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Original subtitles

Ich bin Baz Luhrmann, Regisseur und Co-Autor von Strictly Ballroom.

Und ich bin hier mit... John O'Connell, Choreograf.

Und...

Catherine Martin, Ausstatterin und Co-Kostümbildnerin.

Wir hielten es für eine gute Idee, darüber zu sprechen

was geschah, bevor wir zu drehen begannen.

Strictly Ballroom begann als...

Theaterprojekt, das ich an der Schule für Drama Jahre zuvor realisiert hatte.

Danach ging es weiter und wir tourten sogar bis nach Tschechien.

Dort holte es den Preis für das beste Drama im internationalen Theaterfestival.

Und danach erfuhr es eine weitere Reinkarnation

in der Theater-Company namens Six Years Old.

Diese Produktion war der Auslöser,

war die Möglichkeit einen Film zu machen. Ted Albert

und sein Partner Tristram Miall

wollten tatsächlich Strictly Ballroom als Film herausbringen.

Und so begann die Reise für Craig Pearce und mich,

ein Drehbuch für Strictly Ballroom zu entwickeln.

Genug Geschichte. Reden wir darüber, was auf der Leinwand zu sehen ist.

Was siehst du auf der Leinwand, Chas?

Die Eröffnungstanzszene. -Verbindlichsten Dank. Wir wollen

uns nicht zu lange mit dem Choreografen aufhalten. Was haben die schon zu sagen?

Schau wie die herumwirbeln.

Ich möchte über die Kostüme sprechen. - Die Ballroom-Kostüme

wurden von Angus Strathie entworfen, der Moulin Rouge mit mir machte.

Ich entwarf die Straßenkleidung, und er die Kleidung für den Ballroom.

Wir gaben jedem Paar eine spezielle Farbe...

Liz war gelb wie ein Kanarienvogel, wie Baz es beschrieb.

Und der Star auf dem Tanzparkett, Ken Railings, war immer in Weiß...

Das geht zurück auf die Zeit, als Weiß die Farbe des Stars war.

Interessant zu erwähnen wäre, als Craig und ich begannen

das Stück zu adaptieren. Das Stück war...

immer metaphorisch. Sein Stil war klassisch.

Der erste Versuch ein Drehbuch daraus zu entwickeln...

Als wir uns auf naturalistische Weise näherten, wurde klar,

dass die metaphorische Kraft der Bühne verloren gehen würde.

Und so wurde daraus...

diese Art Roter-Vorhang-Film, eine theatralisierte filmische Form.

Diese Verwendung von Interviews hier war ein erster Schritt,

um die Einführung der Charaktere zu verdichten.

In einem naturalistischen Film würde man die Totale eines Hauses sehen...

Mama kommt mit den Einkäufen und Scott, sich zurecht machend,

würde sagen, "Ich bereite mich auf das Festival vor, Mama."

Wir aber suchten nach einen theatralischen Verdichtungsmittel.

Wir nahmen uns die Welt der Medien vor, das Interview.

Wir dachten, was wäre wenn wir die Mutter interviewen würden...

und dabei zeigten, wie sehr es sie belastet,

dass ihr Sohn radikale neue Schritte unternimmt.

So als würde er Drogen nehmen?

Wir entschlossen uns die Charaktere aus der Welt des Ballrooms zu interviewen,

um ein wenig mehr über sie zu erfahren.

Den Sinn der Geschichte und was gerade mit ihnen geschieht.

Es ist wichtig darüber zu sprechen, warum der Film Strictly Ballroom heißt.

Die Welt des Ballroom-Dancing hat sehr strenge Regeln,

was ein guter und was ein schlechter Tanz ist.

Die Metapher des Stücks war die der künstlerischen Unterdrückung.

Es ging darum, dass es nicht nur eine Art des Cha-Cha-Cha gibt.

Kunst und Regelwerk passen nicht wirklich zusammen.

Chas, erzähl doch ein wenig,

wie wir unseren Wettkampfverbandstil erfinden mussten.

Das Publikum musste sich über diesen sehr regulierten Stil im Klaren sein.

Erinnerst du dich an bestimmte Schritte?

Einige Schritte eines Paares in Weiß

waren erfunden.

Es waren einfach Schritte, die ich mir ausgedacht hatte.

Keine, die man von Wettkämpfen her kennt. Etwa solche.

Wie kann man denn sowas erfinden? -Ich bin eben sehr erfinderisch.

Das ist sicherlich ein Original aus Rio de Janeiro.

Hier nun begeben wir uns auf eine ganz andere Ebene.

Er verrannte sich in seine eigenen, erfundenen, effekthascherischen Schritten.

Komm her. Komm her.

Er hat mich dazu gezwungen. Wohin der Herr geht, muss die Dame ihm folgen. Ich hatte keine Wahl.

Also, unter den Charakteren in diesem Film gibt es eigentlich nur

einen oder zwei echte Tänzer. -Zwei. Zwei Tänzer.

Paul Mercurio und Antonio Vargas.

Und Leonie. -Leonie Page.

Die meisten waren Nicht-Tänzer. Sie waren Schauspieler.

Wir haben absichtlich Schauspieler gewählt,

die die Illusion des Tanzens darstellen konnten. Im Falle von Paul...

Chas, erzählst du mal weiter.

Er war Solotänzer der Sydney Dance Company.

Er war trainiert in klassischem und modernen Tanz.

Er war der erste beim Vorsprechen.

Unser Instinkt sagte uns, es ist Paul.

Dann sahen wir noch andere und kamen wieder auf Paul zurück.

Tausende von Menschen. -So läuft das eben.

Es macht Spaß, nicht wahr, Umwege zu machen?

Man weiß, was man hat. Wie er in das Konzept passt.

Wir hatten Fragen. Wir liebten Paul, dachten er sei wunderbar,

aber wir mussten Antworten finden, so ist das nun mal.

Erzähl uns weiter. Das vorsprechen. Er tanzte modern, nicht wahr?

Und das ist völlig verschieden von Ballroom-Dancing.

Wenn wir mal probten, was selten vorkam,

wir hatten zwei Monate Proben im Antonio Vargas Studio,

wo mein Assistent, Ray Mather,

traditionelle Ballroom-Schritte unterrichtete.

Sie lernten Wiener Walzer, traditionellen Tango.

Und Tara und Paul lernten zu selben Zeit die

Grundlagen des Flamenco.

Paul ging es mit dieser Technik,

denke ich, wesentlich leichter als mit der Ballroom-Technik.

Ich denke, er fand sie einschränkend, gegen sein Naturell.

Ich fand es interessant. Für Paul was es eine große Sache.

Es fällt schwer nach all dem, sich jemand anderen in dieser Rolle vorzustellen.

Das Großartige an ihm war, dass er ein moderner Tänzer war.

Beim modernen Tanz geht es darum den inneren Ausdruck zu finden.

Bei der Reise geht es nicht wirklich um Ballroom-Dancing.

Die Welt des Ballroom hat sich entwickelt und wächst stetig.

Aber es ist eine Welt, in der die Regeln des Sports,

was "Tanzsport" genannt wird, auf die Kunst treffen.

Es herrscht ein seltsames Set an Beschränkungen.

Hier haben wir einen jungen Ballroom-Tänzer,

der in der Welt des Ballroom aufgewachsen ist und glaubt,

dass ein Sieg alles bedeutet.

Gleichzeitig aber findet er sein eigenes kreatives, inneres Wachstum.

Was interessant daran ist, als ich das Stück entwickelte...

Ich arbeitete eng zusammen mit einem anderen...

Ich war Ballroom-Tänzer, meine Mutter war eine Ballroom-Lehrerin.

Ich arbeitete mit einem anderen Schauspieler, der Ballroom-Tanzchampion war.

Während wir das Stück entwickelten, inspirierte uns auch

die Geschichte unseres Tanzlehrers am N.I.D.A.,

einer der Größten der australischen Choreografie, Keith Bain.

Das wirklich Interessante an ihm war, dass er das alles wirklich erlebt hatte.

Er wuchs in der selben Stadt auf wie ich. Warhope, eine kleines Nest.

Er nahm Ballroom-Dancing Stunden und ab einem gewissen Punkt

wollte er nicht mehr länger mit diesen Zwänge leben,

Tanz als Sport.

Er rebellierte und wurde schließlich einer der ganz Großen,

wenn nicht der größte Choreograf, den wir je hatten.

Er reiste um die ganze Welt auf der Suche nach den Wurzeln des Tanzes.

Er versuchte immer seine Beziehung zu jedem Tanz offen zu halten.

Es war ein Quell der Inspiration. Du warst Teil dieser Geschichte, Chas.

Während der Proben sprach er mit allen Tänzern.

Eine schöne Zeit.

Es war fantastisch. Am Ende der Geschichte stand er in Tränen.

Er war sehr emotional. Wie die Schauspieler und Tänzer,

die zu dieser Zeit dort waren.

Er nahm weiter an Wettkämpfen teil.

Er war immer das beliebteste Paar,

wurde jedoch immer zweiter.

Weil er zu überheblich war. -Er hielt sich nicht an die korrekten Schritte.

Für mich ist das ein fantastisches Thema.

Eines, das mich so begeistert, weil es in Wahrheit

die Geschichte von jemanden ist, der wirklich kreativ war.

Es ist ein Unterschied, ob du Teil des Chors bist oder vorne am Bühnenrand stehst.

Es geht um jene undefinierbare Qualität, die dem kreativen Geist eigen ist.

Etwas in seiner Geschichte findet sich im Stück wieder.

Es wird mit viel Witz erzählt

und mit einer gewissen Ironie.

Vielleicht solltest du über deine Beziehung zu Strictly Ballroom sprechen.

Du bist in die selbe Schule für Drama gegangen und kennst die Geschichte von Keith.

Eines will ich noch über Keith sagen, bevor wir weiter gehen.

Wenn er kam, um mit Schauspielern und Tänzern zu sprechen,

wenn er über Tanz sprach, dann nie...

Es war nie, "Dann machst du diese Schrittfolge."

Es ging um eine Form der Dynamik im Körper.

Er sagte es in einer Art, dass Leute, die noch nie getanzt hatten,

und es gab derer nicht wenige...

