All language subtitles for M+¦rderisches Tal - Pregau 1x03 Die Erpressung.deu

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Original subtitles

# Kommst du mit mir,

kommst du mit mir

ins dieses Tal?

Kommst du mit mir

f�r alle Zeit?

Es ist soweit!

Gib mir die Hand,

lass niemals los,

lass niemals los.

Sonst wartet der Krieg,

ein Sto� ins Herz,

kein Weg zur�ck. #

Ich hei�e Hannes Bucher,

ich bin ein normaler Polizist im Range eines Inspektors.

Seit einem Dreivierteljahr lebe ich mit meiner Frau Maria in Pregau,

einer �sterreichischen Kleinstadt,

bekannt f�r seine Tierk�rperverwertungsanstalt,

den kreuzenden Jakobsweg nach Santiago und seine Autobahnausfahrt.

Dinge passierten.

(Ich wart auf dich!) (* Schuss *)

(Pornodarsteller: der Herr Vizeb�rgermeister.)

(Irgendwas mit uns zwei stimmt nicht.)

(Ich kann doch dem Pfarrer nix einreden!)

(Der tut, was du sagst.)

Ich habe einen gro�en Fehler gemacht,

deshalb bin ich mitverantwortlich f�r den Tod meiner Nichte Rosa.

(Ich muss Speichelproben nehmen.) - (Speichelproben?)

(Um den gesamten Zusammenhang zu kl�ren, Johann!)

Er kennt die Wahrheit.

(Dein Onkel war's!)

Er hatte sie herausgefunden.

(Ich bin am Weg zum Club Eva.) - (Da f�hrst du hin?)

(* Schreie, Schuss *) Es ging zu schnell.

(* Sirenengeheul *)

Jetzt muss ich einen Ausweg finden.

* d�stere Streichmusik *

Es w�r mit Sicherheit alles anders gekommen,

h�tte ich diesen einen Fehler nicht gemacht.

Dann w�ren ja niemals so viele Menschen gestorben!

* schwerm�tige Streichmusik *

* schwerm�tige Streichmusik, Rumpeln *

Servus, Gustl. - Hannes!

Ich hab's grad eilig, kann ich bitte gleich weiterfahren?

Alles in Ordnung! - Ist das der Hannes?

Ja. - Er soll sofort da r�berfahren!

�hm, ... du m�gest bitte ... ranfahren.

* ratternde Motorenger�usche *

* Quietschen, der Hund bellt. *

* Der Hund bellt. *

* Sirenengeheul *

* Klopfen * Komm sofort raus da!

Kannst du mir erkl�ren, was du in dem Wagen machst?

Ferdinand, was ist hier los? So ein Aufgebot!

Moment, ich bin gleich wieder da.

Nicht weggehen!

* Funkdurchsagen *

* beunruhigende Musik *

(Manuel:) Hannes!

Manuel! - Hannes!

Hast du ein Gespenst gesehen? - Sch�n, dich ...

Was ist denn hier los?

Der Sch�tze hat wieder geschossen, wieder von der Br�cke.

Kurz nachdem wir da waren! Unglaublich!

Deshalb habt ihr hier die ... Stra�ensperre?

Ja. Sprengstoffhunde, alles - volles Programm.

Der Sch�tze hat wohl wieder was verloren - schwarze Skim�tze.

(lacht:) Dann wei�t du jetzt, warum er sich nah an die Autobahn traut.

Manuel? Manuel, mach du da weiter, komm.

Sag mal, Hannes, du wolltest doch den wei�en GTI �berpr�fen.

Warum kann man dich nirgends erreichen?

Der Matthias hat dich mehrmals angerufen!

Und was machst du hier mit diesem Auto?

Es hat alles seine Gr�nde. - Aha, bin gespannt.

Da war dieser Anton.

Der ist w�hrend der Befragung weggelaufen mit seinen M�dchen.

Und wieso? - Tzzz ... Ja ...

Sein Nummernschild. - Manuel!

* laute Helikopterger�usche *

Zur Fahndung.

Das war, als ich nach dem GTI und dem Russen fragte.

�h ... Warum l�sst du deinen Dienst- wagen stehen und f�hrst mit dem hier?

Der geh�rt dem Dirrmeyer, stand am Parkplatz.

* Ferdinand lacht ungl�ubig. *

Immer wieder der Dirrmeyer.

Hast du nicht gestern erst vor seinem Haus gehalten?

Daran erinnerst du dich? - Nat�rlich.

Das ist jetzt eine Koinzidenz. - Bitte was?

Zufall, Ferdinand, weiter nix.

Der Schl�ssel steckte - den Dienstwagen hol ich sp�ter.

Der Schl�ssel steckte ...

Ich dachte, ich nehm ihn mit und bring ihn ihm,

frag, was da los ist.

Seit wann nehmen wir verd�chtige Fahrzeuge mit?!

* Sirenengeheul * Ha?

Warum l�sst du ihn nicht abschleppen?

Ermessenssache, oder nicht?

* Ferdinand lacht ver�chtlich. *

* Der Hund bellt. *

Im Kofferraum nachgeschaut? - Ja. Leer.

Kannst du einmal zur Seite gehen?

Bitte!

Der ist ja nicht mal zugelassen!

Ist mir nicht aufgefallen. - Nicht aufgefallen?!

Was willst du mir unterstellen? Ich hab nur meine Arbeit gemacht!

Dieser Autobahnsch�tze wird langsam zur ernsten Gefahr.

Es wurde wieder nur das Fahrzeug getroffen,

aber bald trifft der einen Fahrer.

Und dann dieser schreckliche Unfall - mir steht's bis hier!

Bei mir kann nicht jeder machen, was er will!

Du musst w�hrend der Dienstzeit erreichbar bleiben!

Aber mein Akku war ... - Was, der Akku!

So geht das nicht, Hannes.

F�r wie dumm h�ltst du mich eigentlich?

Ich wei� doch ganz genau, wann du mit dem Snoopy Tennis spielst.

* Ein Motor wird angelassen. *

Ha, ich wohn seit 61 Jahren in Pregau.

H�? Da bist sprachlos, h�?

Na, schon, d ...

Dass du das wei�t, ist schon irgendwie deprimierend.

Wie auch immer.

Wei�t was? Schalt dein Handy wieder ein,

fahr zum Dirrmeyer und frag ihn,

was sein Wagen vor der Eva verloren hat -

unangemeldet und mit steckendem Z�ndschl�ssel.

Mach ich.

Vergiss nicht, den Matthias anrufen, der sucht dich.

Sp�ter Besprechung.

* langsame Gitarrenmusik *

Ja, hallo, der Tom!

Einen sch�nen Tag w�nsch ich dir, Jakob.

Schaff lieber mal den M�ll vor deinem Haus weg!

Tut mir leid.

Sonst muss ich n�mlich leider die Hausverwaltung anrufen.

Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast.

Er ist so feig.

