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EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
DIESE ERZÄHLUNG BASIERT AUF HISTORISCHEN EREIGNISSEN
EINIGE ORGANISATIONEN UND FIGUREN SIND FIKTIV
FOLGE 22
Wohin gehen Sie?
Nach Japan.
Boss.
Bin ich nicht innerhalb eines Monats zurück...
...müsst ihr gehen.
Nehmt, was ihr braucht und geht.
Verlassen Sie uns
für irgendeine Frau?
Du solltest es wissen.
Ist sie wirklich nur
irgendeine Frau für mich?
Wenn das Ihre Wahl ist, komme ich mit.
Kehren Sie jetzt zurück nach Japan...
...werden Sie umkommen.
Deshalb lasse ich euch ja zurück!
Ich habe mir die ganze Welt zum Feind gemacht.
Egal, was ich versuche, alle Wege führen dahin.
Deshalb muss ich gehen.
Nach Japan.
Boss!
Ergreift sie!
Schnappt sie!
Ergreift sie!
Ihnen nach!
AMERIKANISCHE GESANDTSCHAFT IN JAPAN
Nicht schießen!
Schnappt sie!
Keine Bewegung!
Ich bin Captain Eugene Choi des US-Marinekorps.
Und das ist meine Frau.
Ein Captain des US-Marinekorps?
Major Kyle Moore kann es bestätigen.
Wir waren zusammen in Joseon.
Holen Sie ihn sofort.
Jetzt!
Wer zur Hölle sind die?
Feuer!
Stopp!
Rückzug.
Eugene?
Ein US-Marine in der Gesandtschaft löste einen Schuss aus?
Ist er wahnsinnig?
Er bat um Schutz.
Er und seine Frau sind in Gewahrsam.
Sind wir sicher, dass diese Dame Captain Eugene Chois Frau ist?
Das behauptet er.
Es stimmt. Ich gratulierte ihnen zur Hochzeit.
Sie ist also eine Dame aus Joseon, die mit einem US-Marine verheiratet ist.
Lassen Sie sie frei. Warum halten wir eine Dame aus Joseon fest?
Das geht nicht.
Sie ist die Frau eine US-Marines.
Es ist unsere Pflicht als Amerikaner, sie zu beschützen.
Gut. Dann lassen Sie beide laufen.
Als einer, der auf dem Heimweg sein sollte, hat er viel Unruhe gestiftet.
Wissen Sie, mit wem er es zu tun hat?
Man fürchtet sie sogar in China, so weit reicht ihr Ruf.
Ich schlage vor, Sie halten sich zukünftig
aus diplomatischen Angelegenheiten raus, Major Moore,
da Sie offensichtlich nichts davon verstehen.
Sie wollten nie, dass wir uns raushalten, als wir auf dem Schlachtfeld starben.
Habe ich meinen Arm für ein Land verloren, das es nicht wagt, eine Dame zu retten?
Sie bereiten mir wirklich Kopfschmerzen.
Also schön.
Sperren Sie sie ein.
Wir sprechen morgen darüber.
Na, wenn das keine Hilfe ist?
Sei ruhig wütend auf mich.
Es ist alles meine Schuld.
Es tut mir leid.
Was passiert ist, ist passiert.
Jetzt ist nicht der Zeitpunkt dafür.
Wir sollten etwas schlafen.
Wer weiß, was morgen passiert?
Wie kannst du immer so ruhig sein?
Bin ich nicht.
Mein Herz rast.
Ich wusste nicht, dass du mir so nah sein würdest.
Weil du mich getroffen hast...
...musst du so einen langen Umweg machen.
Das weißt du, und trotzdem batest du mich nicht, zu bleiben.
Lehn dich bei mir an.
Das hilft.
Bleib bis zum Morgen bei mir.
Ich werde mich nicht rühren.
Was machen Sie hier?
Ich hätte Sie töten sollen.
Ich wusste, wo Sie sind.
Ich verschonte Sie bloß.
Wir haben nicht viel Zeit.
Also hören Sie zu, während ich in Erinnerungen schwelge.
Als ich Sie damals verschonte,
sagte ich, ich sah viele andere in Tschemulpo.
Wen, denken Sie, sah ich noch?
Dame Ae-sin.
Was haben Sie vor?
So wie ich Sie einmal gerettet habe,
werde ich nun Dame Ae-sin retten.
Aber ohne Hilfe eines Japaners
wird es schwierig.
Dame Ae-sin.
Wo genau in Tokio ist sie?
Wir dachten nicht, dass sie dort Zuflucht suchen würde.
Ein Mann half ihr.
Er eröffnete bei der Gesandtschaft das Feuer.
