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Oh mein Geliebter, was gibt es Schöneres, als mit dir zu schlafen?
Du bist der Einzige, der mir völlige Erfüllung geben kann,
der einzige. Nimm mich ganz brutal.
Mein Geliebter, mach mit mir, was du willst.
Ich will meinen Schmerz und meine Freude laut hinausschreien.
Du machst es zärtlich, so großartig.
Ich bin verrückt nach dir.
Und ich bin wehrlos, wenn du mich mit ganzer Kraft nimmst,
wenn dein Gewicht mich niederdrückt,
dann gehöre ich vollkommen dir. Oh, ja, ich spüre dich.
Viel Zeit ist vergangen, seit ich Leonora in Venedig getroffen habe.
Und ihr Bild werde ich ewig in Erinnerung behalten.
Ich suchte ein Liebesabenteuer, denn ich hatte das Gefühl, ich hatte es verdient.
Die Atmosphäre des Karnevals stimmte einen erotisch.
Ich brauche da ein Liebesabenteuer. Aufregend. Berauschend.
Mir war, als würde ich in die Geschichte zurückgehen.
Würde mich auf einmal wiederfinden in einem längst
vergessenen Venedig, einer Stadt mit wilden Orgien,
voller Sünde, verführerisch und faszinierend.
Du musst mitkommen, Gerard. Es wird dir gefallen. Die schönsten
Mädchen Venedigs werden da sein.
Die schönsten Mädchen Venedig sind hier.
- Ach, wirklich? - Geh du ruhig voraus.
- Entschuldigen Sie bitte, Mylady. - Mein Name ist Leonora.
Darf ich fragen, wie Sie heißen?
Mein Name ist Giacomo Casanova. Heute Abend habe ich die Ehre, an einem herrlichen
Fest teilzunehmen und ich würde dabei gern Ihre Gesellschaft genießen.
Sie müssen wohl sehr viel getrunken haben,
dass Sie annehmen, eine Frau würde sich auf so etwas einlassen.
Ihr Interesse ist wohl sexueller Natur, wo bleibt da die Liebe?
Das braucht Zeit, aber schon bald könnte sie erblühen.
Lächerlich. Bevor wir von Liebe sprechen, müsst Ihr mir den Hof machen.
Monsieur Casanova.
Ich hatte Angst, ich hätte dich verloren.
Ihr dürft euch an der Grotte der Lust bedienen.
Aber ihr müsst das gleich hier tun. Mein Verlangen ist zu groß,
- ich kann nicht warten. - Auch ich verbrenne vor Lust.
Casanova, das ging aber sehr schnell für so einen großen Ruf.
Verzeih, du hast eine zu große Ausstrahlung auf mich.
Ihr hattet mir doch eine Liebesnacht angeboten,
- die wollt Ihr mir doch nicht ausschlagen. - Nein.
Folgt mir.
Seid Ihr bereit, euch in das göttliche Reich der Lüste entführen zu lassen?
Eure Lust ist nur ein winziges Körnchen im Kosmos,
ein Atom, ein kurzes Aufglühen in der Nacht, ein Element
in der universellen Freude, doch so lebenserhaltend wie Sauerstoff.
Es lohnt sich, zu erlernen, die Lust zu kontrollieren.
Das bringt ungeahnten Genuss. Lasst die Leidenschaft glühen wie ein endloses Feuer.
Und gebt nie der puren Gier nach. Es besteht kein Grund
zur Eile. Selbstbeschränkung führt dich zum wahren Zauber.
Sie fühlt euch zu einem Frieden, der schöner ist als das Paradies.
Hitze ist die Wurzel des Sex, und diese Hitze ist
die Essenz all unserer Freude und unserer Begierde.
Jetzt musst du sie nehmen. Nimm mich auch.
Ich bin hier, damit sich unsere Körper vereinen.
Oh ja, geliebte Freunde, was für ein Gefühl,
wenn deine Lippen über meine Haut gleiten. Ja! Schauer überkommen mich,
wenn ich deinen heißen Atem dort unten zwischen meinen Schenkeln spüre, und
deine Hände, die so zärtlich meine Brüste erforschen. Dieses prickelnde
Gefühl, das deine Fingerspitzen auslösen!
Mein Geliebter, komm zu mir.
Ich will meinen Mund mit deiner Hitze füllen.
Komm her, mein Einziger. Oh ja, mein Liebling,
ich kann ohne dich nicht leben,
ich liebe deinen Körper,
du bist schön, und ich liebe dich mit jeder Faser meines Körpers.
Es ist nicht richtig. Ich kann es nicht.
Bitte vergib mir.
Hör auf zu weinen, Fiorella, damit machst du es nicht besser.
Sie ist tot.
Du brauchst es nicht zu tun,
- ich kümmere mich um sie, Fiorella. - Danke.
- Leonora! - Mein Name ist nicht Leonora,
- ich heiße Ursula. - Mein Gott, bist du groß geworden!
Es ist 10 Jahre her. Ich habe nie erfahren, wer es
weniger wollte, dass ich herkomme. Du oder meine Mutter.
- Das ist Edmund. - Du bist ein richtiger Mann geworden.
Tja, Jungs wachsen genauso schnell wie Mädchen.
