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25.000
Schon seit Beginn der intergalaktischen Zeitrechnung
gibt es auf einem kleinen Planeten
im fernen Andromedanebel eine ehrw�rdige Tradition.
Um in die Gemeinschaft der Sternj�ger aufgenommen zu werden,
m�ssen junge Astronauten ihren Mut
auf einem Erkundungsflug
in die unendlichen Weiten des Weltalls beweisen.
Vor vielen, vielen Lichtjahren bist du von deinem Heimatplaneten aufgebrochen,
um fremde Galaxien und unbekannte Sternsysteme zu erkunden.
Noch nie zuvor hat sich ein Sternenkreuzer aus deiner Galaxie so weit in das All hinausgewagt.
Dein Kopilot M-Bit ist ein Droide der 17. Generation.
Nur ein Raumschiff dieses Typs
kann die scharfkantigen Kristalle des letzten Au�enrings durchdringen.
Dahinter erwartet euch eine v�llig unbekannte Welt.
In der Ferne schimmert ein blau leuchtender Planet.
Etwas �hnliches habt ihr noch nie zuvor gesehen.
Doch wer sich zu nahe an diesen fremden Planeten heranwagt, riskiert sein Leben.
Er war in der Sonne. - Nur ganz kurz.
Wir mussten zur Routineuntersuchung wegen seiner Einschulung.
Die haben abends keine Sprechstunde.
Er hat 'n neues Melanom. Das besprech' ich mit deiner Mutter.
Ich wei� doch sowieso alles.
Wir m�ssen wieder operieren.
Ich bin in letzter Zeit auch immer so schlapp.
Du siehst aber ganz gesund aus. Ich hab' dir was mitgebracht.
Danke, kann nicht schaden. - Also, ich muss.
Sehr sch�n. Lisa ist dran.
Ich geh' da nicht rauf.
Na, mach schon, stell dich nicht so an.
Ich will mich aber nicht verletzen. - Komm mal her zu mir.
Mach kein Drama draus, Lisa. Oder willst du, dass ich dir 'ne 6 gebe?
Sehr p�dagogisch.
Ende der Diskussion. Wir sind hier nicht im Kindergarten. Mund zu und hopp, rauf! Ich geb' dir Hilfestellung!
Es gibt mir aber keiner Hilfestellung, wenn ich mich verletze.
Kann ich auch was? - Ja, klar.
Du willst doch jetzt nicht ernsthaft aus der Flasche trinken, oder?
Na los, stell die weg. Sonst kriegste AIDS.
Und bei denen zu Hause, ja? Da ist es so ekelhaft. Die machen ja die Fenster nicht auf.
Oh, ich will nicht wissen, wie es da m�ffelt, ja?
Ist alles total dunkel. Die wohnen da echt in 'ner Gruft.
Ich wei� ja nicht, wie sie sich da wohl f�hlen kann. Na ja.
Komm jetzt!
Wer macht die Getr�nke?
Okay, Annabel und Nina.
Und das Infoplakat? Wer hat jetzt noch keine Aufgabe?
Nicht immer die Gleichen.
Lisa, brauchst dich gar nicht zu verstecken. Was ist 'n mit dir?
Keine Zeit. Ich muss mich um meine Algen k�mmern.
Ich finde, du solltest dich mehr engagieren. - Mach' ich doch.
Ich z�chte Algen und teste, wie viel UV-Licht sie brauchen.
Meine Algen k�nnen �berall Sauerstoff produzieren.
Damit ist die Grundlage allen Lebens erschaffen. - Das meine ich nicht.
Ich muss mich um meinen Bruder k�mmern.
Wie geht's denn deinem Bruder? - Super.
Ich war da schon mal oben. Ist total dunkel da.
Wenn er an in die Sonne kommt, dann stirbt er. Wie ein Vampir!
Was f�llt dir ein, so ein Schwachsinn zu erz�hlen? Paul stirbt bestimmt nicht!
Also ich wollte doch nur... Paul ist doch mein Freund.
Dann komm doch mit nach oben. Paul freut sich bestimmt.
Aber Sarah Clara ist doch da.
Du wei�t doch, dass du ein Astronaut bist, der von einem anderen Stern kommt.
Und du warst auf Erkundungstour, aber dein Raumschiff hatte einen Unfall.
Ich wurde von der Weltraumbeh�rde informiert,
dass ein fremdes Raumschiff in unsere Atmosph�re eingedrungen ist.
Mein Auftrag lautet, dich und deinen Kopiloten zu suchen
und zu warnen, denn auf unserem Planeten strahlt eine unbarmherzige Sonne.
