All language subtitles for 1_German

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish Download
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Ciao, Felipe. - Ein Dienstwagen? - Nein, ein GT. Alt und limitiert.

Schön, dich zu sehen. - Nettes Gefährt.

Ein Klassiker.

Hi, Michèle. - Hallo, wie geht's euch? - Brauchst du Hilfe mit dem Gepäck?

Tom ...

Noch nicht.

Hey, Mika. - Schön, euch zu sehen.

Hey, Mika.

Lang ist's her.

Das war 'ne angenehme Fahrt. Schönes englisches Wetter.

Wie immer.

Ich komme aus sehr einfachen Verhältnissen.

Mein Vater konnte mir den Kartsport nicht finanzieren.

Geboren wurde ich zu Hause, an einer Tankstelle.

Mein Vater fuhr Tourenwagen-Rennen.

Ford Escort I, auf der Straße und im Gelände.

Schon als ich Windeln trug, nahm er mich mit zu den Rennen, und ich schaute zu.

Das liegt mir also quasi im Blut.

Und manchmal fuhr ich

mit dem Kart an der Tankstelle herum, wenn die Leute zum Tanken kamen.

Bei mir war das ganz anders, weil mein Umfeld nicht motorsportaffin war.

Du wurdest nicht an der Tankstelle geboren? - Nein, im Gegenteil:

zwischen Rosen und Jasmin. Eine andere Welt.

Meine Familie baute Blumen an. Grasse ist die Hauptstadt der Parfum-Industrie.

Ich brachte mir das Autofahren selbst bei, als ich 14 war.

Einfach so aus Spaß. Ich war ein junges Mädchen,

sehr aktiv und sportlich.

Ich war abenteuerlustig und wollte Auto fahren. Keine Ahnung, warum.

Eines Tages nahm ich den Citroën 2CV meines Vaters,

die kleine Ente,

und ich sagte zu einer Freundin: "Lass uns fahren." Ich fuhr los,

mein Vater sah den Wagen am Küchenfenster vorbeirollen und sagte:

"Da klaut jemand mein Auto." Dann sah er, dass ich das war.

Ein Auto bedeutete für mich Unabhängigkeit und Freiheit.

Herumfahren und reisen. An Motorsport dachte ich nicht.

Der Motorsport trat in mein Leben, als ich 21 war.

Und du? - Mein Vater schenkte mir eine Mini-Cross-Maschine, als ich sechs war.

Und ich bettelte ihn an: "Ich will Rennen fahren!"

Er hatte ein bisschen Angst,

weil ich Sprünge ausprobierte und mir ein paar Schrammen holte.

Er sagte: "Lieber vier Räder als zwei."

Als ich acht war,

fuhr er mit mir zu einer kleinen Kart-Schule.

Wie heißt du? - Felipe.

Und weiter? - Massa.

Als ich an diesem Tag losfuhr, war ich sofort schockverliebt.

Es ist echt unglaublich:

Ich wusste, dass ich Rennfahrer werden will. Ich dachte an nichts anderes mehr.

Ich wuchs an der Strecke von Interlagos auf

und sah die Rennen immer von der Tribüne aus.

In Brasilien war Senna damals wie ein Gott. Dreimal Weltmeister.

Keiner dachte im Traum daran, sein Nachfolger zu werden.

Tja, ich glaube, als ich mit dem Motorsport anfing,

war ich sechs. Mit einem Kart fing's an.

Und natürlich will man als kleiner Junge

Vollgas geben. Man hat Spaß am Tempo.

Aber es fing gar nicht gut an. Als ich zum ersten Mal auf einer Kartbahn fuhr,

in Keimola, auf einer sehr schönen Strecke ...

Da saß ich im Go-Kart und sagte: "Das wird lustig." Natürlich gab ich Vollgas.

Sofort Vollgas. Und ich lenkte zu früh ein.

Ich berührte einen Reifen, und das ganze Go-Kart überschlug sich natürlich.

Also lag ich da, sechs Jahre alt, und meine Eltern kamen angerannt:

"Oh Gott, unser Sohn ist tot!"

Tja ...

Natürlich waren sie geschockt.

Ich erinnere mich an ihre Gesichter: "Oh mein Gott!"

Aber es war gut, dass das passiert ist,

weil ich dadurch sofort merkte: "Dieser Sport ist gefährlich."

Ich hab dich damals in Dänemark gesehen, als wir mit dem Kartsport anfingen.

Ich erinnere mich ... Ich hab ein Foto davon, das war in Rødby.

Ich erinnere mich ...

an deinen wohl ehemals weißen Leder-Rennoverall.

Er war ölverschmiert. - Das Wetter war auch nicht gut.

Er war weiß mit blauen Streifen.

Ihr zwei seid also gegeneinander gefahren? - Ja, genau.

Ich weiß noch, dass ich dachte: "Den Namen muss man sich merken."

Ich glaube, das war die Formel Nordic. Die Juniorenklasse. - Ja.

Ich erinnere mich. - Da gab's viele Rennen,

wo wir uns berührt haben. - Ist doch okay.

Aber das war guter Rennsport.

Jeder von uns hätte gewinnen können.

Im Finale haben wir achtmal die Position gewechselt.

Das war wirklich ganz knapp.

Der Kerl gibt niemals auf.

Ende 1972 startete ich erstmals als Beifahrerin in Monte Carlo.

Mein Vater liebte Rallyes. Was ihm verwehrt blieb, ermöglichte er mir.

Er sagte: "Du willst fahren.

Auf dem Beifahrersitz seh ich dich nicht gern. Warum probierst du's nicht?"

Ich meinte: "Ja, aber was soll ich tun?" Er sagte: "Ich kauf dir ein Auto

und schaffe dir ein Jahr lang gute Bedingungen.

Wenn du gut bist, machst du weiter. Sonst hörst du auf."

Ich sagte: "Gut, ich will dir zeigen, dass ich's kann."

Rechts, Vollgas links.

Rechts 85.

Man hört den Wind. - Ja, es ist windig draußen.

Wie wird hier gezählt?

Okay ...

Noch eine.

Nicht nötig, das sieht super aus. - Vielen Dank ...

Und du?

Drüber.

19.

25 ist mehr, oder?

1990 bin ich zu West Surrey Racing gegangen.

Dick Bennetts. - Dick Bennetts, ja.

Das war ein richtig gutes Jahr. Ich wurde britischer Meister.

Am Ende des Jahres

gab es ein Formel-3-Rennen in Macau.

Da waren die Top-Fahrer aus aller Welt dabei.

Alles lief perfekt während des Trainings.

Ich bin zufrieden mit der Pole Position, fast eine Sekunde vor Schumacher.

Seine Zeit ist wirklich fantastisch, aber nicht unschlagbar.

Es gab zwei Läufe.

Im ersten Rennen lief alles perfekt.

Ich gewann mit zwei Sekunden Vorsprung.

Im zweiten Lauf führte ich auch, aber ich machte einen Fehler.

Warum lenkst du immer nach rechts, nie nach links? - Das ist angeboren.

Jedenfalls konnte Michael mich überholen.

Wäre ich mit weniger als zwei Sekunden Rückstand hinter ihm geblieben,

hätte ich die Gesamtwertung gewonnen. Es blieben noch ein oder zwei Runden,

Michael führte, er machte einen großen Fehler in einer schnellen Rechtskurve.

Ich dachte: "Ich muss ihn überholen."

Er war so langsam, dass ich dicht auffuhr.

Ich kam in seinen Windschatten und wollte ihn überholen.

Ich sah seine Augen im Rückspiegel ...

Ich weiß, ich hab ihn im Rückspiegel gesehen.

Die ganze Zeit fuhr er immer wieder dicht auf,

ging dann vom Gas und blieb hinter mir.

