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DER ALTE TRAUM LÄSST UNS NICHT LOS
Jacques Roudillou?
Jean Donand. Entschuldigen Sie die Verspätung!
Sie sind doch pünktlich. - Aber Sie mussten warten.
Ich war zu früh. - Sehen Sie?
Wer heute pünktlich sein will, muss zu früh kommen.
Gut, sehen wir uns mal die Maschine an.
Hier wurden Schlichten hergestellt.
Schlichten? - Ja.
Was soll das sein? - Wie lange machen Sie diesen Beruf schon?
Fast zwei Jahre. - Also kein Anfänger mehr.
Aber auch kein alter Hase. - Da haben Sie Recht.
Zwischen Grauguss und Kern braucht man eine Schutzschicht.
Wieso Grauguss? - Stimmt, was sag ich denn da!
"Gussstück" wollte ich sagen. Zwischen Gussstück und Kern.
Man braucht eine Schutzschicht: Schlichten. Daher das Wort.
Gehört das zur Kernherstellung? - Nein, das ist etwas anderes.
Wir sind dran vorbeigekommen, neben der Ubitona.
Da ist das Ungetüm. Sie kennen sich aus?
Sonst wär ich nicht... - Sonst wären Sie nicht hier.
Darf ich vorstellen? Herr Rebar. Roger, oder?
Louis.
Und Herr Jacques Roudillou.
Baut er die Tubinoa ab?
Die Ubitona, Herr Rebar.
Sie können jeden Arbeiter hier um Hilfe bitten. Nicht wahr?
Wie sollten wir ihm helfen? - Ich komme auch allein zurecht.
Dann ist wohl alles gesagt.
Die Arbeitsabläufe kann man einstellen.
Sie bauen sie auseinander, nächste Woche wird sie abgeholt.
Kommen Sie, ich zeige Ihnen die Umkleideräume.
Louis, hast du Donand gesehen? - Weshalb?
Ich suche ihn. - Dann sag's mir eben nicht!
Er hat mir ein Rohr besorgt. - Was denn für ein Rohr?
Ich hab's noch nicht gesehen. - Und was willst du damit?
Hast du ihn nun gesehen? - Er war in der kleinen Gießerei.
Aber du kennst ihn ja: Kaum ist er da, ist er schon wieder weg.
Funktioniert wohl nicht? - Nicht berauschend.
In letzter Zeit hat sie manchmal gesponnen.
Hast du diese Maschine bedient?
Nein, aber ich weiß, dass hier nicht alles funktioniert hat.
Manchmal hat sie ohne Vorwarnung 4 Meter lange Teile ausgewalzt.
Sie kann auch 10 Meter...
Nur konnten wir damit nichts anfangen.
Ich hätte sie abgeschnitten. - Das haben wir auch getan.
Aber einer Maschine die Arbeit abzunehmen, ist schon komisch.
Alle Maschinen haben eine Macke.
Du hast wenigstens keine Sorgen, dass dir die Arbeit ausgeht.
Kommst du, Jose?
Bis morgen! - Bis morgen!
Wissen Sie inzwischen, was mit der Maschine los ist?
Ich muss einige Abläufe prüfen. - Ja, ja, prüfen Sie ruhig!
Ich muss sie neu justieren.
Bei einer automatischen Maschine ist das ziemlich ärgerlich...
Sie sagen es. - Und? - Und was?
Wird es lange dauern? - Das kommt ganz darauf an...
Nächsten Montag kommt sie weg. - Bis dahin könnte es klappen.
Könnte es klappen oder wird es klappen?
Es wird klappen.
Ich hol Kaffee. Möchte jemand?
Niemand?
Gut, ich gehe.
Vor 6 oder 7 Jahren ist die Hälfte der Jungs rausgeflogen.
Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen oder Vorruhestand.
Vor kaum sechs Monaten ist die zweite Hälfte geflogen.
Jetzt gibt es nur noch uns und drei oder vier Leute im Büro.
Ich weiß nicht, für wen und wozu wir hier noch arbeiten.
Ich weiß nur, dass am Freitag endgültig Schluss ist.
Gehen Sie in den Vorruhestand! - Das geht erst mit 52.
Wie alt sind Sie denn? - Was schätzt du?
Ein bisschen älter. - Sag eine Zahl!