- Das Begräbnis beginnt um 10 Uhr? - Ja.
- Ursula! - Hallo, Fiorella.
- Meine Kleine. - Erinnerst du dich an meinen Bruder?
Als ich ihn das letzte Mal sah, war er ein Kind. Willst du mir keinen Kuss geben?
Ich finde das geschmacklos. In der Stadt machen wir das nicht.
Wollen wir nicht reingehen?
Auch meine Mädchen weinen um sie.
Die Welt ist nicht mehr dieselbe.
Es ist wunderschön hier, viel schöner als in der Stadt, findest du nicht?
Erzähl mir nicht, du könntest dich an das Leben auf dem Land gewöhnen.
- Mist und schwitzende Bauern. - Das ist mir neu.
Früher hat es dir Spaß gemacht, über die Felder zu toben und mit Tieren zu spielen.
Ich glaube nicht, dass Ihr Gedächtnis sonderlich gut ist, Senior.
Ich habe mich nie auf dem Land wohlgefühlt.
- Nenne mich Onkel Gerard. - Edmund lehnt die intime Anredeform ab.
"Sir" ist das höchste der Gefühl bei ihm.
Ich rede mit den Leuten so, wie es meiner Stellung zukommt.
Wie gefällt dir das Leben auf dem College?
- Zum Kotzen. - Ursula! Musst du so vulgär sein?
Schon gut, es ist wundervoll. Eine fantastische Erfahrung.
Na schön, macht euch keine Sorgen mehr. Wir sind jetzt eure neue Familie.
Irrtum, wir brauchen keine neue Familie. Wir kommen auch alleine klar.
Laut Anwältin steht im Testament, dass
Sie von jetzt an für uns verantwortlich sind.
Zumindest, bis wir volljährig sind. Das war Mutters Wunsch.
Aber keiner kann uns dazu zwingen, in Ihnen mehr als einen Vormund zu sehen.
- Sie sind schließlich nicht unser Vater. - Edmund!
Er war nie mit Mutter verheiratet. Sie war seine Geliebte, mehr nicht.
Ich lasse es nicht zu, dass du so über Mutter redest!
Hältst du mich für einen Trottel? Ich wusste, dass Mutter nur eine Hure war!
Eine Hure! Eine Hure! Eine widerliche, dreckige, gemeine Hure!
- Edmund! Was hat er denn nur? - Lass das! Beherrsche dich bitte!
Hör auf! Komm zu mir. Ich kümmere mich doch um dich.
Er beruhigt sich schon wieder. Mutter hat es immer so gemacht,
wenn er einen von seinen Anfällen bekam.
Ist ja alles wieder gut, ganz ruhig.
Deine Haut ist noch weicher als die deiner Mutter. So zart.
Ich brenne vor Verlangen, dich zu streicheln.
- Hattest du meine Mutter sehr gerne? - Es war mehr als das.
Ich hatte keine Ahnung, dass ihr beiden hier drin seid.
Ich wollte eigentlich nur ein Bad nehmen,
aber offensichtlich gibt nicht genug Wasser für zwei.
Komm doch einfach zu mir, wir können zusammen baden,
- wie wir es als Kinder gemacht haben. - Na los, Edmund. Es wird dir guttun.
Na schön, sieht so aus, als hätte ich keine andere Wahl. Fiorella,
würde es Ihnen was ausmachen, sich umzudrehen?
Aber du brauchst dich doch von mir nicht zu genieren.
Drehen Sie sich um! Tun Sie, was ich sage.
Zu Befehl.
- Du alberner Kerl. - Mach dich nicht lustig über mich!
Wenn du möchtest, seife ich dich gründlich ab.
Ja, aber da müssen Sie sehr behutsam sein.
- Wie Sie wünschen, Sir. - Tja, dann lasse ich euch jetzt allein.
Aber du kannst nicht einfach gehen.
Keine Angst, ich fress dich schon nicht auf.
Darum geht es nicht. Na gut, als ich klein war, haben Sie es ja auch gemacht.
Mach einfach die Augen zu, um alles andere kümmere ich mich.
Mein Geliebter! Ja, ja! Dring ich mich ein!
Dring tief in mich ein, ganz tief, bis in mein Innerstes.
Ich gehöre dir für alle Ewigkeiten, nur dir.
Ja, so ist es gut. Tief, tiefer, so tief, wie du kannst.
Ich will ihn ganz haben, alles von dir.
Ja, das ist wunderbar.
Bitte mach mit mir, was du willst. Ich will meine
Freude und meinen Schmerz laut hinausschreien.
Oh, ja, du mein Einziger. Hör nicht auf! Ja!
Du machst es zärtlich, so großartig.
Wie musst du ohne mich gelitten haben.
Komm zu deiner Mama, mein kleiner Prinz.
Hör nicht auf, mach weiter. Du bist fantastisch.
Wo bleibt Ursula denn so lange?
Ich glaube, sie wollte Sie überraschen, sie macht sich gerade fein.
Ah, jetzt dürfte es nicht mehr lange dauern.
Du kannst reinkommen, Ursula. Wir warten schon.
Mein Gott, sie könnte die Zwillingsschwester von Leonora sein.
