All language subtitles for Emanuela.Dein.wilder.Erdbeermund.1976.German.DVDRip.Retail

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Original subtitles

Im Vertrag eines Schauspielers steht so einiges Kleingedrucktes.

Aber wie auch immer, ich bin Tony Randall.

Ich trete in diesem Spielfilm mit einer reizenden Darstellerin auf,

ein talentierter Star mit einer fabelhaften Figur.

Verzeihung.

Bitte sehr.

Jeder w�rde ihre Figur wohl interessanter als meine finden,

falls man sich f�r so etwas interessiert.

Wir haben noch andere hervorragende Darsteller an Bord.

Sie alle erscheinen in diesem wunderbaren Spielfilm namens...

Der Titel dieses wunderbaren Films lautet Schlagerpiraten.

Nein. Den hatten wir schon.

Naja, egal.

In dem Film geht es um Werbeagenturen und Werbespots f�rs Fernsehen,

und er hei�t "Gertrude, Crestview 5, 412..."

Ach nein. Naja...

Egal...

Also, der Film spielt in New York City im Bundesstaat New York und hei�t...

Sirene in Blond.

Aus der Eisw�rfelschale l�sst sich das Eis leicht herausdr�cken.

Egal wie viele Trinker Sie kennen, mit den handlichen Eisw�rfelschalen

haben Sie genug Eis f�r alle.

Shelton's Beer wird kristallklar gebraut, aus den tiefen Quellen der Walds�mpfe.

Mit Shelton's Beer sind Sie allen weit voraus.

Auf Shelton's Beer gibt es keine Blume, keinen Schaum, nur Bier.

G�nnen Sie sich ein volles Glas dieses stark gebrauten klaren Sumpfwassers.

Haben Sie genug von ihrem stumpfen farblosen Haar?

Dann benutzen Sie Tr�s Chic.

K�mmen Sie es einfach nach dem Trocknen in die Haare.

Sie werden den Zauber sehen, das Wunder von Tr�s Chic.

Sie werden sehen, wie Tr�s Chic Ihr Haar ver�ndert.

Sie sahen gerade, wie der Elektrorasierer Handy Dandy Dandy

den Schimmel von der Schale eines �berreifen Pfirsichs abrasierte.

Sehen Sie, was er mit meinen Stoppeln anstellt.

Nichts, rein gar nichts, stoppt den Handy Dandy Dandy.

Im Handumdrehen sind Sie glatt rasiert.

Benutzen auch Sie den Handy Dandy Dandy.

Jedes kleine Crunchy enth�lt Energie und Elan f�r Ihre heranwachsenden Kinder.

Es verschafft ihnen starke Beine,

damit sie sp�ter das lange Warten vorm Arbeitsamt aushalten.

H�ren Sie nur diese Energie. Es knuspert und knackt.

Merken Sie sich: Das sind Crunchy Crispies.

Hallo. Ich bin Jolly Jess.

M�gen Sie eigentlich N�sse?

Wenn ja, sagen Sie nicht "N�sse", sondern "Franks vakuumverpackte Erdnussbutter".

Sie schmeckt gro�artig.

Die Erdn�sse in Franks vakuumverpackter...

Wow enth�lt ungew�hnliche, exklusive, patentierte Zugaben.

Wow ist sanft zu Ihren H�nden,

etwas rau zu Ihren Fingern�geln,

aber wenn die K�che sauber ist, braucht Sie das nicht zu kratzen.

Wow! Wow ist unglaublich.

Rambunctious Rupert hat Tag und Nacht ge�ffnet und jede Menge Schn�ppchen.

Nehmen Sie ein Auto und fahren Sie los, ohne Anzahlung oder Kaution.

Lassen Sie einfach Ihre Frau bei uns.

Wenn Sie auch sechs Kinder und einen gro�en schmutzigen Mann haben,

k�nnen Sie sich vorstellen, wie wichtig die Waschmaschine Easy Clean sein kann.

Sie reinigt nicht nur dreckige Kleidung mit Leichtigkeit.

Sie ist au�erdem so sanft zur Kleidung,

dass einem jeder Waschtag in Erinnerung bleibt.

Sie werden es nie vergessen, wenn Sie die Waschmaschine Easy Clean benutzen.

Hier bin ich wieder, Rockwell P. Hunter, und das da unten ist die Madison Avenue.

Das ist meine Stra�e, meine Stra�e voller grauer Anzugtr�ume.

Ich arbeite auf der Madison Avenue in einer Werbeagentur,

in den B�ros von La Salle Jr., Raskin, Pooley & Crocket.

Wir nennen sie auch LSJ, R, P & C.

Ich bin Autor von Fernsehwerbespots.

Das hier ist mein B�ro und das ist ein Foto meiner Nichte, April Hunter.

April ist Teenager und wohnt bei mir.

Das ist meine Sekret�rin, Jenny Wells.

Jenny ist kein Teenager. Sie zieht zu mir, wenn ich genug Geld habe.

Jenny und ich verliebten uns letztes Jahr,

als wir eigentlich �berstunden machen sollten.

Das ist mein Vorgesetzter, Henry Rufus, zweiter Direktor von LSJ, R, P & C,

der die Lippenstiftfirma Stay-Put betreut, unseren wichtigsten Kunden.

Rufe ist sehr erfolgreich. Er hat den Schl�ssel zur Toilette der Manager.

Aber am erfolgreichsten von allen ist Junior, Mr. La Salle Junior.

Er ist der Chef von La Salle Jr., Raskin, Pooley & Crocket.

Er hat seine eigene Toilette. Er wurde im Fortune und im New Yorker portr�tiert,

war auf dem Titelbild von Time und ist mit Elsa Maxwell befreundet.

Guten Morgen, Mr. La Salle.

Ja, Mr. Rufus. Er kommt gleich.

Hi, Gladys. Mr. Rufus wollte mich sehen.

Gehen Sie rein. Aber Vorsicht. Er hat sicher schon vier Beruhigungstabletten geschluckt.

Hi, Rufe.

Das d�rfte der f�nfte Tranquilizer sein.

Sagte Gladys dir auch, ich w�rde mein Essen trinken?

Sie vergisst, dass ich die Cocktailoliven esse.

Sie haben viele N�hrstoffe.

Gladys redet zu viel.

Ich sollte sie feuern, aber sie wei� zu viel,

seit ich mich bei der Feier betrunken neben ihrer IBM-Maschine an sie rangemacht habe.

Ich glaube, dir gef�llt mein neuer Zeichentrick-Werbespot.

Drei H�hner singen darin "Old MacDonald had a Farm".

Ich sing es mal vor...

Nein. Das war "Yankee Doodle".

Stell dir vor, dass es drei H�hner singen, Rufe.

Werbespots zu singen ist out, Rocky Boy.

Jingles werden zwar zu Hits, aber das Produkt verkauft sich nicht.

- Rocky, es gibt schlechte Neuigkeiten. - Schlechte Neuigkeiten?

Es geht uns beide an. Setz dich lieber.

Ich kann einiges vertragen.

Ich ebenfalls.

Das ist purer Gin.

Also...

Stay-Put scheint aussteigen zu wollen.

Wir k�nnen wohl bald einpacken.

Es sieht d�ster aus f�r uns beide.

Tja, so ist das im Leben.

Oh nein.

Ich hatte bald mit einer Gehaltserh�hung gerechnet.

Bedien dich.

Die Tranquilizer gehen aufs Haus.

Was ist los, Rocky Boy?

Hast du nichts gespart?

Nein, keinen Penny. Einen Teenager aufzuziehen kostet viel Geld.

Ich wei�.

Meine Evelyn war ein normaler Teenager bis zu ihrem Nervenzusammenbruch.

Wegen Rock 'n' Roll muss sie jetzt drei Mal pro Woche zum Psychiater.

Nach den Rechnungen zu urteilen baut er wohl f�r Freud ein Denkmal.

Aber so ist das Leben.

Keine Sorge, wir finden eine neue Stelle. Ich zumindest. Ich hab ja kein Talent.

F�r dich wird es schwerer. Vielleicht kriegst du die alte Stelle zur�ck.

F�r das Fan- Magazin?

Du hast f�r sie gute Schreibarbeit geleistet.

Ich hab doch meistens nur die Nachrichtenrubrik bearbeitet.

Der einzige gro�e Star, den ich je interviewt habe, war

Bobo Brannigansky, der TV-Urwaldmensch.

Der Artikel war nicht schlecht.

Ich nannte ihn "Wie Bobo die Dschungelf�ule �berlebte".

- Er kam sehr gut an. - Ja, du kannst schreiben.

Du k�nntest Fernsehdrehb�cher schreiben

und deine kurzen Witze auf Spielfilml�nge ausweiten.

Ich habe eine Besprechung. Rocky, halte das blo� geheim.

Junior wollte nichts sagen, aber ich musste dich vor der K�ndigung warnen.

Vielen Dank, Rufe.

