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Ja, dann geh ich jetzt mal. Ich glaube, mein kleiner Freund hat genug Spaß gehabt.
Lachst du eigentlich auch mal?
Dann ruf mich an, ja?
Bye-bye.
- Hallo? - Hallo, hier ist Phil, bist du alleine?
- Ja, Phil. Warum? - Sie wissen, dass du die Liste hast.
Ich hab keine Ahnung, wovon du sprichst.
Mir musst du doch nichts vormachen, Manuel.
Hör auf mich und verschwinde solange es noch geht.
- Was meinst du? - Ich weiß, dass du sie hast. Hau ab!
Die machen einen Fehler.
Du machst einen Fehler, wenn du nicht auf mich hörst.
- Du musst die Stadt verlassen. - Hör zu, ich...
Ich brauche ein Taxi. 212 Region Street.
In 10 Minuten?
Ja, das ist mir recht.
Danke.
STRIPPED TO DIE
Er ist eben gelandet.
Piazza Kennedy.
Ich hab's mir anders überlegt. Bringen Sie mich zur Piazza Barberini.
Si, Senor.
Gut, Vittoria. Sie wollen also für mich arbeiten?
Ja.
Es wird Ihnen sicher nicht leid tun.
Wie oft in der Woche können Sie?
Das kommt drauf an. Vielleicht sogar jeden Tag.
Gut. Dann sagen wir fifty-fifty.
Ist Ihnen das recht?
- Sind Sie damit einverstanden? - Was?
Die Hälfte für Sie und die Hälfte für mich.
Ich denke, das ist fair. Finden Sie nicht?
Sicher.
Vittoria, darf ich Sie fragen, warum Sie diese Erfahrung machen wollen.
Haben Sie noch nie gehört, dass die meisten Leute
"Erfahrung sammeln" dazu sagen, wenn sie Fehler machen?
Und wann möchten Sie Ihren ersten Fehler machen?
Morgen.
Grazie.
Manuel, pass auf, dass dich niemand sieht.
- Hallo, Micol. - Manuel.
Du verdammter Schweinehund.
Das hast du gut erkannt.
- Wie lange ist es her? - 2 Jahre.
Wo bist du gewesen?
- Ist doch egal. - Wie sehe ich aus?
Du bist sehr aufregend.
Ich möchte eine Weile hier wohnen.
Geht das?
Hier ist immer ein Zimmer für dich frei.
Steckst du in Schwierigkeiten?
Sie sind hinter mir her.
Kann ich auf dich zählen?
Du kannst hier wohnen, so lange du willst.
Sie wollen mich umbringen.
Ich hab Angst.
Madame Micol.
- Na, wie war sie? - Sie ist wirklich hinreißend.
- Hier, danke. - Wir würden uns freuen, wenn Sie bald wiederkommen.
Das tue ich sicher.
- Der Mann war sehr zufrieden mit dir. - Manuel!
Das glaube ich ja nicht. Bist du es wirklich?
Ja.
Du bist gut in Form. Erzähl mal, was hast du mit ihm gemacht?
Ich hab eine Menge auf Lager. Das musst du selbst ausprobieren.
- Nicht jetzt. Später vielleicht. - Aber vergiss es nicht.
Ich zeig dir was, was du noch nicht kennst.
Na da musst du dich aber anstrengen.
Laura? Laura, lass uns jetzt bitte allein.
Ist ja schon gut, ich gehe.
Hier, deine Hälfte.
Ach, du bist teurer geworden, ja?
Also, gute Nacht, ihr zwei Hübschen.
Und macht keinen Unsinn ohne mich.
Weißt du, was ich denke? Wir beide hätten heiraten sollen.
Was?
Ja. Verrückt genug waren wir.
Bevor wir beide Profis geworden sind.
Im Augenblick fühle ich mich nicht wie ein Profi.
- Sondern wie ein Idiot. - Wir wären zusammen unschlagbar.
Es wäre fantastisch. Mit deiner Hilfe hätte ich das Geschäft hier...
...ganz anders aufgezogen. Und wir würden jetzt sicher schon vor Geld stinken.
Du hast mich doch geliebt, oder?
Nein, ich glaube, du hast noch nie jemanden geliebt.
Du hast nur gewollt, dass ich es denke.
Du bringst einen schnell soweit, dass man glaubt, was du willst.
Und im Moment soll ich glauben, dass du Angst hast.
Ich hab keine Angst.
Ich bin höchstens um mein Blut besorgt.
Es wäre schade drum. Ja, meine Blutgruppe ist sehr selten.
Blutgruppe 0, Rhesusfaktor negativ. Untergruppe SDE-CD.
Ein hervorragender Jahrgang. Sehr beliebt in Transsylvanien.
