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EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
DIESE ERZÄHLUNG BASIERT AUF HISTORISCHEN EREIGNISSEN
EINIGE ORGANISATIONEN UND FIGUREN SIND FIKTIV
Sind Sie es?
Eugene. Lang nicht gesehen.
Sie wurden befördert.
Und Ihr Englisch ist immer noch schlecht.
In meinem Land
war ich immer oben.
Im Gegensatz zu Ihnen.
Sie können Koreanisch.
Wissen Sie, warum mein Englisch nie besser wurde?
Weil ich Koreanisch lernte, nicht Englisch.
Vom dem Tag träumend, an dem ich
in Joseon arbeiten würde, der Kolonie meines Landes.
Es hat lang gedauert,
Eugene.
Käme ich nach Hanseong,
wäre ich nicht willkommen.
Sie waren also
seitdem in Joseon.
Sind Sie schockiert von unserer Begegnung
oder sind Sie wütend?
Sprechen wir später.
Wir müssen bis Sonnenuntergang Bericht erstatten.
Sie werden mir zur Gesandtschaft folgen.
Bringen Sie auch jene mit, die Sie zur Schule begleiteten.
Sie dürfen Ihre Sänfte nehmen.
Erklären Sie es zuerst.
Eine amerikanische Lehrerin Ihrer Schule
wurde von den Japanern abgeführt.
Die amerikanische Gesandtschaft befragt die Beteiligten,
um die Sache zu klären.
Begleiten Sie die Damen.
- Jawohl. - Jawohl.
Stop it.
Ich gehe allein.
Lassen Sie mich.
- Fr. Haman. - Ja?
Lassen Sie die Sänfte bringen.
Willkommen im Kaiserreich Korea.
Willkommen im Kaiserreich Korea.
Willkommen im Kaiserreich Korea.
Willkommen im Kaiserreich Korea.
Genau. Sag es selbstbewusst.
Es versteht sowieso niemand.
Warum sage ich es auf Englisch, wenn das niemand versteht?
Was ist mit Japanisch?
Ich will nur ein wenig
rebellieren.
Im Salon laufen die Vorbereitungen.
- Die Damen sind in der VIP-Lounge. - Bin ich die Letzte?
Sie werden mich wieder zur Kasse bitten.
Auf den Straßen herrscht Chaos.
Ich hörte, auf Gu Dong-mae wurde geschossen, er kam ins Krankenhaus.
Bewegung! Wo ist der Operationssaal?
Holen Sie einen Arzt!
- Ok. - Schnell!
Doktor!
Er wurde angeschossen.
Ich versuche schon 30 Minuten,
die Blutung zu stoppen.
Er hat sicher viel Blut verloren.
Er ist kaum noch bei Bewusstsein.
Die Todesursache kommt heute raus.
Der Rechtsmediziner arbeitet für Lee Wan-ik.
Natürlich.
Er muss sofort operiert werden,
verlassen Sie bitte den Saal.
- Das Anästhetikum. - Jawohl.
Ich brauche keins.
Er darf mir nichts spritzen.
Dong-mae, bitte.
Ich würde vielleicht nicht mehr aufwachen.
Hey.
Holen Sie nur die Kugel raus.
Bleib an meiner Seite.
Wenn mir etwas zustößt,
töte ihn als Ersten.
- Boss. - Boss!
Die Kugel ist draußen.
- Boss. - Boss.
Setzen Sie sich.
Wohin sollte ich mich setzen?
Ich bleibe hier stehen.
Ich probiere etwas Kaffee.
Westliches Essen schmeckt mir nicht wirklich.
Das ist ein westliches Getränk.
Himmel, ist das bitter. Was soll das nur?
Gutes Englisch.
Haben sie wirklich
Stella mitgenommen?
Keine Angst.
Sie haben nicht vor, sie zu befragen.
Ich habe keine Angst,
ich weiß, was sie tun. Was bezwecken Sie?
- Ich beschütze Sie. - Schutz.
Um deinen Großvater vom Protest abzuhalten,
wird man dich vielleicht als Geisel nehmen.
Ich dachte, hier wärst du sicherer.
Wenn das der Fall ist,
leidet Stella an meiner statt.
Sie ist Amerikanerin.
Kein Land wagt es, Amerikaner zu verletzen.
Ich wollte dir die Sorge nehmen.
Dieser Mann...
Ist er ein Bekannter?
Der japanische Soldat.
Wir waren in New York Nachbarn.
Aber offenbar war alles, was ich über ihn wusste, sein Name.
Alles wurde durchwühlt.
Ich versteckte alles, außer mein besticktes Notizbuch.
- Es lag auf meinem Tisch. - Was ist das?
Ich dachte, Amerikaner wüssten alles.
Das ist ein besticktes Notizbuch.
Wie haben Sie nur daran gedacht, es mitzunehmen?
Vielen Dank.
Wie könnte ich es vergessen? Sein Name steht auf allen Seiten.
Mein Name?
Sie können das lesen?
Natürlich.
Immer, wenn Sie ihn schrieben, murmelten Sie:
"Eugene Choi."
Eugene Choi.
Das ist mein Name.
Ich gehe dann mal.
Habe ich es...
...laut gesagt?
Ja.
"Eugene Choi."
Wie geht es der Lehrerin?
Sie ist recht gefasst,
trotz der Situation.
Sie sagt, sie ist immerhin aus dem Westen.
Sie werden sie bald gehen lassen. Minister Allen hat Beschwerde eingelegt.
Aber was wollten die Soldaten von der Dame?
Geht es um etwas Gefährliches?
Ihr Großvater versuchte, den König gegen Japan aufzuwiegeln.
Ein starkes Stück.
Was wäre die letzte Zeile?
Sie hörten davon.
Aber keine Sorge.
Gu Dong-mae ist noch bewusstlos...
Ein wichtiger Brief an Hrn. Rinoie.
Diskretion ist geboten.
Jawohl.
Dr. Matsuyama, lange nicht gesehen.
