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So, mein Spatz. Da wären wir. Dann gehen wir mal zu Papa.
Warum hat er mich nicht abgeholt? - Ich weiß nicht.
Aber ihr habt einen Termin mit der Sozialarbeiterin.
Will die mich mitnehmen? - Aber nein.
Die will nur sehen, ob sich dein Papa gut um dich kümmert.
Bei einem Papa, der Superhelden-Müsli mit Marshmallows aus Amerika bestellt,
wissen die sofort, dass das Superman ist.
Warte hier mal kurz auf mich, ja?
Ayoub?
Théo, bleib mal hier stehen. Ja?
Ayoub?
Ayoub!
Laurence? Entschuldige, ich stehe unter der Dusche.
Alles in Ordnung? - Ja, ja.
Warte nicht auf mich. Théo kommt schon allein zurecht, aber vielen Dank.
Bist du das, Théo? - Nein, ich bin's.
Ich will nur wissen, ob alles in Ordnung ist. - Ja. Ich ruf dich morgen an. Okay?
Ayoub, da stimmt doch was nicht. Lass mich rein.
Wo ist Théo? Ist er bei dir? - Er ist unten.
Du musst jetzt gehen. Laurence, ich bitte dich, geh.
Na schön. Du rufst mich an? - Ja, mach ich.
Er ist im Bad, mein Spatz.
Papa, mach auf. - Hey, warte. Ist Laurence noch da?
Sie ist weg, Papa. - Okay, warte noch. Warte, warte.
Warte noch, warte.
Théo? Bevor ich die Tür aufmache, muss ich dir was sagen, ja?
Okay.
Zuerst will ich, dass du die Augen schließt. Machst du das, Spatz?
Warum?
Ich weiß, du magst das nicht, aber es ist sehr wichtig.
Wenn du gleich ins Bad kommst,
warte, bis ich die Tür zugemacht habe, und dann darfst du die Augen aufmachen.
Verstanden? - Ja.
Okay, dann mach jetzt die Augen zu.
Komm. Komm, ich bin hier.
Es ist dunkel, mach das Licht an! - Mach die Augen zu, wenn du Angst hast.
Ich bin da.
Spürst du mich? Ja?
Spürst du, dass ich da bin? - Ja.
Gut.
Ich hab Angst im Dunkeln. - Ich weiß, mein Spatz.
Aber heute musst du diese Angst bekämpfen.
Und wie?
Konzentrier dich auf das, was du spürst.
Ich spüre deinen Atem.
Und du? Spürst du meinen? - Ja.
Sehr gut.
Fühlst du dich allein und in Gefahr? Oder bei mir und in Sicherheit?
Bei dir und in Sicherheit. - Ganz genau.
Ich bin da und beschütze dich.
Jetzt sag mir: Das, was im Dunkeln ist und dir Angst macht,
glaubst du, dass es das wirklich gibt?
Ich weiß nicht.
Hast du es schon mal so gefühlt, wie du mich jetzt fühlst?
Nein. - Siehst du?
Und jetzt stell dir mit aller Kraft vor, dass ich da bin.
Warum? - Weil das das Einzige ist, was es gibt.
Okay?
Und jetzt mach ich das Licht wieder an.
Aber vorher schließ deine Augen und leg deine Hände auf mein Gesicht.
Ja, so ist es gut.
Sehr gut.
Achtung, jetzt mach ich das Licht an.
Wenn du bereit bist, öffne deine Augen. Wenn du Angst hast, schließ sie wieder.
Papa?
Papa? - Ich bin da, ich bin da, ich bin da.
Erinnere dich, ich bin da. Ja.
So ist gut.
Sobald du Angst hast, schließ die Augen. Dann ist alles wieder wie früher.
Ja?
Wenn Ayoub Marie angesteckt hat, dann haben wir...
Wann genau hatte sie die ersten Symptome?
Weiß nicht, gegen acht Uhr.
Die Inkubationszeit beträgt dann mindestens 36 Stunden.
Wann kommt deine Frau?
Sie will nicht kommen. Sie hat Angst vor Krankenhäusern.
Und wie weit ist sie?
Es fing gestern an, und jetzt sieht man schon ihre Hände und Füße nicht mehr.
Ich hab gesagt, sie soll herkommen, aber sie will nicht.
Sie denkt, diese Sache wäre eine Strafe.
Jeder wird es auf seine Weise interpretieren.
Wir haben keine Zeit mehr.
Falls das eine Epidemie ist, müssen wir es melden.
Yves, richte eine Quarantänestation für alle Infizierten ein.
Okay.