Wei�t was, wir bringen dir jetzt gleich eine Bratwurst r�ber.

* vergn�gtes Lachen *

* dunkle Musik *

Entschuldigung, dass ich Sie nur zwischen T�r und Angel empfange.

Danke, Herr Feichtinger.

Was f�hrt Sie zu mir?

Wie Sie sagten:

Wenn man den Trog hat, kommen die Schweine von alleine.

Aha, ja! Ja.

* Telefonklingeln *

Ein Umschlag f�r mich? * Feichtinger lacht verhalten. *

Mysteri�s, Herr Hartmann - eine Million in bar?

Besser.

* Der Fu�boden knarzt. *

Mh!

* Feichtinger lacht verhalten auf. *

Jetzt sehen Sie aus wie das Arschloch, Herr Feichtinger.

Herr Hartmann, ich, ... �h ...

Sie irren sich, wenn Sie glauben, dass sich deshalb etwas �ndert.

Die Tierk�rperverwertung geht an H�lzl.

Ich lasse mich nicht erpressen!

Ich verstehe, dass Sie im Moment etwas indisponiert sind.

Wir erwarten bis morgen eine Antwort.

* langsame Gitarrenmusik *

Ja. Maria, ich hab's dem Sebastian schon gesagt.

Ja, der wollt zur Edith.

Mehr war nicht.

Nein, er hat sich nicht mehr ... bei mir gemeldet.

Er ist nicht hier angekommen. - Meine Schuld?

Mehr hat er nicht gesagt? - Ich wei� nichts von ihm!

Ich kann nicht dauernd telefonieren! - Sag, was ...

Egal, Hannes, ... - Ich muss jetzt arbeiten, ja?

Warte kurz! - Gr�� Gott.

Ich wollt mich nur entschuldigen, dass ich vorhin so gemein war.

Keine Ahnung, was los war. - Ich meld mich sp�ter, ja?

Okay ...

�hm, die Mama will ins Krankenhaus - zur Sicherheit.

Okay.

Gut, ich hol ihre Sachen.

Kommst du mit, bitte? - Ich wart da auf den Sebastian.

(leise:) Geh jetzt, bitte.

* T�rklingel *

Herr Dirrmeyer!

* Vogelzwitschern *

Dirrmeyer!

* Knarzen * Hallo?

(leise:) Schei�e!

* Scheppern, Klirren *

Herr Dirrmeyer?

* Er tritt auf Glas. *

Schei�e!

* dunkle Musik *

* Husten, �chzen *

* Dirrmeyer schreit hysterisch. * Herr Dirrmeyer!

* Dirrmeyer atmet laut. *

Ich ... Ich hab sie nicht, Herr Bucher.

Ist nicht meine Schuld!

Ich tu Ihnen doch nix. - Ich will ...

Verschwinden Sie! Lassen Sie mich in Ruhe!

Hauen Sie ab! - Halt die Fresse!

* Dirrmeyer �chzt und hustet. *

Es war Notwehr.

* Dirrmeyer keucht. *

Wa ... - Was sollte ich denn tun?

(erstickt:) Was?

Der ist da mit diesem ... Schwert auf mich los.

Oben im ... Club.

* schwerm�tige Musik *

* Dirrmeyer keucht. * Herr Dirrmeyer!

Herr Dirrmeyer, warten Sie hier, ich helfe Ihnen.

(Jakob:) Hey, Tom, h�rst du mich?

Ich bin's, dein lieber Nachbar.

Der Jaaaakooooob!

Komm, wir wollen dich abholen.

Wir wollen mit dir feiern.

Hey! Das ist aber nicht nett, Freunde warten zu lassen.

Wir sind die Letzten hier, da muss man zusammenhalten.

* Jubelschreie *

* Krach und Stimmen von drau�en *

Der gro�e Tag ist da.

* Dirrmeyer keucht. * Sie m�ssen zur Polizei gehen,

wenn's nur Notwehr war.

Der Sebastian hat alles rausgefunden.

Wer soll mir glauben, hm?

Wo ist er denn jetzt? - Wer?

Sebastian.

Drau�en vor der T�r, im Kofferraum Ihres Wagens.

Na!

Ich hab ihn ja kaum mit dem Dienstwagen rumfahren k�nnen.

In der Nacht da am Wagen - Sie haben nicht alles gesehen.

Ich hatte Sex.

Mit der Rosa.

Was?

Was haben Sie vor? - Der muss weg.

Wer? - Sebastian.

* Fliegensummen * Ah.

Herr Bucher, man kann einen Menschen nicht einfach so in Luft aufl�sen.

Es muss, es muss gehen!

Ja, aber da m�sste man ihn schon verbrennen.

Und da bleiben immer R�ckst�nde zur�ck.

Allein schon wegen der Brenntemperatur.

Da m�sste man in eine Stahlkocherei

oder ein Beerdigungsinstitut einbrechen.

Wissen Sie, wie man so ein Krematorium bedient?

Und da bleiben auch Spuren zur�ck.

Sie m�ssen aufgeben, Herr Bucher.

Das wird Ihnen vor Gericht hoch angerechnet.

Genau meine Worte.

Das ... Das sag normalerweise ich.

Wahnsinn!

Sie haben Ihren Neffen umgebracht, die Nichte vergewaltigt.

Ich bin kein M�rder! * Ein Handy vibriert. *

Das ist bestimmt mein Bruder. Schei� Dings!

D�rft ich da mal? - Erst helfen Sie mir.

Nat�rlich ist es ein furchtbarer Abgrund,

in den Sie da jetzt blicken m�ssen.

Der Familie alles beichten,

der Frau,

der Tochter.

Aber ... so ist das jetzt.

Nur so, dass Sie das wissen:

Ich werde Sie nicht decken, auf keinen Fall.

* dunkle Musik *

* Ein Handy vibriert. * Ist das Ihr Handy?

Der Posten. - Sie m�ssen aufgeben.

* Freizeichen *

Ich kann Ihnen da nicht helfen, Sie m�ssen rangehen!

Na gut. Ich geb auf.

* Bucher seufzt, das Handy vibriert. *

Hallo?

Ja? - Hannes.

Und? Alles in Ordnung? - Nein.

Was ist? Bist du beim Dirrmeyer?

Hallo? Hallo? * Rauschen *

Die Verbindung ist unter aller Sau.

Ich h�r dich kaum. - Ich hab nix gesagt.

Ah! Du, was ist jetzt?

* schwerm�tige Musik *

Herr Bucher.

Es w�r nat�rlich anders,

wenn Sie meinen Bruder und mich wirtschaftlich unterst�tzen.

Ich k�nnte meinen Bruder hierherholen.

Hallo?

Schei� Ding, deppertes! Hallo?

Hallo?

Matthias? - Ja, ich h�r dich.

Ich hatte eine schlechte Verbindung. - Ja.

Was ist jetzt mit dem Dirrmeyer?

