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(heitere Musik)
(Zwitschern, Grunzen, Piepen, Tröten)
(Reporterin) Wir berichten aus dem Tiergarten,
der vor Kurzem den Jane-Goodall-Preis
für die Nachzucht der gefährdeten Humboldt-Pinguine erhielt.
Hier ist Dr. Grobecker, Leiterin des Tiergartens.
Was bedeutet Ihnen dieser Preis?
Tierwohl und Artenschutz stehen an erster Stelle.
Wir freuen uns, dass das gewürdigt wird.
Aber Sie geben zu, dass unsere Breitengrade
nicht die Umgebung sind, in der Pinguine leben.
Richtig, aber Humboldt-Pinguine kommen
mit unseren Temperaturen zurecht.
In der artgerechte Umgebung fühlen sie sich zu Hause.
Solange sie in ihrer Gemeinschaft, ihrer Familie sind,
geht's ihnen hier ausgezeichnet.
(Tröten)
-Ist bei Ihnen alles in Ordnung? -Seltsam.
Ich könnte schwören, dass ein Pinguin getanzt hat.
Ja. Einer von unseren Pinguinen, Paul, tanzt tatsächlich.
Wir haben ihn und noch zwei vor ein paar Monaten
wegen der Haltung aus einem Zirkus gekauft.
Wäre so ein tanzender Pinguin nicht ein Publikumsmagnet?
(Grobecker) Das ist nicht die Philosophie.
(Pfleger) "Mission Pinguin startet."
...wird er mit Familie nach Südamerika gebracht.
Ah. "Lieferung bis 22:00 Uhr."
-(Reporterin) Spannend. -(Junge) Arbeiten Sie hier?
Nicht mehr lange.
Man kann sich im TV Tierdokus anschauen.
Und manche wenige werden auch nach Afrika reisen,
aber hier können alle fremde Tiere erleben.
-Und ich bin überzeugt... -So einen will ich!
(Brummen)
Wow. Erstes Lebenszeichen nach 37 Minuten.
Hm.
-Livi, Ich will keinen Hund. -Verdammt.
Kann man in diesem Irrenhaus nicht mal seine Ruhe haben?
Sashimi sagt, du hast ihn erschreckt.
Sorry, Kenny. Und ja, auch sorry, Sashimi.
Kenny ist die jüngste meiner drei peinlichen Schwestern.
Anführungszeichen, weil ich sicher bin,
bei Geburt vertauscht worden zu sein.
Wenn ich mich zwischen ihnen für eine entscheiden müsste,
dann wahrscheinlich für sie.
(Kenny flüstert undeutlich)
Okay. Die Gespräche mit Sashimi, ihrem Silberfisch, sind megapeinlich.
Okay, Kenny, was gibt's Wichtiges?
Oh, Schätzchen. Tut mir leid.
Nein, ich rede mit meiner Jüngsten.
Meine Mutter Iris.
Auch wenn sie das schicke Kleid trägt,
als Eventmanagerin und hier zu Hause hat sie die Hosen an.
Livi, hol die anderen.
-Allerdings, ihr Ton... -Livi, los!
Wir kommen zu spät zum Fototermin!
Ihr wisst schon.
Hey, Followers von "Alles bessa mit Tessa".
Heute seht ihr meine supercoole Haarfärbeaktion,
bei der ich euch zeige, wie...
Wieder ein Beauty-Treatment in die Hose gegangen.
Das ist übrigens meine Schwester...
Tessa!
-(Klopfen) -Du wohnst hier nicht alleine.
-Ich muss auch mal. -Nein!
-Geh unten! -Unten ist noch verstopft.
Ist doch nicht mein Problem!
Das gibt's doch nicht.
Na, spionierst du die Nachbarschaft aus?
Zu unserer Sicherheit.
Du sollst deinen Hintern runter schieben.
Malea träumt von großen Abenteuern,
will aber gut vorbereitet sein.
Brötchen holt sie mit der Säge, falls ein Baum gefällt werden muss.
Ach, meinst du, ich brauche eine Säge?
Die an deinem Taschenmesser reicht.
Mein Taschenmesser, stimmt.
Wo ist denn mein Taschenmesser?
-(Plätschern) -(Vater seufzt)
Was machen Sie da, Martini?
-Pinkeln Sie in den Garten? -Was? Natürlich nicht.
Und, Herr Asman, was wollen Sie hier?
-Ihren Müll auf meinem Kompost? -Ich... Also...
Tss, gibt's doch nicht.
-Vollidiot. -Vollidiot.
Vollidioten.
(Iris) Beeilt euch. Wir sind eh spät dran.
Komm. Oh, das ist schon... Das schaffen wir noch.
Komm. Rein ins Auto.
Ich meine, deine Haare sehen wirklich mega aus.
-Die sind irgendwie so wie ein... -Ein Wischmopp, ja.
Na ja, genau das wollte ich sagen.
-Schatz, soll ich fahren? -Nee, wir sind eh schon spät dran.
-Ähm... -(Tessa) Weg.
-(Malea) Zauberwort? -(Tessa) Sofort.
(Kenny) Hey, passt auf Sashimi auf.
(Vater) Durchzählen, bitte.
-(Tessa) Eins. -(Malea) Drei.
-(Kenny) Vier. -(Vater) Wunderbar, alle da.
Hm, ist nicht das erste Mal, dass sie mich vergessen.
Hätten sie im Krankenhaus nach meiner Geburt machen sollen.
-Hey, Livi. -Hi.
-Vorsicht. -Oh.
Das ist Deniz. Ganz schön verpeilt.
Und süß. Steht natürlich auf Tessa.
Woher ich das weiß? Alle stehen auf Tessa.
(Livi) Autsch. Alles gut?
(Asman) Was ist schon wieder los?
36 Sekunden. Immerhin.
Hat auch schon acht Minuten gedauert, bis sie mich abgeholt haben.
-Kommst du mit? -Sehr witzig.
(Tessa) Boah, du nervst, ey.
-(Malea) Wärst du mal eingestiegen. -(Vater) Tut uns leid.
Ja. Ein bisschen mehr Energie. Los.
Ich hasse das Rampenlicht.
Oma Renate hat Geburtstag.
Unsere Eltern schenken ein Family-Foto.
Die junge Frau ganz rechts. Ja.
Bisschen aufgeweckter, bitte.
Ja.
Aber da ist ja gar nicht wirklich was dabei.
Ihre Tochter ist mit der Mütze wie ein Schlumpf.
Und die anderen. Gut geht anders.
-(Tessa) Geht's noch? -Das war keine gute Idee.
-Warte doch. -Das haben wir beschlossen.
-Ich pinkele. -(Kenny) Sashimi mag nicht mehr.
Ihn blendet das Licht so.
Herrgott, das gibt's doch nicht.
Können wir mal alle an einem Strang ziehen?
Wie eine ganz normale Familie?
Ich gehe auch Richtung Auto, nicht dass ihr mich... Du weißt schon.
(Iris) So, meine Lieben, jetzt muss ich los.
Tschüss. Meine Große.
Oma wird sich trotzdem über das Foto freuen. Die Geste zählt.
-Grüß Oma. -Mache ich.
-Und esst nicht nur dauernd Fleisch. -Klar.
Übernimm keine Handwerkertätigkeiten.
Nicht dass du dich verletzt. Wieder.
Mach dir keine Sorgen, ich habe das hier absolut voll im Griff.
-(Kenny) Tschüss, Mama. -Tschüss.
Tschau.
So, Mädels, die nächsten drei Tage hört alles auf mein Kommando.
Und jetzt gibt's ein lecker Gemüsepfännchen.
Hallo?
(magische Musik)
(bedrohliche Musik)
(Klingeln)
Bin ich hier richtig bei...
Mary und Marc Heffner, Magier?
-Na, wen haben wir denn da? -Paul?
Äh... Edin. Wer ist Paul?
Ach, vergessen Sie's. Marc.
Oh.