58, 59... - Voll daneben, mein Junge!
Ich werde Ende des Monats 51.
Nein, ich bekomme nicht mal Frührente.
Suchen Sie sich neue Arbeit? - Hier gibt's ja nichts.
Und woanders würde es auch nicht klappen.
Ich will nicht von hier weg und bin nicht wild aufs Arbeiten.
Weißt du, die Kündigung bringt mir fünfzehn Mille Abfindung.
Ich kann mir Zeit lassen. - Wenn man's so sieht...
Mein Haus ist abbezahlt, die Kinder sind versorgt.
Der Jüngste macht Zicken, aber er kann für sich selbst sorgen.
Was brauche ich denn schon? Ich mache keine großen Sprünge.
Hart ist es für die Jungen.
Jose zum Beispiel. - Jose?
Jose Tiborsky, der Typ, der vorhin neben dir gegessen hat.
Er ist 35, hat drei Kinder und nichts gelernt.
Wenn der nicht bald zum Alkoholiker wird...
Zumal sein Vater Pole war.
Hast du Kinder? - Nein.
Willst du keine? - Ich weiß nicht.
Alleine ist das schwierig... - Du bist noch ledig? - Ja.
Siehst doch ganz passabel aus. - Kein Grund zu heiraten.
Bis in zehn Jahren solltest du mal dran denken.
Komm, gehen wir Kaffee trinken!
Wohin kommt das Teil?
Keine Ahnung. - Du verschickst es und weißt nicht wohin?
Ich repariere und verpacke sie. Aber ich hab sie nicht verkauft.
Das hier ist euer Laden.
Man muss sie wieder aufbauen. - Das muss ja nicht ich machen.
Und wenn du's doch machst? - Dann sagen die mir schon, wo.
Ich fände es logischer, wenn beides derselbe macht.
Vor allem, weil das ja Präzisionsarbeit ist.
Ihr könntet ruhig mit anpacken. - Er hat nicht darum gebeten.
Sollen wir?
Ohne direkte Aufforderung macht ihr keinen Finger krumm.
Wir haben doch gar keine Ahnung. Schließlich ist er der Fachmann.
Bevor wir Mist bauen...
Schon klar, wer Däumchen dreht, kann nichts falsch machen.
Ich komme schon zurecht. Außerdem arbeite ich gern allein.
Na ja, wenn das so ist...
Komm, wir gehen!
Also, ich pack's dann. - Bis morgen!
Bis morgen!
Willst du einen Schluck? - Nein, ich muss los.
Und du?
Prost!
Donand will dich sprechen. Er wartet draußen.
Danke. Selbst gebrannt?
Ich pflücke die Zwetschgen. Noch einen Schluck?
Nein, danke, ich muss weg.
Nur fünf Minuten! So dringend wird's schon nicht sein.
Also, bis morgen! - Bis morgen.
Sie wollten mich sprechen? - Läuft alles gut?
Haben Sie nicht den Eindruck?
Es war nur eine Frage. - Alles bestens!
Spannen Sie die Arbeiter ruhig ein, die werden dafür bezahlt.
Ich komme auch alleine klar.
Ist Ihr Stolz nicht unangebracht? - Wieso unangebracht?
Wenn neben Ihnen einer rackert, stehen Sie dann einfach dabei?
Das ist ein anderes Problem. - Dann reden wir darüber.
Es ist schon vorgekommen. - Aha!
Er hätte nur um Hilfe bitten müssen.
Und warum?
Ich bin öfter abgeblitzt und lasse alles auf mich zukommen.
Schicken Sie jeden zum Teufel, der Ihnen seine Hilfe anbietet?
Nicht unbedingt. - Aber es kommt vor?
Also, da bin ich platt.
Warum will man dann überhaupt, dass die Leute zusammenarbeiten?
Aber die Leute arbeiten ohnehin immer seltener zusammen...
Kommst du auf ein Gläschen mit, Louis?
Man könnte meinen, nur du tust was.
Alle anderen sind Faulenzer: Bauern, Lehrer, Fußballer...
Wir stünden besser da, wenn es kein Geld fürs Nichtstun gäbe.
Und wer sind diese Nichtstuer? - Jedenfalls gibt es eine Menge.
Kennst du so viele? - Es gibt immer mehr Arbeitslose,
und die anderen arbeiten immer mehr.
