All language subtitles for Griselda - F2 Reiche weiße Leute (Netflix)

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Original subtitles

Also, Dario, hast du was gefunden?

Nicht viel.

Wissen Sie, warum sie Alberto erschoss?

Bestimmt wegen dem, wozu er sie gezwungen hat.

Sie war sehr stolz,

aber du weißt nicht, wie sie beim Vögeln gestöhnt hat.

Ich ließ sie alles machen,

und es gefiel ihr.

Einmal 'ne Nutte, immer 'ne Nutte.

Sie war 'ne Prostituierte?

Natürlich war sie das.

Wissen Sie, wo?

Bei Emilio. Vielleicht weiß er was.

Mal sehen.

Finde die Schlampe, Dario, damit ich sie töten kann.

Hast du gehört?

Ich werde sie finden.

Willkommen in Miami.

-Danke. -Willkommen.

Schön, hier zu sein.

Kommt, wir sind endlich da.

Isa.

Schön, dass du da bist.

Ich fasse es nicht. Schau dich an.

Du siehst noch jünger aus.

Und du noch schöner.

Weil die neu sind. Gefallen sie dir?

Geldmacher.

Und ob.

Wo ist Arturo?

Na ja… Da ist er.

Hallo!

Arturo, steig ein. Wir haben keine Zeit für deinen Blödsinn.

Ich dachte, eine Reise mit vielen Frauen würde Spaß machen, aber es war die Hölle.

Lügner. Du hast es geliebt.

Wie geht es dir, Schatz?

Jetzt besser.

-An die Arbeit? -An die Arbeit.

Macht mal etwas Platz.

Warum springen, wenn es Stufen gibt?

Du schaffst das locker.

-Ihr seid fast hingefallen. -Hab keine Angst.

Nein, ich springe nicht.

-Zwei… -Nein.

Ich springe nicht. Da sind Stufen, warum also?

Arturo!

Hey, Arturo!

-Wie geht es euch? -Gut.

Habt ihr euch um eure Mama gekümmert?

Natürlich.

Wie geht's?

Gut. Wie geht's Alberto?

Nun…

Er ist doch verreist, nachdem wir nach Miami kamen.

Hallo.

Wer sind die, Mama?

Starrt nicht so, es sind Freundinnen von zu Hause.

Und hört auf, Ozzy einzureden, er soll über die Stufen springen.

Was für ein hässlicher Pool.

Kein Wasser, na toll.

Nein.

Ich dachte, die Staaten wären nobel.

Zumindest liegt es am Strand.

Es ist sauheiß hier draußen.

Oder?

Bekommen wir ein Bier oder irgendwas?

Ich hole kein Bier. Ich bin Señora Blancos Pistolero.

Ich hoffe, du bist Linkshänder.

Die Nächste.

Hallo.

Wie geht's?

Gut.

Verzeihung.

Nur zu.

Ja.

Da, bitte, Boss.

Danke.

Gut gemacht.

Danke. Ist zigmal besser, als Schwänze zu lutschen.

Wie wahr.

-Dein Schlüssel. -Danke.

Was für ein wunderschöner Armreif, Boss.

Du bist auch wunderschön.

Mach keinen Ärger.

Nein, keine Sorge.

Du wirst bezahlt, wenn ich bezahlt werde.

Schau ihn dir an!

Haltet sie von den Jungs fern.

Die Jungs könnten was lernen…

Hallo.

Wie heißt du?

Ich heiße Carla.

Hier entlang.

Dafür kam ich her.

Miami ist eine große Südstaaten-Stadt, die heruntergekommen ist.

Früher gab es Sinatra,

pinke Cadillacs,

Titten am Strand.

Jetzt sind es nur beschissene Schnapsläden,

alte Juden auf Gartenstühlen

und jede Menge Gangster aus Südamerika.

Aber wir stellen uns dieser braunen Welle der Gewalt, Rosa.

Weshalb du ehrlich zu mir sein musst.

Sag die Wahrheit.

Er sagt, er freut sich, dass Sie helfen.

Es ist wichtig, dass sich Zeugen melden.

Jede Information kann uns helfen, das Verbrechen aufzuklären.

Ich hab nichts gesehen.

