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Wenn ich von der Vergangenheit tr�ume, rast mein Herz.
Ich h�tte auf dich h�ren sollen. Aber ich gab dir zu wenig Zeit.
Tut mir leid, dass ich dich zum Weinen brachte.
Und auch, dass ich dir wehgetan hab.
Jetzt wei� ich, man sollte keine Angst haben, sein Kind zu lieben,
- sondern es zu verlieren. - Die S�nder sind daf�r bestimmt,
f�r alle Ewigkeiten in den Flammen der H�lle zu verbrennen!
Es gibt keine Erl�sung f�r sie!
Was meinen Sie, wann wir den Stoff aus Marseille bekommen?
Es h�ngt davon ab, wie oft sie die Labore wechseln m�ssen.
Sie sollen sich etwas beeilen.
In ein paar Tagen...
Gehst du aus?
Bleib nicht zu lange. Du musst mir morgen im S�gewerk unter die Arme greifen.
Ich werde noch mit Freunden 'ne Pizza essen gehen.
Aber um zw�lf bist du zu Hause.
Meinst du um Mitternacht oder etwa mittags?
Was denkst du denn?
Ja, schon gut. Dann ciao.
- Leck mich doch! - Das hab ich geh�rt.
Nein...
Nein!
Hey! Macht die T�r auf!
Hilfe!
MAD DOG AM ABGRUND DES B�SEN
Hey, Kleiner, f�r 30 bekommst du alles, was du willst.
- Wo willst du hin, S��er? - Bleib hier!
Es wird dir gefallen. Wo willst du denn hin?
Ja...
Willst du mich?
Na, wie gef�llt dir das, hm? Willst du anfassen?
Wo willst du hin, H�bscher?
Hi, S��er, darf ich bei dir einsteigen?
Ja?
Wo?
Wo ist das?
Alles klar.
Hey!
Hey!
Geh weg! Hey!
Verschwinde!
Leck mich...
Immer die verdammten K�ter.
Ich will ehrlich zu Ihnen sein,
Sie sind die besten Polizisten, die ich bekommen konnte.
Und das m�chte ich ausnutzen.
Mein Sohn ist jetzt seit einer Woche nicht aufgetaucht.
Anhand von Videos, die wir online gefunden haben,
wissen wir, dass Luca und Adele dort waren.
Ihre Handys wurden in Adeles Tasche gefunden.
Die Handys konnten wir orten. Um 2:27 Uhr gab es das letzte Signal.
Danach wurden sie ausgeschaltet.
Die Reifenspuren weisen darauf hin,
dass man das Auto meines Sohnes zuerst wegbrachte.
Sie kamen zur�ck und machten es hier sauber.
Wir haben ein Dutzend Verd�chtige mit Vorstrafenregistern,
die auf dem Rave waren, �berpr�ft. Einer sitzt immer wieder im Gef�ngnis.
Zwei andere verdienen ihr Geld mit Drogen.
Sie m�ssen sie unter Druck setzen.
Diese Verbrecher m�ssen Hass f�r Sie empfinden.
Verstanden?
- Haben Sie was? - Nur einen Schuh.
Da dr�ben, ist doch richtig?
Ja, und sag den anderen, sie sollen auch oben suchen.
- Hey, Maresci�. - Oh, nein.
- Hallo, Maresci�, wie l�uft's? - Hallo, Treanni, alles bestens.
- Alles gut, ja? - Hey.
Oh, Maresci�, lassen Sie mich doch meinen Job machen.
- Wir machen alle unsere Jobs. - Ich verstehe doch.
Ach, das geht doch schnell. Wo liegt das Problem?
- Ich m�chte nur eines wissen. - Gehen Sie.
Ich m�chte nur wissen, ob es das Auto von Capitano Rios Sohn war.
Woher haben Sie diese Information?
Sie wissen doch, die Spatzen pfeifen es von den D�chern.
Von den D�chern also? Gehen Sie.
Aber Sie wissen, dass ich das Recht hab, hier zu sein!
Sie haben �berhaupt kein Recht, also verschwinden Sie jetzt!
Das verbitte ich mir.
- Machen Sie sich vom Acker! - H�ren Sie, Maresci�.
- Nehmen Sie sein verdammtes Handy weg! - Ich warne Sie!
Hey! Oh, lassen Sie das!
Hey, Sie Arschloch!
Das Teil war echt teuer, Sie Idiot!
Wir m�gen hier keine wilden Hunde, wissen Sie?
Mach dein Handy an!
Sie wilder Hund! Das m�gen wir hier nicht!
Ja, Sie haben richtig geh�rt. Ich wei�, wer Sie sind.
Sie sind hier, um noch mehr Chaos anzurichten.
Und ich denke, Sie haben was mit der Entf�hrung zu tun.
- Hey, ganz ruhig. - Ja, schlagen Sie zu.
Meda, was zum Teufel machen Sie da?
- Zur�ck! - Zur�ck, gehen Sie zur�ck!
Verdammtes Arschloch!
Hey, Meda! Ganz ruhig!
Bitte, das ist mein Haus, bitte tun Sie mir den Gefallen.
Morgen werde ich Ihnen alle Fragen beantworten.
Was sagen Sie dazu, dass einer Ihrer Leute unseren Kollegen Treanni angegriffen hat?
Ja, es ist bedauerlich, was passiert ist, aber ich w�rde sagen,
- es war ein "kleiner Unfall". - Oh, nein, nein.
Das war bestimmt kein "kleiner Unfall". Er hat mir fast das Nasenbein gebrochen.
Capitano, seien Sie doch ehrlich.
Hat das "Monster von Velianova" was damit zu tun?
Schlie�lich sind 10 Jahre seit seinem letzten Mord vergangen.
- W�re doch ein seltsamer Zufall... - Wir werden die beiden finden.
Ich sage das als Mann des Gesetzes und als Vater.
- Entschuldigen Sie mich. - Capitano! Warten Sie doch!
Giorgio.
K�nntest du bitte kurz herkommen?
Wusstet ihr, dass sie zusammen ausgingen?
- Nein. - Nein.
Adele w�rde niemals zu einem Rave gehen.
Aber vielleicht war sie es doch, die Luca mitgenommen hat?
Sie ist ein anst�ndiges M�dchen und tut so was nicht.
Aha, und was ist unser Luca?
