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# Kommst du mit mir,
kommst du mit mir
in dieses Tal?
Kommst du mit mir
f�r alle Zeit?
Es ist so weit.
Gib mir die Hand,
lass niemals los,
Sonst wartet der Krieg,
ein Sto� ins Herz,
kein Weg zur�ck. #
Ich hei�e Hannes Bucher,
ich bin ein normaler Polizist im Range eines Inspektors.
Seit einem Dreivierteljahr leb ich mit meiner Frau Maria in Pregau,
einer �sterreichischen Kleinstadt,
bekannt f�r seine Tierk�rperverwertungsanstalt,
den kreuzenden Jakobsweg nach Santiago und seine Autobahnausfahrt.
Dinge passierten.
Im Rathaus.
Am See.
(Die Blonde mit den langen Haaren?) - (Es ist Dana.)
Im Club Eva.
(Wof�r haben sie dich ausgesucht?)
(Ich wei� nicht.)
Ich habe einen gro�en Fehler gemacht.
(Ist euch klar, wie schnell ihr gefahren seid?)
(Steig sofort aus, Schluss damit.) - (Ich wei�, dass es dir gef�llt.)
(Onkel Hannes l�sst uns weiterfahren.)
(Rosa sa� am Steuer, Hannes, wahrscheinlich betrunken.)
Meine Familie darf das nicht erfahren.
(Die Familie und du, ihr werdet euch aneinander gew�hnen.)
Er kennt die Wahrheit.
(Es gibt Neues vom H�lzl Gregor.) - (Wacht er wieder auf?)
(Du k�nntest sterben, auch die Mama.)
(Du musst Pregau verlassen.)
Er hat mich gesehen.
(Ich lass mich da nicht in irgendwas reinziehen.)
(* Kampfger�usche *)
Und er ist auf meiner Spur.
(Das Feuer, Papa.)
Es w�r mit Sicherheit alles anders gekommen,
wenn ich diesen einen Fehler nicht gemacht h�tt.
Dann w�ren niemals so viele Menschen gestorben.
* bewegte Musik *
* leises �chzen *
Die Wahrheit!
Sag's!
Ich wei� nix. - Sag's!
Ich wei� doch nix.
* w�tendes Br�llen *
* unheilvolle Musik *
* �chzen *
* dunkle Musik *
* Klopfen *
So.
Geht's wieder besser?
Das war kein Anfall, Papa. - Ja, jetzt legst dich erst mal hin.
Mach dir keine Sorgen.
Es war nur, weil das Feuer so ...
Ja, jetzt trinkst erst einmal einen Tee.
Ich komm gleich wieder, ja?
Erz�hlst du mir die Geschichte noch mal?
* Das Telefon l�utet. *
* mehrere dumpfe Schl�ge *
(Anrufbeantworter:) "Hier ist der Anschluss von Max Dirrmeyer."
"Nachrichten k�nnen Sie nach dem Pfeifton hinterlassen."
Hallo Max, hier ist Tom.
Ich wei� nicht, wo bist du denn?
Ich wart auf dich.
* dumpfer Knall *
* Piepton * Max?
* nachdenkliche Musik *
In manchen Sachen warst schon sehr weit.
In anderen zur�ck: Lautst�rke, Dinge, die du nicht kanntest.
Da hast du manchmal furchtbar zu weinen angefangen.
Gar nicht mehr aufgeh�rt.
Boah, schau mal das h�ssliche Sakko von mir an.
Manchmal hast du auch keine Luft mehr bekommen.
Zum Beispiel, wenn ein Flugzeug vorbeiflog oder ein Auto kam.
Da hast du gar nicht mehr aufgeh�rt.
Jahrelang sind wir von einem Arzt zum n�chsten gelaufen.
Boah, ist die Mama da fesch, hm?
Ihr habt oft gestritten.
Ja, auch, nat�rlich.
Du warst unser totales Wunschkind.
Wir hatten Angst.
Aber es hat uns auch zusammengeschwei�t.
Uns alle drei.
Dich, die Mama und mich.
Bis der Arzt einmal herausgefunden hat, dass du das Syndrom hast.
Und das ist mein absolutes Lieblingsbild von dir.
Woher wei�t du eigentlich, dass der Club uns geh�rt?
Woher wei� man das schon? Bin auch Teil dieser Familie, oder?
* Keuchen *
Daf�r stecken sie dich ins Gef�ngnis, Junge.
* Ein Wasserhahn l�uft. *
* ruhige, spannungsvolle Musik *
Nein! * Kampfger�usche, Wasserpl�tschern *
Red!
* Gurgeln *
(keuchend:) Davon wird sie nicht wieder lebendig.
Halt's Maul!
Sandra, warum muss ich dir das eigentlich immer erz�hlen?
Weil's mich beruhigt, Papa.
* Discomusik *
Servus Lukas. - Servus Anton.
Und? Kann man helfen? - Nein.
Ich w�rd gern oben alleine sein. Ein, zwei Stunden.
Sicher. Wen darf ich hochschicken? - Ich hab schon wen, danke.
Aha. Ja, gut, dann hier.
* Knall *
* ged�mpfte Musik *
* Sie lacht lauthals. *
* Er lacht leise. *
* Ein Sektkorken knallt. *
Ups.
Upsala.
* leise, spannungsvolle Musik *
(leise:) Rei� dich zusammen, komm.
Guten Abend, Alfred. - Guten Abend, Herr Feichtinger.
Der Herr Feichtinger! - Entschuldigen Sie bitte.
Ich bin leider zu sp�t los. Herr Hartmann.
Herr Feichtinger.
Ich h�tte unter diesen Umst�nden
nat�rlich nicht auf das Treffen bestanden.
Guten Abend. - Abend.
Darf ich schon was zu trinken bringen?
Ja, Wasser mit Kohlens�ure, bitte. - Herr Vizeb�rgermeister!
Bringen Sie uns die Weinkarte und vorweg drei Hugos.
Gut, dann drei Hugos. - Hugos?
Sagt Ihnen nix?
Bist du sicher, dass deine Kellnerin Deutsch spricht, Alfred?
Ihr m�sst etwas langsamer sprechen, ist ganz eine Liebe.
Aber buchstabieren m�ssen wir nicht?
Drei Hugos und die Weinkarte, der Wirt wei� Bescheid.
