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EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
DIESE ERZÄHLUNG BASIERT AUF HISTORISCHEN EREIGNISSEN
EINIGE ORGANISATIONEN UND FIGUREN SIND FIKTIV
Nein! Herrin!
Loslassen.
Wollen Sie wirklich durch meine Hand sterben?
Sie lehnten meine Hilfe ab.
Du bist nur eine noble Närrin, die im Luxus lebt.
Sie schossen mich an.
Und jetzt
demütigen Sie mich öffentlich.
Wissen Sie, wer die erste Person war, die ich schnitt?
Es war Dame Ae-sin.
Ich wählte mit Bedacht
die verletzendsten Worte
und schnitt ihr ins Herz.
Denken Sie, es tat ihr weh?
Also...
Tut es Ihnen weh?
Dann hätten Sie mich sterben lassen sollen.
Weil Sie mich retteten,
schöpfte ich Hoffnung.
Diese Hoffnung...
...ließ mich nun Ihr Haar abschneiden.
Es ist Ihre Schuld.
So gering schätzen Sie mich also.
Könnte ich jenen Moment noch einmal erleben,
würde ich Sie wieder retten.
Aber
wenn ich Sie je wiedersehe, bringe ich Sie um.
Wagen Sie es nicht, sich um mich zu sorgen.
Denken Sie sich einfach,
dass ich bloß eine noble Närrin bin, die im Luxus lebt.
Sie machen eine Szene.
Machen Sie es nicht noch schlimmer.
Ich schoss einen schwarzen Vogel an,
damit er nicht mehr fliegen kann.
Du kannst deinen schwarzen Vogel wohl nicht am Boden halten.
Man beobachtet Sie.
Wir sollten das privat fortsetzen.
Warten Sie hier.
FOLGE 19
Wer hätte gedacht, dass es einmal so benutzt wird?
Es war wohl für Sie bestimmt.
Ich werde es Ihnen zurückgeben.
Es gehört dem Amerikaner.
Wie gesagt, es ist für Sie bestimmt.
Ich wurde an den Haaren mitgezerrt.
Es wurde auch daran gezogen und abgeschnitten.
Sie sind es vermutlich gewöhnt, dass andere
Ihr Haar kämmen und pflegen.
Wenn der Verlust Ihres Haares das Ende der Welt ist,
wie wollen Sie dann Joseon retten?
- Hören Sie mal... - Deshalb...
...hätten Sie Taschentücher statt Waffen führen sollen.
Drei Männer sind von ihrem Weg abgekommen, weil Sie zur Waffe griffen.
Joseon wird in Japans Händen landen.
Sie werden daran nichts ändern können.
Wir leben alle in unterschiedlichen Welten
und halten an verschiedenen Dingen fest.
In meiner Welt sind es Joseon, meine Familie
und mein Haar, das meine Eltern mir gaben.
Ich weiß nicht, wie Sie Ihr Leben verbrachten,
aber ich gebe in meinem mein Bestes.
Also
bevormunden Sie mich bitte nicht.
Aber die Sache ist, Eugene...
Das gehörte einmal Ihnen.
Sind Sie sicher?
Wäre es dann nicht seltsam, es bei ihr zu finden?
Ist es.
Genau wie Ihre Reaktion.
Oberst.
Die Dame sagt, dass sie nichts vermisst.
Und selbst wenn,
sagte sie, Sie sollten selbst kommen.
Es fehlt nichts?
Verstehe.
Gehen Sie.
Jawohl.
Warum wurde es dann dort gefunden? Wurde es gestohlen?
Vielleicht kaufte sie es unwissend.
Mein Zimmer wurde mehrmals durchwühlt, wie bekannt ist.
- Passen Sie lieber auch auf. - Schnappten Sie den Dieb?
Nein, aber anscheinend ist es Ihnen gelungen.
Einer Ihrer Männer.
Sie können es nicht haben. Sie sagten, es wurde gestohlen.
Damit rechnete ich auch nicht.
Dame Ae-sin sagte, ich solle es geheim halten.
Wegen des Dokuments, das ich Ihnen gab, zahlt sie meine Schulden zurück.
Schulden? An wen?
Gu Dong-mae.
Ich weiß nicht, wieso,
aber er hat ihr gerade in Jingogae das Haar abgeschnitten.
Ich kam zu Ihnen,
weil es sonst niemand in Joseon mit ihm aufnehmen kann.