(Marc) Oh.
(Marc ächzt)
Vorsichtig.
Ziehen Sie ein oder aus?
Na, wir lösen uns in Luft auf, wir sind ja...
Magier.
Verstehen Sie? Dann mach's mal gut, Edin.
-(Mary säuselt freudig) -(Edin lacht)
Magier?
Freaks.
Unser Ticket für eine Zukunft in Las Vegas.
Quatsch nicht, mach die Box auf.
-Ich bin aufgeregt. -Ich auch.
(Mary säuselnd) Ah, hallo.
-Das ist Paul? -Wer denn sonst?
-Der stinkt aber. -Das ist nicht schlimm.
Die Menschen lieben Pinguine.
Der kleine Scheißer ist verantwortlich für unseren Neuanfang.
Also, mach die Musik an.
Hm?
Wenn der Vogel nicht tanzt, nutzt er nichts.
-Hm? -Stimmt.
So.
-(entspannte Tanzmusik) -(Mary) Tanz.
-Na los. Na los. Komm schon. -(Paul schnarrt)
(Mary) Hey. Na komm schon.
Shake your money maker.
Komm schon.
Ah.
(sie lachen)
So, das sollte erst mal reichen als Appetizer
für den Auftraggeber.
Der kleine Kacker kann noch mehr.
-Und jetzt sperr ihn wieder ein. -Komm her.
Put, put, put.
-(Pupsen) -Oh.
So. Rein mit dir. Mach schön Sitz.
Noch die Klappe zu.
Und jetzt: süße Träumchen.
(Paul schnarrt)
(traurige Musik)
(Donnern)
(Wind pfeift)
(wundersame Melodie)
(spannende Musik)
So. Es geht doch nichts über ein saftiges Steak.
(Schnarren)
(rätselhafte Musik)
(TV läuft undeutlich)
(Kenny erschrickt)
Kenny, was machst du denn da?
Dürfen Sashimi und ich fernsehen? Wir können nicht schlafen.
(er seufzt) Fernsehen, aber...
Bitte, Papa.
Sag doch endlich mal Cornelius zu mir.
Okay, Papa.
Ach, du. Was hast du überhaupt für ein Kostüm an?
Mir war kalt, und Pinguine frieren ja nicht. Weißt du?
Mhm. Verstehe.
Ich dachte, hier wäre ein echter Pinguin.
Also pass auf, noch 15 Minuten, und dann ist Schluss.
Dann geht's ins Bett. Deal?
-Deal. -Okay.
(tapsige Musik)
(rockige Popmusik setzt ein)
(tapsige Musik setzt wieder ein)
-(Tapsen, Schnarren) -Hm?
Ihr fragt euch, warum ich in den Ferien früh wach bin.
Antwort: Weil mich da noch niemand nerven kann.
Na, ihr Racker, wie lief die Fortpflanzung?
Die Familie findet mein Hobby sterbenslangweilig.
Ja, klar, ich würde auch lieber Wale retten oder das Klima oder beides.
Mich macht ein Referat todesnervös.
Tja, dann doch lieber langweilig als peinlich.
(tapsige Musik läuft weiter)
Hm?
Hm.
Na? Hier gibt's ja noch so einen frühen Vogel.
-Was machst du? -Frühstück statt Spätstück. Und du?
Ja. Hm. Mal gucken.
Gibt ja immer was zu tun.
(tapsige Musik setzt wieder ein)
-Ha. Na, Baby? -(er summt)
-Bereit fürs Training? -Haha. So was von bereit, Darling.
-Uh. -Ah.
(singend) Las Vegas. We are back again.
-Haha. -(sie kreischt)
Marc!
Schatz. Was ist passiert?
Wie kann man nur so ein Idiot sein? Wie kann man nur so blöd sein?
Such diese Gegend nach dem Vogel ab. Weit kann er ja nicht sein. Und Marc!
Hm?
Bete zu Gott, dass du ihn findest, bevor es jemand anders tut!
(Schnarren)
Ah!
Hm.
Ruhig bleiben, Livi, ruhig bleiben.
Äh... Bist du ein Pinguin?
(drollige Musik)
Ähm...
-Es ist ein Pinguin in meinem Zimmer. -(Schnarren)
Bleib da.
Ich brauche einen Zeugen.
(Paul schnarrt)
(Maschinenlärm)
Papa! Ich muss dir was sagen!
Vergesse ich. Wir sollen ihn beim Vornamen nennen.
Cornelius! In meinem Zimmer ist ein Pinguin!
Paul. Put, put, put. Komm zu Papa.
-Paul. -Da ist ein Pinguin in meinem Zimmer!
-Ich verstehe dich nicht. -Ein Pinguin im Zimmer!
(Cornelius) Ich komme mal runter.
(Säge läuft)
-Das war ja klar. -Nichts passiert.
Alles gut. Was meintest du?
-Nein... -Was denn?
-Ein Pinguin... -(er schreit)
-Papa! -(Cornelius schreit)
-Au! Au! -Alles gut?
Ah. Nicht anfassen. Aua.
Würde es dir was ausmachen, zu helfen?
-Oder willst du nur gaffen? -Hm?
Ja, komm.
(Cornelius stöhnt) Langsam.
-Danke, danke dir. -Kein Ding.
Ich gehe dann mal wieder.
(Cornelius) Geht schon.
Ist ein netter Junge, hm?
Au.
Hallo. Ja, wir bräuchten ein Taxi ins Krankenhaus.
Familie Martini. Schon wieder.
Mhm, genau.
Ja, okay. In zwei Minuten?
-Okay, tschüss. -Okay.
Sashimi sagt, wenn er anschwillt...
-Dann platzt er. -Ach...
-Man könnte amputieren. -Nein.
Was ich euch sagen muss, in meinem Zimmer...
(Malea) Es geht nicht um dich!
-(Tessa) Komm, ich helfe dir. -Aua.
Also kein Wort zu eurer Mutter. Das bleibt unter uns, klar?
Hast du gehört? Nicht weitersagen.
Sobald ich einen Befund habe, melde ich mich zum Dienst.
Okay. Gute Besserung, Cornelius.
Mach's gut, Papa.
Tschüss.
So, und von jetzt an habe ich das Kommando.
Livi, jetzt hör auf zu schmollen...
Darf ich vorstellen: Ein Pinguin, heute Morgen bei mir.
-(flüstert) Ein Pinguin. -Was? Wann? Wo?
Nuschle ich? Ein Pinguin, heute Morgen bei mir.
Ein echter Pinguin.
Pinguine fressen doch Fische.
-Auch Silberfische? -Nein. Die mag niemand.
-(Malea) Wie kommst du her? -Das ist Paul.
-Pinguin. -Statt Insta lieber eine Idee?
-Wir rufen die Polizei. -Was willst erzählen?
Ein Pinguin tanzt bei uns rum.
Der kann echt tanzen.
Malea hat recht, wo auch immer er herkommt,
es steht fest, hier gehört er nicht hin.
Können wir den nicht behalten?
Quatsch nicht. Malea, ruf die Polizei.
(Livi) Alles gut, brauchst keine Angst haben.
Notruf, hallo?
Kommen Sie in die Kastanienallee.
Ja, uns ist ein Pinguin zugelaufen.
Pinguin.
Auf unserem Küchentisch.
Ich weiß, dass er da nichts zu suchen hat.
Genau, Kastanienallee. Okay.
Streifenwaagen ist unterwegs. Endlich mal Action.
-Er hat sich wohl verletzt. -Was?
-Wir desinfizieren. -Tierärztin?
(beide) Ich helfe dir.
(Malea) Alles wird gut.
(Klingeln)
Lage: Keine Verletzten.
Sichtung des Pinguins, exakt um 09:34 Uhr.
Sonst keine besonderen Vorkommnisse.
Ah, die Heckler & Koch P7.
Zuverlässige Waffe, wobei...
Ich verteidige mich eher klassisch. Händisch.
