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DAS SCHLITZOHR UND DER BULLE
Willst du eine Zigarette? Ja, danke.
Der kann aber ordentlich hinlangen.
Klasse Film, was?
Wieso sitze ich hier eigentlich und schaue mir diesen Scheißfilm an?
Sieh dir doch mal an, was diese Idioten da treiben.
Ich muss dringend aufs Scheißhaus, halt mir mal den Platz frei.
Gut.
Bist du Monnezza? Ja, was...?
Hier Streifenwagen Vela-5, ich wiederhole...
...wir befinden uns 13 Kilometer außerhalb der Stadt.
Wir haben drei noch nicht identifizierte Leichen gefunden.
Wir hoffen, bald nähere Informationen zu haben. Ende.
Francini! Ja, Dr. De Rita?
Gleich wird ein Vertreter des Staatsanwalts kommen.
Kümmern Sie sich bitte um alles und schicken Sie mir morgen den Bericht.
Geht in Ordnung, Dottore.
Einen Moment bitte. Entschuldigen Sie, Kommissar.
Denken Sie, es handelt sich bei den drei Toten um ermordete Entführungsopfer?
Ich hörte, wie jemand sagte, einer der Toten könnte Professor Clerici sein.
Können Sie das bestätigen?
Tut mir Leid, Jungs, dazu kann ich im Moment noch nichts sagen.
In Kürze kommt ein Vertreter des Staatsanwalts...
...den könnt ihr fragen, vielleicht gibt er euch die gewünschten Informationen.
Aber wäre es möglich, dass unter den Toten auch die kleine Camilla ist?
Ich hoffe nicht.
Kommissar, wenn das Mädchen nicht innerhalb einer Woche gefunden wird...
...dann gibt es eine Tragödie. Ja, und zwar nicht nur für die Eltern.
Was wollen Sie damit sagen? Falls wir sie nicht rechtzeitig finden...
...macht man uns dafür verantwortlich und ihr seid die Ersten, die sich darauf stürzen.
Hoffen wir das Beste. Danke, Kommissar.
Fahren wir.
Kannst du mir mal sagen, wo wir hinfahren und was du eigentlich von mir willst?
Du fragst zuviel.
Was soll das heißen, ich will wissen, wo wir hinfahren und was du von mir willst?
Halt's Maul, da ist eine Straßensperre. Was kümmert mich die Straßensperre?
Halt's Maul, habe ich gesagt!
Ich gebe dir einen guten Rat, spiel jetzt mit, das ist für dich das Beste.
Alle Einsatzwagen sollen nach einem gewissen Sergio Marazzi Ausschau halten.
Alle aussteigen bitte. Guten Abend, Ihre Papiere.
Was, ich auch? Ja, Sie auch.
...genannt Monnezza. 33 Jahre alt.
Dunkles, gewelltes Haar, braune Augen, Vollbart.
Er trägt einen gestreiften Schlafanzug und ein rotes Unterhemd.
Auf dem linken Handrücken hat er ein Muttermal.
Zeigen Sie mal Ihre Hand.
Die andere Seite.
Danke, Sie können weiterfahren.
Danke.
Das begreife ich jetzt aber nicht.
KOMMISSAR ANTONIO SARTI
Zentrale, bitte melden. Alles in Ordnung an Straßensperre Nr. 4. Ende.
Kannst du mir jetzt vielleicht mal erklären, was das alles soll?
Was soll denn das? Spielst du mit mir irgendwelche Spielchen?
Kennst du Brescianelli? Wen?
Brescianelli, den Franzosen. Noch nie von gehört.
Monnezza, so wie ich dich rausgeholt habe, kann ich dich auch wieder reinbringen.
Du willst mich also wieder reinbringen?
Dann bring mich wieder rein. Worauf wartest du? Fahren wir.
Ich bring dich wieder in den Knast, aber Stück für Stück.
Hör zu, ich mache das hier nicht zum Spaß. Na und?
Ich weiß, dass du vor drei Jahren für Brescianelli gearbeitet hast.
Du weißt alles über ihn. Ich will, dass du ihn für mich findest.
Hör mal zu, du glaubst wohl, ich bin verrückt und spiele für dich den Verräter.
Du kannst mich mal am Arsch lecken. Monnezza!
Du wirst mir helfen, ob du willst oder nicht. Und wieso?
Weil er ein zwölfjähriges Kind entführt hat.
Und was habe ich damit zu tun, wenn der ein Kind entführt?
Dieses Mädchen stirbt, wenn es nicht innerhalb einer Woche...
...ins Krankenhaus zurück gebracht wird, kapierst du das?
Da kommen mir aber gleich die Tränen.
Ich meine, wenn der Vater so viel Kohle hat, muss er das...
...Lösegeld eben rausrücken, ich will nichts damit zu tun haben.
Man hat mich nach Sardinien versetzt, weil ich ein paar Leute zu hart angepackt habe.
Aber das hier ist etwas anderes, das Leben eines kleinen Mädchens ist in Gefahr.
Ich werde alles versuchen, um sie zu befreien, koste es, was es wolle.
Monnezza, glaub mir, es ist besser, du hilfst mir.
Warum sollte ich dir helfen, entschuldige, aber warum sollte ich dir helfen?
Seit der Sache mit Brescianelli laufen die Dinge in Rom nicht mehr besonders...
...gut für dich, du bist völlig abgebrannt. Man hat dich aufs Abstellgleis verfrachtet.
Nein, das haut nicht hin, dich haben sie wegen deiner Einstellung nach Sardinien...
...versetzt und ich sitze wegen meiner Einstellung in einem römischen Gefängnis.
Ich würde es vorziehen, wenn du mich einfach zurückbringst, klar?
Nein, Monnezza, du kommst mit mir, oder muss ich noch deutlicher werden?
Wenn du so darauf bestehst.
Es war nicht ganz einfach ihn zu überzeugen, aber es ist mir gelungen.
Du hast ihn sicher mit Samthandschuhen angefasst, nehme ich an.
Hör mal, nachdem Marazzi jetzt weiß, dass du von der Polizei bist...
...sollte vielleicht jemand anders die Sache übernehmen.
Nein, ihr habt mich aus Sardinien zurückgeholt, damit ich für euch die...
...Kohlen aus dem Feuer hole. Ich denke nicht daran, jetzt aufzugeben.
Aber die Situation ist jetzt eine völlig andere.
Du solltest Marazzi nur beim Ausbruch helfen...
...und ihm Informationen über Brescianelli entlocken...
...aber so ist das Risiko zu groß. Das ist mir egal.
Wenn es nur die geringste Chance gibt, die Kleine zu retten...
...dann werde ich sie wahrnehmen.
Nach wie vor gibt es keine Neuigkeiten im Fall Camilla Finzi, das Mädchen...
...das vor einigen Tagen aus einer Klinik in Rom entführt worden war.
Wie schon mehrfach berichtet wurde, leidet das zwölfjährige Mädchen an einer...
...schweren Nierenkrankheit und muss regelmäßig behandelt werden.
Bisher haben die Entführer noch keine Forderungen gestellt.
Die Mutter hat gestern einen verzweifelten Appell an die Entführer gerichtet.
Das wird auch nichts bringen.
Zwei Monate später ließ man alle drei Jungen wieder auf die Öffentlichkeit los.
Die Zeitungen sind voll von Berichten über diese ganzen schrecklichen Gewalttaten.
Entschuldigung.
Hier geblieben!
Geh mir aus dem Weg, du Knallkopf.
Eine falsche Bewegung und ich knall dich ab.
Los, beeilt euch.
Los, mach schon.
Verdammt, was ist da los?
Warum halten wir? Rührt euch nicht von der Stelle.
Und du sieh mal nach, was da los ist.
Verdammt, die Bullen, wir sind erledigt. Finger weg da!
Der Zug ist umstellt. Ihr habt keine Chance. Ergebt euch.
Kommt mit erhobenen Händen raus.
