wenn er in diesem Zustand ist, ziehe ich es vor zu schweigen.

Er macht mir Angst.

Das ist zu viel.

Ich habe immer versucht zu helfen

und im Gegenzug beleidigt man mich!

Mein Mantel, wenn das nicht zu viel verlangt ist!

Das ist doch nicht wahr! Was macht er denn?

Er wird sich doch nicht die nächsten Jahre tot stellen wollen?

Ich kann nicht mehr!

Guten Abend.

Ich bin es, Andrew.

Ein Problem?

-Nicht mehr als sonst. -Immer noch keine Nachricht von Justin?

Nicht eine einzige.

Es scheint, das letzte Mal, als ich ihn gesehen habe...

...war wirklich das letze Mal.

Das letzte Mal... Du bist zu jung, um das Leben so zu sehen.

Du bist in dem Alter für erste Male.

Wie, als du entdeckt hast, dass du Mama wirst.

Ich bin zur Toilette gerannt, um mich zu übergeben.

Ich warte seit Wochen, Monsieur Blake.

Schreib ihm!

-Was? -Schick ihm einen Brief oder eine SMS.

Um ihm was zu sagen?

Was du empfindest. Sag ihm,

was er dir bedeutet.

Sprich mit ihm über das Kind, das du in dir trägst, das auch seins ist.

Ohne Wut oder Vorwürfe.

Ich kann dir helfen, wenn du willst.

Ich garantiere für nichts,

aber es ist den Versuch wert.

Einverstanden.

Stimmt was nicht?

Ich mache mir Sorgen um Madame.

Schon vor Ihrer Ankunft war sie nicht in Form,

aber seit ein paar Wochen ist es noch schlimmer.

Ich habe wirklich Angst um ihre Gesundheit.

Sie sah sehr traurig aus in den letzten Tagen.

Ich weiß nicht mehr weiter. Sie isst nicht mal mehr.

Ja?

-Kann ich Sie sprechen? -Nein, später, Monsieur Blake.

Erlauben Sie mir, darauf zu bestehen.

Ich habe später gesagt.

Odile und ich sind beunruhigt Ihretwegen.

Warum beunruhigt?

Wegen Ihrer Gesundheit.

Niemand ist um diese Jahreszeit in Form.

Ich glaube, der Grund ist ein anderer.

Sind Ihre Geldprobleme so schwerwiegend.

Das geht Sie nichts an.

Es ist nicht mein Wunsch, mich in Ihre Angelegenheiten einzumischen.

Und doch tun Sie es.

Ich glaube, das ist meine Pflicht.

Wir können Lösungen für Ihre materiellen Probleme finden,

aber Sie sollten einen Arzt sehen.

Nehmen Sie Hilfe an.

Weil Sie nicht nur Finanzexperte sondern auch noch Arzt sind?

Lassen Sie mich bitte allein. Ich möchte Sie heute nicht mehr sehen.

Madame, hören Sie mir bitte zu...

Madame.

Madame?

-Sie wagen es, mich zu drängen? -Sie lassen mir keine Wahl.

Ich habe Ihnen befohlen zu gehen!

Mein Gewissen würde mir das nicht verzeihen.

Ihr Gewissen wird nicht Ihren Lohn bezahlen.

Ein weiterer Schritt und ich entlasse Sie.

Wir hätten beide viel zu verlieren,

Sie und ich.

Gehen Sie.

Bitte. Lassen Sie mich allein.

Dieses Mal zwingst du mir nichts auf.

Ich will nichts mehr von dir hören.

Es tut mir Leid, sie will Sie immer noch nicht sehen.

Es ist meine Schuld, ich fühle mich für Ihren Streit verantwortlich.

Aber Sie sind an nichts schuld.

Ich habe mich in ihr Zimmer gedrängt.

Im Gegenteil, ich schulde Ihnen sehr viel, Ihnen und Madame.

Danke.

Sie hat Besuch und hat mich gebeten, Sie daran zu hindern, hinzugehen.

-Wen trifft sie denn? -Das hat sie nicht gesagt.

Zwei Männer in Anzügen. Vielleicht von der Bank.

Ich werde mich nicht einmischen, das verspreche ich Ihnen,

aber erlauben Sie mir hinaufzugehen, um mich auszuruhen.

Sie werden mich doch nicht etwa

vor Ihrem Kater zu Boden ringen wollen?

Danke.

KAUFANGEBOT FÜR DAS GUT BEAUVILLIER

Verzeihen Sie mir.

Welches Stück hören Sie?

Es tut mir Leid, ich...

Welches Stück?

François und ich haben es geliebt.

Diane und ich haben es auch sehr geliebt.

Das hätte ich nicht tun dürfen, es tut mir aufrichtig Leid.

Das muss es nicht.

Als Sie Ihre Frau verloren haben...

