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NACH DEM ROMAN VON BLAKE CROUCH
DARK MATTER - DER ZEITENLÄUFER
Hab nichts von dir gehört.
Hoffe, es ist alles okay. Gibt's Neuigkeiten?
Was ist das?
Abendessen. Ich wollte heute kochen.
Wie lange wollt ihr noch schmollen?
Ich geh schon.
Hallo. Ich bin Detective Mason.
Sind deine Eltern zu Hause?
Danke.
Wissen Sie, warum ich hier bin?
- Nein. - Keine Ahnung.
Sie kennen beide Ryan Holder.
- Seit dem College. - Schon immer.
Vor zwei Tagen
hat seine Freundin Mindy Stewart ihn als vermisst gemeldet.
Vermisst?
Sie hatte 12 Stunden nicht von ihm gehört.
Dabei hatten sie geplant, zusammen zu essen.
Wann haben Sie Ryan Holder zuletzt gesehen?
Ich hab ihn...
vor fünf Tagen gesehen.
- Wo war das? - In seiner Wohnung.
- Wie war er? - Er schien völlig normal.
- Nichts Ungewöhnliches? - Mir ist nichts aufgefallen.
Wann haben Sie ihn zuletzt gesehen?
Ich hab ihn vor drei Tagen gesehen.
Wo?
Im Village Tap. Das ist eine Kneipe.
Eine Überwachungskamera hat Sie beide gefilmt.
Na bitte.
Das ist offenbar das letzte Mal,
dass Mr. Holder gesehen wurde.
Wie war er?
Na ja, ehrlich gesagt...
nicht so toll.
Wieso sagen Sie das?
Mir ist aufgefallen, dass er wirklich viel getrunken hat.
Ist das ungewöhnlich?
Ja. Seit der Highschool trinkt er nicht mehr.
Hab ihn nie was trinken sehen.
Wo sind Sie danach hin?
Ich bin nach Hause gegangen.
Keine Ahnung, wo er hin ist.
Ich danke Ihnen.
Falls Ihnen noch was einfällt...
Hier haben Sie meine Nummer.
Danke.
Ich finde selbst raus.
Komm mal mit nach oben.
Deshalb hab ich Ryan getroffen.
- Wo hast du das her? - Ich bin dir ins Lager gefolgt.
Ich wollte, dass Ryan mir sagt, was da drin ist.
Es ist nicht das, was du denkst.
Das ist ein experimentelles Mittel,
das bestimmte Regionen des präfrontalen Cortex deaktiviert.
Mit welchem Ziel?
Damit ich makroskopische Objekte in Superposition beobachten kann.
Ryan hat es für mich entwickelt.
Er hat nichts gesagt.
Er ist zur Geheimhaltung verpflichtet. Warum fragst du mich nicht direkt?
Ich hab das Gefühl, wir sind uns fremd geworden.
Und das gefällt mir nicht. Und ich hab Angst.
Nimmst du das Zeug?
Lüg mich nicht an.
Ja.
Hat es Nebenwirkungen?
Ja, sogar ziemlich heftige.
Ich will, dass du aufhörst.
- Kannst du aufhören? - Ja.
Das mach ich.
Und was ist in dem Lagerraum?
Lauter Zeugs für...
für meine Arbeit.
Ich hatte das Gefühl, du versteckst es.
Hab ich auch.
Ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich unzufrieden war.
Also ja.
Müssen wir das wirklich machen?
Ich finde, damit verschwenden wir bloß zwei Ampullen.
Und wir verlieren einen ganzen Tag.
Hör mal...
Ich weiß.
Aber offenbar ist das Mittel suchterzeugend.
Und ein so intensiver Gebrauch wurde auch nie untersucht.
Wir leben jetzt schon
seit 29 Tagen unter diesen extremen Verhältnissen.
Wir brauchen dringend eine Pause.
Wir müssen was anderes machen.
Ärztliche Anweisung.
- Wer kann mir sagen, warum wir hier sind? - Deswegen!
Wisst ihr noch, was wir während der Fusionswoche feiern?
Die Inbetriebnahme vom ersten Fusionsreaktor!
Jawohl! Wollen wir reingehen?
- Ja! - Dann folgt mir.