Werft die Waffen weg und kommt mit erhobenen Händen raus.
Irgendjemand muss uns verpfiffen haben. Ich möchte wissen, wer das war.
Und was sollen wir jetzt machen? Wir sitzen in der Falle.
Los, du kommst mit uns! Vorwärts, geh schon!
Wir nehmen die beiden als Geiseln mit. Das ist unsere einzige Chance.
Wenn die schießen, knallen wir sie ab.
Los!
Ich warne euch, spielt nicht den Helden. Los, mach auf!
Los!
Ein bisschen schneller, los!
Los, runter mit dir. Runter!
Ich bring dich um, du Mistkerl, ich bring dich um.
Bist du verrückt geworden? Los, komm, wir müssen hier abhauen!
Ich kann nicht mehr, wartet auf mich.
Komm schon, oder meinst du, wir gehen wegen dir in den Knast?
Kommt mit, wir gehen da rein und verschnaufen ein paar Minuten.
Hier, nimm einen Zug.
Wenn ich den erwische, der uns verpfiffen hat...
...wird er den Tag verfluchen, an dem er geboren wurde.
Was meinst du, wer es getan hat? Keine Ahnung...
...aber verlass dich drauf, ich kriege die verdammte Drecksau.
Darauf hast du mein Wort.
Und meins auch.
Verdammt, sie haben uns gefunden.
Pass auf. Diese Typen schießen erst und verhandeln dann.
Spitze, genau solche Leute brauchen wir. Calabrese!
Siehst du. Hör auf zu schießen, Calabrese, ich bin es, Monnezza.
Und was willst du? Ich will mit dir reden.
Dann schieß los. Aber nicht von hier aus...
...ich komme runter und dann unterhalten wir uns von Angesicht zu Angesicht.
Hast du kapiert, Calabrese? Es war Brescianelli, der euch verpfiffen hat.
Brescianelli? Ja.
Wenn das stimmt, dann kriegt er von mir einen schönen Sarg...
...und zwar inklusive der Würmer, die ihn fressen.
Natürlich stimmt es.
Schau mal, wenn mein Freund nicht gewesen wäre, der es mir verraten hat...
...würdet ihr jetzt in der Hölle schmoren, weil es hier nur so vor Bullen wimmelt.
Soll ich mich jetzt dafür bedanken? Nein, wir wollen, dass du uns hilfst.
Du sollst uns helfen, den Hurensohn zu finden.
So ist es, denn ich habe auch noch was mit Brescianelli zu klären.
Der Film hat bereits angefangen...
Verdammte Erkältung. Geben Sie mir bitte zweimal Parkett.
Will er so etwa rein? Ist Niesen vielleicht verboten?
Nein, natürlich nicht. Na also, was wollen Sie dann?
Was ist hier los, was wollen Sie?
Das ist ja ein schönes Sümmchen. Das können wir später noch zählen.
Steck es dir in die Tasche. Und jetzt schnell raus hier. Los.
Überfall! Rufen Sie die Polizei! Überfall!
Wo willst du denn hin?
Was hatte der in der Hand, womit hat er zugeschlagen?
Ein Ziegelstein war es. Diesen elenden Scheißkerle, diese verdammten...
Was ist, hast du ein Problem? Die beiden Jungs machen nur ihren Job.
Klar, du hast ja Recht.
Los, weg hier! Er hat meine Tasche gestohlen.
Mein Gott, haltet sie doch auf!
Rosen, frische Rosen, kauft ein paar für eure Liebste zu Hause.
Wer ist da? Wir sind es, Signore Cravatta.
Gut, kommt rein.
Also, was wollt ihr von mir?
Wir haben wieder Spitzenware für Sie, Signore Cravatta.
So? Dann lasst mal sehen.
Das ist nichts wert. Was habt ihr sonst noch?
Sehen Sie sich das an, das ist ein schönes Stück, 18 Karat Gold.
Wir wollen mal nicht gleich übertreiben.
Die Zeiten sind schlecht, wer hat heutzutage noch Bargeld.
Wer redet von Bargeld, Signore Cravatta, wir nehmen auch Schecks an.
Genau. Was sagen Sie?
Wer ist da? Freunde von dir.
Was ist los, Calabrese?
Stören wir euch?
Du siehst überrascht aus, Rico.
Moment, eine Sekunde, wir waren noch nicht fertig.
Es interessiert uns einen Scheiß, ob ihr fertig seid oder nicht. Verschwindet!
War das deutlich genug? Deutlicher geht es wohl nicht.
Raus mit euch!
Fahrt zur Hölle!
Also, was ist, Cravatta, trinken wir jetzt ein Gläschen oder nicht?
Nein, hört auf, nicht.
Sag uns, wo Brescianelli ist.
Ich weiß es nicht. Ich schwöre, Calabrese, ich weiß es nicht. Wirklich nicht.
So, du weißt es nicht. Nein.
Kannst du dich jetzt erinnern, wo er ist?
Ich weiß es nicht.
Aufhören! Ich werde alles sagen. Ich werde alles sagen.
Schön, dass dein Gedächtnis wieder funktioniert.
Ich schwöre beim Grab meiner Mutter, ich weiß nicht, wo er ist.
Alles, was ich weiß, ist... dass Brescianelli einen Monat in der Schweiz war...
...um sich eine Gesichtsplastik machen zu lassen, damit ihn keiner wiedererkennt.
Was sonst noch? Nichts.
Sonst nichts, aber... aber einen anderen Tipp kann ich euch noch geben.
Morgen... wird sich Brescianellis Mann einen Juwelier vornehmen.
Und wie ist der Name von diesem Mann? Sein Name ist... Tomati.
Aber alle kennen ihn nur als El Greco.
Soll ich? Nein...
Also los.
Zeigen Sie ihm das, eine wundervolle Arbeit aus Gold und Smaragden.
Hier, Signore, dieser Ring hat ein eher schlichtes Design...
...das dürfte genau das Richtige sein. Überfall, keiner rührt sich von der Stelle!
Keine Dummheiten oder wir schießen. Ist das klar?
Runter!
Mach den Tresor auf. Schneller! Halt's Maul!
Was ist, mach schon!
Aus dem Weg! Nein!
Zurück!
Was machst du da? Versuch das ja nicht noch mal.
Keine Bewegung, du Bastard!
Keiner rührt sich!
Das gilt für alle. Ansonsten gibt es hier ein Blutbad.
Mach schon, verdammt noch mal!
Beeilt euch! Umdrehen!
Los, und jetzt raus hier, die Weiber nehmen wir mit.
Die Polizei, endlich! Da lang sind sie gefahren, schnell!
Habe verstanden! Fahr!
Halt endlich die Schnauze, du blöde Ziege! Hast du verstanden?
Schneller, fahr doch schneller!
Delta-2 an Zentrale. Delta-2 an Zentrale. Wie ist die Position des Fluchtwagens?
Hier Zentrale, das gesuchte Fahrzeug ist in Richtung Via Romagna gefahren.
Ich wiederhole, in Richtung Via Romagna. Verstanden, wir sind unterwegs.
Du hast doch gehört, fahr schon.
Hier.
Delta-2 an Zentrale. Delta-2 an Zentrale.
Wir haben das Fahrzeug in der Nähe der Via Romagna gefunden.
Keine Spur von den Tätern. Warten auf weitere Anweisungen.
Bist du sicher, dass El Greco hier ist? Bin ich Hellseher, was weiß ich?
Wir werden sehen. Was sollen wir deiner Meinung nach tun?
Was es auch ist, es sollte gut sein, denn diese Typen sind ziemlich nervös.
Also lass dir gefälligst was einfallen.
Ich glaube, ich hatte eben einen zündenden Einfall.
Komm schon, Schätzchen, zeig uns mal deine Kostbarkeiten.
Nein, lassen Sie mich... Die scheinen sich da unten zu amüsieren.
Das sollten wir beide auch tun. Ich glaube, das würde dir auch gefallen.
