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Zur Zeit der guten Königin Victoria
stand in der Dumpling Lane im alten London
der Laden von einem gewissen Ebenezer Blackadder,
dem gütigsten und freundlichsten Mann in ganz England.
Er ist gütig und großzügig gegenüber den Kranken
Er säht niemals böse Gerüchte
Er geht den Leuten auch nicht auf den Nerv
Und lacht nicht über schlechte Witze
Blackadder, Blackadder
Er ist so unwahrscheinlich gut
Blackadder, Blackadder
So gut wie Weihnachtspunsch
Humbug.
- Humbug, Mr. Baldrick. - Vielen Dank.
Ich habe die Geschenke.
- Die Weihnachtskarten sind fast fertig. - Wunderbar. Lassen Sie mal sehen.
"Eine fürchterliche Weihnacht"...
- Meinen Sie nicht "fröhliche"? - Fürchterlich fröhliche Weihnacht?
Aber vor allem fürchterlich.
Fürchterlich guter Kuchen, Pudding und fürchterlich feuchte Küsse.
Ich fürchte, Sie werden nur zu einem feuchten Kuss kommen,
wenn Sie es im Badezimmer versuchen.
Wie dem auch sei, eine fürchterlich fröhliche Weihnacht.
Weihnachten schreibt man mit "h"
und mit "e".
Dazu kommen auch ein "i" und ein "n".
Außerdem ein "n", "a" und "ch" und ein "t", "e" und "n".
Das "w" am Anfang fehlt auch.
Glückwunsch, Sie müssen die erste Person sein,
die nicht einen Buchstaben in "Weihnachten" richtig hat.
Ich war in Eile.
Ich habe beim Krippenspiel geholfen.
- Wie ist es gelaufen? - Nicht sehr gut.
Im letzten Moment starb das Baby, das Jesus spielte.
Oh je, die Kindersterblichkeitsrate ist wirklich schlecht fürs Theater.
- Was haben Sie getan? - Jesus ersetzt.
Gut, und wie heißt er?
Spot
Es gab keine Kinder mehr, also mussten wir einen Hund nehmen.
Ich glaube nicht, dass das Christentum
einen solchen Einfluss auf das Leben der Menschen gehabt hätte,
wenn Jesus nur "Wuff" gesagt hätte.
Es ging gut, bis die Schäfer auftraten.
Wir hatten keine echten Schafe, also mussten wir etwas Wolle...
An anderen Hunden befestigen.
Ja, und sobald Jesus sie gerochen hatte, war er weg.
Während die Engel noch "Frieden auf Erden" sangen,
flitzte Jesus umher und versuchte, die Schafe zu besteigen.
Kein angebrachtes Verhalten für den Sohn Gottes.
- Wie fanden die Kinder das? - Toll.
Diese jungen Spitzbuben.
Welch schöner Gedanke, dass in diesem Moment im ganzen Land,
von den Reichsten, über die charmante und plumpe Mittelschicht, zu den Ärmsten,
sich jeder an Weihnachten erfreut.
- Was machst du da, Albert? - Nichts.
Oh doch, du gerissenes deutsches Würstchen.
- Sag mir, was du da machst. - Ich mache gar nichts.
Wenn du Indien regierst, sagst du mir auch nicht, was du da machst.
Warum sollte ich dir sagen,
dass ich dieses Kissen als Überraschung für dich einpacke.
Verdammt.
Jetzt habe ich nur noch zwei Überraschungen.
Mein lieber Alby, das macht doch nichts.
Doch, ich liebe Überraschungen.
Weihnachten ohne Überraschungen ist wie Nüsse ohne Nussknacker.
Darum habe ich dir auch diesen Überraschungs-Nussknacker besorgt.
Verdammt.
Lieber Bobo, mach dir nichts draus.
Hast du denn nicht etwas vergessen?
- Was? - Unser jährliches Weihnachtsabenteuer.
Ja, natürlich. Unser alljährliches Weihnachtsabenteuer.
Was für ein Weihnachtsabenteuer?
Du dummer Soldat, wir verkleiden uns als normales Fußvolk,
mischen uns unter die Leute und belohnen die Rechtschaffenden.
Ach ja, natürlich, ich Dummkopf. Wie konnte ich das vergessen?
Für genau solche Anlässe habe ich dir
meine letzte Überraschung gekauft.
Diesen Muff, den ich dir morgen schenke.
Verdammt.
Wunderbar. Welch reiche Tafel.
Nüsse, Truthahn und Geschenke.
Was sonst könnte man sich wünschen?
- Einen Baum. - Natürlich.
