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Ich will wissen, was passiert ist.
So was pr�gt uns.
Ver�ndert unsere Sicht auf die Welt.
Keine bekannte Quelle von Biolumineszenz
hat ein so kr�ftiges Leuchten wie das, das wir sahen.
"Seit ich �ber Krankheitserreger forsche, und das sind Jahre,
ist das der t�dlichste, der entdeckt wurde."
"Warnen Sie vorm Wassertrinken,
�berhaupt, damit in Kontakt zu kommen."
Du hast doch gesehen, was los ist. Alles ist tot!
Du glaubst, ich w�rde zulassen, dass so was passiert?
Und das Ger�usch? Schon mal geh�rt? Nein.
Ich frag mich, ob es noch jemand aufgefangen hat.
Tut mir leid, Sir, das hier ist Sperrgebiet.
Es ist also Vibrio vulnificus. Ja.
Ich bin in Kontakt mit Kollegen in S�dafrika, Brasilien und Japan.
Sie sequenzieren die DNA der Krebse, die dort an Land kamen.
Sobald ich das Ergebnis habe,
vergleiche ich es mit der DNA der Krebse aus Marokko.
Was sagen die �ber die Krebse?
Die farblosen Panzer und das Fehlen der Augen legen nahe,
dass sie in der Tiefe leben, nah bei Hydrothermalquellen.
Diese Krebse k�nnen aber an Land nicht �berleben.
Deshalb sollte man stark von einer Mutation ausgehen.
Oder es ist eine v�llig neue Spezies.
Und den Berichten zufolge, die wir erhalten,
verbreitet sie sich viel schneller
und t�tet Menschen viel schneller als die infizierten Hummer.
Hm.
"Erst wenn ich meine Hand ausstrecke,
werden sie erkennen, dass ich der Herr bin."
Exodus. Die biblischen Plagen.
Respekt.
Hummer, Krebse und Quallen.
Schon ein bisschen was anderes
als Fr�sche, Heuschrecken und Fliegen.
Zum Gl�ck noch kein Wasser, das zu Blut wird. Noch nicht.
Beeindruckend. Die Klosterschule hat Wirkung hinterlassen.
Nein, sicher nicht.
Ich hatte bis zum Schulabschluss schon jeglichen Glauben verloren.
Aber ich habe nie die Geschichten vergessen.
Vor allem die �ber den Zorn Gottes.
Noah, Sodom und Gomorrha, die Plagen...
Das Ding mit den Plagen...
Ob man sie f�r gottgesandt h�lt oder nicht,
sie bringen einen zum Nachdenken.
Haben wir sie selbst �ber uns gebracht?
Haben wir sie ausgel�st?
Selbst wenn man Gott au�en vor l�sst,
sollte man sich diese Frage stellen.
"Charlie, danke f�r die Nachricht.
30.
Ehrlich? Das gibt's doch nicht.
Ich w�nschte, du w�rst hier, um mich aufzumuntern.
Wir k�nnten wieder so abgehen wie letztes Jahr.
Oder vielleicht auch nicht, du warst ja..."
"Vielleicht auch nicht.
Du warst ja...
Du warst ja..." Fuck.
"Whatever.
Ich hoffe, du meldest dich nur deswegen nicht,
weil du mit dem hei�en Typen vom Boot abh�ngst."
"Vermisse dich."
"Vermisse dich."
"Vermisse dich."
"Vermisse dich."
"Vermisse dich."
"Vermisse dich."
"Vermisse dich."
"Danke f�r Ihren Anruf.
Ich bin nicht mehr bei Hovedstad Energy t�tig.
Mit allen Anfragen wenden Sie sich bitte an Erika Skaugen.
skaugen@hovedstad-energy.com."
"Du zeigst es ihr?" Ja.
"Wann?" In einem g�nstigen Moment.
Rahim, es ist wichtig.
Ja, aber ich will auch nicht, dass sie mir den Kopf abrei�t.
Ich muss los.
- Und wo war das? - Nankai-Graben.