Stell dir vor, ich drück jetzt ab, dann erledige ich zwei mit einer Ladung.
Telegramm für Sie. Gib her!
Signore, hören Sie, Sie müssen noch unterschreiben.
Bitte sehr, eine Unterschrift, hier.
Die Bullen!
Keine Angst, ich bin von der Polizei.
Bleiben Sie ruhig, Signora. Es passiert Ihnen nichts, alles in Ordnung.
Nein, nein... Verdammtes Luder, du bleibst hier!
Du hast das Telegramm ja fallen lassen. Ich werde dir mal vorlesen, was drinsteht.
Du wirst kaum glauben, was da steht.
Ich hoffe, du kommst so bald wie möglich.
Pass auf, dass du die Kleine nicht triffst.
Das tut ganz schön weh, was?
Du bist mir ja ein Held. Benutzt eine wehrlose Frau als Schutzschild.
Zumindest war es ein ziemlich hübsches Schutzschild.
Ach, was soll's, für dein bisschen Hirn ist jede Kugel zu schade.
Aber das will ich wiederhaben.
Also gut...
Wo waren wir stehen geblieben?
Ihr Idioten. Was fällt euch ein?
Ich habe gesagt, es wird niemand umgebracht.
Schon klar, aber die waren damit nicht einverstanden.
Er hat Recht, wir hatten keine andere Wahl, entweder die oder wir.
Wo ist das Problem? Wir haben das Leben der beiden Frauen gerettet.
Dafür müssten wir einen Orden kriegen.
Aus dem Weg.
Monnezza! Monnezza!
Monnezza, wo zum Teufel steckst du? Wenn man dich braucht, bist du nicht da.
Deine tollen Freunde da oben bringen mich nur in Schwierigkeiten.
Was brüllst du mich denn hier so an?
Ich versteh's nicht, was willst du eigentlich von mir?
Immerhin habe ich den Kerl hier zum Reden gebracht.
Er kennt Mara, die Freundin von Brescianelli.
Und er weiß, wo wir sie finden können.
Mann, bist du undankbar. Ich bin nur ein Bulle.
Und ich ein Penner, wir sind schon ein tolles Gespann.
Zwei Reiskroketten bitte. Sofort, Signora.
Bitte sehr.
In der Stadt machen Gerüchte die Runde, dass Monnezza dich sucht...
...aber keiner weiß warum.
Monnezza kann mich suchen, so viel er will, Mara...
...mit diesem Gesicht würde mich nicht mal meine Mutter wiedererkennen.
Mir warst du mit dem alten Gesicht lieber.
Fahr jetzt nach Hause. Warte dort auf meinen Anruf.
Ich sage dir dann, was du tun sollst.
Ihr Wechselgeld, Signora. Danke.
Los!
Dottore!
Erste Nachforschungen ergaben, dass das Attentat politische Hintergründe hatte.
Nicht schwer zu erraten, in dem Wagen saß Baron Picelli, Präsident von Petroltex.
Dazu haben die sich den ungünstigsten Zeitpunkt ausgesucht.
Wir wollten gerade Brescianellis Freundin schnappen...
...aber in dem Durcheinander konnte sie entkommen.
Sie wird jetzt sicher erst mal abtauchen und unsere Bemühungen waren umsonst.
Nein, nein, nein, keinen Rückzieher, du machst auf jeden Fall weiter.
Wir dürfen jetzt nicht aufgeben. Davon hat auch niemand was gesagt.
Ich frage mich, was er von mir will, dieser Monnezza.
Ich habe langsam die Schnauze voll von dieser ganzen Scheiße.
Niemand lässt mich ungestraft warten. Ich hoffe, dass das allen klar ist.
Worauf warten wir denn noch, Chef? Auf Roschetto!
Da kommt er gerade.
Hallo, Brescianelli.
Der Bruder von Monnezza arbeitet da drin in der Kontrollabteilung.
Er hat eine gelb-rote Mütze auf.
Er ist auch einer, der seine Klappe nicht halten kann.
Hier, ist für dich. Kommt!
Da hattet ihr echt mehr Glück als Verstand...
...so ein zweitklassiges Team verdient den Sieg nicht. Der Schiedsrichter hat gepennt.
Dieses Mal holen wir die Meisterschaft. Na klar, träum weiter.
Sag mal, Lupetto, was machen wir mit den Flaschen von Lazio?
Gar nichts, warte einfach, bis sie gegen unsere Mannschaft antreten müssen.
Und wenn die gegen uns gewinnen? Gewinnen? Du machst wohl Witze.
Hey, was soll das, du weißt doch, dass ich ohne meine Mütze nicht arbeiten kann.
Besorg dir beim nächsten Spiel eine Neue. Besorg dir doch selbst eine.
Anstatt dir Sorgen um deine blöde Mütze zu machen...
...solltest du dich mal wieder an die Arbeit machen.
Komm schon, hilf mir mal. Sagen Sie mal, können Sie nicht lesen?
Zutritt für Unbefugte verboten. Dafür erkenne ich Hurensöhne sofort.
Weißt du nicht, dass es eine Todsünde ist, Milch zu verschwenden.
Kommt!
Wisst ihr, was das bedeutet, diese Drecksau von Brescianelli...
...hat einen Mann umgebracht, in der Überzeugung, es wäre mein Bruder.
Mein Bruder ist kurz davor durchzudrehen, der kriegt sich gar nicht mehr ein.
Seit wann hast du denn einen Bruder?
Natürlich habe ich einen Bruder, was ist daran so seltsam?
Was geht dich das überhaupt an?
Lass meinen Bruder in Ruhe, der hat mit der Sache überhaupt nichts zu tun.
Beruhig dich, Monnezza, sprechen wir lieber mal über Brescianelli.
Wir reden jetzt aber über meinen Bruder oder ist der dir vielleicht völlig egal?
Blödsinn, natürlich ist er mir nicht egal, dein Bruder.
Jetzt hört doch endlich mal mit meinem Bruder auf!
Verdammte Scheiße. Wir reden aneinander vorbei.
Wen kümmert das schon? Leck mich doch am Arsch.
Jetzt beruhige dich doch endlich mal. Die Situation ist wirklich ernst genug.
Monnezza, lass uns lieber überlegen, wie wir Brescianelli in die Finger bekommen.
Hör mit dem Lärm auf, du Arschloch! Hey, Arschloch, stell das Getöse ab.
Wie soll sich denn da ein normaler Mensch konzentrieren können?
Was soll das hier eigentlich werden?
Der Scheißkerl da ist doch ein Bulle. Halt!
Hör mal, Calabrese, mach mal, was ich mache.
Warum denn?
Damit du die Scheiße los wirst, die aus deinem Mund quillt.
Manche werden als Dieb geboren, andere als Bulle, da kann er doch nichts zu.
Monnezza, soll das etwa ein schlechter Scherz sein?
Falls das der Fall ist, wirst du das noch bitter bereuen.
Calabrese, vergessen wir das jetzt.
Wir reden weiter, wenn der Franzose tot ist.
Danke, Monnezza.
Ohne dich hätten die mich umgelegt. Du brauchst dich nicht zu bedanken...
...wenn sie dich heute nicht erledigen, dann halt morgen, darauf kannst du einen lassen.
Das wollen wir doch nicht hoffen
Übrigens, was machen wir, um Brescianellis Freundin zu finden?
Tja...
Ich weiß nur, dass sie Stoff braucht.
Das heißt, früher oder später wird sie wieder auftauchen.
Das ist ein Privatclub, Sie kommen hier ohne Mitgliedsausweis nicht rein.
Gilt das auch für mich? Sie sind es, Kommissar Sarti.
Ich habe Sie erst gar nicht erkannt. Sind Sie jetzt wieder in Rom?
Wieso, stört dich das? Wieso, warum sollte es?
Ich mache keine krummen Sachen mehr. Gut so, mach nur so weiter.
Pass auf dich auf. Ober! Ja, bitte?
