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Wir wollen zu Angèle. - Sie wohnt nicht mehr hier.
Es bringt nichts zu lügen. Ich weiß es.
Was wissen Sie? - Alles.
Sie ist unsichtbar und hat meinen Schwiegervater blind gemacht.
Sind Sie Lilys Vater?
Lebt sie?
Lebt sie?
Darf ich?
Wo wollen Sie hin?
Gibt's hier irgendwo Licht?
Sie ist hier nicht. - Wieso bist du dir so sicher?
Ich würde sie sehen. - Ja, na klar.
Ist nicht absurder, als unsichtbar zu sein.
Na gut, nehmen wir es mal an.
Wie siehst du sie? - Wie alle anderen.
Kannst du es beweisen?
Wie denn?
Du kommst mit und zeigst sie uns.
Zuerst will ich Lily sehen.
Lily muss behandelt werden. Du kannst sie später sehen.
Ist sie unsichtbar?
Wir haben nichts gefunden.
Aber sie muss doch irgendwo sein. Gut, wir haben keine Wahl.
Du kommst mit mir mit.
Fangt an. Das ganze Haus.
Was machen Sie da? - Nur eine Überprüfung.
Kann losgehen.
Sie ist wirklich nicht zu Hause. - Wir müssen nach anderen suchen.
Da ist einer.
Wartet hier.
In dem roten Auto.
Hinten.
Können Sie mich sehen?
Ja, Monsieur, ich kann Sie sehen. Guten Abend.
Sie sehen mich wirklich?
Ist es endlich vorbei?
Danke. Vielen Dank.
Ich bin Dr. Denayer. Ich bin mit meinem Team hier.
Ich bin also wieder sichtbar? - Noch nicht ganz, aber wir helfen Ihnen.
Ja, bitte. Ich bitte Sie.
Gehen Sie in unseren Krankenwagen. - Helfen Sie mir.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Ist ja gut.
Hast du das gehört?
Du hast doch schon nachgesehen, Liebes. Da ist niemand.
Wenn jemand hier wäre, dann würde ich es spüren.
Ja, ich weiß.
Ich kann verstehen, dass du immer noch unter Schock stehst, aber glaub mir:
Sie ist nicht hier.
Und wenn sie uns doch findet?
Dann sehen wir weiter, aber vorläufig sind wir hier gut aufgehoben, oder?
Draußen sind wir nie allein,
und hier drin ist es kontrollierbar.
Es ist gut, dass du uns hergebracht hast.
Ich will einfach so gern leben.
Ich habe Lust... Ich weiß nicht.
Ich habe Lust, einkaufen zu gehen
und für Lily ein Tiramisu zu machen,
mich in die Sonne zu setzen, zu reden...
Das wirst du alles wieder.
Glaubst du, es wird wieder wie früher? Mit all den Unsichtbaren?
Aber sicher.
Du musst nur etwas Geduld haben.
Wie ich.
Jeder wird sich dran gewöhnen müssen.
Du bist so klug, Papa.
Geh nicht weg. Okay? - Und wo gehst du hin?
Ich gehe Lily suchen. Ich bin unruhig.
Und wo willst du sie suchen?
Gehen Sie in die 2. Etage.
Ist Nathan da? - Wieder mit der Ambulanz los.
Wieder los? - Ja. Sie brachten einen Patienten.
Haben sie gesagt, wohin? - Nein.
Nehmt die Taschenlampen.
Das Licht.
Danke.
Ist sie hier?
Sag mir die Wahrheit, wenn du Lily sehen willst.
Sie können mir ja nicht sagen, wo sie ist.
Wenn ich sie finde, gehe ich mit ihr weg.
Da hat Lily ein Wörtchen mitzureden.
Na los, konzentrier dich.
Hier ist niemand.
Trinkst du jetzt noch deine Schokolade?
Nee, da ist Haut drauf.
Schon gut, ich gehe.
Ja?
Guten Abend. - Dr. Denayer.
Was ist? - Entschuldigen Sie die späte Störung.
Guten Abend. - Guten Abend.
Was ist los? - Es geht um die öffentliche Gesundheit.
Ist er hier? - Ich sehe niemanden.
Warum so viele Leute?
Wo ist dein Papa? Wir wollen ihm doch helfen.
Von wem reden Sie überhaupt?
Ayoub? Wenn du hier bist, zeig dich!
Du musst mit mir mitkommen!
Wenn Théos Vater da wäre, würden wir es sagen. Was soll das?
Er steht da vorne an den Stufen.
Ayoub? Komm mit, oder ich muss dich zwingen!
Und das tue ich ungern.
Hol die Masken raus.
Wir geben Ihnen jetzt Masken.
Legen Sie sie gut an. - Hier, bitte.
Wieso denn?
Vertrauen Sie mir bitte.
Sagen Sie mir bitte, was los ist?
Ich bitte Sie.
Théo, willst du wissen, was die Botschaft der Rebellen war?
Komm mal mit.
Vertrau mir. Du weißt, wir haben dich sehr gern.
