Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Czech
Danish
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romansh
Runyakitara
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Hundegebell
Dynamische düstere Musik
Allez. Allez.
Hey! Hey!
Stopp!
Stopp! Ho, ho, ho!
Ho!
Echt nicht übel, die Kleine.
Träum weiter. Das ist Laura von Geyersberg.
Die Schwester des Grafen.
Apropos, dein Graf hat sich noch nicht blicken lassen.
Hörner dröhnen.
Vorwärts.
Ho! Ho!
Ho.
sphärische Kontrabass-KIänge
Ich verstehe nicht, warum unsere Pferde durchgingen.
Tja, jetzt haben wir die anderen verloren.
Was ist das?
Fliegen surren.
Mein Gott.
Das ist Jürgen von Geyersberg.
Spannungsvolle Musik
Düster pulsierende Titelmusik
Wie geht's? Angenehme Reise gehabt? Hatte schon Schlimmeres.
So bekamst du frische Luft. Ich zieh das Großstadtleben vor.
Ja, Okay, wo ist es? Da drüben.
Letzten Sonntag haben die von Geyersberg,
eine deutsche Adelsfamilie,
in diesem Wald hier eine Hetzjagd mit Hunden veranstaltet.
Das ist Tradition bei denen.
Sie laden die Schickeria von hier ein, große Party am Samstag.
Am Sonntag überqueren sie die Grenze,
um in ihren französischen Ländereien zu jagen.
Warum hier'?
Die Hetzjagd ist in Deutschland verboten,
also kommen sie her, um ihre Schweinereien bei uns abzuziehen.
Die Leiche wurde dort drüben gefunden.
Wann war das? Sonntagfrüh.
Wo war der Graf am Samstag? Beim Essen mit den anderen.
Zwei Franzosen fanden ihn, die an der Hetzjagd teilnehmen.
Ausgeweidet und enthauptet.
Echt 'ne Schweinerei.
Wer sind die beiden Zeugen?
Hersteller von Elektro-Bauteilen. Sie gehören zum Geyersberg-Konzern.
Alibi zum Todeszeitpunkt.
Abgesehen davon hat niemand was gesehen oder gehört? Nein.
Die Jäger waren zu sehr auf das Abschlachten konzentriert.
Die Spurensicherung hat weder Fingerabdrücke
noch andere Spuren gefunden.
Ruhige Musik
Handy klingen.
Laura?
Sie haben gerade die Grenze überquert.
Du bekommst als Erste von ihnen Besuch, denke ich.
Was ist los? Nichts, ich seh dich nur an.
Ist ein Weilchen her. Mhm.
Und da du nie antwortest, weiß ich nie, wie's dir geht.
Ich hatte Probleme. Ich weiß. Ist das geklärt?
Nicht wirklich, nein.
Haben wir irgendwas zum Motiv? Da ist vieles möglich.
Konkurrenzkämpfe, Machtgier,
ein ethisch motivierter Anschlag...
Inwiefern? Die Tierschützer treten hier radikal auf.
Da diese Adligen riesige Waldflächen besitzen,
die nur für die Jagd sind...
Hey, Niemans, fährst du bitte langsamer?
Das Opfer mag Ärger mit Tierschützern gehabt haben,
aber dass man ihm deswegen den Kopf abschlägt, bezweifle ich.
Ich hab auch schon an einen Irren gedacht.
Und hab die Kliniken gecheckt.
Keine Entlassungen, Ausbrüche oder vergleichbaren Fälle hier.
Das wäre das erstes Mal.
Was haben unsere deutschen Freunde? Der Aussage zufolge nichts.
Sie wollen keinen Ärger mit den Wichtigtuern.
Deshalb schicken sie uns.
Bringen wir die feinen Herrschaften auf Trab.
Handy klingen.
Sie seufzt.
Hallo?
Hallo?
Verdammt, Leo, du nervst echt.
Ist das ein neues Spielchen? Du rufst an und sagst nichts?
Ich will nicht darüber reden.
Das verlang ich auch nicht von dir.
Ich weiß, dass du nie etwas verlangst.
Brems ab! Das ist unsere Ausfahrt! Ja, schon gut.
Motor röhrt.
Sie seufzt.
Wo genau wollen wir hin?
Wir fangen mit dem Arzt der Familie an, Philipp Schüller.
Er hat die Autopsie in Stuttgart durchgeführt.
Was soll das? Wieso kein Gerichtsmediziner?
Die von Geyersberg haben ihren Leibarzt durchgesetzt.
Schengen gilt auch für Tote.
Na klar.
Ist Schüller echt nicht im Ziegenkäsegeschäft?
Er lebt mit anderen Wissenschaftlern zusammen.
Bonjour. Wir sind von der französischen Polizei.