Geben Sie mir einen Scotch. Sofort.
Ich hab nicht mehr, nur 15.000 Lire. Komm mit.
Hallo, endlich mal wieder ein neues Gesicht.
Geh mir aus dem Weg. Warum denn? Warte!
Verschwinde. Gib mir bitte 10.000 Lire.
Ich geh auch mit dir ins Bett.
Bitte. Wenn ich nicht gleich was kriege, bekomme ich einen Anfall.
Du weißt, was das bedeutet, das ist wie ein Todesurteil.
Ja, das weiß ich. Aus genau diesem Grund bin ich hier.
Nimm das. Und verschwinde.
Störe ich? Wie geht's, Blondie?
Es gibt viel zu viele Leute, die ihre Nase in Sachen stecken, die sie nichts angehen.
Tatsächlich?
Nein, nein, du bleibst hier. Wir haben was zu bereden.
Ich warne dich, Bulle, ich habe viele Freunde hier.
Du willst mir drohen? Na los, hol doch deine Freunde.
Steh auf, ich bin noch nicht fertig mit dir. Nein!
Nein, nein, nein.
Nein, nein, bitte nicht.
Du sagst mir jetzt, für wen du den Stoff verkaufst.
Und ich will wissen, wo du das Zeug her hast.
Und du sagst mir, wo ich Brescianellis Freundin finde.
Spuck es schon aus! Nein.
Raus mit der Sprache!
Rede, du Dreckskerl!
Schaffst du es aufzustehen. Ich weiß nicht.
Die haben dich ganz schön in die Mangel genommen.
So viel kann ich dir sagen, die großen Fische findest du nur beim Tunesier.
Du musst zum Tunesier, kapiert? Der Tunesier. Ja...
Man soll hier fantastisch essen können. Hoffentlich.
An so einem herrlichen Tag sollten wir uns nach draußen setzen.
Gern.
Das ist der Tunesier. Willst du immer noch mit ihm reden?
Sicher. Er wird uns helfen, Mara zu finden.
Also los.
Signore Rabat? Ja?
Wir haben einen Haftbefehl gegen Sie. Es muss sich da um einen Irrtum handeln.
Tut mir Leid, aber ich muss Sie bitten, mit uns zu kommen.
Entschuldigt, ich bin gleich wieder zurück. Was sagst du dazu?
Die Konkurrenz war schneller als wir.
Was sollen wir jetzt machen? Es wird alles immer komplizierter.
Diese Geschichte hat leider eine sehr schlimme Wendung genommen.
Ich hatte mich doch klar ausgedrückt, Sie sollten mit größter Vorsicht vorgehen.
Unüberlegte Operationen und Schießereien sollten vermieden werden...
Entschuldigen Sie bitte, wir reden hier über Kidnapper...
...die besser bewaffnet sind als die Armee.
Eines steht fest, Dr. De Rita, Sarti hat es mit diesem Fall nicht gerade leicht.
Das mag wohl sein, aber wir brauchen dringend Ergebnisse.
Das kleine Mädchen ist immer noch in der Hand der Entführer.
Mit solchen Aktionen kommen wir keinen Schritt weiter.
Ich weiß, Sir, aber wir sind auf der richtigen Spur.
Geben Sie uns noch zwei oder drei Tage. Nein, tut mir Leid.
Sagen Sie Sarti, wir werden die Sache abbrechen, er soll in den Urlaub fahren.
Etwa an die Costa Smeralda?
Hallo?
Ach, du bist es. Warte einen Moment.
Sagen Sie es ihm, er ist am Apparat Nein.
Ich kann das nicht, Sir.
Ich habe selbst eine Tochter, mir geht das zu sehr unter die Haut.
Hallo. Hier ist De Rita.
Ich gebe Ihnen noch drei weitere Tage, Sarti.
Viel Glück. Habe verstanden.
Also, du hast es gehört. Gibt es Neuigkeiten?
Die Spur führt zu einem Tunesier, einem gewissen Rabat, der kann uns helfen.
Aber die Kollegen von der Drogenabteilung haben ihn vor unserer Nase verhaftet.
Das ist Pech, du weißt ja selbst, dass man mit denen nicht reden kann.
Komm schon, Francini, jeder weiß, dass wir uns untereinander nicht besonders...
...gut verstehen, aber ich muss so schnell wie möglich mit diesem Tunesier reden.
Unmöglich, tut mir Leid, da ist nichts zu machen. Ich kann dir da nicht helfen...
...du musst einen anderen Weg finden, um an deine Informationen zu kommen.
Leck mich doch am Arsch.
Meine Güte, das ging aber schnell, Roschetto.
Du Hurensohn hast deine eigenen Leute verpfiffen.
Du wirst es doch niemandem sagen, Monnezza, oder?
Für wen hältst du mich? Nicht zu fassen.
Man haut doch einen Freund nicht übers Ohr, oder?
Apropos Freund...
Wie hieß gleich noch der arme Kerl, den sie aus Versehen umgelegt haben?
Bernabei. Ja, genau, Bernabei.
Verdammt, so ein armes Schwein.
Aber was ist schon ein Leben. Gar nichts im Grunde. Gar nichts.
Mein Gott, kaum bist du auf der Welt, bist du schon wieder weg.
Man hat noch nicht mal Zeit, sich von seiner Mutter zu verabschieden.
Aber was vorherbestimmt ist, ist vorherbestimmt, da ist nichts zu machen.
Mal sehen, ob dir auch etwas vorherbestimmt ist.
Monnezza, ich habe ihn schließlich nicht erschossen.
Es war Brescianelli, du weißt doch, wie rabiat der sein kann.
So ein Quatsch.
Soll ich dir das etwa glauben? Soll ich?
Lass uns mal ein kleines Spielchen machen.
Ich habe hier zwei Milchgläser.
Nicht ganz, denn nur in einem ist Milch drin.
In dem anderen ist Gift, um das Spiel interessanter zu gestalten, kapiert?
Lassen wir also das Schicksal entscheiden, welches Glas du austrinken wirst.
Kennst du eigentlich das Lied von Ricardo Cocciante?
Schöne Seele, warum schreist du so...
Also gut, trink jetzt. Mach schon.
Trink, Roschetto. Aber...
Trink jetzt, bevor ich die Geduld verliere.
Trink.
Schön austrinken.
Ich habe das Richtige erwischt.
Ich habe das Glas mit der Milch erwischt.
Sieh mal an, du bist ja ein richtiges Glücksschwein.
Kaum zu glauben, dass du so ein Glück hast
Aber ich glaube nicht, dass du so viel Glück hast.
Wie meinst du das?
Was vorherbestimmt ist, ist vorherbestimmt. Du mieses Schwein.
Hallo? Hallo?
Antworten Sie doch. Hallo? Camilla lebt.
Bereiten sie 800 Millionen Lire vor, in Scheinen zu 10.000 und 50.000 Lire.
Einen Moment mal. Haben Sie die Zeitung nicht gelesen?
Meine Tochter ist schwerkrank. Sie braucht sofort eine Dialyse, sonst stirbt sie.
Hören Sie, ich diskutiere nicht mit Ihnen wegen des Geldes, aber...
In zwei Tagen bekommen Sie weitere Informationen von uns.
Die Parole heißt "Vatikan 2". Aber in zwei Tagen ist es bereits zu spät.
Hallo? Hallo?
Er hat aufgelegt.
Was... Was hat er gesagt?
Sie verlangen 800 Millionen. Zahl das Geld. Zahl das Geld, bitte.
Wir verkaufen alles, wir brauchen nichts mehr.
Ich will nur unsere Kleine wiederhaben. Hol sie wieder zurück.
Ich will sie lebend wiederhaben. Natürlich, natürlich, beruhige dich.
Ich rufe sofort meinen Bruder an, er soll bis morgen Nachmittag das Geld beschaffen.
Du wirst sehen, es wird alles gut.
Los, komm mit.
Guten Morgen, Signore Capitano. Guten Morgen. Gibt es was Neues?
