All language subtitles for The.Art.of.Love.1965.BDRemux.1080p.ger

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Original subtitles

Hey, verdammt noch mal, was machst du denn da?

Ich räume nur ein bisschen auf. Schlaf weiter.

Paul.

Paul, bist du verrückt geworden?

Ich war verrückt und jetzt werde ich normal.

Pariser Pastorale. Oh, das wäre beinahe verkauft worden.

Hier ist noch eins, das beinahe verkauft worden wäre.

Der 'Moulin Blue'.

Das ist eines deiner besten Bilder gewesen.

Oh, da wäre Ja auch noch 'Das Mädchen von Versailles'.

Nein, du willst doch nicht das Mädchen demolieren?

Warum denn nicht?

Das gehört mir. Du hast es mir geschenkt.

-Casey, gib mir das Bild. -Nein.

Es sind meine Bilder. Ich kann damit machen, was ich will.

Ja, pass drauf auf, Mäuschen.

Mäuschen hat aber einen festen Schlaf.

Sag mal, Paul, was ist denn eigentlich mit dir los?

Ich gehe in die Staaten zurück.

-Das ist doch nicht dein Ernst. -Mein voller.

Du siehst doch, dass ich meine Koffer packe.

Hier, das vermache ich dir zum Andenken.

Die schläft wirklich fest.

Casey, wer ist das?

Ich habe sie gestern aus einem geparkten Wagen gestohlen.

Gestohlen?

Weißt du, Casey, es wird immer schlimmer mit dir. Du bist bereits total verkommen.

So.

Hey, so gib der Puppe schön die Hand.

Hier, die passen gut zusammen. Beide Köpfe sind hohl.

Warum willst du weggehen? Sag mir einen vernünftigen Grund.

Casey, ich habe es satt, ewig vom Vater meiner Verlobten unterstützt zu werden.

Ich habe es satt, dich zu unterstützen.

Ich habe die Nase voll von Paris und außerdem bin ich

ein verflucht schlechter Maler. Genügt dir das?

Nein. Du bist ein verflucht guter Maler.

Ich habe noch nie ein Bild verkauft.

Und ich habe noch nie eine Story verkauft.

Bin ich deswegen ein schlechter Schriftsteller?

-Ja. -Nein, das stimmt nicht.

Na schön, sagen wir ich fahre weg,

weil ich meine Verlobte ein Jahr nicht gesehen habe

und sie vermisse, okay?

Du willst sie wirklich heiraten, hä?

Ja, natürlich, ich heirate sie.

Okay, Paul.

Ich weiß, du hast einen festen Entschluss gefasst

und an alles, was ich dir Jetzt sage, glaube ich aufrichtig.

Casey, das Einzige, woran du aufrichtig glaubst, ist Sex.

Stimmt. Und an deine Begabung.

Paul, als wir damals hier einzogen, habe ich dieses Bild hier bewundert

und du hast es mir geschenkt.

Casey, habe ich zu mir selber gesagt.

Casey, du bist vielleicht ein Versager,

aber du wirst nicht als Unbekannter sterben, weil du dieses Bild besitzt.

Das Bild ist der Beweis, dass ich dich kannte und wir zusammengelebt haben.

Du wolltest es vielleicht nicht,

aber du hast mir einen kleinen Hauch von Unsterblichkeit geschenkt.

-Und dafür danke ich dir. -Hör auf.

Weißt du, Casey, du bist wirklich ein furchtbarer Kerl.

Ich glaube, du würdest sonstwas sagen,

nur um mich und meinen Scheck hierzubehalten. Stimmte?

Ja, und in dieser Reihenfolge. Erst dich und dann deine Schecks.

Ich will dir mal was sagen, Paul, ich hätte mir Leute mit größeren

Monatswechseln anlachen können, aber ich mag dich. Ich mag deine Bilder.

Ich möchte, dass du hierbleibst.

Pass bloß auf, Casey, da hat ein schwacher

Anflug von Gefühlen mitgeklungen.

Ja. Na, wie findest du das?

-Nein. Nein, nein, es ist Schluss. -Wo gehst du hin?

Zu Zorgus. Ich hole den Rest meiner Meisterwerke.

Paul, Paul, Paul, nur wegen der alten Freundschaft,

würdest du mir, wenn du mit Laurie verheiratet bist,

vielleicht manchmal ein bisschen Geld schicken?

Nein!

Nein, Monsieur Sloane, ich habe kein einziges Ihrer Bilder verkaufen können.

Dann möchte ich, dass Sie mir die Sachen wieder zurückgeben, Monsieur Zorgus.

-Wo sind sie denn? -Im Waschraum.

Sie hängen neben dem Becken. Ich hole sie, ich hole sie gleich.

Im Waschraum?

Sie stellen die Werke eines Künstlers im Waschraum aus?

Meine Wände sind zu wertvoll, um sie mit so einem Schund zu bedecken.

Schund?

Ist das kein Schund?

Doch, doch, aber den Schund kaufen die Leute.

Ach, Monsieur Sloane,

ich habe versucht, Ihre Bilder zu verkaufen. Glauben Sie mir.

Das sieht mir ganz so aus.

Doch ich finde, Sie sind ein guter Maler.

Sogar Ihre Kollegen finden, dass Sie ein guter Maler sind.

Auch Prince findet, dass Sie ein guter Maler sind.

-Nein, ich nicht. -Halten Sie den Mund.

Aber die Kunden wollen eben nichts kaufen.

Warum wollen sie nichts kaufen, wenn ich so gut bin?

Weil sie noch nie etwas von Ihnen gehört haben, also glauben sie natürlich,

dass Sie nur ein Schmierfink sind.

-Ein Schmierfink? -Ja, ein Schmierfink.

-Halten Sie den Mund. -Wie soll ich bekannt werden?

Soll ich mir ein Ohr abschneiden?

Das ist gar keine üble Idee. Das wäre eine herrliche Reklame.

Und wenn ich mir die Kehle durchschneide?

Das wäre ganz groß.

Sie bringen sich um und ich kaufe sofort diesen ganzen Dreck.

Ach, Monsieur Sloane, glauben Sie mir, tote Künstler verkaufen sich viel besser.

Dann gehen sie weg, wie warme Semmeln.

Halten Sie den Mund.

-Tag, Mrs. Fromkis. -Bonjour, Monsieur Casey.

Taxı!

Nicht genug, dass Sie mir die Miete schuldig sind,

Sie stehlen mir auch noch meine Einnahmen.

Mr. Fromkis, setzten Sie es auf die Rechnung.

Es wundert mich, dass ich den Wagen nicht bezahlen muss.

-Wohin Monsieur? -Zu Coco La Fontaine.

Zu Coco La Fontaine am Mittag?

Da gehe ich jeden Mittag hin.

Sie gehen jeden Mittag ın einen Nachtclub?

Ja klar, sonst bekomme ich keinen guten Tisch. Fahren Sie los.

Nein, halt, halt, halt.

Schätzchen, du musst jetzt endlich mal begreifen,

dass du die Tochter des Königs Neptun bist.

Du bist eine Prinzessin der Tiefe.

Pass auf, ich mache es dir vor. Ich zeige es dir, Kindchen.

Du musst mit diesem Seegras hier umgehen, als wenn ein seidenes Nachthemd wäre.

Siehst du? So.

Qui.

Qui.

Ja. Qui. Ja. Qui.

Nicht als wären es welke Salatblätter. Verstanden?

-Qui. -Ja. Qui. Ja. Hier.

Sie kommen spät, lieber Meister.

Ich dachte schon, Sie hätten sich entschlossen, ihren großen Roman

über ein anderes Etablissement zu schreiben.

Oh nein, wie könnte ich.

Kommt Kinder und sagt unserem Balzac guten Tag.

-Guten Tag, Mr. Barnett. -Guten Tag.

Wer von den Kleinen soll Ihnen denn heute seine Lebensgeschichte erzählen?

Es tut mir leid, ich habe heute keine Zeit zum Materialsammeln.

Da werden meine armen Hühnchen aber sehr enttäuscht sein.

Hier. Seht euch das an.

Und hier.

Reicht das mal rum.

Und das hier.

Huch, wer hat denn diese albernen Klecksereien gemacht?

Ein begabter junger Künstler namens Paul Sloane,

dessen Karriere und meine in Ihren bezaubernden Händen liegt.

Und wieso liegt sie gerade in meinen bezaubernden Händen?

Madame Coco, wenn ich heute nicht ein paar von den Bildern verkaufe,

dann fürchte ich, dass ich mein Buch über Sie

und Ihren Club nicht weiterschreiben kann.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Paul Sloane hat es mir ermöglicht, in Paris zu leben.

Sie meinen, er hat Sie ausgehalten?

Er hat mich gefördert.

Aber wenn er nicht ein paar seiner Bilder verkauft, wird er Paris verlassen.

Und wenn er Paris verlässt, wird mein Buch,

unser Buch "Das Haus, das Coco baute" vielleicht niemals veröffentlicht werden.

Das wäre doch ein Jammer.

Und Sie meinen, er würde hier bleiben, wenn ich ein paar Bilder kaufe?

Ja, Sie kriegen den ganzen Kram für 1.000 France. Wie finden Sie das?

Bitte, Madame Coco, kaufen Sie die Bilder.

Na, meinetwegen. Wie ihr wollt, Kinder,

erwerben wir uns eben ein paar Kunstwerke.

Wissen Sie, wenn ich so darüber nachdenke,

die Bilder geben dem Laden hier eine ganz besondere Note.

Meine Mutter besaß ein handgemaltes Bild

von meinem seligen Vater

mit einem tropischen Hintergrund.

Er stützte sich auf ein großes Büschel Bananen.

Mr. Fromkis, rufen Sie bitte Paul ans Telefon.

Ich habe ein Delikatessengeschäft und keine Telefonzentrale.

Er ist auch nicht da.

Na schön, aber wenn er aufkreuzt, sagen Sie ihm bitte, er möchte

so schnell wie möglich zu Coco La Fontaine kommen. Rue St. Leger 42

Ja, es geht dabei um Leben und Tod.

Moment mal,

mein frischer Heringssalat ist mir viel wichtiger als sein Leben oder sein Tod.

Wie war die Adresse?

Coco La Fontaine, 42 Rue St. Leger.

42 Rue St. Leger.

Na schön.

-Danke, Mr. Fromkis. -Es war mir ein Vergnügen.

Sarah,

wenn Monsieur Picasso in den Laden kommt,

dann gib ihm das hier. Verstanden?

Eine Geschäftskarte hast du genommen?

Ein Stück braunes Packpapier hast du wohl nicht gefunden?

