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Original subtitles

"Der Liebe kann man nicht entkommen."

Damit warb eine Annonce in einem Journal in Baltimore.

Und so hatte er sie gefunden.

Sie war eine junge Frau, die einen Ehemann suchte.

Und er war ein Mann, der eine Frau wollte.

Es ist sinnlos! -Du kannst sie nicht heiraten, du kennst sie gar nicht.

Ich lerne sie kennen, ihr Schiff kommt um 6 Uhr an.

Wir heiraten um 9, um 10 arbeite ich. - Das ist lächerlich.

Ein Mann braucht eine Frau. Das hast du mir immer gepredigt.

Und nun lasse ich mir eine kommen. - Wie sieht sie Überhaupt aus?

Für jeden Mann kommt der Tag, da spielt plötzlich ein Orchester,

aber er ist der Einzige, der es hört. Heute ist dein Tag. - Ich liebe dich.

Sie ist keine Schönheit. - Darum geht es hier nicht.

Sie soll treu, gütig und jung genug sein, um Kinder zu kriegen.

Los, die Sonne geht schon auf. Das Schiff läuft gleich ein.

Was ist mit der Liebe? Spielt die Liebe dabei gar keine Rolle?

Liebe ist nichts für mich. Liebe ist was für Menschen, die daran glauben.

Fahr. Was lachst du über mich? Du lachst schon den ganzen Morgen über mich.

Nein, mach dir nichts draus. Fahr, fahr.

Nein, das ist keine Liebesgeschichte, es ist eine Geschichte über die Liebe

und die Macht, die sie über unser Leben hat.

Die Macht, Glück oder Zerstörung zu bringen.

Und hier beginnt diese Geschichte.

Mr. Vargas?

Luis Vargas? - Ja.

Ich Weiß, Sie erkennen mich nicht.

Miss Russell?

Ja.

Julia Russell? Aber das Foto...

Ich habe Sie getäuscht. Es tut mir leid. Ich hätte es nicht tun sollen.

Ich war unsicher. Ich wollte nicht, dass Sie sich für mich interessieren,

weil ich ein hübsches Gesicht habe.

Und so schickte ich Ihnen das Foto einer anderen und nicht mein eigenes.

Ich verstehe. - Ich hoffe, Sie verzeihen mir.

Ich wollt es Ihnen schreiben, ich hatte es vor. Aber ich fand nie den Mut dazu.

Nun kennen Sie mein Aussehen und wissen das Schlimmste.

Nein, so schlimm ist das gar nicht.

Bloß. nicht das, was ich erwartet hatte.

Sollten sich Ihre Absichten durch meine Täuschung ändern

und Sie nicht zufrieden sein... - Nein, nein.

Dann reise ich zurück nach Delaware. Wenn Sie es wünschen.

Miss Russell... Miss Russell.

Sie waren ehrlich zu mir. Ich will auch ehrlich zu Ihnen sein.

Ich muss Ihnen nämlich gestehen, dass ich Sie auch getäuscht habe.

Sie sehen so aus wie auf dem Foto. - Oh ja, ich bin es auch, ich bin es.

Aber ich schrieb Ihnen ja, ich wäre ein Angestellter

bei einem Kaffee-Exporteur. Das bin ich nicht.

Ich bin der Inhaber. Die Gesellschaft gehört mir.

Und Sie wollten nicht, dass eine Frau sich für Sie interessiert,

nur weil Sie so ein hübsches Bankkonto haben'?

Ja. - Ja.

Nun, dann haben wir ja etwas gemeinsam.

Man kann uns wohl beiden nicht trauen.

Falls sich Ihre Absichten durch meine Täuschung ändern sollten...

Falls Sie keinen vermögenden Mann heiraten möchten...

Nein, ich denke, damit kann ich leben.

Wenn Sie mit einer etwas hübscheren Frau leben können...

Ich werde mich bemühen.

Miss Russell? - Mr. Vargas.

Jetzt haben wir alle Zeit der Welt, uns kennenzulernen.

Nun... Nein, nicht alle Zeit.

Nicht? - Nein. Um 9 Uhr ist die Trauung.

Oh. Dann beeilen wir uns besser. - Ja.

Este anilo... - Nimm diesen Ring...

en senal de mi amor... -als Zeichen meiner Liebe...

de la fidelidad... -und Treue

a ti. -zu dir.

En el nombre del padre...

Musik! Musik!

Musik!

Ladys und Gentlemen, einen Toast!

Auf unseren Bräutigam und seine schöne, entzückende Braut!

Tanzen Sie mit mir. - Tanzen? Nein.

Ich kann nicht tanzen.

Ich denke schon.

Möge ihr Leben wie dieser Tanz sein, harmonisch und schwungvoll.

Ein Tanz fürs Leben, der niemals... - Alan, genug ist genug.

Ja, ich bin gleich fertig. - Du bist jetzt fertig. Setz dich.

Ich wünsche dir viel Glück. - Danke.

Mächten Sie das Haus sehen? - Nein. Das kann ich morgen tun.

Ja.

Lassen Sie mir einen Moment Zeit. Ich bin etwas schüchtern.

Ich gebe Ihnen so viele Momente, Tage, Nächte wie Sie wollen.

Wenn Sie möchten, dass ich zu Ihnen komme, dann komme ich.

Aber nicht eher.

Das tun Sie für mich? - Wenn Sie es so wünschen, ja.

Dann wünsche ich Ihnen eine gute Nacht.

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Ihr Zimmer ist da vorn rechts. - Ja. Ich werde es finden.

Endlich wach.

Der Tag ist schon halb vorbei.

Verzeihung, ich bin nicht angezogen.

Ich könnte draußen warten, aber dann würde der Kaffee kalt.

Nein, es ist gut so.

Brächte man mir morgens Kaffee vor dem Anziehen, wäre ich glücklich.

Das wär ein besonderer Tag.

Aber Sie trinken nur Tee am Morgen. - Tu ich das? Nein.

Als ich schrieb, ich arbeite bei einer Kaffeegesellschaft...

Für meine Schwester.

Kaffee ist für sie ein sündhaftes Vergnügen.

Ich tat, als gäbe ich ihr Recht. Sie las meine Briefe,

ich konnte selten was Wahres schreiben.

Ein Grund mehr, sie zu vergessen. Das ist nun Vergangenheit.

Was denken Sie?

Worüber?

Glauben Sie auch, so wie meine Schwester...

dass Vergnügen eine Sünde ist?

Warte, ich pflück dir eine ab.

Warum hast du dir eine amerikanische Frau ausgesucht?

Wir sind hier die Vergangenheit. Und ihr seid die Zukunft.

Wieso hast du dich entschlossen, dein Land zu verlassen?

