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* Vogelgezwitscher *
* Melancholische Musik *
* Rhythmisches Laserpiepen *
* Dumpfe elektronische Musik aus Kopfhörern *
* Laute elektronische Musik *
* Jubel *
(Patrick) Machst du mir bitte einen Gin Tonic?
(Barmann) Ja.
(Gast) Ein großes Bier, bitte.
(Sylvie) Salut. Ich bin Sylvie. Und du?
Patrick. Ah, Patrick.
Wie alt bist du? 30.
Kommst du mit zu den Toiletten? (Frau) Hä?
Zu den Toiletten? Spinnst du?
(Mann) Kannst du nicht aufpassen?
(Mann) Hi, Patrick. Kein Glück, ja?
* Gelächter und Gemurmel im Hintergrund *
* Di-Meh / Focus *
(Mann) Warte, Bro, warte.
(Mann) Beim Leben meiner Mutter.
Wenn du die Rote nimmst, siehst du alles doppelt.
(Mann) Ah, ich hab sie genommen.
Und? Gehen wir hin?
Kommt, wir gehen hin.
(Mann) Bringt's das? (Mann 2) Weiß nicht.
Ach kommt, wir gehen hin.
Na los, kommt schon. (Mann) Ja, okay, gehen wir hin.
(Mann 2) Geh doch allein mit deiner Mädchenfrisur.
(Mann) Scheiße, da sind sie. Beeilt euch, die hauen ab.
(Mann 2) Los, fickt die Arschlöcher!
Komm her!
(Mann) Der fickt seine Mutter, der Hurensohn.
Arschloch!
(Mann 2) Was soll das? Was fickst du die?
(Mann) Verpiss dich, Mann!
(Thomas) Hattest du 'n schönen Abend?
Ja.
Was hast du gemacht?
Dies und das.
Hast du getanzt?
Ja, 'n bisschen.
Nur ein bisschen?
Soll ich dir 'n Bad einlaufen lassen?
Du willst, dass ich mich ausziehe?
Lohnt sich bei dir immer.
Kommst du zur Einweihung?
Weiß nicht.
Es gibt frisches Brot in der Küche.
Deine Klamotten ...
... tust du besser in die Wäsche.
Das kostet nichts.
Küsschen.
* Tür fällt zu. *
(Off) Wie heißt du?
Wie heißt du?
Sieh mich an.
Wie hast du es gerne?
Sieh mich an.
Findest du mich schön?
Findest du, dass ich schön bin?
* Verkehrslärm *
(Junge am Telefon) Hallo?
Wer is' da?
Mark?
* Atemgeräusche *
Mark.
(Mark) Was willst du, Patrick?
Nichts.
Nichts?
Also, was willst du?
Ich ...
Ich hatte mir gedacht, äh ...
Vielleicht könnte ich dich besuchen kommen.
Heut' Abend? Nein.
Ruf nicht mehr an. Äh, nein.
Es ist nur ...
Ich wollte dich nur ...
* Tuten *
* Tragische Musik *
(Frau) Das kennt man gar nicht von ihm.
(Madame Consigny) Nein, wirklich, Thomas,
was treibt ihr denn da in deiner Wohnung?
(Thomas) Ich weiß selbst nicht, was da los ist.
(Nachbarin) Das ist unmöglich! (Thomas) Das ist nicht hilfreich.
(Nachbarin 2) Tu irgendwas. Das ist unmöglich.
(Thomas) Jetzt beruhigt euch wieder.
* Laute Tanzmusik *
* Musik verstummt. *
(Mann) Hey, was fällt dir ein? (Mann 2) Idiot.
(Mann) Mach die Musik wieder an!
* Tanzmusik läuft wieder. *
(Thomas) Macht das sofort wieder aus, bitte.
Alle raus hier.
Raus hier!
(Mann) Patrick, du bist voll hässlich!
(Thomas) Patrick, was läuft hier eigentlich?
(Frau) Du baggerst mich an?
(Thomas) Patrick! Wir müssen die Musik leiser machen,
die Polizei ist schon unter... Nein, nicht!
Lass mich.
(Thomas) Patrick! Was ist los mit dir?