900 Kilometer vor der japanischen K�ste, s�dlich von Honshu.
Eins der Gebiete, in denen Mifune die W�rmer fand. Ja, richtig.
Zum Gl�ck war es nur eine kleine Rutschung.
Die Seismografen haben kaum ausgeschlagen.
Sorry.
Nett, dass Sie uns die Ehre geben.
Um sich so tief und so schnell in den Meeresboden zu fressen,
muss sich das Wachstum der W�rmer und Bakterien
in enormem Tempo beschleunigt haben.
Jedes Gebiet, in dem sie gefunden wurden,
kann gef�hrdet sein.
Alle bisher entdeckten W�rmer
wurden auf Kontinentalh�ngen gefunden?
Soweit wir wissen.
Und alle in der N�he dicht bev�lkerter K�stengebiete.
Wenn einer dieser H�nge einst�rzt,
w�ren die Folgen f�r das Gebiet verheerend.
Was meinst du?
Ich frage mich ... ob diese W�rmer nur zuf�llig alle da sind,
wo sie den gr��ten Schaden anrichten.
Wa...
Ich denke, das hat mehr damit zu tun, wo wir suchen,
als mit irgendwelchen d�steren Zusammenh�ngen.
Professor Lehmann?
Ich muss Ihnen etwas zeigen.
"Ich hab's ihr gesagt." Und?
"Sie will dich sprechen."
Hey, soll ich gehen? Schon okay, nur...
Charlie, das ist Dr. Johanson.
Er kommt von der Universit�t Trondheim.
Hi. "Hi."
Rahim sagte, ihr habt da was,
"das ihr gern mit uns besprechen w�rdet?"
Haben wir, ja.
Er weigert sich, ohne dich drauf einzugehen.
Ist besser, wir zeigen es Ihnen.
"Ich habe mir Material des Abends angesehen,
als die Juno und die anderen Schiffe gesunken sind."
Sehen Sie sich das hier an.
Ich hole es auf den Bildschirm.
Jess hat mir eine Nachricht hinterlassen.
Da war so ein komisches Leuchten.
"Schallimpulse, bevor die Juno sank."
"Ich w�nschte, du w�rst hier, um mich aufzumuntern.
Wir k�nnten wieder so abgehen wie letztes Jahr.
Oder vielleicht auch nicht. Du warst ja..."
"Ich habe Tonh�he und Formanten neu skaliert,
um die Schallimpulse zu verst�rken."
"Ich hoffe, du meldest dich nur deswegen nicht,
weil du mit dem hei�en Typen vom Boot abh�ngst."
"Vermisse dich."
"Und wenn man sich dann die Aufnahmen ansieht,
die der ROV von der Juno gemacht hat, nachdem sie gesunken ist..."
"...hei�en Typen vom Boot abh�ngst."
Ich habe die Wellenl�nge des Lichts
und die Schallfrequenz gemessen.
Sie sind identisch.
Charlie, es ist wahrscheinlich irgendein Spitzenimpuls
"von einem gest�rten Kommunikationssignal."
Professor Lehmann, bitte.
"Das ist noch nicht alles. H�ren Sie mir zu."
Schie� los.
"Ein paar Stunden, bevor die Juno
und die zwei anderen Schiffe sanken,
gab es dort einen Anstieg der Wassertemperatur."
Ist das vom MetOp-Satelliten? "Ja."
Die Temperatur sinkt ein paar Stunden sp�ter wieder.
Ich denke, der pl�tzliche Temperaturanstieg
hat vielleicht die Methanhydrate am Meeresboden aufgetaut.
Methan wurde freigesetzt, es kam zum Blowout.
Wie bei der Thorvaldson. "Moment mal.
Bei der Thorvaldson war es ein Methan-Blowout."
Der Meeresboden wurde destabilisiert
durch den Befall einer neuen Spezies von Eisw�rmern.
Ich wei�, aber sehen Sie sich das hier an.
"Hier ist die Juno untergegangen."
Unter der blauen Markierung ist ein hydrothermaler Schlot.
Worauf willst du hinaus? "Der Schlot ist angeblich inaktiv."
Nicht "angeblich", das stimmt nicht. Er ist inaktiv.