Warum suchen alle Streit mit mir?
Ich werde sie nacheinander abfertigen.
Mach dir keine Sorgen.
Ja, Herr.
REGENBOGENBISKUIT
Oh, dieser Kuchen aus dem Westen, den liebt Min-seok.
Meine Dame.
- Geht es Dame Ae-sin gut? - Wovon reden Sie?
Gu Dong-mae schnitt ihr heute das Haar ab.
Ganz Hanseong weiß Bescheid.
- Sie nicht? - Was?
Wie modern von ihr.
Ich komme wieder.
Sie schließt sich schnell dem modernen Trend an.
Großvater!
Es heißt, unsere Körper sind ein Geschenk unserer Eltern.
Aber sie ließ sich
einfach das Haar von einem Schwertkämpfer abschneiden.
Es kursieren schon beschämende Gerüchte.
Erst löst sie die Verlobung
und dann, nach allem, was du durchgemacht hast,
- geht sie los und... - Und?
Bist du zufrieden?
Bitte?
Was unterscheidet dich von denen, die auf der Straße lästern?
Als ihre Verwandte solltest du nach ihr sehen,
statt zuerst zu mir zu kommen!
Großvater, ich meinte doch nur...
Haengrang, bist du da?
Wenn Sie meiner Enkelin noch mal zu nahe kommen,
zeige ich Ihnen, wie unterschiedlich
man Schlachter
und Bessergestellte behandelt.
Gehen wir.
Legen Sie nach, wenn Sie wollen.
Er war aber recht gründlich.
Warum haben Sie das gemacht?
Sagte ich es Ihnen nicht?
Jeder kämpft allein.
Ich fragte nach dem Grund.
Lee Wan-ik hat Informationen über Dame Ae-sin gesammelt.
Ich kam, um zu kämpfen,
damit sind wir quitt.
Das Taschentuch ist nun in ihrem Besitz.
Einer wird am Ende weinen.
Ein Verbündeter.
Ein Freund.
Und Dong-mae.
Wer von den dreien wird am traurigsten sein?
Es wächst bald nach.
Halten wir uns eine Weile von Ihrem Großvater fern.
Es wächst mit der Zeit,
Tag für Tag.
Was bleibt Ihnen sonst?
Es tut mir leid.
Es tut mir wirklich leid.
Es ist doch nur...
...Haar.
Selbst unser König schnitt seins ab.
Du endetest nicht
wie deine Eltern.
Das reicht.
Du lebst,
das ist alles, was zählt.
Verdammt.
Ich bin sicher,
dieses Miststück sagte einen Namen.
Der Polizeichef sagt,
es kam noch kein Brief aus Japan.
Ach ja?
Soll ich beim Postamt fragen?
Nicht nötig.
In manchen Fällen ist keine Antwort auch eine Antwort.
Warum dauert es so lang?
Der Brief wurde abgefangen.
Es muss
ein Name darin stehen, den ich erkennen würde.
Er würde nie...
Wie hieß der Onkel Ihrer Frau?
Oh, er hieß...
...Sang-wan.
Sang-wan?
Sang-wan würde nie...
Go Sang-wan?
Das ist es also.
Sein Name stand in dem Brief.
Sind Sie seine angeheiratete Cousine, müssen Sie Go Sa-hongs Enkelin sein.
Ist das unsere Verbindung?
Waren es ihre Eltern...
...die ich tötete?
Von wem reden Sie, Herr?
Sie erfahren es schon noch.
Mein Jackett. Ich möchte Kaffee trinken.
Richtig. Ihre angeheiratete Cousine...
Sind Sie sicher, dass sie die Verlobung löste?
Wo warst du den ganzen Tag?
Komm, setz dich.
Schau nicht so, setz dich.
Hui-seong, Sie auch.
Genieße den Kaffee und geh,
bevor ich dir nachschenke.
Lassen Sie mich nicht allein.
Ich bin schlecht gelaunt.
Der auf der rechten Seite...
...ist mein Vater.
Ich bin selbst nicht sonderlich gut drauf,
und der links ist mein Vater.
Was?
Ich hörte von der unglücklichen Wende.
Ihre Verlobung wurde gelöst.
Seien Sie nicht traurig.
Bei Männern ist es kein Makel.
Sicher gibt es eine bessere für Sie.
Natürlich.
Er hat die freie Wahl.
