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Danke.
Komm runter! Tommy! Mami ist da!
Mami!
- Hi! - Weift du, wer das ist?
Hi, Lilly. Ich bin deine Mum.
Willkommen zuhause.
Mami, ich muss dir zeigen, was ich gebastelt habe.
Was denn? Was hast du gebastelt?
Hier! Es ist ein FunkgerÄt.
- Hast du das allein gemacht? - Ja.
Ist noch nicht fertig, aber dann kann ich mit dir in Afghanistan reden.
So was hÄtte ich in deinem Alter nie hinbekommen.
Wirklich beeindruckend, Tommy.
Ich bringe die Tasche in dein Zimmer.
Diese Narben verraten viel uber dich.
Und was? Dass ich als Ă rztin in den Krieg ging und als Soldatin wieder zuriickkehrte?
Nein, nein.
Die meisten Narben hast du vorne. Nicht auf dem Ricken.
Das sagt mir, dass meine Frau sich der Gefahr immer stellte.
Sie ist nie weggelaufen.
Sie ist eine Heldin.
Denkst du wirklich so uber mich?
Eine Heldin? Ich zog in den Krieg, nachdem ich unsere Tochter zur Welt brachte.
Diesen Streit, den wir hatten...
- Das hast du ja noch nie gemacht! - Tut mir leid.
Ich habe nicht gesagt, dass es mir nicht gefallen hat.
Mami?
Mami?
Hast du im Krieg auch gekÄmpft?
Oh, hallo, Schatz. Alles okay?
Was ist das?
Das ist ein Tiki-Totem. Habe ich aus Hawaii mitgebracht.
Die Einheimischen sagen, dass es Gliick bringen soll.
Hallo.
Hey.
Sie hat deine Augen.
Okay. Ich lass euch zwei alleine.
Hey. Bye-bye.
So, jetzt wird geschlafen.
Tommy, was machst du hier?
Ich pass auf Lilly auf, Mum.
Komm, ich bring dich wieder ins Bett.
Du solltest Dads Buch iiber Hawaii lesen.
lch darf seine Blicher erst lesen, wenn er fertig ist.
Lies es heimlich. Er versteckt es in seinem Arbeitszimmer, hinter seinem neuen Buch.
- Er schreibt ein neues Buch? - Ja, ein Kinderbuch.
Komm jetzt, du gehĂžrst ins Bett.
Wir schaffen es bestimmt noch zu deinem Klavierunterricht, Emma.
Ich spiele kein Klavier mehr.
Es hat dir doch solchen SpaR gemacht!
Du weiRt doch, wie Teenager sind.
Sie lieben, was sie hassten, und hassen, was sie geliebt haben.
Uns eingeschlossen. Hr zu, wir kéÄnnen doch den Bus nehmen.
Nein, das habe ich gleich.
Da bin ich mir nicht so sicher.
BETRETEN VERBOTEN
Da ist mein Schraubenschliussel also!
Willst du mir mit dem Auto helfen?
Arbeitest du am FunkgerÄt?
Es funktioniert schon viel besser. Ich rede mit Daddy, wenn er schlÄft.
Das ist doch iiberhaupt nicht méglich.
Tommy, Fantasie zu haben, ist was Gutes, aber lÄgen nicht.
Tesla sagte, eines Tages k6nnen wir mit Menschen aus anderen Dimensionen reden.
Jetzt gib mir den Schraubenschlissel, okay?
Kannst du mir eine VerlÄngerung bringen?
Klar, bin gleich wieder da.
Tom! Tom, hÄr auf, das ist Wasserverschwendung!
TOMMYS LABOR BETRETEN VERBOTEN
Biene!
Okay.
Keine Angst. Keine Angst.
Wo hat Dad deinen EpiPen? Okay.
Okay. Bereit?
Okay. Alles gut?
Notrufzentrale, wie kann ich Ihnen helfen?
Hi! Hi, ich habe einen Notfall. Mein Sohn hat eine Bienenallergie und er wurde...