Darf ich um diesen Tanz bitten?
Machen Sie mir die Freude, geheimnisvolle schöne Lady?
Das ist unglaublich.
Entschuldige mich. Dir möchte ich den nächsten Tanz schenken.
Oh Gerard, mein Geliebter, du bist der einzige,
der mir totale Erfüllung geben kann, der einzige.
Ich will das nicht mit anhören.
Zieh sofort dieses Kleid aus, du hast kein Recht, das zu besudeln.
Wie können Sie es wagen, so mit ihr zu reden?
Geh mir aus dem Weg, du Idiot.
Gerard!
Entschuldigung, es tut mir leid.
Ich bitte euch alle um Verzeihung.
Edmund!
Fiorella, hilf mir. Ich hatte noch nie eine Frau, und ich will ein Mann werden.
Aber mein geliebter Junge, natürlich will ich dir helfen.
Komm, leg dich auf mich und küsse mich.
Oh Fiorella, ich werde dich verschlingen.
Tiefer. Tiefer.
Ja, weiter so. Hör nicht auf.
Leonora und ich waren zu einem Wesen verschmolzen.
Sie gab mir alles, was ich brauchte.
Es war so, als gehörte ihr Körper mir.
Sie konnte alle meine Gefühle ahnen. Sie war stets bereit, alles zu tun,
um mich zu befriedigen und dabei gleichzeitig sich
selbst. Alles ohne jede Scham und ohne Hemmungen. Sie zögerte nicht,
als ich ihr vorschlug, ein geheimes Tagebuch auf Tonband
aufzunehmen, anstatt es niederzuschreiben.
Es enthält alle intimen Details: unsere Verrücktheiten,
unsere Perversionen, alles was Leonora und ich zusammen begingen.
Die Natur hat uns dafür großzügig beschenkt, mit Jugend
Energie und dem Leben selbst.
Gerard?
Ich wollte immer schon wissen, warum du Mutter
nach dem Tod meines Vaters nicht geheiratet hast.
Ich nehme an, wir hielten es nicht für nötig.
In Sünde zu leben ist wider die Natur.
Ich glaube nicht, dass man von einer ernsthaften Beziehung reden kann,
solange sie nicht offiziell besiegelt wurde.
Aber eure Mutter und ich hatten nicht den Wunsch, Ehepaar zu spielen.
- Wir wollten keine normale Beziehung. - Wie erstaunlich.
Unsere Erziehung war sehr streng. Vater hat nichts durchgehen lassen.
Er hat uns zu einer einwandfreien Moral erzogen.
Er wollte, dass Anstand uns etwas bedeutet, und er predigte
uns auch den Respekt vor ihm unserem göttlichen Vater,
der im Himmel thront und seine Hand über uns hält.
Unsere Mutter hat sich den besten Mann ausgesucht als Vater.
Du vergisst, dass Mutter offensichtlich ein Doppelleben geführt hat.
Sie wusste alles über die Liebe und hat sich deswegen nicht geschämt.
Es gehört Mut dazu, aus beiden Welten das Beste zu genießen.
In der Stadt läuft ein Film, den ich gerne sehen möchte.
- Gehst du mit mir hin, Onkel Gerard? - Ursula! Unsere Mutter
wurde vor kaum zwei Tagen beerdigt. Bedeutet dir das denn überhaupt nichts?
Das Leben geht weiter, das ist ein Naturgesetz.
Mutter hätte dafür Verständnis. Ich bin genau wie sie.
Es könnte uns allen guttun, ins Kino gehen. Macht euch fertig.
Wir essen in der Stadt zu Abend.
Danke, Onkel Gerald.
Jede normale Familie würde sich von allen Vergnügungen fernhalten.
In einem Kino hat mir Leonora eine Seite meines Wesens
aufgezeigt, die mir bis dahin unbekannt war,
sie gab sich dort in der Dunkelheit einem Fremden
hin, während ich neben ihr saß.
Ich war unfähig, irgendetwas zu tun und vollkommen
überwältigt von einer seltsamen Erregung,
die mich erfüllte, bis ich von Kopf bis Fuß vor Eifersucht
und schamloser Begierde erbebte.
Sie wusste, dass ich alles sah, was sie trieb. Und ich spürte ihre Erregung
und ließ es zu, dass es geschah.
Ursula? Was machst du denn hier drin?
Meine Hände waren so klebrig.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, was das war.
Das heißt aber nicht, dass du in die Herrentoilette gehen musst.
Aber Onkel, das ist doch nicht die Herrentoilette.
Was ist? Wollen wir nach Hause fahren?
Ich denke, das sollten wir tun.
Was ist los mit dir, Ursula? Fühlst du dich nicht wohl?
Ich weiß nicht. Ich kriege auf einmal so schlecht Luft. Ich muss ins Freie.
Dann halte ich mal an.
- Alles in Ordnung, meine Liebe? - Ein Schwächeanfall, nichts weiter.
Atme tief durch.
Kann ich was tun?
Mach dir keine Gedanken.
- Was machst du denn? - Hm. Mir ist heiß.
Bitte nimm mich, ich will dir ganz gehören.
Dir allein, Gerard. Und ich will, dass du mich von meiner Unschuld befreist.