Um der Zukunft zu entgehen.

Um jemand anderes werden zu können.

Ich bin mit dir ein anderer.

Mit dir bin ich... ich selbst.

Und dort, in seinen Armen, wurde sie zu jemand anderem.

Sie wurde immer mehr sie selbst.

Ich war noch nie so glücklich.

Man kann nicht glücklich verheiratet sein.

Das ist ein Widerspruch in sich. Wie "glücklich begraben".

Ich dachte, du findest wieder zu den Huren zurück,

zu 'ner kreolischen Schönheit. - Nicht mehr.

Du hattest sie jetzt lang genug für dich allein.

Wann sehen wir sie mal wieder? - Wir gehen nächste Woche ins Theater.

Eine amerikanische Wanderbühne, die sie gern sehen möchte. Kommt mit.

Ist's morgen früh nicht zeitig genug? Bin ich doch noch so jung,

so jung und soll schon sterben. - Komm, schon weicht die tiefe Nacht.

Oh, der Satan nahet!

Der Böse mit furchtbarem Grimme macht ein Getöse.

Komm, ich lasse dich mit ihr im Stich.

Hund, abscheuliches Untier! Oh, wär ich nie geboren.

Endigst du? - Rette sie oder wehe dir.

Wundervoll. Wundervoll. - Ganz entsetzlich.

Ein billiges Melodram.

Wie, drangen wir uns dir etwa auf?

Wer war's, der sie ins Verderben stürzte? Ich oder du?

Was steigt aus dem Boden herauf?

Was steigt herauf? Ihr Engel, ihr heiligen Scharen!

Lagert euch umher, mich zu bewahren. - Sie ist gerichtet.

Nein, sie ist gerettet. - Her zu mir!

Julia, Liebste. Sie glühen ja richtig. - Geht es dir gut?

Ja. Es ist das Theater. Ich liebe Theater.

Sogar, wenn's ein billiges Melodram ist.

Entschuldige mich. - Natürlich.

Ob sie an Fieber leidet?

Sie leidet, fürchte ich, an etwas zu viel Rouge. -Unsinn.

Eine Lady trägt doch kein Rouge. - Nein, eine Lady nicht.

Aber eine Lady schlendert auch nicht alleine im Theater umher.

Entschuldigt mich.

Vielleicht findest du den 2. Akt ansprechender.

Verzeihen Sie. Hinter der Bühne...

Nehmen Sie Ihre Hände von mir. Das ist meine Frau!

Luis, du kommst mir zu Hilfe. - Julia!

Wie in einem Theaterstück.

Was tust du denn hier? - Ist das nicht aufregend?

All die geheimnisvollen Apparate. - Wer war der Mann?

Welcher Mann? Ich hatte mich verlaufen.

Mir stand beinah das Herz still. - Fühl mein Herz.

Fühlst du, wie es sich überschlägt?

Gott, du bringst mich noch um den Verstand.

Das hoffe ich doch.

Bitte auf die Plätze! Ladys und Gentlemen, bitte zum 2. Akt.

Bring mich nach Haus.

Senior Vargas, Ihre Post und die Zeitung.

"Meine innig geliebte Schwester.

Ich verstehe nicht, warum du mich so behandelst.

Vor vielen Wochen hast du mich verlassen.

Doch bisher bekam ich keine Kunde von deiner sicheren Ankunft,

ob du Mr. Vargas getroffen hast, ob die Heirat stattfand oder nicht.

Was soll ich davon denken?

Ich verständigte bereits die Botschaft in Havanna und die Behörden in Santiago."

Ich kenne deine Gefühle ihr gegenüber,

aber du musst ihr schreiben.

Bevor sie uns die Polizei ins Haus schickt.

Du hast Recht. Ich war herzlos.

Ich sollte an sie denken, auch wenn sie nie ein Herz für mich hatte.

Weißt du, tu es einfach. Tu es, dann ist es erledigt.

Nein, nein, nein. - Julia, es ist gut! Es ist gut.

Ich bin's, Luis. Es war nur ein Traum.

Geht es wieder?

Ist gut. Du hast nur geträumt. Du hast nur geträumt.

Es ist alles gut. Es war nur ein Traum.

Ein Albtraum, das war alles. Das war alles.

Es war nur ein Traum. Geht's wieder? Brauchst du etwas?

Dich. Verzeih mir.

Du bist bei mir in Sicherheit. Es ist alles gut.

Bleibst du bei mir? - Natürlich.

Es ist alles gut.

Guten Tag, Senior Vargas. - Guten Tag, Rafael.

Luis, geh noch nicht.

Wie geht es der Königin des Hauses heute Morgen?

Die Königin des Hauses. - Warte. Siehst du? Erledigt.

Es ist sicher das Beste so. Danke.

Sara bringt ihn heute zur Post. - Nicht nötig. Ich nehm ihn mit.

Ich muss ihn noch adressieren. - Ich hab die Adresse im Büro.

Und dann ist er auch schneller unterwegs. Komm.

Was hast du heute vor?

Ich gehe zu einem Damenschneider an der Plaza Vieja.

Oh, dazu brauchst du Geld.

Bitte unterzeichnen Sie hier, Senora.

Soll sich die Vollmacht auf Ihr Privat- und Ihr Geschäftskonto beziehen?

Ja,danke.

Meine Frau soll über alles frei verfügen können.

Bitte. - Wie soll ich unterzeichnen? Taufname?

Nein, mit dem Ehenamen.

Achten Sie darauf, Ihre Unterschrift jetzt immer so zu schreiben,

wenn Sie einen Scheck ausstellen. - Ich versuche es.

Genug. Genug.

Na, Luis, ist es nun Liebe? Oder nur Lust?

Ist da ein Unterschied? - Oh ja.

Wenn man liebt, möchte man geben und immer mehr geben.

Und Lust? Was ist Lust?

Lust ist Nehmen. Ohne aufhören zu können.

Man verschlingt, ohne Logik und Verstand.

Also: geben, nehmen. Was ist es?

Beides.

Ich möchte ihr das geben, was ich kann.

Und möchte alles nehmen, was sie hat.

Oh, Luis. Du bist ein verlorener Mann. - Nein.

Sie scheint die Verlorene zu sein. Wieso, warum, ich weiß es nicht.

Aber das kann sich ändern. Ich kann das ändern.

Mr. Vargas, richtig? - Ja.

Walter Downs. Tut mir leid. - Nicht der Rede wert.

Man sagte mir, ich finde Sie hier. - Was kann ich für Sie tun?

Eine Kleinigkeit. Miss Russell beauftragte mich.

Sie meinen Julia? -Nein, Emily. Julias Schwester aus Delaware.