- Ich bin in Juniors B�ro. - Ja, Schatz... Sir.

Wir m�ssen uns etwas �berlegen. Sag mir sofort, wenn dir etwas einf�llt.

Wir treffen den Kunden noch mal.

- Gibt es doch noch Hoffnung? - Ich habe einige Ideen.

Mit der richtige Idee k�nnten wir dein Problem l�sen.

Du k�nntest bef�rdert werden.

Entschuldige mich.

Bis n�chste Woche verabschieden wir uns von Bobo Brannigansky,

dem freundlichen Urwaldmensch und Star der ersten Affenserie f�r Erwachsene.

Pr�sentiert von Flake-Off, dem hautfreundlichen Peeling.

Jetzt zu den Nachrichten.

Wir werfen einen Blick auf Hollywood, wo Filmfans

die letzten Schritte von Rita Marlowe gespannt verfolgten.

Die Abreise der Kinog�ttin aus der Kinohauptstadt ist geheimnisumwoben.

Geheimnisumwoben? Meine Sekret�rin und ich wollen in New York etwas Ruhe haben.

- "Ruhe", stimmt das? - Ja. Du m�chtest allein sein.

- Ruhe klingt so schmutzig. - Das ist es aber nicht.

Ich will nur allein sein.

Was ist daran geheimnisumwoben? Ich bin eine ganz normale Amerikanerin.

Endlich hast du die Gelegenheit, dir bei Junior Respekt zu verschaffen.

Ich h�tte auch mal gerne eine tolle Idee.

Dann w�rde ich ihn auch so sp�ttisch angrinsen.

- Komm schon. - Ich werde nie Erfolg haben.

Auch wenn dir nichts einf�llt, f�r mich bist du immer ein gro�er Erfolg.

Wirklich?

Schatz, bitte. April k�nnte uns hier sehen.

Nicht schlimm. Bald wirst du ihre Tante sein.

Du behandelst mich nicht wie eine Tante.

Ich f�hle mich auch nicht wie ein Onkel.

Na gut, aber Vorsicht. Flure werden von meiner Versicherung nicht �bernommen.

MIT DEM NEON-LIPPENSTIFT FINDET ER SIE IM DUNKELN

FRAUEN - SPAREN SIE STROM

Ich kann es nicht. Ich dreh bald durch.

WILLKOMMEN RITA MARLOWE

DER RITA-MARLOWE-FANCLUB DER EAST 73RD STREET

Wie ich all diese kleinen qualmenden Autos aus Hollywood vermisse,

deren sch�ner Smog die Unf�lle auf der Autobahn verdeckt.

Vi, ich musste einfach weg.

Ruhe h�ttest du auch im leeren Swimmingpool gefunden.

Wieso New York?

Ich will eine Produktionsfirma gr�nden.

- Soll ich das glauben? - Na gut. Ich wollte weg von Bobo.

Er h�tte mich nicht verlassen d�rfen.

Bobo hat dich nicht verlassen.

Er wollte nur telefonieren und fand betrunken nicht zur�ck.

Er war nicht zu betrunken,

um mit einer anderen Blondine ins Ciro's zu kommen.

Bobo war nichts, bevor er mich traf, ein Traubenpfl�cker aus Cucamonga.

Sogar seine F��e waren blau.

Du dachtest, er z�ge nie seine Socken aus.

Ich habe ihn den richtigen Leuten vorgestellt und Partys f�r ihn gegeben.

- Wegen mir wurde er ein gro�er Star. - Soll das jeder mitkriegen?

Du bist Hollywoods Femme fatale. Dich l�sst kein Mann sitzen.

Oh, wir sind da.

WILLKOMMEN RITA MARLOWE

Das Fr�hst�ck ist fertig, S��e.

April.

April, h�rst du mich?

Und jetzt begeben wir uns exklusiv zum Idlewild Flughafen.

April, wo bist du?

Hier bin ich. Hier.

- Wo? - Hier unten, Miss Marlowe.

April Hunter, Pr�sidentin des Fanclubs der East 73rd Street.

- Darf ich ein Autogramm haben? - Was ist mit Ihrer Aff�re mit Bobo?

All meine Liebhaber sind nur gute Freunde.

- Wo steigen Sie ab? - An einem ruhigen Ort. Sie inkorporiert sich.

Fluch nicht im Fernsehen. Es gucken Familien zu. Danke, Vorsitzende Huntley.

Hunter.

Ich habe all Ihre Filme gesehen. Und ich werde Schlagerpiraten sehen.

Eine mutige Jugendliche.

Ich h�tte gern die Nummer vom Idlewild Flughafen.

Tsch�ss, Miss Marlowe.

- Danke f�rs Autogramm. - Nichts zu danken. Tsch�ss.

Tsch�ss.

April Hunter, bitte kommen Sie zum Informationsschalter von TWA.

Ich bin April Hunter. Danke.

Onkel Rockwell? Woher wusstest du, dass ich hier bin?

Im Fernsehen? Wie sah ich aus?

Wie sechs Monate Taschengeldentzug.

Onkel, ich musste sie sehen. Wei�t du was?

Die Reporter wissen nicht, wo sie absteigt, aber sie sagte die Adresse dem Chauffeur.

Das ist mir egal. Geh zur Schule.

OK, Onkel Rockwell. Tsch�ss.

Das war Rita Marlowes Ankunft, Hollywoods Liebesg�ttin,

die Frau mit dem sinnlichen Kussmund.

Bald ist sie mit Cary Grant in Kiss Them for Me zu sehen.

Und nun zu unserer Morgensendung, gesponsert vom Leichenhaus Letzte Chance.

- Rock? - Ich bin hier, Schatz. In Aprils Zimmer.

Wie war es gestern Abend? Was tust du da?

Ich hab eine Idee, und zwar f�r Rita Marlowe.

Wieso komme ich erst jetzt darauf? Sie wirbt f�r den Stay-Put-Lippenstift.

Er wird weggehen wie warme Semmel.

Als ich die Fanrubrik schrieb, waren alle wild nach Rita Marlowe.

Sag mir, was Rita Marlowes Markenzeichen ist.

- N�chst3 Fr4g3. - Lass das.

Man kennt sie als Frau mit dem sinnlichen Kussmund. Das ist ihr Markenzeichen.

Ich mach schnell ein paar Entw�rfe. Geh schon mal vor.

Bis sp�ter.

Wie Sie wissen, war unsere Agentur Wegbereiter f�r die gesungene Werbung,

was die Musikkultur in amerikanischen Heimen bef�rderte.

Nun m�ssen wir eine neues, l�ngerfristiges Ziel ins Auge fassen.

Ich schlage vor, wir verkaufen das Unternehmen Stay-Put

und produzieren eine neue Marke mit den beliebten Aromen.

Scotch, Bourbon, Gin...

Dann hei�t es: "Stay-Put Wodka f�r die Frau, die Ihnen den Atem nimmt."

"Stay-Put Martini f�r die Aff�re nach f�nf." "Stay-Put Manischewitz..."

F�llt Ihnen nichts Besseres ein?

Etwas mit kurzfristigerem Ziel?

Ja, LS, und ob.

Wir sollten Kinder dazu bringen, Stay-Put schon fr�h zu benutzen.

Meine Herren, als Vater wei� ich aus Erfahrung, dass Teenager gerne k�ssen.

- Meine Evelyn, zum Beispiel... - Kommen Sie zur Sache, Mr. Rufus.

Ich schlage Stay-Put als Sponsor f�r einen Kusswettbewerb f�r Teenager vor.

Die Halbfinale finden im ganzen Land statt, das Finale ist dann in New York.

Es wird ein farbenfrohes Spektakel mit Musik von Lawrence Welk.

Sie k�ssen sich zum ersten Plateau vor

und kommen dann in die K�sskabine.

Mr. Rufus, sind Sie sich im Klaren, dass Mr. Ezzarus, der Vorsitzende von Stay-Put,

jeden Moment durch diese T�r kommen...

Rufe. Ich muss mit dir reden.

- Ich hab versucht, ihn aufzuhalten. - H�r zu, Rufe...

- Verlassen Sie den Raum. - Verlassen? Aber...

- Das w�re besser. - Sehen Sie mal.

- Geh lieber, Rocky. Bis sp�ter. - Mein Job steht auf dem Spiel, Rufe.

Mr. La Salle, ich habe mir gestern den Kopf zerbrochen,

damit Sie Stay-Put nicht verlieren, und ich hatte einen Geistesblitz.

- Es liegt auf der Hand, Mr. La Salle. - Stay-Put verlieren?

Wo haben Sie das geh�rt?

Meine Herren, die Besprechung wird vertagt, mit Ausnahme von Mr. Rufus.

- Sehen Sie sich das an, Mr. La Salle. - Mach nicht noch mehr �rger.

Das tue ich gar nicht. Ich will uns nur vom �rger befreien.

