All language subtitles for The Spy In The Hanoi Hilton (2015)_de

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Original subtitles

Downloaded from YTS.MX

2. Mai 1972.

Official YIFY movies site: YTS.MX

Drei SR-71-Spionageflugzeuge befinden sich über dem Dschungel Nordvietnams.

Sie sind auf einer streng geheimen Mission.

Sie überbringen eine Botschaft von Präsident Nixon

an Amerikaner,

die im Hanoi-Hilton-Gefängnis gefoltert werden.

Um 12 Uhr löst ein Flugzeug einen Überschallknall aus.

Genau 15 Sekunden später kommt noch einer.

Für die US-Gefangenen bestätigt das Signal,

dass eine Rettungsmission mit dem Codenamen "Operation Thunderhead"

grünes Licht erhält.

Wir haben viele streng geheime Dinge, aber das war wirklich streng geheim.

In nordvietnamesischen Gewässern kommt ein U-Boot leise in Position.

Das ist eine große Verpflichtung mit einem U-Boot

und jeder Menge Flotten-Geschütze.

Aber der Rettungsversuch ist Teil eines geheimen Netzwerks,

der sieben Jahre lang den US-Geheimdienst

mit den Männern in den schrecklichen Kerkern von Hanoi verbunden hat.

Diese Aktivität gilt als eine der bedeutendsten Tätigkeiten

in der Geschichte der Agentur.

Eine Meisterleistung der Spionagekunst,

die seit 40 Jahren als streng geheim eingestuft

und hier zum ersten Mal gezeigt wird.

DER SPION IM HANOI HILTON

FEBRUAR 1973

Februar 1973.

Amerikas langer Albtraum in Vietnam geht endlich zu Ende.

591 amerikanische Kriegsgefangene in Nordvietnam

kehren nach Hause zurück.

Sie hatten Glück.

Der Krieg kostete über 58.000 Amerikanern das Leben,

sowie Hunderttausenden Vietnamesen.

Wir sind unserem Kommandanten und Vorgesetzten

sowie unserer Nation für heute sehr dankbar.

-Gott segne Amerika. -Gott segne Amerika.

Sie erfahren,

dass ein wichtiger Teil ihrer Geschichte streng geheim ist

und nur diskutiert wird in einer Reihe geheimer Debriefings,

die Tage und sogar Wochen beanspruchen.

Dieses Band ist geheim.

Keine ausländische Verbreitung, auf eine Need-to-know-Basis begrenzt.

...und dann hinter unserem Rücken

nahmen sie ein Seil und banden es einem um die Ellbogen.

Diese Sitzungen, die erstmals zu hören sind,

dokumentieren,

wie Kriegsgefangene in vietnamesischen Gefängnissen

mit dem militärischen Geheimdienst und der CIA kommunizierten.

Insbesondere ein Debriefing bringt Licht in dieses geheime Programm.

Es geht um einen Navy Commander,

der 2.621 Tage Gefangenschaft überlebte und Vizeadmiral wurde,

die Ehrenmedaille erhielt

und Kandidat

für die Vizepräsidentschaft der USA wurde.

Das ist ein Debriefing mit Captain James Bond Stockdale,

US Navy, am 19. Februar 1973.

Jim Stockdales Reise vom Piloten zum Spion

beginnt am 9. September 1965.

Ein Bombenangriff in Nordvietnam von der USS Oriskany

im Golf von Tonkin.

Um Südvietnam zu verteidigen,

breitet Amerika den Krieg im Norden aus

in der intensivsten Bomben-Kampagne in der Geschichte des Krieges.

Die Illusion der amerikanischen Unbesiegbarkeit wird zerstört.

Eine sowjetische Boden-Luft-Rakete

bringt Stockdales A4-Skyhawkjet zu Fall.

Vier Tage später kommt er im berüchtigten Hoa-Lo-Gefängnis an,

im Herzen der nordvietnamesischen Hauptstadt Hanoi.

Die Piloten gaben ihm einen Spitznamen: Hanoi Hilton.

Stockdale riskiert sein Leben

mit dem US-Geheimdienst.

Die Entscheidung basiert auf seinem Verlangen,

die Grausamkeit offenzulegen,

die er und seine Kollegen in dem Gefängnis erlebt haben.

Im September

wurde ich fast einen Monat lang gefoltert,

um mir Aussagen zu entlocken.

Man führte mich in einen Raum auf der linken Seite.

Das ist Zimmer 24.

Zimmer 24, die Zelle,

die zum Synonym mit langer Folter wurde.

Nach seiner Rückkehr erzählt Stockdale

seinem ältesten Sohn Jim von seinen Erfahrungen.

Die primäre Form der Folter war,

die Blutzufuhr zu den Oberarmen

und diversen Körperteilen zu stoppen

und es dann später der Reihe nach weiterzuleiten.

Der in die Muskelstruktur zurückkehrende Blutstrom

verursachte große Schmerzen.

Es war nicht kein einmaliger Versuch, es fand kein Ende.

Sie haben diesen Vorgang stundenlang,

tagelang, bisweilen wochenlang fortgeführt.

Einmal sagte Dad,

dass es über das Verständnis von Schmerz hinausging.

Im Herbst 1965 merkt Stockdale,

dass er kein Einzelfall ist.

Folter ist die Norm,

von sadistischen Wachen erzwungen,

um Geständnisse zu entlocken und Gefangene zu zwingen,

ihren Treueschwur gegenüber den USA zu brechen.

Unter 50 Kriegsgefangenen ist Navy-Kommandant Jeremiah Denton,

der im Juli 1965 abgeschossen wurde.

Er wird zu einer Schlüsselfigur bei der Spionage-Operation.

Wie viele andere wird er gefoltert, damit er eine Aussage unterschreibt,

dass der Luftkrieg unmoralisch sei.

Es begann mit drei Tagen auf zwei Stühlen,

die übereinander gestellt waren,

und meine Hände waren hinter meinem Rücken gefesselt.

Man gab mir weder zu essen noch zu trinken.

Denton verliert das Gleichgewicht und fällt auf den Betonboden.

Aber er will nichts unterschreiben,

um den Propagandakrieg in Nordvietnam zu schüren.

Er lässt sie nicht gewinnen.

Als ich sie überzeugt hatte, dass ich nicht aufgebe,

wollten sie mich am nächsten Tag foltern.