Ich bin Privatdetektiv und gerade aus Wilmington angekommen.

Verstehe. Ich weiß, dass Miss Russell etwas in Sorge war.

Aber wir schrieben ihr vor einigen Wochen.

Es wird sie sicher beruhigen, wenn sie den Brief erhält.

Das heißt, Miss Julia ist wohlauf? - Ja, mehr als das.

J um: als ,Julia. Ist meine Frau.

Sie sind also verheiratet? - Ja.

Das sind gute Neuigkeiten. - Glücklich verheiratet. -Das sieht man.

So eine glückliche Ehe ist doch ein Mysterium.

Jugendfrische auf den Wangen, das Funkeln in den Augen.

Das verrät einen sicherlich. - Miss Russell wird erfreut sein.

Wär nett, wenn Sie ihr das sagen würden. - Das werde ich. -Danke.

Mein Bericht wird noch überzeugender, wenn ich Ihre Frau gesehen habe.

Ja, wieso nicht?

Wir sind am Sonntagnachmittag zu Hause,

wenn Sie möchten, kommen Sie zum Kaffee. -Ja, gern.

Bitte versichern Sie Ihrer Frau, wie sehr ich mich freue, sie zu sehen.

Das tue ich.

Ja, bitte auf die Terrasse. Danke. - Tut, was sie sagt.

Luis!

Du kommst gerade richtig. Das ist für sonntags.

Und das für Wochentags, was meinst du? - Schön, schön.

Und das da? - Der hier gefällt mir so.

Was meinst du denn? Die Woche hat 7 Tage!

Ist gar nichts in deiner Truhe?

Nichts vernünftiges. Außerdem hab ich den Schlüssel verloren.

Dann holen wir den Schlosser. Das geht schnell.

Das könnte ich sogar selbst.

Nein, ich will dir etwas zeigen. Komm mit!

Ihr müsst gehen. Ich werde meinen Mann küssen.

Und dann nehmen wir ein Bad. - Danke, danke sehr.

Wonach riechst du bloß? - Mein Parfum.

Nein.

Eine Zigarre.

Ich hab eine probiert.

Von meinen Zigarren?

Ich wollte deinen Geschmack im Mund.

Du hast gar kein Schamgefühl. - Nein.

Sich zu lieben ist kein Grund sich zu schämen.

Liebst du mich, Julia?

Liebst du mich? Oder kannst du so etwas nicht?

Oh, das hab ich dir noch gar nicht gesagt.

Wir bekommen am Sonntag Besuch.

Ach, ja? - Ja.

Er ist ein Privatdetektiv.

Kommt extra aus Delaware.

Oh, dann hat Emily ihn geschickt.

Detektive Downs. - Detektive Downs, sagst du?

Ja, keine Sorge, er will nur sehen, ob's dir gut geht.

Ob du glücklich und wirklich meine Frau bist.

Dann ist der Unsinn hoffentlich vorbei. - Dieser Vogel mit seinem Geschrei.

Julia.

Entschuldige. - Warte.

Vorsicht. Es kommt. - Nein.

Hallo Schätzchen, mein Kleiner!

Oh, nein.

Oh, Don Luis, sieh doch. Er ist tot!

Er hat gerade noch gesungen. - Jetzt wird er nie wieder singen.

Sieht aus, als wäre sein Genick gebrochen.

Tu ihn weg. Ich will nicht, dass Julia ihn sehen muss.

Wie stirbt man durch dieses Gerät?

Ich glaube, dass...

Das Drehen des Rades bricht einem das Genick.

Und wenn das nicht geschieht, wird man dann erdrosselt?

Haben Sie Angst?

Nein. Julia hat keine Angst.

Aber Bonny hat Angst.

Ich versteh nicht. Wer ist Bonny?

Wer ist Bonny?

Das ist eine Frage, die Luis sich sehr bald stellen sollte.

Senora? Senora!

Mr. Vargas? - Pardon, Senior.

Mein Name ist Russell. Emily Russell.

Ich bin Julias Schwester.

Ich denke, Sie verstehen meine Bestürzung über diesen Brief.

Bestürzung? Ich dachte, Sie würden darüber hocherfreut sein.

Dieser Brief, den ich als Antwort auf meinen letzten an Julia erhielt,

und der als Unterschrift ihren Namen trägt,

ist keineswegs von Julia.

Aber natürlich ist er das. Natürlich.

Ich schickte ihn selbst ab. - Dieser Brief ist nicht von Julia.

Bitte verzeihen Sie. Regen Sie sich doch bitte nicht so auf.

Ich schwöre Ihnen... - Sie können schwören, soviel Sie wollen.

Das ist nicht Julias Handschrift.

Es ist die Handschrift einer Fremden.

Einer unbekannten Frau, für mich zumindest.

Wo ist sie? - Ich wollte gerade

Wo ist sie? Weg hier! Verschwinde!

Wo ist sie? - Ich weiß es nicht.

Sie schickte mich zur Post und als ich zurückkam...

Sie kommt nicht mehr zurück, Sara?

Sie war nie hier.

Du warst mit einem Traum verheiratet.

Ein Traum, der deine Seele gestohlen hat.

Luis! Was ist denn?

Was ist los?

Ihre Gemahlin erschien 5 Minuten vor 3, um in letzter Minute Geld zu holen.

Gemäß Ihrer Anweisung gewährte ich ihr freien Zugang zu Ihren Konten.

Ihr Guthaben bei Geschäftsabschluss betrug 51,40 S auf dem einen Konto.

Und 10 Dollar auf dem anderen.

Aber ich erklärte Ihrer Frau, dass zur vollständigen Auflösung Ihrer Konten

auch Ihre eigene Unterschrift erforderlich gewesen.

Verzeihen Sie.

Don Luis?

Mein Lieber.

Mein Lieber.

Gott muss böse auf dich gewesen sein,

als er dir das Gesicht dieser Frau zeigte.

Ich will sie wieder zurück, Sara.

Ich will sie wieder zurück.

Nein. Wozu denn?

Wozu sollte es gut sein, wenn du sie wieder hättest?

Nein.

Hör auf! Aufhören!

Nein, das ist keine Liebesgeschichte.

Aber es ist eine Geschichte über die Liebe.

Über die, die ihr verfallen und den Preis, den sie zahlen.

Und über die, die vor ihr weglaufen, weil sie Angst haben,

oder weil sie glauben, ihrer nicht würdig zu sein.

Sie ist weggelaufen. Er ist ihr verfallen.

Mr. Vargas? - Ja.

Walter Downs.

Was für ein Zufall. - Oh, ja.

Jetzt weiß ich, wer Sie sind.

