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Original subtitles

Das ist der Moment, wo sie zum Himmel singt.

Zu ihm. Erinnerst du dich an die Geschichte?

Ja. - Sie wird verrückt.

Wegen ihm? - Ja.

Töten sie ihn dann?

Passiert dann was Schlimmes?

Noch nicht. Mal sehen, wie dir die steht.

So? - So irgendwie, ja.

Fertig? - Nein.

Ich kann nicht mehr.

Ich konnt's nicht mehr halten.

Ja, Sol. Feste drücken.

Lass es laufen, los.

Gib mir ein bisschen Klopapier.

Schnapp's dir.

Ich konnte nicht mehr. - Mensch, Mama.

Was?

Das ist eine öffentliche Toilette! Raus da!

Gleich fertig Mach schon.

Beeil dich.

Lass, wenn's nicht geht, Sol.

Mach's später. Wenn wir zu Hause sind.

Wisch dich ab.

Na los.

Nein. - Mach fertig.

Die Brücke! Die Brücke! Die Brücke!

Genau. Wir fahren gleich unter der Brücke wie motorisierte Cowgirls...

Wir halten die Luft an, okay? - Okay.

Und wir wünschen uns was, während wir die Luft anhalten.

Okay. Weißt du deinen Wunsch schon?

Ja. - Okay, ich auch. Ist aber geheim.

Ich kann nicht mehr!

Das heißt, dein Wunsch geht in Erfüllung.

Soll ich sagen, was mein Wunsch ist?

Schieß los. - Dass Papa nicht stirbt.

Hallo, Tante.

Wie geht's dir?

Mir geht's gut. Alles ist vorbereitet.

Ja.

Die Zepedas haben mir nicht geantwortet.

Frag du sie doch mal, ob sie kommen oder nicht.

Ja.

Das ist toll, Tante.

Was ihr gern schenken wollt?

Wie ich dir gesagt habe... Ein Geschenk für Tona, was Lustiges.

Keine Ahnung, was dir eben einfällt.

Ja.

Kommt die Obregón?

Wie schön! Ja, sie hat gesagt?

Sie wusste nicht, ob sie früh Schluss machen kann.

Warte mal kurz bitte.

Nuria! Kannst du bitte mal aufmachen?

Nein, ich bin beschäftigt. Mach du bitte auf!

Den Kopf zur Seite, Schatz, genau... - Ich gehe!

So. Das fühlt sich ein bisschen heiß an.

Ja.

Einmal hatte ich nach dem Schwimmen Ohrenweh,

und Oma Susana hat mich mit diesem Mittel kuriert.

Echt?

Wie ist das? - Gut.

Fühlst du die Wärme? - Ja.

Schön, oder?

Schau an, ein Geschenk des Himmels! - Hallo, Cruz. -Hallo, Lucìa.

Moment. Wir verhandeln hier noch. - Das sehe ich.

Jetzt noch die Nase. - Nein, ich krieg keine Luft.

Nur kurz, damit Papa dich so sehen kann.

Er wird begeistert sein. Stimmt's, Cruz? - Ja.

Du siehst wunderbar aus! Und wir haben eine Super Überraschung.

Verrat sie keinem. Außer Cruz.

Sechs Eier und zwei Tassen Zucker.

Ich tu die dahin.

Okay. Tu die dahin. -Guckt mal, ich hab ein Geschenk gefunden.

Zeig mal.

Hey, Solecito! Die Perücke ist ja der Hammer!

Danke. - Die ist hässlich.

Ich hab Papa Kuchen mitgebracht. - Vielen Dank, Schatz.

Deine Perücke ist der Knaller. Die steht dir.

Und die Ballons? - Die sind auch für die Party.

Mama, ich mag keine Clowns!

Was soll das, Esther? Nein, das ist nicht lustig.

Das war fies. Entschuldige dich bei deiner Cousine.

Wenn sie die Perücke abnimmt... und die Nase.

Nein. Lass sie in Ruhe. - Sie ist so hübsch.

Eine Regenbogen-Perücke, oder?

Was ist am Ende des Regenbogens?

Gold. Du bist Gold.

Komm, Schatz.

Wir backen gerade Kuchen. - Es tut mir leid.

Braves Mädchen. Das gefällt mir.

Die Nase steht dir. - Kann ich zu meinem Papa?

Nein, mein Schatz, jetzt nicht. Er muss sich ausruhen.

Will er mich nicht sehen? - Was denkst du!

Er muss ein bisschen schlafen, damit er fit für die Party ist.

Ich lass sie kurz bei dir. - Ja, danke, Cruz.

Dann wollen wir mal Kuchen backen, ja? - Ja!

Ich will die Eier rein tun, Mama.

Du willst das machen? - Ja.

Gut. Dann mal los. Mal sehen...

Du musst... Sechs Eier haben wir gesagt, ja? -Ja.

Super. Und jetzt...

Die Beine...

Gut.

Zwei, drei.

Atmen.

Tief.

Langsam. -Ja, okay.

Mach Pause.

Gut so.

Schaffst du's allein?

Danke, Cruz. - Ich bin hier.

Hallo, Tante. - Hallo, mein Schatz.

Wie geht's dir? - Gut.

Und deine Mutter? - Sie musste los, ins Theater.

Ich muss sie um was bitten... Ich schreib ihr gleich, Schatz.

Bist du bereit für die Party?

Ja.

Was für ein süßer Clown! Das gefällt mir.

Du siehst aus wie dein Papa, mit dieser Nase.

Ich krieg keine Luft.

Zieh sie wieder auf, wenn die Party anfängt. Okay?

Kann ich meinen Papa sehen?

Nein, Schatz.

Stör ihn nicht. Er ruht sich aus.

Wir wollen, dass er heute Abend fit ist.

Stör ihn nicht, er schläft, ja? Versprichst du's mir?

Versprochen. - Du störst ihn nicht?

Versprochen? - Versprochen.

Sehr gut. Hey, hilfst du mir? - Ja.

Möchtest du einen Kaffee, Monsi?

Gib ihm keinen Kaffee. Lass ihn in Ruhe. - Okay.

Hier oben ist es dreckig. - Ja?

Er schnurrt.

Ich geb dir was zum Wischen. Mach dich nicht schmutzig. -Okay.

Mami, das ist voll die Sauerei.