-Du denkst immer, wir wären steinreich. -Sarah.

Mir tun meine Füße weh und ich habe Sodbrennen.

Gib ihm die Karte und damit Schluss.

Ein bisschen höher und mehr nach rechts.

Hör zu, Casey, ich habe meine Flugkarte und jetzt kannst du sagen, was du willst.

Voila!

Paul Sloanes erste Gemäldeausstellung.

Sie sehen doch prächtig aus, wie sie da hängen.

Das ist er.

Ich muss sagen, dass Ihre Bilder unser kleines Lokal sehr aufhellen, Leonardo.

Casey, das ist doch hier schließlich kein Platz für Kunstwerke.

Aber Paul, es ist doch vollkommen gleichgültig, wo deine Bilder hängen.

Meinst du? Ja, aber mir nicht, mein Junge.

So sieht es mal aus.

Aber Paul. Paul.

Mach dich doch nicht lächerlich.

Selbst im Louvre ist nicht so viel Publikumsverkehr wie hier.

-Geh mir aus dem Weg, Casey. -Los, gib die Bilder wieder her.

Sie haben für 1.000 France Kredit.

-Kredit? -Ja.

Sie können zwei Jahre lang jeden Abend hierherkommen, Meister.

Kredit? Sie haben nichts von Kredit gesagt.

-Gib mir meine Bilder, Casey. -Nein, Paul.

Sie sind verkauft. Gib sie her.

Okay, du hast gewonnen.

Paul.

Mein Junge.

Ich komme gleich wieder.

-Wir wollen nochmal drüber reden, Paul. -Er hat die Bilder mitgenommen.

Ich sollte nicht mit dir singen. Ich sollte auch nicht mit dir trinken.

Du bist eine Ratte, weißt du das?

Ja, ich bin eine Ratte. Eine große, fette Ratte

und ich bin dankbar, dass ich mit dir trinken darf.

Das gestatte ich dir nur, weil das meine letzte Nacht in Paris ist.

Gib mir noch eine Flasche, du Ratte.

Wenn du noch mehr trinkst, fällst du um und bist tot.

Gut. Sehr gut.

Zorgus hat gesagt, wenn ich mich umgebracht hätte,

hätte er all meine Bilder verkauft.

Hat er gesagt?

Hey, hey, hey, das ist eine gute Idee.

-Zu sterben. -Gib mir die Flasche.

Du müsstest Selbstmord begehen und einen Brief hinterlassen,

in dem du Zorgus die Schuld gibst.

Wäre eine großartige Idee. Würde ihm das ganze Geschäft vermasseln.

-Ja. -Würde mir auch das Geschäft vermasseln.

Dann begehe kein Selbstmord.

Noch eine bessere Idee. Gib mir die Flasche.

Weißt du, du musst nur so tun als ob du Selbstmord begehst.

Das war ein guter Witz.

-Casey? -Ja.

Du bist doch Schriftsteller. Du schreibst mir einen wundervollen Abschiedsbrief.

Für Paul Sloane?

Nein, nein, Paul Sloane hinterlässt der Welt keinen Abschiedsbrief.

Paul Sloane hinterlässt

mein letztes Manifest.

Mein letztes Mani...

-Du bist doch ein Schriftsteller. -Danke.

Künstler der ganzen Welt,

im Zeitalter der Zorgus...

Großartig. Los mache weiter.

...Ist es uns nicht mehr gestattet,

für die Kunst zu leben.

Ja. Gut, gut.

Und deswegen greife ich jetzt zu

dem äußersten Mittel, um zu rebellieren.

Ich sterbe für die Kunst.

Oh, Casey, das ist wundervoll.

Das ist der rührendste Abschiedsbrief aller Zeiten.

Hier unterschreibe.

Okay.

Ach, Casey, ich kann das nicht.

Du hast ihn geschrieben, du musst unterzeichnen.

Nein, du bist doch der, der Selbstmord begehen will.

Das hatte ich ganz vergessen.

Du hast den Bleistift fallen lassen.

Ich hebe ihn auf.

Ich werde das Ding schon finden.

Ja, komm du kleines Biest.

Der Brief ist so verdammt gut, dass ich am liebsten springen möchte.

Dann springe.

Spring.

Ja, um Gottes willen.

Was glaubst du, was das war, Fanny?

Ach, da hat wieder mal jemand seinen Abfall in unseren Kahn geschmissen.

Paul?

Paul?

Paul, du Idiot.

Paul, ich kann nicht schwimmen.

Mann über Bord. Hilfe. Hilfe.

Hier her. Hier her.

Kommen Sie hier her.

Ja, ich ziehe Sie raus. Kommen Sie.

Nur keine Angst, ich hole Sie raus. Komm, komm.

Nein, lassen Sie...

So, gleich haben wir es.

-Lassen Sie mich los. -Halten Sie sich fest.

Hört sich an, als wenn der Dreck wieder von unserem Kahn runtergefallen wäre.

Ich sehe mal nach.

Was fällt Ihnen ein, mich zu beißen?

Ich will Sie doch... Hören Sie...

Loslassen.

Ich will mich nicht...

Cesar, Cesar, halte an.

Lassen Sie mich doch los.

Der Abfall, den sie ins Wasser geschmissen haben, ist lebendig.

Diese Jungen Leute, die werden immer frecher.

Sie sollen mich...

Seine Jacke?

Es tut mir sehr leid.

Kommen Sie.

Wie furchtbar.

Sie müssen Sie schön warmhalten.

Ich gehe jetzt und mache ihr eine gute heiße Suppe.

Armes kleines Ding.

Was ist los, armes kleines Würmchen?

Haben Sie Liebeskummer?

-Wer sind Sie? -Paul Sloane.

Wie fühlen Sie sich?

Als ob mich jemand verhauen hätte. Ganz fest verhauen.

Das war nur Notwehr.

Das tut mir leid.

Warum sind Sie reingesprungen?

Weil Sie reingesprungen sind.

Und was werden Sie jetzt mit mir machen?

Was ich mit Ihnen machen werde?

Wenn Sie ein kleiner Fisch wären, würde ich Sie wieder ins Wasser werfen.

Aber so werden Sie mich mit nach Hause nehmen und,

und sich meiner annehmen, ja?

Wissen Sie, das habe ich eigentlich nicht vorgehabt.

-Sind Sie verheiratet? -Nein.

Verlobt?

Ja, das kann man wohl sagen.

Das ist immer so. Alle netten Männer sind schon vergeben.

Sie dürfen nicht weinen.

Warum darf ich nicht weinen?

Weil, weil...

Na ja, die Leute würden vielleicht denken, na ja...

Machen Sie, was Sie wollen, mir ist das gleich.

Fall nicht ins Wasser.

Monsieur.

Monsieur.

Würden Sie mir bitte meine Kleider wiedergeben?

Ah, Ja, gleich.

Geben Sie ihr die Kleider nicht, mein Junge.

Was haben Sie jetzt vor? Was wollen Sie jetzt machen?

-Was geht es Sie an? -Mich?

Ich möchte doch wenigstens wissen, wofür ich mir meinen Schnupfen geholt habe.

Was wollen Sie von mir? Dankbarkeit?

Sehen Sie, Nikki, ich weiß nicht, was mit Ihnen los ist.

Sie denken bestimmt, ich bin ein bisschen übergeschnappt.

So ungefähr.

Wer das macht, was Sie gemacht haben, bei dem muss eine Schraube locker sein.

Vielleich...

Vielleicht war es der einzige Ausweg für mich.

Es gibt sicher etwas Vernünftigeres.

Glauben Sie mir, ich habe alles versucht.

Was haben Sie versucht?

Einfach alles.

Das geht Sie gar nichts an.

Sie hätten sich nicht einmischen sollen.

Sie sind ein aufdringlicher Mensch.

Wo wollen Sie hin?

Bleiben Sie hier, ich muss noch mit Ihnen reden.

Warum haben Sie ihr die Kleider wiedergegeben?

-Können Sie nicht aufpassen? -Oh, Verzeihung, ich...

Nikki, warten Sie doch. Ich habe mit Ihnen zu reden.

Nikki.

Jetzt hören Sie mich mal an.

Außer meinem rechten Schuh und meiner Gesundheit

habe ich auch noch meine Flugkarte nach Amerika verloren.

Diese Flugkarten haben mehr Geld gekostet,

als ich bisher in meinem ganzen Leben als Maler verdient habe.

Aber es wäre ein schrecklicher Gedanke,

wenn mir die Flugkarte mehr wert wäre als Ihnen Ihr Leben.

Habe ich Sie denn gebeten, mich zu retten?

Nein, aber ich glaube, dass ein schlechtes Leben

besser ist als gar kein Leben.

Finden Sie das Leben so schön?

Es ist, wenn man es mit dem Tod vergleicht, ein einziges Vergnügen

Woher wissen Sie das?

Woher?

Das weiß ich eben, weil ich weiß, dass tanzen und lachen

und lieben zum Beispiel mehr Spaß macht als schlafen.

Jetzt wissen Sie, was ich davon halte. Essen ist auch was Schönes.

Kommen Sie, gehen wir frühstücken.

Was suchen die denn da unten im Wasser?

Den Mann da.

So eine Tragödie.

Inspector Carnot.

Ein Schuh, Inspector.

Monsieur Barnett?

Ja.

Seiner?

Seiner.

Sein Sie tapfer.

Paul, ich möchte Ihnen erzählen, warum ich ins Wasser gesprungen bin.

Das brauchen Sie nicht.

Wissen Sie, ich habe mich wirklich gewehrt.

Ich habe versucht, ihn zu beißen, zu kratzen, zu treten, aber er...

Moment mal, von wem sprechen Sie eigentlich?

Von meinem Boss. Er hat mich vom Büro nach Hause gefahren und

da wollte er... Sie wissen schon was.

Und da bin ich raus aus dem Wagen und bin direkt in die Seine gesprungen.

Sie meinen, er wollte...

Natürlich. Alle Männer belästigen mich.

Ist das wahr?

Ich will nicht, dass Sie denken, dass bei mir eine Schraube locker ist.

Bitte.

Warum haben Sie mir die Geschichte nicht schon früher erzählt?

Weil es mir so gefallen hat, dass Sie sich Sorgen um mich gemacht haben.

Dass Sie nicht...

Dass ich nicht versucht habe, Sie zu belästigen.

Glauben Sie mir?

Möchten Sie jetzt frühstücken?

Ja, bitte.

Fein. Was wollen Sie haben?

Sie.

Tut mir leid, ich stehe nicht auf der Karte.

Dann nehme ich ein Hörnchen.

Bitte, Monsieur Casey.