Was ist mit dem "Monster"?
Achten Sie nicht so sehr darauf, was in der Klatschpresse steht.
- Ich bitte Sie inst�ndig. - Das k�nnen Sie sich sparen.
Sie waren es, der ihn vor 10 Jahren nicht eingesperrt hat.
Und jetzt r�cht er sich an unseren Kindern.
Also ist es Ihre Schuld.
VERMISST
In einem Kilometer sind Sie an Ihrem Zielort Velianova angekommen.
Finden Sie nicht, dass es ein Klischee ist?
Der hei�bl�tige Polizist, der einen Journalisten angreift?
- Eigentlich war es der Journalist... - Nein, nein, nein.
Das ist doch unn�tig.
Ich wei�, wer Sie sind.
Sie haben Schande �ber eine Uniform gebracht,
f�r die ich mein Leben geben w�rde.
Eine Uniform, die Sie nicht tragen.
Ich �berlege, ob ich disziplinarisch gegen Sie vorgehe.
Aber zun�chst einmal werden Sie am Schreibtisch sitzen
und Telefonate beantworten.
Ist das angekommen?
Sicher.
Und tragen Sie die Uniform.
Ach, Meda,
wollen Sie nicht salutieren?
Hey, S��er, hast du heute schon Pl�ne?
Was schaust du denn so?
Na, mein S��er?
Gef�llt dir, was du siehst?
Du siehst wirklich attraktiv aus.
Was zum Teufel?
Verschwinde! Fahr los!
Fahr los!
Bleib stehen und komm raus, du verdammte Schlampe!
Du bist es, oder?
Der aus dem Fernsehen?
Mad Dog, der wilde Hund.
Komm zu mir, ich m�chte dir gerne etwas zeigen.
Komm doch n�her.
Bitte h�r auf, mich zu schlagen!
Bitte schlag mich nicht mehr!
Ich mache alles, was du willst,
aber schlag mich nicht mehr!
Ein Freund von mir wird das Video schneiden und online stellen.
Es sei denn, du hilfst mir bei einer Sache.
Meine Tochter Irina ist verschwunden. Und niemand sucht nach ihr.
Sie sagen, sie lief davon, aber das ist nicht wahr.
Sie wurde auch entf�hrt, wie die Kinder von dem Rave.
Wenn du mir hilfst, landet das Video auch nicht im Internet.
Warte.
Ich habe alle m�glichen Sachen gesammelt.
Hier ist alles drin.
Siehst du? Hier ist alles.
Alle Fotos von Irina, und...
Bitte nicht!
Bitte nicht! Bitte nicht!
Bitte nicht!
Nein.
Nein, bitte nicht.
Ich flehe dich an, bitte geh nicht! Bitte!
Ich flehe dich an!
Bitte hilf mir! Ich flehe dich an!
Du wei�t gar nicht, wie es ist, wenn man sein Kind verliert!
Ich flehe dich an, du musst mir helfen!
Nein...
Du hast es so gewollt!
Ich werde dir dein Leben zur H�lle machen!
Hilfe!
Entschuldigen Sie. Was darf ich Ihnen bringen?
Einen Caff� Lungo.
Was ist?
Wollen Sie mir das Leben ruinieren?
Wenn es da �berhaupt noch was zu ruinieren gibt.
Wenigstens kann ich jetzt ordentlich einen trinken.
Nicht, dass die Marke mich abgehalten h�tte.
Wie viele Tage sind vergangen?
Soweit ich mich erinnere, w�rde ich sagen, Ihrem Sohn bleiben noch...
zwei Tage, hm?
Wie auch immer, zuerst wird er den Verstand verlieren.
Er wird sich nicht mal an Sie erinnern.
Ganz sicher, er wird sich nicht mehr erinnern.
Los, verschwinde hier.
Sag mal, war letztens eine Frau hier, die nach ihrer Tochter gesucht hat?
- Ja, eine Slawin. - Und wieso hast du ihr nicht geholfen?
Ihre Tochter ist schon drei Mal davongelaufen.
Die sind beide total durchgeknallt.
ANRUFLISTE
Wir haben alles �berpr�ft, aber es hatte nichts mit dem Rave zu tun.
Aber was hast du jetzt damit zu tun, hm?
EIN WEITERES OPFER DES MONSTERS DROGENDEALER IN N�HE DES SEES GEFUNDEN
LEICHE EINES 29-J�HRIGEN MANNES GEFUNDEN
DROGENDALER TOT IM WALD GEFUNDEN
TOTENSCHEIN
SPUREN VON "TRITIUM"
ARTIKEL VON LUDOVICO TREANNI
DREIZACK DER CHRISTEN SYMBOL F�R KALI UND SHIVA
MYSTERIENKULT
WIEDERGEBURT NACH DEM TOD
SEKTEN UND IHRE WURZELN
Nevena, da drau�en wartet ein Polizist auf dich.
Warte. Mach jetzt keine Schwierigkeiten.
An dem Tag, bevor sie verschwand, rief sie im Tattoostudio an.
Zweimal.
Sie hat ihnen Zeichnungen verkauft.
Hin und wieder.
Solche hier.
Deine Kollegen sagten, sie sei nach Bulgarien gefahren, um ihre Oma zu sehen.
Weil sie das vorher schon mal gemacht hat.
- K�nnte das sein? - Meine Mutter ist tot.
Wenn die Tochter einer ehemaligen Prostituierten verschwindet,
dann k�mmert es niemanden.
Aber wenn zwei Kinder reicher Eltern vermisst werden,
dann flippen alle v�llig aus.
Dieser Typ hier.
Wer ist das?
Das ist Professor Semeraro. Ich war 15 Jahre lang seine Pflegerin.
Der arme starb an Krebs. Lungenkrebs.
Das Haus, in dem ich wohne, geh�rte ihm.
Er hatte keine Angeh�rigen und hat es uns �berlassen.
Er und Irina hatten sich wirklich gern.
Das hier war das Schlafzimmer des Professors.
Seit seinem Tod hab ich hier nichts ber�hrt.
Was ist denn hier passiert?
Was ist das?
Rate mal.
Nein!
- Wieso bist du schon so fr�h wach? - Ich war beim Hundefriedhof.
Hundefriedhof? Wieso?
Ich wollte die Hunde f�ttern.
