Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Jeder hofft, auch wenn er sehr glücklich ist, dass irgendetwas passiert.
Dass irgendetwas für Abwechslung in seinem Leben sorgt.
Rachel, ich bin schon fertig. - Gut, bis morgen.
Ja, bis morgen. Kommst du mit, Bascar? - Wenn du mich fährst.
Wiedersehen! - Bis morgen.
Also dann! - Bis morgen, danke.
So, ich werde auch Schluss machen.
Herzen mit Totenköpfen? Ich weiß nicht. - Gefällt es dir nicht?
Ich finde das Design irgendwie zu banal.
Ich habe an Miniherzen gedacht, aus Glas. Siehst du, so in etwa.
Mit einer Dornenkrone. Na, was meinst du? - Ja, das könnte hübsch sein.
Jetzt muss ich aber los. - Schönen Abend.
Bis morgen.
Ah, guten Abend. - Guten Abend.
Rachel? - Ja?
Schaffst du es noch, mit ihm die Änderungen durchzugehen?
Ich will nachsehen, wie weit sie mit dem Stand sind.
Ja, kein Problem. - Sie können es mit ihr besprechen.
Soll ich lieber am Donnerstag kommen? - Nein, nein! - Guten Abend.
Hallo. - Keine Sorge, das dauert nicht lange.
Ich fahr schnell hoch.
Also, der Text der Homepage ist gut so, klar und verständlich.
Aber was ist mit der Schrift? Sie ist ziemlich groß.
Das wirkt wie eine Seite für Kurzsichtige. - Nein, finde ich nicht.
Meinetwegen. Sie fällt auf und ist trotzdem schlicht.
Waren die Korallen Ihre Idee? - Ja. - Sieht toll aus.
Ah ja, das soll anders sein. Diane will einen Passwortzugang,
damit nur unsere Kunden rein können.
Sie will vermeiden, dass jemand unsere Ideen klaut.
Verstehe. Aber dann gewinnen Sie keine neuen Kunden,
Leute, die über die Startseite kommen.
Das ist uns klar, haben wir einkalkuliert. - Gut. Und die Übersetzungen?
Ach ja, natürlich! Für die Messe werden wir die Seite
auf jeden Fall auf Englisch brauchen. Alles andere klären wir später.
Ich könnte meine Frau fragen. Sie übersetzt meine Websites.
Die Fachausdrücke würden wir natürlich recherchieren.
Okay, perfekt! Und die Fotos habe ich Ihnen als Datei geschickt.
Haben Sie sie bekommen? - Ja. Wer modelt für Sie?
Eine Cousine von Diane, wieso? - Einfach so.
Sie finden sie hässlich. Ich auch.
Es gibt geeignetere Frauen. Ich würde Sie nehmen.
Mich? - Ja. Sie haben eine gute Ausstrahlung.
Ich finde, Sie haben das gewisse Etwas.
Ich bin keine 18, kommt nicht infrage.
Und wie gefällt Ihnen unser Schmuck?
Ist nicht so mein Ding. Alles originell, aber irgendwie zu gothic für mich.
Ah, zu gothic für Sie. Mit gothic liegen Sie völlig falsch.
Aber die Totenköpfe...
Im Barock waren sie ein Symbol der Vergänglichkeit.
Ein bisschen zu düster, finde ich.
Habe ich Sie gekränkt? - Nein.
Nein? Ich sage besser nichts mehr.
Helfen Sie mir. Wie ist der Stil Ihrer Frau?
Eher modern? Was trägt sie zum Beispiel?
Ich zeige Ihnen ein Foto von ihr. Hier!
Das ist Teri.
Engländerin? - Nein, ihre Mutter ist Amerikanerin.
Und das sind unsere Kinder. Tim, Jackie, der Kater und Thelma, die Große.
Wie alt ist sie? - Zehn.
Sie sind früh Vater geworden.
Ja. Sie war nicht geplant. Ein Unfall.
Gib mir das Handy, Tim!
Ja, Rachel?
Ich soll Sie im Auftrag meines Mannes was fragen.
Er will wissen, ob Sie gern scharf essen.
Gut.
Vincent?
Zu schnell. - Zu gut.
Ich antworte ihr.
Vincent. Der mit der Website? - Ja. Mach es auf.
Das war es. Kämm sie hinten immer gut durch,
da legen die Läuse nämlich am liebsten ihre Eier ab.
Ich habe einen Magen aus Stahl, Teri. Wer ist das?
Seine Frau. Magen aus Stahl?
Ach so. Heißt wohl, dass sie so gut wie alles isst.
Fühlst du was?
Was denn? Was soll ich fühlen? - Ein Brennen.
Das tut weh, weil du drauf drückst. - Entschuldige!
Einer meiner Lehrer in Peking war 96 und hatte mehr Kraft in den Fingern als ich.
Du warst in Peking? - Ja.
Und wann? - Vor 15, 16 Jahren.
Die Olympiade hätte mich gereizt.
Bist du Profi-Turnerin gewesen? - Na klar.
Warst du schon mal dabei? - Ja, in Seoul, '88.
Hast du eine Medaille?
Nein, ich war sehr jung und habe es total verpatzt.
Danach hatte ich keinen Bock mehr.
Warst du dann nochmal dort? - In Peking? Nein.
Leider kann Rachel mit Asien nichts anfangen.
Ist doch gar nicht wahr, ich finde die Kamikaze-Typen toll.
Und Sudokus, ich mache viele Sudokus. - Du bist selbst ein Sudoku.
Er meint, ich bin ihm ein Rätsel. - Nein, das wollte ich damit nicht sagen.
Nicht? Was denn dann?
Es ist mir ein Rätsel, was ich damit sagen wollte.
Telefon! Rachel, es ist deins. Rachel!
Telefon, Telefon!
Ja? Ah, hallo Diane.
Wie schade. Ja, im Moment grassiert einiges.
Ach Quatsch, das macht nichts. Sag ihr Gute Besserung. Bis dann.