Bei ihm wurde eingebrochen, sein Wagen wurde gestohlen.

Hat er das so gesagt?

Hat er nicht gemeldet, gell?

Da stimmt was nicht.

Du, mir geht's saudreckig. - Was soll das hei�en?

Wohl die Nachwirkungen vom Schock wegen der Rosa und allem.

Ich fahr heim und leg mich hin. - Das geht nicht!

Wir haben jetzt eine Besprechung! - Ich bin krank.

Wenn der Ferdinand ein Attest braucht, kriegt er eins.

Von mir aus f�r die ganze Woche.

Also, gut. Fahr nach Haus. Entspann dich.

Bis morgen.

* Er atmet ger�uschvoll aus. *

Warum sagen Sie das nicht gleich, und bringen mich da in dieses ...?

50.000. Bis morgen Mittag um zw�lf - p�nktlich.

In bar. Keinen Scheck.

50.000?!

Herr Dirrmeyer, meine Frau und ich haben getrennte Konten.

50.000 bis morgen Mittag.

Das Haus und alles, das geh�rt doch nicht mir!

Mit dem Auto fahren Sie auch nicht mehr herum.

Das sind die Bedingungen, Herr Bucher.

Mein Dienstwagen steht am Club Eva.

Wie soll ich den jetzt hierher ...? - Nehmen Sie ein Taxi.

Mein Handy.

Sicher nicht, Dirrmeyer, ganz sicher nicht.

Muss Ihr Bruder halt warten, hm, bis ich meinen Wagen geholt hab.

(ungl�ubig:) 50.000!

Schauen Sie, ob Sie im Club Spuren hinterlassen haben.

* belebte Gitarrenmusik *

Fahren Sie mich zum Club Eva, bitte.

* belebte Gitarrenmusik *

Der Hannes ist krank?

Es ging ihm den ganzen Tag schlecht. - Hat dich jemand gefragt, Manuel?

Sonst gibt's Neuigkeiten? - Ja, jede Menge.

Dieser vermeintliche GTI-Besitzer hat sich Sergej Vassiliev genannt.

Wohnhaft beim Wirt, genauso wie der angebliche Anton.

Beide polizeilich nicht gemeldet, Fahndung l�uft.

Zufall, dass der Russe auch einen wei�en Golf hatte?

Geht's noch, Manuel? Ha?

Also, und der Sebastian Rieder ist weiterhin verschwunden.

Der Betreiber vom Club Eva, das ist eine Wiener Briefkastenfirma.

Die Identit�ten der verschwundenen Prostituierten

sind nach wie vor unbekannt.

Den Club Eva, den werden wir beobachten m�ssen.

Dann haben wir den Polizeiapparat einer Gro�stadt am Laufen.

Sagt dem Gustl Bescheid wegen der Observation.

Was ist mit dem Sch�tzen, Manuel?

Das hier ist die verlorene Skim�tze.

Erkennungsdienst folgt.

Die Sache k�nnte sich wie die des Tiroler Bauern entwickeln.

Der wollte auch sein gesamtes Dorf ausl�schen.

Darf ich dich bitte daran erinnern,

dass nur auf die Ladefl�chen von LKWs geschossen wurde,

nicht auf ganz Pregau?

Der T�ter hatte Kontakt zu unterschiedlichen Sprengstoffen.

Das zeigt der verlorene Handschuh.

Ich glaube, der T�ter sammelt Sprengstoffe.

Es k�nnte also sein, dass er was Gr��eres vorhat.

Etwas Gr��eres? - Ja.

Ein Amoklauf zum Beispiel.

Dann w�re das Schie�en auf die LKWs

nur die Vorbereitung auf den eigentlichen Akt.

Aha! Hast du vielleicht irgendeinen Beweis f�r deine "Theorie"?

Ha? - Nein, noch nicht.

Ich wollt's mal in die Diskussion werfen.

Werfen? Hopp! * Matthias lacht h�misch. *

Raus!

* R�uspern *

Na, T�r zu!

* Durchsage im Hintergrund *

Sebastian? - Nein.

Bei dir?

Beruhigungsspritze.

Muss noch kurz warten.

Ist eine Chemiebombe.

Darf man eigentlich gar nicht laut sagen,

aber mir geht's besser als je zuvor!

Ich w�nscht, ich h�tt mich mehr gek�mmert um euch, Lukas.

Ab jetzt werde ich alles f�r die Familie machen.

Ich gehe nicht mehr weg, sage nix mehr,

will bei euch sein.

* Ein Handy vibriert. *

'tschuldigung.

Maria? - Hey, Lukas, wie geht's ihr?

Ja ... Nein, es geht ihr schon besser.

Ja. Du - und Lukas?

H�r bitte auf, mir dauernd aufs Band zu sprechen.

Ich will's nur wissen!

Ich will nicht dr�ber reden. - Warte!

Ich sag dir was. - Nein, Lukas!

Du liebst Hannes doch gar nicht mehr, das ist ein ...

Maria?

Hallo?

Da schau her, die Dorfmafia.

Wenn man wenigstens w�sste, wo der sein Geld her hat.

Na, von den Ahnen.

Schad nur, dass er seinen Forstunfall �berlebt hat.

Gr�� Gott! - Guten Abend!

Sch�nen Gr�� an den Gregor! - Lukas!

Lieber einen Sohn im Koma, als einen Trottel wie dich durchf�ttern!

Lass dich nicht provozieren. Lukas!

Soll er doch abkratzen, der Gregor!

Komm.

* gleichm��iges Piepsen *

* langsame Gitarrenmusik *

Hallo, Hannes.

Gustl? - Hannes.

Hooo, hast du mich erschreckt!

Was machst denn du hier?

Drau�en steht noch dein Dienstauto.

Und ihr? Observiert ihr? - Schon, ja.

Wegen dem Russen und diesem ... - .. Anton.

Anton, ja. - Verstehe.

* Lachen * Mich hat's geschreckt.

* dynamische Popmusik *

Mir ist nichts aufgefallen. War das so arg beim Krankenhaus?

Der Lukas wirkt ausgeglichen, ganz anders als Sebastian,

und dann pl�tzlich rastet der aus wie sein Vater fr�her.

* dynamische Popmusik *

Schlaf jetzt erst mal, hm? - Erst wenn der Sebastian da ist.

Maria, bitte fahr heim, du hast auch eine Familie.

Jetzt h�r auf!

Wir sind ja keine 13 mehr, ich wei� selber, was ich tu!

Maria! - Lukas, es ist absurd.

Wieso? - 'tschuldige, geht's noch?

Dann erkl�r's mir! - Da gibt's nichts zu erkl�ren.

Maria! - Ach, Lukas, es hat mit mir zu tun!

Bitte!

Also gut, schau:

Ich ... Ich bin manchmal so w�tend!

So w�tend! Verstehst du?

Und ... Und dann ...

Dann kommt mir der Hannes vor wie ein totaler Versager!

