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# Kommst du mit mir
an diesen Ort, in dieses Tal
Tu es f�r mich
F�r alle Zeit, es ist so leicht
Gib mir die Hand auf diesem Weg
Lass sie niemals los
Sonst wartet der Krieg
Ein Schwert im Herz am tiefsten trifft #
Ich hei�e Hannes Bucher.
Ich bin ein ganz normaler �sterreichischer Polizist
im Range eines Inspektors.
Seit einem Dreivierteljahr lebe ich mit meiner Frau Maria in Pregau.
Eine Kleinstadt, bekannt f�r seine Tierk�rperverwertungsanstalt,
den Jakobsweg nach Santiago de Compostela,
und seine Autobahnausfahrt.
So kriegst ihn nicht! - Spiel halt mehr zur Mitte!
Ob's hier sch�n ist? Mein Gott, Ansichtssache.
Ich komm �berall zurecht.
Nur das mit der Familie meiner Frau, das ist so eine Sache.
Maria ist jetzt wieder bei ihrer Schwester Edith.
Und ihren Kindern Lukas, Sebastian und Rosa.
Sie arbeitet jetzt f�r die Spedition ihres Vaters und dessen Bruder.
Die Gebr�der Hartmann.
Also.
Auf die n�chsten hundert.
(alle:) Prost!
Es w�r mit Sicherheit alles anders gekommen,
wenn ich diesen einen Fehler nicht gemacht h�tte.
Dann w�ren hier niemals so viele Menschen gestorben.
* d�stere Streichermusik *
* Die Musik wird heller, V�gel zwitschern. *
* Ein Auto bleibt stehen. *
* Die Frau spricht leise. *
Steh auf.
Ja, ja, ja, k�mmer mich. Muss jetzt Schluss machen.
Servus. - Hallo.
Zeigt's euch ein bissl!
Und? - (Mann:) Na los!
Die Blonde mit den langen Haaren?
Das ist Dana.
Ja, von mir aus.
Da ist noch was.
Kommen Sie mit, bitte.
* angespannte Musik *
Was soll das?
Hallo?
Was ...
* Fliegen surren. *
* Das Handy klingelt. *
Sie ist wie die anderen gekommen.
Keine Ahnung, was da los war.
Vielleicht krank.
Bist du deppert?
* d�stere Musik *
Servus!
Sie sind doch der Herr Dirrmeyer, oder?
Ja.
Was machen Sie da? - Nix.
Aber es ist sch�n, das anzuschauen.
Kommen Sie, ich nehm Sie mit rein.
Ich bin ja nicht eingeladen. - Das ist meine Familie.
Hannes Bucher.
Der neue Inspektor, ich wei�. - Ja, kommen Sie!
Ich nehm Sie zum Firmenjubil�um mit. - Ich muss zu meinem Bruder.
Sicher? - Ja, ja.
Gru� an Ihren Bruder!
Servus, �h ...
* Stimmengewirr *
Ich hab die Torte mitgebracht.
Servus. - Hannes Bucher.
Ist leider nass geworden. - Kein Problem.
He, Hannes!
Edith! - Hi!
In Uniform, fesch und nass.
Du, hab viel zu tun, hab's leider ned geschafft.
Wo ist denn Maria?
Beim Papa, die G�ste begr��en.
Wenn die nicht bald fertig sind, verhungern wir da alle.
Sebastian, Lukas, Rosa, was ist denn hier los? Trinkt's ihr Alkohol?
Ich nicht, die.
Macht die Dorfpolizei jetzt Kontrollen?
Vorsicht, Lukas, auch wir haben Handschellen.
* Ziehharmonikamusik *
Frau Feichtinger. - Gr�� Gott.
Herr Vizeb�rgermeister. - Servus.
Maria, tut mir leid.
Zu sp�t. - Kein Problem.
Hannes.
Johann, ich m�sste ganz kurz ...
Komm, ich stell dich dem Herrn Vizeb�rgermeister
und seiner Familie vor.
Hallo. - Gr�� Gott.
Wundersch�nen guten Abend. - Gr�� Gott.
(Edith:) Hannes, komm tanzen!
* melancholische Musik *
* Gel�chter *
(Mann:) So ein dummer Hund, der Dirrmeyer!
(schreit:) Wie ist das Befinden, Herr Dirrmeyer?
* Gel�chter *
Na, schau dir das an!
Was ist los? - Nicht im Regen!
Schnell, sonst wird er nass! - Wiederschaun!
Komm, mach auf!
Himmel noch mal, jedes Mal dieses Theater!
Komm, ich bin's, Max!
Jakob hat wieder M�ll bei mir abgestellt.
Hab ich gesehen. Jetzt leg die Kette zur�ck.
Was hast du dabei?
Das �bliche, Wurst, K�se ... * Donnergrollen *
Jakob h�rt nicht auf damit ... - Ich hol mir hier den Tod!
Sch�n, dass du da bist. - Ja.
* traditionelle Musik, Stimmengewirr *
Neuer Dienst den L�ndern. T�nzchen?
Komm schon, Onkel Hannes, einen Tanz nur!
Rosa! Sonst war der ganze Abend nix.
Ich hab noch nie mit dir getanzt.
Wir haben uns noch nicht oft gesehen.
Pr�chtig eingelebt! Ja.
Ich hol mir noch was zu trinken. Darf ich mich wieder setzen?
(Rosa:) Nein.
Onkel Hannes!
Maria. Gleich, Hannes, gleich, gleich.
(Rosa:) Es war so toll, was du mit dem Kuhschlitzer gemacht hast ...
Wir freuen uns so, dass wir wieder da sind.
Ja?
Papa, der Elias. - Hm?
Sag mal, wo steckst du?
Kommst du bitte? - Was?
Servus!
Soll ich mitkommen? - Ich bin's gleich.
Wo bist du die ganze Zeit?
* Rosa lacht. * Maria!
(Mann:) Was ist das, "Tierk�rperverwertung"?
(anderer:) Presse, gro�e Presse.
Servus, Franz. - Abend!
Bei dem Sauwetter noch?
