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# Kommst du mit mir,
kommst du mit mir
in dieses Tal?
Kommst du mit mir
f�r alle Zeit?
Es ist so weit.
Gib mir die Hand,
lass niemals los,
lass niemals los.
Sonst wartet der Krieg,
ein Sto� ins Herz,
kein Weg zur�ck. #
Ich hei�e Hannes Bucher,
ich bin ein normaler Polizist im Range eines Inspektors.
Seit einem Dreivierteljahr lebe ich mit meiner Frau Maria in Pregau,
einer �sterreichischen Kleinstadt,
bekannt f�r seine Tierk�rperverwertungsanstalt,
den kreuzenden Jakobsweg nach Santiago und seine Autobahnausfahrt.
Dinge passierten.
Aus Einsamkeit ...
Der gro�e Tag ist da! - Nein, kein gro�er Tag, verstanden?
Es ist was Wichtiges passiert!
.. und Gier.
* unverst�ndlich *
Ich lasse mich nicht erpressen!
Ich werde gesucht, klar? Ich bin untergetaucht.
Ich hab grad totalen Stress!
(Off:) Ich habe einen gro�en Fehler gemacht.
Deshalb bin ich mitverantwortlich f�r den Tod meiner Nichte Rosa.
Meine Familie darf das nicht erfahren.
* spannungsvolle Musik *
Ich will nur wissen, ob doch was Schlimmes passiert, Papa.
Pass auf, bei uns ist es ... immer nur um die Sandra gegangen!
Immer! - Ich sag Susanne, dass du da bist.
Er kennt die Wahrheit.
* Er br�llt. * Er hatte sie herausgefunden.
* ruhige Musik *
Und er ist auf meiner Spur.
.. zum Sex gezwungen, damit ... - Bist du wahnsinnig?!
Genau wie er ...
Manuel!
.. es war.
Es w�r mit Sicherheit alles anders gekommen.
Wenn ich diesen einen Fehler nicht gemacht h�tte.
Dann w�ren ja niemals so viele Menschen gestorben.
* erhabene Streichmusik *
Herr Dirrmeyer? - (Telefon:) Ja, wo sind Sie?
Sie m�ssen sofort zu Ihrem Bruder kommen!
* Es klingelt. *
* Er keucht. *
* Es klingelt. *
Tut mir leid. Jetzt schl�fst du erst mal 'n bisschen.
Ja, mach ich, Max.
Warum haben Sie ihm alles erz�hlt?
Das Geld.
Ich will einen Container bestellen.
Den ganzen M�ll einfach reinkippen.
War wohl die Vorfreude.
Was hat Tom mit dem Sprengstoff vor?
Er wartet auf seinen gro�en Tag.
Was f�r ein gro�er Tag? - Er hat den Kopf voll.
Seit Jahren geht das schon so.
Ich versuch's ja zu verhindern.
Ich wei� nicht, wie lang das noch gut geht.
Was?
Was soll denn das hei�en?
Er will sprengen.
Ganz viel. Und ganz laut.
Zum Gl�ck schie�t er im Moment nur auf Lkws.
Was?
* Er keucht. *
Tom ... ist ein herzensguter Mensch.
Nur hier oben, im Kopf ...
Kommen Sie!
Wir m�ssen den hier rauskriegen.
* Bedrohliche Musik *
* Stimmen im Hintergrund *
Ich brauch das Geld f�r Tom, verstehen Sie?
F�r seine Zukunft. Hier in der Siedlung wird er ja wahnsinnig.
Von mir kriegt er nix.
Wissen Sie, was die Kinder mit ihm gemacht haben damals, immer?
Immer nur geschlagen und gequ�lt.
Und der Brandstetter hier war einer von den Schlimmsten.
Sogar in den Mund gepinkelt hat er ihm einmal.
Wo hat der Tom seinen Sprengstoff?
Und als der Vater gestorben ist,
da ging's erst richtig los.
Die Mutter hatte ja kein Geld.
Da hat sie angefangen, oben im Club.
Dann hat sie auch noch Tom angenommen, obwohl sie genau wusste,
dass sein Verstand bei den Engeln ist.
Dieser gro�e Tag, der darf nie kommen. Verstanden?
Ich k�mmer mich drum. Aber ich brauch das Geld.
* Handy klingelt. *
Das ist der Posten. * Handy klingelt. *
* spannungsvolle Musik *
* Stimmen von drau�en *
Ich k�nnt 'nen Wagen besorgen.
Was haben Sie eigentlich mit Sebastian gemacht?
Der Sebastian?
Der ist am Friedhof.
* Er keucht. *
Ich kann nicht mehr.
Sie m�ssen weitermachen.
Ist immer noch einfacher als aufzuh�ren.
* Handy klingelt. *
Gehen Sie ran!
Die werden mich mit den Reifenspuren konfrontieren.
Ja, na und? Reifenspuren ... - Ein Suchkommando anfordern.
Viele Verbrechen werden nie aufgekl�rt.
Ich komm da nicht mehr raus. - Ich hab auch nie gesagt,
dass ich mein Haus aufr�ume - und jetzt tu ich's doch. Und warum?
Weil Sie Sex mit Ihrer Nichte hatten!
Und Ihren Neffen erschossen haben!
* verzweifeltes Lachen *
Ist doch verr�ckt!
Ich ...
Und jetzt bringen wir den zum Friedhof, zum Sebastian.
Vorl�ufige Analyse der Reifenspuren auf der Bundesstra�e:
Die Spuren lassen sich keinem speziellen Fahrzeugtyp zuordnen.
Es hat zu viel geregnet.
Leider ist alles unbrauchbar.
(st�hnt:) Aha, ja.
Dann ist deine Hannes-Theorie also vom Tisch.
Oder hast du neue Fakten, die du pr�sentieren m�chtest?
Er l�gt, Ferdinand. Der Hannes l�gt.
Matthias, Vorsicht! Immer die Fakten im Auge behalten!
Ich bin 100%ig davon �berzeugt,
dass der Hannes die Rosa und den Gregor aufgehalten hat.
Der Hannes hat das M�dchen missbraucht.
Es gibt keine Beweise! - Und wei�t du warum?
Weil du die Speichelprobe nicht zul�sst!
�berspann den Bogen nicht! Ich hab meine Gr�nde genannt!
Ich hab genau gesehen, wie er versucht hat,
die Reifenspuren zu verwischen! - Kannst du das beweisen?
Ich lass mich von dir nicht in einen Skandal ziehen!
Schau bitte, wo der Manuel bleibt!