Weder Tara noch Gia Carides hatten noch getanzt.

Les, der den Tanzlehrer spielt, hatte ein wenig Erfahrung, aber nicht viel.

Selbst die wundervolle Großmutter. -Barry Otto.

Und Bill Hunter, der großen Aussie-Schauspieler, hatte nie getanzt.

Er spielt den Präsidenten des Tanzverbandes.

Was hast du gesagt? -Er sprach über Tanz in einer Art und Weise,

die ein Inneres berührte, anstatt an der Oberfläche zu kleben.

Die Sinnlichkeit einer Rumba oder die Erregung eines Tango.

Es war nicht, "Mach die Schritte so und steh so."

Du bewegst dich durch die Luft, dir gehört der Raum.

Seine Art zu sprechen war fantastisch.

Sprechen wir über den Raum. Hier sehen wir ein Set.

Es war der erste Film, den wir machten,

und dies ist das erste Mal, dass ich je an einem Set gearbeitet habe,

eines der ersten, die du entworfen hast.

Du warst richtig scharf auf ein Set. Die Idee eines Sets begeisterte dich.

Aber wir mussten Widerstände überwinden, meist budgetärer Natur.

Es herrschte eine gewisse Haltung gegen Set-Szenarien,

weil Australien damals eine Industrie der Originalschauplätze war.

Es gab nur sehr wenige Studios in Sydney.

Um die Sets hinein zubauen, benötigten wir ein sehr großes Studio.

Aber wir konnten die Stellen überzeugen,

dass dies die Dreharbeiten sehr erleichtern würde.

Das Umfeld war kontrollierbar,

und die Beleuchtung konnte man Tage so belassen.

So gesehen, war es tatsächlich unser erstes Set.

Ich möchte darauf hinweisen, dass alles was du hier siehst...

Ein bisschen siehst du auf der DVD.

Nichts in diesem Film ist ohne persönliche Deutung.

Es gibt nichts in dem Film, das nicht auf gründlicher Recherche beruht.

Wir kannten die Tanzstudios.

Potters war eine Inspiration aus meiner Erinnerung.

Obwohl ein Konglomerat vieler Orte, erkennt man überall das Australische.

Bill und Ich nahmen selbst Unterricht in einem Tanzstudio.

Manche gehen einfach zu weit.

Bill und ich nahmen Tanzstunden, weil wir hoffnungslose Tänzer waren.

Wir wurden aus Cha Chas Klasse geworfen. So ist John O'Connell.

Ja, hast du. -Genau, wegen unseres schlechten Benehmens.

Eure Einstellung war das Problem.

Wir mussten lachen. Es war uns peinlich.

Ich war zynisch bezüglich Ballroom-Dancing,

denn ich dachte es wäre...

langweilig. Aber dann lernte ich es lieben.

Das Spektakel daran,

der Aspekt von Hinter-der-Bühne und Auf-der-Bühne.

Es ist unglaublich glamourös.

All die Details, das hat mit Baz und

seinem Forscherdrang zu tun, sind aus dem Leben gegriffen.

Manchmal sah ich Dinge und dachte mir,

'Mein Gott, wir sind noch nicht weit genug gegangen."

Da es das 10-jährige Jubiläum des Filmes ist,

kann ich ein paar Geheimnisse verraten,

die ich bis jetzt unter Verschluss gehalten habe.

Eine Menge Leute wissen ja,

dass die Rolle der Mutter, außerordentlich

dargestellt von Pat Thompson...

Sie gewann für die Rolle den Preis des Australischen Filminstitutes.

Barry Ottos Performance als Doug. Ich meine, sie sind zwar nicht meine Eltern,

aber meine Mutter ist eine Ballroom-Lehrerin.

Als wir den Film machten, waren sie und ihr Ehemann Tanzpartner.

Sie waren Lehrer, und obwohl die Rollen anders sind, gibt es doch...

Ich sage das, weil sich auf seltsame Weise,

schon im Stück, einige ihrer Wesenszüge wieder finden.

Also, sie sind es nicht, aber viele Menschen fragen sie,

'Waren sie nicht in Strictly Ballroom?"

Sie sind anders, aber gewisse Merkmale sind ihnen entnommen.

Wie alles in meinen Stücken und meiner Arbeit,

alles ist inspiriert von meinem Leben oder Vergangenheit.

Ich erwähne das, ob es nun im Kommentar endet oder nicht.

Es ist wirklich wahr.

Ich bin aufgewachsen im Wettkampfgeist des Ballroom-Dancing.

Es war ein großer Bestandteil unseres Lebens. Du bist gleich dran, Cha Cha!

Du hast in Thorell gelebt.

Das war die Hauptstadt des Ballroom-Dancing.

Ja. -Die Leute kamen aus Perth.

Es war die große Tanzhauptstadt neben Wollongong.

War es nicht. -War es doch.

Keith Bain und Ich kamen aus Warhope. Kein Vergleich.

Die Reeves.

Die Reeves sind eine große Ballroom-Familie, Baz. Die sind eine Dynastie.

Ich möchte etwas über Ballroom-Tänzer sagen.

Wir erhielten riesige Unterstützung aus der Szene, obwohl die Geschichte

diesen Tanzstil nicht gerade vorteilhaft darstellt.

Auch waren sie enorm großzügig, indem sie uns Referenzfotos machen ließen.

All die Trophäen waren geliehen.

Von einem echten Ballroom Tanzstudio.

Sie erlaubten uns ihr Umfeld zu filmen,

sie beim Einstudieren zu filmen. Wir durften in die Klassen gehen.

Es ist unglaublich, dass uns die Szene Zutritt gewährte.

Obwohl es ein Film war, der in Frage stellte, woran sie glaubten.

Die Wahrheit ist, und das sollten wir hier klarstellen.

Als wir am Originalstück arbeiteten, galt diese Welt als verloren.

Wir besetzten ein fernes Land. Einerseits exotisch und verrückt,

andererseits sehr nahe.

Und es wurde einfach zu einem Ort, um eine

Art Märchen zu erzählen,

ein etwas größeres, metaphorisches Ideenstück.

Die Welt, die daraus entstand war meine Erinnerung an

eine Ballroom-Tanzwelt aus den 70-er Jahren.

Und das ist wichtig für die Ausstattung, weil

bei einem Film wie Moulin Rouge die Kodierung

in den 80-er Jahren zu finden war. Das hier ist nicht 80-er Ballroom-Dancing.

Dieser ganze Mix aus 80-er und 70-er taucht als Referenz auf.

Ich glaube, der Film hatte einen gewissen Effekt auf die Welt des Ballroom.

Wenn du dir heute die großen Wettkämpfe ansiehst,

ist der Tanz unglaublich fantastisch und die Leute schauen toll aus.

Die Wahrheit ist, dass wir uns frei bedienten. Wenn du willst,

auf die gleiche Weise, wie jemand den 50-er Jahre-Look Amerikas stiehlt.

Oder eine Welt, indem er sie benutzt und sagt,

'Nun, hier ist eine Zeit mit ihren bestimmten Zwängen."

Es handelt sich um eine Art Erinnerung an das Ballroom-Dancing der 70-er.

Welches ziemlich übertrieben und sehr einschränkend war.

'Come Dancing" aus den 70-ern war extrem oppressiv.

Eine perfekte Welt mit einer Geschichte,

in der ein Haufen kreativer Kids

am N.I.D.A. darüber diskutieren,

wie kreative Freiheit kreative Unterdrückung überwindet.

Oder der Sieg persönlicher kreativer Haltung über die Unterdrückung.

Wir fanden eine visuelle Sprache, die universell funktionierte.

Es ist ja nicht so, dass ich sage, "Das ist so 80-er."

Ist es nicht. Als wir es machten, war es so 70-er.

Visuell hat es etwas von einem Niemandsland.

Das war das Ziel, zumal es eine mythische Geschichte ist.

Das Design musste der Story dienen. Der Held musste eindeutig sein.

Wer das hässliche Entlein war. Fran, zum Beispiel.

Tara Morice, die Fran spielt,

ertrug die Pickeln im Gesicht ohne zu murren,

musste das grausamste rosa T-Shirt tragen,

hatte gekräuseltes Haar und schreckliche goldene Sandalen mit Socken.

Lass das Haar, das ist mein Haar.

Und Brillen. Alle hässlichen Entlein haben Brillen.

Das ist der außerordentliche Moment, wo Scott...

Unglaublich, dass das durchgeht. Das ist die Macht des Schauspielens.

Die Kraft von Taras Performance liegt in der Unverhohlenheit,

mit der sie das bebrillte hässliche Entlein gibt.

Wenn man sagt, "Ich nehme euch jetzt ab."

So ein offensichtliche Gerät bleibt unerkannt...

Weil sie aber die Gläser abnimmt,

sagt er, "Brauchst du die?" und sie sagt, "Vielleicht nicht."

Das ist ein potentiell verhängnisvoller

lachhafter Moment, den sie da erreicht.

Es ist ein starker, märchenhafter Moment.

Und sie macht ihn real. Sie macht das in der Szene, die wir gerade sehen.

Wie heißt du noch mal?

Fran. -Ja. Fran wie?

Nur Fran.

Wir beginnen in einem sehr starken, theatralischen Stil.

Und jetzt mit den beiden Hauptfiguren...

Ist man einmal bei den Hauptfiguren,

verfährt man etwas naturalistischer.

Es ist ein bisschen realistischer, wenn man will.

Drei. Vier. Eins. Zwei. Drei...

Wir erzählen eine Geschichte. Die Rumba ist der Tanz der Liebe.

Sieh mich an, als wärst du verliebt.

Ich bin aus einer früheren Generation Ballroom als du.

Ich erinnere mich. Das erklärt einiges.

Nein, die Stile ändern sich alle, etwa alle 10 Jahre.

Als ich die Rumba tanzte, warst du ganz eng bei deinem Partner.

Erinnerst du dich als wir zum Festival runter nach Melbourne gingen?

Wir recherchierten. -Ja.

Du warst nicht dabei, glaube ich. Nur wir zwei.

Es war neun Uhr morgens. -Ja.

Wir gehen also in die Halle, ehrlich, es war wie,

wenn jemand allen Acid gegeben hätte.

Es war das Finale in Samba oder so.