Genauso wie ich mir selbst ja auch.

Pass auf, bei uns ...

.. ist es immer nur um die Sandra gegangen.

Immer!

Um ihre Krankheit, die Aufmerksamkeit, die ganze Zeit!

Und ... da sind der Hannes und ich irgendwie ...

Ja.

Aber deswegen werd ich mich nicht von ihm trennen.

Und zwar ganz bestimmt nicht!

Okay?

Maria.

* melancholische Musik *

Und wie geht's dir?

Selber?

Wo ist denn der Papa?

Mh, ma, ist ja gut!

Entschuldige, ich hab so einen Hunger, ich hab nichts gegessen.

Der Papa hat der Susanne von deinem Anfall gestern erz�hlt.

Es war nur kurz wegen dem Feuer.

Wegen dem Feuer?

Du wei�t, dass wir da extrem vorsichtig sind.

Ich sag der Susanne, dass du da bist.

* angestrengtes �chzen *

Was ... Wa ... - K�nnen Sie mir helfen? Bitte.

Ja. - Helfen Sie mir.

Jaja.

* angestrengtes �chzen *

Wenn das schiefgeht, Herr Bucher ...

Was haben Sie denn jetzt vor?

* Keuchen *

So, jetzt k�nnen Sie Ihren Bruder anrufen.

* Telefonklingeln *

Max? Hallo?

Ich bin im Loch wegen dir!

Du hast es mir versprochen! - Ich hab's wieder getan, weil du ...

Warte, warte, warte - ich mach dir keine Vorw�rfe.

Ich bin �berfallen worden zu Hause gestern Abend.

�berfallen? - H�r, du gehst jetzt nach Hause.

Ich kann nicht nach Hause, Jakob und seine Freunde waren da!

Ich wei�. Beruhig dich. Ich wei�.

Du musst da weg. - Der gro�e Tag ist da.

Nein, kein gro�er Tag! Kein gro�er Tag! Verstanden?

Es ist was passiert, was alles ver�ndern kann.

Aus Ungl�ck kann Gl�ck werden.

Was denn, Max?

50.000 bis morgen Mittag um zw�lf.

* d�stere Musik *

Der Feichtinger,

den hat es so richtig gesch�ttelt.

* liebliche Musik *

Das Gesicht h�ttest du sehen sollen, Franz.

Rot vor Flecken.

Und wie er sich moralisch aufgeb�umt hat.

Charakterdarstellung ersten Ranges.

Ich muss leider zugeben, dass mir so was ein bisschen Spa� macht.

Wei�t du?

So einem Fisch ... musst du nur Leine geben.

Dann k�mpft er sich von ganz allein zu Tode.

Komm.

* liebliche Klaviermusik *

(schreit:) Komm!

* bedrohliche Musik *

* Er schreit. *

* Er atmet schwer. *

* Glockenschlag *

* Glockenschlag * Sieben, ...

* Glockenschlag * .. acht, ...

* Glockenschlag * .. neun, ...

* Glockenschlag * .. zehn, ...

* Glockenschlag * .. elf, ...

* entfernter Verkehrsl�rm *

Stille.

* Steine schlagen in der Tiefe auf. *

* d�stere Musik *

Glocken.

* Glockenschl�ge *

* Er hustet. *

* bedrohliche Musik *

* entferntes Rumpeln *

'tschuldige, Karin.

* eindringliche Musik *

* Vogelkr�chzen *

* Er �chzt. *

* Die T�r knarzt. *

* langsame, beunruhigende Musik *

Was? Was machst denn du da?

Du bist doch dieses M�dchen.

Eva.

Du bist im Club Eva. - Anton sucht mich.

Weil Sergej von altem Mann ... - Sergej?

Ja.

Er hat den roten Wagen bekommen.

Nein, nein! Das interessiert mich �berhaupt nicht!

Sergej, alter Mann, roter Wagen?

(weinerlich:) Ich ... Ich hab ganz andere Proble ...

Verstehst du das? - Bist du krank?

Ich ...

Geh.

Bitte, bitte geh. Komm.

Schleich dich.

* Die T�r knarzt. *

W ... W ... Was f�r ein alter Mann,

der dem Sergej einen roten Wagen gebracht haben soll?

Elias ist der Name.

Elias?

Hartmann?

* feierliche Streichmusik *

Das Meeting in der Tierk�rperverwertung -

noch mal mach ich so was nicht f�r dich.

Geh, Franz!

Besch�ftigt dich das immer noch?

* lautes Donnergrollen *

Schau.

Im Verbrechen vereint.

Das ist schon ein bisserl sexy.

* schwungvolle Streichmusik *

Das ist doch Unsinn!

* Er lacht ungl�ubig. *

* Glockenschlag *

Geh! Geh jetzt.

* Glockenschlag *

* Er �chzt und hustet. *

* Vogelkr�chzen *

* Er atmet schwer. *

* langsame Gitarrenmusik *

* Er schreit auf. *

(leise:) Komm raus!

* angestrengtes �chzen *

(angestrengt:) Aber jetzt!

* erschrockener Laut * Warte!

Ich bin kein M�rder.

Aber das glaubt mir keiner.

Der wollt mich umbringen.

* Klicken eines Feuerzeugs *

* langsame, melancholische Musik *

Wei�t du, der da, ...

.. der ist ja sowieso tot.

Kann man nichts machen.

* entferntes Hundegebell *

Wie hei�t du?

Ich bin Dana.

Und ich will nach Wien.

Aber mein ganzes Geld, alles, was ich verdient habe,

ist im Club Eva.

Die Polizei ist jetzt da.

Ja.

Da kommst du nicht mehr rein.

Soll ich dir helfen?

Alleine schafft du es sowieso nicht.

* ruhige Gitarrenmusik *

* melancholischer Gesang *

(von drinnen:) Ich komme!

Gr�� Gott, Frau Rieder.

Haben wir was vergessen?

Sie m�ssen entschuldigen, hier ist noch einiges ...

Aber bitte, kommen Sie weiter.

Gehen wir in mein B�ro.

Ich soll Sie dazu bringen,

die B�rgerinitiative f�r die Umfahrungsstra�e aufzugeben.

Meine Familie will das so.

Bitte was?

Ich wei�, wie absurd das ist.

Ich hab meine Tochter verloren, mein Sohn ist verschwunden,

und ich komm hierher und muss ...

Tut mir leid.

Aber es ist wichtig, dass Sie das f�r mich tun.

* Er seufzt. *

Ich brauch Geld,

um die Renovierungsarbeiten der Kirche fortzusetzen.

Wir m�chten helfen.

Ich kann die Initiative nicht verlassen.

Es ist wichtig, dass keine LKWs mehr durchfahren.

Pregau braucht dringend diese Umfahrungsstra�e!

Ja.

* Glockenl�uten *

* lautes Atmen *

(50.000 Euro, Herr Bucher.)