Ich hab mir in meiner Freizeit den Kopf zerbrochen.

Es hat Sie nichts gekostet. Zumindest k�nnten Sie...

Holen Sie sich beim Rausgehen Ihr Gehalt ab.

Kommen Sie in 15 Minuten zu mir.

Mr. La Salle, jahrelang habe ich zu Ihnen aufgeblickt und gehofft,

Sie w�rden mich bemerken. Sie waren mein Vorbild.

Aber so ein m�chtiger Mann sind Sie doch nicht.

Sie sind eher ein Pimpf als ein Mann.

Und so pimpft der Pimpf.

Tsch�ss, Junior.

Entschuldigung. Alles in Ordnung, Sir?

Es ist nichts passiert.

MIT STAY-PUT IST MEIN KUSSMUND NOCH VERF�HRERISCHER - RITA MARLOWE

Schatz, was ist passiert?

- Was ist los? - Man hat mich gefeuert.

Genau das ist los.

- Gefiel Junior die Idee nicht? - Der Pimpf hat sie nicht mal gesehen.

Der Pimpf?

Bef�rderung, Erfolg...

Ich hab es dir doch gesagt. Du verschwendest deine Zeit.

- Ich bringe es nie zu was. - Sag nicht so was.

- Doch. Siehst du diese Pfeifen? - Rauch eine und entspann dich.

Wusstest du, dass ich die Pfeifen in meiner Schublade hatte?

Ist das so wichtig?

Das werde ich dir verraten.

Ich hab diese Pfeifen gekauft, bevor ich dich kannte.

Das war, nachdem schicke Krawatten nicht mehr in waren,

aber bevor graue Anz�ge gefragt waren.

Ich dachte, mit einer Pfeife w�rde ich so erfolgreich wie Gregory Peck aussehen.

Gregory Peck? Ich verstehe nicht, was du meinst.

Wei�t du was? Du hast Recht. Die verdammte Pfeife blieb nicht mal an.

Ein Psychiater sagte mal auf einer Party,

dass ich beim Rauchen meine psychischen Spannungen zeige.

Ein Teil von mir will Erfolg und ein Teil will Misserfolg.

Ich wusste nie, ob ich ein- oder ausatmen sollte. Darum ging die Pfeife immer aus.

Er hatte Recht. Meine Pfeife blieb nicht an und jetzt bin ich raus.

Ich warte sp�ter um die Ecke auf dich.

Um die Ecke? Rock, mein Schatz, bitte...

- Trink nicht zu viel. - Nein, nicht zu viel. Gerade genug.

- Ist er wirklich hier? - Hier treffen wir uns immer.

- Er ist bestimmt schon weg. - Nein, ich kann ihn h�ren.

Meckere nicht. Er ist ein Genie. Die Akustik ist da unten bestimmt besser.

Holen wir das Genie mal da raus.

Dann mal los.

Sei leise, Genie.

Mr. Rufus sagte, du h�ttest Mr. Ezzarus, den Vorsitzenden von Stay-Put umgerannt.

Er sah deinen Entwurf und mochte die Idee mit Rita Marlowe.

Er sagte zu Junior, wenn er Rita Marlowe anheuert,

wird Stay-Put weiter bei der Agentur bleiben.

Mr. Rufus sagte, Junior habe Miss Marlowe gesucht.

Er kann sie nicht finden.

Nicht mal die Detektive k�nnen sie ausfindig machen.

Mr. Rufus sagt, wenn du sie ausfindig machst,

wirst du bef�rdert und kriegst vielleicht sogar mehr Geld.

H�rst du, Rock?

April, meine kleine Detektivin...

"Onkel Rockwell, ich bin im Kino. Dein Essen ist im Ofen. Deine April."

Iss schon mal. Ich hol die Einwilligung, falls mein Kopf mitmacht.

Was machst du hier?

H�r zu, heute Morgen hast du gesagt, du w�sstest Rita Marlowes Versteck.

- Das ist geheim. - Sag es. Ich k�nnte zweiter Direktor werden.

Zweiter Direktor? Du hast wieder getrunken. Iss etwas Popcorn, dann geht's dir besser.

Mir geht's gut. Sag mir Ritas Adresse.

Was ist mit meinem Taschengeld?

- Es wird verdoppelt. - Ich glaube, die Adresse ist...

- Na gut, verdreifacht. - Nein, nein, sie lautet bestimmt...

Komm schon, April. Nenn eine Summe.

- Sie ist in den Knickerbocker Towers. - Schurkin.

Drei T�ten Popcorn, bitte.

Wenn du deine Klappe h�ltst und mich reden l�sst, erkl�re ich es dir.

Ich wei�, dass du gerade drehst, Bobo,

aber ich musste dir sagen, dass es mir egal ist,

dass ich es genie�e, weg von dir zu sein.

Vorsicht. Nicht so fest.

Was? Du willst wissen, wer hier ist?

Nat�rlich ist es nicht Vi.

So ein Quatsch.

Warum bin ich wohl nach New York gekommen?

- Er ist w�tend. Vi, rede wie ein Mann. - Wozu?

Bobo soll denken, hier sei ein Mann.

Ich mag wie ein Mann aussehen, aber ich klinge nicht wie einer.

Er ist ein sehr einflussreicher New Yorker.

Er geht gerade v�llig darin auf, den Champagner zu �ffnen.

Vi, wenn das der Hotelpage ist, dann lass ihn rein.

Er soll mit Bobo reden.

- Wie geht's? Ich bin Rockwell Hunter. - Kommen Sie rein, Rockwell.

Ich m�chte zu Miss Marlowe.

Wir m�chten keinen zu warmen Champagner.

Jetzt hat er noch Raumtemperatur, aber die steigt gerade an,

falls du meine Anz�glichkeit verstehst.

Er? Das ist nicht mal ein Hotelpage.

Er hat zwar keine Uniform, aber nur die Stimme z�hlt. Sagen Sie was.

Miss Marlowe, ich bin Rockwell Hunter.

Sein Name klingt sehr einflussreich.

Zuf�lligerweise ist sein Name Rockwell Hunter.

Was machen Sie?

Ich arbeite f�r La Salle Jr., Raskin, Pooley & Crocket.

Die Werbeagentur?

All diese Namen - Sie klingen so einflussreich.

Er ist nur ein gro�er, einflussreicher Werbetyp, mehr nicht.

- Was tun Sie genau? - Ich schreibe Werbung f�rs Fernsehen.

Auf so einen w�rde ich mich nie einlassen, oder?

So einen hattest du noch nicht.

�berlegen Sie sich etwas Anderes.

Was? Ja, ich hab's dir gesagt, mein S��er.

Er hei�t Rock Huntley von La Salt, Ratskin, Dooley & Crumpet.

- Welche Position w�re besser? - Zweiter Direktor w�re erheblich besser.

Sagen sie nie zweiter. Damit kommen Sie im Leben nicht weit.

Sie sind einfach der erste Direktor.

Er ist nur der Direktor der Agentur, S��er.

Miss Marlowe, ich bin kein Direktor.

Ich bin nur ein Fernsehwerbetexter.

Oh, Rock Huntington.

Ich wei�, du willst mich k�ssen. Gie� uns erst den Champagner ein, Kuschelb�rchen.

Ich hei�e Hunter, nicht Huntington.

Wie soll ich mir das merken?

Ich bin ganz aufgeregt, weil Sie mich liebkosen.

- Das war es, er ist fertig. - Ich auch.

Ich komme zur�ck. Ich brauche ein Dampfbad f�r meinen verkorksten Kopf.

Nein. Gehen Sie nicht. Bleiben Sie.

Sagen Sie etwas. Er soll eine M�nnerstimme h�ren.

Na los, bitte. Ich tue Ihnen auch einen Gefallen.

Ich bin eigentlich hergekommen, um eine Einwilligung von Ihnen zu kriegen.

Werden Sie nicht unversch�mt. Einen Schriftsteller erkennt man immer.

Los. F�r eine Schauspielerin ist sie ehrlich.

Hallo, mein S��er. Hier spricht Rockwell P. Hunter, der Geliebte,

und au�erdem der Direktor von LSJ, R, P & C.

Spencer Tracy h�tte es nicht besser gesagt.

- Vielen Dank, Miss Marlowe. - Sie sind der Beste, B�rchen.

Sagen Sie mehr. Erz�hlen Sie ihm, wir arbeiten zusammen. Na los.

Das ist doch verr�ckt.

Ja, S��er.

Au�erdem bin ich noch Direktor von Rita Marlowe Productions, S��er.

Das gibt ihm den Rest. Aber ich soll in meiner Firma auch wichtig sein.

Entschuldigung. Ich habe Sie im Abspann ausgelassen,

um es in der Fachsprache zu sagen.

Ja. Ich bin der Direktor von Rita Marlowe Productions Incorporated,

aber Miss Marlowe ist die eigentliche Chefin der Firma.

Sie tun mir weh.