Das hatte ich ganz vergessen, ich war in Mr. Thicktwistles Gärtnerei
und habe ein richtiges Schnäppchen ergattert:
diesen besonderen Weihnachtszweig.
Er ist etwas mickrig.
Ja, aber es kommt nicht auf die Größe an.
Wichtig ist nicht, was man hat, sondern wo man es hinsteckt.
Und wir haben noch unseren Jahresgewinn, den wir ausgeben können.
- Wie viel ist es? - 17 Pfund und ein Penny.
Es wäre mehr, wenn Sie den Armen nicht so viel gegeben hätten.
Ich weiß, aber auf dem Konto der Großzügigkeit sind wir sehr reich.
Ich wünschte nur, wir hätten nicht so viel auf dem Konto der leichtgläubigen Trottel.
Bei meinen zehn Zehen, wer kann das sein in dieser kalten Nacht?
Mrs. Scratchit. Seien Sie gegrüßt an diesem weihnachtlichen Abend.
Mr. Blackadder.
Wie kann er schön sein, wenn wir so arm sind,
dass wir zu Weihnachten nichts zu essen haben.
Außer das, was Großvater noch unter seinen Zehennägeln hat.
Keine Gans für den kleinen Tom dieses Jahr.
Der kleine Tom wiegt 100kg und ist ein wahrer Schrank.
Wenn er weiter so isst, verwandelt er sich in eine Konditorei.
Aber wir können sicher etwas tun.
Die Schachtel Streichhölzer da ist genau das, was ich brauche.
- Wie viel kosten die? - Ein Pfund das Stück.
Das kann nicht ganz stimmen.
Aber es ist Weihnachten. Hier, nehmen Sie zehn Pfund.
Sie wollen also nicht alle Streichhölzer? Es gibt 17.
Sie haben den Körper einer zarten Frau, aber den Geist eines kriminellen Genies.
Hier haben Sie 17 Pfund.
Wunderbar.
Grüßen Sie Ihren Baumstamm-Sprössling.
Wir hatten 17 Pfund und einen Penny
und gaben Mrs. Scratchit 17 Pfund, damit bleiben uns...
Kommen Sie Mr. Baldrick, 17 Pfund und ein Penny minus 17 Pfund macht?
38 Pfund, 8 Schilling und 4 Pence?
Nicht schlecht, aber die Antwort lautet: einen Penny.
Frohe Weihnachten, Mr. Blackadder.
Ebenso, kleiner Gassenjunge.
Einen Penny als Weihnachtsgabe, Sir?
Sicher, hier.
Kaufst du etwas Kuchen für dich und deine ergraute Mutter?
Nein, ich gehe in den Gin-Laden.
Die werden heutzutage so schnell erwachsen.
Ein weiteres Jahr ohne Gewinn.
Aber es ist Weihnachten und wir dürfen nicht vergessen,
mag es uns auch wie eine Steinigung vorkommen,
so ist es trotzdem die Zeit der Freude, und wir haben gute Gaben,
Nüsse, Truthahn und Geschenke.
Meine Nichte Millicent.
Ohrenschützer auf, und lassen Sie sie rein.
Alle Geschenke kommen unter den kleinen Baum.
Ein Schal für mich, Handschuhe für Mr. Baldrick und ein Hut für Millicent.
Millicent, wie komme ich zu der Ehre?
Ich dachte, ich schaue mal vorbei.
Rein zufällig.
Und Weihnachten geht ja auch immer mit Geschenken einher.
Das ist in der Tat so.
Und hier ist ein hübscher Hut für meine Nichte.
Danke.
Und da haben wir ja auch den passenden Schal und die Handschuhe.
Das ist wohl nicht schlecht.
Wunderbar.
Und weil ich nicht genug bekommen kann, komme ich morgen zum Mittagessen.
Prächtige Idee.
Nur meine Wenigkeit und mein Freund.
Koch also etwas mehr.
Danke für die Geschenke.
Nimm doch auch noch den Baum.
Oh, wie nett.
Wiedersehen.
Wiedersehen. Was für ein aufgewecktes Mädchen.
Sie hat alle Geschenke genommen.
Ja, aber wir zwei haben genug mit dem Truthahn und dem Berg an Nüssen.
Bei meinen Orangen, was für ein Abend.
Kirchendiener,
charmant und ehrenwert wie immer.
Zurück.
Meine besten Wünsche für die Weihnachtszeit, Sir.
Friede auf Erden und einen vollen Bauch für alle.
Sicher. Und was wünschen Ihre Waisen?
Tja, die wünschen sich immer viel zu viel.