Woher kommt das denn?

Das ist ein Schritt, den ich mir zu Hause ausgedacht habe.

Ich sagte, "es ist neun Uhr morgens."

Du steigst aus dem Taxi und gehst rein in die Halle.

Und hier sind die Kostüme und die Choreografie.

Ballroom-Dancing ist erfinderisch was

die Choreografie betrifft, vor allem in der Latino-Sektion.

Erinnerst du dich? Ich war total erstaunt.

Chas, ich erinnere mich nicht nur, wir haben sogar ein Video davon.

Erstaunlich war, wie wir der Story mit unserer Auswahl dienten.

Ja, aber das Finale am Ende war sehr...

Schau dir die Choreografie da an, zum Beispiel.

Und da kommt Cha Cha.

Da in dem Kleid. Nein, er ist in der Nächsten.

Jetzt sag ich den Leuten mal, wie du aussiehst, weil

man dich bisher nur hören konnte, Chas.

Ich muss dir was sagen. Ich habe das Probenmaterial gesehen.

Wir haben gar nicht verstanden, wie großartig das ist.

Das sind alle Kinder der Arbeiterklasse. Wirklich.

Bei Tag...

Du hast immer noch die selben Klamotten an.

Denselben Haarstil, du bist genau wie damals.

Eine Sache, die ich wirklich lieben lernte, war der Arbeitsethos

und die Hingabe der Ballroom-Tänzer.

Mal ehrlich, darum

dreht sich ihr ganzes Leben.

Ja, genau. Ich denke das ist es was der Film vermittelt.

Schau dir die Szene an.

Hier, das Alltagsleben, aber in Wirklichkeit

leben sie nur für die Ballroom-Welt.

Ich verstehe das. Ich bin in so einem Nest aufgewachsen.

Wenn wir diese schicken Kostüme anlegten,

betraten wir ein andere Welt. In dieser Welt konntest du ein Star sein.

Du wurdest ernst genommen. Klar gab es Klatsch.

Es gab ja auch Beziehungen. Jeder war in einer Beziehung,

entweder mit dem eigenen Partner oder dem eines anderen.

Man betrat eine Welt und diese Welt war komplett.

Es war eine überhöhte Welt. Darum geht es doch, oder.

Von der Straße runter. -Um neun in der Früh

siehst du Leute in voller Montur, wofür man Stunden braucht.

Kostüme, an denen Mütter und Großmütter wohl Wochen gearbeitet haben.

Diamantenbesetzt oder mit aufgenähten Federn.

Die ertrugen alles, um rechtzeitig fertig zu werden.

Und nicht nur ein Familienmitglied! Der Tanz ist Generations übergreifend.

Da gab es Mama, Papa, Teenagers, junge Erwachsene und Kinder.

Eine Menge Leute bereitet sich vor und man denkt sich:

'Wie präsentieren die sich?"

Da sind so viele Regeln und Vorschriften. Man muss sich bräunen.

Alles folgt einer Art Muster und einer Benimmregel,

die eine Menge Zeit und Disziplin verlangt.

Komisch, wenn ich mich daran erinnere,

als ich jede Woche nach Sydney zum Wettkampf gefahren bin.

Der Partner meiner Mutter hatte diesen Hillman. Oder war's ihre Großmutter?

Vollbepackt mit Plunder.

Wir zwei saßen hinten. Man konnte nichts sehen.

Ich glaube, John, das erklärt einiges.

Ich dachte mir, das geht ewig so weiter.

Schnelle Kommentare, bitte. Halten wir uns an den Film.

Tut leid, Leute, besser können wir es nicht machen. Klar,

nach der Welt des Ballroom ging es weiter...

Zurzeit arbeiten wir an den DVDs. Man ist Teil der Filmindustrie,

oder eben als Künstler.

Es hat sich nichts geändert. Der Übergang in

eine Welt, die nach ihren eigenen Regeln lebt,

wird einem in die Wiege gelegt,

in dieser verrückten Welt des Ballroom-Dancing.

Apropos Design. Zurück zum Film.

Die Leute meinten von Anfang an, "Ihr braucht

Coca Cola, um den Film zu finanzieren."

Wir waren so naiv im Glauben an dieses Symbol.

Wir brauchten ein Symbol, das all das

in einer einzigen Geste vereinte.

Das ist die erste Außenaufnahme des ganzen Films.

Wenn sie ihre Brillen abnimmt, gehen wir zum ersten Mal nach draußen.

Das Coca Cola-Schild sollte sagen. "Das ist die Welt,

in der sie leben." Aber wir wollten ein schönes Bild.

Wir mussten bitten und am Ende auch noch bezahlen.

Coca-Cola wollte nicht so richtig mit Ballroom-Dancing assoziiert werden.

Die Verwendung der Marke unterlag strikten Auflagen.

Die Farben waren sogar auf deren PMS abgestimmt.

Coca Cola hat nur das Schild finanziell unterstützt.

Das Coca Cola Schild wurde eine Art Leitmotiv,

in diesem Film und den beiden weiteren.

Und La Bohème. -Und La Bohème. Dieses Faible

für ein sehr hässliches,

traditionell als hässlich empfundenes Ding, wie das Neonschild,

oder eben eine kommerzielles Zeichen. Die Art, wie es benutzt wird,

wird als schön und romantisch interpretiert.

Das ist ein interessanter Vorgang.

Pass auf den November auf! November hier und...

Sieh einer an. -Nicht weitererzählen.

Ich denke, das ist eine interessante Art des Zwischenschnitts.

Hier, ein total empfindsamer Moment, der ohne

die Ecken einfach zu süß geworden wäre.

Wir machen dasselbe hier in der Kirche. - Siehst du den Jungen?

Falls ihr Moulin Rouge ansehen solltet,

er ist einer der Haupttänzer des Films.

Die, die Zeit und Muße haben,

können alle seine Szenen notieren. Er ist in fast jeder Szene.

Er hat auch mit Kylie Minogue bei den Olympischen Spielen getanzt.

Er ist überall, dieser Stevie.

Hier ist ein typischer Haushalt, der sich auf den Wettkampf vorbereitet.

Aber diese Tradition, was den Stil betrifft, ist überhöht.

Jetzt wird es ein wenig naturalistischer. Dieser Schritt,

der uns ganz plötzlich nach außen bringt, war der Beginn

einer vielschichtigen Struktur. Hier, diese Manieriertheit,

durchaus wahrhaftig in seiner Breitenwirkung,

im Sinne einer überhöhten Sprache.

Du hast mir einmal gesagt, dass die Definition von "Camp"...

Sich mit etwas Ernstem auf lustige Weise auseinderzusetzen.

Es lässt emotionale Bindungen zu.

Der erste Teil des Zitats ist nicht von mir. Oscar Wilde hat das gesagt.

Aber darum ging es bei diesem Film.

Diesen etwas leichtfertigen,

sehr, sehr offensichtlichen

Unsinn, diesen fantastischen Unsinn...

einfach nutzen und gleichzeitig entwaffnen, um Emotionen freizulegen.

Es war ein Wechsel, indem wir nach draußen gingen...

Der Beat wurde etwas naturalistischer und

schon sind wir

in der naturalistischsten aller Bereiche, dem Subplot.

Der Subplot wird zu Hause klar. Sie hat ein Geheimnis.

Sie hat einen ethnischen Background. Sie hat spanische Wurzeln.

Sie lebt in diese sehr englischen Welt.

Sie ist nervös, sucht sich zu schützen, nicht ganz...

Sie hat Angst, Angst davor sich zu öffnen.

Wenn wir uns noch ein wenig vorwagen, nimmt der Film plötzlich

diese Wendung. Plötzlich kommt die Kehrseite der Münze zum Vorschein.

Wir injizieren einfach die ganze spanische Welt. Das hat auch

Eingang in die Interpretation unseres letzten Stückes gefunden.

Als wir das Stück das erste Mal am N.I.D.A. machten...

Frans Charakter hieß Jenny, typisch englisch also.

Ihr richtiger Name war Jenny Wallflower. Eine normale,

unscheinbare Rolle.

Die State Championships mit den hinreißenden Mr. Nathan Starkey und Miss Tina Sparkle!

Ich will, dass Tina Scotts neue Partnerin wird, Les.

Tina Sparkle? Genau, Les.

Der verdammte Nathan gib heute Abend seinen Rücktritt bekannt.

Es ist interessant, wie sehr sich die Stars geändert haben.

Als wir uns für die Recherche das Videos ansahen...

Dieses Video war äußerst gefragt. Latin Fantasy II?

Nein, das gehörte ihnen.

Den Titel habe sie für diesen Science Fiction Film gestohlen.

Von den Ballroom-Tänzern. Stimmt.

Du kennst offensichtlich nicht Final Fantasy.

Ich habe euch einige Wettkämpfe gezeigt. -Ja.

Das Paar kommt raus. Ein internationaler Wettkampf!

Und die tanzen nur eine einfache Rumba.

Und die Juroren...weil...

So alle 10 Jahre ändert sich das Tanzen...

Als ich den Ballroom so mit 15 oder 16 verließ,

bewegte sich alles Richtung Aerobic und Jazz Ballett,

mit den Katzenkostümen und dem ganzen Fummel.

Man tanzt die Rumba und dein Partner

ist vier Häuser weit weg von dir.

Die jedoch tanzten die einfache Rumba, so wie auf Kuba.

Es sieht so einfach, so schön aus.

Und sie bekommen von jedem Juror die Note 10.

Es zeigte den Tanz in seiner reinsten Form.

Genau das wollten wir auch.

Genau. Und diese Früchte-Rumba,

die bleiben einfach an der Oberfläche. - Es ist das Motiv,

dass es eben immer zwei Seiten eines Vorhanges gibt.

Ich war in Moulin Rouge, und ohne jetzt zu plump zu klingen...

Als gäbe es nichts Leichteres, aber du hast recht Chas.

Die Reflexion über den Tanz, so wie du es siehst,

kommt ja aus einer inneren Haltung, im Gegensatz

zum Spektakel. Obwohl ja schon Regeln weitergegeben werden.

Jetzt haben wir den Kommentar von Barry Fife versäumt.

Wenn Craig hier wäre, leider ist er anderweitig beschäftigt.