- Ich will dich in mir spüren. - Hier. Du wirst dich erkälten.
Denk an etwas Aufregendes, Fiorella. Und öffne die Schenkel.
- Wie ist das? - Gut.
- Ich komme mir ein bisschen albern vor. - Du siehst fantastisch aus.
Das sind tolle Bilder. Du wirst es erleben.
Ich schalte jetzt den Selbstauslöser ein, dann komme ich zu dir.
Machen wir noch ein paar gewagtere Fotos. Ja, genauso.
Schon viel besser so. Jetzt ändern wir die Beleuchtung. Bereit?
Ja.
Ganz ruhig.
Du machst es gut.
Sehr gut, ausgezeichnet.
Du hast dich in der kurzen Zeit wirklich sehr verändert.
Das verdanke ich dir.
Ich habe Leonora einmal zum Reiten mit aufs Land genommen,
und mir war aufgefallen, wie sie und Boris, der Stallknecht,
sich jedes mal gierig ansahen,
wenn wir zu den Stallungen gingen.
Ich spürte, das eine sexuelle Spannung zwischen den beiden bestand,
die mich verletzte. Auf der anderen Seite fand ich
den Gedanken daran aber auch sehr aufregend.
Es war ein völlig neues Gefühl. Ihre Begierde, sich
zu prostituieren, entfachte meine Leidenschaft.
Wie wäre es mit einem kleinen Galopp?
Du solltest vorsichtig sein, Ursula. Das Gelände ist unwegsam.
Vorwärts. Holen wir sie ein.
- Guten Morgen. - Guten Morgen.
Ich frage mich, ob das wahr ist, was man sich über dich erzählt, Boris.
Was denn?
Ich habe gehört, dein Geschlechtsteil sei genauso groß wie bei einem Pferd.
Ja, das würde ich nicht bestreiten.
Das ist sicherlich nicht wahr.
Es gibt nur eine Möglichkeit, das raus zu finden.
Dann zeig es mir. Zieh dich aus.
Ist das ein Befehl, junge Lady?
Diese verdammte kleine Hure!
- Halt still, verdammt! - Lass mich los! Nein!
- Nein! Lass mich! - Was soll denn das?
Erst scharf machen, dann abblitzen?
- Ich bin noch Jungfrau! - Nicht mehr lange!
- Jetzt geht es rund! - Nein, bitte nicht!
Boris!
Senior Gerald, ich wollte das nicht.
Sie hat mich verführt!
Du wolltest sie vergewaltigen, du dreckiges Schwein!
Nein, es ist nicht meine Schuld!
Weißt du, wie man einen Mann nennt, der ein unschuldiges Mädchen verführt?
- Kinderschänder! - Nein, ich habe doch nichts getan!
Steh auf und zieh dich an. Es geht zurück ins Internat.
Und du, du bist entlassen!
Ich flehe Sie an, mir noch einmal zu vergeben!
Es war nicht meine Schuld, ich schwöre es!
Ich habe nichts weiter zu sagen.
Außer, dass ich mich für dich schäme. Komm!
Hören Sie auf, ich glaube kein Wort!
Es ist so wahr wie das Evangelium!
Mussolini hatte alle sechs Mädchen nebeneinander gelegt
und neun Monate später gebaren alle.
Alles Jungen, alle ihm wie aus dem Gesicht geschnitten.
- Eine tolle Geschichte! - Ein echter Zuchthengst!
Alle sechs aus einer Ejakulation, sagt man.
Jede einen Spritzer!
Das übersteigt meine Vorstellungskraft!
Tja, er hat auch mal eine geschwängert, durch den Hinterausgang.
Er ist zu allem fähig, auch zum Unmöglichen!
Was ist? Haben Sie ein Gespenst gesehen?
So ziemlich, ja.
Wenn ich mir das, was ich sehe, nicht einbilde.
- Rosa? - Ja. Und du...
bist natürlich Leonoras Tochter.
Ich glaube, Sie waren mit meiner Mutter eng befreundet.
- Ja. - Ich freue mich, Sie kennenzulernen.
Ich mich auch.
Die Ähnlichkeit mit deiner Mutter ist verblüffend.
Ich war geschockt, als ich dich sah.
Ich konnte es nicht glauben.
Deine Mutter war nicht so wie die anderen Mädchen,
sie hat es nicht allein wegen des Geldes getan.
Ich bin auch nicht auf Geld versessen.
Leonora hatte einen ganz außergewöhnlichen Charakter.
Das Bett war für sie ein Altar, keine Opferstätte.
Ein Platz, an dem sie sich ausleben konnte.
Es hatte bei ihr schon fast etwas Religiöses.
Sex war etwas sehr Wichtiges für sie.
Geschwätz! Wollen wir nur Wollust romantisieren,
Entschuldige. Ich dachte, das würde dich interessieren.
Finden Sie nicht, dass meine Beine noch hübscher sind als ihre?
Und diese Brüste...
Viel fester und höher.
Hier, überzeugen Sie sich selbst.
Ja, sie fühlen sich sehr gut an.
Das will ich doch hoffen, ich bin noch Jungfrau.
Das ist für die heutige Zeit und dein Alter ungewöhnlich, mein Kind.