Du musst die Speichelprobe anordnen, Ferdinand.
Tut mir leid, aber ich muss drauf bestehen.
Matthias, ich sag das nicht noch einmal.
Du kannst den Hannes nicht einfach decken.
Nur, weil er zur Hartmann-Familie geh�rt!
Das ist doch der eigentliche Skandal hier!
Dass diese Familie seit Jahr und Tag Einfluss auf unsere Arbeit nimmt!
Nat�rlich hat's keine Kontrollen gegeben, am Abend vom Fest. Warum?
Weil die Hartmanns es so wollten.
Die Hartmanns wollten auch, dass der Hannes mir vorgesetzt wird,
mein B�ro bekommt, meinen Schreibtisch!
Und immer die gute Arbeit!
Und ich muss den Dreck machen! - Das ist deine Meinung?
Was bekommst du bezahlt von denen?
Kann man da vielleicht auch einmal was bekommen?
Damit man diesen Saustall besser ertr�gt hier!
Wei�t du, was du jetzt grade getan hast?
Ich hab die Wahrheit gesagt.
Du hast mich der Bestechlichkeit beschuldigt.
Unsere jahrelange Vertrauensbasis zerst�rt.
Ich? - Vor allem hast du endlich einmal
deine wahren Motive offengelegt, warum du den Hannes
eines so schwerwiegenden Verbrechens bezichtigst.
Weil du dich pers�nlich benachteiligt f�hlst!
Und, und, und das, Matthias ...
* Er lacht ungl�ubig. *
Das wird schwerwiegende Konsequenzen f�r dich haben!
Das garantier ich dir! * Es klopft. *
Herein!
Ah!
Komm nur!
Wir sind fertig. - Servus! Soll ich sp�ter ...
Nein, nein, sch�n, dich zu sehen! Der Matthias wollte gerade gehen.
Servus!
Was sagt der Arzt? - Immer noch der Schwindel.
Servus, Matthias!
Was hat denn den gestochen?
Komm, setz dich. Magst einen Kaffee? - Ja.
* Er �ffnet eine T�re. *
Herr von Klein, einen Kaffee f�r den Herrn Bucher.
Mach dir keine Gedanken �ber Matthias, wir sind grad unter Strom.
Der Sebastian ist verschwunden, der Manuel meldet sich nicht
und, und, und ... Aber wem sag ich das.
* Telefon l�utet im Hintergrund. *
Du wolltest mich sprechen?
�h, ja.
Weshalb?
* T�r geht auf. *
Einen Kaffee, bitte sehr.
Ich wollte ...
Also, ich wollt mich nach deinem Befinden erkundigen.
Wie geht's?
* ruhige Gitarrenmusik *
Gut.
Ich mein, besser.
Mhm. Sch�n, freut mich, freut mich. * Er r�uspert sich. *
* ruhige Musik *
Hepp!
Hey!
Passt auf mit den Autos, das ist gef�hrlich!
Okay. * Handy klingelt. *
Ey, Snoopy!
Hannes! Der H�lzl ist aufgewacht.
Was? - Ja.
Vor einer Stunde ungef�hr.
Hallo! - Servus!
Aus dem Koma. Es ist ein Wahnsinn.
Na ja, es hat sich abgezeichnet, aber ...
.. dass es so schnell geht, ist nat�rlich super.
Ja, du, dann ...
.. komm ich am besten gleich r�ber.
Ja, mach das.
H�lzl Senior ist auch schon am Weg.
Aha.
Ja. Ist er das? - Ja.
Was glaubst, wie der sich gefreut hat!
Traut man dem Alten gar nicht zu. - Kann Gregor sprechen?
Nein, Probleme mit dem Sprechapparat.
Bewegt sich aber schon.
Ja, gut, dann dank ich dir.
Du, Hannes, wegen dem Geld, ja?
Es ist jetzt wirklich dringend. - Ich hab ja gesagt, ich bin dran.
Dann red nicht nur, sondern mach's auch!
* lautes Hupen *
Hannes?
* leise bedrohliche Musik *
Hallo!
Servus! Bertalan, Gasthof Alpenrose.
Herr Kommissar?
Ja?
Ich ...
Ich brauch polizeiliche Unter- st�tzung. Es geht um einen Gast.
Anton nennt er sich. - Fragen Sie drin.
Anton? - Ja.
Was ist denn da genau los?
Der ... - Was?
Der randaliert.
Hey, Baby! * Elektromusik *
Diese DVDs hier, die mach ich zu Geld.
* Klosp�lung * So, aber jetzt wird g'schnackselt!
Was?
Zu unromantisch?
Rock 'n Roll!
Yeah!
Bitte, lieber Anton, lass mich gehen!
Na, jetzt komm her zum Onkel Anton!
Na, komm!
* Schmerzenslaut *
* Er st�hnt. *
* Schmerzenslaute *
* Er st�hnt. *
* Er schimpft unverst�ndlich. *
(br�llt:) Bleib stehen!
Das ist unsere Pension, die Alpenrose.
Ja, sch�n.
Wo ist der Anton?
Der Anton ist oben. Ich zeig's Ihnen.
* T�r f�llt zu. *
* Grillenzirpen *
* St�hnen *
(Anton:) Die Hexe hat mich fast umgebracht.
Kann ich meine Zigaretten wiederhaben?
Ich warte. - Was soll ich im Club gesehen haben?
Ich bin mit dem M�dchen weg und fertig!
Unbescholtene B�rger fertigmachen! - Grundlos bist nicht weggelaufen.
Gr�nde gibt's immer viele im Leben.
Was hat der Sergej eigentlich mit den Hartmanns zu tun?
Dazu k�nnt ich bestimmt etwas erz�hlen.
Aber nur, wenn man mich laufen l�sst.
Obwohl du in eine Straftat verwickelt bist? Sicher nicht.
Ich bin nicht verwickelt.
Ich mag nur keine Polizei. - Anton, bitte!
Du bist sicher in alles M�gliche verwickelt!
Aber andere noch sehr viel mehr. Grad, wenn sie Hartmanns hei�en.
Vielleicht lass ich dich ja laufen.
K�nnt sogar sein. - "Vielleicht" ist mir zu unsicher.
Aussuchen kann man sich's nicht immer.
Einer von uns zwei muss sich jetzt wohl bewegen.
Der Club, die M�dchen -
damit bereiten Hartmanns wichtigen Leuten im Dorf eine Freude.
Aha.
In einer Gegend, wo's nur nach Tod und Verderben riecht,
vom Schlot dieser Tierk�rperverwertung,
da ist das nur eine angenehme Abwechslung.