Ein Fahrer hat die Papiere vergessen.
Ist okay.
(anderer:) Tiere werden zerquetscht zur Blutgewinnung.
Als Rohstoff f�r Lippenstifte. - �berwachung, Kameras?
(anderer:) Keine.
* Donnergrollen *
Auf die Schulter!
* Er st�hnt. *
* Popmusik von drau�en *
Wie gibt's so was, Elias? - Es ist nicht unsere Schuld.
Was haben denn wir mit dem M�del zu tun?
(fl�stert:) Ja nix! Aber wir haben sie halt hergeholt!
Hergeholt.
Die sind doch freiwillig da.
Die arbeiten hier, verdienen Geld.
(fl�stert:) Sie ist tot!
H�tt ich zur Polizei gehen sollen?
* Musik: "A Little Less Conversation" von Elvis Presley *
# Come on, come on, come on, come on
Don't procrastinate, don't articulate
Girl it's getting late, gettin' upset waitin' around
A little less conversation, a little more action, baby
All this aggravation ain't satisfactioning me #
Jetzt komm, mach, verdammt!
# A little more bite and a little less bark
A little less fight and a little more spark
Close your mouth and open up your heart and baby satisfy me #
Ach, du Schei�e.
* bedrohliche Musik *
Was macht's ihr denn hier?
Wir kommen gleich, Rosa. - Wir wollen feiern!
Aber, Rosa.
Rosa, komm, Rosa.
(Rosa:) 'tschuldigung, 'tschuldigung.
Und hopp!
* Sie st�hnen. *
* metallisches Poltern *
* metallisches Surren *
* Er �bergibt sich. *
Ja, gut, dann fahr heim.
Und?
Alles gut gegangen.
Sag einmal, wo ist denn der Trottel eigentlich?
Wer? Hannes?
Wen interessiert denn das?
17 Jahre lang, ich freu mich. - Maria?
Hannes? Michi, wir gehen dann was trinken, versprochen.
Bis sp�ter! - Was ist denn los?
L�ufst du vor mir weg?
Was ist das f�r ein Unsinn, warum sollt ich vor dir weglaufen?
Was gibt's denn?
Die Bewerbung f�r die Dienststelle in St. Anton hat nicht geklappt.
Deswegen wolltest mit mir reden. - Ich bewerb mich sofort woanders.
Das ist nicht so wichtig. - Du wolltest doch weg.
Ja, wollt ich.
Aber jetzt ...
.. ist es halt eben so, jetzt sind wir eben da.
Liebst du mich noch?
Wie kommst du jetzt darauf?
Es ist nur ...
Was? - Wir haben seit Monaten keinen Sex.
Hannes ... - Ja?
Das m�ssen wir jetzt nicht da besprechen, oder?
Du, der Papa wollte ... - Das ist doch nicht normal.
Ich werd mit dir hier nicht unser Sexleben diskutieren.
Ich aber. - Nein, es ist alles in Ordnung.
Es ist wirklich alles gut.
Deine Familie will mich hier nicht.
Ich mein ...
Ich darf nicht mal bei euch am Tisch sitzen.
Du bist zu sp�t gekommen. - Ich bin ... Ich sitz beim Pfarrer.
Warum hat dir der Papa den Job verschafft?
Wegen dir.
* betr�bte, leise Musik *
Hannes, die Familie und du ...
Ihr werdet's euch aneinander gew�hnen.
* ged�mpfte Stimmen im Hintergrund *
Ich will mit dir allein sein.
Jetzt.
* betr�bte Musik *
* Sie lachen. *
Das ist nicht dein Ernst, oder? - Doch.
Hm?
Bis sp�ter, Hannes, okay?
* betr�bte Musik *
Komm schon! - Ich krieg dich!
Sicher nicht!
* Rosa lacht. *
* Sie lachen. *
Hab ich dich!
Tr�um weiter, du hast mich noch lange nicht.
* erstickte Laute *
Bist du wahnsinnig?
Was machst du hier? - Ich konnte nicht warten.
Ich kann jetzt noch nicht weg.
Und, wie geht's?
Was f�r ein Tag.
(Wirt:) Magst noch was trinken?
Ja, Joschi, ein Helles.
(Wirt:) Ist unterwegs. - Ist 'ne Sauerei, oder?
Was k�nnen wir daf�r, wenn eines von den M�dels schlapp macht?
Demn�chst brauchst ein Gesundheits- zeugnis zum Nuttenverschicken.
* Sie verabschieden sich. *
Das freut einen! - Nach dir, bitte.
Junge!
Eines m�ssen wir jetzt mal dringend kl�ren.
Habt's ihr die Rosa gesehen?
* ged�mpfte Stimmen *
(Elias:) Gemma!
* Unverst�ndlich * Ja?
Habt's ihr die Rosa gesehen?
* Sie lachen. *
Ob's ihr die Rosa gesehen habt's. Was? Die Rosa?
Nein, die haben wir nicht gesehen.
* Hannes summt vor sich hin. *
* Gel�chter *
Sebastian, Rosa hat angerufen.
Und? - Eine Freundin hat sie abgeholt.
Bei der schl�ft sie heut.
Eine Freundin?
Ja, wieso?
* Sie kichern. *
* Ein Hund bellt in der Ferne, Grillen zirpen. *
�ffnen Sie bitte das Fenster.
(leise:) Onkel Hannes? - Was machst du da, Rosa?
Du bist erst ... - Sag es niemandem, bitte.
Ist euch klar, wie schnell ihr gefahren seid?
Nein? - Steig sofort aus.
Na komm! - (leise:) Ja.
Und du bleibst sitzen, ist das klar?
Kannst du mir sagen, was ich mit dir tun soll?
Du bist minderj�hrig, ohne F�hrer- schein und betrunken! Spinnst du?
Du hast recht. - Und ob ich recht hab.
Komm kurz mit.
Ich will dir was sagen.
Das kannst du genauso gut ...
Schau, h�r zu.
Der Gregor und ich sind l�nger zusammen.
Du wei�t, was das bedeutet. - Nein, das wei� ich nicht.