Mir geht's gut, Mami. Du kannst wieder auflegen.
- Einen Moment. - Klar.
Tommy, du musst ins Krankenhaus.
Beim letzten Mal ist Dad auch nicht gefahren.
Ist er nicht?
- Es war falscher Alarm. Tut mir leid. - Kein Problem.
Du sagst mir, wenn es dir schlecht geht. Okay?
Tommy, ist dir eben in der Garage der viele Sand und das Wasser aufgefallen?
Ich will dir Dads Arbeit zeigen, bevor er aus der Stadt zuruckkommt.
Tommy, das nennt man "herumschniffeln".
Das nennt man "Interesse an der Arbeit seiner Eltern".
Wusstest du, dass DÄmonen Besitz von Menschen ergreifen kénnen?
Das ist eine Medina. Eine Frau ohne Gesicht. Dad sagt, ihr Name ist Akila.
Tommy, mir gefÄllt es iberhaupt nicht, in Dads Sachen herumzust6bern.
lch mache so schnell ich kann, damit du kein schlechtes Gewissen haben musst.
Das sind Nachtmarschierer. Ein Blick in ihre Augen und du bist fur immer verdammt.
Sieh mal. Das sind Zauberspriche.
Ein ganzes Buch mit hawaiianischen GesÄngen.
Eine Kahuna hat mich mit einem Schutz-Zauber belegt.
Schon gruselig dieses Zeug, oder?
Wenn man das sieht, versteht man, wieso ich etwas fur Kinder schreiben m6chte, oder?
Tommy, lÄsst du uns bitte kurz allein?
Ethan, du bist Professor in Oxford und sollst die friihe polynesische Geschichte
und hawaiianische Kultur lehren. Wie kommst du darauf, ein Kinderbuch zu schreiben?
Na ja, sieh dir das an... All diese Dinge...
haben fur uns keine grofge Bedeutung.
Wir nennen sie, wie die Einheimischen sie benannt haben.
Und am Ende des Tages ist es bloR Zeug, das wir irgendwie faszinierend finden.
Wir studieren sie, als wlrden wir Insekten sezieren.
Hier. Das ist Marley. Ich traf sie auf meiner Forschungsreise nach Hawaii.
Ich gab vor, ihr zu glauben, als sie mir erzÄhlte, woran sie glaubte.
Ich bekam die intimsten Geschichten aus ihr heraus. Und wofÄr?
Um es an die Menschheit zu verkaufen.
Wenn es Menschen interessiert, wie sie die Welt sieht, ist es doch was Sch6nes.
Man bringt die ganze Welt dazu, Hawaii zu erkunden.
Und dann werden aus Dingen, die ihr wichtig sind, billige Touristenattraktionen gemacht,
das ist doch nichts SchO6nes!
lch méchte wieder zuruick.
lch mÄchte all diese Artefakte zurickgeben und...
vielleicht wurde es dir auch gut tun. Uns allen.
Es wird unser Familienurlaub.
Du hast nie jemanden ausgenutzt.
Ich bin gerade erst zuriick. Ich hab's vermisst.
lch weiB.
Tommy, was machst du da?
Das ist ein Zauber, der mich vor schlimmen Dingen beschlitzt.
Die Kahuna brachte ihn mir bei.
Dir wird nichts Schlimmes passieren. lch beschUtze dich doch.
Ich habe dich lieb. Lass uns was essen.
Wusstest du, dass DÄmonen Besitz von Menschen ergreifen kénnen?
Wir miussen uber Tommy reden. Ich mache mir Sorgen um ihn.
Verzeihen Sie, dass ich stOre. Aber Sie sind nicht verrickt, okay?
Wie bitte?
Hier ist meine Karte.
RICHARD TURNER PARANORMALER ERMITTLER
Aber sagen Sie nicht, dass ich sie Ihnen gegeben hab.
Es wÄre nicht gut fur das GeschÄft, wenn die Patienten merken wlirden,
dass sie gar keine Patienten sind.