Ich bin Philipp Schüller. Das Auto muss stehen bleiben.
Das ist Landschaftsschutzgebiet, Parken Sie da vorn. Gut.
Wir rekrutieren die besten Forscher Europas.
Wir haben sogar einen Nobelpreis. Woran genau arbeiten Sie?
Biologie, Physik, Genetik.
Wir suchen nach Lösungen für Umweltprobleme.
Sie sind der Leibarzt der von Geyersberg?
Das ist doch in etwa dasselbe, oder?
War nur ein Witz. Ich praktiziere schon lange nicht.
Aber ich steh den von Geyersberg noch immer nah.
Und dann diesen Jungen so verstümmelt zu sehen.
Jürgen hatte eine außergewöhnliche Zukunft vor sich.
Bier'?
Nein, danke. Schnaps?
Sehr freundlich, Na gut.
Also, was genau wollen Sie wissen?
Ich schickte meinen Bericht der französischen Polizei.
Sie können keine Aussage zur Todesursache machen?
Man hat ihm wohl die Kehle durchschnitten,
aber wegen der Enthauptung Iässt sich das nicht sagen.
Der Mörder hat ihn aufgeschlitzt und die Innereien entfernt.
Können Sie sich das erklären? Das ist Jäger-Know-how.
Um die Gase freizusetzen, Um das Aufblähen der Organe zu verhindern.
Besonders bei der Pirsch. Was?
Das ist eine Jagdmethode.
Man schleicht sich ans Wild ran und sieht, ob es würdig ist.
Man darf ein männliches Tier nur erlegen, wenn's gesund ist.
Ein wehrhaftes Männchen, heißt es.
Ein Hirsch mit großem Geweih, ein Eber mit großen Hauern.
Das hat ja wirklich Klasse.
Das ist nichts für mich.
Ich jage das Wild Heber mit meinem Hund.
Ich bin übrigens Experte für Jagdhunderassen.
Der Graf von Geyersberg wurde
mit einem Eichenzweig im Mund gefunden.
Das ist doch der Brauch des letzten Bissens, oder? Ja.
Er symbolisiert die letzte Mahlzeit vor dem Tod.
Sind die fehlenden Organe auch Symbole?
Nein, eine weitere Regel der Pirsch. Man vergräbt sie.
Man vergräbt sie? Wie ist das zu verstehen?
Na, man hat sie doch unweit von ihm gefunden.
Haben Sie sich noch nicht mit Ihren Kollegen in Verbindung gesetzt?
Ich ruf die in Straßburg noch mal an.
Nein, das bringt nichts. Die stören wir doch bloß.
Hoffen wir, die Deutschen sind kooperativer. Was steht jetzt an?
Jürgens Schwester, Laura von Geyersberg, 35 Jahre an.
Seit dem Tod der Eltern leitet sie mit ihm den Konzern.
Dann gab's vielleicht Rivalitäten zwischen ihnen?
Vielleicht. Oder sie ist die Nächste.
Und der Rest der Familie?
Du meinst die äItere Generation? Drei Brüder.
Kurt, der Vater von Jürgen und Laura, an Krebs gestorben,
nach dem Selbstmord seiner Frau.
Dieter, jung gestorben, hat zwei Söhne.
Und Frantz. Lebt noch. Hat weder Frau noch Nachkommen.
Die von Geyersberg wohnen alle hier in der Gegend.
Die Gräfin selbst Webt abgeschieden im Jagdhaus.
Meine Herren. Tag.
Alles War.
Unheimliche Musik
Bonjour. Laura von Geyersberg.
Commissaire Niemans, Lieutenant Delaunay.
Ich hab Sie heute Mittag angerufen, Ah.
Die Villa de Vene.
Mein Urgroßvater war ein großer Bauhaus-Verehrer.
Er hat sie in den 20er-Jahren extra bauen lassen.
Was wollen Sie wissen?
Ich hab bereits alle Fragen beantwortet. Bis auf meine.
Es tut mir leid. Nein, es tut Ihnen nicht leid.
Ich mache meine Arbeit, das schließt Mitgefühl nicht aus.
Wann haben Sie Jürgen das letzte Mal gesehen?
Wie alle anderen auch. Samstagmittag.
Er hat zum Essen kurz vorbeigeschaut.
Er hat solche gesellschaftlichen Veranstaltungen gehasst.
Und danach haben Sie nichts mehr von ihm gehört? Nichts.
Hat Sie das nicht beunruhigt?
Er ist öfter mal verschwunden, aber nie Iänger als einen Tag.
Und ich wusste ja, er würde zur Jagd kommen.
Die hätte er um nichts auf der Welt verpasst.
Gab's jemand in seinem Privatleben?