Das sehe ich nicht so. - Du hast Tomaten auf den Augen.
Zum Beispiel die Leute bei der Post...
Die rackern 8 Stunden, wie wir. Auch am Samstag Vormittag!
Wo bist du am Samstag Vormittag? - Hubert, geh arbeiten!
Das sagst ausgerechnet du!
Du streikst ja nicht mal, wenn der Laden nicht läuft.
Ich hatte meine Gründe, und ich werde nichts mehr dazu sagen.
Mir passen deine Gründe nicht. - Das sind nicht mal Gründe.
Und?
Ich geh wieder an die Arbeit. - Ich schau mal vorbei.
Klar, gerne!
Le Stade hat diese Saison schon schlecht begonnen.
Ich fand sie anfangs nicht schlecht.
Schlecht anfangen und gut aufhören wäre besser.
Heute musst du immer in Hochform sein.
Was zählen schon die Derbys?
Stimmt schon, es ging nur um den 8. Tabellenplatz.
Aber in der Champions League muss man ab Oktober in Form sein.
Ich mag die Clubs aus Irland und Wales.
Und die Engländer? Die sind große Klasse.
200 Clubs.
Die haben sich geeinigt. Jeder kriegt was vom Kuchen ab.
Die teilen sich die Kohle, dann lohnt sich die Schinderei.
Was willst du mit den Rohren?
Ich kann sie vielleicht brauchen.
Wofür? - Für zu Hause.
Was machst du dort damit? - Übrigens: Du weißt von nichts.
Mir doch egal! Dann behalt's eben für dich!
Trinken Sie einen Kaffee mit?
Gern, aber wenn ich bis Freitag Abend fertig sein will...
Es dauert doch nur 10 Minuten. - Aber es ist immer das Gleiche.
Man vergisst vor lauter Reden die Zeit.
Ja, die Zeit vergeht schnell.
Probleme? - Alles bestens.
Ich packe sie jetzt ein.
Herr Donand, was machen Sie eigentlich ab Freitag?
Nun, ich fahre ins Wochenende, wie alle anderen.
Haben Sie schon eine Arbeit? - Arbeit? Wie meinen Sie das?
Die Fabrik macht dicht.
Die Arbeiter verlieren ihre Jobs. Und Sie?
Ach so!
Warum fragen Sie mich das? - Sie interessieren mich eben.
Danke, sehr freundlich.
Ich arbeite noch eine Woche und bin dann auch arbeitslos.
Sie haben nichts in Aussicht? - Nur Ferien, sonst nichts.
Bauen Sie dauernd Maschinen auseinander?
Manchmal montiere ich sie auch. - Das macht sicher mehr Spaß.
Ich gestehe Ihnen was.
Ob eine Fabrik in Betrieb ist oder nicht,
ist mir egal, wenn ich sie vorher nicht gekannt habe.
Es ist kein Leben mehr drin. - Das Leben einer Fabrik ...?
Ja, das Leben einer Fabrik!
Bei Ihrem Job sind Sie doch nie zu Hause. - Am Wochenende.
Ist das schwierig? - Es geht.
Sind Sie verheiratet? - Ich lebe allein.
Dabei sind Sie ein hübscher Junge.
Danke! Sie übrigens auch.
Aber mit Frauen hab ich nichts am Hut.
Sie haben kein Liebesleben? - Nicht mit Frauen.
Ich lasse Sie jetzt arbeiten. Bis später!
Jose, bist du so weit? - Ich komme.
Du bist bekloppt. Einen Neuwagen! Nicht zu fassen!
Ich brauch eine Karre und hab das Geld.
Muss er so groß sein? - Mit drei Kindern schon.
Da ist es auch besonders schlau, alles auf einmal auszugeben...
Gab es nichts Preiswerteres? - Ich käme auch ohne Auto aus.
Dir fällt bestimmt was ein, wenn ihr nichts mehr zu beißen habt.
Herz.
Nein.
Nein. - Ich nehm keine. - Ich auch nicht.
Zwei.
Zwei.
Zwei.
Alles klar, Junge?
Gibst du mir mal den 17er? - Sicher, gerne.
Du fährst morgen Abend? - Wenn's geht.
Wir müssen noch was trinken. - Wir trinken doch pausenlos.