Putzt du auch?

Ich komm nicht hin. - Hier, Mama. Monsis Kaffee.

Mit Thunfisch.

Warum gibst du ihm Kaffee? Davon wird er krank.

Willst du da oben wischen? - Ja.

Nimmst du mal Monsi? - Gib ihn mir. -Hier.

Halte ihn, solange ich hier oben putze.

Ich werd...

... ganz nass.

Ich werd nass. - Pass auf, sonst fällst du runter.

Schau mal, Mami. - Was ist, Schatz?

Nicht reinbeißen. Du machst dir die Zähne kaputt.

Das reicht Gib mir den Bimsstein.

Tante. - Ja, Schatz?

Warum ist Oma gestorben?

Oma ist gestorben, weil sie Krebs hatte.

Guck mal, Mami! - Wo hat sie geschlafen?

Sie hat bei Opa geschlafen.

Aber in welchem Zimmer? - Es gibt Meerjungfrauen, oder?

Ja, die gibt's... Was, Schatz? - In welchem Zimmer?

In dem, wo dein Papa jetzt schläft.

Du machst dir die Zähne kaputt. Hör auf damit.

Schatz, bitte. Gib ihn mir.

Es reicht

Das Wasser ist schön.

So, Mama. Guck.

Super.

Fertig? - Ja. Du siehst wunderschön aus.

Was ist das?

Ein Becher, Schatz. - Wofür?

Für Wein?

Das nicht gerade.

Nein, Schatz. Daraus trinkt man keinen Wein.

Ich wasch mir die Hände, Mama. - Okay.

Gibst du mir die Seife?

Was ist das?

Seife.

Eine Hundeseife. - Guck mal, Esther.

Mit Ohrringen oder ohne? - Mit Ohrringen.

Das ist mir egal! Ich warte schon ewig!

Seit Stunden! Mein Haar ist ruiniert

Da ist ein Handtuch. Trockne dich ab.

Nuri! - Was?

Das andere ist kaputt. - Gleich! Wir sind fast fertig.

Außerdem mach ich mir gleich in die Hose, Mann.

Schneller. Schneller.

Schneller.

Schneller.

Willst du nicht lieber damit spielen? - Nein, lieber mit Monsi.

Okay.

Monsi.

Dann haben wir gevögelt

Und das war der beste Sex meines Lebens.

Aber gleichzeitig...

Scheiße! Ich fühl mich so schuldig,

weil Roberto es nicht weiß.

Ich fühl mich nicht mal deswegen schuldig,

wegen Roberto, sondern wegen mir und meinem Sohn.

Ich will nicht immer dieselben Muster wiederholen.

Ich habe das Gefühl,

Roberto und ich hatten eine gute Ebene gefunden.

Das war ein bewusster Schritt.

Und jetzt fang ich noch heftiger mit der Scheiße von vorher an.

Ich möchte die beste Version meiner Selbst sein...

... für das Baby, aber jetzt bin ich die schlechteste.

Das, was vorher schlimm war,

ist jetzt noch schlimmer.

Das macht mich so scheißtraurig,

weil ich es nicht kontrollieren kann.

Erklären Sie mir das.

Ich will meinem Baby das nicht mitgeben. Ich möchte nicht, dass es unbewusst

die Scheiße, die ich baue, aufsaugt.

Das macht mich so scheißwütend!

Sol, mein Schatz, gib mir das Küchenpapier bitte.

Tante. - Ja, Schatz?

Warum habt ihr alle Gemälde von Papa abgehängt?

Er hat darum gebeten, Schatz.

Er wollte seine Bilder aus unserer Kindheit sehen.

Hilfst du mir? Ist da noch Farbe?

Nein. - Hier am Hals?

Auch nicht.

Fertig. - Hier.

Danke.

Bist du die Läuse los?

Ja? Ich frage Tilos, ob er dich kämmt, ja?

Okay? Gib mir noch ein Stück Papier.

Man soll nicht so viel benutzen.

Ach Schatz, wegen deiner Tante habe ich kein Handtuch.

Gleich fertig. Nur noch eins.

Sieht man noch was?

Nichts an der Stirn? Nein?

Was ist los, Garnacha?

Hallo.

Hallo.

Hallo, Hübscher.

Hallo.

Dann machen wir uns gleich ans Werk.

Es ist, wie du mir erzählt hast, ja,

es gibt hier sehr schlechte Energie.

Die Bilder hier sind gar keine Hilfe.

Weinende Frauen, da ist viel Trauer, viel Schmerz.

Dann hier diese leidenden Kinder.

Tausch die Bilder aus, die sind überhaupt nicht hilfreich.

Um den Geist oder die Geister loszuwerden, denn es gibt hier welche...

Haben sie Klavier gespielt? - Nein.

Sehr gut, sehr gut, sie können nämlich sehr frech sein.

Aber wirklich,

ich spüre das bei jedem Schritt, den ich mache.

Man spürt diese Energie, sie ist sehr stark.

Ich weiß nicht, mit wem du dich anlegst

oder mit wem du dich umgibst, aber sei vorsichtig.

Die Energie ist sehr schlecht. Aber keine Angst.

Die kriegen wir los.

Ich bin spitze in so was. - Okay.

Ein Glück, ein Glück, dass man dir von mir erzählt hat.

Wir werden dir helfen, und auch deinem Bruder.

Wie ich höre, hast du einen bettlägerigen Bruder.

Mach dir keine Sorgen. Hab keine Angst.

Wir vertreiben sie, aber sie sind stark.

Guck mal.

Guck mal, mir stehen die Haare zu Berge.

Und ich hab fast keine.

Aber sie spüren auch schon meine Präsenz.

Keine Sorge. Wir vertreiben sie jetzt.

Ich will dich nur bitten, mitzuhelfen. - Ja.

Du machst mit den Händen einfach so. Mit deinem Kreuz.

Und hilf mir, sie zu vertreiben. - Ja.

Sie sind hier. Sie sind hier. - Ja?

Ich kann sie spüren. - Ja?

Hab keine Angst. Zeig ihnen, dass du stärker bist.

Ja. - Los geht's.

Jetzt werfen wir sie raus. - Ja, sie werden gehen.

Raus! Wir wollen euch hier nicht.

Belästigt uns nicht! Kommt nicht hierher, um Böses zu tun.