Das war Diane. Sie kommt nicht, ihre Freundin ist krank.
Was hat sie? - Sie ist ständig krank.
Vielleicht Pfeiffersches Drüsenfieber, oder was weiß ich.
Oder Skorbut!
Oder... - Gürtelrose!
Gürtelrose. - Trisomie vielleicht.
So ein Quatsch.
Na komm, mein Schatz, ab ins Bett. Komm, meine Süße, komm hoch!
Na los. - Warte.
Danke.
Du setzt dich auf den Boden? - Rückenschmerzen.
Von unseren Stühlen? - Nein, die habe ich oft,
vor allem abends. Im Museum oder im Konzert ist das unangenehm, aber sonst geht es.
Hängt das mit den Kindern zusammen?
Nein, das liegt an zehn Jahren Leistungssport.
Lass mal sehen!
Bleib so!
Also, ich werde Wirbel für Wirbel abtasten, ja?
Und du visualisierst sie mit mir. Okay?
Mach die Haare zur Seite und beug dich leicht vor. So!
Wir fangen mit den Halswirbeln an. Eins, zwei, drei, vier.
Das soll dich lockern, nicht kitzeln. - Entschuldige.
Das musste raus, mach weiter. - Na gut, entspann dich.
Stell dein Glas ab. So, den Kopf nach unten.
Die Halswirbel, eins,...
...fünf, sechs, sieben und acht. Spürst du, wie spitz er ist?
Jetzt die Lendenwirbel. Eins, zwei, drei,...
Was ist? - Entschuldige bitte.
Verdammt! Wie ungeschickt. - Teri, du blutest ja!
Es blutet immer noch, aber es tut nicht weh.
Brauchst du Hilfe?
Nein, es geht schon.
Welches willst du?
Ich weiß nicht.
Ich nehme was, was ich sonst nicht anziehe. Ist doch die Gelegenheit!
Was trägst du am liebsten? - Wie du siehst schwarz und grau.
Blau mag ich auch gern. - Das blaue.
Zeig mal, dreh dich um!
Wir machen sie kürzer. - Ich weiß nicht.
Warte!
So ist die Kette hübscher.
Ja.
Komm damit nächste Woche im Atelier vorbei.
Das ist es. - Das?
Die Hände, der Schlüssel zur Zärtlichkeit.
Die Sprüche sind nicht von mir, nur die Fotos und ein paar Texte.
Und der Trick mit den Wirbeln? - Steht drin.
Wenn du willst, kannst du es haben.
Was ist das? Shiatsu für Paare?
Wir stauben Klamotten und Bücher ab. Was denn noch?
Schreibst du eine Widmung rein? - Ja, gerne.
Das geht nicht mehr raus. - Wir schieben das Sofa drüber.
Hast du eine Schreibblockade?
Ich habe Teri geküsst.
Hier.
Danke.
Ist es was Persönliches? - Könnte man sagen.
Ich lese es trotzdem vor.
Für Teri, für Vincent, alte Geschichten, junge Freundschaft. Franck Berry.
Schön.
Ohne Mädchennamen wirst du sie nicht finden.
Oh doch! So viele Teris wird es im Bodenturnen nicht geben.
Seit wann kennen sich die beiden? - Das musst du sie fragen.
Sie haben sich beim Surfen zum ersten Mal gesehen.
Beim Surfen? Verrückte Typen. Warum nicht gleich beim Bungee-Jumping?
Aber schon irgendwie heiß. - Wer? Sie?
Nein, er. Er. Zupft er sich die Brauen? - Ich habe sie gefunden.
Das ist sie?
Nicht schlecht.- Vize-Europameisterin der Junioren.
Ich kenne sonst niemanden, der bei Olympischen Spielen dabei war.
Ich auch nicht. Sie ist ganz schmal, hast du ihre Gelenke gesehen?
Ja, habe ich. - Ihr Hals, ihre Schultern...
Ich weiß! - Ich muss die Kette kürzen.
Ja, dann wirkt sie besser.
Sie hat ganz dünne Knochen, das ist mir beim Massieren aufgefallen.
Du hast sie mit deiner Massage beeindruckt, das habe ich gespürt.
Rachel, ich habe sie geküsst. Wir haben uns geküsst.
Ich ließ Francks Buch die ganze Woche im Schlafzimmer rumliegen.
Vielleicht hat es Teri mal aufgeschlagen, vielleicht hat sie die Widmung gelesen,
aber wir haben nicht darüber geredet.
Beim nächsten gemeinsamen Abend mit Rachel und Franck benahm sie sich ganz normal.
Auf mich wirkte sie weder nervös noch schuldbewusst noch aufgeregt.
Während sich Rachel in der Bar einen Spaß daraus machte,
uns bei der Cocktailwahl zu verunsichern,
dachte ich über unser erstes Treffen zu viert nach.
Als Diane am Telefon absagte, war ich da erleichtert, oder enttäuscht?
Ich weiß es nicht.
Haben wir Vier uns sofort miteinander wohlgefühlt?
Kann man sich beim ersten Treffen so zu einander hingezogen fühlen?
Hat es da schon begonnen?
Wir sind zu gar nichts verpflichtet. - Bitte?
Wir müssen nichts tun.
Ja, stimmt.
Magst du ihn süß oder weniger süß?
Kommst du?
Streichel mich!
Du bist wach? - Ich habe gewartet.
Wie geht es dir?
Mir geht es gut. Und? Wie fühlst du dich?
Auch gut.
Diesmal keine Schnittverletzungen?
Sehr witzig. - War nur Spaß.
Freut mich, dass es mit Teri schön war.
Wie fühlt sie sich? - Ich glaube, gut.
Und wie geht es Vincent? - Gut, wie es aussieht.
Dann tut es keinem weh.
Als ob wir alle irgendwie gefühllos wären.
Es macht dir nichts aus? - Im Moment jedenfalls nicht.