Wir mussten uns zurückziehen, es war eine Sackgasse.
Sie sitzen wie Ratten in der Falle.
Amerikaner beschützen niemanden aus Joseon.
Haltet in der Nähe der Gesandtschaft Wache.
- Jawohl! - Jawohl!
Guten Morgen.
Ich muss verrückt sein.
Wie konnte ich so tief schlafen?
Ich bin froh darüber.
Hör mir gut zu.
Ich werde dich hier sicher rausholen.
Allein?
Ich...
...muss zurück in mein Land.
Wir haben wohl nicht mehr viel Zeit,
verabschieden wir uns.
Diesmal...
...sage ich es.
Die Sonne ging unter,
und wir gingen getrennte Wege.
Goodbye.
Sag nicht Goodbye.
See you ist besser.
See you.
See you again.
Ich darf sicher zuerst gehen.
Aber keine Sorge.
Ich halte dir den Rücken frei, wie immer.
Kann ich darauf vertrauen,
dass du danach allein zurechtkommst?
- Fahren wir. - Jawohl.
Der Kutsche nach.
- Jawohl. - Jawohl.
Haltet die Kutsche auf!
Ergreift ihn!
SHIMONOSEKI
Was zur Hölle ist das hier?
Wir werden in den Sarg schauen.
Das Miststück muss darin sein.
Öffnet ihn!
- Jawohl! - Jawohl!
Wie können Sie es wagen, die Würde eines Toten zu verletzen?
Die Würde eines amerikanischen Soldaten.
Was für einen Brief wird Ihre Regierung wohl senden?
Was auch immer darin steht, Sie werden sterben.
Kyle, tun Sie mir einen Gefallen.
Der Corporal, der im Dienst starb. Schicken Sie ihn mit mir nach Hause.
Dann mit der Kutsche.
Viel Glück, Eugene.
- Ko? - Ihnen geht es gut, so ein Glück.
Ein Amerikaner mit Bart sagte mir,
ich solle hier warten.
Ich bin auch erleichtert, Sie zu sehen.
Er hat mir geholfen.
Aber was jetzt?
Am Hafen wimmelt es von japanischen Schwertkämpfern.
Sie können nicht nach Joseon.
Verstecken Sie sich vorerst oder Sie kriegen Schwierigkeiten.
Ich muss um einen Gefallen bitten.
Könnten Sie ein Telegramm nach Joseon schicken?
Sonderbotschafter Ito...
MINISTER HAYASHI
...mag Joseons weißes Porzellan.
Mit leeren Händen wird er mich nicht willkommen heißen.
Das meiste Porzellan in guter Qualität
gehörte dem Großvater meiner Frau.
Hr. Rinoie nahm es nach Abriss des Hauses an sich.
Rinoie ist tot,
wo ist also das Porzellan?
Es ist...
...bei mir.
HAFEN TSCHEMULPO
Da Takashi nicht hier ist,
stimmt es wohl, dass seine Familie ihn beerdigt.
Danke, dass Ihr die Reise auf Euch nahmt, Eure Exzellenz.
HAFEN TSCHEMULPO
Sieh an, wie anständig Joseon geworden ist.
HIROBUMI ITO
Der König von Joseon sollte dem Japanischen Kaiserreich dankbar sein.
Dafür werde ich sorgen, Eure Exzellenz!
Dank des Hauptquartiers der Besatzungsarmee im Regierungsamt
ist das Japanische Kaiserreich
nun die Brücke zwischen Korea
und den mächtigen Ländern im Westen.
Ich möchte Euch meinen höchsten Respekt
für Eure weise Entscheidung zollen, Eure Majestät.
Das Hauptquartier der Besatzungsarmee im Regierungsamt
macht das Japanische Kaiserreich
zur Brücke zwischen Korea und den Westmächten.
Sein tiefster Respekt für Eure weise Entscheidung, Majestät.
Sonderberater Lee,
assistieren Sie Sonderbotschafter Ito.
Zu Befehl, Eure Majestät.
SONDERBERATER LEE WAN-YONG EINER DER FÜNF VERRÄTER VON 1905
Ein Telegramm aus Japan?
Ja, junger Herr.
Bitte sehr.
KOREANISCHES REICHS-TELEGRAMM KIM HUI-SEONG
ICH MUSS SIE DORT AN JENEM TAG ZU JENER ZEIT SEHEN
VON KO YOSHINO
Aber ich kenne niemanden, der so heißt.
Interessieren Sie sich jetzt für Billard?
Ich habe Sie noch nie spielen sehen.
Ich wette nicht gern.
Verlieren grämt mich zu sehr.