Xavier. Wir brauchen Ayoub, unseren Patienten Null.
Aber vorher überzeugen wir deine Frau hierherzukommen.
Danke. - Und, Sabine, wir müssen Tempo machen.
Wir müssen bis morgen wissen, ob wir auf dem richtigen Weg sind.
Wann machen Sie den Test? - Heute Abend.
Gut, wir fangen mit Marie an.
Na dann, an die Arbeit.
Ich will einkaufen gehen. Kommen Sie mit?
Haben Sie mit Ihrer Tochter gesprochen? - Sie ist einverstanden. Ich stelle Sie ein.
Wirklich? - Ja.
Also dann, gehen wir?
Was, jetzt sofort? - Ja.
Sagen Sie mir, was Sie brauchen. Ich besorge es.
Nein, ich will lieber selber gehen.
Aber heute ist heftiger Regen angesagt.
Dann ist der Boden rutschig.
Ach, ist doch egal. Gehen wir.
Reichen Sie mir nicht den Arm?
Sie müssen lernen, allein zurechtzukommen, Victor.
Aber ich bleibe in Ihrer Nähe.
Okay.
Gilles Royan. - Aber keine Telefonnummer.
Nur eine Adresse? - Das ist die seiner Mutter.
Also waren meine Aushänge doch zu was gut.
Ich hoffe nur, er hat Lily wirklich gesehen und will nicht nur Aufmerksamkeit.
Warum sollte er? - Er ist einer von diesen EHS, und zuweilen...
Ach, so sehen Sie uns also?
Wir wollen also nur Aufmerksamkeit?
Vielen Dank.
EHS-SCHUTZBEREICH
WILLKOMMEN GESUNDHEITSZONE
FUNKGERÄTE VERBOTEN
Laurence!
Hast du was von Lily gehört? - Nein.
Aber ein Gilles Royan will sie gesehen haben. - Gilles wohnt hier. Er ist nur kurz weg.
Okay. Wie geht es dir?
Es wird besser. Hat hier was von Zeltlager.
Aber ich hab keine Schmerzen mehr und kann schlafen.
Davon träume ich. - Na, dann komm doch zu uns.
Zuerst Lily. - Natürlich. Komm.
Hallo. - Danke, Merabi.
Hallo, Frau Doktor.
Das ist Olivier. Er ist gerade erst zu uns gestoßen.
Olivier war Techniker auf den Mobilfunkmasten.
Er will mit dir zum Bürgermeister gehen. Hast du einen Termin?
Ja, seine Sekretärin hat mir einen gegeben.
Das wird nur leider nicht viel bringen.
Ich will nur mit ihm reden. Wir müssen ja irgendwie ins Gespräch kommen.
Gespräch? - Auf eine Ärztin hört er sicher.
Ich bin Ingenieur, das ist denen egal.
Die Lizenzen haben 1,5 Milliarden eingebracht. Nur das interessiert die. Wir nicht.
Wir müssen aktiv werden. Dann können sie uns nicht mehr ignorieren.
Wir müssen uns doch ohne Gewaltaktionen Gehör verschaffen können. Ich...
Das sehe ich genauso wie Laurence. Lasst es uns doch erst mal versuchen.
Wir müssten John finden.
Ja, aber... - John ist ein Kollege.
Er hatte den Funkmast von Creux.
Er wäre der ideale Gesprächspartner, aber...
Ich erreiche ihn nicht mehr. Er ist verschwunden.
Er hat am Funkmast von Creux gearbeitet? - Ja.
Wieso?
Könnte...
Könnte sein Verschwinden mit dem Elektrosmog zusammenhängen?
Wäre es vorstellbar, dass...
... dass er wegen der Elektrowellen unsichtbar wurde?
Herzlich Willkommen, Mme Lambert.
Treten Sie ein, kommen Sie.
Hier entlang.
Möchten Sie etwas trinken? - Nein.
Ich hab noch einen Termin, ich hab's also eilig.
Wollen Sie das Kostüm nicht ausziehen?
Mögen Sie keine Bären?
Ist das ein Witz?
Ist doch nicht so schlimm. - Doch.
Ach was, nicht doch.
M. Griyeb, ich muss Sie identifizieren können.
Na komm schon.
M. Griyeb, ziehen Sie bitte das Kostüm aus? Ich muss Sie identifizieren können.
Ich helfe dir. - Was tust du? Nein, nein, nein.
Ich mach das schon.
Oh nein, der klemmt. - Was?
Ja, schon wieder. - Oh nein, er klemmt? Oh nein.