Finden Sie nicht?
Den Hartmanns geh�rt der Laden.
Und der Sergej hat ihn gef�hrt? - (seufzend:) Ja ...
Wenn ich jetzt weiterred, belaste ich Hartmanns vielleicht strafrechtlich.
Das w�r dann ein anderes Niveau der Zusammenarbeit. Finden Sie nicht?
* Bucher seufzt leise. *
Sergej sollte Gregor H�lzl beobachten.
Augen und Ohren offenhalten.
Weil die wussten, dass da etwas im Busch ist zwischen Gregor und Rosa.
Hartmanns? Woher?
Tut nichts zur Sache.
Sergej und ich,
wir waren beim Deininger-Wirt.
In dieser Nacht.
(Ist das nicht der Wagen von H�lzl?) (- Schei�e!)
(Werd nicht gleich ungem�tlich, Sergej!)
Und Sergej ist ihnen gefolgt.
Die haben ihn kurz darauf angehalten.
(Rosa: Sei still, steig ein!) (- Warum hast du das gemacht?)
(Ich hab uns geholfen! Steig ein!)
Und dann haben sie Sergej bemerkt.
(Der verfolgt uns!)
(Ich mag nicht mehr! Ich hab Angst, Gregor!)
(Jetzt fahr!)
Bumm.
Und jetzt das Verbrechen.
(* ruhige Musik *)
(* dumpfe Schl�ge *)
(* Er st�hnt. *)
(* unverst�ndlich *)
(* Gregor st�hnt. *)
(Was?)
(Oh ...)
(Ja. Gleich, gleich.)
(Hilfe kommt.)
(* Handy klingelt. *)
(Johann Hartmann.) (- Sergej hier.)
* d�stere Musik *
Er wurde liegengelassen.
Verstehen Sie?
So wurde es von Hartmanns entschieden.
Kannst dich du vielleicht auch n�tzlich machen?
So, das ist meine Schwester, Edith. - Angenehm.
Schau, setz dich da her.
* Handy klingelt. * - Ah, 'tschuldigung.
Bin sofort wieder da, ja?
(Reporterin:) Wir stellen nur zwei, drei Fragen.
D�rfen wir Sie abpudern?
Hannes?
Ich kann grad nicht. Edith macht ihren Fernsehaufruf,
wegen Sebastian. - Ich muss mit dir reden!
Morgen ist der Rosa ihr Begr�bnis!
Ich wei� nicht, wo mir der Kopf steht!
Ich kann jetzt nicht! - Warte, Maria!
H�r jetzt bitte zu! - Nein, ich ...
(br�llt:) In zehn Minuten bist du zu Hause! Verstanden?
Sonst hol ich dich!
Wie bitte?!
Maria?
Was? Was ist denn?
Ach, Lukas ...
Lukas! H�r auf! Spinnst du?
Bist du wahnsinnig?
Bist du ... Lass mich aus!
Mach das nie wieder!
H�rst du mich? Mach das nie wieder!
Bleib da! Bleib da, Maria, bitte! Komm zur�ck! Komm zur�ck!
* spannungsvolle Musik *
* ruhige Musik *
* Er seufzt. *
Hannes?
Der Johann und der Elias,
die haben ...
.. genau gewusst, was mit der Rosa passiert ist.
Die ganze Zeit.
Die haben den H�lzl da einfach liegen lassen.
Das musst du dir einmal vorstellen.
Dein Vater hat da mitgemacht. - Behauptet irgendein Anton.
Du bist der Ansicht, ich soll Antons Aussage �berpr�fen, ja?
Geh bitte, der wollte nur, dass du ihn laufen l�sst.
Ich soll ein Ermittlungsverfahren gegen euch einleiten. Maria!
Der H�lzl w�r vielleicht nie ins Koma gefallen!
Wenn rechtzeitig Hilfe da gewesen w�re.
Wenn das rauskommt,
das wird ein Riesenskandal.
Ich wei�, dass ich dich entt�uscht hab.
Dass nicht alles so gekommen ist, wie du dir das gedacht hast.
Aber ich liebe dich, Maria.
Ich lieb dich so, wie ein Mann seine Frau nur lieben kann.
Du und die Sandra.
Ihr seids alles f�r mich.
Ich will dich und deine Familie nicht auseinanderbringen.
Wei�t, was das Problem ist, Hannes?
Das Problem ist ...
* leises Donnergrollen *
.. ich liebe dich nicht mehr.
Was?
Ich hab wirklich lang dr�ber nachgedacht. Das kannst mir glauben.
Wirklich lang.
Aber du hast es doch selber auch gemerkt.
Oder?
Das ist doch nicht dein Ernst? - Hannes!
Hannes, es tut mir leid, aber ...
.. es geht nicht mehr.
'tschuldige.
Ist ein bissl viel.
Hannes, ich werd jetzt gehen.
* Donner *
Wir besprechen das dann alles in Ruhe, ja?
(schreit:) Verstehe!
DU magst jetzt gehen!
Nach 17 Jahren Ehe trennst du dich von mir und gehst! Fertig!
Was ist eigentlich in diesem schei� Pregau ...
.. mit dir passiert?
* Regenprasseln *
Und die Sandra?
* Donner *
Es wird sich schon alles finden.
Hannes, wir sind nicht die ersten Eltern, die sich trennen.
* leise bedrohliche Musik *
Mama! Warte, Mama!
Mama! - Sandra, geh doch ins Haus,
du holst dir den Tod!
Warum hast du dich so ver�ndert? - Geh bitte, lass mich!
Lass mich! Hau ab!
Verschwind, hab ich gesagt! Geh ins Haus!
Warum nimmst du mich nicht mehr in den Arm?
Weil ich mich nicht vertragen hab mit deiner Familie?
Weil ich dir peinlich bin? - Ich warne dich, ja!
Es dreht sich nicht immer alles nur um dich!
Ich vermiss dich, Mama! - Dann vermisst mich eben.
Und jetzt geh auf die Seite.
* melancholische Streichmusik *
* Sie schluchzt. *
* Motor springt an. *
Bist du wahnsinnig, h�? Verschwind! Hau blo� ab!
Na, komm.
* melancholische Streichmusik *
Das hat Ihr Sohn geschrieben?
Im Marienkrankenhaus.
Wie Sie sehen, handelt es sich hier um eine Art ...
.. eine Art Aussage betreffend die Unfallnacht.
Ich wei� nicht, welche G�ltigkeit so etwas im rechtlichen Sinn hat,
aber ich war dabei.
