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(Heintje singt) Abends Hand in Hand zu geh'n
in dem Mondenscheine,
das ist f�r die Gro�en da,
aber nicht f�r Kleine!
Und bis Mitternacht sodann
fr�hlich sein beim Weine,
das ist f�r die Gro�en da,
aber nicht f�r Kleine!
Aber in die Schule gehen
und nach den Geschwistern sehen,
einzukaufen Tag f�r Tag,
das ist eine Plag'.
Doch daf�r aufzubleiben abends sp�t,
fernseh'n noch nach neune,
das ist f�r die Gro�en da,
aber nicht f�r Kleine!
Autofahr'n, so schnell man will
mit dem F�hrerscheine,
das ist f�r die Gro�en da,
aber nicht f�r Kleine!
B�cher lesen, die dort steh'n
im verschloss'nen Schreine,
das ist f�r die Gro�en da,
aber nicht f�r Kleine!
Aber beim Diktat zu schwitzen,
nachmittags den Garten spritzen,
und was sonst man noch so tut,
dazu ist man gut.
Doch alles, wo man seinen Spa� dran h�tt',
das ist das Gemeine,
ist nur f�r die Gro�en da,
aber nicht f�r Kleine!
Aber nicht f�r Kleine!
Danke. (Kinder rufen) Achtung! - Pass auf!
(ein Kind ruft) Joachim!
Hey, Heintje, ist was passiert? - Nein, nicht das Geringste.
Wo ist meine Aktentasche? Meine Aktentasche ist weg! Halt mal mein Rad.
Da! Da schwimmt sie! - War was Wichtiges drin? - Geld!
Ich soll es auf der Post einzahlen. So ein Pech!
Bist du wahnsinnig? Ist doch zu hoch!
Ich muss! Da ist die Ladenmiete f�r 3 Monate drin!
Was ist denn hier los? (Kinder reden durcheinander)
Ich hab sie! Ich hab sie! - Prima!
Komm, Heintje! Ich helfe dir. Komm!
Danke! - Ist das Geld noch drin? - Na klar!
Mensch, die sind ja ganz aufgeweicht. - Mhm, stimmt.
So werde ich die auf der Post nie los. Komm!
(Kundin) Aber Junge! - Entschuldigung. So, Mamutsch, da bin ich wieder.
Junge, wie siehst du denn aus? Bist du ins Wasser gefallen?
Nein, gesprungen. - Was? Warum?
Unser Geld wollte fortschwimmen. - Um Himmels willen!
Keine Aufregung, es ist alles wieder da. Das war eine sch�ne Abk�hlung.
Es ist heute sowieso so... (Heintje niest)... hei�.
(Ladenglocke l�utet)
Nanu, Herr Kleinschmidt? - Tag, Frau Fleming.
Das ist ja ein seltener Besuch.
Ja, ich hab auch keinen Grund mehr, �fters zu kommen. Fr�her war das was anderes.
Da hab ich mir noch gewisse Hoffnungen gemacht, aber jetzt... - Herr Kleinschmidt,
ich konnte nicht anders. Sie m�ssen das verstehen.
Da ist der Junge... - Geben Sie sich keine M�he.
Der Junge w�re kein Grund gewesen, wenn Sie mich ein bisschen gern gehabt h�tten.
Naja, vergessen wir das. Ich komme auch heute wegen einer ganz anderen Sache.
Leider etwas Unangenehmes. - So, was gibt's denn?
Ja, so leid es mir tut, Frau Fleming, ich muss Ihnen k�ndigen. - K�ndigen?
Aber Herr Kleinschmidt, nur weil ich 3 Monate mit der Miete im R�ckstand bin?
Ich habe Ihnen doch geschrieben, dass ich �ber 800 Mark Steuern nachzahlen musste.
Ich wei�, Frau Fleming, ich hab ja auch Verst�ndnis daf�r. - Na eben.
(Fleming) Das Geld wird heute bestimmt noch eingezahlt. - Ja, in Ordnung.
Aber das �ndert nichts an der Tatsache. Ihr Vertrag l�uft sowieso in 3 Monaten ab.
Sie haben doch immer gesagt, er wird verl�ngert! - Hm, hab ich das gesagt?
Aber die Situation hat sich nun mal ge�ndert. - Ich wei�, Herr Kleinschmidt,
es ist alles teurer geworden. Wenn Sie meinen, dass die Miete zu niedrig ist...
Frau Fleming, es geht mir nicht um eine Mieterh�hung.
Ich will von hier weg, ich habe mir in Friedrichshafen ein Haus gekauft.
Aber Herr Kleinschmidt, meine ganze Existenz h�ngt doch von diesem Laden ab!
Gibt es keinen Ausweg mehr? - Nein, Frau Fleming, die Entscheidung ist gefallen.
Ich hab das ganze Grundst�ck an eine Versicherung verkauft. In 3 Monaten
kommen die Bagger und rei�en alles ab.
Was? - Frau Fleming, ich war gestern beim Notar und hab den Vertrag
mit der Versicherung unterschrieben. - Ja, aber was soll ich denn jetzt machen?
Hier ist die Miete. Wollen Sie das Geld gleich mitnehmen?
Die Scheine sind gerade trocken geworden. - Hm... Danke.
Also, Sie wissen Bescheid, hm? Am 1. Oktober.
Tag.
Und wie gesagt, sauber brauchen Sie nicht zu machen, wird ja doch alles abgerissen.
Abgerissen? Ist der Kerl verr�ckt geworden? - Wir k�nnen nichts machen.
Wir m�ssen raus. - Aber Mamutsch, da m�ssen wir uns schnell
einen anderen Laden suchen! - Ach Heintje, wenn das so einfach w�re.
Da m�ssen wir doch erst wieder eine Abfindung zahlen, eine Kaution hinterlegen,
neue Einrichtung anschaffen...
Wo soll ich denn das Geld hernehmen? Ich hab doch alles hier in den Laden gesteckt.
Hast du denn niemand, der dir helfen k�nnte?
Wer soll mir denn helfen? - Aber es muss doch einen Ausweg geben!
Ja, ich k�nnte mir noch eine Stelle als Verk�uferin suchen,
aber dann bist du den ganzen Tag allein.
Mamutsch, ich fahre morgen nicht mit ins Ferienlager, ich bleibe bei dir.
Da sparen wir auch die 200 Mark! Ich lasse mir das Geld gleich zur�ckzahlen.
Wir wollen uns jetzt nicht verr�ckt machen. Du hast dich darauf gefreut.
Und die 4 Wochen in D�nemark auf dieser Insel da, die werden dir bestimmt gut tun.
Aber ich kann auch hier Ferien machen! - Nein, deine ganzen Freunde sind dort
und du f�hrst morgen. Da f�llt mir ein, wir haben ja noch gar nicht gepackt!
Wo ist denn dein Campingbeutel? - Auf dem Boden. - Also, dann hol ihn.
Nun mach schon!
Wo bleibst du denn so lange? Hast du ihn nicht gefunden?
Der Karton ist runtergefallen.
Ist das mein Vater? - Ja, das ist er.
Aber du hast doch gesagt, du wei�t nichts von ihm.
Ich h�tte es dir gesagt, wenn du gr��er bist. - Warum habt ihr euch scheiden lassen?
Ach, Heintje... - Du kannst ruhig mit mir dar�ber sprechen.
Was meinst du, wor�ber wir in der Schule alles reden.
War was mit anderen Frauen?
Wir haben uns oft monatelang nicht gesehen.
Und ich konnte meistens nicht mitfahren, du warst noch zu klein.
Ja, und da haben wir uns auseinandergelebt, wie das eben so geht.
Wo lebt er denn jetzt? - Ich... ich glaube in Hamburg.
Und wie geht es ihm? - Ich wei� nicht.
Verdient ein Rennfahrer nicht eine Menge Geld? - Ja, Geld war immer genug da.
Und dann hilft er dir nicht, wenn du Geld brauchst? Das ist aber sch�big.
Hat er wieder geheiratet? - Ich glaube nicht.
So, und jetzt h�rst du auf, mir L�cher in den Bauch zu fragen!
