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Gef�hrliche Liebe (1941) dTV - WDR - 9. Oktober 2012
Bitte warten Sie hier. - Ja, Monsieur.
Ich bin der britische Konsul. Der Doktor erwartet mich. - Je sais.
Bonsoir Monsieur Consul.
Sehr freundlich, dass Sie sofort gekommen sind.
Bitte, treten Sie n�her. - Danke.
Verschlie�en Sie immer die T�ren? - Leider eine notwendige Ma�nahme.
Nehmen Sie Platz. - Danke.
Sie sind erstaunt, dass ich Sie hierher gebeten habe?
Wissen Sie, ich komme an die seltsamsten Pl�tze.
Aber dies ist mein 1. Besuch in einem Institut f�r Geisteskranke.
Warum kommen Sie nicht �fter? Sehr lehrreich.
Und was ist mit dem Patienten? Ich soll den Mann doch identifizieren.
Ich glaube, behaupten zu k�nnen, dass er Engl�nder ist.
Was ist los mit ihm?
Er hat einen Selbstmordversuch gemacht.
Aber als wir ihn fragten, was ihn lebensm�de gemacht hat,
fing er an zu lachen und sagte:
Ich wollte nur mal h�ren, was man so redet von mir nach meinem Tode.
Wann ist das passiert? - Es war beim letzten Vollmond.
Nerv�se werden leicht beeinflusst vom Mond.
Den Patienten in Zimmer 12.
Jemand, der Laie ist, wird den Patienten f�r einen normalen,
charmanten, intelligenten Mann halten.
Beobachten Sie sein Wesen aber n�her,
konstatieren Sie eine schwere Krankheit des Gem�ts.
Eine Art Tonlosigkeit in der Sprache.
Diese Symptome sind Anzeichen von Wahnsinn oder Paranoia.
Ist Heilung m�glich? - Sehr selten.
In diesem Falle kaum.
�u�erlich mag er harmlos und geheilt auf uns wirken.
Aber lassen Sie nur etwas kommen, was ihn aufregt.
Liebe, Eifersucht oder irgendein Widerspruch.
Dann wird er gef�hrlich. Er wird f�hig zu allem. Selbst zum Mord.
Klopfen Entrez.
Monsieur Andrews ist drau�en, Monsieur le Directeur.
Andrews ist ein h�ufiger Name in England.
Es ist schwer, ihn zu identifizieren.
Der Name ist das Einzige, was er sagt.
Manchmal erz�hlt er vage von dem Tod seines Vaters.
Ihn schien er zu lieben.
Aber von Familie und Freunden nicht ein Wort.
Wir hoffen, Sie erreichen f�r ihn
die Verschickung in eine Anstalt in England.
Entrez.
Il n'est plus la. - Quoi?
C'est impossible.
Er muss irgendwo versteckt sein.
Oui? - Ist jemand aus diesem Zimmer gekommen?
Nu reden Sie. - Monsieur le Consul ist noch hier?
Ich habe ihm eben die Haust�r aufgeschlossen.
Rufen Sie die Polizei!
Er ist ein schlauer Bursche. Wie war noch sein Name?
Sein Name war... Wie war der Name, Dr. Mudan?
Andrews, Ward Andrews. - Richtig. Ward Andrews.
Bitte Mr. Andrews.
Bitte Mr. Andrews, Mr. Ward Andrews.
Bitte Mr. Andrews.
Mr. Andrews.
Bitte Mr. Andrews.
Mr. Andrews.
Bitte Mr. Andrews. - Hier. - Mr. Andrews?
Ja. - Bitte sehr.
Danke sehr.
Ist sie blond oder br�nett?
Philip! Was tust du in London? Ich denke, du w�rst in Afrika.
Als ich zuletzt von dir h�rte, bautest du Turbinen in Schottland.
Der Chef telegrafiert, dass er mich erwartet. Ich war in Frankreich.
Ich bin gerade von Paris gekommen. Mutter ruft ihren Jungen heim.
Wei�t du, ich hab 48 h. K�nnten wir nicht zusammenbleiben? - Gewiss.
Du kommst mit mir nach Chessington.
Du wei�t nicht, wie du mir gefehlt hast.
Hier ist alles wie damals. - Ja, Mutter hasst alles Neue.
Neue M�bel, neue Teppiche, neue Gesichter.
Wer ist das? - Die ist mir vollkommen fremd.
Guten Tag. Mein Name ist Stella Bergen.
Ich bin Mrs. Monrells Sekret�rin und Pflegerin.
Sie trug mir auf, ihren Sohn zu begr��en.
Wissen Sie nicht, wen? - Nein. (lacht)
Dann bleibt Ihnen nichts �brig, als zu raten. - Na, also gut.
Wer hat vorgeschlagen, den Fr�hzug zu nehmen? - Ich.
Dann sind Sie Philip Monrell.
Mrs. Monrell hat mir gesagt, Philip steht nie auf, bevor es 1 ist.
Eine feine Sorte Mutter. Macht ihren Sohn im Voraus schon schlecht.
Sie wei� nicht, dass ich nirgends besser schlafen kann als im Zug.
Das hab ich gelernt auf meinen Reisen. - Dann sind Sie es? - Ja.
Entt�uscht? - Durchaus nicht. Willkommen Mr. Monrell.
Ich hei� Philip. (r�uspert sich)
Verzeihung.
Der beste Ingenieur von England, Ward Andrews.
Nur mit ihm hielt ich es 4 Jahre in Cambridge aus.
Ich bestand durch ihn das Examen. - Guten Tag. - Guten Tag.
Ist er nett? - Aufh�ren. Sie kennt mich erst seit 2 min.
Ein einziger Augenblick w�rde gen�gen, nicht wahr?
Sie sind beide n�rrisch. Und schrecklich geistreich.
Ihre Mutter erwartet Sie. Wenns so weit ist, ruf ich.
Ach, Clark. Seit wann ist Miss Bergen hier?
Mrs. Monrell hat sie r�bergeholt. Sie kam vor 2 Monaten vom Kontinent.
Die Eltern sind tot. Sie ist Fl�chtling.
Philip? Sie k�nnen heraufkommen.
Komm mit, Ward.
Ich bin im Nebenzimmer. - Sie bleiben hier.
Stellen Sie die Medizin weg.
Guten Tag Mutter. - Philip. Der verlorene Sohn.
Bist du krank? - Ich hab verschlafen.
Was sagst du zu meinem Brief aus Saint Tropez?
Ich glaub kein Wort davon. Du und Maler werden.
Ich habe das gr��te Atelier dort gemietet.
Philip. Reden wir doch miteinander ein ernstes Wort.
Ja. Ich wei�, die Stahlwerke.
So was hab ich erwartet und deshalb einen Freund mitgebracht,
der mir Mut machen soll. - Sicher Andrews.
Ich traf ihn in London. Ists recht? - Selbstverst�ndlich.
Aber Stella und ich haben gehofft, dass wir dich f�r uns haben.
Beruf dich nicht auf Stella, die steht schon auf deiner Seite.
Ward, du kannst kommen, die Schlacht ist verschoben.
Ich hoffe, Sie verzeihen mir. - Was gibts da zu verzeihen?
Ich habe ihn dazu verf�hrt.
Wir freuen uns. Zeig ihm sein Zimmer.
Wir sehen uns bei Tisch. - Danke.
Stella. - Ja?
Was sagen Sie zu ihm? - Er gef�llt mir sehr.
Ich halte ihn f�r sehr charmant und am�sant.
Musik
Wollen Sie nicht mal anhalten? - Gern.
Ich hatte M�he, mit Ihnen Schritt zu halten.
Daran habe ich nicht gedacht. - Ich glaube, Sie haben mich vergessen.
Nicht nur Sie. Ich hatte die ganze Welt vergessen.
Wenn man galoppiert, l�sst man alle Sorgen hinter sich.
Sorgen gibts heute nicht.
Man kann ihnen nicht immer entkommen.
Sie haben Schlimmes erlebt, bevor Sie hier herkamen.
Ich versprach Mrs. Monrell, es zu vergessen.
Sie ist wie eine Mutter zu mir. - Sind Sie gl�cklich bei ihr?
Ich w�r undankbar, wenn ichs nicht w�re.
Alle Menschen sind so nett.
Das ist nicht schwer bei Ihnen.
Philip sagt, dass Sie morgen in Schottland sein m�ssen.
Er ist sehr traurig dar�ber.
Er hat ne hohe Meinung von mir, weil wir so verschieden sind.
