All language subtitles for Haus.der.Verdammnis.German.2002.S01E01E02.DVDRiP.XViD-IND

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Original subtitles

STEPHEN KINGS HAUS DER VERDAMMNIS

Was hast du dir bloß dabei gedacht, mit ihr dort langzugehen?

- Annie wollte... - Was soll das heißen: "Annie wollte"?

- Annie kann nicht mal sprechen. - Doch! Sieh nur mal genau hin!

Ach, bitte! Es ist ihr ja nichts passiert. Hör doch auf.

Woher willst du das wissen? Vielleicht hatte der Hund Tollwut!

- Nein. Mrs. Stanton hat's mir gesagt. - Und das glaubst du ihr? Einfach so?

Die Frau ist doch nicht ganz dicht! Du bist zu leichtgläubig, Sissy.

Vielleicht siehst du das ja irgendwann mal ein.

Ich hab die Hundemarke gesehen. Du tust immer so, als wär ich beschränkt.

Hört doch auf. Alle beide. Sie wird euch hören. Wollt ihr sie aufregen?

Ach komm, Schatz. Lass gut sein. Du könntest genauso gut...

Kommt schon, Jungs!

Wartet!

Ich dachte, du könntest vielleicht was Stärkeres gebrauchen. So wie ich.

Na komm, runter damit.

Es geht schnell, nicht wahr? Und sie spüren nichts?

Es geht schnell und tut nicht weh. Sie schlafen einfach ein.

Na komm, trink.

Buddy hat noch nie jemanden gebissen. Es lag an ihr.

Er hat da irgendwas gespürt.

Annie, bitte mach auf.

Annie, mach sofort die Tür auf!

Trink. Es wird dir gut tun.

Mit ihr stimmt was nicht. Und ich meine damit nicht ihren Autismus.

Bitte mach die Tür auf!

Mach die Musik leiser! Sonst ruft noch jemand die Polizei!

Irgendetwas stimmt nicht mit ihr.

Und das hat Buddy gespürt.

Hunde spüren so was. Da bin ich ganz sicher.

Hörst du das?

Musik. Da läuft irgendwo ganz laute Musik.

- Was in aller Welt...? - Ein Erdbeben!

Das geht nicht von der Erde aus.

Los! Lauf! Lauf!

Komm schon! Schnell!

- Bitte mach die Tür auf! - Sofort, Annie!

Los, beeil dich! Schnell!

- Was geht hier vor? - Ich weiß es nicht!

Annie, lass uns rein! Annie!

Annie, bitte mach die Tür auf!

Stell das ab, Sissy! Was zum Teufel machst du da?

Was zum Teufel...?

Sister, sieh dir das an.

Sister, ich habe Baby.

Ja, ich seh's.

Annie,

was hast du da getan?

10 JAHRE SPÄTER

Hiermit ist unser Seminar

"Die Psychologie der unsichtbaren Welt" beendet.

Ich würde Ihnen gern 3 Denkanstöße mit auf den Weg geben.

Die Erforschung übernatürlicher Phänomene

ist eine ehrbare Beschäftigung,

trotz des zweifelhaften Rufes, den sie genießt.

2. Die Realität ist nicht immer quantifizierbar.

Manche Dinge lassen sich weder messen noch fotografieren.

Das heißt aber nicht, dass diese Dinge nicht existieren.

Und der 3. Punkt ist der wichtigste:

Diese Prüfung wird mitleidslos zensiert werden.

Nein, im Ernst, ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Und ich möchte Sie an die Worte einer bekannten Persönlichkeit erinnern:

"Die Wahrheit ist irgendwo da draußen." Schöne Ferien!

Professor Reardon, ich hätte eine Frage.

Eine Frage.

Wie lautet Ihre Frage?

Es heißt, dass Sie Rose Red, die Villa der Familie Rimbauer,

wissenschaftlich untersuchen wollen. Ist das wahr?

- Ihr Name? - Kevin Bollinger.

Ihr Name sagt mir nichts. Liegt das daran, dass die Gruppe so groß ist,

oder könnte es sein, dass Sie heute zum 1. Mal hier sind?

- Ich berichte für die Campus-Zeitung. - Oh, tut mir Leid, Mr. Bollinger.

Stimmt es nun? Und wenn ja, mit welchen Mitteln

beabsichtigen Sie Ihre neueste Geisterjagd zu finanzieren?

Wie Ihnen die Teilnehmer dieses Kurses bestätigen werden,

habe ich allergrößtes Interesse an Rose Red. Ich rede ständig davon.

1 Bild davon hängt in meinem Büro. Ebenso 1 von Ellen Rimbauer.

Aber Professor Miller wird Ihnen bestätigen,

dass ich keine Mittel zur Finanzierung dessen beantrage,

was Sie als "Geisterjagd" bezeichnen.

Wenn er Ihnen das bestätigen soll, fragen Sie ihn doch gleich. Da ist er.

Eine Frage, Mr. Bollinger. Hat Professor Miller Ihnen geraten,

mich im Unterricht aufzusuchen anstatt in meinem Büro,

wie es ein richtiger Reporter normalerweise tun würde?

Wie auch immer. Betrachten wir das Thema als abgeschlossen.

- Sie haben aber meine Frage nicht... - Ich danke Ihnen.

Die Prüfung findet nächsten Dienstag um 2 Uhr statt. Bis dann.

Tut mir Leid, falls ich Sie in Verlegenheit gebracht haben sollte.

Von wegen, Mr. Bollinger.

Carl Miller hat Sie aufgehetzt. Sie sollten mich in Verlegenheit bringen.

Das ist Ihnen aber nicht gelungen.

Auch wenn das College Ihre Exkursion nicht finanzieren sollte,

werden Sie nicht doch wertvolles Gerät des Fachbereichs Psychologie nutzen?

Haben Sie nicht bereits ein Abkommen mit Steven Rimbauer...?

Guten Tag, Mr. Bollinger.

- Hallo, Professor Reardon. - Hallo.

- Joyce, wir müssen uns unterhalten. - Das finde ich nicht.

Irgendwann werden Sie aber Stellung beziehen müssen.

Der Lehrstuhl hat Ihre Faxen langsam satt.

Hier spukt's! Rufen Sie Professor Reardon!

Professor? Könnten wir uns kurz...?

Meine Sprechstunden stehen an der Tür. Können Sie nicht lesen?

Tut mir Leid.

- Warten Sie. Miss Spruce, stimmt's? - Cathy Spruce, genau.

Ich wollte nicht unhöflich sein. Kommen Sie um 2 in meine Sprechstunde.

Ja, Miss Reardon.

Annies Schwester anrufen. Um Punkt 4 Uhr!

Ungeeignet.

Ungeeignet.

Mehr als ungeeignet.

- Waterman. - Mr. Waterman. Joyce Reardon.

Oh, hallo, Miss Reardon. Ich wollte Sie anrufen, aber...

- Nennen Sie mich Joyce. - Ich hatte viel zu tun.

Ich stelle gerade die Teilnehmer meiner Rose-Red-Exkursion zusammen.

Ich möchte Sie dabeihaben. Haben Sie darüber nachgedacht?

Es ist gefährlich, in Rose Red Experimente durchzuführen.

Aber das wissen Sie ja sicher selbst.

Bei allem Respekt, Rose Red ist eine tote Zelle.

Ja, sicher. Für jemanden, der keine übersinnlichen Fähigkeiten besitzt.

Schade, dass Sie das so sehen. Dann werde ich Sie nicht länger aufhalten

und mich dem Nächsten auf meiner Liste zuwenden.

Viele "Nächste" gibt es sicher nicht. Jedenfalls keine meines Kalibers.

Sie wären vielleicht überrascht. Guten Tag.

Halt, halt, halt, halt. Ich habe nicht "Nein" gesagt, oder?

- Haben Sie nicht? - Nein. Aber 5.000 sind mir zu wenig.

Wenn Sie mehr bieten würden, sagen wir, 7.500...

- Mr. Waterman... - Nennen Sie mich Emery.

5.000 ist mein erstes und letztes Angebot. Ein großzügiges Angebot,

wenn man bedenkt, dass in Rose Red seit Jahren nichts vorgefallen ist.

Seit die Führungen eingestellt wurden und es kein Frischfleisch mehr gibt?

Verzeihen Sie, aber ich finde das lächerlich.

Ich finanziere diese Exkursion aus meiner eigenen Tasche.

Und mehr als 5.000 habe ich nicht. Also, Emery, sind Sie dabei?

Ja. Aber falls Sie mich hinterher auf Video aufzeichnen wollen, gibt's mehr.

Ok. Am Memorial-Day-Wochenende. Streichen Sie sich's im Kalender an.

Schicken Sie mir einen Scheck, Joyce, dann tu ich das. Wiederhören.

Idiot.

Vergiftet?

Anscheinend nicht.

Emery.

Emery.

Hey, wer auch immer du sein magst,

heb dir deine Warnungen lieber für jemanden auf, der nicht pleite ist.

Emery! Emery!

Emery!

Da bist du ja. Im Auto sind noch mehr Tüten.

Bei Griffins gibt's 25% Rabatt wegen Geschäftsauflösung.

Das ist zu viel Sahne. Davon wirst du fett.

- "Er." - Wie bitte?

Fetter. Ich bin bereits fett.

Sahne führt zu Gefäßablagerungen. Etwas ist ok, aber das ist zu viel.

Hol meine Sachen aus dem Wagen. Ich hab einige Schnäppchen gemacht.

- Ich saß gerade an den Rechnungen. - Was ist mit den Rechnungen?

Sie sind überfällig. Die Kreditkarten...

Mit denen bin ich sehr vorsichtig. Ich überlege genau, was ich einkaufe.

Ich hol deine Sachen.

Ist der nicht süß? Ich setze ihn zu Motzi und Rotzi auf mein Bett.

- Was reimt sich auf Motzi und Rotzi? - Kotzi.

Die Frau, die Rose Red untersuchen will, hat wieder angerufen.

Siehst du? Irgendwas ergibt sich immer. Gott sorgt für uns.

- Rose Red soll gefährlich sein. - Triff einfach Vorsichtsmaßnahmen.

Ist sie auf 75 hochgegangen?

- Nein. Sie finanziert das selbst. - Sagt sie. Und du glaubst ihr das!

- Willst du sie noch mal anrufen? - Nein. Abgemacht ist abgemacht.

Einer der weiseren Sprüche deines Vaters.

Hast du ihr gesagt, dass Interviews mehr kosten? EKGs?

- Ja. - Keine Röntgenaufnahmen. Krebsgefahr.

Jetzt hol mir meine Tüten. Danach kannst du deinen Kuchen essen.