Aber Sie erfüllen die Wünsche sicher.
Sie freuen sich, morgen mit einer kleinen Überraschung zu kommen.
Hoffentlich keine neue Version von "Gott segne Sie, Mr. Blackadder."
Das weiß ich nicht. Ich weiß nur, es ist Weihnachten.
Und leider haben wir bereits alle unsere Nüsse weggeputzt.
Tja, zum Glück haben wir ja noch welche.
- Bedienen Sie sich. - Das geht auf keinen Fall.
- Ist das alles? - Ja.
Dann muss es halt reichen. Bis morgen.
Was für ein netter Zeitgenosse.
Eher ein fetter Depp.
Man darf Menschen nicht nach dem Äußeren beurteilen.
Schaut man ins Herz des fetten Deppen,
findet man bestimmt irgendwas.
- Die Waisen waren auch etwas fett. - Da haben Sie Recht.
Ich sollte alle scharfen Gegenstände wegräumen, damit sie nicht zerplatzen.
Sonst werden wir noch in zwei Dutzend halb verdauten Kuchen gebadet.
Aber egal, solange sie glücklich sind.
Wir haben ja noch den Truthahn.
Und Weihnachten ist die Zeit der Wunder.
Wenn wir unsere Augen fest zumachen und zu der rosa Fee im Himmel beten,
belohnt uns vielleicht jemand. Kommen Sie.
Sie sind süß wie die Unschuld, Mr. Baldrick.
- Sehen Sie? - Bei meinen dampfenden Knödeln.
- Guten Abend, Sir, Madam. - Guten Abend.
Wir sind gekommen, um den Gütigsten an Weihnachten zu belohnen.
Gütiger Himmel.
Wir haben schon viel von Ihrer Großzügigkeit gehört.
Man tut, was man kann.
- Bitte. -Ja?
Geben Sie uns 10 Pfund für die gute Lady nebenan.
Das würden wir sehr gerne, aber leider haben wir nichts.
Haben Sie nicht mal eine Gans?
Albert.
Tja, wir haben nur einen Truthahn, wissen Sie.
Klingt ideal.
Glück gehabt. Mr. Baldrick, holen Sie den Truthahn.
Ihr Akzent verrät mir, dass Sie nicht von hier sind.
Ich komme aus Glasgow.
Schöne Stadt, ich mag die Gorbals.
Ja, die Gorbals mag ich auch.
Ein wirklich nettes Paar.
Tschüss Vögelchen.
Sehr schön. Guten Abend.
- Guten Abend. - Ich grüße Mr. und Mrs. Gorbal von Ihnen.
Oh je, Mr. Baldrick, das ist ein mageres Weihnachten.
Keine Sorge, ich habe meinen Socken für den Weihnachtsmann aufgehängt.
Wenn etwas den Weihnachtsmann davon abhält, durch den Kamin zu kommen,
ist das Ihr Socken, der auf ihn wartet.
Aber wenn ich ihn nicht aufhänge, wie soll er ihn füllen?
Wenn Sie Ihren Socken aufhängen,
ist der Weihnachtsmann tot, bevor er unten ankommt.
- Haben Sie keine anderen? - Doch, einen anderen.
Macht nichts, lieber Freund, nehmen Sie einen von meinen.
Ich gehe ins Bett. Wofür sollte ich noch aufbleiben?
- Gute Nacht. - Gute Nacht.
Ach, das hatte ich ganz vergessen.
Als Sie draußen waren, kam ein riesiger Geist herein und sagte:
"Heute Nacht bekommen Sie merkwürdigen, schrecklichen Besuch."
Ich dachte, ich sag's Ihnen.
Er kam durch die Wand,
sagte seinen Satz und zog Leine.
Sehr nett. Gute Nacht, Mr. Baldrick.
Gute Nacht.
Kann ich behilflich sein?
Nein, vielen Dank.
Ich wollte bloß "Hallo" sagen. Ich bin Weihnachtsgeist.
Ich mache nur meine übliche Runde.
Bringe Leute auf den rechten Weg.
Aber du bist ein guter Mann, da gibt's nichts für mich zu tun.
Also sag ich auf Wiedersehen.
Möchten Sie einen Tee?
Etwas medizinischeres wäre gut.
Ich habe nur Schwester Macreadys Desinfektionslotion.
Alles nur vom Besten hier.
Nicht wie bei all den Geizhälsen. Kennen Sie den Typen gegenüber?
Er hat säckeweise Geld.
Er wollte Heizkosten sparen,
indem er sein bestes Stück als Windstopper benutzte.