Hier war eine 2. Heimat f�r mich. Jetzt ist sie es noch mehr geworden.
Vielleicht bin ich auch nicht mehr lange hier.
Wieso? - Och.
Ich kann nicht ewig Mrs. Monrell zur Last fallen.
Mein Leben ist jetzt wie diese Lichtung.
Heiter und friedvoll.
Mit Wegen nach allen Richtungen.
Nur wei� ich nicht, welchen ich w�hlen soll.
Stella? Ich m�chte Ihnen helfen, den richtigen zu finden.
Macht das Wasser Sie nicht auch durstig?
Das ist falsch. Sie versch�tten es. So m�ssen Sie die H�nde halten.
Nein, so. �bereinander, die Finger.
(lacht)
Das meiste hab ich auf dem Pullover. - Da, nehmen Sie.
Wie still der Wald ist. - Ja. Ganz still.
Besser, wir gehen. - Aber Stella. - Nein.
Warum so pl�tzlich?
Ich kann Sie nicht f�r mich allein beanspruchen. Sie sind Philips Gast.
Der wird noch schlafen. - Dann ist es Zeit aufzustehen.
Sei nicht nerv�s. Sie kommen bald zur�ck.
Sie m�ssten schon l�ngst hier sein. Es ist Essenszeit.
Du bist unromantisch, Mutter.
W�r ich mit ner Schutzbefohlenen, die so h�bsch ist, alleine im Wald,
k�nnt ich sterben vor Hunger.
Was hindert dich? - Da stehen Hindernisse im Weg.
Ich hab noch gar nicht gefragt, wir dir Stella gef�llt.
Hast von ihr nichts geschrieben. - Dann hab ichs vergessen.
Ach, als ob du je was vergisst. - So M�dchen findet man selten.
Ward scheint derselben Meinung zu sein.
Unter diesen Umst�nden war es t�richt, ihn mitzubringen.
Was ist damit anders? Die Welt ist voller Wards.
Mal musste sie ihm begegnen.
Wenn du so redest, k�nnt ich dich maulschellen.
Danke, aber darauf kommts nicht an.
Soll ich dir was verraten?
Um jemand zu lieben, muss man bisschen Furcht vor ihm haben.
Aber niemand f�rchtet mich.
Gel�chter
Ich hoffe, wir kommen nicht zu sp�t. - Nein. War es sch�n? - Ja.
Das hat Ward gefunden. Es hatte sich im Wald verirrt.
Ward hat mir das K�tzchen verehrt. - Niedlich.
Wir d�rfens behalten? - Selbstverst�ndlich.
Es ist Vollmond, du solltest Stella mit hinunter nehmen
zur alten Wasserm�hle.
Ich w�rde nichts lieber tun, wenn...
Wenn ich Nachmittag nicht abreisen m�sste.
Ob du nun einen Tag sp�ter an deinen Tisch kommst.
Bring Ward nicht in Versuchung, wenn er zu tun hat.
Sie sind doch auch der Meinung, Stella?
Ja, Mrs. Monrell.
Es war ein wundersch�ner Tag f�r mich.
F�r uns auch, nicht wahr? - Ja, Wiedersehen. - Wiedersehen.
Leb wohl.
Ist er nicht ein famoser Kerl? - Ja.
Zum 1. Mal in einem Leben tut es mir nicht leid, dass er abreist.
Warum? - Jetzt kann ich Sie f�r mich haben.
Ist das so wichtig? - Ja.
Ich w�r niemals darauf gekommen. - Warum nicht?
Vom 1. Augenblick an haben Sie sich bem�ht, mich loszuwerden,
um mich Ihrem Freund zu �berlassen.
Sie sollten sich am�sieren. Jetzt werde ich sein Amt �bernehmen.
Was h�tten Sie denn f�r Am�sements?
Mein Programm:
Gegen 9 Uhr gehe ich in den Garten und pfl�cke Ihnen Blumen.
Das tun Sie alles im Schlaf. - Verschieben wir es bis 11.
Da werden die Blumen noch sch�ner sein, da sind die Knospen offen.
Kann ich Ihnen helfen? - Nein, ich h�r Sie so gern spielen.
Nachher m�cht ich dich sprechen.
Ich hab die W�scheliste vergessen, bin gleich wieder da.
Sie ist so aufmerksam. Wie konnt ich nur so lange ohne sie sein?
Du wolltest doch immer ne Tochter haben.
Erwarte von mir keine br�derlichen Gef�hle.
Philip, ich hab dir etwas zu sagen.
Es steht mit meiner Gesundheit nicht gut.
Aber gestern... - Ich wollte dir nicht den 1. Tag verderben.
Dr. MacTurnen empfiehlt, f�r 2 Jahre zu verreisen. - Ist es so ernst?
Nein, nur das feuchte Klima. Ich soll nach S�dafrika.
Vielleicht finden wir da Diamantenminen.
Du kommst nicht mit.
Warum? - Du wirst mit der Leitung der Stahlwerke genug zu tun haben.
Mutter. - Es ist dein eigener Vorteil.
Seit Vater starb, trag ich die Verantwortung. Jetzt bist du dran.
Klaviermusik: "F�r Elise"
Geht Stella mit?
Vielleicht.
Wovon h�ngt es ab? - Nur davon, ob sie will.
Findest du nicht, dass sie zu jung und sch�n ist,
ihr ganzes Leben ner alten Frau zu widmen?
Vielleicht braucht sie ein anderer n�tiger als ich.
Musik
Stella?
Guten Abend.
Wo sind Sie denn?
(lacht)
Was suchen Sie da oben auf dem Baum?
Ich belausche alle.
Gestern sah ich, wie Sie sich im Gew�chshausfenster bewunderten,
weil Sie dachten, niemand sieht es.
Das stimmt nicht. - Warum sollten Sie nicht?
Sie sind das H�bscheste, was es hier zu sehen gibt.
Ich hab als kleiner Bursche manche Stunde hier verbracht.
Ich hab mir eingebildet, zu dem Baum zu geh�ren.
Philip, der lebende Zweig.
Mutter und die Dienstboten rannten herum auf der Suche nach mir.
Und ich thronte �ber all dem Wirrwarr.
Was waren Sie f�r ein Gr�uel.
Ich hab mich nicht viel ver�ndert.
Meine Hosen sind ein bisschen l�nger geworden, das ist alles.
Hier unten l�ssts sichs besser reden.
Als Sie aus dem Haus kamen, waren Sie in Gedanken. - So?
Haben Sie an ihn gedacht? - An wen?
An Ward.
Unsinn.
Der Mond macht mich sentimental.
Sentimental macht Sie der Mond?
Er starrt wie ein Auge auf uns.
Lieben Sie den Mond nicht?
Ich hasse ihn. Ich f�rcht mich vor ihm.
Was gibts da zu f�rchten?
Nein. Sie tuns nicht.
Genau wie Ward.
Sagen Sie, Stella?
Finden Sie mich nett? - Was f�r eine Frage.
Ich wollts nur wissen. - Ich m�chte Ihnen nicht schmeicheln.
Mutter sagt, ich sei viel h�bscher als Ward. - Dann ist es auch so.
Eine Mutter hat immer recht. - Ja, nat�rlich.
Demnach w�r das Leben sehr einfach.
Hauptsache, man tut das, was sie sagt.
Jetzt denkt sie, ich sei bef�higt zum Leiter des Stahlwerks. - Na und?
Das ist l�cherlich. - Nat�rlich k�nnen Sies.
Sie m�ssen sich was zutrauen.
Das sollte nicht schwer sein, wo Sie so klug sind.
Wenn Sie nur die dumme Gewohnheit ablegten, immer zu sagen,
ich f�rcht mich.
N�chste Woche gehen Sie ins Werk.
Lassen sich die Gesch�fte �bertragen.
Und wir alle sind stolz auf Sie.
Die Leute werden Sie bewundern, und Sie werden sich gl�cklich f�hlen.
Sie reden so, als ob Sie an mich glauben w�rden.
Nat�rlich tu ich das. Ich seh nicht ein, warums nicht gelingen sollte.
Es ist kein Unterschied zwischen Ihnen und... - Ward.
Warum m�ssen Sie immer Ward hineinziehen?
Also sch�n, Ward.
Soll ich Ihnen was verraten? - Mhm.
Ich war in Paris auf meinem Heimweg.
Ich war in Sorge �ber das, was mir drohte.
Ich war direkt krank.
Ich war feig und dachte dran zu sterben, zu verschwinden.
Da hatte ich eine gl�nzende Idee. - Was f�r eine?