Gregor kann schreiben.
Mit der rechten Hand.
Langsam, aber ...
Buchstaben f�r Buchstaben. Und der Sinn ist ganz klar.
Ihr Bucher hatte Sex mit Rosa.
(schnaubend:) Hm.
Das schreibt Ihr Sohn.
Also ...
Bei aller Bedeutung, die man dem beimessen muss, das ...
.. das ist eine Aussage, nicht mehr und nicht weniger.
Und Sie m�ssen Verst�ndnis daf�r haben, dass wir das pr�fen m�ssen.
Bis zur exakten Kl�rung muss ich Sie um etwas Geduld bitten.
Meine Frau ...
.. ist von einem Hartmann-Lkw ...
.. zu Tode gebracht worden.
Eine Umfahrungsstra�e wird nicht gebaut,
damit Hartmann-Immobilien im Gewerbegebiet florieren.
Ein Herr Vizeb�rgermeister
will die Tierk�rperverwertung nicht mehr an mich verkaufen.
Und mein Sohn ...
.. liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Wie viel Geduld, frag ich Sie,
hat einer da noch?
Hm?
* ruhige Gitarrenmusik *
Johann Hartmann. - Gr�� Sie!
�h, 'tschuldige ...
Du, einen Moment bitte.
* spannungsvolle Musik *
Ermittlungsergebnisse deuten in dieselbe Richtung.
Welche Ermittlungsergebnisse?
Lass es dir gesagt sein, Elias, es gibt diese Ergebnisse.
Warum sollte der Gregor H�lzl den Hannes einfach so belasten?
Dazu hat er keinen Grund.
Wo ist der Hannes jetzt?
Eben das wei� ich nicht. Er war heute schon bei mir.
Der alte Herr H�lzl war unheimlich dramatisch.
Ich wei� gar nicht, was er genau gesagt hat.
Aber f�r mich klang das wie eine Art Drohung.
Wenn nicht bald was passiert.
Ich hab so was erwartet.
(verzweifelt lachend:) Was?
Dass der H�lzl uns den Krieg erkl�rt?
Der Mann ist ein armer Irrer, genau wie sein Vater.
Wie der geendet hat, wissen wir ja. Mit Strick um den Hals am Dachboden.
Irgendwann kriegt man immer die Quittung, Elias.
Du bist ein Romantiker, Johann.
Gehst halt beten. Vielleicht wird dann alles besser. Da schau her ...
Also, ich muss gegen den Hannes ermitteln.
Auch wenn er mit der Maria verheiratet ist.
Sp�testens morgen, nach der Beerdigung.
* Musik: "The Dowie Dens Of Yarrow" von Karine Polwart *
# There was a lady in the north
you scarce would find her marrow.
She was courted by nine gentlemen,
and a ploughboy lad from Yarrow ... #
* Donner *
Ich hab Angst vor ihr, Papa.
Vor der Mama?
Papa, sie ist nicht mehr wie fr�her. Jetzt begreif das endlich.
Sagen das deine Steine, ja?
Die hab ich noch gar nicht gefragt.
Ich will weg, Papa, bitte!
Papa, ich will weg, sofort!
Papa, ich will hier weg!
Es tut mir leid.
* Donner *
Hallo. Hallo! Was ist denn los?
Wir m�ssen reden.
Kennt ihr jetzt diesen Sergej oder nicht?
Ekelhaftes Zeug. Seit wann hast das im Keller stehen?
Krieg ich eine Antwort, bitte?
Was glaubst du, Papa? Dass ich nicht wei�, dass ihr den Club betreibts?
Jeder in der Familie wei� das!
Schau, Marialein, ein Sergej, ein Anton - wen interessiert das?
Sebastian ist verschwunden, Rosa wird morgen beerdigt,
und du stellst absurde Fragen �ber unbekannte Menschen.
Papa, habts ihr das mit Gregor H�lzl zu verantworten, ja oder nein?
Wer erz�hlt solchen Unsinn? - Ich frag noch einmal:
Ja oder nein? - (Johannes:) Ja.
Was? - Haben wir.
Setz dich, bitte.
Schau,
unsere Arbeit, Maria, hier in Pregau,
fordert immer auch ihren Preis.
Und es ist nicht immer so appetitlich.
Aber bei allem, was wir tun und getan haben,
ist es notwendig.
Ja, ihr habt es getan, Papa.
Aber ihr habt es schlecht getan.
* Regenprasseln, d�stere Musik *
Lies das, bitte.
Das hat der Gregor im Krankenhaus geschrieben.
* d�stere Musik *
Ich bin gleich wieder da.
Ja?
* melancholische Musik *
* Grillenzirpen *
* Holz knarrt. *
* Musik wird bedrohlicher. *
Der Ferdinand Oswald wird morgen gleich nach der Beerdigung
eine Speichelprobe beim Hannes anordnen.
Ich pack's nicht!
Der Hannes?
Da musst du konsequent sein.
Da hast du keine andere Wahl.
Sonst zieht er dich mit hinunter.
Der Witz ist - dass ich mich grad von ihm getrennt hab.
Das vom Sergej und vom Anton ...
.. das hab ich von ihm.
Der wei� alles.
Alles wei� der.
* ruhige Musik *
* T�rklopfen *
* T�r wird aufgemacht. *
Hallo!
Alles in Ordnung? - Ja.
Bei dir? - Mhm.
Ich mach dir einen Tee.
Hier, ich hab's.
Dein ganzes Geld.
Das ist ... toll, das ist so toll von dir!
Was ist los? - Nichts.
Pass auf: Ich m�chte, dass du auf die Sandra aufpasst.
Das ist sehr wichtig f�r mich, ja?
Haben sie das mit deinem Neffen rausbekommen?
Nein.
Jetzt freu dich halt!
Du hast das Geld. Gehst nach Wien.
Wundersch�ne Stadt. Sch�nste Stadt der Welt.
* rhythmische Musik *
* Knacken *
Papa?
* Musik wird leiser. *
Hallo?
* Grillenzirpen *
* Knacken *
Ist dir nicht gut?
(Tom:) Mein Bruder ist nicht zu Hause.
Ich war allein, ich wusste nicht, wohin.
Dein Bruder?
Hat zu tun. Am Friedhof.
Am Friedhof?
Ja, schon.
* Grillenzirpen *
Sandra.
(Sandra:) Hallo.
Tom.
Ich red nicht oft vor Fremden.
Bin meistens zu Hause.
Ich warte.
Auf meinen gro�en Tag.