Ich hörte, Sie operierten Gu Dong-mae.
Die Operation verlief gut.
Er steht temporär unter Schock, wird aber bald aufwachen.
Sie stecken also in der Klemme.
Ist der wichtige Brief
für Hrn. Rinoie?
Fragen Sie darin,
ob Sie Dong-mae töten sollen?
Selbst wenn,
steht es Ihnen nicht zu, das zu hinterfragen.
Wieso nicht?
Ist es wegen des Autopsieberichts?
Denken Sie,
Rinoie hat ihn noch?
Wie...
Dass er in Ihrem Besitz ist, ändert nichts.
Außerdem habe ich ihn jetzt.
Er sieht also echt aus.
Es ist mir egal, ob Sie das melden oder nicht,
aber wenn Sie weiterleben wollen,
sorgen Sie dafür, dass Gu Dong-mae ebenfalls lebt.
Behalten Sie den.
Ich muss jetzt zu einer Begrüßungsfeier.
Was soll ich mit dem Brief machen?
Ruhe!
Sehen Sie nicht, dass ich lese?
Was ist los?
Sind Sie verletzt?
Nicht ich. Gu Dong-mae.
Er wurde in Jingogae niedergeschossen.
Es heißt, die Operation verlief gut, aber er ist noch bewusstlos.
So viel Ruhe hatte er sicher lange nicht mehr.
Er ist stark.
Er berappelt sich schon.
Ruhen Sie sich aus.
Ich gehe los, wenn ich mich umgezogen habe.
Sie sind beschäftigt.
Dennoch fanden Sie Zeit,
meine Eltern zu besuchen.
Meine Mutter muss ihre Wut gegen Sie entfesselt haben.
Hat sie.
Ist der Zeitpunkt gekommen?
Es ist spät, aber
soll ich mich nun entschuldigen?
Im Namen meines Großvaters und meiner Eltern
tut es mir aufrichtig leid.
Ich bedaure, was meine Familie Ihrer antat,
und wie meine Mutter
Ihnen zusetzte.
Alles.
Ich hörte, Sie lösten die Verlobung.
Aber ich werde mich nicht entschuldigen.
Es gibt nichts, das Ihnen leidtun müsste.
Sie sind nicht der Grund,
warum wir die Verlobung lösten.
Sie entschied sich für ein Leben allein,
nicht für Sie.
Ich hoffe, das stimmt,
glauben Sie mir.
Kann ich Sie etwas fragen?
Und ich riskiere alles für ihn.
Es gibt kein Zurück,
und ich bereue nichts.
Wie weit sind Sie bereit,
für sie zu gehen?
Sind Sie darauf vorbereitet,
alles zu riskieren?
Werde ich nicht.
Ich darf nichts verlieren.
Ich muss durch und durch Amerikaner
und loyaler Soldat sein.
Auf diese Weise
kann ich sie beschützen.
Lang lebe Seine Majestät der Kaiser!
- Banzai! - Banzai!
Für das Japanische Kaiserreich!
- Banzai! - Banzai!
Für das Japanische Kaiserreich!
- Banzai! - Banzai!
Du da, bring mehr zu trinken.
Diese koreanischen Ziegen haben keine Ahnung von Unterhaltung.
Die Frauen bleiben in der Küche.
Die Männer bewirten sie heute.
Jawohl.
Die Wartezeit tut mir leid.
Zeig mir doch, wie leid.
Setz dich und schenk mir ein.
Wie ich sehe, vertragen Sie nicht viel.
Soll ich Sie auf Ihr Zimmer bringen?
Schlägst du
eine private Feier vor?
Ich trinke nicht mit Idioten.
Sie wissen wohl, wie man Frauen belästigt,
aber ich bezweifle, dass Sie es schaffen, Ihr Schwert zu ziehen.
Du Hexe. Bist du lebensmüde?
So zieht man ein Schwert.
Warum beweisen Sie sich nicht?
Bezwingen Sie mich, und ich gehe mit Ihnen aufs Zimmer.
Major.
Das wird unterhaltsam.
Na los!
Und wenn er verliert?
Mädchen sollten nur mit Küchenmessern hantieren.
Dein Mut wird dir nicht helfen.
Nicht ihr Gesicht.
Sie sieht gut aus.
Du...
Bist du verrückt, du Miststück?
Willst du sterben?
Rotten Sie sich jetzt zusammen?
Runter mit den Waffen.
Major Sasaki.
Aufstehen.
Jawohl!
Ein Soldat des Japanischen Kaiserreichs
zieht sein Schwert, um gegen eine Frau zu kämpfen?
Schämen Sie sich.
- Jawohl. - Jawohl.
Vergeben Sie ihre Unhöflichkeit.
Entschuldigen Sie bitte.
Es hat Spaß gemacht.
Ich habe doch sogar gewonnen, oder nicht?
Ihr Japanisch hat einen koreanischen Akzent.
Ich bin Oberst Takashi Mori.
Beachtliche Kampfkunst.
Mein Name ist Hina Kudo.
Ihr Koreanisch zu hören, macht mich demütig.
Das höre ich oft.
Eine Niederlage der Armee
ist die Niederlage des Kaiserreichs.
Also verlieren Sie niemals.
- Jawohl. - Jawohl.
Lang lebe seine Majestät der Kaiser!
- Banzai! - Banzai!
Für das Japanische Kaiserreich!
- Banzai! - Banzai!
Für die Japanische Armee!
- Banzai! - Banzai!
- Banzai! - Banzai!
- Banzai! - Banzai!
Himmel, Dol-soe.
Vater.
Warum um alles in der Welt tust du uns das an?
Den Grund kennst du doch.
Vier Schweine kosten mindestens 20 hwan.
Woher hast du so viel Geld?
Hast du ihnen alles verraten?
Sie fragten, also sagte ich,
dass du die Schweine bezahltest.
Aber worum geht es hier? Sag schon!
Es ist so, ich habe eine reiche Witwe kennengelernt.
Daran ist doch nichts verkehrt, oder?