Tut mir leid, Mme Lambert. - Schneiden Sie ihn doch einfach auf.
Aufschneiden? Das ist doch der Papa-Bär! Den schneide ich niemals auf!
Tut's weh? - Ein bisschen.
Tut mir leid, Mme Lambert. - Wir verschieben das Gespräch.
Ich habe nicht so viel Zeit. - Natürlich.
Es tut mir leid, Mme Lambert. Wirklich.
Victor?
Ach, Victor. Ich bin es, Stéphanie.
Ach, Stéphanie. Wie geht es dir?
Mein Gott, Victor, das ist so ungerecht. Ich habe es von Chris erfahren.
Ich dachte erst, er macht Witze.
Blind, ausgerechnet du.
Das ist ja unerhört.
Aber du kommst offenbar gut zurecht. Ich staune, was für eine Kraft du hast.
Aber natürlich... - Vielen Dank.
Sei mir nicht böse, aber ich muss was erledigen.
Darf ich dir wenigstens einen Kuss geben?
Ja, danke. Bis bald. Bis Bald, Stéphanie.
Es tut mir wirklich leid.
Sie ist etwas derb, aber Sie so zu ignorieren...
Ich bin sprachlos.
Um ehrlich zu sein, ich hatte mal eine kleine Affäre mit ihr.
Sie wird bemerkt haben, dass Sie viel jünger und hübscher sind als sie.
So ein Luder!
Das wäre alles.
Ich warte draußen auf Sie. Was soll denn das?
Vielen Dank.
Danke.
Bitte sehr.
Schönen Tag noch. - Ebenso.
Dr. Decondé, schön, Sie wiederzusehen.
Was darf es für Sie sein?
Ich darf doch den Doktor zuerst bedienen?
Also, was kann ich für Sie tun?
Wer sind Sie?
Was wollen Sie von mir?
Alles in Ordnung, Doktor?
Sie erlauben sich einen Scherz mit mir.
Wie jämmerlich.
Also, falls sie nicht mitkommen will, was machen wir dann?
Ich werde sie überzeugen. Keine Sorge.
Sie hat ihren eigenen Kopf.
Ich fürchte, wir müssen sie zwingen.
Wäre das okay für dich?
Ich weiß nicht.
Ich weiß es nicht.
Ich weiß nur, dass ich beruhigt wäre, wenn sie zur Beobachtung in die Klinik käme.
Klar. Wir geben so oder so unser Bestes.
Wir können sie auch narkotisieren.
Ja.
Ja, Victor?
Wieso bist du denn allein?
Ist Laurence nicht da?
Ruf sie doch einfach an.
Okay, ist gut. Ich bin gleich da.
Wir holen erst meinen Schwiegervater ab. - Okay.
Nathan?
Wie geht's dir? - Nathan, Laurence hatte recht.
Okay, komm. Ich bring dich nach Hause.
Angèle ist unsichtbar.
Das ist doch verrückt, oder?
Glaubst du mir nicht?
Steig ein. Wir bringen dich heim.
Ich schwöre es dir.
Ich hab sie berührt. Sie war nackt. Im Fleischerladen.
Und niemand konnte sie sehen. Niemand.
Ich glaube dir, Victor.
Mach mir nichts vor, aus dem Alter sind wir raus.
War dumm von mir, dir das einfach so zu sagen.
In der Klinik kann ich Ihnen helfen.
Nein, können Sie nicht. Es ist meine Schuld, ich hätte es nicht tun sollen.
Was hättest du nicht tun sollen?
Meine Mutter hatte mich gewarnt. Ich hätte auf sie hören sollen.
Ich hätte nichts mit Xavier anfangen sollen.
Ein verheirateter Mann, da musste er ja wütend sein.
Wer sollte wütend sein?
Es haben noch andere solche Symptome. - Nein!
Ich muss büßen, und das mache ich lieber hier zu Hause.
Das verstehe ich.
Aber in der Klinik... - Nein.
Dort finden wir heraus, was mit Ihnen ist.
Nein! Sind Sie taub oder was? Nein!
Mein Liebling. - Was?
Wir müssen wirklich dahin. - Nein.
Doch. - Nein.
Ich will nicht. - Du verstehst nicht.
Sie müssen in Quarantäne. - Was?
Ich verspreche dir... - Was tun Sie? Lass mich!
Tut mir leid. - Lass mich! Liebling, lass mich!
Nein! Nicht!
Ganz ruhig, ganz ruhig.
Verflucht.
Ja? - Guten Tag.
Ich bin die Mutter von Lily Denayer.
Kommen Sie rein.
Oje. - Das sieht nicht schön aus, tut mir leid.