In jener Nacht sendet Denton eine Botschaft an Stockdale.

Er glaubt nicht, dass er noch einen Tag überlebt.

Ich gab Jim Anweisungen, was er meiner Frau sagen sollte,

wenn er je heimkäme.

Ich glaubte, man würde mir die Sünden vergeben,

und ich käme in den Himmel.

Aber Denton überlebt und lebt weiter in der Hölle.

Stockdale kommt zu dem Schluss:

Die Welt muss erfahren, was in diesem Gefängnis passiert.

Ich dachte mir,

wenn wir die Amerikaner irgendwie informieren,

dass wir unter Druck standen,

und würde die Presse darüber berichten,

würde das unsere Gefangenen dramatisch beeinflussen.

Das war der Schlüssel zu unserem Erfolg.

Aber wie sagt er es dem amerikanischen Volk?

In der Schule des Überlebens lernte er die Kunst,

doppelzüngig zu schreiben,

um wichtige Informationen

in einem scheinbar harmlosen Text zu verbergen.

Es war eine Zeit vor dem Zauber der modernen Elektronik

und dieser Art der Kommunikation.

Die Norm war damals,

Informationen mit Spionen

mithilfe einer Technik namens "Geheimschrift" auszutauschen.

Es hing von der Gefängnisbehörde ab, ihm das Schreiben zu erlauben.

Sechs Monate lang weigerten sie sich.

In seiner Isolationszelle weiß er, was zu tun ist,

aber er ist machtlos.

Eine Quelle der Frustration für die CIA.

Die Kommunikation hatte noch nicht begonnen,

und wir wussten nicht genau, wer noch lebte und wer nicht.

Wo waren Sie? Wie waren Ihre Bedingungen?

Die CIA weiß, dass Piloten ausgebildet wurden,

aber bis jetzt war da nur Schweigen.

Dann machen die Nordvietnamesen einen Fehler.

52 Piloten werden in den Straßen von Hanoi zur Schau gestellt.

Die johlende Menge droht, die Piloten zu lynchen,

während die Weltpresse das Chaos einfängt.

Das ist eine PR-Katastrophe für den Norden,

der gegenüber internationaler Verurteilung

nur geringfügig nachgibt.

Dann, im Dezember 1965, nach Monaten der Isolation,

in denen man permanent durch Folter bedroht ist...

Nach Hause schreiben.

...darf Jim Stockdale endlich

seinen ersten Brief nach Hause schreiben.

Meine liebste Syb.

An diesem kühlen Nachmittag bin ich froh,

dass ich meinen Brief schreiben und sagen darf,

dass es mir immer noch gut geht.

Man denkt bei Vietnam an ein tropisches Land,

aber im Januar fing der Regen an.

Da war es noch kalt und dunkel, selbst am Mittag.

"Dunkelheit am Mittag".

Ein Verweis auf einen bekannten Roman von Arthur Koestler,

der anschaulich Gräueltaten

in sowjetischen Arbeitslagern thematisiert.

Der Brief braucht vier Monate bis Coronado, Kalifornien.

Seine Frau Sybil nimmt sofort an,

dass Jim die Zustände im Hanoi Hilton meint.

Sie kontaktiert den Navy-Nachrichtendienst in Washington.

Mit der CIA versuchen sie bereits,

eine Kommunikationsmethode mit US-Piloten zu finden,

die in Nordvietnam gefangen sind.

Es gab einige Bereiche, die wichtig waren,

als der Geheimschriftkanal in Anbetracht gezogen

und dann etabliert wurde.

Der erste war die Moral der Gefangenen.

Die Kriegsgefangenen selbst, kümmerte sich da jemand um uns?

Wir bestätigen,

dass man sich tatsächlich um uns kümmerte.

Der zweite Grund

hatte mit Intelligenz und Informationen zu tun,

die wir als Kriegsgefangene aus erster Hand benötigten.

Sybil fliegt nach Washington,

um Boroughs vom Marinegeheimdienst zu treffen.

Die Botschaft an sie ist einfach:

Ist sie bereit zuzulassen,

dass ihr Mann als Spion angeworben wird?

Mom machte eine lange Pause und fragte Commander Boroughs,

ob man sich bezüglich Dads Sicherheit irgendwie versichern konnte,

ob er beim Austausch dieser Nachrichten gefasst wurde,

als jemand, der an Spionage teilhat,

und Bob sagte ihr, er könne sie nicht beruhigen.

Das brachte Sybil in eine unmögliche Lage.

Wäre ich bereit, daran teilzuhaben?

Hätte ich die Zuversicht

in die US-Regierung, in die CIA,

und könnte ich dies so beeinflussen,

dass ihr Mann nicht weiter gefoltert oder gar getötet wird,

wo doch Spione schließlich hingerichtet würden.

Die Spione,

die von der CIA ins Feld geschickt wurden,

kennen modernste Verschlüsselung, um codierte Briefe zu schreiben.

Nicht aber Stockdale.

Selbst wenn Sybil einwilligt,

wird es eine große Herausforderung, ihn im Gefängnis zu erreichen.

Nur zwei Wochen nach Sybils Rückkehr aus Washington

sieht sie, wie Jerimiah Denton,

Jims Kommilitone auf der Marineakademie,

zum Sündenbekenntnis gezwungen wird.

Er wirkt verwirrt und desorientiert.

Doch nach der Sendung

ruft der Navy-Nachrichtendienst Sybil an.

Denton blinzelt eine Nachricht im Morsecode.

T. O. R. T. U. R. E.

Folter.

Der Auftritt überzeugt Sybil davon, dass die CIA versuchen sollte,

Jim als Spion anzuwerben.

Jetzt hängt dies vom CIA und vom Navy-Nachrichtendienst ab.

Im Dezember 1966, 15 Monate nach dem Abschuss,

erhält Jim Stockdale seinen ersten Brief von zu Hause.

Sie haben einen Brief von Ihrer Frau und ein Foto mit Ihrer Mutter.

Sie hatten die Post schon geöffnet:

"Wir haben einen Brief von Ihrer Frau und ein Foto Ihrer Mutter für Sie."

Und vor allen im Raum sah Dad das Foto an und stieß hervor:

"Das ist nicht meine Mutter!"

Aber er war so verwirrt,

dass niemand verstand, was er sagte,

also musste er zurück in seine Zelle.