Sie haben von seinen ausgefallenen Neigungen gehört,
aber nur weil Jürgen hin und wieder
SM-Klubs in Stuttgart aufgesucht hat,
enthauptet man ihn doch nicht.
Laura atmet bewegt.
Im Gegensatz zudem, was man sich vorsteht,
ist das ein eher harmloses Milieu.
Und Sie?
Geben Sie sich auch ausgefallenen Neigungen hin?
Man merkt, dass Sie nicht von hier sind.
Es ist schon lange her, dass jemand so unverblümt mit mir sprach.
Das beantwortet meine Frage nicht.
Dann nein. Ich gehe nicht in solche Klubs.
Ich mag es lieber klassisch.
Harte Jürgen Feinde?
Unsere Familie ist milliardenschwer.
Das Iöst Neid aus, Rivalitäten und andere aggressive Verhaltensweisen.
Hat er sich bedroht gefilmt?
Nicht das ich wüsste.
Da weder Sie noch Jürgen Kinder haben, wer würde erben,
falls Ihnen etwas zustoßen würde?
Die Firma könnte in die Hände meiner Cousins fallen, Ludwig und Max.
Würde mich aber überraschen.
Sie haben nur Mädchen im Kopf, Und die Jagd.
Eine Vollzeitbeschäftigung.
Und Ihr Onkel Frantz?
Onkel Frantz? Er ist ein Eremit.
Erlebt allein in seinem Schloss
und hat sich nie um den Konzern gekümmert.
Wo waren Sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag?
Ich werde verdächtigt?
Ich muss fragen.
Und? Wo waren Sie in der Nacht zum Sonntag?
Ich war hier.
Allein?
Nein. Ich war mit einem meiner Geschäftsführer hier.
Hat er seinen Namen gesagt, bevor er wieder gegangen ist?
Die gute alle französische Arroganz.
Sagen wir, er war der attraktivste von allen.
Fragen Sie Ihre französischen Kollegen.
Das war das Erste, was sie überprüft haben.
Jedes unserer Gewehre ist ein Einzelstück.
Sind Sie Jäger?
Das hängt von der Beute ab.
Haben Sie sich gut mit Jürgen verstanden?
Wir waren wie Zwillinge.
Dieselben Gefühle, dieselben Gedanken im selben Moment.
Bei einem sehr strengen Vater und einer depressiven Mutter
waren wir ein Herz und eine Seele.
Mit Jürgens Tod hab ich
hab ich alles verloren.
Was hat es mit der Inszenierung seines Todes auf sich?
Meinen Sie damit die Pirsch? Mhm.
Ich weiß es nicht.
Die praktizieren die von Geyersberg nicht.
Wir haben immer die Treibjagd oder die Hetzjagd vorgezogen.
Die von Geyersberg brauchen ein Minimum an Pomp.
Ah. Ihr deutscher Kollege ist eingetroffen.
Kriminalhauptkommissar Nikolas Kleinen von der Landespolizei.
Commissaire Niemans, Lieutenant Delaunay.
Wann wollten Sie uns denn informieren?
Als Nächstes, wir sind gerade erst angekommen.
Verarschen Sie mich nicht.
Sie vernehmen Gräfin Laura von Geyersberg und Dr. Schüller.
Mhm. Neuigkeiten kommen hier ja schneller voran als Ermittlungen.
Sie sind in meinem Revier. Hier Iäuft alles unter meiner Kontrolle.
Ja, aber mich kontrolliert niemand.
Wie auch immer, Sie kommen leider zu spät.
Wir haben den Täter. Thomas Krauss, Anti-Jagd-Aktivist.
Er hat bereits gestanden.
Verhören wir ihn? Morgen. Gemeinsam.
Im Hauptkommissariat. Warum morgen?
Wir haben Maßnahmen
für ein psychiatrisches Gutachten getroffen.
Ärztliche Anordnung. Was ist sein Motiv?
Er sagt, der Mord ist ein humanitärer Akt.
Dass er auf sein Grab pissen würde, wenn er frei wäre.
Reicht Ihnen das als Motiv? Nein, zu einfach.
Der Gräfin sagen wir nichts.
Der Generalbundesanwalt informiert sie.
Verstehe. Ich will nicht zu viel Staub aufwirbeln.
Stört Sie der Maulkorb nicht bei Ihren Ermittlungen? Hm'?
Sie unterstehen dem OCCS.
Was genau ist das? Eine neue Dienststelle.
Um bei ungewöhnlichen Morden zu unterstützen.
Im Grunde sind wir da, um Ihnen auf den Wecker zu gehen.
In der Zwischenzeit erwarte ich bis morgen Ihre Berichte.
Welche Berichte denn?
Die zur Vernehmung von Schüller und von Geyersberg.