Ja, toll. Sind deine Eltern zu sprechen?
Äh... Nein, gerade niemand da.
Hm. Können wir mal kurz reinkommen?
Natürlich.
Kann ich im Streifenwagen mitfahren?
Also wenn Sie den Pinguin mitnehmen, am besten mit Blaulicht.
Hallo.
-Hör zu, das hier ist nicht lustig. -Hä?
Ach so, Kenny. Nee, ein echter Pinguin.
Verstehe. Hat den noch jemand gesehen?
Ja. Ich und Sashimi.
-Drohst du uns? -(Malea) Quatsch.
Da wohnt ihr sprechender Silberfisch. Den hört nur sie.
(er seufzt)
Okay. Schluss mit dem Unsinn.
Sag deinem Pinguin und deinem Silberfisch
und all den anderen Tieren, dass sie den Notruf nie wieder...
nie wieder anrufen sollen.
Ist das angekommen?
Mhm.
Mhm.
-Boah, der stinkt. -(Paul schnarrt)
-Wo ist die Polizei? -Wir sollen nicht mehr anrufen.
Was?
Pinguine sind nicht ihre Aufgabe.
-Dann ist Paul doch unser Haustier. -Wieso Paul?
Habe doch gesagt, dass ich ihn kenne. Er kann tanzen.
So wie Sashimi sprechen kann, hm?
Er kann wirklich tanzen.
Das habe ich im Fernsehen gesehen. Also den Paul.
Im Wanyama-Park.
-Googel das mal. -Schon dabei.
-Kenny hat recht. -Was?
Mhm. Sag ich doch.
(Frau) Guten Tag. Sie erreichen uns außerhalb der Geschäftszeiten.
Für Nachrichten sprechen Sie nach dem Signalton.
Hallo. Livi Martini mein Name.
Uns ist der Pinguin Paul zugelaufen.
Kastanienallee 12. Bitte rufen Sie uns schnell zurück.
Meine Telefonnummer lautet: 0417 23...
-Aua. Hey, hey. -Und bitte schnell.
Ich glaube, er hat Hunger.
Pinguine essen täglich ein Viertel ihres Körpergewichts.
Boah. Da müssten wir ja pro Tag mindestens zehn Kilo essen.
Solange es Pizza ist.
Humboldt-Pinguine fressen aber...
Krustentiere, Tintenfische und Makrelen.
-Gibt nur Sardinen. -Hm.
(Tessa) Okay. Tschüss Cornelius.
Papa sagt, dass er noch eine Nacht im Krankenhaus bleibt.
Und ist das alles? Was hat er zu Paul gesagt?
Das hat er gar nicht gecheckt.
Ihm war wichtiger, dass Mama nichts erfährt.
-Sollen wir Mama anrufen? -Sie würde sich nur Sorgen machen.
Und Papa wäre dann im Arsch.
Aber Papa ist doch im Krankenhaus.
(Klingeln)
-Lass das. -Ein Fussel.
-Sei still. Ich mache das. -Da kommt jemand.
(sie räuspern sich)
Guten Tag.
Guten Tag. Entschuldigen Sie bitte... also ihr.
Wir hörten, dass euch ein Pinguin zugelaufen ist.
Mhm. Ja. Ja. Ich... Also... Hat er...
-Ist er irgendwie ansteckend? -Nein.
Keine Sorge. Reine Vorsichtsmaßnahme.
Äh... Der Zoo hat Sie geschickt?
-Nein. -Ja. Richtig. Der Zoo.
Das ging ja schnell. Dachte, Sie rufen vorher an.
Ach nein.
Wir waren in der Nähe und dachten, wir kommen vorbei.
-Eure Eltern sind... -Die sind grad nicht da.
Also ich habe...
Kommen Sie einfach rein.
(sie seufzt)
(unheilvolle Musik)
Wir haben ihm Sardinen gegeben. Hoffe, das ist okay?
Sardinen... Gut, dass wir wieder übernehmen.
Die sind vom Zoo.
Die Haltung eines so wilden Tieres
bedarf schon einer Menge Know-how.
-Wo ist unser Freund? -Nicht bei euch?
-Nein. -Nee.
-(Schnarren) -Ha. Da ist er ja.
Da bist du ja, du kleiner Ausbüxer.
Der spielt Verstecken.
-Oh, darf ich mitspielen? -Stopp!
Mein Herz, setz dich ganz brav aufs Sofa.
Sagt die Tante, ja? Später. Brav.
(Marc) Put, put, put.
Ah!
(Marc lacht) Der spielt nur. Hiergeblieben.
Ein zweites Mal entkommst du uns nicht.
-Nein. -(Paul schnarrt)
(Pupsen)
Paul ist ja so was wie ein Star, deshalb wollte ich...
Das lässt du schön bleiben. Persönlichkeitsrechte.
Hä?
"Alles bessa mit Tessa".
Na ja, ja, auch unsere Tiere haben ein Recht
auf ihre persönliche Entwicklung und...
Ah, schon so spät. Wir müssen wirklich los. Tschau, Kakao.
-Abmarsch. Raus. -Los, du Scheißer.
Tschüss.
-(Tür kracht zu) -(Kenny) Schade.
Jetzt sind Sashimi und ich wieder alleine.
Na ja, freundlich waren die ja nicht.
Und schlecht ausgerüstet für Zoomenschen.
Jetzt macht euch mal locker. Ich schmeiße Pizza?
(Mary) Komm.
Die haben mit dem Zoo telefoniert.
Zum Glück machen wir in zwei Tagen die Biege.
-Ah, zurückbleiben, bitte. -So.
Vielleicht sollten wir ein bisschen netter zu dem Vogel sein, was?
Ah.
Na, du kleiner Racker?
Wir sind jetzt deine Familie. Wir müssen zusammenhalten.
(Marc) Ja, Heffner hier.
Ja, was haben Sie denn mit Fisch?
Zehnmal Spaghetti mit Meeresfrüchten,
aber ohne die Spaghetti und...
Vier Kilo Sardinen und zehnmal Tintenfisch.
Roh, wenn es geht. Adalbertstraße 93, Heffner.
Ah. Pronto, pronto.
-Hi. -Hi.
Dreimal Jumbo Hawaii und, äh...
eine kleine Margherita mit Lauchzwiebeln.
-Ja. -Wer isst denn so was?
-Ähm... Stimmt so. -Danke dir. Hier, die Pizza.
Apropos "Wer isst so was?"
Wie finde ich denn die Adalbertstraße 93?
Ich habe da ein paar Kilo Fisch abzuliefern.
Adalbertstraße?
An der Kreuzung erst links und dann die Nächste rechts.
Alles klar. Danke dir. Guten Hunger.
(flüstert) Peinlich.
(ruhige Musik)
Der Film hätte Paul auch gefallen. Ich vermisse ihn irgendwie.
-Riechen kann man ihn noch. -Ernsthaft?
So, jetzt aber mal ab ins Bett.
Och nö. Noch zehn Minuten.
Träum weiter, Nervtröte, ich bin nicht Papa.
(Schnarren)
-(Handyklingeln) -(sie brummt)
-Hallo? -(Frau) Guten Morgen.
Dr. Karla Grobecker, ich bin die Zoodirektorin.
Ich bin erleichtert, dass Paul bei Ihnen ist.
Bei uns?
Er soll bald nach Chile überführt werden,
und dann wäre es ganz blöd...
Ähm, ja. Ich verstehe nicht ganz. Was meinen Sie?
-Wo ist denn Paul jetzt gerade? -Äh, im Zoo?
Wie? Im Zoo? Sie haben doch gesagt...
-Äh... -Ist das ein Scherz?
Ja, genau, ein Scherz.
Sie können doch da keinen Scherz machen.
-Das ist falsch. -Äh... Schlechte Verbindung.
Wo haben die Zoowärter Paul hingebracht...
Wie finde ich die Adalbertstraße 93?
Ich habe da ein paar Kilo Fisch abzuliefern.