Meine Sprechstunde ist vorbei. Kommen Sie morgen wieder. Ich sagte...

Ein paar Extra-Punkte, Miss Reardon?

Dafür tu ich alles. Ich mach 'ne gute Figur als französisches Zimmermädchen.

- Komm schon rein. Mach die Tür zu. - Ok.

Prof, Sie sehen super aus.

- Wie geht's denn so? - Es war ein harter Tag.

Ich muss noch schnell telefonieren. Es ist sehr wichtig. Also...

Mit dieser Wheaton?

- Die du unbedingt dabeihaben willst? - Mit ihrer Schwester.

Sei still, dann darfst du bleiben. Ansonsten: raus.

Harte Worte, wenn man bedenkt, dass es um den Besitz meiner Familie geht.

Ich werde mich benehmen. Versprochen. Ok, ich lass es sein. Tut mir Leid.

- Hallo? Miss Reardon? - Ja. Wie geht es Ihnen?

Gut. Aber ich kann nur sehr schlecht von hier aus telefonieren.

- Ich habe Pause. Machen wir's kurz. - Ich kann noch mal anrufen.

Nein, besser nicht. Ich wohne noch daheim, um in Annies Nähe zu sein,

und mein Vater weiß, wer Sie sind und was Sie vorhaben. Er lehnt es ab.

Soll das heißen, dass Annie nicht mitmacht?

Nein, es heißt, wenn ich Annie nach Rose Red bringe,

ist es durchaus möglich, dass ich nie wieder nach Hause kann.

Das ist ok, aber Annie sollte nicht ohne jemanden sein, der sie versteht.

Und Ihre Eltern tun das nicht.

Meine Mutter hat eine Todesangst vor ihr.

Und mein Vater... Na ja, ich glaube, er hasst sie.

Was kann ich tun?

In der Nähe von Tacoma gibt es eine Schule für Menschen wie Annie.

Nein, jemanden wie Annie gibt es nicht, aber...

Es ist ein Heim für autistische Teenager. Ein gutes Heim.

Ich will nicht um den heißen Brei herumreden. 5.000 sind nicht genug.

- Für 10 würde ich es versuchen. - 10.000? Einverstanden.

Ich überbringe Ihnen den Scheck persönlich. Sofort. Wo arbeiten Sie?

Nein, Sie müssen das langsam angehen. Ich muss noch mal drüber nachdenken.

Ich habe nicht viel Zeit, Miss Wheaton.

Bitte nennen Sie mich Sister. So nennt mich jeder.

Mr. Rimbauer schließt am Memorial-Day- Wochenende Rose Red für uns auf.

Ich muss wissen, ob ich mit Annie rechnen kann.

Montag Abend gebe ich allen Teilnehmern

hier an der Universität eine Einführung.

Es wäre fantastisch, wenn Annie dabei sein könnte.

Wenn Annie nach Rose Red geht, werde ich mitkommen.

In Ordnung. Wann geben Sie mir Bescheid, Miss Wheaton? Sister?

Ich könnte vielleicht sogar $12.000 zusammenkratzen,

wenn Sie mir hier und jetzt zusagen, dass Sie an der Exkursion teilnehmen.

Das kann ich nicht. Auf Wiederhören, Miss Reardon.

- Wann höre ich wieder von Ihnen? - Ich melde mich.

- Was ist mit der Einführung Montag? - Ich weiß es nicht.

Wohl eher nicht.

$10.000? $12.000? Da hab ich die alte Burg ja billig verkauft.

Das hast du nicht. Du vermietest sie. Nur für ein einziges Wochenende.

- Ich muss Annie Wheaton dabeihaben. - Wieso?

Ich habe da eine gute Gruppe beisammen.

Aber neben Annie verblassen alle.

Wenn jemand Rose Red aufwecken kann, dann sie.

Rose Red aufzuwecken ist keine gute Idee.

Ich will Annie. Ich will Annie Wheaton.

- Hallo, Liebes. - Hey, Mom. Hallo, Dad.

Ein langer Tag. Du siehst müde aus. Ich schieb dir was in die Mikrowelle.

Nein, ist schon gut. Ich hab im Restaurant gegessen.

Geht es Annie gut?

- Annie ist ok. - Strapaziert mal wieder ihre Ohren.

Und unsere. "A Summer Place", "Pennsylvania 6-9000", "In the Mood".

Immer und immer wieder.

- Sie mag die Lieder eben. - Ich weiß. Aber wieso?

Manchmal erfüllt einem Gott die kleinen Wünsche.

Annie. Annie. Komm nach Hause.

Wir warten, Annie. Wir warten.

Bitte komm heim, Annie. Wir warten.

Auch wenn manche Leute anders denken, haben übernatürliche Fähigkeiten

wie Telepathie, Telekinese, Vorahnungen und all das andere

keine moralische Komponente. Sie sind weder gut noch böse.

Häuser sind da anders.

Shirley Jackson hatte Recht. Einige Häuser sind von Anfang an schlecht.

Häuser wie dieses.

Häuser wie Rose Red.

Ich wusste, dass es groß ist, aber das ist ja riesig!

Ja, aber zum Glück ist es eine riesige tote Zelle.

Seit 1995 hat es in Rose Red keine Erscheinungen mehr gegeben.

Manche Häuser haben ein eigenes Innen- leben, vielleicht sogar Bewusstsein.

Falls das bei Rose Red so gewesen sein sollte, trat es schon früh zu Tage.

Vor 100 Jahren war Seattle eine völlig andere Welt.

Der Kampf ums Überleben war damals nicht nur eine Fernsehshow.

Zylindertragende Banditen ergaunerten sich wahre Vermögen.

Man konnte sich raushalten oder man wurde einfach überrollt.

Im Jahre 1906 war man ganz auf sich allein gestellt.

Rose Red wurde von John P. Rimbauer erbaut,

in der Spring Street in Seattle.

Es war ein Hochzeitsgeschenk für seine Frau.

Er gründete die Omicron Oil Company, die bis 1950 Amerikas größte war.

Im Jahre 1950 verschwand auch Ellen Rimbauer.

Es gab schon Probleme mit Rose Red, lange bevor das Haus überhaupt stand.

Es wurde 7 Tage die Woche rund um die Uhr daran gearbeitet.

Doch das war nicht das Problem.

Sogar noch bevor das Haus stand,

schien der Ort die Menschen in den Wahnsinn zu treiben.

Manche sind regelrecht durchgedreht.

Er unternahm nicht den Versuch wegzulaufen.

Er ließ sein Gewehr fallen und ging in einen der Saloons von Seattle.

Dort wurde er dann von der Polizei aufgegriffen.

Der Name des Mannes war Harry Corbin.

Das Frühstück war, laut Corbin, das Letzte, an das er sich erinnerte.

Erst in der Gefängniszelle sei er wieder zu sich gekommen.

Der Richter und die Geschworenen glaubten ihm nicht. Er bekam 25 Jahre.

Ich bin der Ansicht, dass Corbin Rose Reds 1. Opfer gewesen sein könnte.

Sein 1. männliches Opfer.

Rose Red ist schon immer mit den Damen anders umgegangen als mit den Herren.

- Was meinen Sie damit? - Abwarten, Nick. Dazu komme ich noch.

John Rimbauer und Ellen Gilchrist heirateten am 12. November 1907.

Er war 40, sie war 20.

Als sie heirateten, war an Rose Red bereits 1 Jahr lang gebaut worden.

Und es hatte bereits 3 Tote gegeben. Zu ihnen gehörte auch der Polier.

Und rauf damit!

Ein Mann wurde von einer herab- stürzenden Glasscheibe enthauptet.

Einer fiel von einem Gerüst und brach sich das Genick, und der 3.

erstickte an einem Stück Apfel.

So sah Rose Red nach seiner Fertigstellung im Jahre 1909 aus.

Und so, nur zu Ihrer Erinnerung, sieht es heute aus.

Als hätte es Metastasen gebildet.

- Wie viele Zimmer hat es? - Ich glaube, das weiß niemand.

Man kann montags 74 zählen und Freitag drauf auf 87 oder 97 kommen.

- Das ist doch unmöglich. - Das ist Rose Red, Süße.

Wie viele Leute sind verschwunden? Es muss doch eine genaue Zahl vorliegen.

23 seit dem Ersten Weltkrieg.

Es fällt mir schwer, das zu glauben.

Natürlich. Das geht jedem so. Aber es ist die Wahrheit.

5 Männer und 18 Frauen.

Rose Red hatte schon immer eine Schwäche für die Damen.

Wir reden hier von einem Haus, das nicht mehr aktiv ist.

Na, hoffentlich. Denn falls nicht, wären $5.000 nämlich nicht genug.

- Wann ist der Letzte verschwunden? - 1972, vor 30 Jahren.

Seitdem gab es keinerlei Auffälligkeiten mehr...

- Wer war es, der zuletzt verschwand? - Wir haben noch viel zu...

Es war eine Frau, die eine Besichtigungstour mitmachte.

Erst nach der Tour bemerkte man, dass sie fehlte.

Was ist denn das?

Sie wurde nie gefunden. Man fand nur ihre Handtasche.

- Fertig? - Ja.

Danke. Die Dame hieß Liza Albert.

Seit damals ist das Haus geschlossen.

Da ihm die übernatürliche Energie fehlte, ist es quasi eingeschlafen.

- Dann in ein Koma gefallen. Jetzt... - Ist es eine tote Zelle.

- Genau. - Darauf würde ich nicht wetten.

Als sie heirateten, war das Haus noch nicht fertig. Doch sie konnten warten.

Sie begaben sich zunächst auf eine ausgiebige, 1-jährige Hochzeitsreise.

Sie umrundeten den Globus auf Kreuz- fahrtschiffen wie der Ocean Star.

John Rimbauer gefiel Afrika am besten.

Ellen gefiel es dort weniger. Sie wäre dort sogar fast gestorben.

- An Malaria? - Wohl eher nicht.

In ihrem Tagebuch schreibt sie von "einer unaussprechlichen Krankheit,

die die Männer übertragen und die die Frauen ertragen müssen."

Er sieht nicht gerade übermäßig sorgenvoll aus.

Ellen kam wieder zu Kräften und als sie in Rose Red einzogen,

war sie schwanger.

Das war im Januar 1909. John dachte, das Haus sei fertig.

Die Rimbauers! Sie sind da!

Wie wunderschön du bist, Rose Red.

Er wusste nicht, dass das Haus nie fertig werden würde.

Weder zu seinen Lebzeiten noch zu ihren.

Rose Red ist eins der interessantesten übernatürlichen Artefakte.

Es hörte nämlich bis zu seinem Tod 1995 oder '96 nicht auf zu wachsen.

Bis 1950 wurde es gemäß Ellens Wünschen verändert.