Und die Behörden hier, können die gar nichts tun?

Nein. Und vor allem...

...war es ja kein Verbrechen.

Sie war meine Frau.

Sie hat sich nur das genommen, was ihr gehörte.

Ihr Vermögen. - Ja.

Und Ihre Liebe.

Waren Sie gar nicht misstrauisch?

Ich weiß doch sehr viel weniger über Frauen, als ich dachte.

Und ich weiß zu viel. Daher hab ich nicht viel für sie übrig.

Abgesehen vom Nötigsten.

Ich bevorzuge Männer-Gesellschaft.

Sagen Sie... Können Sie sie finden?

Möglicherweise.

Aber momentan bin ich damit beschäftigt,

die richtige Julia zu finden, die Sie heiraten sollten.

Haben Sie sie gefunden? Haben Sie sie schon gefunden?

Noch nicht. - Wenn Sie sie finden,

bringt sie Sie vielleicht zu der Julia, die ich geheiratet habe.

Vielleicht. Vielleicht auch umgekehrt.

Ich bezahle alles, was Sie verlangen, wenn Sie Julia für mich finden.

Das ist alles, was ich will.

Dann haben Sie die Verluste reingeholt.

Ich bezahle, was Sie verlangen, sagte ich. Was Sie verlangen.

Ja, das glaub ich Ihnen. Und wenn ich Ihre Julia finden würde?

Sagen wir, ich bring Julia zu Ihnen oder Sie zu ihr.

Was würde Ihnen das überhaupt noch nützen? Das Geld ist weg.

Die Liebe ist dahin.

Was versprechen Sie sich davon?

Was wollen Sie von ihr?

Ich will sie töten.

Vorderdeck, Sir.

Ihre Bordkarte, bitte.

„Ja, ich erinnere mich an die Lady.

Schlank und dunkelhaarig und sehr...

Einmal spazierte sie an Deck entlang,

eine Brise erwischte ihr Kleid. Sie kam auf mich zu.

Sie hielt ihr Kleid schnell fest. Als sie vorbeiging, lächelte sie.

Sie war mit einer Gruppe amerikanischer Schauspieler unterwegs.

Oh ja, ich erinnere mich an sie.

Beim Essen wickelte sie Salatblätter in ihre Serviette.

Ich fand das komisch, dann sagte sie, dass es für ihren Vogel ist.

Sie reiste mit einem Vogel. - Oh ja. Ja.

Ich kann mich gut erinnern. Eine Lady mit einem Vogelkäfig.

Aber das Foto sieht ihr nicht ähnlich. Sie war jung und sehr hübsch.

Oh ja, das ist sie.

Und die wahre Julia ist nie aufgetaucht, weil sie tot ist.

Sie sprechen von Mord. - Ja.

Vielleicht hatte sie einen Komplizen.

Solche Frauen haben oft Komplizen.

Jemand, der von ihr benutzt und fallen gelassen wurde.

Jemand, der auch darauf erpicht ist, sie zu finden, so wie Sie und ich.

Und hier ist das passiert. Hier, in Havanna.

Hier entlang, meine Herren. Willkommen in Havanna.

Mr. Downs bekommt Zimmer 37 und Mr. Vargas logiert in Zimmer 42.

Danke.

Ich werde mich gleich mit den Behörden in Verbindung setzen.

Vielleicht sind in letzter Zeit unbekannte Leichen aufgetaucht.

Sie dürfen mich gern begleiten.

Nein! Nein, danke.

Havanna ist eine sehr angenehme Stadt, vor allem während des Karnevals.

Das Opernrestaurant kann ich empfehlen.

Nur wenige Schritte von hier. Danke.

Es ist bei amerikanischen Touristen sehr beliebt.

Warum vergnügen Sie sich heute Abend nicht etwas?

Gönnen Sie sich ein gutes Essen, eine gute Zigarre und eine gute Hure.

Ich ziehe es vor allein zu bleiben, danke.

Gut, dann lass ich Sie jetzt allein. - Ja.

Gute Nacht. - Hier entlang.

Das wäre Ihr Tisch. Privatsphäre und Blick auf den Raum.

Sollten Sie etwas oder jemanden sehen, der Sie interessiert,

lassen Sie es mich wissen, ich werde etwas zu arrangieren versuchen.

Danke.

Brächte man mir morgens den Kaffee bevor ich mich anziehe,

dann wäre ich sehr glücklich. Das wäre ein besonderer Tag für mich.

Das wäre ein besonderer Tag für mich. Dann wäre ich sehr glücklich.

Dann bekommst du ihn so.

Wenn wir verheiratet sind, bekommst du alles, was du möchtest.

Verheiratet? Und was sagt deine Frau dazu?

Hier entlang, bitte sehr. - Bitte sehr!

Du bist so französisch wie mein Arsch. - Edwin, zügle dich.

Ja, meine Liebe.

Kann ich helfen, Sir? - Ja.

Mir war, als hätt ich einen alten Freund von mir gesehen.

Colonel... - Colonel Worth? -Ja. - Kommen Sie!

Nein, ich möchte ihn nicht stören. Jetzt nicht.

Wohnt er hier im Hotel? - Er hat seinen Wohnsitz in Havanna.

Ich glaube, in der Avenida Medios.

Seine Verlobte wohnt, soweit ich weiß, im Hotel.

Seine Verlobte. - Ja, Miss Castle.

Ja, ich verstehe. Verstehe. Vielen Dank.

Keine Ursache.

Soviel Geld habe ich nicht. - Oh doch, mein Lieber.

Deine jährlichen Ausgaben belaufen sich auf etwa 200.000 Dollar.

Woher weißt du das? - Unter günstigen Voraussetzungen

erntest du in einer Saison 1,5 Mio Pfund Zucker.

Mit 5 Cent pro Pfund im nächsten...

Nein, lass uns nicht übers Geschäft sprechen. Nicht jetzt.

Darauf habe ich den ganzen Abend gewartet.

Und jetzt nicht hersehen.

Sei lieb, mein Täubchen. Sei lieb zu einem alten Mann.

Ich bin lieb. So wie noch nie.

Würdest du mein Kleid öffnen, bitte? - Mit dem größten Vergnügen.

Das reicht. Danke. Danke.

Für den wundervollen Abend. Gute Nacht. - Nein.

Ja. - Ich benehme mich.

Ich sitze nur da und sehe dir zu. Siehst du?

Ich sitze hier und sehe dir zu. - Das möchtest du? -Ja.

Du hast etwas sehr Ermüdendes und ich bin sehr müde.

Gute Nacht. - Nein!

Gute Nacht. - Nein. -Doch. Gute Nacht!

Darf ich nicht bleiben? Bitte!