Das wissen wir nicht. "Doch."
Ich glaube, er ist wieder aktiv.
Der Hydrothermalschlot unterhalb der Stelle,
an der das ganze Methaneis trieb, ist auch wieder aktiv.
Und ich kann das beweisen.
Wenn Sie mir das Tiefwasser-AUV leihen, kann ich pr�fen...
Charlie, es reicht.
Selbst wenn der Schlot wirklich aktiv w�re,
"w�rde sich das ausgesto�ene hei�e Wasser
extrem schnell wieder abk�hlen.
Und keine Kraft der Welt,
weder von Menschen erzeugt noch nat�rlich,
w�re in der Lage, solche Mengen an Wasser
den ganzen Weg vom Schlot zur Juno zu leiten."
Du machst die Station winterfest und kommst zur�ck.
"Ich will mir das nur mal ansehen.
Drei Schiffe sind in der Gegend untergegangen.
An allen Ungl�cksorten
gab es einen vor�bergehenden Temperaturanstieg.
Da muss es einen Zusammenhang geben."
Noch mal sage ich es nicht.
"Sie beruhigt sich wieder."
War das deine Professorin?
Ja.
Redest du immer so mit ihr?
Nein.
Du wei�t doch nicht mal, worum es geht.
Stimmt, wei� ich nicht.
Dann nimm dir auch nicht das Recht raus
zu kritisieren, wie ich mit ihr rede.
Ich muss nicht wissen, worum es geht, um zu wissen,
dass du zu weit gegangen bist.
Und dass es manchmal gut ist, anderen zuzuh�ren. Ich h�re zu.
Du h�rst nicht zu.
Du haust deine Ideen raus, eine nach der anderen, ohne R�cksicht.
Da kann man blo� noch in Deckung gehen.
Du verstehst es nicht. Alles muss bei ihr nach Vorschrift laufen.
So, wie sie es gemacht hat und ihre Professoren.
Ich verstehe ja, es gibt einen richtigen und einen falschen Weg.
Aber ich schlie�e nichts von vornherein aus,
nur weil es ihr nicht gef�llt.
Charlie, hey.
Du bist vielleicht die kl�gste Person im Raum,
und meistens bist du es wahrscheinlich wirklich.
Aber das hei�t nicht, dass andere nicht auch klug sind.
Ich wollte nicht, dass es so r�berkommt. Wei� ich doch.
Ich wei�.
Tut mir leid, wenn ich dir das Gef�hl vermittelt habe.
Dass ich dumm bin?
Nein. Daf�r bin ich viel zu klug.
Ich werde jetzt gehen.
Wieso? Du hast noch einen Haufen zu tun.
Musst dein ganzes Zeug packen.
Ich komme mit Iona vorbei,
helfe dir noch mit den letzten Sachen.
Vielleicht auf einen letzten MacInally zum Abschied, hm?
Danke.
So kenne ich dich gar nicht.
Nein, so bin ich auch nicht. Nein.
Ich habe sie alle da rausgeschickt, Sigur.
All diese vielversprechenden jungen M�nner und Frauen.
Katharina...
Es war nicht deine Schuld.
Niemand konnte vorhersehen, was passieren w�rde.
Es war ein Unfall. Ja, ich wei�, Sigur. Ich wei�.
Aber ich komme trotzdem nicht drum herum, mich zu fragen...
zu zweifeln.
Wenn ich die Fahrt verschoben h�tte,
wenn ich sie woanders h�tte arbeiten lassen...
Charlie, Rahim... Ich wei�, was in ihnen vorgeht.
Sie m�ssen mit ihrer Trauer umgehen.
Und du auch.
Ich wei�.
Also... Erz�hl mir mal was von Wagner.
Charlie? Ja.
Sie ist wie ein eingesperrtes Fohlen, das raus will.
Du hast mit ihrer Mutter studiert. Hier am IMB.
Ingrid Haugen.
Oh.
Sie ist Ingrids Tochter. Ja.
Ja. Ja.
Da hat sie es also her, kein Wunder.
Aber...