Wissen Sie...
Ich spre etwas Omin6ses,
das Ihr Zuhause umgibt.
Rufen Sie mich an, wenn es Sinn fur Sie ergibt.
Mrs. Cormack, Sie kénnen jetzt reingehen.
VERBĂ NDE KONNEN NICHT ALLE WUNDEN HEILEN
HABE EMMA ZU IHRER MUM GEBRACHT
Izzy, was soll das werden?
lch kam gerade vom Arzt und fand das hier. lch méchte wissen, wer es war und warum...
Tommy. Es war Tommy. Er war es, kurz bevor du wiedergekommen bist.
Was? Wieso?
lch weifR es nicht. Vielleicht will er Aufmerksamkeit.
Tommy!
Tommy, hast du die ganzen Bilder umgedreht?
lch werde es herausfinden.
Los, Tommy, komm mit.
lch weif noch, wie du zum ersten Mal sagtest, dass du Klavier spielen willst.
Wir waren im Einkaufszentrum und vor einem GeschÄft spielte ein Pianist.
Du bist stehen geblieben und hĂŠrtest ihm zu.
Wir sagen dort 20 Minuten.
Als er aufhÄrte, hast du zu mir gesagt: "Das werde ich auch lernen, Mami."
Du nanntest mich zum ersten Mal "Mum".
Erinnerst du dich?
Emma! Emma, was hast du getan?
Ethan?
Ethan!
- lzzy? - Ruf die Feuerwehr!
Was ist denn los?
Was... Wo.
Wo ist Emma?
Nein, nein, nein! Ich ruf die Feuerwehr!
Izzy, warte! Was ist denn passiert? Was ist los?
Emma?
Emma?
Emma?
Emma?
- Wo ist Emma? - Sie ist bei inrer Mum.
Hast du die Notiz nicht gesehen?
- Nein, sie, sie hasst es dort. - Sie wollte nicht, dass ich es dir sage.
- Wo ist Emma? - Sie ubernachtet bei einer Freundin, okay?
- Nein! Nein! - Sie ist bald achtzehn.
- Was sollte ich denn... - Nein, darum geht's nicht!
Komm, ich muss dir was zeigen!
Es ist auf der Uberwachungskamera.
Und?
Emma war da. Ich habe doch mit ihr geredet.
Was war das?
Das ist blofR das Licht vom Fenster.
Das Klavier, du hast es auch gehÄrt, oder?
- LÄg mich nicht an! - Izzy, Izzy, beruhige dich.
Wieso sagt du mir nicht, was in Marja passiert ist?
Das hat nichts damit zu tun!
Nimmst du deine Tabletten?
Ja! Aber es waren keine Halluzinationen!
Hr zu, wieso machen wir nicht doch zusammen den Familienurlaub?
- Eine Auszeit wirde dir bestimmt gut tun. - Ich bin nicht gestresst, Ethan!
Der Arzt hat gesagt, dass...
Hast du das gesehen?
Da!
Das war bloB Tommy. FÄr mich wirkst du sehr gestresst.
Siehst du.
Ich fahre erst, wenn ich weiB, was hier los ist.
Okay.
Hallo, Elizabeth.
Woher wussten Sie, dass ich es bin?
Ich habe gespurt, dass Sie Hilfe brauchen.
Hier kénnen Sie alles aufbauen.
Durfte ich Sie bitten, dass wir vorher die FormalitÄten klÄren? Das ist...
Mein Mann glaubt, dann wÄre es einfacher, sich auf das Ubernatiirliche zu fokussieren.
Oh, natlrlich!
- Danke. - Hallo?
Ethan. Ich bat Richard, hier eine Séance abzuhalten.
Guten Tag, ich bin Richard Turner. Das ist Hugh, mein...
- Mhm, ja. Kénnen wir uns kurz unterhalten? - Ja.
Ich bin gleich zuriick.
- Wer sind diese MÄnner? - Hr zu...