Sie sagt, sie hat nichts gesehen.

Natürlich nicht.

Ok, du bist 'ne Bedienung

im Restaurant El Floridita,

stimmt das, Rosa?

Sie arbeiten als Bedienung im Restaurant El Floridita, korrekt?

-Ja. -Sie sagt "Ja".

Ja, hab ich kapiert.

Und du bist der Meinung, dass im Hinterzimmer

Drogendeals gemacht wurden.

Sind Sie der Meinung, dass im Hinterzimmer Drogendeals gemacht wurden?

Da hinten geschah vieles.

Da hinten geschah vieles.

Wen hast du am Tag der Morde ins Zimmer gehen sehen?

Wen sahen Sie am Tag der Morde ins Zimmer gehen?

Da war eine Frau.

Was?

Was war das? Was?

Sie sagte, da war eine Frau.

Mit Männern?

-Mit Männern? -Ja, mit zwei Männern.

Ja, mit zwei.

Also eine Freundin?

Hoffen wir, dass du keine völlige Zeitverschwendung bist, Rosa.

Kommen dir welche dieser muchachos bekannt vor, mamacita?

War nicht so schlimm, oder?

Nein.

Wem mach ich was vor, er ist ein Arsch.

Keine Sorge, ich bin die Einzige, die Spanisch spricht.

Aber Sie sind Polizistin…

Aber kein Kommissar wie er.

Ich bin "Informationsanalytikerin".

Ist das Ihr Erstes?

Nein, ich hab schon eins.

Neun.

-Ich auch. -Ach ja?

Aber mein Junge ist 12.

Und er ist nur am Essen.

Hey, Rosa.

Ich bemerkte, dass Sie zögerten, als Jensen sagte,

die Frau im Floridita wäre eine Freundin.

Sie lief nicht wie eine Freundin herum.

Ach ja?

Wie lief sie herum?

Wie ein Boss.

Zehn Kilo zu 25.000 $ pro Kilo.

Das sind 250 Riesen.

Eine Ladung jeden Monat, das macht drei Millionen im Jahr.

Stoßen wir an.

Arturo.

Ich erinnere mich, dass meiner Freundin sehr oft

gesagt wurde, sie könne das nie allein schaffen.

-Danke. -Und schau dich jetzt an.

Und auf meinen mutigen Arturo.

Ich bin dir ewig fürs Decken bei Fernando dankbar.

Und dass du mit all den Frauen geflogen bist.

Apropos Fernando,

was machen wir mit ihm, jetzt, da du nicht untertauchen willst?

Du musst vorbereitet sein.

Werde ich sein.

Er hat Dario auf dich angesetzt.

Dario.

Hast du von einer gehört, die für dich gearbeitet hat, Griselda Blanco?

Vielleicht.

Mistkerl.

Und jetzt?

Es ist lange her.

Sie rief letzte Woche an.

Weswegen?

Keine Ahnung.

Ich hörte die Mädels reden.

Und plötzlich war ein Dutzend weg.

Ein Dutzend Mädels ging?

-Wie gesagt. -Wohin?

Ich wünschte, ich wüsste es.

Ich wünschte.

Es kostet mich ein Scheißvermögen.

Aber diese Schlampen lieben ihre Geheimnisse.

Hey, die Damen.

Willkommen im Paradies, mein König.

Kennt eine von euch Griselda Blanco?

Griselda?

Warum?

Wer fragt?

Ein alter Freund.

Ich hab sie lange nicht gesehen und wollte Verbindung aufnehmen.

Weiß hier jemand, wo sie jetzt ist?

Ein Freund.

Ich weiß nichts.

Ja.

Und du? Hast du mit ihr gearbeitet?

Mit der herrischen Zicke?

Sie ist nur neidisch. Reiner Neid.

Neidisch auf Griselda?

Wieso?

Warum?

Griselda brachte sich das Fälschen bei.

Sie arbeitete sich hier raus.

Was du nicht sagst.

Was sie nie könnte.

Ich hörte, ihr Mann hat sie gerettet.

Ihr Mann?

Hör dir den an.

Wer hat das gesagt?

Hat das ein Mann gesagt?

Das ist Blödsinn.

Griselda hat das allein gemacht.