Alte Leute heutzutage.
Wie bringen Sie die Leute auf den rechten Weg?
Heutzutage mit Visionen.
Früher haben wir Zeichnungen benutzt, aber Visionen sind effektiver.
- Was für welche? - Das kommt darauf an.
Bei manchen reicht ein Rückblick auf ihr Verhalten in der Schule.
Anderen zeigen wir, wie schlecht ihre Vorfahren waren.
Bei deinen Vorfahren wäre das allerdings eine Vision mit Überlänge,
mit einer Erfrischungspause zwischendurch.
So schlimm?
Oh ja, hat dir das noch keiner gesagt?
Willst du es mal sehen?
Mylord, gebt Euch einen Ruck.
Ihr wollt es doch. Es ist wirklich aufregend.
Na gut.
Erschreckend.
Da ist eine Überraschung für Euch drin.
Es ist ein Vollstreckungsbefehl für einen Freund.
Das wollte ich schon immer haben.
Habt Ihr was für mich?
- Es ist nichts, wirklich. - Ach, Sir.
Ich habe wirklich nichts.
Ich habe mein Geld für dieses Ding für die Queen ausgegeben.
Ich hoffe, sie mag es. Genug Hinweise gab es ja.
Die Frau ist so feinsinnig wie ein Nashorn, das einen von hinten aufspießt.
Tür!
Guten Morgen, Eure Majestät. Weihnachten, welch Freude.
- Ist es nicht wundervoll? - Ich hasse es.
Ich hab's abgeschafft.
Bitte?
Ich verstopfe die Schornsteine, verbrenne die Kracher
und bringe jeden um, der ein Weihnachtsgeschenk hat.
Was ist das?
Das... ist ein Fenster.
- Ein Fenster? - Ja.
Aber Ihr scheint eins zu haben. Entschuldigt die Störung.
Tja, soviel dazu.
Melchett!
Ich schätze, Weihnachten hält wieder
eine Mischung aus gutem Essen und Magenkrämpfen für Euch bereit.
Euch ebenfalls gesegnete Weihnachten.
Möge Euer Holzscheit vom Feuer rutschen und das Haus abbrennen.
Ich muss Euch fairerweise warnen,
dass die Queen Weihnachten verboten hat. Ich würde ihr nichts schenken.
Danke für den Hinweis, Blackadder.
Ich werde mich danach richten,
sobald mein Gehirn durch einen Blumenkohl ersetzt wurde.
Es läuft alles nach Plan.
Ich sehe keinen Plan.
Du würdest einen Plan nicht mal erkennen,
wenn er nackt vor dir auf dem Tisch tanzte
und singen würde "Ich bin ein Plan".
Man nennt das einen doppelten Bluff.
Melchett tut das Gegenteil von dem, was ich ihm sage,
besorgt ein riesiges Geschenk für die Queen und...
Er verwandelt sich in eine Ente?
Genau.
Schade aber auch.
Du mochtest Weihnachten immer sehr.
Ich weiß...
Wir stellen ein Stück Kuchen und ein Glas Wein für den Weihnachtsmann hin,
und dann verspotte ich das Ganze, denn ich kann tun und lassen, was ich will.
Ich frage mich, ob deines Vaters Frau die Weihnachtsfeiertage übersteht,
ohne geköpft zu werden.
Mit einem Hut würde es wohl gehen.
- Schöne Zeit. - Ja.
Vielleicht war ich etwas voreilig.
Willkommen zurück, Jungs.
Melchy, was habt Ihr unter Eurem Mantel?
Kein Geschenk, oder?
Ein Geschenk, Eure Majestät? Aber natürlich.
Sie sind so durchschaubar, Blackadder.
Wirklich?
Toll, ich liebe Geschenke.
Für einen Moment war ich Weihnachten Leid, aber jetzt mag ich es wieder.
Ich würde Euch gerne heiraten...
wenn Ihr nicht so hässlich wärt wie eine riesige Schnecke.
Eure Majestät.
Aber als Dank gebe ich Euch ganz viele Geschenke. Wie wär's mit einem Schloss?
- Windsor. - Und einen Titel?
- Duke of Kent. - Was noch?
Eine scharfe Ehefrau wäre toll.
Lady Jane Pottle?
Zum Anbeißen.
Sie ist Blackadders Mädchen, aber das macht nichts, oder?
Nein, Ma'am.
Vielleicht möchte Lord Melchett mich auch nackt durch Aberdeen treiben.
So weit müssen wir nicht gehen, Blackadder.
- Zu gütig. - Nein, Aylesbury ist weit genug.