Aber wer ist die Frau auf dem Foto?

Großmutter Stockdale wäre nie, wie es in dem Brief steht,

spontan von ihrem Zuhause in Illinois nach Coronado, Kalifornien geflogen.

Und offen gesagt hatte sie große Angst vor Meerwasser

und wäre niemals im Pazifik gewatet.

Doch drei Tage lang kann er das Rätsel nicht lösen.

Was bedeutet das?

Der Brief wurde aufgesetzt,

um Vater mitzuteilen, dass er das Bild einweichen sollte.

Die entscheidende Zeile war:

"Ich bin sehr reizend, wenn ich nass bin."

Er hat sich daran erinnert, dass Urin ein gutes Reagenz ist,

und er beschloss,

das Bild in seinen Toiletteneimer zu tauchen.

Nachdem er das mehrmals getan hatte und keine Nachricht sah,

warf er sie auf sein Bett und bemerkte,

dass eine der Ecken sich zu lösen begann

und das Bild langsam zerfiel.

Das war natürlich mit Absicht,

denn als er das Foto ablöste,

konnte er Nachrichten lesen

und verstehen, was die eigentliche Botschaft war.

Die Nachricht beschrieb,

dass der Brief, der das Foto begleitete,

auf Spezialpapier geschrieben war.

In seinem Debriefing über Geheiminfos,

aufgenommen eine Woche nach seiner Rückkehr,

erinnert sich Jim Stockdale an seine erste CIA-Nachricht.

Mir wurde gesagt,

der Brief war auf unsichtbarem Kohlepapier geschrieben.

Alle künftigen Briefe mit seltsamem Datum

waren auf unsichtbarem Kohlepapier.

So hatte ich Anweisungen für die Botschaften,

die senkrecht zu den Zeilen in den Briefen standen.

Es hieß,

codierte Briefe mit "Darling" zu beginnen,

und mit "dein liebender Ehemann" enden zu lassen.

Ich wurde zur Vorsicht ermahnt,

dass, würde ich erwischt, eine Anklage wegen Spionage bekäme.

Da stand,

man solle ein Bild mit einer Rose darauf einweichen

und es mit Warten enden lassen.

Dank des Kohlepapiers hatte er das Gefühl,

er könne tatsächlich Politik beeinflussen

und in irgendeiner Form Nachrichten an die USA schicken.

Ihm wurde klar,

dass er sich vom Piloten im Ausland in einen Spion verwandelt hatte.

Zum ersten Mal seit seinem Abschuss hat Stockdales Leben einen Sinn.

Die Nachricht vom US-Geheimdienst

will die Namen von amerikanischen Piloten in Hoa Lo.

Keine leichte Bitte.

Er ist weiterhin isoliert,

und die Nordvietnamesen machen keinen Namensaufruf.

Doch die Häftlinge kommunizieren per Klopfcode von Zelle zu Zelle.

Die Methode wird von einem Gefangenen zum nächsten weitergegeben

und ist für Kommunikation ausgelegt zwischen Gefangenen in Einzelhaft.

Sie spalten das Alphabet in einem Gitter auf,

fünf waagerecht, fünf senkrecht.

Indem erst die Zeile und dann die Spalte getippt wird,

übertragen die Kriegsgefangenen ganze Sätze.

Sie wehren sich,

auch wenn es nur auf ihren Zellenblock beschränkt ist.

Wir bekamen Fragen und Antworten durch 69 Wände in 24 Stunden,

sehr raffiniert.

Es klingt nach 30 tippenden Sekretärinnen.

Ich klopfte mit Typen durch die Wand, die ich in drei Jahren nie sah.

Ich wusste alles über ihn, ohne ihn zu sehen.

Jeden Abend klopft Red McDaniel erst ein G und dann ein B,

und dann ein U.

God Bless You.

Der Klopfcode

vereinfacht Stockdales neue Rolle als Geheimdienstoffizier,

der seine Truppen versammelt.

Für eine komplette Liste braucht Stockdale auch eine Methode,

um die verschiedenen Zellenblöcke

über die Reichweite des Klopfcodes hinaus zu verbinden.

Der Navy-Pilot J.J. Connell

wird im Juli 1966 von der Marine abgeschossen,

und seit über zwei Jahren sind die Vietnamesen überzeugt,

dass er komplett verrückt ist.

Er ist nicht so gut.

Ist er nicht.

Alle sind (unhörbar)... Ich sag's dir!

Er gab vor, verrückt zu sein,

und deshalb isoliert ihn der Feind an einem Ort namens Kutschenhaus,

das neben dem Kohlenverschlag lag, wo sich die Kohle befand.

Er war isoliert vom Rest, außer dass die anderen Gefangenen

wegen Kochmaterial täglich zum Kohlenbunker gingen,

und währenddessen kommunizierten sie mit J.J.,

sodass diesser zur Verbindung zwischen den Zellenblöcken wird.

Stockdale stellt eine Liste zusammen,

die weit über das hinausgeht, was man in Washington kennt.

Namen von Piloten,

deren Familien bereits wissen, dass ihr Angehöriger tot ist.

J.J. Connell wird zu mehreren Elektroschocks gezwungen,

um die Gesundheit wiederherzustellen, die er nie verlor.

Am Ende stirbt er in Gefangenschaft.

Für die Wachen ist Stockdale für die Kommunikation zuständig,

darum bringen sie ihn mit dem Mann zusammen,

den die Kriegsgefangenen "Rabid" nennen.

Er reagierte auf spontanes Klopfen.

Ich erinnere mich vor allem daran,

dass er der Mann war,

der mir zu essen gab

und mir täglich Handschellen anlegte.

Er presste sie nach unten, wo die Knochen drücken,

und am Morgen taten mir dann die Handgelenke weh.

Zu der Zeit lebte ich allein,

mit verbundenen Augen und Handschellen,

außer zum Essen.

Er beschreibt die harte Behandlung in seinem nächsten codierten Brief.

Das Fotoanalysezentrum der CIA extrahiert die unsichtbare Nachricht

und leitet sie an Commander Boroughs vom Navy-Nachrichtendienst weiter,

der dann das entschlüsselte Material an Sybil weiterleitet.

Und Mom las die geheime Nachricht, in der stand:

"Hand- und Fußfesseln, 14 bis 16 Stunden am Tag,

Meister der Folter."

