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Original subtitles

- Fred? - Hey, Baby!

Ich hab gleich ein Meeting. Es läuft super.

17 JAHRE ZUVOR

Ich hör dich nicht. Der Empfang ist mies.

- Was? - Ich habe Wehen.

Nein, Gala, ich kann dich nicht hören.

Ich ruf später an, okay?

- Mexiko wird dir gefallen. - Nicht auflegen! Fred!

Oh Gott.

- Gala Scott. - Ihr erstes Mal, Mrs Scott?

Ja!

Rufen wir jemanden an? Sie sollten nicht allein sein.

Ja.

Endlich, Kind. Aber warum die Eile?

Ich hab Blackjack gespielt und hatte gerade einen Lauf.

Wir haben ein Jahr nicht geredet. Du rufst nie an.

Du warst nicht bei meiner Hochzeit. Dass ich dich angerufen hab!

Nein! Spar deine Kräfte. Das Schlimmste kommt noch.

Schon gut, beruhige dich.

Das Heftigste kommt noch.

Apropos heftig, dein Mann hat vielleicht Nerven.

Fred ist auf Geschäftsreise in Mexiko.

Schon klar, was er da "arbeitet".

Weißt du, was? Ich bereue, dich angerufen zu haben.

Tut mir leid, aber ich bleibe hier.

Nein, nein.

Ja, sei tapfer! Du machst das sehr gut. Atmen!

Schon gut.

- Hallo. - Schon gut, es ist geschafft.

Hallo!

Ja, hallo.

Ach, ist der süß!

Vielleicht sind's die Hormone, aber...

- Ich bin froh, dass du hier bist, Mama. - Ich hab dich auch vermisst, Liebes.

Jetzt trennen wir uns nie mehr.

Was ist?

Fred ist in Mexiko, weil er dort einen Job gefunden hat.

Er bereitet unseren Umzug nach Mexiko-Stadt vor.

Egal.

Weißt du, was?

Es kommt nicht infrage, dass ich dich so lange nicht sehe.

Erst recht nicht jetzt, wo der kleine Racker da ist.

Weißt du, was? Ich bin froh, dass es ein Junge ist.

Sie haben es im Leben viel leichter.

LAND OF WOMEN

- Du machst mich irre. - Bist du schon. Auch ohne mich.

Soll das eine Entschuldigung sein? Diese Frau ist unmöglich.

Was ist los?

- Deine Mutter räumt einfach mein Haus um. - Unser Haus.

Es ist viel besser so für die Energien, das Feng-Shui.

- Das ist die Kondo-Methode. - Geht das wieder los.

- Ich weiß, wovon du redest. - Merkt man. Deko ist nicht dein Ding.

Aber wir sind hier, um dir zu helfen.

Siehst du? So kannst du auf die Felder schauen.

Ich arbeite den ganzen Tag auf dem Feld. Hier muss ich es nicht sehen.

- Räumst du es bitte wieder um? - Nein, so ist's besser.

Stimmt's?

Ist nicht übel.

Sogar dem Hund gefällt's.

Verräter. Und du bist eine Verräterin.

Außerdem bin ich müde. Ich habe die ganze Nacht umdekoriert.

Konntest du nicht schlafen gehen wie normale Leute?

Ich konnte nicht schlafen. Es war zu laut.

Ihr habt euch ja prächtig amüsiert.

Die ganze Nacht, in einem durch.

Jetzt versteh ich, warum Montse immer lächelt.

- Ihr seid ein Paar. Das wusste ich nicht. - Ich geh dann mal.

Nein, nein, wir... Wir sind kein Paar.

- Stimmt doch, oder? Wir sind... - Freunde mit Vorzügen.

- Freunde, die Sex haben. - Schon kapiert, danke.

Die Leute im Dorf wissen es nicht. Wir wollen kein Gerede.

- Die Leute tratschen hier aus Langeweile. - Ach? Was du nicht sagst.