Nein, nichts, außer der Verordnung 203.
Verordnung 203? Was soll das bedeuten?
Wer ist das denn? Das ist Verordnung 203.
Guten Morgen, Herr General. Capitano.
Entschuldigung, Capitano. Wer zum Teufel sind Sie?
Ich bin Anstreicher, wenn Sie es ganz genau wissen wollen.
Sie sind also Anstreicher, und was machen Sie hier?
Ich wurde zum Streichen hierher bestellt. Wissen Sie denn nichts davon?
Mir ist nichts bekannt. Jetzt begreife ich.
Sehen Sie mal, ich habe da so ein Schreiben dabei.
Da steht, dass bis zum 20. Juni alle Wände und Decken neu gestrichen werden sollen.
Und zwar in Farben, die eine Kommission von Ihren Leuten ausgewählt hat.
Zeigen Sie her. Jetzt habe ich Farbe drauf geschmiert.
Sehen Sie, da steht es. Verordnung 203.
Der Neuanstrich hat folgendermaßen zu geschehen:
Die untere Hälfte der Wände soll schlachtschiffgrau gestrichen werden...
...der obere Teil soll perlgrau gestrichen werden.
Verwenden Sie dafür wetterbeständige Volltonfarben, die habe ich hier.
Quinto! Hallo, Tony.
Das ist mein Kollege, Antonio Corsetti. Vorsicht!
Pass doch mit der Leiter auf. Sag mal, wo soll ich die hinstellen?
Da drüben an die Wand, aber mach mir ja nichts schmutzig.
Wie lange dauert es, das alles zu streichen?
Das hängt ganz davon ab...
Wenn ich davon ausgehe, dass wir uns gerade im Streik befinden.
Das darf nicht wahr sein, Sie streiken also auch noch.
Tut mir Leid, Signore Capitano...
...Italien ist das einzige Land auf der Welt, wo der, der arbeitet, nichts zu beißen hat.
Und wir Arbeiter bekommen nicht die Anerkennung, die wir eigentlich verdienen.
Sie wollen wohl besonders geistreich sein. Nein, keineswegs will ich das...
...nur gibt es viele Leute, die deswegen im Gefängnis sitzen und da nicht hingehören.
Arschloch.
Ja, in Ordnung, danke, ich werde es ausrichten.
So ein Mist, das tut mir aber Leid.
Während ich hier streiche, könnten Sie vielleicht draußen eine Zigarette rauchen.
Diese Handwerker. Danke. Entschuldigung.
Tut mir echt Leid, wirklich. Ja, ganz bestimmt.
Alles klar, Tony, schauen wir uns mal die anderen Wände an.
Komm her, da ist er.
Die hab ich gleich auf.
Schau mal gut zu, wie Monnezza das macht, damit du was lernst.
Vielleicht brauchst du es mal eines Tages, kapiert?
Siehst du, das war Maßarbeit.
Wer seid ihr? Was wollt ihr hier? Halt's Maul!
So, Freundchen, jetzt wirst du singen. Wo ist Brescianelli?
Ich weiß nicht, was ihr wollt.
Ich habe keine Ahnung. Brescianelli!
Brescianelli, was? Jetzt mach schon.
Wir wollen nur wissen, wo wir die Freundin von Brescianelli finden.
Ich weiß nicht, wo sie ist. Ich kenne sie nicht.
Du lügst, du beschaffst ihr die Drogen. Ich weiß nicht, wer sie ist.
Spar dir den Unsinn und rede endlich.
Ich schwöre euch, ich weiß es nicht.
Du redest jetzt besser endlich, bevor ich die Geduld verliere. Rede!
Ich kann euch nur sagen, wo sich die Bande von Brescianelli versteckt.
Wo ist das? Raus damit!
Auf richterlichen Beschluss wurde das Vermögen der Familie beschlagnahmt.
Die Zeit wird langsam knapp, Sarti.
Du bist der Einzige, der die kleine Camilla retten kann.
Wenn du irgendwas Spezielles brauchst, dann sag es mir.
Sicher, einen extra starken Kaffee, eine Portion Glück...
...vielleicht einen Hubschrauber, aber ohne Polizisten.
Den Kaffee vergiss lieber, denk an dein Herz.
Und das Glück, ich weiß nicht, was das ist.
Was den Hubschrauber angeht, einverstanden.
Ruf mich später im Büro an. Mach ich.
Hör mal, Francini.
Hat man mich wegen meines schwachen Herzens nach Sardinien geschickt?
Nein, wo denkst du denn hin, du Arsch, weil du so ein gutes Herz hast.
Aber das ist doch nicht möglich! Damit verurteilen sie Camilla zum Tode.
Das können die doch nicht machen. Ich fürchte, sie haben es bereits getan.
Hier die Kopie des Gerichtsbeschlusses, unterschrieben von Staatsanwalt Carola.
Aber das ist absurd. Das ist unmenschlich.
Das Geld gehört mir, verdammt noch mal.
Kannst du mir sagen, warum man mich daran hindern will...
...mit meinem eigenen Geld das Leben meiner Tochter zu retten?
Sag es mir! Was soll ich dir darauf antworten?
Ich bin dein Rechtsanwalt. Außerdem ist Camilla meine Nichte.
Bitte unternimm was, Franco, leg Berufung ein, mach irgendwas.
Ich bitte dich, wir dürfen doch nicht tatenlos zusehen.
Ich versuche sofort, einen Termin beim Staatsanwalt zu bekommen.
Garantieren kann ich für nichts.
Es wird schon alles gut werden, du wirst sehen.
Ich rufe dich in zwei Stunden wieder an. Bis später!
Worüber habt ihr so lange gesprochen?
Warum haben die Entführer sie noch nicht freigelassen?
Die Justizbehörde hat das Lösegeld beschlagnahmt
Sie haben unser ganzes Vermögen beschlagnahmt.
Was sagst du da?
Hast du das gehört? Was?
Ein Wagen. Und wenn schon.
Warum soll nicht mal ein Wagen vorbeifahren?
Jetzt muss ich wieder den Helden spielen. Ihr hättet mich lieber im Knast gelassen.
Sei still und komm jetzt. Wenn es sein muss.
Verdammt, die Bullen, beweg dich!
Jetzt!
Hat es dich erwischt? Nein, aber beinahe.
Die feuern wohl mit den Kanonen von Navarone auf uns.
Versuch sie abzulenken, dann geh ich rein.
Und wie soll ich das anstellen? Mach schon, verdammt, erfinde was!
Warum musst du eigentlich immer den Helden markieren?
Halt doch die Klappe. Bist du jetzt sauer? Wo willst du hin?
So einen Knackarsch habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen.
Und der Rest von dem Fahrgestell ist auch nicht von schlechten Eltern.
Das hält man ja im Kopf nicht aus. Was quatscht der denn da?
Jetzt hat sie ihr Höschen ausgezogen. Sie hat ihr Höschen ausgezogen.
Was für ein Prachtkörper. Meine Güte, hast du einen knackigen Arsch, Schätzchen.
Da würde ich gerne mal reinbeißen. Komm schon, Schätzchen.
Komm schon, ich zeig dir was, das passiert sonst nur im Märchen.
Bei dir würde ich gerne mal ein Rohr verlegen, meine Hübsche.
Komm, lass mich nicht hängen. Wir sind doch unter uns. Du bist anbetungswürdig.
Komm schon her, du willst es doch auch mit mir treiben oder etwa nicht?
Kümmere dich nicht um den anderen Typen. Der weiß nichts mit dir anzufangen...
...die alte Schwuchtel. Du bist wundervoll. Ja, komm zu mir.
Und?
Sie haben die Kleine schon weggebracht. Sie haben uns reingelegt.
Wir können wieder von vorne anfangen. Von wegen, von vorne anfangen.
Ich habe die Schnauze voll von euch Bastarden, wir machen da nicht länger mit.