Mist.
(spannende Musik)
-Wir haben ein Problem. -Ja, dass du eins hast, ist klar.
Bringst du Brötchen mit?
Hi, Livi. Cooler Schlafanzug?
Das trägt man jetzt so.
Wie peinlich.
(Mary) Aber wir verlassen uns drauf,
dass das Kofferset und das ganze Equipment
rechtzeitig an Bord sind.
-Sicher, Frau Höffner. -Heffner, bitte. Heffner.
-(Mann) Ja, Frau Heffner. -Vorsicht.
Noch ein bisschen mehr nach links. Nach links.
Dann hat es mehr Halt. Ja, wunderbar.
So ist es gut. Geht doch.
(rätselhafte Musik)
(Livi) Paul?
Paul?
Paul.
-(Schnarren) -Hm?
-(Schnarren) -Paul.
Paul.
(Schnarren)
Paul. Da bist du ja. Alles okay bei dir?
(Marc pfeift)
Oh.
-(Schnarren) -Na, Stinkie.
Gleich bist du dran.
Aber erst mal brauche ich...
Was, was, was war es?
Hm, das war es.
Gleich geht's ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Keine Angst. Ich bringe dich in Sicherheit.
Alles gut.
Alles gut.
Komm her.
Paul. Paul.
Shit, mein Handy.
Warte.
Die wollen Paul ins Ausland verfrachten. Die finden mein Handy.
Wir müssen ihn sofort in Sicherheit bringen.
Okay. Klar. Äh, sonst noch was?
-Ich gehe schon packen. -Ich auch.
Nee, halt. Ich habe hier immer noch das Sagen.
Jetzt komm schon.
Paul kann nicht auf einem Gepäckträger
durch die Republik radeln.
(Asman) Deniz! Deniz!
Ich sage es nicht noch mal. Verstanden?
-Ja. -Hey, ich rede mit dir.
-Ja. -Was?
-Ich habe verstanden. -Ja?
Gut so: Solang du deinen Tisch unter meine Füße stellst,
gelten meine Regeln.
-Was gibt's zu lachen? -Nichts.
Du, ich...
(Deniz seufzt)
Wir brauchen ein Fahrrad. Die Box da kühlt?
Ja. Aber nein, das geht nicht.
Ich darf es nicht verleihen. Mein Vater ist eh genervt.
-Ja, dann komm mit. -Bitte.
-Du bist unsere letzte Rettung. -Ähm...
Ja. Also...
Ja, ähm...
-Was soll's? Vermisst mich eh keiner. -Na dann. Los geht's.
Ich hole Paul und zieh mir was anderes an.
Super.
Paul?
-(Marc lacht) -So, nur noch Pauli, und dann...
Das gibt's doch nicht.
-Ich habe nichts gemacht. -Das sagst du je...
Hm?
Oh. Diese Mistgöre.
Jetzt reicht's. (Mary knurrt)
Ich kann es nicht glauben. Ein Pinguin sitzt in meinem Eiswaagen.
-Das Tempo halten wir nicht. -Regel 14:
Das Tempo an den Langsamsten anpassen.
Die Magier haben es sicher gecheckt.
Und wenn schon, die wissen nicht, wo wir hinwollen.
(Livi) Ich habe kein gutes Gefühl.
(flüstert) Ich gehe hoch.
Das kannst du dir sparen.
Hier.
"Solltest du vor uns da sein, mach dir keine Sorgen.
Wir unternehmen eine kleine Radtour. Tessa."
-(sie seufzen) -Tja.
Tja? Ist das jetzt alles, was dir dazu einfällt?
-Na ja... -Na ja...
(sie seufzt)
Tessa.
Tessa, Tessa. "Alles bessa mit Tessa".
-(Plingen) -Hm. Hier.
Geotracking.
Jeder Post, den die Insta-Maus absetzt,
zeigt ihre Koordinaten.
Das heißt, man weiß immer, wo sie ist.
Hm.
-Du bist so genial. -Mhm.
Hm.
Ich habe vergessen, das Fahrrad aufzuladen.
Dauert so eine Stunde.
Als Expeditionsführerin schicke ich den Verpflegungstrupp zum Supermarkt.
-Wir brauchen Proviant. -Mhm.
Aber nicht mit Paul.
Ich kann mit ihm hierbleiben.
Ich habe noch etwas zu tun.
Als Top-Influencerin muss ich jede Stunde was posten.
Komm nicht auf die Idee, Paul als Clickbait zu nutzen.
Warum?
Na, Sweety? Selfie-Session?
Na komm.
(Plingen)
Bingo. Ich wusste es.
-(sie pfeift) -Tada.
Dann mal los. Einsteigen, Baby.
(mehrmaliges Plingen)
(drollige Musik)
(Frau) Heute im Angebot:
fangfrische Makrelen.
Besuchen Sie uns an der Fischtheke
und angeln Sie sich unser super Sonderangebot.
Oh.
(Paul krächzt)
-Oh mein Gott. Ein Pinguin! -(Frau schreit)
Shit. Okay.
Geht unauffällig Richtung Kasse.
Ich kümmere mich drum.
Aber...
-(Krächzen) -(Livi) Paul.
Oh.
(drollige Musik)
-Alles okay? -Ja.
Paul? Paul?
Oh, ein Pinguin.
-(Paul krächzt) -(Frau) Ein Pinguin!
Paul.
-Okay, ihr wartet hier, ja. -Schade, aber wenn's sein muss.
(Schnarren)
(Mann) Was? Hä?
(Frau) Ein Wachmann zur Fischtheke.
Wachmann zur Fischtheke.
(dramatische Klänge)
Okay, das war es jetzt. Du kommst schön mit.
(Paul würgt)
-(Deniz) Los. -Gut, jetzt raus hier.
(Deniz) Lauf, schneller.
Hey! Stehen bleiben!
Moment, junger Mann. Was ist bitte in dem Karton?
Ein Pinguin! Ah.
(Malea) Weg hier. Raus.
(dramatische Musik läuft weiter)
-(Malea) Los. -Ich weiß nicht...
Wir haben alles verwüstet.
-Ich kann nicht mehr. -Komm, schnell.
Komm.
-Beeilt euch. -Vorsicht.
(Marc) Da. Da. Da sind sie.
Oh, kacke.
Shit. Nicht diese zwei Freaks.
(Marc) Los, Baby, gib Gas.
Hier rein!
(rasante Musik)
(Marc) Geht das nicht schneller?
(Tessa) Spinnen die? Was wollen die?
Was wohl? Paul.
-(Kenny) Ah. -(Deniz) Festhalten.
Hier lang. Weiter. Hinterher. Los.
(rasante Musik läuft weiter)
(Mary) Verdammt, wo sind die?
(Marc) Da. Da vorne.
(Malea) Schneller, Livi.
-(Malea) Runter. -(Tessa) Schnell.
Wieso halten wir, verdammt?
(Mary) Halt dich fest.
(rasante Musik läuft weiter)
-(Tessa) Shit. Da oben. -(Mary) Halt!
Shit.
-(Marc) Nicht so schnell. -Halt's Maul.
(Livi) Los, Leute.
(Marc) Wir kommen nicht durch. Links. Ich meine rechts.
-Was denn? -Rechts.
(sie ächzt) Oh Mann.
Mary, Baby, ist alles okay?
-Du bist so ein Idiot. -Ich habe nichts gemacht.
Halt die Schnauze.
Mach, dass das Scheißding wieder fährt.
Wenn ich die kriege, mache ich Pinguinfutter aus denen.
(Marc stöhnt und jammert)
-(Marc keucht) -(Mary seufzt)
(Deniz keucht)
-Alles okay bei euch? -Ja.
Woher wussten die, wo wir sind?
Die sind wohl nicht so doof und haben schlussgedingsbumst,
dass wir Paul zum Zoo bringen.
Wir haben sie abgehängt.
Wir suchen uns ein Nachtlager und fahren morgen weiter.