Deinen gro�en Tag? - Ja.
Sandra?
Nein. Nein, bitte nicht.
Ich glaube, er kommt bald.
Ich hab so ein Gef�hl.
Aber ich bin mir nicht ganz sicher.
Irgendwann kommt bestimmt der gro�e Tag f�r jeden.
Hoff ich zumindest.
Er wird sch�n, oder?
Das wird ein riesen Ding, wenn's soweit ist.
Ich warte schon sehr lange darauf.
Sandra!
Mein Vater.
L�sst du meine Hand wieder los, Tom?
* ruhige Musik *
Sandra?
Wie lang hab ich geschlafen?
(Annegret:) Den ganzen Tag.
Ich f�hl mich wie von einem LKW �berfahren.
Das kann ich mir vorstellen.
Sind die M�dels im Bett?
Nein, die sind bei der Clara.
Wieso? Die m�ssen morgen zur Schule.
Ich bring sie dann. Ja?
Wenzl?
Ja?
Ich werd auch ein paar Tage bei der Clara sein.
Ich glaub, das ist besser so. - Glaub ich auch, ja.
Du hast gesagt, dass wir, �h,
dass wir das zusammen ...
Ich bin vielleicht doch nicht so stark, wie ich dachte.
Aber ... es ist ja noch nichts entschieden.
Wart, ich helf dir. - Nein, es geht schon.
Lass mich doch. Wenn du jetzt gehst, ist nichts entschieden -
f�r wie bescheuert h�lst du mich, ha?
Einmal holst du jetzt die Kinder zur�ck. Ich warne dich.
Verstanden? Du hast kein Recht, mich einfach so zu verlassen.
Ich hab dich verstanden. Lass los.
Lass es.
Ich muss jetzt gehen.
* melancholische Musik *
* ruhige Musik *
(Oswald:) Servus, Hannes!
(fl�stert:) Maria ...
* Die T�r f�llt ins Schloss. * Hannes.
Wo habt ihr �bernachtet? - Au�erhalb.
K�nnen wir kurz reden? Ich muss dann zur Beerdigung.
Wie konntest du Sandra das antun. - Ach, Hannes ...
Du hast ihr - unserer Tochter ... Wei�t du, was das f�r sie bedeutet?
Wie kommst du dazu?
* ver�chtlicher Laut *
Hannes, ich kann mir genau vorstellen, was du jetzt vorhast.
Kannst du das? - Ja.
Hm. Ich kann's nicht.
Ich m�chte nicht, dass du etwas gegen uns unternimmst, okay?
Uns? - Die Familie.
Verstehe. Ihr seid jetzt ...
Eins kann ich dir schw�ren.
Ich wei�, wie man eine Polizeiarbeit auf Trab bringt.
Psch. Ich glaub, ... du solltest dir das ...
.. mal durchlesen.
Ich wei�, was du mit der Rosa getan hast.
Und das da, das hat der Gregor H�lzl im Krankenhaus geschrieben.
Die wollen eine Speichelprobe bei dir machen, Hannes.
Der Oswald wei� das? - Der Oswald, ...
.. H�lzl, Elias, der Papa und ich, ja.
* Er lacht heiser. *
H�tt'st nicht von mir gedacht, oder?
Wei�t du, Hannes, ich glaub, wir sollten aufh�ren,
uns so schlimme Vorw�rfe zu machen.
Ich m�chte ja auch nicht, dass du deine Arbeit verlierst und ...
Schon mal das da ... Das da, mein Gott,
das ist letztendlich nur ein ... Fetzerl Papier.
Oder?
Eigentlich ... h�ngt ja alles an der Speichelprobe.
Mal angenommen, die f�llt so aus, dass man dir nichts nachweisen kann,
dann w�r alles wieder gut.
Hm?
Wie glaubw�rdig ist er denn, Gregor H�lzl?
Du wei�t doch, wie gut wir mit dem Oswald sind.
Ihr wollt eine ... amtliche Speichelprobe manipulieren?
Na ja ... - Wie soll ich das ...
Also, was hei�t schon manipulieren?
Weil ihr alles ...
.. und jeden kauft.
Mit eurem Geld! - Also bist du einverstanden.
Nat�rlich, Maria.
Nat�rlich bin ich einverstanden. Ich hab ja keine andere Wahl.
Gut. Gut, das freut mich f�r dich, dass du das so siehst.
Eine Bedingung h�tt ich aber noch. - Jede, Hannes, jede.
Eine Million Euro. Auf Sandras Konto.
Heute noch. - Was?
Eine Million Euro.
* Sie lacht. *
Ist nicht dein Ernst, oder? - Du hast mich verstanden.
Denk dir doch nicht so komische Sachen aus.
Nat�rlich wirst du keine Million ... Schmerzensgeld, Schatz.
F�r die Sandra.
Wei�t du was, ... Schatz.
Ich glaub, du verlierst langsam den �berblick.
Ach, tu ich das? - Ja.
Der Papa wird dir niemals eine Million ...
Was will der 'Papa' dagegen tun?
Pass auf, mein Vater hat schon vor 20 Jahren
Wasserstopper in den Toiletten montiert,
damit er die H�lfte des Wassers spart.
(laut:) Glaubst du wirklich, dass so ein Mann
eine Million Euro auf irgendein verschissenes Konto �berweist?
(lacht:) Hannes, komm! Bitte! Ist ja l�cherlich, oder?
Geh, und sag's deiner Familie.
* protestierende Laute *
* angewiderte Laute *
* Sie weint. *
* Sie atmet heftig. *
Eine Million Euro.
* Kirchenglocken *
(Pfarrer:) Allm�chtiger Gott, wir danken dir f�r unsere Rosa,
die uns so nahe und kostbar war
und uns pl�tzlich aus unserer Welt entrissen ist.
* R�uspern und Husten *
* Reifen quietschen. *
* Husten *
* Pfeifen und Ruf eines Papageis *
* Kirchenglocken *
* Rattern eines Zuges von drau�en *
* Er seufzt. *
* Kirchenglocken *
Sebastian.
Manuel.
Servas.
* leiser Rock'n'Roll *
* Musik: "Fire" von Gino Parks *
(schreit:) Fire! Fire! Fire!
* Musik aus der Anlage: "Beautiful" von Christina Aguilera *
# Every day is so wonderful.
Then suddenly ...
.. it's hard to breathe. #
* d�stere Musik *
* Kr�henrufe, Schluchzen *
* schwerm�tige Musik *
(leise:) So ...
* Er lacht leise. *
Der Herr Doktor.