Jetzt bist du in sehr gro�er Gefahr.
Du bist eine fremde Spezies und nicht an die Strahlung der Sonne konfiguriert.
Du kannst bei uns nicht existieren und musst so schnell wie m�glich zu deinem Heimatplaneten zur�ckkehren.
Leider wurde das Antriebsmodul deines Raumschiffes bei der Notlandung zerst�rt.
Zum Gl�ck verf�gt dein hypermodernes Raumschiff �ber einen kleinen, flexiblen Raumgleiter.
Mit diesem Gleiter kannst du dich in den angrenzenden Galaxien
auf die Suche nach einem neuen Antriebsmodul machen.
Wir nehmen Kurs auf den intergalaktischen Reparaturplaneten Mekanika.
In den Werkst�tten der Weltraumschrottsammler findet man alles,
von V3-Ionenkanonen bis zu hybriden Wasserstoffz�ndkerzen.
Doch der Weg ist weit und Kopfgeldj�ger,
Sternenkrieger und Meteoritenhagel sind eine Gefahr f�r jeden Reisenden.
Mann, ich hab' keine Lust, jede Nacht diesen langweiligen Kram zu sehen.
Die Macht ist mit mir.
Die dunkle Seite ist st�rker als du!
Schalt doch mal bitte um.
Das geht nicht. - Und wieso geht das nicht?
Das Fernsehen ist kaputt. Wir m�ssen Video schauen.
Ah ja. Und woher wei�t du, dass das Fernsehen kaputt ist?
'n Raumschiff hat die Antenne gekreuzt.
Du bist so ein mieser Diktator.
Ich bin krank.
Hallo.
Lisa?
Aufwachen.
S��e, geh in dein Bett, ja?
Na komm.
Moment mal. Letzte Stunde hattest du keine Hausaufgaben, heute kommst du zu sp�t.
Was denkst du dir eigentlich dabei? - Entschuldigung.
Entschuldigung hilft dir sp�ter auch nicht weiter.
Also jedenfalls war das die geilste Party �berhaupt.
Es waren echt alle da, sogar die aus der 11.
Paul, h�r auf! Spinnst du?
Alle Kinder sind drau�en und ich nicht!
Du kannst doch auch raus, wenn die Sonne weg ist.
Mir ist aber langweilig! - Dann k�nnen wir doch was hier drinnen machen.
Ich bin immer hier drinnen!
Paul, du wei�t doch, dass du krank bist! - Nein! Nein! Nein!
Paul. - Nein!
Paul, du kannst doch raus, wenn die Sonne weg ist.
Hey, wir k�nnen doch Fu�ball spielen?
Oder auf die Wippe gehen.
Hamburger oder Cheeseburger?
Nach Hause.
Wenn so 'nem massereichen Stern der Brennstoff alle geht, dann f�hrt das zu 'ner riesigen Explosion.
Das ist wie bei 'ner gigantischen Schrottpresse, weil der Kern wird von der Schwerkraft zusammengedr�ckt.
Und dadurch entstehen dann schwarze L�cher.
Und dann, dann gibt es noch in jedem Zentrum einer Galaxie ein schwarzes Loch.
Man geht davon aus, dass diese schwarzen L�cher zwischen den Universen Verbindungen herstellen.
Man stellt sich die immer so riesig vor, aber in Wirklichkeit sind die ganz winzig klein.
Das ist so wie im Vergleich zu 'nem Atom
wie 'nen Reiskorn zu 'nem Fu�ballfeld.
Und wenn man da durchreisen k�nnte, dann k�me man in ganz tolle, irre Galaxien.
Dein Vortrag eben war echt gut.
Ja, das sagen alle.
Jetzt wart doch mal.
Nach dem Abi mach' ich 'ne Ausbildung bei der ESA.
Das ist voll krass. Da musst du topfit sein.
Bei den Tests in der Schwerelosigkeit musst du noch heftige Matheaufgaben l�sen.
Da musst du Leistungssportler und Wissenschaftler zugleich sein.
Ich will Astronaut werden.
Ich find', du siehst irgendwie aus wie Luke Skywalker.
Also, ich mein' ja nur. Wegen den Haaren. Der ist doch auch blond.
Aha.
Na, ich mein' ja nur so.
Du wolltest doch was fragen?
Ja, ich brauch' deine Astronomieb�cher. - Was willst 'n wissen?
Glaubst du, dass es fremdes Leben im All gibt?
Ich fass' es nicht, wie kompliziert die alles machen.