Essen Sie ein bisschen Hühnersuppe, dann wird es Ihnen gleich bessergehen.

Nein, danke, Mrs. Fromkis. Hühnersuppe hilft da nichts.

Sie schadet aber auch nicht.

Es ist alles meine Schuld.

Alles meine verdammte Schuld.

Nein, es ist nicht Ihre Schuld. Hier essen Sie ein bisschen Suppe.

Doch, doch.

Der Selbstmord war meine Idee.

Was? Geben Sie mir sofort meine Hühnersuppe wieder zurück.

Sie...

Der fährt nach Straßburg.

Muss ich denn wirklich wieder nach Hause fahren?

Sie haben es mit Paris versucht und es hatte Ihnen

nicht mehr zu bieten als den Sprung von der...

Verzeihung.

Gesundheit, Paul.

Es tut mir leid, dass Sie meinetwegen Schnupfen haben.

Glauben Sie mir, es ist der schönste Schnupfen meines Lebens.

Nochmal Gesundheit.

Ich...

Ich werde Sie also nie wiedersehen?

Wissen Sie, Nikki, das ist höchst unwahrscheinlich.

Sobald ich genug Geld habe, muss ich in die Staaten zurück.

Und zu diesem Mädchen?

Und zu diesem Mädchen.

Alles Gute, Nikki.

Vergessen Sie nicht, dass es viele nette Jungs auf der Welt gibt.

Ich weiß.

Hoffentlich finde ich mal einen.

Sicher

Also viel Glück, Nikki.

Würden Sie vielleicht das junge Mädchen ein bisschen im Auge behalten.

Das hätte ich auch umsonst getan, Monsieur.

Nanu, das ist...

-Was soll denn das? -Das ist ja furchtbar.

Mein Brot, meine Wurst.

Paul? Paul, was ist denn los?

Wann fahren Sie ab?

Wenn Sie eingestiegen sind, dann fahren wir los.

Paul?

Ich komme wieder nach Paris zurück.

Ich suche mir da eine Arbeit.

Monsieur, fahren Sie jetzt mit nach Paris, oder nicht?

Augenblick. Ich muss nur...

Einen Moment.

Ist das ein Idiot.

Hier, den Leuten können Sie vertrauen, wenn Sie in Paris einen Job suchen.

Mein schönes Frühstück.

Paul!

Weg, weg, schnell.

Paul!

Ich muss ihn noch was fragen.

Paul, warten Sie.

Coco La Fontaine.

Wenn Paul Ihnen vertraut,

will ich Ihnen auch vertrauen.

Ich habe Sie doch nur gefragt, ob ich ein paar Bilder von Ihrem Freund haben kann.

Nein, Sie werden Ihr Gewissen nicht dadurch erleichtern,

dass Sie ein paar von Pauls Bildern in Ihrem schäbigen Saftladen aufhängen.

Ach, bitte. Bitte, Monsieur Barnett.

Ich bin ja sogar bereit, Ihnen die Bilder zu bezahlen.

-Bezahlen? Warum? -Ja, warum?

Wissen Sie, weil ich mich ein wenig...

Ich meine, ein ganz klein wenig verantwortlich fühle,

für das, was vorgefallen ist.

Glauben Sie denn, Sie könnten, weil Paul von uns gegangen ist,

ein paar von seinen Bildern verkaufen?

-Daran habe ich gar nicht gedacht. -Davon bin ich überzeugt.

Sie gemeiner Aasgeier.

Monsieur Barnett, Monsieur Barnett, ich bin bereit

Ihnen 100 France zu bieten für jedes Bild.

Zorgus, Sie ekeln mich an, Sie Schuft.

Nehmen Sie ein paar und machen Sie, dass Sie rauskommen.

Danke, danke vielmals.

Schnell, schnell, raus damit.

Raus.

Paul, du verfluchter Hund, du.

Jetzt hast du mir schließlich doch noch was geschickt.

Halten Sie mal an.

Ich glaube, der verramscht heute gestohlene Museumsbilder.

Na, schön, fahren Sie weiter.

Ach, Mann, das auch noch.

Was ist denn das?

Es regnet durch.

Das ist unmöglich.

Ich habe das Dach nach dem Weltkrieg machen lassen.

Nach welchem? Dem ersten oder dem zweiten?

Der Kerl da bringt mich noch unter die Erde.

Habe ich das Wasser im Bad laufen lassen?

Casey? Casey, komm wieder rein.

Casey.

Casey.

Paul.

Paul.

Die Berichte über meinen Tod sind außerordentlich übertrieben.

Das ist nicht von mir, das ist von Mark Twain.

Mark Twain?

Du hast doch nicht mit ihm gesprochen?

Halt die Klappe und setze dich. Ich erzähle dir, was passiert ist.

Lassen Sie keinen weg, ich bin sofort wieder da.

Geht in Ordnung.

Und wo ist diese Nikki jetzt?

In Straßburg, bei ihrer Tante.

Da ist sie sicher vor deinesgleichen.

Das wird wahrscheinlich Fromkis sein.

Geh nicht raus, sonst kriegt der Alte einen Herzschlag.

Ach, Zorgus.

-Was wollen Sie denn noch? -Mehr Bilder.

Wozu denn?

Es wäre vielleicht möglich, dass ich sie verkaufen könnte.

Sie haben doch früher immer gesagt, er wäre ein Schmierfink.

Ein lebender Schmierfink verkauft sich nicht.

Ein toter Schmierfink ist was anderes.

Sie habgieriger Wolf, Sie.

Hören Sie gut zu, für jeden signierten Paul Sloane

gebe ich Ihnen jetzt 500 France.

Das tut mir leid, darauf gehe ich nicht ein.

Bist du verrückt geworden.

-Wer ist denn da drin? -Das...

Das ist ein anderer Kunsthändler, Monsieur Zorgus.

Wenn du noch einmal die Schnauze aufmachst, stirbst du wirklich.

Er sagt, er geht bis zu 900 France.

Ich biete 1.000.

1.250.

15 Hundert

-15... -1.750.

2.000, das ist mein letztes Wort.

Verkauft. Für 2.000 France ein Bild.

-Es tut mir sehr leid. -Schon gut.

Hier ist noch eins.

Und da drüben hängt noch eins.

Und die zwei über der Tür, die können Sie auch haben.

Bitte, bitte, meine Herrschaften, einer nach dem anderen.

Sie kommen alle an die Reihe.

Verkauft. Price, packen Sie es ein.

Geben Sie mir ein Dutzend von diesen Sloanes.

Hier sind 10.000.

Packen Sie mir ein von den nackten Engeln dazu

und was übrig ist, für die Heilsarmee.

Prince, holen Sie schnell einen nackten Engel für diesen Gentleman.

Herzlichen Dank, Sir.

Jetzt bin ich an der Reihe.

Bitte, entschuldigen Sie mich einen Augenblick. Ich bin sofort wieder da.

Wissen Sie genau, dass das alles ist, was er gemalt hat.

Die meisten Sachen hat er kurz vor seinem Tod

weggeschickt an seine Verlobte in den Staaten.

Könnten Sie, möglicherweise, vielleicht...

Ja, ich weiß nicht. Dieser Posten würde dann

selbstverständlich etwas kostspieliger werden.

Sie wissen ja, die Verpackung, der Transport und der Zoll.

Besorgen Sie die Bilder. Wir werden uns dann wie gewöhnlich einigen.

Bleib tot, bleib tot. Mein lieber Junge, du hast gut reden.

Paul, die Kunstliebhaber reißen sich um deine Bilder

und sie prügeln sich drum wie um Bettlaken in der Weißen Woche.

Ja, weil sie glauben, ich wäre ertrunken.

Es spielt doch keine Rolle, warum sie sie kaufen.

Deine Bilder werden bewundert und machen den Menschen Freude.

Das hast du dir doch immer gewünscht.

Sie kaufen sie nur, weil ich der Welt

mein letztes Manifest hinterlassen habe, das du geschrieben hast.

Ich bin gerne bereit, dafür eine 50:50 Beteiligung anzunehmen.

Das kann ich mir vorstellen.

Paul, ich bin dabei, dich berühmt zu machen.

Du bleibst zwei Monate tot und malst weiter. Und wenn wir das geschafft haben,

ist Pablo Picasso bloß noch irgendein Name.

Wir zwei werden die tollte Ein-Mann-Show der Welt auf die Beine stellen.

Wir lassen sie vier Wochen lang laufen und am letzten Tag,

wer kommt da herein?

Ein Polizeibeamter und verhaftet uns.

Paul Sloane. Auferstanden aus dem Grab.

Was soll ich den Leuten erzählen? Was meinst du?

Gedächtnisschwund.

Du bist mit dem Kopf auf einen Schleppkarren

aufgeschlagen und seitdem umhergeirrt.

Wer soll uns denn diesen Unsinn abkaufen?

Willst du lieber ein lebender Bettler oder ein toter Millionär sein?

Was wird mit Laurie?

Was soll mit ihr werden? Wir schreiben ihr einen Brief und erklären ihr alles.

In vier Wochen. Du hast immer gesagt, sie wäre vernünftig.

Ach, ich weiß, ich weiß nicht...

Du wüsstest es, wenn du mal sehen könntest,

wie sich die Leute um deine Bilder raufen.

Warum willst du nicht mitmachen?

Weil ich nicht wochenlang eine Leiche sein will.

Das ist wie ein Urlaub, er wird dir Spaß machen.

Und wenn es mir nicht mehr passt, darf ich dann lebendig werden?

Ja, aber nur, wenn ich es dir sage.

Paul, du musst Vertrauen zu mir haben.

Ich bin ein Idiot.

-Stimmte? Ich bin ein Idiot? -Ja.

So.

Wie gefällst du dir?

Oh, furchtbar. Ich sehe aus, wie ein brennendes Streichholz.

Wenn ich die Perücke gestutzt habe,

wird nur dein Friseur merken, dass es eine ist.

Ja.

Die Polizei sucht in der Seine weiter nach der Leiche des jungen Künstlers.

Lass sie nur immer weitersuchen.

Je mehr Reklame, umso besser.

Ach, Casey, ist denn das wirklich notwendig?

Wir haben ein Abkommen getroffen. Du malst und ich denke.

Wenn ich sowieso in ein Versteck ziehe, wofür brauche ich denn die Verkleidung?

Aber Paul, dein Gesicht ist so bekannt wie das von Napoleon.

Dieses blöde Versteck.

Dass ich bei Coco wohne, ist eine Irrsinnsidee.

In so einem Etablissement kann man doch nicht malen.

So ein Etablissement war gut genug für Toulouse Lautrec.