Keiner hier will euch was tun, wir bitten euch um nichts.

Lasst sie ihn Ruhe! Wir sind Seelen,

wir sind Familie, wir sind Menschen des Lichts.

Raus hier! Raus!

Raus mit euch! Geh mal da rüber, Liebes.

Hab keine Angst. Sie fahren nicht in dich.

Raus!

Du meine Güte.

Ale? - Ja?

Ale, hier ist etwas.

Ich spüre hier etwas, Ale.

Aber was glaubst du...

Ale.

Ich kann etwas spüren. Aber es ist nicht böse, Ale.

Ich spüre etwas... Gutes. Ich spüre etwas...

... Liebevolles.

Was ist hier passiert? Was ist in diesem Zimmer passiert?

Erinnerst du dich an was?

Ja.

Hier hat meine Mama ihre Nachmittage verbracht.

Dann ist es deine Mama.

Deine Mama will euch nicht verlassen.

Sie will euch nicht verlassen.

Sie hat Angst.

Mach dir keine Sorgen.

Es ist fort. Alles ist gut.

Entspann dich.

Es ist fort.

Wir kommen gut voran.

Gehen wir hier lang.

Schau dir diese Bibliothek an.

Hast du eins über das Spukhaus Cañitas?

Weiß nicht. - Nur aus Neugier.

Schau mal.

Als wäre es die olympische Fackel.

Das ist unser Triumph.

Wohin jetzt, Ale? - In den Flur?

Die schlechte Energie geht das Feuer kommt herein, das Licht die Kraft

Es riecht nach Rauch.

Das reicht, Alejandra. - Wir sind gleich fertig, Papa.

Ihr fackelt noch mein Sprechzimmer ab.

Ich hab keine Lust auf satanischen Humbug.

Raus hier. Na los. - Wir gehen ja schon

Warum hatten Tante Alejandra und die andere Frau

dieses brennende Brötchen dabei?

Weil sie spinnen.

Sie spinnen.

Lass das.

Esther.

Das reicht. Wir bringen die Energien ins Gleichgewicht.

Jetzt ist alles gut. Hiermit ist meine Arbeit getan.

Gib bitte eine Handvoll Salz ins Wasser, in jeden Eimer,

und wasche damit Hände und Füße deines Kranken.

dann wird er sich besser fühlen.

Meine Arbeit ist getan.

Dein Name noch mal, dann speichere ich dich ein.

Ich bin Lúdica, das heißt "Freude", damit du es weißt.

Lúdica... Okay. Das macht 2.000 Peso, oder?

Nein, meine Liebe, die Sache ist die...

3.000 Peso, weil das sehr schwer war, sehr gefährlich, das hat mich ausgelaugt.

Ich muss mich jetzt drei Tage ausruhen,

weil das echt schwer war.

Gib mir 2.500. - Das ist okay.

Ich bitte dich nur, mich weiterzuempfehlen.

Natürlich. Ich bring dich raus. Vielen Dank, Cruz, vielen Dank.

Außerdem verkaufe ich auch Tupperware...

Hallo, Sol.

Hallo, Esther.

Das ist kein Spielzeug. - Papa, beruhige dich, ja?

Beruhige dich.

Ich muss was im Supermarkt einkaufen.

Für den Kuchen. - Fasst das nicht mehr an.

Ich lass Esther hier. - Geh nicht weg!

Ich muss los. - Nein.

Und, Papa, wir müssen Dr. Jiménez morgen bezahlen.

Es ist dringend. -Wir haben kein Geld mehr für Therapien.

Wir müssen ihn bezahlen, es geht weiter... -Er will keine Scheiß-Party.

Hörst du endlich auf wegen der Party? Ja? Genieß sie.

Wegen dir musste ich mein Haar im Spülbecken waschen!

Es sieht super aus. - Tut es nicht.

Lass mich los. Ich bin doch gleich wieder da, Schatz.

Lass mich bitte los!

Ich bin doch gleich wieder da.

Ich muss los. Ich bin gleich wieder da.

Oh nein, Schatz, was ist das denn hier?

Nein, Schatz.

Kannst du die Kissen wegräumen?

Wir putzen gerade, weißt du?

Hilf mir, sonst bricht sich noch jemand den Hals.

Komm schon, Sol, hilf mir, bitte. Uns rennt die Zeit davon.

Schau, wie das Wohnzimmer aussieht. Na los.

Bitte. - Ja, Tante.

Sol, Sol... bitte heb das auf!

Mach schon, hilf mir bitte, Kind.

Auf geht's, Kind. Hilf mir bitte, Sol.

Entschuldige, Hündchen.

Verzeihung, das kann ich nicht beantworten.

Wann wird die Welt enden?

Sofern die Technologie nicht versagt, wird die Erde wahrscheinlich zerstört,

wenn die Sonne sich in einen Roten Riesen transformiert,

in mehreren Jahrmillionen.

Was machst du?

Du hast mich erschreckt. - Sehr?

Ja.

Also, was machst du da?

Ich hab nur geredet.

Mit dem Telefon?

Worüber?

Nichts, wir haben nur gequatscht.

Worüber gequatscht?

Ob die Welt enden wird.

Du hast es gefragt, ob die Welt enden wird?

Und ob mein Papa sterben wird.

Du weißt mehr als dieses Ding.

Sehr viel mehr.

Wie geht es dir?

Gut. - Wirklich?

Sicher?

Ja.

Manchmal glaub ich, Papa liebt mich nicht,

wenn er sagt, dass er mich nicht sehen will.

Übrigens, solltest du denn nicht bei ihm sein?

Er liebt dich so sehr, dass er die ganze Zeit an dich denkt.

Ich soll nachsehen, wie es dir geht, und dir sagen, dass er duscht,

damit er nicht wie ein Ziegenbock stinkt.

Er will hübsch für dich sein. Schön.

Nein, dein Papa liebt dich nicht, er vergöttert dich.

Er liebt dich, von ganzem Herzen.

Meine Sol.

Er liebt dich sehr, meine Königin.

Ich schwör's dir. Hexenehrenwort. Hexenehrenwort.

Streck mal die Zunge raus.

Nach oben. Nach unten.

Zur Seite. Zur anderen Seite.

Du bist kerngesund.

Das glaub ich auch. - Ich seh's an deiner Zunge.