Und sie hatte einen eisernen Willen, meine Damen und Herren.

Nach 1950...

Nach 1950 wuchs Rose Red dann selbständig weiter.

Im Herbst 1909 gebar Ellen Rimbauer einen Sohn.

- Opa. - Ihr Großvater, tatsächlich?

Ich fürchte, ja.

In ihrem Tagebuch schrieb sie: "Ich nenne ihn Adam. Er ist der 1."

Sukeena, die sie aus Afrika mitgebracht hatte,

fungierte als Hebamme.

Ellen bezeichnet Sukeena nie als Bedienstete.

Anfangs nennt sie sie "Freundin". Später dann "meine Schwester".

Als sie eine Tochter mit einem verkrüppelten Arm gebar,

machte sie dafür ihre Krankheit und Johns Sexgier verantwortlich.

Obwohl sie schrieb: "In meiner Vorstellung ist das ein und dasselbe."

Wozu sie hinzufügte: "Verdammt seien alle Männer."

Ihre Tochter kam im April 1911 zur Welt.

Und so gaben sie ihr den Namen April.

Nach der Geburt ihrer Tochter gelangte Ellen zu der Überzeugung,

dass sie wegen ihres periodisch auf- tretenden Fiebers jung sterben würde.

So wurde sie leichte Beute für Madame Stravinsky.

Wenn ihr uns irgendetwas zu sagen habt,

sprecht zu uns durch meinen Körper.

Gebt uns ein Zeichen.

Gebt uns ein Zeichen.

Nicht einmal Sukeena gelang es, sie als Schwindlerin zu entlarven.

Verehrte Geister, wir laden euch dazu ein, mit uns zu kommunizieren.

Gebt uns ein Zeichen.

Schwindlerin oder nicht, Madame Stravinsky,

die bei der Polizei von San Francisco und L.A. als Cora Frye bekannt war,

veränderte eines Abends im August 1914 Ellen Rimbauers Leben.

Sukeena!

Du musst weiterbauen.

Was hat sie ihr mitgeteilt?

Sie sagte, sie müsse nicht sterben, solange das Haus unvollendet sei.

Und Madame S. sagte, es sei erst dann vollendet, wenn sie dies beschlösse.

Wenn du es beschließt.

Ellen nahm das sehr ernst. Und vermutlich tat sie gut daran.

Von da an hatte sie auch keine Fieberanfälle mehr.

- Die waren sicher psychosomatisch. - Bestimmt PMS, was, Em?

Würde mich nicht wundern.

Ein neuer Gebäudeflügel wurde in der folgenden Woche angefangen.

Was hat ihr Mann dazu gesagt?

1909 gebar sie ihm einen Sohn, 1911 eine Tochter. Der Sohn war gesund.

John Rimbauer ging es nur um den Sohn. Ellen konnte nun tun, was sie wollte.

- War es nicht so? - Ja. Und außerdem

hatte er mit seinen Affären genug zu tun.

Ellen ließ das Haus erweitern, bis sie 1950 verschwand.

Über 40 Jahre solide finanzierte Exzentrizität.

Sie beauftragte Firmen und Architekten damit, Ungewöhnliches zu bauen.

Was zum Beispiel?

Der so genannte "Tower Folly" ist 1921 fertig gestellt worden.

2 Jahre später hat sich John Rimbauer von dort in die Tiefe gestürzt.

War es Selbstmord? Oder ist ihm etwas begegnet, dem er nicht gewachsen war?

In seinem Totenschein steht:

- "Tod durch Unfall". - Es war aber auch

von Selbstmord und Geistern die Rede.

Während der aktiven Jahre des Hauses, und das waren sehr aktive Jahre,

verschwanden öfter Frauen in Rose Red.

Männer hingegen starben.

- Die schlimmen Zeiten sind vorbei. - Oh ja. In der Tat.

- Sind Sie sich da sicher? - Oh ja.

Was wollen Sie dann von uns, Miss Reardon?

Zunächst einmal sollten wir uns alle mit Vornamen anreden.

Das macht die Sache einfacher. Wir haben es nämlich nicht gerade leicht.

Man begreift unsere Absichten nicht und erkennt unsere Theorien nicht an.

Manche Menschen sind sogar äußerst grausam.

Und...

- Das Forschungsziel? - Ja, ja, ja, ja.

Mir geht es darum, übernatürliche Phänomene darzustellen. Als Fakten.

Hauptsächlich mit Hilfe telemetrischer Messungen anormaler Energieströme.

Ich will Beweise, die selbst das dümmste und sarkastischste Mitglied

dieser Fakultät anerkennen muss.

Verzeihen Sie, wenn ich gelegentlich etwas fanatisch wirken sollte.

Ich habe schon viel Energie in diese Sache gesteckt.

Wenn Rose Red eine tote Zelle ist, wie wollen Sie da Beweise finden?

Wenn Sie durch das Bein eines toten Frosches Stromstöße jagen,

ziehen sich auch Stunden nach seinem Tod noch die Muskeln zusammen.

Sie sind mein übernatürliches Pendant zur Elektrizität.

Mein Ziel ist bescheiden. Nur ein Zucken.

Ein einziges Zucken.

Wenn das dabei rauskommt, ist mein Ruf gesichert.

Und wir tragen dazu bei, einen Zweig der Psychologie zu legitimieren,

der seither viel zu wenig Beachtung fand.

Wieso sind Sie hier, Mr. Rimbauer? Was für besondere Talente haben Sie?

Ich wahre die Interessen der Familie. Miss Reardon hat eine Chance,

dann sind die Makler am Zug. Tech-Star-Eigentumswohnungen.

Sie lassen es abreißen? Aber es hat doch geschichtlichen Wert.

- Und ich hab keine Kohle mehr. - Kein sehr edles Motiv.

Und wir sind das ganze Team?

- Sie hofft nicht. - Verzeihung?

Ich hatte noch auf eine weitere Person gehofft, aber das sieht schlecht aus.

Wenn ich mit Ihnen 5 rechnen darf, kann ich mich glücklich schätzen.

Wir sehen uns Freitag um 2.

Es wird sicher ein unvergesslicher Memorial Day werden.

Wenn Sie jetzt bitte alle zu mir nach vorne kommen würden?

Ich würde gerne mit einem Kreis abschließen.

- Das ist ja vielleicht unmodern. - Und woran wollen wir dabei denken?

- An etwas Gutes. Und aneinander. - Das ist schön.

Lächeln.

- Vic? Alles in Ordnung? - Ja.

Ich geh nur mal kurz wohin.

Er sieht ein bisschen blass aus.

Nein, nein, nein. Höchstens ein halbes Glas.

Einen Moment, bitte.

Die Huskies wurden von dem Überraschungsangriff überrumpelt.

Der Linebacker stürmt in die Flanke und dann auf den Quarterback zu.

Keiner auf der linken Seite sieht ihn kommen.

Hallo. Könnte ich bitte mit Rachel sprechen?

- Wer ist dran? - Könnte ich bitte Rachel sprechen?

Sind Sie die Verrückte vom College? Wie geht's Ihnen, Sie Spinnerin?

Ist das für mich?

Ich habe mit Ihrer älteren Tochter etwas zu besprechen...

Nein, falsch. Sie haben hier gar nichts zu besprechen.

Weder mit Sissy noch mit Annie noch mit irgendeinem von uns.

Rufen Sie hier nie wieder an. Kapiert?

Daddy, das Gespräch war für mich.

- Das war nur so eine Verrückte. - Nein! Du hast kein Recht...

Oh doch. Solange du hier wohnst und isst, hab ich das.

Hört auf, alle beide.

Ich weiß, was diese Verrückte will.

Ich weiß, dass du dich mit ihr hinter meinem Rücken getroffen hast.

Ich sag dir eins: Annie geht nicht mal in die Nähe von Rose Red.

- Mama? - Das entscheidet nicht sie.

Mama, hilf mir. Sag doch mal was. Nur ein einziges Mal.

Ich stelle mich nicht zwischen dich und deinen Vater. Das weißt du doch.

Mama, was ist mit Annie? Die Gatt-Schule...

Wie weltfremd bist du eigentlich? Die Gatt-Schule mit $5.000?

Professor Reardon hat mir 12 versprochen!

Spinnst du jetzt auch? Wir bräuchten 20.000. Pro Jahr.

Rose Red ist berühmt. Wenn etwas vorfällt, bringt ihr das ein Vermögen.

Ja, klar. Ich seh sie schon vor mir, im Fernsehen, bei Geraldo.

"Ich bin Annie Wheaton. Ich erzähle euch jetzt was über ein Geisterhaus."

- Hör auf! Verspotte sie nicht. - Ich will sie retten!

Vor euch beiden Verrückten. Und jetzt ist Schluss.

Das Thema ist erledigt. Ich will nichts mehr davon hören.

Hör auf, Annie! Hör auf!

Sag ihr, dass sie aufhören soll!

Was denkst du, Dad?

Was, denkst du, will Annie?

Hör auf, Annie!

George!

Sie soll aufhören! Um Himmels willen, George!

Bitte, sie soll aufhören!

- Haben Sie sich verirrt? - Nein, nur verlaufen.

- Wollen wir nicht anstoßen? - Doch, ja.

Auf Rose Red.

Rose Red.

Joyce hofft, dass noch eine weitere Person mitmacht.

6. 6 ist die Zahl.

Ein Mädchen. Ein junges Mädchen.

Und ich glaube, das Glück ist auf ihrer Seite.

Ist das etwas, was Sie sehen?

Was ist Ihre besondere Begabung, Pam?

Ich bin ein so genannter "Touch-Know".

Es funktioniert nicht immer, aber manchmal, wenn ich Dinge anfasse,

sehe ich etwas oder empfinde etwas.

Oft ist da natürlich gar nichts.

Wie ist es mit Ihnen, Vic?

2 junge Leute, Mitte 20.

Sie trägt ein blaues Kleid. Er trägt Jeans.

Er ist blond. Goldblond.

Er hat heiße Hände und fidele Finger.

Was in aller Welt soll das...?

Lass uns nach draußen gehen. Ok?

- Klar. - Ok.

- Très chic, n'est-ce pas? - Sie haben Präkognitionen!

Ich kann klar unterscheiden, wenn der Wind Richtung Nordwesten weht.

- Was ist mit Ihnen, Cathy? - Ich bin ein "Automatic Writer".

- Ein Ouija-Board. - Ja, aber die mag ich nicht.

Da kommt zu viel rein, und manchmal auch sehr Unangenehmes.

Das hier ist besser. Mal ist es präkognitiv, mal kommt's aus dem All.

Meistens ist es etwas Zwischenmenschliches.