Warum sind Sie dann hier?
"Meine Kugel verbirgt sich hinter der schwarzen."
Was heißt das?
Hinter der Kugel mit der Acht.
Es heißt, man ist in Gefahr.
Erhielten Sie zufällig ein Telegramm aus Japan
von einem Mann namens Ko Yoshino?
Es wurde wohl vertauscht.
Die Nachricht ist aber gleich.
Es ist ein Hilferuf.
Dame Go Ae-sin sitzt in Japan fest, Eure Majestät.
Ich möchte eine offizielle Delegation schicken,
um Sonderbotschafter Itos Ankunft zu würdigen.
Stellen Sie eine Gruppe zusammen,
und informieren Sie Japan.
Eine weise Entscheidung, Eure Majestät.
Sonderbotschafter Ito wird erfreut sein.
Ich überbringe die Botschaft.
Haben Sie das gehört?
Das ist unser Rettungsplan.
Finden Sie einen Weg, Go Ae-sin zu informieren.
Sie müssen sie heil zurückbringen.
Ja, Eure Majestät.
Ein Mann ist bereits in Japan.
Und ich kenne einen, der eine Person kennt,
die ihn erreichen kann.
HAFEN SHIMONOSEKI, JAPAN
Sie müssen es sein. Sie sind wirklich gut aussehend.
Wollen Sie mit mir zum Strand gehen?
Ich bin beschäftigt. Suchen Sie sich einen anderen.
Hui-seong bat mich darum.
Soll ich wirklich einen anderen suchen?
Du machst so viel durch wegen deines Landes.
Das ist sie. Ergreift sie!
Wo sind wir hier?
Es gibt einen jungen Herrn in Hanseong. Das ist sein Wohnsitz in Tokio.
Hier ist es sicher.
Dame Ae-sin, das ist großartig.
Ich bin so erleichtert.
Wir sind gerettet.
Nicht "wir".
Dame Ae-sin, ich bin Japaner.
Ich muss in Japan bleiben.
Es tut mir leid.
Meine Mutter wartet auf mich.
Das hätte ich bedenken sollen.
Meine Familie ist momentan in meinem Heimatort.
Dame Ae-sin,
bitte bleiben Sie gesund.
Gehen Sie jetzt?
Ich muss.
Bitte richten Sie meinem Meister aus, dass es mir hier gut geht.
Sagen Sie es ihm bitte.
Ich verspreche es.
Danke...
...für alles.
Ich weiß es zu schätzen.
Es war mir eine Freude. Kein Problem.
Boss, passen Sie auf Dame Ae-sin auf.
Verstanden?
Er sprach wie ein Vertrauter, aber ich kenne ihn nicht.
Hätte ich ihn nach seiner Heimat fragen sollen?
Viele in Hanseong versuchen, Ihnen zu helfen.
Die Hotelbesitzerin hat alles geplant,
und Hui-seong lässt uns diese Unterkunft nutzen.
Seine Majestät hat eine offizielle Delegation geschickt.
Bald wird jemand mit kaiserlichem Befehl kommen
und Sie abholen.
Schließen Sie sich dann der Delegation an.
So können Sie zurück nach Joseon.
Kommen Sie mit uns?
Als Hofdame?
Sorgen Sie sich nicht um mich.
Ich habe länger in Japan gelebt als in Joseon.
Ich lebte ganz unten im Fass.
Ich komme schon zurecht.
Sogar Sie...
Sogar Sie kamen zu meiner Rettung.
Danke.
Nur einen Moment.
Ist schon gut.
Warten Sie hier.
Ich komme in drei Monaten, um meine Schuld zu begleichen.
Sie sollen es persönlich bekommen.
Jedes Mal retten Sie mich so.
Ruhen Sie sich aus.
HEO NAN-SEOL-HEON
IM TRAUM DURCH DIE BERGE GEHEND
Siebenundzwanzig rote Hibiskusblüten fallen herab
und landen auf mondbeschienenem Raureif.
Du hattest recht.
Auch Worte haben Macht.
Sind Sie...
Ja.
Seine Majestät schickt mich.
Anhalten!
Captain Eugene Choi.
Captain, halten Sie Ihr Verhalten für angemessen?
MILITÄRKOMMISSION
Ich war leichtsinnig.
Wenn Sie das wissen,
warum setzten Sie Ihre Handlung fort?
Ich hatte keine Wahl.
Ich wurde von japanischen Samurai gejagt.
Und warum wurden Sie von japanischen Samurai gejagt?
Die Dame in meiner Begleitung beschützte ihr Land, Joseon.
Möchten Sie noch etwas sagen?
Euer Ehren.