Dass du bei Coco wohnst, ist eine großartige Idee.

Na gut, wenn du meinst.

Jetzt muss ich nur noch Coco davon überzeugen.

Natürlich bezahle ich für seinen Unterhalt. Sagen wir 12,5 France pro Tag?

12,5 France pro Tag?

Gemacht. Ich hatte schon immer eine Schwäche für Kunst und Künstler.

Kinder, wir haben ab heute einen neuen Mieter.

Ich gehe raus und hole ihn.

-Der Meister ist schon da? -Mit Sack und Pack.

Kommt, Kinder.

Das ist er?

Ja, das ist er.

Für den will ich aber 25 France.

Komm rein.

Los, komm doch rein.

Toulouse, das ist Madame Coco La Fontaine und ihre Damen, die...

Die Damen, die so eine Art Volkstanz vorführen.

Was will er denn hier machen?

Malen.

-Toulouse? -Wer?

Toulouse, ich muss dich jetzt verlassen.

Wo gehst du hin?

Ich habe etwas zu erledigen.

Madame wird dir Jetzt dein Zimmer zeigen.

Benimm dich anständig. Verstanden?

Dafür werden wir sorgen.

Folgen Sie mir, Meister Lautrec.

Ich habe ein Zimmer mit Ausblick im 3. Stock.

Im 3. Stock?

Hier ist es.

Das Hausmädchen bringt Ihnen die Bettwäsche.

Sie großer Meister.

Das ist doch

eine Frechheit.

Wundervoll.

Einfach wundervoll.

Fein.

Genau was ich brauche.

Kalt und feucht.

Glaube, hier wird es mir keinen Spaß machen, tot zu sein.

Es sei denn, dass ich wirklich sterbe.

Was in dieser Bude durchaus möglich ist.

Kommen Sie rein.

-Guten Tag. -Guten Tag.

Es wird nicht lange dauern, Monsieur.

Ich habe so viel Zeit, wie Sie nur wollen.

Wohlbekommst.

Verzeihen Sie bitte, Monsieur, aber es war keine Absicht dabei. Bestimmt nicht.

Oh, Sie sind es.

Nein, nein, Monsieur, ich bin es nicht.

-Sie sind es. -Nein, ich bin es nicht, Monsieur.

Doch, Sie sind es. Was machen Sie denn hier?

Ich mache nur die Betten hier.

Was machen Sie in einem solchen Haus?

-Ich mache viele Betten hier. -Kommen Sie her.

-Kommen Sie her. -Madame Coco.

-Kommen Sie her. -Madame Coco.

-Kommen Sie zurück. -Hilfe.

-Madame Coco. -Kommen Sie her.

-Nikki, Nikki. -Madame, Madame.

Machen Sie doch auf, Nikki, ich bin es.

Ich komme, Schätzchen, halte die Festung.

Nikki, lass mich rein. Ich bin es.

Warum...

Dieses Mädchen, was sucht sie hier?

Lassen Sie die Finger von dem Mädchen, Toulouse.

Ich kenne das Mädchen.

Ich habe gesagt, Sie sollen die Finger von ihr lassen.

Sie, sie...

Wenn ich Sie noch einmal dabei erwische, dass Sie ihr...

Verstanden?

Das ist Ja Paul Sloane.

Paul Sloane?

Aber man hat doch gesagt, er wäre tot.

Wir haben gelogen, Kinder.

Kein Wort darüber, zu keinem Menschen. Ich habe gerade seine Miete erhöht.

Nikki, was machen Sie denn hier?

Sie kocht ein bisschen, sie näht ein bisschen, sie räumt ein bisschen auf

und sonst macht sie gar nichts, mein Junge.

Nikki, sind Sie verrückt?

Ich habe gesagt, sonst gar nichts, Meister.

Mister Casey, ein Telegramm für Paul.

Der Absender weiß noch nichts.

Nein.

Nein.

Eine schlechte Nachricht?

Eine furchtbare.

Mademeiselle Laurie Gibson. Miss Laurie Gibson.

Würden Sie sich bitte am Informationsschalter melden.

Ich bin Laurie Gibbson.

-Donnerwetter. -Was meinten Sie?

Sie sind Laurie Gibbson?

Ja, das weiß ich. Und wer sind Sie?

Ich bin Casey Barnett.

Ich weiß, Pauls Freund.

Wen meinen Sie?

Paul Sloane.

-Oh, ja, Ja, Paul Sloane. -Warum hat er mich nicht abgeholt?

-Miss Gibbson, ich... -Was ist denn?

Ist irgendetwas...

Ist irgendetwas passiert?

Könnten wir nicht irgendwo hingehen, wo es etwas ruhiger ist.

Ich habe Ihnen eine sehr schmerzliche Mitteilung zu machen.

Paul?

Sagen Sie mir bitte, was passiert ist.

Miss Gibbson, es fällt mir sehr schwer, Ihnen...

Aber Paul und ich sind ausgegangen und wir haben uns betrunken.

TBA, der Abflug der Maschine 803 nach New York verzögert sich um 15 Minuten.

Nein.

Meine Güte, was macht die bei einer Stunde Verspätung.

Was fehlt ihr denn?

Können wie Ihnen helfen, Monsieur?

Rufen sie einen Arzt.

Paul...

-Paul... -Ach, Nikki.

Nikki.

Ich wollte, dass Sie in einem anständigen Delikatessenladen arbeiten.

Nicht hier in einem dreckigen Nachtclub.

Warum haben Sie diese Stellung angenommen?

Weil die Adresse auf der Karte stand, die Sie mir gegeben haben.

Und Madame ist sehr nett.

Und ich konnte Sie sonst nirgends finden und

ich dachte, Sie würden vielleicht hier

manchmal vorbeikommen, und da habe ich gewartet.

Nikki?

Ich möchte, dass Sie von hier weggehen.

Nein, nein, Sie haben mir geholfen, jetzt kann ich Ihnen helfen.

Zuerst machen wir Sie wieder ganz gesund,

und dann sagen wir der Polizei, dass Sie nicht tot sind.

Nein!

Ich habe Ihnen doch gesagt, ich muss für eine Weile tot bleiben.

Sie leben hier als Toter?

Ich muss malen während ich hier bin.

Und verkaufen Sie die Bilder, die Sie malen?

Ja, für sehr viel Geld.

Verkaufen Sie die Bilder, weil Sie begabt sind oder weil Sie tot sind?

Das ist doch gleichgültig. Hauptsache ich verkaufe.

-Würden Sie mir einen Gefallen tun? -Ja, gerne, Paul.

Würden Sie Ihr Leben, das ich einmal mühsam gerettet habe, an

an irgendeinen anderen verschwenden bitte. Ich habe zu arbeiten.

Herein bitte.

Ich möchte nicht, dass Sie denken, ich käme

wegen der Miete, die Sie mir schuldig sind.

Weswegen sind Sie gekommen?

Wegen der Miete, die Sie mir schuldig sind,

aber ich möchte nicht, dass Sie das denken.

Ich laufe Ihnen nicht weg. Keine Angst.

Hier. Das Wechselgeld schicken Sie mir per Post ins Hotel George Cinng.

Ins George Cinq?

Haben Sie das gehört, Paul?

Der lebt jetzt wie ein Millionär von ihrem Talent.

Wiedersehen, Mr. Fromkis.

Nur nicht so eilig mit dem Abschied, Mr. Großkotz.

Im Mietvertrag steht, dass Sie das Zimmer so verlassen müssen, wie es war.

Es war bei Ihrem Einzug nicht so unordentlich.

Die Vorhänge an dem Bett müssen weg und die Plastikdame muss weg.

Wenn Sie das Zimmer schön aufgeräumt haben, bekommen Sie Ihren Koffer wieder.

Aber Mr. Fromkis, ich habe so viel zu tun.

Meine Frau und ich, wir haben noch viel mehr zu tun.

Was soll ich denn bloß mit dir anfangen, Schätzchen?

Leb wohl, mein Liebling.

Um Gottes willen.

-Wer ist denn da? -Niemand!

Niemand! Keine Angst, ich habe nichts gesehen. Gar nichts!

Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, ich bin diskret.

Ich bin sehr diskret.

Meine Frau sagt immer von mir, ich wäre eine Maus.

Eine winzige Mickey Maus.

-Wovon reden Sie eigentlich? -Ich bleibe nicht in diesem Haus.

Ich gehe von hier weg.

Ich habe nichts gesehen, bitte nicht!

Ich habe nichts gesehen!

So, Jetzt wirst du verbrannt.

Casey.

Du bist ein Schuft.

Wie kannst du dich an ein Mädchen ranmachen,

das deinem besten Freund gehört?

Auch wenn sie die zauberhafteste Frau ist, die es auf der Welt gibt,

ist das kein Grund, Paul ein Messer in den Rücken zu stoßen.

Wie kannst du nur sowas tun, Casey?

Na ja, nimm es nicht so schwer.

Was haben Sie jetzt vor?

Ich fliege so schnell wie möglich wieder nach Hause.

Halten Sie das für eine so gute Idee?

Es gibt keinen Grund für mich, noch länger hierzubleiben.

-Wirklich nicht? -Was soll mich hier noch halten?

Ich weiß nicht, wie ich es Ihnen sagen soll.

Es wird Ihren Schmerz vielleicht noch größer machen, aber...

Was meinen Sie, Casey?

Sie wissen Ja, dass man bis jetzt

Pauls Leiche noch nicht gefunden hat.

Pauls Leiche...

Ja. Pauls Leiche.

Laurie, ich...

Ich weiß, es ist grausam, Ihnen Hoffnungen zu machen...

Was für Hoffnungen?

Es wäre doch immerhin möglich, dass er nach dem Sprung von der Brücke

mit dem Kopf auf einem vorbeifahrenden Schleppkahn aufgeschlagen ist

und seitdem hilflos umherirrt, weil er sein Gedächtnis verloren hat.

Casey, Sie sagen das doch nicht nur so?

Laurie, ich halte im Grunde nicht sehr viel von Ahnungen.

Aber irgendetwas hier drin sagt mir immer wieder:

Paul ist noch am Leben.

Paul ist noch am Leben.

Ach, wenn ich nur glauben könnte, dass das möglich wäre.

Solange noch dieser kleine Funke der Hoffnung glimmt,

muss ich ihn anfachen. Wollen Sie mir dabei helfen?

Ach ja. Ja.

Ja.

Verfluchte Schweinerei.

Raus da, hier kann man sich eine Lungenentzündung holen.

Oder sonst was.

Ich möchte mal wissen, was Casey heute Abend treibt.

Das kann er doch nicht machen,

er kann mich doch nicht einfach hier sitzen lassen.