Ich habe Richard beim Therapeuten getroffen. Er merkte sofort, was mit mir nicht stimmte,
ohne dass ich was sagen musste. Ich rief ihn an und er bot mir seine Hilfe an.
Dieser Stalker macht sich an Frauen mit psychischen Problemen ran,
in der Praxis eines Psychologen?
Bist du etwa eiferslchtig? Richard ist schwul!
lch weiR, dass das alles keinen Sinn fur dich ergibt.
- Und ehrlich gesagt, fur mich auch nicht. - Nein, nein, es macht Sinn!
Er bezahlt die Arzthelferin, um Patienten-Informationen zu bekommen.
Er speichert deine Nummer im Handy ab und sieht, wenn du anrufst.
Und dann dreht er dir irgendeinen spirituellen Hokuspokus-Zauber an!
Ich erwarte nicht, dass du es verstehst, aber ich mÄchte, dass du respektierst...
Ich schmeife die beiden jetzt aus meinem Haus!
Nein! Der Besuch beim Psychologen war fur dich. Das hier ist fur mich.
Und du wirst das respektieren!
- Ich schlafe mit den Kindern im Hotel. - Komm schon, Ethan! Jetzt Ubertreibst du!
Ich Ubertreibe hier? Seit du wieder zuriickgekehrt bist, ist alles chaotisch.
Und ich bin der, der Ubertreibt?
Emma! Tommy?
lch muss mich entschuldigen.
Bitte, das miussen Sie nicht. So was kann fur eine Familie sehr schwierig sein.
Setzen Sie sich.
Ich werde versuchen, so gut wie mÄglich mit Innen zu kommunizieren.
Wenn Ihnen was auf dem Herzen liegt, kÄnnen Sie mir dabei Fragen stellen.
Bei was?
Werden Sie sehen. Hugh wird alles von dort aus aufnehmen.
Die Nachtsichtkamera erkennt Ectoplasma, eine Substanz, die Astralkérper absondern.
Die "White Noise" Maschine fÄngt Frequenzen ein,
die fur das menschliche Ohr kaum hérbar sind.
Manchmal finden wir etwas, aber es funktioniert nicht immer.
Und vergessen Sie nicht, was auch immer passiert, bleiben Sie ruhig.
Bleiben Sie sitzen.
Und vermeiden Sie kĂžrperlichen Kontakt mit einer Erscheinung.
Das ist gefÄhrlich.
Jemand ist hier.
Eine Frau.
Eine Frau, die hier gelebt hat. Sie hat eine Verbindung zu diesem Haus.
Was will sie?
Dieses Haus ist... Sie ist sehr verÄrgert. Irgendetwas stimmt nicht.
- Sie will. - Was will sie?
Richard, sind Sie okay?
Der DÄmon ist in mir!
Ich spure hier eine PrÄsenz.
Und was will sie?
Etwas Dunkles.
Ihre Familie ist in groRer Gefahr.
Dieses Haus braucht eine Reinigung!
- Kénnen Sie das tun? - Er muss sich ausruhen.
- Oh, danke. - Wir kommen an einem anderen Tag wieder.
- Ethan. - Ja?
Ethan, ich habe Beweise, dass ich...
Wofiir, lzzy?
Was...
Komm schon, Izzy, was soll das?
- Hallo? Bist du noch dran? - Ja.
Ich bin noch dran.
Ethan, du hattest recht.
Du hattest mit allem recht. Ich...
Bitte komm zuriick, damit wir reden kénnen.
Es war dumm von mir.
Wir waren noch nicht weit weg.
Ich liebe dich und werde dich niemals im Stich lassen.
Und was jetzt?
Unsere Koffer sind gepackt.
Jetzt packst du deinen.
Und dann fliegen wir in den Urlaub.
Emma, holst du den Schlilssel aus dem Briefkasten?
Du wirst es mÄgen. Es ist wundersch6n hier.
Stimmt's, Tommy?
Trautes Heim, Gliick allein.