Ich bin Ärztin. Das macht mir nichts aus.
Diese verdammten Funkmasten.
Haben Sie was von ihr gehört? - Nein.
Ich... hatte gehofft, Sie könnten mir was sagen.
Ich habe sie in der Rue des Bruyères gesehen.
Und war sie allein? - Ja.
Aber sie hat geredet, als ob jemand bei ihr wäre.
Was hat sie gesagt? - Irgendwas wie: "Lassen Sie ihn".
Eins war noch komisch.
Sagen Sie schon, ich will alles hören.
Vielleicht liegt es an den Funkwellen, aber...
Sie schien mit jemandem hinter mir zu reden, aber da war niemand.
An meiner Kapuze wurde zweimal gezogen, aber da war keiner.
Gut. Und das war am Mittwochvormittag, ja?
Ja, Mittwochvormittag. Genau. - Vielen Dank, Gilles. Danke.
Ich bin's.
Ist sie da?
Angèle, ist sie da? - Nein.
Bist du sicher? - Ja, bin ich.
Na gut.
An dem Tag, an dem Lily verschwand... - Ja?
Da war doch Angèle da. - Ja.
Die beiden sind sich hier begegnet.
Also, ich weiß nicht. - Aber ich weiß es.
Hör zu, ich muss mit ihr reden. Weißt du, wo ich sie finde?
Vergiss es. Das ist vorbei. - Was?
Ich habe es so gemacht, wie du gesagt hast. - Und?
Und? - Niemand kann sie sehen.
Also glaubst du mir jetzt? Glaubst du mir?
Ich würde es ja gern, aber...
Es ist so abwegig. Ich glaube, ich werde verrückt.
Nein, Papa, sie existiert. Das weißt du doch genau.
Du hast sie sogar angefasst. - Alles nur Einbildung.
Hier, spürst du meine Hand? Spürst du meine Hand, ja?
Du spürst sie, weil ich da bin. Weil ich existiere wie Angèle.
Die Wahrheit ist das, was du spüren kannst!
Du bist nicht verrückt, das verspreche ich dir. Okay?
Ich würde so gern wieder sehen können,
um es selbst herauszufinden.
Was trinken, Pipi machen, und dann? - Ins Bett.
Ja.
Hey, Théo? Wollen wir verstecken spielen? - Was, jetzt?
Verstecken kann man doch immer spielen.
Na los, wir verstecken uns jetzt. - Ist gut.
Versteck dich gut, ja?
Und Théo, bleib im Versteck. Ja? - Alles klar.
Sehr gut.
Keiner zu Hause?
Théo!
Théo, ich bin's, Nathan!
Ich habe eine wichtige Botschaft der Rebellen.
Lasst mich ein.
Also gut, ich höre, Bote.
Die Botschaft muss ich direkt dem Ritter von Saint Seiya überreichen.
Es ist dringend.
Na gut. Dann werde ich sie jemand anderem überreichen.
Nein, schon gut, komm rein. Komm her. Herein, Bote.
Geh ran, Laurence.
Papa, diese Frau ist gefährlich. - Warum sagst du das?
Sie hat deine Augen zerstört.
Im OP-Saal war ein langes, braunes, am Ansatz weißes Haar.
Gestern war an deiner Serviette auch so ein Haar.
Hallo? Ayoub?
Ja, ich gebe sie dir. Es ist für dich.
Hallo? Was?
Was?
Das gibt's doch nicht.
Das gibt's nicht. Ich komme.
Wir müssen los. - Wohin? Warum muss ich mit?
Wenn Angèle noch mal kommt, dann nicht, um dir Tee zu kochen!
Soll sie nur kommen. - Das kommt gar nicht infrage.
Ich will wissen, ob sie es war.
Ich denke an nichts anderes mehr. Ich muss es verstehen.
Ich muss es wissen, Laurence, und ich bleibe hier!
Na gut.
Was machst du da?
Ich muss rausfinden,
ob noch jemand hier ist.
Die Botschaft ist von großer Bedeutung.
Ist dein Vater da? - Er ist einkaufen gegangen.
Um diese Uhrzeit. - Ja. Um diese Uhrzeit.
Was ist das nun für eine Botschaft der Rebellen?
Hey, was ist das für eine Botschaft?
Was ist das für eine Botschaft der Rebe... - Still!
Und was sollen die Handschuhe?
Laserkanone! - Hör auf, das... Théo!
Laserkanone! - Hör auf, das reicht!
Lass das, Théo! Es reicht! - Laserkanone!
Ach Scheiße.