Die erste wirkliche Begegnung mit dem,

was Dad wirklich erlebte.

Es war schwer für Mom, es zu akzeptieren oder zu teilen.

Wir sind inzwischen in 1967,

und der Luftkrieg über Nordvietnam nimmt zu,

genauso wie die Zahl der gefangenen Amerikaner,

die nach Hanoi zum Verhör gebracht wurden.

Im Oktober trifft der Sohn eines Vier-Sterne-Admirals im Hoa Lo ein.

Navy Lt. Commander John McCain ist ein wertvoller Fang,

den man ausnutzen kann.

Den Piloten wird gesagt, sie können keine Gefallen

von denen erwarten, die sie bombardieren wollen.

Als wir in Hanoi ankamen, sagte man uns,

wir seien Kriminelle.

Man würde uns anklagen, wir würden hingerichtet oder so.

Und, nun ja,

ich wusste also schon, dass so etwas möglich ist.

Die Wachen haben eine Idee.

Sie bringen Danny Glenn in Jim Stockdales Zelle.

Dann foltern sie den jungen Beamten, um herauszufinden,

was der Oberstleutnant in seiner Zelle macht.

Der Vernehmungsbeamte sagt:

"Wir erlauben Ihnen, mit jemandem zusammenzuleben."

"Er ist älter als Sie."

"Sie dürfen keine Befehle von ihm annehmen,

aber Sie dürfen zusammenleben."

Statt Stockdale auszuspionieren,

hilft Glenn seinem Zellengenossen, die nächste Botschaft zu erstellen.

Die erste Nachricht aus Hoa Lo,

die den Gefangenen ermöglicht zurückzuschlagen.

Stockdale befiehlt,

dass nordvietnamesische Ziele von US-Flugzeugen getroffen werden.

Der Solarplexus von Hanois Kriegsmaschine

war ihr Propaganda-Radiosender.

Er muss zerstört werden.

Außerdem war die Hauptbahnlinie nach Süden

ungefähr 2,5 Kilometer vom Gefängnis entfernt.

Die Züge rollten im Dunkeln nach Süden.

Man musste treffen.

Als ich den unsichtbaren Kohlenstoff über meinen Brief an Syb legte,

weiß ich noch, dass ich dachte:

"Werde ich erwischt, bin ich tot."

Am 7. August 1967, wenige Tage,

nachdem die CIA die Nachricht extrahiert hatte,

hebt Präsident Lyndon Baines Johnson

seinen Bombenaufschub in der Nähe von Hanoi auf.

Das Ziel sind die Bahnlinien Richtung Süden.

Stockdale hört die Bomben fallen

und sagt Danny Glenn, es würde ihn beflügeln.

Dieser Navy-Pilot ist wieder mit von der Partie.

Doch nicht nur er sieht den Verlauf des Krieges optimistisch.

Im November 1967 reist Präsident Baines Johnson nach Südvietnam,

um den Amerikanern zu versichern,

dass es am Ende des Tunnels ein Licht gäbe.

Der Feind kann jetzt nicht in Vietnam gewinnen.

Er kann belästigen, terrorisieren,

er kann Opfer fordern,

obwohl er selbst viel größere Verluste erlitten hat,

aber er kann nicht gewinnen.

Bei heftigen Verhören erringen die Wachen mehr Geständnisse

von angeblich reumütigen amerikanischen Piloten.

Ich bin der Verbrechen an den Vietnamesen schuldig,

ich habe ihre Städte und Dörfer bombardiert.

Die Aufnahmen gehen um die Welt

und werden in die Zellenblöcke der Kriegsgefangenen übertragen.

Stockdale ist entsetzt über das, was er hört,

und befiehlt den Gefangenen, nicht zu senden.

Auch wenn sie Folter ertragen müssten.

Er muss die Botschaft nach Washington bringen,

aber er hat nur noch eine Seite unsichtbares Kohlepapier,

und Wachen gehen zum Block,

um seine Zelle gründlich zu durchsuchen.

Um nicht als Spion enttarnt zu werden,

isst er das Papier, sodass er seine Spionagearbeit

für den Navy-Geheimdienst und die CIA nicht fortführen kann.

Doch im Dezember 1967 macht er eine entscheidende Entdeckung,

die die Spionage revolutionieren wird.

Dad fand heraus,

dass einer seiner Mithäftlinge Erfahrung mit Geheimcodes hatte.

Er konnte nicht direkt mit dieser Person kommunizieren,

er konnte jedoch mit Einzelpersonen arbeiten,

und irgendwann streckte der Mann, der ausgebildet war,

unmittelbar vor seiner Tür den Fuß aus,

sodass Dad dessen großen Zeh sehen konnte.

Unter Einsatz des großen Zehs und Morsezeichen

und anderen modifizierten Methoden

über einen Zeitraum von vier oder fünf Tagen

brachte der Gefangene, der ausgebildet war,

Vater diesen Geheimcode bei.

Den Code muss man sich einprägen, nichts wird aufgeschrieben.

Ab jetzt enthält jeder Brief an Sybil einen hochentwickelten CIA-Code.

Sobald diese verschlüsselten Briefe in Langley ankommen,

will die Agentur das Programm erweitern.

Sie schicken Beamte nach Kalifornien, um Sybil auszubilden,

mit vereinfachter Verschlüsselung.

"Meine größte Hoffnung ist,

dass du friedlich zurückkehrst."

Der Code und die Modifikationen des Codes waren erstaunlich.

Es war eine sehr ausgeklügelte Form geheimer Kommunikation,

die in früheren Kriegen entwickelt

und von anderen Gefangenengruppen eingesetzt worden war.

Sybil ist jetzt eine eigenständige Spionin.

Verschlüsselte Briefe gehen in beide Richtungen.

Ein Paar schloss sich der Spionage an,

kannte die Risiken und akzeptierte, wie es enden könnte.

Er nannte es die beste und die schlimmste Zeit.

Sie fanden sich zu einem Team zusammen.

Aus meiner Sicht war es ihre Liebe zueinander,

die es ihnen ermöglichte, ein so tolles Ergebnis zu erzielen.

Indem er eine Verbindung zu Washington hergestellt hatte,

wurde das Klopfen an den Wänden

immer mehr zu einer Fluchtmöglichkeit.

Anfang 1969 klettern John Dramesi und Ed Atterberry

über die Mauer eines Gefängnisses westlich von Hoa Lo.