- Du kannst es nicht aussprechen. - Humu nuku.
- Falsch. - Dann sag du's.
Humu humu nuku nuku apua'a.
Das hast du dir ausgedacht.
Nein, das ist ein Fisch. Ich zeig ihn dir in der Lagune.
Gut.
Wieso gehst du nicht mit deiner Schwester? Das wird lustig.
Dann muss ich an den Bienen vorbei.
Die Bienen bleiben in ihrem Bienenstock.
Du kannst auch durchs Haus gehen.
Mal sehen, wie hoch ich komme.
Whoa!
Mami, hast du meine Dominosteine gesehen?
Tommy, wieso hast du die Familienfotos umgedreht?
Du kannst es mir ruhig sagen.
- Habe ich nicht. - LÄg mich nicht an!
Du verheimlichst mir doch was! Sag's mir! Was geht hier vor sich?
Mit wem redest du nachts uber dein FunkgerÄt?
Ich habe dich in deinem Zimmer gesehen.
Du sagtest, eine Kahuna hat dich mit einem Schutz-Zauber belegt.
Was ist da passiert?
Sag's mir! Es ist wichtig, Tommy! Was verheimlichst du vor mir?
Es tut mir leid. Tut mir leid. Schatz, es tut mir leid.
Tut mir leid.
Wir reden spÄter weiter, wenn du dich beruhigt hast. Okay?
- Hi! - Hi!
Wo willst du hin?
Ethan, ich hab Dinge gesehen. Halluzinationen.
Und es liegt nicht an der PTBS, ich nehme meine Pillen.
Woher weifBt du, dass es nicht an der PTBS liegt? Ich meine, das wiirde alles erklÄren.
Tommy erzÄhlte von der Kahuna. Ich habe mir keinen Gedanken gemacht,
aber vielleicht weif sie, was los ist. Vielleicht ist sie schuld daran.
Izzy, du bist gerade aus dem Krieg gekommen und du bist...
Rede ruhig weiter.
Du bist meine Frau!
Und weil ich eine Frau bin, muss es eine Belastungsst6rung sein?
Du hast mich deine Heldin genannt.
Die bist du! Und das hat auch nichts damit zu tun, dass du eine Frau bist.
Sondern damit, wer du nun mal wirklich bist.
Verstehst du nicht, du stellst dich Gefahren, als kĂžnnten sie dir nichts antun.
Das ist die Sache mit dem Krieg.
Er hinterlÄsst immer Narben und nicht alle sind krperlich sichtbar.
Ich suche diese Kahuna, das ist keine Belastungsst6rung!
Okay! Okay, aber sie ist jetzt nicht da.
Wir fahren morgen fruh hin. Und ich komme mit dir.
Was auch immer nicht stimmen sollte, wir werden es als Familie l6sen.
Komm her.
Petey?
Petey, raus mit dir, mein Junge.
Petey, raus mit dir!
Hey, wir haben Petey doch zuhause gelassen mit dem Dogsitter. Schon vergessen?
Jetzt schlaf weiter, Schatz.
Tommy, was ist los? Warum bist du wach?
Mum...
Ist das von der Kahuna?
Wir gehen morgen zu ihr.
Tommy?
Es ist bloR dieses dÄmliche Tiki-Totem. Mir macht es auch Angst.
Darf ich heute bei euch schlafen?
Natlrlich darfst du.
Guten Morgen!
Es ist meine letzte Chance, Magie zu praktizieren, bevor ich es zuruckgebe.
Aber keine Sorge, es funktioniert nur, wenn man bestimmte KrÄuter verbrennt.
Darf ich?
Klar.
- Was stimmt mit dem Jungen nicht? - Mami!
lch rede mit ihm.
Tommy, wo willst du hin?
Tommy, wo bringst du mich hin?
Was siehst du da, Tommy?
- Er sagt, du sollst ins Wasser gehen. - Wer?
lch darf es nicht sagen.