Ich nannte mich von da ab Ward Andrews.
Das h�rt sich verr�ckt an, aber der Name war wie ein Zauber.
Ich h�rte sofort auf, mich zu f�rchten.
Ich f�hlte, dass ich fast alles konnte.
Es war spa�ig, wenn die Leute sagten, guten Morgen Mr. Andrews.
Heute sehen Sie schon viel besser aus.
Ich finde, dass Philip Monrell genauso gut klingt.
Sie sind sehr lieb, Stella.
Aber da sehen Sies wieder.
Wenn Ward jetzt hier st�nde und Sie so lieb h�tte wie ich,
w�rde er nicht so viel reden.
Er w�rde Sie fragen: Wollen Sie meine Frau werden?
Was w�rden Sie antworten?
Ich w�rde sagen: Ja, wenn Sie wollen, Philip.
Musik
Ich kanns kaum glauben, Stella.
Liebst du mich wirklich, Philip?
Ob ich dich liebe?
Ich k�nnt sterben f�r dich.
So viel verlang ich nicht.
F�r dich k�nnt ich einen Mord begehen.
Nachricht von Ward? - Nein, aber hier ist ein Schreiben von Mutter.
Sie ist in Kapstadt.
Es sei anstrengend, aber der Doktor ist ganz zufrieden.
Was wirst du ihr schreiben?
Dass wir uns nach 5 Wochen Ehe sehr h�ufig zanken.
Weil du nur noch in deinem B�ro arbeitest.
Ich war doch schon 2-mal im Werk. - Du wolltest doch jeden Tag gehen.
Na sch�n.
Ich seh, dass du mich loswerden m�chtest.
Sieh dich bitte vor, tu ihr nicht weh.
Hab keine Angst um Wards Katze. - Du m�sstest l�ngst fort sein.
Ich ruf Erich, er soll vorfahren.
Gegensprechanlage: Guten Morgen Mr. Monrell.
Verbinden Sie mich bitte mit meiner Wohnung. - Ja.
Summer
Ja? - Ihre Frau. - Danke.
Hallo Liebes, was tust du?
Ich bin so aufgeregt, ich finde das K�tzchen nicht. - Das ist schlimm.
Es wird schon heil und gesund wiederkommen.
Ich wei� doch, wie dus liebst. - Ja. Es war noch niemals weg.
Vielleicht findet es sich im Keller.
Hast du viel Arbeit? - Ja. Ich hab ne Konferenz.
W�rdest du mich abholen?
Sehr sch�n.
Nein, halt, Stella. Ich w�rde vorschlagen, 3 Uhr.
Ausgezeichnet. Danke.
Wenn Mrs. Monrell kommt, wollen Sie sie hereinf�hren.
Und bitten Sie Mr. Higgins, Mr. Bardsley, Mr. Ramsbotham
und Mr. Black, in mein B�ro.
Guten Tag. - Guten Tag Mr. Higgins.
Guten Tag meine Herren.
W�nschen Sie eine Zigarre? - Danke, Mr. Bardsley.
Aber der Genuss von Nikotin vertr�gt sich nicht mit meinen Prinzipien.
Verzeihung. Sie, Mr. Higgins?
Diesmal m�ssen wir uns mit dem guten Willen begn�gen.
So was nennt man Pech.
Wollen Sie nicht Platz nehmen?
Oh, ich warte drau�en. - Nein, Liebes.
Komm nur. - Guten Tag Mrs. Monrell. - Guten Tag. - Setz dich.
Ich will Ihren Gesch�ftsbericht mit Ihnen durchsprechen.
Ich bin damit zufrieden, aber ich finde, unsere Ausgaben sind zu hoch.
Wenn Sie noch ne Einsparung raus- knobeln, k�nnen Sie mehr als ich.
Sie h�tten mit meinem Vater bestimmt nicht so gesprochen.
Hier z.B.: Was ist mit dem Sonderfonds? - Paragraf? - Wie?
Paragraf A. - Aber Mr. Philip.
Sie werden doch nichts gegen Ihr neues B�ro haben?
Warum stehts nicht da, wenns das ist?
Paragraf F: 20.000 Pfund, die m�ssen wir streichen.
Das geht nicht. - Das ist unm�glich. - Moment.
Die Wohnh�user dr�ben in Pilley sind stinkende Rattenl�cher.
Sie wollen bitte den Ausdruck verzeihen.
Wir k�nnen unseren Arbeitern nicht zumuten,
in solchen Wohnungen zu hausen.
Sie haben kein Recht, so wichtige Entscheidungen zu treffen.
Mr. Monrell, ich bin als Chef- ingenieur vor 40 Jahren eingetreten.
Und Sie kennen jeden Winkel in dem Werk.
Und ich gab Ihnen mein H�ndchen, als es so klein war.
Sie behandeln mich wie ein Kind.
Aber ich befehle jetzt, und Sie haben sich mir zu f�gen.
Ist das klar?
Vollkommen klar.
Ich habe keine andere Antwort darauf als meine K�ndigung.
Reden wir doch ein andermal dar�ber. Ich bin �berzeugt...
Ihre K�ndigung ist angenommen. Gilt ab heute.
Haben die Herren noch etwas?
Sie sind unser Chef Mr. Monrell und k�nnen Ihren eigenen Weg gehen.
Ich hab Sie jedenfalls gewarnt.
Gn�dige Frau, das K�tzchen... - Haben Sie es?
Ja, gn�dige Frau. - Wo ist es?
Der Chauffeur hats gefunden. Sie sprechen am besten mit ihm selbst.
Ist es verletzt?
Ich bedaure, dass es so gekommen ist.
Was ist passiert?
Ein Hund muss es erwischt haben und hat ihm das Genick gebrochen.
Och. Und wo hat mans gefunden?
An der Stra�e hinter der Fabrik.
Ich verstehe nicht, wie es da hingekommen ist.
Vielleicht ist sie Ihnen ins B�ro nachgelaufen.
Im Wagen h�tten Sie sie sehen m�ssen. - Ich dachte nur...
Sie sollen fahren und nicht denken. Machen Sie, dass Sie rauskommen.
Sie k�nnen doch nichts daf�r.
Es ist nicht ihre, sondern meine Schuld?
Lasst mich allein. Raus hier!
Kein Mensch beschuldigt dich. - Alle sind gegen mich.
Die Burschen im Stahlwerk, Clark und du auch. Raus, Stella!
T�r f�llt ins Schloss
Stella. - Ja, Philip.
Verzeih mir. Ich wei� nicht, was �ber mich gekommen ist.
Du warst aufgeregt. - Du darfst mich nicht verlassen.
Ich muss dich immer bei mir haben.
Ich f�lle meine 1. Entscheidung
und �berall sto�e ich auf Widerstand.
Dann schwatzt der Kerl, als ob ich schuld w�r an dem Ungl�cksfall.
Du darfst dir so etwas nicht einreden.
Du sollst nicht traurig sein.
Ich schick dir 100 Katzen.
Ich m�chte kein anderes.
Es bedeutete mir sehr viel.
Weils von Ward ist?
Warum bist du meine Frau geworden?
Ich liebe dich.
Hat dich die Zeit, die wir zusammen sind, nicht davon �berzeugt?
Wir waren immer allein hier. Wenn z.B. hier im Hause... Ward...
Immer Ward!
Wenn du dich von dieser Idee niemals losrei�t...
...werde ich wahnsinnig, wolltest du sagen.
Philip, gut, ich gestehe dir etwas.
Ich fand Ward �u�erst charmant.
Vielleicht war er interessiert an mir.
Aber dann warst dus, den ich geheiratet habe.
Musik
Er interessierte sich f�r dich? Das wei� ich.
Philip, ich liebe dich.
Glaubs mir doch.
Versprich mir eins: Erw�hne nie wieder Wards Namen.
Ich versprechs.
Sag noch mal, dass du mich liebst.
Ich liebe dich. - Und ich lieb dich.
Du wei�t nicht, wie sehr.
Musik
Guten Abend Clark. - Guten Abend.
Guten Abend Ward. Nett, dass du gekommen bist.
Guten Abend. - Sie hat keine Ahnung.
Ich bin neugierig auf ihr Gesicht.
Ihr hast du nichts gesagt von mir? - Das h�tte mir den Spa� verdorben.
Es ist nett, dich wiederzusehen. Es ist wie fr�her.
Ich bin immer noch Junggeselle und du ein gl�cklicher Ehemann.
Wie hast du Stella erobert? - Ich hab getan, als w�r ich du.