Gefalle ich dir noch immer?
Auch in den nächsten Wochen tauschten wir die Partner.
Da steht, dass sie streiken. War ja klar.
Wir fühlten uns frei.
Und genossen dieses neue Leben.
Ich akzeptierte keine Regeln.
Für mich gab es nur eine Einschränkung:
Wir trafen uns nur, wenn alle vier Zeit hatten.
Von Rachel? Eurostar streikt, Reise abgesagt. Willst du Franck treffen?
Ich habe mich oft gefragt, warum wir nie das Bedürfnis hatten,
die Spielregeln zu definieren. Zu klären, was zwischen uns Vieren erlaubt war,
und was nicht.
Vincent machte sich über mich lustig.
Er sagte, wir hätten doch keine Sportdisziplin erfunden,
für die man Regeln und Satzungen festlegen müsste.
Mitteilung an alle Konferenzteilnehmer aus England:
Alle Verbindungen des Eurostar nach London sind heute gestrichen.
Sophie, Sophie! Übernimmst du bitte? Meine Tochter ist die Treppe runtergefallen.
Es geht um irgendwelche virtuellen Welten, keine Ahnung. Vielen Dank!
Wir nahmen auf unsere Wünsche und Tabus Rücksicht.
Vincent und ich hatten zum Beispiel vereinbart, den anderen nie zu fragen,
wie er die Stunden mit Rachel oder Franck verbringt.
Als ich nach Frankreich kam, fiel mir in der Bäckerei
gegenüber meiner Schule eine Verkäuferin auf.
Sie war sehr hübsch, noch ziemlich jung, hatte breite Schultern.
Nichts verstanden. - Es ist noch zu früh.
Ich verliebte mich in sie. Ich habe an sie gedacht und mich gestreichelt.
In Thelmas Alter?
Thelma geht in die fünfte Klasse, ich war älter.
Ich stellte mir immer vor, dass ich mit ihr in der Bäckerei wäre.
Und dass sie irgendwann mit mir ins Hinterzimmer geht,
und dass ich dort ihre Brüste lecke, zwischen Mehlsäcken, Sahnetörtchen
und den Schlangen. - Schlangen?
Na klar! Die zum Essen, Lakritzschlangen.
Am Schlimmsten war, dass er auf die Effekttaste gedrückt hat.
Quatsch, dafür ist er viel zu clever.
Glaub mir, er hat draufgedrückt und gesagt...
Gute Nacht Salimata.
Ja, Teri?
Fernsehen!
Warte!
Hörst du es?
Was ist das? - Seht ihr euch das Rennen an?
Ja, Margot ist ein Fan davon. - Jetzt rate du!
Wie schläft Franck bei dir ein?
Komm schon!
Er kuschelt sich an mich. Und bei dir?
Das ist mir zu eng, das mag ich nicht.
Trotzdem schiebt er manchmal den Arm unter mich. Vincent will nicht so schlafen.
Nein. Er schläft am Bettrand. Um das Gefühl zu haben, allein zu sein.
Nein, nein, nein, nicht so weit.
Was ist?
Bleib liegen! Lass mich machen!
Keine Angst! - Ich fall gleich runter!
Das war es.
Kriegst du jetzt nochmal einen Steifen? - Darum ging es doch.
Wie spät ist es?
Schon drei Uhr.
Entschuldige, ich habe die Zeit vergessen. Ich geh duschen.
Hilfst du mir, das Sofa zurücktragen? - Klar.
Dahin, wo es war.
Musst du es gleich so wild treiben? - Was?
So war das nicht. Ich habe es extra dahingeschoben.
Warum denn? - Na ja, ich schreibe gerade ein Buch.
"Feng Shui für Paare". - Sind hier schlechte Schwingungen?
Es geht um sexuelles Feng Shui. - Sexuell?
Um das Stehvermögen und die Potenz zu stimulieren.
Hat es geklappt?
Ein bisschen schon, ich wollte es ausprobieren.
Du benutzt meine Frau für Versuche? - Nein, du kennst sie ja.
Ich habe ihr davon erzählt, und sie wollte es testen.
Hör zu, Franck. Ich frage Teri nicht, was ihr so macht. Ich will davon nichts wissen.
Also hinterlass keine Spuren.
Sieh es als Wink mit dem Zaunpfahl.
Salut.
Warte, Franck! Warte, warte!
Zwischen mir und Teri läuft es gut. - Weiß ich.
Nein, nein. Teri und ich haben guten Sex. Sie kommt auf ihre Kosten.
Ich will damit sagen, sie schläft nicht mit dir, weil sie unbefriedigt ist.
Das habe ich nie gedacht. - Okay.
Wiedersehen! - Mach es gut, Schatz.
Entschuldige dich bei dem Lehrer, dass du zu spät kommst.
Ich wünsch dir was, Schätzchen.
Du hast gestern bei Teri die Möbel umgestellt?
Das spricht sich ja schnell rum.
Was war denn los? - Ach nichts!
Wir sind eingeschlafen, nichts besonderes.
Aber da wir schon mal dabei sind: Wie läuft es mit Vincent?
Ich meine damit den Sex. - Ich habe nicht von Sex geredet.
Hey, du kannst es mir sagen. - Was sagen?
Hat er Probleme?
Ich weiß nicht, ob es klug ist, darüber zu reden.
Er hat keine Probleme, aber er hat Schwierigkeiten.
Ich dachte, wir hätten abgemacht, das Thema zu meiden?
Was für Schwierigkeiten hat er? - Zu kommen.
Aha. Und das soll kein Problem sein? - Nein.
Es dauert lange? - Ja.
Teri sagt, mit mir wäre es ganz anders. - Das sagt sie?
Die ist verrückt! Mit dir? Was soll da anders sein?
Sag du es mir, ich weiß es nicht.
Sie wird dich sanfter finden.
Deine Massagen sind anscheinend ein tolles Vorspiel.
Was weißt du davon? Hast du das von Vincent?