Okay, ich muss los. Ich muss die Bar öffnen.

- Ich komme mit. - Wo gehst du hin?

Ich hab was zu erledigen, Ma. Muss ich dir alles erzählen?

- Wer ist die Letzte? - Ich.

Das ist Julias Enkelin.

RUHE BITTE

Hör mal, Süße. Das von gestern tut mir echt leid.

- Ich hab halt 'ne große Klappe. - Schon gut.

Du hast mich nur verteidigt. Ich hab nichts getan.

Wenn mir so was passiert...

bin ich hilflos.

Vielleicht solltest du die Xatart-Frau in dir rauslassen.

Deine Oma und deine Mutter sind echt tough.

- Meine Oma ja. Meine Mutter nicht so... - Findest du?

Deine Mutter ist mit euch um die ganze Welt gereist, um neu anzufangen.

Ich finde die beiden tapfer und eigenwillig.

Ich verwette den Abschleppwagen, dass du so dicke Eierstöcke hast wie sie.

Das nun nicht. Deswegen die Transition.

Du weißt, was ich meine.

Du musst über deine Probleme reden, Kate.

Was würde deine Oma tun?

Hey, sie drängelt sich einfach vor!

Du kannst hier nicht so reinplatzen. Draußen warten Leute und...

Ja, sorry, voll unhöflich.

Ganz schön frech, sich vorzudrängeln!

Kommen Sie rein. Aber passen Sie auf, was Sie hier sagen.

Nicht, dass es weitergetragen wird.

- Okay, machen Sie bitte die Tür zu. - Nein. Sie sollen ruhig zuhören.

Sie fänden es sicher nicht gut, wenn die Nachbarn über Ihre Blasenentzündungen,

Ihren Ausschlag oder Ihre Hämorriden reden.

- Das wäre mies, oder? - Es tut mir leid.

Okay? Es tut mir leid.

- Schließ die Tür. - Ich will keine Entschuldigung.

- Gegrüßet seist du, Maria. - Ohne Sünde empfangen.

Vergeben Sie mir, Pater, ich habe viel gesündigt.

In letzter Zeit aber leider viel weniger.

Julia!

- Dich hätte ich als Letzte hier erwartet. - Ich weiß.

Aber ich muss dir etwas Wichtiges sagen, Pater.

Eine Tochter.

Guter Gott, das kann nicht sein.

Doch, das kann sein.

Offenbar ist der andere Kandidat steril.

Also bleibst nur du.

- Weißt du nicht mehr? Im Heu? - Julia, ich bitte dich!

- Da kommen Leute. Die hören dich noch. - Keine Sorge, ich will nichts von dir.

Doch wenn du mir behilflich sein möchtest,

weil ich mich all die Zeit um sie gekümmert hab, tu dir keinen Zwang an.

- Bittest du mich um Geld? - Nein, nicht doch.

Aber du könntest was aus der Kollekte abzweigen.

Nein, ich seh schon. Lass gut sein. Ich will keinen Ärger.

Du solltest es nur wissen.

Nein. Ich bin sehr fürs Beichten, aber...

Das lässt sich nicht mit zwei Ave-Maria regeln, klar.

Jedenfalls... es tut mir leid.

Ich hätte es dir früher sagen müssen, aber die Zeit vergeht und...

Aber jetzt...

überkommen mich die Erinnerungen, wie und wann sie wollen.

An einem Tag sind sie da und am nächsten sind sie weg.

Deshalb versuche ich, die Dinge zu regeln,

bevor meine Erinnerungen ganz verschwinden.

Es tut mir leid, dass du... meinetwegen nicht geschlafen hast.

Keine Sorge, ist nicht deine Schuld. Na ja... ein bisschen schon.

Aber mir ging was anderes durch den Kopf.

Ja, natürlich.

Fred und diese Frau?

Wir haben viel zu tun. Edna kommt bald und der Wein ist nicht fertig.

Wir brauchen den ganzen Hauswein der Frauen im Dorf.