Klar, erzähl, was du willst.
Ich weiß noch nicht, ob ich dir das Maul oder die Kehle aufschlitzen will.
Dachtest du, ich würde nicht merken, dass du die Familie hintergehst?
Meine Wut bleibt, selbst wenn ich dich totschlage.
Ich halte mich wegen deines Vaters zurück.
Komm nie wieder in die Nähe dieses Hauses.
Wenn du es doch tust, töte ich dich,
auch wenn der König da ist.
Dol-soe.
Hey. Ihr Mistkerle!
Eure Majestät.
Wir Gelehrten von Joseon...
...sind den ganzen Weg hierhergekommen,
um mit offenem Haar an Euch zu appellieren,
da das Land in großer Gefahr schwebt.
Bitte erhört unser Gesuch.
Wenn Ihr der Meinung seid, dass wir im Unrecht sind...
...nehmt diese Axt
und schlagt unsere Köpfe damit ab.
- Schlagt unsere Köpfe ab. - Schlagt unsere Köpfe ab.
HAYASHI, MINISTER JAPANS
Ihr Schatten fällt auf mich.
Sie, japanischer Mann,
versperren mir den Weg zu Seiner Majestät.
Aus dem Weg!
Eure Majestät.
Wir dürfen nicht zulassen, dass sich diese Gelehrten
in Regierungsangelegenheiten einmischen.
Eure Majestät.
Ganz Joseon schaut zu Go Sa-hong auf. Darum...
Eure Majestät! Lasst euch nicht davon beeinflussen, dass er Euer Lehrer war.
Bitte bestraft Go Sa-hong,
um ein Exempel zu statuieren.
Eure Majestät.
Ich muss über die Situation Bericht erstatten,
aber Japan...
Er muss Japan über die derzeitige Lage Bericht erstatten,
aber er ist verärgert, dass Joseons Bevölkerung
Japan für seine gnädige Geste beleidigt.
- Bitte überdenkt es. - Bitte überdenkt es.
Bestrafen Sie sie.
Schicken Sie Wachen
und sperren Sie sie ein.
- Eure Majestät. - Danke für Eure Gnade.
Wir sind im königlichen Auftrag hier. Festnehmen!
Wie können Sie es wagen!
Verbindlichsten Dank, Eure Majestät.
Haben Sie gehört? Herr Go Sa-hong...
Deshalb kam ich schnellstmöglich her.
Ich habe noch nicht einmal die erste Ausgabe fertig,
aber veröffentliche eine Sonderausgabe. Das gab es noch nie.
Trommeln Sie ein paar Jungen zusammen.
Könnten Sie außerdem für mich zur Druckerei gehen?
Was nun? Bitten Sie um einen Gefallen oder ist es ein Auftrag?
Eine Sonderausgabe?
SONDERAUSGABE
CHEFREDAKTEUR KIM HUI-SEONG
Sonderausgabe vom 21. März 1903.
Heute wurden Go Sa-hong und weitere Gelehrte, die ein Verbot
der landesweiten Verbreitung von Banknoten der Dai-Ichi-Bank forderten,
auf Befehl Seiner Majestät inhaftiert.
Sonderausgabe!
Herr Go Sa-hong ist im Gefängnis!
Sonderausgabe!
Himmel, diese skrupellosen Schurken!
Wie können sie das Herrn Go antun?
SONDERAUSGABE
Er wird für die Wahrheit inhaftiert.
Das ist untragbar!
Sogar Herr Go Sa-hong wurde festgenommen.
Wenn uns das passiert?
Wird es nicht.
Wir haben ja gar nichts gemacht.
Ich habe es noch nicht erzählt...
Als Lee Wan-ik in der Akademie war,
trafen sich unsere Blicke.
- Wie kam es? - Warum hast du ihn angeschaut?
Wieso schmeißen wir nicht sofort hin?
Mir tut alles weh.
Du bist so ein Schwächling.
Ich bin stolz auf diese Blasen.
Geht es euch nicht so?
Der Konsul, der das unterschrieb,
bin ich.
Wir müssen die Sache beschleunigen.
Es sieht nicht gut aus.
Wie denn beschleunigen?
Wir bekommen nicht mal scharfe Munition.
Scharfe Munition...
Wenn wir zuschlagen.
Wir können abends mehr üben. Wenn wir das machen,
haben wir Zugriff auf den Schlüssel fürs Waffenlager.
Also sind wir doch im Vorteil.
Behalte ab jetzt Lee Wan-ik im Auge.
Wir kümmern uns um den Schlüssel.
Ok.
GEFÄNGNIS DER PALASTSICHERHEIT
Er ist der neue Sicherheitschef.
Etwas Respekt. Lassen Sie ihn rein.
Jawohl.
Bist du das?
Aber diese Uniform...
Was ist passiert?
Ich musste annehmen.
Es heißt, Kleider machen Leute.
Keine Kletterei mehr,
nun stehen mir alle Türen offen.
Es ist noch ungewohnt.
Beschützt du...
...den König, der mich hier so eingesperrt hat?
Es ist mein erster Tag im Palast.
Ob ich ihn beschützen oder angreifen sollte,
weiß ich noch nicht.
Sie so hier zu sehen,
überzeugt mich nicht davon, ihn zu beschützen.
In dieser Zelle
sind also im Moment zwei Verräter.
Da Sie es ohnehin herausfinden,
wollte ich es Ihnen persönlich sagen.
Die Japaner stürmten Ihr Haus
und machten Wirbel.
Aus welchem Grund?
War es meinetwegen?
Geht es Ae-sin gut?
Ja, machen Sie sich keine Sorgen.
Ae-sin ist am sichersten Ort
in ganz Joseon, an den japanische Soldaten nicht gelangen.
Gegenüber der Weite der Welt ist Joseon ein kleines Land.
Du hast bestimmt noch zu tun.
Es ist noch etwas vorgefallen.
Setz dich erst.
Ist etwas passiert?
Du musst mir vertrauen. Ich glaube, es ist nichts Ernstes.