Wo hast du uns hingebracht?
Ich bin mir nicht sicher.
Ich hab die Welt nicht näher beschrieben.
Ich hab mich auf Ideen konzentriert,
die für mich zu einer lebenswerten Welt gehören.
Wie zum Beispiel?
Einigkeit über grundlegende Tatsachen.
Technologie, die nicht die Umwelt oder die Menschheit zerstört.
Vor allem hab ich...
über Empathie geschrieben.
Zwei Kakao, bitte.
Danke.
Du hast also über die Menschen geschrieben.
Nicht über die Dinge.
Im Leben kommt es darauf an, mit wem man es teilt.
Schmeckt's?
Man kann den Becher essen.
Gut, oder?
Das war gut!
Es heißt "The Spire".
Ganz oben im Obama Building. Das Beste der Stadt.
Eine Freundin ist dort Managerin. Sagen Sie, Sie kommen von Sid.
Danke.
Ich liebe dieses Chicago.
Moment! Gehen wir schon?
Ich gehe.
Überraschung. Treffen wir uns in zwei Stunden?
Wo?
Wie wär's mit diesem Restaurant?
In Ordnung?
Cool.
Entschuldige. Tschüss.
Noch einen?
Ich frag jetzt. Ich frag einfach.
Das wird toll.
- Würden Sie ein Foto von uns machen? - Sicher.
Danke.
Einfach nur auf diesen Knopf drücken.
Gibt es einen besonderen Anlass?
Heute ist unser Jahrestag.
Hoffentlich wird es gut.
- Ihr gebt ein schönes Paar ab. - Danke.
Sie und Ihre Partnerin aber auch.
- Ich hab euch beide fotografiert. - Das macht er dauernd.
Es war so ein süßer Anblick.
Wie lange seid ihr zusammen?
Wie bitte?
Noch nicht so lange.
Danke.
Es ist unglaublich.
Ich bin nicht passend gekleidet.
Das ist für dich.
Dann bin ich mal kurz weg.
Heiß! Wirklich heiß!
Erstaunlich, was eine Gesichtswäsche bewirken kann.
Prost.
Ich hab was für dich.
Schließ die Augen.
Gut. Aufmachen.
Woher?
Ich hab sie im Schaufenster einer Bodega entdeckt.
Du hast dich dran erinnert.
Danke.
- Wirklich? - Ich konnte nicht anders.
- Und? - Du bist kein Wissenschaftler.
Sondern?
Versicherungsvertreter.
Das ist langweilig.
Mich hab ich auch gefunden.
Die Amanda Lucas in dieser Welt ist vor zwei Jahren verschwunden.
Sie kam wie ich in Seattle zur Welt.
Das gehört jetzt zu einem Land namens Cascadia.
Sie wuchs auch in Sao Paulo auf
und zog mit 17 nach Chicago.
Sie hat mehrere Staatsbürgerschaften.
Im Gegensatz zu mir
hat sie keine Eltern mehr und hatte auch nie einen Bruder.
Es ist also...
es ist perfekt.
Dank Gesichtserkennung
und Netzhaut-Scan
hab ich mir in 10 Minuten einen neuen Pass besorgt.
Diese Amanda ist sehr kreditwürdig.
Wovon redest du, verdammt noch mal?
Ich bleibe hier.
Ich kann nicht so weitermachen.
Ich glaube, du verstehst, wieso.
Du bist auf der Suche nach deinem Zuhause.
Aber so etwas habe ich nicht.
Ich kann nicht zurück in meine Welt.
Ich bin völlig allein.
Abgesehen von dir.
Und du bist noch nicht mal mein Jason.
Du lässt mich also im Stich?
Jason...
Ich möchte, dass du bleibst.
Ich weiß, dass es unzählige Welten mit Jasons gibt,
die viel klüger als ich sind und gerne bleiben würden.
Und es tut mir leid...
dass ich nicht einer von ihnen bin.
So gerne ich das auch...
Ich lass dir wenigstens ein paar Ampullen da.
Wozu?
Du weißt nicht, ob das hier funktioniert.
Keine Welt wird je perfekt sein.
Aber wir müssen entscheiden,
um das Bestmögliche aus unserem Leben zu machen.