Dann ist es kein Wunder. Guten Abend Mrs. Monrell.
Diesmal werden Sie nicht zu raten brauchen, wer ins Haus geh�rt.
Sie sinds Mr. Andrews. - Guten Abend.
Bist du zufrieden mit meiner �berraschung? - Sehr.
Ihr werdet eure Vornamen doch nicht vergessen haben.
Das habe ich nicht. - Und sie auch nicht.
Philip erw�hnte vor mir oft Ihren Namen.
Es ist angerichtet. - Ja sofort, Clark.
Komm doch, Philip.
Ist Philip sehr ver�ndert? - Enorm. Das fiel mir gleich auf.
Er strahlt vor Gl�ck.
Jetzt sind wir alle wieder vereinigt. Das m�ssen wir feiern.
Wir w�rs mit einer Flasche Chateauneuf? - Ich l�ute nach Clark.
Clark wei� nicht, wo ich die besten Sorten habe.
Ist es gef�hrlich, wenn man euch allein l�sst? - Oh ja.
Ich gehe trotzdem.
Ich freue mich, Sie und Philip so gl�cklich zu wissen.
Sie haben hoffentlich meinen Besuch nicht �bel genommen.
Durchaus nicht.
Aber ich habe Ihnen nicht verziehen,
dass Sie nicht bei meiner Hochzeit waren.
Ich arbeite f�r einen Schotten.
Der w�rde mir nicht mal einen freien Tag f�r meine Beerdigung geben.
Ich habe nicht eine Minute f�r mich gehabt,
seit Philip mich herbrachte.
Wie lang das her ist.
Die Stunde im Wald,
als Sie nicht wussten, welchen Weg Sie einschlagen sollten?
Ich hab den richtigen gew�hlt.
Das glaube ich auch.
Ich w�nsche Ihnen, dass Sie gl�cklich sind.
(sie lachen)
Habe ich was vers�umt? - Ward erz�hlt mir von seiner Arbeit.
Bist du zufrieden? - Dann und wann w�nsche ich mir mehr Zeit f�r mich.
Aber ich klage nicht.
Du k�nntest was Besseres haben.
3-mal so viel Gehalt, k�rzere Arbeitszeit
und mehrmals die Woche Gast im Hause Monrell.
Was w�rdest du sagen?
Ich w�rde mich umdrehen im Bett und sagen: Lasst mich weitertr�umen.
Unser Chefingenieur hat uns verlassen.
Ich biete dir die Stellung an. - Was soll ich sagen?
Solch prachtvolle Chance. Viel besser als ichs verdiene.
Dir wirds doch auch recht sein, Stella?
Ich w�rd mich sehr freuen.
Ich nehms an. Es ist, als ob ich eine reiche Tante beerbt h�tte.
Ich danke dir. - Silentium.
M�gen wir noch 20 Jahre so zusammen sein wie heute.
Stella.
Ward.
Auf unser Wohl.
Du h�ltst das Buch verkehrt.
Hast du hinten Augen?
Ich wei� immer, was du denkst.
Was du tust, auch.
Warum hast du mir nicht gesagt, dass Ward kommt?
Weil ich dir versprochen hatte, niemals den Namen zu erw�hnen.
Wir waren doch gl�cklich.
K�nnen wir es nicht so lassen?
Du hast doch gesagt, du findest Ward so charmant.
Ich dachte, du h�ttest ihn gern bei uns.
Wie du willst.
Gute Nacht Philip.
Ich bin sehr m�de.
Gute Nacht.
Ich glaube, Ward freut sich sehr. - Liebling, ich bin schl�frig.
Morgen k�nnen wir von ihm reden, so viel du willst.
Gute Nacht.
Ich bin bald zur�ck. - Es kommt mir lang vor.
Erst schimpft sie, weil ich kein Gesch�ftsmann bin.
Gib auf sie Acht. - Ich werde sie nicht aus den Augen lassen.
Leb wohl, Liebling. Telegrafier, wann du zur�ckkommst.
Ich werde euch fr�h genug warnen.
Ich kann nicht verstehen, was ihn zu dieser Reise veranlasst.
Nun, ich muss nach Haus, wir haben eine Menge zu tun.
Ich h�tte etwas mit Ihnen zu besprechen.
Ist es dringend? - Es ist wegen Philip.
Ich hatte keine Ahnung, warum Black gek�ndigt hat.
Ich verstehe vom Gesch�ft nichts. Sprechen Sie mit Philip selbst.
Er ist so bockbeinig.
Er kommt mir ver�ndert vor, seit... - ...ich seine Frau bin.
Halten Sie mich nicht f�r kindisch.
Ich spreche nicht gern �ber Philip hinter seinem R�cken.
Ich habs ihm oft genug selbst gesagt, aber er will nicht h�ren.
Sicher wei� er, was er zu tun hat. Dann kann ich nicht helfen.
Ihn zur Vernunft zu bringen, ist Ihre Pflicht.
Ich kenne meine Pflicht. - Hoffentlich.
Sie sind sehr �berzeugt von sich.
Mr. Andrews ist im Maschinenraum. Ich rufe ihn. - Ich werde warten.
Machen Sie ein paar �berstunden, dann schaffen Sie es.
Zaubern kann ich nicht. - Stella. Was tun Sie hier?
Ich h�tte nicht kommen sollen. Aber ich bin unruhig.
Entschuldigen Sie mich.
Hier ist die Zeichnung. Wenn Sie etwas nicht verstehen, rufen Sie an.
Ja. - Wenn Ihre Frau fragt, erbringe ich Ihr Alibi.
Die Alte hats Maulhalten gelernt.
Die Hand kann ich Ihnen nicht geben. Entschuldigen Sie.
Ich bitte um Entschuldigung wegen meines Benehmens gestern.
Ich dachte dar�ber nach, was Sie �ber Philip sagten.
Philip geht falsch um mit den Leuten.
Er denkt, er kann diktieren. - Sie wissen vieles nicht.
Sagen Sie mir das. Ist etwas nicht im Lot zwischen Ihnen und Philip?
Wie kommen Sie darauf?
Gestern erschienen Sie mir eigenartig.
Als ob Sie mir etwas verheimlichen wollten.
Das will ich nicht. Philip wird mit jedem Tag elender.
Ich frage mich, ob ich ihn nicht ungl�cklich mache.
Sie k�nnten niemand ungl�cklich machen.
Er betet Sie an.
Wenn wir uns unterhalten, spricht er nur von Ihnen.
Ich geb mir solche M�he, ihm eine gute Frau zu sein.
Aber ich habe das Gef�hl, als w�re ihm meine Liebe verhasst.
Es ist nicht immer einfach mit ihm.
Er braucht mehr Liebe als jeder andere.
Sie sind die beste Frau, die ein Mann sich w�nschen kann.
Ich muss mich ehrlich sch�men.
Was sind Sie f�r ein guter Freund f�r mich und ihn. - Ach was.
L�cheln Sie mal.
So ists besser.
Jetzt habe ich nicht die Absicht, Sie alleinzulassen.
H�ren Sie zu. Wir gehen jetzt essen, und ich werd Sie unterhalten.
Philip siehts nicht gern, wenn ich ausgehe.
Er hat gesagt, ich soll mich um Sie k�mmern.
Muss ich nicht meinem Chef gehorchen?
Das ist der 1. Abend seit meiner Heirat, an dem ich ausgehe.
Spa�ig, unter so vielen Menschen.
Sie w�rden es bald satt haben, wenn Sie immer hier w�ren.
Ich kann Ihnen von jedem sagen, wovon er spricht.
Und wovon sprechen Sie? - Ich bin der Langweiligste von allen.
Wenn ich langweilig werde, m�ssen Sie mir vergeben.
Ich geb mir M�he. - Ich m�chte einen neuen Typ eines Ringankers erfinden.
Mein 2. Problem ist der Spitzenausgleich
in den Hauptzeiten des Elektrizit�tsverbrauchs.
Dann interessiert mich... - Sie haben gewonnen.
Ich habs gesagt.
Guten Abend. - Philip. Schon wieder da?
Wie du siehst. - Warum hast du nicht telgrafiert?
Das habe ich vergessen. Ich war fr�her fertig, als ich erwartete.
Da ich dich zu Hause nicht antraf, nahm ich an, du seist mit Ward aus.
Wir haben von dir gesprochen. - So ein gew�hnliches Thema.
Wusstet ihr nichts Besseres?
H�r zu. Es handelt sich um die Wohnh�user.
Ich wei�t, es ist schwer, Entschl�sse zu �ndern.