So, die Drehzahl stimmt. - Dann kontrollieren wir noch den Schlie�winkel.
Sehen Sie mal. Da ist eine Feder abgebrochen. - Die wird sowieso erneuert.
Tag, Herr Borngr�ber! - Tag, Heintje.
Na, wie geht's deiner Mutter? - Nicht so besonders.
Herr Kleinschmidt hat uns gek�ndigt. - Was?
Na, dieser Gauner. Ich kann mir schon denken, was dahinter steckt.
Ist Walter da? - Ja, da dr�ben ist er.
Walter!
Ein netter Junge. Ich war mit seinem Vater befreundet.
Sch�ner Idiot, dass er sich nicht um ihn k�mmert. In dem Alter sind sie am nettesten.
Gib mir dein Ehrenwort, dass du dichth�ltst. - Klar, was ist los?
Ich fahre morgen nicht mit ins Ferienlager. - Schade. Darfst du nicht?
Doch. Aber ich will nicht. Ich will woandershin.
Aber es darf niemand etwas davon wissen, vor allem meine Mutter nicht.
Aber wieso, du bist doch angemeldet. - Das habe ich gerade r�ckg�ngig gemacht.
Das Geld habe ich wieder zur�ck. - Dann brauche ich dich morgen nicht abzuholen.
Bist du verr�ckt? Alles bleibt wie abgesprochen, p�nktlich um acht.
Sonst merkt doch meine Mutter alles. - Was hast du eigentlich vor?
Kannst du schweigen? - Ja!
Ich auch.
Hier ist dein neuer Personalausweis, den brauchst du in D�nemark an der Grenze.
Verlier ihn nicht, h�rst du? Also, Schuhe...
3 Pullis...
Was siehst du mich denn so an? - Ich... ich hab blo� an etwas gedacht.
Mamutsch, ich... Ich hab dich so lieb.
Na, das sagst du doch sonst blo�, wenn du was ausgefressen hast. Was ist denn?
Nichts, Ehrenwort. Es fiel mir nur gerade so ein.
(Jemand klopft an das Fenster) Wer kann das sein?
(wieder Klopfen)
(Heintje) Was ist denn? - K�nnten wir hier mal telefonieren?
Moment, bitte.
(mit russischem Akzent) Entschuldigen Sie, es ist sehr sp�t. - Aber wir haben hier
Licht gesehen. Unser Bus ist liegengeblieben. - Der Motor ist kaputt.
Vielleicht kennen Sie unseren Namen: Donkosakenchor. Der Motor ist kaputt.
Bitte, kommen Sie doch herein. - Danke!
Hier ist das Telefon. - Bitte, hier!
Ich kenne jemanden, der Ihnen helfen kann. - Wirklich? - Mhm.
Meinst du etwa Herrn Borngr�ber? - Na klar.
Den k�nnen wir doch so sp�t nicht bel�stigen.
Wenn ich mit ihm spreche, macht er das bestimmt. - Danke!
Na, ist nicht so schlimm. Muss die Wasserpumpe sein.
Sie k�nnen darauf warten. - Wunderbar, vielen Dank! - Bitte!
Herr Jaroff? - Hm?
Ich habe ihm gesagt, wenn er das macht, dann singen Sie ein Lied f�r ihn,
als Zuschlag f�r die Nachtarbeit. - Bravo! Machen wir.
Bitte!
(Serge spricht Russisch) Kalinka, bitte!
(Chor singt "Kalinka" auf Russisch)
Bravo!
Bravo!
So, meine Herren, noch eine kleine Zugabe, dann bin ich fertig!
(Russisch) Gut! Nun singen wir das Lied Abendglocken!
(Donkosakenchor singt das Lied "Abendglocken")
Du, das kenne ich! - Ja?
O Glockenton.
O Abendklang.
Wie weckt mir Sehnsucht
dein Gesang!
Wo ich geliebt,
mein Heimatland.
Wo meines Vaters
H�tte stand.
Und nicht mehr hier
sind viele schon,
die einst gelauscht
der Glocke Ton.
O Glockenton.
O Abendklang.
Wie weckt mir Sehnsucht
dein Gesang!
Prachtkerl! Das war sehr gut, sehr gut! H�r nur, wie sie sich freuen!
So, meine Herren. Wenn Sie wollen, k�nnen Sie einsteigen. - Danke!
Kommen Sie. - Du hast uns sehr geholfen, mein Junge. Danke!
Wenn wir uns wieder einmal treffen, hast du bei mir einen gro�en Wunsch frei!
Danke!
Auf den Tisch da hinten. - Gut.
Was ist denn los, Junge, hm?
Freust du dich denn gar nicht? - Na klar, und wie.
(Walter pfeift)
Guten Morgen, Frau Fleming. - Guten Tag, Walter. - Na, Heintje?
Tag, Walter. Also Mamutsch, mach's gut. - Erhol dich gut.
Und vergiss nicht zu schreiben. - Mach ich.
Brauchen Sie sonst noch etwas? - Ja...
Bringen Sie noch 2 Dutzend Rosen. - Okay.
Hier, 3 Briefe an meine Mutter.
Die steckst du im Ferienlager in einen Briefkasten. - Aha.
Nat�rlich nicht alle auf einmal. Jede Woche einer.
Die genaue Reihenfolge steht hinten mit Bleistift drauf.
Du darfst nat�rlich nicht vergessen, sie vorher auszuradieren. - Mhm.
Hier hast du 2 Mark. F�r das Porto. Kapiert?
Nee... Ja, ja, mach ich! Aber wenn's rauskommt...
Mann, mir ist ziemlich mulmig. - Mir auch, aber nur ein bisschen.
Machs gut. Tsch�s. - Tsch�s!
Du wolltest doch am Kastanienweg raus? - Ja.
N�chste Haltestelle, bitte. - Danke.
Zu wem willst du denn? - Ich m�chte zu Herrn Fleming.
Woher hast du denn die Adresse? - Aus dem Telefonbuch.
Ja, das muss aber eins vom vorigen Jahr gewesen sein. Der wohnt nicht mehr hier.
Wo wohnt er denn jetzt? - Ja, da musst du nach Norderstedt.
Mathildenstra�e...
12 A, glaube ich. - Danke sch�n.
Na Kleine, ist der Fleming nicht zu Hause? - Ich hab es nicht gern,
wenn man mich Kleine nennt. F�r mein Alter habe ich genau die richtige Gr��e.
Entschuldige bitte, ich wollte ja nur wissen, wo der Fleming ist.
Meine Mutter hat gesagt, ich darf's keinem verraten.
Und warum nicht? - Weil es ein Geheimnis ist.
Ein Geheimnis? Du gibst ja blo� an, weil du es selber nicht wei�t.
Auf die Art kannst du es nicht aus mir rauskitzeln. Aber ich sage es dir trotzdem,
weil du mir so sympathisch bist. Er ist in Bremen bei so einem verr�ckten Autozirkus,
wo die Leute versuchen, ihre Autos kaputtzumachen.
(lautes Motorendr�hnen, Krachen)
(Ansager) Und wieder hat Andr� die Fahrt durch die Feuerwand �berstanden.
Applaus f�r Andr�, den franz�sischen Motorakrobaten!
Und jetzt folgt eine Darbietung von atemberaubender Spannung!
Der Sprung mit dem Motorrad �ber 3... nein, 4 Autos!
Auf seiner Spezialmaschine startet jetzt Heinz,
der tollk�hne Artist aus �sterreich!
Beifall f�r Heinz!
Und nun Beifall f�r Knut aus D�nemark! Er wird mit seinem Wagen
zweimal hintereinander eine Distanz von 10 Metern �berspringen!
Der erste Sprung ist gegl�ckt, und nun der zweite!
Und hier die Fahrt durch die brennende Bretterwand!
Wei�t du, was ich eben geh�rt habe? Peter Fleming soll hier mitfahren!
Was? Hier, bei dem Affenzirkus? Das macht der Fleming nie!
Ich wei� nicht. Du, der ist so v�llig am Boden. F�r Geld macht er alles.
Und jetzt die gef�hrliche Eskapade �ber 2 Autos! Am Steuer wieder Knut!
Alles kommt darauf an, den 1. Wagen glatt zu �berspringen!