Du wolltest Hunde f�ttern, die seit Jahren tot sind?
Aber Pflanzen sterben doch auch.
Vielleicht sollten wir sie alle verbrennen.
Du musst heute im Krankenhaus arbeiten.
Gehst du hin?
Ja, sicher.
Ja.
Ich werde gehen, ja.
Sehr sch�n.
- Ich muss dann auch gleich los. - Soll ich dir was zum Fr�hst�ck machen?
Wenn du es mir machst.
Sag mal, wie lange bist du schon in Italien?
Ich war 15, als mich ein Kunde geschw�ngert hat.
Die Gauner wollten mir meine Irina wegnehmen.
Ich habe ihm dann das Messer so tief in den Bauch gerammt,
dass ich seine Eingeweide sp�rte.
Ich stahl mir einen Pass und floh hierher.
Ich hab dann nie wieder als Hure gearbeitet.
Au�er in dieser einen Nacht, aber das hatte ja seinen Grund.
F�r meine Tochter.
Wieso bezahlst du f�r Frauen?
Was ist diese Villa Labirinto?
Wei� ich nicht. Ich glaube, eine Villa f�r Events.
Vielleicht werde ich sie mir ansehen.
Wenn Leute erpresst werden, tun sie alles.
Deine Lebensgeschichte vorhin hat mich fast bewegt.
Verhalte dich jetzt nicht wie eine Schlampe.
Sagen Sie, wem kann ich hier Fragen stellen?
Haben Sie einen Termin?
Nein.
- Ich suche den Eigent�mer. - Der Graf ist nicht anwesend.
Aber ich stehe Ihnen zur Verf�gung. Wie kann ich Ihnen helfen?
Ich m�chte mit dem Besitzer sprechen.
Sie haben 10 Minuten.
Das sind alles Kampfwunden.
Schmerz ist nicht, was man sagt, sondern was man nicht sagt.
Haben Sie etwas gejagt?
Ein Keiler war es.
Ich dachte, dass ich sie am Kopf getroffen h�tte.
Aber scheinbar habe ich meinen Gegner untersch�tzt.
Es war ein Fehler, den ich aus Unerfahrenheit gemacht hab.
Ein Wildschwein ist doch kein Gegner.
Und Sie sind nicht mein Gast, Herr Wachtmeister.
Dies ist eine Kleinstadt.
Jemand wie Sie bleibt nicht unerkannt und ich w�rde gern wissen,
wer mich hier besucht.
Insbesondere, wenn er nicht eingeladen ist.
Ich hab doch irgendwo gelesen � wie war Ihr Name noch? "Der Wilde"?
"Mad Dog".
- Sie verm�beln Leute gerne, oder? - Ja, besonders wenn mir hei� wird.
Irina Yerbis. War sie schon mal Ihr Gast?
- Ich hab viele Personen zu Besuch. - Wie war das mit der Kleinstadt?
Einige Tage bevor sie verschwand, rief sie hier an.
Und bei ihr zu Hause fand ich eine Flasche Fl�ssigseife mit Ihrem Logo.
Es kommt immer wieder vor, dass Leute diese Flaschen stehlen.
Vielleicht, weil sie sich dann f�hlen wie kleine Diebe.
Aber sie haben letztendlich daf�r bezahlt, hier zu sein.
Und sie haben ein Souvenir.
Sie m�ssen sie mitnehmen.
D�rfte ich mir m�glicherweise die Videos der �berwachungskameras ansehen?
Und wenn ich Nein sage?
Dann sage ich, dass es mir egal ist.
Und ich w�rde antworten, dass das ein Privatgrundst�ck ist
und Sie nicht in amtlicher Funktion hier sind, nicht wahr?
Ich habe genug davon, wie die Dinge jetzt laufen,
wenn ich sehe, wie sie mal gelaufen sind.
Wir k�nnen nichts zu dem Ursprung der Videokassette herausfinden.
Ein altes Tape wurde zum Aufnehmen benutzt.
Wir sehen nur Luca.
Das hat nichts zu bedeuten, Colonello.
- Sie sind emotional zu sehr involviert. - Ich behandle meinen Sohn
wie jede andere entf�hrte Person, Frau Doktor.
Wie Sie wissen, haben Sie schon einmal versagt.
Das kann doch nicht sein...
- Ludovico, da steht jemand vor der T�r. - Hab's geh�rt, Ma.
- Ludovico! - Ma, ich habe das Klopfen geh�rt!
Was wollen Sie hier?
- Tut mir leid, das mit der Nase. - Wer ist der Typ?
Ein Freund von mir. Sei ruhig. Ich zieh meine Beschwerde nicht zur�ck.
- Verstehe ich. - Ein Freund? Du hast doch keine!
Ma, wenn du nicht sofort ruhig bist, schmei� ich den Fernseher aus dem Fenster.
Und Sie verschwinden jetzt.
Der klopft schon wieder.
Damals wurde von einer Satanssekte gesprochen.
Sie haben ihre Opfer hungern lassen und dann mit Heroin vollgepumpt.
Sie haben es gefilmt und die Videos an die Carabinieri geschickt,
an Ihre verdammten Waffenbr�der, die das Ganze vertuscht haben.
- Wissen Sie was �ber die Villa Labirinto? - Was soll die damit zu tun haben?
Hey, Moment. Bitte antworten Sie nur.
Dieser Graf Bazzini...
hat eine Dating-Website, um Kohle zu machen,
und in der Villa macht er Partys. Verstehen Sie, was ich meine?
Ein nobler Ort f�r Leute mit viel Geld.
Wenn man drin ist, kann man machen, was man will.
Es gibt Leute, die zwei Stunden fahren, um reinzukommen.
Wie auch immer, der Graf hat nichts mit dem Monster zu tun, wenn Sie mich fragen.
- Frag ich aber nicht. - Nicht? Dann drauf geschissen.
- Sie sind sich sicher, dass es hier war? - Ob ich mir sicher bin?
Nachdem sie die zweite Leiche gefunden hatten,
wurde das hier wie ein zweites Wohnzimmer f�r mich.
Kommen Sie, Meda, nur zu!
Na los, beeilen Sie sich!
Wo bleiben Sie denn, Meda?
Treanni?
Ich hab fr�her gef�lschte Krankenberichte verkauft.
Aber jetzt mit dem verdammten Internet kann ich so was nicht mehr machen.
