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Original subtitles

Hundert Jahre vor dem Aufstieg des Imperiums herrscht eine Zeit

des Friedens. Der Orden der Jedi und die Galaktische Republik

gedeihen seit Jahrhunderten ohne Krieg.

Doch in den dunklen Ecken der Galaxis lernen einige wenige,

im Geheimen die Macht zu nutzen.

Eine von ihnen, eine einsame Attentäterin, riskiert jedoch,

entdeckt zu werden, um Rache zu üben...

Wo ist eure Jedi?

Meisterin Indara.

Ja, mein Kind?

Wir haben eine Rechnung zu begleichen.

Greift mich an.

Mit all Eurer Kraft.

Dein Mut ehrt dich, junge Kriegerin.

Ich habe keinen Disput mit dir.

Greift mich an, Jedi.

Jedi greifen niemals Unbewaffnete an.

Doch, das tut ihr.

Wer hat dich das gelehrt?

Ich habe eine unbekannte Machtnutzerin.

Weg hier.

Schnell.

Du.

Was tust du hier?

Ich werde Euch töten.

Diesen Pfad willst du nicht einschlagen.

Das ist ein Kampf, den du nicht gewinnst.

Eine Jedi zieht ihre Waffe nur, wenn sie bereit ist zu töten.

Guten Morgen, Pip.

Leiser, Pip.

Danke.

Klingt, als bekämen wir Arbeit.

Osha. Warum warst du gestern nicht dabei?

Du hast einen wilden Ausflug nach Nar Shaddaa verpasst. Ja.

Wie ich meine Freizeit verbringe, geht dich nichts an, Fillik.

Das Böse schläft nie.

Doch, es schläft schon. Es gibt nur nicht an damit.

Was gibt's so Dringendes?

Reparatur am Schildgenerator.

- Die Handelsföderation nutzt die nie. - Deshalb müssen sie wohl repariert werden.

Was dauert so lange? Aktiviert den Schild unverzüglich.

Die Mekneks arbeiten dort, Captain.

Diese Ölschmierer sind entbehrlich.

Unsere Fracht ist es nicht.

Wir hören, was ihr sagt.

Offen gesagt bin ich verletzt. Fillik

ist durchaus entbehrlich, aber ich? Also wirklich.

Sehr witzig.

Impulsgeber hängt nicht am Feldprojektor.

Ja, seh ich.

Ich schweiß sie zusammen.

Warte. Der Druck steigt zu stark.

Und tschüss Druckventil.

Ich mach schon.

Mae.

Hilf mir.

Mama. Hilf mir.

Trödle nicht, Osha.

Alles gut, Pip.

Jedi?

Freunde von dir?

Was führt so hohen Besuch

wie Jedi auf unser bescheidenes Schiff?

Ich bin Yord Fandar, Ritter des Jedi-Ordens.

Das ist meine Padawan, Tasi Lowa.

Wir suchen nach einer ehemaligen Jedi.

Ihr Name ist Osha Aniseya.

Dies ist ein Frachtschiff.

Wir haben keine Passagiere.

Sie ist eine Meknek.

Außerschiff-Reparaturen. Zieht von Schiff zu Schiff.

Warum sollten wir hier Mekneks haben?

Die Republik hat verfügt,

dass nur Droiden Außerschiff-Reparaturen durchführen.

Untere Ebene. Koje 23.

Danke für eure Kooperation.

Yord.

Du hast endlich bestanden.

Ich bin Ritter.

Zwei Jahre schon.

Dass ich das noch erlebe.

Ich dachte, ich seh dich nie wieder.

Der Unternehmenssektor ist weit weg von Coruscant.

Und was führt dich dann hierher?

Wolltest du bloß eine alte Freundin besuchen?

Was ist los, Yord?

Setz dich.

Seit wann bist du eine Meknek?

Seit ich den Orden verließ. Sechs Jahre.

Gefährlicher Job.

Er hat auch Vorteile.

Ich durchlief die Ausbildung zur Jedi.

Aber das Gelernte war danach nicht einfach woanders einsetzbar.

Ich brauchte ein Einkommen.

Wann nahm der Orden dich auf?

Mit acht Jahren. Yord weiß das alles.

Aufgrund deines Alters zögerte der Orden.

Und weil du noch getrauert hast.

Die Umstände waren speziell.

Aber der Rat der Jedi traf seine Entscheidung.

Du hast deine ganze Familie verloren.

Deine Mütter. Deine Schwester.

Dein Dorf. Ein Raub der Flammen,

bevor Meister Sol dich zu den Jedi brachte.

Deine Ausbildung war alles andere als leicht.

Die Bindung an jene, die wir verloren haben, ist oft am schwersten zu lösen.