Das wäre auch safer für uns.
(ruhige Musik)
(Kameraklicken)
Sieht nicht aus wie ein Zelt.
Benutz doch mal dein doofes Handy
und googel eine Anleitung, wie das aufgebaut wird.
Ich dachte, du wärst die Wildnisfachkraft.
Das solltest du mit links können. Bist nicht so toll, wie du denkst.
Ich bin doch erst elf.
-Du doofe Kuh. -Hm.
Papa hat schon recht.
An einem Strang ziehen, statt dauernd zu streiten,
würde vieles einfacher machen.
Ich habe gehört, du wirst nach Chile gebracht.
Freust du dich?
Das soll wohl so was wie ein Ja bedeuten.
Wir bringen dich zurück. Versprochen.
-(Tessa) Kannst freundlich fragen. -(Malea) Was?
-(Tessa) Ob ich dir helfen kann? -(Malea) Hm.
(Tessa) Dann halt nicht.
(Deniz seufzt)
(Malea) Okay, Tessa.
-(Tessa) Was? -Kannst du mir helfen?
-Schön hier, oder? -Na ja...
Das Gestreite finde ich zum Fremdschämen.
Ich finde es irgendwie lustig.
Aber nur, weil du keine Geschwister hast.
Aber du bist nicht alleine.
Machst du Witze? Ich wäre froh, wenn dem so wäre.
Übrigens, danke.
-Wofür? -Dass du uns hilfst.
Du kriegst Stress mit deinem Vater.
Ja.
Seit sich meine Mutter von ihm getrennt hat,
mache ich sowieso alles falsch.
Der ist sofort genervt.
Was ist denn mit denen?
(sanfte Musik)
Hm. (Tessa imitiert Küsse)
-Äh... -Quatsch.
-Ach du Kacke. -Bäh.
Leg dich schön hin, Paulchen.
-Schlaf gut. -(Paul schnarrt)
Sashimi hat doch gesagt, du musst pusten.
Okay.
Ein schlaues Kerlchen, dein Silberfisch.
(flüstert) Hast du gehört?
-(Kameraklicken) -Ey.
Mann, jetzt pass doch auf. Das ist wichtig.
Ich mache gerade einen Post.
Sashimi findet dich hässlich.
Dein Sashimi ist ein Idiot.
Ist er nicht. Deniz findet ihn schlau.
Kenny, das war ironisch.
Nein, das war Deniz.
Ich wüsste gern, was passiert, wenn man ihr das Handy wegnimmt.
-Ich käme klar. -...sterbe qualvoll.
-Dann her damit. -Hey. Gib her.
Ich dachte, das wäre kein Problem, du kommst super klar.
-Ja, tue ich auch. -12 Stunden.
Maximal zehn.
Wenn wir bei Sonnenaufgang loswollen, sollten wir uns hinlegen.
-(Kauz ruft) -Hm.
Die Pseudo-Influencerin ist offline.
Kein Post, kein Standort.
Weißt du noch, damals?
Vor unserem allerersten Aufritt?
Wo du fast gekniffen hättest?
Wie wir das gefeiert haben.
Nachts. Draußen. Unterm Sternenhimmel.
Wirst du jetzt etwa romantisch?
Ich bringe dich immer noch zum Lächeln, Baby.
Die ist morgen bestimmt wieder online.
-Ja. -Mhm.
Bestimmt.
(Marc seufzt)
(Cornelius) Wiedersehen.
Ja, wo soll Deniz denn sonst sein?
Ich bitte dich, das weiß ich doch nicht. Ich frage dich doch.
Aber das ist doch Unsinn. Wieso sollte er abhauen?
Das ist doch...
Was glotzen Sie denn so? Kümmern Sie sich um Ihren Kram.
-Klar, ganz wie Sie es wünschen. -Idiot.
-Bei dem würde ich auch abhauen. -Nein, mein Nachbar.
Der steht da und glotzt.
Was weiß ich. Vielleicht ist ihm langweilig.
Bin wieder da.
Na, Mädels, wo seid ihr?
(Asman) Vielleicht wollte er dich sprechen. Mist.
Radtour?
Was? Tut mir leid. Nee, nee.
Nein, tschüss. Mach es gut. Okay.
(Handyklingeln)
Hm?
-Alles klar bei dir? -Ja, alles gut.
Niemand Wichtiges.
-Danke. -Gerne.
Hier, du kannst nicht nur Fingernägel essen.
Frustessen. Eine Reaktion, um negative Gefühle zu kompensieren.
-Check ich nicht. -Handyentzug.
Ah, okay.
Was meinst du? Sollten wir vielleicht...
Tessa.
-(sie seufzt) -(Plingen)
Zum Zoo ist es nicht mehr weit. In einer Stunde bist du zu Hause.
Da gibt's auch was Richtiges zu essen.
So, und jetzt alle.
Kommt.
-Cheese. -(Kameraklicken)
-Mist. -Was ist?
-(Plingen) -Die Ortungsfunktion.
Deswegen wussten die, wo wir sind.
Geht's noch dämlicher?
Ich hoffe, du hast nicht geschrieben, wo wir hinwollen?
Na... Wusste ich es doch.
Kannst du die tracken?
-Wir wissen jetzt, wo sie hinwollen. -"Zum Zoo."
Sie sind ohne mich in den Zoo?
Komm, das hätte euch genauso gut passieren können.
Was wohl abgeht, wenn uns die Magier erwischen?
Also ich kann mich selbst verteidigen.
Aber ihr? Puh.
Halt.
Aua.
Sagen sie mal, wie dumm sind Sie?
Hier. Hier. Schauen Sie sich das mal an. Oh.
-Das ist doch Deniz. -Ja.
Was...
-Wo wollen Sie denn jetzt hin? -Wohin wohl?
Warten Sie, ich komme mit.
Wir haben es geschafft, Paul. Jetzt wird alles gut.
Was machen wir? Ich schnappe mir die Kiste.
-Jetzt bleib ruhig. -Sie ist zum Greifen nah.
Guten Morgen. Ich würde gerne...
Sie können sicher lesen, oder?
Wir öffnen erst um zehn Uhr.
-Es ist eine Minute vor zehn. -Eben.
Gerda, seien Sie nicht unfreundlich zu den Kindern.
Guten Morgen. Kann ich helfen?
Äh, ja. Also... Wir wollen jemanden abgeben.
-Kommt Paul nach Hause? -Woher wissen Sie das?
Du musst Livi Martini sein. Die auf den Anrufbeantworter sprach.
-Ja. -Oh, Respekt, junge Frau, wirklich.
Du kannst stolz sein. Ihr seid eine tolle Clique.
Och Mensch.
-Darf ich? -Äh, klar.
Oh, Paul.
Och Mann.
Wir haben uns solche Sorgen gemacht.
Schön, dass du zu Hause bist.
Oh. Ich verstehe euch.
Der Pinguin ist euch ans Herz gewachsen?
Ja, aber hier ist seine Familie.
-Das versteht ihr doch, oder? -Ja. Mhm.
-Mhm. -(Pfleger) Tja, okay.
So, dann wollen wir mal. Ja, Paulchen, hm?
-Macht's gut, Kinder. -Tschüss.
Tschüss.
(unheilvolle Musik)
Ich werde ihn vermissen.
(es läuft gedämpfte Rockmusik)
(Livi) Tschüss, Paul.
Wollt ihr hier Wurzeln schlagen?
-Ihr versperrt den Eingang. -Hä?
-Aber hier steht doch keiner. -Doch, ihr. Und jetzt Abflug.
-Komm. -Ja.
Hallo. Zwei Tickets, bitte.
-Danke. -Scheißteuer.
Sashimi und ich hätten Paul so gerne bei seinen Freunden gesehen.
Weißt du was, Kenny? Und Sushiba.
-Sashimi. -Jaja, meine ich ja.
Du hast recht, wenn wir schon hier sind...
Mhm.