Ist das geil.
Der Herr Notar ...
Und das?
Meier.
Bucher.
(Pfarrer:) Von der Erde ... bist du genommen.
Und zur Erde ... kehrst du zur�ck.
* Kr�henrufe * Der Friede sei mit dir.
(alle, murmelnd:) Und mit deinem Geiste.
(Pfarrer:) In Ewigkeit. - (alle:) Amen.
* Sie schnieft. *
Ich werd dich so vermissen!
* lautes Atmen im Video *
* St�hnen *
Maria.
* Pfeifen und Ruf eines Papageis *
* ruhige Gitarrenmusik *
* Vogelzwitschern *
* gef�hlvolle Musik *
* Pl�tschern *
Gria� eich.
Wir fahren. - Wohin?
Wohin?
Wirst gleich sehen.
Na, komm schon! - Ja!
Die Dinge haben sich jetzt doch anders entwickelt.
Und deshalb rate ich Ihnen, vor der anstehenden B�rgerbefragung
noch mal zu �berlegen, was die Vor- und vor allem die Nachteile
der geplanten Fragenstra�e sind.
Ich bin mir sicher, Sie werden die richtige Entscheidung treffen.
Zum Wohl.
Ich hab versucht, ihm das auszureden,
aber er hat sich so reinverbissen!
Eine Million Euro?
Papa, wir m�ssen ihm das Geld geben.
Oswald sucht ihn schon. - Sollen ihn die Schweine fressen!
Tiermehl h�lt wenigstens die Schnauze!
Papa! - Genau, das Schwein in die TKV!
So sieht's aus. Wisst ihr, was ich mit dem mach?
H�r auf! H�r auf!
Du willst die anderen immer nur daf�r bestrafen,
dass du nicht normal bist!
Oh, der Johann ist aufgewacht aus seiner Umnachtung
und f�ngt wieder mit seiner Katholikenschei�e an.
Der liebe Gott wird dich eines Tages ...
Gott ist schwul, Johann! Den fick ich in den Arsch!
Ich sag dir was, ich hab diesen Betrieb genau wie du aufgebaut!
Ich lass mich von diesem Zwerg nicht verarschen!
Soll er sein Geld holen!
Ich hau ihm einen Spaten auf den Sch�del, dann TKV.
Hat ja schon einmal geklappt. - Wie bitte?
Ja, sag's ihr!
Sag ihr, was wir mit dem M�dchen aus Litauen gemacht haben.
* Vogelzwitschern *
Was soll das hei�en, Papa?
Nix. - Wie, "nix"?
* Elias lacht. * Das M�del war krank.
Da konnten wir nix daf�r. Sie kam tot hierher, da muss man was machen.
Hat sie jemand gefunden? - Bist du gest�rt oder was?
Was? - Du bist v�llig wahnsinnig!
Bitte? - Der will, dass mein Mann ...
Ex-Mann! - Meinen Mann in die TKV? Wie bitte?
Du willst doch immer Verantwortung �bernehmen!
Bitte, dann ... - Du bist v�llig krank!
Greif mich nicht an, du Psychopath! - Du Trampel, du depperter!
Du hast jegliches Ma� verloren, Elias.
So. Gehen wir wieder rein.
Na komm!
* leise Musik im Hintergrund *
(ruft heiser:) Hallo, Papa! Papa! Was ist mit dem Geld?
Der Hannes macht die Speichelprobe.
Aha.
* Er �ffnet den Rei�verschluss. *
Wir m�ssen ihn suchen.
Wei� hei�t das, "suchen"? - Na ja, zu Hause ist er nicht.
Die Kollegen sind bereits eingeschaltet.
Was? Hei�t das, der Hannes ist auf der Flucht, oder was?
Wie darf man das verstehen?
In anderen Worten: Ist der Kollege Bucher zur Fahndung ausgeschrieben?
Pass auf: Ich les dir jetzt eine Aussage vor,
die der Gregor H�lzl gestern im Krankenhaus
handschriftlich notiert hat.
* Vogelzwitschern, Bienensummen *
Was hast'n du eigentlich vor in Wien?
�rztin werden.
* Bienensummen *
Wei�t du ...
Meine Mama hat mal bei einem geputzt ... in Vilnius.
Er hatte so ein sch�nes Haus.
So eins will ich auch haben.
Ja? - Ja.
Wieso nicht? Ich bin jung. Ich kann alles.
Ja ...
Papa! - Sandra!
Vorsicht! Vorsicht!
* Klosp�lung *
Du glaubst doch nicht,
dass ich's wegen dir zwei Jahre lang ausgehalten hab.
Lass mir doch die Illusion, Franz.
Da muss man am Ende nicht gemein werden.
Hast mir ein sch�nes Leben geboten, Elias. Das kann ich nicht abstreiten.
Hatte sch�ne Seiten.
Jetzt ekelst du mich nur noch an. - Starke Worte, lieber Franz.
Das wird eine richtige Abrechnung.
Magst mich noch ein bissl schlagen? Da, ich halt die Wange hin.
Du hast keinen Grund, dich lustig zu machen.
Franzilein, moralisch haben wir alle gern.
Am Ende ist's halt keiner.
Mach's dir nicht zu bequem mit deinem kleinen Herzerl.
In Wahrheit bist ein dummes Schwein wie alle anderen.
Oje, Franz.
Schau halt nicht so d�ster.
Da gruselt's mich ja.
Au�erdem kriegst davon Falten - die kriegst eh noch fr�h genug.
Ich tr�um von dem M�dchen, Elias.
Immer wieder.
Dann tr�um halt was anderes!
Was willst denn machen ohne mich?
Zur�ck in dein Flugbegleiterleben?
In deine sch�ne Lindauer Einzimmerwohnung?
Du kannst genauso gut hier weiter auf den Strich gehen, oder?
Ich verlasse Pregau, Elias.
Heut noch.
Jetzt.
Verstehe.
* leises Pl�tschern *
* Knall *
* Die Flasche wird abgestellt. *
* gef�hlvolle Musik *
* Vogelzwitschern *
(Elias singt:) Zum Fenster hinaus, zum Fenster hinaus!
Wir schmei�en das Geld zum Fenster raus,
zum Fenster schmei�en wir's raus!
Wir schmei�en das Geld zum Fenster raus, zum Fenster raus ...
Wir schmei�en das Geld zum Fenster raus,
zum Fenster schmei�en wir's raus.
Wir schmei�en das Geld zum Fenster raus, zum Fenster raus ...
