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Original subtitles

Mademoiselle?

Mademoiselle?

Keine Angst, ich will Ihnen nur helfen.

Mademoiselle?

Bitte nicht bewegen. Okay?

Ich komme langsam näher. Aber bitte nicht bewegen.

Lily?

Lily Denayer?

Nein!

Ayoub? Théo?

Ist dein Papa da?

Wo? - Direkt neben mir.

Berühr sein Gesicht.

Schließ deine Augen, dann siehst du ihn.

Keine Angst, es tut nicht weh.

Ich hab keine Angst, mir ist nur kalt.

Haben Sie eine Decke? - Nein.

Ich muss Ihren Körper sehen, um zu erkennen, wo's anfängt. Ja?

Ist gut.

Also gut. Blicken Sie einfach konzentriert auf den Monitor, okay?

Alles klar.

Also, die Blitzlichter und die epileptogenen Bilder sollen

ihr neuronales Netz in einen Rhythmus versetzen, der die erwartete Reaktion auslöst.

Was?

Die Gamma-Wellen, die zwischen Wachsein und Schlaf.

Die Bilder und das Licht reizen ihr Gehirn.

So soll sie ihre Unsichtbarkeit verlieren.

Alles in Ordnung, Marie? - Nein, irgendwie dreht sich alles.

Schließen Sie bitte trotzdem nicht die Augen, ja?

Lassen Sie sich einfach fallen.

Okay, ich fang noch mal an.

Alles dreht sich. Ich kann nicht mehr.

Schon gut.

Lassen Sie nur die Augen offen, das ist wirklich wichtig.

Es funktioniert.

Es funktioniert. Jawoll!

Wir haben's geschafft.

Es hat geklappt, Marie. - Danke.

Danke Ihnen beiden.

Alles okay? - Ja, ja, alles gut.

Alles in Ordnung.

Das ist nur ein erster Schritt, aber in die richtige Richtung.

Das machen wir noch mal mit deiner Frau. Und mit Ayoub.

Bravo. - Vielen Dank.

Das ist für Théo.

Dann hat er wenigstens was zum Angucken.

Tut mir leid wegen Nathan.

Er hat mir nichts gesagt.

Ich weiß.

Ich muss jemanden finden.

Jemanden, der unsichtbar ist.

Wen denn? - Die Pflegerin meines Vaters.

Sie ist Lily begegnet und weiß etwas.

Natürlich, aber was kann ich tun?

Sie wird sicher wiederkommen.

Ich dachte, dass du vielleicht bei ihm wohnen könntest.

Nein. Nein, tut mir leid, Laurence.

Ich würde sie auch nicht sehen. Ich sehe mich selbst nicht mal.

Es tut mir wirklich leid.

Ja, schon gut.

Guten Abend, Herr Kommissar. Wir haben noch nichts gefunden.

Hier entlang.

Guisset ist unten. Bitte sehr.

Vielen Dank.

Guten Abend. - Guten Abend.

Sie hat sich von der Brücke gestürzt.

Ich konnte nichts mehr tun.

War sie das? - Ja, das muss sie gewesen sein.

Danke.

Wo ist Lily?

Was hast du mit ihr gemacht?

Alles, was ich tue, tue ich für dich.

Hör auf, das zu sagen! Du hast keine Ahnung, was ich will.

Nein, das stimmt nicht. Ich kenne dich gut.

Sie hätte dir nicht gegeben, was du verdienst.

So was spüre ich sofort. - Du spürst überhaupt nichts.

Du denkst nur an dich.

Was ich denke oder fühle, interessiert dich nicht im Geringsten.

Nein, nein, das stimmt nicht.

Du verstehst das nicht.

Du bist das einzig Gute in meinem Leben.

Wenn du mich verlässt, falle ich in ein schwarzes Loch.

Ich will nur, dass du glücklich bist.

Mit mir oder ohne mich.

Nein, nein, nein!

Verschwinde, oder ich rufe die Polizei.

Sieh nur, was sie in so kurzer Zeit aus dir gemacht hat, dieses Miststück.

Merkst du das denn gar nicht?

Du sprichst nicht mit Lily, sondern mit mir!

Wir haben was gefunden.

Denkst du, ich werde auch irgendwann unsichtbar?

Nein. Nein, sei unbesorgt.

Aber ich wäre gern unsichtbar.

Ja, für fünf Minuten, wenn wir "Ritter" spielen, aber nicht für immer.

Was machen wir, wenn du für immer so bleibst?

Ich weiß nicht.

Arbeitest du wieder in der Schule?

Sicher nicht gleich.

Und was wird Mme Lambert sagen, wenn sie es erfährt?

Sie wird es wohl nicht so leicht akzeptieren wie du.