Aber die Sache wirft doch ein klares Licht auf die Metapher.

Wenn Barry Fife sagt, "Ich liebe das Tanzen",

ist für ein außenstehendes Publikum die Art, wie er darüber spricht, lustig.

Wie er mit diesem kontrollierten Ernst über Ballroom-Dancing spricht.

Da ist kein Unterschied zwischen einer Rede von ihm als Präsident,

oder einem Despoten, der versucht politisch

die Kontrolle über seine Nation zu bewahren.

Oder ein Dialog bei einem Fußballklub.

Es geht um den universellen Vergleich zwischen dem schwindenden Star

eines Hollywoodfilms und dem schwindenden Star des Ballroom-Dancing.

Eines allmächtigen Präsidenten, der Kontrolle über seine Welt behalten möchte.

Es braucht diese Berührungspunkte, auch wenn das Publikum nicht darüber nachdenkt.

Man verwendet sein Verständnis davon, für die Entzifferung

der Welt, in welcher sie dieses Märchen durchleben.

Das ist ein ziemlich brutaler Moment,

in dem die Mutter Scotts neuen Partner über den Klee lobt.

Leider bist das nicht du, Fran.

Wo habt ihr denn die Ohrringe her? - Aus Cabramatta.

Und warum sind die so schrill? - Erkennst du den Kontrast nicht?

Die stilistische Entscheidung zwischen dem einfachen Mädchen im Blumenkleid,

entfacht in Leidenschaft zum Tanz,

oder zur Leidenschaft des Lebens, oder dem realen, oder...

Ich finde nicht die richtigen Worte.

Während die Ballroom-Tänzer mit der Künstlichkeit liiert zu sein scheinen,

mit dem ganzen Glanz, mit der Oberfläche.

Und Scott entdeckt etwas Tieferes, was

Tanzen und Menschen betrifft.

Fran symbolisiert das. All ihre Kostüme,

von der Verwandlung vom hässlichen Entlein

bis hin zu Scotts Partner,

versinnbildlichen diese Einfachheit und

erlauben uns, sie so zu sehen, wie sie wirklich ist.

Nicht so wie Liz, die nur aus Haaren, Busen und Federn besteht.

Oder im Falle von Tina Sparkle, nur Haare und Früchte.

Ja, die Früchte führten zum größten Argument zwischen Cha Cha und mir,

weil Angus die Früchte mit sehr kratzigen Glitter bestaubt hatte.

Das Kostüm war wirklich sehr kratzig.

Und die arme Tina Sparkle trug diese kratzigen Früchte.

Ihr Partner und sie rieben einander mit diesen kratzigen Früchten...

und das verursachte großflächige Entzündungen am ganzen Körper.

Ein kurzes Wort über das Filmemachen. Jetzt sind wir im Hauptsaal.

Auf Basis dieser Verfolgungsszene, die sehr einfach war.

Wir sind an einem Originalschauplatz,

im Returned Servicemen's League's Club.

Von dort also laufen sie weg.

In diesen Clubs, die wie ein kleiner Club in Las Vegas sind...

Wie der Rotary Club. -Ja, aber nicht ganz.

Ich glaube, in den USA, sind das eher so kleine in Casinos.

Und als sie den Tanzboden verlassen,

man sieht, wie sie Scott in den Spielraum verfolgen,

in einen Raum mit Pokerautomaten.

Nun, das ist eine echte Location, ein Verkaufsraum.

Da ist es. Es ist ein Verkaufsraum für Pokermaschinen.

Da wir nur wenig Geld hatten.

brachten wir den Verkaufsraum zu den Pokermaschinen

und richteten ihn her, als wäre er Teil des Clubs.

Das ist eine der Grundregeln des Filmemachens. Schau.

Auf dem Schild steht, "Backstage."

Das ist die Toilette. Und wenn sie zurückkommen,

sind sie in einer anderen Location,

die in einer anderen Halle ist. So erhalten wir ein "Backstage" hinter dem Vorhang.

Weil die erste Halle keinen roten Vorhangbereich hatte.

Als sie durch den Vorhang blicken, ist das ein Pickup-Shot.

Was ich meine ist, da ist nicht viel Magie im Spiel,

außer dass diese Sequenz aus drei verschiedenen Locations besteht.

Das solltest du. Sie ist dein Stil, ihr passt echt gut zueinander.

Seit meinem sechsten Lebensjahr arbeite ich darauf hin, die Pan Pacifics zu gewinnen.

Ich bin sicher, ihr gewinnt.

Lass uns ein wenig über den Soundtrack, über die Filmmusik sprechen.

Das habe ich zwar schon 100-mal gesagt,

aber wir haben den Film, so wie man ihn sieht,

für 3 Millionen australische Dollar gemacht.

Das macht wahrscheinlich 1,5 Millionen US-Dollar.

Alles war also erfunden.

David Hirschfelder hat einen großartigen Soundtrack produziert.

Ich erinnere mich an die wundervollen Tage mit Jill Bilcock im Schneideraum.

Die Postproduktion zog sich hinaus,

aber diese Perioden des Erfindens waren ihr Geld wert.

Wir verfolgten vom ersten Tag an diese bestimmte Emotionalität,

die man auch abgedroschen nennen kann,

die aber dann doch wieder cool war. Einerseits offensichtlich,

dann wieder ganz einfach, mit dieser Portion emotionaler Süße.

Wir haben uns weit aus dem Fenster gelehnt,

und verwendeten das Geld für den Doris Day-track.

Darüber bin ich heute sehr froh, Chas. Mochtest du den Song?

Und ob. Ich liebe es dazu zu tanzen.

Vielleicht ein Wort über diese schwarzen Hose/weißes T-Shirt Kombination?

Eine weitere Entscheidung, es geht um Klassizismus und das Zitat.

Ein Look, der einen traditionellen, romantischen Held zeigt,

so wie wir ihn aus vielen Filmen her kennen.

Der ihn mit dem Tanz verbindet,

mit einer anderen Person und einer realen emotionalen Beziehung zum Tanz,

und eben nicht in einem hellen, gelb gefärbten Top,

wie er es im ersten traditionellen Tanz trägt,

Dasselbe gilt für die Choreografie, die Verbindung zwischen ihnen.

Man merkt, dass sie die Augen nicht voneinander lassen können.

Es war wie, weißt du...

Die fruchtige Rumba, ihre Augen auf die Zuschauer.

Es ist eine fundamentale Geste. Du hast recht, Chas.

In ihrem Tanz schauen sie nur sich an. Da ist eine Beziehung.

Sie spielen eine Geschichte über zwei verliebte Tänzer.

Während bei der fruchtigen Rumba die Performer

ins Publikum schauen, um ihre Schritte zu verkaufen.

Der Schrittstil ist aus der Periode,

in der Doris das Lied gesungen hat. -Ja.

Es ist ein viel älterer Ballroom-Stil.

Les, Präsident Fife möchte dich und Scott sofort in der Küche sprechen.

Was geht denn hier vor? Ach, ah, ein blöder Unfall. Das arme Mädchen ist gestürzt.

Ich bin Shirley Hastings. Scott, Tina wollte dich unbedingt kennen lernen.

Nein, nein, Scott, wir kümmern uns um Fran.

Du musst dich jetzt mit Präsident Fife unterhalten. Wir lassen ihn besser nicht warten.

Wir sind zum Walzer wieder da, Tina. Lass dir beim Umziehen Zeit.

Lesley Vanderwalt, der

der Supervising Haar und Makeup Stylist war bei dem Film,

beobachtete die echten Tänzer sehr genau.

Das war sehr hilfreich in dramaturgischer Hinsicht.

Hinzu kommt, wie bei allen unseren Arbeiten,

die ausgeformte visuelle Sprache.

Diese Anzahl der Schauspieler mit dem Budget aufzustellen,

war eine unglaubliche Leistung.

Das war die erste Szene, die ich gedreht hatte und auch geschnitten sah.

Wir befanden uns mitten in den Dreharbeiten, als Jill die Szene schnitt.

Als ich es sah, war ich einfach nur...

Als wir den Film zeigten, flippten die Leute bei der Szene aus.

Auf die Art, "Diese Frau ist böse." Die Idee war,

dass diese stille Frau, wie bei der "Hexenjagd" von Arthur Miller...

Im Prinzip sind sie still, diese bösen Frauen, die Fran umgeben.

Dann springen wir zur Barry Fife Szene, in den Küchenausschank.

Es war ein wenig dämonisch gedacht, so als wären sie in der Hölle.

Daher auch dieses große Stück Fleisch.

Wo kämen wir denn da hin, wenn hier jeder seine eigenen Schritte erfinden würde?

Dann wärt ihr arbeitslos.

Hör nicht auf ihn, Barry. Er hat sich entschieden, mit Tina zu tanzen.

Er weiß nicht, was er sagt.

Natürlich erscheint der Engel im Torbogen des Lichts.

Ich weiß, das sind einfache Mittel.

Es ging immer die Überhöhung eines jeden Beat.

Würde man Ganze naturalistisch drehen,

würde man den eigenen Film verraten. -Ja.

Wo ist sie? -Wer?

Fran. -Welche Fran?

Fran. Die Kleine, die hingefallen ist.

Schaut euch die Ohrringe an! Welcher Spezialist hat denn das verbrochen?

Schaut euch die an! Schockierend!

Also, Kym Barrett brachte eine Menge Accessoires mit.

Dann übernahm sie die Ausstattung bei The Matrix.

Nun, Matrix 1,2 und 3, Three Kings, From Hell...

Also, die Ohrringe können wir getrost ihr zuschreiben..

Tanzt er mit Tina? -Ja.

Es tut mir leid Tina, Ich bin schon vergeben. - Nein, Scott! Wayne! Wayne!

Wow! -Scott?

Liz trägt gelb wenn sie Scott zum Partner hat,

aber sie trägt orange wenn sie mit Ken Railings tanzt.

Das wollte ich nur klarstellen.

Das internationale Publikum wird es vielleicht interessieren,

dass die Szene zwischen Präsident Barry Fife,

bzw. was Bill Hunter, der Schauspieler, hier so perfekt hinlegt,

eine ganz bestimmte Art australischer Politik widerspiegelt.