Aber diesmal kam er immer näher, ich sah das und fuhr rechts rüber.

Er wollte überholen und war so schnell, dass er nicht mehr bremsen konnte.

Ich hab das ganze Rennen verloren. Ein furchtbarer Moment.

1991 ging ich dann in die Formel 1.

Zum Team Lotus.

Peter Collins hat mich dort unter Vertrag genommen.

Da fing die harte Arbeit erst an.

Schumacher hatte für dieses Wochenende keine anderen Verpflichtungen.

Ich habe ihn in der Formel 3 gesehen. Mein Team gibt der Jugend eine Chance.

Wir wollen sehen, welches Potenzial Schumacher für die Zukunft hat.

Ich bin froh. Mit diesem Auto ist so eine Zeit im Qualifying möglich.

Das Auto fühlt sich sehr gut an.

Das Fahren macht viel Spaß, und mit der Zeit bin ich auch sehr zufrieden.

Ich bin davon überzeugt,

und meine Anwälte haben es mir bestätigt,

dass wir zwei unterschriebene Verträge mit Schumacher haben.

In einigen Punkten waren Eddie und ich uneins.

Oder ich war nicht Eddies Meinung, so will ich's ausdrücken.

Das akzeptiere ich nicht.

Ich unterschreibe keinen Vertrag, der nicht gut für mich ist.

Von Benetton bekam ich einen Vertrag, der gut für mich ist.

Bei den Leuten, die Kart-Rennen fuhren, war es interessant zu beobachten,

auch bei ihm hier, wie die Motorsport-Karriere weiterging.

Ich fuhr Rennen, aber es war eine harte Zeit.

Ich bekam eine Chance in Brno, mit einem älteren Auto.

Michael war in diesem Rennen auch dabei. Seine Karriere startete richtig durch.

In Dänemark hatten wir niemanden, keine Basis,

die uns Fahrern geholfen hat. Es dauerte drei Jahre,

bis ich auf meine Bewerbung hin einen Job bekam.

Ich war Bankangestellter.

Irgendwann mitten im Sommer fragten sie mich,

ob ich einen Lkw-Führerschein hätte.

Ich sagte: "Klar, ich bin Kraftfahrer."

Dann fuhr ich mit dem Bank-Bus durch kleine Orte.

Erst zu Beginn des Jahres 1991

bekam ich einen Anruf von einem deutschen Formel-3-Team.

Ich gewann die Meisterschaft, und beim letzten Rennen in Hockenheim

unterbot ich deinen Rundenrekord aus dem Vorjahr.

Sicher, mein Auto war ausgereifter. Aber das bedeutete mir viel.

Ist klar, Tom. - Ihr wart inzwischen in der Formel 1. - Ja, ich verstehe.

Ich brauchte wenigstens einen kleinen Beweis dafür,

dass ich auch ein bisschen Talent hatte. - Gut.

Und dann bin ich nach Japan gegangen.

Fünf Jahre lang fuhr ich verschiedene Autos.

Nein, noch eine.

22.

Ja? Also ...

Drüber. - Und raus.

Mein Vater half mir, das Geld für den Sprung nach Europa aufzutreiben.

In einem Jahr holte ich den italienischen und europäischen Titel.

Da versuchten dann viele Leute, mich unter Vertrag zu nehmen.

Ein Typ verschaffte mir einen Termin in Maranello bei Ferrari.

Ich wusste das nicht,

aber die beobachteten alles, was ich machte:

Testfahrten, Telemetrie, Rennen ... Einfach alles.

Sie sagten: "Okay, wir machen einen Vertrag mit dir,

als Nachwuchsfahrer für Ferrari. So was gab es noch nie.

Aber du darfst es niemandem erzählen. Es muss geheim bleiben."

Ich unterschrieb für acht Jahre bei Ferrari.

Aber ich durfte keinem von dem Vertrag erzählen.

Nur meiner Familie. Das war echt hart. - Verrückt.

Dann fuhr ich für Sauber. - Mit Ferrari-Motor.

Und dann kam der Anruf: Ferrari hatte sich für einen Fahrer entschieden.

2006 fuhr ich für Ferrari. Für mich ging ein Traum in Erfüllung.

Ich bin sehr froh und bereit für diese Herausforderung.

Am Ende meiner Zeit als Amateurfahrerin für Alpine-Renault

bekam ich einen Anruf von Fiat France

und bin drei Jahre für sie gefahren. Als hauptberufliche Fahrerin.

War Jean Todt dein Beifahrer?

Das war zur selben Zeit, aber er war nicht mein Beifahrer.

Nein, er war beim damaligen Top-Fahrer.

Vor dem Saisonende kam noch ein weiterer Anruf,

aber diesmal war es etwas anders.

Der Anrufer sprach Englisch, und ich konnte überhaupt kein Englisch.

Ich verstand nur:

"Audi", ich erkannte den deutschen Akzent,

ich verstand "Allrad" ... - Ja, der Quattro.

Und ich verstand "Weltmeisterschaft".

Ich sagte sofort: "Ja. Ja, ja, ja!"

Also luden sie mich nach Ingolstadt ein.

Sie schlugen vor, dass ich mit Hannu Mikkola fahren sollte.

Der war ihr erster Fahrer.

Da fragte ich nicht nach Geld. Ich habe "Ja" gesagt und unterschrieben.

Es war fantastisch.

Kann ich schnell fahren? - Ja!

Ich war zurück aus Japan und fuhr in der Formel 3000.

Ich war Führender in der Gesamtwertung.

Da bekam ich einen Anruf von Ralf Jüttner,

aus Deutschland. Er vertrat Joest Racing.

Und er sagte: "Tom,

heute ist Mittwochabend, kann ich Sie mal sprechen?

Le Mans ist nächstes Wochenende, wir nehmen mit einem Auto teil

und fahren in einigen Tagen los.

Freitag flog ich nach Wald-Michelbach, zum Termin bei Joest Racing.

Die Fahrer für das Auto, mit dem sie starteten, waren Michele Alboreto

und Stefan Johansson.

Das Team war gerade nach Le Mans abgereist.

In der Ecke stand ein Monocoque, und ein Mechaniker fegte den Boden.

Ich sprang auf und setzte mich auf den Fahrersitz.

Sie unterhielten sich auf Deutsch ...

Das war Micheles Sitz von den Testfahrten. Ich hörte das und sagte:

"Wenn ihr das Bremspedal etwas zurücksetzt, wär's perfekt für mich."

Und der Mechaniker, Jürgen, ein älterer Mann,

beugte sich zu mir runter, als wollte er flüstern,

und sagte ganz laut: "Hey, in unserem Team bestimmt der Schnellste."

Ich dachte: "Gut, ich unterschreib lieber erst den Vertrag."

Da herrschte ein rauer Ton.

Aber Le Mans ist mehr als nur ein Rennen.

Michele und Stefan waren toll.

Aber vor allem Michele, der das Rennen und das Auto etwas besser kannte,

sagte mir nie, was zu tun war,

obwohl ich weder Le Mans noch das Auto kannte.

Ich war ziemlich nervös, als ich zum ersten Mal ins Auto stieg.

In meinem dritten Stint ging allmählich die Sonne unter.

Sie hat mich geblendet.

Als ich in der Nacht fuhr, gegen drei Uhr,

wurde mir klar, dass dies die wichtigste Phase war. Ich fuhr für ein Team,

das Chancen auf einen Podiumsplatz hatte.

Die Rundenzeiten wurden besser.

Kristensen fährt vier Stints in Folge und haut immer noch Top-Zeiten raus.

Ich fuhr weiter, und plötzlich meldete sich Teammanager Jüttner über Funk ...