Weshalb seid ihr hier?

Gestern Abend starb eine Jedi auf Ueda.

Wer?

Meisterin Indara.

Die Verdächtige sah aus wie du.

Ich soll sie ermordet haben?

Wo warst du letzte Nacht?

Auf diesem Frachter.

In diesem Raum. Weshalb sollte ich Indara töten?

In meiner Erinnerung riet Meisterin Indara dem Rat der Jedi,

deine Ausbildung abzubrechen,

- als du ... - Die Jedi zu verlassen, war schwer,

aber es war meine Entscheidung.

Ganz allein.

Hältst du mich wirklich für fähig, den Orden zu verraten,

eine Jedi-Meisterin zu überwältigen und sie zu ermorden?

Ich erkenn sie überall.

Das ist sie.

Sie hat die Jedi getötet.

Und meine Bar zerstört.

Es ist unwichtig, was ich denke.

Da du nun identifiziert wurdest, wirst du nach Coruscant überstellt.

Ihr macht einen Fehler.

Schließt eure Augen.

Die Augen können euch täuschen.

Traut ihnen nicht.

Verbindet euch mit der Macht.

Habt Vertrauen.

Stellt euch vor, ihr taucht in einen Ozean.

Überlasst euch ganz seiner Schwere,

seiner Stille,

seiner Ungewissheit.

Und sagt mir, was euch in den Sinn kommt.

Gleichgewicht.

Gut.

Leben.

Ausgezeichnet.

Ich sehe Feuer.

Es breitet sich aus.

Es verschlingt alles, das sich ihm in den Weg stellt.

Die Macht ist gewaltig.

So wie Feuer oder der Ozean.

Sie ist eine Kraft, die wir respektieren müssen.

Aber das lernen wir ein andermal.

Zeit fürs Mittagessen.

Meisterin Vernestra.

Sol, mein teurer Freund.

Welch Glück für sie, einen so einfühlsamen Lehrer zu haben.

Ich schätze mich glücklich, von ihnen zu lernen.

Ich erinnere mich an Euch in dem Alter. Ihr wart so schüchtern.

Wie kann ich Euch dienen?

Ich bringe Neuigkeiten.

Ihr und Meisterin Indara wart Freunde?

Ja.

Mich betrübt, dass sie einen gewaltsamen Tod fand.

Wir haben eine Verdächtige in Haft.

Eine frühere Padawan von Euch. Osha Aniseya.

Ich habe Eure Verbundenheit mit ihr wohl unterschätzt.

Osha war ...

Sie war eine ergebene Padawan.

Ich sehe keinen Grund, wieso sie Indara töten sollte.

Die Beweise gegen sie sind erdrückend.

Indara und ich retteten sie vor einem schrecklichen Feuer auf Brendok.

- Ich erinnere mich. - Sie sah in uns

ihre Beschützer.

Das muss ein Irrtum sein.

Wenn bekannt wird, dass eine ehemalige Jedi eine von uns ermordet hat ...

Könnten unsere politischen Feinde das gegen uns verwenden.

Diskretion ist wichtig.

Wir müssen rasch ein Exempel statuieren.

Ungeachtet Eurer Gefühle, kann ich auf Eure Unterstützung zählen?

Selbstverständlich, Meisterin Vernestra.

Dybbuk.

Wie bitte?

Das ist ein Parasit. Zum Ruhigstellen von gewalttätigen Gefangenen.

Schmerzhaft?

Unsinn. Dem geht's blendend.

Es macht schräge Sachen mit deinem Gehirn.

Hast du echt eine Jedi gekillt?

Nein.

Wir haben vor abzuhauen. Bist du dabei?

Abhauen?

Wohin? Wir sind im Hyperraum.

Das Schiff wird von Droiden gesteuert.

Wir schalten sie aus, nehmen die Rettungskapseln.

Euer Enthusiasmus in Ehren, aber dabei gehen wir drauf.

Du überlässt dein Schicksal den Jedi?

Ja, ich vertraue den Jedi.

Viel Spaß im Gefängnis.

Sicherheitsverstoß.

Sicherheitsverstoß.

Sicherheitsverstoß.

- Raus hier. - Los, los.

Kommt. Hier lang.

Kommt.

Los, los, zur Kapsel.

Und ich?

Bye-bye, Jedi-Killerin.

Macht schon.

Rein mit euch.

Los, starten und Abflug.

Pip.

Nicht jetzt.

Was gibt es, Jecki?

Verzeiht die Störung, Meister.

Vernestra Rwoh bittet Euch zur Inhaftierungs-Ebene.

Dann darf ich sie nicht warten lassen.

Warum ...