(Mann) Was ist los? Was hat der Typ denn?
(Thomas) Das geht einfach gar nicht.
(Frau) Das geht einfach gar nicht.
Blas mir einen. Nein.
Willst du Geld? Ich nehm kein Geld.
* Lautes Türklopfen*
(Thomas, off) Die Polizei ist da. Hier, 100 Euro. Jetzt nimm das!
(Frau) Hey spinnst du? Du gehst mir voll auf den Sack.
Mach die scheiß Kamera aus! Jetzt mach die Tür auf.
Lass mich los! Lass mich los! (Thomas) Mach die Tür auf, Patrick!
Jetzt beruhig dich wieder und halt die Klappe!
(Frau) Du sollst mich loslassen. Lass mich in Ruhe!
(Polizist) Runter auf den Boden. Hände auf den Rücken.
(Staatsanwalt, off) Dein vollständiger Name?
Patrick Laurent.
Wie alt bist du?
Ich bin 20. Und was machst du so?
Wie meinen Sie das, was ich mache? Was machst du?
Arbeitest du? Studierst du? Ich wohne hier.
Ja, aber was machst du hier?
Ich weiß nicht, was Sie damit meinen.
Hast du Familie hier?
Nein. Nein?
Ich hab meinen Vater. Und wo wohnt dein Vater?
In Brüssel. Bist du Belgier?
Ja.
Warum bist du da weg? Habt ihr euch nicht verstanden?
Doch, wir haben uns verstanden.
Und warum bist du dann weg von Zuhause?
Ich weiß nicht, ich wollte unabhängig sein.
Verstehe. Du bist 20. Wann bist du weg von Zuhause?
Vor zwei, drei Jahren.
Du bist also mit 18 weg, um unabhängig zu sein.
Was hast du seither gemacht?
Hab gearbeitet.
Was war das für Arbeit? Hast du Drogen verkauft?
Nein.
Du lebst mit deinem Liebhaber zusammen, nicht wahr?
Was für 'n Liebhaber? Thomas Arestrup.
Ist nicht mein Liebhaber. Er hat uns das Gegenteil gesagt.
Aber er ist nicht mein Liebhaber. Gut, also was machst du hier?
Lebst du mit ihm zusammen, oder nicht?
Ich wohne bei ihm, aber er ist nicht mein Liebhaber.
Ich habe hier den Bericht der Polizei vorliegen.
Sie haben mit allen Partygästen gesprochen.
Und alle, ohne Ausnahme, haben gesagt, dass ihr Drogen gekauft habt.
Hey!
Monsieur?
Kann ich mal telefonieren?
(Wache) Nein.
Nur ein Telefonat.
(Kommissar) Setz dich hin.
Sie können gehen.
Weißt du, warum du noch hier bist?
Ich warte auf meinen Prozess. Nein.
Du bist immer noch hier, weil wir über deinen Laptop reden müssen.
Wir waren auf deiner Website.
Das ist nicht mein Gerät.
Er gehört nicht dir?
Nein.
Du weißt aber, worum es geht, oder?
Die Website, auf der du die Videos mit den Mädchen hast.
Ist nicht meine Seite.
Wem gehört dieser Laptop denn?
Und deine Email-Adresse. Deine Kontakte. Die Fotos von dir?
Wem gehören die?
Meinst du, wir erkennen deine Stimme auf den Videos nicht?
Als du den Mund aufgemacht hast, wusste ich Bescheid.
Wie kommst du an die Mädchen?
Was für Mädchen?
Diese Mädchen hier.
(Off) Wie hast du es gern?
Sieh's dir an.
(Off) Findest du mich schön? Ja?
Willst du, dass ich dich küsse?
Willst du noch mehr sehen?
Nein, das reicht mir.
Mir auch.
Ich seh mir diese Scheiße seit Tagen an.
(Mark, off) Sieh mich an.
* Küssende, schmatzende Laute *
Wie alt warst du damals?
Das muss zehn, elf Jahre her sein.
Soll ich das Video anhalten?
* Küssende, schmatzende Laute *
Das bin ich nicht.
(Mark, off) Wer ist mein kleiner Junge?