Wenn sie mich kriegen, dann erbst du alle meine Pässe.
Ich wette, du weißt nicht, welcher dein richtiger ist.
Du hast recht. Aber sie alle miteinander ergeben eine Geschichte.
Die Geschichte von einem Mann, den es nicht gibt.
Der gar nicht existiert.
Ich bin müde.
- Soll ich bei dir schlafen? - Ich schlafe lieber alleine.
Und wie wäre es mit einer kleinen Überraschung?
Ich kenne deine Mädchen doch schon alle.
Das glaub ich kaum.
- Gute Nacht, Micol. - Gute Nacht.
Ich erkenn dein Parfum nicht.
Wer bist du?
Micol hat mich zu dir geschickt.
Ich bin die versprochene Überraschung.
- Lass mich zuerst duschen. - Warum?
Wenn mich der Geruch von Männern abstoßen würde,
dann wäre ich wohl kaum hier.
Ich liebe ihren Geruch. Ihren Geschmack und so weiter.
Und so weiter.
Und ich liebe es, ein Spiel mit ihnen zu spielen.
Aber nur wenn das Spiel wild und aufregend genug ist.
Harmlose Spiele interessieren mich nicht.
Sie lassen mich kalt.
Was sind das für Kästchen?
Spieldosen.
Und? War unser Spiel aufregend genug?
Bist du mit allen Mädchen hier im Bett gewesen?
Ja.
Sind sie gut gewesen?
Ich war zufrieden.
Und waren sie auch zufrieden?
Ich hab bezahlt.
Ich zahle immer.
Ich gehe ins Bad.
Und? Wie war sie?
Wie die anderen.
- Ich will sie wiedersehen. - Dann war sie nicht wie die anderen.
- Bist du sicher? - Gehst du aus dem Haus?
- Ja. - Sei vorsichtig.
- Was hast du vor? - Nichts.
Ich versuche nur noch ein wenig länger zu leben.
Obwohl meine Uhr abgelaufen ist.
Ich hab dir doch gesagt, du sollst dich nicht blicken lassen.
Dreh dich nicht um. Warte einen Moment, bevor du mir folgst.
- Sie wollen dich umbringen. - Ich weiß.
- Sie haben es in London bereits versucht. - Nein, das müssen andere gewesen sein.
- Was für andere? - Das musst du doch selbst wissen.
Du hast einen Riesenfehler gemacht.
Du hast versucht, sie alle gegeneinander auszuspielen.
Aber bevor sie dich umbringen,
wollen sie diese Liste mit den Namen in ihre Händen kriegen.
Ich hab dir doch gesagt, dass ich keine Liste habe.
Schade, sie ist deine Lebensversicherung.
Wenn du sie wirklich nicht hast, darf es niemand erfahren.
Sie werden nicht aufgeben, bis sie sie haben, und dich.
- Kannst du mir nicht helfen? - Nein, und das weißt du auch.
Ich hab keine Wahl. Ich muss mich da raushalten.
- Du warst immer mein Freund. - Du hast keine Freunde mehr.
Wir können uns auch nicht mehr treffen.
Ich kann nichts mehr für dich tun. Du bist ganz auf dich gestellt, Manuel.
Verstehst du? Du bist ganz allein.
Ja, ich glaube, das ist mein Schicksal.
Aber wahrscheinlich ist es so das Beste.
Manche müssen es allein schaffen.
Ich bin gern allein.
- Darf ich dir Gesellschaft leisten? - Danke, nicht nötig.
Und warum nicht?
Weil mein Mann nur das Auto parkt und gleich wieder zurückkommen wird.
- Du bist glücklich verheiratet? - Das ist meine Sache.
- Was? - Ob ich glücklich bin.
Heute Morgen warst du es wohl nicht.
Was war ich heute Morgen nicht?
Ich glaube, du bist nicht glücklich gewesen.
Ob man befriedigt oder glücklich ist, ist ein gewaltiger Unterschied.
Eine Nutte sollte sich nicht selbst befriedigen.
Du hast es ja nicht geschafft.
Ich würde gerne mit meiner Hand unter deinen Rock.
- Dann in dein Höschen fassen. - Tut mir leid, ich trage keins.
Wir sehen uns morgen bei Micol.
- Liebling! - Ja.
- Das ist Mr. Zani. - Guten Abend.
- Guten Abend. - Ein Nachname, der mit Z beginnt?
- Das ist ungewöhnlich. - Ich kann nichts dafür.
Wir haben uns heute kennengelernt.
Er hat mir einen antiken Tisch vor der Nase weggekauft.
Er wollte ihn mir um keinen Preis überlassen.
- Er weiß, was er will. - Allerdings.
- Haben Sie schon gegessen? - Nein.