Ja, klar.

Den kriegst du nicht.

- Warum nicht? - Weil sie dich nicht mögen.

- Ich versteh gar nicht, warum. - Okay.

Ich hatte keinen guten Start bei ihnen, aber ich hab ein Händchen für Menschen.

Nalda! Du siehst heute toll aus.

Hast du was mit deinen Haaren gemacht? Sie glänzen so!

Was willst du?

Hör zu,

die beste Weinhändlerin der USA besucht die Kellerei.

Sie soll den besten Wein kosten. Deshalb wollen wir deinen ganzen Hauswein.

Na, die kann wohl 'nen Stiefel vertragen.

Nein, nein! Dein Hauswein ist ungenießbar, er ist schlecht.

Aber gemischt mit der Ernte vom letzten Jahr, wird der Wein fabelhaft.

Nalda, du willst doch das Beste für deine Weinkellerei, oder?

Wir brauchen dich. Ich zähl auf dich.

Sag der Amerikanerin, dass der Wein mir gehört.

Den trinkt mein Paco! Die kriegt von mir keinen Tropfen.

- Nein. Nalda, warte... - Tschüss!

Warte, Nalda...

Ja, du hast wirklich ein Händchen für Menschen.

Nalda, ich wollte es dir nicht sagen, aber du lässt mir keine Wahl.

Ramona und Úrsula geben uns ihren Wein, damit ihre Männer weniger trinken und...

abnehmen.

Ach ja?

Nalda hat uns schon ihren ganzen Wein gegeben

und sie hat gesagt, du hättest noch mehr von diesem köstlichen Hauswein.

Köstlich? Der schmeckt nach nichts.

Ist sie so eine Weinexpertin?

Sie hat mir gesagt, dass du uns vielleicht auch welchen gibst.

Sie sagt, dein Mann sollte nicht trinken.

Er hat ziemlich zugelegt.

Sieh an, Pep.

Wie geht's?

Hallo.

Ist das schwer.

Okay. Auf drei geht's nach oben.

- Eins, zwei, drei. - Nein, nein, nein!

Nein, so nicht!

"Eins, zwei, drei, los!" Nicht "eins, zwei, drei".

- Es heißt immer "eins, zwei, drei". - Nein, "eins, zwei, drei, los".

Vielleicht in Amerika.

- Alles in Ordnung? - Ja, ging mir nie besser.

Zeig mal.

- Nein, rühr mich nicht an. - Halt, hiergeblieben.

Ich weiß, was ich tue.

Besser?

Hey! Finger weg! Lasst euch nicht erwischen!

Ich hol den Rest.

- Vorsicht, er ist vergeben. - Vergeben?

Er und Montse knattern.

- Kna... was? - Sie sind ein Paar.

Also aufpassen, klar?

Ramona, ich bin verheiratet.

Na und? Du bist Julias Tochter. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Hilf mir.

- Also, auf "eins, zwei, drei, los"! - Okay.

Oma! Du glaubst nicht, was ich gerade gekriegt hab.

Schatz, wir haben Besuch.

Sind das nicht große Kerle? Offenbar Freunde deiner Mutter.

Hey, wie geht's?

Oma...

Ich glaub, das sind die Typen, die hinter uns her sind.

Die sind hinter uns her?

Wo ist deine Mutter, Süße?

- Wir nehmen das Fass da. - Das heißt "Fuder".

Es ist leer und muss gereinigt werden. Wofür?

Mit den Fud...

Damit können wir die Alterung des Weins beschleunigen.

Die Cuvée schmeckt besser.

Und sie machen sich gut in der Kellerei.

Sie sind authentisch, rustikal.

Wir müssen nur die Kisten wegschaffen und den Boden putzen.

Du dekorierst also mein Haus neu und die Kellerei.

- Ich habe viele Talente. - Zweifellos.

- Mich irre machen zum Beispiel. - Überleg doch mal.

Edna, die Top-Weinexpertin, kommt in unsere Kellerei.