Das Sozialamt sagt, die Kasse muss zahlen.
Die Kasse sagt, das Sozialamt muss zahlen.
Paul! Nee, der f�hrt hier Roller.
Und die Schule sagt nat�rlich: "Wo sollen wir die Folie hernehmen?"
Paul, jetzt h�r doch mal auf.
Nee.
Wart mal! Lisa!
Wo warst 'n du? - Algen z�chten. Schulprojekt.
Kannst du dich mal um Paul k�mmern? Der nervt mich heute.
Luft anhalten.
Ich zeig' dir 'n Trick.
Wenn die Astronauten essen, dann fliegt ihnen das Essen immer wieder aus dem Mund.
Wegen der Schwerelosigkeit. Das m�ssen die richtig �ben.
So, und jetzt trink!
Das Weltall ist ein unendliches und unerforschtes Geheimnis.
Nur die besten Astronauten k�nnen hier bestehen.
Sie m�ssen Wissenschaftler und Sportler zugleich sein.
Halt! Auf dem Meteoriten bewegt sich etwas!
Der Gestrandete sieht aus wie Luke Skywalker und ist ein ber�hmter Meteoritenforscher.
Dieser Meteorit h�tte beinahe die Erde zerst�rt,
aber dem Forscher ist es durch seinen selbstlosen Einsatz gelungen, ihn von seiner Bahn abzulenken.
Jetzt sollen wir den Forscher schnell auf der Erde absetzen, damit er den Pr�sidenten von seiner Mission unterrichten kann.
Die Lebensdauer eines Sternes ist begrenzt.
Auch Sterne werden �lter und sterben eines Tages.
Bis es soweit ist, vergehen aber Millionen oder sogar... - Leiser!
Milliarden von Jahren. Solange es genug Brennstoff im...
Mann, Paul, du bist hier nicht allein! Dann geh halt r�ber.
...wird er auch immer...
Mann, Paul!
H�r auf!
Paul?
Mama! - Jetzt reicht's aber! Paul!
Paul! Ab ins Bett!
Ich weck' dich ganz fr�h. Wir machen 'n Ausflug, ja?
Ich fahr' morgen die 5.
Wo bleibt denn der bl�de Pannendienst?
Die Sonne geht auf.
Komm, Paul!
Komm, schnell!
Los, rein.
Bitte fahren Sie erst mal.
Mein Kind darf nicht in die Sonne.
Was hast du denn vor? - Ich komm' mit in die Schule.
Vergiss es. - Alle Kinder d�rfen in die Schule gehen, nur ich nicht.
Du kommst doch im Herbst auch in die Schule. Du kriegst sogar 'n Spezial-Taxi.
Kann ich dann mit den anderen Kindern spielen? - Klar. Daf�r ist die Schule doch da.
Hey. Was meinst du, was hat sie untenrum f�r 'ne Farbe an?
Na, ich sch�tze blau. 'n blauen Tanga. - Ach, Quatsch, rot.
Rot? Rot hat sie gestern angehabt. - Meinste?
Hey, Simon, was meinst du? - Die hat hundert Pro schwarz. Ich kenn' mich da aus.
Nee, das passt nicht. - Rot!
Doch. Lass wetten. - Also lass wetten.
Um meine Mezzo. - Okay.
Ich hab' sowieso recht.
Jawohl! - Du bist ein Gl�ckspilz, das gibt's doch gar nicht.
Wie sieht's obenrum aus? - Schwarz.
Hier. Schenk' ich dir. - Danke.
Warum gibst du mir denn nicht deine Telefonnummer? - Vergiss es.
Tja, dann kriegst du meine aber auch nicht. - Will ich ja auch gar nicht.
Kann man wohl nichts machen.
Wieso willst du mich denn anrufen? Ich bin doch hier.
Das ist die Saturn 5. Damit sind die Amis zum Mond geflogen.
F�r meinen Bruder. Der will auch Astronaut werden.
Spinnst du?
Was soll 'n des?
Du bist so schei� egoistisch!
Sag doch mal was!
Willst du jetzt auch noch Krebs bekommen?
Soll ich mich denn um die ganze Familie k�mmern?
Was ist denn los?
Ich schaff' das nicht mehr.
Ja was denn?
Ich hab' heut' mit 'm Schulamt telefoniert. Keine Schule kann Paul aufnehmen.
�berall gibt's irgendwelche Probleme.
Sie k�nnen den Klassenraum nicht vor UV-Strahlen sch�tzen.