Wahrscheinlich spaziert er auf den Boulevards rum und gibt mein Geld aus.

Und ich hole mir hier eine entsetzliche Krankheit und sterbe vor Hunger.

Casey amüsiert sich und ich laufe hier rum wie ein wildgewordener Buntspecht.

Das ist ein Leben.

Und nun Coco La Fontaine.

Aber Paul, warum liegen Sie nicht im Bett?

Ich will mir eine Tasse heißen Tee rauf holen.

-Nicht da runtergehen. -Warum denn nicht?

Weil Madame Coco jetzt ihren großen Auftritt hat.

Danke!

Wie finden Sie unsere Chou Chou, Monsieur de Winter?

-Ist sie nicht etwas Süßes? -Ja.

Aber was...

Und nun Madame de Pompadour.

Fortschreitende Verkalkung.

Das ist für mein Fieber gar nicht gut, ich hole mir eine Tasse heißen Tee.

Pepe!

Am Donnerstag ist die Generalprobe unserer tollen neuen Show.

-Sie dürfen zusehen! -Tut mir leid.

Am Donnerstag werde ich manikürt.

Dann kommen Sie Freitag vorbei, wenn Ihre Nägel bis dahin trocken sind.

Monsieur Pepe?

Erlauben Sie?

Vielen Dank, mein Schätzchen.

Es war mir ein Vergnügen, Monsieur.

Werden Sie bei der Generalprobe am Donnerstag auch tanzen?

Nein, nein, Monsieur, ich tanze nicht, ich nähe.

Mit einer solchen Figur?

Aber ich kann sehr gut nähen, Monsieur.

Ich habe Madame Pompadours Unterröcke genäht.

Tatsächlich?

Die Bluse und den Rock habe ich auch gemacht.

Ach, entzückend, entzückend.

Sehen Sie sich doch mal die Stiche an.

Alles mit der Hand genäht. Sind sie nicht tadellos?

Ja, Ja, wirklich. Tadellos, tadellos.

Entschuldigen Sie.

-Sagen Sie, Mademoiselle... -Nikki.

Oh Nikki, ich heiße Pepe.

Und ich wohne mit meiner Mama zusammen auf einem Schloss in der Schweiz.

Sie ist schon sehr alt.

Ich dachte, Sie könnten mich vielleicht übers Wochenende auf unser Schloss

begleiten und meiner Mama vielleicht etwas Hübsches nähen. Was meinen Sie?

Hören Sie mal, das ist Ja eine ganz neue Tour.

Meinen Sie, ich sollte mitfahren?

Nein!

-Er hat es mir verboten. -Was?

Er ist mein Geliebter.

-Ihr Geliebter? -Ja.

Darf ich Ihnen zu dieser unsäglichen Aufopferung gratulieren?

Ja, danke.

Vielleicht ein anderes Mal, Mademoiselle?

Vielleicht, Monsieur.

Nikki?

Ja, Madame?

Lassen Sie die Finger von Monsieur de Winter.

Warum?

Weil Sie ein nettes Jungen Ding sınd und er Ist eın ekliger alter Mann.

Sie will ich für Tanz und Schleier aufheben, haben Sie verstanden?

Ja, Madame, ich habe verstanden.

Wissen Sie, Paul, ich glaube, Sie lieben mich.

Wie kommen Sie denn darauf?

Weil Sie all die anderen Mädchen gemalt haben, mich haben Sie nie gemalt. Warum?

Ganz einfach, Sie inspirieren mich nicht.

Sie haben Angst, dass Sie mich zu lange ansehen müssen, wenn Sie mich malen.

Und sie haben Angst davor, dass Sie dann auf einmal sagen:

Ach Nikki, ich liebe dich.

Nikki, lassen Sie mich zu Frieden, ich habe zu malen.

Sie haben Angst! Sie haben Angst!

Ach, das ist Blödsinn, ich habe keine Angst.

Sehen Sie, Nikki, ich bin verliebt in ein steinreiches, schönes, bezauberndes

amerikanisches Mädchen, und ich werde sie heiraten, wenn ich genesen bin von meinem

-Gedächtnisschwund. -Obwohl sie mich lieben?

Nikki, bitte lassen Sie mich zu Frieden.

Ich verlange, dass Sie mich jetzt malen.

Na schön, ich male Sie.

-Soll ich mich ausziehen? -Oh nein, um Himmels willen, nein.

Sie sind also doch in mich verliebt, und deshalb wollen Sie nicht,

-dass ich mich ausziehe. -Nein, ich bin nicht...

Nikki...

Fertig?

Casey, ich weiß nicht, ob ich das durchstehen kann.

Wir sind es Paul schuldig.

Glauben Sie wirklich, dass noch eine Hoffnung besteht,

-dass wir ihn finden? -Das kann ich nicht versprechen, aber

wenn er sein verlorenes Ich sucht, wird er wahrscheinlich dahin zurückkommen,

WO er früher immer gewesen ist, und wenn er auftaucht,

dann möchte ich da sein.

Ja, ich auch.

War das sein Tisch?

Der da drüben?

Ja, das war sein Tisch.

Ich kann nicht glauben, dass er von uns gegangen ist.

Unsere Bude wird uns vorkommen wie eine Totengruft.

Ohne unseren süßen, verrückten Amerikaner.

Und wo ist Paul sonst noch gewesen?

Ist es auch wirklich nicht zu schmerzhaft für dich?

Oh nein, nein.

Ist er oft hierhergekommen?

Er hatte praktisch hier gelebt.

Oh, mein Baby weint.

Entschuldigen Sie mich bitte einen Augenblick.

Mama kommt schon, mein kleiner Paolo.

Heißt dieses Baby da etwa Paolo?

Hat sie das gesagt? Ich hatte verstanden: Pablo.

Ist Pablo nicht der spanische Name für Paul?

Sie muss irgendwas anderes gemeint haben.

Ich finde, es hat sich so angehört wie Pampelmuse.

Ja, natürlich, sie hat den Saft für das Baby gemeint.

Danke.

Laurie.

Laurie, ich muss Ihnen eine kleine Geschichte erzählen.

Hoffentlich sind Sie mir nicht böse, wenn ich damit fertig bin.

Ist die Geschichte so schrecklich?

Laurie, als ich damals mit Paul ins Atelier zog,

hat er mir viel von Ihnen erzählt.

Ich war davon so beeindruckt, dass ich noch mehr über Sie erfahren wollte.

Und eines Abends habe ich etwas ganz Unmögliches getan.

Ich habe heimlich einen Ihrer Briefe an Paul gelesen.

Und in diesem Brief fand ich die Seele einer Frau,

von der ich immer geträumt hatte.

Einer Frau, die einem anderen gehört, meinem besten Freund.

Ja, ich weiß, Sie werden mich Jetzt verabscheuen, aber ıch

habe sogar all Ihre leidenschaftlichen Briefe gelesen

und mir vorgestellt, sie wären an mich.

Ich habe nie leidenschaftliche Briefe geschrieben.

Es waren nicht die Worte, es war das Gefühl.

Mir lief jedes Mal ein Schauer über den Rücken,

wenn ich so einfache Sätze las wie: "Hier regnet es heute."

"Wie geht es dir, Liebling?"

"Was gibt es Neues?"

-Oh Casey, ich, ähh... -Oh nein, das ist noch nicht alles.

Jetzt kommt erst das Schlimmste.

Ich weiß, es ist furchtbar, was ich sage, aber wenn Paul sein Gedächtnis

verloren hat, dann wünsche ich, dass er es nie mehr wiederfindet.

Jetzt müssen Sie mich hassen.

Nein, Casey, nein, ich hasse Sie nicht.

Könnten Sie sich vorstellen, dass Sie mich...

Was meinen Sie?

Laurie, ich liebe Sie, ich liebe Sie,

und ich will alles für Sie tun, damit Sie mich auch lieben.

Ich bin sehr glücklich.

Verzeihen Sie!

Was ist denn?

Bitte, Monsieur, nein! Ich habe nichts gesehen.

Ich bin eine Maus. Eine kleine, winzige Maus.

Ich gehe für immer von hier weg, bestimmt. Für immer!

Ich bin eine Maus, eine Maus! Eine Maus!

Was ist denn mit dem Mann los?

Ich weiß es nicht.

Er glaubt, er wäre eine Maus.

Alle verdienen Geld an Pablo, nur wir nicht.

Hallo? Ich möchte folgende Anzeige aufgeben.

Besuchen Sie die "Paul Sloane Gedenkstätte".

Bei Madame Coco La Fontaine.

Madame Coco La Fontaine.

Ja, ganz recht, der Nachtclub.

Touristen sind willkommen.

In der Abendausgabe, eine Woche lang.

Eine kleine Extraeinnahme für unsere Pensionskasse.

Ich möchte mich nicht in Ihre Arbeit einmischen,

aber Sie haben wahrhaftig genug Zeit gehabt, die Leiche zu finden.

Wenn es überhaupt eine Leiche gibt.

Wenn ein Mensch Selbstmord begangen hat, dann gibt es gewöhnlich eine Leiche.

Ja, Ja, die gibt es immer.

Also, wo ist sie?

-Die Leiche? -Die Leiche.

Na Ja, vielleicht gibt es keine Leiche,

weil es überhaupt keinen Selbstmord gegeben hat.

Keinen Selbstmord?

Keinen Selbstmord!

Das wird es sein.

Was sehen Sie da drin?

Grün.

-Kleine Flecken. -Was sonst noch?

Pupillen.

Lange Wimpern.

Tränenkanäle.

Tränenkanäle? Die brauche ich doch gar nicht.

Seitdem ich Ihr Modell bin, habe ich nicht mehr geweint.

Sie sind ein sehr sehr gutes Modell.

Warum heiraten Sie mich nicht? Dann könnte ich doch meine Kleider ausziehen.

Ich arbeite gerade an Ihrem Mund.

Verzeihung.

-Paul? -Ja?

-Geben Sie mir einen Verlobungsring. -Warum?

Dann könnten Sie mich doch wenigstens im Nachthemd malen.

Sie sind ein verrücktes Küken.

Feierabend, Picasso, Schluss für heute.

-Aber ich bin noch gar nicht... -Hier, machen Sie Ihr Make-up.

Aber ich bin gerade zufällig beim Malen.

Und ich eröffne zufällig eine Ausstellung. Los!

Stülpen Sie Ihre Perücke auf, bevor die Touristen da sind.

Was? Sie haben Touristen hierher eingeladen?

Touristen wollen Gedenkstätten sehen.

In diesem Studio ist eine Gedenkstätte.

-Aber wir bezahlen für das Studio. -Nicht genug.