Es ist mir auch egal! Was hat das mit dem Fahren zu tun?
Ich hab den Gregor �berredet, mich fahren zu lassen.
Nur so aus Spa�.
Ich wei�, ich hab getrunken und hab keinen F�hrerschein ...
Und wenn ihr jemanden anfahrt? Oder von der Stra�e abkommt?
Das h�tt dir der H�lzl nie erlauben d�rfen!
Du wirst uns nicht wirklich anzeigen, oder?
Schau, Rosa.
Ich mag dich.
Und ich kann das alles irgendwie verstehen.
Aber ich darf keine Ausnahme machen.
Wei�t, warum?
Weil du es sonst wieder tust, und das will ich nicht.
Ihr werdet das schon �berstehen. - Bitte, Onkel Hannes.
Ich w�rd wirklich alles tun.
Komm, ich fahr euch heim. - Bitte.
Lass mich ein bisschen lieb zu dir sein.
Bist du wahnsinnig?
* nachdenkliche Musik *
Ich wei�, dass es dir gefallen wird.
Schluss damit!
Das ist doch ganz normal in meinem Alter.
* Sie �ffnet den Rei�verschluss. * Rosa, bitte, bitte, ich ...
* Hannes st�hnt. *
Hat's dir gefallen?
Was ist? - Lass uns hier verschwinden.
Heute ist mein letzter Tag mit dem Gregor,
morgen muss er wieder nach Wien.
Kannst du dich bitte beeilen?
* d�stere Musik *
Ja? - Ja, fertig.
He! - Hm?
Alles wieder gut, oder?
Komm.
Gregor!
Der Onkel Hannes l�sst uns weiterfahren.
Ich hoffe, du wei�t, was du getan hast,
Gregor H�lzl.
Eine Minderj�hrige.
Betrunken.
�berh�hte Geschwindigkeit.
Das ist ganz und gar keine kleine Sache.
Was hast du denn getrunken?
Nichts.
Hauch mich an.
Komm. Na komm!
Ab jetzt f�hrst nur noch du.
Und zwar genau da hin, wo ihr hin wolltet, verstanden?
Willst hier Wurzeln schlagen?
* Er spuckt aus. *
Gute Nacht.
Rosa, ich werd niemandem was von euch zwei sagen.
Aber so was kommt immer raus.
* Grillenzirpen *
* einzelne Gitarrent�ne *
* d�stere Musik *
* Die Musik verstummt. *
Mama hat sich so am�siert gestern, Schatz.
Und alle haben nach dir gefragt, wirklich alle.
Wir freuen uns, dass du diese Woche bei uns bist, echt!
Morgen! Kaffee steht schon, Ei auch.
Ich hab nicht mitbekommen, wann du gestern weg bist.
Ich war m�de, bin irgendwann heim. - Mhm.
Ich bin sp�t dran. Sandra, deine Medikamente hab ich besorgt.
Wenn was ist, ruf mich an.
Ich dachte, wir fr�hst�cken zusammen.
Geht sich nimmer aus.
Die Mama hat ein neues Parfum.
Die Bluse kannte ich auch noch nicht.
* Handyklingeln *
Bucher?
Ja, mhm.
Ja, ich bin auf dem Weg.
Das Puzzle sieht aber sch�n aus.
(Mann:) Langsam, lass dir Zeit.
Thomas, ich wei� leider nicht, wann ich wieder da bin.
Ihr kommt's zurecht? - Sicher.
Die Kollegin und ich wechseln uns ab, passt schon.
Also, pfiat di, Schatz.
* Vogelgezwitscher *
* ruhige Musik *
* unruhige Musik, Polizeifunk im Hintergrund *
Hannes!
Hannes.
Ferdinand, was ...
Was ist denn hier? - Es tut mir leid f�r euch.
Die sind mit hoher Geschwindigkeit auf den Tunnel zu und dann ... ach.
Wer sind die? - Die Rosa und der H�lzl Gregor.
Macht's mir da die Absperrung auf! 'tschuldige.
* d�stere Musik *
Hat dir keiner was gesagt? - Nein.
Der H�lzl Gregor hat's �berlebt, er ist grad ins Krankenhaus.
Der ist bewusstlos, man wei� nicht, ob er wieder aufwacht.
Den Unfall hat anscheinend erst der F�rster in der Fr�h bemerkt.
Der H�lzl hat eine H�tte da oben.
Habt's ihr gewusst, dass die beiden was miteinander ...
Die Rosa sa� am Steuer, Hannes.
Wahrscheinlich betrunken. - Die Rosa ist ...
.. gefahren?
Du informierst deine Familie?
Sicher.
Junge Menschen, Hannes. Das ist ein Irrsinn.
Ich red jetzt einmal mit dem H�lzl senior.
Der Matthias und der Manuel werden da weiter machen.
* ernste Musik *
Matthias, ich muss jetzt weg.
* Hannes schluchzt. *
* melancholische Musik aus dem Radio *
* Klopfen an der T�r *
Ja, was ist?
Ich kann nicht, ich hab zu tun.
Wir m�ssen los.
Ja. - Geh schon.
Beeil dich!
Jetzt reg dich ab, Russe.
Wir fahren zu Bertalan.
* nachdenkliche Gitarrenmusik *
Das ist Rosas Handy.
Die Kollegen haben's im Wagen gefunden.
Wir haben's �berpr�ft, sie hat zuletzt mit ...
.. Edith gesprochen.
Darf ich fragen, worum's in dem Telefonat ging?
Sie hat gesagt, dass sie bei einer Freundin �bernachtet.
Sonst nix?
Rosa wurde in die Gerichtsmedi ...
Wann ihre Leiche dann freigegeben wird, ich ...
Ich wei� es auch nicht.
Wahrscheinlich morgen.
Wieso war Rosa mit Gregor H�lzl zusammen?
Keiner hat das mitbekommen?
Angeblich?
Wer sagt denn, dass die beiden zusammen waren?
Was macht sie in seinem Auto? - Wir kl�ren die Umst�nde.
Ich leite die Ermittlungen, ja? - Ja.
Halt jetzt den Mund, Sebastian.