Wir müssen ihr was bieten. Eine tolle Erfahrung.

Sie muss unseren Wein für was Besonderes halten.

Und den Ort für einzigartig.

Wir müssen sie gewinnen: zuerst über die Augen, dann über den Geschmack.

Wenn sie in die Kellerei kommt, muss es "Bam!" machen.

Liebe auf den ersten Blick.

Klar.

Du verstehst schon. Es muss ihr gefallen.

Erst die Kellerei und dann der Wein.

Sie ist aus New York.

Aus New York, klar.

Ein Snob.

Ja, wir sind Snobs, aber auch nett und clever.

Und haben einen guten Geschmack.

Okay.

Meine Damen, an die Arbeit. Putzen wir das Fuder!

Hey, Schatz! Ich kann gerade nicht.

Arbeite weiter, okay?

Komm unter keinen Umständen nach Hause.

Auf Englisch.

Sie soll herkommen.

- Jetzt. - Moment, wer war das?

Kate, wessen Stimme ist das?

Kate!

Kate!

Ka...

Gala!

Schön, dich wiederzusehen.

Köpfen wir 'nen Wein? Ich will nicht nüchtern sterben.

- Hey! Können Sie das bitte wegstecken? - Natürlich.

- Sobald du uns sagst, wo dein Mann ist. - Sie weiß es nicht. Wir alle nicht.

Ich gefährde doch nicht meine Familie. Ich weiß nicht, wo Fred ist.

Alles gut?

- Klingt aufrichtig. - Wir sollten sie foltern.

Wie haben die uns gefunden?

- Mama, hast du mit wem geredet? - Geht's noch?

- Jetzt bin ich schuld. - Ich weiß nicht.

Madam, kommen Sie mit. Der Boss will Sie sprechen.

Warum bleibst du nicht hier und der andere geht mit? Okay, dann nicht.

Der ist schnuckliger.

Ich bin Julia.

Spaß versteht der auch nicht.

Tony! Hast du was damit zu tun?

Also erst mal: Niemand wird euch foltern, okay?

Du bist...

...der Typ, dem dein Mann 15 Millionen Dollar schuldet, ja.

- Wo ist er? - Ich weiß nicht, wo Fred ist.

Ich erreiche ihn seit Tagen nicht.

Und mit seinen Geschäften hab ich nichts zu tun.

Ich glaube ihr, Boss. Aber sie weiß sicher mehr, als sie sagt.

Gala, dein bescheuerter Gatte ist ein verlogener Drecksack.

"Eine absolut einmalige Chance. Ich kann meine Investition verdoppeln."

Er hat dich belogen. Mich. Einfach alle.

Und ich war 20 Jahre mit ihm verheiratet.

Ich weiß nicht, wer er ist, was er macht und wo er ist.

Gala, du musst dich schon etwas bemühen.

Weißt du, was?

Wenn du ihn finden willst, frag seine Geliebte.

VICKY HUBBLE Ich warte auf dich

Hier, wenn du reinzoomst...

Moment mal.

So ein Schwein.

Verdammt, kann mir mal einer sagen, was los ist?

Tut mir leid, Boss.

Ich glaub, ich weiß, wo er ist.

Er ist im Moneghetti Grand Hotel in Monte Carlo.

- Wir wollten zum Hochzeitstag dahin. - Sicher?

Sie hat das Bild vor ein paar Tagen geschickt und im E-Mail steht:

"Ich warte auf dich." Sie sind bestimmt da.

Okay. Ich schicke jemanden hin, der das überprüft.

Aber bis wir ihn gefunden haben, bleibst du, wo du bist.

Und weißt du, was? Kein Wort zu Kate, okay?

Die Mädchen müssen nichts über die Geschäfte ihrer Eltern wissen.

Wir wollen doch ihr Glück nicht zerstören.

- Sie hat wohl zu tun. - Wer zu tun hat, sind wir.

Wir sind den ganzen Tag hier.