Erschrick also nicht, ok?
Dein Großvater wurde auf Befehl des Königs inhaftiert.
Ich muss gehen.
Das dachte ich mir, deshalb solltest du sitzen.
Kümmere dich im Moment bitte nur um deine Sicherheit.
Sicher ist das auch der Wunsch deines Großvaters.
Manchmal kann es helfen, wenn man einfach nichts tut.
Aber ich kann nicht nur tatenlos bequem herumsitzen.
Gut, dass du es bequem hast.
Warten wir ab.
Wir kriegen Informationen immer als Erste, wir können helfen.
Jemand anders besucht ihn.
Jemand, dem du vertraust.
Besucht mein Meister ihn?
Er muss auch in Gefahr sein.
Er ist in Sicherheit.
Keine Sorge.
Was meinst du?
Er ist still und unfreundlich.
Aber er kann schnell und gut schießen.
Eure Majestät, er ist die ideale Person,
Euch als Palastsicherheitschef zu beschützen.
Meine Feinde sind überall, innerhalb und außerhalb des Palastes.
Daher bleibt nur, jedem zu misstrauen.
Das Gute daran ist,
dass ich den Blick meiner Feinde erkenne.
Deshalb muss ich fragen.
Warum haben Sie als neuer Palastsicherheitschef
den Blick eines Feindes
und nicht den eines Beschützers?
Er steht Herrn Go Sa-hong sehr nahe.
Bevor er hierherkam,
hockte er auf seinem kalten Zellenboden, um sich vor ihm zu verbeugen.
Er kann seine Gefühle nicht verbergen.
Aus diesem Grund vertraue ich ihm.
Herr Go Sa-hong hat nichts Falsches getan.
Ich weiß.
Japans Armee ist unter dem Vorwand hier,
japanische Händler zu beschützen.
Dass sie zuerst in das Anwesen meines ehemaligen Lehrers einfielen,
war wohl eine Warnung an mich.
Daher hielt ich es für gefährlich,
ihn öffentlich protestieren zu lassen.
Dass ich die Verhaftung meines Lehrers befahl,
wird die Menschen im Land erzürnen.
Mein Zorn ist machtlos,
aber der ihre nicht.
Ich...
...vertraue der Macht meines Volkes, die durch meinen Lehrer,
der sich einsperren ließ, hervorgebracht wird.
WIR NEHMEN KEINE JAPANISCHEN BANKNOTEN
Selbst in japanischen Siedlungen weigern sich die Händler,
- an Japaner zu verkaufen. - Das nehme ich nicht. Hauen Sie ab!
Gu Dong-mae ist derzeit nicht in Jingogae.
- Niemand kann es klären! - Weg!
- Das ist wertloses Papier! - Gehen Sie weg!
Hauen Sie ab!
Wir können nichts kaufen.
Gut, wir haben es gehört. Beruhigen Sie sich.
Ich arrangiere baldmöglichst ein Treffen mit dem Minister.
Ich sagte doch, für heute ist er weg.
Regierungsmitarbeiter sollten nicht so früh Feierabend machen.
Es ist helllichter Tag!
Oberst Takashi Mori, er ist...
Ich will es nicht wissen. Aus dem Weg.
Jawohl.
- Sasaki. - Jawohl.
Holen Sie die amerikanische Hexe.
Lassen Sie sie gehen?
Nein, ich werde sie vernehmen.
Sie sind Missionarin, ja?
Gehen Sie?
Ich befrage eine Verdächtige.
Setzen Sie sich doch.
Konnten Sie mich nur so dazu bringen, mit Ihnen zu reden?
Alles ok mit Ihnen?
Ja, zum Glück.
Soldaten des Japanischen Kaiserreichs
tun unschuldigen Zivilisten nichts.
Was ist mit Schwertkämpfen mit Frauen?
Was ist mit dieser Frau aus Joseon?
Erzählte sie etwas?
Befragen Sie nicht gerade sie? Fahren Sie fort.
Diese amerikanische Lehrerin hat in ihren Schülerinnen
anti-japanische Gefühle geweckt.
Hat sie das?
Ich habe ihnen nur beigebracht,
dass Japan nicht besser ist, nur weil es
sich schneller am Westen orientiert.
Außerdem liegt Joseons Souveränität bei Joseon allein,
und kein Land hat das Recht, Joseon diese zu nehmen.
Was sie sagt, stimmt.
Das ist Aufhetzung, Frau Lehrerin.
Sie sind Missionarin. Machen Sie Ihre Arbeit.
Eine bloße Missionarin sollte keine gemeinen Geschichten
über die Zustände in anderen Ländern erfinden.
Nun...
Ihr Jesus teilt das Rote Meer,
dennoch schaut er nur zu, wie ein grausamer Krieg geführt wird.
Habe ich nicht recht?
Sie begehen einen schweren Fehler.
- Ach ja? - Ja.
Sie werden nun nicht erlöst.
Wann geben Sie mir einen aus?
Das wollten Sie doch, wenn ich herkomme.
Wenn ich Zeit habe.
Dank Ihnen habe ich viel zu tun.
Sie dürfen gehen.
Amerika ist Japans Verbündeter.
Hilft das?
Wie wäre es heute Abend, Amerikaner?
Nächstes Mal.
Heute Abend habe ich etwas vor.
Wir sind hier fertig, oder?
Gehen wir.
Du hast sicher Hunger. Es ist auch für Fr. Haman.
- Deshalb kamst du her? - Ich habe mich im Palast erkundigt.
Deinem Großvater geht es gut.
Ich denke,
der König sperrte ihn ein, um ihn zu beschützen.
Es sieht also so aus,
als ob wir beide zu unserer Sicherheit eingesperrt bleiben müssen.
Hier festzusitzen muss langweilig sein.
Nein.
Es gibt hier viele faszinierende Dinge.
Sie zu studieren machte Spaß.
Der Füller, den du benutzt, fasziniert mich.
Und dieses runde Objekt.