Gut. Wenn Sie Zeit haben, essen Sie mit uns?
Ja, aber ich möchte auf keinen Fall stören.
- Unsinn, Sie stören nicht. Kommen Sie mit. - Sie sind sehr nett. Vielen Dank.
Okay, ich hab Hunger. Gehen wir.
Vielleicht habe ich so doch noch eine Möglichkeit,
mit Ihnen über diesen Tisch zu sprechen.
Wissen Sie, ich kann meiner Frau nun mal keinen Wunsch abschlagen.
Das glaube ich gern.
Was machen Sie beruflich?
Ich bin ein Killer.
Ich beobachte gerne die Reaktion, die diese Mitteilung hervorruft.
Sie sind mir sehr sympathisch.
Aber jetzt sagen Sie mir die Wahrheit.
Ratten. Ja, ich vernichte Ungeziefer.
Ich bringe Ratten um.
Ich denke mir ständig neue Methoden aus, sie aus der Welt zu schaffen.
Ich spreche nicht gern darüber.
- Und was tun Sie? - Ich mache Geld.
Ich mache alles, was mir Geld bringt.
Und was tun Sie, Madame?
Sie ist eine Frau. Meine Frau. Und eine sehr gute.
- Ich könnte nicht ohne sie leben. - Leben Sie allein?
- Ja. - Und wie ist es?
Einsam.
Haben Sie sich nicht danach gesehnt, eine Frau um sich zu haben?
Doch, ab und zu hätte ich gern jemand, der sich um mich kümmert.
Der mir den Rücken massiert und mir hilft, mein Bett zu zerwühlen.
Und warum heiraten Sie nicht?
Ach, ich hab die richtige Frau noch nicht gefunden.
- So eine wie Ihre. - Jede Frau kann doch ein Bett zerwühlen.
Ist sie nicht witzig? Ich bin verrückt nach ihr.
- Liebling. - Wenn ich jemals den Verdacht hätte,
dass sie mich mit einem anderen betrügt, würde ich...
- Bitte, Schatz. - Es wäre durchaus verständlich.
Immerhin, ich bin viel älter als du.
Ihr würde ich nichts vorwerfen, aber Zani,
diesen Kerl würde ich bloßen Händen umbringen.
So wie Sie Ratten umbringen.
Ich würde keine Sekunde zögern. So bin ich nun mal.
Ich möchte nicht in seiner Haut stecken.
Erzähl ihm von dem Kerl, der dabei war, als wir uns kennengelernt haben.
Er war ein richtiger Mistkerl.
Für 2 Lire hätte er sie als Nutte auf die Straße geschickt.
- Er war ein Stück Scheiße. - Ich kenne solche Typen.
Ich hasse sie auch. Sie sind widerlich.
Ich bin selbst auch nicht viel besser.
Wirklich?
Ich hasse mich dafür.
Tja, ich muss mich entschuldigen. Ich muss telefonieren.
Geld.
Ich werde Sie mit meiner Frau allein lassen.
Aber laufen Sie nicht mit ihr weg.
Oh, nein. Ich möchte noch ein bisschen leben.
Ihr seid wirklich ein nettes Pärchen.
Ich möchte wetten, nach einer Nummer mit ihm
besorgst du es dir nicht selber im Bad.
In der Spieldose ist eine neue Schachtel.
Bringst du damit deine Ratten um?
Manchmal. Kommt auf die Ratten an.
Was bist du für eine Ratte?
- Ich? - Das weißt du nicht?
Dieser Revolver... hast du Angst davor?
Er ist wundervoll.
Er kann ein Leben retten...
...oder auslöschen.
Auf seine Art ist er ein kleines Kunstwerk.
Man muss nur damit umgehen können.
Mit so einem kleinen Ding...
...kann man jeden töten, der einem etwas anhaben will.
Weißt du, was die stärkste Bindung zwischen zwei Menschen ist?
Stärker als Liebe. Stärker als Hass. Stärker als alles andere.
Das ist Mord.
Man kann sagen, dass man eine Frau oder ein Mann gehasst oder geliebt hat,
das ist normal.
Aber wenn du sagst: "Ich habe diesen Mann getötet",
wirst du erkennen, dass ihr für immer aneinander gekettet seid.
Wenn sie dich hier trifft, ist deine ganze Schönheit dahin.
- Hast du Angst? - Du bist derjenige, der Angst hat.
Ja.
Warum?
Vittoria, ich würde dich gerne woanders treffen.
- Du weißt, dass das nicht geht. - Ja, du bist verheiratet.
Glaubst du, ich hätte keinen Liebhaber gefunden,
wenn ich einen haben wollte?
Aber warum kommst du dann hierher?
Ich wollte mehr über mich erfahren.
Ist dir das gelungen?