Hauch mich mal an.

Was hast du getrunken, Sol?

Mir ist aus Versehen eine Schale runtergefallen.

Dahinter stand eine Weinflasche.

Ich hab dran genippt, und es hat schrecklich geschmeckt.

Wie Blut.

Du hast Blut getrunken?

Als ich meinen Zahn verloren hab. - Ah ja.

Trink nicht mehr davon, wenn es so schrecklich schmeckt.

Deine Cousins sind da. Das nehm ich mit. Dein Opa hat ständig danach gefragt.

Geh raus in die Sonne, Sol.

Schnapp frische Luft, ja? Leg dich ins Gras.

Und ich bring dir ein bisschen Brot und Wasser. Okay?

Tschüss, mein Kind. Das nehm ich mit.

Echt jetzt?

Ich hab gesagt, ich brauch Hilfe. Bitte, Isabel, hilf mir saugen.

Ich antworte nur noch kurz. - Du antwortest gar nichts.

Die sollen warten, hilf mir.

Das ist nicht fair. Er macht gar nichts.

Nein, Chava hilft auch. Los, Chava.

Warum? - Warum wohl?

Ich hab's gerade angemacht. - Nichts wird angemacht.

Handy aus, Konsole aus, und helft mir putzen, bitte.

Ich hab dir gestern geholfen. Warum hilft er heute nicht?

Sie wohnt hier kostenlos. Ich bin noch ein Kind.

Sie ist erwachsen, oder? - Hört auf damit, alle beide.

Na los. - Gleich.

Merkst du das nicht? - Was?

Du bist sexistisch. Zu ihm sagst du nichts. Er darf hier rumhängen...

Ich häng nicht rum. - Gib mir das.

Gib her!

Ich zähle bis drei.

Reg dich ab. - Rede nicht so mit mir.

Du kriegst zwei Monate Hausarrest. - Zwei?

Zwei! Alle beide.

Steht auf!

Ist ja gut. - Und mit einem Lächeln.

Eh! Mama, Chava macht nur Mist.

Wie machst du das? - So.

Nein, Schatz.

Nein, nein, nein.... So, wie ich es dir gezeigt hab.

Wie ein Fächer, wie ein Fächer.

Jetzt machst du es für ihn! - Komm, du auch, los.

Deshalb werden sie zu Machos.

Mach weiter. Wie ein Fächer. Ganz einfach. Fächer, Fächer?

Da ist noch viel zu tun.

Bitte lass das, Kind, bitte. Komm, hilf mir.

Ja, Mama. - Komm. Nimm ein bisschen davon.

Wan Tan! - Also los.

Form eine kleine Kugel.

Sehr gut.

Sie darf nicht zerbröckeln.

Sammle die Krümel auf. Schau, dass sie rund wird.

Ja. - Du musst gut kneten.

Super.

Die hier auch. - Okay.

Super.

Es riecht verbrannt.

Er verbrennt! - Was?

Scheiße!

Oh nein!

Der Kuchen von Onkel Tona. - Gib mir die Milch.

Soll ich dir helfen? - Gib sie mir.

Scheiße...

Mama, was ist mit deinem Finger? - Ich hab mich verbrannt, Schatz.

Ich hab mich verbrannt. - Zeig mal.

Hier.

Ich hab dich lieb, Mama. - Ich dich auch.

Der war für Onkel Tona.

Onkel Tonas Kuchen ist verbrannt. - Stimmt, Schatz.

Das ist mir nicht wichtig. Du bist mir wichtig.

Ich mag es nicht, wenn du traurig bist.

Schon gut. Es geht gleich wieder.

Weißt du... Das ist egal. Das ist nur ein Kuchen.

Wir können noch einen backen.

Wir backen noch einen.

Wie willst du dich befreien?

Was willst du machen?

Hey, ich gewinne.

Hallo, wie geht's der Bande?

Hallo, Onkel Napo. - Der Höllenbande.

Wie geht es euch? - Darf ich den Fisch sehen?

Klar. Der ist für Sol. Kommt mit.

Wie geht's, Chavita?

Hallo. -Sol, schon gesehen? - Ist der für mich?

Für dich.

Ein Goldfisch. - Ich will einen!

Du willst auch einen? Ich schenk dir auch einen.

Aber der ist für Sol. - Sol, der ist cool.

Wie nennst du ihn? - Er braucht einen Namen.

Hund. -Eustaquio. - Nein -Hund?

Nugget.

Nein! Er sieht aus wie eine Qualle.

Was meinst du, Chavita?

Ein Hai, er sieht aus wie ein Hai oder eine Katze.

Katze wäre voll lustig.

Nein... - Nugget ist schön. Nugget mit Ketchup.

Er ist rötlich. - Beweg ihn nicht zu doll.

Ja. Das sind die Ersten, die ein Erdbeben spüren,

wegen der Vibrationen im Wasser, da spürt man sie am meisten.

Sie würden sie auch außerhalb des Wassers spüren.

Obwohl ihre Gehirne klein sind,

sind sie klug und spüren jede Form von Vibration.

Man muss ihn in einen Krug tun.

Stimmt. Willst du mir dabei helfen?

Ja! - Gehen wir mal in die Küche.

Ich trag ihn. - Ist er ein Männchen oder Weibchen?

Das weiß ich nicht. - Nugget passt bei beiden.

Nugget ist universell. Unisex.

Krass, er hat mich geküsst!

Sei vorsichtig, halt da unten fest.

Sei vorsichtig. - Sehr vorsichtig.

Ich hab heute mit der Ärztin geredet.

Sie sagte, das Röntgenbild sah gar nicht gut aus.

Wir müssen über die Wirbelsäulentherapie nachdenken.

Was sonst? - Nein, Nuri. Papa hat keinen Cent.

Wir haben nichts mehr. Ich hab alles verkauft.

Aber er hat solche Schmerzen.

Er hat das Morphium. Lass ihn. Warum heute davon anfangen?

Ich hab fertig gesaugt Mama.

Wenn ich zur Tierhandlung komme.

Da muss ich eh hin, für das Aquarium.

Alles voller Mehl... - Denk drüber nach.

Ich mach das sauber. - "Hallo. Wie geht's?" Begrüßung!

Zu spät kommen und motzen.

Ich musste durch die ganze Stadt für Tonas Bio-Sachen.