Was denken Sie, Meda?
Diesen Ort hier gab es schon im Jahre 1027.
Und dann ungef�hr 1300 kamen die katholischen M�nche hierher.
Und die waren echt nervig.
Und wie sie in den besten Wissenschafts-Dokus sagen:
"Das Eremitorium liegt zwischen den Papststaaten und der Toskana."
Ja, genau. Da dr�ben.
Dort haben sie dann die K�fige gefunden, sehen Sie?
Das da. Das ist die ber�hmte Statuette.
"Die Madonna mit dem Dreizack".
Wissen Sie, dass sie genau �ber uns diesen Rave gefeiert haben?
�brigens glaube ich, dass diese VHSen wieder die Runde machen.
Aber da m�ssen Sie Ihre Kollegen fragen. K�nnte sein, dass heute eine ankam.
Wieso zum Teufel haben Sie das vorher nie erz�hlt?
Meda, was ich gerade erz�hlt hab, wei� nicht mal meine Mama.
Ist doch niedlich.
So, wir sind erst mal fertig. Zumindest f�r heute.
- Ich kann auch nicht mehr. - Komm n�chste Woche wieder.
Dann machen wir den Rest fertig.
Okay?
Bis dann.
Dieses Tattoo hier, das Auge. Wann haben Sie das Irina gestochen?
Worauf wollen Sie hinaus?
Gehen Sie ruhig.
Sie verschwand, und vorher w�hlte sie diese Nummer hier.
Also lassen Sie den Quatsch und verschwenden Sie nicht meine Zeit.
Sie verschwand nicht.
Sie lief bestimmt wieder davon.
Ich hab ihr hin und wieder einige ihrer Zeichnungen abgekauft.
Was ist mit Ihrem Knie passiert? Wieso humpeln Sie?
Bin von meinem Motorroller gest�rzt.
Wissen Sie, wen ich noch befragen k�nnte, 'nen Freund, 'ne Freundin oder so?
Hey, ich hab ihre Zeichnungen gekauft, aber sie war nicht meine Schwester.
Und jetzt gehen Sie bitte, ich hab noch was zu tun.
Ist das wahr?
Was zu tun? Brichst du gern in fremde H�user ein?
Wir haben Gras zusammen verkauft.
Zuerst war es nur Gras, sp�ter kamen ein paar Pillen hinzu.
Irina hat mich sitzen lassen. Dann waren es nur noch ich und Luca.
Welcher Luca? Rio?
Ja.
Irina hat ihn hineingezogen. Die beiden hatten eine Aff�re.
Sie sagte, er sei zuverl�ssig.
Wieso hat Irina aufgeh�rt zu dealen?
Rede.
Das hat sie doch gar nicht.
Sie hatte nur aufgeh�rt, diesen verdammten Idioten Bazzini
und seine Freunde zu versorgen. Die ganzen Wichser sind stinkreich.
Unberechtigter Zugriff auf die Datenbank.
Recherchen �ber das Monster und Irina Yerbis.
Irina war Drogendealerin
- und hatte eine Aff�re mit Ihrem Sohn. - Das war vor einem Jahr.
F�r kleine Dealer war Genovese zust�ndig. Wollen Sie mit ihm sprechen?
Sie war gar nicht so "klein".
Eine Zeugin sagte, sie belieferte Tancredi Bazzini.
Und jetzt raten Sie, wer ihr half.
Worauf wollen Sie hinaus?
Wie gut kennen Sie Ihren Sohn?
Sie tragen keine Uniform.
Jetzt gehen Sie schon.
Immer noch hier?
- Was ist passiert? - Helfen Sie mir.
- Bitte helfen Sie mir. - Wir brauchen Hilfe!
Hilfe!
Ich kann mir vorstellen, dass du viel durchgemacht hast.
Aber wenn es m�glich ist, br�uchte ich einige Details von dir.
Ganz egal was. Irgendwas, an das du dich erinnern kannst.
War Adele bei dir?
Okay.
Dann lass uns �ber den Ort sprechen, wo du eingesperrt warst.
Hey, Lu.
Luca, hey.
Ich hab genug davon, wie die Dinge jetzt laufen,
wenn ich sehe, wie sie mal gelaufen sind.
Beim Drogentest wurden Spuren von Heroin gefunden,
und auch von Tritium.
Das ist ein starkes auf Trazodon basierendes Barbiturat,
das benutzt wird, um depressive und angsteinfl��ende Episoden zu mildern.
Das benutzten sie auch bei den Verbrechen vor 10 Jahren.
Ja, ganz recht.
Er k�nnte...
Er k�nnte einen Gehirnschaden davontragen.
Nein, nein, nein. Bleiben Sie stehen.
- Bleiben Sie stehen! - Da ist Capitano Rio!
- Wissen Sie schon N�heres? - Warten Sie!
- Wie soll es weitergehen. - Wo ist Adele? Wo...?
Sie sagten mir, Sie w�rden sie finden.
Keine Ahnung.
Es tut mir leid.
Wo ist mein Baby?
- Ich wei�, dass er sie umgebracht hat. - NOTAUFNAHME
Wusstest du, dass Irina gedealt hat?
Sie brachte Drogen zu Tancredi Bazzini, dem Kerl von der Villa Labirinto.
Dort war sie st�ndig.
Dann war er es?
Er hat sie entf�hrt?
Keine Ahnung.
- Luca, bleib stehen! - Nein.
- Luca, h�r auf! - Aus dem Weg!
- Hey, Luca! - Bitte bleib stehen!
Luca, so bleib doch stehen!
Luca!
- Capitano! - H�r auf!
Ihr Sohn hat den Verstand verloren und meine Waffe gestohlen.
Schatz, bitte nimm die Waffe runter.
Luca...
Du bist schuld.
Nein...
- Ich liebe dich. - Du bist schuld!
Meda...
Meda!
- Meda! - Warte, ganz ruhig.
Ja, ja...
Bravo.
Sehr gut.
So stirbt wenigstens eine Person.
Wieso ist dein Vater schuld daran?
Du wei�t nicht, was es bedeutet.
Bist du Vater?
Nein, bist du nicht.
Okay.
Schatz, alles wird gut. Weine nicht.
Ja, ja, ja, ja, ja.
Alles wird gut.
Was wollen Sie von mir?
Von Ihnen?
