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Original subtitles

Was ist los, Théo?

Bei Papa kriege ich Superhelden-Frühstücksflocken mit Marshmallows.

Mit Marshmallows?

So was gibt's? - Er kauft sie im Computer.

Sie kommen dann direkt aus Amerika.

Du hast wirklich den besten Papa der Welt.

Aber koste mal meinen Haferbrei, okay? Du wirst sehen, er schmeckt sehr gut.

Besucht Angèle dich heute wieder? - Ja, bestimmt.

Und weißt du schon wann? - Nein.

Ich nehme an, wenn du allein bist.

Findest du das nicht merkwürdig? - Gar nicht.

Ich brauche sie auch nur, wenn ich allein bin.

Ich brauche nicht zwei Leute, die mir einen Tee kochen.

Ich bringe Théo zur Schule und dann wollte ich noch etwas wegen Lily erledigen.

Kommst du allein zurecht? - Ja, das geht schon.

Spatz, einen Löffel noch.

Gut, komm jetzt.

Macht auf!

Macht die Tür auf!

Ich bin eingesperrt! Ist da jemand?

Hey, lassen Sie mich raus!

Loslassen! - Schon gut, lass ihn los.

Schon gut, schon gut.

Du sperrst mich ein? - Nur, um dir zu helfen.

Ich will zu Théo und ihn beruhigen. - So?

Ich kümmere mich um Théo. Okay?

Das ist nicht dein Problem. - Doch, jetzt ist es mein Problem.

Ich bin dir gegenüber verantwortlich. - Verstehst du denn nicht?

Ich verliere mein Sorgerecht!

Was wird wohl passieren, wenn du so rausgehst?

Denkst du, die Leute nicken dir freundlich zu?

Nein, sie geraten in Panik!

Dann kann ich nicht mehr helfen! - Nathan, ich habe keine Wahl.

Lass mich raus.

Das geht nicht.

Ich kann nicht.

Ich muss raus!

Lass mich los!

Lass mich los!

Lass mich los.

Ich muss Schluss machen.

Was ist denn los? - Ein Kreislaufkollaps.

Danke. - Sind Sie sicher?

Kein Patientenhemd? - Nein.

Gut, wir kümmern uns um ihn. Danke.

Wissen Sie, warum er nackt hier liegt? - Ja, alles gut, danke.

Verzeihung.

Hallo. Ja?

Ja.

Es ist umkehrbar.

Ist da jemand?

Ist da jemand?

Ich muss mal aufs Klo!

Nicht jetzt, warte zehn Minuten.

Ich muss wirklich dringend. Ich kann nicht mehr warten.

Neben den Schrank steht ein Nachttopf.

Verdammt, Pierre.

Ich kann da nicht reinmachen.

Musstest du das tun? - Ja, wenn du dich so blöd anstellst.

So verschaffst du dir nie Respekt bei Mädchen.

VERMISSTENANZEIGE

Holt Papa mich wirklich nachher ab? - Ja, Spatz.

Laurence?

Noch nichts von Lily gehört?

Nein.

Ich kann nach der Schule Flyer aufhängen. - Ja.

Ich könnte ihr helfen.

Ich weiß, wo sie gern abhängt.

Okay. - Danke.

Danke.

Er macht auf cool, aber er ist schon ewig in sie verknallt.

Warum hast du das getan?

Ich will dir doch nur helfen! - Mir helfen?

Und warten, dass deine Mutter mich fertigmacht?

Das tut sie nicht.

Die ist irre! - Sag das nicht!

Du weißt nicht, was sie durchgemacht hat.

Willst du was trinken?

Bind mich los!

Willst du was trinken oder nicht?

Eistee.

Ist da jemand?

Angèle?

Wohin mit ihm? - Da drüben.

Marie, sedieren.

Wir müssen ihn gut fixieren.

Besorgen Sie Gurte aus der Psychiatrie.

Okay.

Guten Tag, Victor.

Wie geht es Ihnen? - Ich gebe mir Mühe.

Ich habe Ihnen Tee gemacht.

Warten Sie noch.

Ich hoffe, Sie finden mein Verhalten nicht ungehörig.

Ich hätte nie gedacht, dass mich eine Berührung so beruhigen könnte.

Danke.

Tut Ihnen das gut?

Das ist sogar sehr angenehm. Ja.

Manchmal fürchte ich, die Dunkelheit verschlingt mich.

Das verstehe ich.

Das Einzige, was mich beruhigt...

Was beruhigt Sie?