Das einzige Problem ist, dass er keine Arbeit hat.
Das ist allerdings ein schwerer Makel.
Wie ich höre, ist die Eisenbahnindustrie die Zukunft.
Nun...
Die Eisenbahn wird von den Japanern betrieben.
Oh, Himmel.
Nun, mein Sohn kennt nur den direkten Weg,
wie eine Eisenbahn.
Wenn Sie das Vermögen haben,
könnte ich ihn einigen Leuten vorstellen.
Ein Millionär in einem aufstrebenden Land
ist besser als ein Milliardär in einem absteigenden.
Das klingt interessant!
Bist du wahnsinnig?
Ich warnte dich,
was ich dir hier ins Essen mischen kann.
Ist der Bastard Takashi Mori nicht hier einquartiert?
Verwende es lieber für ihn.
Je eher, desto besser.
Und freunde dich nicht mit dem Mädchen an.
Go Sa-hongs Enkelin.
Sie wirkt nicht wie deine üblichen Bekanntschaften.
Ich weiß jetzt, wer sie ist.
Halte dich von ihr fern.
Ich bin derjenige,
der ihre Eltern tötete.
Was ist?
Geht es Ihnen gut?
Ich hatte ein Blind Date mit Hui-seong.
Ich habe ihn nicht als so atemberaubend in Erinnerung.
Heute war er es.
- Gehen wir rein. - Ich habe eine Bitte.
Sie ist etwas heikel.
Ich brauche den falschen Schlüssel.
- Zu wessen Zimmer? - Takashi Moris.
Ich gebe Ihnen den Generalschlüssel.
Mein Hotel wird sowieso oft durchwühlt.
Danke.
JOSEONS BANDEN
Go Sa-hong.
Hwang Eun-san.
Jang Seung-gu.
Lee Jeong-mun.
Ich sah Sie unterwegs gar nicht.
Haben wir den gleichen Weg?
Ich dachte, wir nähmen verschiedene.
Zimmer 304, bitte.
Haben Sie Feierabend?
Möchten Sie zu Abend essen?
Schicken Sie es bitte hoch. Ich bin müde.
Gibt es viele Wege, die zum Hotel führen?
Es gibt die Hauptstraße
und zum Hintereingang die Seitenstraße.
Aus dem Weg!
- Bewegung! - Platz da!
Takashi Mori?
Ja. Ein japanischer Oberst aus dem Kazoku.
Einer japanischen Adelsfamilie? Was führt ihn in mein Dōjō?
Er will im Handelsbezirk in Jingogae mitmischen.
Wegen der Dai-Ichi-Bank
gibt es zwischen Japanern und Koreanern viel Streit.
Aber nur Koreaner werden verhaftet,
deshalb kommen sie nicht mehr her.
Deshalb hasse ich Soldaten.
Sie sollten vor ihm kein Koreanisch sprechen.
Ich hörte, er beherrscht es fließend.
Wo kommt so ein schräger Vogel her?
Ich bin Gu Dong-mae, der Leiter der Musin-Gruppe in Hanseong.
Wie ich höre, ließen Sie
Jingogae in meiner Abwesenheit vor die Hunde gehen.
Da war es schon bei meiner Ankunft.
Es stimmt, Sie sprechen fließend Koreanisch.
Das denken Sie nur, weil Ihr Japanisch haarsträubend ist.
Händler in der japanischen Siedlung
weigern sich, japanisches Geld zu nehmen. Ergibt das für Sie Sinn?
Japaner zahlen üblicherweise mit Banknoten der Dai-Ichi-Bank.
Wieso sollen sie die nehmen? Sie kriegen dafür kein Bargeld.
Sie sind der Sohn eines Schlachters.
Sie verrieten Ihr Land
und gewannen die Gunst der Musin-Gruppe, nur um ein Bluthund für Japan zu werden.
Sie wagen es, mich zu belehren?
Ich bin wohl recht berühmt.
Auf dem Weg hierher hörte ich aber auch einiges über sie.
Sie sind ein Soldat aus einer Adelsfamilie.
Es gibt zwei Dinge, die ich hasse.
Den Adel und Soldaten.
Also betreten Sie meinen Bezirk lieber nicht ohne meine Erlaubnis.
Es kommt durchaus vor, dass Leute,
die im Ausland leben, ihr Leben verlieren oder Probleme bekommen.
Sie sind nichts als ein Schwertkämpfer von niedriger Geburt.