Zwölf Stunden später werden sie wieder gefasst und hart bestraft.

Atterbury wird zu Tode gefoltert.

Die Wachen suchen nach Kollaborateuren.

Schließlich konzentrieren sie sich auf Red McDaniel.

Sie zogen mich aus, legten mich auf den Boden,

und es ging los mit einem Keilriemen.

Ein Mann auf einer Seite, einer auf der anderen.

Sie fangen am Rücken an und gehen dann zu den Beinen über.

Bei der brutalen Sitzung wird McDaniel der Ellenbogen zertrümmert.

Der Knochen kam aus der Haut heraus, aber das hielt sie nicht auf.

Sie wollten ihn physisch wieder reinzudrücken.

Sie setzten das Foltern weitere 14 Tage fort,

und der Arm wurde am dritten oder vierten Tag gebrochen.

Ich hatte nichts mehr zu geben. Ich habe mich total ergeben.

Er hat sich seinem Gott ergeben.

Eine Kraftquelle, wenn alles verloren scheint.

Ich habe eine Lektion gelernt,

dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist.

Mut ist die Präsenz von Glauben.

Diesen Glauben muss Red für weitere drei lange Jahre aufrechterhalten.

Im Januar 1969

steht Jim Stockdale vor einer seiner schwersten Zeiten.

Die Wachen wollen ein Geständnis und wollen ihn brechen,

außer sie erwischen ihn.

Ich wurde in den kargen Raum gebracht und fast einen Monat lang gefoltert.

Nordvietnamesische Wachen wenden eine inzwischen bekannte Folter an.

Sie strecken Stockdales Arme stundenlang über seine Schultern.

Er wird wahnsinnig und sagt alles, um den Schmerz zu lindern,

auch wenn dies Illoyalität bedeutet.

Aber die Wachen wollen mehr.

Sie wollen ihn in die Stadt bringen,

damit er vor Fernsehkameras Verrat begeht.

Er muss vorzeigbar aussehen.

Sie sagen ihm, er soll duschen,

um die Spuren der Folter wegzuspülen.

Er seift sich mit der Seife zunächst ein wenig das Gesicht ein,

und dann seift er sich ganz ein, und nachdem er das getan hat,

nimmt er das Rasiermesser und schneidet sich in die Kopfhaut.

Es war nicht so sehr das Fehlen von Haaren,

sondern vielmehr das Blut,

das ihm in die Augen und übers Gesicht rann.

Es war eine Art Methode der Selbstverunstaltung,

um zu verhindern, dass er vor Kameras

sowie ausländischen Würdenträgern oder Journalisten enttarnt würde.

Stockdale nimmt einen Holzhocker und schlägt sich selbst ins Gesicht,

damit er für die Kameras nicht geeignet ist.

Die Wachen stürmten rein und schrien Dad an:

"Was sage ich dem Lagerkommandanten?"

Dad sagte: "Sagen Sie ihm,

dass der Captain nicht in die Stadt fahren wird."

Diese Begegnung führte dazu,

dass James Bond Stockdale die Ehrenmedaille erhielt.

Doch 1969 war es nur ein Übergangskampf,

der in einem sehr langen Krieg gewonnen wurde.

20. Januar 1969.

Ich, Richard Milhouse Nixon,

schwöre feierlich...

Nixon verspricht,

Amerikas langen Albtraum in Vietnam zu beenden.

Das Land ist die falschen Hoffnungen und Träume leid.

Sie wollen nur raus und ihre Gefangenen zu Hause haben.

Eine Herkulesaufgabe für die neue Regierung.

Am zweiten Tag

kam die Meldung über die Kriegsopfer der letzten Woche,

und es waren 502 Amerikaner, die Zahl vergesse ich nie.

In unserer ersten Woche im Einsatz starben 502 Amerikaner,

und das war unser Krieg.

Jetzt sind sie verantwortlich für amerikanische Kriegsgefangene.

Ich bat den Minister, mir zu erlauben,

alles Mögliche innerhalb der Regierung in Erfahrung zu bringen,

was wir über die Kriegsgefangenen und Vermissten wussten,

weil ich das Gefühl hatte,

dass die Dinge sehr schlecht standen.

Dick Capen werden Abhörprotokolle der NSA und CIA-Berichte gezeigt.

Doch es waren Stockdales Briefe an Sybil aus dem Hanoi Hilton,

die dem kollektiven Leiden ein menschliches Gesicht verliehen

und Verteidigungsminister Laird überzeugten,

die Nordvietnamesen mit Beweisen zur Misshandlung von Gefangenen

zu konfrontieren.

Die Nordvietnamesen behaupteten,

unsere Männer human behandelt zu haben.

Es betrübt mich,

dass es klare Beweise dafür gibt, dass dies nicht der Fall ist.

Bei der Pressekonferenz enthüllen Capen und Minister Laird

endlich die von den Nordvietnamesen angewandte Propaganda.

Es gibt klare Beweise, wie der Minister sagte,

dass der Feind US-Gefangene unmenschlich behandelt.

In einem neueren Propagandafilm wird viel Essen gezeigt,

mit dem nur zwei Gefangene herumlaufen,

wobei keiner von beiden beim Essen gezeigt wird

und uns die Portionen verdächtig groß erscheinen.

Doch nicht nur der Ton ist verändert.

Das Pentagon informiert Stockdale über verschlüsselte Briefe,

dass es offen sei

für eine Rettungsmission in Nordvietnam,

jedoch bräuchten sie Hilfe.

Wenn man solche Operationen plant,

braucht man Informationen über den Standort

und muss alle Faktoren kennen, bevor man

einen vernünftigem Rettungsversuch starten kann.

Im Dezember 1969 scheint dies tatsächlich möglich zu sein.

61 Gefangene kommen nach Son-Tay,

und einige von ihnen kennen den Verschlüsselungscode.

Es ist ein abgelegenes Lager, 37 km westlich von Hanoi.

Die Gefangenen vermuten,

dass die Abgeschiedenheit des Lagers dieses verwundbar macht.

Wir erreichten Son-Tay in mehreren Gruppen.

Alle Leute dort waren schon vorher im System.

Wir wussten, wie man kommuniziert.

Wir haben früh diskutiert, wo wir uns befanden.

Da war ein Berg.