Eine Runde später sagte er: "Rundenrekord! Ruhig bleiben, Junge!"

Wenn du es schaffst, dass ein Deutscher Englisch mit dir redet ...

Ich war echt glücklich.

Wir haben einen Werkswagen überholt und das Rennen gewonnen.

So was hatte ich noch nie geschafft.

Nichts hat mir so viel abverlangt wie die 24 Stunden von Le Mans.

Ich ging zu Jürgen, tippte ihm auf die Schulter und sagte:

"Jürgen, falls es ein nächstes Rennen gibt,

kannst du das Bremspedal dann etwas zurücksetzen?"

Vom Anruf bis zum Sieg ging es sehr schnell,

aber insgesamt habe ich sehr lange darauf gewartet.

Audi Quattro!

Der Rallyesport erfordert sehr viel Ausdauer.

Man fährt Tag und Nacht. Zum Beispiel:

Die Wertungsprüfungen sind im Durchschnitt 1.200 Kilometer lang.

Insgesamt sind es 2.000 bis 3.000 Kilometer, je nach Rallye.

Echt lang. - Das ist lang. - Ja, die Autos sind ...

Man kümmert sich um die Autos. - Die sind unbequem. - Und um sich selbst.

Gibt's kein Auto, das rauffahren kann? Beeilung, sie ist schon in Bollène!

Mamma mia!

Der Beifahrer ist enorm wichtig. Das wird viel zu selten erwähnt.

Fabrizia war fantastisch. Sie war mir eine große Hilfe.

Ein guter Beifahrer gibt einem den Rhythmus vor. Das ist sehr wichtig.

Wir fuhren 1981 unsere erste Saison mit Audi.

Und kurz vor Saisonende ging es nach Sanremo.

Sanremo war halb Schotter, halb Asphalt.

Zwei Tage und eine Nacht auf Schotter in der Toskana.

Nach einem harten Kampf mit Ari Vatanen und Henri Toivonen ...

Schnelle Fahrer.

... lag ich zum ersten Mal während dieser Rallye in Führung.

Ich glaube, es waren nur 30 Sekunden Vorsprung.

Zum ersten Mal stand ich ziemlich unter Druck. Ich war sehr nervös.

Ich konnte nicht schlafen. Wir hatten vier, fünf Stunden Ruhezeit in Sanremo.

Die letzte Nacht lag vor uns. Eine lange Etappe:

50 km rund um Sanremo auf Asphalt.

Ich war sicher, dass irgendwas passiert,

denn Ari wollte nicht gegen mich verlieren.

Ich sah Fabrizia an und sagte zu ihr:

"Einer von uns macht einen Fehler.

Also fahren wir so, als wäre es die erste Etappe der Rallye."

Ich fuhr konzentriert, als wäre es die erste Etappe, ohne zu viel Risiko.

Und Ari machte den Fehler. Am Ende gewann ich also die Rallye.

Ich erinnere mich, wie fantastisch das war. Die Mechaniker drehten durch.

Sie klebten mir Blumen auf die Haube. Es war eine harte und sehr schöne Zeit.

Es war unglaublich:

Zum ersten Mal gewann eine Frau einen Lauf in der Rallye-WM.

Und ich bin immer noch die Einzige. Leider.

Ich war zwei Jahre bei Lotus. Und dann?

Dann bekam ich einen Anruf von Ron Dennis.

Ich war froh, für McLaren zu fahren. Ein richtig großes, professionelles Team.

Aber dann ...

Dann kam die Saison 1994. Keine Siege.

95, keine Siege. 96, keine Siege. - Oh, das ist hart.

Das war wirklich schwierig,

weil die Leute sich allmählich fragten: "Ist er gut genug, um zu gewinnen?

Ist er gut genug für McLaren?" Das war eine schwere Zeit.

Und zur selben Zeit hatte natürlich Michael Schumacher ...

Er hatte eine Glückssträhne. - Ja, er gab Vollgas.

Ich kannte ja mein Leistungsniveau im Vergleich zu ihm.

Das war ziemlich ... - Frustrierend.

Ja, es war frustrierend zu sehen, wie er Weltmeister wurde.

Wenn Sie Sonntag gewinnen, sind Sie König von Deutschland.

Darüber reden wir Sonntagabend.

Oh, Schumacher ist raus!

Der Deutsche ist beim Grand Prix von Australien ausgeschieden!

Da ist ein Riss.

Momentan bin ich zufrieden bei Benetton.

Ferrari wäre auch eine schöne Option, genau wie McLaren-Mercedes.

Auch Williams ist sehr erfolgreich.

Es gibt also vier gute Möglichkeiten. Mal sehen, wo ich nächstes Jahr fahre.

Und Michael Schumacher gewinnt den Grand Prix von Spanien

nach einer absolut überragenden Fahrt.

Er bringt den großen Konzern aus Maranello

in der Formel 1 wieder ganz nach vorn.

Im Jahr 19...

Ich würde sagen 1996/97 ...

Da sahen wir Licht am Ende des Tunnels.

Das ganze Team war darauf fokussiert, das Auto zu verbessern.

Und 97 gewann ich mein erstes Rennen. Es war der letzte Grand Prix, in Jerez.

Jacques Villeneuve und Michael Schumacher

kämpften um den WM-Titel. Das endete eher unschön.

Ich will einen fairen Kampf zwischen Jacques und mir.

Ich will das Rennen gewinnen und dadurch den Titel holen.

Nicht durch einen Unfall oder was auch immer. Das ist nicht mein Ziel.

Villeneuve kommt gut weg, Schumacher noch besser.

Auch Mika Häkkinen ist vorn dabei. Ein fantastischer Start!

Er ist vorbei! - Oh ja!

Das war nix. Du hast ihn an der falschen Stelle getroffen, Kumpel.

Wenn Villeneuve in die Punkte fährt, hat er den WM-Titel gewonnen.

Michael will sehen, ob Villeneuve vorbeifährt.

Einst schaute er durch den Zaun in Adelaide,

um zu sehen, ob Damon vorbeifährt.

Ich glaube, er wird Villeneuve noch oft vorbeifahren sehen.

Das gab mir die Chance, in Führung zu gehen. Ah, seht ihr meine Hände?

Nein, jetzt war es anders. Die andere Richtung.

Und die Stallorder ...

Mika Häkkinen hat noch nie einen Grand Prix gewonnen.

Und der Finne hat schon 95 Rennen hinter sich.

Er schnuppert am Sieg!

Konzentration, Jacques. Häkkinen ist direkt hinter dir.

Letzte Runde, letzte Runde.

Patrick Head geht in die Box von McLaren, um mit ihnen zu reden.

Und er schafft es! - Er lässt ihn vorbei.

Jetzt die letzte Kurve. Häkkinen gewinnt den Grand Prix von Europa!

Jacques Villeneuve begnügt sich mit Platz 3

und dem Weltmeistertitel 1997.

Ich brauchte sieben Jahre für meinen ersten Grand-Prix-Sieg.

Eine lange Zeit.

Ein großer Sieg.

Endlich! Endlich die Champagnerdusche. Es war toll, dort zu gewinnen,

im letzten Saisonrennen, denn ich war den ganzen Winter lang der Sieger.

Das gab mir Selbstvertrauen.

Sie und Mika haben jahrelang versucht, wenigstens einmal zu gewinnen.

Es geht auch um die WM, aber für Mika ist das der größte Tag seiner Karriere.

Das ist wirklich fantastisch.

Eine gute Ausgangsposition für die nächste Saison.

Ich glaube, wenn ich 1997 nicht gewonnen hätte,

dann hätte ich vielleicht die Motivation verloren. Das hat so lange gedauert.