Ich danke der US-Gesandtschaft in Japan,
dass sie mich und die Dame beschützte.
Ihre Handlung war Landesverrat.
Allerdings gibt es einem Bericht von Major Kyle Moore,
dem unmittelbaren Vorgesetzten des Angeklagten,
zufolge mildernde Umstände.
Das Gericht fällt folgendes Urteil.
Das Gericht verurteilt
Eugene Choi, Captain des US-Marinekorps,
zu drei Jahren Haft
und unehrenhafter Entlassung.
Sho Ishida.
Boss.
Mein Sohn,
du hast anscheinend etwas, das du mehr als dein Leben schätzt,
nachdem du dein eigenes Leben nicht einmal leben konntest.
Wie kannst du es wagen?
Sie haben wohl ein Geschenk erhalten.
EUGENE CHOI
Aus Japan.
Ich hörte, Takashi Mori wurde von einem Unbekannten
in Japan getötet.
Der Amerikaner, der aussieht wie wir,
war wohl ebenfalls in Japan.
Der Lauf seiner Pistole zeigt immer
in die richtige Richtung.
Nun hat ihn wohl die Trauer erreicht.
Er muss mich angefeuert haben,
während die Trauer ihn überkam.
Bin ich nicht innerhalb eines Monats zurück,
müsst ihr gehen.
Anscheinend braucht unser Boss länger als geplant.
Wir müssen für die Zukunft vorsorgen.
Wir verlassen Hanseong sofort.
- Jawohl! - Jawohl!
Die Reise war sicher anstrengend.
Aber ich bin dankbar,
dass Sie es heil zurückgeschafft haben.
Ich konnte dank der Hilfe vieler Menschen zurück.
Entschuldigt die Umstände, die ich gemacht habe, Eure Majestät.
Ich hörte außerdem von Song Yeong,
dass er wohlbehalten in Shanghai angekommen ist.
Daher möchte ich Ihnen für Ihre großartige Leistung danken.
Ich fragte Sicherheitschef Jang, und er schlug so etwas wie das vor.
Japan schickte diese Geschenke für Ihre Hoheit.
Ich hörte, Ihnen gefällt dieses Gewehr.
Mögen Sie das Geschenk?
Mein tiefster Dank, Eure Majestät.
Setzen Sie alles daran, zu überleben.
Als ein König voller Trauer
über den Verlust von Frau, Sohn und Land
flehe ich Sie von ganzem Herzen an.
Ja, Eure Majestät.
Wir waren an jenem Tag zu jener Uhrzeit hier.
Und so sehen wir uns wieder.
Ich war mir nicht sicher,
aber diesmal halfen Sie mir durch Seine Majestät.
Kühn von mir, nicht wahr?
Dank Ihnen kam ich wohlbehalten zurück.
Danke.
Sagen Sie bitte auch dem Herrn in Zimmer 303,
dass ich ihm danke.
Sie brauchen mir nicht zu danken.
Ich verlor meinen Vater,
aber Sie verloren beide Elternteile.
Wir sind jetzt quitt.
Was meinen Sie?
Sie wissen von Lee Wan-iks Tod, oder?
Ja, ich hörte, was diesem Japansympathisanten geschah.
Warum fragen Sie?
Dieser Japansympathisant
war mein Vater.
Tut mir leid.
Nicht nötig.
Vater verheiratete mich für Geld.
Warum waren Sie dort?
Aus dem gleichen Grund. Um mich zu schützen.
Sie wussten es wohl nicht.
Dann...
...wissen Sie das vermutlich auch nicht.
Mein Vater war derjenige...
...der Ihre Eltern tötete.
Die Welt ist ein Dorf, oder?
Sie und ich...
...konnten also nie Verbündete sein.
Gehen Sie zum Friedhof der Ausländer. Dort wartet jemand auf Sie.
Nach dieser Sache
schulde ich Ihnen nichts mehr.
Fr. Haman.
- Hr. Haengrang? - Himmel, Herrin!
Meine Herrin...
Was machen Sie hier?
Wo ist meine Tante?
Und Ae-sun?
Wir haben dafür gesorgt,
dass sie heil in der Mandschurei ankamen.
Sie sind dort gut aufgehoben,
also kamen wir Ihretwegen zurück.
Himmel, lassen Sie sich ansehen.
Ohne meine Fürsorge
haben Sie abgenommen. Sie so zu sehen, bricht mir das Herz.
Ich machte mir solche Sorgen.
Sie können doch nichts, außer malen.
Ja, stimmt.
Das geht nicht. Hui-seong ist der einzige Sohn der Familie.
Wie wäre es mit der ältesten Tochter
des Vizeministers des Staatsrats?