Schön für sie.

Auch schön für mich.

Erzähl mal was von dir. Was magst du, hast du Hobbys?

Sie ist mehr mein Typ.

Wie schade. Oder?

Dir entgeht was.

Hör zu, ich brauche nur Informationen.

Du bist die Einzige hier, die Griselda nicht mochte.

Dein Boss sagt, ein paar Mädels gingen sie letzte Woche besuchen.

Weißt du, wo?

Ich mochte sie mehr als das.

Wo ging sie hin?

Sie gingen nach Miami.

Lasst das! Und macht leiser!

Ok!

Señora, sie braucht Sie.

Was gibt's?

Ich wollte sehen, wie die Wohnungssuche läuft. Hast du was?

Noch nicht.

Zu sehr mit 'nem neuen Koksdeal beschäftigt.

Das ist in dem Koffer, oder?

Du hast den Trottel im Anzug

15 Rundreisen von Medellín buchen lassen?

Carmen.

Wie blöd. Hätte wissen müssen, dass du es bist.

Und ich warte darauf,

dass du mich überzeugst, du bist raus.

Es bot sich eine Gelegenheit…

Eine so gute Gelegenheit,

dass du das Chaos vergisst, dem du gerade entkommen bist,

oder war das auch gelogen?

Es war die Wahrheit. Aber es ist die Chance für uns, das Geld…

Uns?

Ich werde weitere Tickets brauchen.

Such dir eine andere Agentur,

denn ich will da raus. Dieser Scheiß ist irre.

Wir sind abgehalfterte Ex-Frauen von Drogendealern.

Ich weiß, was ich tue.

Kauf keine Flugtickets mehr bei mir, ok?

Ich hätte dich nie an mein Geschäft ranlassen sollen.

Carmen, komm. Dein Geschäft überlebt ohne das Geld nicht.

Man wird dich fassen, Griselda, oder schlimmer,

und ich will weder das sehen noch was mit deinen Kindern passiert.

Nur zu.

Hier entlang.

Hallo.

Bitte, greift zu.

Von einem Perser in Palm Beach. Der auch hervorragendes Hasch hat.

Danke.

Das ist Arturo. Er half mir, den Stoff zu bringen.

Hallo.

-Angenehm. -Angenehm, Sir.

Also, ich hab alles. Zehn Kilo.

Die moderne Frau.

Früher verkaufte sie Make-up von Tür zu Tür, heute Koks.

Zehn Kilo zu 25 Riesen macht 250.000.

Tja, ich kaufe dein Koks nicht.

Wie bitte?

Siehst du den Kerl da?

Das ist Papo Mejia. Mein jetziger Lieferant.

Er und ich stritten uns in Bezug auf den Preis.

Du hast das geregelt?

Ja, das hat sie.

Ich sagte ihm, eine Frau bot mir was Besseres billiger an und…

Das passte ihm nicht.

-Du hast mich benutzt. -Der Markt ist frei.

So ist das, wenn du andere ausbooten willst.

Das wolltest du.

Leb wieder als Hausfrau

oder Stewardess oder was du so treibst.

Beruhend auf deinem Wort riss ich mir den Arsch auf, um das Koks herzubringen.

Wir hatten 'nen Deal.

Ich nehme es dir ab. Sagen wir 5000 pro Kilo.

Das ist nicht mal ein Viertel des Werts.

Was willst du damit machen? Einen Kuchen backen?

Scheiß auf dich und deinen Affen. Keiner von…

Wie hast du mich genannt?

Diese Schlampe kann nicht so ablästern.

Wir sollten gehen.

Ihr geht, wenn er es sagt.

Die meisten würden dein Koks nehmen und deine Leiche im Meer versenken,

aber zu deinem Glück bin ich ein Gentleman.

Ich verbiete allen Dealern in Miami, es anzufassen.

Du kommst zurück.

Hey.

Gehen wir.

Hast du ihn gehört?

Das Koks ist unverkauft wertlos.

Wir könnten auch einen Koffer voller Backpulver haben.

Das wird mir nichts nützen, wenn Dario mich findet.

Mal sehen, was passiert.

June.

Da schaut was durch.

Ernsthaft, Martin? Das soll witzig sein?