Wunderbar. Sehr gut, Melchy. Und was habt Ihr für mich, Blackadder?
Ich will ein Geschenk!
Ich will etwas hübsches, glänzendes.
Wenn nicht, habe ich etwas hübsches glänzendes für Euch, eine Axt.
Das reicht. Habt Ihr einen letzten Wunsch,
bevor ich Euch den Kopf abschlage und ihn an den Baum hänge?
Da gibt es tatsächlich einen, Ma'am.
Ich war schon immer ein großer Bewunderer von Ihnen beiden.
Dürfte ich um ein Autogramm bitten?
Als Trost in meinen letzten tragischen Stunden.
- Gut. - Danke, Ma'am.
Lord Melchett, hier bitte.
Danke. Ach du meine Güte.
Was?
Dieses Stück Papier, was Ihr unterzeichnet habt,
scheint eine Art Vollstreckungsbefehl zu sein.
Und ich kann es nicht zurücknehmen,
ohne die Verfassung außer Kraft zu setzen.
Ich fürchte nein.
Steht ein Name drauf?
Ja, da steht Lord... Ich kann diese Kinderschrift nicht lesen.
Lord Melchett, ja das ist es.
Ma'am, Ihr seid reingelegt worden.
Oh Gott. Weihnachten ist die Zeit für Tricks, Scherze und Späße aller Art.
Blackadder, das ist brillant.
Ich lasse Melchett hinrichten.
Ich schätze, damit erbt Ihr alles, was Lord Melchett gehört.
Ich schätze auch.
Frohe Weihnachten.
Meine Güte.
Schlimm, nicht? Was für ein Schwein.
Ja, aber ein cleveres und charmantes.
Aber sein Verhalten ist schändlich.
Du bist so viel besser als die alle.
Guter Junge.
Gibt es etwa noch mehr?
Oh ja.
Sieh dir das an.
Gut Balders, es stinkt mir, dass der Prinz alle Geschenke bekommt.
Das ist der Plan: Wir spielen wie üblich Scharade
und wenn er eine Geschichte hören will, gehst du raus,
ziehst das Kleid an und klopfst an die Tür. Ich mache den Rest. Kapiert?
- Ja. - Wenn du's versaust, setzt es was.
Willkommen Freunde.
Nichts geht über Weihnachtssherry und Scharade mit ehrlichen Männern.
Wozu brauche ich schon eine Frau, wo ich Sie hier habe?
- Ich kann keine Kinder bekommen, Sir. - Stimmt wohl.
Wer will zuerst? Ich fürchte, Horatio ist raus.
Dann das kleine Äffchen, nicht wahr?
- Genau. - Wunderbar, ich liebe Scharade.
Los geht's, Baldrick.
- Ein Buch. - Gut.
- Das ging aber schnell. - Das war verdammt schlau.
Eine weitere Weihnachtstradition, den Dummköpfen die Regeln zu erklären.
Wir haben noch gar nicht begonnen. Es muss ein spezielles Buch sein.
Wenn es die Bibel wäre, mache ich das Zeichen.
Das bedeutet zwei Silben im Wort.
- Zwei was? - Zwei Silben.
Zwei Milben?
Aber doch nicht in der Bibel.
Ich erinnere mich an ein Kalb, ein eher großes Tier.
Ist es vielleicht Noahs Arche.
Mit den zwei Schweinen, zwei Ameisen und zwei Milben?
Zwei Silben.
- Was? - Das ist verwirrend.
- Sollen wir neu beginnen? - Nein.
Das Spiel ist irgendwie doof. Wie wär's mit einer Weihnachtsgeschichte?
Gute Idee, Sir.
Ich bringe nur den Diener raus.
Röstkastanien können nicht ewig den Geruch von Baldricks Hose übertünchen.
Das Kleid und den Hut nicht vergessen.
Soll ich mit der Weihnachtsgeschichte anfangen?
Solange es nicht die mit dem Typen ist, der an Weihnachten geboren wird,
sich um Kopf und Kragen predigt
und dann auf einem Hügel irgendwo bei den Arabern auf die Nase fällt.
- Ihr meint Jesus. - Ja, genau so hieß der Typ.
Der versaut immer die Weihnachtsstimmung.
Stattdessen erzähle ich die Geschichte von...
Oh Gott, ich bin blind!
Viel besser.
Wie schon gesagt, erzähle ich die Geschichte von einem hübschen Prinzen.
Ja, das gefällt mir.
Gut aussehend, tolles Haar, dekoriert, wie ein delikater Brotlaib?