Kommen Sie.
Haben Sie gesehen, wie die sie angeschaut hat?
Wir haben keinen Zweifel am Engagement von Herrn H�lzl.
Sein Angebot f�r die �bernahme der Tierk�rperverwertung ist gut.
Der B�rgermeister wird dem wohl bald zustimmen.
Der Herr B�rgermeister, aha.
Aber in Wahrheit wollen Sie das Gesch�ft mit dem H�lzl.
Ich? Pers�nlich? - Ja, sicher Sie.
Wie Sie wissen, tr�gt B�rgermeister Fasching
nach wie vor die politische Verantwortung.
Meine Interessen haben nichts damit zu tun.
Ich will nur, dass es voran geht.
Nach dem Steuerskandal?
Welche Verantwortung tr�gt der B�rgermeister denn noch?
Seine Steuerangelegenheiten sind ein schwebendes Verfahren.
Solange vertrete ich ihn.
Der Herr Fasching steckt in gro�en Schwierigkeiten.
Am Ende wird Ihre Unterschrift unter der Verkaufsurkunde der TKV stehen.
So sieht's doch aus, oder?
Das ist unglaublich zart, das Rind.
Der Herr H�lzl investiert in die Tierk�rperverwertung doch nur,
um uns den Speditionsauftrag zu entziehen.
Das ist ein offenes Geheimnis.
Die Hintergr�nde kennen Sie.
Die Frau von Herrn H�lzl hatte vor Jahren
einen t�dlichen Unfall mit einem unserer Lkw.
Davon habe ich geh�rt.
Und obwohl die Frau nachweislich selber schuld war,
f�hrt der Mann seither einen Rachefeldzug gegen uns.
Herr H�lzl hat mir erz�hlt,
dass Sie eine neue Umfahrungsstra�e boykottieren.
Dass der Unfall nur deshalb passiert ist.
(lachend:) Boykottieren?
Die Umfahrungsstra�e? Herr Vizeb�rgermeister!
Sie wissen doch am besten, dass die Stadt das Geld
f�r die Erschlie�ung des Gewerbegebiets braucht.
Wo Sie massiv in Immobilien investieren.
Das Gewerbegebiet bedeutet Zukunft.
Oder wollen Sie, dass noch mehr Junge hier weggehen?
Zur Umfahrungsstra�e gibt's bald eine B�rgerbefragung.
Ist doch alles in Ordnung. - Und wenn sie negativ ist?
Dann fahren Ihre Lkw weiter, und der Wert Ihrer Immobilien steigt.
W�hrend im Dorf weiter Unf�lle passieren.
Uns k�nnen Sie das nicht anlasten, das ist Demokratie.
Herr Feichtinger, Fakt ist:
Wir k�nnen im Moment nicht die gleichen finanziellen Mittel
wie Herr H�lzl aufbringen, sonst w�rden wir f�r die TKV bieten.
Vielleicht haben Sie zu viele Mittel im Gewerbegebiet gebunden.
Anders gefragt: Was m�ssten wir denn tun,
damit die Stadt die TKV nicht an den H�lzl verkauft?
Ist gut, dass Sie das ansprechen.
Wenn ich in Pregau etwas zu sagen bekomme,
dann wird wieder nach inhaltlichen Kriterien entschieden.
Unsere Familie schafft seit �ber 100 Jahren Arbeitspl�tze hier!
Wir sind keine Laufkundschaft.
Wir werden auch in Zukunft bestens miteinander auskommen.
Wenn man den Trog hat, kommen die Schweine von allein.
* Er lacht �bertrieben. *
Also, so gutes Filet kriegt man nicht alle Tage.
Darauf m�ssen wir wirklich ansto�en. - Zum Wohl!
Herr Vizeb�rgermeister.
* Rockmusik *
* ged�mpfte Musik, leises St�hnen *
* unheilvolle Musik *
((Rosa:) Ich wei�, dass es dir gefallen wird.)
(Meine Frau.)
((Sandra:) Das Feuer!)
(* weitere Stimmen *)
(Es ist wirklich alles gut.)
* Er keucht. *
Papa, ist was?
Nix. Alles gut.
Ich hab nur getr�umt.
Was denn? - Wei� nicht.
Da war Feuer irgendwo.
Nicht so schlimm, alles in Ordnung.
Das war wahrscheinlich, weil du vorhin ... Egal.
Wie sp�t ist's denn eigentlich?
Ich geh mal nachschauen. - Es hat mit der Mama zu tun.
Sandra, gute Nacht.
Ich gehe jetzt r�ber. - Sie will's nicht.
Aber sie wird b�se.
Genauso wie ihre Familie.
Sag mal, was bildest du dir eigentlich ein, hm?
Mama hat ihr halbes Leben f�r dich geopfert.
Die ist immer hinter dir gestanden, hinter mir auch, immer.
Gegen ihre Familie, gegen jeden.
Du hast nicht die geringste Ahnung,
was die Mama alles ausgehalten hat f�r uns.
Sandra, schlaf jetzt, ja?
Das wird sich schon alles ausgehen. - Aber ja.
* Donnern *
Na, gib her, ich geh zu Fu� heim.
Johann, sei doch nicht kindisch!
Komm!
Fahr los.
Losfahren!
Wir h�tten das nicht tun d�rfen. - Du sollst losfahren!
Servus.
(vergn�gt:) Yeah!
Gute Nacht.
Alles in Ordnung?
Eine Freundin wollte mich abholen, ist aber nicht gekommen.
Wo m�ssen Sie denn hin?
Stadtmitte.
Na, kommen Sie, ich fahr Sie. - Wirklich?
Na los!
Oder wollen S' nach Hause schwimmen?
Dieser Regen ... schon seit Tagen.
Das bringt Gl�ck.
So sagt meine Mama.
Hm.
Wie hei�en Sie? - Ich bin Dana.
Aus Litauen.
Wenzl, Pregau.
Aber ich wohn auch noch nicht so lang hier.
Wenzl.
* Er dreht das Radio auf. *
Wo darf ich Sie hinbringen?
* flotte, rockige Musik aus dem Radio *
Darf ich? - Ja.
Hier, �h ...
Burgermeister ...? - Ja, B�rgermeister-Fasching-Stra�e.
Da wohnen Sie aber noch nicht lang.
Warum?