Hat aber auch wieder was gutzumachen.
Wartet auf mich.
Ist ein schönes Auto.
Jetzt kommen Sie schon. Wollen wir uns die ganze Zeit anschweigen?
Ich denke nach.
Ich denke, wir könnten das Radio anmachen.
Finger weg.
(elektronische Schlagermusik setzt ein)
(Frau) Du, du schaust mich an Um uns
Fängt ein Feuerwerk an, es brennt
Durch Berührung deiner Hand
Spotlight auf uns Wir tanzen alleine
Umgeben von Menschen Leuchten wir beide, mit dir
Wenn nicht alles, jetzt und hier
Ich möchte mein Herz An dich verlieren
Ich will die Sehnsucht mit dir spürn
Ich bin in deinem Bann
Du schaust mich an
Und machst mir weiche Knie
Nur mit dir
-(Lied verklingt) -(er räuspert sich)
-Schön. -Finde ich auch.
Ja. (er seufzt)
(friedliche Musik)
Die haben ja einen roten Po.
Die Pinguinfütterung beginnt erst in drei Stunden.
Möchte noch jemand was vom Kiosk?
Wir müssen aufs Klo.
Okay, dann komm. Kommt.
Ich muss auch mal.
Ähm...
-Ich warte dahinten. -Mhm.
(ruhige Musik)
Kann ich mich...
Ja, klar. Gerne.
Äh... Darf ich dich...
Ähm... Ich wollte dich was fragen.
Klar. Was gibt's?
Ähm...
Ich finde...
Bitte versteh mich nicht falsch...
Ähm... (Deniz räuspert sich)
Tessa meinte wegen Freund...
-Ob Tessa einen Freund hat? -Ja, genau.
-Nein, eigentlich... -Weißt du was? Frag sie selber.
-Nein. Ich meinte... -Ich habe gedacht...
Vergiss es.
(er seufzt)
(flüstert) Du Idiot.
(er seufzt noch mal)
(rätselhafte Musik)
-Kommt. Wir haben ein Problem. -Hey.
Schon wieder?
Was macht ihr hier? Pinkelt ihr etwa ins Gebüsch?
-Macht 19,70 Euro. -Ja.
-Shit. Die gehören zusammen. -Das kannst du laut sagen.
Nein, sonst hören die uns noch.
Was machen wir jetzt?
-Ab jetzt läuft alles nach Plan. -Mhm.
Hast du die Tickets?
Ach so.
Großartig.
Bis wir losmüssen, ist Paul untergebracht.
-(Mary) Gut. -Dann in fünf Stunden.
Fünf, check.
-Haus drei. -Haus drei, check.
Apropos:
Vielleicht sollte ich Paul noch mal füttern, hm?
Bevor wir mit ihm auf große Reise gehen.
-Marc. -Bruderherz.
(Livi flüstert) Los, hinterher.
(er ächzt)
Was denkst du, Liebes? Hm?
Wie zwei Brüder so unterschiedlich sein können.
Der eine so schlau, und der andere so dumm.
Du findest mich schlau?
Danke, Baby.
Hm.
Was hältst du davon? Wir machen einen kleinen Einkaufsbummel.
-Jetzt? -Wir haben ja noch ein bisschen Zeit.
(Tierrufe)
Okay, kommt.
Och scheiße.
-Ist Paul da drin? -Wie soll ich das wissen?
Dann müssen wir hier rein.
Ach.
Kinderspiel.
(spannende Musik)
-(flüstert) Kommt. -Los.
(Pfleger ächzt)
(Pfleger pfeift)
Paulchen. Komm mal her.
Ja, Zeit für einen Snack.
Ja, mein kleiner Stinker.
Da hat aber jemand großen Appetit.
So, mein kleiner Freund.
Ja, mach es dir schön gemütlich.
Du Vogel du.
(Pfleger pfeift)
Okay.
Paul.
-Hey. -Es riecht nach Fischbude.
(Malea) Nichts wie weg hier.
-Alles gut. -Habe ich es mir doch gedacht.
-(Livi) Nein. -(Malea) Scheiße.
-Ihr kleinen Scheißer. Hm? -(Knistern)
Mary und meinem Bruder könnt ihr auf der Nase rumtanzen, ja?
-Aber nicht Bernd Heffner. -Was wollen Sie?
Von euch? Ja, eigentlich wollen wir ja nur was von Paul.
Paul verschafft uns ein Comeback in Amerika.
Die Amis stehen ja auf possierliche Tierchen.
Und da ich ja ganz gut mit Tieren kann,
fahre ich natürlich mit, wie auch immer.
Ich muss jetzt los. Kommt, zieht die Jacken aus.
Und her damit.
Kommt, kommt, kommt.
Gut. So, Paulchen.
Wir sehen uns, du hast ein dickes Federnkleid.
Wie sagt man bei euch jungen Leuten?
Bleibt cool. (Bernd lacht boshaft)
-Was ist das? Was passiert da? -Hier wird es gleich kalt.
(Klopfen)
Es muss einen Ausgang geben.
Das ist ein Kühlhaus, hier gibt es nur eine Tür.
Mein Handy.
Nein. Scheiße. Shit!
Das war deine Chance. Blödes Scheißding.
Hey, beruhige dich. Alles wird gut.
Alles bessa mit Tessa.
Hast du eine Ahnung, was dieses Ding kostet?
Das ist nicht dein Ernst. Du schiebst Panik wegen deinem Handy?
-Was einfach zu reparieren ist. -Wow.
-Das hilft uns nicht. -Sashimi hat Angst.
Hör endlich mal auf. Du bildest dir diesen Silberfisch nur ein.
-Das ist nicht der Moment... -Auf einmal vernünftig?
-Wegen dir sind wir hier. -Sag mal, spinnst du?
Wegen dir dummen Kuh haben uns die Magier doch erst verfolgt.
Ihr zwei seid so bescheuert!
Als ob irgendeine einen Plan hätte.
Survival-Malea hat alles im Griff.
Na dann, los geht's. Bring uns hier raus.
Oh, bist doch nicht so ein Tough-Cookie, hm?
(Paul schnarrt)
Wo ist eigentlich Deniz?
Ich glaube es nicht. Wir sind gefangen.
Und du denkst nur an deinen blöden Love-Crush?
Was laberst du eigentlich? Deniz und ich?
Okay, ich wusste schon immer, dass du doof bist.
Aber so doof? Der Typ steht auf dich.
Sieht doch der größte Idiot.
-Hm? -Mhm.
Mhm.
Tja, Schwesterchen, hast du verkackt.
Ich sehe den Grabstein vor mir: "Olivia Martini, erfroren.
-Ungeküsst." -Hey, das ist fies.
Das ist die Realität. Weißt du, wie kalt mir ist?
Hauptsache stylish: "Tessa Martini. Frozen, aber wunderschön."
-Du findest mich schön? -Wunderschön. Ja.
Und dumm wie ein Gummischuh.
Verstehe nicht den Zusammenhang zwischen dumm und Gummischuh.
-Bin aber ganz bei Livi. -Immer auf die Dümmste.
Hört endlich auf mit dem Streiten!
(Paul schnarrt)
Okay, kommt her.
Okay, Leute.
(sie frieren)
Habe mich ganz schön zum Affen gemacht, oder?
Eins-a-verkackt.
(er seufzt)
Aber hey, wenigstens hörst du mir zu.
Das kann man von meinem Vater nicht erwarten.
Ich checke mal, wo die Mädels sind. Man sieht sich.
(sie frösteln)
(Tessa) Ich wollte euch noch was sagen.
Auch wenn ihr manchmal echt bescheuert seid...
Ich bin echt froh, euch zu haben gerade.
Ich finde euch auch doof.
Habe euch aber trotzdem lieb.
-Dito. -Verdammt noch mal.
Wir müssen hier doch wieder rauskommen.
Und ja. ich mag euch auch.
Irgendwie.
Auch wenn ihr mich überseht oder vergesst
oder nicht akzeptiert, dass ich anders bin.