- Genau. - Ich kann's mir vorstellen. Toller Typ.
Die Geschichte handelt von ihm und einer traurigen, einsamen, alten Frau.
Die an einem Weihnachtsabend zu erfrieren droht.
- Keine Komödie also. - Nein.
Als sie das Ende sah und dachte, sie müsse an Weihnachten sterben,
um am nächsten Morgen wie ein altes Taschentuch aufgefegt zu werden,
da klopfte sie an die Tür des hübschen jungen Prinzen namens George,
der ihr all seine Weihnachtsgeschenke gab.
Und sie lebte glücklich bis an ihr Ende.
Zum Teufel nochmal, was für eine schöne Geschichte.
Ich bin zu Tränen gerührt.
Wie schön.
Wer kann das nur sein?
An einem dunklen kalten Weihnachtsabend? Schwierig.
Ein Wandervogel?
Nein, Sir. Es ist zufälligenNeise eine einsame alte Dame, die zu erfrieren droht.
Soll ich sie wegschicken und ihr sagen, wir hätten Weihnachten keinen Platz
für einen weißgelockten älteren Engel wie sie?
Blackadder, Sie Rüpel. Lassen Sie sie rein.
Netter Korb.
Nehmen Sie, was Sie wollen. Hier steht Ihr gütiger Prinz.
Danke, Sir.
Ich bring sie zur Tür, damit sie das Silber nicht stiehlt.
Sie soll es ruhig mitnehmen.
Sehr großzügig, Sir.
Wunderbar. Ein voller Erfolg.
Entschuldigung.
Ich habe die nette alte Dame hinausgeleitet. Sind wir soweit?
Bitte?
An der Tür war eine nette alte Dame, die für gute Zwecke gesammelt hat.
Stimmt was nicht?
Schon gut, ich sollte keinem Mann trauen,
der so viel IQ hat wie ein Kaninchenfurz.
- Tut mir Leid. - Das ist nicht deine Schuld.
Aber ich mache mir Sorgen um die alte Dame,
die mit so vielen Geschenken durch die dunklen Straßen Londons läuft.
Sie ist nicht sicher, Sir.
Nicht vor mir, nein.
- Sehr amüsant. - Wieso?
Die Perücken waren lustig.
Sein Verhalten war natürlich unmöglich.
Aber er hat am Ende die Geschenke bekommen.
Na ja: ja'
Schlecht zu sein, ist also lukrativ.
Technisch gesehen schon, aber das ist ja nicht der Punkt.
Es geht um die Seele.
Rein aus Interesse, was würde in der Zukunft passieren,
wenn ich schlecht wäre.
Himmel, schon so spät? Ich muss gehen.
Ich möchte die Zukunft sehen.
Nein, das ist zu melodramatisch.
Zeigen Sie es mir einfach. Bitte.
Na gut.
Gepriesen sei Königin Aspixia, Herrin über das Universum.
Gepriesen seist auch du, mein dreifacher Ehemannoid.
Wir sind hier versammelt,
um die kaiserlichen Flotten zu Hause willkommen zu heißen.
Tritt näher, Großadmiral des dunklen Segments
und Lord der hochsitzenden Hosen von Zob.
Morgen.
Gruß, Blackadder, ausgestattet mit der dreifachen Hosenschale.
Und von mir, tapferer Navigator, die ehnNürdigsten Feuchtigkeiten.
Nicht nötig, danke.
Lass deinen Sklaven Baldrick näher treten.
Wenn du schon das lächerliche Suspensorium tragen musst,
steh nicht breitbeinig da.
Zu Befehl, Skipper.
Gruß zurück, Eure Majestäten.
Was gibt es über die Marmidons zu berichten?
In alle neun Vektoren zerschlagen.
Und die Schafsquetscher von Splatikon Fünf?
Wurden sie in die ewigen Schäfchengründe verjagt?
Sie sind tot, wenn Ihr das meint.
Hab Ihr die Nibblepibblies besiegt?
Ich habe die Nibblepibblies nicht besiegt. Die habt Ihr soeben erfunden.
Gut, Commander.
Ihr habt mich soeben höchst erfreut.
Bringt das Geschenk, mit welchem Ihr mich ehrt.
Von dem Ort, an dem die Sterne anfangen, bringe ich Euch das hier.
Wie hübsch, ein Aschenbecher.
Er verschwendet nur unsere Zeit.
Wir wollen noch zu den 25.000 Jahren der zwei Renneids auf dem Boxpodule.
Werft ihn in den Kerker.
Wartet. Was ist das, Commander?
Ich zeige es Euch.