Brescianelli kann ich auch alleine suchen. Dazu brauche ich euch Arschlöcher nicht.
Macht's gut. Einen Moment, Calabrese.
Wo willst du denn hin? Wieder wehrlosen Frauen die Handtaschen klauen?
Übrigens, bei der Zugsache haben wir dich verpfiffen, nicht Brescianelli.
Komm, Monnezza, erzähl mir nicht so einen Scheiß.
Brescianelli hat ein Mädchen entführt, das eine Nierenkrankheit hat...
...wenn wir sie nicht befreien, dann stirbt sie, hast du kapiert, dann stirbt sie!
Und was geht mich das an? Es geht dich eine ganze Menge an.
Natürlich geht es dich was an. Weil dein Strafregister nämlich länger ist...
...als das Telefonbuch von Lazio, hast du kapiert?
Und wenn du jetzt aussteigst, dann steckt dich mein Freund der Bulle...
...so lange in den Knast, bis du schwarz wirst.
Stimmt doch, was ich sage. Hör zu, Calabrese...
...ich könnte ein Wörtchen für euch einlegen...
...wenn sie euch den Prozess machen wegen der Zuggeschichte.
Du verdammter Hurensohn.
Dir schlitze ich den Bauch auf!
Das war dumm von dir.
Was erwartest du, ein Küsschen, wo du so sein armes Mütterchen beleidigt hast?
Mit dir bin ich noch lange nicht fertig, aber ich kann warten.
Dann warte mal schön, Warten ist eine Tugend.
Ja, ich sage ihm, er soll sich keine Sorgen machen
Herein! Ich rufe dich zurück. Was gibt's?
Dieses Schreiben hat der Computer gerade ausgespuckt.
Die Brennerei ist Teil eines zur Firma Riviera gehörenden Immobilienkomplexes.
Eine Gesellschaft, die vom Rechtsanwalt Luigi Moretti vertreten wird.
Moretti haben Sie gesagt, Rechtsanwalt Moretti.
Haben wir was über ihn? Nein, das glaube ich nicht.
Aber vor drei Jahren hat er einen gewissen Pasquale Tomati verteidigt...
...der als El Greco bekannt ist.
El Greco, interessant. Das muss ich Sarti erzählen.
Wer weiß, ob dieser Anwalt nicht noch andere Klienten in der Richtung vertritt.
Ich brauche Sie nicht mehr.
Hier Zentrale, welche Nummer wollen Sie? Verbinden Sie mich bitte mit Sarti.
Einen Moment. Ich komme schon.
Bitte? Ist Anwalt Moretti da?
Nein, er ist im Moment nicht zu Hause. Kann ich was ausrichten?
Nein, nicht nötig.
Wo ist sein Büro? Da vorn.
Aber was wollen Sie denn? Kümmere dich um sie.
Keine Sorge.
Bitte nicht.
Ich habe zwei Kinder.
Das trifft sich gut, auf junge Mütter stehe ich besonders.
MARA SCARLATTI
Nein! Herr Anwalt! Herr Anwalt!
Mein Gott, was haben Sie getan? Nein!
Lass die Pistole fallen!
Los, runter damit!
Jetzt ist endgültig Schluss. Keine Bewegung.
Ich sollte dich sofort abknallen, du Idiot, du bist wohl verrückt geworden.
Worauf wartest du, Arschloch?
Wenn du mich umbringst, wirst du die Kleine niemals retten!
Du weißt genau, du brauchst mich, ohne mich schaffst du es nie.
Da hast du leider Recht. Ich brauche dich noch bis Samstag.
Und bis dahin komm mir nicht mehr in die Quere.
Steh auf und geh zurück.
Und Sie schließen sich da ein.
LIEBE MAMA, LIEBER PAPA, BITTE TUT, WAS SIE SAGEN...
...BEFREIT MICH SOFORT, ICH KANN NICHT MEHR. EURE CAMILLA.
Über diesen Mann wären wir an Camilla herangekommen...
...aber du hast ihn umgebracht, bevor er den Mund aufmachen konnte, du Idiot.
Du fühlst dich als großer Held, wenn du eine Waffe in der Hand hast, was?
Pass von nun an genau auf, was du tust.
Wenn du noch mal Mist baust, fängst du dir eine Kugel ein, und vergiss nicht...
...dass ich Polizist bin und mir dafür nicht mal der Prozess gemacht wird.
Da kommt jemand
Gehen wir.
Bitte eine kleine Spende für unsere Mission.
Danke. Bitte eine kleine Spende für unsere Mission.
Herein.
Entschuldigen Sie, Herr Direktor. Ja, was gibt's denn?
Draußen ist ein Mönch, der mit Ihnen sprechen möchte.
Ich habe jetzt keine Zeit. Sagen Sie ihm, er soll ein anderes Mal wiederkommen.
Oder warten Sie, geben Sie ihm was für die Kollekte, genau das will er doch.
Das habe ich versucht, aber er lässt sich nicht abweisen.
Meinetwegen, dann soll er eben reinkommen.
In Ordnung. Sie können reingehen, Pater. Guten Tag, mein Sohn.
Guten Tag, gelobt sei Jesus Christus.
Und du kannst zur Hölle fahren. Was wollen Sie von mir?
Fangen wir mal mit dem Anwalt Moretti und Mara Scarlatti an, aber plötzlich.
Aber das sind zwei Kunden dieser Bank und...
...ich bin diesbezüglich zu absolutem Stillschweigen verpflichtet.
Ich weiß alles über dich. Verzeihung, was wollen Sie damit sagen?
Ich will damit sagen, dass du ein ganz mieses Schwein bist...
...das sich als feiner Herr verkleidet hat, so wie ich mich als Mönch.
Und jetzt will ich ohne weitere Verzögerungen wissen, wer der Boss ist?
Und alles, was du über die Organisation weißt...
...denn mir fangen unter diesem Fummel allmählich schon die Eier an zu kochen.
Ich transferiere lediglich Gelder auf ein Nummernkonto in der Schweiz...
...wobei ich davon 15 Prozent als Gebühren einbehalte.
Mehr weiß ich nicht, ich bin genauso ein kleines Rädchen wie Moretti.
Den Kopf der Organisation habe ich noch nie gesehen.
Ich schwöre es, ich bin nur ein Mittelsmann, mehr weiß ich nicht.
Als Mönch erhältst du von mir die Absolution.
Aber als Dieb klaue ich dir jetzt deinen Sprechapparat.
Jetzt kannst du deinen Kehlkopf auf Urlaub schicken.
Wie lange braucht Monnezza noch? Was weiß ich.
Schau mal da drüben! Was ist?
Die führen was im Schilde. Ich sag dir was, die beiden kenne ich.
Was machen wir jetzt? Fahren wir mal eine Runde einkaufen.
Fahr ihnen nach!
Wer ist hier für Reklamationen zuständig? Das können Sie mir sagen.
Diese Packung Taschentücher ist wahnsinnig schwer.
Schwer? Was soll das heißen? Das werde ich Ihnen erklären.
Sei friedlich, dann passiert dir nichts! Beeil dich, mach schon!
Pass auf, hinter dir!
Aus dem Weg!
Haltet ihn! Haltet ihn!
Ruf die Polizei an!
Verdammt, geh mir aus dem Weg!
Fahr los!
Hinterher!
Was machst du denn, verdammt?
Vallelunga?
Vallelunga.
Ruf gleich Mara an.
Sag ihr, wir brauchen die Medizin, sonst krepiert uns das arme Luder noch.
Soll ich ihr sonst noch was sagen? Ja. Sie soll die Familie anrufen.
Nachdem der gute Moretti hinüber ist. Wird gemacht.
Vielleicht wäre es besser, wenn wir uns die Kleine vom Hals schaffen.
Dann fällt sie uns wenigstens nicht mehr zur Last.
Ja, das wäre gar keine schlechte Idee. Gut.
Armer Vallelunga, hier ist also Endstation für ihn.