Wir sollen Stiefel anziehen, das Fuder putzen.

und die verflixte Mischung machen.

Unser Wein ist doch schon gut.

Seit die Amerikanerin da ist, schuften wir wie Mulis.

Die Amerikanerin! Diese Frau ist eine Landplage!

- Sie ist ganz schön dreist. - Ja, eigentlich müsste sie hier sein.

Doch von wegen! Sie brockt uns das ein, aber wenn's ans Anpacken geht:

und tschüss!

Sie ist sicher gleich zurück, vertrauen wir ihr.

Sei doch nicht so blöd. Aber offenbar gefällt dir die Amerikanerin.

Was?

- Nicht bloß ein bisschen. Sehr! - Ach, bitte!

Das bildet ihr euch ein.

Mal sehen, was Montse dazu sagt. Schön aufpassen!

- Was soll das denn jetzt? - Sag du's mir, du Weiberheld.

Moment.

Ich komme!

- Warum hat das so lange gedauert? - Die Frage ist sehr persönlich.

Sag mal, ist dein heißer Freund Single?

Hat er eine Freundin? Sí oder no? Ich bin sehr liberal.

Machst du die echt an? Die haben Pistolen.

Ach, Kind, ich kann mir nicht helfen. Böse Buben bringen mich auf Touren.

Wir bleiben, bis wir einen Plan haben.

- Wie war's mit dem heißen Typ? - Nicht jetzt.

Was reden die da?

- Keine Ahnung. - Was?

Ich hab dich nur mitgenommen, weil du Puerto Ricaner bist.

Großmütterlicherseits. Ich bin aus Newark.

- Und Maggie? Haben sie ihr was getan? - Nein, Schatz, ihr geht's sicher gut.

Wir müssen nur hierbleiben, bis sie Dad finden.

Scheiße. Die Bullen?

Julia!

Ich weiß, dass du da bist.

- Ich geh erst, wenn du mich anhörst! - Okay.

Er will mit meiner Mutter reden. Sie haben noch eine Rechnung offen.

Okay. Aber keine Faxen.

- Ich kann muy loco sein. - Dass du nicht ganz dicht bist, seh ich.

Eine Schande! Du bist doch so stark.

Ich muss aufmachen.

Hallo, Andreu.

Hallo.

- Ich bin etwas angeschlagen. - Stimmt, du siehst nicht gut aus.

Du solltest dich ausruhen. Ich kann den Arzt kommen lassen.

Nein, komm nicht rein. Das gibt nur Gerede und wir kriegen Ärger.

- Ein andermal? - Nein.

Nein, ich muss dir etwas Wichtiges sagen.

- Verdammt, Andreu, schieß los! - Schon gut, okay.

Ich bin nicht steril.

Hör mal, Andreu. Mir steht gerade nicht der Sinn nach solchem Quatsch.

Ich habe Mariona angelogen. Sie ist die Unfruchtbare.

Zu mir hat der Arzt gesagt, ich sei wie ein Stier.

Bei mir ist jeder Schuss...

ein Treffer.

Ich hab sie belogen.

Ich hab gesagt, ich sei das Problem, damit sie sich nicht schlecht fühlt.

Also, ja...

Ich bin Galas Vater.

- Sag doch was. - Was soll ich sagen?

Das hättest du mir ruhig früher erzählen können, denn...

So ein Schlamassel!

Die Sache ist gerade ganz schön vertrackt.

- Ich brauche ein bisschen Zeit. - Ja, natürlich.

Ja, sicher, natürlich. Das verstehe ich doch.

Andreu, warte.

Oh ja.

Also schön.

Okay.

Tschüss.

Er fährt weg.

Dann ist Andreu am Ende doch mein Vater?

Möglich, aber wir können nicht ganz sicher sein.

Es ist so: Offenbar gibt es noch einen anderen Kandidaten.

- Du warst mit dem Priester im Bett? - Entschuldige mal.