(Bis morgen Mittag um zw�lf.)

Schei�e! - Hannes, bist du wach?

* Telefonklingeln *

Warum hast du mich nicht geweckt? - Geh an dein Handy.

Ich hab um zw�lf einen wichtigen Termin.

Du hast dich doch krank gemeldet.

* Freizeichen *

Matthias hat angerufen wegen Sebastian und gefragt,

wie's dir geht.

* Telefonklingeln *

Wann bist du gekommen?

Und wo warst du? Deine Sachen ... sind so dreckig.

Soll ich sie waschen? * Telefonklingeln *

Na, wach erst einmal auf. Ja?

Was ist das f�r ein wichtiger Termin um zw�lf?

Wer ruft dich denn da dauernd an?

Manuel? - Geht's dir besser?

Mir geht's sauschlecht, ich muss zum Arzt.

Ich muss dich von Oswald fragen, wann du kommst.

Er w�rd dich gern m�glichst bald sprechen.

Vielleicht am Nachmittag ... kurz?

* Rumpeln * Gibt's was Neues?

Ich hab eine Theorie wegen dem Sch�tzen.

Was f�r eine Theorie?

Das erkl�rt die vielen Sprengstoffe.

Der Typ plant vielleicht was Gr��eres, deshalb sammelt er das.

Hannes? - Mhm.

Und dann das mit der Skim�tze.

Du erinnerst dich: Die wir gestern im Wald gefunden haben,

in der N�he der H�tte.

Was denn f�r eine H�tte? - Wo wir zu Fu� vorbei sind.

Wo der Mann so brutal ermordet wurde. - Ja.

* Rumpeln *

Hannes? Hannes? - Wo ist das verdammte Geld?

* Rascheln *

Ich wei� seit heute Morgen, wo die Skim�tze gekauft wurde.

Ich hab allerdings Matthias davon nichts gesagt.

Was ich denke, interessiert eh keinen.

Bist du fertig mit den Ordnern? - Ja, gleich.

* langsame Streichmusik *

Hannes?

Hannes!

Manuel, ganz kurz. Ja, was gibt's, Maria?

Warst du nicht grad da oben? - Ja, kurz. Wieso?

Du, der Manuel ist dran.

Ich wollt nur ganz kurz mit dir reden wegen gestern.

Aber egal.

Lass dich nicht entmutigen, die sind halt so.

Danke, Hannes. Das tut echt gut, dass du das sagst.

Mich macht die Situation hier manchmal fix und fertig.

Warst du die ganze Nacht bei ihm?

Er ist mein Sohn - wo soll man da sonst sein?

Das ist sch�n zu wissen, dass es so schnell bergauf geht.

Sollen wir in den Konferenzraum gehen?

Sag mir lieber, warum du mich sprechen willst.

Gut.

Es ist so, Gerhard: Es gibt einige Personen,

denen der Verkauf der TKV nicht ganz geheuer ist.

Aha.

Seit wann ist das so?

Man kennt das: Wenn's konkret wird, kommen die aus der Deckung.

Ich w�rde mir da keine Sorgen machen.

Aber ich brauch ein bissl mehr Zeit.

Zeit? - Bei manchen muss man nachhelfen.

Du f�llst um.

Bitte was?

Wie kann man als sogenannter Politikprofi so beschissen l�gen?

Wieso ist einer wie du B�rgermeister geworden,

wenn er nicht einmal das kann?

Hm?

Ich ... kann dir grade nicht ... - Was haben die Hartmanns geboten?

Du wei�t, dass ich niemals ...

Ich muss dir nicht erkl�ren, wie du an deine Position gekommen bist.

Wer hat denn B�rgermeister Fasching f�r dich abserviert?

Ich mach dich kaputt, wie ich's beim Fasching gemacht hab.

Da bleibt nichts von dir �brig.

Die Tierk�rperverwertung wird an mich verkauft.

Die Vertr�ge machen wir wie abgemacht in der n�chsten Woche.

* langsame Musik, Vogelzwitschern *

Ich find's ganz seltsam hier, Hannes.

Nein, Dana, da ist nichts seltsam.

Sei froh, dass ich was gefunden hab.

Ist besser als im Friedhof.

Ja.

Wenn du es sagst, dann ist es gut.

Das Schlimmste ist, dass mein ganzes Geld im Club ist.

Ja, ich hol nachher dein Geld.

Du gehst da nicht raus, sonst sieht dich noch jemand.

Ich mach, wie du sagst.

Hallo?

Ich muss zum Papa - irgendwas Dringendes.

Rufst du an? - Jaja.

Hallo, Hannes?

Dana? Dana? - Ja? Ja?

Ich hole dein Geld, mach dir keine Sorgen. Bis bald! Pfiat di!

Papa?

Ja? - Papa!

Du, Papa, ich w�rd gern was mit dir ausprobieren.

Mh, was?

Ich w�rd gern was ausprobieren. - Mhm.

Ich wei�, dass du nicht viel davon h�ltst,

aber es w�r superwichtig f�r mich. - Mhm.

Es geht um ein altes Schamanenritual. - Okay.

Ich will wissen, ob was Schlimmes ... - Das haben wir schon gehabt.

Ich muss nur Steine sammeln und ihnen Fragen �ber dich stellen.

Aber du musst einverstanden sein, sonst klappt's halt nicht.

Also gut, meinetwegen.

Danke!

Warum gehst du nicht arbeiten, Papa?

Die Edith hat grad mit dem Pfarrer wegen der Beerdigung gesprochen.

Du bist aber nicht krank, oder?

Ich komm zurecht, Maria.

* langsame, schwerm�tige Musik *

Papa, ich wei�, es ist jetzt alles viel f�r dich.

Das mit der Rosa, und ... dann bist du dauernd allein ohne die Mama.

Und ich will dir auch gar nix dreinreden, aber ...

Wei�t du, ich brauch eine Aufgabe, ich brauch das f�r mich.

Ich kann nicht nur im Betrieb dumm das machen, was man mir vorgibt.

Ich will ...

* langsame, schwerm�tige Musik *

Ich w�rd wirklich alles tun.

* Er �chzt angestrengt. *

Du, Max, das lag auf dem Dachboden.

Kann ich die haben? Da ist noch mehr.

Die sind noch vom Onkel.

Ja, ich wei�.

Wei� der Henker, wozu er die hatte.

Kann ich haben, oder?

Na, ist gut, mach schon.

Also, ich nehm die jetzt mit.

Die anderen auch.

* Telefonklingeln *

Ja? - Herr Dirrmeyer.

Sch�nen guten Morgen, Bucher hier.

Geht's besser? - Weiter!

Ich wollt Sie blo� vorwarnen,

dass es mit dem Geld ein wenig l�nger dauert.

Zw�lf Uhr hatten wir gesagt! - Herr Dirrmeyer ...

P�nktlich, sonst informier ich die Polizei.