Sie ist nicht gerade hübsch,
aber die Familie arbeitet seit Generationen für den Staatsrat.
Wir wissen alle, wie schön Ae-sin ist.
Ich bezweifle, dass sie seinen Ansprüchen genügt.
- Sie waren schnell. Danke. - Gern.
Ich komme in zehn Tagen wieder.
Wer ist sie?
Mein Ältester hat jetzt Zwillinge, Jungs.
- Ach ja. - Von Kleidung über Windeln brauchen wir
alles doppelt, also habe ich eine zweite Schneiderin.
Aber ich fand heraus,
dass ihre Familie früher besser gestellt war.
Oh, das arme Ding.
Sie ernährt zwei kleine Geschwister,
indem sie als Schneiderin arbeitet.
- Das Leben ist wirklich unberechenbar. - Das ist es.
Wie können wir helfen?
Ich hörte, Sie machen alles, was man braucht.
Das stimmt.
Ich möchte heiraten.
Dafür sollten Sie einen Heiratsvermittler engagieren.
Die sind aber sehr teuer.
Ich weiß schon, wen ich heiraten will.
Ich möchte diesen Mann heiraten.
Schon gut. Das passiert mir öfter.
Das ist wohl das Los von gut aussehenden Männern wie mir.
Ich verstehe sie, aber ich möchte nicht heiraten.
Aber Ihre Mutter sucht jemanden für Sie.
Darum habe ich nie gebeten.
Bitte heiraten Sie mich.
Mein Bruder ist an der Königlichen Militärakademie,
aber er wird entlassen, weil sein Bürge das Land verließ.
Deshalb muss ich Sie dringend heiraten.
Ich glaube es nicht.
Sie wollen mich nicht heiraten,
weil Sie verknallt sind?
Der Bürge ist fort?
War es zufällig der Konsul der amerikanischen Gesandtschaft?
Himmel, Sie müssen Jun-yeongs Schwester sein.
- Ja, bin ich. - Kennen Sie die junge Dame?
Setzen Sie sich einen Moment. Es dauert nicht lang.
Wovon reden Sie?
Die Bürgschaft.
Ich habe nicht zugestimmt.
Kommen Sie. Ich kann Ihre Unterschrift perfekt fälschen.
- Keine Sorge. - Das ist nicht meine Sorge...
In dieser Situation
sticken Sie?
Woher diese Ruhe?
Das Schild an der Tür.
Die Blume ist verwelkt.
Sie haben es als Schild erkannt?
Ist das für mich?
Diese Blume wird niemals verwelken.
Die Kämpfer der Musin-Gruppe haben Jingogae verlassen.
Warum redest du, als würdest du sterben oder so?
Weil ich kein guter Mann bin.
Ich bin einer von den Bösen.
Bösewichte sterben meist zuerst.
Damit die Guten länger leben können.
Fr. Hina Kudo.
Die Armee des Japanischen Kaiserreichs möchte hier wohnen,
also leeren Sie alle Zimmer im dritten Stock.
Sie können während unseres Aufenthalts andere Zimmer vergeben.
Dies ist eine ehrenvolle Möglichkeit für Sie,
Ihren Patriotismus als Bürgerin Japans zu beweisen,
also kooperieren Sie bitte.
Selbst das wurde mir genommen. Muss ich nun also beißen?
Soll ich zum Sieg im Kampf für Joseons Unabhängigkeit beitragen?
3 JAHRE SPÄTER, FRÜHSOMMER 1907
Sonderausgabe!
Sonderausgabe!
FRANZÖSISCHE BÄCKEREI
Sonderausgabe!
INDUSTRIEAUSSTELLUNG IN TOKIO NIMMT FÜR ERWACHSENE ZEHN,
FÜR KINDER FÜNF JEON EINTRITT,
UM EINEN MANN UND EINE FRAU AUS JOSEON IN EINEM KÄFIG ZU SEHEN
ASAHI SHIMBUN VERÖFFENTLICHTE EINE KRITIK,
DIE SIE ALS "GARSTIGE TIERE AUS JOSEON" BEZEICHNET
Eure Majestät.
Es heißt, wir waren zur Übereinkunft von 1905 gezwungen.
Aber wir sind noch immer eine unabhängige Nation
namens Kaiserreich Korea.
Das Land ist sicher, und Eure Würde und Autorität sind intakt.
Wir erlauben lediglich, dass unser Nachbarland
eine diplomatische Angelegenheit klärt.