Die meisten Leute brauchen keinen Zettel,
um sich ihre Adresse zu merken.
* Telefonklingeln *
Ja, H�lzl?
Gerhard?
* leise Gitarrenmusik *
Es geht ihm deutlich besser, sagt das Krankenhaus.
Du hast recht gehabt.
Gregor schafft es.
(seufzend:) Darf man fragen, warum wir hergefahren sind?
Was h�tten wir nicht tun d�rfen, Franz?
Das M�dchen wie ein totes Tier zerquetschen lassen.
Steig aus. Los, steig aus!
Komm!
Komm, komm schon!
Wei�t du, Franz, fr�her sind der Johann und ich mit dem alten H�lzl
noch schwimmen gegangen als Kinder.
Ich hab ihm sogar einmal das Leben gerettet.
Aber jetzt ist alles anders.
Da hei�t es: Er ? oder wir?
Vor 30 Jahren haben wir das hier alles aufgebaut.
Das war Johanns Idee, er hat die Marktl�cke erkannt.
Tierk�rpertransporte.
Unsere Lkw fahren hier tagein, tagaus.
Wei�t du, was das bedeutet?
Arbeit, Arbeit und ... noch mal Arbeit.
Und weil wir das nicht verlieren wollen,
sind wir manchmal gezwungen, Dinge zu tun.
Dinge, die wir selbst oft hassen.
* Musik: Cover von "Personal Jesus" *
* Sie lacht los. *
* Beide lachen. *
Pscht!
Schluss jetzt. * Sie kreischt. *
* Die T�r geht auf. *
Hannes? Du bist noch munter.
Nein, ich bin nur ... eingeschlafen.
Wann bist denn heimgekommen? - �h, jetzt gerade.
Ich hab den Sebastian gesucht, aber nicht gefunden.
Bis eben? - Wie war's mit der Sandra?
Sandra?
Ja ...
Na ja.
Was denn? Was war?
Ich muss mit dir reden.
Ist nicht der richtige Zeitpunkt, aber ich wei� ja, was du denkst.
Dass ich mich aus Salzburg hab raus- mobben lassen, das war schwach, ja.
Aber ich bin nicht der Typ, der versucht ...
Sei mir nicht b�se, aber ich schaff das heut nicht mehr.
Aber das ... - Du bist nicht der Karrieretyp.
Hab ich mitgekriegt. - Ich k�nnte mich ja �ndern.
Ich bin so m�de. - Nein.
Ich muss das jetzt wissen.
Ich halt das nicht mehr aus.
Es macht mich wahnsinnig, das Gef�hl,
dass irgendwas mit uns zwei nicht stimmt.
Es ist doch alles in Ordnung.
Was ist denn los? - Nix ist los. Ich bin m�de.
Darf ich schlafen gehen? Ich w�rde gern schlafen! Ist das okay?
* nachdenkliche Musik *
* Donnern *
* Ger�usche von drau�en * Max?
* ruhige Musik *
* Er �chzt. *
Die Mama ist schon weg. Ich soll sch�ne Gr��e ausrichten.
Es tut mir leid wegen gestern Abend.
* Kirchenglocken *
Wenn der Sebastian bei einem Freund gewesen w�r,
h�tt er sich doch gemeldet.
Du, ich hab mit dem Lukas �ber den Sebastian gesprochen.
Ja, und?
Er sagt, der Sebastian war in einer Klinik.
Aus psychischen Gr�nden. Hast du das gewusst?
Gr�� Gott.
Gr�� Gott.
Gr�� Gott, Herr Pfarrer.
* leise Musik *
Da schau her, Vitamine!
So eine �berraschung.
Wie kann man nur so leben, Dirrmeyer?
Du Drecksack!
Von so was l�sst man sich die Semmeln liefern.
Kein Wunder, dass die Leute aus dem Dorf
auf dich und deinen Bruder mit dem Finger zeigen.
* leises Rasseln *
Was war das? - (leise:) Was?
Was war das! - Da ist nix.
Verarsch mich nicht! - Da ist nix. Da ist nix.
Ein Karnickel, Dirrmeyer?
Wirklich? - Tu ihr nix, ja?
Ich tu ihr ja nix.
Ich werd's ja wohl streicheln d�rfen, dein Schei�karnickel.
Oh, s��.
Wei�t du, wie mein Magen knurrt? - Tu ihr nix.
(weinerlich:) Sie hat doch nix getan.
Ist doch an nix schuld. - Sie?
Ist das deine Freundin?
Bist du seine Freundin?
* Schluchzen *
Tu ihr nix.
Dein Onkel war's.
* verzweifeltes Schluchzen *
Der Bucher.
Der hat den Gregor angehalten und die Rosa.
Ich hab's ganz genau gesehen.
Wie ich heimgekommen bin vorgestern Nacht.
Hannes?
Und er war hier, gestern am Nachmittag.
Und hat mich aushorchen wollen.
Aber ich hab nix gesagt.
Ich hab nix gesagt. - Und warum sagst du's erst jetzt?
Weil er uns fertig macht.
Der macht uns fertig, mich macht er fertig, und dich macht er fertig!
Habe ich doch alles schon erlebt.
Die Rosa ist tot.
Und das ist sein Ende, wenn das rauskommt.
Der Sch�tze schie�t immer an der gleichen Autobahnbr�cke,
allerdings immer von unterschiedlichen Schusspositionen.
Hier, hier und hier.
Aber immer auf Lkw-Ladefl�chen.
Seit 23 Monaten schon gesamt neun Sch�sse.
Wir hatten 'ne Zeit lang �berwachung f�r das gesamte Gebiet, ergebnislos.
Der letzte Schuss kam wahrscheinlich hier vom Waldrand her.
Das Erschreckende ist der Handschuh, Hannes, den wir gefunden haben.
Daran unterschiedliche Sprengstoffr�ckst�nde.
Betone - unterschiedliche!
Verstehst du? Also m�glicherweise sammelt der T�ter Sprengstoffe.
Manuel? Manuel, dann fahren wir da jetzt am besten raus.
Oder was meinst du? - Ja klar, gerne.
Servus. Ich m�sste dich kurz sprechen, es ist dringend.
Jetzt? - Ich hab gesagt, es ist dringend.
Klar.
Was gibt's?
Der Sebastian war gestern gegen 18 Uhr im "Gasthaus zur Klause".