(Portugiesischer Inspektor) Du bist Mario, oder?
Du verstehst doch, was ich sage, oder?
Sprichst du noch Portugiesisch?
Ich kann dir helfen, Mario.
(Kommissar) Mario?
Wo bist du all die Jahre gewesen?
Wir haben deinen Kumpel gefragt, der wusste von nichts.
Er wollte kaum glauben, was wir ihm erzählt haben.
Und wir haben ihm nicht viel gesagt.
Für diese kleinen Späße könntest du einige Jahre bekommen.
Und du ihm Gefängnis?
Die machen dich fertig.
Ich weiß nicht, was mit dir passiert ist.
Du bist volljährig, aber du bekommst mildernde Umstände.
Du warst ja auch selbst ein Opfer.
Der Inspektor hier hält dich immer noch für ein Opfer.
Er sucht dich seit dem Tag deines Verschwindens.
Aber wenn du uns alles sagst, was du weißt,
kommst du vielleicht gar nicht ins Gefängnis.
Und wir holen uns den, der dich entführt hat.
* Tragische Klaviermusik *
(Portugiesischer Inspektor) Nimm.
Ich habe gerade mit deiner Mutter gesprochen.
(Laura) Willst du nichts essen?
Möchtest du etwas anderes?
Kannst du kein Portugiesisch mehr?
Doch.
Wir gehen hier nur zum Saubermachen rein.
Ich habe dir ein paar Sachen gekauft.
Ich hoffe, sie passen dir.
Soll ich die Tür zumachen?
Mario?
Soll ich die Tür zumachen?
Ja.
* Ziegenmeckern in der Ferne *
* Hundebellen in der Ferne *
* Telefon klingelt. *
(Off) Hallo?
Helena, entschuldige, ich habe mich ausgeruht.
Wann kommt ihr an?
Er muss gerade unten sein.
Er hat sich so verändert.
Hast du dir mal überlegt,
was er durchgemacht haben muss?
Wieso hat der Inspektor dich angerufen?
Ich weiß, Helena.
Ich weiß, was er gemacht hat.
Ich muss mich ums Abendessen kümmern.
Bitte erzähle Marta nichts davon.
Deine Cousine kommt am Wochenende.
Erinnerst du dich an sie?
Sie kommt extra, um dich zu sehen.
Möchtest du Saft?
Nein.
Sie wohnt bei deinem Onkel in Sao Paulo.
An ihn erinnerst du dich sicher nicht, er hat immer gearbeitet.
Deine Tante holt sie am Flughafen ab.
Deine Tante Helena.
Sie ist mir eine große Hilfe.
Als ich heute für dich einkaufen war, dachte ich:
"Was, wenn er jetzt auch hier wäre?"
Was würde ich sagen, wenn jemand fragte:
"Wer ist dieser Junge?"
Gut, dass du nicht dabei warst.
Wieso bist du nicht gleich nach Portugal zurückgekommen?
Du hast mich nicht geholt.
Wir schaffen das schon.
* Tragische Musik *
* Telefontuten *
(Mark) Hallo?
Hallo?
* Schluchzen *
Alles okay?
Entschuldige.
Der Trick ist, sie abzuschneiden, sobald sie aufblühen.
Diese Blumen waren mir eine große Hilfe.
Es dauerte lange, bis ich aus dem Bett gekommen bin.
Und noch länger, bis ich mein Zimmer verlassen habe.
Freunde kamen nicht mehr zu Besuch.
Dein Vater ist weggegangen.
Niemand kann so viel Schmerz ertragen.
Nur die Blumen sind geblieben.
Sie erduldeten alles.
Und wie du siehst, sind sie immer noch da.
Die anderen ...
Möchtest du eine Blüte abschneiden?
Man schneidet sie immer schräg ab.
Perfekt.
Bringst du den Eimer in die Küche?
Ja?
Ja.
(Helena) Laura!
Laura!
Marta ist da.
* Autotür schließt. *
Heute ist es sehr ungemütlich.
Machst du schon Abendessen?
Setz dich, mein Mädchen. Ah, du machst Ente?
Wollt ihr Wasser?
Hast du den Herd schon an? Lass das doch ...