Der, den du heiratest, hat großes Glück.
Ja, ich wollte meine Unschuld dem Mann,
den ich liebe, zum Geschenk machen, aber er will sie nicht.
Er hat mich zurückgewiesen,
und darum habe ich beschlossen, mich zu rächen.
Ja.
Deshalb bin ich hierher gekommen,
in dieses Bordell,
ich dem meine Mutter sich hingab und Hure spielte.
Guter Gott, du bist genau wie Sie.
Sie hatte Courage, und es scheint bei dir nicht anders zu sein.
Na schön.
Ich bin bereit, dich aufzunehmen.
Aber versprich mir:
Dass du immer meinem Rat folgen wirst, willst du das?
Ja, ich tue, was Sie verlangen.
Dann werden wir gute Freunde, du und ich.
Und, fertig.
- Bück dich. - Ich knie vor dir.
Ich bürste deine Haare.
Du siehst aus wie ein nasses Hündchen.
Bitte saug weiter.
Ich habe eben mit dem Internat telefoniert.
Man erwartet dich dort in drei Tagen.
Die Art, wie du dich aufgeführt hast, hat mich zu dieser Entscheidung gezwungen.
Ursula, das ist ein ernstes Gespräch, das wir führen.
Schubst du mich an?
Ich könnte es mir...
Komm schon, stoß mich an. Worauf wartest du?
Meinetwegen.
Das geht doch noch kräftiger!
Halt dich fest!
Ursula, ist dir etwas passiert?
Bist du verletzt?
Wir beide lagen zusammen im Garten, Leonora und ich.
Seite an Seite und wir küssten uns.
Auf einmal entdeckte ich etwas. Da war...
Ein Fleck. Vor Erregung hatte ich sie beschmutzt.
Ich hatte einen fantastischen Orgasmus gehabt.
Genau wie sie, wir beide waren gleichzeitig gekommen.
Und dennoch waren wir nicht befriedigt.
Weil ich nicht in sie eingedrungen war.
Irgendwie spürte ich,
dass sie ganz verrückt danach war.
Und ich wollte das genauso.
Ich wollte es mehr als alles andere jemals zuvor.
Es ist wahr, oder? Es sind deine eigenen Worte.
Unterscheide ich mich denn so sehr von ihr?
Treffen diese Worte denn nicht auch auf mich zu?
Wenn du mich mit deinen Händen berührst, erwache ich zum Leben.
Wenn du meine Brüste küsst, durchdringt mich die Musik, die in dir klingt.
Sie ertönt aus allen Winkeln.
Ich komme mir dann vor wie ein Instrument,
das nur du zu spielen verstehst.
Eines Tages, wenn ich tot bin,
dann wird trotzdem diese Musik weiterspielen,
denn sie wird weiterleben.
Du musst meiner Tochter die Unschuld nehmen,
das ist ein ganz besonderes Privileg, und stell dir dabei vor,
es wäre meine, die ich dir schenke.
Nimm mich, ich bin bereit für dich.
Nein, ich kann es nicht.
Es ist Unrecht,
du bist ein Kind, Ursula, ein verrücktes Kind!
Und dann liebten wir uns, wie noch niemals zuvor.
Mit wilder, hoffnungsloser Leidenschaft.
Klick! Ende der Aufnahme.
Das ist ein Fetischist, der regelmäßig herkommt.
Jede Laune muss erfüllt werden.
Er ist reich und wichtig,
- schaffst du das? - Natürlich.
Ich möchte Ihnen unser neuestes Mädchen vorstellen.
Wie verkommen und schmutzig der Kontakt zwischen Mann und Frau doch ist!
Die Vermischung von Speichel und Schweiß ist zutiefst widerwärtig.
Die Geräusche und der Geruch sind doch wirklich eklig!
Halt die Klappe, du alter, impotenter Sack!
Ich erlaube es nicht...
Setz dich, du bekommst eine Extravorstellung.
Meine Güte, wie lange brauchen die beiden denn noch?
Ungeduldig?
Je länger du wartest, umso mehr genießt du es.
Ich bin ganz wild auf diese seltene Perle!
Nur ansehen, das weißt du schon, oder?
Ziemlich erregend, eine jungfräuliche Hure!
Eine Hure, die es noch nie getrieben hat!
Bitte, Freunde, ihr habt die Qual der Wahl.
Ach, ich muss euch nicht daran erinnern, Kinder,
ihr habt euch an die Spielregeln zu halten.
Was sagt ihr dazu?
Gefällt sie euch?
Ich finde, dass wir unbedingt die Polizei benachrichtigen sollten.
Nein, ich möchte noch warten.
Wie du meinst. Ich gehe jetzt auf jeden Fall ins Bett,
obwohl ich kaum viel Schlaf finden werde.
Ruh dich aus. Ich warte weiter.
Ja, das ist genau das, was wir brauchen.
Hier, bitteschön,
das bringt dich auf Touren. Runter damit.
Für dich.
Auf dein Wohl.
Es muss durch die Nase.
Schon hebst du ab.
Wie kommst du voran?
So ist es gut.
Sie ist bereit.
Also! Warum zum Teufel sollen wir Rosas Befehlen gehorchen,
wenn die Kleine willig ist?