JUSTIZMINISTER JO JUNG-EUNG EINER DER VERRÄTER VON 1907
VERTEIDIGUNGSMINISTER LEE BYEONG-MU EINER DER VERRÄTER VON 1907
AGRARMINISTER SONG BYEONG-JUN EINER DER VERRÄTER VON 1907
LEE WAN-YONG EINER DER VERRÄTER VON 1907
Aber wie konntet Ihr Vertrauensbotschafter nach Den Haag schicken?
Generalresident Ito
ist darüber empört.
Wie konnten wir sie so hintergehen,
nach allem, was Japan für uns tat?
Die japanische Regierung wird das nicht auf sich sitzen lassen.
Eure Majestät, wenn Ihr um die Sicherheit des Landes besorgt seid,
solltet Ihr
Euch das Leben nehmen,
um Euer Volk vor dieser Krise zu retten.
Es gibt keinen anderen Weg.
Minister, stimmen Sie alle zu?
Denken Sie,
ich muss mir das Leben nehmen?
Japans Armee ist viel mächtiger als unsere,
wir können nicht gegen sie in den Krieg ziehen.
Ihr fielt Japan in den Rücken,
indem Ihr Vertrauensbotschafter entsandtet.
Eure Majestät, meint Ihr nicht, dass Ihr
das Land in Gefahr bringt?
Wenn Ihr Euch nicht das Leben nehmen könnt...
"Seine Majestät muss persönlich nach Tokio reisen
und sich beim Kaiser Japans entschuldigen.
Ansonsten sollten wir uns Japan ergeben
und Gouverneur Hasegawa auf Knien..."
Dieser Mistkerl.
Mitglieder der Iljinhoe umstellen gerade den Gyeongwun-Palast,
und alle Minister sind im Palast.
Sie versuchen, Seine Majestät zu stürzen.
GUKMIN SHINBO VON DER PRO-JAPANISCHEN ILJINHOE
Eure Majestät, Ihr müsst volle Verantwortung übernehmen.
Ihr solltet den Thron an den Kronprinzen abtreten.
Wir halten Euch an, zurückzutreten.
Wie können Sie es wagen?
Müssen Sie mich so demütigen?
Heißt das, Sie dienen ab jetzt dem Kaiser von Japan?
Die Zeiten haben sich geändert.
Wusstet Ihr das nicht?
Eure Majestät.
Bitte befehlt mir, ihn zu töten.
Dann tue ich es.
Sie alle, runter mit den Waffen.
Eure Majestät!
Ich werde zurücktreten.
Fesseln Sie ihn!
Wagen Sie es nicht, ihn anzurühren!
Ich gab Ihnen den Thron,
aber ihn überlasse ich Ihnen nicht.
NEW YORK, VEREINIGTE STAATEN
Danke.
Lieber Gott, Vater Josephs.
Hörst du die Gebete derer, die nicht beten?
Warst du
bei jedem meiner Schritte bei mir?
Der Grund, warum du diese Unruhe in mein Leben brachtest...
Gibt es einen?
Entschuldigen Sie?
Ich möchte zur Columbia University.
Wissen Sie, wie ich dort hinkomme?
Sind Sie aus Joseon?
Sind Sie aus Joseon?
Es tut so gut, so weit von zu Hause einen Landsmann zu sehen.
Folgen Sie mir. Ich wollte in die Richtung.
Ok.
Danke.
Wie lange sind Sie schon in New York?
Ungefähr drei Jahre.
Können Sie mir von Joseon erzählen?
Ich habe seither nichts gehört.
Wie ging der Krieg aus?
Wenn es drei Jahre waren...
Japan hat gewonnen.
Wir wurden 1905 gezwungen, eine Übereinkunft zu unterzeichnen.
Wir verloren praktisch die Souveränität.
Es gibt einen Generalresidenten
und Joseon untersteht jetzt
der Kontrolle Japans.
Die USA unterstützten Joseon als Erste,
aber sie zogen auch als Erste ab.
Sie zogen sogar die Gesandtschaft ab.
Viele Landsleute versuchen,
auf die Lage aufmerksam zu machen.
Wir sind fast da. Gehen Sie geradeaus.
Oh. Danke.
Also...
Ich denke, es bedeutet etwas, dass wir uns begegnet sind.
Darf ich nach Ihrem Namen fragen?
Choi Yu-jin.
Ahn Chang-ho.
Joseon wird nicht einfach aufgeben.
Es gibt welche, die kämpfen.
Die Armee der Gerechten.
Ich bin einer von ihnen.
Lieber Gott, Vater Josephs.
Ich widme den Rest meines Lebens dieser Sache.
Bei jedem Schritt
klammerte ich mich an aussichtslose Hoffnung.
Halt mich nur am Leben.
Solange ich lebe...
...werde ich wie der Wind gehen.