Rosa ist tot.
Und der H�lzl lebt?
Gregor H�lzl ist im Koma.
Das ist der Sohn einer Familie, die nichts anderes tut,
als uns kaputt zu machen!
"Die Rosa ist bei einer Freundin."
* Sebastian wirft die T�r zu. * Lukas.
* Lukas wirft die T�r zu. *
(Lukas:) Sebastian!
Sebastian!
* nachdenkliche Musik *
So was h�tt Rosa nie getan, sie ist nicht gefahren!
Die wollen den H�lzl sch�tzen, die bel�gen uns.
H�r auf, dich reinzusteigern. Warum sollte die Polizei uns bel�gen?
(Elias:) Wir wollen auf dem Laufenden gehalten werden.
Nat�rlich.
Ich hab sie geliebt.
Ja.
Das haben wir alle.
Nicht so wie ich.
Was soll das hei�en?
* Eine T�r f�llt zu. *
* Rockmusik aus dem Radio *
Ja? - Wo ist Bertalan?
Schatzl?
Ja?
Servus.
Wollt's was trinken?
Einen GTI, der muss weg.
* Telefonklingeln im Hintergrund *
Entschuldigen Sie, mein Mann ist da.
Ich w�rd mich sp�ter noch mal melden.
Danke, servus.
He, Hannes. Ich sag alle Termine ab, dann fahr ich zur Edith.
Bei Sandra alles okay? - Ja, so weit.
Was hat denn der Papa noch gesagt? - Nix weiter.
Es wird ihm alles zu viel.
Erst die Mama, jetzt das mit ...
Hast du die Rosa gestern noch gesehen?
Nein. - Wann bist du denn heim?
Mitternacht.
Hm. - Wart mal.
Es tut mir so leid, Maria.
Du zitterst. - Am Unfallort ...
.. ich hab gesehen, als die Rosa ...
* traurige Musik *
* elektronisches Piepsen, Beatmungsger�t *
Servus. - Hi.
Schaust blass aus.
Hab ich dich gestern zu sehr gefordert, ha?
Wacht der wieder auf?
Schwer zu sagen.
Sind noch irgendwelche pers�nlichen Sachen von ihm im Krankenhaus?
Kleinigkeiten. - Die h�tt ich gern.
Alle.
Gleich, wenn's geht. - Gut, kann ich besorgen.
Ist das wirklich alles vom H�lzl?
So weit ich wei�, ja. Sag, hast du von dem Arbeitseinsatz geh�rt?
Die machen den F�hrerplatz neu. - Kannst du das in Prozent sagen?
Ob und wann H�lzl aufwacht.
Ich mach mich f�r den Platz nicht wund.
Ich kl�r hier die Umst�nde eines Unfalls!
Glaubst du, mich interessiert dein Gequatsche?
Der H�lzl liegt im Koma.
Meine Nichte ist gestern Nacht gestorben.
Entschuldige, ich war in Gedanken.
Ich bin Pfleger, Hannes, kein Arzt.
Vielleicht 50 Prozent, dass er wieder aufwacht.
Erinnerungsverm�gen? - Das ist immer unterschiedlich.
Frag das bitte den Behandelnden.
Du, es tut mir leid, dass ich so gef�hllos war.
Wir m�ssen uns hier einiges vom Leib halten, rein emotional.
Ruf mich sofort an, wenn sich beim Gregor was tut.
Klar.
Du, sag, kannst du mir noch mal 500 Euro leihen?
Was? - Das w�r wirklich grad super.
* Vogelgezwitscher *
* Musik: "Beautiful" von Christina Aguilera *
# Every day is so ... #
Keine Anrufe.
* elektrisches Surren *
Herr H�lzl?
Hannes Bucher, ich bin ... - Ich wei�, wer Sie sind.
Der neue Hartmann am Posten.
Es tut mir leid, was passiert ist.
Ich war grad bei Ihrem Sohn.
Man muss jetzt das Beste hoffen.
Hatten Sie gestern Nacht noch Kontakt mit ihm?
Das habe ich Ihrem Herrn Oswald gerade erkl�rt.
Nein.
Aber vielleicht k�nnen Sie mir sagen,
warum es gestern Nacht keine Alkoholkontrollen in Pregau gab?
Das konnte Ihr Vorgesetzter n�mlich nicht.
Aha, ja.
Soll ich's Ihnen sagen? Weil es angeordnet wurde.
Vom Postenkommandanten Ferdinand Oswald pers�nlich.
Weil Hartmanns gefeiert haben.
Ich glaube kaum,
dass die Familie Einfluss auf Polizeientscheidungen hat.
Ihre Familie besitzt hier W�lder, Immobilien, Quellen.
Tiere, Menschen, ganz Pregau.
So weit ich wei�, nur die H�lfte. Die andere besitzen ja Sie.
Meine Frau ...
.. ist bei einem Unfall gestorben, im Dorf unten.
Jetzt ist es mein Sohn.
Das muss ein Ende haben, verstehen Sie?
Die Kirche, das Rathaus, die Schule.
M�nner, Kinder, Frauen.
Alles hier besteht nur noch aus ...
.. Ungerechtigkeit.
Und S�nde.
Am besten k�me ein Feuer, um es niederzubrennen.
Die ganze gottverdammte Stadt.
* d�stere Musik *
Das wird schon wieder!
Herr H�lzl.
* bedrohliche Musik *
* Handyklingeln *
Ja? - (Elias:) Und?
Wagen ist besorgt, leider rot. - (Elias:) Egal, bring ihn her.
Schau vorher noch in der Tierk�rperverwertung vorbei.
Warum?
Um einen sch�nen guten Tag zu sagen.
Vielleicht hat jemand was mitbekommen.
Warum musste ich den Wagen besorgen?
Warum treffen wir uns und... - Franz, die Rosa ist tot.
Was?
Sie hatte einen Autounfall gestern Nacht.
Aber, wie ... - Ich kann dir das nicht erkl�ren.
Tu bitte, was ich dir sage, okay?
Ja, tschau.
* d�stere Musik *
Gr�� dich, Friedrich! - Ah, der Franz.