Wir müssen irgendwann mal zufällig darauf gekommen sein. Keine Ahnung.
Ich weiß, warum Franck dich als Sudoku sieht.
Warum?
Weil du nicht leicht zu knacken bist.
Deine Kästchen sind nicht vollständig.
Findest du nicht, dass wir uns zu oft sehen?
Wir zwei? - Nein, wir vier.
Margot! Margot!
Ich finde es nicht berauschend. Viel zu wenig Tageslicht.
Die Kasse müsstest du hier hinstellen. Nach Süden ausgerichtet.
Vor allem im Winter. Wo ist hier Süden?
Wo Süden ist? Keinen blassen Schimmer.
Ich werde ablehnen, Franck.
Tim, zieh deine Jacke an, hier ist es kalt.
Enttäuscht? - Nein, ganz im Gegenteil.
Ich fühle mich eher befreit. - Soll ich Fotos machen?
Ja, fotografier alles für Vincent.
Willst du nicht mit drauf? Dann kriegt er eine Vorstellung von der Größe.
Sehr gut. Weiter zurück, noch weiter! Noch ein bisschen! Ja! Super!
Was sie wohl machen? - Keine Ahnung.
Teri wollte Franck was zeigen. Weißt du, um was es geht?
Sie sehen sich Räume für ein Fitnessstudio an, glaube ich.
Sie unternehmen viel, gehen spazieren.
Irgendwann finden wir sie beim Tapeten aussuchen.
Hör auf, an sie zu denken!
Worüber sie nur immer reden? - Sie vögeln, sonst läuft da nichts.
Doch, sie reden eine Menge miteinander, sagt Teri.
Klar reden sie miteinander.
Ich meine damit, sie führen richtige Gespräche.
Mag sein.
Und worüber? - Weiß ich nicht.
Ich werde mich jetzt bei ihr melden. - Nein, das wirst du schön bleiben lassen.
Wie spät ist es?
Etwa halb Vier.
Ich fahre wieder ins Atelier, und du? - Ich geh auch wieder an die Arbeit.
Das war nicht gut. Jetzt muss ich ständig an sie denken.
Tut mir leid.
Wir reden nicht mehr über sie, einverstanden? - Ja.
Rachel?
Im Ernst? - Zieh es an!
Das macht einen dicken Hintern. Nein, sowas Sportliches ist nichts für mich.
Schenken wir es doch Teri? - Sie steht nicht besonders auf Sportswear.
Doch, das ist mehr ihr Stil. - Was genau heißt das?
Sie mag diese amerikanische Art. Ich fühle mich wohl in meinen Klamotten,
in meinem Körper, komme mit allem klar, gebe allen ständig Küsschen.
Du irrst dich. Wäre mir aufgefallen. - Was ist dir dann aufgefallen?
Erstmal, dass sie voller Energie ist, dass sie sehr optimistisch ist.
Sie probiert viel aus, wagt viel. Sie ist für alles offen.
Ja, sie hat etwas von einem kleinen Pfadfinder.
Blödsinn!
Verschwenderisch, das trifft es. - Wie bitte?
Verschwenderisch. - Verschwenderisch? Kommt sie auch anal?
Du lieber Himmel, was soll denn die Frage?
Weißt du, was verschwenderisch ist? - Aber natürlich. Das weiß ich ganz genau.
Sie kommen uns langsam teuer zu stehen.
Wie viele? - Sieben.
Warte! Nimm das Margot mit! - Du hast ganz schön abgenommen.
Ich weiß nicht. - Hey, das musst du doch wissen.
Na ja, ein bisschen vielleicht. - Hör auf, jetzt tu nicht so!
Du siehst toll aus! Was ist? - Nichts ist.
Na klar, nichts. Du wackelst mit dem Hintern...
Ich wackle nicht mit dem Hintern! - Hast du einen Freund?
Du hast einen Freund!
Nein! - Doch, du hast "Pff!" gemacht.
Das hat dich verraten, meine Liebe. - Jetzt lass den Quatsch!
Franck soll es nicht hören, was? - Franck? - Ja?
Meine Schwester sagt, ich hätte einen Freund!
Unsinn!
Erzähl mir nichts, du bist rot geworden.
Wie eine Tomate!
Musste der verlorene Sohn nicht heimkehren, weil er so verschwenderisch lebte?
Ja. Es war einmal ein Mann,
ein reicher Landbesitzer, , der hatte zwei Söhne.
Eines Tages verlangte einer von ihnen sein Erbteil, das war der jüngere.
Er will sein Elternhaus verlassen, sein eigenes Leben führen und reisen.
Der Vater ist einverstanden, und der jüngere Sohn geht fort.
Weit weg, mit Sack und Pack in die Fremde.
Dort verprasst er in kürzester Zeit sein gesamtes Erbe, und alles ist weg.
Wofür hat er es ausgegeben? - Na, für Nutten!
Rachel, bitte!
Also, kurzum: Er ist völlig mittellos,
als plötzlich eine schlimme Hungersnot ausbricht. Das gesamte Land ist betroffen.
Er muss sich Arbeit suchen. Jemand bietet ihm eine Stelle als Schweinehirt an.
Und da stellt er bald fest, dass sein Essen viel schlechter ist als das der Schweine.
Er erinnert sich, dass sein Vater, auch wenn sehr schlechte Zeiten waren,
die Knechte mit Brotresten, oder was von seiner Tafel übrig blieb, versorgte.
Und da kehrt er zurück zu seinem Vater. Dessen Reaktion ist erstaunlich.
Er ruft seine Knechte und sagt: "Holt schnell die prächtigsten Gewänder
und hüllt meinen Sohn darin ein! Das Mastkalb wird geschlachtet.
Das gibt ein Festessen. Lasst uns groß feiern!"
Das war es?
Aber nein! Währenddessen arbeitet der ältere Sohn auf den Feldern.