(Paul schnarrt)
Paulchen.
Ist dir auch so kalt?
Mhm.
(traurige Musik)
Also dann, Sashimi.
Mach's gut, ja?
War schön, dass du mein Freund warst.
Kenny, du bist genial.
(hoffnungsvolle Musik)
Aber da passt kein Mensch durch.
Kein Mensch.
Aber Paul.
Okay, Paul, du musst Deniz finden. Verstehst du?
Ey, dann mache ich vier Wochen Digital-Detox.
(abenteuerliche Musik)
(Schnarren)
Paul?
Ein Pinguin.
Paul?
Was machst du hier?
Was ist los, Paul? Wo sind die anderen?
Wie, die anderen?
Laufen noch mehr Pinguine rum?
Nein. Ich habe jemand anderen gemeint.
Egal, ich muss los.
Paul. Warte auf mich!
(magische Musik)
Paul, wohin willst du?
Ach, Sie sind es. Wissen Sie, wo die Mädchen sind?
(Knistern)
Paul.
Wo kommst du denn her, mein Freund?
So, jetzt bleibst du hier. So.
(Mary seufzt)
(Handyklingeln)
Jetzt geh schon dran, Idiot.
Meine linke Hosentasche. Da. Ja.
Dein Bruder. Was will der denn jetzt?
-Hi, hier ist Mary. -Ja.
Es gab ein Missgeschick.
Was ist?
Was ist denn?
(ernste Musik)
(Blöken)
So.
-Au. -So, komm, wir legen ihn da hin, so.
Mensch, du hast den Jungen nicht etwa...
Natürlich nicht. Der ist nur bewusstlos.
So.
Ich hoffe, wir sind diese verdammten Kinder endlich los.
Ja, ich habe sie ins Kühlhaus eingesperrt.
Der Pinguin ist wohl durch das Abflussrohr abgehauen.
Menschen passen da nicht durch.
Bis der wieder auf den Beinen ist, sind wir auf hoher See.
-(sie lachen) -Na dann...
Los.
(düstere Musik)
Okay. Kommt alle. Wir müssen in Bewegung bleiben. Kommt.
-Mein Lieferwagen steht da. -Gut.
Wie langsam noch? Martini, jetzt.
Oh, sorry.
Wir sind nicht hier, um Tiere anzugucken...
Ich will den Geschäftsführer sprechen.
Dafür müssen Sie ein Ticket kaufen.
Verdammt. Wofür sollte ich 12 Euro investieren?
-Weil das... -Zwei Erwachsene, bitte.
Danke.
Das hat ein Nachspiel.
(ernste Musik setzt wieder ein)
(sie frösteln und keuchen)
-Wer sind wir? -Die Chaosschwestern.
-Und was werden wir nicht? -Erfrieren.
(traurige Musik)
Livi? Livi. Hey, Livi.
Hey. Hey, komm.
Komm, steh auf. Los.
Komm, Mann.
Hey! Hilfe!
Bitte!
Bitte! Hallo!
Hallo!
(tragische Musik)
(Blöken)
Weiß jemand, wo die Kühlhäuser sind?
Nee? Einen Versuch war's wert.
(heldenhafte Musik)
-Da links. Zutritt nur für Personal. -Danke.
(sie stöhnen entkräftet)
(Tessa) Hilfe!
(Klopfen)
(Tessa) Hilfe.
-Hey. -Deniz.
Alles okay?
Livi.
(romantische Musik)
Komm mit.
Bäh.
Das ist unfassbar. Tut mir leid, also...
(Cornelius ächzt)
(Grobecker räuspert sich)
-Sie suchen mich? -Beschwerde.
Die Person an der Kasse ist unfreundlich und inkompetent.
-Mein Vater. Mit eurem. -Ganz langsam.
Wir haben keine Zeit. Kenny, erklär, was los ist.
Wir fahren mit dem Taxi zum Hafen. Kommt.
Kommt, beeilt euch!
-Ganz langsam, Herr... -Asman, ein s und ein n.
-Wie der Eisfabrikant? -Das bin ich, ja.
-Der Eis-mit-Stiel-Asman? -Ja.
-Und mit Stil. -(sie lacht)
-Kleines Wortspiel. -Eine Freude, ich liebe Ihr Eis.
-Das freut mich zu hören. -'tschuldigung.
Kenny? Mensch, wo kommst du denn her?
-Wo sind deine Schwestern? -Wir retten Paul.
Wer zur Hölle ist Paul? Und wo ist Deniz?
-Paul? Unser Pinguin? -Ja, ein echter Pinguin.
Äh, was, nein, nein.
Meine Tochter hat viel Fantasie.
Nein. Paul gibt's wirklich.
Willst du uns erzählen, was passiert ist?
Mhm.
(Schiffshorn dröhnt)
Warum steht ihr so doof rum?
Ich glaube nicht, dass wir drauf kommen.
Okay, wer hat einen Plan? Malea?
Mein Plan?
Kein Plan.
Ich glaube, ich habe eine Idee.
Oh. Wie schön.
-(Marc) Haha. -Herrlich.
Ja.
(Träger) Ihr Gepäck wurde ja bereits an Bord gebracht.
Vorsicht, das ist wertvolle Fracht.
-(Marc pfeift) -(Mary lacht)
-Die haben goldene Wasserhähne. -Verdient.
Ähm...
Was? Trinkgeld?
Jüngelchen, mach, dass du Land gewinnst,
sonst beschwere ich mich.
-Tschau, miau. -(lacht)
So was. Trinkgeld.
Hey.
Kauf dir eine Milch.
-Ich muss für kleine Tiger. -(Mary) Okay.
Lass dir Zeit.
(Mary seufzt)
-Stopp. Stopp. -Echt jetzt?
(Piepen)
Sorry. Das muss überprüft werden.
Ich bin schon spät dran.
(spannende Musik)
Okay. Die Luft ist rein.
Wo finden wir Paul?
Wahrscheinlich schlürft er Cocktails.
-Das ist wirklich voll witzig. -Du blöde Kuh.
Finden wir die Magier, finden wir auch Paul.
Leute. Kommt mal.
Ich fasse es nicht.
-'tschuldigung. Frage. -Ja?
Die zwei treten hier auf heute?
Ja, es geht gleich los, falls Sie bis zum Ablegen überbrücken wollen.
-Und was ist mit Paul? -Paul?
Der Pinguin, der mit ihnen auftritt.
Quatsch. Wilde Tiere kommen hier nicht an Bord.
-Vielleicht können die ihn zaubern? -Ihn im Zimmer verstecken.
Wo finden wir deren Kabine?
Das kann ich Ihnen leider nicht sagen.
Bitte. Vielleicht können wir einen Chai-Latte zusammen trinken.
Tss. Als ob heutzutage noch irgendjemand auf so was reinfällt.
Okay. Ja, cool, danke.
Wenn's funktioniert.
(Mann) Begrüßen Sie mit mir die fantastischen Magier
Mary und Marc.
(Jubel, es läuft schwungvolle Musik)
Okay. 6-5-3, das muss hier irgendwo sein.
Und wie kommen wir da rein, ohne Karte?
-Entschuldigung? -Ja?
-Meine Karte war zu nah am Handy. -Nummer?
-Ähm... 6-5-3. -Alles klar.
-So. Gerne. -Perfekt, vielen Dank.
Et voilà.
Malea, Tessa, geht in das Zimmer.
-Deniz und ich checken hier die Lage. -Mhm.
Nichts.
Ich schaue mal da nach.
-Nichts. -Bei dir auch nicht?
(dumpfes Schnarren)
Das kommt aus dem Schrank.
(es läuft gedämpfte Rockmusik)
Paul. Wir haben uns solche Sorgen gemacht.
-Wir bringen dich weg. -(Tessa) Wir müssen los.
-(Tessa) Oh nee jetzt. -Oh.
Nicht schon wieder. Ihr.