Wie steht's, wie geht's? - Nicht so gut.
Hier, schau mal.
Danke. - Bitte.
Das mit der Rosa habt ihr mitbekommen?
Schrecklich, wei� man schon was Genaueres?
Ich hab's grad erst erfahren. Vorsicht!
Brutal, wie das Leben zuschl�gt. - Ja.
Und bei euch so?
Nix.
Arbeit halt. * Franz lacht. *
Gut.
Ich geh mal zu den Fahrern. - Ja, klar.
Servus. - Ja, ja, servus.
Servus. - Hi.
Gut schaust aus.
Noch besser als im Bikini.
Wasch die Gl�ser.
Ich muss los.
Was mach ich, wenn die Polizei kommt?
Wird nicht kommen. - So einfach ist das nicht, Sergej.
Alter Kamerad, du bist in meinem Herz.
Na svidanje, na svidanje.
Mili moj, ta kroj ti.
Ich komme bald wieder.
Vielleicht.
Sicher.
Wir k�nnen nicht auf das Treffen verzichten.
Der Vizeb�rgermeister sucht einen Vorwand.
Nat�rlich ist es ... - H�r auf damit!
Johann.
Wir k�nnen nicht herumsitzen und warten.
Entweder wir handeln, oder es wird mit uns gehandelt.
Da.
Bitte, ruf ihn an.
Das muss raus, das hier genauso. * Handyklingeln *
Feichtinger?
Johann Hartmann hier. - Ah, Herr Hartmann.
Schrecklich ist das, ich hab's schon geh�rt.
Mein aufrichtiges Beileid, Herr Hartmann.
Ich nehm an, den Termin ... - Nein.
Wir w�rden uns gerne treffen.
Aha, Sie wollen sich treffen? - Ja.
Nein, nein, ich verstehe.
* Vogelgezwitscher *
* nachdenkliche Musik *
* Hannes seufzt. *
* Die Musik wird d�sterer. *
Servus. - Servus, Hannes.
Unser Beileid, Hannes. - Danke, Manuel.
Was machst du da?
Ich musst kurz stehen bleiben.
War grad bei der Familie.
Es geht schon wieder.
Und bei euch?
Jetzt noch kurz was wegen dem Autobahnsch�tzen.
Sehen wir uns am Posten? - Sicher.
Also.
* nachdenkliche Musik *
T�t mir auch so gehen.
(Edith): Sie haben's wohl schon geh�rt.
Ja. - Ich kann's gar nicht begreifen.
Ist wichtig.
So etwas kann man ganz schwer begreifen, Frau Rieder.
Es ist so unwirklich.
K�nnen S' mich bitte besuchen?
Ja, sicher, nat�rlich.
* T�rklingel *
Lukas!
Okay.
Dann sehen wir uns gleich.
Danke.
Sehr gerne.
Wiederh�ren.
Und?
Edith Rieder wegen der Rosa.
Frau Rieder haben Sie gestern bereits kennengelernt, auf dem Fest.
Ja.
Verstehe.
Wieso? - Ach, nichts.
* entspannte, elektronische Musik *
* T�rklingeln *
* anhaltendes Klingeln *
Warum dauert das so lang?
'tschuldigung.
Und wie geht's euch?
Na ja.
Ich werd immer f�r euch da sein, wenn ihr mich braucht, ja?
Sebastian?
(ruft:) Sebastian!
* d�stere Musik *
Servus.
Hannes, mein Beileid. - Danke, Gustl.
Manuel, Matthias ...
* Hannes seufzt. *
* nachdenkliche Musik *
* d�steres Grollen *
* Handyklingeln *
Schatz?
Der Sebastian ist weg.
Wie, weg?
Er geht nicht an sein Handy.
Die Edith hat's grad bemerkt.
Wie lange schon? - Wissen wir nicht.
Der Lukas hat nichts mitbekommen.
Wo soll er denn hin? - Was wei� ich.
Du, wir machen uns Sorgen.
Er hat nichts gesagt. - Hannes? Kommst du dann?
Der Sebastian ist weg.
Einen Moment bitte, bin's gleich. - Ja, ja.
Wieso Sorgen? - Er war ja fix und fertig.
Der Sebastian wird schon irgendwo sein.
Ich k�mmer mich drum.
Muss jetzt auflegen.
Danke, Hannes.
* Vogelgezwitscher *
* Er atmet laut. *
Darf ich?
Und?
(Mobilbox:) "Das ist der Anschluss von Sebastian Rieder,
bitte hinterlassen Sie Ihre Nummer nach dem Signalton."
Wie geht's dir?
Sch�n, dass du da bist.
* Rasenm�herger�usche *
Der Sebastian hebt nicht ab.
Was hat er denn gesagt?
Nichts.
Und der Hannes?
Der k�mmert sich drum.
Maria und ich k�nnen ihn suchen, wenn du m�chtest.
Mhm.
* melancholische Musik *
Ich h�r dir zu.
Rosa hat offensichtlich aufgrund von Fahrunkenntnis und Alkohol
die Kontrolle �ber das Fahrzeug verloren.
Sie ist vor dem Tunnel ausgewichen, zum Bach runter.
Dann der Stein.
Am Unfallort selber hat niemand was mitbekommen.
Wo ist der Manuel?
K�mmert sich um den Autobahnsch�tzen.
Was noch?
Die Gutachten von Gerichtsmedizin und Spurensicherung
liegen noch nicht vor. - Gut, danke.
F�llt dir nichts mehr ein, wo er sonst noch sein k�nnt?
Keine Ahnung.
Wie macht's ihr das eigentlich mit der Sandra?
Die besucht uns gerade, die hat ihr eigenes Zimmer hier.
Sie ist alt genug, sie wollte in eine betreute WG in Wien.
Da geht's ihr total gut.
Kann ich dich was Pers�nliches fragen?
Klar.
Warum ist Hannes weg aus Salzburg?
Von der Dienststelle?
Wurde rausgemobbt.
Klassisch.
Hat aber nichts daf�r gekonnt.
F�r mich klingt das, als w�rt ihr nicht sonderlich gl�cklich.