Sie.

Vorhin habe ich gedacht, ich hätte hier jemanden gehört...

Kommen Sie wieder zu mir.

Ich bin doch da. Ein paar Schritte entfernt. - Ich will nicht mehr allein sein.

Machen Sie sich keine Sorgen. Ich bin da.

Ich bleibe hier.

Was halten Sie von einem warmen Bad? - Das wäre herrlich.

KASPARIAN-STIFTUNG WISSENSCHAFT FÜR EINE BESSERE WELT

Ja?

Sie haben mich gerufen?

Der Patient aus dem Flur? Was machen Sie mit ihm?

Wir haben ihn sediert. - Wieso?

Weil er in wachem Zustand...

Was?

Finden Sie raus, ob pathologische, langsame Wellen auftreten, wenn er wach wird.

Ich soll ein EEG machen?

Wegen der neurologischen Simulationssequenz beim Übergang in den Wachzustand.

Und in den Schlafzustand. - Der Übergang in den Schlaf ist recht banal.

Was erhoffen Sie sich dabei entdecken zu können?

Ich möchte Sie bitten, das vorzubereiten.

Und wir werten es gemeinsam aus. Einverstanden?

Ja, natürlich. - Gut.

Ich hole Ihnen frische Wäsche. - Vielen Dank.

Angèle!

Was ist denn los? - Das ist zu heiß.

Entschuldigung, tut mir leid. Verzeihen Sie.

Wo waren Sie denn nur? - Ich war doch da, Victor.

Sie müssen lernen, allein zurechtzukommen. Das ist wichtig.

Geht es Ihnen jetzt besser? - Ja.

Müssen die alle anwesend sein? - Ja.

Was jetzt passiert, ist für uns alle wichtig. Auch für Sie.

Das sind die Indikatoren der untersuchten Strukturen.

Der Elektroenzephalograph... - Hier.

Die Reaktionen auf die Stimuli der Gehirnstrukturen.

Wir beobachten die Aufwachphase.

In der Phase des Verschwindens beobachten wir, welche Bereiche des Kortex aktiv sind.

Diese Tests führen wir mehrmals durch. - Wie oft?

Möglichst wenig. Bereit?

Ja.

Also, Hypothalamus, Hypophyse.

Man sieht schon die Beta-Wellen. Und gleich die Alpha-Wellen.

Dann können wir erkennen, welche...

Oh mein Gott.

Wo bin ich hier?

Wo bin ich?

VERPASSTER ANRUF

GEH RAN. IST DRINGEND.

SCHULE

Ja?

Ja, Théo, ja.

Was? Noch nicht da?

Gut, aber er kann doch im Hort bleiben.

Das gibt's doch nicht. Okay, ich werde tun, was ich kann, ja?

Alles klar, ja, bis gleich.

Verdammt, verdammt, verdammt!

Ich werde meiner Tochter sagen, dass sie nicht länger hier wohnen muss.

Was ist hier los?

Wo bin ich hier?

Welcher Tag ist heute? - Ja?

Nathan, ich bin's. Ich muss mit dir reden. Hast du Zeit?

Nein. Wegen Lily? - Bindet mich los!

Beruhigen Sie sich. - Ich kann mich nicht beruhigen!

Ja? - Du musst zu Papa kommen, dringend!

Hat das nicht etwas Zeit? Was ist denn so dringend?

Wenn du nicht sofort kommst, ist sie weg. Dann kann ich's nicht mehr beweisen.

Wer ist dann weg? Lily? - Nein, versteh endlich.

Bindet mich los!

Ich kann jetzt unmöglich weg. Ein Notfall, es ist unmöglich.

Mist. Du kannst mich mal. Ich komme schon zurecht. Vergiss es.

Ganz ruhig. - Festhalten.

Was ist los? - Wir mussten ihn ruhigstellen.

Er riss an den Elektroden. - Musste das sein?

Er war völlig hysterisch. - Ich habe die Einschlafphase analysiert.

Wollen Sie sehen?

Es wurde das gleiche Kortex-Areal aktiviert wie bei Fällen von Fotosensibilität.

Der Pokémon-Fall. Schon mal gehört?

Schnell aufeinanderfolgende Bilder führten zu epileptischen Anfällen.

Die Bilder flackerten mit einer Frequenz von über 12 Hertz.

Fünf Sekunden lang erschienen 10,8 Bilder pro Sekunde.

Ja, und weiter?

Diese simple Methode könnte das neuronale Netz unseres Patienten stimulieren.