Aber das ist doch ungesetzlich.

Was Geld einbringt, ist meistens ungesetzlich.

Stülpen Sie Ihre Perücke auf, Pablo, Ihre Verehrer sind bereits im Anmarsch.

Das ist doch wirklich das Letzte.

Mein Kopf!

Was soll denn das?

Tote Maler haben keine feuchten Bilder.

Ich möchte bitte Mr. Casey Barnett sprechen.

Parite, Madame et Monsieur, hier entlang, meine Herrschaften, darf ich bitten?

Ja, kommen Sie bitte rauf.

Kommen Sie rauf in das Zimmer, in dem er gelebt und gearbeitet hat.

Es wird Ihnen das Herz zerreißen.

Ja, Casey Barnett.

-Oh Verzeihung. -Entschuldigen Sie.

Ich glaube, wenn ich hier wohnen würde, käme ich nicht viel zum Arbeiten.

Ja, schon gut.

Hallo Casey? Ich bin es. Du musst mich hier rausholen.

Diese verrückte Coco...

Kommen Sie rauf, Schätzchen, dort oben ist Paul Sloanes Zimmer.

Hauen Sie ab, Sie verderben uns die ganze Vorstellung.

Laurie. Was macht die denn hier?

Verdammt nochmal.

Und nun wollen wir weitergehen, meine Herrschaften.

Wir besuchen jetzt Paul Sloanes zweites Studio.

Es liegt über Monsieur Fromkis' Delikatessengeschäft.

Schon gut, schon gut.

Lass doch das Schubsen.

-Wunderschön, nicht? -Ja.

-Das sind alles Bilder von mir. -So?

Das sind also Sie.

Sie wohnen hier?

Ja. Ich bin nämlich, ich meine, ich war sein Liebling.

Darf ich fragen, in welcher Beziehung?

Natürlich in jeder Beziehung.

-Hat er Sie geliebt? -Ja, sehr.

Wissen Sie, deswegen hat er mich auch nie nackt gemalt.

Er wollte ja nicht, dass mich andere Männer so sehen.

Ich habe verstanden.

Hey!

Er hatte so viel Respekt vor mir!

-Respekt vor Ihnen. -Sie haben alles gehört?

Ja, alles, und jetzt hören Sie mal zu.

Sie sind nicht meine Freundin oder Geliebte, Sie sind nicht mal mein Typ.

Und ich will nicht, dass Sie rumlaufen und Leuten so einen Unsinn erzählen.

Aber ich habe es doch nur der Dame da erzählt.

Und das war genau einmal zu viel.

Wem haben Sie es noch erzählt?

Keinem Menschen, nur ihr und Pepe.

Pepe?

Ausgerechnet diesem Pepe müssen Sie das erzählen. Wieso denn?

Weil Pepe mich belästigen wollte und ich wollte ihn abwimmeln. Deswegen.

Dann hauen Sie ihm in Zukunft eine runter.

Ich bin verlobt und ich will heiraten.

Aber nicht Sie. Ist das endlich klar?

Warum hast du mir nicht gesagt, dass Laurie in Paris ist?

Weil ich das eben erst von dir höre. Hat sie dich gesehen?

-Nein. -Gut.

Was heißt denn hier gut?

Ich mein, ich finde es gut, dass sie dich nicht in der roten Perücke gesehen hat.

Sonst wär sie vielleicht umgefallen.

Ich muss sie unbedingt sehen.

Du willst sie sehen? Sie ist gerade von der

Besichtigung deiner Gedenkstätte zurückgekommen, du bist doch tot.

Sie fällt doch aus allen Wolken, wenn du so plötzlich aus dem Nichts auftauchst.

Sagst du mir auch die Wahrheit, Casey?

Ich meine, hast du wirklich nicht gewusst, dass sie in Paris ist?

Warum sollte ich dir denn nicht die Wahrheit sagen?

Casey, ich komme jetzt mal rüber.

Aber...

Nein, nein, nein, du musst mir vertrauen! Wenn du kommst, ist alles im Eimer!

-Laurie! -Casey!

Aber Laurie...

Laure, angenommen, Paul wäre noch am Leben.

Würdest du das dann auch tun?

Ja, das würde ich vor seinen Augen tun.

Willst du damit sagen, dass du Paul nicht mehr liebst?

Ich weiß nicht, wieso ich das einmal geglaubt habe.

Casey...

Jetzt weiß ich, dass ich dich liebe.

Ja, Ja. Ich liebe dich auch.

Ich liebe dich und möchte, dass wir bald heiraten.

Ja, das möchte ich auch.

Folgen Sie ihm, wenn er weggeht.

Was haben Sie gesagt? Ich habe es nicht gehört.

Ein guter Detektiv hört und sieht alles.

Ich sagte, folgen Sie ihm.

Zorgus? Der geht doch aber gar nicht weg.

Nicht Zorgus!

Madame, tut mir leid.

-Passen Sie doch auf. -Tut mir sehr leid.

-Pardon. -Trottel.

-Guten Tag. -Guten Tag, Sie wünschen, Monsieur?

-Ich möchte mich erstmal etwas umsehen. -Gerne.

Ein interessantes Bild. Wer hat das gemalt?

Paul Sloane, ein großer Künstler.

Paul Sloane... Richtig, das ist der junge Mann, der Selbstmord begangen hat.

-Zigarette? -Ja, danke.

Danke. Ich danke auch.

Sloanes Manager hat mir gerade alle seine letzten Werke verkauft.

Sein Manager?

Ja, Ja, Casey Barnett.

Sie haben zusammen gewohnt.

Danke.

Verzeihung. Danke.

-Lass sofort den Hörer fallen. -Paul!

Was machst du denn hier?

Ich habe die Nase voll, mein Junge, die Maskerade ist zu Ende.

Ach Paul, wenn du nur noch ein bisschen Geduld hättest,

-dann werden wir steinreich! -Das erzählst du mir die ganze Zeit,

aber bis jetzt habe ich noch keinen Penny gesehen.

Weißt du, Ich hatte viele Extraausgaben.

Sicher, stell dir vor, das habe ich gemerkt.

Casey, ich mache jetzt Schluss mit diesem Blödsinn.

Ich werde zu Laurie gehen und ihr die ganze Geschichte erzählen.

Und dann schleppe ich sie zum Standesamt, bevor es zu spät ist.

Es ist schon zu spät.

-Was hast du da gemurmelt? -Laurie ist sehr verliebt.

-Murmel weiter. -Verliebt in einen anderen.

Ich habe ihr gesagt, sie soll sich zusammennehmen,

aber sie hat es nicht geschafft,

Weißt du, solche Sachen kommen eben vor, Paul.

Das siehst du doch ein, nicht?

Oh ja, Ja, das sehe ich ein.

Hoffentlich siehst du ein, dass ich das Recht habe, dich mit diesem Feuerhaken...

Leg das wieder hin, bitte, mach keinen Blödsinn.

Ich weiß, ich weiß, es wird mir morgen früh furchtbar leidtun,

aber ich muss dich trotzdem erschlagen, Casey, weil du ein Schuft bist!

-Wer ist da? -Polizeiinspektor Carnot, machen Sie auf!

Sofort, sofort, Augenblick!

Wenn der Kerl wieder weg ist, bringe ich dich um.

Aufmachen!

Ich komme ja schon!

Treten Sie doch näher, Inspektor, ich freue mich, Sie zu sehen.

-So, tatsächlich? -Ja.

Sie werden sich vermutlich fragen, was mich zu Ihnen führt.

Ich nehme an, Sie kommen wegen Paul Sloane.

Ja, richtig.

Es haben sich einige ärgerliche Widersprüche in

dieser Selbstmordaffäre ergeben.

-So? Zum Beispiel? -Zum Beispiel

-es war kein Selbstmord. -Ach, kein Selbstmord?

Und sie glauben, dieser Teufelsbraten hätte uns was vorgeschwindelt?

Nein.

Ich glaube, dieser Teufelsbraten ist ermordet worden.

Von Ihnen.

Von mir?

Aber es ist eine scharfsinnige Theorie, was?

-Sie glauben, dass... -Ja.

Und das werde ich beweisen.

Ich warne Sie, versuchen Sie nicht zu fliehen. Guten Tag.

-Bitte gehen Sie nicht weg. -Ich komme wieder.

Bitte kommen Sie wieder.

Erst wenn ich das Recht habe, Sie zu verhaften.

Paul, ich weiß, du bist ein bisschen ärgerlich.

Ja, ich war ärgerlich, Casey.

-Du warst ärgerlich? -Ich war es, Ja.

Ich weiß nicht wieso, aber in dem dunklen Schrank habe ich die Dinge,

na ja, etwas anders gesehen.

-Was für Dinge? -Nun, Laurie.

Ich meine, wenn sie mich wirklich geliebt hätte, hättest du sie

-mir nicht wegnehmen müssen. -Da hast du recht.

-Glaubst du das wirklich? -Ja, natürlich.

Aber ich hoffe, dass du es ehrlich mit ihr meinst.

Natürlich, verlass dich drauf.

Ja, ich glaube dir.

Und wenn ich so lange tot bleibe wie du willst,

wird dann unsere tolle Ein-Mann-Show halten, was du versprochen hast?

Klar, die wird ein Bombenerfolg für uns.

Aber du musst solange in deinem Versteck bleiben.

Der Selbstmord kommt Carnot schon verdächtig vor.

Tatsächlich?

-Dann will ich mal wieder zu Coco gehen. -Ja!

Weißt du, Casey,

es tut mir leid, dass ich dich erschlagen wollte.

Oh, sieh dir den Kerl da an.

Der hat doch eine Mattscheibe.

ÜBERPRÜFEN SIE FROMKINS OFEN

Der erste Schritt zu den Stufen der Guillotine.

Du bist in letzter Zeit so nervös, Liebling.

Ach, ich bin nicht nervös, ich bin ungeduldig.

Ich warte darauf, dass wir heiraten.

Ungeduldig oder nervös?

Ungeduldig.

Ich glaube dir, Liebling.

Hallo?

Casey?

Oh, Augenblick bitte.

Laurie, tut mir leid, das ist geschäftlich.

Ich komme in einer halben Stunde.

-Du wirst mir fehlen. -Du mir auch.

Hallo Paul, es war Zorgus. Was ist los?

Ich habe vorhin noch ein paar Original-Sloanes gefunden.

Wollen Sie vorbeikommen und sie abholen?

Ja, ja, ıch komme sofort rüber.

Bitte gib mir nochmal das Messer.

Schneid die Schnur einfach durch, ich habe einen verbundenen Daumen.

So, das hätten wir.