Was hast du vor? Wo willst du hin?
Zurück nach Seattle.
Wo niemand mehr Amanda Lucas kennt.
Ich fange noch mal neu an.
Schon alles durchdacht. Bist du dir sicher?
Wenn das Bewusstsein unsere Verbindung zur Realität ist,
dann zählt nicht nur das Bewusstsein der Person, die die Tür öffnet.
Wir tragen beide dazu bei.
Vielleicht bin ich der Grund, dass du nicht zu deiner Welt findest,
zurück zu deiner Familie.
Du bist unglaublich.
Es tut mir leid. Ich bin schuld.
- Ich hab dich da mit reingezogen. - Nein.
Das stimmt nicht.
Niemand ist schuld.
Niemand ist schuld.
Ich hoffe, du findest sie.
Danke.
Von wo rufst du denn an?
Mein Akku war leer.
Ich hab mir ein Handy von jemandem ausgeliehen.
Ist alles in Ordnung?
Wollte bloß wissen, wie's dir geht.
Seit wir uns vor einer Stunde gesehen haben?
Ist alles in Ordnung?
Mir ist grad klargeworden...
dass mir so vieles mit dir selbstverständlich scheint.
Ich steh morgens auf, starte in den Tag...
Aber gerade eben...
ist mir klargeworden, wie sehr ich dich liebe.
Und ich wollte es dir sagen, weil...
man kann nie wissen.
Was hältst du davon, wenn ich für heute Abend absage
und meine sexy Jogginghose anziehe?
Das wäre wirklich schön.
Hör mal, ich muss auflegen.
Gleich fängt mein Zoom-Meeting mit den Investoren an.
Ich liebe dich, Schatz.
Wir sehen uns heute Abend.
Dad?
Charlie?
Nein, ich bin dein anderer Sohn.
Was machst du da?
Ich konnte nicht schlafen.
Deshalb hast du schwarze Klamotten und Schuhe angezogen,
um in deiner Küche rumzustehen?
Ich wollte eine Runde drehen.
Lass dich nicht aufhalten.
Ich liebe dich, Sohnemann.
Was?
Was ist denn?
Ich weiß, dass ich eine Enttäuschung für dich bin.
Nein.
Nein, so was denke ich nicht mal.
Was soll das?
Was ist denn los?
Rede mit mir.
Was ist los mit dir?
Es ist bald Jahrestag.
Ich muss dauernd an Holly denken und wie ungerecht das alles ist.
Sie hätte echt was werden können.
Während ich sogar in Trigonometrie durchfalle.
Max.
Max.
Das Leben ist nicht so.
Es ist kompliziert.
Das Mädchen ist tot.
Ich habe ihr Herz. Ich lebe, sie nicht!
Glaubst du, ich weiß nicht, dass das Leben kompliziert ist.
Nein.
Scheiß drauf.
Max.
Wir war Ihre Woche?
Na ja...
Daniela hat mich hintergangen.
Sie hat mit einem Freund von mir über mich und meine Arbeit geredet.
Dinge, die sie mit mir hätte besprechen müssen.
Also überlege ich mir, ob ich nicht packen und weggehen sollte.
Glauben Sie, das wird Ihre Probleme lösen?
Ist es ein Problem,
wenn ich mich einer schwierigen Situation entziehe?
Es ist kein Problem.
Aber halten Sie es für möglich,
dass Sie vor sich selbst fliehen, vor dem, der sie wirklich sind?
Mir fällt auf, dass ich nicht das Geringste über Sie weiß.
Es geht ja auch um Sie.
Aber wie soll ich Ihnen vertrauen?
Kommen Sie schon, eine Sache nur.
Nur eine.
Na gut. Wie wär's, wenn ich Ihnen was über Sie erzähle?
Zum Beispiel, dass Sie eine Naschkatze sind.
Auf meinem Tisch stehen Bonbons. Das ist kein Geheimnis.
Ja, aber es bedeutet, dass Sie gemocht werden wollen.
Dass Sie ein netter Mensch sein wollen.
Und ich glaube, dass Psychologie nicht Ihre erste Liebe war.
Sie haben recht. Es gab viele vorher.