Ich habe im letzten Moment gebremst und er noch später. Wie gesagt:

Bei seinem Bremspunkt hätte keiner von uns es um die Kurve geschafft.

Er hat mich quasi als Zusatzbremse benutzt.

Aber wie schon gesagt: Ich hätte es wohl nicht anders gemacht.

Villeneuve war großartig. Das war die einzige Stelle, an der er vorbeikonnte.

Schumacher wurde überrascht. Er rechnete nicht mit einem solchen Angriff

und fuhr relativ weit außen in die Kurve hinein.

Wenn man nicht überholt werden will,

bleibt man weiter innen oder macht viel früher die Tür zu.

In Deutschland ist die öffentliche Meinung gegen Schumacher,

in Italien sogar gegen das ganze Ferrari-Team.

Die gesamte Motorsportpresse schreibt hässliche Dinge über ihn.

In Italien heißt es, Ferrari solle ihn feuern und er müsse sich entschuldigen.

Ich habe nie gesagt, dass ich alles über die Formel 1 weiß. Dieser Fall zeigt,

dass ich auch nur ein Mensch bin.

Leider mache auch ich Fehler.

Ich mache nicht viele Fehler, aber das war einer.

Ich konnte den vielen Tifosi und dem Ferrari-Team nicht das geben,

was sie von mir erwartet haben.

Das tut mir sehr leid.

2006 hatte ich den besten Tag meines Lebens.

Ein Formel-1-Rennen im Ferrari ... Da ist ein Traum in Erfüllung gegangen.

Michael war mein Teamkollege.

Er war einfach ein unglaublicher Fahrer,

auf dem Höhepunkt seiner Karriere.

Aber ich habe mir die Pole Position geholt.

Und los! Räikkönen rechts, Massa links.

Der Grand Prix von Brasilien 2006 ist gestartet.

Als Führender ging ich ziemlich selbstbewusst ins Rennen.

Massa ist 2,5 Sekunden schneller als jeder andere auf der Strecke.

Massa gewinnt in Brasilien!

Er fährt über die Ziellinie,

und er hat sich das redlich verdient. Eine fantastische Leistung.

Die Zuschauer drehen total durch.

Der erste Brasilianer seit Ayrton Senna 1993,

der seinen Heim-Grand-Prix gewinnt.

Das war ein wichtiger Moment für mich.

Michael war mir sehr nahe.

Diese Wärme ... Wir haben meinen Sieg gemeinsam gefeiert.

Das werde ich nie vergessen.

Das war der unglaublichste Tag meiner Karriere. Der erste Heimsieg.

2008 war eine ganz besondere und gute Saison.

Es fing nicht so gut an, vor allem für mich, in den ersten paar Rennen.

Der bestmögliche Start für Hamilton.

Aber nach zwei Rennen wurde alles anders.

Hamilton hebt ab!

Eine großartige Leistung von Massa.

Niemand konnte heute mit Felipe Massa mithalten.

Massa gewinnt in Frankreich. Er ist ein echter Titelanwärter.

Hamilton bleibt innen und drückt Massa weg,

aber Massa ist vorbei! Ein kühnes Manöver von Felipe Massa.

Er dominiert jetzt das Rennen.

Nur drei Runden vor Schluss

bricht ein Desaster über Massa herein. Dabei hat er alles richtig gemacht.

Oh nein, er nimmt den Schlauch mit!

Das könnte ihn den WM-Titel kosten.

Er hatte Grün. Massa hat nichts falsch gemacht.

Hamilton gewinnt den Grand Prix von China.

Er hat den Titel noch nicht sicher, aber er hat einen großen Schritt gemacht.

Vor dem letzten Rennen hat er 7 Punkte Vorsprung. Massas Gesicht sagt alles.

Und dann kamen wir

zum letzten Saisonrennen nach Interlagos.

Massa, Massa!

Ich lag in der Fahrerwertung zurück.

Wenn ich das Rennen gewann, was meine einzige Chance war,

durfte Lewis nicht Fünfter werden. Er durfte maximal Sechster werden,

dann hätten wir den Titel geholt.

Ich habe das Auto in meinen Händen gespürt.

Wie sich das Auto fuhr, wie man sich darin fühlte,

wie das Team daran arbeitete ... Alles war perfekt.

Lewis lag ungefähr auf dem vierten Platz.

Es lief alles darauf hinaus, dass er den WM-Titel gewinnt.

Dann setzte plötzlich heftiger Regen ein.

Meine Güte, Vettel überholt ihn! Das kann Hamilton den Titel kosten!

Es regnet. - Es regnet stark, und der Titel rutscht Hamilton aus den Händen.

Dann kam die letzte Runde. Die Erwartungen waren sehr hoch:

Ich sollte nicht nur das Rennen, sondern auch den WM-Titel gewinnen.

Als ich über die Ziellinie fuhr, war ich Weltmeister.

Alle flippten total aus

in meiner Heimat, in meiner Stadt und meinem Land.

Kann Hamilton noch was tun? Kommt er innen an Vettel vorbei?

Nur noch wenige Kurven. Allmählich macht sich bei Hamilton Verzweiflung breit.

Wird Glock langsamer? - Das ist Glock! Meine Güte, Hamilton rückt wieder vor!

Das bricht 100.000 einheimischen Fans das Herz.

Hamilton ist wieder vorgerückt.

Ich bin absolut sicher, dass er Fünfter wird, und mehr muss er nicht tun,

um Formel-1-Weltmeister 2008 zu werden. Lewis Hamilton!

Das war hart. Vor allem für all jene, die sich das Rennen angesehen haben.

So was passiert eigentlich nie, jedenfalls nicht in der Formel 1,

dass sich die WM in diesem einen Moment entscheidet. - Das war knapp.

Aber das Beste war, die Fans zu sehen. Die Menschen.

Ich hab das Rennen gewonnen.

Also, vielen Dank euch allen.

Das hat mir wirklich dabei geholfen,

aufs Podium zu steigen

und das zu feiern, was da geschehen war.

Ein sehr, sehr würdevoller Auftritt

von einem völlig am Boden zerstörten Felipe Massa.

Ich startete in die Saison 1982

und gewann in Portugal.

Damit bestätigte ich den Sieg von Sanremo

und alle waren sehr zufrieden. Dann kamen wir nach Griechenland.

Ich gewann auch in Griechenland.

Zu der Zeit hatten es Frauen in diesem Land wirklich sehr schwer.

Ich erinnere mich an die alten Frauen, die mit Blumen an der Straße standen.

Das war wirklich ein ganz besonderer Moment:

Wir sahen, wie den Menschen klar wurde, dass ein Team aus zwei Frauen gewann.

Das war etwas Besonderes.

Im nächsten WM-Lauf könnten Sie Walter überholen.

Sehen wir dieses Jahr einen weiblichen Weltmeister?

Ich denke nicht an den WM-Titel, sondern an jeden einzelnen Lauf.

Abgerechnet wird am Ende.

Ich hatte einen Zweikampf mit Walter Röhrl.

Der vorletzte WM-Lauf fand an der Elfenbeinküste statt.

Mit einem Sieg an der Elfenbeinküste hätte ich

die Rallye in England nur zu Ende fahren müssen, um Weltmeisterin zu werden.

Anfangs lief alles gut. Es war sehr matschig.

Sehr schwierige Bedingungen.

Ich lag ziemlich weit vorn.

Nach der Hälfte der Rallye hatte ich über 80 Minuten Vorsprung auf Walter.

Und plötzlich merkte ich, dass die Schaltung etwas schwergängiger wurde.

30 Sekunden. Schnell.

Ja, ja, macht schon!

Gestern haben wir euretwegen fünf Minuten verloren. - Michèle ...

Das ist doch unmöglich.