Und keiner wei�, wer die Folie bezahlt.
Ja, und?
Er soll erst mal zu Hause unterrichtet werden.
Was?
Aber ich dachte, er geht jetzt...?
Ich auch.
Er hat sich doch schon so gefreut.
Kannst du nicht mit ihm reden?
Ich schaff' das nicht. Ich schaff' das nicht.
Paul? Paul, komm da raus, bitte.
Paul!
Was machst du denn?
Mach auf! - Paul!
Paul, was machst du denn? Nun komm raus!
Paul?
�berleg mal. Ein Lehrer ganz f�r dich alleine. Das haben sonst nur Prinzen.
Paul, wir k�nnen doch dein Spiel spielen. Wir spielen...
Hey, Paul, schau mal, wen ich mitgebracht hab'. - Hallo.
Paul, Ina ist da. Komm doch mal da raus. Ihr k�nnt doch PlayStation spielen.
Nein.
Paul, jetzt stell dich nicht so an. Ina ist extra mit hochgekommen.
Nein!
Ich hol' euch mal 'n Eis.
Danke.
Der geht nicht.
Lisa, sie hat meinen Gameboy kaputtgemacht. Sie muss mir 'n neuen kaufen!
Ist nicht so schlimm, Ina. Komm einfach morgen wieder, okay?
Okay.
Du spinnst doch. Der war doch schon kaputt! - Na und? Vielleicht h�tt' ich 'n neuen bekommen.
Komm doch mal hoch.
Hi. - Hey.
�hm, ich komm' wegen der B�cher. - Ja klar, gleich.
Sag mal, willst du irgendwas?
Nein? Na, dann geh mal sch�n nach Hause.
Hallo, dich will hier keiner haben!
Wow, das war echt super.
Was ist los?
Verarschen kann ich mich selber.
Und was ist jetzt mit den B�chern?
Ich geh' heut' Abend zur Sternwarte. Hast du Lust, auch zu kommen?
Das ist die Lyra. Das ist das Musikinstrument von Orpheus.
Der war S�nger und Gitarrist oder so was.
Und als seine Frau gestorben ist, da gab er ein Konzert bei den Toten, um sie wieder zur�ckzuholen.
So krass hat er die geliebt.
Nur, dabei hat er 'n Fehler gemacht und... sie musste f�r immer dableiben.
Und als Andenken an die Geschichte hat Zeus die Lyra in den Himmel geschmissen.
Traurige Geschichte. - Halt 'ne Liebesgeschichte.
Ich muss jetzt gehen.
Warum? - Wegen meinem Bruder.
Na, wir spielen halt immer zusammen.
Ihr spielt immer zusammen, ja? - Ja.
Wei�t du, was die Anderen sagen? - Was sagen die?
Na ja, dass... dass ihr in 'ner dunklen H�hle wohnt und... dass ihr immer deinen Bruder versteckt,
damit ihn niemand sieht, weil er aussieht wie 'n schreckliches Monster.
Und du wahrscheinlich auch schon infiziert bist, weil du immer mit ihm rumh�ngst.
Und... - Die Anderen sind alle Vollidioten!
Hast du... morgen auch Mathe?
Ich muss jetzt echt.
Hey, k�nnen wir? - Eigentlich kann ich nicht gehen.
Da. Signalrot.
Hilft's?
Wenn du gehst, krieg' ich 'n Gameboy.
Wir sind grad 'n bisschen knapp.
Aber zum Tanzen reicht's noch. - Ey, bist 'n ganz sch�ner Erpresser!
Mehr Wasser, bitte!
Noch mal Wasser, bitte! Ist so hei�!
Hallo, ich bin Jan Baumann. Ich habe Hunger.
Ich w�nsche mir bitte eine Caprioso, eine Salami,
eine Tonne, eine Spinat, eine Quattro Formaggio...
Wo waren wir stehengeblieben? - Leuk�mie.
Nasenbluten, Bluterg�sse, Bl�sse, Schwindel,
M�digkeit, allgemeine Leistungsschw�che...
Hab' ich nicht. Multiple Sklerose?
Sehst�rungen, Gef�hlsst�rungen der Haut,
Muskell�hmung, Nervenschmerzen?
Und bei AIDS?
Das sind ganz normale Leberflecken. Musst dir wirklich keine Sorgen machen.
Call-a-Pizza, sch�nen guten Tag. Ja, haben Sie eine Pizza bestellt?
Schon wieder, ja? Jetzt reicht's langsam. Ick hab' noch was anderes zu tun au�er Pizza zu bestellen.