Am Abend kehrt er von seiner Arbeit zurück, er betritt den Gutshof
und hört laute Musik und Gesänge. Da fragt er einen Knecht: "Was wird gefeiert?"
Der Knecht antwortet: "Dein Bruder ist da!
Und dein Vater ließ das Mastkalb schlachten, um ihn zu feiern."
Der ältere Sohn geht mit einer Riesenwut zu seinem Vater und sagt: "Wie das?
Ich habe dir immer gehorcht und seit ich denken kann für dich gearbeitet,
und das sehr hart. Und du hast mir nicht einmal einen Bock geschenkt.
Aber für meinen Bruder, der dein Geld verprasst hat,
schlachtest du sogar das Mastkalb!"
Der Vater sieht seinen Ältesten an und sagt:
"Mein Kind, du und ich, wir lebten immer zusammen.
Doch heute gibt es einen Grund, fröhlich zu sein und zu feiern.
Denn dein Bruder ist tot gewesen. Jetzt lebt er wieder.
Er war verloren und ist wiedergefunden."
Eine doofe Geschichte. Wieso war der Sohn verschwenderisch?
Na, weil er das ganze Vermögen ausgegeben hatte. Er hat das Geld vergeudet.
Ja, stimmt, das ist nichts positives. Das hat nichts großzügiges.
Verschwenderische Leute sind nicht großzügig, sondern verantwortungslos.
Moment, darum geht es nicht. Das Gleichnis zeigt etwas völlig anderes.
Was ist das Wundervollste im Leben?
Wenn jemand, der gesündigt hat, bereut und neu beginnt.
Ich halte das für Schwachsinn.
Sei froh, dann bekommst du trotz deines Liebhabers einen Platz im Paradies.
Nur, wenn sie Reue zeigt.
Klar, wer ist denn dein Liebhaber? Kennen wir ihn?
Genieße es, meine Liebe. Und wenn du alles verprasst hast,
dann kommst du eben wieder nach Hause.
Wir machen doch keinen Laden auf. - Und warum nicht?
Wegen der Banken.
Wir wollen damit lieber bis zum nächsten Jahr warten.
Du bleibst, wo du bist? - Ja, vorerst.
Hast du ihr das geschenkt, oder ich?
Das war ich.
Es ist ein Amulett. - Ein Amulett.
Kommt ihr am Wochenende raus?
Nein, ich kann nicht, wir haben Gäste. Rachel, deine Tasche.
Danke. - Rachel, und ihr?
Geht nicht, wir haben eine Menge vor. - Du musst auch nicht Rasen mähen.
Ihr könntet mit Margot einen Waldspaziergang machen.
Nein, mein Buch soll fertig werden. Ich muss durcharbeiten.
Schade, da haben wir ein tolles Haus auf dem Land, und keiner nutzt es.
Nächstes Wochenende nicht, aber vielleicht das danach.
Mach es gut, Spatz.
Salut!
Sieh mich an! Los, sieh mich an!
Du sollst mich ansehen!
Sie schläft. - Was hast du vorgelesen?
"Asterix bei den Briten". - Im Ernst? Nein!
Doch, doch! - Ziemlich gewagt.
Erklärst du ihr den Comic und seine komischen Begriffe?
Na klar. - Was heißt dieses SPQR?
Senat und Volk von Rom. Noch nie gehört? - Nein.
Ich habe deinen schwarzen Pulli gesucht. Wo ist er?
In der Wäsche.
Na, hast du Lust auf Karamelleis? - Ist was da?
Ein Rest.
Schlag mich! - Was?
Schlag mich auf die Wange! Komm schon, so!
Auf die Wange?
Schon gut, hat nicht weh getan. - Tut mir leid, ich versuche es noch mal.
Nein, nein, lass es! Machen wir es wieder so wie immer.
Toll, was?
Da hinten kommt das Büro hin. Und hier finden die Gruppenkurse statt.
Mit Parkettboden wird das richtig edel wirken.
Teris Ausstrahlung auf dem Foto traf mich völlig unvorbereitet.
Und auch der verliebte Blick, mit dem Franck sie wohl sah.
Jetzt fragte ich mich nicht mehr, was Franck an Teri gefiel,
sondern was er überhaupt noch an mir fand.
Vincent konnte noch so oft sagen, dass er in der selben Situation wäre,
nämlich zwei Frauen zu lieben. Es war mir egal.
Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich Franck im Verdacht,
ein Mann zu sein wie alle anderen.
Uns alle würde bald die einfache Frage quälen:
Kann man zwei Menschen gleichzeitig lieben?
Und vor allem: Darf man das geschehen lassen?
Rachel, was ist denn los? - Was hast du?
Stimmt irgendetwas nicht? - Ich will kein Übernachten mehr.
Was?
Ich will nicht mehr, dass wir beim anderen über Nacht bleiben.
Vincent und ich sind kein Paar. Ihr seid kein Paar.
Es gibt keinen Grund, beim anderen zu schlafen.
Okay, Rachel, das ist kein Problem.
Ich habe nichts gegen den Sex, aber ich finde, wir brauchen neue Regeln.
Schon klar. Es gab nie Regeln, das ist der Punkt, richtig?
Ja, richtig. - Musstest du gerade jetzt damit kommen?
Ja. - War es so dringend?
Ja.
Ich mache uns Tee.
Jeder hat eigene Klamotten.
Deshalb finde ich, wir sollten nichts mehr vom anderen anziehen,
selbst wenn wir uns darin wohl fühlen.
Und ich will auch nicht mehr, dass Franck vor meinen Augen deine Füße streichelt,
wie neulich Abend, Teri.
Ich verstehe.
Es tut mir leid, dass ich euch geweckt habe. Ich wollte nicht...
Mach dir deshalb keine Gedanken. Fahren wir nach Hause.
Nein, Teri macht gerade Tee für uns.
Zieh mir die Schlüssel aus meiner Tasche!
Mach die Heizung an, es ist kalt!
Hier. - Rachel kommt gleich.