Viereinhalb Stunden für einen Einkauf.

Ich bin bis nach San Juan. - Hilf uns einfach, Napo.

Dafür bin ich hier. - Hört mal...

Wir müssen über Chemo-fo-therapie-fi nachdenken.

Aus-ge-rech-net jetzt?

Ja. - Nein, er hat sich schon ent-schie-den.

Wir haben schon tausendmal darüber gesprochen.

To-fo-na-fa will nicht. - Er will Mor-fo-phium-fu.

Wir müssen die Ent-schei-dung von To-fo-na-fa unterstützen.

Er entscheidet. - Nicht wir. -Lass es.

Wir tun gar nichts... - Wir tun alles, was geht.

Denk an Mama. Willst du das noch mal erleben?

Ja. -Lass es. - Chemo-fo-therapie-fi ist schrecklich.

Okay, aber Mor-fo-phium-fu ist grauenhaft.

Er wird ko-misch da-von. - Er hat sich ent-schie-den.

Nicht jetzt.

Nur das Mor-fo-phium-fu hilft ihm gegen die Schmerzen.

Guck mal, Onkel, mein Fisch. - Es ist schlimm, aber so ist es.

Toll! Echt super. Ich muss ein Aquarium besorgen.

Damit er ein richtiges Zuhause hat.

Aber wir denken darüber nach, oder?

Wir können ihn noch mal fragen.

Genau. - Wir dürfen ihn nur nicht übergehen.

Gut, frag ihn. Du kannst auch mit ihm reden.

Wie bitte? - Hast du Fischfutter?

Ja. Ich weiß nur nicht mehr, wo ich es hingetan hab.

Nugget ist hungrig.

Später, okay? Wir reden später, bitte.

Ein letztes Mal. - Okay.

Normal atmen.

Danke, Cruz. - Gerne.

Ich war beim Ober-und Unterkiefer,

was oben ist, ist unten...

Glaube ich.

"Die Hexagramme zeigen Ernährung als natürlichen Prozess."

Ich werf es!

Papa, kannst du bitte die Lampe ausmachen?

Wir beginnen mit der Quantentherapie.

Chava, dein Telefon auch bitte.

Bitte mach es endlich aus. - Stell's in Flugmodus.

Könnte ich kurz um eure Aufmerksamkeit bitten?

Wir beginnen mit der Quantentherapie.

Und... Esther, bitte.

Wir schließen unsere Augen, atmen tief ein und aus

und konzentrieren uns darauf, dass es Tona gut geht.

Die Quantenenergie kommt von außen, wir müssen ihr uns öffnen.

Für ein paar Minuten. - Nimmst du den Kuchen?

Sicher. - Ich lass die Dose hier. Pass drauf auf.

Mach ich.

Sorry, dass ihr da jetzt durch müsst.

Aber ihr seid so früh hier. - Siehst du?

Du und deine Pünktlichkeit. - Ja, aber mit dem Verkehr...

Nein, es ist toll, dass ihr da seid. Danke.

Also, alle schließen ihre Augen,

atmen und versuchen, ihre Körper zu öffnen.

Wir schließen jetzt die Augen.

Ich hab Angst. - Wir atmen und denken an Tona.

Denk an was Schönes für Onkel Tona.

Ich gehe nicht raus.

Wie wäre es mit einer Windel?

Ich sag's deiner Schwester.

Cruz.

Rufst du deinen Freund an?

So ist es gut. - Hilfst du mir beim Umziehen?

Mal sehen.

Ich mach dir die Haare. - Nein, Mama.

Okay, setz dich.

Zieh das aus.

Es wird regnen, nein! - Was machen wir jetzt?

Nichts, wir bringen alles rein.

Wir hätten doch ein Zelt mieten sollen.

Das ist teuer, und ich bin pleite. - Wir werden alle nass.

Was jetzt? - Wir bringen alles rein.

Papa ist unerträglich.

Wir müssen ihm sagen, er soll sich zusammenreißen.

Er muss nicht zur Party kommen. - Nein, warte...

Das ist ganz verdreht.

Zeig mal. - Steck zuerst den Arm rein.

Das ist ganz verheddert, siehst du? Warte.

Was hab ich dir gesagt? - Du hättest dir Zöpfe flechten sollen.

Ich mach dir die Haare. Deine Mama kann das nicht.

Mal sehen. Was ist das? Das ist der Ärmel!

Du hast ihn da reingesteckt... Hör auf zu trinken.

Hier. Komm her. -Du bist so ein Clown. - Und du spinnst, oder?

So, das war's. Sehr schön.

Hallo. - Hey, wie geht's?

Caillou, mein Freund. - Sehr erfreut.

Hallo, wie geht's, Señor? Schön, Sie zu sehen.

Ein Geschenk. Ich hoffe, es gefällt Ihnen. Danke für die Einladung.

Das ist Iván. - Hallo, wie geht's?

Die Beach-Boy-Story? Stellt euch Tona vor.

Gut gebräunt, Typ Acapulco, flaniert über die Strände?

Schlank, sinnlich. - Ein Bild von einem Mann.

Aber wie ist das passiert?

Jedes Jahr gab es so eine Art Festival,

wo der süßeste Typ jeder Klasse gewählt wurde.

Sie sind gegeneinander angetreten,

wie Miss Universe, nur für Jungs.

Man musste eine Badehose tragen, "Beach Boy".

Also... - Im Spaß sagten wir: "Mach mit."

Das fand im Gymnasium statt,

alle Typen aus allen Klassen nahmen teil.

Und wer hat wohl gewonnen? - Tona!

Hier.

Das gefällt mir nicht. - Nein?

Wie wär's damit?

Danke, Cruz. - Gerne.

Probier mal die.

Die passt.

Na, bitte.

Mit dir kommt die Party erst richtig in Schwung.

Mein Rocky Tona. Rocky Tona?

Was? - Nein, ich muss zurück.

Warum? - Ich hab in die Hose gemacht.

Mein Tona.

Prost! Prost!

Liebe Familie, eine Minute, bitte.

Also? Wir machen eine kleine Sammlung,

mit diesem Sparschwein, für Tona.

Soll ich es hierlassen oder rumgeben? Vielen Dank.

Danke. - Stell es dahin, in die Mitte.

Eine Spende fürs Schweinchen.