Ich habe einiges über dich erfahren.
Und was hast du über mich erfahren?
Eine Menge. Dass du Angst hast, dass du einen Revolver hast
und dass du in einer Wohnung lebst, in der du nicht zu Hause bist.
Du isst hier, du schläfst hier und du nimmst dir, was du willst.
Meine Wohnung ist zu gefährlich.
Das bedeutet, dass du auf der Flucht bist.
Und dass du auf der Flucht bist, bedeutet, dass irgendjemand hinter dir her ist.
Deshalb willst du mich auch woanders treffen.
Du bist alleine. Und du brauchst jemanden, um darüber zu reden.
Wenn das alles ist, ich höre dir gerne zu.
Aber dazu muss ich mich nicht in eine ermüdende Liebesaffäre stürzen.
Zuhören ist im Preis inbegriffen.
Ich weiß auch etwas über dich.
Du kommst doch nur hierher, um herauszufinden,
ob du deinen alten, reichen Knacker liebst oder nicht.
Ich würde ihn töten, wenn ich könnte.
Du bist zweimal mit mir im Bett gewesen
und willst gleich deinen Mann umbringen?
- Du kennst mich nicht. - Da hast du recht.
Ich will dich kennenlernen.
Ich will dich woanders treffen, Vittoria.
Du bist wirklich unbelehrbar.
Ich werde Micol sagen, wenn es für dich ist, komme ich nicht mehr her.
Finger weg!
Ist das vielleicht eine Art, seinen Mann zu behandeln?
Wir haben eine Abmachung getroffen.
- Madame Micol? - Guten Morgen.
- Kommen Sie rein. - Danke.
Vittoria muss jeden Augenblick hier sein. Wenn Sie bitte mitkommen.
Vittoria ist wirklich eine Dame. Sehr kultiviert und sehr elegant.
Aber nicht zu sehr, wenn Sie wissen, was ich meine.
Ich bin sicher, Sie werden zufrieden sein.
Das ist unser schönstes Zimmer.
Lassen Sie mich das Geschäftliche gleich erledigen.
Danke.
Sie werden zufrieden sein.
Ist das der Freier für Vittoria?
Es wäre mir lieb, wenn du dich nicht zeigen würdest.
Vittoria muss jede Minute hier sein, und der Kerl stinkt vor Geld.
- Ich will ihn nicht loswerden. - Wie viel hat er dir gegeben?
Wie viel willst du dafür, dass er sie in Ruhe lässt?
- Du tust mir weh. - Sag wie viel!
Du machst dich lächerlich.
- Du hast recht. - Bitte, Manuel.
Sie ist doch bloß eine Nutte. Nichts anderes.
Eine Nutte wie die anderen auch.
Und wie ich.
Hab ich jemals was anderes als Nutten gehabt?
Hast du jemals was anderes als Nutten gewollt?
Du hast recht. Ist schon gut.
Ich werde keine Schwierigkeiten machen.
Ich lasse mich nicht blicken. Mach dir keine Sorgen.
Ich mach keine Szene.
Ich bin in ungefähr 5 Minuten hier verschwunden.
Vittoria, kommen Sie rein.
Es ist alles in Ordnung. Keine Sorge.
Ihr Kunde wartet im letzten Zimmer auf der linken Seite.
Hallo. Micol sagt, Sie wären eine Dame.
Elegant, gebildet und kultiviert.
Sie werden sehen, dass ich noch andere Vorzüge habe.
Oh, warten wir es ab.
Manuel! Pass auf dich auf.
Der Kunde war sehr zufrieden. Er kommt wieder.
Hier ist Ihre Hälfte.
Wir beide können viel aneinander verdienen.
Wo ist Manuel?
Weggegangen.
Was machst du hier?
Fährst du immer über rote Ampeln, Vittoria?
Verschwinde hier! Mein Mann wird gleich hier sein.
Wie interessant.
Du sollst verschwinden!
- Du bist verrückt. - Wieso soll ich denn nicht bei dir sein?
- Verschwinde jetzt. Bitte geh. - Warum?
Warum?
Warum?
Warum?
Warum?
Verschwinde! Verschwinde! Verschwinde! Verschwinde!
- Also gut. - Manuel!
Oh, Liebling.
Nimm mich. Ja!
Oh, ja.
Ja! Ja!
Das ist mein Mann.
Wer ist da? Hallo, Liebling.
Ja, warte. Ich mach dir auf.
Er kommt nach oben.
- Wann werden wir uns wiedersehen? - Nie wieder.
Nie wieder, verstehst du? Nie wieder.
Geh endlich, geh. Das verstehst du nicht.
Du verstehst nichts. Geh.
Du weißt nicht, wie er ist. Geh jetzt.
Und?
Der Mann ist wie Wachs in meinen Händen.