Und was brauchen Sie für den Test? - Nur eine Kabine, einen Bildschirm, Bilder.

Kann ich heute Abend auf Sie zählen?

Okay. - Wunderbar.

Ich muss Ihnen etwas zeigen. Xavier? Könntest du bei Ayoub bleiben?

Meine Frau... hat ein Problem.

Ich sollte lieber nach Hause.

Keine Sorge. Nur ganz kurz. Danach kannst du gehen. Okay?

Ja.

Guten Tag, Bryan. Mein Name ist Cosmo. Ich freue mich, dich kennenzulernen.

Willst du mein Freund sein? - Ich glaube, dass du ein Idiot bist.

Du beschimpfst mich. Das mag ich nicht, Bryan.

Vollpfosten. - Schon wieder.

Idiot. - Schon wieder.

Kacke. - Schon wieder.

Scheiße! - Schon wieder.

Kannst du das Tuch wegnehmen?

Es würde mich blenden. Dann sehe ich nichts.

Ich sehe, woraus das Bild besteht, aber ich sehe das Bild nicht.

Was? - Ich sehe nur die Lichtstrahlen.

Mach doch einfach die Augen zu.

Ich meine, dann kann ich die Bilder sehen. Wäre das machbar?

Okay, äh...

Es gibt einen Film, den ich schon lange sehen wollte.

Kannst du mir erzählen, was du siehst?

Na gut, aber dann binde mich los.

Das ist unmöglich.

Mit dir ist wenig möglich.

Aber nur die Hände.

Warum lebst du noch bei deiner Mutter?

Lebst du nicht bei deiner Mutter? - Doch, aber...

Du meinst, deine Mutter ist normal, ja? - Nicht unbedingt.

Aber meine Mutter sticht niemandem die Augen aus.

Also was jetzt? Lass deinen Film laufen.

Mach schon.

Und?

Was ist los? Hast du noch nie einen Porno gesehen?

Mit deinen Freundinnen oder mit diesem Typen,

in den du verknallt bist. - Wer denn?

Dieser Arthur. Es ging dir sicher nicht nur um die Tasche.

Ich weiß es nicht.

Es tut mir leid. Entschuldige. Ich habe keine Ahnung von Frauen.

Ich kann mir nicht mal einen Porno ansehen. Aber ich will dir bestimmt nicht wehtun.

Hier ist das Bedienfeld. Da haben Sie die Uhrzeit. 18:32 Uhr.

18 und 32 gleichzeitig drücken.

Und? - Wo wollen wir hin?

Ins Labor meines Schwiegervaters.

Es ist seit seinem Unfall verschlossen.

Folgen Sie mir.

PATENT VON COLONEL VICTOR DECONDÉ EINIGKEIT MACHT STARK

Kommen Sie.

Bitte sehr.

Es ist unordentlich, aber hier können wir ungestört arbeiten.

Es darf sich nicht rumsprechen. Sonst sind wir aus dem Spiel.

Können Sie das für sich behalten?

Niemand darf etwas erfahren. Nicht einmal Ihre Lebensgefährten.

Absolut niemand.

Ja.

Ja.

Ja. Ja.

Da... Also da ist ein Mann, der...

... auf dem Rücken liegt und...

Die Frau setzt sich rittlings auf ihn drauf.

Wie? - Rittlings.

Was heißt das?

Das weißt du nicht? - Nein.

Also...

Das geht... Das geht so. Warte.

Ja. - Ich kapiere gar nichts.

Wirklich nicht?

Kannst du es mir nicht zeigen?

Aber...

Haha, toller Versuch.

Hast du schon mal?

Meine Crew denkt, ich hätte schon mal, aber das stimmt nicht.

Echt nicht? - Nein.

Ich habe nur geküsst. Also...

Mit vier Typen. Mit der Zunge.

Immerhin.

Was machen die?

Um ehrlich zu sein, geht's da drunter und drüber,

aber im Großen und Ganzen küssen und lecken die sich.

Arthur weiß nicht, was er für ein Glück hat. Wie konnte er dir das antun?

Du hast doch gesagt, Papa holt mich heute ab. - Ja, mein Süßer. Er wird gleich kommen.

Isst Nathan heute Abend nicht mit uns? - Nein.

Nathan kommt heute nicht. - Er hat sicher einen Notfall.

Ja, genau.

Natürlich hat er einen Notfall. Nimm's ihm nicht übel.

Seine Tochter ist verschwunden, und er geht nicht mal ans Handy?