Und jetzt bestehe ich freundlichst darauf,
dass Ihr mir die Herrschaft des Universums überlasst,
einen Knopf an meiner Uniform annäht
und mich heiratet.
Ich dachte, Ihr fragt nie.
Also wenn ich schlecht wäre,
würden meine Nachkommen das Universum beherrschen.
Vielleicht.
Aber wärst du glücklich?
Das Universum zu beherrschen ist nicht so toll.
Überstunden machen, alle antreiben, man ist nicht länger sein eigener Herr.
Wie sähe denn die Zukunft aus, wenn ich gut bleiben würde.
Jetzt muss ich aber protestieren. Ich habe noch vier Spuks vor mir.
Gepriesen sei Königin Aspixia, Herrin über das Universum.
Gepriesen seist auch du, mein dreifacher Ehemannoid.
Wir sind hier versammelt,
um die kaiserlichen Flotten zu Hause willkommen zu heißen.
Tritt näher Großadmiral des dunklen Abschnitts
und Lord der hochsitzenden Hosen von Zob.
Und Euer Sklave.
Sein Name?
Weiß ich nicht mehr, Eure Majestät.
EhnNürdiger Marshall der Gerüche,
was ist mit den Marmidons passiert?
- Gute Neuigkeiten. - Wunderbar.
Für die Marmidons.
Sie haben unsere Armee zerstört.
Ich war etwas venNirrt und habe eine Bombe auf unsere Leute geworfen.
Still, kleiner Wurm.
Bringt das Geschenk, mit dem Ihr mich ehren wollt.
Mist, ich habe das dumme Geschenk vergessen.
Also entweder ich bekomme ewigen Ruhm,
oder ich muss Baldricks Lederhöschen tragen.
Das ist stark vereinfacht, aber es zeigt die Moral.
Die da lautet?
Die Belohnung für Tugendhaftigkeit ist eine geistige, aber dafür die bessere.
Ich finde, es zeigt ganz deutlich, dass die Bösen den Spaß haben.
Oh nein, Tugendhaftigkeit ist zweifellos die bessere Wahl.
Stell dir doch mal vor, ruhige Abende allein in deiner bescheidenen Hütte,
eine Bibel, deine eigene Rübe.
Das ist natürlich was anderes.
- Wirst du tugendhaft bleiben, ja? - Natürlich.
Könnte ich Sie anlügen?
Mr. Blackadder?
Sieht aus, als hätte der Weihnachtsmann mich vergessen.
Ach herrje. Aber seien Sie nicht allzu traurig.
Denn wenn man genau hinsieht, ist in dem Strumpf etwas von mir.
Ich habe es extra für Sie gemacht.
Solche Geschenke kommen immer von Herzen.
- Was haben Sie für mich gemacht? - Eine Faust.
- Eine Faust? - Ja, zum Schlagen.
Und das Schönste daran ist, man kann sie immer wieder benutzen.
Was sagen Sie?
Danke Mr. B.
Denken Sie sich nichts dabei. Ich denke mir ja auch nichts dabei.
Bekomme ich einen Weihnachtspenny?
Höre ich da die Stimme eines netten, kleinen Jungen am Fenster?
Das muss ich mir eingebildet haben.
Soll ich aufmachen?
Lassen Sie sie im Schnee warten, bis ich angezogen bin.
Ich brauche nur 40 Minuten.
Tür!
Frohe Weihnachten. Wir sind gekommen um zu singen
und haben einen Kuchen für Sie.
- Was für ein Dreck. - Vielen Dank, Sir.
- Kriegen wir eine Belohnung? - Natürlich.
- Was denn? - Eine Tür vor die Nase.
Bitteschön.
Sie können sie doch nicht mit einem kleinen Kuchen ziehen lassen.
Sie haben Recht, Baldrick. Tür.
Danke.
- Wissen Sie, was ich hoffe? - Was denn, Baldrick?
Ich hoffe, das ist alles nur ein Witz
und gleich geben Sie mir ein Stück Kuchen.
Augen zu.
Mund auf.
Meine liebe Millicent kommt zum Essen.
Und sie scheint den Fisch gleich mitgebracht zu haben.
Wer ist denn der große Karpfen in Hosen?
Ich glaube, das bin ich.
Das ist Ralph, mein Verlobter.
Wir lieben uns.
Ach herrje.
Falsche Liebe, ich muss euch warnen,
ist wie ein Weihnachtskracher.
Ein großer enttäuschender Knall und die Faszination ist bald vorbei.
Ruhe jetzt.
Mr. Blackadder, was ist passiert?