Es ist zu verlockend, um widerstehen zu können.
Jetzt gebe ich dir, was du brauchst!
Hey, was treibt ihr denn da, Jungs?
- So war das aber nicht abgemacht. - Ich brauche das jetzt!
- Sonst platzt es heraus! - Überlass das mir.
Ursula!
- Was ist denn, Onkel? - Weißt du, wie spät es ist?
Es ist 4 Uhr morgens.
Wirklich? Wie schnell die Zeit dahin fliegt.
Du bist vollkommen betrunken.
Wenn du nur wüsstest, was mir heute Nacht alles widerfahren ist.
Du musst es mir erzählen.
Fang an.
Du musst mir versprechen, dass du mich, wenn ich dir alles erzählt habe,
weiterhin genauso liebst wie vor der heutigen Nacht.
Versprichst du es? Ohne mich zu verachten?
Behandle mich nicht wie etwas Schmutziges, Verunreinigtes.
- Vertraust du mir nicht? - Oh doch, Onkel!
Ich ging spazieren, ein Auto mit vier jungen Männern hielt, sie waren nett.
Ich hatte überhaupt keine Angst, weil die Jungen gut erzogen waren.
Ungefähr mein Alter. Sie sagten:
Machst du mit uns eine Spritztour?
- Das hast du geglaubt? - Wieso denn nicht?
- Sie waren Männer! - Ja, natürlich.
Ich saß zwischen den beiden auf dem Rücksitz,
sie haben gelacht und mir Komplimente gemacht.
Sie waren sehr sympathisch und witzig.
Ich dachte, sie wären freundlich.
Sie waren sehr charmant und humorvoll.
Dann wollte der eine meine Brüste und meinen Bauch anfassen.
Dann fuhr seine Hand zwischen meine Beine.
Ich stieß sie weg, aber er versuchte es erneut.
Als er aufhörte, fingen die anderen an.
Ich bekam Angst, ich wusste, was gespielt wurde.
Ich war vollkommen durcheinander, wie in einem Alptraum,
dann sind Sie an den Straßenrand gefahren und haben angehalten.
Und was ich anfangs noch für einen schlechten Scherz gehalten hatte,
wurde richtig scheußlich.
Ihre Gesichter verzerrten sich zu Masken, als sie mir die Kleider vom Leib rissen.
Konntest du nichts tun?
Hast du dich gewehrt? Wolltest du nicht weglaufen?
Wenn du nur wüsstest.
Ich war wie gelähmt, hypnotisiert.
Dann fingen diese Kerle an, sich selbst zu befriedigen.
Das reicht! Ich habe genug gehört.
Willst du nicht wissen, was sie als nächstes getan haben?
Sie hielten mich fest, weil ich mich wehrte.
Ich habe laut geschrien.
Dann hat mich einer von ihnen brutal von hinten genommen,
ein anderer versuchte, von vorne in mich einzudringen,
und schrie dauernd:
Na los, Dreckstück, fick, wenn du kannst!
Und dann konnte ich nicht mehr schreien, ich wollte es, aber ich konnte nicht.
Einer von ihnen hat sich mit Wucht in meinem Mund ergossen.
Und dann kehrte meine Kraft zurück,
ich schrie so laut ich nur konnte, aber es war sinnlos,
niemand konnte mich hören.
Trotzdem schrie ich weiter,
denn das machte sie nur noch geiler, und sie nahmen mich härter.
Nicht mehr, bitte, schrie ich.
Aber eigentlich wollte ich sagen: Na gut,
ihr habt euch befriedigt,
jetzt bin ich an der Reihe.
Tut, was ihr könnt, um mich zu befriedigen.
Dumme, kleine Lügnerin!
Etwas Furchtbares ist passiert!
Edmund und Ursula haben ihre Sachen mitgenommen und sind weg.
Ich lebe, verstehst du das?
Fest entschlossen, mein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben.
Ich bin verrückt nach Liebe, aber vor allem nach dir!
Du wolltest mich nicht! Hast mich zurück gestoßen!
Wie jemanden, der nur auf der Suche nach einem billigen Abenteuer war!
Ich wollte dir meine Unschuld schenken, das Kostbarste, was ich besitze,
aber du hast es abgelehnt.
Eine Frau steht zwischen uns,
eine Frau, die kalt und still in ihrem Grab liegt.
Du bist besessen von Erinnerungen an meine Mutter,
ich habe keine Zeit mehr, zu warten.
Ich lasse dich allein mit deinen düsteren Gedanken,
ich hasse deine Erinnerungen, deshalb habe ich sie vernichtet.
Bevor ich gehe, möchte ich dir noch etwas von mir hinterlassen.
Hör jetzt gut zu, was ich tue.
Ich öffne meine Schenkel, masturbiere und denke dabei an dich.
Ich denke daran, wie wir miteinander schlafen, uns liebkosen.
Während meine Finger mein Körper erforsche, stelle ich mir vor, wie es gewesen
wäre, dein voll erregtes Glied in mir zu empfangen.
Erst der Schmerz, und das lustvolle Aufbäumen, dich in mir zu spüren.
Deine Hände, wie sie liebevoll meinen Körper streicheln.