Hat sich �berall erkundigt,
wann und mit wem seine Schwester das Fest verlassen hat.
Der Alfred hat nix gesagt, weil ihn Sebastian darum gebeten hat.
Aber heute Fr�h hat er das Motorrad von Sebastian gefunden, kaputt.
Ich hab deine Schw�gerin, die ... - Edith?
.. telefonisch verst�ndigt, ja.
Wie hat sie reagiert? - Na ja, Sorgen macht sie sich halt.
Du, aber Hannes, dass er in der "Klause" war,
best�tigt doch meine Annahme, dass er versucht, den Fall selbst zu l�sen.
Dass der versucht, sich zu r�chen. - An wem? Hm?
An irgendwem, der Schuld hat. - Schuld?
Ja, was denn sonst?
Ist er aufgetaucht im Krankenhaus beim Gregor?
Nein, wieso? - Na bitte.
Das hei�t nicht, dass Gregor H�lzl der Schuldige ist.
Sondern? - Da, schau her.
Der gerichtsmedizinische Befund und der Bericht von der Spurensicherung.
Schau einmal, was die gefunden haben: Sperma am Kleid von der Rosa.
In der Halsgegend.
Spermareste. Welche Spermareste?
Ja, und der DNA-Abgleich mit der DNA vom Gregor H�lzl war negativ.
Das ist definitiv nicht sein Sperma.
Und die haben gleich nachgeschaut im Labor, wie alt das Zeug ist.
Es muss zwischen 22 Uhr und 2 Uhr auf das Kleid gekommen sein.
Aha? - Ja, und ...
.. ein Kellner von der Klause hat ausgesagt,
dass die Rosa kurz nach Mitternacht Richtung Pregau gefahren ist.
Wei�t, was das bedeutet? - Nein.
Ja, dass da noch ein Dritter im Spiel ist, ein Unbekannter.
Ein Dritter? Ein Unbekannter? - Ja, sicher.
Die Rosa muss noch mit einem anderen was gehabt haben.
Wahrscheinlich oraler Sex,
und das w�hrend sie mit dem Gregor H�lzl unterwegs war.
Vielleicht ... ist der Unfall ganz anders passiert,
als wir bis jetzt geglaubt haben.
Zucker? - Ja, bitte.
Eifersuchtsdrama zwischen zwei Burschen und der Rosa halt.
Stell dir vor, ... - danke -
.. die Rosa und der Gregor sind nur deswegen so schnell gefahren,
weil es vorher einen massiven Streit unter Jugendlichen gegeben hat.
Ein Streit unter Jugendlichen?
Dieser Bericht, der �ndert alles.
Die Sache k�nnte sich zu einer fahrl�ssigen T�tung,
wenn nicht sogar zu einem Mordfall ausweiten.
Wir m�ssen den Mann finden, der ... - Sag mal.
Wird das nicht alles ein bisschen ...?
Was? - Warum denn gleich Mord?
Okay, es ist eine Theorie, zugegeben.
Aber so oder so, es l�uft uns die Zeit davon.
Die Zeit? - Ja.
Es gibt zwei Parteien, die den Unbekannten suchen.
Sebastian und wir, und die Frage ist, wer ihn zuerst findet.
Wenn der Sebastian ihn zuerst findet,
wird's brenzlig f�r den Unbekannten.
Matthias, ganz kurz, bitte. - Hm?
Jetzt einmal ganz, ganz langsam.
Der Sebastian wird niemanden umbringen.
Er hat gar nicht die M�glichkeit, den Unbekannten zu finden.
Es ist auch nicht gesagt, dass der was mit dem Unfall zu tun hat.
* leise, ernste Musik *
Jetzt mach doch bitte keinen gro�en Krimi ...
.. aus den Sachen hier.
Hm?
Aber m�glich w�r's.
Au�erdem, du wei�t ja noch nicht alles.
Deine Schw�gerin hat mir erz�hlt,
dass der Sebastian in psychiatrischer Behandlung ist.
Schwere Depressionen, Wutausbr�che, unkontrollierte.
Er war sogar in einer Klinik deswegen.
Au�erdem hat sie mir erz�hlt,
dass der Sebastian Lukas wohl gestanden hat,
dass er in die Rosa verliebt ist.
* Er lacht. *
Was? - Jetzt reicht's.
Was? - Das ist Wahnsinn.
Das ist totaler, totaler Wahnsinn! - Hannes, Hannes, Hannes!
Die Liebe, die st�rkste Kraft von allen, unterdr�ckt Tod ...
In Kombination mit einem wahrscheinlich massiven Selbsthass!
Das ist doch ein starkes Motiv f�r einen jungen Mann,
um sich an einem Unbekannten zu r�chen.
Red mit deiner Familie, die k�nnten Hinweise ...
Ganz sicher, nein, sicher nicht! - Wir haben Hinweise ...
Diese ekelhafte Spermasache! - Hannes, sei vern�nftig.
Bleib einmal stehen, komm!
Hannes, wenn du es nicht tust, dann mach's ich.
Hast du mich verstanden?
* Die T�r knallt zu. *
Ich komm gleich wieder.
* unheilvolle Musik *
Also gut.
Schau, ich m�cht dich ja nicht unter Druck setzen.
Aber wenn wir ihn nicht finden, k�nnen wir ihn nicht sch�tzen.
Und werden nie erfahren, ob er was mit dem Unfall zu tun hatte.
Danke, Matthias.
Ich muss zur Unfallstelle, es hat sich noch ein Zeuge gemeldet.
Bis sp�ter.
* Die T�r f�llt zu. *
* ernste Musik *
* Der Monitor piepst. *
* piepsende Ger�usche des Spiels *
Das gibt's ja nicht.
* Er keucht. *
So ein Pech, das kann man ja gar nicht haben.
* Handyklingeln *
Ja? - Danke der Nachfrage.
Mir geht's gut. Bei dir? Was macht denn der Gregor?
�h, was? - Wie's dem Gregor geht?
Ja, was wei� ich.
Was ist denn bei dir los?
Nix, nix ist los, sag einfach, was du willst, Hannes.
Ich hab gefragt, wie's dem Gregor geht.
Ja, das geht immer hin und her bei denen im Koma.
Ja, besser oder schlechter? - Besser, hei�t's.
Danke f�r die Info. - Du, �h ...