Und darum sagen wir es ihr nicht.

Aber sie will dich sehen, Papa. Das hat sie gesagt.

Dann müssen wir uns was einfallen lassen.

Jetzt lass mich noch etwas schlafen.

Papa, du schläfst ja gar nicht. Ertappt.

Wenn du schlafen würdest, könnte ich dich sehen.

Tut mir leid, es kam was dazwischen.

Halt, warten Sie. Wir sind extra gekommen.

Ich kann 5G nicht abschalten, um Ihre angeblichen Symptome zu lindern.

"Angebliche"?

Wissen Sie überhaupt, was hier los ist? - Nein, was ist denn los?

Menschen verschwinden.

Sie ziehen weg? - Nein, sie werden sprichwörtlich un...

Hören Sie, ich sehe mir Ihr Camp an. Aber jetzt muss ich los.

Ich verstehe nicht ganz. Warum sagst du, dass sie verschwinden?

Einige Leute verschwinden. Sie werden...

... unsichtbar.

Ich weiß, was du denkst. Aber es stimmt.

Dass die Leute unsichtbar werden? - Ja. Hör bitte mal zu.

Könnte ein Übermaß an elektromagnetischer Strahlung unsichtbar machen?

Überlegen wir mal. Licht ist eine elektromagnetische Welle.

Damit man uns sieht, muss sie in der richtigen Frequenz schwingen.

In der des Lichts. - Ja.

Also könnte man sagen, um etwas unsichtbar zu machen,

müsste man nur das Licht umleiten.

Okay.

Und dafür braucht man elektromagnetische Wellen.

Das macht man schon bei Kampfflugzeugen.

Man lässt sie kurz verschwinden, bis sie eine verbotene Zone überflogen haben.

Es wäre also möglich? - In Bezug auf tote Materie schon.

Aber in Bezug auf Lebewesen hab ich das noch nie gehört.

Das wird sich bald ändern.

Hallo? - Hallo? Laurence?

Ja? - Hier spricht Kommissar Lambert.

Es geht um Lily. Könnten Sie zum Staudamm kommen?

Geh nur.

Was Sie da tun, hilft uns sehr, Juliette.

Aber mir hilft es nicht. Ich bin jetzt unsichtbar.

Das ist normal. So verläuft es immer.

Mit Ihrer Hilfe kriegen wir es in den Griff.

Halten Sie sich für Gott? - Wir wollen es nur verstehen.

Wenn wir es verstehen, können wir es reproduzieren.

Dann können Sie es sich aussuchen. - Das glaube ich nicht.

Gut, wir fangen jetzt an. Darf ich, Xavier?

Also, sehen Sie bitte auf den Bildschirm, ja?

Es ist nicht schlimm, Liebling.

Okay, Juliette.

Mir wird davon schwindlig.

Das ist normal. Bitte schließen Sie nicht die Augen.

Mir wird schlecht davon. Ich kann nicht.

Ich muss mich gleich übergeben.

Liebling, hab keine Angst.

Das ist nicht gefährlich. Wir haben es schon mal gemacht.

Ich will nicht. Das ist schrecklich. Ich will nicht.

Okay.

Versuch es nur noch einmal. Es ist wichtig.

Okay. Okay.

Tut mir leid, ich kann nicht!

Tut mir leid.

Wir können es mit Augenklammern versuchen, was meinen...

Ich bin da. Ich bin da.

Was ist passiert?

Das ist Polizist Guisset. Er hat Lily gesehen.

Ihre Tochter sprang gestern von der Brücke. - Wo ist sie?

Wir haben sie noch nicht gefunden.

Woher wissen Sie, dass sie es war?

Ist das alles, was Sie haben?

Im Moment ja.

Ihr Pullover im Wasser, das beweist noch nichts.

Sie hat ihn verloren. - Sie hatte ihn an, als sie gesprungen ist.

Daraus kann man doch nichts schließen.

Und du hast gesagt, ich soll mir keine Sorgen machen.

Das habe ich nicht gesagt.

Nur mit diesem Video dachte ich, es sei normal, dass sie sich verstecken will.

Wir haben nichts gespürt, nichts gesehen. - Doch.

Das ist nicht wahr, nein. Nein, nein.

Wir haben nichts gespürt. Meine Kleine.

Du hast mich angelogen.

Das stimmt nicht. Bring nicht alles durcheinander.

Es ist alles durcheinander! Sie hat sich umgebracht!

Ich weiß nicht, was ich empfinden soll! Wir wissen nicht mal, ob sie tot ist.

Ich brauche dich, verdammt! Ich brauche dich.

Ich brauche dich!

Fass mich nicht an! - Laurence.

Fass mich nicht an! - Beruhige dich.