Mit Kälte meine Nippel hart werden lassen?

Zumindest werden meine noch hart.

Eine Frau?

Die Bedienung sah eine Frau,

die keine Freundin war.

Da ist ein Zigarettenstummel mit Lippenstift drauf.

Ein Zigarettenstummel?

Vom Aschenbecher am Tisch, wo die Männer die Deals machen.

Im Gegensatz zu dem von der Seite, wo die Mädels sitzen.

Unsere Zeugin mag mich, weil ich zuhöre, im Gegensatz zu Jensen.

Ja, Billy ist ein Bauerntrampel.

Aber diese Latino-Dealer…

Keine Frau macht Deals, geschweige denn schießt.

Sie kennen das aus Ihrem Land.

Vielleicht kann sie helfen, den Schützen zu finden.

Hören Sie, June, das ist Jensens Fall.

Ihr Job ist es, Informationen in Memos zu packen.

Sir, haben Sie meine Memos gelesen?

Klar.

Sie sind toll.

Hey.

Wie lange sollen wir hier rumsitzen?

Ich könnte zu Hause Geld verdienen.

Gib ihr Zeit, sie zahlt.

-Ach ja? -Ich verspreche es.

Beruhig dich.

Geduld.

Komm rein.

Die Mädels wollen ihr Geld?

Mach dir keinen Kopf.

Ok.

Ich konzentriere mich aufs Ernähren meiner Kinder und mein unverkaufbares Koks.

Verdammt, die Bettwäsche ist besser als meine.

Sie gehört mir. Ich gebe dir ein Set.

Das letzte Mal saßen wir so zwischen Freiern da.

Wir sind wieder am Anfang.

Gefickt auf die eine oder andere Art.

Weißt du, dass ich das erste Mal von Medellín weg bin?

Und ich hab nur dieses beschissene Loch gesehen.

Weißt du, wie wir uns abreagiert haben?

Wir haben uns amüsiert.

Komm, lass uns ausgehen.

Mir ist gerade nicht nach Feiern zumute.

Griselda Blanco ist am besten, wenn sie da draußen auflebt.

Nicht hier drinnen die Decke anstarrt.

Egal, wie schön die Bettwäsche ist.

Wir haben eine Menge Koks.

Warum muss ich?

Manches muss man machen, auch wenn man nicht will.

-Ich hasse es, Catcher zu sein. -Du kannst nicht hinschmeißen.

Ihr habt die Ehe geschmissen.

Wir entschieden, dass es besser so ist.

Das kommt vor.

Aber manche Dinge muss man machen, egal, was ist.

Wie meinen Job, zu dem ich wieder zurückmuss.

-Deine Waffe ist im Handschuhfach. -Weiß ich.

Ja, wie der Autoschlüssel, die Fernbedienung, die Schüssel…

Ok, verstanden, Eric.

-Tut mir leid, ein… -Langer Tag.

Ich weiß.

Klugscheißer.

Sicher, dass die leben?

Die sehen tot aus.

Du wolltest nobel.

Scheiß drauf.

Wie in den guten alten Zeiten.

Retten wir sie.

Los geht's.

Ich hab 'nen Plan.

Danke. Hier sind wir wie auf dem Präsentierteller.

Hey…

Angenommen, sie kommen an dir vorbei, Chucho.

-Was machen wir? -Wir holen mehr Kokain.

-Mehr als die zehn unverkauften Kilo? -Viel mehr.

Und wie willst du diese Riesenmenge bezahlen?

Gar nicht.

Panesso leiht sie uns.

Schatz.

Ich bezahlte Panesso für das Koks, und er war ein Riesenarsch.

-Warum sollte er es dir vorschießen? -Weil du ihn herbringst.

Und ich ihm das Potenzial meiner Idee zeige.

Und er einsteigen wollen wird. Vertrau mir.

Das ist das Land der Träume.

Ich weiß, ihr habt es beim Aussteigen aus dem Flieger gespürt.

Das Gefühl, dass es alles euch gehören kann.

Das Gefühl ist mächtiger als Liebe, Geld, alles.

Aber hier leben Leute, deren Träume schon wahr geworden sind.

Wenn dein Traum wahr wird, verlierst du etwas Kostbares.