Einer von Ihnen soll sich mal konzentrieren. Sie, Pam.

Oh, ok, mal sehen.

Es funktioniert sicher nicht.

Steve?

Was ist mit Ihnen, St...? Nick.

Er nennt sie Dee. Warum er das wohl tut?

Nick?

Ich mache von allem ein bisschen.

Manchmal habe ich Glück und es kommt was Brauchbares dabei raus.

Was ist mit unserem neuen Freund Emery? Was ist seine Spezialität?

Na, mein Freund ist er nicht.

Ich glaube, Emery ist postkognitiv. Er sieht die Vergangenheit.

Nicht gerade ein angenehmes Talent.

Trinken wir auf positive Gedanken und einen guten Willen.

Positive Gedanken, einen guten Willen.

Wer seid ihr?

Wieso seid ihr hier? Wo kommt ihr her?

Aus welcher Zeit kommt ihr?

Geht es um Rose Red?

Lest es mir von den Lippen ab.

Spart euch eure Warnungen für jemanden auf, der nicht pleite ist. Ok?

Ich erinnere mich an den Tag.

Sie war glücklich, nicht wahr?

- Das waren wir alle. - Oh Mann, sieh dir das an.

Glückliche Tage, was? Manchmal ist es besser, wenn man nicht zu viel weiß.

Daddy, es kann keiner was dafür, dass Annie so ist, wie sie ist.

Weder sie noch ich noch du.

Ja. Aber du bemühst dich so, ihr das zu geben, was du für richtig hältst,

dass du ganz vergisst, wozu sie fähig ist.

Weißt du nicht mehr, was geschah,

als sie von dem Hund gebissen wurde? Wie diese Steine vom Himmel stürzten?

Oder was mit den Rohren passierte?

Wie kannst du dich nach heute Abend noch fragen, was sie will?

Kleines, du willst Annie in ein Haus bringen, in dem es nachweislich spukt.

Das ist, als würde man mit 'nem Feuer- zeug nachsehen, wie voll der Tank ist.

Es ist die Gelegenheit für sie rauszukommen...

Und die Gelegenheit für dich von ihr loszukommen.

Ich will nur das Beste für Annie.

Ich weiß, Sissy, aber du weißt nicht, was das Beste ist.

Glaub mir.

Komm, Annie. Komm.

Schade, dass sie das nicht auch mit den anderen 40.000 machen können, was?

Heute lesen's die Leute und morgen legen sie ihr Katzenklo damit aus.

Sie werden's nicht vergessen. Manche werden das hervorholen,

wenn es wieder um Unigelder geht.

So ein Foto könnte das Aus bedeuten für Hunderte von lohnenden Kursen.

Aber was interessiert Sie das?

Haben Sie mir etwas zu sagen? Dann tun Sie's. Ich habe zu tun.

Müssen Sie Ihre Kristallkugeln polieren?

Sie haben Bollinger auf mich angesetzt, nicht wahr?

Sie haben ihm genau gesagt, was er wann ablichten soll.

Ihre Paranoia tritt zu Tage.

Das ist ja ein scheußlicher kleiner Schnitt.

Nun, ich fürchte, ich habe schlechte Nachrichten für Sie, altes Mädchen.

Ich bin nicht alt, noch nicht jedenfalls.

Und ich bin ganz sicher nicht Ihr Mädchen. Wovon reden Sie?

Der Vorstand hat gerade über das Thema Festanstellungen diskutiert.

Was? Wieso? Es gibt keine offenen Stellen bei uns. Höchstens...

Sie sind wirklich ein Arschloch.

Man beschloss, Ihnen Ihre Fest- anstellung zu entziehen. Wir haben Ihnen

aufs Band gesprochen. Haben's Ihnen die Geister nicht geflüstert?

Man ist sich einig, dass man den Albernheiten ein Ende setzen muss.

- Ich werde mich dagegen wehren. - Natürlich. Und Sie werden verlieren.

Sie werden hier nicht viel länger den Lehrstuhl für Psychologie

unsicher machen.

- Wenn ich mit Beweisen zurückkomme... - Beweise! Der Kampfschrei der Spinner

und Fanatiker seit der Steinzeit: "Die Wahrheit ist irgendwo da draußen."

Es ist traurig. Sie waren anerkannt auf dem Gebiet der Kinderpsychologie,

doch dann wurden Sie von diesem Virus infiziert!

Es ist ein legitimer Zweig der psychologischen...

Es ist Scheiße! Es ist, als würde man der Vernunft ins Gesicht spucken.

Rose Red wird das Letzte sein, was Sie als Mitglied dieser Fakultät angehen.

Sie sind ein blinder Idiot.

Was ist, wenn Sie Beweise finden?

Fotos, Tonaufnahmen von rasselnden Ketten, Telemetrie.

Was würde das nützen? Haben Sie darüber je nachgedacht?

Ich fühle mich heute großartig, Carl, trotz all Ihrer Anfeindungen.

Das hier, das ist die Welt, in der wir leben,

die wir mit unseren Sinnen erfassen. Haut, weich und rationell.

Nach dem Prinzip "Ursache und Wirkung" kann alles vorausberechnet werden.

Doch es gibt eine Welt unter dieser Welt.

Blut, unter der Haut. Arschlöcher wie Sie wollen das nicht wahrhaben.

Jene Welt ist fließend und nicht fest. Heiß, nicht nur warm.

Es ist eine Welt voller Geheimnisse.

Das mögen Sie nicht, was? Nein.

Erzählen Sie mir keinen Stuss über Unigelder.

Sie haben Angst vor dem, was unter der Haut ist.

Ich nicht. Hören Sie, was ich sage, Carl? Ich nicht.

- Wenn Sie mich mit was angesteckt... - Darauf läuft doch alles hinaus.

Sie haben Angst, sich was einzufangen. Verschwinden Sie.

Gehen Sie zur Krankenstation und lassen Sie einen AIDS-Test machen.

Ende des Semesters sind Sie erledigt.

Sie werden nicht länger unterrichten. Sie sind irre! Sie sind wahnsinnig!

Auf Wiedersehen, alter Junge.

Was starren Sie mich so an?! Sehen Sie woanders hin!

Wir haben's geschafft, was? Wir haben sie so richtig drangekriegt.

Was ist das in Ihrem Gesicht?

Das geht Sie gar nichts an.

Wir müssen eine Menge besprechen, junger Mann.

Die Sache ist noch nicht erledigt?

Das Ganze fängt gerade erst an.

Aus der Abteilung "Fragen, die man besser unbeantwortet lassen sollte":

Wenn ein Baum umstürzt und keiner es hört, macht das ein Geräusch?

Wer schneidet dem Frisör die Haare?

Wer legt der Zahnfee Geld unters Kopfkissen?

Wieso kapiert keiner, dass Clark Kent

Superman ist, der nur eine Brille trägt?

Wenn mir Rose Red nicht gehörte, würde ich dann hier mit dir im Bett liegen?

Hallo.

- Wie war dein Tag, Schatz? - Gib's mir zurück.

Wie war dein Tag? Oder soll ich mich auf die Seite drehen und klein machen?

Mir wurde mein Lehrauftrag entzogen.

Carl Miller hat es mir selbst mitgeteilt.

- Moment mal! Können die das denn? - Vielleicht. Wahrscheinlich sogar.

Bollinger stellt uns als Spinner-Familie,

und mich als Oberspinnerin dar.

Machst du dein Licht aus?

Na, das nimmst du aber relativ gelassen hin.

Ich habe von Sister gehört. Sie hat die 12.000 akzeptiert.

Wenn ich mit Beweisen aus Rose Red zurückkomme,

werden mich 50 Unis einstellen wollen.

Aber zuerst schreib ich ein Buch. Es wird sich millionenfach verkaufen.

Du hast mal gesagt:

"Das Einzige, was bei paranormalen Ereignissen sicher ist,

ist, dass nichts sicher ist."

Was ist, wenn in den 3 Tagen gar nichts passiert?

Es wird etwas passieren. Annie Wheaton garantiert mir das.

Sie ist, oh...

Sagen wir einfach, sie ist einmalig.

Rose Red ist nicht wirklich tot. Annie wird es wieder aufwecken.

Wenn du es nur noch 6 Monate stehen lassen würdest...

Nein. Im Juli wird es abgerissen. Ich kann nicht länger warten.

Ich kann nicht.

Wie kannst du es nur so sehr hassen?

- Es frisst meine Verwandtschaft auf! - Tut mir Leid.

Ist dir das bei deinen Forschungen entgangen?

Es bedeutet mir eben sehr viel.

Ja, vielleicht zu viel.

Wenn das alles vorbei ist, musst du dich mal richtig gründlich entspannen.

- Sie haben das Handy. - Ja, hier.

- Und reichlich Film. - Natürlich.

Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist.

Sie haben doch nicht etwa Angst?

Nein, natürlich nicht. Aber es ist so groß.

Was ist, wenn ich mich verlaufe?

Sie werden der wirklichen Welt 2 Wochen lang den Rücken kehren.

Das ist alles.

Wenn Sie diese Story an Land ziehen, haben Sie's geschafft.

Ich dachte, darauf seien Sie aus.

Warum kommen Sie nicht mit?

Ich habe zu tun. Ich muss meinen Lehrstuhl leiten, Prüfungen abnehmen.

Rufen Sie an, wenn Sie so weit sind, und meine Frau oder ich holen Sie ab.

Sie kann diese Reardon auch nicht ausstehen.

Wenn die mich erwischen, werden die mich zerfetzen.

Die werden Sie nicht erwischen, wenn Sie ein bisschen aufpassen.

Vermutlich nicht.

Vergessen Sie das hier nicht.

Machen Sie ein gutes "übernatürliches" Bild von denen.

- Professor, ich glaube nicht... - Halten Sie die Ohren steif!

Professor Miller.

Sie sind auf dem Weg zum Ruhm, mein Junge! Machen Sie die Bilder!

Solarium, Küche, Werkzeugschuppen,

Hintertür, Vordertür.

Oh, ich dachte, das Haus sei unbewohnt.

Sie müssen Mr. Bollinger sein. Der Reporter.

Ich bin Bollinger, aber woher wissen Sie das?

Kommen Sie herein, Sir. Sie werden erwartet.

Ma'am? Wo sind Sie?

Hier entlang, Sir.

Hallo?

Hallo?

Ma'am, ich hab Sie aus den Augen verloren.

Ma'am?

Ist hier jemand?

Ma'am?

Ach, Scheiße.

Sehr witzig, aber ich würde jetzt gern gehen, ok?

Lassen Sie mich raus!

Ich könnte Hilfe gebrauchen! Ich bin im Gewächshaus!

Lassen Sie mich raus!

Lassen Sie mich hier raus! Lassen Sie mich raus!