Zigarette? - Danke.
Danke.
Jeder tut, was er kann.
Vorsichtig! Margot? Hilf Tim mal bitte mit seiner Tasche.
Na los! Sie zeigt dir, wohin. Ich habe Geld fürs Kino auf den Tisch gelegt.
Okay, ich klappe das Sofa aus. - Gut.
Und du schläfst in dem großen Bett, ja?
Nimm deinen Rucksack runter! Und das hier ist unser Zimmer.
Wenn du willst, kannst du deine Sachen aufhängen. Schieb ruhig alles zur Seite.
Da sind Comics, da Bücher. Ah, ich habe noch was für dich.
Hier drin sind eine Menge alte Kleider und ein paar Taschen.
Such ruhig alles durch. Und wenn dir irgendwas gefällt, kannst du es haben
und mit nach Hause nehmen.
Oh, müffelt etwas, riech mal! Hier!
Gib mir die Karte, ich sage dir, wie du fährst.
Was ziehen die denn für Gesichter?
Ich hoffe, Mathilde holt nicht ihren Freund, sobald wir außer Sichtweite sind.
Darauf kannst du wetten.
Keine Ahnung, warum ich das gesagt habe. Ich hoffe, dass ihr Freund kommt.
Ich an ihrer Stelle würde meinen Freund sofort holen.
Danke. Hört das bald auf? - Das ist nur ein kleiner Schauer. Teri?
Nach dem Tanken.
Die sind ganz frisch.
Da sind Johannisbeeren. Wie heißen die auf englisch? Blueberry?
Nein, Blueberrys sind Heidelbeeren. Johannisbeeren sind Redcurrants.
Redcurrants. Hier, willst du? Willst du? - Ich bin kein großer Freund von Beeren.
Da haben wir zwei Birnenbäume, einen Apfelbaum...
Pear-tree. - Das heißt Pear-tree?
Apple-tree.
Das ist ein kleiner Feigenbaum, den ich sehr liebe.
Fig-tree. - Der Arme tut, was er kann.
Ein Pfirsichbaum. Der heißt? - Peach! Peach-tree!
Peach-tree. - Peach-tree.
Die sind fast reif, vielleicht kann man sie schon essen.
Das ist ein Pflaumenbaum - Plum Tree.
La Reine Claude. - Queen Claude.
Was ist das? - Weiß ich leider nicht mehr.
Ein Walnussbaum? - Nein.
Nektarinenbaum? - Auch nicht.
Sicher? - Klein und fest. Erinnert mich an Eier.
Balls. Like a ball. Ball-tree. - Eierbaum.
Ball-tree, das hätte sogar ich gewusst.
Kalt?
Hey!
Das hier gefällt mir.
Rachel!
Danke.
Geh rein, los! Komm schon!
Hörst du was?
Mach auf!
Was wird das denn? - Geh nur weiter.
Komm! - Nein!
Doch, doch, doch! - Was?
Wovor hast du Angst? - Vor gar nichts.
Na los! - Was ist denn?
Du wirst es gleich sehen.
Geh weiter, es ist nichts. Los!
Oh nein! Nein, nein, nein! - Komm!
Wahnsinn.
Ich kann bestimmt nicht schlafen.
Das ist zu viel.
Ich habe immer davon geträumt,
erotische Abenteuer zu erleben,
möglichst viele.
Aber jetzt fühle ich mich überfordert,
von euch.
Du hast du viel getrunken, zu viel geraucht und zu viel gegessen.
Bekomm nicht deinen Moralischen!
Ja, du hast recht, ich habe zu viel geraucht. Ich fühle mich nicht besonders.
Du bist viel besser als ich.
So beweglich! Ich bin steif.
Du lachst gern, und ich bin ernst.
Du bist offen, ich habe meine Geheimnisse.
Du bist leicht, und ich wiege zehn Tonnen.
Ich platze vor Eifersucht.
Sie schlafen. - Lass sie!
Ich habe ein As! Perfekt! Ich gehe mit, mal sehen.
Na bitte, zweimal Kreuz.
Farbe, Farbe, Farbe? Oh Mann, das Pik As. So ein Mist!
Mama? Wenn ein Tsunami ist und du kannst dich mit einer Hand festhalten,
wen rettest du dann mit der anderen Hand? Mich oder Thelma?
Schreibst du den Aufsatz?
Sieh mal, Maman, die Welle hat fast das ganze Hotel zerstört!
Thelma, welche Mutter hat ihr Kind im Stich gelassen?
Sie war im Wasser, und sie hielt sich mit einer Hand fest.
Sie konnte mit der anderen nur nach einem Kind greifen.
Sie hat das kleinere gepackt, weil sie dachte, das große kann selbst schwimmen.
Siehst du?
Hör gut zu, Thelma! Und du auch, Tim! Eure Mutter ist stark! Okay?
Keine Mutter ist so stark wie ich! Tim, was war ich mit 15?
Zweitbeste! - Richtig! Zweitbeste in Europa!
Ich werde Folgendes tun: Thelma so packen und zu ihr sagen:
"Halt dich gut fest, Thelma!" Und dich würde ich so packen,
und dich ganz, ganz, ganz fest an mich drücken.
Dann habe ich immer noch eine Hand frei, um euch ein bisschen zu kitzeln.
Das ist meins. - Deins? Was ist das?
Geht dich nichts an. - Und warum nicht, mein Schatz?
Weil das mein Tagebuch ist. - Oh, Verzeihung.
Und das Heft? Woher hast du das?
Jetzt mach nicht so ein Gesicht.
Von Rachel.
Tim, geh mal in dein Zimmer.
Was ist das? Gehört das Rachel?
Hast du das geklaut, als du dort geschlafen hast?
Was willst du damit?
Hast du es gelesen?
Thelma, antworte mir, was genau hast du darin gelesen?
Nichts. Was ihr tut, ist mir scheißegal.
Licht aus? - Noch zwei Minuten.