Das Gefühl, das mit etwas Neuem einhergeht.

Etwas Unerwartetem.

Die, von denen ich rede,

sind Weiße.

Und sie sind reich.

Diese Mistkerle haben alles.

Sie sind ein riesiger unerschlossener Markt, an den noch niemand gedacht hat.

Und in diesem Koffer

haben wir die Macht, ihnen die Aufregung

in ihr langweiliges Leben zurückzubringen.

Was müssen wir tun?

Wir müssen sie probieren lassen.

Damit sie das Gefühl kennen.

Ok.

Und wie machen wir das?

Mit denen.

Ihr seid die besten Verkäuferinnen der Welt.

Ihr werdet nicht mehr im Bordell arbeiten.

Sondern für euch selbst.

Und ihr werdet 'ne Menge Geld verdienen.

Sie sollen das Kokain verkaufen?

Nein, Arturo.

Sie werden es verschenken.

…BEFINDET SICH EINE DROGENDEALERIN.

HAUSINTERNES MEMORANDUM

Hallo, June.

"Am Abend des…"

"Unter den Verdächtigen bei den Floridita-Morden

befindet sich eine Drogendealerin."

"Allein die Tatsache, dass eine Frau auf dieser Ebene agierte,

macht sie zur Person von Interesse bei unseren Bemühungen,

die Rauschgiftszene Miamis zu entwirren."

Ich ließ die Schlampe, die mich ausbooten wollte, von Horatio überwachen.

Sie hat was vor.

Sie holte 'ne Menge scharfer Bräute aus Medellín her.

Die verteilen Gratisproben

an die Reichen in Coral Gables und Kendall.

Auf den Golfplätzen, in den Tennisclubs,

selbst bei den Scheiß-Aerobic-Kursen.

Sie zeigt ihnen, wie man sich mit dem Pulver fühlt.

Sie will mit Gratisproben ihren Markt kreieren.

Die verdammte Autobahn hoch.

Sie verschwendet ihre Zeit.

Und ihr Koks.

Setz dich.

Diese Leute machen keine Geschäfte mit uns.

Oder kaufen unsere Drecksdrogen.

Die fragen sich morgens,

was sie getan haben, und gehen dann segeln.

Und das war's.

Ich hatte so eine Cousine.

Sie tauchte immer unerwartet auf.

Machte Ärger.

Sagte meiner Frau, ich ginge fremd. Und du denkst: "Was soll's?

Sie ist nur… 'ne Zicke."

Aber dann ist sie da.

Und zerstört alles.

Bist du fremdgegangen?

Unternimmst du was?

Oder nicht?

Nein.

Aber ich verbiete es dir nicht.

Gut.

German, willkommen in Miami.

Wie war dein Flug?

Verdammt lang.

Ich hoffe, es war keine Zeitverschwendung.

Ich lasse rückenbehaarte Ärsche seit zwanzig Jahren lächeln.

Der schießt den Vogel ab.

German.

Schau, wie gelangweilt sie sind.

Sie brauchen mehr als eine spießige Bar

und ein paar Oliven in ihren Drinks.

Sie brauchen, was du hast.

Koks.

Aber sie bekommen es nicht.

Weil sie Angst vor den Orten haben, wo es welches gibt.

Wir haben also einen Markt, der beliefert werden will.

Griselda, ich bin Lieferant, nicht irgendein Straßenverkäufer.

Deshalb geben wir ein gutes Team ab.

Weil ich den neuen Markt aufbauen werde.

Und ich brauche dein Koks.

Was hast du dir gedacht?

"Ich bringe den Idioten Panesso in ein schickes Hotel,

putze mich raus, schmeichle ihm,

und er gibt mir alles, was ich will." Ja?

Damals in Medellín?

Weißt du nicht mehr.

Du hast nicht mal in meine Richtung gespuckt.

Du und deine Arschloch-Freunde.

Ließt mich links liegen.

Und jetzt willst du mich ausnutzen?

Verarsch mich nicht.

German, wir sind nicht so verschieden.

Du weißt, woher ich komme.

Womit ich mich rumschlug.

Meinst du, die Bravos empfingen mich mit offenen Armen?