...sind Sie da umgezogen?

Ich habe daran gedacht, aber ich bin geblieben.

Ich wollte, dass sich nichts ändert.

Ich habe so reagiert wie Sie.

Ich habe daran festgehalten, so lange ich konnte...

...aber ich habe keine Wahl mehr.

Eine Frau, die ich sehr bewundere, hat mir einmal gesagt,

dass man immer die Hoffnung bewahren muss,

selbst wenn man nicht mehr daran glaubt.

Hör doch auf so zu zappeln.

Schon gut, ich bin fast fertig.

Gut, dann komm runter.

von hier oben bist du ganz klein. Man würde meinen, ein Kobold.

Weißt du, was der Kobold dir sagt?

Ja.

Andrew, sprich mit mir!

Bitte sag was!

-Was sagst du? -Sag meiner...

Andrew.

Meiner... kleinen Sarah,

dass ich sie liebe

und dass ich bedaure, dass ich nicht wusste, wie ich...

...mehr für sie tun konnte.

Das wirst du ihr sagen. Dafür wirst du leben!

Andrew, bleib bei mir!

Andrew, bleib hier.

Andrew!

Erkennst du mich wieder?

Sie sind...

das Warzenschwein.

Oder bist du...

...der Kobold?

Du bist blöd.

Ich dachte, du wärst tot.

Bist du wirklich wieder bei Verstand?

Ich weiß nicht.

Stell mir eine Frage.

Was ist das Lieblingsgericht von Madame Odile?

Gebratene Entenbrust mit Pfifferlingen,

aber dir wäre es lieber, dass sie dich verschlingt.

Schon gut.

Red nicht weiter, du bist wieder unter uns.

Wie fühlst du dich?

Wie ein Mann, der tief gefallen ist.

Die Ärzte sagen, dass du wieder wirst.

Alle haben dich besucht, sogar Madame.

Aber du warst ganz weg.

Wie lange war ich denn abgetreten?

Fast zwei Wochen.

Und das heißt weggetreten, nicht abgetreten.

Danke, Philippe.

Wofür?

Dafür, mich daran zu erinnern, dass ich leben sollte.

Vorher...

...hat der Tod mir keine Angst gemacht.

Du hast dich nicht rennen sehen, als ich auf dich geschossen habe!

Wer das Leben satt hat, rennt nicht so schnell.

Ich bin froh, dass du wieder da bist.

Das Schloss ist ohne dich nicht dasselbe.

-Guten Morgen, Monsieur Blake. -Was für ein Empfangskomitee!

Willst du meinen Arm?

Wenn ich meine Perücke und meinen Lippenstift tragen würde,

nichts dagegen.

Aber so, vor allen...

Können wir zusehen, die Post zu öffnen, Monsieur Blake?

Wir haben über eine Stunde Verspätung.

Sie haben schon wieder eine Million gewonnen.

Werfen Sie das in den Müll.

Ich hatte geglaubt, ich würde Sie nie wiedersehen.

Man muss manchmal vorsichtig sein, was man für das letzte Mal hält.

Bald ist Weihnachten.

Ich hätte gerne, dass wir das alle zusammen feiern.

Was sagen Sie dazu?

Sie fragen mich nach meiner Meinung?

Fordern Sie Ihr Glück nicht heraus.

Hat Mephisto Ihre Küche nicht geschmeckt?

Er ist seit drei Tagen verschwunden.

Machen Sie sich keine Sorgen, ich werde ihn mit Philippe suchen.

Wir werden ihn finden, das verspreche ich Ihnen.

Danke, Andrew.

Ich habe mehr schlechte Nachrichten.

Während Sie im Krankenhaus waren, war Madame Berliner wieder da.

Sie trug einen Ring, den Madame ihr wohl verkauft hat.

Einen schönen Smaragd, den Monsieur François ihr geschenkt hat.

Ich habe ihn wiedererkannt, Ich habe ihn oft genug gereinigt.

Arme Madame. Das regt mich auf.

Diese Hyäne hat es gewagt?

Sie hat sich nicht geschämt, mit ihrer Beute herumzustolzieren.

Was für ein Skandal.

Philippe war auch wütend.

Philippe?

Ja, und? Ich nenne... ich nenne Sie ja auch Andrew!

Machen Sie sich nicht lustig. Ich bin schon traurig genug,

mit meinem verschwundenen Kater und Madame!

Um nicht von Ihnen zu sprechen. Wir dachten, Sie wären tot.

Sie haben mir auch sehr gefehlt, Odile.

Ich weiß, dass Sie mir Jerry gebracht haben.

Danke dafür.

Niemand außer Ihnen wäre so aufmerksam gewesen.

Ich suche überall nach Ihnen!

Es sind Makler gekommen, Madame hat Unterlagen unterschrieben.

-Um das Gut zu verkaufen? -Ich glaube, ja.