Ich habe etwas beschlossen.

Ich werde das Haus umbauen lassen, um es meinem Zustand anzupassen.

Das ist toll, Papa. - Ja, und...

Ich habe Angèle gebeten, meine Vollzeit-Betreuerin zu werden.

Sie ist einverstanden. Ihr könnt also morgen ausziehen.

Und? Was hältst du davon?

Das ist toll.

Das kommt etwas plötzlich, aber... aber das ist gut.

Das hier ist doch kein Leben für dich.

Und ich verstehe mich wirklich gut mit ihr.

Meine Serviette.

Warte, ich komm schon.

Hier.

Danke.

So ist gut.

Théo? Willst du den Rest vorm Fernseher essen?

Klar. - Na dann los.

Was ist denn? - Komm bitte mit. Ich möchte mit dir reden.

Aber was ist denn?

Mein Stock. - Den brauchst du nicht. Ich helfe dir.

Was hast du denn vor?

Du gehst mit mir aufs Klo? Aber wieso?

Papa, hör zu. Ich muss dir etwas sagen.

Ja?

Es wird dir schwerfallen, mir zu glauben. - Ja?

Setzt dich. Setz dich hierhin.

Es betrifft Angèle. - Angèle? Wieso Angèle?

Ich weiß, was sie dir bedeutet.

Aber...

Ich weiß nicht, ob du alles weißt.

Was denn, Papa, schläfst du mit ihr?

Nein, ich habe nicht, sie...

Sie hat sich ausgezogen.

Papa, Papa, sie war nicht nackt, um dich zu verführen.

Wozu denn dann? Weil es ihr zu warm war?

Nein, Papa. Bitte glaube, was ich sage.

Angèle...

... will dir schaden.

Wie kommst du darauf? - Sie hat die Lasermaschine manipuliert.

Also wirklich, Laurence. Du bist ja vollkommen verrückt.

Dort war niemand außer dir und Julie. - Doch, doch.

Weil sie... - Weil sie was?

Weil sie...

Was?

Weil sie...

Ja?

Weil sie unsichtbar ist.

Was, was redest du denn da, mein Kind?

Erlaubst du dir einen Scherz mit mir? - Nein.

Ich begreife nicht, was du mir damit sagen willst.

Entweder Nathan hat recht...

... und du hast einen Burn-out... - Nein!

Oder du bist wirklich missgünstig. - Ich habe keinen Burn-out.

Das denkt Nathan also? Das denkt er, ja?

Papa. Hör mir zu, hör mir zu.

Wir machen ein kleines Experiment. - Einverstanden.

Dann hör mir jetzt genau zu. - Ja.

Versprichst du mir das? - Okay.

Versprochen? - Ja.

Ich werde es versuchen.

Nathan.

Nathan.

Was ist los? - Ich kriege kaum noch Luft.

Ich spüre meinen Körper nicht mehr.

Alles in Ordnung. Mach dir keine Sorgen.

Ich spüre nichts mehr.

Vielleicht die Durchblutung. Ich lockere die Gurte. Ganz ruhig.

Ayoub, was tust du da?

Ayoub! - Lass mich los!

Lass das! Keine Dummheiten!

Verdammt.

Schnell, in mein Büro. Schnell!

Scheiße. Scheiße. Scheiße!

Was ist? - Ayoub ist entwischt!

Er ist weg. - Das gibt's doch nicht. Verdammt.

Da! Der Aufzug, schnell!

Scheiße!

Die Treppe, die Treppe, die Treppe!

Danke.

Versperr die Tür!

Verflucht!

Bitte, es ist alles in Ordnung. Der Name Ihres behandelnden Arztes?

Was ist mit Ihnen?

Was ist los?

Oh mein Gott.

Bleib, wo du bist. Treten Sie bitte zurück.

Xavier, hilf mal. - Zurück!

Nicht bewegen und nichts anfassen, ja? - Okay.

Handschuhe an. Und du hol Midazolam.

Ist das ansteckend? - Es wäre möglich.

Xavier, Bewegung, los!

Meine Frau, ich habe sie heute Morgen berührt. - Das muss nichts bedeuten, ja?

Keine Panik, ja? Hör mir zu!

Hol Midazolam, ja? Gleich mehrere Ampullen. Vielleicht wurden noch mehr infiziert. Los!

Infiziert? Was meinen Sie damit?

Das ist eine Epidemie.

Untertitel: Eva Backmann Studio Hamburg Synchron GmbH

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