Klar, denn mit den Titten und dem Arsch

bist du so 'ne Art Außenseiter.

Wir haben alle unsere Stärken.

Aber es ist der Traum, warum Leute herkommen.

Ich wische mir damit den Arsch ab.

Und mit jedem, der denkt, dass er mal ganz oben landet.

Ein Haufen Idioten.

Wir werden alle irregeführt,

halten das für das Land der Möglichkeiten.

Wenn man es nicht erwartet, wird man gelinkt.

Du hast recht.

Ich wurde auch betrogen.

Aber ich lasse mir diese Gelegenheit nicht entgehen.

Überleg mal, German, was wir zusammen schaffen könnten.

Dieser Arsch, diese Titten, dein Koks.

-Von wie viel reden wir? -Von 100 kg.

Sehe ich wie ein Ochoa aus?

Du wirst nie wieder einen anderen Käufer brauchen.

So groß wird das.

Groß…

Bei allem gebürtigen Respekt, du bist 'ne Hausfrau.

So viel kannst du nicht verkaufen.

Der einarmige Idiot fährt mich zurück zum Flughafen.

German, warte.

Ich wusste, dass du mir nicht vertrauen wirst.

Ich hab was Besonderes geplant.

Bleib.

Ich brauche nur eine Nacht.

Es wird sich lohnen.

Wehe, wenn nicht.

Ich strecke meinem Sohn keine 100 kg vor.

Und ich mag den Arsch.

Mama, ich bin's.

Komm rein.

Bekomme ich Geld für Pizza?

Du weißt, sie ist da, falls etwas passiert.

Sag es deinen Brüdern nicht.

Ok.

Ich komme spät heim.

Sag deinen Brüdern, sie sollen packen.

Morgen ziehen wir um. In was Schöneres.

Geh, mein Junge.

Hey, ja.

Isa?

Wenn das mit Panesso nicht klappt?

Das wird es.

Hab Selbstvertrauen.

Entspann dich und genieß die Party.

Absolut. Danke.

Eine Freude, Geschäfte zu machen.

Wie viel bis jetzt?

Schon 3 kg verkauft.

Und, German?

Tolle Party, aber das geht nicht jede Woche.

Hier sind nicht alle reich.

Manche hier arbeiten für Reiche.

Schau ihn an, er ist Tennislehrer.

Sie ist Aerobictrainerin.

Hoteldiener.

Sie stimmten alle zu, unsere Dealer zu sein.

Du kannst weiter an die reichen weißen Ärsche verkaufen.

Griselda.

Es gibt draußen ein Problem.

Was zum Teufel? Verpisst euch!

All ihr Ärsche, geht zurück nach Coconut Grove.

Was soll der Scheiß? Die Party ist privat.

Schlampen arbeiten für Schlampen, was?

Wo ist deine großmäulige Chefin?

Ich will mit ihr diesen Love-Boat-Scheiß bereden.

Ich bin hier, Papo!

Was willst du? Du machst meinen Gästen Angst.

Ich will, dass du den Scheiß vergisst.

Eine beschissene Yacht? Ernsthaft?

Ist nicht Amilcars Revier. Ich kann machen, was ich will.

Ach ja?

Wenn einer von euch weintrinkenden Wichsern auch nur ein Gramm Koks

von der Schlampe kauft, bekommt er es mit mir zu tun, Papo Mejia.

Komm, Papo. Ist das klug?

Diese Leute zu bedrohen?

Das sind Anwälte, Bankiers.

Ich wette, Amilcar ist nicht da,

weil er bei so was Blödem nicht dabei sein will.

-Fass sie nicht an, du Wichser! -Hey!

-Vielleicht verpasse ich ihr die Nächste. -Lass sie los.

Komm schon, du Wichser.

Komm, du Wichser, erschieß mich.

Erschieß mich vor allen Leuten.

Hey!

Verpiss dich.

Wer zum Teufel bist du?

Ihr Partner.

Hey, alle zusammen! Das Arschloch will unsere Party ruinieren!

Wichser. Zieh Leine.

Leck mich!

-Verpiss dich! -Hauen wir ab.

-Geh nach Hause! -Adiós, Wichser!

Lass uns in Ruhe, Spielverderber!