Hallo? Ja. Nein, ich kann heute nicht.
Nein, morgen auch nicht. Ich verreise.
Nein, ich will ihn nicht mehr sehen.
Wenn es für ihn ist, brauchen Sie nicht mehr anzurufen.
Ja, genauso ist es.
Ja. Ich mag keine Komplikationen.
Nein, es tut mir nicht leid.
Nein, natürlich hab ich meine Meinung nicht geändert.
Ich weiß nicht, wie lange ich weg sein werde.
Okay, ich rufe Sie an, wenn ich zurück bin.
Aber Micol, bitte rufen Sie hier nicht mehr an.
- Wiedersehen. - Wiedersehen, Vittoria.
Sie will dich nicht mehr sehen, Manuel.
- Das ist meine Agentin gewesen. - Sie scheinen sehr gefragt zu sein.
- Es sieht so aus. - Siehst du?
Wir beide haben die undankbaren Rollen.
Du spielst den gehörnten Ehemann und ich spiele den Freier. Aber nur für die eine.
- Was ist mit ihm? - Immerhin ist der Einzige, der was davon hat.
- Es stimmt doch, oder? - Kommen Sie mir bloß nicht zu nah, Mister.
- Oh, wir sind ungnädig. - Lass sie in Ruhe, Maurice.
Und jetzt zu Ihnen, Vittoria. Sind Sie sicher, dass er kommt?
Wollen Sie damit andeuten, dass ich mich irre,
dass ich nicht weiß, was ich tue? - Nein.
Aber die wollen diese Listennummer. Und sie wissen, er hat sie.
Ihre Aufgabe ist es, herauszufinden, wo diese Listen sind, bevor sie ihn töten.
- Wann treffen Sie ihn wieder? - Ich weiß nicht.
- Aber keine Sorge, er kommt. - Aber er hat nicht wieder angerufen.
Das wird er.
- Ziehst du aus? - Ja.
Es ist besser.
Es ist besser, wenn ich ausziehe.
Bist du sicher, dass du das Richtige tust?
Ich muss hier ausziehen, solange sie glauben, dass ich diese Liste habe.
Du hast diese Liste, oder?
Nein. Nein, ich hab sie nicht mehr.
Und wenn sie das rauskriegen, dann bin ich tot.
- Hast du Angst? - Weißt du, Micol, darüber denke ich nicht nach.
Behalte ihn. Ich brauch ihn nicht mehr.
Bleib hier, Manuel.
Nein, Micol. Es ist besser. Sonst kommen sie noch hierher.
Ich will auf keinen Fall, dass dir was zustößt.
Hallo?
Manuel?
Manuel?
Manuel?
Ich bin hier. Hab ich dich erschreckt?
Wieso hast du mich hierher bestellt?
Weil das der romantischste Fleck im ganzen Zoo ist.
Das alte Elefantenhaus.
Als Kind bin ich oft hierhergekommen.
Es waren zwei Elefanten. Romeo und Julia.
Aber ich wusste nie, welcher Romeo und welcher Julia war.
Um mir das zu erzählen, hast du mich herbestellt?
Nein. Nicht nur deshalb.
Also? Was willst du mir dann erzählen?
Ich liebe dich.
- Man liebt keine Huren. - Ich liebe dich, wie du bist.
Egal, was du tust. Ich kann es nicht ändern.
Ich will, dass du deinen Mann verlässt, Vittoria. Ich will mit dir leben.
Und ich will glücklich mit dir sein.
Und ich will auch nicht mehr weglaufen.
Ich glaube kein Wort. Ich weiß, wann ich belogen werde.
Ich lüge Tag für Tag. Ich kann eine Lüge riechen.
Was ist das für ein Spiel, das du mit mir spielst?
Das Spiel eines Mannes, der auf eine Kugel wartet, die nicht kommt.
Irgendjemand will mich umbringen.
Ich weiß es.
Und ich warte auf ihn. Ich habe es nicht eilig.
Manchmal hab ich gehofft, dass die Kugel schnell kommt.
Jetzt hoffe ich, sie kommt nie.
Ich verliebe mich nicht in dich. Es interessiert mich nicht.
Ich führe ein eigenartiges Leben, aber ich will es nicht ändern.
Ja. Du kannst harmlose Spiele nicht ausstehen.
- Und was ist mit dir? - Ich spiele nicht mehr.
Ich hab es dir gesagt. Ich liebe dich.
Ich bring dich nach Hause zu deinem Mann.
Wohnst du immer noch bei Micol?
Nein. Ich hab ein Haus hier.
Und eins in London, in Wien. Ich hab viele Häuser. Und viele Namen.
Ich komme mit dir.