Da kann man nicht reden. Komm doch abends bei mir vorbei!
Warum nicht? - Heißt das ja oder nein?
Ja, geht klar. - Fein.
Nervt dich das Rumziehen nicht? - "Rumziehen"? Wie meinst du das?
Na, für die Arbeit. - Ich war mal ein Jahr lang im selben Laden.
Dann war's aber höchste Zeit! - So schnell?
Ich weiß nicht, wie man das aushält.
Du bist doch seit mindestens 20 Jahren hier.
Eher 30.
30 Jahre in derselben Fabrik! Ich kapier nicht, wie das geht.
Das merkst du erst hinterher. Davor ist das gar keine Frage.
Für mich schon. - Weil du sie stellen willst.
Du musst dir nicht ständig sagen: "Verflucht, noch 30 Jahre hier!"
Du lebst Tag für Tag. Am Ende war das dann dein Leben.
Wo man sich sein tägliches Brot verdient, ist doch egal.
Hattest du nie Lust auf was anderes? - Lust schon.
Du wolltest bestimmt schon mal eine Kneipe aufmachen.
Um mich den ganzen Tag mit einer Bande Saufbrüder rumzuärgern?
Du wärst gut hinterm Tresen. - Das wär nichts für mich.
Gib mir bitte den großen Kreuzschlüssel!
Außerdem weiß man, was man hat, ohne Angst vor dem Unbekannten.
Man findet immer was Besseres. - Heutzutage? Wohl kaum!
Gerade heutzutage!
Mach mal Pause! Wir trinken einen.
Der spinnt mit seinem Peugeot. - Er hört auch auf niemanden.
Ich als seine Frau würde ihm aufs Maul hauen.
Was, glaubst du, ist bei ihm zu Haus los? - Na, was denn?
Sie ist ganz schön sauer.
Und was willst du ihm sagen? - Hast du schon mit ihm geredet?
Jose ist nicht der Vater meiner Kinder.
Aber nach "Der 406 oder ich!" wird es sich schnell erledigen.
Und wenn er den 406 nimmt? - Dann verlässt sie ihn.
Vielleicht will sie ihn gar nicht verlassen.
Dann ist sie blöd und es geschieht ihr recht.
Kann ich Ihnen helfen?
Brauchen Sie noch lang? - Zu schwer?
Überhaupt nicht, ich wollte es nur wissen.
Trinken wir noch einen? - Wartest du? - Ja. Beeil dich!
Das hier ist intern, es geht ihn nichts an.
Wenn wir Donand einladen, können wir ihn auch einladen.
Donand gehört genauso dazu wie wir und die aus den Büros.
Er soll allein schuften?
Wenn er fertig ist, haut er ab. Am Montag ist er schon woanders.
Er kann doch mit uns trinken. Was stört dich daran so?
Es ist eben ein besonderes Fest. Wir können nicht jeden einladen.
"Besonders"? Werden wir unser trauriges Schicksal beweinen?
Aber nein! Ich sage doch nur, dass es kein normales Fest wird.
Scheißegal, ich lad ihn ein. - Nur ein Idiot würde kommen.
Ich lad ihn ein! - Wir werden sehen. - So ist es!
Gut, einverstanden.
Heute Abend gibt's ein Fest unter Kollegen. Hättest du Lust?
Begießt ihr die Stilllegung? - Red keinen Stuss!
Immerhin denken wir an dich. - Danke für die Einladung.
Ich versuche zu kommen. - Du versuchst es?
Die Maschine... - Fast fertig.
Nicht ganz. - Eine Sache von 5 Minuten.
Ich komme gleich.
Du magst Donand sehr.
Er ist nichts für dich.
Weißt du, wer gut für mich ist?
Langsam kenne ich mich aus. - Dann sag's mir doch!
Nein. Ich sage auch nur, dass ich mir bei Donand nicht sicher bin.
Ich soll die Finger davon lassen, weil du es für sinnlos hältst?
Du verschwendest deine Zeit.
Dann verschwende ich eben meine Zeit.
Na und? - Wenn's dir Spaß macht!
Überhaupt nicht.
Aber wenn ich auf einen scharf bin, dann ist das eben so.
Ich frage nicht erst, ob es überhaupt möglich ist.
Man sollte nicht etwas wollen, was man nicht haben kann.