- Habe ich die Erlaubnis, frei zu sprechen? - Nur zu.

Warum behaltet Ihr Holos Eurer Padawane?

Dieser Zeitvertreib fördert Sentimentalität und Nostalgie.

- Und beide Emotionen führen zu ... - Unsere Erinnerungen sind Lektionen.

Ohne Meditation über die Vergangenheit ...

Sind wir verdammt, sie zu wiederholen.

Es war nicht unsere Idee.

Die Jedi-Killerin ist schuld.

Sie hat alles angezettelt.

Eine Gefangenenmeuterei. Das Schiff ist über Carlac abgestürzt.

Und Osha?

Nicht unter den Überlebenden.

Die Jedi-Killerin ist böse.

Ich konnte ihre Dunkelheit spüren.

Nehmt Euch in Acht.

Beruhige deinen Geist und sag mir:

Was wurde aus der jungen Frau?

Sie half mir.

Und ich habe sie hintergangen und die letzte Rettungskapsel genommen.

Das entlastet sie nicht für den Mord.

Gibt es Lebenszeichen auf Carlac?

Die Republik hat Suchdroiden zum Wrack entsandt.

Erlaubt mir, nach Carlac zu reisen

und Osha zurückzubringen.

Es ist unwahrscheinlich, dass sie überlebt hat.

Sie lebt. Ich fühle es.

Ich kann es mir nicht leisten, Euch auf eine Mission zu schicken.

Ihr werdet hier gebraucht.

Ich habe sie ausgebildet.

Falls sie schuldig ist, ist es mein Versagen.

Lasst mir die Verantwortung.

Ein kleines Team. Seid diskret.

Möge die Macht mit Euch sein.

Danke, dass ich Euch begleiten darf.

Ich hätte mir deine erste Mission anders vorgestellt.

- Ich bin bereit. - Das mag sein.

- Dennoch benötigen wir Verstärkung. - Etwa Yord?

- Was hast du gegen Yord? - Nichts.

Er ist einfach Yord.

Meister Sol.

Danke, dass Ihr mich auserwählt.

Ich hätte Osha herbringen sollen. Vergebt mir.

Wir brechen in fünf Minuten auf.

Ich mache es wieder gut.

Zieht Euch an.

Hallo, Osha.

Mae?

Hallo, Schwester.

Brendok?

Osha.

Warte.

"Du bist bei mir. Und ich bei dir.

"Auf ewig eins.

"Doch zwei sind wir.

"Wie die Sterne am Himmelszelt

"Und tief darunter das Meer.

"Mach ich dich zu dir."

"Und du mich zu mir."

Du erinnerst dich.

Mae, bist du es wirklich?

Ja.

Ich dachte, du wärst tot.

Hast du Indara umgebracht?

Ja.

Ich bringe sie alle um.

Hey, Pip.

Ganz ruhig.

Alles in Ordnung.

Du errätst nie, wen ich gesehen hab.

Darf ich frei sprechen?

Du musst das nicht immer fragen.

- Wie gut kennt Ihr die ehemalige Padawan? - Osha.

Wie gut kennt Ihr Osha?

Vor 16 Jahren

diente ich auf ihrem Heimatplaneten, Brendok.

Ich war dort, als ihre Schwester ein Feuer legte,

in dem ihre gesamte Familie umkam.

Osha hat als Einzige überlebt.

Ich nahm sie auf als meine Padawan.

Sie hatte eine Schwester?

Ja. Eine Zwillingsschwester.

Das wusste ich noch nicht.

Es steht nicht in ihrer Akte.

- Haltet Ihr es für ... - Nein.

Mae ist tot.

Das war ihr Name.

Mae.

Ich sah, wie sie starb.

Das ist Carlac. Macht euch bereit zur Landung.

Das kann sie unmöglich überlebt haben.

Offensichtlich war jemand hier.

Schrottsammler, Padawan.

Folgt mir.

Halt. Im Namen der Republik und des Jedi-Ordens.

Osha.

Sol.

Ich war's nicht.

Komm weg von der Kante.

Bitte, Sol.

Glaubt mir. Ich hab nicht ...

Osha.

Mae ist am Leben.

Ich glaube dir.

Du musst mit uns kommen.

Gehen wir.

Schon gut.

Die Jedi leben in einem Traum.

Einem Traum, von dem sie glauben, alle würden ihn mit ihnen teilen.

Greift man einen Jedi mit einer Waffe an,

wird man scheitern.

Stahl oder Laser stellen keine Bedrohung für sie dar.

Aber ein Akolyth ...

Ein Akolyth tötet ohne Waffe.

Ein Akolyth lässt den Traum sterben.

Untertitel von: Petra Metelko

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