Ich fragte Hannu: "Was sollen wir tun?" Er meinte: "Du liegst 80 Minuten vorn.

Denk nicht weiter drüber nach. Wir wechseln das Getriebe und fertig."

Wir legten fest, wo wir das Getriebe tauschen.

Normalerweise dauerte das damals ungefähr 20 Minuten.

Die Mechaniker machten sich an die Arbeit. 20, 30, 40 Minuten ...

Nach 40 Minuten sagten sie: "Steigt ein."

Ich stieg ein, wollte schalten, aber ... keine Kupplung, kein Gang.

Alles blockiert. Vor mir standen zwei Deutsche und sagten:

"Das müsste gehen." Ich sagte: "Nein!" Ich war so wütend.

Also fingen sie von vorn an.

Mein ganzer Vorsprung war dahin. Dann wurde es neblig.

In Portugal nahm ich Walter im Nebel auf acht Kilometern zwei Minuten ab.

Es ist wichtig, dass der Beifahrer einen guten Aufschrieb hat.

Du siehst nichts, aber du hörst: "100 Meter", also fährst du.

Die Zeit war nicht aufzuholen. Ich kam mit dem Aufschrieb durcheinander,

wir haben uns überschlagen, und das war's.

Die Geschichte war ein bisschen kompliziert.

Wir gingen morgens um 9:00 oder 10:00 Uhr an den Start,

aber um 7:00 Uhr hatte meine Familie angerufen:

Mein Vater war gestorben.

Es fiel mir sehr schwer, damit umzugehen.

Wenn ich jetzt drüber nachdenke,

war das eine sehr schwere Zeit.

Ich sagte zu Fabrizia: "Okay, das und das ist passiert.

Wir fahren die Rallye, und ich sage niemandem was davon.

Jetzt steigen wir ins Auto." So verloren wir den WM-Titel.

Aber ich habe gar nicht an den WM-Titel gedacht.

Im Vergleich dazu, dass ich meinen Vater verloren habe ... Nein, wirklich.

Ich dachte nicht an den Titel. Ich flog einfach heim.

1998 war ein wunderbares Jahr für mich.

Die allererste Testfahrt mit dem 98er Auto ... Das war eine Rakete.

Toller Start von Häkkinen. - Er zieht an Schumacher und Coulthard vorbei!

Wir waren extrem schnell.

Gegen Michael Schumacher zu fahren ...

Schumacher will in der Rosier in Führung gehen.

Er ist gleichauf und zieht vorbei. Fantastisch!

Häkkinen hält dagegen! Das ist großartig.

Ein zweimaliger Führungswechsel innerhalb von 400 Metern.

Das war ein tolles Gefühl, weil Michael so erfolgreich war.

Es war schön, ihn fertigzumachen.

Die Saison ging weiter. Manchmal hatte ich Pech, oder ich machte Fehler ...

Und da fliegt Häkkinen raus. - Er ist raus!

Michael ging's genauso.

Schumacher führt jetzt mit 27 Sekunden vor Damon Hill.

Er ist eine Klasse für sich.

Oh Gott! Michael Schumacher rammt David Coulthard

und scheidet beim Grand Prix von Belgien aus!

Aber am Saisonende waren wir beinahe ...

Wir waren fast punktgleich vor dem letzten Rennen. Ich musste gewinnen.

Und es geht los! - Gelbe Flagge, ein Fahrer bleibt stehen.

Es ist Schumacher. Muss er von ganz hinten starten? Er schüttelt den Kopf.

Laut Reglement muss Michael Schumacher

aus der letzten Reihe starten.

Wenn das so ist, hat Schumacher mit ziemlicher Sicherheit

den WM-Titel schon vor dem Start verloren.

Und ich so: "Yeah!" - Nein.

Nein, ich sagte mir: "Bleib ruhig, es ist noch nicht vorbei."

Aber innerlich hast du die Faust geballt. - Ja, absolut.

Ich bin dann in Führung gegangen.

Und ich wusste, dass ich davonziehen konnte.

Einfach konstant fahren und keine Fehler machen.

Michael macht enorm viel Druck. Er gibt nicht auf.

21 Sekunden Rückstand auf den führenden Häkkinen.

Er hat immer noch eine kleine Chance auf den Sieg und den WM-Titel.

Michael Schumacher auf der letzten Rille.

Ich konnte zu keinem Zeitpunkt lockerlassen.

Bis ich es auf der großen Leinwand sah.

Michael Schumacher scheidet beim Grand Prix von Japan aus.

Mika Häkkinen ist Weltmeister. - Der Weltmeister 1998.

Und ich wieder so: "Yeah!"

Es war toll, das Rennen zu beenden und Champion zu sein. Nach all den Jahren.

Michael kam, um mir zu gratulieren. Das war wirklich cool von ihm.

Mika Häkkinen aus Finnland ist Weltmeister.

Und 99 kämpfte ich wieder gegen Michael und Ferrari.

Wieder dieser Kampf. - Ihr hattet viele Zweikämpfe? - Ja.

Jeder wollte gewinnen.

Und dann hatte Michael seinen Unfall in Silverstone.

Das sah wirklich übel aus. Er hat sich am Bein verletzt.

Er war also raus aus dem Titelkampf.

Diesmal feierte ich natürlich nicht, denn er hatte sich ja verletzt.

Michael geht es ganz gut. Im Krankenhaus wird sein Bein untersucht.

Ich dachte: "Okay, vielleicht wird es diesmal etwas leichter."

Aber dann ...

war der Druck unglaublich. Mit diesem Druck umzugehen

und die eigenen Emotionen in den Griff zu bekommen ...

Häkkinen dreht sich raus! - Häkkinen, der Führende!

Mental war das sehr hart.

Die Vorbereitungen auf das letzte Rennen liefen.

Alles musste perfekt sein. Die persönliche Einstellung,

das Team musste perfekt arbeiten. Das war ein tolles Gefühl.

Das waren zwei großartige Jahre.

Ich glaube, 2000 war wieder eine tolle Saison. - Ja.

Was für uns heraussticht,

war die Kemmel-Gerade in Spa. Dieser harte Kampf zwischen Michael und dir.

Ich versuchte drei- oder viermal, Michael zu überholen.

Jedes Mal hat er mich aufs Gras abgedrängt.

Ich wusste: Wenn ich es wieder versuche, macht er wieder die Tür zu.

Die einzige Chance, ihn zu überholen, war nach der Eau Rouge.

Ich sah einen überrundeten Fahrer. Ricardo Zonta.

Er fuhr in der Mitte.

Für Michael war es logisch, ihn links zu überholen,

weil dann eine Rechtskurve folgte.

Ich beschloss, auf die andere Seite rüberzuziehen.

Genialer Schachzug. Links und rechts von Zonta,

und Häkkinen übernimmt die Führung beim Grand Prix von Belgien.

Das war riskant. Wir überholten ihn ...

Und er musste nach dem Rennen bestimmt die Unterhose wechseln.

Häkkinen liegt in der Fahrer-WM sechs Punkte vor Michael Schumacher.

Mika Häkkinen hat den Vorteil auf seiner Seite.

Tja, das war unglaublich.

Das ...

Das war ...

unglaublich.

Ich wusste, dass es sinnlos ist,

Michael am Ende der Geraden zu überholen,

weil er mir da keinen Platz lässt.

Stimmt's? - Ja, ich mach's dir schwer.

Nach dem Rennen sagte ich zu ihm:

"Du riskierst nicht nur dein Leben, sondern auch meins."

Er sah mich an: "Das ist Rennsport."

Und ich sagte: "Ja, aber ...

Wo ist die Grenze? - Das war sein Fahrstil.