Ich pers�nlich w�rde nicht so schnell abtun, was sie sagt.
Wieso bist du noch auf?
Hm, jedenfalls nicht, weil ich auf dich warte,
falls du deswegen fragst.
Deswegen frage ich nicht, aber danke f�r deine Offenheit.
Du klingst m�de. - "Klinge ich immer".
Also ich sage dir mal was. Ich bin hier am Korrigieren.
"Und es wird dich vielleicht �berraschen,"
aber anscheinend ist es so:
Tokio liegt in Vietnam.
Was? - "Ja, und Lima ist in Kanada."
Und willst du wissen, was die Hauptstadt von Uganda ist?
Das ist �gypten.
"War das eine Klassenarbeit?" - Ja, dritte Klasse. �hm, Erdkunde.
Ich glaube, die brauchen einen neuen Lehrer.
Ja, genau, und ich brauche wahrscheinlich einen neuen Job.
Ich habe �brigens unseren Platz reserviert
f�r Sonntag, zehn Uhr.
"Und ich dachte,
vielleicht k�nnten wir danach was essen gehen?"
Oder was trinken?
"Klingt gut."
Alles klar?
�h, k�nnen wir sp�ter reden? Ich muss hier fertig werden.
Ja, klar. Wann kommst du nach Hause?
In einer Stunde? Vielleicht zwei. - "Okay. Okay."
Wenn du mal wieder so drauf bist, bitte.
"Nur dass du wei�t, ich werde auf dich warten, okay?"
Also ... im Ernst. Ich warte auf dich.
Okay. - "Bis dann."
Bis dann.
"Die Internationale Kommission zum Schutz der Ozeane
hat eine Dringlichkeitssitzung in Genf einberufen.
Zu dem Gipfeltreffen unter der Leitung der f�nf Mitgliedstaaten
werden Hunderte von Experten und Delegierten erwartet."
"Die ICPO hat eine Tagung in Genf."
Ja. "K�nnen Sie ein Treffen f�r mich arrangieren?"
"Darf ich fragen, warum?" Die Ausbreitung der W�rmer.
Die Quallenplage, die infizierten Hummer und Krebse.
"Ganz ehrlich, ich glaube nicht,
dass die Ph�nomene unabh�ngig voneinander auftreten.
Es muss einen Zusammenhang geben."
"Interessant, dass Sie das sagen.
�ber Mr Mifunes Gesch�ftsverbindungen"
sind wir auf einen Walforscher in Kanada gesto�en.
Er hat eine neue Muschelart gefunden,
die sich in unerh�rtem Tempo vermehrt
"und dem Schiffsverkehr gro�e Probleme bereitet."
Kann ich mit ihm sprechen? "Nat�rlich.
Ich schreibe ihm, dass Sie sich melden werden."
Ich muss nach Trondheim zu einem Meeting an der Uni,
"aber ich k�nnte auf dem R�ckweg zu ihm fahren.
Und wenn es m�glich ist, arrangieren Sie was bei der ICPO."
Das mache ich.
Ich muss nach Osaka,
aber ich bespreche das gleich nach meiner R�ckkehr.
Ja, danke. Und, �h, gute Reise, Riku.
Danke, Sigur.
Aber warum muss ich das von Dr. Coletti erfahren?
Wann? Wann hattest du vor, es mir zu sagen?
Wenn es zu sp�t f�r mich ist, irgendwas f�r dich zu tun?
Nat�rlich komme ich. Nat�rlich.
Ich komme sp�testens Ende der Woche.
Ich habe dich auch lieb.
Alles okay?
Ach, das war meine Mutter.
Sie muss sich operieren lassen.
Tut mir leid. Sie schafft das schon.
Gut.
Aber sie sagt mir nie, was los ist. Will mich damit nicht belasten.
Aber was mich belastet, ist, wenn ich nicht helfen kann.
Fliegst du dahin?
Ja.
F�r wie lang?
Kommt drauf an, wie es l�uft.
Du sagst mir Bescheid, wenn es was Neues gibt?
Ich gehe auch noch zu der Konferenz in Genf,
bevor ich nach Mailand fliege.