Deine Lippen auf meiner Brust, dein Erguss, den ich empfange.
Mich überflutet, dass ich vor Gier...
Du allein trägst die Schuld!
Du mit deiner krankhaften Obsession nach einer Toten!
Ich habe Edmund verloren! Ich hasse dich!
Sie ist nur eine Hure! Ihr seid alle gleich!
- Ihr seid alles Huren! - Lass mich los!
Nein, lass mich los!
Was geschieht nur mit uns?
Wir sind beide hoffnungslos verliebt.
Ich in Edmund, du in Ursula.
Nichts könnten wir dagegen tun.
Nein, nichts, es ist lächerlich.
Du hast recht, es ist eine unmögliche Situation,
wir müssen uns damit abfinden, sie sind weg.
Ich bin sicher, dass sie in Venedig sind.
Vielleicht. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät.
Hallo, Kleiner! Ziehst du gerade ein oder aus?
Wo finde ich meine Schwester Ursula?
Du wirst sie schon bald wieder sehen,
aber jetzt zeigen dir Cecily und Mara erstmal, wo du wohnst.
Genau! Hat dir schon mal jemand gesagt, wie süß du bist?
Wir kümmern uns gut um dich.
Unser Zuhause kann sehr schnell zu deinem werden.
Und wie bequem die Betten sind!
- Ist für eine halbe Stunde! - Gutes Mädchen!
Na, wie findest du es hier?
Ich weiß nicht. Ist merkwürdig hier.
Ist bestimmt sein erstes Bordell.
Ob er wohl ebenso unschuldig ist wie sie?
Ich weiß genau, wie Sex mit einer Frau ist!
- Und mit Zweien? - Mit Zweien?
Vielleicht hast du nicht bemerkt, dass wir zu zweit sind.
Natürlich habe ich das gemerkt.
- Dann legen wir los! - Halt, Moment mal.
Du besitzt einen Schatz der Lust.
Jeder, der ihn dir wegnehmen will, muss viel dafür bezahlen.
Sorg dafür, dass sie es tun.
- Alter? - Der Junge ist achtzehn,
sie ein Jahr jünger.
Wie stehen Sie zueinander?
Man könnte sie Stiefkinder nennen.
Ist das nur Ihre Bezeichnung oder lässt sich das auch durch Dokumente belegen?
Ja, es gibt ein Dokument, das besagt, dass ich
bis zur Volljährigkeit der Kinder ihr Vormund bin.
- Kann ich es sehen? - Natürlich.
- Schön, in Ordnung. - Was soll ich schreiben?
Nur eine formlose Erklärung.
Gerald Antonini, französischer Staatsbürger, wohnhaft in Italien,
konnte die notwendigen Dokumente vorlegen, die ihn
als Vormund von Edmund und Ursula ausweisen,
die jeweils zwei Pässe haben. Fertig.
- Sind wir durch? - Ich brauche noch Ihre Adresse.
Wir sind bei einer Freundin zu Gast, hier ist die Adresse.
- Auch Ausländerin. - Kennen Sie sie?
Ich kenne hier fast jeden. Selbst Ihren Vater.
Ein bekennender Antifaschist.
Mein Vater kam vor einigen Jahren ums Leben.
Ja, allerdings, ein ausgesprochen tragischer Unfall.
- Naja. - Können wir jetzt gehen?
Bitte.
Eine Kleinigkeit noch.
Ihre Stieftochter, Ursula,
eines müsste ich Sie da noch fragen.
Ist sie noch Jungfrau?
Mir ist nicht ganz klar, was für eine Bedeutung diese Information für Sie hat.
Wenn sich das als ein Fall von Vergewaltigung
herausstellen sollte, wäre es schon sehr wichtig.
Ja, sie ist noch Jungfrau.
- Guten Tag. - Auf Wiedersehen.
Ich frage mich nur, wie lange sie eine bleibt.
- Was? - Eine Jungfrau.
Hören Sie mit dem Blödsinn auf. Weiterschreiben.
Ich bin davon überzeugt, dass wir diesem
Inspektor nicht trauen können, er ist ein Schwein.
Er hat etwas gegen mich, das weiß ich genau,
weil mein Vater gegen die Faschisten kämpfte.
Kein Grund zur Verzweiflung.
Venedig ist keine so große Stadt und wir haben
viele Freunde, die immer bereit sind, uns zu helfen.
Es würde mich nicht überraschen, wenn wir sie
ohne die Mithilfe der Polizei finden würden.
Aber die wichtigste Aufgabe ist jetzt, eure innere Gelassenheit wieder zu finden.
Nur so habt ihr die Kraft für die Suche nach den Kindern.
Ich werde euch bei der Überwindung der Spannung, die
euch durch strömt, helfen. Nur durch einen gereinigten
Geist, der von allen Feindseligkeiten geläutert wurde,
kann man sein Lebensziel erreichen, geliebt zu werden.
Hier ist sie, meine Herren.
Die Auktion kann jetzt beginnen.
Ich warte, wer eröffnet die Versteigerung?
- 300! - 350!
- 400! - Nun denn, 450.
- 500! - Wirklich makellos.
- 550! - 600.
- 700. - Ganz gewiss nicht.
Ich biete 800.