Aber wenn du es tust, wird es keiner f�r Schw�che halten.
Ich denke wie Ward. - Lass mal.
Die Arbeiter w�rden dich verehren. - Ich will nicht verehrt werden.
Gehorsam will ich, verstanden?
Wir setzen wohl besser den Streit nicht fort. - Wie du willst.
Ober.
Das Bezahlen �berlass mir.
Das Bezahlen ist ein Privileg des Ehemanns.
Wenn du denkst... - Ward, ruhig.
Danke.
Entschuldigt mich, ich bin sofort wieder da.
Ich bezahle Mr. Andrews Zeche mit. - Sie wollen schon wieder fort?
Sie waren bei uns nur eine Nacht.
Sie hatten ein Zimmer, Fr�hst�ck, Mittag. Das macht 21 Schilling.
Rufe und Geschrei
Sagen Sie den Leuten, sie sollen vom Hof runter.
Mr. Monrell hat mit der Polizei telefoniert.
Kein Polizist kommt hier rein. - Sonst gibts blutige Sch�del.
Deshalb sag ichs euch ja. Schafft sie raus.
Mr. Higgins, wir zwingen Philip zum Nachgeben
und m�ssten wir ihn pr�geln.
Rechnen Sie nicht auf mich.
Mr. Monrell hat die Freundlichkeit gehabt, mir zu k�ndigen.
Sie lassen uns im Stich? - Ich lehne jede Verantwortung ab.
Ich hab zu viel eingesteckt, jetzt ists aus.
Dann werde ichs allein versuchen.
Du hast Polizei angefordert? - Das Geschrei fiel mir auf die Nerven.
Willst du Blutvergie�en? - Verschwinde.
Du rufst augenblicklich den Chef der Polizei an.
Ich will nicht angebr�llt werden. - Dann tu ichs selbst.
Die Polizei. - Da ist sie.
Du bist zu sp�t gekommen. - Sie kommen ins Geb�ude.
Hier rauf kommen sie? - Was hast du erwartet?
Sie versucht, das Tor aufzubrechen. Nehmen Sie die Hintertreppe.
Soll Stella b��en, dass du so stur bist? - Hab keine Angst um mich.
Das w�nscht ihr euch, nicht wahr? Ihr wollt sehen, wie ich weglaufe.
Ihnen zeigen, wer ihr Herr ist. - Das geht doch nicht. - Warum?
Musik
Was sucht ihr hier? - Warum rufen Sie die Greifer?
Was ist mit dem Hausbau? - Eine Antwort wollen wir.
Geben Sie uns anst�ndige H�user.
Wer erlaubt Ihnen, hier einzubrechen?
Ich lass Sie verhaften. - Schlagt ihm aufs Maul.
Musik
Sie wollen mich umbringen. Gebt ihnen, was sie wollen.
Hau ab �ber die Hintertreppe. Sie gehen mit.
Sie achten auf Mrs. Monrell. - Bleiben Sie hier?
Mir tun sie nichts. - Dann bleibe ich auch hier.
Wo ist er? - Was wollt ihr?
Wir suchen den Chef. - Mr. Monrell ist fort.
Er l�sst euch neue H�user bauen.
Er h�tte euch das selber gesagt, aber ihr wolltet nicht h�ren.
Tut mir leid, Bill.
Ich hoffe, du hast noch Gelegenheit, mir ebenso n Ding zu verabreichen.
Der Chef soll uns nen Sportplatz stiften.
(sie lachen)
Donnern und Sturm
Wo warst du? - ...nicht mehr n�tig.
Nein, nicht mehr n�tig.
Mir tut keiner was. Nur ich... - Philip.
Rufen Sie den Arzt.
Schwester? - Ja, Mr. Monrell.
Ist der Arzt noch da?
Er ist schon lange weg. Es ist bald 2 Uhr.
Wo ist Mr. Andrews?
Er ist noch unten.
Musik
Wie gehts ihm?
Stella, der Arzt hat versprochen, dass er wieder gesund wird.
Ich gehe. Ich gehe.
Ich gehe bald.
Nicht bald, sondern gleich. Kommen Sie.
Guten Tag Stella. - Guten Tag Ward.
Guten Tag Philip. - Guten Tag.
Danke.
Wie gehts dem Patienten?
Er f�hlt sich so wohl, dass er einen Spaziergang gemacht hat.
So ist es richtig. Keine faulen Ausreden f�rs Zuhausebleiben.
Ist er nicht w�tend? - Alles vergessen.
Wie nett alle zu mir sind.
Ich hoffe, ich habe mich nicht zu verr�ckt betragen.
Fieber ist was Eigenartiges.
Es verzerrt alles ins H�ssliche.
Aber wir wollen davon nicht mehr reden.
Nein, du hast recht.
Ich bin wegen eines Unfalls im Werk hier.
Ja, die Schwester sagte etwas davon. Was ist passiert?
Eine �ble Sache.
Ted Dopson war auf einer Plattform besch�ftigt,
die Z�ge mit geschmolzenem Stahl fuhren unter ihm.
Er muss das Gleichgewicht verloren haben.
War er gleich tot? - Augenblicklich.
Komisches Ende.
Hinterl�sst blo� ne Blase in fl�ssigem Stahl.
Niemand k�nnte weinen �ber einen Block von Stahl.
Die Stelle sehe ich mir an.
Wenn du wieder ins Werk kommst, werde ich sie dir zeigen.
F�hlst du dich denn stark genug?
Der Doktor sagt, ich kann ausgehen, sooft ich Lust habe.
Willst du wirklich da raufklettern?
Ich bin sehr neugierig. Geh voran.
Pass auf, die Sprossen sind schl�pfrig.
Wird es zu viel?
Keine Sorge um mich, ich komme nach.
Bleib da stehen, es ist schrecklich hei� hier oben.
Da am Rand wars?
Ja, da muss er gestanden haben, als er schwindelig wurde und abst�rzte.
Hier muss zum Schutz ein Gel�nder vor und ein Netz.
Ja, aber wie kann man da ein Netz anbringen?
Das ist einfach. Bleib du da.
Wir k�nnen es von hier bis dort ziehen.
Das Gel�nder m�sste 1 m hoch werden und das Netz 3 m breit.
Nicht einer hat ihn fallen sehen?
Nein, es ist unm�glich, oben und unten was zu erkennen.
Sieh doch nur das Flackern. Das ist die H�lle.
Bitte, Ward, schaff mich runter, schnell.
Was ist mit euch beiden los?
Ihr sprecht kein Wort heute Abend.
Ward ist m�de.
Er schuftet schrecklich bei uns im Werk.
Er macht uns reich.
Ich bin neugierig, wann er Zulage verlangt.
Das ist ein Wink.
Jetzt ist Ihre Stunde. Er ist heut gro�m�tig.
Trinkt ihr ruhig weiter, euren Kaffee.
Wenn du mein Klavierspiel satt hast, komm und wirf etwas nach mir.
Ist sie nicht wundervoll?
Sie w�rde am liebsten alle Welt gl�cklich machen.
Heute fr�h in der Fabrik... Du wolltest mich umbringen.
Ich frage dich etwas, Philip: Warum wolltest du mich umbringen?
Verlass dieses Haus.
Keine Sorge. Ich habe sowieso die Absicht gehabt.
Ich habe nur gehofft, dass du Manns genug bist, mit mir zu reden.
Du hast sie mir weggenommen.
Zu l�gen hab ich nicht n�tig. Ja, ich liebe Stella.
Ich liebe sie seit unserer 1. Begegnung.
Aber merk dir: Stella wei� nicht das Geringste davon.
Es ist nie etwas zwischen uns gewesen.
Mit keinem Wort, keinem Gedanken.
Stella ist meine Frau und hat eine Entschuldigung nicht n�tig.
Ich hab gesagt, dass du gehen sollst.
Philip, Ward, was habt ihr denn?
Es ist nur meine Schuld, Stella. Ich muss gehen.
Sagen Sie mir, was ist los?
Sags ihr doch, Ward.
Man nimmt nicht Abschied, ohne ihn zu begr�nden.
Da jetzt Gelegenheit ist, mach doch gleich reinen Tisch.
Glauben Sie mir, dass es nur Philip und mich betrifft.
Ward hat mir erz�hlt, dass er dich liebt.
Ist das wahr?
Ja, Stella.
Ich h�tte schon l�ngst gehen sollen.
Du hast es geh�rt. Er wartet nur auf ein Wort von dir.
K�mmere dich um meine Gef�hle nicht.