Sie haben wohl nicht genug über mich gehört.
Ich habe unter allen Japanern in Joseon die größte Macht und Autorität.
Mit anderen Worten,
niemand in Joseon gibt mir Befehle.
Sie haben den falschen Eindruck.
Meine Treue gilt der Musin-Gruppe,
nicht Japan.
Sie sind bloß ein Soldat.
Bastard!
Wenn Sie die Waffe aufheben, geben Sie damit Ihre Niederlage zu.
Bitte ziehen Sie die Stiefel aus, bevor Sie gehen.
Meine Männer wischen hier jeden Morgen.
Gehen wir.
Ich will bloß
zwei Dinge.
Dass Sie ein langes Leben führen.
Und dass Ae-sin
nicht stirbt.
- Beeilen wir uns. - Ja, Meister.
Sie sollten sich auch ein Versteck suchen.
Wenn ich gehe,
finden sie bald heraus, dass Hwang Eun-san fort ist.
Und vor allem
warte ich auf jemanden.
Ein gut aussehender Mann.
Ob er nun eine andere hat?
Ich sah ihn länger nicht.
Danke.
Schling nicht, dir wird schlecht.
Die ist sehr hübsch.
Das ist zu fade, schmeckt mir nicht.
Gehen Sie.
Was ist los?
Wer bist du? Warum folgst du mir?
Du Wiesel. Das ist nicht das erste Mal, oder?
Du bist mir den ganzen Weg gefolgt. Sei ein Mann, antworte.
Du folgst mir, aber bringst nun kein Wort raus?
Sie haben recht.
Vor sieben Jahren töteten Sie fünf gerechte Herren
und 50 unschuldige Leute.
Im Namen meiner 20 Millionen Landsleute
will ich ihren Tod rächen.
Der Bastard Mori hatte recht.
Er sagte, die Nachfahren der Armee der Gerechten von 1592
seien 1895 zur Organisation gestoßen.
Und eins ihrer Kinder
stiert mich gerade an.
Tatsächlich freue ich mich.
Ich habe das Gefühl, du kannst mir helfen.
Also, was ist dein Plan?
Steht das Datum?
Du planst es sicher nicht allein.
Wie viele Verbündete hast du?
Sag schon.
Das wurde für Sie vom Schneider geliefert.
Ach so, danke.
Warum kommen Sie nicht kurz rein?
Nach dem Blind Date.
Ich schätze, Ihre Familie will eine neue Frau für Sie finden.
Sie wollen, dass ich heirate.
Ich bin der einzige Sohn,
also verstehe ich es.
Was hat Ihr Vater über mich gesagt?
Heiraten wir, wenn er Sie mag?
Während Sie einen Anzug für eine andere schneidern lassen?
Eine andere?
Welche Frau trägt denn einen Herrenanzug?
Er ist ein Geschenk für einen Freund.
Er wird ihm sehr gut stehen.
Wissen Sie irgendwas?
Ich bin derjenige, der ihre Eltern tötete.
Ich weiß mehr als gut für mich ist.
Mach dich erst mit seinem Gewicht vertraut.
Bis es federleicht erscheint.
Es wird erst mal schwierig sein, das Ziel zu treffen.
Versuch es trotzdem.
Peng.
Wie geht es dir?
Dein Haar
ist kürzer.
Ja, ist es.
Sehe ich gut aus?
Stark und mutig.
Ich hatte etwas anderes erwartet.
Etwas, das mit I beginnt.
Ich habe dich vermisst.
Das war es wohl nicht.
Nein.
Nicht mal annähernd.
Herrin Ae-sin!
Wir sehen uns bald.
Geht es nicht?
Herr.
Ich warte hier mit leerem Magen. Warum tun Sie mir das an?
Ich bin so spät hier, weil...
Moment, Sie wussten es? Es muss nach dem Training
und vor Ende der Sperrstunde sein.
Und bei Regen, um Begegnungen zu meiden.
Wie heute.
Sie schießen besser, dank nächtlicher Übung.
Sie ließen sogar einen Zweitschlüssel anfertigen.
Ich wette, Sie fälschten die Aufnahmedokumente,
um an Feuerwaffen zu gelangen. Stimmt's?
Ärgern Sie sich, dass ich es weiß?
Es war offensichtlich.
Miese Planung ist ein Problem,
aber Sie merkten nicht, dass ich Sie durchschaute.