Ich muss gewinnen. - Wie fühlen Sie sich dabei? - Schlecht.

Michael Schumacher ist mit Sicherheit sehr nervös.

Er muss diesen Titel einfach holen, für sich selbst und für Ferrari.

Und los! Schumacher zieht sofort rüber und drängt Häkkinen an die Mauer.

Aber Häkkinen schafft es wieder! Er geht in Führung,

wie im letzten und im vorletzten Jahr.

Jetzt kommt es auf die Strategie und die Boxenstopps an.

Die nächsten beiden Runden könnten den Grand Prix entscheiden.

Und die Weltmeisterschaft.

Da kommt Michael Schumacher wieder auf die Strecke,

und er liegt vor Mika Häkkinen!

Michael Schumacher gewinnt den Grand Prix von Japan 2000

und den WM-Titel. Damit erfüllt er Ferrari und Italien einen Traum.

Michael, was denkst du? - Wahnsinn!

Scheiße ... Du bist großartig, Ross. Großartig.

Scheiße, wir haben es geschafft! Gib Corinna einen dicken Kuss von mir.

Der erste Ferrari-Titel seit 21 Jahren. Sie sind einer der Architekten.

Was bedeutet das für Sie und das Team?

Ich bin zu Ferrari gekommen, um das zu schaffen.

Ich habe mir meinen Traum erfüllt, so wie alle anderen im Team.

Michael ist ein großartiger Fahrer,

aber auch ein großartiger Mensch.

Wir haben sehr schlechte Zeiten erlebt,

und nun erleben wir eine sehr gute Zeit.

Ich liebe Michael. Ich habe ihn geliebt, als er den Unfall in Silverstone hatte,

und ich liebe ihn heute, nachdem er den Fahrer-Titel für Ferrari geholt hat.

Ist das wie Vater und Sohn?

Bin ich so alt?

Wie zwei Brüder.

Mika, Sie waren ein grandioser Weltmeister.

Nun sind Sie entthront. Wie geht's Ihnen?

Ich bin sehr traurig.

Ein bisschen enttäuscht, aber andererseits ...

habe ich zwei Titel in Folge geholt, 1998/99.

Mir ist klar, dass auch mal andere Fahrer mit dem Gewinnen dran sind.

Das Leben geht weiter, der Rennsport geht weiter. Man muss weiterkämpfen.

Hallo. - Hallo. - Guten Abend.

Ich wurde zu Dr. Ullrich bei Audi in Ingolstadt eingeladen.

Ich muss sagen, das war ein bescheidenes Gebäude, wo sie angefangen haben

zu deiner Zeit mit dem Rallye-Programm. Sie waren noch im selben Haus.

Die Chemie hat sofort gestimmt.

Ullrich zeigte mir die Zeichnungen

des R8, mit dem sie 2000 in Le Mans an den Start gehen wollten.

Manche fragten, warum ich zu Audi ging,

aber ich gab ihm die Hand, und das war die beste Entscheidung meines Lebens.

Tom Kristensen stellt den Rekord des Belgiers Jacky Ickx ein.

Tom Kristensen ist der beste Fahrer aller Zeiten in Le Mans!

TK sitzt drin.

Rundenzeiten sind gut.

Tom Kristensen ist Mr. Le Mans.

Klar gibt es Druck. Aber auch das Privileg des Traums vom Erfolg.

Oh, der Aston Martin in der Schikane ...

Mit Allan Simonsen am Steuer.

Allan Simonsen ist an den Folgen des Unfalls gestorben.

Ich ging ins Rennen und wollte für meinen Vater fahren,

der in diesem Jahr verstorben ist.

Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich mich hinsetze,

mit einem kleinen dänischen Bier, gemeinsam mit Allan und meinem Vater,

dann wären wir uns einig,

dass ich versuchen sollte, dieses Rennen mit Audi für Allan zu gewinnen.

Und das haben wir geschafft.

Aber das ist kein Happy End.

Ferrari ist Konstrukteurs-Weltmeister.

Michael Schumacher ist Weltmeister!

Das ist ein großer Erfolg für das Team. Es zeigt die Dominanz von Ferrari.

Michael Schumacher ist zum fünften Mal Weltmeister.

Ich bin sehr froh, dass wir das erreicht haben,

gemeinsam mit den Menschen, die dahinterstehen.

Man kann sie einfach nur lieben und für ihren Einsatz bewundern.

Es gibt Gerüchte, dass dieses Dream-Team auseinanderbrechen könnte,

weil Luca di Montezemolo womöglich geht. - Glauben Sie nicht an Gerüchte.

Wir sind glücklich zusammen und werden noch viele Jahre zusammenbleiben.

Michael Schumacher ist der Erste,

der sechs Formel-1-Weltmeistertitel holt.

Der schwarz-graue Fleck in der Ferne ist Kimi Räikkönen.

Ein großartiger Sieg für Kimi Räikkönen. Hut ab!

Aber Michael Schumacher

holt seinen siebten Formel-1-Weltmeistertitel.

Ein Traum für Rennsportfans: Die drei weltbesten Fahrer

sind Kopf an Kopf auf einer der schönsten Strecken.

Schumacher, Alonso, Räikkönen.

Alonso will Michael Schumacher überholen.

Mit 290 km/h außen vorbei in der 130R-Kurve!

So was hab ich noch nie gesehen.

Wie ruhig es da am Lenkrad ist.

Räikkönen zieht an Michael Schumacher vorbei.

Einer der besten Tage meines Lebens

war im September 1975, als wir mit Niki Lauda hier in Monza den Titel holten.

Auch dies ist natürlich ein wichtiges Wochenende,

denn wir geben unser Team

für die nächste Saison bekannt.

Michael ist ein wichtiger Teil meines Lebens.

Wir haben fantastische und schwierige Momente erlebt.

Aber er ist immer sehr loyal gewesen.

Sie freuen sich bestimmt auf Ferrari.

Wovon reden Sie?

Erfahren wir dieses Wochenende, wie's mit Ihnen weitergeht?

Wir müssen abwarten.

Michael Schumacher gewinnt den Grand Prix von Italien!

Da ist die Pressemitteilung. Und die Überschrift:

"Michael Schumacher tritt am Saisonende 2006 vom aktiven Rennsport zurück."

Das ist die Meldung, die Ferrari-Fans und Schumacher-Fans nicht hören wollten.

Dann kommen noch einige nette PR-Sätze über seine Liebe zu Ferrari.

Auch sein Ingenieur Chris Dyer hat das noch nicht gesehen.

Gemeinsam mit dem Team habe ich beschlossen,

dass ich Ende dieses Jahres als Rennfahrer zurücktrete.

Es war eine ganz außergewöhnliche Zeit,

die mir der Motorsport in über 30 Jahren geschenkt hat.

Vor allem muss ich meiner Familie danken,

natürlich angefangen bei meinem Vater und meiner verstorbenen Mutter.

Und jetzt konzentriere ich mich einfach

auf die letzten drei Rennen, um das Ganze stilvoll abzuschließen.

Für ihn ist es der richtige Zeitpunkt. Er steht ganz oben.

Ich bin sicher, dass er ein sehr schönes Leben haben wird.

Michael wird ein Mitglied der Ferrari-Familie bleiben, das steht fest.

Bitte begrüßen Sie unseren Chef-Testfahrer Michael Schumacher.

Seit er sich leider entschieden hat, zurückzutreten,

war er für die Entwicklung des 458 Italia verantwortlich.

Michael. - Vielen Dank für die einleitenden Worte.

Ich wünsche allen, die die Gelegenheit zu einer Testfahrt haben, viel Spaß.

Dann ist etwas passiert, was niemand glauben wird. - Ja, unglaublich.