Das Wichtigste kommt aus Hollywood.

Es wurde berichtet, dass sich Bobo Brannigansky, der Urwaldmensch,

und die Kinog�ttin Rita Marlowe getrennt haben.

Bobo wurde in einem Urwald in Hollywood nach einem Ferngespr�ch mit Rita

von unserem Reporter Dick Whittinghill interviewt.

Hier ist Dick Whittinghill.

Wir sind hier in einem TV-Dschungel, um den Urwaldmenschen zu interviewen.

- Bobo. - Ja.

Bobo, was sagte Rita �ber ihren neuen Freund?

Also, sie nennt ihn "Kuschelb�rchen".

Mir ist das egal, aber wissen Sie,

sie h�tte sich besser in einen Adeligen, einen Herzog oder Graf verlieben sollen.

Auch ein Prinz w�r nicht so �bel gewesen.

Aber ein Reklamefritze?

Da bricht mir ja der kalte Schwei� aus.

Mein Make-up verl�uft und sogar mein Haarteil l�st sich ab.

- Sagte Rita, wer ihr Kuschelb�rchen ist? - Ja.

Er ist Direktor einer dieser Werbeagenturen,

die einen verwirrend langen Namen haben.

Sein Name ist Hunter, Rockwell Hunter.

Onkel Rockwell und Rita Marlowe?

Es muss ein anderer Rockwell Hunter sein.

Tsch�ss, Evelyn. Benimm dich gut beim Psychiater.

Daddy, im Radio sagten sie, Rita Marlowe sei in Rock Hunter verliebt.

Warte. Ich fahr mit dir mit.

Bobo zufolge ist Ritas neue Flamme der Werbemanager Rockwell Hunter,

Direktor von La Salle Jr., Raskin, Pooley & Crocket.

Ich mache mir keine Sorgen wegen Rita und Kuschelb�rchen.

Rita wird auf allen Vieren zu mir zur�ckgekrochen kommen.

Aber jetzt zur�ck zum Dreh.

Danke, Bobo Brannigansky.

Bis bald, Leute.

Auf allen Vieren? Hast du das geh�rt? Wie undankbar.

Selbst schuld. Du verdirbst alle Kerle, die du aufgabelst.

- Ich werde ihn zerm�rben. - Wo gehst du hin?

Sein Toupet wird so lose sein,

dass er nur noch Stra�entheater spielen kann.

Wo ist Kuschelb�rchen?

Onkel Rockwell schl�ft noch. Er kam wohl sp�t nach Hause.

Ich wei�.

Bald wird es Geld hageln. Dein Onkel und Rita Marlowe sind ein Paar.

- Stimmt es, was ich im Fernsehen... - Es steht fast auf jeder Titelseite.

Gestern gab sie mir ein Autogramm, heute ist sie meine Tante.

Du bist die gr��te Entdeckung seit Chlorophyll.

- Was wollen die? - Rita Marlowes neues Herzblatt sehen.

Meine Arterien platzen gleich. Sie wissen, was passiert ist.

Hallo. Ja, Miss Parsons.

Moment. Louella will alles �ber deine Hochzeitspl�ne wissen.

Ich heirate Jenny.

Miss Marlowe wei� das Datum noch nicht. Du erf�hrst es zuerst, Lolly.

Was wird Jenny denken, wenn sie diesen Unsinn liest?

Sie wird es schon verstehen. Was ist denn passiert?

Nichts. Ich sollte Ritas Mann aus dem Urwald eifers�chtig machen, sonst nichts.

Ich habe mitgespielt, um ihre Einwilligung zu kriegen.

Hallo? Hallo, Earl. Earl Wilson.

Ich frage ihn. Er will Ritas Ma�e wissen.

- Keine Ahnung. - Er wei� es nicht. Es war dunkel.

Alle klar, Earl. Das wird ihm gefallen. Er schickt ein Messband.

- Wieso bist du nicht in der Schule? - Ich putze f�r meine zuk�nftige Tante.

Das ist sie nicht. Deine zuk�nftige Tante wohnt oben.

- Onkel, k�mpf nicht gegen deine Natur an. - Mach dich vom Acker und geh zur Schule.

Selbst meine Nichte dreht durch.

- Hast du ihre Einwilligung? - Ich kriege sie noch.

Ich kam nach Hause, hatte einen Schlummertrunk und schlief ein.

Mit Rita Marlowe unterm Pantoffel?

"Unterm Pantoffel?" Hast du sie gesehen?

Lass dir den Erfolg ruhig zu Kopf steigen.

Wieso soll ich erfolgreich sein?

Nur weil ein Fernsehurwaldmensch was unter einem Plastikbaum erz�hlt?

Ich war schon immer ein Versager. Ich hab nicht mal Talent zum Pfeiferauchen.

Um Talent geht es doch gar nicht.

W�rde Talent zu Erfolg f�hren, k�nnten die Brooks Brothers zumachen

und Fernsehstudios w�rden in Superm�rkte verwandelt. Es geht um Erfolg,

um eine Welt, in der schicke Autos Bahnen und Busse ersetzen,

in der Frauen sch�n und willig sind.

Eine Welt, die voller Charme ist und f�r die wenigen da ist,

die sich Respekt verschafft und die H�rde �berwunden haben,

da sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren.

Erfolg traf sie wie ein Blitz,

von oben schoss er auf den Kopf des Gl�ckskinds, genau wie bei dir.

Da war sie, die Schauspielerin direkt aus Beverly Hills.

Und da warst du, frisch aus dem Dampfbad.

Du standest wahrhaftig auf der Schwelle des Erfolgs.

Ich schlie� mein Pl�doyer ab, gerne auch mit einem Brandy.

Was ist denn jetzt los?

Gut, dass April die Wohnung geputzt hat.

Da ist das schicke Auto, und sieht sie nicht willig aus?

Sieh dir das an.

- Ich muss hoch zu Jenny. - Sag es ihr sp�ter. Sie wird es verstehen.

Das war ihre beste Geranie.

Ich werde ihr alles erkl�ren. Was sagt Rita?

- Fernseher an. - Welcher Sender?

Egal. Das ist wie bei einer Rede des Pr�sidenten.

F�r mich und Kuschelb�rchen war es Liebe auf den ersten Blick.

Sie spinnt. Es h�tte der Hotelpage sein k�nnen.

Aber jetzt bist du es. H�r zu.

B�rchen sah mich nur an und mein Herz riss entzwei...

wie ein G�rtel, wenn man schnell rennt, aber ich trage nie einen.

Du G�rtelrei�er, du.

Sie l�gt.

Als ich sie sah, lag sie unter einer Decke.

Bobo war OK, leider roch er immer nach seinen Hauptdarstellerinnen.

Es sind Affen, muss man hinzuf�gen.

Ich interessierte mich jetzt eher f�r den intellektuellen Mann mit dem wilden Duft.

- Sie kommt hoch. - Hol dir die Einwilligung.

Hol du sie dir. Ich geh hoch zu Jenny.

"G�rtelrei�er", "Kuschelb�rchen", "wilder Duft". Sie macht mich zum Narren.

Die perfekte Qualifikation. Du wirst noch Direktor der Agentur.

Welches Kleid soll ich blo� tragen?

Onkel Rockwell, du bist sicher voll mit Biologie.

Ich bin voll mit Erde.

- Stell dir ihr Gesicht vor. - Ich stelle mir die Geranien vor.

Hol dir die Einwilligung.

Soll Junior sich die Unterschrift besorgen, wo er doch so m�chtig ist. Wieso...

Guten Morgen, LS.

Junior.

Ja, LS, er ist hier.

Mr. La Salle Junior ruft mich an?

Sag Junior, er soll sp�ter anrufen.

Ich habe zu tun.

Er wei�, dass du hier bist.

Rufus, wenn du Erfolg haben willst, dann verhalte dich entsprechend.

Erfolg, hier bin ich.

Guten Morgen, B�rchen.

Hallo, Baby.

Er hat zu tun, LS.

Und wie.

Sie tr�gt doch einen G�rtel.

Ich bin verwirrt, Miss Marlowe.

Das ist unn�tig. Es ist doch ganz einfach.

Einfach? Ich wei� nicht mal, was ich hier tue und wo wir hinfahren.

Ich sage es dir. Erstens: Du willst doch, dass ich Werbung f�r den Lippenstift mache.

Ja. Damit fing ja alles an.

Alles klar. Zweitens:

Ich dachte nicht, dass Bobo so offen zu den Reportern ist.

Er hat uns Schlagzeilen im ganzen Land verschafft. Die Werbung ist unbezahlbar.

Das Studio sagte sogar, ich solle weitermachen,

da es meinem n�chsten Film gut tut, ein russisches Drama mit zwei Br�dern.

Sie glauben, dass die Publicity gut f�r mich und meinen Film ist.

Du kriegst deine Einwilligung und alle sind gl�cklich. Einfach, nicht wahr?