Stell dir vor, jemand sagt zu dir: "Geh zu diesem Mann...
und bring ihn um." Und du gehst hin und tust es.
Dann verschwindest du, als hättest du nie existiert.
Du wechselst die Städte, die Namen, die Gewohnheiten,
und du wartest nur darauf, dass du wieder angerufen wirst.
Eines Tages ruft er wieder an.
Und sagt dir wieder, du sollst jemanden töten.
Und du gehst hin und tötest wieder.
Und verschwindest wieder.
Und dann beginnt alles von vorn, als würdest du gar nicht existieren.
Stell dir vor, eines Tages möchtest du wissen,
wer die Fäden deiner Nicht-Existenz in der Hand hält.
Du öffnest deinen Koffer und findest einen Haufen Papiere.
Listen, auf denen viele Namen stehen.
Namen, die dir bekannt sind. Namen, die angesehen sind.
- Die über jedem Verdacht stehen. - Große Tiere.
- Sie wollen diese Liste von mir haben. - Dann gib sie ihnen.
Das ist nicht so einfach.
- Ich muss jetzt bald nach Hause, Liebling. - Nein. Bitte, bleib hier.
- Du weißt, dass das nicht geht. - Schlaf hier bei mir.
- Ein Mann wie du hat Angst allein zu schlafen? - Ja.
Und hat eine Frau wie du Angst davor, bei mir zu schlafen?
Eine Frau wie ich kann sich nichts Besseres vorstellen.
Mach das Licht aus.
Ich bin müde.
Hier ist Phil. Ich muss dich unbedingt sehen.
Ich warte. Komm so schnell du kannst.
Ist gut. Ich komme sofort, Phil.
Hau doch ab hier! Ich will nichts von dir.
Hau ab, los!
Er ist ein Profi. Und das hier ist dein Job.
Aber Phil war mein bester Freund. Und er hatte mir etwas mitzuteilen.
Einer von uns ist falsch angezogen.
Es dauert nur eine Minute.
Komm rein.
Ich bin spät dran.
- Weißt du, du bist nicht normal. - Wie bitte?
Das ist doch nicht normal, dass sich eine schöne Frau so schnell umzieht.
- Bist du noch da? - Ja.
Ich bin gleich fertig.
Okay.
- Hier bin ich. - Wie hast du es geschafft, dich so schnell umzuziehen?
Ich bin ein Verwandlungskünstler.
- Du siehst bezaubernd aus. - Dein Smoking steht dir auch sehr gut.
Das ist für dich.
Ich hab auch ein Geschenk für dich.
Hoffentlich magst du es.
- Wollen wir zusammen auspacken? - Ja.
- Oh, da drin bewegt sich was. - Na los, mach auf.
Ist die entzückend.
Manuel, die ist wirklich süß.
Ich werde sie überall hin mitnehmen.
Danke, Manuel. Ich hab noch nie so etwas Schönes gekriegt.
Der Gangster und seine Braut.
Heute ist was Furchtbares geschehen.
Wirklich? Was?
Mein bester Freund, Phil.
Er ist tot.
Ich hab irgendwo gelesen, dass es möglich ist,
dass man nur in einen schönen Körper verliebt ist.
Ob es dir gefällt oder nicht, ich liebe dich.
Ob es dir gefällt oder nicht, du liebst mich.
Und es gibt nichts, was wir dagegen machen können.
Ich hab gewusst, dass es so kommen würde.
Ich wusste, dass ich in diese mysteriöse Geschichte hineingezogen werde.
Ob ich es will oder nicht.
Sie haben meinen Freund Phil getötet.
Und wenn sie die Liste haben, dann bringen sie mich auch um.
Aber wenn du ihnen die Liste gibst, warum müssen sie dich dann töten?
Das sind die Spielregeln.
Es ist ein gnadenloses System.
Ohne jede Menschlichkeit.
Lass uns weggehen. Weit weg.
Weit weg von hier.
- Die finden mich überall. - Es wäre einen Versuch wert.
Wärst du denn bereit, deinen Mann und alles andere zu verlassen?
Meinen Mann? Ja.
- Ich liebe dich, Vittoria. - Ich liebe dich, Manuel.
Ist das ein Qualm hier drin. Man kann ja kaum atmen.
Und? Haben Sie uns sonst noch etwas zu sagen?
Ich bin müde. Ich nehme ein Bad.
Müde, hm?
Aber es ist gar keine so schlechte Arbeit, wenn man so will.
Traust du ihr?
Sie ist ein Vollprofi.
Vielleicht sollten Sie langsam mal auspacken.
Früher oder später kriegen wir die Liste.
Ich kann ihn um den kleinen Finger wickeln.
Ganz sicher? Sie sind clever, Vittoria.
Aber Sie müssen bedenken, mit einem Kerl wie ihm hatten Sie noch nie zu tun.