Du bist vom nettesten Mann Englands zum bösesten Mann der Welt geworden.
Das habe ich auch gedacht.
Ihre Meinung ist nicht gefragt.
Du würdest meine Erklärung nicht verstehen,
denn dein Kopf ist leerer als das Adressbuch eines Einsiedlers.
Und zu Ihnen. Können Sie meiner Nichte den Standard bieten, den sie gewohnt ist?
Oh ja, natürlich.
Wundervoll.
Glückwunsch. Guten Tag.
Raus!
Baldrick, kaufen Sie davon einen Truthahn, der so groß ist,
dass man denkt, seine Mutter hätte was mit einem Omnibus gehabt.
Ich schmeiße eine Party für mich ganz alleine.
Keine Ruhe.
Mr. Ebenezer, ich dachte, vielleicht haben Sie ein Geschenk für mich.
Oder vielleicht etwas Brühe für den kleinen Tom?
Ich fand Sie auch immer abgebrüht und zwar mehr als etwas.
Der kleine Tom kann sich Weihnachten in seinen riesigen Hintern schieben.
- Er ist ein Krüppel. - Nein, ist er nicht.
Ab und zu "mein Bein tut weh" zu sagen, überzeugt nicht mal Baldrick.
Eigentlich schon.
Wenn Sie etwas zu Mittag wollen, nehmen Sie das.
Das macht ein Pfund pro Stück und es sind noch 17 übrig.
Und der kleine Tom?
Ich würde ihn aushöhlen und als Hausboot benutzen.
Wo ist Ihre Menschlichkeit geblieben?
Die ist weg, weil sie zu nichts taugt.
Wer immer es ist, schlagen Sie ihnen die Tür vor die Nase,
sonst schlage ich Ihre Nase vor die Tür.
Hallo kleiner Freund. Ist dies das Haus von Philanthrop Ebenezer Blackadder?
Na ja, Mr. Blackadder lebt hier.
Gut, denn wir haben ein tolles Geheimnis.
Was denn?
Wenn ich sagen würde, er bekommt eine Belohnung für seine Großzügigkeit,
wäre es kein Geheimnis mehr.
Verdammt. Ich bin so blöd.
Was wäre kein Geheimnis mehr?
Wir sind Queen Victoria.
Alle drei?
Mein lieber kleiner Kobold, hier ist das königliche Siegel.
Euer Meister bekommt von uns 50.000 Pfund und den Titel Baron Blackadder,
weil er der gütigste Mann Englands ist.
Ach du meine Güte.
Was habe ich gesagt, würde ich tun,
wenn Sie denen nicht die Tür vor der Nase zuschlagen?
Aber Mr. Blackadder...
Ich empfange keine Gäste.
Aber wir sind ganz besondere Gäste, Sir.
Aber natürlich. Ich muss mich entschuldigen.
Man bekommt nicht oft Besuch von solch feinen Menschen.
Sie erkennen uns also endlich?
Ja, wenn ich mich nicht irre, haben Sie
die Wahl zur kleinsten, fettesten, dümmsten Frau Englands gewonnen.
Und Ihr Begleiter ist der Gewinner
des diesjährigen Preises für den bescheuertsten Akzent.
- Sir! - Klappe, Fettsack.
Wir leben im viktorianischen Zeitalter, in dem außer Queen Miss Piggy selbst,
Frauen und Kinder den Mund zu halten haben.
Queen Miss Piggy?
Königin Grunz, wie man sie auch gerne nennt.
Nur ihr komischer Mann sieht noch dümmer aus, als sie.
Das Schwein und der Blasierte,
wie sie ihre 112 Kinder produzieren konnten, ist mir ein Rätsel.
In den Gemächern des Buckingham Palace müssen Augenbinden liegen.
Noch nie wurden wir so beleidigt.
Da haben Sie aber Glück gehabt.
Baldrick, das ist hervorragend.
Wir haben die ganzen Nervensägen abgewimmelt und es gibt tollen Braten.
Hier, nehmen Sie den Wunschknochen.
- Was wünschen Sie sich? - Ich wünschte, da wäre Fleisch dran.
Die letzten beiden waren toll.
Ich wünschte, es wäre das echte Königspaar gewesen.
Es war das echte Königspaar.
Das ist absurd. Was würde die Queen den hier wollen?
Sie kam zu Besuch um Sie als gütigsten Mann Englands
mit 50.000 Pfund und dem Titel des Barons zu belohnen.
Es kann nicht die Queen gewesen sein,
denn sie lässt immer das königliche Siegel da.
- Wie das hier? - Ja, genau wie das...
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