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Original subtitles

Val!

Hast du ihn bewegt? - Ja.

Hörst du mich, Spatz?

Wie heißt du? - Théo.

Es tut mir so leid. - Vorsicht, der Kopf.

Oh, mein Süßer. Hast du es jemandem gesagt?

Was? - Okay, ich habe Mist gebaut.

Das würde ich niemals tun. - Wieso tust du das?

Sieh mich an. Beruhige dich, okay?

Setz dich, es wird alles gut. Alles wird gut. Beruhige dich.

Ja, ich komme!

Mach schon, räum das weg.

Und beruhige dich endlich.

Ayoub Griyeb? - Ja.

Ich möchte Ihnen ein paar Fragen stellen. - Worum geht's?

Um das Video von Lily Denayer. Wissen Sie, wer es gepostet hat?

Nein. Das ging in der ganzen Schule herum.

Ich möchte darüber reden. Darf ich kurz rein?

Lieber hier draußen. Es sieht chaotisch aus. - Das stört mich nicht.

Guten Tag, Madame. - Guten Tag.

Ich sagte ja, hier sieht's wild aus. Das ist der Kommissar.

Hallo. Wie heißt du, mein Kleiner? - Théo.

Geht's ihm nicht gut? - Er hat Fieber.

Ja.

Er hat kein Fieber. - Wirklich nicht?

Was ist mit dir, Théo?

Ich bin hingefallen. - Und wie?

Auf den Kopf.

Ja, das war ein Unfall. - Waren Sie hier?

Ja. - Nein.

Wer war bei dir, Théo?

Théo. Wer war bei dir? - Papa.

Warum so nervös, wenn es ein Unfall war?

Wir sind nicht nervös. Warum sollten wir?

Also, was ist passiert? - Ich bin vom Stuhl gefallen.

Es tut auch gar nicht mehr weh. - Ja, das ist unser Held.

Alles klar.

Théo, erzählst du mir genau, was hier passiert ist?

Der Reihe nach, okay? - Es war meine Schuld.

Ich war bei ihm. - Nein. Es ist meine Schuld.

Ich fuhr ihn her... - Nein. Ich komm nicht klar.

Ich bin überfordert und... - Du kommst klar.

Ach ja, ich komme klar? Zeig deinen Arm. Hier.

Sehen Sie, ich habe ihn gebissen. Ich habe ihn gebissen. Gebissen!

Ich brauche Hilfe!

Entschuldige, Théo. - Lass das.

Verzeih mir. - Lass das. Val!

Lass das! - Val!

Sie trägt nicht allein die Schuld, sondern ich auch.

Alles klar. Ich nehme die Aussage Ihrer Frau auf.

Wir finden Hilfe für sie. Dann übergebe ich den Fall dem Jugendamt.

Nein.

Ja, Inspektorin Lambert.

Ja. Verbinden Sie mich mit dem Jugendamt.

Théo, alles wird gut, okay? Mach dir keine Sorgen, ja?

Papa ist da.

VERMISSTENANZEIGE

VERMISSTENANZEIGE BELGIEN

MYSTERIÖSES VERSCHWINDEN

Was war das? - Ich weiß es nicht, Papa!

Es ist ganz sicher im Keller. - Ich habe überall nachgesehen.

Ich möchte meiner Mutter eine Nachricht schicken.

Schreib was auf. Ich bringe es ihr.

Dann sieht sie, dass es dir gut geht.

Oder du gehst morgen in die Schule, so wie immer.

Aber...

Du könntest dir etwas mehr Mühe mit Pierre geben, oder?

Wie meinen Sie das?

Er sagte mir, dass es zwischen euch nicht so richtig funkt.

Na ja, bisher sagte er mir nur, dass er mich gern nackt sehen würde.

Das ist ziemlich direkt, aber...

Daran musst du dich gewöhnen, wenn du unsichtbar werden willst.

Kannst du nicht schlafen?

Mach das Licht aus. Mach es bitte aus!