* Sie lacht. *
Ich hab euch beobachtet auf dem Fest. - Lass gut sein, Lukas.
Wir suchen deinen Bruder, okay?
Ja.
Ich wei�, in welcher schwierigen emotionalen Situation du bist.
Gute Arbeit. - Danke.
Moment, Entschuldigung.
Aber ich glaube, wir sollten gerade in dieser Angelegenheit
die Bev�lkerung intensiver befragen als �blich.
Wir sollten in der Lage sein,
den gestrigen Weg der beiden l�ckenlos nachzuzeichnen.
Aha. Weil?
Weil sonst die Hartmanns und H�lzl massiv aneinander geraten k�nnten.
Was ist genau gemeint? - Entschuldigung?
Es wei� jeder, wie angespannt die Situation zwischen den Familien ist.
Seit dem Unfalltod von der Frau H�lzl.
Mit dem Lkw von den Hartmanns.
Da unten im Dorf. - Und was soll da genau passieren?
Ich mein, deiner Meinung nach.
Der Gregor H�lzl, der k�nnte in Gefahr geraten.
Der liegt da v�llig ungesch�tzt im Krankenhaus.
Sprichst du von einem Attentat ... - Der Gregor ...
.. hat doch die Rosa fahren lassen, oder nicht?
Ich kann dir nicht folgen.
Hast du nicht gerade die Kollegen gebeten,
nach Sebastian Ausschau zu halten?
Wirft der nicht vielleicht die Nerven weg?
Hallo, meine Frau ...
Wie hat denn der Sebastian reagiert? - Ja, wie schon?
Aufgebracht, Rosa war seine Schwester.
Die H�lzls und Hartmanns f�hren einen Wirtschaftskrieg
seit dem Tod der Frau H�lzl.
Der Sebastian ist vollkommen infiziert.
Hast du das �berhaupt gewusst? - Nein.
Ferdinand, ich kann da nur warnen.
Wir m�ssen in dieser Angelegenheit ...
Jetzt reicht's! Mit dir geht's ... - Bitte, bitte!
Wie soll denn so ein Wirtschaftskrieg ...
Der alte H�lzl will die Tierk�rper- verwertung von der Stadt kaufen.
Um an den Speditionsauftrag von den Hartmanns zu kommen.
Um sich f�r den Unfalltod seiner Frau zu r�chen!
Das ist reine Spekulation.
Ist der Speditionsauftrag weg,
ist es aus mit dem Unternehmen Hartmann.
Deswegen gehen die Familien aufeinander los?
Ja, genau, aber nicht nur das.
Was ist, wenn's zu einem Prozess kommt?
Dann werden die Anw�lte beider Familien
jeden Stein unserer Ermittlungen umdrehen.
Die Rosa war doch deine Nichte.
Allein, wie du da am Stra�enrand, beim Dirrmeyer ...
Was war da am Stra�enrand?
Ich hab kurz, ich hab mich da ... - Ferdinand.
Sollte es zu einem Prozess kommen,
k�nnte seine Familienzugeh�rigkeit eine gro�e Rolle spielen.
Hannes, ich finde, der Matthias hat da einen gewichtigen Punkt.
Ah so, hat er das?
Unsere Ermittlungen werden intensiviert, Hannes.
Im Krankenhaus wird ein Beamter abgestellt,
Matthias �bernimmt den Unfall und du den Autobahnsch�tzen.
Gemeinsam mit dem Manuel.
Wei�t du ...
Wenn ich f�r den Kuhschlitzer so lang gebraucht h�tt
wie Manuel und Matthias f�r den Autobahnsch�tzen,
g�b's in Pregau kein einziges Tier mehr.
* Musik: "Snakebit" von Marie Gauthier *
# The children are crying
they never got their supper #
(Mann:) Wir fahren jetzt.
# Where would you run to in the darkness of the night?
Even shadows fear to wander
They gather 'round me in the candle light #
Servus.
# Your cruxifix is broken, bloody, sharp and shattered
I smashed it to pieces on the bedroom floor #
Wof�r haben sie dich ausgesucht? - Ich wei� nicht.
# Pain and prayers and promises scattered
Then I pulled the pistol from the dresser drawer
Oh, Lord! #
Was ist mit deinem GTI? - Bertalan.
Wir waren allein verabredet.
N�chstes Mal mach ich besser.
# Everything worth holding slips through my fingers
Now my hands wrapped around the handle of a gun #
* melancholische Musik *
* Die Musik verstummt, Vogelgezwitscher. *
* Er klingelt an der T�r. *
Die Polizei, aha. - Guten Tag, Herr Dirrmeyer.
Kann man irgendwie helfen?
Ich wollt nur mit Ihnen reden.
Geht ganz schnell.
Ja, ich hab hier grade ein bissl aufger�umt.
Was meinen Sie, wie's bei mir oft ausschaut.
War gestern ein ganz sch�ner Regen. - Ja.
Sie mit dem Fahrrad, Sie sind's ja gewohnt.
Oder, Sie fahren doch Semmeln aus? - Jeden Morgen.
Ist ja meine Arbeit.
Oh, Vorsicht, Herr Dirrmeyer! Sachte!
Alles vom Onkel geerbt.
Der war ein ganz Gro�er, der hat alles gesammelt.
Das ganze Haus ist vom Onkel.
War leider nie die Zeit, hier alles mal so richtig ...
Ist Ihnen gestern ein zu schnell fahrendes Fahrzeug aufgefallen?
Fahrzeug ...
Wann, wo?
In der Nacht.
So um halb eins.
Vor Ihrem Haus, ich hab gedacht,
Sie sind vielleicht von Ihrem Bruder heimgekommen.
Mit dem Fahrrad.
Genauer gesagt geht's um einen Audi TT.
Den vom Gregor H�lzl.
Ach so, der Unfall im Tal unten.
Davon haben S' geh�rt? - Sicher.
Ihre Nichte. Mein Beileid, Herr Bucher.
Danke.
Es ist bestimmt nicht leicht f�r Sie und Ihre ...
Danke.