Nehmt ihr auch Kartenzahlung? - Na klar. Na klar.

Natürlich, das ist nur...

Das ist von uns beiden. - Danke!

Es ist unglaublich. Anzüge, Kleider, Schuhe,

weil ja dann... Ja.

Wenn es heiß ist, wird auch der Asphalt heiß.

Wir haben ihm Schühchen gekauft. - Ich nicht.

Aber er kann in den Schühchen nicht laufen.

Was machst du da allein? - Schau in die Kamera.

Schau in die Kamera, Sol!

Lasst das! Hört auf, mich zu filmen!

Komm da runter! - Lasst mich in Ruhe!

Solecito, ignorier sie einfach.

Es reicht! Lasst mich in Ruhe!

Lasst mich in Ruhe! Hört auf!

Lasst mich in Ruhe!

Das reicht, Solecito. - Beruhige dich, Sol.

Das war nur Spaß.

Ihr sollt mich nicht filmen!

Sei nicht böse! Alles gut!

Die ist hinüber, keine Sorge.

Rote Karte für die Drohne!

Du weißt ja von dem Unfall, aber es ist alles gut.

Geht es Sol gut? - Sol?

Ich denke, ja. Aber sie macht eben sehr viel durch.

Hallo, Schatz. - Hallo.

Warum kommt ihr nicht zur Party?

Weil sich dein Papa noch fertig macht.

Kann ich ihn jetzt sehen?

Gibst du mir eine Sekunde? Ich guck mal, okay?

Weißt du, was? Du kannst.

Hallo, Papa.

Hallo, meine Kleine.

Alles Gute zum Geburtstag.

Danke, meine Kleine.

Lass dich mal ansehen.

Ich hab ein Geschenk für dich.

Schau, das ist für dich.

Oh, es ist noch...

Es ist noch feucht. - Die Farbe ist noch frisch.

Gefällt's dir? Mit allen deinen Lieblingstieren.

Eine Eule.

Wusstest du, dass Eulen eine Lampe hier haben,

damit sie ihre Beute sehen und auffressen können?

Echt? Das wusste ich nicht. - Und Schlangen...

Die giftigste Schlange der Welt ist schwarz,

und wenn sie dich beißt...

... stirbst du. - Die Nauyaca, oder?

Ja.

Vielen Dank. - Bitte schön.

Du bist sehr dünn.

Deshalb wollte ich nicht, dass du mich siehst.

Ich hab das Bild gemalt, damit du es anschauen kannst, wann du willst.

Weil manchmal...

... kann man Dinge, die man liebt, nicht sehen.

Aber sie sind trotzdem bei dir.

Hast du gewusst, dass Kolibris Millionen Mal mit den Flügeln schlagen?

Echt? - Ja.

Du kannst nicht mitzählen, weil sie so machen?

Und sie machen ein Geräusch, oder? So ein Schwirren...

Fast nicht.

Sie fliegen von Blume zu Blume

aber sie werden nie müde, weil sie so flattern.

Hallo.

Mama! - Wer ist da?

Mein Schatz.

Wie geht es meiner schönen, kleinen Sol?

Ich hab dich gehört. - Wow, du siehst toll aus.

Woher kommst du so schick?

Woher wohl, vom Theater.

Wie geht es dir? - Gut, und dir?

Wie schön, dich zu sehen, mein Schatz. - Ebenso.

Wie geht es dir?

Ich freu mich, dich zu sehen. Vorsicht.

Ich mich auch.

Hast du das Bild gesehen, das ich für die süße Kleine gemalt habe?

Es ist wunderschön.

Herzlichen Glückwunsch. - Danke.

Ich hab ein Geschenk für dich. - Echt?

Und diese Kleine und ich haben etwas für dich vorbereitet.

Wirklich?

Eine Riesenüberraschung.

Ich bin sehr berührt von dem Bild.

Er hat's für mich gemalt. Wisst ihr, was?

Onkel Napo hat mir einen Fisch geschenkt.

Im Ernst? Wie heißt er? - Nugget.

Wo ist er? Hast du ihn gegessen? - Nein!

Du hast ihn gegessen. - Nein.

Er ist da draußen. In einem Krug.

Welche Farbe hat er? - Gold.

Womit füttern wir ihn? - Er hat sein Futter.

Gut, also, mach die Augen zu.

Nicht gucken. Nicht schummeln.

Ich, schummeln? - Du darfst gucken.

Links oder rechts?

Links oder rechts?

So wie ich sie kenne, ist es links. - Links.

Ganz sicher.

Ta-da!

Wow, was ist das?

Das war sehr schwer zu finden,

etwas Besonderes für dich.

Zu deinem Geburtstag.

Was ist da drin? - Zeig uns, was man damit macht.

Da drin sind... Ta-ta-ta-da!

Tamarindensamen.

Und das geht so.

Du drehst es um, schüttelst es und...

Ta-da! - Wow.

Wir müssen sagen, was wir darin sehen. - Ich weiß.

Das ist ein Lächeln, die Augen und die Nase.

Es könnte auch ein Strand mit Liegestühlen sein.

Was siehst du?

Ich sehe den Horizont.

Am Strand. - Horizont.

Da, wo die Sicht endet. Das ist das, was ich sehe.

Und du, Mami? - Du?

Ich sehe eine Wolke,

aus der Regentropfen fallen.

Wow, stimmt.

Oder? - Wenn man von da draufguckt.

Das ist die Wolke, Papa.

Das ist super, danke schön.

Tolles Geschenk. - Bitte schön.

Du kannst stundenlang nach Formen suchen.

Das werde ich.

Tona.

Mein Freund ist da wegen deiner Bitte.

Und Ale... drängelt.

Dann gehen wir wohl besser.

Auf in die 27. Runde, Rocky.

Und die, die noch kommen werden, Tona.

Was für 'ne Runde.

Was für eine schräge Party.

Diese ganzen Tonas. Voll gruselig.

Hallo, Ponchito. - Ich liebe dich, Bruder.

Esther. - Alles Gute.

Danke schön.

Freunde... - Was geht, Mann?

Genieß deine Party. Ich hab dich so lieb.

Ich freu mich so, dich zu sehen.

Hallo, Onkel. - Hey, mein Großer.

Alles Gute. - Danke, Arielito.