- Sie unterzeichnen also die Einwilligung? - Nat�rlich, wann immer du willst.

- Ist das abgemacht? - Abgemacht.

Ich sagte doch, dass es einfach ist. Du hilfst mir und ich helfe dir.

Sie hat eingewilligt? Toll. Ich setze den Vertrag auf.

Ich wusste, du schaffst es. Ein Harvard- Absolvent versagt nie. Wie viel nimmt sie?

�ber Geld haben wir nicht gesprochen. Wir helfen uns gegenseitig aus.

Was? Nein, das hat sie nicht vor. Was denkst du denn von ihr?

Nein, Rufe. Da liegst du falsch.

Sie folgt nur dem Motto "Eine Hand w�scht die andere".

Danke, dass Sie unserer Agentur helfen.

Schon gut. Jetzt musst du nur noch ein guter Liebhaber werden.

Wie bitte?

Du musst gut aussehen, damit ich im guten Licht dastehe.

W�rde ich einen Mann ausw�hlen, der nicht toll aussieht?

Ich glaube nicht. Nicht mit Ihrer Figur, aber Sie haben es getan.

Sei nicht so bescheiden, B�rchen. Beim K�ssen hast du Talent.

Ich wei� nicht, wieso das passiert ist.

Alles ist so schnell passiert. Irgendwas hat zugeschnappt.

Irgendwas? Du hast zugeschnappt, mein B�rchen. Und ich muss es wissen.

Au�er dieser Kommunistenk�nigin hat keine Frau den M�nnern so den Verstand geraubt.

- Katharina die Gro�e? - Ja, genau die.

Sie war keine Kommunistin, sondern eine Zarin.

Egal, irgendwas stimmte nicht mit ihr.

Sie hatte keinen Regisseur, der ihre Kussszenen st�ndig wiederholen lie�.

Nach einem Arbeitstag im Studio habe ich einfach keine Puste mehr.

Ich kann mir abends nur noch meine alten Filme ansehen.

Wenn es ums K�ssen geht, wei� ich also Bescheid.

Aber so schlecht bist du gar nicht, G�rtelrei�er.

Vielen Dank, Miss Marlowe.

War es das erste Mal mit einer aus der Oberliga?

Ja, bisher hab ich mich eher in der Regionalliga rumgetrieben.

OK, wir sind da.

He, das ist ein Standesamt.

Ich wei�.

Moment mal. Hier heiratet man. Einwilligung hin oder her...

Sei doch nicht albern. Wenn man heiratet, erh�ht sich die Fanpost.

- Au�er bei Debbie und Eddie. - Ich kann nicht singen.

Schau dich blo� nicht um, alles ist voller Fotografen.

Fotografen? Wieso?

Die Presseabteilung hat sie gerufen. Alles ist geplant.

Du wirst gut aussehen in den Zeitungen.

Das ist der erste Teil von Kuschelb�rchens Aufstieg.

"KUSCHELB�RCHENS" KUSS MACHT RITA OHNM�CHTIG

"KUSCHELB�RCHENS" SUPERKUSS VERZ�GERT HOCHZEIT

RITA VERK�NDET: "KUSCHELB�RCHEN" HOLTE JACKPOT

KUSCHELB�RCHEN MUSS FRANZOSE SEIN

KONGRESS ERMITTELT GEGEN STAATSFEINDLICHEN KUSS

RUSSLAND ERFAND KUSCHELB�R

Nein, sie badet gerade. OK, Muskelmann, ich sag es ihr. Tsch�ss.

Ich muss zugeben, dass die Schlagzeilen Erfolg hatten.

Bobo sagt, es tue ihm Leid. Die Blondine ist ihm egal.

Sie war eigentlich br�nett. Wann reisen wir ab?

Gerade jetzt, bei all der Publicity?

Publicity? Die kriegst du auch in Hollywood.

Hallo, ist da jemand? Du sprichst mit Vi.

Erz�hl mir nicht, du w�rst auf Rock scharf.

Doch, ich kann es dir ansehen.

Vi, ich wei�, erst wollte ich nur Bobo eifers�chtig machen,

aber Rocky hat mich gek�sst und dann

ist etwas passiert.

Es war wie ein Stromschlag.

Ich kenne dieses Hochspannungsgef�hl, aber das ist keine Liebe.

- Aber etwas ganz �hnliches. - H�r mir zu.

Du kannst nicht bei jedem Mann gleich durchdrehen.

Erst war es ein englischer Schauspieler mit einem Monokel

und dann der Academy-Award-Gewinner, dessen Oscar du poliert hast.

Die anderen fallen mir nicht ein, und dann Bobo und Rocky.

Und das alles, weil du George Schmidlapp nicht vergessen kannst.

Du brauchst einen Psychiater oder ein Selbsthilfe-Sofa.

Erw�hne nie mehr George Schmidlapp.

Ich war lange genug still. Er hei�t George Schmidlapp.

Er verlieh dir den ersten Platz beim Miss Florida Grapefruit Contest.

Er geht dir nicht mehr aus dem Kopf.

Du l�sst dich auf Idioten ein,

die du in billige Kopien von George verwandelst.

Merkst du nicht, dass diese Liebe einzigartig war?

Du wei�t nicht, wovon du redest. Was verstehst du schon von Liebe?

Was ich von Liebe verstehe?

Vielleicht �berrascht es dich, aber ich war auch mal jung und h�bsch

und hatte das, worauf es ankommt.

Ich war blind vor Liebe.

Ich arbeitete f�r eine Stummfilm-Schauspielerin

und war verliebt in unseren Milchmann.

Jeden Morgen schlug mein Herz bis zum Hals,

wenn er zu unserer Hintert�r in Copa de Oro in Bel-Air kam.

Das Ger�usch klappender Milchflaschen und klirrender Sahnefl�schchen

war schon etwas Besonderes, aber er bemerkte mich nicht.

Er war vom Glitter geblendet.

Er hatte nur Augen f�r die Schauspielerin.

Ihr muss seine Sahne geschmeckt haben, denn sie heirateten.

Er produzierte dann all ihre Filme, bis es schlie�lich Tonfilme gab.

Ihr Englisch war schlecht, da sie aus Texas kam.

Der erste Tonfilm wurde ein Flop und er verlie� sie.

Wei�t du was?

Bis zum heutigen Tag h�re ich manchmal im Schlaf

das Ger�usch klappender und klirrender Milchflaschen.

Du siehst also, dass ich etwas von Liebe verstehe.

Nicht viel, aber ein bisschen.

Jetzt wei�t du, wieso ich Milch so hasse.

Es tut mir so Leid, Vi. Das wusste ich nicht.

Ich habe es nie jemandem erz�hlt.

Du siehst, wir sitzen beide im selben Boot.

Wir wollen beide jemanden vergessen.

Ich hab Georgie und du hast den Milchmann.

Wieso soll einem kein Mann beim Vergessen helfen?

Ich habe es mal versucht,

aber immer wenn ich Kaffeesahne sah, war ich am Boden zerst�rt.

Ich ging zum Psychiater.

Das wollte ich auch, aber in Hollywood sind zu viele Produzenten,

die nehmen einem die Termine weg.

Es klappte nicht. Der Psychiater hatte nur ein Zweiersofa.

Ich w�nsche dir viel Gl�ck, Sch�tzchen.

Vielleicht kann Rocky dich alles vergessen lassen.

Und was mich angeht, ich vergesse auf die kalorienreiche Art.

- Mr. Hunter. - Ja, Pat?

- K�nnte ich ein Autogramm haben? - Klar.

Auf meine Bluse.

- Bitte sehr. - Danke, Mr. Hunter.

Gern geschehen.

Guten Tag, Mr. Hunter.

23,

24...

Ich bin es, Rockwell.

Einen Moment.

Komm rein, Liebster.

"Liebster"?

- Ist alles in Ordnung, Jenny? - Ja, nat�rlich.

Mr. Rufus hat mir alles erkl�rt.

Es tut mir Leid, wie ich mich benommen habe.

Verstehst du, dass ich nur so Ritas Einwilligung kriegen konnte?

Nat�rlich. Als ich die Nachricht zum ersten Mal h�rte, war meine Reaktion v�llig feminin.

Ich war verletzt und eifers�chtig und wollte dich spontan zur�ckrufen.

Oh, Jenny, das w�rdest du doch nicht tun?

- Nein. Ich hab mich dagegen entschieden. - Oh, gut.

Ich kam zu der Schlussfolgerung, dass du ein attraktiver Mann bist.

Das w�rde ich nicht behaupten.

- Doch, Liebster. - Danke.

Diese Schauspielerin ist eine sehr glamour�se Frau.

Es w�re ganz nat�rlich, sie attraktiv zu finden.

Aber das tue ich nicht. Das ist alles nur Publicity.

Ich hole mir die Unterschrift f�r den Vertrag...