Danke.

Okay.

Was isst du zum Frühstück?

Ich mache immer die Einkäufe.

Das fragst du mich jetzt? Um Mitternacht?

Ich erledige das gern früh. Vor allen anderen.

Toast, Butter und Mortadella.

Mortadella? - Ja.

Okay.

Gute Nacht.

Danke.

Sieh mal. Das ist Pierre.

Wer? - Aus Saint-Hubert.

Der Hübsche von der Schule. - Der soll hübsch sein?

Ja. Warte.

Immer noch nichts gehört? - Ich habe vor Sorge kaum geschlafen.

Und die Polizei? - Die denken, sie ist ausgerissen.

Aber ich kann nicht warten.

Hallo. Pierre, richtig?

Du erkennst mich nicht, oder?

Nein.

Saint-Hubert. Ich war in der 11. und du in der 9. Klasse.

Aurélie.

Vergessen?

Setz doch mal die Brille ab.

Okay.

Aber nicht hier. - Nicht hier. Doch, nimm sie ab.

Mach schon. - Nicht hier.

Für mich. Nimm die Taucherbrille ab. - Das kann ich nicht.

Na los.

Ah, verdammt! Ah, verdammt!

Alles okay, Monsieur? - Schon gut.

Und wie geht's dir? - Na ja, geht so.

Ich ziehe in ein Camp. - Und dein Haus?

Ich schlafe ja im Auto. Ich verkaufe das Haus.

Du bist doch gerade erst eingezogen. - Ja.

Aber nichts hilft. Wandfarbe, Fensterbeschichtung. Alles umsonst.

Ich komme mir vor wie eine 80-Jährige. Hab sogar Schungit-Steine in mein Bett gelegt.

Ich fühle mich nur im Camp wohl. - Und dein Atelier?

Wo empfängst du deine Kunden? - Im Camp.

Dann verlierst du die meisten. - Was soll's, ich hab ja doch keine Wahl.

Bri, lass dir Zeit. Vielleicht gibt es eine andere Lösung.

Das geht schon seit sechs Monaten so. Verdammt.

Warte. Warte.

Denk noch mal drüber nach. - Ich kann nicht mehr nachdenken.

Ich muss schlafen. - Komm zu mir. In den Keller.

Ich kann bei Papa schlafen. - Es ist ja nicht nur nachts.

Ich habe permanent Schmerzen. Am ganzen Körper.

Ich will nur, dass es aufhört. Es muss aufhören.

Ich wünschte, alles wäre wie früher.

Na?

Wie läuft es mit deiner Freundin?

Gefällt sie dir nicht?

Sie ist doch süß, oder? - Das ist nicht das Problem.

Was ist denn dann das Problem?

Du hast gesagt, sie kann unsichtbar werden. So ein Quatsch.

Bei mir klappte es. - Das schaffst du nicht.

Ach nein? Warum nicht? Unsichtbar für alle, außer für dich.

Wenn das nicht maßgeschneidert ist.

DER NYKTALOPEN-MANN

GEBRAUCHSANWEISUNG

LASERCHIRURGIE DER AUGEN

DAS VERMEINTLICHE DRAMA DES FLEDERMAUS-MANNES!

DR. DECONDÉ GIBT UNS DAS AUGENLICHT WIEDER

Für dich tue ich doch alles.

Denkst du, es macht mir Spaß?

Ja.

Wie undankbar. - Du stachst ihm die Augen aus!

Das war deine Idee. - Komm mir nicht damit.

Und wieso bist du zu ihm zurückgegangen?

Ich hatte Gewissensbisse. - So ein Blödsinn.

Du bist hingegangen, weil du ihn leiden sehen wolltest.

Seine Verzweiflung spüren.

Ja. Das gefällt dir, was?

Das tut gut.

Ist das interessant?

Du hast ihn erblinden lassen!

Nein! Nein, lass mich los!

Nein!

Lass mich los! Lass mich los!

Nein, lass mich los! - Mama, hör auf.