Er will dir zeigen, warum Emma keine Angst mehr vor dem Wasser hat.
Okay. Du bleibst hier, Tommy.
Irgendwas hat mich gebissen, Tommy!
Ethan, in der Lagune waren drei Leichen. Wir mussen hier verschwinden.
Ich rufe die Polizei. Such du nach Emma.
Emma?
Izzy, hast du Emma gesehen? Ich kann sie nirgendwo finden.
- Hast du drauRen nachgesehen? - Ja!
- Emma? - Emma?
- Emma? - Emma, Schatz, wir reisen ab.
Ist das ein Telefon?
Ja.
Es kommt aus dem Keller. Bleib hier und ruf die Polizei.
Hallo?
Mum?
- Emma! Emma, wo bist du? Geht es dir gut? - Mum, bitte, hilf mir.
Hier ist ein Mann, er will, dass du dem GerÄusch des kochenden Wassers folgst.
Emma, sage mir, was du erkennen kannst.
HOrst du es? Bitte...
Ja.
- Ich kann es h6ren. - Folge dem GerÄusch.
Ich habe das kochende Wasser gefunden.
Er will, dass du dich auf dem Tisch festbindest.
Emma, sag mir, was du um dich herum siehst.
Bitte, Mum, er tut mir sonst weh. Er will, dass du dich auf dem Tisch festbindest.
Sag diesem Mann, dass ich mit ihm reden will.
Er wird mir wehtun.
Sag ihm, ich werde seine Instruktionen befolgen, wenn ich mit inm geredet habe.
Emma? Emma, bist du noch dran?
Wieso tust du so was?
Nimm die Maske ab. Sie ist aus dem Arbeitszimmer deines Vaters.
lch wollte sehen, wie sehr du mich liebst. Ob du dein Leben fÄr mich opfern wlrdest.
Natlirlich wurde ich das!
Aber du hast dich nicht auf dem Tisch festgebunden.
Emma, hier ist etwas Schreckliches passiert. Wir mussen verschwinden.
Leg dich auf den Tisch.
Beweis mir, dass du mich liebst. Mir vertraust.
Ich hére mir das nicht mehr an. Wir gehen jetzt.
Wieso machst du immer noch Frihstiick?
Hast du die Polizei gerufen?
Ja. Sie sind auf dem Weg.
Aber du hast Emma gefunden.
Sie war nicht wirklich in Gefahr. Okay, wir fahren jetzt.
Sag deiner Tochter, sie soll packen, und ich hole Tommy.
Tommy, ich will, dass du mit Mum redest.
Sie will dich von hier wegbringen.
- Tommy? Kannst du mich héren? - Ja, ich hÊre dich.
Tommy, wir gehen!
Aber Daddy will mit dir reden.
Ich habe deinen Dad gerade in der Kiiche gesehen.
Izzy! Das war ich nicht.
Du musst sofort mit Tommy und Lilly von hier verschwinden.
- Und was ist mit Emma? - Sie ist auch nicht mehr dieselbe.
Als wir letztes Mal hier waren...
Die Familie aus der Lagune nahm unsere KÄrper.
- Und sie wollen auch deinen. - Das ist nicht mÄglich.
Wir haben versucht, dich zu warnen. Die Bilder an der Wand.
Das Klavier!
Und das Babyfon!
Wir wollten dich vor diesem Ort warnen!
Wieso hast du mir das nicht gesagt?
Wollte ich. Aber sie lieden es aussehen, als kénne man mir nicht trauen.
Ich habe die Bilder nicht umgedreht. Du hast mir nicht mehr geglaubt, Mum.
Ich habe dir gesagt, dass ich mit Daddy rede, wenn dieser Mann schlÄft.
Tut mir leid, dass ich dir nicht geglaubt habe.
Wir mussen uns verstecken.
Vielleicht im Tunnel.
Bitte, lass Lilly in Ruhe.
Du hast keine Ahnung, wie ich es gehasst habe, mit den Worten deines Mannes zu reden.