Jetzt h�ren Sie aber auf ... - 50.000.

Herr Dirrmeyer?

So eine bl�de Sau!

* Glockenl�uten, dunkle Musik *

Wenn ich das gewusst h�tte, h�tte ich viel fr�her wegen dem Sebastian ...

Ist schon gut.

Ja. Geh�rt eindeutig dem Sebastian Rieder.

Bis dann! Tsch�s!

Und?

Haben wir fertig telefoniert? - Klar.

Ausgezeichnet.

Sag einmal, was hat denn der Hannes vorhin gesagt?

Dass er zum Arzt muss. Wieso?

Also, danke, Alfred. - Gern.

Pfiat euch! Und wenn noch was ist - jederzeit.

Wei�t, was ich glaub?

Dem ist die Z�ndkerze nass geworden.

Die gro�e Frage ist: Was hat er dann gemacht?

Zu Fu� weiter. Was sonst?

Aber den hast grad erst gekauft! - Er ist zu gro�.

Hab ich von Anfang an gesagt.

Kannst du dich etwas beeilen?

Das ist ein ganz normales Mittelklassefahrzeug.

Ich h�tt's dann gern in bar. - Ah, gut.

Ich muss aber erst zur Bank r�ber. - Hauptsache, es geht schnell.

Also!

14.

14?! Wir haben 23 bezahlt.

Bis 15 k�nnten wir vielleicht gehen.

20. Minimum!

Muss ich dich entt�uschen.

So ein Wertverlust in drei Monaten?!

Ich lehn mich da schon ganz weit aus dem Fenster, Hannes.

Gut.

Vielen Dank, Wolfgang.

Ich werd dich w�rmstens weiterempfehlen.

Vor allem meiner Familie!

Sch�nen Tag noch!

Geh, Hannes, jetzt reg dich nicht so auf.

Handeln wird doch wohl erlaubt sein.

Muss ich aber erst zur Bank r�ber.

Kannst auch gleich wiederkommen. Bis nachher, Hannes.

* Glockenl�uten *

* flotte Musik *

* entferntes Schussger�usch *

* Knarzen *

* Zischen, Schussger�usch *

* Telefonklingeln *

Ja?

Ich bin bei der Eva.

Hast du es gefunden? - Ja.

Ich glaub ...

Ja! Ich hab dein Geld.

* Entfernte Schussger�usche, sie jubelt und schreit. *

* Er jubelt. *

* Musik: "Something To Cry About" von Martin Gallop *

* Er jubelt. *

* Musik: "Something To Cry About" von Martin Gallop *

* Kinderlachen *

Ich wei� ... - Lass uns dar�ber nicht diskutieren.

Juhuuuu! Hallo! - Hallo!

Wie alt war die? 18? 19?

Vielleicht noch j�nger. - Papa!

Ja, ich ...

Ich hab sie nicht nach ihrem Alter gefragt.

Aber du hast ihr dein Ding hineingesteckt.

Gott, Annemarie, ...

Papa!

Jetzt h�r mir bitte ganz genau zu.

Du bist mein Mann.

Du bist der Vater unserer Kinder, und das wirst du bleiben.

Ah, wir stehen das gemeinsam durch.

H�rst du?

Wir lassen uns von einem H�lzl oder von einem Hartmann nichts sagen.

* Sie zerrei�t die Fotos. *

So, wir lassen uns nicht kleinkriegen, niemals!

* Sie st�hnt. *

Es ... wird ein bissl dauern.

Aber ... ich werde dir verzeihen.

(Manuel:) Warum ist mein Vorschlag, hier entlangzugehen, idiotisch?

Weil's Zeitverschwendung ist!

Sebastian ist einfach Gregors und Rosas Weg nachgegangen.

Oder jemand hat ihn abgeholt. - Reifenspuren.

Sind Seitenstreifen, Manuel! - Wart halt mal kurz.

Sind die ersten am Weg.

Richtig tief reingegraben.

Mir reicht's!

Ich geh zur�ck.

Und da sind noch welche. - Geh bitte!

Wahrscheinlich von dem zweiten Fahrzeug.

Ist das hier nicht der Ort, an dem wir Hannes trafen,

als ihm schlecht war?

Du erinnerst dich? - Ja.

Und da?

Da ist das Haus vom Dirrmeyer.

Hier l�uft alles irgendwie zusammen.

Matthias, sp�rst du das nicht?

Sebastian, Gregor und Rosa sind hier wahrscheinlich vorbeigekommen.

Und da, ... da ist der Dirrmeyer.

Und der Hannes.

Wann hat der Hannes eigentlich das Fest verlassen?

Das Fest von den Hartmanns? - Ja.

Keine Ahnung. Wieso?

Er h�tte Rosa und Gregor noch sehen k�nnen in der Nacht - oder nicht?

Ja, sicher.

Aber das h�tte er uns doch gesagt!

Das h�tte er uns gesagt, ja.

* Hupen, belebte Musik *

So eine bl�de Sache! Fahr halt!

* Vogelzwitschern *

* T�rklingel *

Gr�� Sie Gott, Herr Dirrmeyer.

Ich bin Matthias Hecker, das ist mein Kollege.

D�rfen wir reinkommen?

Ihr Kollege war doch gestern schon da.

Ein paar kurze Fragen werden Sie sicher nicht st�ren, oder?

Herr Dirrmeyer, war vorgestern Nacht ein Audi TT vor Ihrer Haust�r?

Vorgestern Nacht? TT? Nein.

Kann ich helfen?

Wir haben am Seitenstreifen Reifenspuren gefunden.

M�glicherweise haben da vorgestern Nacht zwei Wagen gehalten.

Da halten immer mal welche.

Sebastian Rieder - kennen Sie den?

Ja, sicher. - Der wird vermisst.

Seit zwei Tagen.

K�nnte ja sein, dass er vorbeigekommen ist.

Sebastian? Nein, hier bei mir war der nicht.

Was ist denn da mit dem Fenster?

Ah, das - der Einbruch.

Und da hinten?

Sieht aus, als h�tte da ein Kampf stattgefunden.

Kampf? Naa.

Warum haben Sie den Einbruch nicht gemeldet?

Weil ich erst gemerkt habe, dass etwas fehlt,

als Ihr Kollege dann gekommen ist.

Gestern Abend mit meinem Wagen.

Die Verletzung da an Ihren Armen?

Ist von der Gartenarbeit.

Gartenarbeit.

* Eine T�r wird ge�ffnet. *

Das m�ssen Sie uns erkl�ren, Herr Dirrmeyer.

* Fliegensummen *

Totes Kaninchen oder was? Was soll denn das?

Sieht so aus, als h�tte man versucht, den Kopf abzutrennen

und w�r dann nicht fertiggeworden damit.

Ich wollt's essen.

Warum haben Sie's dann nicht gegessen?

Hat mir leid getan.

Ja. Und dann?

Karton, Blumen, weil's Ihnen leid getan hat?