Wie wollen Sie so jemanden umbringen?
Ich kann es. Bitte halten Sie mich nicht auf.
Meine Freunde warten.
Also gut. Holen Sie die Gewehre.
Gehen wir.
Ich muss das tun.
Bitte mischen Sie sich nicht ein.
Werde ich nicht. Ich gehe nur in dieselbe Richtung.
Kümmern Sie sich nicht um mich.
Sehen Sie, da ist er.
Sie können jetzt weitergehen.
Was machen Sie da?
Seine linke Schulter hängt tiefer.
Sehen Sie?
Entweder ausgekugelt oder eine Fraktur.
Ich denke,
Sie wurden entdeckt.
Nein, unmöglich.
Ich muss zu meinem Freund.
Bleibt weg! Bleibt weg von mir!
Lee Wan-ik beobachtet uns!
Ich habe ihm eure Namen nicht verraten!
Wenn ihr herkommt, seid ihr tot! Kümmert euch nicht um mich, lauft!
Nein!
Zusammenreißen jetzt!
Ihr Freund hat sich gerade geopfert, um Sie zu retten.
Wollen Sie hin und sterben?
Zuerst müssen Sie sicher hier rauskommen.
Retten Sie die anderen.
Sie sind an der Militärakademie und damit ein Soldat.
Denken Sie wie ein Soldat.
Folgen Sie mir.
Hey!
Wir hörten einen Schuss. Was ist passiert?
Und...
...was macht unser Ausbilder hier?
Es tut mir leid.
Was?
Wir waren unterwegs zum Treffen und kamen wegen des Schusses her.
Was ist passiert?
Übrigens,
wo ist Do-hun?
Moment, war der Schuss, den wir hörten...
Etwas nur mit Leidenschaft zu tun,
führt zum Verlust kostbarer Dinge.
Nehmen Sie Rache, wenn Sie geübter sind.
Meinetwegen.
Treffen Sie eine Entscheidung.
Werden Sie davonlaufen
oder um jeden Preis überleben?
Ist das etwa mein Unglücksjahr?
Unglaublich, dass der Junge mich reingelegt hat.
Wie peinlich.
Ich hatte keine Wahl,
ich musste es tun.
Wer ist im Moment Chef der Eisenbahn Korea?
Ein Mann namens Park Gi-jong ist ihr Präsident,
aber er ist Minister Hayashis Marionette.
Er reichte sogar eine Petition ein, um Japan den Bau
der Gyeongui-Linie zu erlauben.
Bringen Sie ihn mir morgen.
Mit einer Karte von Hanseong.
Einer Karte?
Sollte Japan Krieg mit Russland führen,
gibt es tonnenweise Güter zu transportieren.
Wir müssen dafür sorgen, dass die Linie gut gebaut ist.
Ich habe den perfekten Platz gefunden.
Bitte? Wo denn, Herr?
Stellen Sie sich nicht dumm.
Sie verstehen schon.
Ich werde die Familie Ihrer Frau zerstören.
Und Sie? Es wird Zeit, dass Sie sich für eine Seite entscheiden.
Was ist los? Fürchten Sie sich bis ins Mark?
Sie betrügen doch nur Ihre Schwiegerfamilie.
Ich verkaufe mein Land. Wie geht es erst mir?
Das... Das ist Lee Wan-ik.
Es ist Lee Wan-ik.
Himmel, mein Herr. Mein Herr!
Wer sind Sie?
Sie wagen es, einfach hier einzudringen?
Ich bin Auslandsminister Lee Wan-ik.
Es muss in Haft schwer für Sie gewesen sein.
Warum machen Sie sich in Ihrem Alter das Leben noch so schwer?
Ich weiß einen Weg,
wie Sie Joseon wirklich helfen können.
Der Auslandsminister hat die Eisenbahnstrecke,
die wir planen, soeben geändert.
Die Strecke führt nun durch Ihr Anwesen.
Daher gehört das Haus und das umliegende Gebiet
mit sofortiger Wirkung der Regierung.
Sie haben keine Scham.
Sie erreichen nichts, indem Sie mir so drohen!
Himmel, was passiert jetzt?
Was sollen wir tun?
- Vater! - Großvater!
So ändern sich die Zeiten.
Fabelhaft, oder?
Vater.
Dabei belasse ich es für heute.
Wenn ich zurückkomme,
sollte das Haus besser leer stehen.