Und mir scheint, Sie sind die Art Mensch,
der dazu neigt, viel von sich zu opfern,
um anderen zu helfen, vor allem Männern.
Nein, Sie würden nie vor einer schwierigen Situation weglaufen.
Ich glaube auch, dass Sie einen Elternteil hatten,
der Pflege benötigte.
Vermutlich so sehr, dass Sie deswegen ein Mensch geworden sind,
der das Bedürfnis hat, andere zu retten, statt sich selbst zu helfen.
Ich möchte, dass Sie gehen.
Jetzt.
Hallo, Jason. Entschuldigen Sie die Störung.
Hab nur ein paar Fragen und war in der Gegend.
Setzen Sie sich.
Wir sind Ryan Holders Anrufliste durchgegangen.
Die letzte Position seines Handys
liegt in einem Industriegebiet in Süd-Chicago.
Nach dem Drink mit Ihnen im Village Tap ist er direkt dort hingefahren.
Verstehe.
Irgendeine Idee, was er dort gemacht hat?
- Mitten in der Nacht? - Nein.
Waren Sie nicht mit ihm dort?
Nein.
Hat er nicht gesagt, was er da wollte?
Nein.
Es gibt nicht viele Überwachungsbilder in diesem Stadtteil.
Aber sollte ich was finden, melde ich mich.
Hast du wirklich gesagt "Leck mich, ich kündige"?
- Das Leben ist zu kurz. - Tja...
Wie heißt dein Boss?
Alan.
Auf Alan.
Lutsch ein paar Schwänze.
Fick dich, Alan.
Ist dein Boss etwa auch ein Arschloch?
Er sitzt vor dir.
Moment mal... Was genau machst du?
Hab 'ne Werkstatt. Loyalty Motors. Kennst du?
Nein?
Da gehen alle Hipster von Logan Square hin.
Wolltest du schon immer eine Werkstatt haben?
Wär's anders gelaufen,
wäre ich mit dir an der Uni.
Ohne Scheiß?
Sieht zwar nicht so aus, aber ich war mal ein schlaues Kerlchen.
Ich hatte ein volles Stipendium an der Uni Chicago.
Was ist passiert?
Kurz nach dem Abschluss wurde ich besoffen am Steuer erwischt.
Ich war auf einer Party mit 'nem Kumpel. Lattendicht.
Wir haben eine Münze geworfen. Ich hab verloren.
Also bin ich gefahren.
Auf dem Rückweg wurden wir kontrolliert.
Fragst du dich manchmal...
Andauernd, verdammt!
Noch 'ne Runde, Jungs?
Das wär gut. Ich nehm einen Whisky. Du auch?
Danke.
Hast du nie das Gefühl, wenn du jemanden triffst,
dass du die Person schon kennst?
Bitte schön, Jungs.
Danke.
Ich erblicke dich zum ersten Mal auf der Gartenparty.
Als unsere Blicke sich treffen, fühlt es sich an,
als würde ein Teil einer Maschine
in meiner Brust aussetzen.
Als würde die Welt stillstehen.
Ich wusste schon immer, auf einer rein intellektuellen Ebene,
dass die Unterschiedlichkeit der Menschen eine Illusion ist.
Wir bestehen doch alle nur
aus umhergeschleuderten Materie-Teilchen, geformt im Feuer sterbender Sterne.
Nur gespürt hatte ich dieses Wissen noch nie
bis zu diesem Moment hier mit dir.
Ich kann mich nur an einige Worte erinnern,
dein Lachen, deine vom Wein verfärbten Lippen...
Und dann sagst du mir:
"Ein Freund feiert heute die Eröffnung seiner Galerie.
Kommst du mit?"
Und ich dachte: "Mit dir geh ich überall hin."
Ich verlasse heute eine Welt, in der unser Sohn überlebt hat.
In der Max am Leben ist.
Ich wollte diesem Jason das Leben nehmen, so wie auch meines genommen wurde.
Aber mir ist was klargeworden.
Ich brauche mein Leben, meine Familie.
Nicht die eines anderen.
Ich hab immer gedacht,
dass es im Leben darum geht, eine Art Vollkommenheit zu erreichen.
Und dass ich keine Ruhe fand, weil ich sie nicht erreicht hatte.