Partner?

Du verärgerst die Mächtigen.

Du machst wohl was richtig.

Jeden, der dem Arsch die Stirn bietet, will ich als Partner haben.

Hundert Kilo die Woche.

Und dann…

Ist alles möglich.

Träum du weiter, ich mache weiter Koks.

Partner?

Das nächste Mal zahle ich das Doppelte.

Scheiße, dann höre ich mit Ficken für Geld auf.

Es wird traurige Kerle in Medellín geben.

Geh.

Warte.

Ich will, dass du ihn hast.

Ernsthaft?

Wunderschön.

Danke.

Das wirst du nicht bereuen.

Wir lagen genug auf dem Rücken, um zu wissen, was Leute wollen.

Gott sei Dank war es zu was nütze.

Bis in zwei Wochen, Isa.

Mit mehr Mädels und mehr Koks.

Und es gehört alles uns.

Mach's gut.

Benehmt euch daneben.

-Hallo? -Carmen, ich bin's.

Geschafft.

Wir wurden nicht verletzt oder erwischt, und wir verdienten 'ne Menge Geld.

Du reibst es mir um 5 Uhr unter die Nase?

Ich brauche mehr Tickets,

und das Geld soll nicht bei einem Fremden landen.

Weil du denen nicht vertrauen kannst.

Ich weiß, wie das läuft.

Du brauchst 'ne Quelle, die dir keinen Ärger macht.

Carmen, komm. Ich hatte 'ne tolle Nacht und will sie mit meiner Freundin teilen.

Ich helfe dir mit der Agentur, und du hilfst mir mit den Mädels.

Was ist daran falsch?

Wir verdienen das.

Ich weiß nicht.

Hör zu.

In sechs Stunden, wenn ich nüchtern bin, komme ich vorbei,

und du verkaufst mir einen Haufen Tickets.

Ok?

Ja, ok.

Hey, ihr solltet schlafen.

Hallo, Süße.

Onkel Fernando ist zu Besuch.

Genau, mein Lieber.

Ihr wart so schnell weg.

Ich konnte mich nicht verabschieden.

Komm rein.

Setz dich.

Die Jungs und ich haben Neuigkeiten ausgetauscht.

Nicht wahr?

Jetzt, da eure Mama da ist, möchte ich etwas wissen.

Welchen Grund gab sie an,

warum sie Medellín verließ?

Fernando, die Jungs sind müde…

Ich will es wissen.

Was genau hat sie gesagt?

Alberto tat ihr weh, deshalb gingen wir.

Verstehe. Das dachte ich mir.

Was sie gesagt hat, ist Quatsch.

Bitte, Fernando…

Sollten deine Söhne nicht die Wahrheit wissen?

Ich sage es ihnen.

Der wahre Grund, warum eure Drecksmama ging, ist, dass sie Alberto getötet hat.

-Was? -Du hast gesagt, er wäre verreist…

Sie killte meinen Bruder!

Was haltet ihr davon?

Was würdet ihr tun?

Würde einer von euch getötet werden,

was würden die anderen tun?

-Tu ihr bitte nicht weh… -Setz dich und sei still.

Bitte, Fernando, mach das nicht vor ihnen.

Nicht hier, mein Zimmer ist nebenan.

-In dein Zimmer? -Ja.

-Gehen wir. -Lauf los.

Bleib da.

Nein.

Nur dich zu killen ist besser, als dich zu vögeln.

Er war ein Monster, er schlug mich!

Du hast ihn kaltblütig erschossen, Fotze.

Er zwang mich zum Sex mit dir!

Du hast ihn aus Hass getötet.

Weil er dir sagte, du wärst wertlos.

Ich muss aufs Klo.

Du bleibst da.

Stirb.

Töte ihn.

Töte ihn sofort!

Alles wird gut.

Schau nach deinen Brüdern.

Danke.

Lass es. Ich hab's nicht für dich getan.

Warum denn dann?

Ich weiß es nicht.

Ich hab nie 'n Kind gekillt.

Kein einziges Mal.

Er gehört dir.

Was hast du jetzt vor?

Hilf mir beim Beseitigen…

…und dann reden wir.

Untertitel von: Robert Holzmann

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