Lass dich bloß nicht reinlegen von diesem Schweinehund.

-Keine Angst, ich pass schon auf. -Davon bin ich überzeugt.

Hey, Augenblick mal, du hast hier noch ein wenig rote Farbe an deiner Jacke.

Ja? Wo? Ich kann es nicht sehen.

Du musst an die Palette gekommen sein oder sonst was.

Ich mache es so nur noch schlimmer.

Tut mir leid, Casey, ich bezahl das, lass sie reinigen.

Reinigen?

Das ist ein Paul-Sloane-Original, das verkaufe ich.

Das ist gut, pass auf den Balken auf.

Schon passiert.

Wie gehts? Wie gehts?

Nein, das ist nicht.

Tag, wie geht es Ihnen denn?

Cleo, hey!

Cleo!

Komm, komm.

Na, wo ist denn unser kleiner Cleo.

Komm, wo ist denn unser Hund?

Wo ist denn unser Liebling?

Ja, wo ist denn unser süßes kleines Hündchen?

Verfluchtes Vieh.

Bleib schön sitzen.

Das wird jetzt kein bisschen weh tun.

Klemm ihn einfach zwischen die Beine, dann merkt keiner was.

Tut mir sehr leid, Jungs.

Da ist er doch.

Kommt mal her, Jungs.

Ich habe ein Messer gefunden.

Und einen Schuh.

Eine Krawatte.

Jetzt haben wir alles.

Ich glaube, unsere Treppe zur Guillotine steht fest.

-Kommst du mit? -Nein.

Nein, ich glaube, ich könnte es nicht ertragen, seine Bilder zu sehen.

Das verstehe ich.

Lassen Sie den Motor laufen.

Bis gleich.

Monsieur Barnett ist eben gekommen,

wir können also anfangen.

Würden Sie ihn bitte durchlassen.

Ich bitte um Ruhe. Meine Herrschaften,

darf ich Ihnen einen Mann vorstellen, einen Mann,

der Paul Sloane gekannt und geliebt hat.

Sein Manager, sein Kamerad, sein Freund, Monsieur Casey Barnett

Freunde, verehrte Gönner,

es war mir vom Schicksal beschieden, das letzte Jahr mit diesem Genie zu teilen.

Das letzte Jahr seines nur allzu kurzen Lebens.

Es schmerzt mich zutiefst, dass er nicht bei uns ist.

Um zu sehen, wie Menschen von Geschmack und Intelligenz

seine Bilder zu den höchsten Preisen ersteigern.

Freunde,

hinter diesem Vorhang

hängt das letzte Vermächtnis dieses großen Künstlers.

Freunde, hier ist Paul Sloane!

Und hier, verehrte Freunde, ist der Mörder von Paul Sloane! Casey Barnett!

-Ich klage an! -Mich?

Sie sind verhaftet!

Zorgus, Sie sind auch verhaftet!

Ich? Weswegen?

-Weil Sie sein Komplize sind! -Nein, er hat allein gemordet!

Was?

Niemand darf Zorgus fälschlich beschuldigen, ein Mörder zu sein.

Ich werde die Regierung von Frankreich verklagen!

Und zwar auf eine Million Franc.

Hoffentlich kriegen Sie das Geld.

In Ungarn hat man es bekommen, dort hat man

ihn nur beschuldigt, ein Schieber zu sein.

Sämtliche Bilder sind zu beschlagnahmen!

Inspektor!

Ich verklage die Regierung auf eine Million Franc!

Ich bin unschuldig!

Ich werde mir mein Geld auf Heller und Penny...

Frank, was ist los?

Sie haben ihren zweiten Bräutigam verhaftet!

Wegen Mordes an Ihrem ersten Bräutigam.

Das Ganze ist ein Irrtum. Laurie, ich habe ihn nicht umgebracht.

Ich schwöre es dir! Laurie! Laurie!

Ich bin kein Mörder, Laurie, glaub mir, ich habe Paul nicht umgebracht.

Sie muss zum Arzt!

Ich schwöre Ihnen, Inspektor, ich habe die Wahrheit gesagt.

Das Ganze ist doch nur ein Scherz!

Mord ist kein Scherz, Monsieur Barnett.

Paul Sloane lebt, er wohnt bei Madame Coco.

Das haben Sie schon gesagt, wir werden das nachprüfen.

Ich glaube, der Mann hat in letzter Zeit zu viele Filme mit James Bond gesehen.

Erzählen Sie uns, wir Ihr Scherz angefangen hat.

Ich habe doch schon gesagt, wir waren beide betrunken.

Paul Sloane soll hier sein? Ich verbiete mir solche Scherze.

Das hier ist ein Nachtclub und kein Leichenschauhaus.

Ja, ein Nachtclub!

Wie sind Sie denn zu den Bildern gekommen? Die sind doch von ihm.

Mit diesen Bildern hat er das Eintrittsgeld bezahlt.

Der arme Zausel hatte eine Vorliebe für meine Mädchen.

Ja, das kann ich verstehen. Das kann ich verstehen.

Unsere nächste Nummer ist der Auftritt von Madame Pompadour.

Cherie, bring Monsieur in den Zuschauerraum und sorge dafür,

dass er einen guten Tisch erhält.

Werden Sie sagen, dass Paul noch lebt?

Keine Angst, irgendwer wird es ihm schon erzählen.

Los, Kinder, auf die Bühne, auf die Bühne!

Paul?

Paul?

Ist die Polizei weg?

Ja. Warum melden Sie sich nicht?

Das kann ich nicht, ich bin tot.

Mein Freund hat mich umgebracht.

Aber das stimmt doch gar nicht. Sie werden ihn umbringen. Hier!

CARNOT FASST MORDVERDÄCHTIGEN

Das ist Ja süß.

Wie können Sie so etwas sagen? Die Guillotine ist nicht süß.

Aber Rache ist süß. Sehr süß.

Ach Nikki, ich könnte mich totlachen.

Sie sind widerlich.

Ich bin widerlich? Was sind Sie denn?

Sie treiben sich mit diesem hässlichen, alten Pepe rum.

Pepe ist gar nicht so alt und auch gar nicht so hässlich.

Ach Paul, warum gehen Sie nicht zur Polizei?

Ich soll mir seinen Prozess entgehen lassen?

Sie wollen also nicht die Wahrheit sagen?

Später vielleicht, wenn ich glaube, dass der Kerl lange genug geschwitzt hat.

Und wann wird das sein?

Wenn das Fallbeil direkt über seinem Kopf hängt.

Sie glauben mir doch die Geschichte, ja?

Sie ist sehr fantasievoll, wirklich brillant.

Sie ist nicht fantasievoll und auch nicht brillant, sie ist wahr!

Sehr gut, Ihre Haltung ist ausgezeichnet.

Versuchen Sie diese Haltung bei Ihrem Prozess zu bewahren.

Hoffentlich vergessen Sie nicht all diese fantasievollen Einzelheiten.

Sie haben nichts mit Fantasie zu tun, sie sind wirklich passiert.

Dabei müssen Sie auch bleiben, genau so wie jetzt.

Aber die Geschichte ist wirklich wahr,

Sie müssen mir glauben, ich bin unschuldig!

Gut, gut, gut, diese gespielte Hysterie. Aber ich warne Sie,

im Gerichtssaal dürfen Sie niemanden anfassen, das ist schlecht.

"Ich bin unschuldig, Sie müssen mir glauben."

Das ist gut, das beeindruckt die Geschworenen.

Aber passen Sie auf, es muss wirklich aufrichtig klingen.

Aber ich bin doch aufrichtig!

Paul Sloane ist noch am Leben!

Und er wohnt in einem Nachtclub, und er läuft in Paris rum

mit einer blauen Perücke und einer roten Brille!

Mit einer blauen Perücke und einer roten Brille?

Ja!

Nein, Irrsinn lässt sich so schwer vortäuschen.

Bleiben Sie lieber bei der Aufrichtigkeit.

Aber ich bin es, ich bin unschuldig!

Ich bin unschuldig!

Sehr gut, Aufrichtigkeit ist besser.

Sie...

Er lebt, er lebt, er lebt, er...

Können Sie einem alten Mann nicht Platz machen?

Hier will ich sitzen.

Sie brauchen mich nicht zu bewachen, ich laufe nicht weg.

Nicht anfassen, habe ich Ihnen gesagt.

Hat denn der arme Kerl! noch nicht genug geschwitzt?

Nein, nein, nein. Noch lange nicht.

Ein Mord! Ein Mord!

Ein vorsätzlicher Mord!

Begangen von einem habgierigen Bösewicht,

dessen gemeine Motive und hinterhältige Methoden

Ihnen ebenso klar sein müssten wie der Staatsanwaltschaft.

Ja, gewiss, das hat er in meiner Gegenwart gesagt.

Mrs. Fromkis, ich bin schuld,

dass er Selbstmord begangen hat, das waren seine Worte.

Er war so aufgeregt, er konnte nicht mal einen Löffel Hühnersuppe essen.

Und dann hat er mit meiner Säge

der...

der Leiche die Beine abgesägt.

Und sie in den Ofen geworfen.

Aber. . .nein!

Auf die Guillotine.

Auf die Guillotine.

Schämen Sie sich.

Und wo wurden diese Zähne gefunden?

Im Heizungsofen.

Ich hab in dem Ofen eine Schaufensterpuppe verbrannt.

Eine Schaufensterpuppe mit Zähnen?

Der Schuh wurde im Gebüsch gefunden.

Wo der Mord geschehen ist.

Und den Schuh hier haben wir aus dem Fluss gefischt.

Der Mörder hat ihn hineingeworfen, um einen Selbstmord vorzutäuschen.

Ich erhebe Einspruch!

Ihr Verteidiger hat Einspruch zu erheben!

-Der erhebt nie Einspruch, gegen nichts! -Nicht anfassen.

Ich bin unschuldig, unschuldig, unschuldig!

Gut, klingt aufrichtig.

Die Handschrift dieses Abschiedsbriefes

ist die Schrift des Angeklagten.

Ich habe bei dem verstorbenen Monsieur Sloane

vor ein paar Monaten eine Blutsenkung gemacht.

Und die Flecken auf dieser Jacke gehören ohne Zweifel

zu der gleichen Blutgruppe wie die von Monsieur Sloane.

Nein.

Das Blut an der Tatwaffe

ist identisch mit dem Blut an dieser Jacke.

Nein!

Die Fingerabdrücke auf diesem Messer hier

sind die Fingerabdrücke des Angeklagten.

Nein!

Auf die Guillotine.

Und welche Summe haben sie insgesamt für Monsieur Sloanes Bilder bezahlt?