Ich gehe. Und zwar sofort.

Reiß dich zusammen, Bollinger.

Hallo? Wer ist denn dran?

Bollinger? Bollinger, sind Sie das?

Hallo?

Die werden schon noch kommen.

Warte! Ich will dir nicht hinterherrennen, Emmy.

- Mom, ich komm schon zurecht. - Oh ja, du kommst ja immer zurecht.

Hör zu. Wenn irgendwas passiert, mit dem du nicht klarkommst,

irgendwas Außergewöhnliches, ruf mich an und ich hol dich ab.

- Mach ich. Ich muss los. - Ruf auf jeden Fall an.

- Mach ich. Die warten auf mich. - Dann lass sie warten!

Ohne dich können die doch nichts machen. Und jetzt dreh dich um.

- Mom... - Dreh dich um!

Und Finger weg von dieser Blondine. Die sieht aus wie ein Flittchen.

Und jetzt gib deiner Mama einen Kuss.

Oh, jetzt bist du voller Lippenstift. Bring das in Ordnung.

Vor uns eröffnen sich ganz neue Horizonte,

was die Psychologie des Abnormen betrifft. Wie aufregend.

Vor allem, wenn du Stuhlgang hast!

Am Tag der Abreise ins Zeltlager muss bei den Watermans was losgewesen sein.

Halten Sie die Klappe.

Sie brechen auf zum Geisterhaus, wie ich sehe?

Und Sie tragen da Lehrstuhl-Geräte im Werte von $100.000 mit sich fort.

Es wurden alle notwendigen Anträge dafür gestellt und bewilligt.

Ja, von Rogers.

Er hat mich vertreten, als ich im Urlaub war. Wie clever von Ihnen.

- Haben Sie ein Anliegen? - Ich versuche nur höflich zu sein.

- Verzeihung, aber wir haben's eilig. - Aber natürlich.

Sie müssen los. Gespenster jagen. Ist es nicht so, Mr. Rimbauer?

Mehr oder weniger.

Ja. Nun, versuchen Sie, die Ausrüstung wieder heil zurückzubringen.

Viel Glück.

"Die Geister haben alles in einer einzigen Nacht vollbracht."

Das sagt Scrooge, als er als neuer Mensch aufwacht.

Daran hat mich Miller eben erinnert. An Scrooge an Weihnachten.

Ich traue ihm nicht über den Weg.

Hallo, gehören Sie alle zur Gruppe?

Zur Rose-Red-Gruppe? Ja. Ich bin Pam Asbury.

- Das ist Cathy Kramer. - Hallo.

- Victor Kandinsky. - Vic. Einfach nur Vic.

Nick Hardaway.

Und Emery Waterman.

Und Sie sind sicher...

Oh, ich bin Sissy Wheaton. Und das ist Annie.

Ich dachte schon, wir hätten Sie verpasst. Es war ja so viel Verkehr.

- Schön, dass Sie's geschafft haben. - Sister oder lieber Rachel?

Oh, das ist mir egal.

Oh, hör auf damit, Annie. Lass das.

Mann, ist die vielleicht zurückgeblieben.

Wenn Sie Ihre Meinung über Miss Wheaton für sich behalten,

stellen wir Ihnen auch keine Fragen

über Ihre Beziehung zu Ihrer Mutter. Alles klar?

Na dann! Ich denke, wir sind so weit.

Hier ist das Handy von Carl Miller.

Hinterlassen Sie eine Nachricht.

Bollinger, Sie sollten doch das Handy immer bei sich tragen!

Na, egal. Sie sind losgefahren.

In zirka 40 Minuten werden sie da sein. Seien Sie bereit.

Und rufen Sie mich zurück.

Da ist es.

Es scheint uns anzuschauen.

Das tut es auch, Cathy.

Steve.

Mami? Wo bist du?

Mami? Ich hab Angst.

Wo bist du, Mami?

Steve.

Steve, ist alles ok?

Ja, sicher. Alles klar.

Soll ich Ihnen etwas verraten?

Ich hab so etwas noch nie gemacht und ich hab furchtbare Angst.

Haben Sie keine Angst. Halten Sie an Ihrem Glauben fest.

Zum Glück wurde der elektronische Kram bereits geliefert und installiert.

- Was ist das? - Baupläne. Sicher so hilfreich

wie eine Karte von Afrika aus dem 14. Jahrhundert. Und hier ein Seil.

Wie geht's dir, Kleines? Alles klar?

Mami, ich hab Angst.

Komm, Stevie.

Was ist? Was hören Sie da?

- Steve? - Es weiß, dass wir hier sind.

Und es will uns hier haben.

Gott steh uns bei, es will uns hier haben.

Tretet ein.

[GERMAN]

Häuser leben.

Das ist uns bekannt.

Das signalisieren uns unsere Nervenenden.

Wenn wir still sind,

wenn wir genau hinhören,

können wir die Häuser atmen hören.

Manchmal, tief in der Nacht, hören wir sie ächzen.

Es scheint, als hätten sie Alpträume.

Ein gutes Haus gibt uns Geborgenheit und Wärme.

In einem schlechten fühlen wir uns instinktiv unwohl.

Schlechte Häuser hassen unsere Wärme, unsere Menschlichkeit.

Wenn wir sagen: "Es spukt", meinen wir damit diesen blinden Hass.

Steve? Ist alles in Ordnung?

Ja.

Es hat aufgehört.

Ich hab's auch gehört. Aber es hat aufgehört.

Was haben Sie gehört?

Worte. Es war sehr undeutlich. Hat noch jemand von Ihnen...

Ich. Aber vielleicht habe ich es mir auch nur eingebildet.

- Was war es denn? - Ich bin nicht hellsichtig.

Du hast mich selbst getestet. Also gibt es kein...

Was? Was sehen Sie mich so an?

Nichts.

Pam.

Kommen Sie mal her?

Na, dann wollen wir mal anfangen.

Würden Sie...?

Na gut.

Emers, helfen Sie uns. Der Butler scheint seinen freien Tag zu haben.

- Nennen Sie mich nicht so. - Ach, kommen Sie.

Für $5.000 können Sie doch wohl ein paar Kisten tragen.

Ich werde doch nicht als Gepäckträger bezahlt.

Pam, ist alles in Ordnung?

Ich dachte, das Haus sei unbewohnt.

Sie müssen Mr. Bollinger sein. Der Reporter.

Ich bin Bollinger, aber woher wissen Sie das?

Kommen Sie herein, Sir. Sie werden erwartet.

Hier entlang.

Kommen Sie herein, Sir. Sie werden erwartet.

Hier entlang.

Wie alt waren Sie, als Sie sich da drin verirrt haben? 8? 9?

- Was? - Der Raum mit dem bunten Licht.

Der Geruch von Sägemehl.

Was ist passiert? Was haben Sie gesehen?

Was? Was hat Ihnen Angst gemacht?

Ich weiß nicht, was Sie meinen.

Du weißt es, nicht wahr?

Aber du verrätst es nicht.

Was ist?

- Es ist kalt. Kaltes Metall. - Nein, Sie haben etwas gesagt.

Da war etwas, aber jetzt ist es weg.

Es fühlte sich nicht gut an.

Hat sicher der Hausmeister vergessen, als er die Lieferanten reinließ.

- Das wird ihm fehlen. - Nach diesem Sommer nicht mehr.

Ab September wird es hier kein Tor mehr geben.

Hier ist für jeden eine Taschenlampe. Tragen Sie sie immer bei sich.

Normalerweise funktioniert der Strom.

Und wenn nicht, hilft es wohl kaum, nach dem Sicherungskasten zu suchen.

Nein. Und es hilft genauso wenig, die Stadtwerke anzurufen.

- Was ist mit Ihrer Ausrüstung? - Die verfügt über Notbatterien.

Wir sollten anfangen.

Wo ist Annie?

Sie ist wunderbar.

Freitag Nachmittag, 15:17 Uhr.

Wir erleben die 1. paranormale Aktivität:

Einen gespenstischen Luftzug.

Ich bestehe darauf, dass keiner auf eigene Faust loszieht.

Die Räumlichkeiten hier scheinen veränderlich zu sein.

Wir sollten nicht alleine schlafen. Ich tu mich mit Cathy zusammen.

Wir könnten auch zu dritt ein Zimmer teilen.

Ich halte mich an Emery. Wir plündern den Kühlschrank.

Die Schlafzimmer sind sicher. Man darf nur nicht herumwandern.

- Das werden Sie interessant finden. - Wow.

Hier könnte man ein Festessen für 100 Personen ausrichten.

- Erst müsste man hier mal räuchern. - Sie sind ja so charmant.

Hab ich vielleicht mit Ihnen geredet?

Ellen Rimbauer nannte das hier den "Gesundheitsraum".

Wir würden es als Solarium bezeichnen.

Ein gewisser George Meader, ein Saufkumpan von John Rimbauer,

kam hier kurz nach dem Ersten Weltkrieg ums Leben.

Laut der Aussage eines Arztes war er von einer Biene gestochen worden.

Er starb aufgrund einer hyper- allergischen Reaktion.

In Rose Reds Glanzzeiten hatten die Männer hier nicht viel zu lachen.

Das klingt nicht gerade ermutigend.

Kein Grund zur Sorge. Laufen Sie nur nie allein im Haus herum.

- Und nun... - He!

Was?

Was ist das?

- Gehört das auch dem Hausmeister? - Wohl kaum.

- Na, wem dann? - Drücken Sie mal die Wiederwahltaste.

Hier spricht Professor Miller, Fachbereich für Psychologie.

Hinterlassen Sie eine Nachricht. Aber denken Sie an die Worte Shakespeares:

- Wer ist dran? - Kürze ist des Witzes Seele.

Hier ist Steven Rimbauer, der Freund von Joyce Reardon.

Wir haben in Rose Red etwas gefunden, das Ihnen gehört.

Sie haben es hier sicher nicht verloren, aber ich ahne schon, wer.

Der, der den Artikel geschrieben hat. Hausfriedensbruch ist nichts Ernstes.

Anstiftung dazu auch nicht. Aber für Sie wird das Folgen haben.

Raten Sie mal, wer nächste Woche Schlagzeilen machen wird.

- Einen schönen Tag noch. - Bravo, Steve, bravo.

- Vielleicht ist es gar nicht seins. - Aber ja doch.

Ich wette, dass auch die Nummer von diesem Bollinger gespeichert ist.

Wenn der Reporter das Telefon bei sich hatte, wo ist er dann?

Vielleicht hat das Haus ihn gefressen. Ist es darauf nicht spezialisiert?

Irgendetwas, an das er nicht glaubt, hat ihn erschreckt. Er ist weggerannt.