Schnapp dir ihre Füße. - Hilf mir!

Wir haben keine Wahl! Na los!

Nein. Nein!

Nein! Lasst mich los!

Macht die Tür auf!

Macht auf!

Macht die Tür auf!

Ich bin Madame Lambert vom Jugendamt. Bitte sehr.

Wie geht es dir, Théo? - Ich will, dass Mama zurückkommt.

Mach dir keine Sorgen. Sie kommt bald zurück.

Ja. Und bis deine Mama wieder gesund ist, sind wir für dich da.

Sie möchte eine Entziehungskur machen.

Das ist gut, aber es wird seine Zeit dauern. Es ist nicht nur ihr Versagen.

So eine Krise trifft die ganze Familie. Gut, dass Sie darauf hingewiesen haben.

Und dass Sie die Verantwortung mit Ihrer Frau teilen.

Da Ihre Frau in der Klinik ist, müssen Sie sich um Théo kümmern.

Monsieur Griyeb, hören Sie mir zu? Die Lage ist ernst.

Papa, ist alles okay? - Ja.

Können Sie sich allein um Théo kümmern? - Ja, das schaffe ich schon.

Ihnen muss klar sein, was das bedeutet, Monsieur Griyeb.

Die Situation ist ernst.

Beim kleinsten Fehler haut man Ihnen auf die Finger.

Dann könnte Théo Ihnen vielleicht weggenommen werden.

Wir können kein Risiko eingehen, und ich komme so oft wie möglich zu Ihnen.

Am besten komme ich gleich übermorgen um 16 Uhr.

Ein erster Besuch. Ist Ihnen das recht?

Kein Problem, das klingt sehr gut. - Ja, das klingt gut.

Danke, auf Wiedersehen. - Wiedersehen.

Ich bringe dich wieder in deine Klasse. - Alles klar.

Verdammt.

Wo ist er? - Hallo, Papa, ich bin's.

Da. Setz dich.

Welcher Sender? - Cartoon TV, schnell, schnell.

Mit wem bist du hier? - Mit Théo. Er bleibt heute hier.

Ayoub hat ein Problem. Ist das der richtige?

Ich habe Neuigkeiten von Lily. - Was?

Warum hast du nicht angerufen? - Der Brief kam erst heute Morgen.

Was für ein Brief? - Auf dem Tisch.

MAMA, MACH DIR KEINE SORGEN. ICH BRAUCHE ZEIT FÜR MICH.

Sie sagt, es geht ihr gut.

Ja. Und sie wird zurückkommen.

Wir müssen ihr nur etwas Zeit lassen. Sie schämt sich einfach nur.

Und ich würde sie in so einem Fall niemals decken.

Wie konntest du den Brief lesen? - Angèle hat ihn mir vorgelesen.

Angèle.

Und Angèle hat dir also auch den Tee gekocht? - Aber ja, natürlich.

Und wo ist Angèle jetzt? - Das weiß ich nicht.

Pap... Und warum stellst du sie mir nie vor? - Das würde ich gerne.

Neulich habe ich es ja versucht, aber... - Und sie?

Will sie mich nicht kennenlernen?

Sie kümmert sich jeden Tag um dich, ohne mich kennenzulernen?

Ich muss zugeben, das verstehe ich selbst nicht.

Und du lässt ihr Versteckspiel mit mir einfach zu?

Ich weiß es doch auch nicht. Ich verheimliche nichts vor dir. Im Gegenteil.

Dann verheimlicht sie vielleicht was vor dir.

Lasst mich raus!

Warte, warte. Ich kümmere mich um sie.

Ach, dein Interesse ist erwacht.

Macht die Tür auf!

Macht die Tür auf!

Ich will nur nicht, dass sie die Nachbarn alarmiert.

Macht die Tür auf!

Können wir reden?

Nein!

Es tut mir leid. Hör zu, hör mir zu.

Das mit deinem Opa tut mir leid. Das habe ich nie gewollt.