Ich war in Budapest, 2009, und fuhr gerade meine Quali-Runde.

Am Ausgang der Kurve 5 hatte Rubens die dritte Feder an seinem Auto verloren.

Und ich kam angefahren, mit ungefähr 250 km/h.

Die Feder hat mich am Kopf getroffen.

Wie viel wiegt die Feder? - Ein Kilo. Oder 900 Gramm.

Und du kamst mit 250 angefahren. - Mit 250.

Ich kam ins Krankenhaus, und es folgte eine ziemlich komplizierte Operation.

Im tiefen Glauben an unsere Religion

bitte ich euch: Betet für ihn.

Sie entfernten alle Knochensplitter und vernähten die Wunde.

Ich lag drei Tage im Koma.

Ich flog zurück nach Brasilien,

und da gab es noch mal eine größere Operation,

einen Monat später. Da wurde mir eine Platte eingesetzt,

hier, weil ich in dem Bereich zu viel Knochen verloren hatte.

Es hat lange gedauert, bis ich mich wieder ins Auto gesetzt habe.

Du weißt, du willst wieder Rennen fahren,

aber du glaubst nie, dass dir was passieren könnte. Wenn es passiert,

hast du danach mehr Respekt vor deinem eigenen Leben und dem Leben anderer.

Mein schwerster Unfall war in der DTM 2007.

An die nächsten Tage kann ich mich nicht erinnern,

aber es waren wohl 63g. Das Auto hatte den Aufprall abgefangen.

Danach lag ich zwar nicht im Koma, aber ich wusste, dass es sehr knapp war.

Unser Teamarzt war Dr. John. Bei Audi nannten wir ihn "Dr. Death",

aber wenn wir ihn brauchten, war er immer da.

Er besuchte mich in Dänemark und sagte:

"Du musst zu einem Neurologen.

Wenn er grünes Licht gibt, kannst du weitermachen.

Sonst wird es schwierig."

Ich wollte in Le Mans mein Comeback geben. Er konnte das gar nicht fassen.

Als ich mich gut genug fühlte, fragte ich: "Kann ich wieder ins Auto?"

Das hat zur Genesung beigetragen, denn beim Fahren wusste ich instinktiv:

Hier gehöre ich her.

Die Botschaft war: "So will ich nicht aufhören.

Ich will nicht, dass irgendwer darüber bestimmt."

Du wolltest selbst entscheiden. - Das war ein schönes Comeback.

Man beendet seine Karriere nicht wegen eines Unfalls.

Mir tun alle Rennfahrer sehr leid,

die aufgrund von schweren Verletzungen nicht weitermachen konnten.

Mein Unfall von 1995 war eine ziemliche Herausforderung.

Das Ganze ist in Australien passiert, in Adelaide.

Ich fuhr mit Vollgas auf einer langen Geraden.

Als ich in die Kurve gehen wollte, explodierte der Hinterreifen zwar nicht,

aber verlor schnell die Luft.

Das Auto setzte auf, ich verlor die Kontrolle.

Am Kurvenausgang war ein hoher Randstein, da bin ich draufgefahren.

Das Auto hüpfte ein paarmal und krachte seitlich in die Absperrung.

Damals hatten wir noch kein HANS-System. Oder ... Wie heißt das?

Kopfstütze. - Das Kopfstütz-System.

Mein Kopf wurde hin und her geschleudert.

Das war echt eine schwierige Zeit.

Ich hatte Glück: An der Kurve, wo der Unfall passierte,

warteten die Sanitäter. Die Klinik war nur fünf Minuten entfernt.

Das ging alles sehr schnell.

Ich bekam sofort Hilfe.

Die medizinische Versorgung, die er bekommen hat,

war wirklich absolut hervorragend.

Sie haben gleich neben dem Auto einen Luftröhrenschnitt durchgeführt.

Es besteht immer noch das Risiko einer Hirnschwellung.

Er war und ist wirklich in einem kritischen Zustand.

Ich lag einige Tage im Koma.

Danach wurde es erst richtig schlimm.

Wenn man aufwacht,

begreift man es erst: "Oh mein Gott ...

Wegen des harten Aufpralls verlor ich

die Kontrolle über eine Gesichtshälfte. Die Nerven waren geschädigt.

Zum Schlafen haben sie mir die Augen mit Pflaster zugeklebt,

damit sie geschlossen blieben.

Dann kam die Zeit, in der sie mit Tests anfingen:

Kann man normal riechen und schmecken? - Wie lange bliebst du in Australien?

Ich glaub, es waren fünf Wochen.

Meine Freundin flog nach Australien und kümmerte sich um mich.

Da denkst du automatisch gar nicht mehr an den Motorsport.

Du denkst nur: "Kann ich meine Hände bewegen?"

Das waren die Prioritäten. Später half mir das in meiner Rennkarriere.

Dieser Unfall ... "Mach langsamer. Renn nicht die ganze Zeit.

Geh langsam. Nimm dir Zeit und schau dich um."

Im Jahr 2001 hatte ich dann eine ganze Menge Unfälle.

Da denkt man dann irgendwie anders.

Ich hatte großes Glück, dass ich 1998 und 99 Weltmeister wurde.

Deshalb hatte ich nun das Gefühl, das erreicht zu haben,

was ich mir zum Ziel gesetzt hatte, als ich in die Formel 1 gekommen war.

Also beschloss ich: "Das war's. Es ist besser, was anderes zu machen."

Und ich hab das Gefühl, es war gut so.

Die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt? - Ja.

2014 hatte ich die Chance, zum zehnten Mal in Le Mans zu gewinnen.

Zur Mittagszeit lagen wir in Führung, weniger als vier Stunden vor Schluss.

Bei der Beschleunigung aus der Dunlop-Kurve ...

Der nächste Gang ...

Ich hatte das Gefühl, dass ich Leistung verlor.

Der Führende ist auf der Strecke stehen geblieben!

Dieses Rennen ist eine brutale Geliebte.

In der Box stellten wir fest, dass es am Turbo lag.

Er war natürlich verdammt heiß. Sie konnten ihn austauschen,

aber es dauerte über 15 Minuten,

vielleicht fast 20 Minuten. Wir fielen auf den dritten Platz zurück.

Aber wir gaben alles.

Audi fährt seine schnellsten Runden des Rennens.

Eine Herkules-Aufgabe für das Auto mit der Nummer 1.

Es war schwer.

Wir sind dann noch Zweiter geworden.

Ich stieg aufs Podium

und hatte in Gedanken den Pokal in meinen verschwitzten Händen.

Aber er war unerreichbar. Da war ich enttäuscht.

Ich sagte zu Dr. Ullrich: "Ich kann das nächste Jahr kaum erwarten."

Aber man kann die Zeit nicht anhalten, und es rücken viele gute Leute nach,

die schnell sind. Als ich beschloss, aufzuhören,

hab ich das Hanne erzählt. Sie kam gerade aus dem Einkaufszentrum,

ließ die Tüten fallen und sagte:

"Das wird dich glücklich machen. Eine starke Entscheidung."

Die Familie ist das Wichtigste.

Ich hab den Rennsport seitdem kein bisschen vermisst.

Vielleicht ist das gelogen.

Nach fünf Jahren Weltmeisterschaft war ich allmählich etwas müde.

Man ist ja 300 Tage im Jahr unterwegs,

und ich wollte es langsamer angehen lassen, aber ich wusste nicht, wie.

Jean Todt war Teammanager bei Peugeot.

Er schlug vor, dass ich zwei WM-Läufe für sie fahre,

im Peugeot 205. Und ich habe angenommen.

Die männlichen Fahrer sagen, das ist eine schwere Rallye. Lange Etappen.

Sind Sie stark genug dafür? - Klar, das ist meine zwölfte Rallye Korsika.