Und wenn ich von unterwegs helfen kann, melde dich.
Mache ich.
Okay.
Ich komme noch mal vorbei. Okay.
Hallo? "Leon Anawak?"
Ja. "Hi, ich bin Dr. Sigur Johanson."
Ich habe Ihre Nummer von Riku Sato.
Hat er eventuell erw�hnt, dass ich Sie anrufe?
Ja, hat er.
"Haben Sie einen Moment Zeit? Sonst kann ich sp�ter anrufen."
Nein, passt schon. Jetzt ist gut.
Ich wei� nicht, was Riku Ihnen gesagt hat,
aber wir haben eine neue Art Eisw�rmer entdeckt,
im Nordatlantik.
"Sowohl ihr Verhalten als auch die Morphologie sind atypisch."
Riku hat mir erz�hlt, Sie haben eine neue Muschelart entdeckt,
deren Verhalten auch eher ungew�hnlich ist.
Nicht nur Muscheln. Auch Wale.
Wale?
"Wir fanden eine organische Substanz
in den Muscheln und im Hirnstamm eines Wals.
Ein Test ergab 100 molekulare Verbindungen zwischen ihnen."
"Bei einem S�ugetier und einem Weichtier."
Ich habe auch keine Erkl�rung.
Man erwartet �berschneidungen, aber nicht so was.
"Und Sie glauben, diese Substanz
verursacht die Verhaltens�nderungen
bei den Muscheln und den Walen?"
"Wir testeten es zweimal. Ich kann es mir nicht erkl�ren."
Ich wei�, es macht keinen Sinn, aber...
"Nichts ergibt gerade einen Sinn."
Ich schicke Ihnen, was wir haben, dann sehen Sie es selbst.
"Ah ja, danke.
Ich habe immer mehr den Eindruck,
wir bewegen uns hier auf absolutem Neuland."
F�hlt sich komisch an, oder?
"Sie in Europa, ich in Kanada."
Die Ph�nomene �hneln sich, sind aber trotzdem v�llig anders.
"Ja, stimmt."
Ich hatte vergessen, wie sch�n es hier ist.
Alles hat seinen Platz.
Ich dachte, du kommst nicht. Du hast gesagt, es sei wichtig.
Ich, �hm...
Ich habe versucht, dich im B�ro zu erreichen.
Du hast gek�ndigt. Ja.
Sie meinten, diesmal w�rde es anders laufen.
Ich habe ihnen geglaubt.
Aber die Menschen �ndern sich nicht,
wie sehr man es sich auch w�nschen mag.
Es war falsch, dir nicht zu trauen.
Es war falsch zu glauben, du ...
w�rdest mich anl�gen.
Ich k�nnte dir sagen, warum.
Versuchen, es dir zu erkl�ren, aber das...
das macht es nicht besser.
Es tut mir leid.
Tina, es tut mir wirklich leid.
M�chtest du was trinken? Ich kann nicht bleiben.
Ich gehe weg, Sigur.
Wohin? Habe mich noch nicht entscheiden.
F�r wie lang? Das wei� ich nicht.
�hm...
Du gehst allein weg?
Ja.
Ich brauche Zeit.
Wenn du zur�ck bist, rufst du an?
Ja, nat�rlich.
�hm...
Ich habe Angst, dass ich... Nein, Sigur, bitte.
Nein, nein, h�r zu.
Ich werde dich nicht bitten zu bleiben.
Das mache ich nicht, versprochen.
Ich will, dass du wei�t...
Ich kann mir ein Leben ohne dich nicht vorstellen.
Und ...
ich will es auch nicht.
Mach's gut, Sigur.
Ich habe gelesen, was Leon Anawak dazu geschrieben hat.
Er konnte keine Quelle von Biolumineszenz entdecken,
die in der Lage ist, ein anhaltendes Leuchten zu erzeugen
wie das, das wir sehen.
"Und das Ger�usch?"
Er pr�ft gerade, ob es schon mal jemand empfangen hat.
Aber es ist fast identisch mit dem,
das wir registriert haben, als die Juno sank.