Australier erkennen in Barry Fife den Präsidenten des Verbandes.

Les Patterson, z.B., der dargestellt wird von

Barry Humphries, der ja Dame Edna Everage spielt,

spielt die Rolle des Les Patterson, ebenso eine politische Kreatur,

ähnlich dem Charakter, den Bill Hunter darstellt.

Das ist mal ein Set, zum Beispiel.

Ja, es wurde auf einen real existierenden Verschiebebahnhof gebaut,

gleich unter der Piermont, gleich hinter den Gleisen,

und gleich hinter dem Piermont Kraftwerk.

Der Grund es neben den Zuggleisen zu bauen, erklärt sich später.

Wir haben es einfach drauf gebaut und so den Shop kreiert,

wie auch die Wohnung von Frans Familie.

Eine lustige Geschichte spielte sich ab, als wir in der Milchbar drehten

und uns die Lebensmittelkontrollbehörde den Saft abdrehen wollte.

Die dachten es sei ein echter Shop und fragten, wo denn meine Papiere wären?

Da war eine gewaltige 35mm Kamera. Baz gibt Anweisungen.

Und ich sage, "Das ist ein Filmset."

Und die, "Ihre Zulassungspapiere bitte.

Ich bin nicht an ihrem schicken Filmgeschäft interessiert."

Ich musste Baz holen und es ihnen erklären,

die hätten mir sonst nicht geglaubt.

Lasst uns ein wenig über Antonio Vargas sprechen.

Es war faszinierend, da wir Antonio kennen lernten

durch jemanden, der für die Rolle der Fran vorsprechen kam.

Es war unglaublich, als er plötzlich für die Rolle des Vaters gecastet wurde.

Aber, Chas, willst du nicht etwas über seine Geschichte erzählen?

Weil es ja ziemlich eindrucksvoll ist, in Bezug auf Flamenco.

Nun, er ist wahrscheinlich einer der Top Flamencotänzer in Australien.

Seit Strictly Ballroom macht er nichts anderes,

als mit Flamencoshows um die Welt zu touren.

Er besaß die beste Flamencoschule in Sydney,

wo wir alle Tanzproben für den Film abhielten.

In einen alten Studio, gleich neben... Was war das nochmal? Silos.

Ja. -Große Silos.

Und er war großartig.

Ich hatte noch nie Flamenco studiert vor dem Film.

Aber 6 Monate vorher ging ich hin und besuchte die Anfängerklasse.

Er jedoch steckte mich auch noch in den Fortgeschrittenenkurs.

Er sagte, "Geh unter oder schwimm." Er hat mir das richtige Gefühl vermittelt.

Es war ziemlich entmutigend,

weil ich ja dann ihm sagen sollte, was er zu tun hatte.

Aber er nahm all das recht sportlich.

Antonio tanzte auch im Moulin Rouge, nicht wahr?

Das ist wahr. Er hatte einen Flamenco-Act im Moulin Rouge.

Interessant ist auch,

dass Antonio Vargas den ganzen Film hindurch seine eigene Kleidung trägt.

Weil sie so perfekt zu seiner Rolle passten.

Flamenco Klamotten, die Art wie Hose und Jacke geschnitten sind,

um die Körperlinie zu betonen. Und dann die speziellen Schuhe!

Als wir ihn in seinem eigenen Kostüm sahen, war es sofort perfekt

für die Rolle des Flamenco tanzenden Vaters.

Darf ich etwas über das Tanzen sagen? Ja, klar.

Die Schritte, die man sieht, gibt es eigentlich im Ballroom-Dancing nicht.

Wir wollten, dass du bis hart an die Grenze zum Lächerlichen gehst,

und ich glaube nicht, dass du dich zurückgehalten hast. Auf den Punkt, Chas.

Ich wollte es oft noch dümmer, damit es dem Publikum einleuchtet.

Mal ehrlich... niemand hatte ein Problem damit.

Sieh dir die Haltung an. Fantastisch, nicht wahr?

Es ist so zurückhaltend und dynamisch.

Da ist wieder Cha Cha im Hintergrund. Ja, der ist überall.

Aber das außergewöhnliche an Antonio Vargas ist,

dass er kein großer Mann ist, physisch meine ich.

Aber wenn er tanzt, dann wird er,

was weiß ich, 1,90 groß.

Die Präzision und Energie des Tanzes ist außergewöhnlich.

Jetzt, in dem Moment...

Er trainierte auch Paul und Tara in Flamenco.

Und dann gingen sie in einen echten Latino Club, einen Flamenco Club...

Du erinnerst mich an die Anfänge, als wir noch am Entwickeln waren.

Antonio gab ein Fest zu dem eine Menge seiner Flamenco Gitarrenfreunde kamen.

Die große Tragödie war... und ich lernte von dieser Erfahrung...

Alle improvisierten und ich nahm es auf Kassette auf.

Aber es gelang mir nie wieder so gut, wie beim ersten Mal.

Ich verstand, dass man sicher gehen musste,

dass das Material im Laufe des Filmes wieder verwendbar sein musste.

Eine große Lektion.

Ya Ya ist fantastisch hier. Und das bei ihrem ersten Filmauftritt.

Aber sie war ganz sicher keine Tänzerin.

Hier ist ein kleines Geheimnis. Ich sage die Wahrheit.

Während sie Scott den Rhythmus beibringt,

darf gesagt werden, dass sie selbst den Rhythmus nicht halten konnte.

Und während sie so herumtappt, klopfe ich ihr auf den Po.

Ich klopfe ihr also im Rhythmus auf den Po, damit sie nicht rauskommt.

Ich glaube, es ist fair dieses Geheimnis zu lüften, oder?

Nein, okay. Schnitt. -Ja.

Apropos Kostüme. Gleich sehen wir

eines der größten Investitionen in Sachen Kostüme.

Darüber hast du sicherlich etwas zu sagen.

Klapp, klapp, klapp.

Ihr Po war ziemlich wund am Abend.

Übrigens, das was wir ein Unterhemd nennen,

heißt in Amerika "Frauentöter."

Ich dachte, es war nur ein Tank-top. -Die nennen das "Frauentöter:"

Es ist ein traditioneller australischer Stoff, getragen von Arbeitern.

Von einer Firma namens Bonds. -Und nach dem Film, wurde

Paul doch tatsächlich der Sprecher für Bonds.

Bei Barneys in New York sind das coole T-Shirts.

Sarah O'Hara ist zur Zeit das Gesicht der Marke Bonds.

Hier kommt das wahrscheinlich teuerste Kostüm

aus Strictly Ballroom.

Ich glaube, an dem arbeiteten wir am längsten.

Wir importierten original Stierkampf Ornamente aus Spanien.

Alle brachten alle unsere Flamencoschuhe aus Spanien.

Für uns war das eine große Sache.

Es dauerte fast 6 Wochen herzustellen.

Und hier ist die teuerste, naja, Einstellung.

Weil wir nämlich einen ganzen Zug mieten mussten.

Es gab zwei teure Sachen. -Das machten wir zweimal.

Der Zug war teuer, und dann war da noch eine Sache.

In der Mitte des Tanzbodens, hinter der kleinen Hütte,

war ein Telegraphenmast.

Die zweit-teuerste Sache war es, diesen zu entfernen.

Wir brauchten einen freien Tanzboden.

Wir musste noch ziemlich viel Geld für das Finale aufbringen.

Ich spreche aus... tut mir leid, ich hätte mich klarer ausdrücken sollen...

der Sicht eines Produktions-Ausstatters.

Wir hatten kein Budget für die Choreografie.

Mum... -Morgen früh greifst du als erstes zum Telefon und entschuldigst dich bei ihr. Ich werde nicht mit Tina tanzen.

Was? -Ja, Mum, ich tanze mit Fran.

Fran? -Doug! Er hat gesagt, er will nicht mit Tina tanzen.

Ich höre gut. -Dann unternimm doch irgendwas, du dummer Mensch.

Warum hackst du ständig auf Dad rum? -Wie kannst du es wagen, so mit mir zu reden?

All die Opfer, die wir für dich gebracht haben. Das viele Geld, die Zeit, die Mühen.

Ach, reg dich ab. Und was ist mit Les?

Er hat dir alles beigebracht, was du kannst, und du wirfst es ihm einfach vor die Füße.

Es langweilt mich, verstehst du? -Wie bitte? Ich trau wohl meinen Ohren nicht.

Eines der Dinge, die sich wirklich ausgezahlt haben hier, C.M,

ist dieser Clash zwischen diesem total häuslichen,

flachen Milieu und... sieh dir das an...

Die Einstellung unter dem Neonlicht, das ist so alltäglich

und schlägt sich total mit der Fanatasiewelt des Ballroom-Dancing.

Das ist die Realität.

Das ist womöglich das Zentrum der Idee.

Weißt du? Das ist wie, "Stell ja nicht unseren Traum in Frage."

Genau das ist es, was Scott so aufregt.

Siehst du? Les kann es einfach nicht glauben.

Das gesamte Konzept des Gewinnens wird in Frage gestellt.

Lasst uns hier über Gia als Schauspielerin sprechen.

Sie kniet sich wirklich rein in die Rolle, nichts jedoch ist real.

Alles nur falsche Bräune und falsche blonde Haare.

Und blaue Augen dazu. Sie trägt Kontaktlinsen.

Alles, um diese überdrehte britische Art ihrer Rolle einzufangen.

Nein. -Ja, du darfst einfach keine Angst haben.

Einer meiner Lieblingssätze aus dem Film.

Weißt du woher der stammt? Man sagte, Marilyn Monroe

war so schön, dass sie selbst in einem Kartoffelsack alles überstrahlen würde.

Und das tat sie auch.

Tatsächlich steckten sie Marilyn Monroe in ein Kartoffelsack, als Werbegag.

Natürlich war er vernäht worden von Edie Head, oder so.

Das war so eine Art Zitat dieser Idee. Weil Ya Ya...

Der Rock sieht eher aus wie ein Mischung aus Rüschen und Jutesack.

Die Stille wird zu groß, Chas. Du hältst dich zurück.

Das ist eine meiner Lieblingsnummern. - "Rumba De Burros."

Abgesehen davon, dass es in dem Song

um eine intime Beziehung zu einem Esel geht. - Geht es nicht!