Na, ich hab' hier eine Bestellung auf Ihren Namen. Herr Baumann steht drauf.
Ich hab' keine Pizza bestellt. Ich hab' doch keine Zeit. Ich muss arbeiten gehen.
Sag mal, spinnst du? Willst du dich umbringen?
Geh sofort rein!
Komm her.
Du wei�t ganz genau, dass du nicht raus darfst. - Du bist zwei Stunden zu sp�t gekommen. Ich hab' auf dich gewartet.
Jetzt bin ich also schuld, dass du so 'n Mist baust!
Aua, ich mach's selber!
Hier, deine Tabletten. - Ich hasse die Tabletten!
Sei froh, dass du sie hast. Das sind Wundertabletten.
Von wegen Wundertabletten.
Doch, die sch�tzen dich, wenn du auf fremden Planeten mal wieder Hilfe brauchst.
Auf welchen Planeten?
Auf der weiten Reise zum Lichtjahre entfernten Mekanika
musst du den ber�chtigten Pferdekopfnebel passieren.
Hier scheinen �berm�chtige Gravitationskr�fte zu wirken.
Zahlreiche Reisende sind bereits verschollen und wurden nie wieder gesehen.
Willkommen, Fremdling. Du bist eingeladen, an unserem Turnier teilzunehmen.
Du hast mein Leben gerettet! Wir haben's geschafft!
Nein, noch nicht.
Mir reicht's f�r heute. - Nicht aufh�ren, bitte.
Was machst du da? - Ich geh' schwimmen.
Was soll das? - Schwimmen ist gesund.
Sport tut Deutschland gut. - Du kannst nicht raus!
Ich geh' jetzt einfach.
Was glaubst du, was Dr. Maurer dazu sagt? - Ist mir egal.
Und was sagen die dazu? Der? Und der?
Die frag' ich nicht!
Paul, ich kann dich wirklich nicht rauslassen.
Bitte, dann geh doch. Ist mir egal. Dann hab' ich endlich meine Ruhe und mein eigenes Zimmer.
Heute regnet es sowieso, da kann niemand baden gehen.
Wenn ich zur�ck bin, machen wir es uns einfach zu Hause gem�tlich.
Wisst ihr, wo Simon ist? - Nee, sorry.
Der ist ins Schwimmbad. - Ach so.
Nein, nein. Der ist im Mellowpark.
Warte mal. Ich hab' den vorhin mit 'ner Blonden gesehen.
Zwei plus eins gleich drei.
Minus eins gleich zwei.
Hallo?
Paul?
Paul?
Paul! Komm sofort jetzt hierher!
Paul, du kriegst sowieso �rger!
Ich wei�, dass du hier bist!
So ein Schei�.
Du hast gelogen.
Sag mal, spinnst du? Du hast doch echt 'n Schuss!
Du hast gesagt, es regnet sowieso. Alle Kinder bleiben zu Hause.
Und dann hat ein Simon angerufen und hat gesagt, alle gehen zum BMX-Fahren.
Aber Simon ist doch niemand. Der wollte doch nur die Hausaufgaben.
Ich rede sowieso nicht mehr mit dir!
Du kommst sofort da runter und bringst das wieder in Ordnung. Ist mir schei�egal, wie du das machst!
Paul!
Kann ich mich jetzt gar nicht mehr auf dich verlassen?
Mach deinen Schei� doch alleine!
Gib mal. H�rt sich gut an.
Du bist vielleicht 'n Arsch, Mann! - Was geht 'n mit dir ab?
Ich hab' doch gesagt, du sollst nicht bei mir anrufen!
Komm mal wieder runter. Ich wollt' doch nur sagen, dass wir alle hier sind.
Du bist so schei� egoistisch. Ist dir doch egal, ob ich �rger hab'.
Jetzt h�r doch mal auf. - Mann, mein Bruder ist total ausgeflippt.
Komisch. Zu mir war er total nett am Telefon. - Du bist so 'n Arsch!
Ist dann aber dein Problem, wenn dir keiner Bescheid sagt.
Es tut mir leid. Es tut mir wirklich leid.
Lisa, ich wei�, dass ich zu viel von dir verlange.
Ist schon okay.
Was ist mit Paul? - Der ist da drinnen.
Dieser Simon ist ein Idiot.
Der wollte nur, dass ich ihm Mathe erkl�re.
Ich geh' nie wieder weg, okay?
Ich hab' was f�r dich.
Deine Raumf�hre. Eine echte Saturn 5.
Die Mondrakete!