Meine Mutter wollte ihm nur heimzahlen, was er mir angetan hat.

Deine Mutter ist irre! - Wenn du so weiterbrüllst...

... wird sie sich um dich kümmern.

Keine Sorge. Sie ist nicht hier.

Ich bin gleich zurück. - Geht's um Lily?

Ich bin gleich zurück. - Wo willst du hin?

Erklär ich dir später. Bis gleich.

Ach...

Théo ist hier und sieht fern. Vielleicht kannst du was mit ihm spielen?

Théo? - Seine Mama ist in der Psychiatrie.

Weiß Ayoub das mit Lily? - Ja.

Also sollte er uns helfen. - Er hat es auch gerade nicht leicht.

Bis später.

Tag 35.

Die Rezeptoren meiner Großhirnrinde warten auf ein Signal der Außenwelt.

Aber es kommt nichts.

Es kommt mir vor wie ein Durst, der nicht gestillt wird.

Tag 17.

Ich muss Antworten finden.

Und ich muss zu der Antenne zurück.

Dort hat alles angefangen.

Tag 6.

Noch hat niemand mein Verschwinden bemerkt.

Langsam finde ich Gefallen daran.

Ich werde das Beste daraus machen.

Tag 38.

Fotos helfen nicht weiter. Sie erfassen nur eine Silhouette von mir,

die im Schlaf erstarrt zu sein scheint.

Aber das Leben ist nicht mehr da.

Ich darf meinen Erinnerungen nicht mehr hinterherrennen,

meinem Schatten, der nur noch ein Trugbild ist.

Tag 75.

Ich sehne mich danach, gesehen zu werden.

Um durchzuhalten, suche ich mir manchmal eine Frau aus.

Ich stelle mich in ihr Blickfeld und wünsche mir, dass sie mich ansieht.

In Bussen und Zügen klappt das ganz gut.

Ich mache das sogar mit Männern. Das beruhigt mich dann etwas.

Doch dann... fängt alles wieder von vorne an.

Ihren Ausweis bitte.

Danke.

Zu Dr. Arnoult? - Ja.

Gut.

Danke. - Verzeihung.

Entschuldigen Sie. - Sie müssen sich leider anstellen.

Das ist ein Notfall. - Was haben Sie denn?

Verzeihen Sie.

Ich muss dringend zu einem Arzt. - Ich bitte Sie, sich wieder anzustellen.

Darf ich vor Ihnen rein? - Ja, kein Problem.

Monsieur, ich bitte Sie. - Gibt's ein Problem?

Ich muss zum Arzt. Ein Notfall. - Gut, aber es gibt eine Warteschlange.

Bitte stellen Sie sich an.

Bitte.

Darf ich vor? - Ich hätte was dagegen.

Setzen Sie sich.

Bitte.

Setzen Sie sich doch.

Guten Abend. Danke.

Ich möchte zu Dr. Smith wegen dieser Röntgenbilder hier.

Das habe ich gefunden.

Das, was ich angefahren habe, war ein Mensch.

Ich bin bei Lilys Suchanzeige auf das Foto gestoßen.

Aber was hat das zu bedeuten? - Hier drauf ist sein Sprachtagebuch.

Woher ist das? - Aus seiner Wohnung.

Verstehe ich nicht.

Dieser Typ wird seit vier Monaten vermisst.

Du bist bei ihm eingebrochen? - Ja. Lass mich bitte ausreden.

Ich hab doch gespürt, dass jemand in der Klinik war. Bei der OP.

Auch diese Angèle, die man nie sieht. Es gibt eine Verbindung.

Ich bitte dich, Schatz.

Dein Vater ist vor Kurzem erblindet.

Es ist sehr hart für ihn, plötzlich im Dunkeln zu leben.

Gäbe es Angèle, hätten wir sie gesehen. - Nein, Angèle existiert.

Warum sind wir ihr dann nie begegnet? Wir verpassen sie immer knapp.