Ich habe über 100.000 Franc bezahlt.

Und an wen haben Sie diese Summe gezahlt?

An ihn, an Casey Barnett.

Das stimmt, das stimmt!

Halten Sie den Mund!

Hatte der Angeklagte die Absicht, Sie zu heiraten?

Ja. Ja, die hatte er.

Und waren Sie damit einverstanden?

Ja.

Hatte er gewusst, dass Sie mit Paul Sloane verlobt waren?

Natürlich.

Casey war Pauls bester Freund.

Wie schön.

Hat Monsieur Barnett Sie gekannt, bevor er Sie um Ihre Hand gebeten hat?

Er kannte mich sehr gut.

Haben Sie ihn nicht vor kurzem zum ersten Mal gesehen?

Ja, aber er hatte ein paar Briefe gelesen, die ich an Paul geschrieben hatte.

Und er hat mir gesagt, er wäre so wahnsinnig in mich verliebt,

dass er alles tun könnte...

Nein!

Nein, so habe ich es nicht gemeint.

Sie müssen mir glauben.

Sie müssen mir glauben, dass ich es nicht so gemeint habe.

Jetzt reicht es doch wirklich. Sind Sie denn noch nicht zufrieden?

Noch nicht ganz.

Los, aufstehen, aufstehen.

Das Gericht zieht sich jetzt zur Beratung zurück.

Der Angeklagte möge vortreten.

Nicht anfassen. Gehen Sie doch.

Casey Barnett, das Gericht hat Sie des Mordes...

Halt, halt, halt!

Das können Sie nicht! Nein, das dürfen Sie nicht!

-Paul Sloane lebt! -Ruhe!

-Er ist nicht tot! -Das ist eine pure Lüge!

Sie können diesen Mann nicht verurteilen!

Er hat überhaupt keinen Mord begangen. Paul Sloane lebt!

Erlauben Sie sich mit dem Gericht einen albernen Scherz?

Aber das ist kein Scherz! Ich schwöre es Ihnen.

Ich zeige Ihnen Paul Sloane!

Hier, das ist er, das ist Paul Sloane in Verkleidung! Sehen Sie?

Aber das ist Paul Sloane!

Er hat sich die Perücke zu fest angeklebt! Ich krieg sie nicht ab!

-Entfernen Sie diese Person! -Das ist er nicht!

Das ist ein echter alter Mann!

Sie sagt, ich hätte eine Perücke auf!

Auf die Guillotine. Auf die Guillotine.

-Auf die Plätze! -Ruhe! Ruhe!

Ruhe!

Ruhe!

Ich lasse den Saal räumen!

Ruhe!

Bitte!

Wie weit war ich denn?

Casey Barnett, das Gericht hat Sie des Mordes...

Casey Barnett, das Gericht hat Sie des Mordes für schuldig befunden.

Nein, nein, nein, ich bin unschuldig!

Die Hinrichtung findet heute in einer Woche statt.

Ich bin unschuldig, ich bin unschuldig!

-Nehmen Sie das Urteil an? -Ich habe ihn nicht umgebracht.

Ich habe ihn geliebt wie einen Bruder.

Sehr gut, sehr aufbauend.

-Wieso glauben Sie mir nicht? -Nicht anfassen, nicht anfassen.

-Führen Sie meinen Mandanten ab. -Bitte glauben Sie mir doch!

-Bitte helfen Sie mir. -Nicht anfassen.

Sie müssen mir helfen!

Aber Sie müssen jetzt damit aufhören. Bitte, Paul.

Sie müssen jetzt Schluss machen.

Ich habe Ihnen gesagt, wenn das Fallbeil über seinem Kopf hängt,

werde ich sein verfluchtes Leben retten.

Und nicht einen Augenblick früher.

Sie sind ein ekelhafter Kerl.

Gemeines Scheusal!

-Vielen Dank. -Kommen Sie, kommen Sie.

Warum hat sie denn das getan?

Oh, weil ich sie nicht heiraten will.

Heute Nacht steigt er auf die Guillotine.

Alles in Ordnung?

Ich werde mich nie daran gewöhnen.

Sie wissen doch, ich bin gegen die Todesstrafe.

Bitte halten Sie jetzt keine Volksreden.

Im nächsten Jahr werde ich pensioniert,

und dann kämpfe ich gegen dieses barbarische Gesetz.

Halten Sie gefälligst an und lassen Sie meinen Hund vorbei.

Wollen Sie nicht ein wenig schneller fahren?

Nein, nein, zur Guillotine nicht.

Nein, tut mir leid, das ist mein schnellstes Tempo.

Ich bin aber in Eile, ich muss rechtzeitig hinkommen.

Widerlich, was sind Sie denn? Reporter?

Nein, wissen Sie, das ist nämlich so, mein Freund wir heute hingerichtet.

-Fahren Sie schon. -Ihr Freund?

Ja.

-Ihr Freund? -Ja!

Was ist denn los? Ich darf keine Zeit verlieren!

Was für ein Kerl sind Sie eigentlich?

Was ist passiert?

Sie wollen zusehen, wie Ihr Freund geköpft wird?

He, was denn...

-Sie Scheusal! -Unsinn!

Sie Schwein, niemand soll...

Sie sind ein Idiot!

So einen herzlosen Menschen fahre ich nicht!

Ich bin der Kerl, der ihn umgebracht hat!

...Wie sein bester Freund geköpft wird!

He, bleiben Sie hier, bleiben Sie hier!

Zurück, Sie! Halten Sie an!

Sechs Uhr!

Zu Hilfe! Zu Hilfe! Ich lebe noch!

Hilfe! Ich brauche einen Wagen!

Ich komme sonst zu spät! Zu Hilfe, zu Hilfe!

Hört mich denn niemand! He!

Ich bin Pauls Sohn, machen Sie auf!

-Ich muss die Polizei anrufen! -Machen Sie, dass Sie wegkommen!

Lassen Sie mich rein, ich bin Pauls Sohn! Ich muss die Polizei anrufen!

-Ich lebe noch! -Das ist mir gleich!

-Ich muss die Polizei anrufen! -Gehen Sie nach Hause!

-Sonst passiert ein Unglück! -Ich ruf die Polizei an!

Ich muss einen Wagen finden!

Auf die Guillotine.

Guten Morgen.

Ich bin unschuldig.

Halt! Halt!

Kommen Sie, steigen Sie ein, schnell!

Nikki fährt mit dem klapprigen alten Mann auf sein dreckiges altes Schloss.

Zigarette?

Zigarette.

-Danke. -Sie sollen solche Spitze benutzen.

Sie vermindert den Teer- und Guillotin... äh, Nikotingehalt.

Selbst wenn Sie nicht in sie verliebt sind,

müssen Sie Nikki vor diesem alten Lustmolch retten.

Fahren Sie doch schneller bitte!

Sie packt gerade ihre Sachen für die Flitterwochen.

Können Sie nicht ein bisschen schneller fahren?

Flitterwochen? Sind sie schon verheiratet?

Nein, aber Pepe nimmt es nicht so genau.

Ach, Nikki ist verrückt!

-Wie weit ist es noch bis zum Gefängnis? -Gefängnis?

Sie haben die Sache noch nicht in Ordnung gebracht?

Nein, und wenn er nicht Gas gibt, ist es zu spät dazu!

-Wenn ich nicht wende... -Sie sollen so schnell wie möglich...

-Sie fahren in der falschen Richtung! -Nein! Nein!

-Was machen Sie denn da? -Wir müssen umkehren!

Da vorne!

Wer bezahlt mir jetzt den Blechschaden?

Bleiben Sie hier, Monsieur, bleiben Sie hier!

Der Wagen war frisch überholt, und jetzt kann ich ihn abschleppen lassen!

Ich hole die Polizei! Sie können sich darauf verlassen!

Ich hole die Polizei!

Halten Sie den Mund und besorgen Sie mir einen anderen Wagen!

Halt! Vorsicht!

-Darf ich noch eine Zigarette rauchen? -Nein, keine Zeit mehr.

Hey, Sie!

Warten Sie!

-Was fällt Ihnen ein? -Verzeihung...

Sind Sie verrückt geworden?

Auf die Guillotine!

Sehr zum Wohl.

Nein.

Möchten Sie noch ein letztes Wort sprechen?

Ja. Hilfe.

So ein Kerl da, schon am frühen Morgen betrunken!

Hey!

Paul!

Laurie! Laurie!

Wissen Sie, ihr Geliebter wird heute Morgen hingerichtet.

Sagen Sie nicht sowas, fahren Sie zum Gefängnis, schnell! Laurie!

Fertig?

Nieder! Nieder mit der Todesstrafe!

Halt! Halt!

Halten Sie an!

Aufhören! Aufhören!

Nicht weitermachen!

Nicht hinrichten!

Ich bin ein Freund! Ich bin Pauls Sohn!

-Ich bin Pauls Sohn! -Paul! Paul!

Warum bist du nicht früher gekommen?

-Laurie! -Casey!

Laurie!

Fangen Sie sie auf, sie fällt ihn Ohnmacht!

Laurie! Laurie!

Gedächtnisschwund! Ich hatte Gedächtnisschwund!

Ich hatte Gedächtnisschwund!

Was haben Sie eben von Gedächtnisschwund gesagt?

Das habe ich vergessen.

Was haben Sie für eine Lebensphilosophie?

Keine Lust zu sterben.

So hat sie mich nie geküsst.

Fahren Sie los, ich muss noch ein anderes Leben retten.

Schnell! Paul! Paul!

So hat sie mich wirklich noch nie geküsst.

Schnell, sonst ist es zu spät!

-Paul! Paul! -Nikki! Nikki!

-Wo wollen Sie denn hin? -Nikki...

Nun wird er sie doch heiraten.

-Sind sie nicht ein niedliches Paar? -Bezaubernd.

Kopf hoch, Monsieur de Winter, ich fahre mit Ihnen

und nähe Ihrer Mutter etwas Hübsches.

Meine Mutter hat sich schon selber alles genäht.

Dann können Sie es auch und fangen nochmal von vorne an.

Eines Tages werden wir damit fertig

-Paul? -Ja?

Willst du mich heiraten?

Oder willst du mich belästigen?

Ich will beides. Und in dieser Reihenfolge.

Ich verstehe dich nicht, Paul.

Bevor wir verheiratet waren, hast du nie gewollt, dass ich hier so sitze.

Das stimmt.

Aber bist du nicht eifersüchtig, wenn mich dann andere Männer so sehen?

Keine Angst, die sehen dich nicht so.

Ach du... Warum hast du denn gewollt, dass ich mich ausziehe?

Weil...

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