- Aber vielleicht ist er noch hier. - Dann werden wir ihn finden.

- Kommt schon, Leute... - Wir sollten jemandem Bescheid sagen.

Wieso? Wenn er hier ist, begeht er Hausfriedensbruch. Steve hat Recht.

Wenn wir die Cops rufen, schwirrt hier ein halbes Dutzend Polizisten rum!

Die ruinieren die Schwingungen, und dann wird er gewinnen!

Dieses Miller-Schwein wird gewinnen. Das werde ich nicht zulassen!

Ok? Das wird nicht passieren. Oh nein.

Schon gut. Er wird nicht gewinnen.

Und wenn wir Bollinger finden, versohlen wir ihm den Hintern.

- Der Gedanke gefällt mir. - Ja, mir auch.

Also weiter?

Ja, weiter.

Schade, dass niemand diese Reben gepflegt hat.

Seit dem Niedergang von Omicron Oil gibt's hier schon keinen Gärtner mehr.

Wir sind hier in der Küche,

weil Joyce Ihnen von meiner Großtante April erzählen möchte.

- Fang an. - Wirklich?

Klar. Deswegen sind wir doch hier. Außerdem war das lang vor meiner Zeit.

April war 6, als sie verschwand. Ihr Bruder Adam war im Internat.

- Mit 8 war er im Internat? - Das war Rimbauers Idee.

Ellen tobte. Aber John ließ sich nicht davon abbringen.

Schon damals misstraute er Rose Red. Das hier ist der Ort,

an dem April zuletzt gesehen wurde.

Sukeena ging in die Speisekammer dort drüben,

für höchstens eine halbe Minute. Und als sie wieder rauskam...

April?

April, Schätzchen, wo bist du denn?

April?

50 Mann durchsuchten Haus und Garten. Sie fanden nichts.

Kein Härchen von ihr, nicht mal ein Fädchen ihres Kleides.

Mein Urgroßvater hielt Sukeena für schuldig. Er zeigte sie an.

Ellen protestierte aufs Heftigste, doch John hörte ihr gar nicht zu.

- Sie ist unschuldig! - Ellen, hör auf!

Bitte, John! Sukeena!

Man befragte sie 50 Stunden lang. Kein Schlaf, kein Essen,

keine Toilettenpausen, keine Gnade.

Ich weiß nichts.

Sie war einfach weg.

Ich weiß nichts.

Es gelang ihr, sie davon zu überzeugen, dass sie nichts wusste,

doch sie büßte dabei 3 Zähne ein, und man brach ihr Nase und Handgelenk.

Irgendwann durfte Ellens Dienstmädchen dann nach Hause zurückkehren.

Beziehungsweise an den einzigen Ort, wohin sie hätte zurückkehren können.

Wann gehen wir nach oben? Dort soll doch der ganze komische Kram sein.

Na, dann besser gleich als später.

Gehen wir.

Das ist mir vorhin gar nicht aufgefallen.

Mir auch nicht.

Würdest du bitte nicht vergessen, wer diese Exkursion leitet?

- Klar. - Danke.

Kommen Sie bitte her.

Knoten Sie das Seil an den Pfosten. Dann finden wir leicht wieder zurück.

Könnten wir nicht einfach die Pläne holen?

- Die sagen nicht besonders viel aus. - Es ist eine Sicherheitsmaßnahme.

Folgen Sie mir und machen Sie sich auf einige Überraschungen gefasst.

Das hier nannte Ellen den "perspektivischen Korridor".

Es war ihr 1. größerer Anbau. Er wurde nicht von einem Architekten entworfen.

Den hat sie selbst entworfen? Was für eine Leistung, Ellen.

Es war nicht sie.

Wer dann?

Sukeena.

- Ihr Dienstmädchen? - Ihre Gefährtin.

Das ist ja unglaublich, wie in einem Spiegellabyrinth.

Oh, mir dreht sich schon der Magen.

Das sind wohl Einzelteile, die perspektivisch angeordnet sind.

Es war Urgroßmamas Idee, die Türen zu verbergen.

Sie sollten nicht die Illusion zerstören.

Bollinger! Hey, Bollinger, sind Sie da drin?

Ho!

Annie, nicht!

Nein!

Seid still!

Sie wollten dieses Haus aufwecken. Das ist Ihnen anscheinend gelungen.

Tritt sie auch manchmal bestimmt auf, oder schwafelt sie immer nur so rum?

Sie spricht nicht viel, aber das, was sie sagt, meint sie ernst.

- Sieht ganz so aus. - Mitte der 60er Jahre

wurde Rose Red von einem Team von Wissenschaftlern untersucht.

Die hörten das Haus schreien.

Sie zeichneten die Schreie auf, doch die Aufnahmen waren nicht sehr gut.

- Zu welchen Schlüssen kamen sie? - Dass es rauschendes Wasser war,

vielleicht verstärkt von Rohren, die hier unterirdisch verlaufen.

Unterirdisches Wasser?

Wer mit solchen Dingen konfrontiert wird, klammert sich an Bekanntes.

In diesem Korridor ist Ellen Rimbauer zuletzt gesehen worden.

Am 15. Januar 1909 zogen sie hier ein.

Immer, wenn dieser Tag sich jährte, trug Ellen dasselbe Kleid.

Und immer gab Ellen am 15. Januar ein Fest, zu dem alle erschienen:

Politiker, Ganoven, Sportler, Stars.

Als eine Schauspielerin verschwand, hörten die Partys auf.

Erzählen Sie uns mehr von der alten Mrs. Rimbauer.

Sie verschwand am 15. Januar 1950. Sie war 70.

Ein Dienstmädchen wünschte ihr einen guten Abend,

doch sie ging an ihr vorbei, als hätte sie nichts gehört.

Und das war das letzte Mal, dass sie gesehen wurde.

Kommen Sie weiter. Es gibt noch viel zu sehen.

Das ist die Sporthalle.

Die Geräte sind veraltet.

Hier muss man auf andere Art tätig werden.

- Was...? Wie...? - Das ist die Spiegelbibliothek.

Sie ist nicht in den Hausplänen verzeichnet.

Ich war hier mal als Junge.

Sie ist nicht in den Hausplänen verzeichnet? Wie kann das sein?

Hier liegt eine Kamera.

Nicht gut. Gar nicht gut. "Eigentum von Kevin Bollinger."

- Mr. Bollinger, sind Sie hier? - Was ist passiert?

Ich wusste, dass das passieren kann. Benutzen Sie Ihre Taschenlampen.

- Wir sollten wieder nach unten gehen. - Unsinn.

Ach, du...! Sehen Sie.

Steve, aufzeichnen, aufzeichnen!

Annie.

Annie, nicht.

Annie, fass das nicht an.

Annie, nicht!

Annie, kehr heim.

Komm mit mir.

Sie soll stehen bleiben! Jemand muss sie zurückhalten!

Ist alles in Ordnung?

- Wie haben Sie denn das gemacht? - Es ist einfach passiert.

- Nehmen Sie sie. Ich will sie nicht. - Geben Sie sie mir.

Machen Sie ein paar gute übernatürliche Bilder von denen.

Was soll denn das heißen?

Das hat jemand zu Bollinger gesagt.

- Ich weiß auch, wer. - Lebt er noch? Sehen Sie das?

Als er die Kamera fallen ließ, lebte er noch. Aber jetzt? Ich weiß nicht.

Wir sollten hier raus.

Ok, gehen wir wieder nach unten. Zeit für eine Pause.

Gott sei Dank.

Warten Sie.

Das ist nicht derselbe.

- Der Korridor. - Ach, Unsinn.

Er hat Recht. Das ist nicht der Weg, den wir hergekommen sind.

- Was in aller Welt soll das? - Was geht hier vor?

Das Bauen hat wieder angefangen. Du wolltest das Haus aufwecken.

Und jetzt hast du, was du wolltest.

- Was für ein Bauen? Bauen wovon? - Ich weiß nicht.

Sie lügen.

Nein, das tu ich nicht.

Fällt es Ihnen zu schwer, sich daran zu erinnern, oder haben Sie Angst?

Es ist weg. Es hat aufgehört.

Dann sollten wir nach unten gehen, bevor es wieder anfängt.

Annie, ich brauche deine Hilfe.

Leg deine Hand da hin und drück von hier aus.

Annie, was tust du da?

- Nick. - Nicht jetzt, Joyce.

Annie!

Das war nicht witzig.

Es gibt noch einen Weg nach unten. Und da gibt's auch was zu sehen.

- Und Sie kennen den Weg wirklich? - Ja.

Oh, mein Gott.

- Das können Sie laut sagen. - Noch mehr verborgene Türen, Stevie?

Großmutter hat Tricks durchaus mehrfach angewandt. Hier verspottet sie

- die Geschäfte ihres Mannes. - Hat er das kapiert?

Das bezweifle ich. Ich kapier's ja auch nicht ganz.

Hier ist die Tür.

Drücken Sie einfach leicht dagegen.

In diesem Haus gibt es alles außer Essen.

Joyce, hier geht's lang.

Oh, natürlich. Ich erinner mich.

Besser, Emery?

Besser als nichts. Zu viel Mayo in dem Krabbensalat.

Was wollen Sie denn?

Barbusige Nymphen, die Ihnen Häppchen auf einem Silbertablett servieren?

Hören Sie auf, mich zu schikanieren.

Kennen Sie nicht den Unterschied zwischen einem Witz und Schikane?

In der Schule hab ich viel gelernt von Typen wie Ihnen beiden.

Lassen Sie's gut sein.

Emery, vielleicht kann ich Ihnen ja bald was Besseres bieten.

Erzählen Sie von der Schauspielerin, Joyce. Ich liebe Berühmtheiten.

Das da ist sie. Da hängt sie in Ellens Galerie der Berühmtheiten.

Deanna Petrie

war in den 40er Jahren ziemlich bekannt.

Hauptsächlich Musikkomödien.

Sie konnte tanzen,

ein bisschen singen,

und sie war verdammt sexy.

Sie war eine von Ellens beliebtesten Partygästen.

1946 trug sie ein Kleid, das Hedda Hopper "das Cocktailkleid" nannte.

Sie trug es, als sie verschwand.

Den Großteil des Abends verbrachte sie hier im Billardzimmer,

wo sie die Gäste unterhielt mit ihren vielen...

Talenten.

Es blieb nur ein einzelner Ohrring von ihr zurück.

Ein Dienstmädchen fand ihn, doch es hing kein Mädchen mehr dran.

Deannas Verschwinden brachte Rose Red in Verruf.

Und nun, Annie, wenn du mit Essen fertig bist,

möchte ich dir etwas zeigen.

Es ist etwas Schönes.