(Aufschrei im Publikum)
Hat er sich verletzt? Steh auf, Knut, steh auf!
Sanit�ter! Sanit�ter!
Aber keine Sorge, meine Damen und Herren, diese Fahrer sind hart!
Was ist? - Kommt, schnell! - Vorsicht!
(Fotograf) Du, das ist er! - Wer? - Der angebliche Knut ist Peter Fleming!
Von dem muss ich ein Bild kriegen! - Das kannst du doch nicht machen.
Wenn du das in die Zeitung bringst, ist der Mann erledigt!
Na und? Bin ich von der Heilsarmee? Ich schnapp ihn mir im Sanit�tsraum.
(Sanit�ter) So.
Komm!
Herr Fleming! - Hau ab, du Lausejunge, das ist nicht Herr Fleming!
Na klar ist das Herr Fleming. Ein Mann will Sie fotografieren f�r eine Zeitung
und ein anderer hat gesagt, dann sind Sie erledigt! - Setz mal ab.
Moment mal, ist das wahr? - Ja, bestimmt.
Woher kennst du mich, Junge? - Ich... ich kenne alle Rennfahrer.
Mensch, da bin ich dir aber dankbar, du! - Gut gemacht.
Aber jetzt zum Arzt. - Nein, ist nichts Schlimmes, ich komme schon allein weiter.
Naja, wenn Sie meinen.
Sag dem Chef, ich muss weg. Mein Geld hol ich mir sp�ter. - Okay.
(Max) Soll besser ich fahren, hm? - Ja.
Geht's? - Ja. Indianer kennen keinen Schmerz.
Na, was ist mit dir jetzt? Sollen wir dich ein St�ck mitnehmen? - Ja, gerne.
Dann steig mal ein.
(Max) So, ab die Post.
Zigarette?
Das hast du davon. Ich hab dir ja gesagt, so was h�ttest du nie machen sollen.
Aber sie zahlen nicht schlecht. - Ein Gl�ck, dass der Junge dazwischen gekommen ist,
sonst w�rst du morgen in allen Zeitungen! - Ja. Hier.
Hast du dir verdient. - Deswegen habe ich's nicht gemacht!
Kann ich nicht lieber ein Bild mit Autogramm haben?
Naja, wenn dir ein Bild von mir mehr wert ist...
Ich hole es auch gleich ab, wenn ich darf. - Na gut, von mir aus.
So, da dr�ben.
So, immer rein, mein Junge.
Hier ist ja immer noch nicht aufger�umt. Heute sollte doch Frau Paulsen kommen.
Ach, das hab ich ganz vergessen, dir zu sagen. Sie kommt nicht mehr.
Nicht mal ein Glas ist da! - Ja, sie sagt, du bist so nerv�s und schreist sie immer an.
So eine Frechheit, ich schreie nie jemand an! Naja, einmal habe ich gesagt,
sie soll nicht in der K�che singen, weil mich das wahnsinnig macht... - Ist ja gut.
Zeig doch mal her. Komm mit ins Badezimmer, kriegst was draufgeklebt.
Und du holst ein paar Gl�ser aus der K�che, ja? Komm schon, komm.
Die K�che ist da.
(Heintje singt) Mach deine Augen zu
und lass uns tr�umen
von einem Haus am Meer mit vielen B�umen...
Mensch, jetzt singt er auch noch. Scheint f�r manche Leute eine Art Zwang zu sein.
Kommt in die K�che und singt! Eklig! - (Heintje singt) ... mit gro�en Fenstern drin,
wo wir alle dann wohnen.
Deine Tr�ume, meine Tr�ume,
die sind alle wundersch�n.
Deine Tr�ume, meine Tr�ume
sollen in Erf�llung gehen.
Mach deine Augen zu
und du wirst sehen,
wie wir dort Hand in Hand
am Ufer stehen.
Ein kleines Schifflein f�hrt
auf den Wellen vor�ber.
Deine Tr�ume, meine Tr�ume,
die sind alle wundersch�n...
Dem werde ich mal kurz Bescheid sto�en, dem Burschen! - Nein, lass ihn doch!
... sollen in Erf�llung gehen.
Mach deine Augen zu
und lass uns tr�umen,
weil wir so vieles sonst,
was sch�n ist, vers�umen.
Und ist's im Traum auch nur,
was wir beide dort sehen.
Deine Tr�ume, meine Tr�ume,
die sind alle wundersch�n.
Deine Tr�ume, meine Tr�ume
sollen in Erf�llung gehen.
Oh, Donnerwetter, sieh dir doch mal die K�che an! Ist ja richtig schnucklig.
Ist ja nicht wiederzuerkennen. Du, machst du das zu Hause auch?
Ja, manchmal, wenn meine Mutter im Gesch�ft viel zu tun hat.
Was macht denn dein Vater? - Bei uns gibt's keinen Vater. Wir sind geschieden.
Mhm. Ja, ich hab auch so einen Sohn. Der m�sste ungef�hr so alt sein wie du.
(T�rklingel) Ach, das wird Fuchs sein, der wollte mir Bescheid sagen
wegen des n�chsten Rennens. - Ist eine ganz wichtige Sache f�r uns, wei�t du?
Es geht um unseren neuen Rennwagen. - (Peter) Max, komm doch mal her!
Ja, gleich.
Du h�rst ja, ich muss jetzt r�ber zu ihm. Komm!
Wir m�ssen noch heute Fuchs die Pl�ne bringen. - In Ordnung, ja.
So, hier ist dein Campingbeutel. Auf Wiedersehen, mein Junge.
Aber ich wollte ein Autogramm haben! - Ja, du musst noch mal wiederkommen,
aber erst in ein paar Tagen, wir m�ssen n�mlich noch mal verreisen, ja?
(Heintje klingelt an der T�r)
Bitte? - Ich wollte nur fragen, ist hier ein Zimmer frei?
Ja, es w�re schon was frei. Bist du allein?
Ja, und wie viel kostet so ein Zimmer? - 17 Mark.
Pro Woche? - Nein, mein Junge, pro Nacht.
(Heintje pfeift erstaunt) - Versuch's mal in der Jugendherberge.
Da war ich ja schon, aber in den Ferien ist da alles voll. - Ja, dann...
Naja, ich werde schon was anderes finden. - Hoffentlich.
Guten Tag. - Guten Tag.
(Geigenmusik ert�nt)
Aufh�ren mit der Fidelei! - Das ist eine Zumutung, au�erdem ist es verboten!
(Anwohner) Widerlich, dieser L�rm!
So, Micki. So.
(mit russischem Akzent) Hochverehrte Herrschaften!
Der K�nstler dankt f�r Ihre freundliche Aufmerksamkeit.
(Heintje spricht leise) Nanu? Wo... wo ist er?
Was ist, Junge?
Ich hab mein Portemonnaie verloren, haben Sie es vielleicht gesehen?
Ein Portemonnaie? Leider habe ich nichts gesehen. War viel drin?
Mein ganzes Geld. Jetzt bin ich aufgeschmissen.
S�hnchen, S�hnchen. Mein S�hnchen!
Wir werden �berlegen, was wir machen. Warte doch! Warte doch!
Du hast das Portemonnaie in der Tasche gehabt, ja? - Mhm.
Hattest du noch was anderes in der Tasche?
Doch, mein Taschentuch.
Aha. Vielleicht kann uns Micki helfen.
Ach, nicht bei�en, Micki. Suchen, suchen.
Such, Micki, such, such.
Such, Micki, such. So, such! Gut, such.
Da!
Such, such, lauf, lauf!
Such, Micki. Such, Micki, such.
(Heintje) Such, Micki, such!
Suchen, Micki! Suchen, Micki!
Da ist er!
Wo ist er denn jetzt? - Ich wei� es nicht.
(Micki bellt) - Oh, da. Da.
Er hat's gefunden! - Sch�n, Junge!
Hier! - Gut, Micki! - Prima, Micki, du bist der Gr��te!
Was habe ich gesagt? Micki ist ein sehr kluger Hund!
Oh, du bist ein reicher Mann.
So viel kann ich nie verlieren. Siehst du?