Doch. Du sprichst doch Spanisch, Chas. Eine wörtliche Übersetzung, bitte.

Weil ich den Text dazu mit Ignatius Jones geschrieben habe.

Und darum ging es ja wohl auch.

Sag uns etwas über die Choreografie, bevor wir zum Lied kommen.

Es sollte alles so klingen, als wäre es erfunden worden.

Das ist die gelungen. Diese Szene wird naturalistischer.

Das ist vielleicht gar nicht die Szene, oder?

Die kommt später. Da ist die Figur "Streitwagen".

Wollen wir darüber reden, Chas?

Wenn du deine Karriere ruinieren willst, nur zu, das ist der richtige Moment.

Sollen wir über den "Streitwagen" sprechen oder bis zum Schluss warten?

Warum regt sich jeder so über den "Streitwagen" auf? Warum?

Niemand ärgert sich.

Ich liebe den "Streitwagen". -Ich mag ihn auch.

Das war mein erster Filmdrehtag überhaupt und meine zweite Einstellung.

Wir drehten im Haus einer Familie,

die in der Zirkuswelt sehr bekannt waren.

Habe ich recht? -"Bullens Animal World."

Insgesamt drei Drehorte, stimmt's?

Ja, den Raum für Liz. Wir drehten eine Szene, die nicht mehr im Film ist.

Ich bin mir nicht sicher, aber ist das Barrys echtes Haar?

Nein, das ist ein Toupet. -War ein Witz.

Bitte, ehrlich, das war ein Witz. Ehrenwort.

Also...

Ich weiß, wir wollten die Vergangenheit ruhen lassen.

Aber es wird Zeit, dass der Bursche ein paar Familiengeheimnisse darüber erfährt, wohin so was führen kann.

Ich füll mal den Getränkeautomaten auf.

Es sollte nach Unfug-machen aussehen,

sollte aber dennoch in Verbindung stehen mit dem was sie da tun,

was den authentischen Flamenco betrifft. So arbeitete ich mit Antonio:

Ich zeigte ihm einen Schritt, den ich drinnen haben wollte und sagte:

'Kannst du mir das Äquivalent dazu im Flamenco zeigen?"

Er zeigte mir Variationen, ich nahm was am besten passte.

Das machte am meisten Spaß, weil die Anweisung einfach war,

so zu tun als ob sie Spaß hätten und dabei Unfug zu treiben.

man sieht eine gewisse Einfachheit dabei. - Das stimmt.

Während der Lichtbestimmung habe ich es mir nochmal angesehen.

Es ist ja so, dass das eine Tanzroutine ist,

sich aber die Waage hält mit der Tatsache, dass der Tanz

für ihn ein Vergnügen ist.

So, wie man etwas in der Freizeit für sich macht.

Und eben nicht als Mittel Medaillen zu gewinnen.

Hier vertieft sich ihre Beziehung, man sieht das im Tanz.

Ich meine, das ist richtig so.

Rein technisch ist der Paso Doble aus Spanien ein Two-Step.

Die einfachste Sache, die ein Mensch tun würde.

Es wurde etwas anderes daraus.

Es wurde daraus: Stierkämpfer trifft auf Stier.

Oder eben Stierkämpfer mit Umhang auf Ballroom-Dancing.

Das ist eine typische Überreaktion der Ausstattung

auf etwas aus der Choreografie. Und es ist total unpassend!

'Im Ballroom-Dancing ein Paso Doble!"

Absolut. Das ist absolut korrekt.

Wer ist der Umhang? -Das Mädchen.

Und der Junge ist der Matador. -Genau.

Es hatte nichts mit dem traditionellen Paso Doble zu tun.

Bedeutet Paso Doble nicht irgendwas zwei? - Zwei mal vorbeigehen..

Zwei Schritte. -Ja.

Das ist ein gute Geschichte.

Das passiert mir immer im Leben. Jedesmal, wenn wie draußen drehen,

so selten es auch passiert bei unseren Filmen, passiert es.

Steve Mason hat das großartig hingekriegt.

Wir kamen an und es gab einen Sturm, hätte aber ein schöner Sonnenuntergang sein sollen.

Es folgte die übliche Diskussion, "Das schaffen wir nie."

Ich sage immer, "Ob brauchbar oder nicht, wir drehen."

Ich habe mit Steve an einer Dokumentation gearbeitet,

und er ist einer der physischsten Kameramänner, die ich kenne.

Er also schnappt sich also den Operator und zusammen

laufen sie auf das andere Areal. Die Schauspieler warteten draußen.

Es regnete und kurz darauf als es aufhörte...

Wir hatten soviel Glück. "Aktion" und wir drehten den Master...

Siehst du, wie das leuchtet, als ob es gleich hageln würde, das Licht?

Das war nur ein kurzer Moment. Siehst du, wie das Gras grün erleuchtet ist?

Das haben wir in diesem Moment eingefangen.

Die Leute glaubten, wir hätten Filter verwendet

und es digital nachbearbeitet. Es war nur einer dieser glücklichen Momente.

Das ist eine meine Lieblingsszene. Was ich daran mag,

was so herrlich daran ist...

Es gibt viele Charaktere im Leben, und das nicht selten,

wie etwa die Berühmten im Film-Business,

die zu Allem bereit sind, um ihr Ziel zu erreichen.

Und Barry will den Jungen dazu kriegen seine Meinung zu ändern.

Diese bestimmte Art, in der er eine völlig lächerliche, fantastische Lüge erzählt

oder die Wahrheit verbiegt.

Das führt zu einer der größten Lehren, die wir aus Strictly Ballroom gezogen haben.

Die Flashback-Szene, die gleich kommt.

Im Original, als Craig und ich sie schrieben, war sie sehr ausführlich und detailliert.

Es sollte alle überdreht aussehen, aber dennoch real sein.

Man sah sie Festivals gewinnen.

Im Flashback sah man Doug, den Vater gewinnen.

Es war alles naturalistisch, die Farben waren übertrieben.

Je näher wir dem Dreh kamen, desto kleiner wurde das Budget.

Wir fanden das erst heraus als wir schon mitten im Dreh waren.

Jane Scott, die wirklich tolle Line-Producerin, sagte:

'Ihr müsst eine andere Lösung finden."

Das ist eine der Stärken unserer Zusammenarbeit.

Mit C.M., mit Chas und Steve

gelang es uns, die Szene neu zu entwerfen. Jetzt ist es meine Lieblingssequenz,

nämlich jene sehr theatralische Flashback-Sequenz, die

die Konventionen des Theaters nützend, die Story erzählt.

Es ist wie ein Broadway Musical,

das auf Kafka oder Brecht trifft, in der Art wie es erzählt wird.

Was das Story-Telling betrifft, funktioniert es wirklich sehr gut.

Aber wir mussten diesen unorthodoxen Schritt wagen,

um eine Lösung für jene schwierige ökonomische Realität zu finden.

Die andere Sache, die mich umhaut

ist, dass Barry Otto nicht nur wie John "Cha Cha" O'Connell aussieht,

sondern auch noch seine Schritte kopiert. Identisch, wenn man Cha Cha kennt.

Wenn Cha Cha zum Tanz kommt, dann oft in Begleitung von vier Mädchen.

Nein, Cha Cha, keine falsche Bescheidenheit. Frauen sind verrückt nach dir.

Barry hat seine ganz eigene exzentrische Art zu tanzen.

Seine Erfindung waren herrlich.

Großartig an ihm war, dass er nicht tanzen konnte, wohl aber erfinden.

Er konnte tanzen spielen. -Schau, das sieht ganz natürlich aus bei ihm.

Hier ist also ein Highlight der Choreografie.

Sie sind einfach ein Haufen alter Spaßvögel, die herumalbern.

Les war natürlich mit von der Partie.

Wir drei waren eine tolle Truppe.

Spaßvögel durch und durch.

Wir wollten natürlich alle gewinnen.

Aber mit deiner Mutter als Dougs Partnerin hatten wir keine Chance.

Pat war kein Tänzer, Barry auch nicht. Das hielt sie aber nicht ab.

Sie trafen den Nagel auf den Kopf.

Für all Nicht-Aussies, das Lied, alle Lieder

sind von einem Popsänger namens John Paul Young.

Und in meiner Kindheit war "Yesterday's Hero" ein Riesenhit.

Ja, und hier kommt...

Dein Vater wurde, ich weiß nicht, geblendet von sich selbst, auf sich selbst bezogen.

Ich muss ein Geheimnis los werden. Diese Füße:

Cha Cha O'Connell. -Und Leonie Page.

Die Totalen sind alle... -Ich war schnell... - mit Barry. Verdammt schnell.

Das erste Mal als ich dich tanzen sah,

dachte ich, "Das ist der schnellste Tänzer, den ich je gesehen habe."

Das ist viele Jahre her. -Der Schnellste und der Lustigste.

Schnell und lustig, stimmt.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie...

schließlich zerbrach.

Ich schlug roten Samt vor für diese Sturzmatte,

um den Stunt in der vorgegebenen Zeit zu schaffen.

Und Zeit gab es keine.

Wir mussten schon vor dem Ende zusammenpacken.

Wir beendeten es nie beim ersten Mal.

Die Zeit lief uns davon. Dann passierte etwas Wunderbares.

Wir waren auf diesen Flashback angewiesen.

Die gesamte Crew, jeder an Strictly Ballroom Beteiligte,

hatte den unglaublichen Spirit diesen Film zu machen.

Zu der Zeit als der Film entstand, und das muss man verstehen,

existierte in Australien diese Art Kino nicht.

Für die Crew war es eine neue und ungewöhnliche Erfahrung.

Alle glaubten daran.

Das war das erste Mal, an dem ich nicht den Drehplan erfüllte. Es gab kein Zurück.

Es war wie, "Nun, was sollen wir tun?"

Und die Crew beschloss einstimmig uns einen extra Drehtag zu geben. Umsonst!

Wir mussten uns ja an den Drehplan für den nächsten Tag halten.

Wir mussten das Set abbauen, den ganzen Boden neu streichen.

Am nächsten Tag gingen wir ja zurück in Kendall's Dance Studio.

Wir arbeiteten die ganze Nacht durch.