Es wird dir gefallen. Ganz bestimmt.

Ist schon gut.

Geh hinauf, Annie. Geh nachsehen, was du da oben findest.

- Es ist doch nicht gefährlich? - Nein, kein bisschen. Geh, Annie.

Alles ok, mein Junge?

Ja. Mir geht's gut.

Annie?

Was in aller Welt ist das?

Was auch immer es ist, es gefällt ihr.

Cathy, Sie hatten Recht. Offenbarung 12.

Oh ja.

Keiner mehr drin gewesen seit 6 Jahrhunderten.

Nicht die geringste übernatürliche Regung.

Emery, haben Sie die Absicht, sich fürs Abendessen fein zu machen?

Sagen Sie's mir. Lesen Sie meine Gedanken.

Annie, Glenn Miller.

Das Ding funktioniert nicht. Ich hab's schon ausprobiert.

Tut mir Leid, Annie.

- Joyce? - Ist schon in Ordnung.

3-mal mit allem für Reardon. Groß, dazu 2 Sechserpacks Limo.

Danke. Hab doch gesagt, dass Sie was Besseres kriegen.

Mit allem. Hervorragend.

Miss Asbury?

Darf ich?

Ok.

- Machen Sie das oft? - Sooft es geht. Wie viel macht's?

- Ein irres Haus. Spukt's hier? - Ja.

Hier spuken die Geister von Boten rum, die zu viele Fragen gestellt haben.

Das ist ja unglaublich. Was machst du da mit mir?

Sie ist wundervoll.

Man braucht keine Telemetrie-Daten, um die Zahl der Anwesenden festzustellen.

Nein, wenn es sich um Menschen handelt.

- Ich sorge mich um Mr. Bollinger. - Keine Angst. Der kommt wieder.

Ich wünschte, ich wär mir da auch so sicher. Wo ist Vic?

Na, hier. Möchte jemand tanzen?

Ich nicht. Ich bin total fertig.

Wo waren Sie denn?

Ich hatte mein Buch verlegt.

Märchenstunde. Von der Schauspielerin haben Sie uns ja schon erzählt,

erzählen Sie uns jetzt was über Mr. Posey, Rimbauers Partner.

- Sie erinnern sich an die Séance? - Die mit der Schwindlerin Cora Frye?

Ja. Das war 1914.

Der Krieg heizte unsere Wirtschaft an.

Für Omicron Oil waren das fette Jahre. Das Geld floss in Strömen herein,

und John Rimbauer hatte es satt, teilen zu müssen.

Im Oktober desselben Jahres schmiss er Douglas Posey raus.

Man erzählte sich, dass Onkel Posey Cowboys mochte.

Er mochte Kerle in Lederhosen?

- Stand er auf Lasso oder Brandeisen? - Wahrscheinlich auf beides.

Rimbauer zahlte ihn aus. Er zahlte ihm erbärmlich wenig.

Man untersagte ihm, je zurückzukommen, doch er kam zurück. Ein letztes Mal.

Das war 1915. John war in Europa und Adam und April waren daheim bei Mama.

Großvater vergaß nie, wie Posey ihm seinen Hut zuwarf.

Er wollte ihn unbedingt und er tobte, als seine Mutter ihm den Hut wegnahm.

Und er vergaß nie, wie April die Rose auffing.

Wieso hat Posey 1 Jahr damit gewartet? Und wieso hier? Weiß man das?

Ich habe darauf keine Antworten.

Nach dem Selbstmord hielten John und Ellen Adam weitgehend von hier fern.

Er war im Internat, als seine Schwester verschwand.

Er wusste, dass hier etwas nicht stimmte. Sogar damals schon.

Die männlichen Nachkommen haben sich von hier weitgehend fern gehalten.

Ich war nur ein paar Mal hier. Einmal ging ich allein los. Da war ich 8.

Dein Vater...

Er hasste dieses Haus. Er hatte Angst davor. Meine Mutter brachte mich her.

Ich hatte das bis heute vergessen. Wahrscheinlich hab ich's verdrängt.

Nick hat mich daran erinnert. Sie hatte wohl keinen Babysitter gefunden.

- Was hat sie gesucht? - Sachen. Sie war sicher betrunken.

So hab ich's in Erinnerung. Sie war damals oft betrunken.

Meine Eltern waren pleite.

Nach dem Verlust der Ölgesellschaft wurde das zur Familienkrankheit.

Pleititis.

Und während Ihre Mutter nach Schätzen suchte, haben Sie sich verlaufen.

Ja. Es war nicht schlimm, aber...

Und bevor Sie begriffen, dass Sie sich verlaufen hatten, waren Sie oben.

1 Etage über der Spiegelbibliothek. Oder waren es 3 Etagen, oder 10?

Denn wenn dieses Haus loslegt, wenn es zum Leben erwacht,

wenn es Energie zugeführt bekommt,

kann es sich so groß machen, wie es will.

Aber Sie gelangten bis nach oben,

und dort...

Oh, mein Gott!

Was ist das? Wissen Sie das?

Eine Gruppenerscheinung mit Begleit- erscheinungen wie bei einem Erdbeben.

Es ist das Haus! Es erwacht zum Leben!

Wie viele sind es? Können Sie das sagen?

Scheißding!

Ich bin mir nicht sicher, ob überhaupt jemand hier ist!

Ich weiß, das klingt verrückt, aber...

Verschwindet!

Annie, nicht anfassen.

- Geh. - Annie.

Geh nur.

Geh.

Annie, komm.

Ich würde Ihnen allen raten, heute Nacht nicht rumzulaufen.

- Du stimmst mir sicher zu, Steve. - Ja, natürlich.

Dominosteine

Wenn wir still sind,

wenn wir genau hinhören,

können wir die Häuser atmen hören.

Manchmal, tief in der Nacht,

kann man sie ächzen hören. Es scheint, als hätten sie Alpträume.

Darf ich Sie was fragen?

Natürlich, Emery.

Wollen Sie nicht mit mir zusammen schlafen?

Sehen Sie, ist das nicht Ihre Mutter?

Das ist nicht meine Mutter.

Das ist nur eine alte... Pam?

- Pam, was tun Sie da? - Lächeln. Lächeln, Emmy!

Oh Mann!

5 Riesen waren nicht genug, Ma. Definitiv nicht.

Nicht mal 20 hätten gereicht.

Wollen wir's miteinander treiben? Wir haben die ganze Nacht Zeit, Emery.

- Wir haben ewig Zeit. - Du bist nicht da. Nicht da!

Doch, das bin ich. Ich gehöre dir.

Ich bin deine Traumfrau.

Nicht da, nicht da, nicht da, nicht da.

ANNIE WHEATON IST DER SCHLÜSSEL ZU DEM GEHEIMNIS VON ROSE RED.

Lächeln!

- Wer ist da? - Cathy.

Kommen Sie, beeilen Sie sich.

Was gibt's denn?

Steve hat etwas Tolles gefunden. Es erklärt so vieles.

Was erklärt es? Wovon reden Sie?

Annie,

mach den Plattenspieler aus, Dad wird sonst sauer.

Was ist denn?

Hast du die aufgemacht?

Wenn du sie aufgemacht hast, mach sie bitte auch wieder zu.

Ich kann nicht schlafen, wenn die Schranktür offen steht.

Ich hab Angst vorm Schwarzen Mann. Du nicht?

Kein "warzer Mann".

Kein Schwarzer Mann?

"Warze Frau".

Eine Schwarze Frau?

- Gute Nacht. - Jetzt mach dich auf was gefasst!

Der Anruf kann nicht durchgestellt werden. Zahlen Sie erst Ihre Rechnung.

Kein Erfolg?

Meine Mutter wird durchdrehen. Sie ist eh immer kurz davor.

Das tut mir Leid.

Ja. Na, ich glaube, ich geh lieber, bevor sie hier auftaucht.

Ich hab allmählich genug davon, dass sie immer überall auftaucht.

Rimbauer geht mir auch auf die Nerven. Und Joyce erst.

"Zu Ihrer Linken sehen Sie die Geister von April Rimbauer und Douglas Posey.

Keine Angst, sie sind total harmlos."

Und wissen Sie was? Hinter dieser aufgesetzten Fremdenführermaske

ist sie so irre wie die Herzkönigin. "Kopf ab mit ihnen."

Und diese unheimliche Kleine mit dieser gruseligen Puppe.

Die spinnt doch auch.

Und Rimbauer ist der Klugscheißer des Tages.

Was? Ist das Ihre übliche Psychiatertour?

Reden Sie sich's von der Seele.

Eine tote Zelle. Hat Joyce es nicht so genannt?

Tot! Letzte Nacht hatte ich eine tote Schauspielerin im Bett.

- Deanna Petrie? - Nicht für lange, aber es war

eine sehr echte Erscheinung. Ich hab langsam genug von Rose Reds Tricks.

Wenn Joyce von ihren 5.000 was zurückhaben will, verklage ich sie.

Wenn meine Mutter nicht bald von mir hört, dreht sie wirklich ab.

Ich rufe nicht später noch mal an!

Guten Morgen, Annie.

Na gut.

- Guten Morgen, Steve. - Guten Morgen.

- Ist das Annie? - Ja, das ist Annie.

Möchten Sie auch Rührei? Ich würde mich freuen.

Nein, danke.

- Haben Sie Joyce gesehen? - Sie fummelt an ihren Geräten rum

und sieht sehr unausgeschlafen aus. Ich an Ihrer Stelle wäre vorsichtig.

- Sie ist schlecht gelaunt, was? - Sehr. Das Video ist verschwommen,

die Tonaufnahmen sind verzerrt, die Telemetrie-Daten unbrauchbar.

- Was ist das? - Der Weinkeller.

Ist er nicht wundervoll? Die Tür stand offen, als ich runterkam.

- Haben Sie den noch nie gesehen? - Nein.

Rose Red ist nicht nur aufgewacht,

es wird zur Schöner Wohnen- Version von Frankensteins Monster.

- Das ist doch lächerlich. - Ist es das?

Hören Sie.

- Haben Sie das schon öfter gehört? - So oft, dass es mir Sorgen macht.

Bollingers andauernde Abwesenheit macht mir auch Sorgen.

Wenn er noch hier wäre und am Leben,

- müssten wir ihm doch begegnen. - Ich weiß nicht.

Wenn wir sein Verschwinden nicht bald melden,

stehen wir dumm da, falls er irgendwo tot auftaucht oder gar nicht.

Dom Perignon, 1949. Ein sehr guter Jahrgang.

Soweit ich es beurteilen kann, sind alle Jahrgänge gut.

Was passt besser zu Rührei als Champagner?

Machen Sie ihn auf, Steve.

- Trinken Sie ein Gläschen mit? - Es ist noch ein bisschen früh.