Geliebtes Täubchen, ich muss weinen.

Mein Herz ist wie Pudding.

Gut, ich gehe. Aber mein Pudding ist zerbrochen.

Gute Nacht, mein kleines Täubchen.

Gute Nacht.

Du süßer Abschiedsschmerz.

Ich bin es nur, Julia.

Du hast mich doch nicht vergessen, nicht wahr?

Wer ist Billy?

Nur ein guter Freund.

In deinem Leben gibt es einige gute Freunde.

Billy, mich,

den Colonel. Warst du mit allen verheiratet?

Nur mit dir. - Oh, Lügnerin.

Lügnerin.

Lügnerin.

Also, was willst du? - Was ich will?

Was hast du mit mir vor? - Was ich mit dir vorhabe?

Ich bin hier, um dich zu töten.

Mein Gott.

Na gut, dann tu es.

Hier ist mein Herz, was zögerst du? Drück ab.

Du bist tot. Wie die Frau, die du ermordet hast.

Was? Nein. - Ja.

Glaub was du willst, aber nicht das. - Du warst mit ihr auf demselben Schiff.

Ihr wurdet zusammen gesehen!

Ich war nicht alleine. - Sie hat dir alles über mich erzählt.

So war es nicht. Er wusste es von mir.

Am nächsten Morgen kam er und sagte, sie wär verunglückt.

Ich soll ihren Platz einnehmen, das tat ich.

Noch ein Mann? - Ja.

Ein Komplize? Ein Freund? Geliebter? - Ein Komplize.

Du hast uns gesehen. Hinter der Bühne im Theater.

Mein Freund, mein Komplize, ja. Ja, und mein Geliebter.

Er ist Schauspieler, wie ich, und wir spielen gerne Rollen.

Ich sagte ihm, ich wolle aussteigen. Dass ich das nicht mehr aushalte.

Nein, wieso nicht? Wieso nicht? - Weil...

Weil ich anfing, mich...

...mich in meinen eigenen Mann zu verlieben.

Schon wieder. Lügnerin!

Ich hätte ihn bestochen. Ich hätte ihn uns ferngehalten.

Aber du zwangst mich, ihrer Schwester zu schreiben, da war es aus.

Hure! Diebin!

So lebe ich nun mal. Was anderes kenne ich nicht.

Ich nahm das Geld und gab es ihm.

Nein. Und dann bin ich weggelaufen.

Nein!

Was spielt das für eine Rolle? Es ist aus.

Nein! Hure! Lügnerin! Diebin! - Ja. Ja!

Siehst du das denn nicht? Siehst du denn nicht?

Siehst du nicht, dass ich nicht atmen kann ohne dich?

Dass ich nicht leben kann ohne dich?

Weißt du nicht, wie sehr ich dich liebe? - Nein! Ich liebe dich!

Verzeih.

Wo bin ich?

Wer bist du?

Wer wirklich?

Mein Name ist Bonny. Bonny Castle.

Bonny Castle.

Ist das dein Taufname?

Ja, er wäre es, wenn ich Christin wäre.

Das bin ich nicht.

Mich hat niemand getauft. Ich war ein Findelkind.

Genau wie Billy.

Wir wuchsen in einem Waisenhaus in der Nähe von St. Louis auf.

Mein Name ist von ihm.

Er las ihn mal auf einer Postkarte aus Schottland.

Darauf war ein Schloss gezeichnet und Bonny Castle stand darunter.

Mit 14 sind wir zusammen weggelaufen.

Wie Bruder und Schwester. Vater und Tochter. Mann und Frau.

Er war meine große Rettung. - Nein. Nein.

Ich will es nicht wissen.

Nicht jetzt.

Du bist Julia Russell aus Wilmington, Delaware.

Du bist geboren, als du von dem Schiff heruntergestiegen

und meine Frau geworden bist.

Aber dann braucht es Julia Russell ja gar nicht zu geben, oder?

Dann bin ich nur deine Frau.

Wer ist das? - Ich weiß nicht.

Hier ist Edwin, mein Schätzchen. Bin ich zu früh?

Du musst dich nicht eilen,

nichts bereitete mir mehr Freude, als vor deiner Tür auf dich zu warten.

Es sei denn natürlich, du würdest mich hereinlassen.

Colonel Worth? - Großer Gott.

Kann ich helfen? - Sie sind nackt.

Oh, stimmt. Ich bin gerade in einer privaten Mission beschäftigt.

Eine Mission, in der Kleidung eher ein Hindernis als eine Hilfe wär.

Private Mission? - Ja, Sir.

Mit Bonny eine private Mission? Das ist empörend.

Aber ich bin unhöflich. Bitte treten Sie ein.

Nein, Sir. Sind Sie verrückt? - Verrückt? Nein.

Ich bin nur neugierig zu erfahren, was Sie dazu veranlasst,

hier vor der Tür meiner Frau zu knien.

Ihre Frau?

Sagten Sie gerade "Frau"? - Edwin, sei vorsichtig.

Er kann schrecklich wütend werden.

Ich bitte um Verzeihung, Sir. Wirklich. Ich bitte um Verzeihung.

Ich bin ein alter Narr. Ich hatte keine Ahnung.

Ich bedaure.

Nun.

Guten Morgen, Sir. Guten Morgen.

Guten Morgen. - Guten Morgen.

Siehst du?

Du hast keine Vergangenheit mehr.

Fort. Erledigt. Vorbei.

Von heute an hast du nur mich.

Guten Morgen. -Da sind Sie ja. Sie waren nicht auf Ihrem Zimmer.

Ich habe sehr interessante Neuigkeiten. - Oh, ich auch.

"Cuerpo a mujer hallado." - Frauenleiche gefunden.

Klarer Verdacht auf Mord. Wie ist mein Spanisch?

Julia Russell.

Man rammte ihr ein Messer in den Hals und warf sie über Bord.

Vermutlich ein Mann, aber es könnte auch eine Frau gewesen sein.

Die Klinge steckte noch in ihrer Kehle.

Das heißt, Ihre Frau ist jetzt offiziell verdächtig.

Nun sind nicht nur wir hinter ihr her, sondern auch die Polizei.

Kopf hoch. Das ist 'ne gute Nachricht. Jetzt wird sie sicher bald gefasst.

Sie... hat das nicht getan.

Ich glaube, Sie lieben sie immer noch, nicht wahr?

Natürlich. Sie würden sie nie so sehr hassen,

wenn Sie sie nicht noch lieben würden.

Vertrauen Sie mir, so etwas wie Liebe gibt es nicht.

Es gibt nur fehlgeleitete Emotionen.

Er hat mein Messer benutzt.