Ich hab dich lieb! - Ich dich auch!
* Ein Specht klopft, V�gel zwitschern. *
* Handyklingeln *
Ja?
(Handy:) Hannes, du kriegst das Geld.
Aha.
Ist das so? - Ja.
Elias und Papa haben eingewilligt.
Es war nicht einfach, das sag ich dir.
Ich kann nicht selber kommen. - Wieso?
Ich bin sicher, dass die Kollegen bereits nach mir suchen.
Jemand wird sich bei euch melden.
* langsame Musik *
Du sollst das Geld nur z�hlen.
�berbringen wird's ein Anwalt.
Eine Million von deiner Familie aufs Konto deiner Tochter?
Hey, hallo?! - Es ist zu gef�hrlich f�r mich.
Ach, zu gef�hrlich? Na, das beruhigt.
Dann ist es sicher ungef�hrlich f�r mich.
Sind wir jetzt Freunde oder nicht?
�berweis du mir lieber mein Geld, ja?
(ver�chtlich:) Dann werden wir vielleicht irgendwann mal 'Freunde'!
Aber echt!
Ich erpress meine Familie.
Ich geb dir ja was extra, versprochen!
Ja, ich meld mich dann. Wiederh�ren.
Das war der H�lzl. Er m�cht wissen, was mit dem Hannes ist.
Der hat sich gef�lligst nicht in unsere Arbeit einzumischen.
Ich hab's dir von Anfang an gesagt, Ferdinand. Von Anfang an!
Wei�t du, Matthias, du steigerst dich in alles immer nur hinein.
Weil du nix anderes zu tun hast.
Weil du keine anst�ndige Frau abbekommen hast.
Ein paar Kinder h�tten dir vielleicht gut getan.
Du hast nur Theorien im Kopf!
Aber da drau�en gibt's noch mehr als das!
Kapier das endlich einmal!
Geh ins Puff oder ... lern irgendwen kennen.
Oder geh von mir aus wandern!
Vielleicht h�rst du dann endlich auf, so ein ekelhafter Rechthaber zu sein,
den kein lebender Mensch ertragen kann!
* Seufzen *
Ich kann nicht ...
Du hast ... ah!
Ich brauch jetzt was Kr�ftiges.
Es war Notwehr, G�nther. - (heiser:) Notwehr! Ja!
Das wird man dir sicher glauben.
Daf�r gehst du ins Gef�ngnis, Hannes.
Sehr, sehr lange.
Deshalb muss ich mich ja drum k�mmern.
Jetzt sofort, verstehst du?
Das mit dem Sebastian wei� die Familie noch nicht mal. Wahnsinn.
Wieso eigentlich?
Das Schlimmste ist, ...
.. ich kann diese verdammte Hoffnung nicht aufgeben.
Wenn das deine Familie erf�hrt, dann ...
* schwerm�tige Streichmusik *
Ich will sie zur�ck.
Ich will sie zur�ck!
Das ist irrational!
Aber ich kann dieses verdammte Gef�hl nicht abstellen.
(leise:) Ich hab grad ...
Was?
* beunruhigende Musik *
Was hast du?
Im Grunde ...
Wei�t du, im Grunde sind wir eigentlich wirklich gute Freunde,
Hannes, du hast schon recht.
Bei uns hat's gefunkt, auch wenn wir uns nicht lang kennen.
Du bl�der alter Sack!
* unverst�ndliche Durchsage *
* Er atmet ger�uschvoll aus. *
* beunruhigende Musik *
Tag.
(G�nther:) Ja. Mhm.
Ja, es tut mir leid, dass Sie's so erfahren m�ssen.
Der Hannes hat den Sebastian umgebracht.
* beklemmende Musik *
Herr Prechtl?
Ich muss mich kurz besprechen. - Ja, sicher. Ich warte.
* beklemmende Musik *
* Wasser pl�tschert. *
(Handylautsprecher:) Herr Prechtl?
* Piepsen * Ja, ich bin da.
Ah. Ob Hannes ein Gespr�ch mit Ihnen, nachdem wir ...
Ohne, dass er davon ...
Pffhh ...
Ja, das z�hlt ... Also ...
Rein theoretisch w�rde das schon gehen - das kostet halt extra.
(fl�stert:) Du gemeines ...
Wunderbar.
Ach, Hannes und ich treffen uns danach im Club Eva.
Ja.
* angespannte Musik *
Was?
Mama?
(aufgeregt:) Mama?
Mama!
(leiser:) Mama ...
Mama?
(leise:) Mama ...
Sebastian?
* Kirchenglocken *
* langsame Gitarrenmusik *
Manche glauben vielleicht, man ist irgendwie faul oder auf Urlaub.
So ist das net, kapiert? Servas. - Servus, Jakob.
* langsame Musik *
Tom?
Da ist ...
Das ist ja 'ne Menge Geld!
D�rft ich Sie ersuchen nachzuz�hlen?
* bewegte Gitarrenmusik *
(schreit:) Juuuuhuhuhu!
* Handyklingeln *
Hat's geklappt? - Ja, und wie!
Der Notar wird Sandra das Geld bringen - morgen schon!
Aber wo bist du?
Wir sind verabredet, Hannes. Ist was passiert?
Nein.
Ich hab diese Best�tigung vom Anwalt.
Deine Tochter ist Million�rin - das kann ihr keiner nehmen.
Alter, was ist mit dir?
Was ist los?
Bin gleich bei dir.
* beklemmende Musik *
* Schritte in High Heels *
* Er atmet ger�uschvoll. * Der verdammte Stress dauernd.
* leise Gitarrenmusik *
Und?
Schlecht oder gut?
Sag doch etwas, Sandra. Bitte.
* Die Steine klicken. *
* schwerm�tige Musik *
Papa wird nichts passieren.
* Grillenzirpen, Vogelzwitschern *
* Signal und Rattern eines Zuges *
* Glockenbimmeln, M�hen der Schafe *
(fl�stert:) Der gro�e Tag ist da.
Die Golden Pregau-Boys!
* rhythmische Musik *
Die unvergesslichen schei� Heiligen Zwei K�nige der Welt!
* G�nther lacht. *
Ich k�nnt dich so was von abknutschen, du Wahnsinniger.
Du durchgeknalltes bl�des Arschloch!
* Die Musik endet. *
Lukas.
* Er lacht heiser. *
Du wei�t, in was f�r 'ner Situation ich bin, Hannes.
Du h�ttest mir das Geld �berweisen k�nnen.
Aber nein ...
Du nimmst mich nicht ernst.