Charlie glaubt, es h�ngt mit dem Anstieg
der Wassertemperatur zusammen,
"der den Untergang verursacht hat."
Aus dem Hydrothermalschlot. "Ja."
Ja.
"Der Versorgungshelikopter fliegt heute zu den Shetlands."
Also k�nnten wir das Tiefwasser-AUV mitschicken
und eine Kamera runterlassen, um zu sehen, ob der Schlot aktiv ist.
"Ja, �h, wir...
Wir haben einen Heliport am Flughafen Vaernes in Trondheim.
Denken Sie, ich k�nnte mitfliegen?
Ich w�rde gern mit Charlie reden."
Na gut.
Hey.
Dr. Johanson.
Charlie Wagner.
Ja, wir haben Ihnen was mitgebracht.
Das AUV. Ja, wo soll es hin?
Da beim Schuppen w�re gut. Okay.
Okay. Hi.
So, liebe Leute. Hier sind eure Biere, bitte.
So. Hey, das ist ja eine �berraschung.
Ich habe versucht, dich anzurufen. - Ja?
K�nnen wir irgendwo reden?
Ja, klar.
Ich gehe nur kurz und mache in der K�che was fertig.
Kannst du warten? H�chstens 20 Minuten.
Okay. - Mhm.
Haben Sie mit ihm gesprochen? Leon Anawak? Ja, habe ich.
Hat er irgendeine Vorstellung, was es ist? Nein. Keine.
Er hat es durch Zufall entdeckt, so wie Sie.
Er versucht zu kl�ren, ob sonst jemand
das Ger�usch irgendwo im Ozean aufgenommen hat.
Und Sie m�ssen versuchen zu kl�ren, was da vor sich geht.
Sie k�nnen das AUV behalten, solange Sie es brauchen.
Ich habe Katharina versprochen,
ihr den Heli heute noch zur�ckzubringen, also...
Danke, dass Sie hier waren
und mir helfen, der Sache auf den Grund zu gehen.
Ich wei� nicht, ob Katharina es Ihnen erz�hlt hat,
aber ich kannte Ihre Mutter.
Echt? Ja.
Ja, sie war ein paar Semester �ber mir, am IMB.
Eine beeindruckende, tolle Frau. Brillant.
Mutig. Dickk�pfig.
Na gut, ich gehe dann mal.
Warten Sie, ich komme mit.
Komm schon, geh ran.
Wenn Sie Aufnahmen vom AUV haben, melden Sie sich, ja? Mache ich.
Alles Gute, Charlie. Ihnen auch.
Fuck.
Jetzt komm schon. Bitte, bitte, bitte.
Professor Lehmann. Professor Lehmann.
Hey.
Katharina, ich... "Es gab eine Rutschung.
Du musst sofort weg. Da bildet sich ein Tsunami."
Warte, warte, warte. Hey, hey. Warte, warte, warte.
"Sigur, der Tsunami rast auf dich zu!"
Ja. Hey, hey. Aufmachen, aufmachen! Macht die T�r auf!
Das habe ich noch nie gesehen.
Weg, weg!
- Lauf! - Los!
Charlie!
Hilfe!
Hilfe!
Hey! Hey!
Charlie!
Kare! Kare!
Kare!
Charlie! Das hat keinen Sinn! Ich muss sie warnen!
Loslassen! Wir m�ssen weg!
Nein, loslassen! Ich muss dahin! Das geht nicht.
Wir k�nnen da nicht hin. Es geht nicht.
Ich muss zu ihm! Lassen Sie mich! Hey, bitte.
Wir k�nnen nichts f�r ihn tun, okay? Es tut mir leid.
Es tut mir leid.
Wir m�ssen weg hier. Wir sterben sonst.
"Hier ist Sigur Johanson.
Hinterlassen Sie Namen und Nummer. Ich rufe sobald es geht zur�ck."
Okay? Komm.
"Sigur, ich bin's.
Ich wollte dir nur sagen..."
Ich kann mir auch kein Leben ohne dich vorstellen.
Untertitel im Auftrag des ZDF, 2023
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