Julis, das hast du dir ausgedacht, oder?

Gefällt's dir? - Du bist irre, Schwester.

Ich bin völlig überwältigt.

Tona, Tona! - Oh, Anita.

Danke.

Alles Gute! - Danke. Danke an alle.

Vasallo! - Wie geht's, Tonaya?

Das ist schräg. Ich sehe lieber euch.

Danke für alles, Schwester.

Ich liebe dich sehr, Kleiner.

Wir haben dich schon vermisst - Wo warst du?

Auf dem Klo.

Tu was zwischen die beiden.

Leg eine Decke drüber. Die Matte für das da.

Genau, die Decke und dann das hier.

Das bleibt unter uns, ja? - Alles gut.

Du warst nicht hier. - Okay.

Geschafft, Garnacha.

Ich hab die Masken und Ballons und so besorgt.

Wir haben für dein Geschenk zusammengelegt.

Und dein Geschenk ist der hier.

Das ist ein Problem, man sagt, jeder Lehrer hat Lieblinge,

und er war definitiv meiner.

Du weißt, ich liebe dich in dieser Hinsicht sehr.

Ich hab dir immer von Paulo Freire erzählt.

Lehren und Lernen ist ein dialogischer Prozess,

ein Geben und Nehmen.

Und in diesem Sinne möchte ich mich entschuldigen,

ihm wegen des miesen Karmas so zugesetzt zu haben,

das der Name Tonatiuh für einen "Weißen" birgt.

Pedro de Alvarado wurde von den Indigenen so genannt,

der schlimmste Konquistador,

verantwortlich für das Massaker von Cholula

und im Großen Tempel während Tōxcatl.

Doch tatsächlich...

... scheint eine helle Sonne aus der Unterwelt, ja, es gibt da eine.

Die Lacandonen sagen, der Jaguar wandert.

Er wandert jetzt. Er ist die nächtliche Sonne.

Doch es gibt eine Sonne, die strahlt.

Obwohl sie die Mittagssonne ist,

fürchtet sie nicht zu schwinden.

Ohne Schwermut scheint sie dem Untergang entgegen.

Und so hat sich Tonaya in Tona verwandelt,

durch seine Arbeit, durch seine Kunst.

Mein Pozole wird kalt! - Okay, okay.

Ein Schluck für die Vorfahren. Prost!

Ich möchte Tona sagen, jetzt an seinem Geburtstag?

? oder vielmehr erzählen vom Tonalpohualli,

der den gleichen Ursprung wie sein Name hat.

Es ist der Ritualkalender Mesoamerikas, mit 260 Tagen.

Und... wie Tona bereits weiß,

wird in Mesoamerika Zeit zyklisch gesehen.

Hier, in diesem Land,

kehren Zyklen wieder, aber nicht zum selben Punkt.

Es ist eine Aufwärtsspirale

die an andere Orte gelangt,

obwohl sie scheinbar zum selben Punkt zurückkehrt.

An einem besonderen Geburtstag wie diesem, Tona,

sind wir hier, am gleichen Ort, aber woanders.

Bravo! - Wir drehen uns wieder um die Sonne.

Eine wahre Mystikerin?

Reden halten liegt mir nicht.

Bravo!

Verzeihung?

Also... - Tolle Rede!

Tona...

... Freund?

... du hast mir Liebe gezeigt

durch deine Freundschaft.

All die Reisen, die wir zusammen gemacht haben,

die astralen

und die geografischen,

sind Teil meiner Landkarte.

Ich liebe dich.

Sei lieb zu mir. - Hauch mich mal an.

Anhauchen? - Du bist dicht.

Ich bin nicht dicht. - Nuri, bitte.

Das war nicht viel, chill mal.

Hör jetzt auf zu trinken. Komm. - Warum?

Komm, bitte.

Das ist doch eine Party? - Eben. Und du bist nicht da.

Ich mach die Torte fertig. - Lass die Torte, jetzt ist gut.

Tona fragt nach dir. Ich wasch dir das Gesicht. -Was für eine Komödie.

Schau dich mal an.

Mann, echt. - Mach weiter, das fühlt sich gut an.

Gott, was ein Saustall. Komm.

Trink einen Kaffee, okay?.

Mann, du stinkst. Bitte. Ich bitte dich.

Tona hat nach dir gefragt. Jetzt komm endlich.

Wenigstens kurz. - Ich mach erst die Torte fertig.

Die Torte ist fertig. - Nicht ganz.

Trink nichts mehr. Nur kurz, das ist eine Party.

Schau dich doch mal an.

Hau ab.

Was soll das? - Was? Lass mich in Ruhe.

Wie lange haben wir das organisiert?

Was Besonderes für Tona. - Weißt du, was?

Wir haben diese Party nur deinetwegen organisiert.

Ja, ich wollte eine Party für Tona. - Mir reicht's.

Ich hab's satt, dass du mich kontrollieren willst. Ich hab's satt.

Alles willst du hier kontrollieren.

Nein, will ich nicht. -Halt du dich zurück. Sag nicht, dass ich mich zurückhalten soll.

Du musst dich zurückhalten. Du machst immer, was du willst...

Halt den Mund jetzt. - Tu ich nicht.

Da draußen ist eine Party, wir streiten jetzt nicht.

Lass mich in Ruhe. Du suchst Streit.

Nein, keinen Streit, ich suche dich. Ich will, dass du mitkommst.

Ich will da aber nicht sein.

Willst du nicht? - Nein.

Dann geh raus und sag Tona selbst, dass du nicht kommst.

Ich hab dich so satt. Und weißt du, was?

Warum nimmst du die mit? - Du hattest genug.

Und ich hab genug von dir. Mach, was du willst.

Okay, Süße, ich mach deine Haare,

damit du zur Party gehen kannst.

Ich will nicht zur Party, Mami. Ich will dir helfen.

Ich muss die Torte fertig machen, Schatz.

Mami, ich will nicht, dass du trinkst.

Ach, Schatz. Nur heute, weil wir feiern.

Okay.

Sehr gut, Schatz. Jetzt geh raus, ja? - Okay.

Nur noch ein bisschen, Mami.

Nein, Schatz, ich hab's eilig. Geh raus. - Okay.

Geh raus. -Okay. Nein, Schatz, ich hab's eilig.

Ich hab noch viel zu tun.