Dafür gibt es eine Erklärung. Dein Vater hat eine posttraumatische Störung.

Ich kann verstehen, dass du das denkst, aber du irrst dich.

Setzen Sie sich bitte kurz. - Dürfte ich vor?

Tut mir leid.

Guten Abend.

Ich glaube, ich habe zu viele Tabletten eingenommen.

Wie viele haben Sie denn genommen? - Zwei.

Okay, wie viele insgesamt?

Zwei. Zwei... Drei... Nein, dreimal zwei und...

Sie müssen warten, bis Sie dran sind.

Ich sage es nicht zweimal.

Ich brauche sofort einen Arzt.

Hör dir das an.

Es gibt keine... - Ich hör's mir an.

Aber geh erst mal nach Hause und schlaf ein bisschen.

So kannst du dich nicht um Lily kümmern. - Wie kümmerst du dich denn um sie? Wie?

Du wartest doch nur ab.

Lily sorgte im Netz für Aufsehen, weil sie einem Jungen einen geblasen hat.

Dafür schämt sie sich und versteckt sich.

Sie braucht nur etwas Zeit.

Wenn sie nach Hause kommt, braucht sie ihre Mutter.

KLINIK

Ja?

Schaffen Sie das nicht ohne mich?

Ich verstehe.

Gut.

Ist schon okay. Fahr hin.

Ich werde versuchen zu schlafen.

In meinem Zimmer ist es zu dunkel.

In deinem Zimmer ist es zu dunkel? Komm her.

Wir gehen jetzt nach oben.

Ich liebe dich.

Cool.

Was glaubst du, wo Lily ist?

Ich würde es zu gern wissen. - In der Schule reden alle über sie.

Ja?

Ging sie weg, weil ihr Streit hattet? - Nein. Wieso sagst du so was?

Weil sie ihren Opa lieb hat und du ihn blind gemacht hast.

Glaub mir, so war das nicht.

Ich weiß natürlich, dass du das nicht mit Absicht gemacht hast.

Er ist dein Papa, da macht man so was nicht. - Nein, so was würde ich nie tun.

Und jetzt, schlaf gut, ja?

Was habt ihr eigentlich vor? Wollt ihr mich ewig gefangen halten?

Wie konntet ihr meinem Großvater so was antun?

Ich sagte doch, dass es mir leidtut. Ich hätte nie gedacht, dass sie so was tut.

Ach, aber du wusstest es?

Habt ihr das zusammen ausgeheckt? - So leicht ist das nicht.

Alle glauben, meine Mutter hätte Opa blind gemacht!

Ich weiß, ja. Ich weiß.

Das ist furchtbar.

Als dein Opa operiert werden sollte, hatte ich die Idee, dass Mama eingreift.

Es sollte aussehen, als hätte sein Lasergerät ihn blind gemacht.

Es war eine Idee, und ich fand sie cool. - Cool?

Du fandest das cool? - Er hat mir auch das Leben versaut.

Er sollte aus mir einen Nyktalopen machen. Damit ich im Dunkeln sehen kann.

Das scheint ja geklappt zu haben. - Aber tagsüber kann ich nur mit Maske raus!

Alle starren mich an.

Machen sich über mich lustig.

Ich wollte Jetpilot werden.

Ich hatte 100 Prozent Sehschärfe.

Aber... hat er nicht nur an Sehbehinderten experimentiert?

Leider nicht, wie du siehst.

Das erzählte er der Presse, aber es war gelogen.

Lass mich.

Scheiße!

So was habe ich noch nie gesehen.

Warten Sie hier, vielleicht brauche ich Sie noch.

UNTERSUCHUNGSRAUM

Ich habe eine Blut- und Urinprobe ins Labor geschickt.

Sehr gut.

Spürst du meine Hand? - Ja.

Und ich spüre deine.

Wir führen eine Lumbalpunktion durch. Gleich hier.

Marie soll alles dafür vorbereiten.

Hast du so was schon mal gesehen? Verdammt, Nathan, was ist mit mir?