Dann, zwei Tage später, bauten wir das ganze Ding wieder über Nacht auf.

Es gab nur einen Special-Effect im Film.

Ist das nicht unglaublich? Das ist gerade einmal 10 Jahre her.

Und dieses kleine Stück Wabbelglas machte uns verrückt.

Es war wie, "Oh mein Gott, wie können wir..."

wir haben die Höhen filmischer Technik erreicht.

Nun, es gab keine digitalen Effekte. Jeder Effekt ist optischer Natur.

Keine digitalen Effekte. Du hast recht. Alles optisch.

Selbst die Anfangs-Credits.

Ein paar Effekte waren schon dabei.

Nein, keine. -Wir haben die Originalanimationen...

Nein, alles wurde optisch erzeugt.

Bill und ich mussten den Rand des Vorhanges entlang rotoskopieren,

jeden Kader malen, um buchstäblich das Blau reinzumatten.

Ich erinnere mich, dass das extra Glitzern vom Kopierwerk kam.

Nun, eine extra Requisite.

Ein echtes Baz Luhrmann Familienalbum, das wir verbraten haben.

Das mit dem Ersatz für Dougs Kopf ist ziemlich schlechter Photoshop.

Das ist interessant, jetzt.

Wir mussten also einen stilistischen Weg finden, um von dieser Szene

in die Welt des Ballroom-Dancings zu springen.

Und es ist tatsächlich ziemlich effektiv.

Es ist nichts anderes, als dass Paul auf dem Dolly steht

und wir den Dolly im Raum herumdrehen.

Und er, als Tänzer, dreht sich am Ende des Dollys.

Schaut aus wie ein Effekt, liegt aber nur am Tänzer.

Er erreichte das ohne jede... so sieht es wenigstens aus.

Es gehört zum Pflichttraining eines jeden Tänzers. - Drehen auf dem Dolly?

Nach 10 Jahren Ballett.

OK, die Geschichte geht so.

Mein tatsächlich zweiter Drehtag war bei diesem Ereignis.

Das ist ein echtes Festival, mit echten Ballroom-Tänzern und Publikum.

Der Deal war, als Geschenk und Unterstützung für die Welt des Ballroom-Dancing,

dass wir während der Mittagspause

alle weiten Aufnahmen für die Schlussszenen drehen würden.

Also, mein zweiter Drehtag und fünf Kameras!

Nach einer Stunde hatten wir gerade einmal ein Zehntel aller Shots.

Etwa zwei Stunden später, protestiert das Publikum

und beginnt das Auditorium zu verlassen.

Popsy Albert, der gerade reinkommt,

war eine der Produzenten des Films.

Sie lief herum und warf Klamotten

über die grünen Stühle, um das Auditorium voll aussehen zu lassen.

Es war einer der haarsträubendsten Erfahrungen.

Es war mein zweiter Drehtag. Uns lief das Publikum davon.

Ich hatte diese Methode. Ich sagte zum ersten A.D., "Bin in einer Minute zurück."

Wir waren mitten in einer Einstellung.

Ich konnte ihm beim Denken zusehen, "Das schafft der nie."

Ich ging nebenan zu Peter Green, dem medizinischen Coach von Paul.

Er brauchte Massagen wegen seines kaputten Knöchels.

Paul Mercurio tanzte das Finale mit einem kaputten Knöchel.

Die haben mir den Rücken so eingerenkt. Eine glatte Wiedergeburt.

Ich bin da raus und wir machten einfach weiter.

Wir machten die Totalen, die Close-ups drehten wir mit 50 Extras am nächsten Tag.

Das hier, z.B., drehten wir am Tag, aber die Close-ups

der Hauptdarsteller wurden am nächsten Tag gedreht.

Und Natalie, die gerade mit Fran tanzt,

ist Lara Mulcahy, die auch in Moulin Rouge vorkommt.

Sie spielt die Rolle der Môme Fromage.

Sie ist eine der Girls in der Marmelade-Abteilung.

Ihre Mutter ist eine Tanzlehrerin, sie selber tanzt seit die klein ist.

Interessant ist, dass Paul, ich glaube, es ist sein erster Film...

Das merkt man aber nicht, wenn man sieht wie solide er arbeitet.

Da ist der Rücken von Baz. -Mein Auftritt.

Bei den Proben vom Vortag

verstauchte er sich den Knöchel und hatte große Schmerzen.

Aber er hielt durch und tanzte das große Finale.

Übrigens, Chas, vor einer Woche war ich in Rio.

Der bogo pogo, auf den wir die Idee aufbauten,

also ein Schritt, wie heißt der noch mal, wie boto foto?

Es gibt ein Ballroom-Schritt in Samba, der heißt boto-irgendwas.

Boto foto, glaube ich.

Also in Rio heißen viele Dinge so.

Klar, es war eine reale Verbindung zum Samba aus Rio de Janeiro.

Sohn, kann ich kurz... -Jetzt nicht, Dad.

Was ist aus 'mit Angst zu leben' und all dem geworden?

Fran! -Du bist einfach nur ein jämmerlicher Feigling.

Es gibt einen Grund dafür. -Ich will ihn nicht hören.

Jetzt hör mir zu. -Nein.

Für mich ist das auch schwer, Fran. -Schwer!?

Schwer!? -Was meinst du eigentlich, wie schwer es für mich war...

Das ist eine Pickup-Shot, von einer Woche später.

Das hinter Fran ist eine mit mit Farbe besprühte Styrene-Platte.

Du verstehst das nicht. Doch, das tu ich.

Du musst deine Pan Pacifics gewinnen und ich bin wieder bei den Anfängern, wo ich hingehöre.

Fran!

Das ist den Studios von Sydney gedreht.

Jetzt nicht, Dad. -Doch, jetzt, Scott!

Und jetzt, Ladies und Gentlemen, der Hauptact des Abends, worauf alle gewartet haben...

des Pan Pacific Grand Prix in den fünf lateinamerikanischen Tänzen.

Ich habe oft darüber nachgedacht einen 2-ten Teil von Strictly Ballroom zu drehen.

Werden wir aber nicht machen.

Falls aber doch, dann wird die finale Szene

im australischen Olympiastadion spielen.

Weil Tanzsport, so heißt das heute, eine olympische Disziplin ist.

Es stimmt wahrscheinlich, wenn man sagt,

dass es wie hartes Aerobic ist. Die Leute sind wahnsinnig fit.

Und wenn man es als Sport betrachtet, ist es eine richtige Herausforderung.

Er hat den magischen Touch verloren. Ein schwindender Star.

Es ist sehr aufregend bei so einem Wettkampf, wenn dein Studio dich anfeuert.

Erinnerst du dich? Man spürt nichts trotz der Anstrengungen.

Ich schalte das einfach aus.

Ich verstehe. Wie bei jedem Sport. Das Publikum trägt dich.

Tust du es deswegen?

Der Magie wegen, ja. Wir sind da gleich, wie er sagt.

Es eine andere Welt. Man betritt eine Fantasiewelt.

Da ist John Hannan.

Echt toll in dieser Rolle, voll auf den Punkt.

Wirklich gut beobachtet, so ein schwindender Star in einer modernen Welt.

Deine Mutter.

Doug! Er wird aufgerufen, du dummer Mensch.

Da Craig nicht da ist, haben wir noch nicht darüber gesprochen

Das Choreografie Produktions-Design sollte nicht alles in Anspruch nehmen.

Das Stück in seiner Originalform

war gedacht als Metapher für das Überwinden von Unterdrückung,

Es ist wie der Mythos von David gegen Goliath. Den Übergang

sieht man sehr gut bei der Verwandlung des hässlichen Entleins.

Wir haben immer nach Lösungen diesbezüglich gesucht.

Das Kriterium, das sich durch die gesamte Struktur zieht,

ist, dass ein Leben in Angst nur ein halbes Leben ist.

Scott lernt das ja von Fran,

die das wiederrum von ihrer Großmutter hat.

Es gibt etwas aus dem Spanischen, dass das ähnlich ausdrückt.

Wir haben das tatsächlich aus einer Fernsehshow aufschnappt.

Wir mussten überleben!

Paar Einhundert, Scott Hastings und Elizabeth Holt.

Scott!

Scott!

Scott!

Letzter Aufruf für Paar Nummer Einhundert,

Scott Hastings und Elizabeth Holt.

Hör nicht auf ihn, Scott. Geh auf die Tanzfläche. Du kannst gewinnen, Scott.

Gewinne, gewinne, gewinne!

Scott, mir ging es all die Zeit ums Tanzen. -Er weiß nicht, wovon er redet. Heute ist dein Tag.

Das hätten wir über alles stellen müssen.

Wir hatten die Chance, aber wir hatten Angst! Wir hatten ein Leben lang Angst!

Und hier ein spektakuläres Paar Ohrringe!

Das hier ist interessant. Die Einstellung, beim Festival.

Das Closeup als Pickup-Shot am nächsten Tag. Im Studio gedreht.

Wieder ein Pickup-Shot.

Er dreht sich um, wir schneiden auf seine Sicht, wieder das Festival.

Er schaut zurück, Sydney. Dann springt er runter beim Festival.

Ein Pickup-Shot am nächsten Tag.

John hat den Stil wirklich drauf, nicht wahr?

Woran ich mich erinnerte, als ich den Film wieder sah,

war wie umgangssprachlich der Text war.

Diese Aussie-Phrasen, fast Chiefley-esk.

Chifley war ein australischer Prime-Minister mit einem ganz bestimmten Sprechstil.

Für diese Generation zumindest, meines Vaters Generation.

'Ein wenig herumalbern und Champagner auf, mein Häschen."

Es ist immer noch lebendig heute,

aber nicht mehr so dominant.

Der Sound Australiens entwickelt und verändert sich.

Der australische Akzent, die Wortwahl hat sich stark verändert.

Aber Barry Fife definiert diesen alten Aussie-Stil.

Seht mal, wie die tatsächlich auseinandertanzen.

Das ist großartig. Er schafft tatsächlich den Spagat.

Okay, er steht auf einem Skateboard, um die Einstellung zu verlängern.

Er wurde im Studio einfach auf einem Skateboard nachgezogen.

Und hier natürlich steht er vor einem echten Publikum.