- Ich bin noch am Leben, oder? - Er aber auch.
Ich schaffe es schon. Was steht eigentlich auf dieser Liste?
- Namen. - Und was passiert, wenn Sie die Liste haben?
- Das sollten Sie wissen. - Und warum?
- Wozu soll das gut sein? - Er könnte reden.
Wer würde einem wie ihm glauben?
Ich sicher nicht.
Und Sie?
Ja. Wer würde ihm glauben.
Marc Carlson. Maurizio Calvini.
Michael Carbo. Manfred Cole.
Mitser Tschernovsky.
Marcel Contini.
Marcel Contini.
Ich werde dich töten, Liebster.
Wie gefällt dir der Name: Marcel Contini?
- Marcel Contini. - Ja. Oder lieber Mitser Tschernovsky?
Ein Pole in Brasilien? Das klingt nicht sehr glaubhaft für mich.
Und wie wäre es mit Manfred Cole? Michael Carbo oder Marc Carlson?
Marcel Contini gefällt mir am besten, weil du gesagt hast,
dass er Pianist ist und in Paris lebt.
Aber jetzt bin ich dran. Du musst einen neuen Namen und einen Beruf für mich finden.
Warum nimmst du eigentlich Namen mit denselben Initialen. M und C?
So muss ich das Monogramm auf meinen Hemden nicht ändern.
Auf so was würde ich nie kommen.
Ich bin ein Profi. Das ist mein Beruf.
Hast du schon unsere Tickets?
Nein, es ist besser, wenn du ins Reisebüro gehst.
Ich werde seit einiger Zeit von einem Kerl beschattet.
Er beobachtet mich. Vielleicht hat ihn dein Mann engagiert,
um doch noch an den antiken Tisch zu kommen.
Aber der muss ja Geld verdienen. Er kümmert sich nicht um uns zwei.
- Ja. - Was ist los?
Nichts.
Nichts.
Ich hab in meinem Leben viele Fehler gemacht.
Und willst du wissen, was der größte war?
- Das ist mit der Liste. - Was denn für eine Liste?
Die Liste mit diesen Namen.
Ich hab sie nicht mehr.
Ich hab sie ins Klo geworfen.
Und einfach runter gespült.
Aber weißt du, was der Haken daran ist? Willst du es wissen?
Ich habe jeden einzelnen Namen, der draufstand, behalten.
Ich kann aber meinen Kopf nicht ins Klo werfen.
Und die wissen, dass ich mir sehr viel merken kann.
- Ich warte schon. - Ja? Sie haben mir am Telefon erzählt,
dass er die Liste nicht mehr hat. Dass er sie zerstört hat.
Er hat sie ins Klo geworfen. Ich glaube ihm.
Ja, das dachte ich mir. Ja gut, ich sage es ihnen.
Die sollen sich schnell entscheiden.
Haben Sie es eilig?
Was ist los? Sind Sie nervös?
- Ich hab langsam genug. - Geduld, Vittoria. Bleiben Sie ruhig.
Ich werde mit ihnen reden.
Dann kann ich Ihnen bestimmt grünes Licht geben.
- Wo gehen Sie hin? - Ich muss mich umziehen.
Er wartet auf mich.
Muss Liebe schön sein. Fein, fein, fein.
- Sie übertreiben ein wenig. - Hören Sie auf! Sie tun mir weh.
Oh, tut mir leid. Ich wollte Ihnen nur eine Frage stellen, bevor Sie davonlaufen.
- Was tun Sie da? - Warum haben Sie mir nicht erzählt,
dass Sie vor einer halben Stunde zwei Tickets nach Rio gekauft haben?
Eins für ihn und eins für sich.
Ich muss ihm doch etwas vormachen, nicht?
Und ich wusste, dass Sie es sowieso herausfinden würden.
Sie haben auch immer die richtige Antwort parat.
Aber ich warne Sie. Machen Sie keinen Fehler.
Machen Sie keinen Fehler. In unserem Job kann es tödlich sein.
Du hast die Tickets also tatsächlich gekauft.
Du glaubst also, man muss sich nur in ein Flugzeug setzen,
um ein neues Leben anzufangen?
Aber Manuel, du...
Mein Name ist nicht Manuel! Sondern Marcel Contini.
Marcel Contini! Ein Pianist aus Paris.
Siehst du? Du weißt nichts.
Du weißt nicht, was das für Menschen sind,
die in diesem schmutzigen Spiel die Regeln bestimmen.
Wir haben mitgespielt, Vittoria.
Wir haben die große Liebesaffäre gespielt.
Und wir haben betrogen.
Wir können alle unsere Feinde betrügen.
Sogar die Furcht.
Aber einer lässt sich nicht betrügen.