Vernehmungen auf deutschem Boden
muss meine Dienststelle für güItig erklären, Vorschrift.
Bist du eigentlich auch manchmal nett, Niemans?
Sag mir, wozu.
Auf jeden Fall hat der ein Auge auf dich geworfen.
So ein BIödsinn, Ah, ja?
Und? Wie war die erste Begegnung?
Steif.
Wissen Sie, warum die Feuerwehrleute
den Reichstag 1933 haben brennen hassen?
Nein, Weil auf den Schildern stand:
"Betreten der Rasenfläche verboten".
Ich ließ Ihre Zimmer vorbereiten.
Tradition in unserer Familie. Gastfreundschaft.
Ich lud meine Cousins zum Essen ein.
So können Sie sie in Ruhe befragen, ohne irgendwo hinfahren zu müssen.
Feuer pressen.
Dissonante Streichklänge
Handy klingen.
Laura?
Gut gemacht, meine Liebe.
Eine wirklich sehr gescheite Idee.
Ja.
Also dann. Bis morgen.
Hat Kleinert Ihnen die Neuigkeit verkündet? Sie wissen Bescheid?
Kein Elan bewegt sich hier, ohne dass ich davon weiß.
Stört es Sie nicht, einen Diktator zu zitieren?
Solange ich ihn nicht verhörte, bleibt Krauss ein Verdächtiger.
Er hat doch gestanden, oder? Geständnisse sind wertlos.
Kennen Sie ihn?
Er ist ein Feind der Familie, aber ich sehe ihn nicht als Mörder.
Dennoch beschuldigt er sich selbst.
Wahrscheinlich spielt er gern den Märtyrer.
Krauss verabscheut Jäger. Nur leider hat er nichts begriffen.
Die Jagd sorgt zwischen uns und der Natur für ein Gleichgewicht.
Das Leben basiert auf Blut und auf Tod.
Nein, danke.
Deshalb gibt es Umgangsformen.
So wie in der Liebe, nicht?
Ah, da ist ja die Familie.
Wenn Krauss das getan hat, werden wir uns um ihn kümmern.
Wie bitte?
Ein Schwein, das unsere Familie angreift
wird erlegt.
Etwas Wein, Commissaire? Nein, danke, nein.
Trinke ich zu viel und höre solchen Schwachsinn,
verlier ich die Kontrolle.
Das ist unser Land.
Hier können wir 'Tere so wie Menschen jagen.
Wir leben nicht mehr im Mittelalter.
Die Zeit, als Gutsherren die Gesetze machten, ist vorbei.
Heute haben wir Gerichtshöfe.
Max macht nur Spaß. Niemand hier steht über dem Gesetz.
Noch etwas Reh? Nein.
Ich habe es selbst erlegt.
Lieutenant? Mögen Sie etwas Reh?
Nein. Mir sind 'Tiere lieber, wenn sie noch leben.
Wir sind schon seit Generationen leidenschaftliche Jäger.
Mein Bruder meint, dass wir unsere Dinge sonst selbst regeln.
Was Sie sicher auch verstehen können, oder?
Polizisten sind doch auch Jäger.
Ja, nur bei uns kann sich die Beute verteidigen.
Mein Bruder hat diese Chance nicht bekommen.
Für heute haben wir genug BIödsinn gehört, hrn? Ja.
Überprüf trotzdem morgen früh ihre Alibis. Bist du müde?
Nein.
Dann überprüf den Geyersberg-Konzern.
Struktur, Jahresberichte, Vorstand, Aktionäre,
welche Rolle die beiden Cousins spielen.
Laura kann uns ja erzählen, dass sie ihren Bruder liebte...
Laura? Du nennst sie bei ihrem Vornamen?
Sie ist nicht mein Typ, zu klassisch.
Ich bevorzuge vorlaute, kleine Rothaarige.
Dann wird die Rothaarige ma! die Grafen checken. Und du?
Ich werd mich mal etwas näher mit der Pirsch befassen.
Ist das okay? Mhm.
Unheimliche Musik
"Der Pirschjäger ist für die Beute verantwortlich.
Er hat die Pflicht zur Hege und schützt die Umwelt der Tiere. "
"Der Jäger darf nur das stärkste männliche Tier erlegen.
Zu junges oder altes Wild zu töten, hat nichts mit der Pirsch zu tun.
Wir trainieren unsere Hunde darauf, die richtige Beute zu erkennen. "
Aggressives Hundegebell
Hörst du ihn?
Er ist gekommen, um dich zu töten.
Ich weiß, wer du bist. Ich hab dich durchschaut.
Glaubst du etwa, ich kann mich nicht wehren?
Ich hab ihn darauf abgerichtet dich zu töten.