Es sieht aus wie eine Karte.
Das ist ein Globus.
Joseon ist...
...hier.
Ich sah es.
Und Amerika ist...
...hier.
Es ist zweieinhalb Handspannen von Joseon entfernt.
Wenn du dort bist,
wird es schwer, zurückzukehren,
weil es sehr weit ist.
Mit meiner Hand...
...nur eineinhalb.
Ich kann schnell zurückkommen.
Faszinierte dich noch etwas?
Das sieht auch interessant aus.
Das hat Joseph mir hinterlassen.
Eine Matroschka, eine traditionelle russische Puppe.
Aber sie ist kaputt.
Das ist sicher traurig für dich.
Man kann sie öffnen.
In ihr sind kleinere Puppen.
Ich schätze, Joseph sah mich immer noch als Kind.
Ich auch.
Es ist noch eine kleinere darin. Wirklich faszinierend.
Ich wünschte, so sähest du mich an.
Diese ist ziemlich winzig. Es können nicht mehr viele sein.
Das ist die letzte.
Du wirst freigelassen.
Ich ließe dich gern jetzt gehen,
aber du darfst erst morgen.
Allerdings ohne meine Begleitung.
Ich muss morgen zur Militärakademie.
Kam gestern nach dem Unterricht noch jemand zum Üben her?
Ja. Einige Kadetten kamen zurück.
Sie sagten, sie wollen noch üben.
Sind Sie nicht stolz auf sie?
Sie geben uns Hoffnung für Joseons Zukunft.
Haben Sie ihnen den Schlüssel für das Waffenlager gegeben?
Ja. Die jungen Herren haben die Gewehre
selbst geholt und zurückgebracht.
Sind sie nicht umsichtig?
Gibt es ein Problem?
Zeigen Sie mir den Schlüssel fürs Waffenlager.
Den Schlüssel?
Stimmt etwas nicht?
Nein, nichts Wichtiges.
Die Zukunft Joseons sieht bloß etwas weniger rosig aus.
Bitte?
Wo ist der Arzt? Wir brauchen den Arzt!
Ja!
Der Träger...
Bitte?
Der Lastenträger...
Findet ihn!
Findet ihn unbedingt!
Sagen Sie, Sie läuten die Sperrstunde ein.
Sie werden Ihnen wegen der Uniform glauben.
- Gehen Sie. - Ja.
"Das Einzige, was ein Schild belebt."
Ich adaptierte ein Gedicht aus der Song-Dynastie.
Es ist das Schild für meinen Verlag.
Und die einzige Blume
auf dem Weg, den ich wählte.
Takashi Mori?
Der japanische Oberst, den wir im Hotel sahen.
Ich frage mich, wie er so schnell aufgestiegen ist.
Hörten Sie in Japan irgendetwas?
Und seien es nur Gerüchte.
Ich kam her, um Sie nach ihm zu fragen.
Unter den Shogunen, die 1592 in Joseon einfielen,
gab es eine Familie Mori.
Wenn er zu denen gehört...
Es ist nach der Königsfamilie die einflussreichste Familie.
In meinem Land
war ich immer oben.
Im Gegensatz zu Ihnen.
Die Familie Mori unterstützt die Seikanron.
Eine Bewegung der Konservativen in Japan.
Ihre Unterstützer denken,
dass die Unterwerfung Joseons
Japan helfen wird, Ordnung herzustellen.
Ein gefährlicher Gedanke.
In Anbetracht von Takashis erstem Zug
glaube ich, dass er dieser Familie angehört.
Und dass er nun in Joseon ist, bedeutet...
...dass Krieg ausbrechen könnte.
HAFEN TSCHEMULPO
Machen Sie Ihre Sache hier gut.
Wenn ich zurückkehre,
werde ich ein unbezahlbares Dokument bei mir haben.
Später wird es
als Japanisch-Koreanische Übereinkunft Geschichte machen.
Gute Reise Ihnen.
Joseon wird die Übereinkunft
mit dem Blut seines Volkes unterzeichnen.
Ich hoffe, es schmeckt Ihnen hier.
Meiner Meinung nach
ist dies das authentischste japanische Restaurant in Hanseong.
Du unhöflicher Arsch.
Minister Hayashis mangelnde Kooperation enttäuscht mich.
Machen wir den gleichen Fehler nicht zweimal.
Wir beide sollten es besser machen, nicht wahr?
Ich bin sehr gut im Umgang mit Joseons Bevölkerung.
Sie ist leicht zu kontrollieren.
Bekommen sie Essen, gehorchen sie.
Für Süßigkeiten reißen sie sich ein Bein aus.
Und diejenigen, die das nicht tun, brauchen eine Tracht Prügel.
Ein Mann, der sein Land verkaufen will,
muss sich mehr bemühen.
Sie sprechen Koreanisch?
Hören Sie auf.
Joseon hat trotz Invasionen der Japaner
und Chinesen bis heute überlebt.
Wissen Sie, warum?
Bei jeder Invasion
riskieren Menschen ihr Leben für das Land. Wer sind sie?
Die einfachen Leute.
Sie nennen sich die Armee der Gerechten.
Die Nachfahren der Mitglieder der Armee der Gerechten von 1592
traten der Organisation 1895 bei.
Und die Kinder der Mitglieder der Armee der Gerechten von 1895...
Was denken Sie, treiben sie jetzt?
Was können diese machtlosen Rebellen schon machen?
Wären die Bastarde der Armee der Gerechten so mächtig,
wäre ich jetzt nicht am Leben.
Das ist das Problem.
Sie wollen ihren Zorn nicht nur an einem Verräter auslassen,
weil sie sich der möglichen Folgen bewusst sind.
Ich will die Demütigung nicht wiederholen, die meinen Vorfahren 1592
wegen der Bevölkerung Joseons widerfuhr.
Die Armee der Gerechten wird Ärger machen.
So sind die Leute in Joseon einfach.
Bei seiner Rückkehr bringt Minister Hayashi ein Abkommen mit,
das Japan und Korea unterzeichnen werden.