Ja, ja. - Ich war es nicht. Ich schwöre es.

Das glaube ich. - Aber keiner hält mich für unschuldig.

Jetzt hör mir zu. Es zählt niemand sonst. Nicht für mich.

Woran denkst du? - An dich.

Willkommen in Cardenas. Bitte hier entlang, das ist der Eingang.

Das Haus ist sehr elegant. Es liegt in einem vornehmen Stadtteil.

Hier leben vor allem Amerikaner und Touristen vom Kontinent.

Es dürfte alles an Mobiliar vorhanden sein, was Sie brauchen.

Ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, eine sehr gute Küche.

Hier in Cardenas sind Sie sehr nah an Havanna

und doch sehr weit weg.

Wir sind bekannt für unser Wasser und die heilende Kraft der Sonne.

Vargas.

Ein wunderbarer Zufall. - Ja, tatsächlich.

Was führt Sie nach Cardenas? - Sicher keine Erholungsreise.

Nein, natürlich nicht.

Ich hörte von einer Frau, die einer gewissen Beschreibung entsprach.

Sie bestieg einen Zug in Richtung Osten.

Sie haben nicht irgend etwas gesehen oder gehört?

Ich habe meinen Sinn für diese Art Frauen verloren.

Das freut mich zu hören.

Hören Sie, ich lade Sie auf einen Pinales ein.

Was ist das? - Ein Getränk.

Ein Getränk. Gleich da unten ist ein Cafe.

Schatten wird uns gut tun.

Ich seh Schweißperlen auf Ihrer Stirn.

Die Leiche wurde eindeutig identifiziert. Von ihrer Schwester.

Sie war sehr traurig, aber auch sehr gefasst.

2. Muttermale innen an den Schenkeln, eine Goldkrone auf einem Backenzahn.

Und an der linken Hand eine kleine runde Narbe.

Wirklich interessant.

Entschuldigen Sie mich? Ich muss in den Waschraum.

Selbstverständlich.

Tun Sie, was Sie tun müssen.

Julia?

Julia. Komm hoch. Wir...

Ah, Luis. Ich bin enttäuscht.

Und doch auch voller Bewunderung.

Wo ist sie? - Wer? Nein. Sie ist nicht hier.

Warten Sie. Sie haben hier nichts zu suchen.

Bitte seien Sie klug und gehen Sie. Verschwinden Sie, bitte.

Geben Sie sie auf, bevor es zu spät ist. Sie gehört mir.

Sie decken eine Kriminelle.

Und Sie sind kurz davor, auch kriminell zu werden.

Kommen Sie doch zur Vernunft. - Sie sehen doch, sie ist nicht hier.

Also gehen Sie, bitte. - Lügen Sie mich nicht an, Mr. Vargas.

Ich kann sie an Ihnen riechen. Ihr Parfum stinkt aus Ihrer Kleidung.

Sie haben sie gerade verlassen. - Jetzt reicht es! Raus hier!

Hat sie Sie etwa auch so umschlungen, so umarmt, ja?

Hat sie ihre Wange auch so an Ihre gedrückt?

Hat sie Sie auf den Mund geküsst?

Wenn ich Sie jetzt küsse, kann ich sie dann an Ihnen schmecken?

Machen Sie das für sie? - Luis?

Warte! Warte, warte.

Wenn man vom Teufel spricht. Da ist sie. - Nein, nein, nein.

Oh mein Gott, was hast du getan?

Das ist er, das ist der Detektiv.

Er kam, um dich zu holen.

Was tust du? Fass ihn nicht an.

Weißt du, ob er allein hier ist?

Niemand hat ihn reinkommen sehen? - Ich weiß es nicht.

Oh Gott, Julia, ich habe einen Mann getötet.

Du musst gehen. Geh zum Bahnhof.

Hol 2 Fahrkarten für den Morgenzug nach Osten, egal, wohin.

Ich informiere den Hausverwalter über unseren neuen Plan.

Ich sage, es kam uns was dazwischen.

Julia. - Ja, was?

Ich hab gerade einen Mann getötet.

Und ich hab einen neuen Hut.

Aber ich mache keine große Sache draus. Ich denke nicht:

"Ich hab einen Hut gekauft". Es ist nicht so wichtig.

Es ist geschehen. Hilf mir. - Oh Gott.

Ja, das wird gehen. - Ich bring ihn runter.

Nein, du musst zum Bahnhof, bevor der Schalter schließt.

Komm her. Leg den an. - Ja. Ich beeil mich.

Nein, du beeilst dich nicht. Geh ruhig und genieß den Spaziergang,

dann fällst du nicht auf. verstanden? - Ja.

Billy, jetzt hast du bekommen, was du verdient hast.

Oh nein! Oh Gott!

Freust du dich nicht, mich zu sehen? Den guten alten Detektive Downs?

Sollte ich? -Ich bekam für diese Rolle nur die besten Kritiken.

Weißt du noch? - Lass mich bitte los.

Du hast gedacht, ich wär... wirklich tot. Oder?

Dachtest du, in der Pistole waren echte Kugeln?

Dachtest du, sie waren echt, als er dich umbringen wollte?

Ich konnte nicht riskieren, dass er dir das Licht ausbläst.

Nicht, bevor du mir wieder gehörst.

Lass mich! - Erst steigst du wieder ins Spiel ein.

Welches Spiel? - Das Haut-Ritz-Spiel.

Hier ist nichts mehr zu spielen. - Oh doch. Ich seh es ganz deutlich.

Nein! Was siehst du denn?

Ich sehe, wie ihm das Geld ausgeht, das kriegst du leicht hin.

Dann hat er nur eine Lösung. Er verscherbelt seinen Anteil in Santiago.

Und dann kommt er mit Geld zurück.

Und dann seh ich unseren Plan in Erfüllung gehen.

Du und ich, wir beide. Du wirst eine reiche Witwe.

Nein.

Wir könnten noch viel mehr aus ihm rausholen als beim ersten Mal.

Ein leichtes Opfer. Er liegt dir zu Füßen.

So wie ihr aneinander gefesselt seid

durch gemeinsame Verbrechen und kleine Delikte.

Lass mich gehen, bitte. - Bitte mich. -Bitte.

Fleh mich an.

Mein Schwanz fängt an zu jucken, wenn du mich so bittest.

Er sagt, er liebt mich.

Keiner liebt dich, Bonny. Das kann keiner.

Keiner außer mir.

Er schon. Ich weiß, er tut es.

Nicht genug, um nur noch auf der Flucht zu sein.

Miese Seitengassen, billige Hotels... - So wird es nicht sein.

Nein? Wie dann? Sie lebten glücklich bis an ihr Ende?

Ein respektierliches Paar mit Wohnung an der Hauptpromenade?