Sie haben mir geholfen, und jetzt helfe ich Ihnen.
Mein S�hnchen, wie willst du mir helfen? - Kommen Sie mit. Na, kommen Sie mit!
(Heintje singt) Wenn der Sommer kommt und die Sonne lacht,
dann wird alles wieder gut.
Dann beginnt die Zeit, die uns Freude macht
und wir haben frischen Mut.
Dann geh ich mit dir in den Tag hinein
und am Himmel singen die V�gelein.
Wenn der Sommer kommt und die Sonne lacht,
dann wird alles herrlich sein.
Wenn der Sommer kommt und die Felder bl�h'n,
ja, dann ruft es uns hinaus
zu dem B�chlein dort, wo die Fischlein zieh'n
und zu Fuchs und Has' zu Haus'.
Und dann singen wir mit der Vogelschar.
Und der Wind singt mit und zerzaust das Haar... - Danke!
Wenn der Sommer kommt und die Sonne lacht,
dann wird alles wunderbar.
Wenn der Sommer kommt �bers weite Land,
gehen die Fenster alle auf.
Und die Menschen schau'n zu dem blauen Band
dort am Himmelszelt hinauf.
Bunte Blumen bl�h'n an dem Wiesenrain
und im gr�nen Gras spielen die K�ferlein... - Danke vielmals!
Wenn der Sommer kommt und die Sonne lacht,
dann wird alles herrlich sein.
Dann wird alles herrlich sein.
Dann wird alles herrlich sein.
(Alle applaudieren) Bravo! Bravo! Bravo!
Hochverehrte Herrschaften, der K�nstler dankt f�r Ihre freundliche Aufmerksamkeit!
Komm, Micki, komm!
Siehst du? Das ist meine Datscha!
(Micki bellt freudig)
Herein, bitte!
Und ich darf hier bleiben? - Nat�rlich, ja!
Das hab ich alles selber ausgesucht...
genagelt und gestrichen.
Oh mein Junge, so viel hab ich noch nie gehabt!
Na, und dabei wissen wir noch nicht mal, wer wir sind.
Ich hei�e Alexander Smirnoff, aber du kannst ruhig Aljoscha zu mir sagen.
Und ich hei�e Fleming, aber Sie k�nnen ruhig Heintje zu mir sagen.
Gut, Heintje. Und du sagst "du" zu mir. - Mhm.
Und was machen wir jetzt? Geld teilen oder Essen kochen?
Essen kochen. - Essen kochen. Gut.
Komm!
Gut.
Hm, Zwiebeln. - Ja.
Magst du auch Zwiebeln, Heintje? - Ja, gern.
Oh, ah... (Aljoscha lacht)
(Micki bellt)
Und was kriegt Micki? - Das Borschtsch langt f�r 3 Personen.
(Automotor dr�hnt)
Ja, richtig f�r den Anfang! Schon ganz ordentlich.
Ja, das ist ein Ding. Das geht los wie eine Rakete!
Nur in den Kurven muss man runtergehen. Das bricht manchmal aus.
Stimmt. - Ich habe euch doch eine Idee gegeben f�r die neue Radaufh�ngung.
Warum habt ihr die nicht reingebaut? - Der Chef war dagegen. - Typisch Hartmann.
Was nicht auf seinem Mist gewachsen ist, darf nicht gut sein.
Jedenfalls danke ich dir, Fuchs, dass du mich ein paar Runden hast drehen lassen.
Aber sag Hartmann nichts. Du wei�t ja, der ist sauer auf dich.
Naja, ich muss noch ein paar Takte mit ihm reden. �h...
Wo steckt er denn? - Im Konstruktionsb�ro. Aber ich wei� nicht, ob er...
Keine Sorge, ich kriege ihn schon, ich bin heute in Form.
Viel Gl�ck.
Guten Tag, Herr Hartmann.
Immer flei�ig. Ich st�re doch nicht?
Nanu, Fleming? Was gibt's denn? - Hab wieder einmal Sehnsucht nach Ihnen.
Wie geht's Ihnen? - Oh, k�nnte nicht besser sein. Halbes Jahr Krankenhaus,
halbes Jahr spazieren gehen, und bumm, schon ist man wieder topfit!
Freut mich. - Sie sollen dieses Jahr ein ganz tolles Pferd im Stall haben.
Hab viel �ber Ihren neuen Wagen gelesen. - Naja, wird sich noch herausstellen.
Also, Herr Hartmann, wie sieht's aus?
Bei welchem Rennen wollen Sie mich einsetzen?
Peter, wir waren immer ehrlich zueinander, die 10 oder 12 Jahre,
seit Sie bei mir angefangen haben und ich muss Ihnen heute sagen:
Ich glaube nicht, dass Sie f�r uns starten. - Wieso? Weil ich 2 oder 3 Mal Pech hatte?
Und ein paar Wagen in Klumpen gingen? Das kann doch jedem passieren!
Das war kein Pech, es war Ihr Dicksch�del und Ihre verdammte Disziplinlosigkeit!
Sie haben sich doch �berhaupt an keine Anweisungen mehr gehalten!
Sie waren zu gro� geworden! Sie hatten es nicht mehr n�tig.
Ach, das ist doch Unsinn! - Und wie war denn das in Hockenheim?
Und dann in Monte Carlo? Sie haben nicht nur sich selbst gef�hrdet,
sondern auch die anderen Fahrer! Und auf dem N�rburgring
haben Sie mit Ihrer Sturheit die ganze Mannschaft um den Sieg gebracht! - So?
Aber sp�ter habe ich 3 Siege f�r Sie rausgefahren! Z�hlt das �berhaupt nicht?
Und wenn mein Unfall nicht passiert w�re? - Sie brauchen sich nicht aufzuregen, Peter.
Die Entscheidung ist gefallen, die Direktion will Sie nicht mehr einsetzen!
Ja, weil Sie Stimmung gegen mich gemacht haben! - Das waren Sie selbst, Fleming.
Ihre ewigen Weibergeschichten, Ihre gro�en Partys, Ihr Alkoholkonsum!
Ja, glauben Sie, das hat sich nicht herumgesprochen? - Ich verstehe.
Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Also dann,
Herr Hartmann!
Na, was ist los? Peter, nun red schon! - Ach, blo� weg hier.
(das M�dchen st��t Indianerrufe aus)
Was willst du, elendes Bleichgesicht? - Freies Geleit zu Herrn Fleming!
H�uptling Schneller Hirsch ist nicht in seinem Zelt. - Ich probiere es trotzdem.
Er kann ja gar nicht zu Hause sein. - Und warum nicht?
Weil er doch gerade kommt.
So, jetzt gehen wir was Anst�ndiges essen und dann sehen wir weiter, ja?
Nein, hab keinen Appetit. Aber was Gutes trinken werden wir. Wir machen eine Tour
durch alle unsere alten Kneipen. Ich hole uns Geld runter.
(Max) Peter, f�ngt das schon wieder an mit dir? Sei doch vern�nftig!
Du wei�t doch, was du davon hast.
Na, du! Da bist du ja schon wieder. Wie geht's dir denn?
Komm doch mal mit, ja? - Das geht nicht!
Er muss mit mir auf den Kriegspfad gehen, gegen die freche Bande von da dr�ben!
Aber Emma, so ein Prachtweib wie du wird doch mit denen ganz alleine fertig, oder?
Komm!
Kaum hat man mal einen, wird er einem schon wieder weggenommen!
Schau mal, wen ich da mitgebracht habe. Unseren alten Freund. - Ach, du bist es.
Ja, du wolltest ihm doch ein Autogramm geben. - Ja, soll er auch haben.
Du, sag mal, warum bist du denn neulich so schnell verschwunden?
Herr Max hat gesagt, sie h�tten zu tun. - Also, eins musst du dir mal merken:
Ich rede nicht viel, aber wenn ich mal was sage, dann ist es purer Bl�dsinn.
So, jetzt wollen wir dir ein sch�nes Bild raussuchen.
Willst du das hier?
Das ist doch in Monte Carlo, damals wo Sie Ihr erstes Rennen gewonnen haben.
Ja, richtig, da fing meine Karriere an. Mensch, woher wei�t du denn das?