Hast du das Buch gefunden?
Es ist unsere Kultur, die dein Ehnemann von uns stehlen wollte,
also nahm sie ihn und Emma fÄr mich und unsere Tochter.
Zeig ihr, was sie zu tun hat. Deine Mum braucht auch einen neuen KÄrper.
Versuchen wir's noch mal. Binde dich auf dem Tisch fest.
Sie ist hier.
Emma?
Emma?
Hallo?
Hallo?
Mami, kannst du mich héren?
Folge meiner Stimme.
Mami?
- Mami, wo bist du? - Tommy, bitte sei jetzt still.
Tommy? Kannst du mich héren?
lch kann dich héren.
Geh sofort in die Kliche, da ist eine Tir in der Speisekammer, die in den Keller fihrt.
Lauf durch den Tunnel, wir treffen uns dort.
Tommy? Deine Familie braucht dich.
Nur dein KÄrper kann uns retten. Wir mÄissen das Ritual an dir durchfuhren.
Es kocht.
Du musst es ilber deinen KĂrper giefen. Von den Zehen zu deinem Gesicht.
Kannst du das fur mich machen?
lch mach's.
Und Tommy: uber deinen ganzen KÄrper.
Ganz egal, was passiert, hor nicht auf.
Okay.
Tommy, pass auf dich auf. Mami liebt dich.
Sorry, Kumpel, aber du weift zu viel.
Du musst verschwinden.
Brennt hier irgendwas?
Tommy! Der Keller!
Tommy? Tommy?
Tommy, was machst du denn hier unten? Offne die Tir!
- Was machst du denn noch hier? - Offne die Tir, Tommy!
Die Tir ist offen!
Ich kÄimmere mich jetzt um Tommy!
Schlaf sch6n.
Bitte, lass mich raus!
Tommy, das ist nicht witzig!
Tommy, hér auf mit dem Mist und lass mich raus!
Du kommst von dem Haus am Wald, am Ende der Strafte.
Tommy!
Dort lebte eine Frau.
Die Leute sagten, sie kÄnnte die Toten in Lebende verwandeln.
Sie wurde zusammen mit ihrer Familie getGtet.
Du hast das auch schon durchgemacht, hab ich recht?
Tommy!
- Es ist meine Tochter Emma. - Tommy, lass mich sofort hier raus!
Tut mir leid. Ich kann nicht helfen.
Sie haben auch jemanden verloren.
Eine Seele, die Sie nicht zurtickbekommen.
lch war in Marja.
Ein MÄdchen, im Alter meines Sohnes, hatte einen Sprengstoffgirtel um.
Als sie inn zunden wollte, habe ich sie erschossen.
lch weiB, wie es ist, wenn man die Unschuldigen nicht beschiitzen kann.
Aber wie soll man sie vor etwas beschiitzen, das man nicht sehen kann?
Kann man nicht.
Aber wir werden es versuchen. Bitte!
Sie muss dorthin zuruck, wo das Ritual stattfand.
Sag ihren Namen. Hol sie zuriick.
Gehen wir.
Emma, bist du das?
- Sie entkommen! - Lauf!
Tommy, das ist dein Dad!
Ist er nicht.
Tante Mae, es ist Zeit, dass meine Familie ihre Kérper zuriickbekommt.
Hat es geklappt?
Tommy!
Tommy, es tut mir alles so unfassbar leid.
Es tut mir schrecklich leid.
Gehen Sie zu ihr. Ich hol Ihren Mann zuriick.
Tommy, kannst du nach Lilly sehen.
Emma?
Emma, geht es dir gut?
Du warst so lange weg.
Seit deinem letzten Urlaub hier.
Du musst so milde sein.
Es ist bald vorbei. Wir holen jetzt nur noch deinen Vater zuriuck. Das verspreche ich dir.
lzzy?
- Ich habe dich so vermisst! - Warte!
An dem Tag, als ich nach Marja reiste, worilber haben wir gestritten?