F�r mich geht's um alles.
Und die Hartmanns zahlen nun mal gut.
(fl�stert:) Ich hab geh�rt, wie du mit der Maria telefoniert hast.
Im Krankenhaus.
Was?
Warum bist du Idiot dann nicht mit der Sandra ...
* beklemmende Musik *
Naa!
* Er lacht. * Nicht wegen deiner Frau!
Wegen ihr? Wegen Maria?
Hannes!
Mach dir nichts vor, du kriegst sie nicht zur�ck!
Niemals! Bist du irre? Das ist vorbei f�r immer!
Deine Frau hat das hier mit mir verabredet.
Die wartet da oben mit den anderen. - Hey!
Ist in Ordnung.
* Rei�en des Klebebandes *
Den Rest mach ich dann alleine.
* schwerm�tige Musik *
* Knarren, Klicken *
Sein Jagdgewehr.
Stell dir vor, ich hab die Munition vergessen.
Hab ich grad erst bemerkt.
Einfach zu hektisch.
Wollte zu schnell herkommen.
Oder ist doch welche drin?
Wei�t du, wie's meiner Mutter geht?
Wei�t du das?
* Klicken *
Geh auf die B�hne.
Ganz sicher nicht, Lukas.
Ich schlag dich zusammen und schlepp dich dahin!
Wo ist Maria?
Wo ist Maria?! - Geh auf die B�hne!
* Lukas br�llt. *
* ruhige Gitarrenmusik, Schreie *
* Aufschrei, Rumpeln *
* Er atmet heftig. *
* Er schreit. *
* Hannes �chzt. *
* ruhige Gitarrenmusik *
Bis gleich. Ja, ich warte drau�en, Herr H�lzl.
Und Sie denken an mein Geld?
* ruhige Musik *
Das ist ja dem Feichtinger sein Fahrrad.
Wie kommt das da ...
Hat der Feichtinger einen Unfall gehabt?
Na, so was!
* hohes Lachen *
Hat's was zum Feiern gegeben?
* Schmerzenslaut *
* ruhige Musik *
* Hannes hustet und �chzt. *
Pl�tzlich stand der ... Sebastian vor mir.
* ger�uschvolles Atmen *
Er hat versucht, mich ... umzubringen.
Weiter. * Hannes lacht bitter. *
Mit diesem Schwert vom ... Dirrmeyer.
Ja.
Ihr m�sst das verstehen.
Ich wusste nicht, was ich tun sollte.
Es war ein Unfall.
Ich wusste nicht, wohin mit ihm. Ich hatte Angst.
(* �chzen, Donnergrollen *)
Ich musste ihn loswerden.
Na komm!
So ist's gewesen.
Jetzt wisst ihr alles.
* Marias Schuhe klackern. *
Ihr k�nnts jetzt gehen.
Der Lukas und ich bringen ihn zum Posten.
So war's doch besprochen, oder nicht?
* Vogelzwitschern, Verkehrsl�rm *
Ja, da ist offensichtlich jemand gewaltsam eingedrungen.
Na, komm zur�ck da! - Wieso?
Das sind nur Privatr�ume. - Woher wei�t'n du das?
Weil ... Komm, geh du vor!
Ich? - Na ja!
* Er �chzt leise. *
Was ist da?
Hm? - Wei� ich nicht!
* dumpfes Lachen *
(leise:) Matthias?
(lauter:) Matthias?
* Matthias �chzt. *
Ferdinand?
* beklemmende Musik *
Maria! Kann ich ...
Kann ich mit dir reden?
Ich m�cht ... Ich m�cht mit der Sandra telefonieren.
* langsame Musik *
* Das Auto h�lt an. *
Ich hab versprochen, mich bei ihr zu melden.
Ich will sie nicht entt�uschen. - Mh.
Du wei�t ja, wie wichtig ihr so was ist.
Ja.
Sandra?
Ich bin's, der Papa.
Geht's euch gut?
Freust du dich auf Wien?
* Er lacht. * Ich freu mich total.
Ach, Sandra ...
Die Geschichte? Muss das sein?
(fl�stert:) Sie will die Geschichte h�ren.
Kurz, ja?
Du warst noch sehr klein.
In vielen Dingen warst schon sehr weit.
In anderen zur�ck.
Dinge, die du nicht konntest, die haben dich ...
.. furchtbar erschrocken. * schwerm�tige Streichmusik *
Du hast immer furchtbar geschrien.
Gar nicht mehr aufgeh�rt.
Keine Luft mehr bekommen.
Mama und ich hatten Angst, dass es irgendwas Schlimmes ist.
Wir haben oft gestritten.
Aber es hat uns auch zusammengeschwei�t.
Uns alle drei.
Dich.
Die Mama.
Mich.
* ergreifende Musik *
* Insektensummen *
Wenn das mein gro�er Tag ist, Herr Bucher,
dann m�ssen Sie meinen Namen sagen. Meinen Namen.
Mach Schluss jetzt, sonst mach ich's.
Ich muss jetzt Schluss machen.
Der Club ist voll mit meinem Zeug! Sie m�ssen meinen Namen sagen!
Ich hab alles reingesteckt, was ich hatte!
Ich lieb dich, Sandra.
Ich lieb dich so sehr!
* d�stere Musik *
Auf Wiedersehen, Hannes.
(ruft:) Tom!
Hat er ...
Er hat meinen Namen ...
Du hast Sandras Kontakt gew�hlt.
Aber Tom Dirrmeyer angerufen.
Liebe Gr��e von der Sandra.
(fl�stert:) Maria.
* heiseres Keuchen *
Herr Feichtinger!
Um Himmels willen, was machen Sie da?
(lallt:) Ich lieg hier rum und freu mich.
Das wird man doch wohl noch d�rfen.
* bewegte Streichmusik *
So, bitte, Herr H�lzl. - Danke. Ich kenn mich aus.
* gef�hlvolle Streichmusik *
Was ist da los?
Zehn.
Acht.
Sieben.
Sechs.
F�nf.
Vier.
Drei.
Zwei.
Eins.
* lauter Knall *
* Vogelrufe, melancholische Streichmusik *
* lauter Knall *
* Krachen, Bersten von Glas *
* Knallen und Pfeifen von Feuerwerksk�rpern *
* melancholische Musik *
* mehrfaches Knallen *
Tom?
* Knallen von Feuerwerksk�rpern * (schreit:) Tooooom!
* Knallen, Pfeifen und Rauschen *
* bewegte Streichmusik *
* lauter Knall *
* gef�hlvolle Streichmusik *
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