Beruhige dich. Antworte nur auf meine Fragen, ja?

Tut dir irgendwas weh? - Nein.

Hast du irgendwas angefasst? - Ich weiß nicht.

Verdammt, was wird jetzt aus Théo?

Du musst mir helfen, Nathan. - Ayoub, bleib bitte ruhig.

Tut mir leid.

Kannst du was sehen?

Es schreitet sehr langsam voran.

Dein Körper verliert seine Undurchsichtigkeit. Er wird durchsichtig.

Einige Millimeter pro Sekunde.

Ich habe alles vorbereitet.

Was passiert jetzt?

Wir machen ein CT. - Ein CT?

Eigentlich weißt du nichts. Ich werde unsichtbar, ich sterbe.

Nein. - Doch, ich sterbe.

Du wirst nicht sterben. - Doch.

Sobald die Ergebnisse vorliegen, benachrichtige ich die WHO.

Was ist das? - Die Weltgesundheitsorganisation.

Was werden die tun? - Weiß ich nicht, sie kümmern sich um dich.

Sich um mich kümmern? Wo? Wo werden sie das tun?

Hier in Brüssel oder im Ausland. - Das geht nicht.

Ich muss hierbleiben. In Creux. Bei Théo. Er braucht mich, Nathan.

Mein Gott. Das ist wirklich wichtig, sonst dreht Valérie völlig durch.

Hilf mir.

Gut, okay. Hör mir zu.

Du bleibst bei mir in Creux. Wir beobachten dich weiter.

Wir machen eine Lumbalpunktion und das CT. Bist du damit einverstanden?

Okay. - Okay?

Kann ich dir vertrauen?

Natürlich.

Wir kriegen das hin.

Ja? Gut so.

Ich muss ihn anrufen.

Was für eine verrückte Geschichte.

Hat noch jemand was davon mitbekommen? - Nein, niemand, Doktor.

Glaube ich jedenfalls. - Was denn nun?

Guten Abend.

Was ist denn? - Da war diese Patientin bei der Anmeldung.

Ich geriet in Panik, aber Xavier reagierte sofort.

Sie bekam wahrscheinlich nichts mit. - Perfekt.

Das bleibt unter uns, ja?

Gut. - Okay.

Gut.

Sieh nur. Es ist noch schlimmer geworden.

Das wird nichts mehr. Mit mir ist es aus.

Warte, bleib ruhig. Ich sehe mir das an.

Hör auf! Ich seh doch, dass du keine Ahnung hast.

Es reicht, ich will zu Théo. - Was willst du ihm sagen?

Dass du unsichtbar wirst?

Dass du nicht mal deinem Arzt traust?

Ayoub.

Du bist ein toller Vater. Einzigartig. Laurence und ich mögen dich sehr.

Und heute hast du alles Recht, Angst zu haben.

Entweder du gehst, aber dann kann ich dir nicht helfen.

Oder du bleibst. Und wir kämpfen gemeinsam, um das hier zu verstehen.

Bevor ich verschwinde, will ich ihn umarmen.

Hör zu, kurz gesagt: Du bist dabei, unsichtbar zu werden.

Ich weiß nicht, wie lang der Prozess dauert, aber du wirst dich nicht entmaterialisieren.

Kam das schon mal vor?

Gibt es andere Fälle?

Es entsteht wohl eine neue Form von Apoptose.

Als würde der Zyklus deiner Zellen durch einen Erreger gestört...

Ich verstehe kein Wort, Nathan! - Morgen werden wir mehr wissen.

Aber ich brauche dich hier, um schnell weiterzukommen.

Du bleibst hier unter Beobachtung. Und ich lasse Théo herbringen.

Okay?

Okay? - Okay!

Das ist alles sehr aufwühlend. Du musst dich jetzt ausruhen.

Hier.

Nimm das. Das wird dich beruhigen.

Ayoub.

Das wird schon.

Untertitel: Eva Backmann Studio Hamburg Synchron GmbH

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