Sonntagsdinner, Spaziergänge im Park?

Gott, was hat der aus dir gemacht? Was denkst du, wer du bist?

Und was glaubt er, wer du bist? Du bist eine Hure, Bonny.

Du wirst schon nass, wenn ein Mann nur mit seiner Hand kommt.

Ist das wahr oder nicht?

Du bist so geboren und du stirbst so.

Und irgendwann kriegt dich die Polizei in die Finger.

Das tust du mir nicht an. - Ich war dein erster Mann, Bonny.

Dein allererster. Und ich bin auch dein letzter.

Egal wie, so oder so.

Es gibt keine Zukunft für euch, Darling. Sieh der Sache ins Gesicht.

Du kannst sein Leben nicht leben.

Und er... sicherlich nicht deins. Gib ihn auf.

Nein. - Gib ihn auf.

Nein. - Gib ihn auf.

Ja, so.

Danke!

Julia!

Julia!

Ich hatte solchen Hunger.

Was ist mit ihm? Die Leiche muss verschwinden.

Schon erledigt. - Erledigt?

Du hast es allein gemacht? - Ich habe auch die Sachen gepackt.

Ein Anzug liegt auf dem Bett. Für die Reise.

Hast du die Fahrkarten? - Fahrkarten, ja.

Der Zug geht morgen früh. Der nach Havanna. 7 Uhr.

Gut. Tja, was für ein Abenteuer.

Komm ins Bett.

Du musst erschöpft sein. Ich bin's. - Warte.

Ja? - Hast du eigentlich gar kein Gewissen?

Ich meine... - Doch, natürlich hab ich eins.

Aber davon lass ich mich nicht umbringen.

Es ist passiert und musste erledigt werden.

Wenn du was tun musst, dann tust du's, oder?

Also, auf uns. Auf ein kurzes Leben und ein aufregendes.

Gute Nacht.

Hören Sie, wie sie spricht?

Hören Sie die Worte, die aus ihr kommen?

Sie meinen Bonny. - Ja, Bonny.

Hatten Sie keine Kontrolle über sie?

Niemand hatte diese Kontrolle.

Niemand.

Niemand außer Billy.

Und er wollte den Rest des Geldes.

Sie fanden ein Haus im ärmlichen Teil der Stadt.

Bonny meinte, dort blieben sie unbemerkt. Und sie hatte Recht.

In diesem Haus würde vieles unbemerkt bleiben.

Jetzt musste sie Luis nur noch nach Santiago schicken, dann wär es vorbei.

Nein, du verstehst nicht.

Es ist nichts mehr da? - Genau.

Ich fahre morgen nach Santiago. Ich nehme gleich den Morgenzug.

Was willst du da tun? - Wir brauchen Geld. Oder?

Du wirst es wissen.

Nein!

Julia! Komm her. Ist gut.

Du sollst nicht nach Santiago fahren.

Aber ich muss fahren. - Ich will nicht, dass du fährst.

Ich habe keine Wahl. - Doch, du hast eine Wahl.

Von vorn. Wenn ich mit der Hand über meine Brust fahre... -Herz.

Mein linkes Ohrläppchen. - Karo.

Das rechte? - Kreuz.

Meine Kehle? - Pik.

Der kleine Finger links? - Eins.

Rechts? -1 O.

Und das bedeutet, sie haben nichts. - Gut.

Bube, Dame, König. - Ja.

Ja. - Ja.

Naturtalent. - Julia, meinst...

Das ist der Weg. Der einzige Weg. Unser Weg.

Der Weg für mich und dich.

Bitte.

Also, sag mir, was hab ich in der Hand?

Möchten Sie noch einen Whiskey? - Ja, gern. Bitte.

Das wird mir zu heiß. - Ja, wieso nicht?

Ja, wieso eigentlich nicht? Also dann.

Schon wieder er. - Bedaure, Gentlemen.

Mehr Champagner.

Dürfte ich mein Jackett ablegen? - Sicher, genieren Sie sich nicht.

Schenken Sie mir keine Beachtung. - Leichter gesagt als getan.

Meine Herren, zum Wohl.

Darf ich Ihnen was zu trinken anbieten? - Gerne.

Danke, meine Liebe. - Noch einen Whiskey?

Zwei.

Sir, würden Sie die Dame bitten, sich zurückzuziehen?

Was heißt das? - Muss ich Ihnen das noch sagen?

Nehmen Sie die Hand von meiner Frau. Bitte, Sir.

Aber gerne.

Etwas Geschmackloseres als ein Mann, der beim Spielen betrügt,

ist einer, der seine Frau für Betrügereien benutzt.

Mein Gott!

Julia.

Nun, meine Liebe,

dann wollen wir doch mal sehen, was für Tricks Sie noch beherrschen.

Geht es? - Ja.

Soll ich jemanden rufen?

Sie sind so gütig.

Sie sind so jung, so unschuldig und gütig.

Nein. - Nein?

Kein Mensch ist unschuldig.

Sie haben also auch eine Geschichte.

Erzählen Sie sie mir? Wenn wir Zeit haben.

Ich habe keine Geschichte. Nicht so eine wie Ihre.

Jetzt war es Bonnys Geschichte.

Und sehen Sie, was sie angerichtet hatte.

Er konnte nicht in ihrer Welt leben

und sie würde niemals in seine passen.

"Lieber Alan. Herzlichen Glückwunsch.

Du hast gerade meinen Anteil

an der Vargas-Jordan Kaffee-Export-Gesellschaft erworben.

Den Preis dafür habe ich auf den Inhalt des Safes festgesetzt.

Ich glaube, es geht zu deinen Gunsten aus. Es tut mir leid."

Luis! Warte!

"Leider konnte ich das nicht mit dir besprechen,

aber wie du vielleicht weißt, bin ich vor dem Gesetz auf der Flucht.

Mehr kann ich nicht sagen." - Wovon redest du, mein Gott?

Was hast du denn getan? - Mord.

Ich bin ein Mörder. - Nein.

Doch. Ich hab es für sie getan.

Und die Wahrheit ist, ich würde es wieder tun.

Ich wünsch dir alles Gute.

Und danke, dass du immer mein Freund warst.

Geh.

Gott helfe dir.

Zündest du mir eine Zigarre an?

Ja. - Ich mache uns einen Kaffee.

Oh, verdammt! - Was ist denn? -Eine Ratte.

Sie ist direkt über meinen Fuß gelaufen.

Siehst du sie? - Nein.

Ich finde sie nicht. Was hast du vor?

Ich gehe schnell in die Apotheke. - Jetzt, um die Zeit?