Ist nur 'ne Routine-Kontrolle.
Tja, wir k�nnen von Gl�ck sagen, dass Sie eingegriffen haben.
Obwohl definitiv nichts passiert w�re, denn Luca ist ein guter Junge.
Er hat noch nie irgendwelche Probleme gemacht.
Wir m�ssen uns Gedanken dar�ber machen, wie er den Schulabschluss macht.
Danach wird er nicht auf die Polizeiakademie gehen wie sein Papa, nein.
Er wird Ingenieurswesen studieren.
Der einzige Abschluss, der dir einen Job garantiert, oder?
Habe ich etwa zu wenig gekocht? Ich wusste nicht, ob wir sp�ter...
Es ist mehr als genug. Und es ist �berw�ltigend.
Sch�nes Haus.
- Danke. - Echt sch�n.
Das Haus geh�rte damals den Eltern meiner Frau.
- Sie waren wirklich reich, die beiden. - Oh, ja.
In meiner Familie haben wir uns daran gew�hnt,
falsche Entscheidungen zu treffen.
Ach, �brigens, Luca...
Du und Irina, ihr wart zusammen, oder?
Ja, sicher, aber eigentlich, na ja, es war doch nichts Ernstes, oder?
Sie war nicht die Richtige f�r ihn, nicht wahr?
Die Tochter einer Prostituierten.
Ex-Prostituierten.
Und wieso habt ihr Schluss gemacht, Luca?
Und was ist �berhaupt mit Ihnen? Wieso nennen sie Sie...
"Mad Dog" in den Zeitungen?
Ich m�chte auf mein Zimmer gehen.
Na gut. Du begleitest ihn.
Er sieht m�de aus.
Okay.
Wenn Sie mich entschuldigen w�rden.
Meine Frau und mein Sohn hassen mich.
Und sie haben recht.
Das "Monster" hat mir die Karriere genommen
und jetzt nimmt es mir meine Familie.
Und ich bin schuld.
Als wir damals ermittelt haben...
Es ging um einen Kinder-Prostitutionsring in Afrika und Rom.
Ich war st�ndig m�de und hab nie geschlafen.
Ich war immer in dem Zustand,
wenn man einnickt, kurz bevor man einschl�ft.
Ich ging nach Hause, wechselte die Sachen, hab sie nie gesehen.
Ich wei�, was Sie meinen.
Wir kamen abends aus der Pizzeria.
Der Kleine hatte Geburtstag. Er liebte Pizza �ber alles.
Er a� sogar noch meine halbe Pizza auf.
- Wirklich? - Papa, k�nnen wir was Lustiges spielen?
Ja, ja, ja, lasst uns irgendwas spielen.
Ich erinnere mich nur an das Ger�usch des Gurtes,
den mein Sohn dann �ffnete.
Dann spielen wir, wer als erstes anf�ngt zu lachen.
Hier, Schatz, ich glaube, dass du ganz locker gewinnst.
Dann die Dunkelheit.
Wie ein Stromausfall, als h�tte jemand den Stecker zu meinem Gehirn gezogen.
Und nach nur zwei Jahren sa� ich wieder auf der Arbeit.
Ich hielt es zu Hause einfach nicht aus.
Ein Kollege ging an mir vorbei, mit einem meiner Verd�chtigen.
Er hatte von dem Unfall mit meiner Frau und meinem Sohn geh�rt.
Er machte einen Witz. Ich wei� nicht mal mehr, was er sagte.
Als ich aufh�rte, ihn zu schlagen, konnte ich meinen Arm nicht mehr f�hlen.
Dann kam ich vor Gericht.
Letztendlich gaben mir die Zeitungen den Namen:
"Mad Dog".
Sie m�ssen sich f�r gar nichts die Schuld geben, Capitano.
�berhaupt nicht.
Sie hatten absolut recht.
Mein strunzdoofer Sohn war auf dem Rave, um Drogen zu verkaufen.
Die Geschichte mit dem Satanskult war Schwachsinn.
Die Opfer waren tats�chlich Drogendealer.
Ich glaube, er ist eine Art "R�cher". Er hat Selbstjustiz begangen.
Meda!
Der Staatsanwalt trug Scheuklappen.
"MONSTER" FILMMATERIAL VELIANOVA 2011
Die einfachste L�sung ist nicht immer die richtige.
Ich hab genug davon, wie die Dinge jetzt laufen,
wenn ich sehe, wie sie mal gelaufen sind.
Ich hatte auch einen m�glichen Verd�chtigen identifiziert,
aber ich hatte nur Indizien und keine Beweise � es ging nicht weiter.
Wieso nicht?
Weil er Polizist mit einer Vorgeschichte wegen Amtsmissbrauchs war.
Seine Schwester starb an einer �berdosis.
Einen Monat sp�ter fand man ihren Dealer tot im Wald,
vollgepumpt mit Drogen, mit Spuren von Tritium in seinem Blut.
Ich bin sicher, dass er einen Komplizen hatte.
Und als ich die Ermittlungen offiziell machen wollte,
war pl�tzlich jeder dagegen.
Ich nehme an, einer von ganz oben scherte sich nicht drum, was er getan hatte.
Sobald ich begann, gegen Pozzi zu ermitteln,
h�rte das "Monster" auf zu t�ten.
In der Nacht des Raves war er auf der Tankstelle in Velianova.
Verstehen Sie? 15 Kilometer von seinem Haus entfernt.
Ja, aber ich versteh nicht, was Irina damit zu tun hat.
Keine Ahnung.
Aber vielleicht haben Sie recht und Bazzini ist involviert.
Ich wei� nur, dass Adele noch da drau�en ist.
Und Sie m�ssen mir jetzt helfen.
Was ist los?
Ich bin einer der Frauen, die dort arbeiten, gefolgt.
Bis zu ihr nach Hause.
- Wo arbeiten? - In der Villa.
Ich flehte sie an, mir zu sagen, was da vor sich geht.
Sie sagte, dass Tancredi
immer auf der Suche nach jungen M�dchen ist.
Er benutzt sie dann auf seinen Partys,
um schreckliche Dinge zu tun.
Und dann kam ein Mann, er verjagte das M�dchen und tat mir das hier an.
Fass mich nicht an.
Du hast gesagt, du hilfst mir!
Du hast gesagt, du hilfst, du verdammter L�gner!