Dein Geld ist noch nicht angekommen auf meinem Konto.
Das wird langsam kritisch.
Verdammt, das hab ich vergessen, tut mir leid.
Sebastian ist jetzt offiziell zur Fahndung ausgeschrieben worden.
Es tut mir leid, aber es kann durchaus sein,
dass er auf eigene Faust versucht, einen Schuldigen zu suchen.
Obwohl es wahrscheinlich keinen gibt.
Aber gut, das ist jetzt so.
Aber da ist noch was.
Eine unangenehme Sache.
Ich muss euch dar�ber informieren,
weil ihr m�glicherweise Hinweise geben k�nnt.
Was? Was denn f�r Hinweise, Hannes?
Man hat Spermareste am Halsansatz von Rosas Kleid gefunden.
Sie sind nicht von Gregor H�lzl, das ist �berpr�ft.
Es muss also noch einen Unbekannten gegeben haben in dieser Nacht.
Einen Unbekannten, mit dem die Rosa ...
Rosa hatte m�glicherweise Sex mit einem anderen,
w�hrend sie mit Gregor unterwegs war.
Anders l�sst sich das im Moment nicht erkl�ren.
Das ist doch absurd, also ...
Tut mir leid, aber wir fragen uns nat�rlich,
mit wem sie in letzter Zeit zusammen war.
Warum sollte die Rosa noch mit jemand anders ...?
Papa, jetzt tu doch nicht so, so war's halt jetzt.
Ich mein, die Rosa hat durchaus wechselnde Freunde gehabt.
M�glicherweise auch zwei gleich- zeitig, so genau wei� ich das nicht.
Ah ja? Hm.
(Johann:) Das ist unglaublich.
Gut, Hannes, ist das dann alles? - Nein, nein.
Ich m�sste m�glichst gleich wissen, mit wem die Rosa zusammen war.
Ich brauch Speichelproben, Namen. - Speichelproben?
Ihr wollt durch Pregau rennen und Proben nehmen?
Damit jeder wei�, was los ist? - Ja, um den Zusammenhang zu kl�ren!
Was denn f�r einen Zusammenhang?
Findet's uns lieber den Sebastian! Wie lange sollen wir da noch warten?
* angespannte Musik *
Also, ich, ich kann dir drei Namen von jungen M�nnern geben,
die vielleicht mit der Rosa ... - Drei Namen?
Papa, bitte! - Misch du dich da nicht ein!
Als die Rosa bei der Mama und mir gelebt hat,
h�tt's das nicht gegeben.
Jetzt tu doch nicht so, als h�ttest du immer nur die Mama gefickt!
* ernste Musik *
* Die T�r knallt zu. *
Sag einmal!
Bist du v�llig wahnsinnig? - Ich?
Ist alles in Ordnung?
Ja.
Wirklich? - Ja.
Es tut mir leid, Edith.
Es tut mir leid.
Ich glaub langsam, du bist der einzig Normale hier, Hannes.
* Handyklingeln *
'Tschuldigung.
Ja? - Hannes? Snoopy hier.
Also nicht, dass du jetzt denkst, der H�lzl ist aufgewacht, nein.
Ich wollt dich nur fragen: Eine Runde Tennis oder so? Heute Abend?
* Piepton * Hannes?
Kannst du uns kurz alleine lassen, Hannes?
Bitte?
* nerv�se Musik *
W�rdest du bitte mit dem Papa reden?
Was glaubt der, in welcher Zeit wir leben, wer er ist?
Der Patriarch von Pregau?
Merkst du das nicht, Edith?
Der Papa ist am Ende, der kann nicht mehr.
Wer? Der Papa? - Ja, der Papa.
Glaubst du ja wohl selber nicht.
* Er seufzt. *
Lukas?
Was soll man machen?
Oder?
Ist halt einmal so, oder nicht?
* leise, angespannte Musik *
Bist du fertig?
Danke f�rs Gespr�ch.
* melancholische Musik *
Hat dein Vater sich wieder beruhigt?
Die Edith und der Papa sprechen gleich.
Wo ist denn eigentlich der Elias?
Pff.
Man kann's nicht �ndern, Maria.
Ich sag ja nur, was wahr ist.
Du l�ufst hinterher wie so ein kleines M�dchen.
Er ist mein Vater.
Meinst du, ich merk nicht, wie du hier dazugeh�ren willst?
Warum mussten wir in dieses ... dieses Angeberhaus?
Dieser ganze Mist? Warum tun wir uns das an?
Das hat doch nichts mit Gl�cklichsein zu tun.
Bist du fertig damit, mich und meine Familie zu beleidigen?
Hannes? * Er seufzt. *
Meine Familie hilft uns,
weil du in Salzburg nicht zurechtgekommen bist.
Das sollte man froh sein, oder?
Warum ist alles so anders, seit wir hier sind?
Ruf mich bitte an, wenn du was von Sebastian h�rst.
Und denk an die Apotheke f�r die Sandra.
Ja klar.
Du wei�t, dass sie am Mittwoch zum Arzt muss?
Ja. - Ja.
* dynamische Musik *
Wir wollen eine moderne Pfarre sein.
Die Kirche muss wieder ein Ort sein, wo Dialog stattfindet.
Die vielen Kirchenaustritte, die sinkenden Einnahmen!
Es gibt bestimmt Familien, die uns da helfen.
Die Mittel dazu haben nur Hartmanns und H�lzls.
H�lzl ist nach dem Tod seiner Frau ausgetreten.
Und Hartmanns? - Hartmanns spenden nicht mehr.
Gr�� Gott, Herr Pfarrer. - Gr�� Gott.
Darf ich bitte noch ein Bier haben? - Ist am Weg.
Hartmanns spenden also nicht mehr? - Keinen Cent mehr.
Pfiat euch. - Wiedersehen.
Lassen Sie sich's schmecken. - Danke sch�n.
Das immer wieder Unf�lle im Dorf passieren, wissen Sie?
Ja, schon. - Und wissen Sie auch, warum?
Weil Hartmann-Lkws mitten durchs Dorf fahren zur Tierk�rperverwertung.
Was hat denn das mit Spenden ...?
Der werte Herr Furtinger hat eine B�rgerinitiative ausgerufen,
f�r den Bau einer Umfahrungsstra�e.
Hartmanns wollen die nicht, deshalb spenden sie nicht mehr.