Monsi!

Ist der hübsch. Wie alt ist er? - Fünf Monate.

Er ist so süß. Wie aus der Zeitschrift.

Er ist ein Kater. - Katzen sind schön.

Er gehört Esther. - Ach ja?

Aber wir hüten ihn für sie.

Wenn du's sagst, aber du hast sie nicht genommen.

Du heißt Caillou? - Ja.

Aus welcher Sprache kommt das?

Meine Mama mochte die Zeichentrickserie Caillou.

Ach so. - Ja, und daher kommt das.

Er ist gutmütig und sentimental, also...

Du magst deinen Namen also? - Ja.

Die Serie ist mir ans Herz gewachsen.

Mit der Zeit.

Gib mir eine Stunde. Nur noch eine.

Eine halbe. Er braucht seine Medikamente und Ruhe.

Sie sind so glücklich. Eine Stunde. Hilf mir mit ihm. - Ich muss auch los.

Nein, bleib noch. Noch ein bisschen.

Eine Stunde.

Hast du schon was gegessen? - Nur ein bisschen.

Bleib noch. -Okay. - Hilf mir mit Tona, nur eine Stunde.

Gut, ich helfe dir. Und du hilfst mir, denn du schuldest mir zwei Wochen Lohn.

Das tut mir so leid.

Entschuldige. -Kein Problem. - Das ist wegen der Party. -Schon gut.

Mal sehen, wie viel ich hier habe.

Die fällt dir gleich runter. - Entschuldige, hier.

Na, bitte. Hier.

Leg die Zigarette weg. Was hab ich dir gesagt?

Hier. - Die war zu Ende.

Nächsten Freitag kriegst du den Rest, versprochen. Okay?

Aber das ist besser als nichts, oder?

Danke für alles, wirklich. Bleib noch eine Stunde.

Eine Spende für meinen Jungen.

Danke, Cruz. - Ich danke dir.

Was ist? Kommst du nicht zu meiner Party?

Gleich, versprochen. - Was machst du da?

Ich mach eine Torte für dich, nicht gucken.

Noch mehr Überraschungen für Tona.

Setz dich.

Na? - Freust du dich?

Ja, es ist toll. - Ja?

Ja, es war schön, alle zu sehen.

Mein süßer, kleiner Floh.

Die kurzen Haare stehen dir.

Damit wollte ich dich ermutigen.

Danke, aber du weißt ja... ich bin ein Zottel.

Was ist?

Los, kommt!

Komm. Hör auf zu schuften. - Ich bin fast fertig, echt.

Du bist unmöglich. Na los. - Gehen wir.

Wir warten auf dich, Nuri.

Beeil dich. - Ich bin fast fertig, echt.

Tona.

Was gibt's, Papa? - Ich will dir was geben.

Ich hab ihn in einen Topf deiner Mutter gepflanzt.

Ich habe ihn acht Jahre lang gepflegt.

Ich schenke ihn dir. - Danke, Papa.

Überraschungen!

Was für ein tolles Geschenk. - Das ist nur Spaß.

Genau so! - Wir müssen sowieso fegen.

Danke, Bruder, du hast mich sehr glücklich gemacht.

Mit dem Ballon und allem.

Du siehst aus wie Jimi Hendrix.

Beruhigt euch, Jungs.

Herzlichen Glückwunsch, Tona!

Guck, Esther.

Und das andere Bein.

Ta-da!

Schau dir unseren Trick an.

Jetzt sind wir nur eine Person.

Jetzt sind wir zwei.

Eine.

Zwei.

Du darfst uns vorstellen. - Ja! Was sag ich da?

Okay, probier's mal.

Herzlich willkommen, alle miteinander.

Frauen und Männer?

Jetzt wird es ein Lied geben.

Ein Lied, eine Show... Und sag:

"Ich bin die Orchesterdirigentin." - Ja.

Herzlich willkommen, meine Damen und Herren!

Heute gibt es eine Show für Onkel Tona!

Musik, Maestro!

Ruhe, Ruhe!

Bravo, Sol!

Schon gut, mein Charro.

Fall hin, aber steh wieder auf.

Du schaffst es immer.

Wir lieben dich, Mann. - Hey, Mann.

Alles gut.

Alles gut. Kopf hoch.

Komm schon, Onkel!

Alles ist gut, Mann. - Was für ein Tag, was?

Na komm, Tona.

Wir lieben dich.

Ja! - Wir lieben dich, Tona!

Wir lieben dich, Tona! Wir lieben dich!

Möchtest du Torte? - Ja, essen wir Torte.

Ich glaub, ich hab Hunger.

Hier kommt die Torte!

Lasst mich durch!

Wow, Mami!

Die ist wunderschön!

Sie kann malen. Da kannst du noch was lernen.

Danke, Nuri. - Nichts zu danken, mein Lieber.

Siehst du, Papa? Das ist voll kitschig.

Meine Geschwister machen sich über mich lustig.

Voll kitschig.

Ich will auch so eine, mit Meerjungfrauen.

Mach ein Foto, los!

Was ich mir wünsche? Stiefel wie die von Rurh? -Wünsch dir was! Na los!

Ich wünsche mir...

Nein, ich weiß nicht.

Für meine Tochter

Hier sind sie, die Mädchen der Meeresbucht!

Seid ihr bereit?

Seid ihr bereit? - Ja!

Ich kann euch nicht hören. Seid ihr bereit?

Ja!

Halt das mal, warte.

Chiquiflor und ihr magischer Salto auf dem Seil.

Sowie ihr magischer Sturz. - Noch mal.

Noch mal: Chiquiflor.

Chiquiflor und ihr magischer Salto auf dem Seil.

Und ihr Sturz.

Chiquiflor und ihr magischer Salto auf dem Seil.

Du hast Spinnen. Was für eine reizende Spinne!

Ach, wie reizend, wie reizend!

Schau mal, wie reizend die Spinne ist

Ach, das reizende Spinnchen...

Sie ist ja ein richtige Dame.

Wie sie mich anguckt..

Das ist ja ganz schön...

Die Spinne zieht mich mit sich!

Ja, gleich, warte kurz.

Tschüss, Meerjungfrau!

Tschüss, Meerjungfrau. - Tschüss, Meerjungfrau.

Tschüss, Meerjungfrau. - Tschüss.

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