Du hast gesagt, du hilfst! Du wolltest mir helfen, du L�gner!
Nein!
Nein!
Ich helfe dir. Ich helfe dir.
Was denkst du eigentlich, wer du bist?
Du ekelst mich an!
Hall�chen, Wachtmeister.
Wenn ich Sie jetzt erschie�e, ist Ihnen dann immer noch alles egal?
Wie lange hab ich geschlafen?
Zwei Tage.
Ich hab das Video gesehen.
Ich h�tte vorher auf Sie h�ren sollen.
Besser?
Hey, wei�t du was? Du ekelst mich an!
- Halt die Fresse. - Du ekelst mich an!
Was denkst du eigentlich, wer du bist?
Du ekelst mich an! Du ekelst mich an!
Meda, sollten Sie Einw�nde zu meiner Schlussfolgerung haben,
bitte unterbrechen Sie mich.
Auf der einen Seite haben wir Irina, ein ruheloses, zerbrechliches M�dchen,
das an demselben Tag verschwindet, als das Video aufgezeichnet wurde.
Als auch Luca und Adele verschwanden.
Und auf der anderen einen sehr reichen, m�chtigen, gelangweilten Mann,
der es mag, Leute leiden zu sehen.
Ich glaube auch, dass er einen gewissen Charme hat.
Und dass er Macht �ber jemanden wie Irina hat, oder nicht?
Und vielleicht hatte sie was mit den Entf�hrungen zu tun.
Aber sie hat irgendetwas gesehen. Seine Angst wurde immer gr��er,
und er hat sie umgebracht.
Das w�re perfekt, oder?
Dann k�nnen Sie mich festnehmen.
Sie scheinen es nicht ganz zu kapieren.
Sie befinden sich in keiner guten Position, Tancredi.
Es w�re unklug von Ihnen, jetzt nicht zu kooperieren.
Und die Arroganz sollten Sie auch ablegen.
Reden Sie, Sie Arschloch.
Irina hat Koks auf meine Partys gebracht.
Ich muss zugeben, das Zeug war gut.
Sie lehnte es ab, mir andere Sachen zu bringen.
Was sie in der Stadt �ber sie erz�hlten, war nicht die Wahrheit.
Es gef�llt mir nicht, abgewiesen zu werden.
Aber sie nimmt sich, was sie will und gibt gar nichts.
Ich mag solche Frauen nicht.
Wie auch immer, an diesem Abend �berredete ich sie, zu einer meiner Partys zu kommen.
- Oder wurde sie gezwungen? - Meine Partys sind exklusiv.
- Die Leute sind freiwillig dabei. - Ja?
Ich bin doch kein Monster.
Ich sch�tze meine Nat�rlichkeit. So wie Sie es auch tun, oder etwa nicht?
Wie w�hlen Sie die M�dchen aus?
Sie m�ssen nur attraktiv sein und offen f�r alles.
Irina war neugierig, aber sie hat einen R�ckzieher gemacht.
Dann hatten wir einen Streit, wie Sie im Video sehen.
Um sie zu beruhigen, nahm ich sie mit auf eine Spritztour auf der Landstra�e.
Aber sie wurde nicht ruhiger, sie war v�llig aufgebracht.
Als wir bei der alten Seilbahn ankamen � da gibt es so was wie eine Geisterstadt �
- wollte sie aussteigen und verschwand. - Sie riefen sie nie wieder an?
Sie sagte mir des �fteren, sie wolle Italien verlassen und neu anfangen,
ohne ihre Vergangenheit, ohne ihre Mutter.
Ich dachte, das h�tte sie getan.
Meda! Sehen Sie sich das an!
Sie hat sich an einer breiten, stumpfen Oberfl�che am Kopf verletzt.
Wahrscheinlich ist sie auf den Boden gefallen.
Es gibt diverse Verletzungen der Vaginalschleimhaut,
die auf eine Vergewaltigung hinweisen, wobei ihr Jungfernh�utchen gerissen ist.
Ansonsten gibt es keine Spuren auf ihrem K�rper,
keine organischen R�ckst�nde des M�rders. Er hat alles sauber gemacht.
Und das ist nicht einfach, glauben Sie mir.
Au�er f�r einen erfahrenen Polizisten.
Gestern wurde bei mir eingebrochen.
Nicht mal ein Penner w�rde in dieses Drecksloch einbrechen.
Meda, sehen Sie im Schlafzimmer nach.
Denken Sie viel �ber Ihren Sohn nach?
Ich denke oft an meine Schwester.
Ich musste sie doch r�chen.
Sie trugen eine Uniform.
Tritium.
Damit haben Sie sie bet�ubt.
Wo ist Irina?
Hey! Sie sind doch verr�ckt! Ich hab nichts mit Ihrem Sohn zu tun!
- Ganz ruhig. - Sie werden auch Ihren Job verlieren!
M�glicherweise ja, aber diesmal haben wir Beweise.
Ist doch so, oder?
Sachte, sachte.
Sie brauchten ein Monster und haben eins gefunden.
Verdammter Bastard! Ich pr�gel dich windelweich!
Ich bring dich um.
Es reicht jetzt. Es reicht.
Nein. Geben Sie mir zwei Minuten.
- Ich bitte Sie. Dann redet er. - Beruhigen Sie sich.
- Wir d�rfen nicht hier sein. - Bitte.
Ich brauch doch nur zwei Minuten mit ihm. Dann redet er.
- Jetzt kommen Sie. - Aber er stirbt doch schon.
Ich hab genug davon, wie die Dinge jetzt laufen,
wenn ich sehe, wie sie mal gelaufen sind.
Hey!
M�gen Sie, was Sie t�glich machen?
Es ist mein Job.
Das Einzige, was ich kann.
Das Einzige, was Sinn f�r mich ergibt.
Eine Niederlage von Anfang an.
Zu Beginn gibt es immer ein Opfer und am Ende nur einen M�rder.
Aber Sie und auch ich...
wissen, wie besessen man wird.
Und schnallen Sie sich an.
Der ehemalige Polizeibeamte Gianluca Pozzi wird wegen des Mordes an Adele Scola
und der Entf�hrung meines Sohnes Luca Rio angeklagt.
Au�erdem wurden beide von ihm gefoltert.