Ich garantiere,
dass die Bürger Joseons ihr Leben riskieren werden, um das zu verhindern.
Gut.
Was nehmen wir uns also als Erstes vor?
Ihren Willen.
Wir müssen den Willen Joseons brechen.
Wir sollten ihn vernichten.
Das werde ich tun.
Also merken Sie sich zwei Dinge,
die Sie ab jetzt tunlichst vermeiden sollten.
Mir im Weg zu sein.
Und Unhöflichkeit.
Achten Sie also darauf, wie Sie als Mann Joseons mit mir reden.
Ich verachte unhöfliche Menschen.
Insbesondere wenn sie dem Pöbel Joseons angehören.
Ihren Willen.
Wir müssen den Willen Joseons brechen.
Wir sollten ihn vernichten.
Das werde ich tun.
Es ist Go Sa-hong.
Es muss Go Sa-hong sein. Deshalb kam er als Erster dran.
Ja?
Drehen Sie um.
Ich muss zum Palast.
Jawohl, Herr.
Eure Majestät.
Minister Hayashi ist heute nach Japan abgereist.
Ich habe ihn gebeten, sicherzustellen, dass die Mittel
für die Dai-Ichi-Bank bereitstehen.
Wir werden also bald das erste Geld erhalten.
Sie müssen uns das Geld ohnehin schicken, kommen Sie zur Sache.
Ich bat wegen Kopfschmerz um einen westlichen Arzt.
Wieso behebe ich nicht Eure Kopfschmerzen?
Ihr solltet Go Sa-hong freilassen.
Sein alter, gebrechlicher Körper
wird den kalten Zellenboden nicht lange überstehen.
Was wäre, wenn ihm in Gefangenschaft etwas passiert?
Dann wird sich die Wut der Leute auf Japan
gegen Euch richten.
Sie sagen tatsächlich die Wahrheit.
Ich weiß, dass ich nicht auf Sie hören sollte,
aber mein früherer Lehrer hat lang genug gelitten.
Ich werde also Ihrem Rat folgen.
Danke, Eure Majestät.
Sicherheitschef Jang, veranlassen Sie
Go Sa-hongs Freilassung.
Jawohl, Eure Majestät.
Wir haben uns so bemüht, dass sie festgenommen werden.
- Sie einfach... - Ich bin schlecht gelaunt.
Schweigen Sie, wenn Ihnen nur das einfällt.
Go Sa-hong darf nicht im Palast sterben.
Er muss außerhalb durch meine Hand sterben.
Die Menschen in Joseon müssen mich fürchten,
nicht Japan. Verstehen Sie?
Wer ist dieser Jang?
Ich sah ihn zum ersten Mal.
Lee Jeong-mun holt seine Leute an den Hof.
Wie ich höre, war er Schütze.
Lee Jeong-muns Bemühungen werden vergeblich sein.
Wie heißt der Mann?
Du bist zurück. Komm rein, Vater.
Ich bin müde.
Ich will nicht gestört werden.
Ich dachte nicht...
...dass ich diese Medizin je zubereite.
Ich werde bestraft.
Es ist eher eine Erleichterung,
dass wir sie früher für ihn brauen dürfen.
Du findest sicher etwas Passendes.
Ja.
Ihr Haar ist kürzer.
Ihre Kleidung besser.
Eins führte zum anderen.
Ich schnitt mein Haar,
aber meine Last ist schwerer.
Arbeiten Sie im Palast?
Niemand wollte den König beschützen,
also übernahm ich die Aufgabe.
Dann...
...können Sie vermutlich nicht oft zur Hütte.
Sie wird vorerst leer bleiben.
Ich habe
Ihre Spuren beseitigt, bevor ich ging.
Haben Sie etwas zurückgelassen,
holen Sie es ab.
Ich gehe manchmal vorbei.
Tun Sie das nicht.
Es gibt nichts mehr, das ich Ihnen beibringen könnte.
Hören Sie nicht mehr auf mich,
und lassen Sie sich nicht stoppen,
auch nicht durch mich.
Sie haben sich gut
auf dem steinigen Weg des Lebens geschlagen.
Ich bin nicht mehr Ihr Meister.
- Meister. - Ich habe jetzt...
...eine andere Aufgabe.
Lächeln Sie und wünschen Sie mir alles Gute.
Ich hoffe,
Sie passen auf sich auf.
Ich bin dankbar...
...für alles.
Ich wünsche Ihnen
alles Gute.
Danke, Dame Ae-sin.
ZEITUNG HWANGSEONG
Wie viele Zeitungsverlage gibt es in Joseon?
Hwangseong und Jeguk
drucken Zeitungen.
Außerdem ein seltsamer Verlag ohne Schild, der Sonderausgaben bringt.
Geführt von Kim Hui-seong, richtig?
Ich bin beeindruckt
vom Geschmack des Kaffees und der Größe des Hotels.
Es muss eine große Aufgabe für eine junge Witwe sein.
Es bedarf viel Arbeit und Geld.
Mein Mann fehlt mir sehr.
Ihre Kleidung ist etwas knallig für eine, die ihren Mann vermisst.
Ich mache mich nicht lustig. Nur dass Sie es wissen.
Sie sind über mich informiert.
Es gibt in Joseon keine Akten mehr über Sie.
Haben Sie einen getreuen Unterstützer?
Ihrem japanischen Mann verdanken Sie ein Leben in Luxus,
und Ihr Unterstützer aus Joseon löschte alle Akteneinträge über Sie.
Ganz schön schamlos.
Sind Sie nur so weit gekommen?
Ist das alles, was Sie herausfinden konnten
oder bin ich einflussreicher?
Soll ich den Kaffee
auf Ihre Rechnung setzen?
Es ist so seltsam.
Der Weg kam mir heute viel kürzer vor.
Nehmen Sie die Gewehre mit, verbrennen Sie alles andere.
Ok.
Himmel. Wer ist das?
Sind das japanische Soldaten?
Meine Dame.