Adieu, Ward.
Adieu, Stella.
Und wenn Sie mich brauchen sollten,
so wissen Sie, dass London nicht sehr weit ist.
Ist er fort?
Ja. Er ist fort.
Und du mit ihm?
Gn�dige Frau m�gen verzeihen, Sie haben nichts gegessen.
Ich hab keine Hunger.
Danke, Clark.
Hat Mr. Philip schon gespeist?
Ich habe ihm sein Essen vor 1/2 h raufgebracht.
Wenn gn�dige Frau vielleicht etwas w�nscht...
So wissen Sie, dass wir alle Ihnen mit Freuden zur Verf�gung stehen.
Danke, Clark.
Musik
Ah, Stella.
Was f�r eine �berraschung. Komm herein.
Ich habe eben deinen letzten Brief an Mutter gelesen.
"Philip und ich sind so gl�cklich."
Wie nett von dir, das zu schreiben.
Aber du warst immer so r�cksichtsvoll.
Nicht einmal hast du dich beklagt.
Niemand kann sagen, dass du keine gute Frau bist.
Du machst meine Briefe auf?
Selbstverst�ndlich.
Hier ist z.B. der an Ward. Gleich nach seinem Abschied.
"Philip und ich haben offen �ber alles gesprochen
und uns entschlossen, von Neuem anzufangen."
Reg dich nicht auf, ich schick ihn schon noch ab.
Wir sind so ungl�cklich, nicht wahr? Wir alle 3.
Du, weil du Ward liebst und bei mir bleiben musst.
Ward, weil er dich liebt und dich nicht haben kann.
Philip, wir k�nnen so nicht weiterleben.
Jedenfalls ich kann es nicht.
Die letzten Wochen waren entsetzlich.
So, als ob wir beide uns zur Verzweifelung treiben wollten.
Was ist denn mit dir, Philip?
Warum bist du so grausam zu mir?
Schau mich an.
Schau mich an, ich bin deine Frau.
Willst du mich nicht mehr?
Ja, ich will, Stella.
Ich will.
Doch als Ward fortging, hab ich auch dich verloren.
Nun bin ich allein.
Oh, du bist nicht allein.
Wir k�nnen zusammen gl�cklich sein. Ich tu alles, was du willst.
Siehst du...
Wir k�nnten doch von hier fortziehen.
Und alles vergessen, was geschehen ist.
Verlassen wir dieses Haus.
Wir k�nnen uns nicht dauernd qu�len.
Dieses schreckliche Leben muss ein Ende haben.
Wir werden ein Ende machen.
Wir beide.
Du und ich.
Dann hab ich dich ganz f�r mich.
Endlich.
Hab keine Angst.
Ich tu dir nicht weh.
Nein!
Musik
Ward. - Stella.
Sie wissen gar nicht, wie gl�cklich ich bin.
Ich dachte, ich w�rde Sie nie wiedersehen.
Ich w�r an die Bahn gekommen, h�tten Sie telefoniert.
Zuerst scheute ich mich, Sie aufzusuchen.
Ich wei�, ich d�rfte nicht zu Ihnen kommen,
aber wie ich auf dem Bahnhof stand...
...da f�hlte ich mich so verlassen.
Gott sei Dank, dass Sie gekommen sind.
H�ren Sie, ich muss Ihnen etwas sagen.
Mein Gef�hl f�r Sie ist unver�ndert und �ndert sich niemals.
Aber Sie brauchen jetzt einen guten Freund.
Der bin ich Ihnen auch, glauben Sie mir, Stella.
Danke, Ward.
Jetzt wird sich vieles �ndern.
Er ist unzurechnungsf�hig.
Arme Stella. Was m�ssen Sie gelitten haben.
Aber das ist vorbei.
Ich ruf Philip an und sag ihm, dass Sie bei mir sind.
Nein, bitte nicht. Er h�rt auf keinen Menschen mehr.
Es ist, als ob er nur noch seinem D�mon gehorchen w�rde.
Er h�rt schon auf mich. Ich ruf ihn an.
Bitte Mr. Andrews.
Hier, Boy.
Sie werden am Telefon verlangt. Ein Ferngespr�ch.
Das hat er gut abgepasst.
Sprechen Sie nicht mit ihm, Ward.
Hallo?
Hallo Philip.
Ja, sie ist hier.
Sie kommt nicht zur�ck.
Sie wird es niemals dulden.
Das kann ich verstehen.
Ich gebe sie frei, wenn sie es w�nscht.
Ich h�tte gern mit dir gesprochen.
Nein, nicht in London.
Ich w�re zu nah bei Stella.
Also gut, dann komm ich eben zu dir.
H�ren Sie nicht auf ihn. Tun Sie es nicht.
Es geht nicht, ich werde morgen in Dublin erwartet.
Das ist einfach. Du nimmst den Mittagszug nach hier,
ich leih dir den Wagen, du f�hrst nach Holyhead,
da hast du Schiffsverbindung.
Ich erwarte dich heut.
Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
Bitte, tun Sies nicht.
Stella, Sie sind m�de und aufgeregt.
Es ist nicht weiter verwunderlich, wenn Philip mich sprechen will.
Ich hab so Angst, dass Ihnen was zust��t.
Keine Sorge, Stella. Ich seh mich schon vor.
Musik
Clark, bringen Sie das bitte nach Chessington.
Ja, Sir. Haben Sie sonst noch W�nsche?
Die K�chin und Annie haben Ausgang.
Fragen Sie mich noch einmal, wenn Sie wieder zur�ckkommen.
Schlie�en Sie bitte alle T�ren und Fenster.
Man sieht sich besser vor. - Sieht sich vor?
Ich erwarte keine Einbrecher.
Aber jeder Mensch hat nun mal seine Feinde.
Es ist gut. Gehen Sie, Clark.
Musik
Guten Abend Ward. - Guten Abend Philip.
Freut mich, dass du Wort h�ltst.
Ich dachte schon, du w�rdest nicht kommen.
Ich dachte, vielleicht f�rchtet er sich.
Mag sein. Ich wills trotzdem wagen.
Komm mit in die Bibliothek.
Nimm Platz. - Danke.
�h, Whiskey? - Nein, danke.
Nimmst du �bel, wenn ich trinke? - Durchaus nicht.
W�rdest du bitte l�uten?
Ich h�tte gern frisches Soda.
Ah, das war dumm von mir. Es ist niemand da.
Ich habe Clark in die Stadt geschickt.
Ich werde wohl ziemlich viel von dem Zeug brauchen,
wo mir meine Frau weggelaufen ist.
Meine gute Frau verl�sst mich.
Komisch klingt das. Wie ne Todesanzeige.
Dabei ist Stella alles andere als tot.
Sie steht am Beginn eines wundervollen Lebens.
Philip, keiner von uns wei�, was Stella tun wird.
Wir sind hier nur zu dem Zweck, ihr zu helfen.
Sie hat immerhin Schweres erdulden m�ssen.
Gewiss. Aber... Ich geb Stella ja auch frei.
Ich hab das schon mit unserem Anwalt besprochen.
Auch mein Testament sto�e ich nicht um.
Siehst du? So hoffe ich, dass Stella mir vielleicht mal verzeiht.
Sie hat dir schon verziehen, nehm ich an.
Niemand ist dein Feind, Philip.
Wir 3 haben ne schwere Zeit durchmachen m�ssen.
Du bist nicht der Einzige, der Vorw�rfe verdient.
Das ist sehr edel von dir, Ward.
Ich... Pfeifen
(laut) Aber du kannst es dir leisten, edel zu sein.
Du hast jetzt, was du wolltest.
Ich h�tte dich schon vor Monaten aus dem Hause werfen sollen,
als du anfingst, mich zu bel�gen und zu betr�gen.
Ich hab dir ne gute Stellung verschafft,
weil ich dich f�r meinen Freund hielt.
Und wie vergiltst du es? Du nimmst mir die Frau weg.
Ich zieh sie aus der Gosse,
und daf�r geht sie mit dem erstbesten Mann durch.
Klopfen
Ich brauche heute Abend nichts mehr. Danke, Clark.
Gute Nacht.
Ja, Sir. Gute Nacht, Sir.
Vom 1. Tag an, wo du in unser Werk kamst,
hast du Stella gegen mich aufgehetzt.
Das ist eine L�ge.
Du wolltest Stella beweisen, was f�r ein Kerl du bist.
Wenn du nicht aufh�rst, dreh ich dir den Hals um.
Entschuldige, Ward.