Beruhige dich, beruhige dich. - Nein!

Beruhige dich.

Beruhige dich.

Lass mich los.

Wir haben alles falsch gemacht, Nathan. Wir haben alles falsch gemacht.

Wo ist sie? Wo ist sie?

Können wir jetzt anfangen, Xavier?

Nein. Ich fühl mich nicht wohl dabei. Allein schon, dass sie sediert werden muss...

Xavier, wir haben keine Zeit. Dieser Test muss sein.

Es ist wohl besser, wenn du rausgehst.

Was hat Dr. Denayer gesagt? - Er vertraut mir.

Trinken Sie einen Kaffee. Wir holen Sie, wenn es vorbei ist.

Mit guten Nachrichten, ganz bestimmt.

Zuerst die Arme.

Wir brauchen Steristrips für die Augen.

Bereit für das Adrenalin? - Ja.

Los geht's.

Gut, sie wird wach.

Was machen Sie denn?

Aufhören!

Aufhören! Hören Sie auf damit!

Wir sind hier, Juliette. Es ist alles unter Kontrolle.

Mir geht es beschissen!

Mir geht's beschissen! Hören Sie auf!

Aufhören!

Mir ist übel!

Da.

Schluss jetzt. Mir geht es furchtbar!

Sollten wir nicht aufhören? - Gleich.

Dr. Lejeune, sollten wir nicht aufhören? Sie erstickt gleich.

Mme Lejeune! - Schon gut, wir hören auf.

Sollen wir Sie wirklich nicht nach Hause bringen?

Sie ist nicht hier. Wir hätten sie gefunden.

Ich glaube nicht, dass ich in der Lage bin...

Ich glaube, dass sie im Wasser gemerkt hat, dass dieses Video unwichtig ist.

Das ist nichts verglichen mit dem, was danach kommt.

Sie wird geschwommen sein.

Sie ist irgendwo an Land gegangen.

Jetzt ist sie irgendwo im Trockenen in Sicherheit. Das glaube ich.

Nichts anderes.

Wir brauchen Obst.

Ich mach dir eine leckere Gemüsesuppe.

Okay, hier rein.

Nimm Möhren. Théo, Möhren.

Einen Beutel. Théo.

Théo. Théo.

Hol noch...

Hol noch einen Beutel.

Bist du allein? - Nein, mein Papa ist da.

Und wo? - Ganz in der Nähe.

Und wo genau?

Draußen im Auto.

Er steht im Parkverbot.

Ich fahre bei Ihrem Vater vorbei.

Danke, Herr Kommissar.

Lily?

Du hast zu Margot "Ich liebe dich" gesagt und ihr 1,50 Euro gegeben?

Ja, so ungefähr.

Aber Samuel hat ihr zehn Euro gegeben, oder?

Er liebt sie auch.

Das Schlimmste war, dass es der letzte Tag...

Tu so, als würde ich gleich kommen. - Gut.

Guten Tag. - Guten Tag.

Ist dein Papa nicht da? - Doch, doch.

Er muss noch das Auto parken.

Ich helfe dir.

Soll ich dir helfen, die Sachen einzuräumen? - Gern.

Dein Papa war wirklich mit einkaufen?

Théo, ich sehe, dass du alleine einkaufen gehen kannst.

Du bist schon ein richtig großer Junge.

Aber du bist acht Jahre alt. Da ist es gefährlich, allein loszuziehen.

Aber mein Papa war doch da.

Hör zu. Ich will dich beschützen.

Ich kann dich nicht allein hierlassen.

Ich schlage dir vor, mit mir mitzukommen. - Nein, mein Papa kommt doch gleich.

Mme Lambert? Hier spricht Ayoub Griyeb.

M. Griyeb? - Ja, ich habe ein Problem mit dem Auto.

Keine Ahnung, was damit ist oder wie lange das noch dauert, aber...

M. Griyeb, reden Sie lauter. Ich...

Hallo? Hören Sie mich?

Lassen Sie uns den Termin verschieben. Nicht, dass Sie Ihre Zeit vergeuden.

Ich höre Sie ganz schlecht. Kommen Sie denn bald?

Ich habe gesagt, wir können uns morgen treffen, wenn Sie wollen.

Nein. Hören Sie, ich warte auf Sie. Okay?

Mme Lambert... - So, dein Papa kommt gleich.

Ich warte im Wohnzimmer auf ihn, okay?

Laurence?

Lily. - Mama.

Du hast Opa nicht blind gemacht, das war Angèle.

Sie wollte mich umbringen. - Es ist vorbei, mein Herz. Es ist vorbei.

Sie hat mich von der Brücke gestoßen. - Oh mein Gott. Mein Engel.

Wir müssen sie aufhalten. Wir sollten sie umbringen.