Und wer ist das?
Das weißt du nicht, Vittoria?
Der Tod.
Monsieur Marcel Contini.
Du hast mich belogen.
Du liebst mich nicht.
Das macht nichts. Ich finde sicher einen neuen Liebhaber.
Eine gute Idee.
Du kannst ja eine Anzeige mit deiner Telefonnummer in die Zeitung setzen lassen.
Da meldet sich dann bestimmt der richtige Liebhaber für dich.
Du hast recht. Ich bin eine Hure.
Und du, du bist ein Scheißkerl.
Und ich werde dir keine Träne nachweinen.
Verlass mich, Vittoria.
Ich bin es nicht wert, dass du bleibst.
Es hat keinen Sinn.
Also das ist wirklich erstaunlich.
Er ist bei weitem nicht so ein Profi, wie ich dachte.
Er ist doch nur ein kleiner Fisch.
Der Idiot ist wirklich in Sie verknallt.
Er weiß, dass er keine Chance mehr hat.
Und deshalb hat er Sie weggeschickt.
- Ein sentimentaler Trottel. - Morgen sehe ich ihn zum letzten Mal.
Ich finde schon eine Ausrede, um zu ihm zu gehen.
Gut. Wir bleiben unten auf der Straße.
Wenn Sie nach oben kommen, warten Sie bis Sie von uns das Signal kriegen.
Das Telefon wird läuten.
Wenn Sie ihn erledigt haben, schalten Sie das Licht dreimal an und wieder ab.
Dann wissen wir unten, dass alles nach Plan gegangen ist.
Wir kommen dann und bringen ihn weg.
Und dann geht jeder von uns seinen eigenen Weg.
Die Sache ist damit erledigt.
Wir werden uns nie mehr wiedersehen.
Als hätte es uns nie gegeben.
Hoffentlich vermissen Sie uns nicht.
Das hoffe ich auch.
Sie wissen, wie man damit umgeht?
Soll ich es Ihnen beweisen?
Nein. Ich glaube es Ihnen ungesehen.
Vittoria, ich bin es. Ich muss dich sofort sehen.
Ich hab nicht gelogen. Ich liebe dich. Ich hab über alles nachgedacht.
Du hast recht. Es ist einen Versuch wert.
Wir könnten es vielleicht schaffen.
Ich will in Zukunft mit dir leben.
Ich will nur noch ein Zuhause haben.
Und es soll nur eine Frau für mich geben.
Dich.
Ich wollte dir zeigen, was für ein Risiko du eingehst.
Ich weiß, Monsieur Contini.
Hast du dabei, was du brauchst?
Ja, es ist alles im Auto.
Wer weiß, vielleicht überlegen sie es sich ja anders und lassen mich in Ruhe.
Rio ist wundervoll.
Aber wir werden da nicht lange bleiben.
Es gibt viele andere Städte, in die wir gehen können.
Hey, vielleicht lasse ich mein Gesicht durch eine Operation verändern.
Und dann werden sie mich nie mehr finden.
Vielleicht ist es nur ein Traum.
Oh, fast hätte ich mein liebstes Stück vergessen.
Wir haben nur noch uns, Manuel.
Und lieber sterbe ich, als dass einer von uns unsere Liebe tötet.
- Wer mag das sein? - Wenn du nicht rangehst, erfährst du es nie.
Hallo?
Hallo?
Hallo?
Wollen wir hoffen, dass sie es schafft.
War das nicht dein Zeichen?
Oder?
Bist du überrascht, dass ich nicht überrascht bin?
Ich habe es immer gewusst.
Schon als ich dich zum ersten Mal gesehen habe.
Seit 20 Jahren frage ich mich bereits,
ob ich in der Lage sein werde, meinen Mörder zu erkennen.
Jetzt kenne ich die Antwort. Ich bin in der Lage dazu.
Ich erkenne dich.
Aber ich hätte nie gedacht, dass ich meinen Mörder lieben würde.
Ist das nicht lächerlich?
Drück endlich ab.
Mach schon! Na los!
Wie die Berührung einer Geliebten
werde ich von dir diese Kugel empfangen.
Das ist das Zeichen.
Ich habe meinen Vertrag erfüllt.
Gute Arbeit, Vittoria.
Tut es Ihnen leid?
Siehst du? Sie waren bewaffnet.
Ich kann nicht mehr.
Du solltest mich töten und die beiden sollten dich töten.
So arbeiten diese Leute.
Lass uns gehen, Schatz.
Tut mir leid, Vittoria. Aber in diesem Geschäft ist man besser allein.
Das verstehst du doch.
Ich habe immer für andere getötet. Zum ersten Mal töte ich für mich selbst.
Und ich muss zugeben, es ist am schwersten.
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