Ist mir doch v�llig egal, was Sie da jetzt denken!

Es geht die Polizei nix an, was ich in meinem Haus mach!

Herr Dirrmeyer.

D�rfen wir bitte Ihr Auto sehen?

Wo war der Z�ndschl�ssel? - Im Handschuhfach.

Spitzenversteck!

Wie sp�t ist es?

16 Minuten nach zw�lf.

Was ist da drin? - Nix.

Aha.

Nix?

Wieso geht der nicht auf? - Ich wei� es nicht.

Komm, hilf!

Noch einmal.

Ist leer.

Warum riecht's da drinnen nach frischem Putzmittel?

Ich hab nix geputzt, ganz sicher nicht.

Herr Dirrmeyer!

Sie, Ihr Auto, Ihr Haus -

alles hier dreckiger als eine uralte Nutte.

Und ausgerechnet der Kofferraum ist frisch geputzt?!

Keine weiteren Fragen.

Aber Sie h�ren von uns.

Und glauben Sie nicht, dass Sie damit durchkommen.

Ja?

* ruhige Gitarrenmusik *

Werd halt gr�n!

# Sailing 'cross the seas pursuing sorry ships

don't know they're sinking,

holding on until all hope is gone.

Focusing my eyes on distant stars

so far away they're blinking.

On and off and on and off and on.

But the bird in my hand

promises paradise. #

War das jetzt der Hannes?

Der Wagen eben? Nein.

Ja, sicher war er das!

Nein, ganz sicher nicht.

Der ist bei Rot gefahren.

Mailbox von Hannes Bucher. Nachrichten nach dem Pfeifton.

Mailbox.

Hannes ist beim Arzt, Matthias.

* langsame, eindringliche Musik *

Wir hatten gesagt, wir treffen uns hier,

und dann hast du das Geld.

Und jetzt? Verschwitzt! - Es waren wichtige Kunden da.

Es ist mir durchgerutscht, entschuldige.

Du siehst eh, ich komm zu gar nix.

(Frau:) Bin wieder da, Wolfi! - Hallo, Schatz.

Gut schaust aus. - Danke!

* Kussger�usch *

Na, dann geh ich besser wieder.

Eine tolle Frau, ha? Das ist schon meine dritte.

Aber die ist es jetzt.

So, Hannes.

Die Bank hat jetzt seit f�nf Minuten geschlossen. Was machen wir?

Die Bank macht nach der Mittagspause wieder auf.

Magst so lang einen Kaffee?

* Vogelzwitschern *

Das haben wir so nicht abgemacht, Herr Bucher!

Ich hab Ihnen doch gesagt, dass ...

Und ich hab Ihnen gesagt, ich informier die Polizei!

Und die war schon hier!

Polizei?

Haben Sie mein Geld? - Was wollten die hier?

Ich habe gefragt: Haben Sie mein Geld?

Ja, nat�rlich hab ich das.

* dunkle Musik *

* Die T�r wird ge�ffnet. *

Es war kurz vor Mitternacht. - Was?

Hannes hat kurz vor Mitternacht die Feier verlassen.

Kurz, bevor Gregor und Rosa weg sind.

So hat's mir Hannes' Frau gesagt. Wieso?

Danke.

Die ahnen was.

Ich h�tte jetzt gerne mein Geld.

Mein Autoh�ndler hat's nicht rechtzeitig zur Bank geschafft.

Ihr Autoh�ndler ... Was f�r ein Autoh�ndler, was f�r eine Bank?

Ich hab mein Auto verkauft.

Aber wie gesagt ...

Sie haben jetzt kein Geld dabei?

Da brauchen Sie sich gar nicht gro� echauffieren,

ich hab's schriftlich.

Zufrieden?

20.000?

Wollen Sie uns verarschen?

Ich will gar nichts!

Es geht nicht anders.

Herr Bucher, ich warne Sie.

Ich ruf die Polizei.

Ja, dann tun Sie's doch endlich.

Lecken Sie mich am Arsch, Dirrmeyer!

Ich hab getan, was ich konnte.

Mehr geht einfach nicht!

Dann fahren Sie, holen Sie das Geld.

Mittagspause ist bald vorbei.

* belebte Gitarrenmusik *

Pl�tzlich hab ich's kapiert, Ferdinand:

Es war eine Verkehrskontrolle.

Der Hannes hat die Rosa und den Gregor aufgehalten.

In der Nacht, nach der Feier.

Der Hannes hat das Fest kurz vor Mitternacht,

Rosa und Gregor kurz nach Mitternacht verlassen.

Das beweist nicht das Geringste.

Es sind viele Personen vor ihnen weg.

Er hat sie aufgehalten, weil sie zu schnell gefahren sind.

Das ist die L�sung.

Und den Rest kann man sich zusammenreimen.

Hannes hat Rosa zum Sex gezwungen, damit die weiterfahren k�nnen.

Bist du wahnsinnig? - Schau her.

Hannes hat exakt dort angehalten, wo die Reifenspuren waren.

Der hat eine Beziehung dazu. - Welche Beziehung?

Wir haben ihn dort gesehen, das ist kein Zufall!

Im Nachhinein bin ich �berzeugt, dass er nur dort war,

um die Reifenspuren zu beseitigen.

Irgendwann hat er eingesehen, dass das nicht geht.

Wei�t du, was du das sagst?

Ja.

Die Kollegen sind vor Ort und nehmen Abdr�cke.

Wenn die mit den Spuren vom Audi TT und dem Dienstwagen �bereinstimmen,

muss er eine Speichelprobe machen.

Speichelprobe? - Ja.

Und der Unfall? - Das ist eine andere Sache.

Wenn die DNA vom Hannes mit der vom Sperma auf Rosas Kleid �bereinstimmt,

dann hat er es getan.

Und wenn nicht?

Das ist ein schwerwiegender Verdacht gegen einen Beamten.

Diese Speichelprobe l�se ich aus, nicht du!

Du leitest aus Reifenspuren eine Riesengeschichte ab,

die �berhaupt nicht bewiesen ist! - Das passt alles zusammen!

Der Hannes hat immer versucht, unsere Untersuchungen kleinzuhalten.

Pl�tzlich wird er krank, ist unerreichbar,

f�hrt bei Rot �ber die Ampel,

kommt vollkommen unmotiviert in den Club Eva.

Das ist doch nicht normal, das muss einen Grund haben!

Ferdinand, du musst diese Speichelprobe anordnen. Sofort!

Mhm.

Ja ...

Also gut.

Alles, was wir da jetzt gerade miteinander besprochen haben,

bleibt unter uns. - Selbstverst�ndlich!

Bis die Analyse der Reifenspuren vorliegt - dann schauen wir weiter.

Sag mal, das kannst du nicht machen! - Guten Tag, Mattias!

Ich hab noch Termine.

Bitte.

Ich freu mich schon, wenn wir das n�chste Mal dar�ber sprechen.