Wenn du die Botschaft hören willst, setz erst die Maske auf.
Du lügst, du hast gar keine Botschaft!
Meine Mama hasst dich und ich auch!
Isofluran, los! - Nein, er hat die Maske nicht auf.
Warte, Georges.
Da, hinter dem Kleinen! - Setzen Sie die Maske auf!
Aufhören! - Setzen Sie die Maske auf!
Georges, warte! - Théo!
Théo, setz die Maske auf!
Théo, setz deine Maske auf!
Setz deine Maske auf!
Papa!
Papa!
Alles klar. Der Kleine liegt im Bett.
Die schlafen bis morgen.
Das mache ich nicht noch mal mit. - Natürlich nicht.
Das ist nicht mein Job.
Was wird das? - Tut mir leid, Frau Doktor.
Ich wollte nicht, dass es so läuft.
Ihr Mann ist im Haus.
Haben Sie keine Angst, dass sie die Polizei rufen? - Nein.
Die Polizei freut sich doch über unsere Hilfe. - Ach, klar.
Was soll das? Bist du verrückt geworden?
Du hast gewusst, dass Lily lebt.
Ich wollte sie vor dir schützen. Offenbar zu Recht.
Bei mir ist sie sicher. - Sie soll leben. Verstehst du das nicht?
Ich will rausfinden, was hier geschieht. - Du willst nur die Kontrolle haben!
Wo ist meine Tochter? - Hier geht es um viel mehr.
Wo ist meine Tochter? - Sie ist unsere Tochter.
Wo ist sie? Verdammt!
In Sicherheit.
Wie kannst du nur!
Was machst du da, Papa? - Ich genieße die Stille der Nacht.
Bist du verrückt? - Ich lass mich nicht einsperren.
Gibt es ein Problem? - Sind die anderen wach?
Einige. - Wir müssen uns sofort versammeln.
Ist gut.
Ich denke, ihr habt recht.
Wenn wir unser Leben zurückwollen, dann müssen wir uns behaupten.
Na, endlich hast du's kapiert. - Mir wäre es anders lieber gewesen.
Aber es geht nicht.
Nathan hält Lily fest.
Und er zieht das auch bei anderen Familien durch.
Diese Epidemie hat ihn...
Das muss ein Ende haben! - Na endlich!
Das muss aufhören!
Was jetzt? - Wir bereiten alles vor.
Ist alles fertig.
Können wir morgen früh loslegen? - Na klar.
Olivier?
Pascal?
Lasst uns abstimmen. - Dafür!
Dafür. - Okay.
Dafür.
Versuch zu schlafen. - Ja.
Wo ist er nur?
Guten Tag. Ich bin Valérie Griyeb, Théos Mutter.
Ja, Mme Griyeb, ich weiß, wer Sie sind. Haben Sie mal auf die Uhr geguckt?
Ich wollte nur Théo abholen.
Der Familienrichter hat es mir erlaubt.
Davon hat mir niemand was gesagt.
Na ja, das mache ich ja gerade. Kann ich ihn bitte sehen?
Nein, er schläft noch.
Mama!
Mein Ritter. Tut mir leid, dass ich dich so alleingelassen habe.
Das kommt nie wieder vor.
Ohne was Schriftliches können Sie ihn nicht mitnehmen.
Wieso denn nicht?
Lassen Sie gefälligst meinen Sohn los.
Schnell, schnell.
Schnall dich an, Théo. - Hallo?
Hallo? Ja.
Ja, hier spricht die Heimleiterin.
Sie fahren gerade weg...
Ich will jetzt Lily sehen. - Wir brauchen noch mehr Unsichtbare.
Suchen Sie die doch ohne mich.
Ich helfe Ihnen nur, wenn ich Lily sehe.
15 Minuten, dann machen wir weiter.
Ganz schöner Brocken.
Bitten wir Xavier und Yves, ihn umzubetten.
Noch keiner wach?
Nein.
Sie ist nicht hier, sie hat ihr eigenes Zimmer.
Olivier? Gehen wir alles noch mal durch.
Dann hört mal alle gut zu. Ja?
Der Sprengstoff, okay?
Vor Ort kommt der Sprengzünder da rein.
Er wird mit dem Sender verbunden. - Ladungen an die Stützen.
Ist alles angeschlossen, schalten wir den Empfänger ein.
Dann kümmere ich mich um dieses Baby.
Und schon fliegt der Funkmast in die Luft.
Los geht's, Leute. Los geht's.
Alles klar, Papa? - Wir zerstören diesen Funkmast,
lassen diese Irre sichtbar werden, bekommen Lily zurück, und alles wird gut.
Wie kannst du mir das antun?
Mama hatte recht.
Und ich bin noch extra zu dir gekommen, damit du nicht denkst, ich wäre tot.
Das hast du sehr gut gemacht. Ich bin froh, dass du hier bist.
Eingesperrt?
Ich will nur verstehen, was mit dir ist, um dir zu helfen.