Er erwischt dich, bevor du mich angreifst, Bruder.
Lanza gehört mir. Er wird dich töten kommen.
Lanza.
Lanza. Er wird dich töten.
Schneidende KIänge
Dunkles Wabern
Knurren
Er stöhnt.
Was ist passiert?
Sind Sie verletzt? Sie haben Blut im Gesicht.
Das ist vom Hund. Vom Hund.
Was machen Sie hier mitten in der Nacht?
Ich bin hier immer noch auf meinem Anwesen.
Es gib! einen Platz, wo mein Bruder und ich gern hingingen.
Ich wollte ihm nah sein.
Ist das Ihr Hund?
Nein.
Unverständliche Funksprüche
Er hatte paramilitärische Kleidung an. Mit einer Art Schirmmütze.
Und eine Kapuze. Oder eine Maske, Ich weiß es auch nicht.
Ist das Ihr Ernst?
Sicher, dass der Hund Sie angreifen wollte?
Oh nein, er wollte nur ein bisschen spielen.
Wissen Sie, wo die Gräfin hinwollte? Nein.
Sie ist ins Haus zurückgegangen, ziemlich mitgenommen.
Ja. Die Methoden der französischen Polizei ist sie nicht gewohnt.
Er hat eine Kennzeichnung. Ich kenn die Rasse nicht.
Schüller sollte ihn sich mal ansehen. Wieso?
Er identifiziert die Rasse. Er ist Experte für Jagdhunde.
Der Köter war nicht von hier. Wir müssen den Park überwachen lassen.
Er lacht.
Um es noch mal ganz deutlich zu sagen, Commissaire.
Ich gebe hier die Anweisungen.
Das ist mir egal, solange es die gleichen sind wie meine.
Bei der Treibjagd treiben die Hunde das Tier in die Enge.
Ist das ein neues Spielchen des Mörders? Vielleicht.
Ein neues Ritual, bestimmt für Laura.
Es geht hier auf jeden Fall um Rache, Camille.
Und der Täter nutzt dafür die Rituale der Pirsch.
Vielleicht waren die Geyersberg in einen Jagdunfall verwickelt.
Niemans? Ja?
Du hast dir den Kadaver gar nicht angesehen.
Hast du ein Problem mit Hunden?
Na ja. Ich bin eher ein Katzentyp.
Hallo. Ging leider nicht eher.
Ja, na klar. Ich ruf zurück.
Ja, verstehe. Ich seh mal nach. Alles klar.
Camille nicht dabei? Tut mir leid.
Sie müssen mit meinem Charme vorliebnehmen. Wo ist die Bestie?
In der Zelle. Er hat kein Wort mehr gesagt.
Umso besser. Er spart es sich auf.
Ich geb Ihnen zehn Minuten mit ihm. In meiner Anwesenheit.
' Schritte
Ah. Einen Kaffee?
Ich bin schon spät dran, aber ich nehm gern ein Croissant.
Natürlich.
Sagen Sie, gab es mal einen Jagdunfall,
in den Ihre Familie verwickelt war?
Nein, soweit ich weiß, nicht.
Es gibt immer einige Gäste, die wild drauf-losschießen,
aber zusammen mit Jürgen hatten wir immer alles perfekt im Griff.
Er hat großes Talent... Sie atmet tief durch.
Mir wird gerade bewusst, dass ich jetzt allein bin.
Ich hab noch nicht ma! Kinder.
Sie. Haben Sie Kinder, Lieutenant?
Sind Sie verheiratet? Nein. Ich bin nicht verheiratet.
Entschuldigen Sie.
Werd ich die da wirklich den ganzen Tag ertragen müssen?
Eine Vorsichtsmaßnahme. Ich kann mich schon verteidigen.
Da bin ich sicher.
Okay, wir sind hier, um offiziell dein Geständnis aufzunehmen.
Du erzählst uns jetzt deine Geschichte, wir schreiben sie auf,
dann unterschreibst du und bekommst lebenslänglich, okay?
Ich hab es getan. Ich hab ihn umgebracht.
Wie?
Ich hab ihn im Wand überrascht.
War er zu Fuß, ist er geritten? Zu Fuß.
Hast du ihn verfolgt? Nein.
Ich war da, um die Hetzjagd aufzuhalten.
Na klar.
Mit Hunden und bewaffneten Reitern, Willst du mich verarschen?
Wenn man glaubt, kann man Berge versetzen.
Ja, genau.
Wie hast du ihn umgebracht?
Na los. Erzähl schon. Ich hab ihm die Kehle durchgeschnitten.
Danach den Kopf abgetrennt und ihn ausgeweidet.
Na prima. Das Werkzeug hattest du dabei? Mhm.