Die Armee der Gerechten!
Los. Greift sie!
GUKMIN SHINBOSA
Wo hielten Sie denn Wache? Ihnen nach!
Was war das? Wo ist der Schütze?
Woher kam das Geräusch?
Lee Wan-yongs Haus ist explodiert!
Wessen? Was soll das?
Nein. Ich werde Herrn Lee retten.
Gehen Sie da lang!
Los!
GUKMIN SHINBOSA
Hr. Kim.
Hui-seong, Herr ist so förmlich.
Kim Hui-seong, Sie sind ja nicht mein Bruder.
Ich habe schon zwei jüngere Geschwister.
Ist das die Frau?
Da ist keine Frau.
Nur gerechte Leute.
Da drinnen ist eine Frau.
In Ihrem Herzen, Kim Hui-seong.
Ich habe vor langer Zeit herausgefunden, dass es einen anderen gibt.
Obwohl ich es wusste...
...konnte ich nichts tun.
So muss es ihr also gegangen sein.
Sie muss Mitleid gehabt haben.
Schwester. Hui-seong.
Ist etwas passiert?
Warum rennt ihr alle?
Wir wollen zum Palast.
Der König wurde gestürzt.
IN TRAUER
Eure Majestät.
- Nein. - Nein, Eure Majestät.
Majestät.
Majestät.
Das kann nicht sein.
Majestät.
Majestät.
Das ganze Land trauert.
Eure Majestät.
Wie konnten sie ihn stürzen?
Diese Bastarde.
Es steht seit drei Jahren leer.
Niemand wagte, es zu nehmen, da es Gu Dong-mae gehörte.
Ich kaufe es.
Bitte? Also gut. Sobald alles bereit ist,
komme ich zum Hotel.
Sehen Sie sich in Ruhe um.
Stirb nicht vor mir.
Ich werde schlimmer als du sein.
Stirb bloß nicht vor mir.
OPIUMHÖHLE, MANDSCHUREI
Eugene.
Was zur Hölle machst du hier?
Komm, gehen wir ein Bier trinken.
Nein. Lass dich erst einmal umarmen.
Lange nicht gesehen.
Zu lange.
Kyle. Es kommt spät, aber...
Danke, dass du mir und ihr geholfen hast.
Es war mein vierter Satz. Bisher der beste.
Wie ist es in Japan?
Geschäftig.
Langweilig.
Und jetzt du.
Warum bist du hier?
Ich mache ein weiteres Picknick in Joseon.
Ich werde ein richtiger Ausländer sein.
Joseon ist also dein richtiges Heimatland?
Mein Heimatland ist Amerika.
Selbst ohne meine Uniform.
Ich verlasse erneut mein Land,
aber diesmal laufe ich nicht davon.
Ich laufe auf etwas zu.
Wenn du gehen musst,
versprich mir eins.
Komm zurück.
Versprochen.
Wir werden heute viel Bier brauchen.
Ich wollte dich übrigens immer etwas fragen.
Warum wolltest du mein Freund sein?
Du hast dich meinetwegen mit anderen Amerikanern angelegt.
Weil du ein guter Soldat bist.
Und die anderen waren Idioten.
Und ich glaube an Gott.
Danke, Kyle.
Mein Boss.
Ja.
Mein Freund.
Meine Ehre.
Möge Gott immer mit dir sein.
Viel Glück, Eugene.
Ich habe es dir gesagt, du hörtest nur nie zu.
Ich hörte, Ihr gesamtes Anwesen brannte nieder,
sogar die Ahnentafeln wurden zerstört.
Es muss furchtbar sein.
Ihr Haus brannte nieder, und die Ahnentafeln wurden zerstört.
Er ist sehr besorgt.
Koreaner sind generell ignorant.
Sie neigen zum Aufbrausen und zur Rache.
Das sollte man im Keim ersticken.
Joseons Bevölkerung ist ignorant
und aufrührerisch.
Man muss den Anfängen wehren.
Lassen Sie den neuen König ankündigen,
dass er das Militär auflöst.
Der neue König
soll die Auflösung des Militärs verkünden.
Jawohl!
MORGEN DES 1. AUGUST 1907
Wenn das Militär aufgelöst ist
und irgendwer den Befehl missachtet und es zu Unruhen kommt,
wird Japan übernehmen und sie auf kaiserlichen Befehl unterdrücken.
Wir haben einen offiziellen Befehl von Seiner Majestät selbst.
Er fordert, dass Generalresident Ito diesen umsetzt.
Wir appellieren an Sie...
ÜBUNGSLAGER DONGDAEMUN
...es hinzunehmen.