Nicht so zurückhaltend, meine Herren, ich dachte, sie wären großzügiger!
Nur 800? Wer nennt mir einen besseren Preis für das Pflücken dieser seltenen Orchidee?
- 900! - 950!
Ich bin bereit, ein volles Monatsgehalt für sie hinzulegen.
- Ich biete glatte 1000! - 1100!
- 1200! - 1300!
1350!
1400!
1450!
Sinnlos, wenn sie weiter bieten.
Ich habe vor, diese Blume zu pflücken, selbst, wenn ich pleite gehe.
Sie gehen vor mir pleite!
Selbst die Venus de Milo hat nicht so viel Grazie.
Erhöhung auf 1500!
Dann bin ich wohl gezwungen, 2000 zu bieten!
- Ich habe sie gefunden. - Wo?
- In der Casa Rosa. - Das ist ein Bordell!
Edmund wohnt in einem Bordell?
So schließt sich der Kreis.
Naja, tut mir leid, ich habe noch nichts Neues.
Sie befinden sich in der Casa Rosa.
Ist das nicht ein Bordell?
Ganz richtig! Also, holen Sie sie da raus, oder...
Oder was?
- Sie haben es gewusst? - Nun, das wusste jeder.
Es ist seit ein paar Tagen Stadtgespräch.
Das Ihnen anvertraute Mündel, Ursula,
wurde auf einer Auktion versteigert.
Den Zuschlag erhielt ein hochrangiger Offizier,
Comandante Ferretti von der Miliz in Venedig.
Das ist doch vollkommen verrückt, das glaube ich nicht!
Tut mir leid, aber es ist wahr und es gibt nichts, was man dagegen unternehmen kann.
Selbst ich bin nicht in der Lage, dazwischen zu gehen.
Es geht um einen entsetzlichen Skandal, in den alle mit reingezogen würden.
Sie, ich, und natürlich Feretti.
Hören Sie auf meinen Rat:
Holen Sie sie persönlich raus, aber erst, wenn die Geschichte vorbei ist.
Sind sie vollkommen wahnsinnig? Ich lasse sie verhaften!
Haben sie vergessen, wer ihr Vater war?
Nein, Sie müssen einfach ein bisschen Geduld aufbringen.
Morgen kriegen Sie ihre Tochter. Das ist versprochen.
Machen Sie sich keine weiteren Gedanken,
das ist nicht das Ende der Welt.
Hier hast du meine Brust.
Ich bin ja da. Ich verlasse dich nie mehr.
Mach weiter, Liebling! Saug!
Gut so, du brauchst keine Angst mehr zu haben, ich bin hier.
Ich werde für dich sorgen, mein geliebter Mann,
Ich bringe dich von diesem schrecklichen Ort
weg, und wir werden zusammen sein für immer.
Ich liebe dich.
- Ist die Summe ausreichend? - Sehr großzügig, ja.
Nimm sie jetzt besser mit.
Sie wartet.
Hoffentlich bedeutet das nicht, dass wir uns beide nie wieder sehen.
Du lässt dich doch bald wieder hier blicken?
Es wäre ein Jammer, wenn uns diese leidige Geschichte auseinanderbringen würde.
Nein, wir sehen uns nicht wieder.
Es hat sich so vieles verändert.
Zieh dich an, wir fahren nach Hause.
Du hast mich gekauft und du musst mich nehmen, meiner Keuschheit wegen.
Ursula, weshalb hast du das getan?
Ich wünschte, ich könnte dir begreiflich machen...
Nein, du solltest mich verstehen.
Ich kann nichts dagegen machen, ich liebe dich einfach.
Der Sohn des Grafen von Alexandria, Nicky, ist zu Besuch in Venedig.
Er hat soeben seine Ausbildung als Offizier absolviert
und ist hier, um seinem Vater seine Aufwartung zu machen.
Er wäre eine exzellente Partie für dich.
Ich habe es so eingerichtet, dass ihr beide euch trefft.
Wirst du denn niemals begreifen?
Warum sollte ich mich mit jemandem verloben?
Egal, wer auch immer er sei, abgesehen von dir...
Das ist doch absurd, verstehst du das nicht?
Was kann ich tun, damit du begreifst, dass ich jedes Wort ernst meine?
Willst du, dass ich mich jedem Freier der in dieses Bordell kommt, hingebe?
Während du zusiehst?
So wie bei Mutter?
Oder würdest du es vorziehen, wenn ich durch die Straßen der Stadt ziehe
und mich jedem Fremden anbiete, der vorbeigeht?
Wenn du es so willst, sag. Ich bin zu allem bereit,
ich bin bereit alles zu tun, was Du verlangst,
ich will alles tun, was dich in Erregung versetzt.
Ich bin doch nicht impotent!
Na schön, dann beweise es mir. Hier bin ich.
Du bist wirklich verrückt.
Ein armes, verrücktes, fehlgeleitetes Mädchen!
Du willst, dass ich es mir alleine mache, oder?
Gut, du hast bezahlt, dann sollst du es auch bekommen.
Ich benutze das hier, einverstanden?
Hast du völlig den Verstand verloren? Ich lasse das nicht zu!
Lass mich vorgehen, du folgst dann, ja?
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