Gregor H�lzl hat Rosa m�glicherweise vom "Gasthaus zur Klause" abgeholt.
Von der Feier.
Die k�nnten hier vorbeigekommen sein.
Hab ich da jetzt was verbrochen? - Sie? Wieso?
Weil Sie mich so ...
(lachend:) Herr Dirrmeyer!
Ich wei� doch, dass Sie keine krummen Sachen mehr machen.
Da haben Sie sich erkundigt, ja? - Herr Dirrmeyer?
Haben Sie den Wagen gesehen oder nicht?
Ich hab selbst im Gef�ngnis gesessen.
Das war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Ich lass mich da nicht in irgendwas reinziehen.
Ich kenn mich aus.
Ich will nur wissen, ob ... - Nein.
Herr Bucher.
Ganz sicher?
Ich wei�, was ich gesehen hab und was nicht.
* nachdenkliche Musik *
(beide:) "Unser t�gliches Brot gib uns heute."
"Und vergib uns unsere Schuld."
"Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern."
"Und f�hre uns nicht in Versuchung,
sondern erl�se uns von dem B�sen."
"Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit."
"In Ewigkeit."
Amen. - Amen.
Sie d�rfen jetzt nicht den Mut verlieren.
Ihre Familie braucht Sie.
Ich hab drei Kinder, Herr Pfarrer.
Von drei verschiedenen M�nnern.
So viel zum Thema Familie.
Zucker? - Nein danke.
Kinder sind doch was Wunderbares.
Wenn man sich k�mmert.
Die Rosa ist bei meinem Vater und meiner Mutter aufgewachsen.
Der Lukas in Wien bei einem Mann,
�ber den ich lieber nicht red.
Und Sebastians Vater ist Entwicklungshelfer im Senegal.
Ich bin nicht grad der Stolz meiner Familie, Herr Pfarrer.
Aber immerhin hat man mir dieses sch�ne Haus gekauft.
Schauen Sie, Frau Rieder.
Ihre Familie ...
.. m�chte sicher nur das Beste f�r Sie.
* Sie lacht. *
Mein Vater ist der Meinung, dass man einer Familie dienen muss.
* Er r�uspert sich. *
Hab ich Sie erschreckt? - Nein.
Ja, ich hab mich immer rumgetrieben.
Und meine Schwester ist mit einem ehrgeizlosen Deutschen
nach Salzburg durchgebrannt.
Aber jetzt sind sie hier.
In Pregau, gemeinsam.
Das ist wertvoll.
Ja.
Und wir dienen.
* melancholische Gitarrenmusik *
# There was a ring around the moon
And the air was crisp
One day she sang
She said: Oh, maybe where the heart is
The mind has got something else in mind
Just for tonight, she said, bring me there tonight, she said
Where the devils and the angels dwell
And I rode all out of town, laid my wayward body down
In a room in the lone star motel #
* Stimmengewirr *
Sebastian.
Servus.
Schrecklich, was gestern Nacht passiert ist.
Ausgerechnet an so einem Abend.
Tut mir total leid f�r euch. - Danke, Alfred.
Ist alles in Ordnung?
Kann ich dir helfen?
Hat gestern irgendjemand gesehen, wie die Rosa weg ist?
Ich glaub kaum, dass irgendwer ... - Ich.
Die Rosa ist mit Gregor H�lzl Richtung Pregau gefahren.
Die alte Bundesstra�e rauf, in seinem Auto.
Ich hab's gesehen.
Wann?
Kurz nach zw�lf.
Sebastian, du ... - Ist die Rosa gefahren?
Nein, der H�lzl.
Sebastian, m�chtest du was zu trinken?
Der Elias und der Johann kommen auch noch.
Wo kommst du her bei dem Sauwetter? - Ich muss weiter.
Sag Elias und Johann nicht, dass ich da war.
Aber ...
Ich fahr zu einem Freund, okay?
Es ist wichtig.
* d�stere Musik *
* Der Motor stottert. *
* Sebastian atmet schwer. *
* melancholische Musik *
Bitte, sperr auf!
Was mach ich denn bitte?
Das kann nicht so schwer sein. - Dann mach du!
* Maria lacht. *
Danke, danke, ich mach's schon.
* Sie lacht. *
Spinnst du?
Geht so.
Maria? - Wir haben ihn �berall gesucht.
Der Lukas meint, der Sebastian ist mit dem Motorrad unterwegs.
Das ist nicht in der Garage.
Hast du das Nummernschild? - Das kann ich rauskriegen.
Gut. Maria?
Wir suchen ihn, da passiert schon nix.
So lange ist er noch nicht weg.
Ja, ich wei�, es ist nur ...
Die Edith ist einfach vollkommen durch den Wind.
Sicher. Ich fang dann an zu kochen, ja?
Ich muss nur noch da bleiben, die Edith braucht mich noch.
Dann kommst halt sp�ter, ich wart auf dich.
Achte drauf, dass die Sandra ihre Medizin bekommt.
Sicher. Servus.
Und?
Geht nicht ran. - Sebastian wird sich schon melden.
In sp�testens einer Stunde bist du wieder da.
(Elias:) Alfredo!
Gute Nacht. - Gute Nacht.
Schatz? - Ich muss die Hartmanns treffen.
Da war doch der Unfall gestern Nacht.
Dauert sicher l�nger. - Nehm ich an, ja.
Ich leg mich schon hin. - Liebe dich!
Kuss!
Ich versteh dich einfach nicht ...
Papa schafft es leider nicht.
Das hat nichts zu tun damit, dass du j�nger bist ...
"Herr Jesus, komm ..."
"Und sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast."
(alle:) Amen.
Mahlzeit.
* Ein Hund bellt. *
* Sebastian summt vor sich hin. *
* geheimnisvolle Musik *
Ja, Tom, ich bin gleich da.
Ich schau noch kurz die Nachrichten.
Und dann fahr ich hier los.
Dann bist du gleich da.
Ich hab Hunger. - Ich koch dir dann was.
Jakob hat wieder M�ll abgestellt.
Du musst da sowieso weg.
Aus Mamas Wohnung soll ich? - Da steht doch alles leer.