Ob Menschen oder Besitz...
...alles wird zerstört.
Haengrang, sperre Ae-sin in den Schuppen.
Na los, ihr habt ihn gehört.
- Herrin. - Herrin.
Vater.
Was soll das?
- Loslassen! - Herr Go hat recht.
Steh nicht so da, öffne den Schuppen.
Ok.
Vater.
Mein Herr.
Die Pächter sind alle hier.
Ich denke, es ist an der Zeit,
unsere Übereinkunft zu beenden.
Ich habe Grundstücke ausgewählt, die unberührt bleiben.
Nehmen Sie jeder eins.
Das Land gehört nun Ihnen.
Ich habe zwischen denen, die 30 Jahre
und denen, die 20 Jahre arbeiteten,
unterschieden.
- Herr. - Herr.
Wie wenig das Land auch abwirft
und ob man Sie auch mit Waffen bedroht,
Sie dürfen das Land niemals...
...an die Japaner verkaufen.
Geben Sie es an Ihre Nachfahren weiter,
und beschützen und erhalten Sie Joseon.
Versprechen Sie es mir?
- Ja, Herr. - Ja, Herr.
- Das werden wir. - Das werden wir.
- Herr. - Herr.
- Mein Herr. - Mein Herr.
Warum nicht?
Warum gehst du nicht?
Was denkst du, warum ich bei dir blieb,
obwohl du mir keinen Sohn geben kannst?
Wegen des Vermögens deines Großvaters!
Ich kann nicht gehen.
Ich will nicht.
Warum willst du nicht?
Willst du all das Land an die Pächter verlieren?
Mach dein Recht daran geltend und stiehl die Papiere!
Du Bastard!
Herr Go, was führt Sie her?
Wie geht es Ihnen?
Sie gab mir Widerworte,
- also erteilte ich ihr eine Lektion... - Halt den Rand.
Wie kann ein Mann es wagen,
eine Frau zu schlagen?
- Großvater. - Denkst du,
ich weiß nicht, was du machtest?
Es ist zwischen euch beiden,
also dachte ich, ihr klärt es.
Ich ließ euch in Ruhe, aber ich habe genug.
Ich bin hier, um zu verlangen,
dass du sie gut behandelst.
Aber nach dem, was ich nun gesehen habe,
glaube ich nicht, dass du dich ändern wirst.
Gehen wir.
Großvater.
Großvater.
Schön.
Danke, dass Sie mir die Entscheidung abnehmen.
Lange nicht gesehen.
Nun...
Sie fanden heraus, dass ich Sie informierte.
Also warfen sie mich raus.
Oh nein.
Die Sache ist, Herr Go verteilt sein Vermögen
an die Bauern und Bediensteten.
Ich arbeitete 20 Jahre für ihn.
Das ist nicht fair.
Deshalb...
...sollten Sie mich großzügig hierfür bezahlen.
Nachdem die japanischen Soldaten das Haus durchsuchten,
fand ich das auf dem Boden seines Zimmers.
Wissen Sie, was das ist?
Natürlich.
Eine Spendenquittung für Kriegsmittel.
Damit kann man jeden zum Verräter machen.
Sie sind klug.
Hätten Sie es jemand anderem erzählt,
wäre es wertlos.
Habe ich sicher nicht.
Sie sind der Erste, der es erfährt.
Sehr gut.
Anscheinend warf er Sie raus und wollte, dass ich Sie ruhigstelle.
Bitte?
Werfen Sie die Person sofort raus.
Jemand anderes wird das Leck schließen.
Ich hörte...
...für den richtigen Preis machen Sie alles.
Das ist alles, was ich Ihnen geben kann.
Bitte beschützen Sie...
...Ae-sin.
Sie sagten, Sie wollen den Niedergang Joseons verhindern.
So geht es mir auch.
Ich flehe Sie an.
Bitte töten Sie...
...den japanischen Oberst.
Warum muss ich beschützen,
während er töten darf?
Ein Mann, der sie um jeden Preis schützt.
Und ein Mann, der dabei keine Fehler zulässt.
Das ist der Unterschied
zwischen dem, der über die Mauer klettert und dem, der die Tür nimmt.
Warum der japanische Soldat
und nicht Lee Wan-ik?
Lee Wan-ik
kann durch die Hand eines Koreaners sterben.