Wir kannten die Höhe des Berges

und konnten die Richtung des Berges bestimmen.

Mittels Triangulation konnten wir ungefähr abschätzen,

wie weit wir vom Berg entfernt waren und in welche Richtung dieser lag.

Und wir wollten, dass es jemand erfährt.

Nixon ordnet eine geheime Rettungsmission an,

bei der nicht mal die neun Monate ausgebildeten Spezialeinheiten

ihr Ziel kennen.

Jedenfalls nicht,

bis sie im nordvietnamesischen Luftraum sind.

In der Nacht zum 21. November 1970 und zum ersten Mal im Krieg

verfolgt Amerika seine Kriegsgefangenen,

um sie nach Hause zu holen.

Die Mission zur Befreiung amerikanischer Gefangener

nähert sich dem Son-Tay-Gefängnis.

Es wird vermutet, dass 61 Gefangene in dem Lager sind.

Ein Insasse ist Danny Glenn, der die Hubschrauber kommen hört.

Wir wurden durch Bomben geweckt.

SAM wird gefeuert. AAA feuert sie.

Wir wissen nicht, was Sache ist,

aber wir sitzen alle da und jubeln und schütteln die Fäuste,

hüpfen auf und ab und geraten außer Rand und Band.

Das einzige Problem ist,

dass Danny Glenn nicht in Son-Tay ist.

Vier Monate zuvor hatten Gefangene eine Nachricht geschickt,

sie seien weitergezogen, doch wegen einem Rückstand an Briefen

wurde dies vom US-Geheimdienst

bis zum Tag des Angriffs nicht entschlüsselt.

In jener Nacht sind die Gefangenen 24 km von der Freiheit entfernt.

Kritiker in Washington halten es für einen spektakulären Misserfolg.

Die Gefangenen sahen es jedoch anders.

Als bekannt war, dass wir nicht aufgegeben hatten,

kann ich mir nicht vorstellen,

dass die Leute unter diesen Umständen nicht enorm beflügelt gewesen wären.

Der Son-Tay-Überfall sendet eine klare Botschaft an Nordvietnam:

Ihre entlegenen Gefangenenlager sind anfällig.

Alle Kriegsgefangenen kommen zurück nach Hanoi

in ein Lager, das als "Camp Unity" bekannt wird.

Ein abgeschottetes Lager innerhalb der Mauern von Hoa Lo.

Als wir zurück nach Hanoi kamen,

brachten sie uns in einen großen Raum.

Es waren 59 Leute im Raum, was wir fantastisch fanden.

In den folgenden Tagen kommunizierten wir mit allen,

die bis dahin abgeschossen worden waren,

über 350 Gefangene.

Aus der Isolation befreit

erweitert Jim Stockdale das verdeckte Autorenprogramm dramatisch.

Je mehr Korrespondenz verschickt wird,

desto größer die Chance, dass die Nachricht ankommt.

Ich wurde nicht für verdeckte Kommunikation ausgebildet,

ein paar Zellengenossen haben uns das beigebracht.

Für uns war es eine Art Rettungsanker.

Die USA wussten also, was in dem Lager vor sich ging.

Stockdale nennt das geheime Netzwerk den "Hanoi Saloon".

Sein Codename ist "Barkeeper".

Sein Stellvertreter

ist der Kommunikationsleiter mit dem Codenamen "Martini".

Er manipuliert die Nachricht,

bevor er Abschnitte an sein Autorenteam schickt.

80 % der Häftlinge waren Teil des von mir geleiteten Netzwerks.

Wir wiesen Teile der Botschaft den Autoren in den Zellenblöcken zu.

Keiner außer dem Kommunikationsleiter und mir hatte die gesamte Nachricht.

Jede Nachricht ist auswendig gelernt,

wird in den Verschlüsselungscode übersetzt und notiert.

Am Ende entwickelten sie Nachrichten, die in Wellen verschickt werden,

wobei fünf Autoren

eine Version des ersten Teils der Botschaft schreiben,

und weitere fünf Autoren ihre eigene Version

des zweiten Teils der Nachricht.

Man schickte also eine Reihe von sequenzierten Briefen nach Hause,

die verschiedene Botschaften enthielten,

die als Ganzes verwendet werden konnten.

Das Programm begann mit einem einzigen Polaroid-Foto,

das eine Lawine lostreten sollte.

Im Frühjahr 1971

macht das Technische Büro der CIA ein Angebot,

Spionagezubehör,

das Stockdales Fähigkeiten verbessern wird,

nach Hanoi zu schmuggeln.

Robert Wallace, der frühere Abteilungsleiter,

kennt den Verantwortlichen,

der unter dem Decknamen Brian Lipmann bekannt ist.

Brian Lipmann war ein CIA-Beamter, der verdeckt ermittelt hat.

Er war ein Beamter mit den nötigen Fähigkeiten

und der Disziplin,

um die Art von Arbeit zu verrichten,

die nach Feierabend erfolgte, als niemand in der Nähe war,

damit das Kommunikationsprojekt mit den Kriegsgefangenen

so geheim wie möglich blieb.

Die Maßnahmenpakete der humanitären Hilfe

bieten Brian Lipmann und der CIA

eine schier endlose Fülle an Möglichkeiten.

Die Agentur schmuggelt vier Miniaturradios ins Lager,

die in Zahnpastatuben versteckt sind.

Die Radios sind klein genug, um ins Ohr zu passen,

und die wertvollste Schmuggelware von allen

ist ein verschlüsselter Mikropunkt.

Stellen Sie sich den Mikropunkt in Bezug auf die Größe vor,

er ist so groß wie ein Punkt auf einem Stück Papier.

Der Punkt konnte so viel beinhalten

wie ein ganzes Blatt an Informationen,

200, 300 Wörter.

Sie sind in Kool-Aid-Päckchen versteckt

und sind alle durch eine winzige Stanhope-Linse sichtbar.

Das ist ein Beispiel für die Stanhope-Linse.

Der Mikropunkt

konnte an einem Ende der Linse platziert

und gelesen werden.

Winzige verschlüsselte Nachrichten kommen an.

Einige haben eine kodierte Zahlenreihe,

die Entschlüsselungsexperten leicht entziffern können.

Diese Linsen sind wichtig für das geheime Netzwerk.

Ich war fürs Mikropunkt-Programm zuständig.

Das Programm war unser bestgehütetes Geheimnis.