Ferdinand, das wird sch�n.

Wo ist der Manuel?

Der recherchiert irgendwas wegen dem Autobahnsch�tzen.

Wei� ich nicht.

Diese Skihaube hat was mit einem gro�en Kriminalfall zu tun?

Oder wie darf man das verstehen? - Kann ich nicht sagen.

Daf�r hab ich Verst�ndnis, Herr Oberinspektor.

Inspektor. * Sie lacht verlegen. *

Solche Skihauben hatten wir wohl tats�chlich mal im Angebot.

Verkauft ihr die h�ufiger? - Sicher nicht.

Im Moment f�hren wir die nicht mal mehr.

Aber ich schau gleich nach.

Hast du in letzter Zeit eine verkauft?

Nicht dass ich w�sste.

Da, schau her.

Eine ist sogar noch da.

Haben wir also gef�hrt - wie ich gesagt hab.

Gut, dann wei� ich Bescheid.

Danke, Margot.

Gehst schon wieder? - Ich muss.

Bis zum n�chsten Mal. Servus! - Baba!

Gehen wir mal ins Kino?

Oder ... - Ja.

Schon. Ich sitze eh zu viel vor dem Computer.

(leise:) Ja.

Was ist?

Du, jetzt, wo ich die in der Hand halt:

Ich hab vor ein paar Wochen so eine verkauft.

Vor ein paar Wochen?

'tschuldige bitte, das hab ich voll vergessen.

Und der K�ufer?

Wei�t du noch, wer das war?

Sicher.

* beunruhigende Musik *

Tom Dirrmeyer k�nnte der Sch�tze sein.

Tom Dirrmeyer? - Ja.

Kannst du den Ball zur�ckschie�en?

Moment. - Danke, danke.

Bitte.

Hat sich vor kurzem so 'ne Skim�tze gekauft.

Tom Dirrmeyer? Bist du sicher?

Ich steh schon vor seinem Haus.

Kann ich allein vorgehen? - Nein, nat�rlich nicht!

Du brauchst Unterst�tzung.

Dann machen's Kollegen und sind die Gr��ten.

Das ist zu gef�hrlich! Warte!

Ich komm und geh mit dir. Verstanden?

Ja, ist gut. - Also.

Ich bin gleich bei dir.

* T�rklingel *

* entferntes Hundegebell *

* entferntes Kinderlachen *

Servus, Tom.

Kennst mich noch?

Manuel Brandstetter - wir sind zusammen zur Schule gegangen.

Manuel.

Magst kurz mit mir reden?

Ja, sicher.

Lebst du allein hier? - Ja.

Das ist die Wohnung deiner Mutter? - Ja.

Ich wollt grad essen.

Warum wohnst du nicht bei deinem Bruder?

Der hat doch das gro�e Haus vom Onkel.

Bei Max?

Das w�r schon sch�n.

Aber kennst ihn ja.

Hunger? - Danke, passt.

Wie lang ist das jetzt her? 20 Jahre?

Ich hab ein paar Jahre in Pfaffenkirchen gelebt.

Nachdem die Mama gestorben ist

und Max im Gef�ngnis war.

Willst du was trinken?

Ein Glas Wasser vielleicht.

* Quietschen *

Arbeitest du was?

Im Moment nicht.

Ich hatte Probleme.

Wei�t schon ...

Und du?

Bei der Polizei wie dein Vater?

Entschuldigung.

Danke, Tom.

Es ist so: Ich w�rd dir gern was zeigen.

Von Margot Moritz.

Die Verk�uferin konnte sich erinnern,

dass du da auch mal so eine gekauft hast.

Diese Skim�tze hier, die haben wir gestern im Wald gefunden.

Wir vermuten, dass sie dem Autobahnsch�tzen geh�rt,

dem mit den LKWs.

Kannst du mir kurz deine M�tze zeigen?

Das w�r nett.

Bitte.

* T�rklingel *

Das ist wahrscheinlich mein Kollege.

Bleib sitzen, ich komm gleich wieder.

Bist du wahnsinnig?

Was hab ich dir gesagt? Was?

Er ist kurz vor dem Gest�ndnis. - Tom Dirrmeyer?

Ja.

Tom Dirrmeyer soll der Autobahnsch�tze sein?

Wo ist er denn?

Oben in der K�che.

Warum l�sst du einen Verd�chtigen alleine?

Um dir die T�r aufzumachen!

Denkst du? - Klar denk ich!

Okay.

Okay, du gehst voran. Hm?

* langsame, d�stere Musik *

* Er entsichert die Waffe. *

* Die T�r quietscht. *

* Knarzen *

Sprich ihn an.

* Ein Handy vibriert. *

Ich bin auf dem Weg zum Autohaus, Herr Dirrmeyer.

Hallo? Hallo?

(fl�stert:) Max Dirrmeyer? Wieso ruft der dich an?

Mach jetzt!

* langsame Gitarrenmusik *

Tom?

Ich bin wieder da.

* beunruhigende Musik *

Ich hab gewartet, wie du gesagt hast.

Mein Kollege Bucher. - Herr Dirrmeyer.

Kannst du uns jetzt bitte zeigen, wo deine M�tze ist?

Die M�tze.

Was ist? - Das ist meine M�tze.

Alles in Ordnung, Herr Dirrmeyer.

Wir fahren jetzt auf den Posten und besprechen die Lage in Ruhe.

Einverstanden?

W�rden Sie jetzt bitte aufstehen?

Sie sind vorl�ufig ... - Sie haben Ihren Neffen ermordet

und Ihre Nichte vergewaltigt - mein Bruder sagte das.

Sie sind viel schlimmer als ich.

Ich sag die Wahrheit.

Ich l�ge nicht.

Ich l�ge nie.

* Kinderstimmen und Hundegebell von drau�en *

* langsame Musik *

(leise:) Was ist?

Es tut mir leid, Manuel.

Aber ... es ist schon genug passiert.

Was?

Tom sagt die Wahrheit.

Aber du kannst doch nicht ...

Du hast doch nicht ... * Tom lacht. *

Das warst nicht du!

(lacht:) Das ist 'n Ding, richtig 'n Ding!

Oder? 'N richtiges Ding! - Halt deinen Mund!

Da gibt es nichts zu lachen, schon gar nicht f�r dich!

Steh auf!

Steh auf! - Manuel.

(lauter:) Steh auf!

Dreh dich um! - Was?

Manuel! - Dreh dich um, hab ich gesagt!

Ich soll ... Ich ... - Ja, nat�rlich! Wer sonst?

Ruhig! Er macht doch, was du sagst!

Schau ihn dir an! Nichts macht er! Nichts!

Manuel!

* ruhige Gitarrenmusik *

Er hat's verdient.

Der Idiot!

Ich bin kein Idiot.

* langsame Gitarrenmusik *

* d�stere Musik *

* Er schreit. *

Untertitel: AUDIO2

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