Wenn ich aufgeregt bin, rede ich schreckliches Zeug.
Ich glaube, weil ich Stella so liebe.
Philip, du solltest endlich was f�r dich tun.
Du m�sstest dieses Haus mal f�r l�ngere Zeit verlassen.
Ja, das muss ich. Ich muss gleich weg.
F�r mich wirds auch Zeit.
Ja, sonst verpasst du das Schiff. Moment.
Was tust du eigentlich in Dublin?
Ein Mr. Leahy, Ingenieur, hat mich angerufen wegen meiner Erfindung.
Ein Freund von dir?
Nein, ich hab noch nie was von ihm geh�rt.
Ich glaub, ich werd langsam ber�hmt.
Ja, das musst du wohl.
Der Wagen steht in der Garage.
Bist du in Holyhead, fahr ins Centralhotel
und sag, ein gewisser Stevens w�rd anrufen.
Das ist der Mechaniker, der ihn wiederbringt.
Danke.
Und du vergisst meinen Rat nicht, Philip.
Sei unbesorgt.
Und sei nicht b�se auf mich.
Was ich auch getan hab und vielleicht noch tue,
du und Stella seid mir die liebsten Menschen der Welt.
Musik
Donnergrollen
Wir haben die Waffe gesehen, mit der der t�dliche Stich gef�hrt wurde.
Diesen Dolch benutzte Mr. Monrell zum Papierschneiden.
Der Zeuge Clark hat ausgesagt, dass er auf dem Schreibtisch seines Herrn
in Reichweite des mutma�lichen M�rders lag.
Auf dem Griff sind Fingerabdr�cke von Ward Andrews sichtbar.
Wie sind sie da hingekommen?
Ward Andrews behauptet, die Waffe nicht ber�hrt zu haben.
Der Verteidiger erkl�rt nun, dass der Telefonanruf,
den Mr. Andrews am Morgen von Mr. Monrell empfing,
eine Aufforderung war, ihn am Nachmittag zu besuchen.
Wenn dem so w�re,
warum hat Mr. Monrell seinem Butler davon nichts gesagt?
Warum sprach er zu Clark von einem mysteri�sem Fein?
Wenn Monrell sich bereiterkl�rte,
seiner Frau die Scheidung zu bewilligen,
warum wechselten die M�nner die heftigen Worte,
die Clark durch die T�r geh�rt hat?
Wenn die M�nner sich friedlich trennten,
warum deutete alles auf einen verzweifelten Kampf hin?
Mr. Andrews Fu�spuren zeigen,
dass er durch das offene Fenster entkommen
und in Mr. Monrells Auto fortgefahren ist.
Wobei er den Kotfl�gel am Garageneingang schrammte.
Es bleibt in Holyhead, um dort von einem Mr. Stevens, einem Mechaniker,
abgeholt zu werden.
Aber die Verteidigung kann diesen Mr. Stevens nicht herbeischaffen.
Weil er gar nicht existiert.
Mr. Andrews hat offensichtlich eine Schw�che f�r erfundene Gestalten.
So wollte er nach Irland und sich mit einem Mr. Leahy treffen.
Aber auch der existiert nicht.
Mr. Andrews war in Wahrheit in Begriff,
ein Verh�ltnis mit Stella Monrell anzukn�pfen.
Sehen Sie sich diese Frau an.
Sie ist die Hauptentlastungszeugin.
Aber sie kann nicht leugnen, dass sie ihren Gatten verlassen hat.
Meine Herren Geschworenen,
Sie haben die Pflicht, sich aufgrund der Beweise zu fragen,
hat Ward Andrews Philip Monrell get�tet?
Und wenn die Antwort darauf lautet Ja, sind Sie verpflichtet,
den Angeklagten der vors�tzlichen T�tung schuldig zu sprechen.
Meine Herren Geschworenen, haben Sie sich �ber das Urteil verst�ndigt?
Halten Sie Ward Andrews des Mordes an Philip Monrell schuldig?
Schuldig, Sir.
Angeklagter?
Sie sind des Mordes �berf�hrt.
Haben Sie etwas zu sagen, warum das Gericht nicht
die vom Gesetz vorgeschriebene Todesstrafe �ber Sie verh�ngen darf?
Ich bin unschuldig.
Ward Andrews, ich erkl�re Sie f�r schuldig.
Das Urteil des Gerichts lautet:
Der Verurteilte wird in ein Zuchthaus gebracht,
wo die Hinrichtung zu vollziehen ist.
Ward Andrews, die Todesstrafe wird durch den Strang vollstreckt.
Ihre Leiche soll im Bezirk des Zuchthauses bestattet werden,
in dem Sie Ihre letzten Stunden verbracht haben.
Gott sei Ihrer armen Seele gn�dig. Amen.
Musik
Nein, das ist falsch.
Sie geben sich selbst Schach.
Oh, Verzeihung.
Vielleicht ist besser, wir spielen nicht mehr.
Ich richte mich nach Ihnen.
Soll ich Sie lieber allein lassen?
Gehen Sie bitte nicht fort, Vater.
Bin ich allein, muss ich an Stella denken.
Ich habe Ihnen doch bis jetzt nicht viel Umst�nde gemacht.
Wenn ich sie nicht sehen darf,
wei� ich nicht, wie ich die n�chsten 12 h �berstehen soll.
Kann ich sie nicht noch mal sehen? Nur 1 min.
Das m�ssen Sie mir erlauben.
Das m�ssen Sie!
Stark sein, Ward.
Verzeihung.
Es ist nicht leicht.
Ich k�nnt wahnsinnig werden, wenn ich �ber alles nachdenke.
Vielleicht wird mir morgen alles klar werden.
Herr Direktor, ich komme noch einmal.
Mrs. Monrell, ich kann nicht sagen,
was ich nicht gestern schon gesagt h�tte oder vorgestern.
Aber heut ist der letzte Tag.
Es gibt Vorschriften �ber Besuche bei verurteilten H�ftlingen.
Kennen Sie nichts anderes als Vorschriften und Erlasse?
Nein, ich kenne nichts weiter als meine Pflicht.
Klopfen Ja?
Bitte, Sir.
Vielleicht k�nnen Sie mir helfen.
Bitte helfen Sie mir, Mr. Andrews zu sehen.
Mein Kind, glauben Sie nicht,
dass Sie es ihm dadurch nicht nur schwerer machen werden?
Nein, gewiss nicht.
Grausam ist das Gesetz, ihn sterben zu lassen, ohne dass er erf�hrt...
Dass er was erf�hrt?
Dass ich ihn liebe.
Ich glaube fest, so viel wird ihm schon klar geworden sein.
Sie t�uschen sich.
Es ist niemals etwas zwischen uns gewesen.
Wir liebten uns, aber ich habs ihm nie gesagt. Nie.
Wenn er mich nicht mehr sieht,
muss er denken, er h�tte mich auch verloren.
Was meinen Sie? Wenn ich Mrs. Monrell �ber denselben Gang f�hre,
wo die Zellen sind?
Wenn sie nicht stehenbleibt, wird keine Vorschrift verletzt.
Oh, danke, Sir.
Danke.
Bill, Sie m�chten doch mal die Hei�wasserleitung pr�fen.
Wo bitte? - Da dr�ben ist es.
Gleich mal nachsehen.
Ward.
Stella.
Ach, Ward.
Es ist so viel zu sagen.
Sag es nicht.
Nur das wollte ich wissen.
Verzeihung, wir m�ssen weitergehen.
Ach, bitte, nur noch einen Moment.
Ich kanns nicht glauben. Irgendwas wird uns Hilfe bringen.
Du musst vertrauen.
Das will ich.
Musik
Meinen Schl�ssel bitte.
War das Mrs. Monrell? - Ja, das ist sie.
Wundervoll. - Ein Wort im Vertrauen.
Ich glaube, der Chef ist froh, wenn er sie los ist.
Ihr Liebhaber wird morgen aufgeh�ngt wegen Mord.
Und Sie warten schon drauf, da Sie voll sind, nicht wahr?
Klopfen
Herein.
Ich kann Ihnen nichts sagen. Kaufen Sie sich ne Zeitung.
Vor 2 Jahren ist dieser Mann aus einem Sanatorium entflohen.
Er litt an einer Geisteskrankheit, die wir Paranoia nennen.
Damals hatte sich ihr Mann versteckt unter dem Namen Ward Andrews.
Wer sind Sie? Woher wissen Sie das?
Ich bin der alte Idiot, der ihn hat laufen lassen.