Das gab nie jemand auf.

Es gab keine Gefährdung des Microdot-Programms.

Die Vietnamesen wussten nichts davon.

Aus Sicht der Agentur

wird diese Aktivität anerkannt

als eine der wichtigsten Aktivitäten in der Geschichte der Agentur.

1971 traf Schmuggelware ein, und Nachrichten wurden verschickt.

Die Gefangenen fragen sich zwangsläufig,

ob noch ein Ausbruchversuch möglich ist.

Aber viele erinnern sich an 1969,

als die Vietnamesen

bei einem früheren Ausbruch Massenfolter einsetzten.

Captain Gordon Peterson schätzte ein, was dann geschah,

für ein Leistungsbeurteilungsgremium der Navy.

Die Sorge, ein weiterer Fluchtversuch

könne verheerende Folgen für die übrigen Gefangenen haben,

war eine ernste Besorgnis,

die von den US-Kriegsgefangenen in Führungspositionen

nicht entkräftet werden konnte.

John Dramesi konnte zwar 1969 fliehen,

wurde aber 12 Stunden später wieder verhaftet.

Eine Säuberungsaktion folgte,

die sich auf seinen Zellenblock auswirkte.

Jetzt schmiedet er einen neuen Fluchtplan.

Diesmal soll Dramesi ein unverkennbares Signal erwirken,

das deutlich zeigt,

dass der Präsident der USA diesen Plan unterstützt.

Eine Nachricht wird gesendet,

die beschreibt, wie die Gefangenen fliehen,

es zum Red River schaffen und schwimmend oder mit dem Boot

150 Kilometer nach Osten

in das offene Meer vor dem Golf von Tonkin segeln wollen.

Dort sollen Navy SEALs sie abholen und in Sicherheit bringen.

Die verschlüsselte Nachricht erreicht Admiral Thomas Moorer,

den Leiter der Vereinigten Stabschefs.

Mike Mullen weiß, was er als Nächstes tat.

Als Leiter möchte ich mit Führungskräften sprechen,

die diese Mission ausführen werden.

Ich will über Risiken und Wahrscheinlichkeiten

Bescheid wissen.

Zuerst wendete ich mich an den Verteidigungsminister

und legte alles dar, was ich darüber wusste,

und dann stimmten wir zu oder auch nicht,

dass wir damit zum Präsidenten der USA gehen müssen.

Und genau das geschieht.

Richard Nixon bereitet sich 1972 auf seine Wiederwahlkampagne vor.

Ihm ist sofort klar, was für einen Schub er bekäme,

wenn er einen befreiten US-Gefangenen

auf einer Sitzung des Kongresses vorstellt.

Ein U-Boot soll in nordvietnamesische Gewässer vorstoßen

und sich bereithalten,

Kriegsgefangene auf dem Red River zu befreien.

Es ist die gewagteste Navy SEAL-Mission des Krieges

und bleibt 35 Jahre lang geheim.

Mai 1972.

Die USS Grayback legt von der Subic Bay auf den Philippinen ab.

Das Boot ist unter Kontrolle von Kapitän John Chamberlain.

Die Mission lautet, US-Gefangene

auf der Flucht aus einem nordvietnamesischen Gefängnis

unter der Aufsicht der CIA zu retten.

An Bord war die Alfa Platoon von SEAL-Team One

unter der Führung von Lieutenant Spence Dry.

Die Mission erfordert Mini-U-Boote, um die SEALs auf eine Insel

2 km vor der Küste Nordvietnams zu bringen,

um fliehende US-Kriegsgefangene abzufangen.

Im Hanoi Hilton wissen die Gefangenen nicht,

dass die Rettungsmission abgesegnet wurde.

Die verschlüsselte Botschaft an Washington

bat um ein unverkennbares Signal vom Himmel,

um zu zeigen, dass Nixon die Flucht unterstützt.

Am 2. Mai liefern es drei SR-71er,

die nahe der Schallmauer fliegen, als sie sich Hanoi nähern.

Das Signal sollte ausdrücken, dass die nationale Befehlsgewalt USA

hinter ihren Kriegsgefangenen steht und versuchen würde,

sie zu retten.

Eine starke Botschaft.

Das Signal stellt ein großes Problem dar

für die Führungsbeamten im Gefängnis.

Sie hätten nie gedacht, dass die Mission genehmigt

und sie entscheiden würden, ob Dramesi entkommen sollte.

Einige fanden, er sollte es versuchen.

Manche sind erfahren und haben ein anderes Urteilsvermögen.

Ich respektiere John Dramesi,

ein echter Hitzkopf, ein harter Kerl.

Aber aus meinem Blickwinkel war es nahezu unmöglich,

diesem System zu entkommen und es zur Küste zu schaffen.

Dramesi sagt, er muss es zumindest versuchen.

Währenddessen segelt die US Grayback weiter.

Am 3. Juni 1972

erreicht sie ihre Position vor der Küste Nordvietnams.

An Bord ist der NAVY Seal Moky Martin.

Wir starteten das SDV,

und etwa zweieinhalb oder drei Stunden lang

bewegt und bewegt sich das SDV.

Die Strömungen und Gezeiten sind eine große Herausforderung.

Alle telefonierten. Man konnte alle hören.

Und ich glaube, der Pilot wollte sagen:

"Ich verliere Strom", oder: "Die Batterien schalten sich aus."

Die SEALs müssen abbrechen und werden per Hubschrauber

an Bord des Kreuzers USS Long Beach gebracht.

Als wir auf der USS Long Beach waren,

war es wichtig,

dass wir zur Grayback zurückkamen und von der Strömung erzählten.

John Wilson gehört zum Hubschrauberteam,

das sich für die Geheimmission meldet.

Am selben Abend fliegt er los,

um die SEALs zur Grayback zurückzubringen.

Sie deuteten an,

dass sie einen Fall aufs offene Meer wagen würden

und dass sie in der Lage sein müssten,

6 Meter oder maximal 20 Knoten in die Tiefe zu gehen.

Aber in der dunklen Nacht

kommt der Hubschrauber kaum in Position.

Ungeachtet der Risiken

will der Teamleiter Spence Dry die Mission zu Ende bringen.

Ich komme mit, Schwimmkumpel.

Du gehst, und ich begleite dich zur Tür raus.

Wir näherten uns, und über die Sprechanlage kam:

"Die Schwimmer raus! Runter!"