Du warst damals noch ein Baby! - Ich wei� auch manches �ber Kaiser Barbarossa,
dabei war ich noch lange nicht geboren, wie der seine Karriere anfing.
Ganz munter, der Kleine, was? - Mhm, hab ich gleich gemerkt.
Ja, oder willst du lieber eine Postkarte? - Gerne. - Wie hei�t du eigentlich? - Wie?
Wie du hei�t? - Hm... Walter.
Ja, und weiter? - Walter Borngr�ber.
Borngr�ber? So hie� ein guter Freund von mir.
Hab lange nichts mehr von ihm geh�rt.
Was willst du damit? - Das ist wohl ein Privatfoto, was?
Nanu, wie kommt denn das da rein? Das war mal meine Frau... und mein Sohn.
Wenn das mal Ihr Sohn war, dann ist er auch heute noch Ihr Sohn.
Da hast du Recht, du Naseweis! M�chte wirklich wissen, wie der jetzt aussieht.
Warum besuchen Sie ihn nicht mal und seine Mutter?
Tja, sollte ich vielleicht mal machen.
D�rfen Sie die Pokale denn alle behalten? - Davon haben wir 'nen ganzen Schrank voll.
Willst du mal sehen? Komm mit. - Hier. - Danke sch�n.
Oh! - Dich k�nnen wir ja gut gebrauchen, Walter.
Wieso? - Du hast einen guten Einfluss auf ihn. Ich wei� auch nicht, warum.
K�nntest du nicht �fters mal kommen? (R�uspern)... also, der hier zum Beispiel.
Na, gefallen dir die T�pfe? - Mhm.
Stehen nur im Weg und sind zu nichts zu gebrauchen.
Was ist denn das hier? - Ist 'ne neue Radaufh�ngung.
Hat er konstruiert, aber die Idioten im Werk nehmen sie ja nicht.
Na, erz�hl mir doch mal was von dir. Hat dein Vater wieder geheiratet?
Nein. - Komisch...
Meistens heiraten doch die geschiedenen M�nner schnell wieder.
Ja, komisch. Meiner nicht. - Deine Mutter m�chte ich mal kennen lernen
und ihr sagen, was sie f�r einen netten Jungen hat. Du, ich fahr dich nach Hause.
In welcher Stra�e wohnt ihr? - �h, wir leben gar nicht in Hamburg.
Nein? Na, wo denn? - In... Steinfurt.
Schweinfurt? - Nein, Steinfurt.
Steinfurt? - Mhm.
Steinfurt? Noch nie geh�rt.
Was machst du denn hier in Hamburg? - Ferien.
Hast du Verwandte hier? - Ja, ich hab einen Verwandten hier,
aber mit dem stehen wir nicht gut. - Dann bist du ganz alleine hier?
Ja, wo wohnst du denn? - Bei... einem alten Freund.
Klingt ja alles h�chst merkw�rdig. Sag mal, stimmt das auch alles?
Ja, warum sollte ich Ihnen etwas vorschwindeln?
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass deine Mutter das erlaubt.
Oder ist es ihr egal, was du machst? - Also... also, Herr Fleming,
wenn ich ehrlich sein soll, da muss ich Ihnen sagen... (st�rmisches L�uten)
Nanu, was ist denn das f�r ein Verr�ckter?
Wenn's der Gerichtsvollzieher ist, dann schmei� ihn raus!
(Max ruft) Wei�t du, wer da ist, Peter? Halt dich fest!
Silvia! - W... was?
Peter! - Silvia!
Wie kommst du denn hierher? - Du, ich... - Wo ist dein Mann?
Das ist egal, ich bin frei! - Geschieden? Nach einem Jahr? - Ein Jahr?
Mir erschien das wie eine Ewigkeit. Aber jetzt ist Schluss mit der Ehe!
Ich heirate nur noch ein einziges Mal, und zwar dich!
Ach, du kannst aber einen erschrecken. - Du, meine Koffer sind noch im Taxi.
Kommst du mit ins Hotel, sie auspacken? - Ja, klar. Tsch�s, Max.
Auf Wiedersehen, Junge, komm mal vorbei. Aber ruf vorher an, ob ich auch da bin, ja?
Du Silvia, wir rufen nachher die ganze Clique an und verabreden was f�r abends.
(Silvia) Das machen wir morgen, Peter. Heute feiern wir eine Party zu zweit.
"Party zu zweit"... Die hat mir gerade noch gefehlt.
Darauf brauche ich einen gepflegten Cognac. - Wer ist denn das?
Ach, frag mich nicht. Eines Tages ist sie jedenfalls sein Untergang. - Wieso?
Eine Weile geht's ja mal gut, aber pl�tzlich ist der Teufel los.
Sein Unfall damals, daran war sie schuld. - Und jetzt will sie ihn auch noch heiraten.
(Heintje singt) Deine Tr�nen sind auch meine.
Deinen Kummer sp�r' auch ich.
Du bist niemals ganz alleine.
Wo ich bin, denk' ich an dich.
Deine Schmerzen will ich heilen,
alle Freuden mit dir teilen.
Deine Tr�nen sind auch meine
und mein Gl�ck ist da f�r dich.
Ich wei� nicht, was einst kommen wird,
wenn ich �lter werde.
Vielleicht fahr ich dann rundherum
um die ganze Erde.
Vielleicht bin ich ein Reitersmann,
der die H�rden nimmt.
Doch was auch immer kommen mag,
eins wei� ich bestimmt.
Deine Tr�nen sind auch meine
und mein Gl�ck ist da f�r dich.
Vielen Dank!
Deine Tr�nen sind auch meine.
Deinen Kummer sp�r' auch ich.
Du bist niemals ganz alleine.
Wo ich bin, denk' ich an dich.
Deine Schmerzen will ich heilen,
alle Freuden mit dir teilen.
Deine Tr�nen sind auch meine
und mein Gl�ck ist da f�r dich.
Und mein Gl�ck ist da f�r dich.
Bravo! Bravo! Sehr gut!
Komm, Micki, komm.
Heintje, heute war der gr��te Erfolg!
Was ist mit dir? Warum bist du so traurig, Heintje?
Mein Vater hat eine Freundin. - Ah, und deine Mutti ist eifers�chtig.
Die wei� es ja gar nicht. Meine Eltern... sind geschieden.
Mein Vater lebt hier, und meine Mutter und ich, wir leben im Rheinland.
Dann kann V�terchen doch ruhig eine Freundin haben.
Kann er nicht. Ich wollte sie ja wieder zusammenbringen, meine Eltern.
Hm, das wirst du nicht schaffen.
Einmal geschieden, immer geschieden.
Komm her, komm!
Die Donkosaken, die kenne ich! - So?
Die haben bei uns gesungen.
Ich kenne sie auch. Ich war selber dabei.
Was? Du hast mitgesungen? - Mhm, ja. Von Anfang an.
Und dann? - "Dann, dann"...
Ich hatte gro�e Rosinen. Ich wollte alleine Konzerte geben.
Bin vom Chor weggegangen. - Und was war dann?
Gar nichts. Du siehst doch, wohin ich gekommen bin.
Ich m�chte sie gerne noch mal h�ren. Guten Freunden die H�nde sch�tteln.
Wir gehen morgen hin! - Nein, nein.
Ich hatte gro�en Krach mit dem Dirigenten. Er war ein guter Freund.
Aber jetzt ist er b�se. Er hat mir ganz bestimmt noch nicht verziehen.
Wir setzen uns in eine Ecke, wo uns niemand sieht. - Nein, nein.
Dann lieber �berhaupt nicht. Warum soll ich mir selber weh tun?
Komm!
Guten Tag. - Guten Tag, mein Junge.
Tag, Heintje! - Bitte, wo ist Herr Jaroff?
Er ist noch nicht da. Aber er kommt gleich zur Probe.
Da ist er schon. - Da kommt er schon. - Danke!
Herr Jaroff?
Oh, dich kenne ich doch!
Du bist doch der Junge, der uns damals geholfen hat, als unser Motor kaputt war!
Mhm. Sie haben mir doch damals gesagt, wenn ich einen Wunsch h�tte, dann...