Ich hatte Messer, eine Machete. Ich hab alles in den Fluss geworfen.
Um das zu tun, muss man Fachmann sein.
Außer dummes Zeug erzählen, was machst du so? Metzger? Arzt?
Und der Eichenzweig im Mund?
Das macht man mit getöteten "Tieren.
Nicht bei der Treibjagd. Warum die Pirsch?
Man muss seinen Feind respektieren. So nennst du das?
Genau das sagen doch die Pirschjäger. Oder'?
Ja. Ein Pluspunkt für dich.
Wo bist du mit den Eingeweiden hin?
Hm? Hab ich ins Wasser geworfen.
Ja? Und die Klamotten? verbrannt.
Hm.
Und dann hattest du natürlich auch ein Motiv?
Ich hab die Natur gerächt.
Diese perverse Familie ist eine Beleidigung Gottes. Des Universums.
So wie sie jagen, behandeln sie auch Menschen.
Die Welt wird wegen dieser Art von Abschaum verrecken.
Er Iügt, alles stand in den Zeitungen,
bis auf die vergrabenen Eingeweide.
Seinetwegen verloren wir Zeit, tut mir leid.
Er hat uns verarscht. Jetzt fangen wir bei null an.
Nein, nicht bei null, Kleinen, bei drei. Sie, ich, Camille.
Danke, dass Sie mich das Verhör machen ließen.
Sie müssen einen weiteren Bericht schreiben.
Nachrichtenton
Ah. Gerade ist Nummer drei eingetroffen.
Ich organisiere die Verlegung von Krauss. Ich bin gleich wieder da.
Die Archive von Zeitungen und Jagdvereinen bin ich durch,
deutscher und französischer.
Kein Jagdunfall der von Geyersberg in den letzten 20 Jahren.
Krauss? Ein Spinner. Alles nur Schwindel.
Camille.
Konnten Sie ein bisschen schlafen? Ein paar Stunden, ja. Danke.
Äh, hier lang, bitte.
Krauss schließen wir aus, der macht sich wichtig.
Wie jemand sagte: "Gute Absichten geben schlechte Verdächtige ab. "
Ich hätte es anders formuliert, aber da stimme ich zu. Also?
Klassisch: Wer profitiert von dem Verbrechen?
Die zwei Cousins? Nein. Die haben noch lange gefeiert.
Nicht sie würden die Führung des Konzerns übernehmen.
Und Onkel Frantz? Steht der auch auf Orgien?
Sie haben sie nicht mehr alle.
Frantz von Geyersberg sitzt im Rollstuhl.
Zudem interessiert er sich nicht für den Konzern.
Die Beine, gut, vorn Rest wissen wir nichts.
Die Treibjagd, die Pirsch,
der Hund bei der Gräfin, die Jagdrituale bei Jürgen.
Wir kommen immer wieder zur Jagd.
Wir sollten die Rituale nicht so wichtig nehmen.
Es könnte eine Anspielung auf die beruflichen Methoden sein.
Sie sind verhasste Arbeitgeber.
Ein frustrierter Mitarbeiter würde
seinem Chef nicht den Kopf abschlagen.
Das Motiv liegt eher in der Vergangenheit.
Was haben wir zu der Schirmmütze und der Kapuze von dem Typen?
Soweit noch nichts.
Handy vibriert.
Ja?
Okay, wir kommen.
Kann er auch mal sagen, wo er hingeht?
Nein, das kann er nicht.
Ich musste nicht lange suchen. Das ist ein Roetken.
Die Rasse ist weg aus Europa. Ein dunkles Kapitel.
Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ausgerottet.
Ja, der Beweis. Schnaps?
Fassen Sie sich kurz, Professor.
Haben Sie schon von den "Schwarzen Jägern" gehört?
Die Sondereinheit "Dirlewanger"? Ganz genau.
Was ist das? '41 ließ Himmler Strafgefangene frei.
Er stellte eine Sondereinheit auf.
Ich hab in unserer Bibliothek ein paar Bücher dazu gefunden.
Diese Kerle sind nicht zufällig ausgewählt worden.
Sie waren allesamt Wilderer, also Jäger.
Wahre Experten darin, ihrer Beute nachzustehen.
Hai der Typ mit dem Hund so eine Maske getragen?
Ja.
Sie haben vier Jahre lang unter der Führung
von Oskar Dirlewanger gedient.
Sie überwachten die Juden die an der Ostfront arbeiteten,
jagten weißrussische Partisanen in den WäIdern,
zehntausende Zivilisten ermordet und vergewaltigt.
Schlimm, aber wir brauchen keinen Geschichtskurs.
Wo ist der Zusammenhang? Na, genau da.
Das waren alles erfahrene Jäger.