Erinnerst du dich an mich?
Ich bin deine Tante Helena.
Ich helfe dir.
(Marta) Ich auch.
Gib mir die Zwiebel.
Nun macht doch langsam.
Ihr habt euch immer gezofft. "Mama, er hat dies gemacht.
Tante, sie hat jenes gemacht!"
Waren deine Freundinnen nicht da,
hast du mit ihm gemacht, was du wolltest.
Wenn sie dann kamen, warst du eifersüchtig.
Er war eben niedlich. Lass nur, ich serviere.
Das war er. Aber du warst wütend, weil sie dich ignorierten.
Wie lange bleibst du?
Zwei Wochen.
Am Ende fahre ich noch für ein paar Tage nach Lissabon.
Musst du wirklich nach Lissabon?
Ich muss nicht, aber ich will ein paar Freunde besuchen.
Und wie geht es deinem Vater?
Gut.
Nur gut?
Ja. Was soll ich noch sagen?
Wie heißt sie? Das hast du schon gefragt.
Ach ja? Ich hab's dir im Auto erzählt.
Ich war so beschäftigt, dass ich es nicht gehört habe.
Wie heißt sie?
Fernanda.
Soll ich dir auftun, Laura? Nein, schon gut.
Wie alt ist sie? Mama.
Ich frage nur nach ihrem Alter, was ist denn dabei?
Wie alt ist sie?
Wohnt sie bei euch?
Sie sind verheiratet ...
Verstehst du dich gut mit ihr? Sei nicht eifersüchtig.
Isst du denn gar nichts, Laura?
Ich mag nicht.
Sag meiner Mutter nicht, dass ich rauche.
Okay.
Und schon kannst du mich erpressen.
Hast du verstanden, was ich gesagt habe?
Was heißt "Erpressung" auf Französisch?
"Chantage".
Sprichst du Französisch?
Ein bisschen.
Deine Mutter hat sich verändert, oder?
Sie sieht noch fern. Bis morgen.
Bis morgen.
Bis morgen.
* Klicken *
Gefällt's dir in Brasilien?
Ja.
Dort gibt es tolle Universitäten.
Wenn's darum geht, hier zu bleiben ...
oder nach Sao Paulo zu gehen,
denkt man mit 17 nicht lange nach.
Das Schwierigste war meine Mutter.
Ich konnte mich nicht an dich erinnern.
Auch nicht an deine Mutter.
Nur an das Haus.
In meiner Erinnerung war's viel größer.
Da sind auch noch Bilder.
... und ein paar Orte.
Ich erinnerte mich an deine Stimme ...
... und so bestimmte Ausdrücke.
Was hat dir am meisten gefehlt?
Die Sprache.
Die Sprache?
* Marta lacht. *
Manchmal denke ich noch auf Portugiesisch.
Brauchst du Hilfe, Mama?
Nein. Ich will deiner Tante nur das Abendbrot bringen.
Das kann doch Mario machen.
Bis morgen.
* Tür schließt quietschend. *
* Klingeln von Ziegenglocken *
Unser Abendessen, okay?
* Sanfte, tragische Musik *
Wieso kommt ihr so spät nach Hause? - Schon gut, Mama.
Lass das Auto an, ich komme gleich.
Ich bringe ihr das. Das mache ich lieber.
Lass ihn doch.
Sie schläft. Das soll sie nehmen, sobald sie aufwacht.
Fahren wir.
Bis morgen.
(Polizist) Ich wiederhole die Fragen nicht.
Der Inspektor hätte dich nicht nach Portugal bringen sollen.
Wenn die französische Polizei dich abholt,
wird sie Fragen stellen.
Dann sollten wir etwas vorweisen können.
Komm schon.
Du sprichst doch Portugiesisch.
* Telefontuten *
(Mark) Hallo?
Hallo, Mark, ich bin's.
* Tuten *
Hier wurde vor sechs oder sieben Jahren dichtgemacht.
Wir sind zusammen hierher gegangen.
Das war mein Platz.
Erinnerst du dich an die Lehrerin?
Nein.
Hast du gestern mit deiner Mutter gesprochen?
Nein, sie war schon im Bett.