Aber wenn ein Koreaner
den japanischen Soldaten tötet,
liefert das Japan einen Grund,
Joseon anzugreifen.
Deshalb...
...überlasse ich es Ihnen, einem amerikanischen Soldaten.
Sie sind...
...so grausam zu mir.
Geben Sie mir nur die Schuld.
Ich beabsichtige, der schwarze Vogel
an Ihrem Himmel zu werden.
Am Ende
hält er uns beide von Dame Ae-sin fern.
Mich macht er zu ihrem Beschützer
und Sie zum Mörder.
Grausamer alter Mann.
Es war egal, wer von uns dreien in der tiefsten Trauer enden würde.
Wir lebten unser eigenes Leben,
aber waren bestimmt, an denselben Ort zu gelangen.
Ich liebe dich.
Darum, Liebste,
bleib am Leben.
Schließlich
wird es für niemanden
ein happy ending geben.
Vater.
Vater...
Vater?
Vater!
Ich will eine simple Aufbahrung,
aber tischt zu meiner Beerdigung reichlich Essen auf.
Die Totenwache wird fünf Tage dauern,
alle Besucher sind ungeachtet ihres Standes willkommen.
Es gibt niemanden, der mir nicht irgendwann einmal geholfen hat.
Herr Go...
Herr Go...
- Mein Herr. - Mein Herr.
- Mein Herr. - Nein...
- Warum verließen Sie uns? - Mein Herr.
- Mein Herr. - Mein Herr.
- Herr. - Bitte...
Großvater...
Nein.
Großvater. Nein, Großvater...
Eine Frau hat bei einer Beerdigung nichts zu suchen.
Sie können da nicht rausgehen.
So macht man das nicht.
Sie können nicht raus.
Mach dir keine Hoffnung.
Bis morgen
bleibt diese Tür geschlossen.
Warum das?
Weil du sonst heute Nacht
mit dem Gewehr losstürmst.
Selbst dein Vater war nicht so,
also kommst du wohl...
...nach deiner Mutter, die ich nie kennenlernte.
Das ist ein Foto deiner Eltern.
Behalte es.
Darf ich es...
...wirklich behalten?
Im Gegenzug
vergib mir dafür, was ich an jenem Tag sagte.
Dann würde ich lieber sterben.
Dann...
...stirb.
Stirb nicht.
Lebe.
Du musst leben, Ae-sin.
- Mein Herr. - Aus dem Weg.
IN TIEFER TRAUER
Es ist Seine Majestät, der Kaiser.
Was macht er hier?
Nicht nur, dass er herkommt,
er ist auch noch im Trauergewand.
DER VERSTORBENE GO SA-HONG
Lächerlich genug...
...dass der Kaiser einer Nation zur Totenwache eines alten Mannes kommt,
aber Ihr seid sogar zweimal auf die Knie gegangen.
Was würden andere Länder dazu sagen?
Würden Sie Joseon nicht verlachen?
Wie können Sie es wagen?
Verrückter Bastard...
Was soll das? Ist er verrückt?
Ab heute
ist Lee Wan-ik all seiner Pflichten enthoben.
Das ist mein Befehl.
Was sagt Ihr?
Gut. Macht, was Ihr wollt!
Ich brauche kein Amt in einer Nation, die dem Untergang geweiht ist.
Dreckiger Bastard.
Ich werde Ihr Leben selbst beenden.
Warten Sie nur.
Versuchen Sie es.
Ich warte schon lange.
Wer berichtet von Wind und Regen
Aus allen Ecken des Landes?
Die Wellen sind mächtig
Wie viele reißen sie mit?
Mit leeren Händen kommen wir zur Welt
Mit leeren Händen verlassen wir sie
Wir armen Menschen
Habt Mitleid mit uns
- Dieser wertlose Hundesohn! - Was macht er...
- Meine Güte. - Himmel.
Das Anwesen wurde zerstört...
...und die Familie vertrieben.
Dame Ae-sun und Dame Cho gingen zu ihrer Familie in Namwon.
Dame Ae-sin...
CHAMÄLEONPFLANZE
Sie verschwand an dem Tag,
und seither hat sie niemand gesehen.
In letzter Zeit lässt er viele Mahlzeiten aus.
Er macht sich Sorgen wegen dem, was Dame Ae-sins Familie widerfuhr.
Warum sollte ihn das kümmern?
Das musst du nicht wissen.
Du musst an seiner Seite bleiben
und dich kümmern.