Das Erste, was sie taten, als sie in Weißrussland ankamen,
war, eine dortige Hunderasse abzurichten, die Roetken.
Sie verwandelten die Jagdhunde in tödliche Waffen.
Zum Töten abgerichtete Tiere.
Fähig, einem Opfer auf ein Zeichen hin die Kehle rauszureißen.
Als die Alliierten sie ausschalteten,
töteten sie alle Roetken.
Man sah nie mehr einen dieser Hunde in Europa.
Gibt es alte Nazis, die aus ihren Gräbern steigen
und mit Geisterhunden rumspazieren?
Ich weiß, dass das schwer zu glauben ist, aber sehen Sie...
Pardon.
Dieser Hund trägt das Zeichen der Sondereinheit von Dirlewanger.
Man munkelte, er sei getötet worden.
Oder er sei nach Syrien oder Ägypten geflohen.
Eine andere Version besagt aber, er hätte sich hier versteckt.
In Baden-Württemberg. Und zwar unter dem Schutz der von Geyersberg.
Warum sollten die von Geyersberg das tun?
Eine deutsche Industriellenfamilie,
die während des Kriegs den Nazis sehr nahe stand.
Ah.
Kommissar!
Mir ist jemand eingefallen, der Ihnen helfen könnte.
Werner Raus? Der Typ ist völlig durchgeknallt.
Er ist der beste Hundezüchter weit und breit.
Falls die Roetken importiert wurden, er wüsste es.
Was mach ich jetzt mit dem Hund?
Hauen Sie ihn frisch, er ist ein Beweisstück.
Die Hundezucht von Reus ist 20 Kilometer entfernt. Kommen Sie mit?
Camille wird mit Ihnen fahren. Ich hab noch was zu erledigen.
Wo willst du hin?
Ich befrage mal die Ahnen.
Ts-.
Spannungsvolle Musik
Arbeiten Sie schon lange mit Niemans?
Ein paar Monate.
Aber er war mein Ausbilder an der Polizeischule.
Niemans Ausbilden'? Das kann ich mir nicht vorstellen.
Er war perfekt.
Er leitete Sondereinsatzkommandos,
dann wurde er bei einem Einsatz verletzt.
Daraufhin ist er Ausbilder geworden.
Er hätte in eine Führungsposition zurückkehren können.
Sagen wir, er hatte Probleme mit den Vorgesetzten.
Ach wirklich.
Lassen Sie sich nicht vom Schein täuschen. Er ist der Beste.
Was verbindet Sie mit ihm?
Handy klingen.
Hallo?
Hallo?
Das ist nicht mein Freund, falls Sie fragen.
Das hatte ich nicht vor.
Entschuldigung, mein Fehler.
Jetzt wissen Sie, dass ich frei wie ein Vogel bin.
Tja, ich leider nicht. Ich hab eine Frau und zwei Kinder.
Mit 22 geheiratet. Der brave kleine Beamte aus der Provinz.
Ich hab Ihren Ehering schon gesehen.
Ich hoffe, dass es Ihnen in der Villa de Verre gefällt.
Es ist perfekt. Die Gräfin ist eine großartige Gastgeberin.
Ich hab Laura sehr gern. Sie ist wie eine Tochter für mich.
Haben Sie das Gleiche für Jürgen empfunden? Hm.
Er war launischer.
Aber ich mochte ihn auch sehr gern.
Tja, die zwei waren unzertrennlich.
Sie hielten zusammen gegen meinen Bruder Kurt.
Wie meinen Sie das? Na ja.
Kurt war außerordentlich streng mit ihnen.
Er wollte sie abhärten. Besonders hart war er zu Laura.
Warum? Mochte er sie nicht? Ganz im Gegenteil.
Sie war ein Mädchen. Sie musste sich mehr beweisen als jeder andere.
Dennoch überließ er ihnen die gemeinsame Leitung.
Da sind Sie falsch informiert.
Jürgen war alleiniger Nachfolger,
aber er hätte Laura nie fallenlassen.
Er hat sie an seine Seite gestellt.
Und warum nicht Sie? Frantz lacht.
Nein.
Ich hatte noch nie Gefallen am Geschäft.
Ich hab eher eine Abneigung dagegen.
Um ehrlich zu sein, ich finde an überhaupt nichts Gefallen.
Na los, fahr.
Die von Geyersberg sind alle Jäger, Sie nicht. Warum nicht?
Das ist nicht meine Vorstellung von der Beziehung zur Natur.
Ich war mal Jäger. Das ist das Resultat.
Ich war jung.
Kurt war damals noch nicht der beste Schütze,
wie ihn die Welt kannte.
Oder ganz im Gegenteil, er war es schon.
Was wollen Sie damit sagen?
Dass Ihr Bruder Sie absichtlich verletzt hat?