Du sagtest, du wiirdest gehen, um das BlutvergieRen
in einem gequÄlten Land zu stoppen.
- Auch wenn wir dadurch getrennt werden. - Und du sagtest?
Dass ihr Blut deine HÄnde befleckt.
Es tut mir leid. Tut mir leid, dass ich gegangen bin.
Nein. Mir tut es leid, ich war so egoistisch.
Die Welt braucht Ă rzte wie dich.
Ă rzte, die Soldaten werden?
Spielt keine Rolle. Ich bin so froh, dass du uns auch gerettet hast, Captain.
- Komm her! - Daddy! Du bist zuriick! Endlich!
Ich muss eine SÄuberung durchfilhren.
Was ist mit ihr?
Kaimoni. Ein wirklich gefÄhrlicher DÄmon.
Wo ist Lilly?
- Pass auf Tommy auf. - Ja.
Emma?
Bitte, lass Lilly in Ruhe.
Klingt, als wÄre sie in inrem Zimmer.
Ich bringe Lilly in Sicherheit.
Ethan?
- Schaffst du das alleine? - Ja.
Es tut mir leid. Ich wollte das nicht!
Das ist nicht Emma.
Als ich den Kaimoni das letzte Mal zu Gesicht bekam,
tOtete er sein Opfer.
Ich habe sie get6tet.
Nein! Sie versuchten, sie zu retten.
Ihr Name war Ruby.
Ich benannte sie nach einer Blume der Pflanzengattung Plumeria.
Das Ritual funktioniert nicht bei DÄmonen. Da ein DÄmon nie gelebt hat.
lch muss einen Exorzismus ausfiuhren.
Emma?
Mami?
Bitte, er tut mir weh, Mami! Mach, dass er aufhOrt.
Er soll aufhéren! Er soll aufhéren!
Der DÄmon ist zu stark.
Die Lagune. Wir missen sie dorthin bringen.
Wir mussen den DÄmon t6ten.
Und sie zuruckholen.
Tauchen Sie sie unter.
Emma!
Izzy, héren Sie auf.
Er holt sie sich wieder.
Nimm mich! Diesem MÄdchen wirst du nicht weh tun!
- Nein, er kann mich nehmen! - Nein.
Das ist mein Kampf, nicht Ihrer.
Sie miussen bei Ihrer Familie bleiben und auf sie aufpassen, das ist Ihre Bestimmung.
Emma, komm schon!
Emma, komm schon!
Emma.
- Izzy, sie ist tot. Es ist zu spÄt. - Nein! Nein, ich gebe nicht auf!
Izzy, Izzy, bitte.
- Ich weif nicht mehr, was sie gesagt hat. - Benutze deine eigenen Worte.
Ich hÄtte da sein sollen. Es tut mir so schrecklich leid.
Bitte. Bitte, Gott, bring sie zuriick. Bring mein kleines MÄdchen zuriick.
Lass nicht noch ein unschuldiges Kind sterben. Bitte.
- Mami? - Emma!
Emma?
Warte...
Was ist an deinem 13. Geburtstag passiert?
Ich bin hingefallen und hatte einen Gips am Bein, aber es war mir egal,
weil ich trotzdem Klavier spielen konnte.
Und bei deiner ersten Schwimmstunde? Was hast du da gesagt?
Dass ich allergisch gegen Wasser bin.
lch habe euch alle so sehr vermisst.
Und Tante Mae?
Was, wenn wir das Restaurant aufmachen, von dem wir immer sprachen?
Das, wo wir nur selbstgebrautes Bier verkaufen?
Und hausgemachte Kost.
- Mum, heiBt das etwa, du bleibst? - Ja.
Das ist echt k6stlich. Der beste Kuchen, den ich je hatte.
Echt k6stlich.
- Dein Sohn, was sagst du dazu? - Kommt ganz nach seinem Vater.
Jetzt habe ich wenigstens schon mal einen Kuchen, den wir dann verkaufen k6nnen.
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