Komm mit mir. Und bring dein Gewehr.

Entschuldigen Sie, meine Herren!

Ich muss Sie bitten,

die Unterlagen zurückzugeben, die Madame Beauvillier unterschrieben hat,

sonst kommen Sie hier nicht raus.

-Ist das eine Drohung? -Ein Versprechen.

Diese Transaktion geht Sie nichts an.

Also, verziehen Sie sich.

Gib mir den Vertrag, Anusöffnung!

Andrew, der Ausdruck lautet Arschloch.

Anusöffnung ist zu technisch.

Ist doch egal.

Das ist nicht der Wilde Westen, Blödmann.

Deine Kutsche ist durchlöchert, Cowboy.

Glaubst du wirklich, jemanden wie dich zu töten bereitet mir Probleme?

-Denk gut nach. -Andrew?

Willst du ihn wirklich umlegen?

Ich kenne einen Ort, um die Leiche zu vergraben.

-Wir können reden... -Der Vertrag.

Scheiße, für eine Provision werde ich nicht sterben!

Ich habe ihn.

Sie sind ja völlig hirnverbrannt!

Was heißt das denn, völlig hirnverbrannt?

Setz deine Sturmhaube auf.

Warum habe ich die grüne?

Das ist doof, damit sehe ich wie ein lebender Toter aus.

Ich wollte so eine wie deine...

Die hat mehr Klasse, damit sehe ich wie ein Kommandosoldat aus.

Die kratzt!

Jetzt habe ich deine englischen Läuse.

Ich warne dich, wenn sie nackt ist, kotze ich.

Aber was machst du denn?

Sie nicht schreien!

Das ist ein Überfall.

Habt Mitleid! Fresst mich nicht auf!

Sie auffressen?

Ihr seid Außerirdische.

Ihr werdet mir das Gehirn aussaugen.

Da gibt es nicht viel Gehirn zu fressen...

Wir wollen nichts fressen. Wir wollen den Schmuck!

Den Schmuck?

Si, Señorita. Sonst, großes Problem.

Vale, vamos, venga! Den Schmuck!

Aber... Ich nix wollen pistolero!

Sie lügen! Andere Schmuck!

Wo sein? Schnell! Wo?

Pronto!

Wenn Sie „Hallo, polizia!“,

porca miseria.

Wir kommen zurück und very hot für deine Ohren!

Comprende mucho?

Vergessen nosotros.

Wenn reden, ich come back und kolossal Apokalypse!

Danke schön!

Was machst du?

Kommando vertrau mir.

Kommando vertraue mir. Scheiße was?

Sie wird allen erzählen, dass Marsmenschen ihr Geld gegeben haben.

Was ist los?

Warum übergibst du dich?

Sie war doch gar nicht nackt!

Ich hatte Angst.

Ich hatte richtig Angst.

Du bist wirklich irre.

Ist das schlimmer als hirnverbrannt?

Philippe, ich muss dir etwas gestehen.

Ich war nie wirklich ein richtiger Butler.

Das dachte ich mir.

Du bist ein elender Spion, den der MI6 loswerden wollte.

Und wer hat den Jackpot?

Natürlich ich.

Ich bin Chef eines Unternehmens in England.

Das ist mir sowas von egal.

Du könntest ein Marsmensch sein, ich wäre trotzdem dein Kumpel.

-Wir sind doch Kumpel, oder? -An dem Punkt besteht kein Zweifel.

-Was ist? -Ich bin's, Andrew.

Es tut mir Leid, Sie zu stören, aber ich habe Neuigkeiten von Mephisto.

Ich muss Ihnen etwas enthüllen.

Hören Sie auf mit Ihren Enthüllungen.

Geht es ihm gut?

Es geht ihm sehr gut.

Er ist...

...Mutter geworden!

Odile, beruhigen Sie mich.

Sie kennen doch den Unterschied zwischen Jungen und Mädchen?

Jedenfalls war es nicht sein Winterfell, das eine Kugel aus ihm gemacht hat.

Sind die niedlich!

Wenn ich den Weihnachtsmann treffen würde, würde ich ihn um...

...ein Zimmer für das Baby bitten.

Und darum, dass ich hierbleiben und mit Ihnen arbeiten könnte.

Also ich...

Ich würde ihn um zehn Jahre weniger und Mut bitten.

Aber das hat er wohl nicht im Sack.

Bei mir wäre es eine letzte Mahlzeit mit meinem Vater und meiner Mutter.

Wir haben immer viel geredet. Ich habe ihnen so viel zu sagen.

Und dann ein Abend wie dieser

mit meiner Frau und meinen Kindern, wenn...

...ich welche hätte.

Was machen Sie alle hier im Dunkeln?

Wunschzettel für den Weihnachtsmann.

Ein starkes Programm.

Wer weiß, was er uns bringen wird?