Aber Herr Doktor, das ist wichtig. Warum kommen Sie damit erst jetzt?
Ich habs erst gestern entdeckt.
Darf ich mich setzen? - Nat�rlich.
Meine alten Knochen vertragen das englische Klima nur schlecht.
Ich war in Edinburgh
und musste mir Dummheiten anh�ren auf einem �rztekongress.
So viel Dummheit, so viel Widerspr�che.
Sie waren der einzige intelligente Zeuge.
Sie haben vermutet, dass Ihr Mann geisteskrank war.
Die h�rten nicht auf mich.
Wegen meiner Freundschaft mit Andrews.
Setzen Sie sich.
Halten Sie es f�r m�glich, dass Andrews der M�rder ist?
Ich wei�, dass er es nicht ist.
Aber die Beweise... - Ich pfeif auf Beweise.
Vergessen Sie den ganzen Indizien-Unfug.
Diese scharfe Messer, die zerbrochenen Vasen, die Fu�spuren.
Die sind zu bequem, zu verf�hrerisch.
Schau in die menschliche Seele, dann wird sich der Mord aufkl�ren.
Aber wenn es Ward nicht ist, wer sonst?
Philip ist ermordet worden von seinem gr��ten Feind, ihm selbst.
Alles, was Sie ausgesagt haben, st�tzt meine Diagnose.
Er floh vor der Welt in die Kindheit.
Er war von einer krankhaften Eifersucht
und steigerte sie bis zum Wahnsinn.
Er wollte alles vernichten,
wovon er glaubte, es st�nde zwischen Ihnen und ihm.
Das arme K�tzchen, seinen besten Freund,
und schlie�lich wollte er Sie und sich selbst umbringen.
Das ist ihm jetzt auch fast gegl�ckt.
Ein klassischer Fall. Wundervoll.
Aber wie ist es gewesen? Wie k�nnen wir beweisen...
Das haben wir nicht n�tig. Philip wird es selbst beweisen.
Das klingt verr�ckt.
Aber oft sehen meine irren Patienten klarer
als all ihre Richter und Geschworenen.
Dieses Leiden hat viele Formen.
Aber ein Symptom ist in jedem Fall vorhanden:
Diese kranken Menschen wollen gern Gro�es tun
und allen beweisen, ich bin kl�ger als du.
Sie suchen nach Anerkennung, aber jeder Weg ist ihnen versperrt.
Also werden sie Verbrecher.
Aber die Tat bedeutet nichts, ehe es nicht die Leute wissen.
So findet man bei Selbstm�rdern oft Aufzeichnungen.
Wenn sie M�rder sind, prahlen sie gern damit.
Auch Ihr Mann muss etwas f�r Sie hinterlassen haben.
Sein Triumph w�rde nicht vollendet sein, ehe Sie nicht alles wissen.
Ich setze meinen Ruf daf�r ein: Eine Mitteilung ist da.
Aber ob wir die finden, bevor es zu sp�t ist...
Wir m�ssen sie finden.
Nichts. Nicht das Geringste.
Hier ist auch nichts.
Wissen Sie, dass nichts mehr im Keller liegt?
Ich habe alles heraufgebracht.
Aber es muss irgendwo sein.
Ich versuchs in Mrs. Monrells Zimmer. - Tun Sie es nicht.
Mrs. Monrell ist krank, sie w�rde sich aufregen.
Clark, habe ich nicht befohlen, niemand heraufzulassen?
Wir mussten kommen, es liegt ein schrecklicher Irrtum vor.
Ich wei� nicht, wer Sie sind,
aber verlassen Sie mit dieser Dame mein Haus.
Wir gehen nicht fort, ehe wir nicht gefunden haben, was wir suchen.
Sie m�ssen unser Benehmen entschuldigen,
aber ein Menschenleben ist zu retten.
Ward Andrews hat Ihren Sohn nicht ermordet.
Das ist Wahnsinn. - Ich kannte Ihren Sohn.
Er sagte mir mal, ich werde enden wie mein Vater.
Woran ist Ihr Gatte gestorben?
Sie ahnen nicht, wie wichtig das ist.
Sie haben immer gesagt, er starb so pl�tzlich.
Halten Sie Ihren Sohn immer noch f�r das Opfer eines Verbrechens?
Wollen Sie, dass er zum M�rder wird?
Sie meinen, Philip h�tte sich auch selbst get�tet?
Ich bin davon �berzeugt.
Ich wusste es ja. - Wir bringen Sie nach oben.
Wenn ich doch irgendwie helfen k�nnte...
Vielleicht k�nnen Sie helfen.
Denken Sie gut nach.
Als Ihr Sohn noch klein war, hatte er da eine geheime Ecke?
Wo er seine Sch�tze versteckte?
Er hatte kein Geheimnis vor mir.
Er gab mir sogar seine Tageb�cher zu lesen.
Wei�t du, wo sie sind?
Dort, auf dem Sekret�r. Aber sie werden euch nicht viel n�tzen.
Im Letzten steht von dir noch kein Wort.
Kommen Sie, Doktor. Es ist die letzte M�glichkeit.
Ist das alles, was Sie haben?
Alles, was ich noch habe, seit er fort ist.
Bitte, Stella, nehmt sie mir nicht weg.
Wo ist der n�chste Band?
Er muss da sein. Ich hab ihn drin schreiben sehen.
Er muss ihn versteckt haben.
Wir werden ihn erst finden, wenn es zu sp�t ist.
Doktor. Warum habe ich daran nicht gleich gedacht?
Hier hat er seine Lieblingsb�cher einbinden lassen.
Clark? - Ja, gn�dige Frau?
Denken Sie, Sie stehen vor Gericht.
Was hat Mr. Philip zuletzt getan?
Hat er was zur Post geschickt? Ein P�ckchen wie dieses hier?
Richtig, das habe ich aufgegeben.
Wissen Sie noch die Adresse?
War es Paris?
Ja, jetzt f�llt mir ein, das wars.
Ich hab viele Briefmarken gebraucht.
Gott sei Dank, wir sind auf dem richtigen Weg.
Clark, rufe Sie den Flugplatz an. Eine Maschine nach Paris.
Und bringen Sie diese Nachricht ins Gef�ngnis.
Musik
Ah, Monrell. Voila, Madame.
Geben Sie.
Malheureusement, je ne peux pas, Madame.
Pas avant septembre prochain.
Was soll das hei�en?
Zum 1. Mal in 50 Jahren ist dieser alte Trottel zu was n�tzlich.
Mr. Andrews ist gerettet.
Das versteh ich nicht.
Ihr Mann hat ihm geschrieben, dass er das Buch bis September aufheben
und Ihnen dann schicken soll.
Geben Sie mir das Buch.
Madame, les ordres de mes clients sont strictement imperatifs.
Ich muss telefonieren.
Telefon. Vite, vite.
Kein Telefon? Wo ist denn eins?
Schnell.
Monsieur, vous n'avez pas paye!
Taxi!
Taxi! - Taxi!
Was sollen wir jetzt tun?
Mal dort versuchen. Vielleicht k�nnen wir jemanden rausklopfen.
Ouvrez!
Ouvrez!
Das hat keinen Zweck, Doktor.
Es wird zu sp�t.
Doktor, kommen Sie.
Dort.
Vorw�rts.
Musik
D�rfen wir Ihr Telefone ben�tzen?
Quoi? - Ihr Telefon. - C'est la.
Hallo? Bitte, das Fernamt. Aber schnell.
Ein Ferngespr�ch auf meinem Apparat?
Wir rufen England an. - Hallo?
England? Und wer bezahlt das? - Sie kriegen es bezahlt.
Ich m�chte Chessington, England. Es ist dringend.
Sie kriegen Ihr Geld. - Ah, oui...
Hallo? Bitte das Gef�ngnis.
Ein Anruf von Paris, Sir, dringend.
Hallo?
Ja, hier ist der Direktor.
Herr Direktor? Gott sei Dank.
Hier spricht Mrs. Monrell, ich lese Ihnen etwas vor.
Aus dem Tagebuch meines Mannes.
Es beweist, dass Mr. Andrews unschuldig ist.
"10.06. 12:15 Uhr.
Liebe Stella, nur noch 3 h, dann hab ich mir das Leben genommen.
Wenn du dies liest, wird Ward als mein M�rder geh�ngt sein.
Ich habe alles vorgedacht.
Niemand darf merken, dass es Selbstmord war."
Armer Philip.
So viele Menschen mussten dein Gest�ndnis lesen.
Wir wollen ihm die Ruhe g�nnen.
Musik
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