Was machen Sie in diesem rauen Terrain?
Warum sind Sie hier?
Wir sind mit Auslandsminister Lee Wan-ik hier.
Auslandsminister?
Ae-sin.
Herr Lee.
Wie geht es dir?
Ich sehe Ae-sun ab und an.
Sind Sie seine angeheiratete Cousine, müssen Sie Go Sa-hongs Enkelin sein.
Was macht eine Dame aus gutem Hause
an einem Ort, an dem Sie nicht sein sollte?
Ae-sin.
Das ist Minister Lee Wan-ik. Sag Hallo.
Mein Großvater ist geschwächt
und möchte Wildschwein essen. Sagen Sie, dass ich deswegen hier bin.
Herr Go ist geschwächt und...
Ae-sin.
Halten Sie Abstand, weil ich ein Mann bin
oder weil Sie mich als Mann von niedriger Geburt verachten?
Ich stehe vor Ihnen.
Hat der König ihm einen Titel verliehen,
hat er ungeachtet seiner Herkunft
sicher seinen Nutzen.
Kein Grund, ihn zu verachten, ich muss aber Abstand halten.
Sagen Sie, ich hoffe, er versteht.
Wenn Sie fertig sind, sehen Sie nach, ob Schütze Jang da ist.
- Ae-sin. - Natürlich.
Wenn der König Sie ernannt hat, ist Ihre Herkunft egal...
Sie sind genau wie Ihr Großvater, nicht wahr?
- Gehen wir. - Jawohl.
Es war doch keine Zeitverschwendung.
Entschuldigen Sie.
Mein Herr.
Die Nachfahren der Mitglieder der Armee der Gerechten von 1592
traten der Organisation 1895 bei.
Und die Kinder der Mitglieder der Armee der Gerechten von 1895...
Was denken Sie, treiben sie jetzt?
Moment.
Wie alt ist Ihre Cousine?
Sie wurde 1875 geboren, sie ist also 28 oder 29.
Sie ist eine Waise.
Sie wurde in Japan geboren, aber kam dann her,
also weiß man nichts Genaues.
Wie seltsam.
Ein Mädchen, das 1875 in Japan geboren wurde,
kommt als Waise nach Joseon...
Und Mitglieder der Armee der Gerechten,
die ich in Japan 1875 tötete...
Hatte dieser Narr ein Kind,
wäre es so alt wie sie.
Hat dieser Abschaum namens Kim Yong-ju
mir falsche Namen gegeben?
Sie wollten...
Sie wollten mich sehen?
Kontaktieren Sie die Polizei in Japan,
und lassen Sie sich die Leute aus Joseon nennen, die 1875 in Yūrakuchō lebten.
Nein, auch von den Toten.
Per Telegramm.
Auch die Toten?
Jawohl.
Wartet nur, ich kriege euch.
Bitte?
Was ist mit dem Träger?
Sie durchsuchen jeden Winkel von Hanseong,
und ich schickte ein paar Männer in das Fischerdorf, in dem er war.
Wir finden und töten ihn.
Vorher sterbe ich wohl an Frustration.
Lass durchsickern, dass ich noch lebe.
Dann wird er sich zeigen.
Nimm sie mit und sorge dafür, dass sie isst.
Jawohl.
Sie sind so ein Unruhestifter.
Ich war sehr besorgt.
Es freut mich, Sie lebendig zu sehen.
Was für eine lange Lüge.
Es ist die Wahrheit.
Ich bangte um Ihr Leben.
Ich weiß noch nicht, ob ich Sie längs oder quer halbiere.
Sie bringen mich ins Wanken.
Wozu denn noch?
Die Verlobung ist gelöst.
Ich weiß nicht. Vielleicht bin ich einfach so.
Deshalb schoss man auf Sie.
Ich habe gar nichts gemacht.
Ich kaufte Bonbons.
Haben Sie gestohlen?
- Gehen Sie bald? - Ich bin eben erst gekommen.
Die Frau, die gerade ging.
Sie ist immer hier. Ist sie Ihre Schwester?
Nein. Wir leben bloß zusammen.
Was meinen Sie, sie leben zusammen?
Sie waren verheiratet?
Sie wissen, wen ich mag.
Ich habe Ihnen das Leben gerettet.
Wie können Sie das sagen, nachdem ich die Verlobung löste?
Gehen Sie bitte?
Ich nahm mir Zeit, Sie zu sehen,
bevor ich zu einem Treffen gehe.
Ihre Laune zeigt, dass es Ihnen besser geht.
Schlafen Sie etwas.
Im Schlaf sind Sie so lieb.
Er und seine ausschweifenden Lügen...
Ich war überrascht,
dass Sie mich sprechen wollten.
Besser gesagt, ich war aufgeregt.
Dann werden wir uns gut verstehen.
Darf ich mir viel von unserem Gespräch erhoffen?
Meinen Nachforschungen zufolge haben Sie im Japanischen Kaiserreich studiert.
Wenn Sie etwas von mir wollen, sprechen Sie Koreanisch.
Meinen Nachforschungen zufolge
sprechen Sie es gut.
Also schön.
Ich komme zur Sache.
Ich suche eine Zeitung, die pro-japanische Artikel veröffentlicht.
Sie mieteten ein Büro, ohne auch nur ein Schild zu haben.
Ein Zeitungsverlag steht und fällt mit seinen Mitteln.
Denken Sie nicht?
Oh, Himmel.
Schlechte Recherche.
Ich habe das schönste Schild in Hanseong.
Sehen Sie selbst.
Noch eine Sache.
Ich bin nach dem König der zweitreichste Mann in Joseon.
Die monatliche Miete
ist nur Taschengeld.
Ich könnte Sie in die Regierung bringen.
Aber wozu soll das gut sein?
Ich könnte Sie leben lassen.
Sie müssen wirklich besser recherchieren.
Hier gewinnen Sie nichts, indem Sie mich töten.
Es gibt etwas,
das ich fragen wollte.
Wann rufen Sie die Frauen?