So einfach?
In einer kleinen Stadt, da h�ngt alles mit allem zusammen.
Ja, aber man wird ja doch vermitteln k�nnen.
Die Umfahrungsstra�e ist wichtig, das wissen alle hier.
Uns steht das Wasser bis zum Hals, Herr Pfarrer ? jetzt!
Edith Rieder k�mmert sich um die Wohlt�tigkeitsbelange der Hartmanns.
Aber eins kann ich Ihnen da gleich sagen:
Bei den Hartmanns werden Sie nichts teurer bezahlen als einen Gefallen.
* d�stere Musik *
Papa, es tut mir leid.
H�r bitte zu!
Gut, dann reden wir ein anderes Mal.
Und die Umfahrungsstra�e?
Das ist deine Aufgabe.
(ungl�ubig:) Jetzt?
Ich soll mich jetzt um die Umfahrungsstra�e k�mmern?
In drei Wochen ist die B�rgerbefragung.
Und wie hast du dir das vorgestellt?
Ich kann ja wohl dem Herrn Pfarrer nix einreden!
(br�llt:) Was soll ich deiner Meinung nach tun?
Der wird schon tun, was du ihm sagst.
* ruhige Gitarrenmusik *
# Come friend and kick off your boots
and sit by the fire.
Feast on the bread and the holy wine.
Here the siren cry.
She's a butterfly by the light of day.
She'a a firefly by night.
Butterfly, butterfly, better fly and be on your way ... #
Hannes!
Servus. - Servus.
Na? - Na?
* ruhige Gitarrenkl�nge *
Wie ging's mit der Familie?
Kannst dir sicher denken. - Schau einmal.
Ich hab dir was mitgebracht.
Danke, Manuel, mir geht's nicht gut, den ganzen Tag schon nicht.
Leberk�ssemmel vom Bierbacher.
Die magst du doch sonst so gerne.
Mhm, schau mal, wie das riecht.
Ah! Au�erdem musst du was essen, du bist schon ganz blass.
Gib her.
K�nntest dich auch mal wieder rasieren.
Dirrmeyer? Dirrmeyer!
In der Garage steht ein Wagen. Wo sind die Schl�ssel?
Die Schl�ssel zum Wagen!
* unverst�ndliches Murmeln *
# Come to me friend and kick off your boots
and sit by the fire. #
(br�llt:) Dirrmeyer, wo ist der Schl�ssel?
# Feast on the bread and the holy wine.
Try your one desire.
Butterfly by the light of day, fireflies by night.
Let her fly, let her fly.
Let her fly and be alright. #
Wei�t du, ich bin richtig froh, dass du bei uns bist.
Ist ein Riesengl�ck f�r mich. - Wieso denn das?
Au�er dem Matthias nehmen die mich nicht ernst.
Die glauben, dass ich nichts tauge.
Nicht nur, weil ich Deutscher bin wie du, sondern weil ich fr�her Koch war.
Du warst mal ...? - .. Koch, ja.
Muss man sich daf�r entschuldigen?
Nein, das passt schon.
Kannst ja mal was kochen f�r alle, vielleicht hilft's. Teambuilding.
Schau, mein Vater: streng, diszipliniert, Oberkommissar.
Da wollt ich nicht auch gleich Polizist werden.
Ist doch nachvollziehbar? - Klar.
Was ist denn das jetzt wieder f�r 'ne H�tte?
Da hat fr�her einer Urlaub gemacht, von au�erhalb.
Wieso fr�her? - Ihm wurde der Kopf abgehackt.
Ungekl�rter Fall.
War eine Riesensauerei in der H�tte, ein richtiges Schlachtfeld.
T�t mich interessieren, wieso sich keiner von den Erben k�mmert.
* unheilvolle Musik *
Hatte Dana einen sch�nen Abend?
Ah, ah, ah. Ich muss da noch was ansprechen.
Die Gesch�fte hier kann ich unm�glich allein ohne Sergej erledigen.
Es wird jemand kommen.
Und was mach ich, wenn die Polizei kommt?
Du hast doch nix verbrochen. Oder?
* ged�mpfte Musik, leiser Gesang *
Passt schon.
(br�llt:) Dana! Hey!
* langsame Musik *
* Sie keucht. *
Dana! Was machst du?
Du dumme Ziege, h�!
Soll ich mir die Schuhe kaputt laufen wegen dir?
Bleib stehen!
* Schmerzenslaut *
* Sie schreit verzweifelt. *
* Schluchzen *
Bleib stehen!
Ah!
* verzweifelte Schreie *
Du!
* Weinen *
* Die T�r geht auf. *
Papa?
K�nnen wir kurz reden?
Ich st�r dich auch nicht lang.
Schau, Papa, ich bin wirklich froh,
dass ich die Immobilienangelegenheiten
f�r die Familie im Gewerbegebiet regeln darf.
Aber ich w�rde gern noch mehr tun. - Ja?
Schade nur, dass du dein Studium abgebrochen hast, nicht wahr?
Man setzte gro�e Hoffnungen in dich.
Dass du mir gleichg�ltig gewesen w�rst,
kann man ja wirklich nicht sagen, oder?
Ja, aber damals war die Sandra wichtiger.
Ich hab einfach nicht weg k�nnen. - Jetzt stehst da als Hausfrau.
Mit diesem Mann?
Mutter eines kranken Kindes.
Ohne Abschluss, ohne Ausbildung,
ohne eigenes Verm�gen, abh�ngig von der Familie!
Sagst du mir bitte, was das soll? - Sind wir jetzt fertig?
(gepresst:) Ja, Papa, ich ...
.. ich bin weggegangen.
(leise:) Aber jetzt bin ich wieder da.
Ich bin anders als die Edith, Papa.
Ich will mehr mit allem zu tun haben, verstehst du?
Mehr, nicht weniger.
Aber ihr erz�hlt mir ja nix.
Wie soll ich euch da vern�nftig helfen k�nnen?
Papa?
Papa, bitte.
Damit musst du dich abfinden, Maria.
Womit?
Dass ich dir so leicht nicht mehr vertrauen werd.
* Die T�r geht auf. *
Los.
Wir m�ssen reden.
Lasst du uns bitte allein?
Ja.
Was war denn los?
Und? - Gute Nachrichten.
Bei mir nicht. - Sebastian?