Ich glaube, das ist alle zu viel für sie.
Ich bin für sie immer noch ein Foto.
Ich habe dich manchmal mit meiner Mutter vom Fußball abgeholt.
Aber an diesem Tag nicht.
Das hätte nichts geändert.
Wenn nicht an dem Tag, dann an einem anderen.
Kannst du länger bleiben?
Ja.
Isst du nichts? Ich nasche hier und da.
Lass nur, Helena.
Alles in Ordnung, Tante? Ja.
(Vater) Ich musste nach vorn schauen.
Was hätte ich denn tun können? Das Leben geht weiter.
So ist das eben.
Ich habe nach deiner Mutter nicht wieder geheiratet.
Gerade habe ich einen großen Auftrag
und bin für ein paar Tage unterwegs.
Das Leben geht weiter.
Danach fahre ich zurück.
* Undeutliches Gemurmel *
* Klirren *
* Hunde bellen. *
* Knarren einer Tür. *
Warum hast du mich Patrick genannt?
Ich hatte dir gesagt, ich heiß Mario und nicht Patrick.
(Mark) Du warst mein kleiner Junge.
Du bist immer mein kleiner Junge gewesen.
Bis ich es nicht mehr war.
Du warst so schön.
So vollkommen.
Ich rasiere mich überall.
Hab keine Körperhaare mehr.
Du findest mich nicht mehr schön.
Natürlich bist du noch schön.
Ich hab nie einen Jungen gesehen, der so schön war wie du.
Warum hast du mich gefilmt?
Das waren Sachen, die ich nur für dich gemacht habe.
Ich habe nie etwas Schlimmes gezeigt.
* Er schluchzt. *
Ich wollte doch nur, dass alle sehen, wie schön du bist.
Nein.
Kriegst du genug zu essen?
Ja.
Du weißt, was für Sorgen ich mir um dich mache?
Ja.
Was denn?
Komm schon.
Nicht weinen.
Mama!
Was ist denn? Nicht so laut! Er weckt sie noch auf!
Mama, lass ihn. Was willst du überhaupt hier?
Lass sie das allein klären! Sei still!
Laura, du musst dich ausruhen. Mama!
Ihr könnt morgen reden. Sei still! - Mama!
Mama, behandele sie nicht wie eine Kranke! - Sei still!
Gehen wir, Mama! Das könnt ihr nicht machen.
Wir gehen! Sie will ihn nicht hier haben.
Hör mal! - Du weißt nicht, was er getan hat!
Lass sie das allein klären! Nein!
Mama, lass sie! Sei still!
Das Ganze bringt mich um.
Gott weiß, dass ich es versucht habe, aber es bringt mich um.
Ich habe alles für dich getan.
Ich habe getan, was ich konnte.
Ich habe alle zum Essen eingeladen.
Aber du bist weggegangen. Und nie zurückgekommen.
Als sie dich gefunden hatten, erzählten sie mir alles.
Ich hätte sagen sollen,
dass sie dich nicht herbringen sollen, aber ich konnte es nicht.
Jetzt bist du hier.
Du bist nicht mein Sohn.
Du bist nicht Mario.
* Fernsehnachrichten auf Portugiesisch *
Er heißt Mark.
Er war nicht mein Entführer.
Das war ein Mann, der kam zu ...
... jedem Training und jedem Spiel meiner Mannschaft.
Danach redete er immer mit mir.
Und manchmal wollte er auch mit mir was essen gehen.
Er nannte mich immer Patrick.
Eines Tages fragte er mich, ob ...
... ob er mich mit dem Auto nach Hause bringen könnte.
Ich habe zugestimmt.
* Dumpfes Schreien und Wimmern *
* Wiederholte Schläge *
* Leises Wimmern, im Hintergrund läuft der Fernseher. *
* Schluchzen aus dem Zimmer *
* Dumpfes Dröhnen *
* Tragische Musik *
* Stille *
* Stöhnendes Atmen *
* Röcheln *
* Schweres Atmen, Röcheln *
(Junge) Bist du ein Freund von Mark?
Ja.
Sagst du mir deinen Namen?
Patrick.
* Melancholische Musik *
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