Vor zwei Tagen nahm sich Pozzi das Leben,
indem er sich vom Balkon seines Apartments st�rzte.
Unsere Ermittlungen laufen derweil.
In seinem Apartment fanden wir diverse Fl�schchen mit Tritium.
Was eine illegale Droge ist.
Dieselbe Droge, die den Entf�hrten injiziert wurde, um sie ruhig zu stellen,
w�hrend sie gefoltert wurden.
Au�erdem fanden wir noch ein weiteres Kleidungsst�ck.
Eine Jacke, die Irina Yerbis geh�rte.
Ich hab hier was gefunden.
Sie verschwand am 6. Februar und wird immer noch vermisst.
Die Jacke wurde bis ins kleinste Detail untersucht
und es wurden ganz deutliche Spuren von Pozzi gefunden,
aber auch von einem anderen Mann.
Einem gewissen Tancredi Bazzini.
Wir nehmen an, sie hatten was miteinander zu tun,
aber auch hier laufen die Ermittlungen noch.
Und was Adeles Tod betrifft:
Wir wissen, dass das M�dchen an einer Kopfverletzung gestorben ist.
Nachdem sie vergewaltigt worden ist.
Der M�rder hat ihren Kopf wahrscheinlich gewaltsam auf den Boden geschlagen.
Das w�re dann alles. Noch Fragen?
Oh, ja, Capitano.
Also Gianluca Pozzi war auch in die Verbrechen vor 10 Jahren verwickelt?
Ja, wir denken, schon.
Capitano! Capitano, wie gehen Sie jetzt weiter vor?
Wir werden alles in unserer Macht stehende in Bewegung setzen,
um dieses letzte Puzzleteil zu finden,
damit wir den Angeh�rigen der Opfer Antworten liefern k�nnen.
Was soll das alles, Meda?
Das "Monster", w�re es nicht eher der Macht der alten Tante erlegen, oder?
Hat er dieses M�dchen nicht vergewaltigt?
- Und? - Was und?
Er hat seine Opfer nie vergewaltigt.
Vergessen Sie's. Bis dann.
,,Aufgrund der �berdosis dieser Substanzen gibt es �berall am K�rper Bluterg�sse.
Au�erdem gibt es Spuren von subkutanen Injektionen,
die post mortem zugef�gt wurden.
Stehen in Verbindung zu den psychotropen Substanzen."
Post mortem...
Na, hallo, ihr Kleinen.
Meine Frau und mein Sohn hassen mich.
Es war ein Fehler, den ich aus Unerfahrenheit gemacht hab.
Er hat seine Opfer nie vergewaltigt.
Du und Irina, ihr wart zusammen, oder?
Du bist schuld!
Der M�rder hat ihren Kopf wahrscheinlich gewaltsam auf den Boden geschlagen.
Er hat alles sauber gemacht.
Ich hab genug davon, wie die Dinge jetzt laufen...
Er benutzte den Dreizack als Vorwand.
... wenn ich sehe, wie sie mal gelaufen sind.
Aber scheinbar hab ich meinen Gegner untersch�tzt.
Unerfahrenheit.
Ist Ihre Frau da?
Sie arbeitet.
Was ist los?
Ach, gar nichts, ich hab nur dar�ber nachgedacht, was Sie sagten.
Diese Sache mit den Scheuklappen.
Aber wir haben sie doch. Sie sollten froh sein.
Der einfachste Hinweis und die simpelste L�sung...
... sind nicht immer richtig. Genau.
Genau.
Also dachte ich an eine andere M�glichkeit.
Es ist sch�n, wenn man Leidenschaft zeigt, aber Sie...
- �bertreiben jetzt. - H�ren Sie kurz zu. Mir zuliebe.
- Gut. - Unterbrechen Sie mich, falls n�tig.
Also gut.
Luca und Adele waren auf dem Rave.
Luca, ein cooler Drogendealer, Papas Junge,
ein Klugschei�er, auf den die M�dchen stehen.
Er tanzt vor sich hin, verkauft Drogen, hat Spa�.
Und dann haben wir Adele, die nicht so viel Spa� hat.
Sitzt in der Ecke.
Wahrscheinlich ist sie traurig oder auch w�tend,
weil sie vielleicht mit Luca Schluss gemacht hat,
wegen dieser "dummen Schlampe" Irina.
M�glicherweise will sie ihn an diesem Abend zur�ckgewinnen
und m�chte mit ihm schlafen.
Sie betrinken sich schnell, werden beide high.
Sie sagen sich: "Lass es uns tun. Aber wo? Vielleicht im Auto?
Ah, oder zu Hause?"
"Wenn mein Vater mich so sieht, wird er mich sicher festnehmen lassen."
Und dann f�llt Luca die Geisterstadt mit den verlassenen Wohnwagen ein,
und er denkt sich, das w�re doch nahezu perfekt.
Sie finden einen Wagen, ziehen sich aus und gehen ins Bett.
Aber, na ja, Adele, das arme Ding, sie ist eine gottesf�rchtige Jungfrau.
Sie ist nicht wirklich eine,,Expertin," was Jungs betrifft, verstehen Sie?
Und es k�nnte doch sein, dass, als Luca kurz vor seinem Ziel ist,
Adele ihre Meinung ge�ndert hat.
Sie will nicht mehr und versucht, sich aus der Situation zu befreien.
Aber Luca ist so erregt, dass er unbedingt zum Schuss kommen will.
Und vielleicht ist er dann etwas rauer geworden.
Er hat sie runtergedr�ckt und versucht, sie zu vergewaltigen,
was dazu f�hrte, dass Adele...
Bamm!
Sie schlug ihm ins Gesicht.
Na ja, und genau dort hatte Luca auch eine Narbe.
Eine Narbe, die aussah, als w�rde sie von einem Ring stammen,
einem spitzen Ring.
Ja, spitz wie der Ring, den Adele trug, als sie gefunden wurde.
Meda...
Sie reden hier �ber meinen Sohn.
Nachdem er ihren Kopf auf den Boden schlug,
kommt er durch den Schreck pl�tzlich wieder zu sich.
Er realisiert, was er getan hat. Was tut er?
Er ist ein Kind, kein Krimineller. Aber er ist der Sohn von Capitano Rio.
Er kennt die Konsequenzen einer Vergewaltigung mit Todesfolge.
Er wei�, er kann nicht telefonieren, kann sein Handy nicht benutzen.