Ich brauche keine Hilfe, Papa.
Du kannst nicht für immer so bleiben. - Wieso nicht?
Du hast Besuch.
Danke.
Gern geschehen.
Okay, danke.
Aber ich lasse euch nicht allein.
Wovor haben Sie Angst? - Ich bin ihr Vater, das ist alles.
Wenn ich es richtig sehe, brauchen Sie mich noch.
Er wird mich schon nicht fressen.
Zehn Minuten.
Hilf mir, hier rauszukommen. - Klar. Dein Vater dreht völlig durch.
Wenn du gehst, gehe ich mit.
Ja, ich weiß.
Daran muss ich mich noch gewöhnen.
Mme Steengers?
Guten Tag. Dr. Denayer erwartet Sie.
Dr. Duma Verbist, zuständig für Infektionskrankheiten in Europa.
Sehr gut. Folgen Sie mir.
Die Zeit ist um. Lily, rück nach hinten. Bedeck dich, damit ich dich sehe.
Das war's, Doktor. - Was?
Wir brauchen Hilfe.
Dorothée Steengers, stellvertretende Leiterin der WHO.
Das ist mein Kollege, Dr. Duma Verbist. - Guten Tag.
Nach Ihrem Anruf hielt ich es für klug, wenn Duma mitkommt.
Meinem Anruf?
Du hast dich für mich ausgegeben?
Verzeihen Sie, aber sonst hätten Sie mich nicht ernst genommen.
Zeigen Sie uns, um was es geht, Dr. Denayer?
Sehr gern. Geh du vor.
Gib mir deine Hand.
Sie schlafen alle?
Sie wurden sediert. - Wieso das?
Also?
Nein, nein, nicht!
Denk an deine Frau. - Ich tue das für sie.
Also, um was geht es? - Wir haben einige Tests vorgenommen.
Die Ergebnisse sind erfolgversprechend. - Wenn es um eine unbekannte Epidemie geht,
sind die Regeln zu befolgen, damit es keine Pandemie wird.
Lassen Sie uns bitte bis morgen Abend Zeit.
Wir arbeiten von Anfang an an diesem Phänomen.
Wir finden den Grund. Lassen Sie uns machen. - Unmöglich.
Wir müssen die Bevölkerung schützen.
Das will ich auch. - Sie gehen eigenwillig vor.
Das ist gefährlich. Das können wir nicht zulassen.
Na schön.
Entfernen Sie die Decken.
Bitte.
Nein, du bleibst hier. - Ich muss dich beschützen.
Ich erspüre sie vor euch. - Wo ist dein Handy?
Behalt es bei dir, okay? - Okay.
Scheiße, meins ist leer.
Du schließt dich ein. Okay?
Nicht weggehen! - Ist ja gut.
Ich muss meiner Mutter Bescheid sagen.
Hier lang.
Laurence!
Laurence! Lily ist am Telefon! Komm schnell!
Wo bist du?
Warte auf dem Parkplatz auf uns, ja?
Mit Pierre?
Ja, wir kommen hin. Keine Sorge, wir kommen hin.
Was ist los? - Lily wartet mit Pierre vor der Klinik.
Lass uns hinfahren.
Ich spüre, dass sie da ist. Sie ist hier.
Wo? Wo ist sie?
Sie ist da.
Steig ein!
Wir müssen Lily vor ihr finden!
Überlassen Sie das mir. - Sie haben kein Recht dazu.
Ich kann wichtige Informationen liefern. - Ihr Ehrgeiz kostet Zeit.
Wir bringen das Phänomen direkt an der Quelle unter Kontrolle.
An der Quelle? - Der Auslöser steckt im Hypothalamus.
Die WHO tagelang nicht zu benachrichtigen
ist unverantwortlich.
Sie werden die Stadt abriegeln.
Aber wir können doch nicht alles abbrechen.
Wir sagen ihnen, die WHO will sie von ihren Familien fernhalten.
Wir beschützen alle, die bei uns bleiben. Die anderen können gehen.
Kommen Sie.
Lily? Lily!
Mama!
Das ist Pierre. Komm her.
Nein... - Er ist der Sohn von Angèle.
Ihr müsst keine Angst haben.
Er half mit, Ayoub zu fangen. - Weil Papa ihn dazu zwang.
Er tat es, um mich zu finden.
Pierre sieht die Unsichtbaren. Er kann uns helfen.
Du siehst die Unsichtbaren?
Ja.
Meine Mutter ist hier.
Lily.
Ich beschütze sie. - Und ich ihn.
Ich sehe sie nicht mehr!
Da.
Lass uns in Ruhe!
Lass uns in Ruhe!
Wo ist sie?
Wo ist sie?
Nicht!
Er wackelt. Der Funkmast, er wird einstürzen.
Endlich.
Du bist die Größte, Mama.
Wird jetzt alles wieder so wie früher? - Für die EHS schon.
Für dich ist es noch unklar.
Untertitel: Juliane Mascow Studio Hamburg Synchron GmbH
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