Nat�rlich! Komm mit. Bitte!
(Uhr tickt laut)
(Aljoscha schnarcht)
(Wecker klingelt)
Hm? Was ist passiert? - Ich habe den Wecker gestellt, weil heute doch...
Was ist heute? - Sch�nes Wetter, und da soll man nicht zu lange schlafen.
Ach, lass mich in Ruhe. Und das Wetter ist auch nicht so sch�n.
Ein bisschen tr�be.
Aber es wird sch�n. - Ach, lass mich doch schlafen.
Aljoscha!
Komm, Micki, hilf mir. Aljoscha muss raus.
Komm, Micki, mach ihn wach! (Micki bellt)
Du bist verr�ckt, und Micki auch! - Komm raus, Aljoscha!
(Kuckucksuhr ruft)
(Micki bellt)
Da, Micki.
Nicht so gierig, Micki.
Wo gehen wir denn heute hin? Wieder zu den Landungsbr�cken?
Ah, du bist genauso gierig wie Micki.
Heute machen wir blau. Wir haben Geld genug f�r 2 Tage.
(Chor singt)
Die Donkosaken! Heintje, wie ist das m�glich?
Das wei� ich auch nicht. So ein Zufall!
Vielen Dank! - Bitte!
Sergei! - Moment, warte noch!
(Chor singt)
Monoton klingt
des Gl�ckleins Gel�ute.
Und der Staub
zieht die Stra�e entlang.
Und im Felde
klingt traurig ins Weite
meines Fuhrmanns
vertr�umter Gesang.
So viel Sehnsucht
ist in seinem Liede,
so viel Schmerz
im vertrauten Gesang,
dass mein Herz,
das schon tr�be
und m�de,
leise mitschwingt,
vertraut mit dem Klang.
Und ich muss
ferner N�chte gedenken
in der Heimat,
im Feld und im Wald.
Und die Augen
vor Tr�nen
sich senken,
w�hrend leise das Lied
dann
verhallt.
Bravo! - Danke!
(spricht Russisch) Aljoscha!
(freudige Begr��ung auf Russisch)
Siehst du, Micki. Gro�e russische Vers�hnung.
Keine Sorge, die Kupplung ist in Ordnung, wir m�ssen sie blo� etwas nachstellen.
Wie lange wird es denn dauern? - Bis heute Nachmittag. - Halb f�nf.
Gott sei Dank. Eine gro�e Reparatur h�tte mir gerade noch gefehlt.
Ist das wirklich endg�ltig mit der K�ndigung? - Ja, da ist nichts zu machen.
Ist nicht einfach, einen neuen Laden zu kriegen. Aber Sie wissen ja, Frau Fleming,
wenn Sie Geld brauchen, k�nnte ich Ihnen da schon ein bisschen helfen. - Oh nein.
Vielen Dank, es ist gut gemeint. Ich werde schon eine Stelle als Verk�uferin finden.
Au�erdem ist Heintje kein kleines Kind mehr. - Trotzdem schade f�r Sie beide.
�brigens, unsere Jungs scheinen ja Pech mit dem Wetter zu haben. - Wieso?
Heintje hat mir in seinen letzten Briefen geschrieben, er h�tte strahlende Sonne.
Ist aber komisch. Mein Walter schreibt mir, es ist dauernd schlechtes Wetter.
Naja, der hat immer was zu meckern!
Also, vielen Dank. - Auf Wiedersehen.
Nee, das ist gar kein Problem, ich kann die beiden Bolzen bis morgen zuschleifen,
dann k�nnen wir das Ding gleich ausprobieren. - Das ist eine sehr gute Idee.
Du musst dich genau an die Ma�e halten. Das Gewinde darf kein Spiel haben. - Ja.
Der erste Koffer ist voll, du musst mir noch einen anderen geben.
Wo ist �berhaupt dein wei�er Smoking? - Wozu brauche ich einen Smoking?
Du kannst nicht abends im Stra�enanzug im Hotel sitzen. - Der ist in der Reinigung.
Was? - Seit einem halben Jahr. - Na, macht nichts.
Lass dir in Rom einen neuen machen, da sind sowieso die besseren Schneider.
Und bring mir den Koffer!
Mann, deine Nerven m�chte ich haben. Eine Vergn�gungsreise in deiner Situation...
Hm, schon wieder leer. Stell doch noch eine Flasche in den K�hlschrank.
Ich hab keine mehr. - Trauriger Laden hier.
Ein Gl�ck, dass wir verreisen. - Ich finde, f�r heute hast du genug, Silvia.
Zu komisch, wenn du den Moralprediger spielst... Zum K�ssen!
Wann kommst du denn wieder, Peter? - Naja, wie abgemacht, in 3 Wochen.
Oder in 4 oder 5, solange es uns gef�llt. - Und solange das Geld reicht.
"Geld, Geld"... Ein Mann wie du kann doch �berall Geld auftreiben.
Ich mache keine Schulden. - Wer heutzutage keine Schulden macht, ist selber schuld.
(Telefon klingelt)
Ja, Fleming.
Wer ist dort? Polizeirevier?
Ja, Polizeirevier Sch�nstra�e. Ich h�tte eine Frage an Sie, Herr Fleming.
Wir haben hier zwei Leute beim Betteln abgeholt... - Nicht betteln, musizieren.
Na bitte, musizieren. - Ja.
Der eine ist ein alter Bekannter von uns, bei dem dr�cken wir immer ein Auge zu,
aber er hat einen Jungen bei sich und bei dem stimmt Verschiedenes nicht.
Keine Papiere, keine feste Wohnung... - Ich hab Ihnen gesagt: Er wohnt bei mir.
Nicht polizeilich gemeldet. Er sagt, Sie kennen ihn und w�rden f�r ihn gut sagen.
Ich verstehe es ja auch nicht, Herr Fleming. Er gibt an, Walter Borngr�ber zu hei�en.
Walter Borngr�ber? Ja, den kenne ich.
Na, das verstehe ich nicht ganz.
Gut, ich komme.
Polizeirevier? Wieso denn? - Was wollten die von dir?
Der kleine Walter Borngr�ber ist in was reingeraten und da muss ich nachsehen.
Du bist wohl v�llig verr�ckt, wir wollten heute wegfahren! - Der Junge hat mir mal
einen gro�en Gefallen getan und ich bin eben ein dankbarer Mensch!
Verr�ckt bist du! - Vielleicht.
Aber ich habe manchmal die fixe Idee...
Der Junge bringt mir Gl�ck.
Guten Tag. - Guten Tag.
Ich bin Peter Fleming. - Ich kenne Sie doch, Herr Fleming, von den Bildern her!
Wann fahren Sie mal wieder einen gro�en Preis nach Hause?
Na, erst mal muss ich wohl einen kleinen Jungen nach Hause fahren.
Den da. - Stimmt es also, dass Sie ihn kennen?
Nat�rlich, schon lange. Ist ein ganz ordentlicher Junge.
Wahrscheinlich hat er die Bettelei blo� mitgemacht, um dem alten Mann zu helfen.
Tja, immerhin keine feste Wohnung und nicht gemeldet.
Wenn Ihre Vorschriften es erlauben, dann w�rde ich mich gerne um ihn k�mmern.
Er kann bei mir wohnen, und dann setze ich mich mit seiner Mutter in Verbindung.
Sie m�ssen dann die volle Verantwortung �bernehmen. - Ja, die �bernehme ich.
Danke. - Bitte sch�n. - Komm, Walter.
Moment, Moment, erst kommt der Abschied.
Mein Junge, es war gro�es Gl�ck, dich zu treffen.
Du hast einem alten Mann viel Freude gebracht
mit Singen, Fr�hlichkeit...
...und einem guten Herz.
Leb wohl, Junge, und vergiss mich nicht.
Ich... vergesse dich bestimmt nicht, Aljoscha.
Tsch�s, Micki, und sei sch�n brav, h�rst du?
Leb wohl.
Also, auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen. - Komm!
Komm, Micki!
Das stimmt doch alles nicht. Du hast gesagt, du wohnst in Steinfurt.
Ich hab nachgesehen, das gibt's gar nicht. Und was du von deiner Mutter erz�hlt hast,
das war doch sicher auch alles Schwindel. - Nein, das stimmt.