Junge, das ist es, wofür wir nur eine Stunde Zeit hatten.

Wir mussten die Totalen ohne Standkameras machen.

Wir mussten mit dem Dolly auf das Parkett.

Als wir das drehten, Steven, ich und

Tomo, der dann auch Grip wurde bei Moulin Rouge.

Tomo musste etwas für einen Grip Ungewöhnliches lernen.

Er musste mit dem Paar "mittanzen."

Das war etwas, was ich von Anfang an spürte.

Würde der Grip nicht die Bewegungen des Paars mitmachen, wäre alles umsonst.

Die ganze Tanznummer hier wurde mit dem Grip zusammen konzipiert.

Der Grip ist die Person, die die Kamera auf Rädern bedient und, in diesem Fall,

auch in die Choreografie einbezogen ist. Bei vielen Sessions

hatten wir die Kamera auf Rädern,

um tatsächlich mit den Paaren auf dem Parkett "mitzutanzen".

Wir hätten das nie geschafft. Wie man

beim Schnitt zurück auf die Tanzfläche sieht.

Aber mit den Mitteln, die uns zur Verfügung standen, ergibt

sich doch ein ziemlich klares Muster. Wir hatten nur zwei Versuche.

Das ist fast wie die Rumba.

Sie haben einander genau im Blick, wenn sie tanzen.

Betrachtet man das protzige Paar, sieht man, dass sie es nicht sind.

Sie wollen es dem Publikum recht machen,

so ähnlich wie ich das angegangen bin.

So wie sie zusammentanzen ist das schon ziemlich intim.

Viele Leute haben mich drauf hingewiesen, "Ein 3-Phasenstecker

wird nicht verwendet bei so einer Maschine."

Und ich, "Es geht um Klarheit. Es ist ein filmisches Mittel."

Wir haben eine Disqualifikation.

Hier spricht Barry Fife.

Scott Hastings und Partnerin sind

bis auf weiteres von Turnieren ausgeschlossen.

Dieser Still zu drehen verursachte Diskussionen unter den Leuten.

Die Entscheidung so zu drehen wurde ganz bewusst getroffen.

Es musste eine übertriebene Welt sein. Die Entscheidung kurze Objektive,

oder Weitwinkel zu verwenden,

ermöglicht den erwachsenen Darstellern diese übertriebenen Closeups.

Die Entscheidung entsprach unserer Vorstellung eines Hauptdarstellers,

der sehr real sein musste.

Die Art wie Scott die Welt sieht,

mit diesen übertriebenen, Cartoon-ähnlichen Charakteren.

Aber es läuft außer Kontrolle. Wie, wenn man Clowns eine Schere gibt.

Gefährliche Typen. Das war das Motiv für die extremen Closeup-shots

bei all denen aus der Welt der Erwachsenen.

Ich erinnere mich an das Klatschen.

An den Versuch zumindest. -Jeden dazu zu bringen zu klatschen.

David Hirschfelder war unsere Rettung.

Alle zum Klatschen zu bringen ist fast unmöglich.

Er ist einfach raus mit zwei Stäben und begann zu klatschen.

Die Postproduktion mit Jill Bilcock war großartig.

Wir zogen bei Jill ein, weil der Schnitt Monate lang dauerte.

Wir arbeiteten am Stil. Sie und Roger Savage, die Sound machten...

Wir nannten es "the clap". Es hat uns den letzten Nerv gekostet

das so hinzukriegen, weil...

Wir haben schließlich aus der Not eine Tugend gemacht,

da einfach nicht genug Zeit war für ein Echo.

Das ergab das Gefühl, dass es nicht ganz passte, bis schließlich

Scott genau im Rhythmus zu Stehen kam und jeder einheitlich klatschte.

Das Publikum, die Tänzer, alle hatten Schwierigkeiten mit dem Rhythmus.

Erst, als er mit dem Solo anfängt,

beginnen alle gleichmäßig zu klatschen.

Die Szene hat etwas sehr Geschlossenes. Ich liebe Barry Otto hier. Pat ist großartig.

Ich liebe es, wie Barry diesen Moment meistert, diese Anspannung.

Taras Schuhe basieren auf den Krönungsschuhe der Queen.

Fast identisch, außer das Tara rot ist.

Das lässt du schön bleiben, kleines Fräulein. Schämen Sie sich, Miss Leachman.

Hier. Zwei Stunden musstest du ausharren. "Der Streitwagen'.'

Hätte ich etwas zu sagen, würde ich es wiederholen.

So eine Erfahrung macht man nur einmal.

Tara Morice konnte ein wenig tanzen, eine echte Tänzerin war sie nicht.

Und ich kann es ja sagen, da er hier bei uns sitzt.

Es ist eine von Chas größten Qualitäten. Er arbeitet großartig mit Schauspielern.

Er hilft ihnen ihren inneren Rhythmus zu finden.

Sie war großartig. Sie packte es als Schauspielerin an, forderte es heraus.

Sie hatte Probleme mit den Drehungen, worauf ich sagte: "Schau,

nehmen wir doch die feurige Flamencotänzerin

für die Drehungen." Und schon tanzte sie als hätte sie es im Blut..

Das ist das Kennzeichen eines jeden Stars vor eigenem Publikum.

Manche sagen, es sei kein Musical im klassischen Sinn. Ist es aber doch.

Es ist eine musikalische Komödie, der Form nach durchaus wie Shakespeare.

Allen Charakteren wird am Ende vergeben.

Wie in dem Moment, als sogar Barry und Charm erkennen,

dass sie die Macht der Veränderung nicht aufhalten können.

Wie in einer Shakespeare-Komödie, treten am Schluss nochmals alle auf.

Strahlt Tara nicht förmlich hier? -Ja.

Alles an ihr hat sich verändert.

Das ist eine große Leistung. Ja, das ist wirklich stark.

Es ist eine enormes Stück Schauspielkunst, kein Zweifel.

Die Art und Weise wie sie die Nuancen herausarbeitet,

einmal total überdreht, dann wieder hässliches Entlein. All die Zwischentöne.

Nun, was das Schauspielen betrifft, die Arbeit an der Rolle...

Ein sehr guter Schauspieler nimmt sich jede Szene vor und sagt:

'Wie hat sich mein Charakter in dieser Szene entwickelt,

im Verhältnis zur Vorhergehenden?" Es ist ein klassisches Beispiel

eines Schauspielers, der sich Schritt für Schritt ändert.

Damit man sich nicht wirklich identifiziert.

Hier ist sie endlich der Star auf der Ballroom-Tanzfläche, die Königin.

Und doch, warm, menschlich, schön. Die Veränderung erfolgte nicht so abrupt.

Hoppla, "Eine neue Perücke und runter mit den Brillen."

Ich glaube, dass hat mich wirklich tief beeindruckt.

Bin ich immer noch, selbst nach all den Jahren.

Haben wir das gedreht, war die Szene zuerst, dieser Samba?

Das Finale, ja.

All die Leute kamen aufs Tanzparkett.

Der Film wurde Ted Albert gewidmet. Ich möchte etwas Wichtiges sagen.

Ted und Tristram waren die Co-Produzenten.

Es war wahrlich ein Kampf diesen Film zu machen und zu finanzieren.

Es gab niemanden, der sagte, "Ballroom-Dancing, super Idee."

Die Finanzierung dauert Jahre. Und Ted glaubte vom ersten Tage daran.

In der Zeit war er der gute Geist,

der Anführer in diesem Kampf.

Er starb an einem Herzanfall kurz vor Drehbeginn.

Unglaublicherweise nahm Popsy Albert, seine Frau, seinen Platz ein,

arbeitete mit Tristram Miall zusammen und produzierte den Film.

Es gab einen Moment an dem ein sehr große Entscheidung getroffen werden musste.

Selbstverständlich sind wir alle dankbar, dass Popsy eingesprungen ist.

Daher ist der Film Ted gewidmet.

Weil ich immer darüber nachdenke, ich hoffe, Ich frage mich...

Ich spüre es, dass er stolz auf den Film wäre.

Ich hoffe, dass der Film dem nahe kommt, was er sich vorgestellt hat.

Leider ist auch Pat Thomson, die hervorragend war,

gestorben ohne zu wissen, dass sie ausgezeichnet wurde.

Sie konnte den großen Erfolg des Film nicht miterleben. Es war ihr letzter Film.

Abgesehen von der Trauer, war ihr Tod ein großer Verlust das Schauspiel betreffend..

Sie war wirklich eine der großen Schauspielerinnen des Landes.

Mit ihr zusammenzuarbeiten war ein Geschenk.

Ja, großartig. -Wie im Paradies.

Ja.

Sie war so aufgeregt, weil sie eine Woche vorher nach Cannes fliegen würde.

Ich erinnere mich, es war sehr...

Man muss verstehen, dass Strictly Ballroom aus dem Nichts kam.

Der Originalverleiher sagte, "Das funktioniert nie."

Wir wurden für Cannes ausgewählt. Niemand blieb ungerührt.

Niemand hatte den Film noch gesehen.

Wir zeigten ihn im Mitternacht-Screening. Nach einem Tag waren wir überallhin verkauft.

Es war einer dieser unglaublichen Momente in der Geschichte von Cannes.

Unsere Füße berührten ein Jahr nicht mehr den Boden.

Es war der Jahr der Eröffnungen. Sein unbändiger Spirit,

wanderte weiter und infizierte die Welt.

Wir waren wirklich im Mittelpunkt des Geschehens.

So viele Dinge passierten, weißt du...

Das kann man nicht einfach so abspulen.

Es ist eine sehr spezielle Geschichte, nicht nur die von Strictly Ballroom.

Unsere erste Arbeit im Bereich des Films.

Es war nicht die erste Kollaboration, aber der erste Film.

Die Magie des ersten Films erreicht man nie wieder.

Ted Albert, wenn du jetzt zusiehst, Albert Productions.

Albert Music war eine große Musikveröffentlichungsfamilie in Australien.

Sie waren verantwortlich für viele Music Acts, wie AC/DC.

Wirklich? Ja.

Ich erinnere mich, dass das neue AC/DC Album lief,

während Ted und ich über Stanley Black sprachen.

Irgendetwas über die breite, eklektische Art von Geschmack.

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