Nein, Rosa.
Geh, Franz ...
* Er lacht zufrieden. *
Eine ganz eine arme Sau, der Herr Vizeb�rgermeister.
Und ein Pornodarsteller.
* Er lacht. *
Ein St�ckerl weiter vor noch.
* Beide lachen. * Ja, jetzt!
So eine arme Sau!
Den machen wir fertig, Johann.
Der leckt sein eigenes Arschloch, wenn wir mit dem fertig sind.
* Sie prusten los. *
(lachend:) Der Herr Feichtinger!
* ruhige Musik *
* Handyklingeln *
Matthias? - Ja, hallo Hannes, Matthias.
Ja? - Hallo?
Ja, schlechter Empfang.
Wo bist denn du grad? - Autobahnbr�cke.
Position vom Sch�tzen. - Aha.
Du, der Zeuge hier, das klingt interessant.
Wieso?
(Mann:) Gegen eins, mit dem Hund! - Ich komm gleich zu Ihnen.
Er hat den Audi TT gesehen mit �berh�hter Geschwindigkeit.
Aber da war auch noch ein zweites Fahrzeug gleich dahinter.
Was f�r ein Fahrzeug? - Ein wei�er Golf GTI.
Da ist er sich sicher. Das Nummern- schild kennt er leider nicht.
Ein wei�er ... GTI? - Ja.
Da lag der Handschuh mit den Sprengstoffresten.
Ich komm gleich. - (Matthias:) Eine Verfolgungsjagd?
Und warum meldet sich der Zeuge erst jetzt?
Lebt allein, hat bis jetzt nix mitbekommen.
Du, ich hab neulich sogar einen wei�en GTI gesehen.
Vorm "Club Eva".
Ja, bei der Eva, hm?
Ja, geh�rt dem Russen, glaub ich, der da arbeitet.
Andererseits, wei�e GTI gibt's viele, gell?
Soll ich r�ber fahren? - Ja, warum nicht.
Ich komm dann auch gleich.
Ich muss noch kurz was mit dem F�rster ...
Gut, also. - Pfiat di.
Ich sag dir, Hannes, der Sch�tze ist verr�ckt.
Stellt sich so offen hin und schie�t in den Verkehr.
Ich muss zum "Club Eva". Ich lass dich am Posten raus.
Ich hab dir noch gar nicht alles gezeigt!
Ist wichtig, na komm.
Aber ...
* unheilvolle Musik *
Bis dann.
Also.
* Handyklingeln *
Bucher? - Onkel Hannes.
Sebastian spricht. - Sebastian, hallo?
Na, endlich. Wo steckst du? Wir haben uns Sorgen gemacht.
M�sst ihr nicht. Es ist alles in Ordnung.
Ich war nur ...
Ich war nur total fertig wegen Rosa.
Ich hab einfach weg m�ssen.
Wo hast du denn die ganze Zeit gesteckt?
Was hast du die ganze Zeit gemacht?
Bl�dsinn. Bin herumgefahren.
Ja, zur "Klause". Wir haben dein Motorrad gefunden.
Sebastian?
Ja, das ist mir kaputtgegangen.
War voll die Schei�geschichte.
Und dann?
Hab ich bei einem Freund geschlafen.
Ja, Hauptsache, dir geht's gut.
Sag,
k�nnen wir uns nachher treffen?
Mich? Warum f�hrst nicht heim?
Ich muss unbedingt mit wem reden.
Mit mir?
Bist du sicher? - Es w�r mir wirklich wichtig.
Aber, wenn du nicht kannst ... - Nein.
Sebastian, nat�rlich kann ich. Ich bin grad am Weg zum "Club Eva".
Da fahrst du jetzt hin? - Ja, es dauert vielleicht.
Fahr heim, ich komm sp�ter.
Und ruf bitte sofort deine Mama an, ja?
Mach ich.
Danke, Hannes. - Kein Problem, servus.
* w�tender Laut *
* Die Reifen quietschen. *
* ruhige Gitarrenkl�nge *
Servus zusammen.
* langsame Popmusik *
Sie sind der Herr ...? - Anton.
Du, Anton, ihr habt doch hier einen Russen, oder?
'Tschuldigung.
F�hrt der zuf�llig so einen wei�en Golf GTI?
Putzt's euch, los.
Geht ihr schon?
Nein, ich wei� nichts von einem wei�en GTI und einem Russen.
Das jetzt kann aber nicht sein.
Den Russen hab ich schon ein paar Mal hier gesehen.
Und den GTI auch.
Ah, richtig. Der Inspektor meint den Sergej.
Ja, der hatte einen wei�en GTI, das stimmt schon.
Er ist aber nicht hier. Sergej ist zur�ck nach Wei�russland.
Du, was ist denn mit deiner Nase passiert?
Betriebsunfall.
Mit dem GTI ist der Sergej zur�ck nach Wei�russland?
Wann war denn das? - Gestern.
Also, gestern ist der Sergej mit seinem wei�en GTI
zur�ck nach Wei�russland?
Interessant. Einfach so, ohne Grund? - Er hat nichts gesagt.
Wo hat er denn gewohnt? Wei� man da Genaueres?
Nein.
Welche Funktion hat denn der Sergej hier gehabt?
Sauber gemacht, soweit ich wei�. - Ah, sauber gemacht.
Wem geh�rt der Laden �berhaupt?
Das m�ssen S' den Gesch�ftsf�hrer fragen.
Und wer ist das? - Der Sergej.
Wollen S' was trinken? - Jetzt reicht's mir.
Wo ist er? - Wei�russland, hab ich doch gesagt.
Also gut.
Dann schauen wir mal, was in der "Eva" so los ist.
Wo geht's denn da lang? - Treppenhaus.
Da brauchen Sie aber einen Durchsuchungsbefehl.
Gefahr im Verzug.
* Klopfen *
Hallo?
* Klopfen und H�mmern *
Hallo?
Ich tu Ihnen nix.
Wer sind Sie?
Und warum sind Sie hier eingeschlossen?
* Er seufzt. *
Mein Name ...
.. ist Hannes Bucher.
Verstehen Sie das?
Ich tu Ihnen nichts.
Ich bin hier, um Ihnen zu helfen.
Alles gut.
Sag, Sergej?
Kennst du einen Sergej?
Hat der hier gearbeitet?