VERTEIDIGUNGSMINISTER LEE BYEONG-MU
Auf königlichen Befehl vom 1. August
löst der Generalresident Koreas Militär auf.
Ab heute sind Sie keine Soldaten mehr.
Dies ist ein Geldgeschenk des Kaisers.
Sie dürfen jeden töten, der nicht gehorcht.
Anlegen!
STADTWACHE
STADTWACHE
Der Kaiser hat befohlen, alle, die nicht gehorchen, zu erschießen.
Die Waffen sind gezückt. Gehen Sie, bevor es zu spät ist.
Versage ich als Soldat dabei, mein Land zu beschützen...
KOMMANDANT PARK SEUNG-HWAN
...und bin ich meinem König kein treuer Untertan,
wären 10.000 Tode nicht genug,
um für mein Vergehen zu büßen.
- Was war das? - Was war das?
ÜBUNGSLAGER NAMDAEMUN
Kommandant Park hat sich erschossen!
Japan wird bald Kontrolle über den Militärstab ergreifen
und als Erstes die Königliche Militärakademie schließen.
Gebt die Waffen nicht zurück!
Sie werden unsere Waffen nehmen
und das Militär auflösen.
Hundesöhne.
Ich bringe euch alle um.
Sie widersetzen sich einem direkten Befehl.
Sie alle
werden hingerichtet!
- Ihr Bastarde! - Kämpfen wir!
Gebt die Waffen nicht ab!
Ihr Hundesöhne!
Rein da.
Nehmt sie.
- Nehmt alles. - Los.
Eure Majestät!
Ich, Jang Seung-gu,
bin hier, um mich zu verabschieden.
Ich muss Euch jetzt verlassen, Eure Majestät.
Ich muss gehen und kämpfen.
Das kann ich nicht erlauben!
Das kann ich nicht erlauben.
Ich verstehe, wie Sie fühlen,
aber gehen Sie nicht.
Sterben Sie nicht wie die anderen.
Eure Majestät.
Mein Traum war es, Rebell zu werden.
Herr, ich...
Ich werde ein Rebell.
Jetzt kann ich endlich einer werden.
Geht es?
Bleib stark.
Sicherheitschef Jang.
Wir haben keine Zeit.
Sie werden bald Verstärkung kriegen.
Uns fehlt Munition, und sie sind besser ausgerüstet.
Harren wir hier aus, werden wir später getötet.
Ich bahne euch einen Weg.
Lauft, ohne zurückzuschauen.
Kommen Sie nicht mit uns?
Du Narr! Wer bewacht diesen Ort, wenn wir weglaufen?
Wer bewacht diesen Ort, wenn ich weglaufe?
Ich bin nur gekommen, um ein paar mehr zu retten.
Und ich bin kein Soldat mehr. Beeilt euch und geht.
Das ist der letzte Befehl eines Mannes, der einmal Soldat war.
Ich führe sie.
Ich passe auf.
Helft den Verletzten und beeilt euch.
Ihr müsst überleben.
Das wird ein Sieg für uns.
Feuer!
Reiß dich zusammen!
Feuer!
Sicherheitschef Jang!
Lauft, ohne zurückzuschauen.
Ihnen nach!
Ihr Bastarde!
Was ist passiert?
Was ist los?
Sie tragen Offiziersuniformen.
Wer griff Sie an?
Er ist schwer verletzt.
- Zur Hütte mit ihm. - Ja.
Koch Wasser.
Wir werden viel brauchen.
- Hol ein Betäubungsmittel. - Ja.
Japan hat das koreanische Militär gewaltsam aufgelöst.
Der Befehl kam von Seiner Majestät selbst.
Natürlich konnten unsere Soldaten ihm nicht folgen,
und es kam zum Gefecht.
Als ob sie das erwarteten, hatten Sie ein Maschinengewehr dabei.
Sie schossen unsere Soldaten mühelos nieder.
Dabei ist Schütze Jang...
...umgekommen.
Nein, steh auf...
STADTWACHE
Steh auf.
Nein, steh auf...
Auf das siegreiche Japanische Kaiserreich!
- Prost! - Prost!
An keinem Tisch soll es an Alkohol mangeln.
Es muss für die Nacht reichen.
Und achten Sie aufs Essen.
Jawohl.
Japanische Soldaten sind im Hotel
und feiern ihren Sieg mit einem Fest.
Sie kommen wohl von weit her zurück.
Sie kommen wohl auch von weit her zurück.
Sie war nicht bei mir.
Bei mir auch nicht.
Was denken Sie, wohin Sie gehen? Woher kam der Schuss?
Die Zündschnur brennt. Wir müssen uns beeilen.
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