Zumindest denen von uns, die brav waren...

Wenn du redest, enthaare ich dich...

Okay, wir machen halbe-halbe, aber du verpfeifst mich nicht!

Manon? Was machst du draußen bei dieser Kälte?

Ich war in der Garage.

Es hat funktioniert! Ihre Idee, sie hat funktioniert!

Justin hat mir eine Nachricht geschickt.

Was sagt er denn?

Dass er es bedauert, dass er Angst bekommen hat...

Dass er mich liebt! Sie hatten Recht.

Das ist wundervoll.

Sie sind großartig.

Ihre Tochter hat wirklich großes Glück, Sie zu haben.

Aber es ist doch gar nicht Teestunde.

Deswegen bin ich nicht hier.

Gewähren Sie mir einen Moment?

Mit Vergnügen.

Sie werden mir aber doch nicht Ihre Kündigung einreichen?

Frohe Weihnachten.

Vielen Dank!

Sie sind ein Mann voller Überraschungen, Monsieur Blake.

Konventionen, Termine, Zeitungen bügeln... das ist alles nicht Ihr Ding.

Heute sind es vorgezogene Weihnachten.

Was ist das?

Nein, ich kann nicht.

Es ist nicht das, was Sie sich vorstellen.

Haben Sie eine Ahnung, was ich mir vorstelle?

Aber durch welches Wunder...

Wunder kann man nicht erklären.

Ich bin sicher, dass eine gebildete Frau wie Sie das verstehen wird.

Wären Sie bereit, mit mir in Ihrem Park spazieren zu gehen?

Muss ich mich auf etwas gefasst machen, Monsieur Blake?

Glauben Sie an den Zufall, Nathalie?

Sie machen mir Angst.

Das sagen mir zurzeit viele Leute.

Wissen Sie, warum ich hier bin, Madame Beauvillier?

Für eine Probezeit?

Nennen Sie mich nicht mehr Nathalie?

Ich habe Sie belogen, Nathalie.

Ich habe meine Frau Diane hier kennen gelernt.

An einem Sommerabend

haben wir unsere Initialen hier eingeritzt...

Und ich habe versucht, mit meinem Messer

ein Herz darum herum zu formen.

Aber ich war nicht gut darin.

Daher sieht es aus wie...

...eine Kartoffel.

Ich hatte mir schon gedacht, dass Sie kein Butler sind.

Haben Sie gefunden, was Sie sich von Ihrer Rückkehr hierher erhofft hatten?

Ich habe viel mehr gefunden.

Wollen Sie weggehen?

Das weiß ich noch nicht, ich will es eigentlich nicht.

Aber das hängt nicht nur von mir ab.

Sie hingegen werden nicht weggehen.

Wie meinen Sie das?

Bitte sehr.

Damit lässt sich ein schönes Feuer anzünden.

Ihr Landsitz ist nicht mehr zu verkaufen.

Das Unterhalten eines Gästehauses ist absolut nicht meine Kernkompetenz.

Ein Geschäft zu leiten dagegen schon.

Lassen Sie mich Ihnen bitte helfen.

Aber wie haben Sie...

Ich habe bloß Cowboy gespielt.

Das entspricht meinem geistigen Alter, nicht wahr?

Ich weiß nicht, wen Madame eingeladen hat,

aber es werden viele.

Wenigstens wird uns das endlich die Gelegenheit geben

deinen Justin kennenzulernen.

Die Sprechanlage! Philippe, kümmerst du dich darum?

Er ist im Keller, und ich habe die Hände im Teig.

Gehen Sie!

Ich gehe schon.

Schließlich bin ich immer noch in der Probezeit!

Frohe Weihnachten, alter Knabe!

Guten Tag, Andrew.

Wie schön euch zu sehen, ihr kleinen Geheimniskrämer!

Ich warne dich, Richard, heute stehe ich dir nicht zu Diensten.

Wie schade. Ausnahmsweise hattest du mir mal gehorcht!

Ich weiß nicht, ob du dein Geschenk verdient hast.

Ich will nichts von dir, du hast einen miserablen Geschmack.

Aber ich wette, dass dir dieses gefallen wird.

Ach, ja?

Was würdest du sagen,

wenn deine kleine Sarah dich bald besuchen käme?

Sehen Sie ihn sich an, er ist ganz gerührt!

Meine Tochter kommt bald!

Wir wissen Bescheid, Monsieur Blake.

Auch wir haben ein paar Tricks auf Lager!

Endlich kann ich Ihnen die ganze Wahrheit über diesen Mann erzählen.

Glauben Sie kein Wort von dem, was er sagen wird.

Sagen Sie mir, Andrew, wollen Sie Ihr Geschenk nicht jetzt gleich?

Sarah.

Meine Tochter Sarah.

-Willkommen. -Sehr erfreut.

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