Wird sowieso abgerissen.
In dein Haus soll ich? - Ich werd einen Container besorgen.
Das sagst du doch schon seit Jahren.
* T�rklingeln *
Ja!
* Klopfen an der T�r * - Ja!
Tom, ich muss Schluss machen.
Das mit dem Container, das meinst du doch nicht ...
Ich bin gleich da. * ungeduldiges Klopfen *
(Fernseher:) " ... sich umgehend bei der n�chsten Polizeidienststelle
zu melden."
Darfst du wieder in dein Bettchen, ja.
So, komm, schlaf sch�n. * ungeduldiges Klopfen *
* ungeduldiges Klopfen * Ja doch!
Ja? - Herr Dirrmeyer.
Was machst du hier?
Ich bin Sebastian Rieder. - Das wei� ich. Was machst du hier?
Ich war in der N�he und ...
.. ich wollt nur ...
Meine Schwester ist gestern verungl�ckt.
Im Wagen vom Gregor H�lzl.
Ja, ich wei�, hab ich geh�rt.
Was hab ich damit zu tun?
Mein Motorrad ist kaputt, und ich bin den ganzen Weg zu Fu� gegangen.
Den Weg, den meine Schwester gestern vielleicht ...
Sag mal, du bist doch vollkommen ... Was ist passiert mit dir?
Ich wollt dir was zeigen. - Hast du getrunken?
Das hab ich am Seitenstreifen gefunden.
Tja.
Sie haben nicht irgendwas geh�rt oder gesehen?
Das sind Splitter.
Vom Gregor seinem Seitenspiegel.
Ich hab nix gesehen und nix geh�rt.
Sieh zu, dass du weiterkommst. Kannst du bei der Polizei abgeben.
Soll ich jemanden anrufen?
Soll dich einer abholen?
* d�stere Musik *
Tja.
Warum wollen Sie mich los werden?
Ich will dich nicht los werden!
Ich kann dir nur nicht helfen.
Das war gestern.
Gestern Nacht.
Halb eins. - Ich hab nix gesehen!
Sie haben doch irgendwas ... Sie l�gen doch!
Du beschei�t mich, du!
Meine Schwester ist tot!
Sie war erst 16!
Du bist doch wahnsinnig!
(Dirrmeyer:) Lass dich hier nie wieder blicken!
Polizei!
Jeder wei�, dass du und dein Bruder L�gner seid's!
Ihr schei� Deutschen!
Das ist ein Wahnsinn.
Sandra?
Hier bin ich.
Warum hast du das Licht ausgemacht?
Hab nicht gemerkt, dass es dunkel geworden ist.
Wo ist denn die Susanne? - Drau�en.
Hier, mein Schatz.
Ist was mit dir?
Nein.
Ich frier nur.
Wegen dem Regen.
Und �berhaupt.
Wegen dem, was mit der Rosa passiert ist.
Jetzt ist auch noch der Sebastian verschwunden.
Wieso das?
Seit Mittag.
Keine Ahnung, wird schon nichts passiert sein.
Was liest du denn da?
"Schamanen und Hexen."
Seit wann interessiert dich denn so was?
Jetzt rast bitte nicht aus, ja?
Warum soll ich denn ausrasten?
Ich glaub, ich kann Dinge sehen.
Geh, Sandra, bitte.
Abend, Herr Bucher. - Ah, Susanne.
Tut mir leid, ist sp�t geworden. - Kein Problem, ich muss nur los.
Also dann, S��e, wir sehen uns, ja?
Also dann, sch�nen Abend euch zwei.
Danke noch mal.
So, jetzt ich koch uns erst mal was.
* Grillenzirpen *
Verr�ckt.
Ist ja meschugge, der Junge.
Na, mein Puschelchen?
Ha?
(lachend:) Kleine Barbara.
Der ist meschugge, der Junge.
V�llig meschugge.
* Hannes murmelt vor sich hin. *
Du k�nntest sterben, auch die Mama.
Du musst Pregau verlassen.
Sandra, Schatz.
Jeder stellt sich mal was Schlimmes vor.
Das ist ganz normal, besonders bei dir.
Wegen deiner Krankheit.
Du bist halt viel sensibler als andere Menschen.
* ruhige Musik *
Niemand wird sterben.
Ganz sicher nicht.
Und?
Mama und Papa lieben sich.
Und wir lieben dich.
Wir sind eine gl�ckliche Familie.
* Er lacht. *
* Edith schluchzt. *
Soll ich dich nach Hause bringen?
Ich kann auch gut alleine fahren, danke.
Gut. Gut. Bitte.
Ja.
Bist du w�tend auf mich oder so?
Was willst du von mir, hm?
Was soll das?
* Eine Fensterscheibe zerbricht. *
(schreit:) Dirrmeyer!
(schreit:) Was wei�t du?
* L�rm aus dem Fernseher *
(schreit:) Was wei�t du?
* dramatische Musik *
Du Sauhund, du!
(schreit:) Dirrmeyer!
* Jubel aus dem Fernseher *
(schreit:) Dirrmeyer!
(leise:) Schei�e ...
* Er k�mpft mit dem T�rschloss. *
Kommst du jetzt? - Bin schon unterwegs.
* Handyklingeln *
Ist das die Mama?
Ja?
Snoopy hier, es gibt Neuigkeiten vom H�lzl Gregor.
Ich bin gleich wieder da.
Der erholt sich offenbar schneller als gedacht.
Was soll das hei�en, er erholt sich schneller als gedacht?
Der Kollege hat mir gesagt, das ist ein Wunder.
Hannes?
* Dirrmeyer st�hnt. *
He!
He! * Dirrmeyer st�hnt. *
* Sebastian atmet schwer. *
* unheimliche Musik *
Du, Snoopy, wenn der aufwacht,
informiert ihr mich bitte sofort?
Ich will mit ihm als Erstes reden, bevor irgendwer anders ...
Ja, sicher, ich k�mmer mich.
Danke. - Ja, bitte.
Servus, Hannes.
* unheimliche Musik *
Untertitel: AUDIO2
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