Dank ihm ist alles, was wir erfahren haben, die Nummer des Kontos in der Schweiz.
Schau ihn dir an, diesen verdammten Vollidioten!
Reg dich doch nicht auf. Und warum soll ich mich nicht aufregen?
Du solltest dich lieber aufregen, weil wir diese Mara nicht mehr finden.
Das brauchst du mir nicht extra zu sagen, ohne sie finden wir auch Brescianelli nicht.
So kommen wir nicht weiter.
Immer, wenn du dich aufregst, weiß niemand, worum es eigentlich geht.
Monnezza, ich habe im Moment keinen Sinn für deine schlauen Sprüche, klar?
Darf ich wenigstens etwas sagen. Erlaubst du mir das gnädigerweise?
Nur zu, schieß los. Also, hör zu, hier in Rom...
...kannst du gewöhnlich alles über jeden erfahren.
Du musst nur dafür zahlen. Hast du kapiert? Na und?
Wir brauchen Bares, mein Junge. Und das nicht zu knapp. Das gibst du dann mir.
Dann gehe ich los, verteile es in der ganzen Stadt und du wirst sehen...
...dann läuft was, dann kriegen wir die Informationen, die wir brauchen.
Klasse, Monnezza. Einmal ein Polizeispitzel, immer ein Polizeispitzel.
Monnezza, hast du schon vergessen, wo du herstammst?
Er hat es kapiert, ein heller Kopf. Das ist es, Calabrese...
Ich bin nicht so voller Scheiße wie du. Endlich kapierst du es.
Es wird einem wirklich nicht leicht gemacht.
Zwei Millionen Lire, wo soll ich so schnell zwei Millionen hernehmen?
Was weiß ich, vielleicht vom Ministerium. Sicher, und was soll ich denen erzählen?
Das ist dein Problem, erzähl ihnen, was du willst...
...du bist doch das Genie im Erfinden von Märchen.
Reden wir offen miteinander, Francini.
Ihr benutzt mich doch nur als Sündenbock, das weißt du doch ganz genau.
Das ist dein Problem.
Hör auf, die Mädchen da anzugaffen wie ein alter geiler Bock, hör mir lieber zu.
Pass auf, wenn ich Camilla befreie, dann sind alle zufrieden...
...und die Polizei hat erfolgreich gearbeitet, heißt es dann.
Vielleicht bekomme ich sogar einen Monat Sonderurlaub für meine Leistung.
Aber wenn es mir nicht gelingt, werdet ihr euch schön aus der Verantwortung ziehen.
Ich bin dann derjenige, den man als Sündenbock schlachtet.
Wenn du so über die Sache denkst, warum hast du den Fall dann angenommen?
Das ist meine Sache. Kümmere dich lieber darum, das Geld aufzutreiben...
...denn falls nicht, wird es bald in allen Zeitungen der Stadt stehen.
Stell dir nur die Schlagzeile vor: Hohe Beamte der Polizei...
...in zwielichtige Machenschaften verwickelt. Wie findest du das?
Vorsicht, Sarti. Vorsicht. Warum soll ich vorsichtig sein?
Nach Sardinien habt ihr mich schon mal abgeschoben, was wollt ihr noch machen?
Wer weiß...
Manchmal überkommt uns die Phantasie, Sarti.
Benutzt eure Phantasie lieber, um das Geld aufzutreiben.
Ich brauche es bis heute Abend, fünf Uhr.
Glaub mir, Paolo, ich habe alles mögliche getan.
Wie ich dir schon gestern sagte, ist es mir gelungen...
...die Finanzierung einer Schweizer Gesellschaft zu bekommen.
Leider ist der Betrag erheblich niedriger als der, den die Entführer gefordert haben...
...es sind nur 100 Millionen. Die Sache ist die...
Die Sache ist die, dass die Behörde nicht das Recht hatte...
...das Geld zu beschlagnahmen. Lassen wir das jetzt.
Wie auch immer, wir sollten uns mit den Entführern in Verbindung setzen...
...und ihnen das Geld anbieten oder um eine Verlängerung von einem Tag bitten...
...in der Hoffnung, das Geld von der Justizbehörde freizubekommen.
Franco, wir haben heute Samstag und es ist vier Uhr morgens.
Wenn Camilla bis heute Abend nicht eine Dialyse bekommt, dann...
Mein Gott, Camilla. Aber, aber, meine Liebe...
Mein armes Mädchen. Weine nicht, Clara...
...du wirst sehen, es wird alles wieder in Ordnung kommen. Glaub mir.
Es bleibt keine Zeit mehr.
Gib sofort eine Anzeige in der Zeitung auf.
Ich bitte dich, mach es sofort. Natürlich.
Das ist es, da oben wohnt sie. Bist du sicher?
Natürlich, sie hat ein Apartment im vierten Stock.
Unter dem Namen Claudia Mancini. Wunderbar, danke.
Langsam. Hast du nicht irgendwas vergessen?
Du weißt doch, ohne Kohle läuft nichts. Hier, nimm, kauf dir neue Schuhe.
Was glaubst du denn...
...ich habe eine automatische 765er im Auge, eine echte Schönheit.
Einen "Il Messaggero". Hier.
Danke. Bitte.
Guten Morgen. Guten Morgen.
Bitte sehr, Dottore. Danke
Freund entlaufener Hunde soll Vatikan 2 anrufen, Telefonnummer 676791, Rom.
Hallo? Hier ist Vatikan 2, was wollen Sie?
Hören Sie, wir können die ganze Summe nicht sofort bezahlen.
Unser gesamtes Vermögen ist beschlagnahmt worden.
Aber es ist uns gelungen, ungefähr 200 Millionen aufzutreiben.
Ich bin bereit, die Summe sofort auszuhändigen.
Bitte lassen Sie die kleine Camilla frei. Das Mädchen ist in Lebensgefahr...
...sie muss bis spätestens heute Abend in der Klinik sein.
Bitte, ich versichere Ihnen, ich werde alles tun, um...
Hallo?
Hallo, ich bin es, ich habe mit dem Vater gesprochen.
Er sagt, dass er momentan nur 200 Millionen auftreiben kann.
Hör zu, Mara, auf Almosen pfeife ich.
Entweder macht er die 800 Millionen locker oder es wird nichts.
Ruf ihn gleich noch mal an.
Aber von einem anderen Telefon aus, verstanden?
In einer Stunde rufe ich dich zu Hause an. In Ordnung. Bis dann.
Mama. Wo ist meine Mama?
Halt deinen Mund, sonst kommst du nie nach Hause.
Setz dich.
Warum zur Hölle geht sie nicht ans Telefon?
Überleg dir gut, was du sagst.
Hallo. Entschuldige bitte, ich komme gerade erst zurück.
Ja, sie haben bezahlt, alles. Das Geld ist hier.
Wunderbar. Hör genau zu...
...du setzt dich jetzt ins Auto und kommst sofort hierher, mit dem Geld.
Ich komme so schnell wie möglich. Sagen wir gegen 12 Uhr. Bis dann.
Setz dich wieder.
Calabrese, wie war es, hast du alles gehört?
Ja, ich habe alles mitbekommen.
Ich glaube, ich weiß jetzt, von wo aus er angerufen hat.
Er muss in der Gegend von Bracciano und Anguillara gewesen sein.
Anscheinend war Monnezzas Vermutung doch richtig.
Er muss dort sein, wo er gemeint hat.
Dein Militärdienst war wohl doch ganz nützlich.
Wahrscheinlich hast du da nur gepennt.
Hallo? Hallo, Monnezza, bist du da? Ja, ich bin hier.
Da ist ein Freund von dir, der dich sprechen will
Hallo? Hallo, sprechen Sie jetzt.
Hallo? Hallo, Monnezza, hörst du mich? Monnezza, bist du das?
Nein, das war nur ein Schaf, aber jetzt hörst du mich.
Du hattest mal wieder Recht, er kann nur dort sein.
Dann mache ich mich mal auf den Weg. Hoffen wir das Beste. Bis dann.