Die Situation hat mich zum Nachdenken gebracht

und ich w�gte meine St�rken und Schw�chen ab.

Schatz, ich mag deine St�rken und Schw�chen.

- Bitte lass mich ausreden. - Verzeihung.

Es war ein gro�er Fehler, im College nur meinen Geist zu trainieren.

Eine Frau muss f�r ihren Mann k�mpfen und auf beiden Beinen stehen.

Ich fang mal oben an. Soll ich meine Haarfarbe �ndern?

Nein. Ich mag sie so wie sie ist.

- Sie kann wie ihre werden. - Nein.

- Ich kann zu ihrer Drogerie gehen. - Lass es bitte so.

- Du sollst zufrieden sein. - Das bin ich mit dir.

Nun zu meiner Figur. Mit der kannst du nicht zufrieden sein, aber das dauert.

Aber wenn man zwei Dollar f�r einen Trauschein investiert, soll sich das lohnen.

25.

- Was machst du da? - Liegest�tzen.

- Jenny, ich liebe dich. - Du wirst mich noch mehr lieben.

Ich kann dich nicht noch mehr lieben.

Doch, du wirst mehr von mir haben.

Kuschelb�rchen ist nicht hier. Verschwindet.

- Er muss bei Rita sein. - Nein.

- Haben Sie ihn gesehen? - Nein.

- Haben Sie ihn selbst gesehen? - Er muss toll sein.

Kuschelb�rchen ist nicht hier.

Da ist Kuschelb�rchen!

- Wo ist er hin? - Wer?

- Ist Kuschelb�rchen hier? - Wir haben ihn nicht gesehen.

He, wer ist das? Da ist er. Kuschelb�rchen.

Hast du so etwas je erlebt?

Es scheint schon so lange her, aber es war erst gestern,

als ich ein normaler Kerl im grauen Billiganzug war.

Und heutzutage werde ich verfolgt.

Ein St�ck Jacke und Hemd fehlen und ein St�ck Sohle.

Das sind Sammlerst�cke.

Du lachst auch noch. Die M�dchen spinnen. Ich habe nicht mal Koteletten.

Bevor ich herkam, hat mich doch tats�chlich Bennett Cerf angerufen.

Er will ein Buch �ber mich schreiben mit dem Titel "Der Frauenmann".

Ich soll f�r einen Hersteller f�r �bergro�e Betten Werbung machen.

"Damit verliert der Schlaf das Ungewisse." Ed Murrow will mich interviewen.

Ich soll im Remake von Pulverdampf und hei�e Lieder alle Rollen spielen.

Wie soll ich Debra Paget spielen?

Diese Welt ist verr�ckt, nur weil...

Du warst zur falschen Zeit an der richtigen T�r. Setz dich.

- Du brauchst einen Drink. - Oh ja.

Vielleicht auch zwei. Was m�chtest du?

- Was Einfaches. Eine Flasche mit Strohhalm. - Du gew�hnst dich an das Ber�hmtsein.

Ich war Sekret�rin, Begleiterin, Vertraute und klaute Flaschen f�r Glamour-Stars,

seit es Nickelodeon gibt.

Ruhm ist anfangs schwer, aber du wirst ihn bald lieben

oder zum Psychiater gehen.

Wenn sie vorbei sind, wirst du die Zeiten vermissen.

Nein. Ich doch nicht.

Dies ist rein gesch�ftlich. Wo bleibt sie nur?

Sie zieht sich an. Wozu die Eile?

Ich muss nach Hause.

Eine Freundin von mir k�nnte sich zu Tode trainieren oder �berkurze Arme kriegen.

- Guten Abend, Rockwell. - Guten Abend, Miss Marlowe.

Verzeihen Sie mein Aussehen. Ich bin den M�ttern von morgen begegnet.

Oh, wie schade.

- Vi, haben wir nichts f�r B�rchen? - Nicht schlimm.

Unterschreiben Sie den Vertrag und ich verschwinde.

Bobos Anzug ist hier. Wir hatten ihn versehentlich mit eingepackt.

Oh, nein. Ich habe Bobo mal interviewt. Sein Anzug w�rde mir nicht passen.

Siehst du, du kriegst eine Erk�ltung.

Warum zieht sich unser Baby nicht in Mommys Schlafzimmer um?

Komm, Rocky.

Du machst immer denselben Fehler. Er wird gehen, wie die anderen auch.

Nein, er braucht die Einwilligung.

Geh mit Shamroy spazieren. Sieh dir eine Doppelvorstellung an.

OK, aber wir werden uns keinen von deinen Filmen ansehen.

- Miss Marlowe? - Ja, Kuschelb�rchen.

Ich warte auf dich, mein Puschelb�r.

- Wo sind Sie? - Hier dr�ben, Puschel.

- Der Anzug ist etwas gro�. - Finden Sie?

Eigentlich nur die Hose, die Schultern sind in Ordnung.

Setz dich.

Ich zeige dir, wie du dich verhalten musst.

Bobo leidet wohl an Gigantismus.

Wie soll ich mich denn verhalten?

Wir sollten romantisch sein,

wie Bill Holden und Jennifer Jones in Alle Herrlichkeit auf Erden.

Ich kenne den Film, Miss Marlowe. Ich sehe nicht so gut aus wie Bill Holden.

Aber wo hast du gelernt, deine Lippen so wunderbar einzusetzen?

Vielleicht hat man es mir vererbt. Meine Mutter ist Musikerin.

Sie spielt Tuba, Posaune, Fagott, Oboe,

Blechblas- und Holzblasinstrumente.

Damit man ein guter Liebhaber wird,

muss man mit der Hand einer Lady anfangen.

- Nimm meine Hand, B�rchen. - Erst muss ich meine finden.

Da ist sie ja.

So ist es sch�n, sehr sch�n.

Wenn die Fotografen bereit f�r das Foto sind,

k�sst du meine Hand und arbeitest dich an meinem Arm hoch.

Wie weit hoch?

So weit du kommst, Dummerchen.

Nein, B�rchen. Wenn du die Schulter erreichst, k�sst du meinen Mund.

Ich bin kein guter Liebhaber, Miss Marlowe.

Wir passen nicht gut zusammen. Sie brauchen einen gr��eren Mann.

Mein Kinn reicht Ihnen nur bis zur Schulter.

Keine Sorge. Du wirst viel gr��er werden. Ich hab heute schon ein Paar bestellt.

- Ein Paar was? - Du wirst schon sehen.

Viele Schauspieler und kleine Produzenten an der K�ste tragen sie.

Du siehst g�ttlich aus, genau wie John Wayne.

Na los, probiere sie aus. Lauf ein St�ck.

Oh, das ist prima.

Ich kriege den Dreh schon raus,

wenn ich kein Nasenbluten kriege.

Kuschelb�rchen, lauf nicht vor Mama davon.

B�rchen, wo l�ufst du hin?

Jenny, mein Schatz, was hast du getan?

Vermittlung, bitte schicken Sie Dr. Cloes in die East 74th Street.

Wie geht es ihr, Doktor?

Sie ist k�rperlich ersch�pft, Rocky. Was hat sie gemacht?

Sie hat trainiert, sie hat Liegest�tzen gemacht.

Ich hatte einige solcher F�lle. Das ist reine Zeitverschwendung.

Stimmt. Darf ich sie sehen?

Sie schl�ft. Sie k�nnen reinschauen.

- Doktor, ihre Arme... - Ihre Muskeln sind blo� angespannt.

Es ist ein Reflex, der vom vielen Sport verursacht wurde, eine Art Muskelkrampf.

Morgen wird es ihr schon besser gehen. Liegest�tzen sind Zeitverschwendung.

Eine Frau sollte lieber blo� Einkaufen gehen, verstehen Sie?

Ich glaube schon.

Also dann, auf Wiedersehen, Doktor.

Auf Wiedersehen. Sie sollten mal zum Schneider gehen.

Meine Damen und Herren, wir unterbrechen diesen Film

aus Respekt f�r die Fernsehfans unter Ihnen,

die an st�ndige Unterbrechungen durch Werbespots gew�hnt sind.

Alle Fernsehfans sollen sich wohl f�hlen

und den Nervenkitzel nicht vergessen, den man bei einem 53cm-Bildschirm versp�rt.

Ich habe selbst einen 53cm-Bildschirm und viel Spa� damit.

Fernsehen ist eine erstaunliche Erfindung.

Wo sind Sie denn?

Ach da. Hi.

Wie gesagt, der Fernseher ist eine erstaunliche Erfindung.

Man kann ohne Schuhe und mit einer Dose Bier im Sessel sitzen

und das tolle, klare Bild betrachten, das ins Haus kommt

und Ihnen und Ihrer Familie Kultur und Unterhaltung bringt.

Das Tolle ist, dass man Dinge sieht, die passieren, w�hrend man sie sieht,

wie alte Filme von vor 30 Jahren.

Es ist gro�artig.

Ich hoffe, Sie als Fernsehfans f�hlen sich angesprochen.