Als ich ihn vernascht habe, war er noch im Priesterseminar.

- Wir müssen hier raus. - Hey, hey, hey. Englisch.

Sprechen... Der Strand...

Lass das lieber, Süßer, dein Spanisch ist eine Katastrophe.

Nein, ich...

Ich hab meiner Mutter gesagt, dass wir Hunger haben.

Ihr nicht?

- Ich verhungere. - Du hast doch immer Hunger.

Wer will eine spanische tortilla de patata?

Mama, rede mit ihnen. Wir müssen sie ablenken.

Hallo.

Es gibt tortilla mit Kartoffeln.

- Typisch spanisch. - Wissen Sie, was ich gern mag?

Ich mag die kalte Tomatensuppe. Wie heißt die gleich?

Gaz... Gazpacho!

Ganz genau! Gazpacho.

Ich... sehr gute Gazpacho.

Ach ja?

Wir müssen hier raus.

Ich warte nicht, bis sie Fred finden.

Du weißt, wo er ist, oder?

Ich habe seine Mails geöffnet und eine von seiner Geliebten gefunden.

Ach, er hat eine Geliebte.

- Welche Überraschung. - Okay, Mama.

Du hattest recht, ja! Du hattest all die 20 Jahre lang recht.

Ist es das, was du hören willst?

Ehrlich, ich hätte lieber nicht recht.

Hey. Englisch.

Mütter halt...

Weißt du, warum ich nicht bei der Hochzeit war?

Am Tag, als wir das Hotel für den Empfang ausgesucht haben,

hab ich ihn auf dem Klo mit der Hochzeitsplanerin erwischt.

Tut mir leid. Ich weiß, eine verliebte Frau macht viel Blödsinn.

Ich konnte nicht ertragen, dass du ihn heiratest und es vergeigst.

Ja, ich hab's vergeigt. Mein ganzes Leben ist eine Lüge.

Dauert das noch lange?

Ja, ja, Momentchen noch. Die Tortilla muss noch...

Der kann's nicht erwarten.

Sie sagt, sie ist gleich fertig.

Mama.

Oje! Der Hahn!

Verdammt! Der Hahn!

Hat niemand den Hahn aufgedreht, als wir die Lauge eingefüllt haben?

- Das war deine Aufgabe, Nalda. - Meine?

Ich fülle die Weinmischung ein, weil du gesagt hast, alles sei sauber.

Nein, nein, nein! Die Lauge hat sich mit dem Wein vermischt.

Scheiße!

Wir fangen ja gerade erst an, den Wein einzufüllen.

Hör auf, Nalda, bevor noch mehr Wein ruiniert ist.

Hör mal, das ist nicht unsere Schuld.

Vorsicht, ja? Die Amerikanerin ist schuld.

Sie hat doch drauf bestanden, dass wir alles in das Scheiß-Fuder füllen.

Ganz genau! Wir schuften hier den ganzen Tag ohne Pause.

Sie müsste sie sich um das Ganze kümmern! Verdammt!

Wisst ihr, was?

Ihr habt recht.

Das war ihre Idee.

Guten Appetit!

Ein Schlückchen Wein für alle.

- Ja, prima. - Haben Sie keinen Hunger?

Nein, ich bin Veganer. Ich esse keine Eier.

- Tiere sollen nicht leiden. - Aber Menschen schon?

Außerdem bist du unhöflich. Setz dich.

- Und kein Handy bei Tisch. - Aber Waffen sind erlaubt.

Ja, aber das zählt nicht.

Was in Spanien passiert, bleibt in Spanien.

Ist das lecker.

Echt gut.

Aber irgendwas schmeckt komisch.

Das ist das Salz.

Siehst du, ich sag ja immer, du übertreibst mit dem Salz.

Sie... Sie... Sie sagt immer, ich nehme zu viel Salz.

Nein, nein. Das ist was anderes.

Weißt du, was dein Problem ist? Du isst voller Angst.