Wir werden eine Lösung finden. - Laurence?

Ist Papa hier?

Mein Engel. Papa darf nicht wissen, dass du hier bist.

Warum nicht? - Laurence!

Weil er dich dann in Quarantäne steckt. - Aber warum?

Es gibt noch mehr Unsichtbare.

Papa will sie einsperren, um die Epidemie einzudämmen.

Aber das ist nicht ansteckend.

Bitte beweg dich nicht und gib keinen Mucks von dir.

Bist du da, Laurence? - Versprich es.

Versprochen.

Was tust du da?

Nichts.

Mein Liebling.

Was auch immer du sagst,

ich werde dich immer lieben.

Und solange ihre Leiche nicht gefunden wurde, gibt es Hoffnung.

Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben. Ja?

Ja.

Einverstanden? - Ja.

Wir müssen hoffen. - Ja.

Du hast vorhin gesagt, wir hätten alles falsch gemacht.

Hast du das ernst gemeint? - Nein. Nein.

Mein Liebling.

Nathan, warte. Warte.

Warte, ich bitte dich.

Warte. Ich brauche etwas Zeit.

Ich brauche dich jetzt. Ich brauche dich. - Nein, bitte.

Jetzt. Ich brauche dich jetzt. - Warte...

Ich bin da.

Oh, Lily.

Oh, Lily.

Mein Liebling, mein Liebling. - Komm her.

Ich...

Ich hab mir vorgestellt, dass sie unsichtbar ist.

Jetzt mit dieser Geschichte von der Brücke weiß ich nicht mehr...

Ich glaube nicht, dass... Das ist unmöglich.

DER BEAMTE TRAF THÉO BEI DESSEN ELTERN AN. THÉO ZEIGTE ANZEICHEN...

Dein Papa geht nicht ran.

Und ich kann dich nicht unbeaufsichtigt lassen. Du kommst mit mir mit.

Holst du bitte deine Sachen?

Théo. - Papa.

Setz dich hin.

Ich bin hier, mein Spatz.

Ja.

Théo,

du musst mit ihr mitgehen.

Wenn du mit ihr mitgehst, habe ich Zeit, eine Lösung zu finden, eine echte Lösung.

Aber ich will hierbleiben. - Das will ich doch auch, Hase.

Aber mir fällt nichts mehr ein.

Aber das mit dem Auto hat sie mir geglaubt. - Ja. Und das hast du richtig gut gemacht.

Aber sie wird nicht gehen, bevor ich nicht komme.

Bis morgen wird mir schon eine Lösung einfallen.

Das verspreche ich dir.

Du bist ein Held.

Théo?

Théo? Soll ich dir helfen?

Du kannst ruhig mehr Sachen mitnehmen. - Nein. Papa sagt, es ist nur für eine Nacht.

Papa, du hast gesagt, es ist nur für eine Nacht.

Jetzt will sie mich für immer mitnehmen.

Na komm schon. - Papa, tu doch was.

Ich will nicht mit Ihnen gehen! - Es ist nur zu deinem Besten.

Nein! Du denkst, mein Papa kümmert sich nicht um mich.

Aber das stimmt nicht!

Dein Papa ist nicht da, und ich kann dich nicht allein lassen. Komm jetzt.

Aber mein Papa ist da! Papa, zeig dich!

Du verstehst nicht, dass er da ist! Papa, zeig dich! Papa!

Papa, zeig dich! Papa, zeig dich!

Théo! - Papa, zeig dich bitte! Papa!

Papa, du musst dich zeigen, bitte!

Bitte, Papa!

Mme Lambert, bitte. - So geht es nicht weiter.

Tun Sie, was Sie tun müssen, Ihr Sohn ist wohl nicht so wichtig.

Sie können beim Jugendamt vorsprechen, aber vorläufig bleibt Théo bei mir.

Geben Sie ihn mir. - Er hört Sie. Reden Sie.

Ich möchte nur mit ihm sprechen.

Hallo, Théo?

Théo, hörst du mich? - Ja, Papa.

Mein Hase, bitte glaub mir, wenn ich dir sage, dass alles gut wird.

Okay?

Ich würde dich nie im Stich lassen. Und ich werde immer auf dich aufpassen.

Ich hab dich ganz doll lieb.

Ich hab dich auch lieb, Papa.

Kalt, kalt. Eiskalt.

Kalt.

Kalt...

Es wird warm, wärmer, wärmer, heiß...

Nein. Kalt.

Ganz kalt. Warm, wärmer, wärmer...

Wärmer, heiß...

Bingo!

Also, M. Griyeb, ich lege jetzt auf.

Untertitel: Juliane Mascow Studio Hamburg Synchron GmbH

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