Sollten Radioliebhaber unter ihnen sein,

so seien Sie jetzt nicht beleidigt.

Wie Sie wissen, liebt Jenny Wells Rocky Hunter

und Rocky Hunter liebt Jenny Wells,

aber sie k�nnen sich eine Trauung nicht leisten.

Nun hat sich die unartige Rita Marlowe zwischen die nette Jenny Wells

und den s��en Rocky Hunter gestellt.

Wird Rita sich Rocky angeln?

Wird Rocky seine wahre Liebe Jenny Wells vergessen

und sich mit Rita in die Welt des Ruhmes, Reichtums und Erfolgs aufmachen?

Und wird der Erfolg Rock Hunter verderben?

Was wird geschehen?

- Ja? - Mr. Hunter m�chte Sie sehen.

Bitten Sie Mr. Hunter rein.

- Guten Morgen, Mr. La Salle. - Guten Morgen.

Es freut mich, dass Sie heute mit mir reden.

Es tut mir sehr Leid, dass ich mich so kindisch benommen habe.

- Ich m�chte mich entschuldigen, Sir. - Nicht n�tig. Ich habe es verdient.

Nein, Sie sind nur h�flich. F�r solch ein Verhalten gibt es keine Entschuldigung.

Hier ist Miss Rita Marlowes unterschriebene Einwilligung.

Sie w�rde sogar eine Fernsehsendung f�r uns machen.

Was? Wie haben Sie sie dazu gebracht, Mr. Hunter?

Ich verdanke das wohl alles meiner Mutter, die Musikerin ist.

Sie haben f�r die Agentur ausgezeichnete Arbeit geleistet.

Und Sie haben viel f�r mich getan.

Als Sie mich gestern so anfuhren, habe ich etwas daraus gelernt.

Mein Verhalten war h�sslich, auch f�r einen Harvard-Absolventen.

Mr. Hunter, wissen Sie, wieso ich mich so verhalte,

wieso ich den Flur entlangschreite und alle Leute ignoriere?

Sie sind der Boss und k�nnen tun, was Sie m�chten.

Nein, nicht deshalb.

- Ich bin ein sehr �ngstlicher Mann. - Wovor haben Sie Angst, Mr. La Salle?

Ich bin �ngstlich, weil mir der Erfolg in die Wiege gelegt wurde.

Als Sohn eines illusteren Vaters hat man es nicht leicht, Mr. Hunter.

- Ich verstehe Sie nicht, Sir. - Ich rechtfertige mein Verhalten nicht.

Aber immerzu muss ich anderen beweisen,

dass ich genauso ehrenwert bin wie mein illusterer Vater.

Und hinter meinem gro�en Schreibtisch, getarnt durch den ma�geschneiderten Anzug,

gebe ich vor, es zu sein.

Wissen Sie, was ich werden wollte, bevor ich die blasse Kopie

des illusteren Gr�nders dieses Unternehmens wurde?

Wollten Sie all das hier nicht?

Ganz und gar nicht.

Ich dachte, Sie w�ren gl�cklich. Ich beneidete Sie um Ihren Erfolg.

Ich war noch nie gl�cklich.

Ich wollte G�rtner werden und neue Rosen z�chten.

Erfolg w�re f�r mich, den ersten Preis bei einer Blumenschau zu gewinnen

oder wenn eine neue Rose nach mir benannt werden w�rde.

- Klingt das f�r Sie albern, Mr. Hunter? - Nein, gar nicht.

Ich wollte fr�her H�hner z�chten - wie Old MacDonald.

- Aber das schien nicht wichtig genug. - Nein. Sie wollten Erfolg.

Wahrscheinlich z�chten Sie jetzt ein Magengeschw�r. Das ist sicher wichtiger.

Aber Sie haben das Unternehmen gerettet.

Das sch�tze ich sehr, und mein illusterer Vater muss stolz auf Sie sein.

Danke, Mr. La Salle.

Oh, Mr. Hunter,

ich brauche M�nner wie Sie. Bitte bleiben Sie.

Ich w�rde nat�rlich sehr gerne bleiben,

aber ich komme eine Weile nicht mehr ins B�ro.

Ich bin Miss Marlowe verpflichtet, als Gegenleistung f�r ihre Einwilligung.

Damit werde ich eine Weile besch�ftigt sein.

Ja, Mr. Rufus hat es mir erz�hlt. Ich sch�tze Ihre Integrit�t.

Sie sind ein seltenes Produkt, Mr. Hunter.

Danke, Sir.

Vielen Dank, Sir.

Sag schon, Junge. Was ist mit dir und dem gro�en Boss?

Er war sehr nett, Rufe.

Er hat mir meine Stelle wieder angeboten.

Er ist noch viel netter, Rocky Boy.

ROCKWELL HUNTER ZWEITER DIREKTOR

Gl�ckwunsch, Euer Ehren. Wann kriege ich meine Gehaltserh�hung?

Das h�tte ich mir nie ertr�umt.

- Ich wei�. Man sp�rt es hier. - Und wie.

- Alles scheint sich gelohnt zu haben. - Das stimmt.

Sieh dir das an, Kumpel.

Der Schl�ssel.

Dein Schl�ssel zur Toilette der Manager.

Du wirst die Fl�ssigseife lieben, sie ist Importware.

Diesen Augenblick werde ich nie vergessen.

Ich erinnere mich noch daran, wie ich meinen ersten Schl�ssel bekam.

Das bedeutet, ich bin...

Sag es schon. Sei nicht so bescheiden.

- Ich bin ein Manager. - Du hast es geschafft.

Es ist ein Wunder, wie du deine Erziehung �berwunden hast.

Jetzt nimm ihn. Nimm den Schl�ssel und geh, Rocky.

Ich w�nschte, Jenny w�re hier.

Frauen haben da keinen Zutritt.

Na los, geh schon.

MANAGER

Wie sch�n das alles ist.

Hallo, Schatz. Wie f�hlst du dich?

Ich f�hle mich einfach g�ttlich.

Jenny, lass das.

Ich habe einige Fanbriefe ge�ffnet, Mr. Hunter.

Ich habe sie in verschiedene Kategorien unterteilt,

Heiratsantr�ge an Sie von Witwen,

Heiratsantr�ge an Sie von Junggesellinnen

und Heiratsantr�ge an Sie von verheirateten Frauen.

Ich glaube, das war es. Wenn Sie mich brauchen, atmen Sie tief durch.

Ich werde Sie schon h�ren.

- Miss Wells. - Ja?

Nennen Sie mich "Kuschelb�rchen".

Gut. Kuschelb�rchen, Kuschelb�rchen, Kuschelb�rchen.

Ein Mal h�tte gereicht. Danke.

Das war Kuschelb�rchen?

Ein Pat Boone ist er nicht.

Ich verliere die Fassung.

Jetzt h�rst du mir mal zu.

Es tut mir Leid, dass ich dich angebr�llt habe.

Mr. La Salle versteht, dass ich mein Versprechen halte. Wieso du nicht?

Zwischen Rita und mir l�uft wirklich nichts.

Wir sind ihr beide etwas schuldig.

Ohne sie h�tte ich den Kloschl�ssel nicht und w�re kein zweiter Direktor.

Dank Rita Marlowe k�nnen wir jetzt endlich heiraten.

Bedeutet dir das nichts? Du wolltest, dass ich Erfolg habe.

Jetzt haben wir es geschafft und sollten es wie geplant genie�en.

- Pimpf. - Jenny, wenn du gehst...

- Es ist aus. - Na gut.

Aber merke dir blo� eins:

Wenn du mich irgendwo siehst,

vergiss nicht, es war deine Entscheidung.

Haben Sie oft Blind Dates, Miss Summers?

- Nur wenn ich blind bin. - Entschuldigung.

Ich meinte es nicht so. Ich blase nur homogenisierte Tr�bsal.

- B�rchen, was ist los mit dir? - Ich f�hl mich fast wie Belafonte.

- Du bist heute irgendwie ganz anders. - Ich bin immer noch das Kuschelb�rchen.

HARVARD ERNENNT KUSCHELB�RCHEN ZUM EHRENDOKTOR DER BIOLOGIE

RITA UND KUSCHELB�RCHEN REISEN AUF DIE BERMUDAS

Nur noch eins, Kuschelb�rchen.

Danke, Leute.

RITA UND KUSCHELB�RCHEN IN SUN VALLEY

Zum ersten Mal in einer Sendung zeigen wir jetzt hier bei uns,

dass dies eine wirklich gro�e Sendung ist.

Er ist hier, Kuschelb�rchen Hunter pers�nlich.

Er zeigt allen m�nnlichen Zuschauern, wie man seine Frau gl�cklich macht.

Zeig es uns, Kuschelb�rchen.

Alle Frauen k�ssen gern, wenn sie den Stay-Put-Lippenstift tragen.