Wenn du willst, k�nnen wir uns die mal anschauen.
Gleich morgen! - Okay.
Hast du Lust, heute Abend zur Sternwarte zu kommen?
Wieso?
Ist 'n Meteoritenstrom. Sternschnuppen.
Die kommen nur einmal im Jahr.
Um 10 an der Sternwarte?
Okay. - Okay, cool.
Du wolltest dir ja 'n Buch von mir ausleihen. Kannste vergessen.
Du bist wie immer v�llig gesund.
Ich muss Sie noch kurz was fragen.
Es gibt doch so chemische Reaktionen im K�rper.
So mit Hormonen und Enzymen und so.
Ach, egal.
Gl�nzende Augen? Appetitlosigkeit?
Kribbeln im Bauch?
Da kann ich 'ne eindeutige Diagnose stellen: Du bist verliebt.
Dachte ich mir schon.
Warum bist 'n so traurig? Geht es um Paul?
Nee.
Na ja, doch. Auch.
Ich hab' da 'n Problem.
Ist es schlimm, wenn ich gl�cklich bin, w�hrend Paul krank ist?
Willst du meine ehrliche Meinung als Arzt wissen?
Von da oben ist die Welt winzig klein und voll unbedeutend.
Und der ganze Mist hier ist Millionen Lichtjahre weit weg.
Siehst du den Mini-Stern, da rechts oben, neben dem Gro�en Wagen?
Wo?
Den hab' ich entdeckt. Den schenk' ich dir.
Du spinnst doch. Du kannst mir doch keinen Stern schenken!
Doch. Den sieht man nur in diesem Sommer.
Ich nenne ihn Juli-Stern.
Mir ist kalt.
Danke.
Wann passiert denn hier endlich was?
Manchmal dauert es Millionen von Jahren, bis so 'n Stern wieder zur Erde kommt.
So lang kann ich aber nicht warten. Ich muss in 'ner Stunde wieder zu Hause sein.
So was Sch�nes habe ich noch nie gesehen.
W�nsch dir was.
Okay.
Du musst die Augen schlie�en und nichts verraten.
Okay.
Warum schl�fst du nicht, du Spinner?
Wollen wir Raumschiff spielen?
Leg sie wieder hin. Die geh�rt Dr. Maurer.
Mann, Paul, es tut mir leid. Aber es war wirklich ein total wichtiges Treffen.
Wegen diesem Biologie-Referat.
Wir k�nnen doch irgendwann anders zu deiner Raumf�hre gehen.
Was machst du da �berhaupt?
Die Sachen sind f�r Mama, die sind f�r Dr. Maurer.
Dir kann ich nix geben. Auf dich kann ich mich gar nicht verlassen.
Der geh�rt Dr. Maurer.
Aber das ist doch dein Liebling.
Was, wenn Dr. Maurer M-Bit gar nicht mag?
Und wieso willst du ihn dann verschenken?
Ja, wenn ich tot bin, dann muss er doch irgendwohin.
Aber du stirbst doch gar nicht. Wie kommst du denn auf so einen Unsinn?
Was ist eigentlich, wenn man tot ist?
Also, wenn du... stirbst, dann bist du gar nicht tot.
Du fliegst einfach zur�ck zu deinem Heimatplaneten.
Du setzt dich in dein Raumschiff und fliegst los. Das ist total einfach.
Und wenn du dann zu Hause bist, kannst du alles machen.
Fahrrad fahren und schwimmen gehen. Das wird wundersch�n.
Ich komm' dann irgendwann.
Aber solange ich noch hier unten bin, gucke ich mir jede Nacht die Sterne an.
Und dann wei� ich, dass es dir gut geht.
Und wenn du auch immer an mich denkst,
dann schmei�t du mir einfach eine Sternschnuppe runter.
Du, Lisa?
Ja?
Du darfst M-Bit haben. Dr. Maurer hat doch schon die Laserpistole.
Mama, das ist ja nur Wasser. - Oh Gott.
Was ist denn los?
Nix.
Morgen muss Paul ins Krankenhaus.
Wenn die Sonne weg ist, hol' ich euch ab.
Du bist mir eine gro�e Hilfe, Lisa.
Oah, das sind ja tolle Algen.
Ey, hast du Bock, morgen mit ins All zu kommen, zu dem Konzert?
Ich kann nicht.
Was 'n jetzt? Ich dacht', wir w�ren zusammen?
Es geht nicht.
Hab' ich irgendwas falsch gemacht? - Nee.
Aber? - Es ist wegen meinem Bruder.