- Du musst achtsamer sein. - Halt's Maul, da ist irgendwas drin.

- Hast du mich vergiftet? - Was? Gift? Nein!

- Nein, das würden wir nie tun. - Nein.

Nur Schlaftabletten.

Mama!

Okay, okay, okay. Jetzt reicht's!

- Keine Bewegung! - Mama!

Keine Bewegung, kapiert?

- Oma, leg die weg. - Keine Sorge, Schatz, deine Oma ist hier.

Wir beruhigen uns jetzt alle mal. Unter Stress funktioniere ich nicht gut.

Rühr dich nicht!

Wow, hast du starke Hände!

Setz dich.

Ich sagte: "Hinsetzen!"

Kein Grund, so zu brüllen.

Woher hast du die Waffe?

Ab jetzt auf Englisch, ich bin's leid.

Okay.

Schatz. Kate, setz dich.

- Hör auf deine Mutter. - Okay.

Kate!

Kate! Nicht, Kate!

Gala, hol sie zurück!

Hey! Setz dich hin!

Dad, geh ran.

Geh bitte ran.

Hören Sie? Ich muss da durch!

- Mama, geht's dir gut? - Ja, der Dicke ist K.o.

- Wo ist das Kind? - Weiß nicht.

Seid schön brav, ihr Schäfchen!

Wir haben schon genug Ärger. Komm, hierher.

- Kate! - Hey, hey, hey! Mir reicht's mit euch.

- Kevin! - Alles in Ordnung, Mann?

Mist, er ist aufgewacht.

Nein!

Sie hat mich fast umgebracht.

So schlimm war das doch nicht.

Der Boss ist stinksauer auf euch.

- Abmarsch! - Vorwärts!

- Hey! - Nur die Ruhe, alles wird gut!

HAUS XATART

Gala! Gala.

Montse.

Sind wir verabredet?

- Willst du ein Bier? - Hast du Gala oder Julia gesehen?

Nein, auch Kate nicht. Ist was?

Weiß nicht.

Heute ist ein besonderer Tag.

Heute ist mein Herz voll, aber zugleich auch leer.

Denn heute gewinne und verliere ich etwas.

- Gott schreibt... - Habt ihr die Amerikanerinnen gesehen?

Meine Kinder...

- Maria, hast du Gala gesehen? - Ich habe heute erfahren,

dass die Wege des Herrn unergründlich sind.

Oh ja, das sind sie.

Heute habe ich ein göttliches Geschenk erhalten.

Ich habe eine Tochter und eine Enkelin.

Deshalb gebe ich zu meinem großen Bedauern den Priesterberuf auf.

Ich werde nicht länger euer aller Pater sein,

um der Vater nur eines Menschen zu werden.

- Meiner Tochter. - Dieses verdammte Miststück!

Na los, vorwärts.

Ich komm ja schon.

- Oje! - Hilfst du ihr?

Vorwärts.

Wir gehen ja schon.

Gott, sind die Typen nervig.

Verdammt!

Quintanilla, Junge! Du bist eine Katastrophe.

Sieh zu und lerne.

Verdammt! Meine Waffe ist weg.

Scheiße!

Das muss ich melden. Das steht klar und deutlich in den Regeln.

Andreu, hast du die Amerikanerinnen gesehen?

Ich war bei dir und hab kurz mit Julia geredet. Was ist los?

Im Haus war ein einziges Chaos und ich finde sie nirgends.

Vielleicht ist was passiert.

Die Waffe. Das war Julia.

Quintanilla, zum Auto!

Gala, wo bist du?

Ich komme mit!

Ich mach mir Sorgen.

Oh Gott!

Okay.

- Auf die Knie, meine Damen. - Ja, schon gut.

Danke.

Gib mir deine Hand.

Nein! Oh Gott!

NACH S. BARNEDAS ROMAN "LA TIERRA DE LAS MUJERES"

Untertitel: Ursula Bachhausen

Untertitelung: DUBBING BROTHERS

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