Wahrscheinlich hast du zu Hause was ausgefressen und bist ausgerissen.
Nun gib's doch zu! - Das war anders. - Rate mal, wer da ist.
Wer? - Hier!
Tag, Peter! - Hallo Fuchs! Schickt dich Hartmann her? - Nein, der nicht.
Ich komme ganz privat. Du kennst doch Lester.
Na klar, John Lester, der blonde Engl�nder. Was ist mit ihm?
Er hat einen Unfall gebaut. - Wie? Beim Training?
Nein, er hat geheiratet. Die Tochter von so einem Kaufhausk�nig. - Na und?
Sein Wagen steht seit �ber einem Jahr am Schlepper. - Am N�rburgring?
Ja. - Nun hat er mich gestern angerufen. Er will das Ding unbedingt los sein.
Notfalls will er es verschrotten lassen. - Er hat zwar mit dem Wagen
noch kein Rennen gewonnen, aber der Motor ist noch Spitze.
Eben! Ich hab mir gedacht, wenn ihr beide den Wagen aufm�belt und du dir das Ding
dann untern Hintern klemmst, dann rollst du doch wenigstens mal wieder mit.
Hm, mit so einem alten Schlitten? - Warum nicht? Du musst mal wieder
dabei sein, damit die Weihnachtsm�nner merken, dass du �berhaupt noch lebst!
Wann ist das n�chste Rennen? - N�chsten Sonntag.
Die ganze Aufregung ist v�llig umsonst, n�chsten Sonntag sind wir auf Capri.
Oder auch nicht. - Was?
Ich will mir den Wagen wenigstens mal ansehen. - Wir wollten heute losfahren!
Ja, machen wir auch, wir fahren zum N�rburgring. Und du kommst mit.
Wirklich? - Ja, als mein Maskottchen!
So eine Schnapsidee!
So, dann wollen wir mal sehen.
So, das ist er.
Mit der Kiste blamierst du dich doch nur. - Herr Fuchs hat gesagt, mit etwas Schwein
kann er damit unter die ersten 10 kommen. - Mach ich immer noch.
Max, wie lange brauchen wir, um eine neue Radaufh�ngung einzubauen?
2 Tage, wenn wir die N�chte dazunehmen.
Dann hast du noch 4 Tage Zeit f�rs Training. - Vier Tage...
Also gut, ich mache es.
Tut mir leid, Silvia, Capri f�llt leider flach.
Auf Capri h�tten Sie sich sowieso nur gelangweilt. - Ja.
Wenn du wenigstens den vorlauten Bengel nicht mitgenommen h�ttest. - Wieso?
Mir macht er Spa�.
Ach, der ist es...
Na? - Es kommt hin. Ich glaube, es kommt genau hin.
Du solltest endlich schlafen gehen. - Wieso, es ist hier so sch�n aufregend!
Na, und? - Passt! Schwein gehabt.
Peter! - Ja, was ist?
Also, das ist wirklich die H�he! 2 Stunden habe ich jetzt auf dich gewartet!
Gewartet? - Hast du vergessen, dass heute Abend der Presseempfang ist,
wo alle wichtigen Leute sind? - Ach ja.
Also ich verstehe dich nicht. Um 7 wolltest du im Hotel sein, und jetzt ist 9.
Was, schon 9? Aber es ist doch wichtiger, den Wagen in Ordnung zu bringen,
als auf diesen d�mlichen Empfang zu gehen. - Du hast es mir aber versprochen!
Muss es wirklich sein? - Es ist wichtig f�r dich!
Also gut, Silvia. Schluss, Max! Ich wasche mir noch schnell die H�nde.
Beeil dich, du musst dich noch umziehen. Ich rauche inzwischen eine Zigarette.
(Silvia) Was ist denn das?
Das hast du hierher gestellt! - Das stand schon immer da.
(Silvia) Mein sch�nes Kleid! Jetzt pfeif ich auf den Empfang!
Tja, unter diesen Umst�nden...
...m�ssen wir leider weiterarbeiten, nicht?
(Silvia schnaubt ver�chtlich)
Nichts zu machen.
Ist Post f�r mich da? - Augenblick.
F�r Herrn Fleming auch? - Ja, die auch.
Da ist noch ein Brief an Heintje Fleming. Ist der etwa auch f�r Herrn Fleming?
Zeigen Sie mal.
(Silvia) Heintje Fleming? Absender Walter Borngr�ber?
Ja, ist bestimmt auch f�r Herrn Fleming.
Hier ist ein Brief f�r dich. - Danke.
Warum hast du ihn denn aufgerissen? Du hei�t doch gar nicht Heintje Fleming.
Ich denke, du hei�t Walter Borngr�ber?
Klar, das... das muss ein Missverst�ndnis sein.
Auf dem Absender steht aber Walter Borngr�ber, zurzeit in D�nemark.
Ja, so ein Zufall! - Ach schwindle mir doch nichts vor, du hei�t Heintje Fleming!
Jetzt hast du dich verraten. Du bist also der Sohn von Peter Fleming.
Warum hast du ihn denn angelogen? - Ich... ich... Aber...
Was machen Sie denn da? - Das wirst du gleich sehen!
Das d�rfen Sie nicht!
Aha, du bist es also doch! Und das zeige ich deinem Vater! - Nein!
Geben Sie mir den Ausweis! - Ich denke gar nicht daran! Ich werde deinem Vater
reinen Wein einschenken! Bestimmt hat deine Mutter dich hergeschickt!
Das ist nicht wahr! - Nat�rlich! Sonst h�ttest du auch sagen k�nnen, wer du bist!
Sie haben kein Recht, sich einzumischen! Ich will selber mit meinem Vater sprechen.
Heute Abend, nach dem Rennen. - Oh ja, das k�nnte dir so passen, was?
Damit du ihn wieder anschwindeln kannst!
Gib den Ausweis her!
(Reifen quietschen)
(aufgeregte Stimmen)
Nicht anfassen! Ich hole einen Rettungswagen.
Lassen Sie mich durch. Lassen Sie mich da mal durch!
Was ist denn da los? - Es wurde wieder einer angefahren.
Verzeihung!
Ewig diese Unf�lle. - Die fahren ja auch wie die Neandertaler. Hier.
Peter! - Ja, was ist denn?
Es ist was passiert. Oh, Peter!
Mit dem Jungen? Red doch!
Ja, mit dem Jungen. Er ist mitten in die Autos gerannt!
Walter! Walter!
Walter! - (Silvia) Er hei�t nicht Walter.
Wie? - Heintje. Heintje Fleming.
Er ist dein Sohn.
(Notarzt) W�rden Sie bitte zur�cktreten? Einen Augenblick, bitte.
Heintje... - (Notarzt) Er muss sofort ins Krankenhaus.
(Sanit�ter) Jawohl. - Bitte machen Sie doch Platz.
Herr Doktor, kann ich mitfahren? - Wer sind Sie? - Der Vater.
Ja bitte, kommen Sie.
(Krankenwagensirene ert�nt)
Herr Miller? - Gn�dige Frau? - F�r Herrn Fleming.
Und machen Sie mir die Rechnung fertig, ich reise ab. - Jawohl.
...18, 19, 20. - Danke sch�n.
(Telefon klingelt) Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
Blumengesch�ft Fleming.
Peter?
Moment mal, ich verstehe das gar nicht. Heintje ist bei dir?
Das wei�t du nicht? Er ist ganz von sich aus zu mir gekommen?
Ja, pass auf, das k�nnen wir sp�ter besprechen.
Nein, es ist etwas anderes. Heintje hatte einen Unfall.
Das ist ja furchtbar!
Wo ist das Krankenhaus? Ich komme sofort.
Gut, wir sehen uns dann, Franziska. Ja, auf Wiedersehen.
Wie hat sie es aufgenommen? - Sie kommt her.
(T�r wird ge�ffnet)
Moment. - Wie sieht's aus, Doktor? - Wir sind froh, dass wir ihn aus der tiefen
Bewusstlosigkeit geholt haben. Der Schock war gro�. - Ist es ein Sch�delbruch?