Ok.
Das muss dein Bruder sein, der für die Gesandtschaft arbeitet.
Ja, das ist er.
Worüber spracht ihr?
Es wirkte ernst.
Dieser böse Mann, Lee Wan-ik,
zerstörte das Haus von Dame Ae-sins Familie
und ist der Grund, weshalb Herr Go starb.
Darüber sprachen wir.
Selbst ihr Kinder denkt,
dass Lee Wan-ik böse ist?
Ja.
Alle verfluchen ihn.
Ältere Jungen, die ich kenne, wollen ihn totschlagen.
Verstehe.
Zurück an die Arbeit.
Schön, dich kennenzulernen.
Danke.
Gehen wir.
Auf Wiedersehen.
Sie machen Ihre Sache gut.
Ich dachte nicht, dass Sie Go Sa-hong so kaltherzig loswerden.
Dank Ihnen ist das Volk Joseons verstummt.
Sie sagten, die Leute kämen Ihnen in die Quere.
Ich habe von Ihnen gelernt.
Es lag nicht am Schildkrötenschiff.
Admiral Yi Sun-sin war schuld.
Und noch eine Lektion.
Go Sa-hongs Enkelin ist verschwunden,
niemand hat von ihr gehört.
Ich habe etwas, das ihr gehört,
nun kann ich es nicht zurückgeben.
Ich arbeite bereits an einem Plan.
Sie wird zum 49. Gedenktag kommen.
Der ist morgen.
Schicken Sie mir ein paar gute Männer,
und ich werde sehen, ob ich sie fangen kann.
Wenn wir sie haben,
kriegen wir sie alle, einschließlich dem Palastsicherheitschef.
Klingt gut.
Wenn das geklärt ist,
soll ich mich ums andere Ende kümmern?
- Wer sind Sie? - Müssen Sie nicht wissen.
Wo ist der Brennofen?
Bringen Sie mich hin.
Er ist auf der anderen Flussseite.
Wozu die Pistole?
Sie müssen nur die Fahrt bezahlen.
Wir müssen ein Boot nehmen.
Kommen Sie mit.
Keine Dummheiten, rudern Sie.
Warum halten Sie an?
Ich prüfe die Strömung.
Wissen Sie was?
Das ist die tiefste Stelle.
Na und?
Verdammt.
Das war ein Fehler.
Ich hätte fragen sollen, wohin sie sie brachte.
Ich war vorschnell.
Sehen Sie nach, ob sie tot ist.
Jawohl. Sehen Sie nach.
- Jawohl. - Jawohl.
Was machen wir mit der Leiche?
Verbrennen?
Nein.
Ich hatte eine Frage, die nicht beantwortet wurde.
Sollte ich
sie anders stellen?
Bleibt hier.
Ich gehe zum Tempel in Tschemulpo.
Es sieht nicht gut aus.
Wir kommen mit.
Sieht es nicht schlimmer aus, wenn ihr mitkommt?
Bleibt hier.
Boss.
- Boss. - Boss.
Es ist lang her,
Sho Ishida.
Mein Sohn.
Was ist das nur?
- Wer ist das? - Himmel.
Wer um alles in der Welt ist das?
Holt sie runter!
Er kann sie nicht da aufhängen.
Das ist furchtbar.
Die Geschichte das machtlosen Joseons
ist von hier oben sichtbar.
Eugene. Japanische Soldaten hängten eine Frauenleiche an der Müllerstraße auf.
Ich sah es auf dem Weg hierher und erkannte ihr Gesicht.
Ich weiß ihren Namen noch.
Jumo.
Ich fragte mich, wer als Erster hier sein würde.
Eugene.
Sie sind es.
DER VERSTORBENE GO SA-HONG
Kann ich helfen?
Wo ist Go Ae-sin?
Was will er?
Er sucht jemanden, den er nicht suchen sollte.
Laufen Sie auf mein Zeichen davon.
Was haben Sie gerade gesagt? Keine Bewegung!
Jemanden, den er nicht suchen sollte?
Wen denn? Ae-sin?
Sie macht uns nur Ärger.
Gehen wir. Sonst sterben wir noch alle.
Schnell.
- Onkel! - Los!
Herrin.
Weg hier!
Lauft!
Weg hier!
Alles ok?
Nein, Herrin!
Nein.
Nein!
Steh auf.
Komm schon, steh auf.
Hui-seong!
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