Gehen.
Bitte.
Ruhig, ganz ...
.. ganz ruhig.
Hier.
Was haben sie mit dir gemacht?
* Ger�usch des T�r�ffners *
Los, einsteigen! * Kichern *
Mist!
* Das Auto startet. *
Was ist denn?
Komm!
(fl�stert:) Sergej. Er ist da oben.
(fl�stert:) Du wartest hier, okay? - Ja.
Ich hoch, du warten. - Nat�rlich.
Halt! Komm zur�ck! Komm!
* Er flucht leise. *
Hallo?
Ist da jemand?
* spannungsvolle Musik *
(seufzend:) Na, super.
* Er lacht leise. *
* Ger�usch des T�r�ffners *
* T�renknallen *
Hallo?
Sebastian?
Was ...?
* Er seufzt. *
Wie siehst denn du aus?
Warum bist du denn nicht nach Hause? - Bleib stehen!
Ich warn dich!
Ich war beim Dirrmeyer.
Wieso warst du beim Dirrmeyer? - Ja, Hannes.
Ich bin dir in seinem Wagen gefolgt.
Er hat dich ... Er hat alles gesehen.
Was, alles?
Wovon sprichst denn du?
Du hast die Rosa und den Gregor ange- halten in der Nacht nach dem Fest.
(lachend:) Ich hab keine Ahnung, wovon du sprichst.
Du warst beim Dirrmeyer.
Er hat dich angelogen, weil er Angst vor dir hat.
Jetzt einmal ganz langsam, Sebastian.
Du lebst doch lang genug in Pregau.
Du kennst doch die Dirrmeyers.
Daf�r wirst du bezahlen.
Was?
* metallisches Scharren *
Sebastian, spinnst du?
H�r mal.
Du stehst kurz vorm Nervenzusammenbruch.
Du bist vollkommen �berfordert.
Der Tod von deiner Schwester, das ...
.. das war zu viel f�r dich.
Leg dieses Ding auf den Boden.
Sofort.
Hast du mich verstanden?
Das ist kein Spa�!
Leg das Schwert auf den Boden!
Ich hab Edith angerufen.
So, wie du's wolltest.
Sie hat mir von den Spermaspuren erz�hlt.
Da hab ich erst alles kapiert.
Deshalb hast du Gregor und Rosa weiterfahren lassen.
Nimm die Waffe runter. - Obwohl sie betrunken waren.
Obwohl man sie niemals h�tte fahren lassen d�rfen!
Du hast ...
(weinend:) Du hast ihr die ...
Du Sau!
Du dreckige, perverse Sau!
Du hast recht.
Ich geb dir recht.
* d�stere Musik *
Ist wahr, was du sagst.
Lass uns zum Posten fahren.
Dann machst du deine Aussage ...
.. und der Dirrmeyer.
Und ich werd alles zugeben.
Und jetzt leg bitte das Schwert auf dem Boden.
* leises Schluchzen *
Sebastian, ich bitte dich!
Ich h�tt das niemals tun d�rfen.
Das war eine unglaubliche Sauerei.
(br�llt:) Ich will ja auch endlich, dass es vorbei ist!
Ich lege jetzt die Waffe auf den Boden.
Siehst du?
Genau da hin.
Dann nehm ich mein Handy raus,
und wir rufen die Polizei.
Dann werd ich verhaftet ...
.. und krieg meine gerechte Strafe.
In Ordnung?
* Sebastian br�llt, ein Schuss f�llt. *
* Er keucht. *
* langsame, dunkle Musik *
* angestrengtes Keuchen *
Lass los.
* Sein Keuchen wird langsamer. *
* leises Schluchzen *
Er hat dich doch angerufen, oder? - Ja, und?
* Handyklingeln *
Das ist Maria.
Ja? - Hallo, Lukas?
Ist der Sebastian bei euch?
Nein, ist er nicht. - Ich hab ihr gesagt, dass er kommt.
Jaja, ich fahr zu euch r�ber. * Edith weint. *
Sagst du das der Edith? - Ja. Mama, Maria kommt r�ber.
Wie geht's dir?
Ja, na ja, wie soll's mir schon gehen?
Ewig mit dem Papa, Familiengeschichten halt.
Was denn? Wart kurz. Mama?
Ist alles okay?
Soll ich deine Tabletten holen? - (leise:) Geht schon.
Bist du sicher? Komm, ich ruf einen Arzt.
Es geht schon!
Hilf mir lieber.
Komm, wir gehen rein.
Nein, ich wart noch.
Mama?
* d�stere Musik *
* langsame Musik, Handyklingeln *
Ich bin jetzt da am Unfallort fertig, fahre r�ber zur "Eva".
(Funk:) "Verstanden."
* Handyklingeln *
(Mobilbox:) "Das ist die Mailbox von Hannes Bucher,
Nachrichten nach dem Ton, danke." - Hallo, Matthias hier.
Schade, dass ich dich nicht erreiche.
Ich wollte dir nur sagen, ich bin auf dem Weg zur "Eva".
Also.
* langsame Musik *
* Rascheln *
* Die Bremsen quietschen. *
* Lachen *
Du bleibst da! * Sie weint. *
Ich werde gesucht, klar? Ich bin untergetaucht.
Ich habe totalen Stress!
* Er �chzt. *.
* Die T�r quietscht laut. *
* Er st�hnt angestrengt. *
* Er schreit auf. *
Hannes?
* gespannte Musik *
* Ger�usch des T�r�ffners *
* nerv�se Musik *
Gr�� Gott!
* Der Motor stottert. *
Hannes?
* gespannte Musik *
* verzweifelte Laute *
* Der Motor springt stotternd an. *
* entferntes Reifenquietschen *
* dramatische Musik *
* Schreckenslaut *
* Er brummt w�tend. *
* rhythmische, treibende Musik *
* Polizeisirene *
Fuck!
* M�hen, er hustet. *
* Das Auto knattert. *
* Polizeisirene *
Komm schon!
* Reifenquietschen *
Aua!
Schei�dreck! Ah!
* Vogelgezwitscher, Kuckucksrufe *
Ich hab's geschafft.
Ich hab's geschafft! Ich hab's geschafft!
* langsame Gitarrenmusik mit spanischem Gesang *
Das, das kann jetzt aber nicht sein.
Untertitel: AUDIO2
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