Das glaube ich jetzt nicht.
Guten Abend, Frau Doktor.
Willst du ihn etwa mit Gewalt holen? - Er muss unter Beobachtung.
Du hast allen weisgemacht, ich werde verrückt.
Papa hat geglaubt, ich hätte die OP versaut, weil ich einen Burn-out habe!
Ich wollte es dir sagen, aber hatte noch keine Gelegenheit.
Das ist ein Riesending.
Ich will einfach keinen Fehler machen. Er muss unter Beobachtung in Quarantäne.
Hat die WHO das von dir verlangt?
Ja.
Wenn das ansteckend wäre, wäre Papa längst unsichtbar. So überträgt sich das nicht.
Ach, und du weißt, wie es sich überträgt? - Ja, ich habe eine Vermutung.
Hoffentlich nicht wieder die Funkwellen.
Auch wenn dein Vater nichts hat, kann es ansteckend sein.
Jeder reagiert anders auf eine Epidemie.
Verdammt, was würde wohl passieren, wenn sein Zustand bekannt wird?
Was wäre mit seiner Freiheit? Mit Théo?
Denkst du, sein Leben könnte so weitergehen? Hier wäre ein Riesenrummel.
Das muss er entscheiden, nicht du.
Fass ihn bitte nicht an!
Wie wolltest du dein Geschwader nennen?
Argos Squadron. Klingt cool, oder?
Na ja, ist so ein Männerding.
Fehlt es dir nicht, einen Vater zu haben? - Doch.
Aber ich habe ja nie einen gehabt.
Warst du dabei, als deine Mutter unsichtbar wurde?
Wie ist das passiert?
Sie schrie vor Freude.
Weil ich sie noch sehen konnte, dachte ich, sie wäre verrückt.
Als sie dann splitternackt auf die Straße ging und es offenbar niemand bemerkt hat,
wurde mir klar, dass sie recht hat.
Sie war unsichtbar geworden.
Sie sagt, es geschah aus eigener Kraft.
Ja, das glaubt sie.
Und du? Was glaubst du?
Ich glaube nicht, dass sie die Macht dazu hat.
Aber ich habe auch keine andere Erklärung.
Wenn sie aber nun diese Macht hat,
könnten wir sie alle haben, oder?
Was meinst du? Haben wir sie oder nicht?
Fifty-fifty. - Ich glaube, wir haben sie.
Bei fifty-fifty ist es besser, wenn man dran glaubt.
Außerdem fände ich es auch viel cooler.
Du haust nicht ab?
Nicht sofort.
Deine Mutter.
Nein, keine Sorge.
Was? Was ist?
Ich küsse wohl nicht gut?
Ich sag nicht, dass es nicht gut ist.
Weißt du, du musst nicht immer nur kleine Kreise machen.
Ich meine so.
Ist wie eine Wäscheschleuder. - Wäscheschleuder?
Ich küsse wie eine Wäscheschleuder? - Ja, aber es ist schön.
Ist ja keine Kritik.
Wie ein Kompliment klingt es aber auch nicht.
Na schön, wie soll ich dich dann küssen?
Das ist eine gute Frage.
Ich weiß.
Kennst du diese Wollwaschprogramme? - Nein.
Du kennst das Wollprogramm nicht? - Nein.
Also, das geht so. Pass auf.
Dann geht's weiter.
Und wieder von vorn.
Und warum gehst du nie raus?
Keine Freunde?
Mir tun draußen die Augen weh. Und alle halten mich für verrückt.
Mach doch was aus deinen Augen.
Du könntest in der Sternwarte arbeiten.
Lieb von dir, aber eher nicht. - Ach, komm schon.
Du kannst nicht ewig bei deiner Mutter bleiben.
Willst du nicht mal eine Beziehung haben?
Mit jemandem wie dir?
Vielleicht.
Holst du mir was zu trinken? Ich habe mega Durst.
Warte. Heißt "vielleicht" eher "vielleicht ja" oder "vielleicht nein"?
Das sag ich dir vielleicht, wenn du mir was zu trinken holst.
Na los.
Was willst du "vielleicht"?
Also, vielleicht Sprudelwasser, vielleicht Cola oder vielleicht O-Saft?
Sprudelwasser. - Okay.
Tut mir leid, kein Sprudel drin.
Macht nichts, dann eben Cola.
Hier.
Pierre?
Pierre?
Halt, mein Auto. Mein Auto!
Was machst du da?
Lily?
Lily?
Lily?
Mama!
Untertitel: Juliane Mascow Studio Hamburg Synchron GmbH
Can't find what you're looking for?
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