Weißt du, ich glaube, du kehrst mir den Rücken zu,
weil du vor dem Einschlafen an sie denken willst.
Verdammt.
Was ist denn?
Franck soll aufhören, dich mit diesem Öl zu massieren.
Die Bettwäsche stinkt deshalb immer nach Kokosnuss.
Und ich auch. Ständig müssen wir die Bettwäsche wechseln.
Wir haben eine Waschmaschine, wo liegt das Problem?
Macht er das absichtlich? - Na gut.
Ich sag Franck und Rachel, dass ich aussteige, dann hast du ein sauberes Bett.
Gut, ich bin einverstanden.
Ist vielleicht das beste. Machen wir uns nichts vor, Rachel hat recht,
so kann es nicht weitergehen.
Das hat sie gesagt?
Ich hab das Gefühl, dass wir nur noch über die zwei reden.
Ich will wenigstens eine Stunde am Tag nicht mehr an sie denken müssen.
Die können nichts dafür.
Ich darf doch aussteigen, wenn ich will.
Lass es, wie es ist. Ich bitte dich.
Manchmal denke ich, lebendig sein heißt, mit Vincent zusammen zu sein.
Weil die Emotionen so stark sind.
Weil ich sonst meine Träume nicht leben kann.
Weil er meine Hände feucht werden lässt und mir die Augen öffnet.
Weil er mir ein Lächeln auf die Lippen zaubert.
Weil seins mich dahinschmelzen lässt.
Du hast ein schönes Lächeln.
Der war zu hoch!
Achtung!
Oh Mist, ich dachte, das wird ein Superball, aber das war gar nichts.
Wenn wir uns begegnet wären, als du 20 warst,
denkst du, du hättest dich in mich verliebt?
Und mit mir zusammen sein wollen?
Ich weiß nicht.
Und hättest du Kinder von mir gewollt?
Hey, passt auf, passt auf! Vorsicht!
Wer ist das?
Mein Vater, ich habe keine Ahnung, was er will.
Hört mal, ihr zwei! Ich muss zum Metzger, bei wem fahrt ihr mit?
Wir fahren mit dir.
Ihr könnt auch mit Franck und Mama den Grill anheizen.
Nein.
Einkaufen ist langweilig. Und du? - Ich komm auch mit!
Lass sie doch. - Na klar, ja.
Hör mal lieber deine Mailbox ab, ist vielleicht wichtig.
Das nervt mich. - Gib her, was muss ich wählen?
8-8-8.
Sagt mal, Kinder, hättet ihr vielleicht Lust, mit in unser Landhaus zu fahren?
Wie wäre es? Ihr beide und Margot? - Heute?
Nein, nicht heute. Am Wochenende.
Ja, Teri?
Wann ist das passiert?
Fahrt ihr gleich hin?
Natürlich. - Thelma?
Nein nein, wir bereiten nach dem Einkaufen alles vor, keine Sorge.
Sag Franck, er soll mich anrufen, wenn ihr da seid.
Was ist los?
Francks Mutter, sie ist im Bad hingefallen.
Ich komme runter, ich mache euch auf.
Das Türschloss ist kaputt. - Ist Obriot schon da?
Nein, noch nicht. - Teri, eine Freundin.
Aber ja, Teri. - Nein nein, du kennst sie nicht.
Warum ist sie raufgestiegen? Das wollte ich doch machen.
Du bist gut. Das hat immer weiter getropft.
Ich habe dir drei Nachrichten hinterlassen.
Sie schläft. Ist das nach einem Sturz nicht gefährlich?
Mama!
Mama!
Monsieur. - Ich bin's. Franck. Wie geht es dir?
Mein Knie tut sehr weh, Doktor.
Ich bin nicht der Arzt. Ich bin's, Franck.
Ein Sturz kann das Kurzzeitgedächtnis löschen, hat mir Obriot am Telefon gesagt.
Sie meint, ich bin der Arzt. Das hat nichts mit dem Kurzzeitgedächtnis zu tun.
Du bist gestürzt, als du die Dusche reparieren wolltest.
Erinnerst du dich?
Ich habe Durst. - Sie hat Durst.
Franck hat unrecht, ein bisschen kenne ich Sie schon.
Als Franck hier war, haben Sie ihn ein paarmal angerufen.
Kann sein.
Ich glaube, ich habe mich ziemlich erkältet.
Alles okay?
Was trinkst du? - Nichts, ich habe nicht viel Zeit.
Hast du dich nie gefragt, was gewesen wäre, wenn
du zuerst Vincent begegnet wärst oder ich zuerst Franck?
Sei ehrlich, hast du dich das nie gefragt?
Ich weiß nicht, nein.
Ich mich schon.
Und weiter?
Tja, dann gäbe es Tim und Thelma nicht, genau so wenig wie Margot.
Das stimmt, ja.
Thelma hat mich gebeten, es dir zurück zu geben.
Nimm es ihr nicht übel.
Weiß Franck auch davon?
Ich habe alles gelesen, das solltest du wissen.
Franck, es gibt was zu bereden. - Sekunde noch.
Nein. Komm bitte gleich.
Was ist?
Ich habe Vincent zum ersten Mal in unserem Atelier gesehen.
Eigentlich sollten Diane und er die Website besprechen,
aber sie wollte unbedingt weg. Deshalb blieb ich.
Und zwei Tage später kam er wieder, um zu fragen, ob die Änderungen
so in Ordnung sind. Ich wusste, es war meinetwegen.
Er hätte mich auch anrufen können.
Er und ich gingen was trinken, in der Bar nebenan,
und als er mich gefragt hat, ob er mich küssen darf, sagte ich: Ja.
Zwei Tage später haben wir uns getroffen, in einem Hotel,
und miteinander geschlafen. Es war nur dieses eine Mal.
Wieso? - Wieso, was?
Wieso nur einmal? - Ich habe es beendet.
Wolltest du nicht mehr?