Was machen Sie denn hier? Verhören Sie etwa meinen Onkel?
Das ist eine freundschaftliche Unterhaltung.
Eine einfache Unterhaltung.
Es ist selten, dass ein Besucher mit mir auf Augenhöhe ist.
Wenn ich mir dieses Wortspiel erlauben darf.
Was suchen Sie denn noch? Den Mörder Ihres Bruders.
Reg dich doch nicht auf, Schatz.
Du musst ins Haus. Du wirst dich noch erkäIten.
Ich dachte, Sie hätten den Täter in Gewahrsam.
Sie hatten recht, Krauss ist dazu nicht fähig.
Ich denke, dass es sich um einen Racheakt handelt.
Der mit einer Jagdgeschichte zu tun hat.
Und Sie verhören einen Mann,
der schon sein Leben Rang im Rollstuhl sitzt?
Er war dabei, mir von seinem Unfall zu erzählen.
Bei Ihnen geschehen ja seltsame Dinge. Hm.
Kommen Sie mal mit.
Dein Züchter hat es nicht gerade mit Hygiene.
Werner Iässt die Hunde los, wenn das Veterinäramt vorbeikommt.
Hallo, Werner.
Ah. Ihr seid also schuld an dem ganzen Radau hier.
Lieutenant Camille Delaunay. Von der französischen Polizei.
Ein Weibchen. Das ist nicht gut für meine Babys.
Das reizt sie.
Hast du mal fünf Minuten für uns?
Weshalb? Gestern Nacht tauchte bei der Gräfin ein Roetken auf.
Absolut unmöglich. Es gibt in Europa seit dem letzten Krieg keine mehr.
Und diese Rasse wird hier wieder gezüchtet?
Ich züchte seit mehr als 40 Jahren Hunde.
Ich weiß von jedem Welpen, der geboren wird.
Ich sag dir, hier gibt es keine Roetken.
Der Hund ist tot und ist bei Schüller.
Ruhe hier!
Schnauze, verdammt noch maH
Los, kommt mit. Dein Geruch macht sie verrückt.
Du hast doch nicht etwa deine Tage, oder?
Gottverdammt, Und?
Es gibt da so 'ne Geschichte, Wange her. So an die 20 Jahre.
Das einzige Mal, dass ich hier von Roetken gehört hab. Raus damit.
Hier ließen sich mal Roma nieder.
In einem Wald der von Geyersberg.
Der Graf schickte Jungs mit Hunden Wos.
Welcher? Kurt, Frantz oder Dieter? Kurt.
Dieter hat nicht mehr gelebt.
Frantz hat sich immer rausgehalten. Erzähl schon.
Ich weiß nicht genau, was damals passiert ist.
Aber ein Mädchen wurde angegriffen, Von den Roetken?
Von den Kötern, die zum Töten abgerichtet waren.
Wie heißt es so schön?
"Wie der Herr, so das Gesehen. "
Los, verschwindet jetzt. Ich hab noch was Zutun.
Diese Roma, sind die immer noch in der Gegend?
Such doch mal, dann weißt du mehr.
Otto von Geyersberg.
Er hatte Anfang des Jahrhunderts riesige Ländereien hier.
Er machte ganze Dörfer dem Erdboden gleich,
um seinen Wald zu erweitern, soll heißen, sein Jagdrevier.
Der große Karl. Stand den Nazis sehr nahe.
Er soll seine Jagdpartien mit Juden als Wild veranstaltet haben.
Sympathisch, nicht wahr?
Voila, Kurt.
Mein lieber Papa. Immer mit einem Lächeln im Gesicht.
Er zögerte nicht, auf Streikende in unseren Firmen schießen zulassen.
Was Rachemotive angeht, haben Sie die Qual der Wahl.
Die halbe Region hasst uns. Die andere HäIfte fürchtet uns.
Niemand wird an unseren Gräbern Tränen vergießen.
Sagen Ihnen die Schwarzen Jäger irgendetwas?
Das sind Legenden.
Seit Generationen häIt man uns diese alten Gerüchte vor.
Mein Vater habe sie versteckt
und sie in seinen Fabriken eingegliedert.
Das ist kompletter Unfug.
Der Hund, den man auf uns hetzte, war ein Roetken.
Eine Rasse, den diese Jäger abrichteten.
Er hat nicht mich angegriffen. Er war Ihretwegen da, das wissen Sie.
Also, Sie jagen Phantome, das ist alles?
Die Gefahr ist real, Laura, ich mache keine Witze.
Finden Sie den Mörder, Niemans.
Und seien Sie so nett und behelligen Sie nicht mehr meinen Onkel.
Dissonante Streichklänge
Untertitel im Auftrag des ZDF,
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.