Ich glaube, eine Frau bringt konstante Leistungen,

anstatt schnell zu starten und dann nachzulassen. Ich hab keine Angst.

Nach dem ersten Tag wusste ich, dass ich in Topform war. Ich war Dritte.

Da ist Michèle Mouton. Sie fährt hervorragend.

Ich hatte ein Problem mit dem Getriebe

und bin ausgefallen. Aber für mich war das meine beste Rallye.

Danach war mir klar, dass ich mein Familienleben verpassen würde.

Ich war damals 35. Für mich war das ganz klar.

Ich sagte zu Fredrik, meinem damaligen Lebensgefährten: "Das war's für mich."

Ich hab aufgehört und es nie bereut,

weil ich im Jahr darauf meine Tochter Jessie bekam.

Aber es war wirklich eine tolle Zeit.

Ende 2016

hatte ich dieses Rennen in Brasilien.

Interlagos, das letzte Rennen der Saison.

Es regnete heftig während des Rennens, es gab rote Flaggen,

und ich hatte einen Unfall.

Ich war so enttäuscht über diesen Crash bei meinem letzten Rennen in Brasilien.

Ich ging zu Fuß zurück zur Boxengasse,

und die gesamte Tribüne stand auf

und fing an, mir zu applaudieren.

Als ich in die Boxengasse kam, sah ich,

dass alle Teams, auch die, für die ich nie gefahren bin,

vor ihren Boxen standen und klatschten.

Mein Sohn Felipino hat auf mich gewartet, meine Frau und meine Eltern.

Das war ein unglaubliches Gefühl.

Wenn man so was sieht, dann zeigt das, dass man großen Respekt genießt.

Aber ich war bereit, aufzuhören.

Unser Sport ist ziemlich hart. Aber er ist auch menschlich.

Hier ist Michael Schumacher.

Ross ist hier der Chef, und ich bin mehr als stolz,

einer von euch zu sein. Ich freu mich auf eine große Zukunft.

Welches Auto ist für Sie das schnellste?

Gute Frage. Wir sind hier, um das herauszufinden.

Ob ich noch genauso gut bin wie mit 25?

Wer weiß. Wir werden es erfahren. Ich sag's Ihnen später.

Ich hab wieder meinen Frontflügel verloren.

Das ist mein Schwachpunkt.

Wir müssen die Dinger stabiler machen.

Ich freue mich auf dieses Wochenende.

Ich hatte keine Ahnung, wo ich liege. Dritter Platz? Ach was. Unmöglich.

Ich wollte diese Mission erfolgreich beenden. Diesmal hat's nicht geklappt,

aber ich bin glücklich, hier aufzuhören und wieder ein anderes Leben zu führen.

Liebe Freunde, es war ein Vergnügen, den Tag mit euch zu verbringen.

Es tut mir leid, dass ich nicht bleiben kann,

aber manchmal sind die Emotionen einfach zu stark.

Mit euch mein Leben Revue passieren zu lassen, war mir eine Ehre.

Aber es hat auch viele Geister geweckt.

Es fällt mir zu schwer, über das nächste Kapitel unserer Geschichte zu sprechen.

Wir sehen uns auf der Straße. Felipe.

Michael Schumacher kämpft um sein Leben

nach einem Skiunfall in den Alpen.

Nach einer Gehirnoperation liegt der frühere Rennfahrer im Koma.

Seine Verletzung ist gravierend.

Die Gesamtsituation ist kritisch.

Als ich es erfuhr,

war ich ironischerweise mit meiner Familie gerade in Norwegen,

zum Skifahren.

Ich konnte es nicht fassen. Erst denkt man: "Okay,

das wird schon wieder. Michael hat schon so viele Kämpfe durchgestanden."

Man kann sich nicht vorstellen, dass er diesen Kampf verliert.

Man will nicht an das Schlimmste denken.

WIR DENKEN AN DICH UND DEINE FAMILIE

Ich war schockiert. Aus eigener Erfahrung weiß ich,

dass eine Kopfverletzung immer sehr ernst ist.

Mit jeder Stunde wächst die Sorge.

Der Trauma-Spezialist Gérard Saillant wird eingeflogen.

Ein weiteres Zeichen dafür, dass es sehr ernst ist.

Die Ärzte wollen Ihnen nicht mehr sagen, weil sie nicht mehr sagen können.

Und wie gesagt, sie arbeiten rund um die Uhr.

Was wir danach noch gehört haben ...

Er hat es wirklich verdient, ein normales Privatleben zu haben.

Er war ein fantastischer Mensch.

Sehr cool, sehr offen, er hat immer gelächelt und gelacht.

Meine beste Zeit mit Michael,

auch wenn wir auf der Rennstrecke Rivalen waren ...

Das war in Norwegen, in Trysil. Wenn er dort war,

habe ich ihn manchmal besucht. Wir haben Fußball gespielt.

Wir waren wie Kinder. Das war die beste Zeit,

die ich mit ihm erlebt habe.

Die Formel 1 ist ein Lebensstil. Ein Leben.

Und Michael hatte gerade beschlossen, sein Familienleben mehr zu genießen.

Deshalb hab ich mich gefragt: "Warum jetzt?

Welchen Sinn hat diese ...

diese ganze Sache?"

Alle, die aus kleinen Verhältnissen stammen, aus einfachen Familien,

wir alle verdienen einen schönen Ruhestand.

Das ist die Ironie daran. Wir haben Vollgas gegeben,

wir sind unglaubliche Risiken eingegangen,

um unsere Teams stolz zu machen und unsere Familien stolz zu machen.

Und der Plan war, einen schönen Ruhestand zu haben.

Aber ein Skiunfall in der Freizeit ...

Das ist schwer zu verdauen.

Wir haben gehofft und gehofft und gehofft. Und es stimmt schon ...

Die Zeit vergeht, aber wir hoffen natürlich immer noch.

Im Grunde meines Herzens hoffe ich.

Stopp.

Meine Tochter lernte einen wunderbaren Mann kennen und wollte heiraten.

Eine Woche vor der Hochzeit ist meine Mutter gestürzt

und hat sich schwer am Kopf verletzt.

Sie war 90, da gerieten wir natürlich in Panik. Wir sprachen mit den Ärzten.

Die Ärzte kamen mit meiner Schwester ins Zimmer, zeigten uns das Röntgenbild

und sagten: "Leider ist es hoffnungslos. Sie wird die Nacht nicht überleben."

Ich sagte: "Okay." Und ich blieb bei ihr.

Nachts wachte sie auf. Sie erkannte mich, ich konnte mit ihr sprechen.

Ich konnte es nicht fassen. Am nächsten Morgen sprach sie,

sie lachte mit dem Arzt. Es ging ihr gut. Der Arzt konnte es nicht glauben.

Für uns war das wunderbar. Die Hochzeit konnte stattfinden.

Sie fragte: "Hast du mir einen Friseurtermin gemacht?"

Ihr Kleid war schon fertig, alles war bereit.

Wir haben ihr gesagt, dass sie zur Hochzeit kommen könne.

Wir machten ihr Hoffnung.

Sie hat es so sehr gehofft.

Während der Hochzeit ließen wir ihre beste Freundin zu ihr kommen.

Sie erzählte ihr von der Hochzeit. Und dass sie sich das Video ansehen könne.

Am nächsten Tag, als wir sie besuchten, hatte sie die Augen geschlossen.

Sie hatte losgelassen und war eingeschlafen.

Sie wartete die Hochzeit ab,

um uns glücklich zu machen.

Wir konnten es gar nicht glauben.

Untertitel: Frank Sahlberger FFS-Subtitling GmbH

Creative Supervisor: Tina Zöld

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.