Kannst du auf Kommando aufhören? - Man muss verzichten können.
Wer bei so was verzichtet, verzichtet überall.
Was bleibt einem dann noch? - Es gibt massenhaft Männer.
Das stimmt.
Warum dann so eine unmögliche Geschichte?
Wie gesagt, das lässt sich nicht steuern.
Bei keinem steht "möglich" oder "unmöglich" auf der Stirn.
Es ist schön, daran zu glauben.
Ach so, weil es schön ist...
Armer Junge, du wirst noch viel leiden müssen im Leben.
Ganz was Neues... Und ich bin nicht dein armer Junge!
Warum glaubt das bloß jeder?
Einen veredelten Steckling muss man später nicht mehr veredeln.
Schau nicht mich an! Ich kann nichts dafür.
Warum schmecken dann meine Kirschen so ekelhaft?
Du hast einen Kern eingepflanzt. - Nein, es war ein Steckling.
Dann war er nicht veredelt. - Doch, da bin ich ganz sicher.
Dann hat der Baum nichts getaugt. So was gibt's, weißt du.
Gehen wir noch was trinken?
Ich mach das hier noch fertig.
Ich geh vor. Bis gleich!
Würden Sie sich von der Abfindung ein neues Auto kaufen?
Einen Brummer für 20 Mille? - 18!
Wissen Sie, ich und Autos... - Oder ein Motorrad.
Auch nicht. - Aber irgendwas muss Sie doch interessieren.
Nichts, was solche Summen kostet. - Und was wäre das?
Ach, einfache Dinge. - Was meinen Sie damit?
Ein bisschen Radfahren und Tennis, daheim herumbasteln.
Was machen Sie in Ihrem Urlaub? - Ich fahre ans Meer.
Sie könnten sich eine Wohnung am Meer kaufen. - Hab ich schon.
Wenn Sie keine hätten, würden Sie mit Ihrer Abfindung eine kaufen?
Jetzt nicht. - Siehst du, Jose?
Du kaufst dir als Einziger nur Blödsinn mit der vielen Knete.
Er kauft sich einen Peugeot 406. Wissen Sie, was der neu kostet?
Vernünftig ist das wirklich nicht.
Andererseits werden Sie wohl nie mehr so viel Geld haben.
Wurde auch Zeit.
Ich hoffe, du magst das. Mehr ist nicht übrig.
Meine Herren, auf Ihr Wohl! - Zum Wohl!
Haben Sie Ihre Meinung geändert? - Ich wollte mich verabschieden.
Das haben Sie doch bereits.
Es wäre schade, das nur mit einem Händedruck zu tun.
Ich wünsche mir nichts mehr, als Sie wieder zu sehen.
Das habe ich schon verstanden. Aber das wird nicht möglich sein.
Warum nicht? - So was ist nichts für mich.
So ist es nun einmal.
Trotzdem kommen Sie zurück, um mich ein letztes Mal zu sehen.
Meine Haltung ist nicht Feindseligkeit oder Verachtung.
Ich wollte Ihnen meine Zuneigung bekunden.
Das Problem ist, dass mich das eher bestärkt.
Was Sie wollen, gibt es nicht. - Hab ich mir alles eingebildet?
Nein, Sie haben nur die falschen Schlüsse gezogen.
Sie wollen mich also nicht außerhalb der Fabrik sehen?
Wozu? - Ich kenne mich. Ich werde Sie nicht vergessen.
Wenn Sie das tröstet: ich Sie auch nicht.
Und?
Kommst du trotzdem zum Essen? - Klar komme ich.
Ist es, weil ich zu alt bin? - Nein, ich mag alte Männer.
Zu fett? - Du bist stämmig, nicht fett.
Was ist es dann? - Was weiß ich?
Du musst doch wissen, warum.
Ich werde es dir nicht erklären.
Seit Tagen kriege ich nur einen hoch, wenn ich an dich denke.
Jetzt steh ich da wie ein Idiot. - So ist das Leben.
Manchmal will der andere nicht. Das ist hart, aber ganz normal.
Aber du stehst doch auf Männer. - Aber nicht auf alle.
Was ist dann anders an mir? - Hör mit den blöden Fragen auf!
Wenn es an meinem Alter liegt, brauchst du's nur zu sagen.
Nein, das ist es nicht.
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