Ehrlich gesagt hatte ich nicht die Kraft, dich zu belügen.
Hier ist ein Brief, in dem ich mich entschuldige.
Franck? Oh verdammt, ich will sie nicht sehen, hast du sie angerufen?
Kaffee dazu? - Ja, bitte.
Danke. - Teri?
Seht mich nicht an, seht mich nicht an, sonst schaffe ich das nicht.
Vincent, bitte sieh da raus.
Weil keiner den Mut dazu hat, spreche ich aus, was jeder sagen will,
sich aber im Moment nicht traut.
Es ist definitiv vorbei, das war es.
Rachel! Nur weil du die Möbel umstellst,
wirst du dich nicht weniger schuldig fühlen.
Das ist kein Feng Shui, ich will nur den Teppich rausschmeißen,
auf dem Teris Blut ist. - Du kannst nicht davonlaufen.
Irgendwann musst du mit uns reden.
Von mir aus.
Ja, ich habe vor unserer Abmachung mit Vincent geschlafen, wir hatten
also einmal mehr Sex miteinander, das macht keinen Riesenunterschied.
Doch, das macht einen Riesenunterschied.
Ich will nicht, dass wir jetzt alle enttäuscht sind.
Zu spät. - Hör auf, Franck, was soll das?
Ich weiß, du und Teri trefft euch heimlich.
Jetzt wird es hässlich.
Vincent, dass wir uns alle treffen, war dein Vorschlag. War das dein Ernst?
Ich weiß nicht, ja. - Nein, das stimmt nicht.
Wovon redet ihr? - Ich erkläre es dir.
Als sie Schluss machten, sagte Vincent zu Rachel:
Wenn wir zwei uns verlieben, könnten sie sich weiter sehen.
Das war doch nur ein Witz! - Oder eine Vorahnung.
Hör auf, solchen Unsinn zu reden. Teri, sieh mich an. Teri!
Vincent hat das nur so dahingesagt.
Du kannst mir die Schüssel ins Gesicht werfen, weil ich mit Vincent ohne dein
Wissen geschlafen habe, aber das hat nichts mit unserem Abkommen zu tun.
Als Diane dir damals abgesagt hat, weil sie ihre kranke Freundin nicht allein
lassen wollte, war das arrangiert? - Nein, was soll das?
Wir werden doch jetzt nicht alles mies machen, nur weil Schluss ist, oder?
Ich weiß auch nicht weiter. Ist Schluss?
Du hast bestimmt, wann es anfing, jetzt willst du bestimmen, wann Schluss ist.
Alles läuft nach deinen Regeln.
Ich hab nie gesagt, dass ich Schluss machen will, Rachel hat das gesagt.
Sie will weder Schluss machen noch Erklärungen abgeben müssen.
Ich will, dass zwischen uns Schluss ist.
Und warum?
Ich fühle mich zum ersten Mal in meinem Leben ausgelaugt.
Du bist nur erkältet, das ist kein Grund Schluss zu machen.
Ihr versteht nicht, worum es geht.
Bevor ich euch kannte, war ich nie müde. Ich will euch endlich vergessen.
Wir gehen nach Hause und sehen uns nie wieder.
Komm jetzt.
Vincent, bitte.
Vincent.
Alleine schaffe ich es nicht. Hilf mir.
Vincent, ich bitte dich.
Hört auf, ihn anzustarren.
Vincent. Komm, du warst lange genug hier.
Was?
Ihr wollt alle Ferien im nächsten Jahr ohne uns verbringen?
Noch am gleichen Abend rief ich Rachel an.
Wie soll denn das gehen?
Ich musste weinen, bevor ich ein Wort sagen konnte.
Und Rachel weinte auch.
Ich weiß nicht, ob ich das wirklich durchhalten kann.
Ich sagte, dass ich mir nicht vorstellen könnte, sie nicht mehr zu sehen.
Sie beide.
Darf ich dich wenigstens mal anrufen?
Nur ab und zu mit dir telefonieren. Kann ich dir eine Mail schicken?
Ich sagte zu ihr: Mit euch sind wir ein besser Wir.
Rachel gestand mir, dass auch ihr die Vorstellung, uns nicht mehr zu sehen,
Angst machen würde. Manchmal hätte sie den Wunsch zu sterben.
Ich beherrsche mich, und ich werde auch nicht ausfallend.
Wir haben die beiden nie wieder gesehen.
Franck und ich haben uns wieder mit unseren Freunden von früher getroffen.
Eines Tages hat Romain, der solche Spiele liebt, gefragt, was bisher
das Schönste in unserem Leben war.
Reihum haben wir geantwortet.
Für Noemi war es das erste Lächeln ihrer Tochter.
Für Diane ein ägyptisches Diadem, das im Louvre ausgestellt war.
Für Nora war es ein Bild von Hieronymus Bosch.
Als diese Antworten fielen, haben Franck und ich uns nur angesehen.
Franck beeilte sich zu sagen: Die Bucht von Hongkong.
Ich antwortete: Margots Geburt.
Ich war sicher, dass Franck gelogen hatte. Ich hatte auch gelogen.
Margots Geburt kam erst an zweiter Stelle.
Einige Wochen später starb unerwartet mein Vater.
Bei den Vorbereitungen zur Trauerfeier fühlte ich zu meinem Erstaunen so etwas
wie Freude. Ich hoffte nämlich, dass Teri und Vincent zur Beerdigung kommen würden.
Sie kamen nicht.
Am Tag der Beerdigung hing ich wehmütig meinen Erinnerungen nach.
Ich dachte dabei nicht an meine Kindheit,
sondern voller Sehnsucht an meine jüngste Vergangenheit.
Ich kam nie wieder davon los.
Von dieser Sehnsucht nach Trunkenheit und Unbesiegbarkeit.
Nach den Gefühlen, die mir ein Abenteuer geschenkt hatte.
Das Abenteuer mit Franck, Vincent und Teri.
Nicht so schnell, Tim.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.