9 Uhr, die hat zu. - Die am Prado nicht.

Aber was hast du vor? Warte. - Bin gleich wieder da.

Wenn du glaubst, du kannst ihn retten, irrst du dich. -Wieso?

Warum hauen wir nicht einfach ab? Ich habe 2 Fahrkarten für uns.

Für den Zug um Mitternacht. Wir haben das Geld. Lass ihn gehen.

Oh, Bonny, das passt gar nicht zu dir. So viel Mitleid.

Wie könnte ich dir trauen? Er würde immer zwischen uns stehen.

Warum müssen wir ihm das antun? - Er ist etwas von dir, das sterben muss!

Du musst diesen Teil töten. Sonst, glaub mir, wird er dich töten.

Was hast du vor? Billy! - Ich komme mit dir mit

und bringe es für uns zu Ende.

Du hetzt uns die Polizei auf den Hals. - Dann tu, was ich dir sagte.

Und tu's jetzt.

Sag es. Sag meinen Namen, du gehörst mir, sag es.

Ja. Ja. - Ja, was?

Ja, ich gehöre dir.

Du hast mich erschreckt. - Du hast lange gebraucht.

Was tust du da im Dunkeln? - Ich denke.

Was denkst du denn?

Ich dachte, wenn ich dich verliere, wäre mein Leben vorbei.

Es bliebe nichts mehr für mich übrig. Es bliebe nur der Tod.

Sag so was nicht.

Hast du gefunden, was du gesucht hast? - Ja, habe ich.

Ich musste aber durch die ganze Stadt.

Ich will mich kurz umziehen.

Wasch dir die Hände und geh zu Bett. Ich bring dir den Kaffee.

Bitte.

Wie sterben sie wohl, was denkst du?

Durch das Gift, meinst du? - Ja. -Ich weiß es nicht.

Denkst du, es dauert lange, bis es wirkt?

Das hängt wohl davon ab, wie viel man ihnen gibt.

Ja, das stimmt wohl.

Ist es schmerzhaft? - Darüber will ich nicht nachdenken.

Nein, natürlich nicht. Wir lassen uns doch nicht so einfach

von unserem Gewissen unterkriegen, nicht wahr?

Es ist nun mal etwas, was getan werden muss.

Und wenn nun mal etwas zu tun ist, dann tust du's.

Ist dir dein Kaffee zu heiß? - Ich hab ihn gesehen.

Wen?

Ich bin dir gefolgt. - Wen hast du gesehen? Wo?

Julia.

Wollen wir weiter spielen oder uns die Wahrheit sagen?

Ich denke, die Wahrheit ist das Beste. - Gut, also dann.

Ist er hier?

Ja. - Wo?

Er wartet. Bis ich das Licht lösche.

Dann bin ich tot?

Ja. - Ja.

Ich hab ihn in Havanna zu dir geführt, nicht?

Ja.

Er musste doch annehmen, dass ich dich umbringe.

Er hatte Platzpatronen in deinen Revolver getan.

Wie im Theater. Nichts war echt.

Alles Lügen. Vom ersten Moment an.

Es waren nicht alles Lügen. Nein. - Und lacht ihr über mich?

Hinter meinem Rücken? Du und er?

Lacht ihr darüber, wie furchtbar dumm ich doch war?

Wie blind?

Nein.

Dann lach ruhig jetzt, wenn ich dir das sage.

Meine Liebe war echt, Julia. - Julia ist nicht hier. Julia ist tot.

Und lach ruhig, wenn ich dir sage, dass ich dich immer noch liebe.

Nein. Nein, nicht mich.

Du liebst nicht mich. - Oh doch.

Oh doch. Dich. Nicht Julia Russell.

Nicht Bonny Castle.

Dich.

Ich liebe dich so, wie ich dich kenne. Weil ich dich kenne.

So wie du bist.

Gut und schlecht.

In guten und in schlechten Tagen.

Das alles hab ich dir schon gesagt, aber geglaubt hast du's nicht.

Heute wirst du's glauben.

Auf uns.

Auf ein kurzes und aufregendes Leben. - Nein, tu es nicht.

Es gibt keine andere.

Keine andere Liebe als dich.

Von Anfang bis Ende.

Ganz und gar.

Ändere dich nicht, Julia, ändere dich nie.

Nein, nein, nicht.

Halte durch.

Es wird alles wieder gut.

Los, weiter. Komm.

Nein! Nein, nein, nein.

Du enttäuschst mich, Bonny.

Na, was meinen Sie? Sind das wohl echte Patronen?

Was ist hier los? - Können Sie mich verstehen? -Ja.

Er braucht einen Arzt! - Was ist mit ihm?

Er ist tot. Einen Arzt für ihn. - Schon gut. Ich ruf die Polizei.

Luis. Geh nicht.

Ich liebe dich. Ich liebe dich.

Ich liebe dich auch. Hörst du mich? - Sag's noch mal.

Ich liebe dich, ich liebe dich.

Ich liebe dich! Ich liebe dich, Luis! - Oh Gott.

Nein. Nein!

Du hältst durch! Halte durch! Nein! Nein! Geh nicht.

Bleib! Bitte bleib!

Und hier endet die Geschichte. Zumindest für mich.

Auch wenn er jetzt noch am Leben ist, wie könnte ich zu ihm kommen?

Glauben Sie an Vergebung?

Ja. -An die Erlösung der menschlichen Seele?

"Ja. - Sogar für jemanden wie mich?

Ja, ich glaube daran.

Dann werde ich ihn im Himmel wiedersehen, nicht wahr?

Ja.

Würden Sie mir mein Tuch geben, bitte? - Ja, natürlich.

Und nun beten Sie mit mir. - Ja.

Das habe ich an meinem Hochzeitstag getragen.

Aber es kam nicht von Herzen.

Öffnet.

Bedaure, Ma'am, es ist Zeit.

Wenn ich bitten darf.

Der Teufel soll... - Das ist der Priester.

Aber er ist vor einer Stunde gegangen. Ich habe ihn gesehen.

Wache! Wache!

So eine charmante Gesellschaft ist wirklich ein Vergnügen.

Das Vergnügen ist auf meiner Seite.

Ich danke Ihnen, mich hier zu dulden.

Sir, Sie müssen ein Glückspilz sein

mit einer solchen Frau an Ihrer Seite.

Ja, das bin ich.

Vielleicht erzähle ich Ihnen später, wie wir nach Marokko kamen.

Es ist eine interessante Geschichte.

An ihr ist manches sogar wahr.

Eins kann ich Ihnen jetzt schon sagen:

Als ich sie das erste Mal sah, liebte ich sie.

Und egal, wie hoch der Preis ist, der Liebe kann man nicht entkommen.

Vier.

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