Um richtig zu k�ssen, m�ssen Sie erst Ihre Lippen spitzen,

sie sanft in den Armen halten und auf Ihre rechte Hand achten.

Bring Morgen zwei Liter mit.

"KUSCHELB�RCHEN" UND RITA IN HOLLYWOOD ZUR PREMIERE

"SHAMROY" PACKT AUS

BEI WIND UND WETTER DER STAY-PUT-LIPPENSTIFT H�LT

Apropos Umsatz. Kannst du es glauben?

Durch Rita verkauft sich Stay-Put viel besser als der der Konkurrenz.

Ihr Auftritt wird spektakul�r werden. Wir haben 18 Autoren

und bilden ein neues Team von Autoren aus, um das letzte Spitzenteam zu toppen.

Und wir kriegen einen fabelhaften, wichtigen Gaststar.

Das klingt ausgezeichnet.

Du klingst nicht begeistert. Das ist dein Baby.

Ich bin ziemlich m�de, Rufe. Hast du Jenny gesehen?

Nein, ich habe sie nicht gesehen. Denkst du noch an sie?

Nein, ich frage nur.

Nein, das ist nicht mehr dein B�ro. LS hat ein viel gr��eres f�r dich.

- Gr��er? - F�r Junior ging es steil bergauf.

- Wie geht es Mr. La Salle? - Sehr gut, dank dir.

Das ist Miss Carstairs. Sie ist neu.

Guten Morgen, Mr. Hunter.

Wenn Sie etwas brauchen, rufen Sie einfach.

Die Carstairs ist nicht �bel ausgestattet.

Attraktiv.

F�r sie braucht man fast einen Waffenschein.

- Das Bild von La Salles Vater ist weg. - Ja, Papa ist nicht mehr da.

Und die Rosen auch. Ohne sie ist das B�ro nicht mehr dasselbe.

Die hat Junior auch mitgenommen. Such dir selbst Str�u�e aus.

- Was soll ich mir aussuchen? - Str�u�e, die dir gefallen.

Sag das der Tippse. Sie bestellt sie dann.

- Rufe, wo ist Mr. La Salle? - Welcher? Junior oder Senior?

Ich wei�, wo der Senior ist. Wo ist Mr. La Salle Junior?

Junior ist auch gegangen.

Du solltest mir den Schl�ssel f�r die Manager-Toilette wiedergeben.

Du hast jetzt deine eigene.

- Hallo, Rockwell. - Wir m�ssen reden, Mr. La Salle.

Sollten wir uns nicht lieber duzen?

Bitte nenn mich Irving.

Ich m�chte dich kurz sprechen, Irving.

Es gibt nicht viel zu sagen. Nach unserem Gespr�ch von neulich habe ich nachgedacht,

zum ersten Mal, seit ich die Agentur geerbt habe.

In dem Beruf muss man nicht nachdenken, deshalb war ich nicht daran gew�hnt.

Aber ich habe eine logische L�sung gefunden

und meine Probleme sind, wie Rufus sagen w�rde, beseitigt.

Du hast mich beeindruckt. Du warst begierig auf das, was du als Erfolg bezeichnet hast.

Du hast nicht mehr an deine H�hnerfarm-Tr�ume geglaubt.

Du warst wortw�rtlich ein Geschenk des Himmels.

Du warst der perfekte Mann f�r meinen Schreibtisch,

ein Mann, den mein illusterer Vater als Sohn respektiert h�tte,

statt des Rosenz�chters, den er zeugte.

Ich bin nicht sicher, ob ich an deinem Schreibtisch sitzen sollte.

Ich bin mir aber sicher. Erfolg steht dir sehr gut.

In diesem B�ro hier arbeite ich sehr gerne.

Mein illusterer Vater ist wohl nicht mehr so gl�cklich.

- Macht es dir was aus, dass das Bild weg ist? - Nein, nat�rlich nicht.

Gut. Ich wollte Daddys Bild bei mir haben.

Ich hatte mich daran gew�hnt, dass Daddy all die Jahre missbilligend auf mich runtersah.

Jetzt kann der alte Bussard so griesgr�mig in meinem B�ro sein, wie ich in seinem war.

Daddy war der erste Student der Ivy-League-Universit�t.

- Auf Wiedersehen, Mr. Hunter. - Guten Abend, Mr. Hunter.

Oh, Entschuldigung.

Ich wusste nicht, dass du so fr�h morgens schon hier bist.

Ich wollte dir den zur�ckbringen.

Ich wollte ihn dir schon vorher geben, aber...

Sie ist nicht angeblieben.

Ich habe es wirklich versucht.

Das tut mir Leid.

Ich wei� jetzt, warum sie nicht angeblieben ist.

Ich habe dir doch von dem Psychiater erz�hlt.

- Ja. - Er hatte Recht.

Ich habe immer dagegen gek�mpft, ein Versager zu sein.

Ich ahnte nicht mal, dass ich kein Versager bin. Ich bin so erfolgreich, wie man sein kann.

Ich bin so erfolgreich, wie alle Durchschnittstypen sind.

Wir erledigen die Arbeit - nicht der m�chtige Chef.

Er macht sich kaputt, weil er es uns recht machen will,

mir und dir und allen anderen.

Wem wollen Sie durch Werbung was verkaufen? Uns nat�rlich.

Wer stuft eine Fernsehserie gut ein? Wir.

Wer w�hlt unseren Pr�sidenten? Wir nat�rlich.

Verstehst du, was ich dir sagen will?

Ich glaube ja.

Ich glaube, ich wollte immer einfach nur Jenny Wells sein.

Ich habe es versucht, aber enge Pullis mochte ich nie.

Einfach nur Jenny Wells.

Rockwell Hunter will einfach nur mit dir durchs Leben gehen.

Das h�re ich gerne,

aber was ist mit der nicht so einfachen Frau, die du heute heiratest?

Heiraten? Das ist doch nur Ritas �blicher Publicity-Unsinn.

Unsinn? Louella Parsons schreibt, es stimme.

Es steht an erster Stelle in ihrer Rubrik. Louella l�gt nie.

Schatz, Rita liebt mich nicht. Sie liebt einen Mann namens Georgie Schmidlapp.

Sie wollte ihn vergessen, genau wie ich dich,

aber es gelang uns beiden nicht.

Jenny, heiratest du mich heute?

- Louella hat immer Recht. - Bitte heirate mich.

Du wirst als Bigamist festgenommen, zwei Frauen an einem Tag.

Du kommst ins Gef�ngnis, aber ich besuche dich an jedem Besuchstag.

Die Stay-Put-Show wird jetzt gesendet

in Schwarzwei� und penibel in Farbe... Verzeihung, kompatibel in Farbe.

Mit Rita Marlowe und einem �berraschungsgast.

Danke.

Ich bin Rita Marlowe, B�hnenstar, Fernsehstar und jetzt live im Fernsehen.

Dies ist mein erster Fernsehauftritt.

Mein Sponsor hat mir die ganze Werbezeit �berlassen.

Den Lippenstift erw�hne ich nicht,

auch nicht die tollen Farben von Stay-Put, wie den roten Stay-Put,

den pinkfarbenen Stay-Put, den feuerfarbenen Stay-Put,

den purpurroten und den teufelsroten Stay-Put.

Diese wunderbaren Lippenstifte benutze ich selbst f�r meinen sinnlichen Kussmund...

von dem Sie nichts h�ren werden.

Und jetzt kommt unser erster gro�er �berraschungsgast,

Georgie Schmidlapp?

Rita, ich liebe dich.

Und ich liebe dich, Georgie.

Warum sagst du mir das erst jetzt? Du hast mich nie gek�sst.

Ich kam nie nah genug an dich dran.

Verliebt zu sein ist wunderbar,

vor allem in einer Fernsehsendung ohne Werbepausen.

Halte das, bis ich zur�ck bin.

STAY-PUT-LIPPENSTIFT

Rita Marlowe und ihre gro�e Liebe Georgie Schmidlapp sind sehr erfolgreich.

Darauf k�nnen Sie wetten.

Auch diese Familie hatte Erfolg. Sie schafften es an die Spitze - G�teklasse A, extra gro�.

Sie haben ein sehr gutes Leben, so lange sich der Preis f�r Eier h�lt.

Dieser Kerl ist sehr erfolgreich als Chef.

Obwohl ihm eine Milchdi�t verpasst wurde,

kommen seine Lippenstifte mit Geschmack nach Scotch, Bourbon und Gin gut an.

Und dieser G�rtner entwickelte eine neue, schnell wachsende Rose.

Ich bekam den ersten Preis.

Ja, sie hei�t die Irving-Rose.

Wir haben gelernt, dass Erfolg nur die Kunst ist, gl�cklich zu sein.

Und gl�cklich zu sein, ist... Tja, gl�cklich zu sein

ist einfach das Allerwichtigste.

DAS GL�CKLICHE ENDE

Untertitel: Visiontext Eva Backmann

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