Aber ich hatte Vollkommenheit erlebt.
Ich hatte sie erreicht.
Und so langsam frage ich mich,
ob sich nicht die Unvollkommenheiten des Lebens addieren,
um eine andere Art von Vollkommenheit zu bilden.
Ich will endlich zurück nach Hause.
Zurück auf die Reise
mit dieser Version von dir.
Wie kann ich Ihnen helfen?
Kennen Sie mich?
Ja, Jason. Klar kenn ich dich.
- Matt! - Was ist denn...
- Was trinkst du? Was ist los? - Heute nicht.
Heute nicht!
Wollte nur eine Umarmung. Gut, danke.
Sieht klasse aus.
Es tut mir leid. Ryan hat sich endlich zurückgemeldet.
Ich hab ihn in einer Bar in Gary aufgelesen.
Er war auf Sauftour.
Geht's ihm gut?
Na ja... nicht so.
Er ist gar nicht gut drauf.
Macht grad eine Menge durch.
Wo ist er jetzt?
Zu Hause. Schläft seinen Rausch aus.
Vielleicht sollte jemand bei ihm sein.
Ich hab Mindy angerufen. Sie ist auf dem Weg.
Gut.
Und ich muss Detective Mason anrufen.
Nur dass sie Bescheid weiß.
Schick mir doch mal Mindys Nummer.
Dann schreib ich ihr.
Kann ich helfen?
Ich würde gerne eine Pistole kaufen.
Bin aber totaler Laie.
Kein Problem. Wofür brauchen Sie sie denn?
Zur Selbstverteidigung.
Also...
Wir hätten die Glock 23 hier.
Kaliber .40. Hergestellt in Österreich, solide Durchschlagkraft.
Gibt's auch als Subkompakt-Variante, falls Sie sie verdeckt tragen wollen.
Damit kann ich einen Eindringling ausschalten?
Oh ja. Damit legen Sie ihn um.
Und er steht auch nicht mehr auf.
Ist das... Wie viele Kugeln passen da...
Patronen. Dreizehn.
Genau so.
Wie finden Sie sie?
Na ja, fühlt sich an wie eine Pistole.
Ich hab noch mehr.
Eine Smith & Wesson .357, wenn Sie Revolver vorziehen.
Nein, die ist perfekt. Die nehm ich.
Ja? Wunderbar. Haben Sie ihre Karte?
Was für eine Karte?
Der Waffenschein, der von der Polizei ausgestellt wird.
Wie bekommt man den?
Den müssen Sie beantragen.
Bis es so weit ist...
haben Sie so was wie Pfefferspray oder Tränengas?
Ja, klar. Da drüben.
Ich empfehle das Fox Labs Pfefferspray. 5,3 Millionen Scoville Heat Units.
Das schärfste auf dem Markt.
Ja, gut. Das nehm ich.
- Kann ich die Messer sehen? - Ja, gleich hier.
Suchen Sie was Bestimmtes?
- Nein. Das da? - Gute Wahl.
Das ist das Spyderco Civilian.
Entwickelt für Selbstverteidigung und Nahkampf.
Seien Sie vorsichtig.
Ich nehme beide.
Super.
Folgen Sie mir zur Kasse.
- Danke für Ihren Einkauf. - Danke.
Schönen Abend.
Wollen Sie das Messer umtauschen?
Ich möchte eine Pistole kaufen.
Aber ich hab keine Ahnung davon.
Hatten wir das nicht gerade?
Was meinen Sie?
Sie waren eben hier.
Sie haben keinen Waffenschein.
Sie haben Pfefferspray und ein Messer gekauft.
Nein, ich war noch nie in diesem Geschäft.
Haben Sie einen Zwillingsbruder?
Nein.
Wollen Sie sagen, dass hier jemand war, der so aussieht wie ich?
Ja. Genau wie Sie.
Dieselbe Kleidung, alles. Nur er hatte kein...
Er hatte keinen Verband am Finger.
Wann war das?
20 Sekunden, bevor Sie reinkamen.
Wo ist er lang?
Hab nicht geguckt.
Was ist denn eigentlich los?
Untertitel: Frédéric Winter
Untertitelung: DUBBING BROTHERS
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