Sie müsste schon seit einer halben Stunde hier sein. Wo bleibt sie nur?
Glaubst du, ihr ist etwas passiert? Woher soll ich das wissen?
Komm mit! Ja.
Mit wem spricht die dumme Kuh nur so lange?
Hat sie einen Doppelanschluss? Blödsinn, natürlich nicht.
Warum antwortet sie nicht?
Wie ist das möglich?
Eben hat sie doch gesprochen.
Wenn er darauf reinfällt, wird er in einer Stunde hier sein.
Dann werden wir mit diesem Bastard endlich abrechnen.
Nicht nur mit ihm.
Tötet das Mädchen und vergrabt sie in einer Kiste hinter dem Brunnen.
Ihr zwei kommt mit mir. Wir müssen diese Schlampe Mara finden.
Was ist, wenn sie mit dem Geld abgehauen ist?
Dann wird sie ebenfalls als Dünger im Garten enden. Los, gehen wir.
Willst du was trinken? Nein.
Meinst du, dass sie da reinpasst?
Wenn nicht, musst du eben ein bisschen nachhelfen.
Die arme Camilla. Sollten wir es nicht so schnell wie möglich hinter uns bringen?
Würde ich auch sagen. Gut.
Hey, hier kannst du nicht bleiben, das ist Privatbesitz.
Hör zu, du kannst hier nicht bleiben. Bring dein Vieh weg und zwar schnell, kapiert?
Hast du verstanden?
Mein Gott, der Typ ist stumm. Mal sehen, ob er auch taub ist.
Ich sagte, verschwinde, du kannst hier nicht bleiben!
Was meint er damit? Er will sagen...
...wenn seine Schafe nichts zu fressen haben, muss er auch hungern.
Und dann ist er gezwungen zu stehlen. Und wenn er stiehlt, landet er im Gefängnis.
Aber da uns das scheißegal ist, verschwindest du jetzt!
Nein, warte, ich habe es mir anders überlegt, du wirst schön hier bleiben.
Hast du nicht gehört, du bleibst hier.
Du hattest Recht, da kommen sie!
Sieh nach, ob ihr Wagen in der Garage ist. Ja.
Vielleicht ahnen sie etwas.
Der Wagen ist da.
Gehen wir.
Sie kommen jetzt rauf.
Cinico, du gehst einen Stock höher und schnappst sie dir von hinten.
Mach ich.
Du bleibst hier bei mir. Und was sollen wir mit ihr machen?
Sie könnte ihnen ein Zeichen geben, wenn sie die Tür aufmachen.
Das wird sie nicht machen, weil sie weiß, dass sie das nicht überlebt.
Habe ich Recht?
Die Frau, nehmt sie als Geisel! Nein, nicht das Baby!
Hilfe! Lass mich los! Stehen bleiben oder ich bringe sie um!
Los, komm! Lass sie laufen!
Schnell, zum Wagen!
Mein Baby!
Schnell! Nun macht schon!
Camilla!
Nicht erschrecken, ich bin ein Freund von dir.
Bleib ganz ruhig. Ganz ruhig.
Sieht aus, als hätten wir sie abgehängt.
Behalte die Geschwindigkeit bei, ich will kein Risiko eingehen.
Ich rufe Rom-2. Ich rufe Rom-2. Könnt ihr mich hören?
Hier spricht Sarti, ich gebe die Position durch.
Los! Los!
Ich habe es geschafft, siehst du.
Siehst du. Mir ist so schlecht.
Ich halte es nicht mehr aus.
Ich bin krank. Sei schön brav und heul nicht.
Mir geht es so schlecht. Ich weiß, dass es dir schlecht geht.
Ich weiß es, aber gleich geht es dir besser. Ich habe deine Medizin mitgebracht.
Wir müssen leise sprechen, damit uns die bösen Männer nicht hören, verstehst du?
Mama. Siehst du, da ist die Spritze drin.
Gleich haben wir es. Ach, dieses Zeug.
Siehst du, das kommt dahin und das weg. Ja.
So, jetzt habe ich es.
Das sieht gut aus.
Das brauchen wir nicht. Und das auch nicht.
Und jetzt schneiden wir das ab, pass auf.
Habt ihr sie erledigt? Nein, wir konnten nichts machen.
So ein blöder Schäfer tauchte auf und wurde neugierig...
...wir haben ihn gut verschnürt und im Keller eingesperrt.
Er ist keine Gefahr für uns, er ist stumm. So, ein stummer Schäfer.
Du Blödmann, geh sofort raus und mach den Wagen fertig...
...ich kümmere mich um die beiden da unten.
Jetzt mache ich ihn wirklich stumm, diesen verdammten Dreckskerl.
Du kannst ja wieder lachen. Also geht es dir wieder besser. Die Spritze hat geholfen.
Mach noch mal so ein lustiges Gesicht. Na klar.
Das gefällt dir, was? Monnezza!
Jetzt bist du fällig, du Scheißkerl.
Schnell, Chef, wir müssen abhauen, die Bullen sind da!
Das habe ich geahnt.
Sei vorsichtig, Calabrese.
Was machen wir jetzt? Erledigt sie, es sind nur zwei und wir vier.
Jetzt!
Raus hier!
Verdammte Bullenschweine.
Komm!
Dein Vater hat mich geschickt. Ich bringe dich nach Hause.
Wo willst du sie hinbringen?
Hast du im Ernst geglaubt, ich habe alles vergessen?
Das Lösegeld reiße ich mir jetzt unter den Nagel.
Fahr zur Hölle, Bulle. Nein, nicht schießen! Sieh mal!
Mach keine Dummheiten, verschwinde lieber, schnell.
Ich schlitz dich auf.
Wie geht es ihr, was ist mit ihr?
Sie lebt noch, bring sie auf dem schnellsten Weg ins Krankenhaus.
Gut, ich kümmere mich um sie. Beeil dich.
Monnezza, wo bist du? Hier bin ich.
Ich liege im Sterben. Bist du verletzt?
Ich bin erledigt. Wo hat es dich erwischt? Lass mal sehen.
Nicht anfassen, rühr mich nicht an, ich bin erledigt. Nicht anfassen.
Tu mir einen Gefallen und hol meine Schuhe, alleine schaffe ich es nicht.
Bitte zieh sie mir an, ich will nicht ohne Schuhe sterben.
Nicht wie ein armer Penner.
Wohin bringst du mich? Ins Krankenhaus.
Nein, ich bitte dich, nicht ins Krankenhaus. Die bringen mich wieder ins Gefängnis
Wo soll ich dich denn in deinem Zustand sonst hinbringen?
Ganz egal, wohin du willst, aber bloß nicht ins Krankenhaus.
Ja, schon gut, beruhige dich. Mir wird schon irgendwas einfallen.
Ja, gut.
Wenn ich sterbe, sorge dafür, dass sie etwas auf meinen Grabstein schreiben.
Er hat sein Leben für ein kleines Mädchen geopfert.
Für ein armes, nierenkrankes Mädchen. Monnezza hatte ein Herz aus Gold.
Überall soll man mich lobpreisen, in Tormarancia und Tiburtino...
...in Garbatella und Trionfale.
Ich fühle, wie das Ende naht. Das Ende ist nah.
Reiß dich zusammen, Monnezza, ich rufe einen Freund an, der Arzt ist.
Mein Gott!
Ich bin gleich wieder da.
Meine Brieftasche.
Der Bastard war gar nicht verletzt.
Hallo, Sarti.
Entschuldige, aber was sollte ich machen. Ich hatte keine andere Wahl.
Entweder gehe ich wieder ins Kittchen oder bin auf der Flucht.
Ich ziehe es vor, auf der Flucht zu sein.
Das sieht aber verdammt mager aus.
Die sollten dir mal eine Gehaltserhöhung geben, die hast du dir auch verdient. Fang!
Mach es gut, mein Junge! Grüß den Polizeipräsidenten von mir.
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