Oh, ich...
-(er wimmert) -(sie kreischt)
(Deniz) Auf ihn, los.
-(Tessa) Livi. Halt den Arm fest. -(Bernd) Lasst mich!
-Ich werde euch... -(Tessa) Gut so.
Paul!
-(Tessa) Livi! -Lasst meinen Arm los!
-Warte. -Nein, Livi, bleib hier.
Livi.
(fröhliche Musik)
-Hey. -Sorry.
(es läuft fetzige Musik)
-(Menge) Hurra. -Hey.
Nein, Paul.
Da, ein Pinguin.
Sehr verehrtes Publikum. Wir bitten um Ihre Aufmerksamkeit.
Denn jetzt präsentieren wir Ihnen den...
unsere Lieblingsassistentin Livi mit ihrem Pinguin.
Mach jetzt bloß keinen Fehler.
Sonst kann ich dir für nichts garantieren.
(traurige Musik)
Hey, keine Angst.
Ich hole dich hier raus.
Dieser Pinguin hier, das ist Paul.
Die Magier haben ihn entführt.
Die Spannung steigt.
Er soll nach Las Vegas, weit weg von seiner Familie.
Was für eine Fantasie, für eine Geschichte.
Eine Geschichte voller Lug und Betrug.
Warum sollten wir das tun?
Paul kann tanzen, wenn ihm danach ist.
Das missbrauchen Sie für Ihre Show.
(Mary) Tanzen, lächerlich.
Ich beweise es. Paul, tanz.
Wir können beweisen, dass dieses junge Ding sich alles nur einbildet.
(Menge) Oh. Bravo.
(Schnarren)
(Livi) Verdammt.
-Wo kommt die her? -Weiß ich nicht, lauf.
Ich laufe ja schon.
(rasante Musik)
Wir kriegen euch.
Wir?
-Los, rein da. -(Knistern)
Ihr dachtet, es ist so einfach, was?
Ihr mögt doch Tiere so gerne, hm?
Ihr werdet mit Seepferdchen schwimmen.
-Haha. -Livi.
(er seufzt)
Tut mir leid, dass ich weg war.
Ich dachte, du wärst vertauscht worden.
-Aber ich denke: -Du bist eine von uns.
-Hm? -Hm?
Also eine von euch. Den Chaosschwestern natürlich.
-Und jetzt? -Wir schnappen Paul.
Und machen die fertig.
-Wohin jetzt? -Na von Bord, du Idiot.
(Sirenen heulen)
(spannende Musik)
Ja, Martini, kommen Sie.
-So ein Mist. -(Mary) Oh Gott.
-Da lang. -Ja, komm.
-(Paul schnarrt) -Sch.
(Paul schnarrt)
Boah, diese Kinder. Da. Da. Los, hol das Boot.
Mist, Mist, Mist.
(Reißen)
(Marc) Geh weg, Mistkäfer.
Weg! Geh weg!
Geht weg!
Super, Tessa.
(Malea) Zieh.
(Mary knurrt)
-Ah! -Ah!
Was zum Teufel...
Hey!
Mary! Oh.
Kenny.
Paul.
-Die haben scheinbar alles im Griff. -Sieht so aus.
-(Marc) Nein. -Lasst mich los.
Diese Bälger mit ihrem Pinguin.
Ich will nicht ins Gefängnis.
Mary. Mary ich liebe dich.
(Mary) Halt's Maul.
Coole Show? Gar nicht mal schlecht für vier Chaosschwestern.
(Reporterin) Dank dieser Rettungsmission
wurden Mary, Marc und Bernd Heffner überführt und verhaftet.
Deshalb können Paul und seine Familie
ihren Flug in Richtung Freiheit antreten.
(Mann) Bravo!
Vielen Dank, dass Sie alle gekommen sind.
Sie beweisen, wie wichtig es ist, sich für Tierwohl zu engagieren.
(Jubel)
Euch kann man keinen Moment alleine lassen.
Ich weiß nicht, was du meinst.
(Grobecker) Aber vorher
möchte ich noch ein paar Personen auszeichnen,
die sich wie sonst niemand um Paul gekümmert haben.
Gut gemacht, Junge.
Sehr gut sogar.
Bitte begrüßen Sie mit mir jetzt Tessa, Malea, Kenny und Deniz.
Tut mir leid, dass ich in letzter Zeit so... also...
Ja.
Na komm.
-Hm? -Schön gesagt.
War klar. Mich vergessen sie halt immer.
Ist vielleicht auch besser so.
Nach der Nummer auf dem Schiff habe ich genug Rampenlicht.
Nicht dass ich was sagen muss.
Bitte begrüßen Sie mit mir Olivia Martini.
Was? Wie?
-Sie meint mich? -Na los. Die meinen dich.
(Cornelius und Menge jubeln)
Äh... Ja...
Also ich weiß jetzt auch gar nicht... Ich meine....
Danke. Für den Applaus.
Für die lieben Worte.
Und danke auch an meine chaotischen Schwestern.
Und Deniz.
Das Abenteuer mit Paul hat gezeigt, dass Familie das Wichtigste ist.
Wir streiten uns, wir sind uns peinlich.
Aber kommt es hart auf hart, halten wir zusammen.
Ich hab euch lieb.
-(Frau) Ha. -(Mann) Oh.
-Hach. -Meine vier Mädchen.
Unsere, Schatz, unsere.
Aber apropos:
-Wann sagen wir es Livi eigentlich? -Was?
Dass sie bei Geburt vertauscht wurde?
Hör doch auf mit dem Unsinn.
-Am Ende glaubt Livi das noch. -Ach, niemals.
Das sieht doch ein Blinder mit Krückstock,
dass das alle Schwestern sind.
Schön.
(Jubel)
(Paul schnarrt)
Jetzt ist es wohl Zeit, Goodbye zu sagen.
(Paul schnarrt)
Mach's gut, mein Freund.
Wir werden dich immer in Erinnerung bei uns behalten.
(sanfte Musik)
(verspielte Musik)
-Ich brauche noch ein Foto. -(Malea) Echt jetzt?
Entspannt euch. Das ist nicht für Insta.
Sondern fürs Familienalbum.
Drei, zwei, eins.
(alle) Chaosschwestern!
(entspannte Popmusik)
(Lied: "Mit den Besten" von Meghan Ashworth)
Mit den Besten Sind wir nie allein
Ich pack euch ein Denn mehr brauch ich nicht
Lass unsere Sorgen alle auf dem Tisch
Hab keine Ahnung Wo wir morgen sind
Ist auch egal, solange du dort bist
Ich wache auf Sag der Sonne kurz Hi
Sippen die Wassermelone auf Eis Hab meine Crew, wir leben das Life
Einer für alle, alle für einen
Mit den Besten, den Besten Sind wir nie allein
Lauf über Osten zum Westen Um bei euch zu sein
Ja, kein Ziel ist zu groß Und kein Weg ist zu weit
Denn mit den Besten, Besten Mit den Besten
Seid ihr nie allein
Mit den Besten, den Besten
Sind wir nie allein
Mit den Besten, den Besten
Sind wir nie allein
Durch Ups and Downs und Hart auf Hart
Macht uns nichts aus Wir sind am Start
Hab keine Ahnung Wo ich gestern war
Ist auch egal Denn ich weiß, ihr wart da
Mit euch wird jede Stadt zu New York Können uns verstehen ohne ein Wort
Fast wie Magie Zieh uns aus dem Hut
Bleib mit den Besten Alles bleibt gut
Mit den Besten, den Besten Sind wir nie allein
Lauf über Osten zum Westen Um bei euch zu sein
Ja, kein Ziel ist zu groß Und kein Weg ist zu weit
Denn mit den Besten, Besten Mit den Besten
Seid ihr nie allein
Mit den Besten, den Besten
Sind wir nie allein
Mit den Besten, den Besten
Sind wir nie allein
No Limits Media 2024 Untertitel: Anne Panier u. a.
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