Was tut er? Wen ruft er an?
Wer k�nnte ihm helfen? Wer kann ihn aus der Situation befreien?
Sie haben alles sauber gemacht, aber Sie haben das Handy vergessen.
Ein kleiner Fehler, der aus Unerfahrenheit entstand.
Sie haben Ihren Gegner untersch�tzt.
Hol einen Eimer.
Es war ziemlich viel f�r einen einzelnen Mann.
Selbst f�r einen wie mich.
- Der Rave war am 6. Februar, richtig? - Ja.
Dann war es zuf�llig genau vor 10 Jahren,
seit das "Monster von Velianova" den letzten Mord ver�bte.
Der Wahnsinnige, f�r den Sie ein Faible hatten.
Ihre Passion.
Sie brauchten Zeit, um das alles zu inszenieren.
Die Reifenspuren weisen darauf hin,
dass man das Auto meines Sohnes zuerst wegbrachte.
Sie kamen zur�ck und machten es hier sauber.
Um Ihren Sohn zu bet�uben und einzusperren.
Ich hab genug davon, wie die Dinge jetzt laufen...
... wenn ich sehe, wie sie mal gelaufen sind.
- Und um Pozzi was anzuh�ngen. - Gestern wurde bei mir eingebrochen.
Meda, sehen Sie im Schlafzimmer nach.
Ich hab hier was gefunden.
Sie wollten auch Bazzini was anh�ngen, falls das mit Pozzi nicht funktionierte.
Aber dann passierte etwas, das nicht geplant war.
- Luca entkam und lief davon. - Nein.
Und dann?
Er konnte nicht mehr. Nicht wie sein Vater.
Er war nicht so taff wie sein eigener Papa.
Was sagen Sie dazu?
Wie war ich?
- Ist komisch, nicht? - Nein.
Aber sonst reden Sie nie. Und gerade hatten Sie viel zu sagen.
Sie redeten und redeten und redeten, weiter und weiter und weiter.
Und was haben Sie f�r Beweise?
Ein paar Telefonaufnahmen und eine Narbe, ja?
Meda...
Das sind doch nicht Sie. Nein.
Jetzt gehen wir zum Staatsanwalt
und Sie werden ein wunderbares Gest�ndnis ablegen.
Ansonsten rede ich mit Ihrem Sohn.
Bei mir �bersteht er keine f�nf Minuten.
Wo steckt er eigentlich?
Bei seinen Gro�eltern.
Ich h�tte alles Erdenkliche f�r meinen Sohn getan.
Nat�rlich h�tte er irgendeine Bestrafung verdient.
Aber ich konnte nicht zulassen, dass sein Leben...
... ruiniert wird, und zerst�rt.
Ein Junge in seinem Alter...
Das w�re vollkommen ungerecht.
Ungerecht f�r ihn oder f�r Ihre Reputation?
Was ist mit Irina?
Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort.
Sie kam in dieses Dorf und sah, wie wir Adele vergruben.
"Wir"?
Wen meinen Sie mit "wir"?
Wie bekam ich das mit meinem Sohn hin, Meda?
Die ganze Zeit bekam er Drogen und war ohne Bewusstsein.
Wie konnte ich ihm die richtige Dosis von psychoaktiven Substanzen verabreichen,
ohne ihn umzubringen?
Ich bin sicherlich kein Doktor, ich nicht.
Ihr Leichnam...
Wo ist er?
Er war v�llig ersch�pft vom Verh�r. Ich warnte ihn, nicht zu fahren.
Er wollte nicht h�ren und setzte seinen Kopf durch, so wie immer,
"Mad Dog".
Und dann pl�tzlich diese Dunkelheit.
Ja, als h�tte man den Stecker zu seinem Gehirn gezogen.
Ich schrie ihn an "Meda! Meda!" Aber nichts, er antwortete nicht.
"Meda! Meda!"
Ich erinnere mich an das Klicken meines Sicherheitsgurtes.
Langsamer.
Langsamer!
Und dann...
die Dunkelheit.
Sie haben Ihren Sohn sterben lassen, oder?
Wo ist ihre Leiche?
Er wollte, dass ich sie umbringe,
aber ich konnte es nicht tun,
weil sie war noch ein Kind, wissen Sie?
Ich wollte, dass sie am Leben bleibt.
Luca!
Luca, mein Schatz!
Es tut mir so leid!
Es tut mir leid!
Wir haben es f�r dich getan!
Oh, mein Schatz!
Mama!
Wenn ich von der Vergangenheit tr�ume, rast mein Herz.
Ich h�tte auf dich h�ren sollen.
Aber ich gab dir zu wenig Zeit.
Tut mir leid, dass ich dich zum Weinen brachte.
Und auch, dass ich dir wehgetan hab.
Aber ich f�hlte mich so unsicher.
Aber jetzt will ich dir gegen�bertreten und den Schmerz runterschlucken.
Ich wei�, du hattest keine Angst vor der Liebe.
Sondern vor dem Verlust.
Ich hab das f�r meinen Sohn geschrieben.
Sind Sie jetzt Poet?
Sei brav, Luna.
Sie beide passen sehr gut zusammen.
- Wer liegt da? - Meine Verlobte.
Ein dummer Junkie hat sie get�tet.
Meda...
Ich hab nachgedacht.
Das B�se ist notwendig. Schauen Sie sich um.
Das "Monster" hat alles ges�ubert.
Bevor alles infiziert worden ist.
Und ist das nicht dasselbe, was Sie tun sollten?
Sie haben recht.
Aber in meinem Job hast du von Anfang an verloren.
Es gibt immer ein Opfer, und was bekommst du am Ende?
Nur einen M�rder.
H�ren Sie, Meda, machen Sie was anderes.
Ich kann gar nichts anderes.
Wem erz�hlen Sie das?
Luna.
Was ist denn?
Willst du hierbleiben?
Was ist?
Willst du bleiben?
Ich denke oft an meine Schwester.
Ich musste sie doch r�chen.
Seine Schwester starb an einer �berdosis.
Einen Monat sp�ter fand man ihren Dealer tot im Wald,
vollgepumpt mit Drogen, mit Spuren von Tritium in seinem Blut.
Ein dummer Junkie hat sie get�tet.
Ich bin sicher, dass er einen Komplizen hatte.
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