Was hast du denn immer mit deinem schei� Bruder? Seid ihr verliebt, oder was?
Du bist so ein Arsch!
Hier, f�r dich. Dein Juli-Stern.
Ich hab' dir was mitgebracht. Ein Bild von deinem Heimatstern.
50 Grad, 23 Minuten, 34 Sekunden.
Blau. Mein Stern.
Hast du manchmal Angst?
Wie meinst du das? Nachts im Dunkeln?
N�, einfach nur so.
Klar hab' ich Angst. Oft sogar.
Aber dann mach' ich einfach eine Faust. Schau, so.
Und dann konzentriere ich mich und die Angst geht vorbei.
Ich hab' auch Angst.
Brauchst du nicht, ich bin doch bei dir.
200 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt,
nahe der Galaxie Vinea gibt es eine sonderbare Welt,
in der sich gasf�rmige Sterne in dunkle Nebel h�llen.
Der Raumgleiter n�hert sich der unbekannten Galaxie.
Was mag sich hinter dem undurchdringbaren Nebel verbergen?
Es sieht aus wie ein Schrottplatz f�r ausrangierte Raumschiffe, gestrandete Raketen
und verlassene Raumstationen.
Der ganze Planet wirkt verlassen und seltsam leblos.
Doch im Weltall ist nichts wirklich so,
wie es scheint.
Ich wollt' nur mal hallo sagen.
Du kannst dein Fahrrad hier lassen. Die Gangschaltung ist kaputt.
Kostet 'n Zehner.
Hallo Lisa, wollen wir was spielen?
Wir spielen, dass ich auf meinem Planeten bin, okay? - Okay.
Und niemand st�rt uns. - Was soll das hei�en, niemand st�rt uns?
Ich bin Erster!
Paul? Wer war 'n das?
Wei� ich nicht.
Du l�gst doch. Du sagst mir jetzt sofort, was hier los ist.
Ein Simon hat angerufen. Er hat gesagt, dass er irgendwohin geht.
Was? Und wieso hast du ihn mir nicht gegeben?
Ich hab' ihm schon selber gesagt, dass er uns in Ruhe lassen soll.
Spinnst du?
Denn ich hab' ihm gesagt, dass du ihn nie wieder sehen willst.
Hast du sie noch alle? Wie kannst du ihm so was sagen?
Ist ja wohl das Letzte. Mischst dich in meine Sachen ein und erz�hlst so 'ne Schei�e.
Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Du bist �berhaupt kein mutiger Raumfahrer!
Du bist ein kleiner, mieser Egoist, der alle Anderen nur terrorisiert.
Aber wei�t du was? Darauf hab' ich keine Lust mehr. Damit ist jetzt Schluss!
Ich dacht', du kannst nicht kommen.
Ja, es ist wegen meinem Bruder.
Wei�t du, der ist wirklich total krank...
und...
der muss deshalb auch ins Krankenhaus.
Und deswegen konnt' ich halt nicht kommen.
Oh, das ist nat�rlich auch wahnsinnig traurig. Wirklich.
Halt doch einfach mal deine dumme Klappe!
Es tut mir wirklich total leid.
Sind wir denn jetzt wieder... zusammen, oder so was?
Lisa!
Wo ist Paul? - Zu Hause.
Nein! Du kannst ihn doch nicht allein lassen!
Er sucht seine Rakete! - Was macht der?
Was macht der? - Das ist am Technikmuseum!
Paul?
Paul!
Paul, es tut mir leid.
Ich wollt' das alles nicht sagen.
Du l�gst.
Die Rakete kann gar nicht fliegen.
Guck doch mal. Ist doch klar. Der Treibstoff.
Die k�nnen doch nicht �ber 2.000 Tonnen Kerosin einfach so rumstehen lassen.
Du bist also Paul, der Astronaut?
H�r mal, das ist viel zu gef�hrlich. Die tanken die Rakete immer erst kurz vorm Start voll. Okay?
Und das Volk von Mekanika sieht auch total seltsam aus.
Die sind gr�n und haben ganz viele Arme.
Mit denen k�nnen sie ganz viele verschiedene Werkzeuge benutzen. Das sieht total witzig aus!
Ach, Paul.
Und die Mekaniker sind im ganzen Universum bekannt
f�r ihre Reparaturk�nste. Die k�nnen jedes Raumschiff wieder zum Fliegen bringen.
Der... kann auch weg? - Ja.
Paul braucht jetzt unbedingt Ruhe.
Ich war heut' bei Dr. Maurer.