Einige der Männer haben immer diese Gefühle,

oder wie der Trupp sagt, sie würden ihnen in die Hölle folgen.

Das habe ich wohl.

Alle vier sind zur Tür raus.

Es war stockdunkel, man konnte nichts sehen.

Als ich durch die Tür kam, habe ich im Kopf gezählt,

ich zählte 1.000, 2.000, 3.000.

Ich sagte: "Gott... verdammt!"

Der Hubschrauber fliegt viel zu hoch.

Und ich fiel ins Wasser.

Die vier SEALs knallen ins Wasser wie Beton.

Zwei SEALs werden leicht verletzt,

aber ein dritter, der Teamleiter Spence Dry,

bricht sich den Rücken und stirbt.

Ich drehte ihn um,

und im Mondlicht sah ich,

dass ihm Blut aus der Nase lief, und war schockiert.

Wir wollten lediglich diese Operation,

und es gab Dinge, die wir nicht kontrollieren konnten.

Trotz des Rückschlags läuft die Operation Thunderhead weiter,

um nordvietnamesische Gewässer noch 3 Tage zu überwachen,

wobei man auf Gefangene wartet, die nie auftauchen.

Die SEALs wissen nicht, dass im Hanoi Hilton

die Anführer der Kriegsgefangenen eine wichtige Entscheidung treffen.

Lassen sie einen Fluchtversuch zu,

so befürchten sie,

folgt eine brutale Säuberung der übrigen Gefangenen.

Daher hofften wir alle, dass es nicht so weit kommt.

Und die Führung lehnte ab.

Eine Entscheidung, die bis heute kontrovers ist,

jedoch von einem Kommandanten unterstützt wurde,

der ähnlich hart entschied.

Für die Anführer am Boden müssen die Individuen in der Situation

so gut sie können ihr Urteilsvermögen nutzen.

Das stellte ich nie in Frage.

Doch glücklicherweise nähert sich der Vietnamkrieg seinem Ende.

Im Dezember 1972

befiehlt Nixon einen letzten Angriff, um den Norden zu zwingen,

seine Friedensbedingungen zu akzeptieren.

BOMBENKONTROLLEUR

Stand-by. Loslassen, fertig, fertig, jetzt.

Bomben fallen auf Hanoi...

...und die Kommunisten behaupten,

US-Kriegsgefangene in Hoa Lo seien getötet worden.

Doch die Gefangenen haben das letzte Wort.

Ein Miniatursender wurde ins Lager geschmuggelt.

Eine Morsecode-Nachricht geht nach draußen:

"Vietnamesische Lüge. Uns geht es gut."

Sie erreicht das Weiße Haus binnen Stunden.

Wiederbelebt befiehlt Nixon, die Bombardierung fortzusetzen.

Im Januar 1973 akzeptiert schließlich der Norden

Nixons Bedingungen.

Die USA sind damit nicht mehr

in einen bitter kontroversen Krieg verwickelt.

Die Gefangenen kehren heim und danken für die heimliche Hilfe.

Ihnen wird gesagt, dass sie nicht darüber reden dürfen.

Wir wussten,

wir konnten die US-Regierung kontaktieren

und unsere Story veröffentlichen.

Eines Tages würden sie kommen und uns holen,

was uns Tag für Tag durchhalten ließ, diese kleine Hoffnung,

dass morgen besser wird als heute.

Jim Stockdale nimmt den ersten Flug nach Hause.

-Jim? -Syb.

Ja? Oh, ich liebe dich, Jim.

-Geht es dir gut? -Ja.

Ich bin ich bei bester Gesundheit.

Ich liebe dich sehr und bin sehr stolz auf euch alle,

und ich habe so viel von dir gehört

und wie aktiv du warst.

Aktiv in einem Programm, das jahrzehntelang geheim blieb.

Erst heute können die Risiken für die Gefangenen

vollständig verstanden werden,

ohne dass laufende Geschäfte gefährdet werden.

Geheimnisse haben eine Halbwertzeit, ähnlich wie bei der Radioaktivität.

Manche Geheimnisse haben eine Halbwertzeit von einer Minute,

und manche haben eine Halbwertzeit von 100 Jahren.

Ich glaube,

die Halbwertzeit der Informationen, über die wir heute sprachen,

wurde neutralisiert, sie ist nicht mehr radioaktiv.

Eine Operation, geleitet von Stockdale,

und deren Zeuge die sind, die durch die Hölle gingen

und zurückkamen, um ihre Geschichten zu erzählen.

Erstmals wurde mir bewusst,

wie viel Respekt ihm andere im Marinekrankenhaus Balboa zollten.

Gelegentlich begleitete ich seine Kollegen.

Als man sie mir vorstellte,

waren sie sehr bedacht und traten zurück.

Sie sahen mich von oben bis unten an, und manchmal sagten sie Sachen wie:

"Dein Vater ist der größte Anführer von Männern,

den ich kenne."

Das allein vermittelte mir ein Gefühl dafür,

wie stark die Loyalität der Männer war,

die er angeführt hatte,

was man später als

"nicht gerade ideale Bedingungen" bezeichnete.

Vizeadmiral James Bond Stockdale starb am 5. Juli 2005.

Admiral Mike Mullen kehrte in sein geliebtes Annapolis zurück,

um die Grabrede zu halten.

Wir gebrauchen oft leichtsinnig das Wort "Held".

Er ist so viel mehr als das.

Am Ende ist es ihm gelungen,

eine Struktur zu etablieren,

die unzähligen Mitgefangenen das Überleben ermöglichte

und sie inspirierte und nach Hause holte.

Vizeadmiral Stockdale führte eine kleine Armee von Rebellen

weit hinter die feindlichen Linien.

Jahrelang ermöglichte ihnen Kohlepapier

und ein hochentwickelter Verschlüsselungscode,

die Mauern von Hoa Lo zu umgehen.

Mikro-Punkte brachten Nachrichten aus der Heimat,

einen Blick in den Himmel, um den Höllenschmerz zu lindern.

Der Erfolg bemaß sich nicht in der Anzahl der Entflohenen,

sondern in den Zahlen derer, die noch einen Tag durchhielten.

In den dunkelsten Zeiten waren sie bereit zu sterben

um Geheimnisse zu bewahren,

die nun endlich preisgegeben werden können.

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