Hier arbeiten viele schöne Frauen.
Ich sagte, ich sei aufgeregt, oder?
Ich war aufgeregt, dass Sie mich hier treffen wollten.
Wenn Sie zu schüchtern sind,
rufe ich sie selbst.
Kim Hui-seong ist hier!
Los.
Herrin.
Jemand von der japanischen Gesandtschaft ist hier.
Entschuldigen Sie, meine Dame.
Am Tag, als wir hier einfielen,
stahl ein japanischer Soldat etwas aus Ihrem Zimmer.
Oberst Mori wünscht, dass Sie es zurückbekommen.
Er erwartet Sie mittags im Glory Hotel.
Wovon reden Sie?
Ich vermisse nichts.
Ist das so?
Wie seltsam. Aber Oberst Mori sagte es.
Selbst wenn ein japanischer Soldat etwas stahl,
das mir gehört,
sollte er herkommen und es selbst zurückgeben.
Er wagt es, mich herbeizurufen?
Richten Sie das aus.
Jawohl.
Ich gehe zur Apotheke.
Machen Sie sich bereit.
AN DIE POLIZEIWACHE HANSEONG, JOSEON
VON DER POLIZEI IN TOKIO, JAPAN
VON DER POLIZEI TOKIO AN DIE POLIZEI HANSEONG
GO SANG-WAN KIM HUI-JIN
KIM HUI-JIN, GO SANG-WAN
Lee Wan-ik will diese Liste haben?
Richtig. Ich fragte mich,
ob ich zu Ihnen oder zu ihm gehen sollte und kam her.
- Ich rannte her. - Das stimmt.
Freut mich, dass es Ihnen besser geht.
Wie ich höre,
war weit und breit keine Polizei, als man mich anschoss.
Was?
Das... Das ist...
Es ging alles so schnell, wissen Sie?
Falls Sie sich noch einmal fragen, ob Sie zu ihm oder mir gehen sollen,
kommen Sie immer zu mir.
Vergessen Sie nicht Ihre Unterschriften.
- Gewiss, ich erinnere mich. - Selbstverständlich.
Konnte irgendwer den Kiesel auf dem Gewehr halten?
Die nächtlichen Übungen zahlen sich aus.
Eine Runde Applaus.
Darf ich dann jetzt mit scharfer Munition üben?
Nein.
Das war's für heute.
Irgendwelche Fragen?
Wie ist ein Mann aus Joseon wie Sie Amerikaner geworden?
Ich weiß nicht.
Vielleicht liegt es daran, dass ich von niedriger Geburt bin.
Von niedriger Geburt?
Sicher wissen Sie es alle.
Was um alles...
Soldaten unterscheiden sich nach Rang,
nicht nach sozialem Status.
Das heißt, ich bin hier der Boss.
Haben Sie ein Problem mit meiner Herkunft, können Sie gehen.
Oder bewirken Sie meinen Rauswurf.
Geben Sie die Waffen zurück. Wegtreten.
Verschwendete Kugeln
für eine müde Truppe.
Haben Sie kurz Zeit?
Kommt darauf an,
warum Sie hier sind.
Trinken wir einen Kaffee?
Ich bestehe darauf.
Wie ist es, Ausbilder zu sein?
Sie sind sehr enthusiastisch.
Ich weise ihnen nur den Weg.
Sie sollen keine Angst haben,
auch wenn der Feind unbesiegbar scheint.
Denn der Feind...
...mag ahnungsloser sein, als sie meinen.
Vielversprechend.
Ich habe leichte Kämpfe satt.
Ich werde nach oben gehen. Schlaf nachholen.
Gehen Sie.
Süße Träume.
Was ist?
Kommt es Ihnen bekannt vor?
Was ist das?
In Japan nennen wir es Orgel.
Das war nicht die Frage.
Oh, stimmt.
Als wir das Anwesen dieser Dame besuchten,
nahm einer meiner Soldaten es aus ihrem Zimmer mit.
Wie peinlich.
Kann man wohl sagen.
Aber die Sache ist, Eugene...
Das gehörte einmal Ihnen.
Was ist los? Was ist es diesmal?
Stellen Sie die Sänfte ab.
- Ich will allein mit ihr sprechen. - Ja.
Ihr Schurken. Was soll das?
Loslassen. Lassen Sie mich los!
Was soll das?
Was bilden Sie sich ein?
Wohin sind Sie unterwegs?
- Was geht Sie das an? - Ich gebe Ihnen eine letzte Chance.
"Eine letzte Chance"?
Das ergibt keinen Sinn.
Warum treffen Sie solche Entscheidungen?
Sie lösen die Verlobung und tragen diesen Makel.
Sie greifen zum Gewehr und werden zum Ziel.
Diese riskanten Entscheidungen meine ich.
Ich bitte Sie,
nichts zu tun.
Gehen Sie nicht zur Schule. Lernen Sie kein Englisch.
Mischen Sie sich nicht ein.
Hinterfragen Sie diese Welt nicht.
Wie anmaßend von Ihnen.
Ich bereue keine meiner Entscheidungen.
Weder Sie verschont zu haben,
noch von Ihnen angeschossen worden zu sein.
Lässt Sie Ihr Wissen über meine geheime Identität
sich männlicher fühlen?
Nein. Noch nicht.
Ich beabsichtige, mich ab jetzt für Sie nützlich zu machen.
Ich sollte es nicht, aber...
...es ist mir egal, wenn ich mir die ganze Welt zum Feind mache.
Selbst wenn Sie meine Feindin werden.
Ich werde Ihr Leben selbst beenden.
Warten Sie nur.
Wenn ich Sie je wiedersehe, bringe ich Sie um.
Bitte beschützen Sie Ae-sin.
Ein Mann, der sie um jeden Preis schützt.
Und ein Mann, der dabei keine Fehler zulässt.
Sie leisten Widerstand,
wo Sie nicht hingehören.
Weil ich Sie töten werde.
Lebe.
Du musst leben, Ae-sin.
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