Der Krebs hat gestreut. Paul hat 'n Tumor.
Der Paul hat 'n starken Willen. Der schafft das!
Wei�t du noch?
Wie er drei war und immer noch nicht laufen konnte?
Da ist er auf 'm Hintern rumgerutscht. Mit 'nem Affenzahn.
Ich konnt' die Sachen gar nicht so schnell wegnehmen, wie er danach gegriffen hat. Wei�te das noch?
Wird schon.
Lass uns einfach nur hier sitzen, okay? - Okay.
Dein Planet sieht ganz �hnlich aus wie die Erde. Nur, dass er viel, viel kleiner ist.
Aber auch wenn er so klein ist, gibt es Meere und Seen und Fl�sse.
Und du kannst den ganzen Tag herumtoben. Und Fahrrad fahren und schwimmen gehen. So was halt.
Und wann kommst du?
Also ehrlich gesagt, ich brauch' ja noch 'n bisschen.
Aber du musst nicht lange warten.
Weil... dein Planet dreht sich so schnell, dass die Zeit viel schneller vergeht als auf der Erde.
Aber ich wei� doch gar nicht, wo mein Planet ist?
Kommt hier hoch.
Siehst du diese Art Wolke da links oben? Gleich neben dem Sternbild Kassiopeia, das Himmels-W dort?
Der Andromedanebel, das ist deine Galaxie. Dort ist dein Heimatplanet.
Das ist sehr weit weg.
Du musst eine Abk�rzung nehmen durch ein schwarzes Loch.
Und wie?
Du musst einfach nur in die Mitte unserer Galaxie fliegen.
Das klingt verr�ckt, aber das ist wirklich m�glich.
So ein schwarzes Loch ist so 'ne Art Tunnel in andere Galaxien
Das ist ein gef�hrlicher und dunkler Weg, aber du kannst das schaffen.
Da seid ihr ja. Ihr seid v�llig verr�ckt geworden.
Paul braucht unbedingt Ruhe. Das muss ich Dr. Maurer sagen.
Und jetzt ab ins Bett!
Im Weltraum und damit auch in einer Raumf�hre
gibt es keine sp�rbare Anziehungskraft.
Es ist gar nicht so einfach, die Erde zu verlassen.
Man braucht schon eine extreme Geschwindigkeit, um sich auf
und davon zu machen.
Denn die Anziehungskraft der Erde kann nicht so einfach �berwunden werden.
Nur Raketen erreichen die n�tige Geschwindigkeit...
Was ist denn, wenn Raketen starten? Tut das weh?
Warum?
Ich meinte, wegen dem Druck und so?
Ich wei� nicht.
Das ist genauso wie 'n Raketenstart, nur umgekehrt, okay?
Bist du bereit? - Ja.
Zehn, neun...
acht, sieben, sechs...
Was f�llt euch eigentlich ein?
Ihr wisst doch, dass er bald operiert wird.
Ich bin wirklich entt�uscht, Lisa.
Ich hab' dir mehr Verantwortungsgef�hl zugetraut.
Du wei�t doch, wie krank dein Bruder ist. - Ja, das wei� ich.
Und deshalb sorgen wir daf�r, dass er sicher nach Hause kommt.
Solange ich sein Arzt bin, verl�sst er das Krankenhaus nicht mehr.
Hallo. - Hallo.
Den hat meine Mama f�r Paul gekauft.
Behalte ihn ruhig. Paul braucht jetzt doch keinen mehr.
Wir brauchen noch ein neues Antriebsmodul.
Paul?
Ihr wisst nicht, wie es aussieht.
Wollen wir nicht noch mal nach Paul gucken?
Ich hab' es!
Ich geh' heut' nicht mehr ins Zimmer.
Bei Sonnenaufgang startet meine Rakete.
Und Paul? Vergiss nicht, uns das Zeichen zu geben, wenn du deinen Planeten gefunden hast.
Du nimmst einfach deinen Meteoriten und schleuderst ihn in Richtung Erde.
Und ihr seht ihn dann als Sternschnuppe.
Was Paul wohl jetzt macht? - Ich wei� es nicht.
Aber... - Ich wei� gar nichts mehr.
Und wei� du, was das Schlimmste ist? Ich kann noch nicht mal weinen.
Alle um mich rum heulen den ganzen Tag, nur ich sitz' da wie so 'n Steinklotz.
Die ganze Traurigkeit steckt irgendwie fest.
Wie so 'ne fette Luftblase. Genau hier.
Paul will, dass wir auf ihn aufpassen.
Guck mal da!
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