Ja, der Verdacht bleibt bestehen. Ich kann fr�hestens Nachmittag Endg�ltiges sagen.
Heintje!
Vater...
Hast du Schmerzen? - Nein, �berhaupt nicht.
Heute...
Das Rennen! Du f�hrst doch?
Bitte. - Ja.
Bitte, Herr Fleming, Sie k�nnen in der Zwischenzeit anrufen. - Ja.
In 2 Stunden ist der Start. - Nein, ich fahre nicht.
Ich kann dich gut verstehen, aber ob du damit dem Jungen einen Gefallen tust?
Kannst du dir nicht vorstellen, wie mir zumute ist?
Gerade heute wolltest du einen neuen Anfang machen.
Aber der Junge! - Gerade...
Gerade f�r den Jungen!
Na los, komm!
(Ansager) In wenigen Augenblicken erfolgt der Start zum 31. Eifelrennen.
Mehr als 100.000 Zuschauer ums�umen den N�rburgring.
Ich kann mich auf dich verlassen? - Ehrensache!
Ich rufe jede halbe Stunde an und halte dich auf dem Laufenden.
(Motorenl�rm)
Nur noch wenige Sekunden! Alle Helfer von der Strecke!
Sch�nen Dank, Schwester. Ja, ich rufe wieder an!
(Ansager) Und nun n�hern sich die Wagen zum ersten Mal dem Flugplatz.
Noch liegt das Rennfeld dicht zusammen.
An der Spitze McPherson. Dicht hinter ihm Fred Scott...
... dann der Argentinier Almanto.
15 Runden liegen vor den Fahrern,
vor den Spitzenfahrern aus 12 Nationen im 31. Eifelrennen.
Und jetzt die 2. Runde. Noch ist die Reihenfolge unver�ndert.
(Arzt) Zur�ck auf die Station.
(Motorenl�rm) Soeben kam die Nachricht,
dass der Fahrer mit der Nummer 11, Wolfgang Sch�ller,
in der Kurve von der Bahn abgekommen ist und aufgeben musste.
Gl�cklicherweise blieb Sch�ller unverletzt. Und hier die Reihenfolge:
Noch an der Spitze McPherson, 2. ist jetzt Almanto, dahinter Manzinelli,
und dann Fred Scott, der auf den 4. Platz abgerutscht ist.
(Schwester) Bitte, Frau Fleming. - Danke.
Mamutsch! - Heintje!
Mamutsch, das ist aber sch�n!
Hast du Herrn Fleming... ich meine, Vater schon gesehen?
Nein, noch nicht. - Er f�hrt doch mit im Rennen?
Ich wei� es nicht, ich kann es dir nicht sagen. - Hoffentlich.
Gibt's hier kein Radio? - Heintje, du darfst dich jetzt nicht aufregen.
Wirklich? Na, dann ist ja alles bestens, Schwester!
Wir befinden uns nun in der 11. Runde. Die Jagd beginnt.
Von 21 gestarteten Fahrern befinden sich noch 14 im Rennen.
Hochbetrieb an den Boxen. Auch der Argentinier Almanto musste aufgeben.
Gut im Rennen Peter Fleming, der zum f�hrenden McPherson nur einen R�ckstand
von 40 Sekunden aufweist.
Da k�nnen wir ganz zufrieden sein! - Haben Sie schon was vom Rennen geh�rt?
Ja, vorhin im Fernsehen. - Wie liegt denn mein Vater, Peter Fleming?
Peter Fleming? Nicht schlecht. Ich glaube, er ist F�nfter.
F? F�nfter, Mamutsch! Er ist F�nfter! - Du musst ruhig liegenbleiben.
Schade, dass wir nicht mit dabei sind. - Ich komme gleich wieder.
Das Rennen ist sehr wichtig f�r ihn, es geht dem n�mlich gar nicht gut.
Und die Silvia... Also, wenn du mich fragst, die ist gar nichts f�r ihn.
Das geht auch bestimmt bald wieder auseinander, das meint Max auch.
(Radio) Ein gro�artiges Einzelrennen. Die vorletzte Runde hat begonnen,
das Rennen tritt in seine entscheidende Phase... - Hier, mein Junge.
Danke. - ... McPherson an der Spitze. Nein, der f�hrende McPherson hat aufgegeben.
Es f�hrt nun Manzinelli vor Fred Scott und Fleming.
Mamutsch, jetzt ist er Dritter! Dabei wollte er erst gar nicht mitfahren!
Fleming fuhr eben die schnellste Runde des Tages.
Ist doch nicht zu fassen! Mit der alten Kiste f�hrt der Fleming solche Zeiten!
Ja, in jeder Kurve h�ngt er einen ab. - Wie ist so was m�glich?
Er hat die Radaufh�ngung eingebaut, die wir abgelehnt haben.
Fleming f�hrt ein hervorragendes Rennen!
Wer h�tte das gedacht, nach seiner langen Unfallpause?
Wie wir soeben erfahren, hat Fleming Fred Scott �berholt
und liegt jetzt an zweiter Stelle!
Fleming wird immer schneller. Er greift jetzt den f�hrenden Manzinelli an!
Ein dramatischer Endkampf beginnt!
Fleming ist an Manzinelli vorbei. Und er vergr��ert seinen Vorsprung.
Peter Fleming kommt jetzt in die Zielgerade. Er n�hert sich der Trib�ne.
Und da ist die Sensation perfekt, Peter Fleming geht als Erster durchs Ziel!
Mamutsch, er hat gewonnen! Er hat gewonnen, Mamutsch!
Was sagst du nun? - Ich freue mich auch dar�ber.
(Stimmengewirr)
Danke! Danke! Vielen Dank!
(Applaus)
Gro�e Leistung, Peter! Gratuliere! - Danke, Hartmann, nett von Ihnen.
Sie werden jetzt sicher denken, der Hartmann ist ein sch�ner Esel gewesen.
Recht haben Sie! Wir wollen uns wieder vertragen. - Ich hatte nie etwas gegen Sie.
Kommen Sie morgen in mein B�ro, da k�nnen wir alles besprechen.
Ist gut, aber jetzt entschuldigen Sie mich, ich muss weg. - Klasse, Junge!
Gratuliere, Peter! Du bist der Gr��te! - Danke, Heintje.
Franziska!
Tag, Peter. Ich gratuliere auch.
Du, ich freue mich. - Der Arzt hat gesagt, wenn es so weitergeht mit Heintje,
dann kann ich ihn schon �bermorgen mit nach Hause nehmen.
Aber Mamutsch, wenn wir so schnell von hier wieder wegfahren,
h�tte ich Peter ja erst gar nicht zu suchen brauchen.
Ganz sch�n frech, dein Sohn! - Dein Sohn.
Tag, Frau Fleming. Tag.
Tag. Ja, �hm... es tut mir leid,
dass ich nur mit der leeren Vase komme. Eigentlich w�ren ja Blumen f�llig gewesen,
soweit ich sehe... Oder sogar ein rauschendes Fest.
Ja, das k�nnen wir ja noch nachholen. Was meinst du, Franziska?
Ja, ich wei� nicht recht, aber... Ich glaube, ich hab nichts dagegen.
Oh prima! Feiern wir jetzt bei dir, Peter, oder bei uns?
Ja, auf jeden Fall...
...bei uns.
Also, wir sehen uns dann morgen. Gute Reise. - Danke, Max.
Max, machs gut. - Auf Wiedersehen.
Du, sag mal, Heintje... Wir haben uns was �berlegt.
H�ttest du was dagegen, wenn ich wieder zu euch ziehe?
Von mir aus. Ob ich nun auf Mamutsch aufpassen muss oder auf euch beide,
das macht keinen gro�en Unterschied. - Also, einsteigen.
(Heintje singt) Der sch�nste Tag
in deinem Leben
soll heute sein
f�r dich allein.
Was du uns gabst
an Lieb' und Gl�ck,
heut' geben wir
es dir zur�ck.
(Heintje singt) Der sch�nste Tag
in deinem Leben
soll nicht allein
heute nur sein.
Was du ertr�umst,
was dich erfreut,
w�nschen wir dir
f�r alle
Zeit.
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