- Prost. - Prost.

Sie wissen, dass dieses Haus von unserer Energie zehrt.

Es findet uns zwar sicher alle sehr schmackhaft,

doch seine Hauptenergiequellen sind Annie und Sie.

- Ich bin doch gar nicht hellsichtig. - Ich weiß nicht, wie es damals war,

aber heute sind Sie ein extrem starker übersinnlicher Sender,

der auf Rose Reds Wellenlänge liegt. Es hatte Sie fast und will Sie zurück.

Annie will es auch.

- Sie sind ja verrückt. - Verrückt?

Vielleicht. Aber Joyce ist noch um einiges verrückter.

Sie will unbedingt Beweise, selbst wenn jemand dabei draufgehen sollte.

- Sie irren sich. - Ach ja?

Fragen wir Mr. Bollinger, falls wir ihm wieder begegnen sollten.

- Was tun Sie da? - Hören, ob Miller ihn geschickt hat.

- Wenn ja, melde ich ihn als vermisst. - Das wird Joyce nicht gefallen.

Sie ist sowieso schon unzufrieden.

Herr Professor, was machen Sie hier?

Ich kümmere mich um meinen eigenen Kram, so wie Sie hoffentlich auch.

Wer hat diese Tür abgeschlossen?

Sie wahrscheinlich, Herr Professor. Ist schließlich Ihr Büro.

Sie haben die Nummer. Es ist ja Ihr Handy.

- Reden Sie mit ihm, wenn er anruft? - Aber gern.

Danke.

Raten Sie mal, wer nächste Woche Schlagzeilen machen wird.

Einen schönen Tag noch.

- Verdammt! - Empfangen um 8:42 Uhr.

Hier ist noch mal Steve. Ich muss mit Ihnen über Kevin Bollinger reden.

Er hat sich umgebracht. Mit seinem Blut hat er Ihren Namen geschrieben.

Joyce schlägt vor, Sie kommen her, bevor wir die Polizei rufen.

Vielleicht lässt sich der Skandal ja irgendwie vertuschen,

aber dazu müssen Sie herkommen, sobald Sie diese Nachricht erhalten.

Ende der Nachricht. Es gibt keine weiteren Nachrichten.

Einen schönen Tag noch, Professor.

Morgen, Annie.

Guten Morgen, Annie.

Guten Morgen, Annie.

Guten Morgen, Annie.

Guten "orgen".

Steve. Guten Morgen, Steve.

Guten "orgen", Steve.

Richtig.

Dann lass mal sehen.

Das ist echt gut.

Sie kann auch Löffel verbiegen, Licht anschalten und Alarmanlagen auslösen.

- Ich habe Babys. - Ja, sehr schöne Babys.

Ich habe Adam. Ich habe April.

Sie redet sonst nie mit Fremden. Ich bin beeindruckt.

Ich bin total verblüfft.

Ich habe noch nie Glenn-Miller-Musik aus einer Blume kommen hören.

Sie sind Rachel, richtig?

Ja. Die meisten Leute nennen mich Sister oder Sissy, abgekürzt.

Ich nenne Sie lieber Rachel.

Das ist eine ganz große Sache für Joyce, oder?

Ja. Weil hier all diese Leute verschwunden sind, ist Rose Red

so etwas wie ein weißer Wal auf dem Gebiet der Parapsychologie.

Jetzt, wo Miller ihr den Lehrauftrag entzogen hat, ist es noch wichtiger.

Wenn Joyce paranormale Aktivitäten nachweisen kann, ist es gut, sonst...

Ich wusste nicht, dass sie in so großer Verlegenheit ist.

Sie zahlt mir viel Geld. Annie, besser gesagt.

- Ich frage mich, ob sie es hat. - Das frage ich mich auch.

Sie wissen das auch nicht? Ich dachte, Sie beide stünden sich sehr nahe.

Einerseits ja, andererseits sprechen wir nicht mal dieselbe Sprache.

Erzählen Sie mir von ihr.

Sie ist 15. Sie ist autistisch.

Sie liebt "A Summer Place". Sie liebt Bigbands.

Außerdem hat sie telepathische und psychokinetische Fähigkeiten.

Aber das sind wohl die unwichtigsten Aspekte von ihr.

- Darf ich Ihnen etwas zeigen? - Klar.

In diesem Teil des Raumes war gestern noch alles abgestorben.

Wir alle spüren, dass das Haus wieder zum Leben erwacht.

Vielleicht, aber das hier hat nicht das Haus verursacht, sondern Annie.

Das ist die andere Seite von ihr. Sie kann nicht nur

Rohrleitungen einfrieren oder Steine regnen lassen.

Wenn ich sie ansehe, sehe ich keine Zerstörung. Ich sehe Rosen.

Mit 5 wurde Annie von einem Hund gebissen.

Annie, verjag ihn!

Annie, er soll aufhören!

Oh, Annie, verjag ihn!

Was ist passiert? Oh, mein Gott.

Ihr Hund hat meine Schwester gebissen!

Oh, mein Gott. Buddy, ab ins Haus!

Das tut mir furchtbar Leid. Er hat noch nie jemanden gebissen.

Es wird alles wieder gut. Es wird wieder gut.

Sister, sieh dir das an.

Sister, ich habe Baby.

Hey. Fahrt schon weiter.

Steine aus dem Nichts waren auf das Haus gestürzt. Sonst nirgendwohin.

Der Hund, der sie gebissen hatte, war eingeschläfert worden, aber Annie...

Annie hat das nicht begriffen.

- Hör auf! - Antworte! Bist du stolz darauf?

- Hör auf! - Nein, ich hör nicht auf!

Wie konntest du nur so blöd sein?

Wie konnte ein Reporter Annies Bilder in die Finger kriegen?

Annie kam dazu, als ich mich mit meinem Vater stritt, und...

Na ja,

man könnte sagen, dass sie auf ihre Art dagegen protestiert hat.

Sie hat alles Wasser im Haus gefrieren lassen.

Sie hat enorme telekinetische Fähigkeiten. Und nur darum

geht es Joyce.

- Joyce ist... - Nein!

Nein. Ich... Danke.

Ich versteh schon. Ich denke...

Ich glaube, sogar Annie versteht auf ihre Art, warum wir hier sind.

Aber für mich,

für mich zählt nur, dass Annie,

wenn man ihr Liebe gibt, diese Liebe erwidert.

Es muss doch für die Annies dieser Welt auf dieser Welt einen Platz geben.

Das wäre schön, aber das Leben ist eben nicht immer fair.

Ich weiß.

Das Lamm wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers.

Wir sollen von der Traube trinken

und nicht vom Korn.

Vielleicht später.

Wirklich nicht?

Könnten wir nicht...?

Was sie wohl denkt? Haben Sie davon eine Vorstellung?

Nicht im Geringsten.

Miss Asbury, Sie sehen heute Morgen wundervoll aus.

Hätte ich das geahnt, hätte ich mich entsprechend gekleidet.

Was ist denn, Kleines?

- Miss Asbury? Pam? - Es ist nicht mehr weit.

Wer sind Sie?

- Dasselbe könnte ich Sie fragen. - Patricia Waterman, Emerys Mutter.

Professor Carl Miller.

Sehr erfreut. Gehen Sie da rein?

- Ich fürchte ja. - Gut. Ich will meinen Jungen holen.

Machen Sie das Tor auf, ja?

Na los! Drücken Sie fest dagegen!

- Was haben Sie denn gefunden? - Etwas, was eine Menge erklärt.

- Wir sollten es den anderen sagen. - Das werden wir.

Ich wollte es Ihnen zuerst zeigen.

Blöde Ziege!

Em? Emery!

Was ist bloß mit Ihnen? Sehen Sie, was Sie angerichtet haben!

Emery! Komm zurück!

Emery!

He, Sie! Geben Sie mir Ihre Versicherungsdaten!

Wo sind Sie?

Emers!

Emery!

Nicht da, nicht da, nicht da.

Emery!

Emery!

Emery, was ist denn?

Bleib stehen! Ich will dir doch nur helfen.

Pam?

Pam?

He, Sie!

Wo sind Sie?

Pam?

Hab keine Angst, halt an deinem Glauben fest.

Hab keine Angst, halt an deinem Glauben fest.

Emery! Emery!

Oh, mein Gott. Sie ist es wirklich.

He, Sie! Wo sind Sie?

Emery!

Emers!

Bist du das?

Emery!

Halt an deinem Glauben fest.

Ich glaube das nicht.

Ich glaube das nicht.

Ich glaube das nicht.

Nein!

- Emery! - Hilfe, Mami, ich hab solche Angst.

- Emers. - Hilf mir, Mami!

Mrs. Waterman?

Wo sind Sie?

Ich brauche Hilfe! Sie lebt.

Nicht da. Nicht da. Nicht da.

Ich will das nicht! Öffnen Sie das Fenster und lassen Sie mich rein!

Emery!

Ich kriege einen Herzinfarkt!

- Rufen Sie den Notarzt. - Nicht um alles in der Welt.

Nicht da. Nicht da. Nicht da.

Emery. Sehen Sie mich an. Bitte! Sehen Sie mich an!

Um Himmels willen, machen Sie das Fenster auf!

Nicht da. Mama nicht. Vic nicht. Die Schauspielerin nicht. Keiner da.

Nicht da. Nicht da.

In meinem Haar, falsch oder wahr. Kommt mir nicht zu nah. Keiner da.

Es ist offenbar. Keiner da. In meinem Haar, falsch oder wahr.

- Kommt mir nicht zu nah. Keiner da! - Was geht hier vor?

- Keiner da. Falsch oder wahr! - Vic!

Er hat Sie um Hilfe gebeten und Sie haben sie ihm verweigert.

Was zum Teufel ist hier los?

Sir? Verzeihen Sie, Sir.

- Ja? - Wollen Sie zu Mr. Bollinger?

- Ist er denn hier? - Oh ja.

Er wartet im Solarium auf Sie, Sir.

Das heißt, falls Sie Professor Miller sind.

- Es geht ihm gut? Er ist nicht... - Ich glaube, er möchte nach Hause,

aber ansonsten scheint es ihm gut zu gehen.

Dieser Rimbauer.

Was ist hier bloß los?

Das kann ich Ihnen nicht sagen, Sir.

Miss Reardons Gruppe scheint recht ungestüm zu sein.

Ach ja?

Bringen Sie mich zu Bollinger.

Sofort, Sir.

Wie bin ich denn hier heraufgekommen?

Ma'am, würden Sie bitte etwas langsamer gehen?

Wo gehen Sie denn hin?

Hallo?

Ma'am?

Wo sind Sie?

Was zum Teufel...?

[GERMAN]

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