All language subtitles for Mr.Sunshine.2018.S01E15.1080p.NF.WEBRip.DDP2.0.X264-NTb

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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

DIESE ERZÄHLUNG BASIERT AUF HISTORISCHEN EREIGNISSEN

EINIGE ORGANISATIONEN UND FIGUREN SIND FIKTIV

Ein entlegenes Haus einer alleinstehenden Frau.

FOLGE 15

Wo Fremde einkehren können, ohne gesehen zu werden.

Ein Ort, der einen Opiumabhängigen nach Weihrauch riechen lässt.

Das Haus einer Schamanin.

Er muss Schamane sein.

Kim Yong-ju versteckt sich wohl im Haus der Schamanin.

Dann wird es dauern, bis Sie ihn finden.

Es gibt in Hanseong 43 Häuser von aktiven Schamanen.

Ich hörte es von einem Makler, die Information ist also verlässlich.

Ich weiß, wer ihn heute findet.

- Wer? - Wir trafen sie eben.

Sie kennen Hanseong und werden jeden Winkel durchsuchen.

Sucht überall!

Himmel.

- Gehen wir. - Jawohl!

Zurück, oder ich töte sie!

Egal, wen Sie auf der Brücke am Eingang sehen,

ob er Ihr Fährmann war oder nicht...

...Sie müssen ihn töten.

Warum ausgerechnet...

...ich?

- Mein Meister könnte... - Seung-gu lässt sich immer

von seinen Gefühlen leiten.

Er ist kein kaltherziger Schütze.

Es muss ein geübter Schütze sein, der keinen Fehler zulässt.

Sollte er lebend von hier fortgehen,

muss es jemand sein, der sich der Geheimsache bewusst ist,

dass ein bewaffneter Amerikaner beim Anführer der Armee der Gerechten war.

Die einzige Person, auf die das zutrifft,

sind Sie.

Wenn er auf dem Weg zu Ihnen ist,

dann um Sie zu beschützen,

nicht um Sie zu verletzen.

Daran glaube ich.

Soweit ich weiß,

war sein Weg immer gerecht

und richtig.

Das ist der Grund, weshalb ich

standhaft bleibe.

Solltest du nicht dort sein?

Herrin Ae-sin wird tun,

was sie tun muss,

und er wird tun, was er sollte.

Ich kann nur an sie beide glauben.

Aber was, wenn es schiefgeht?

Wenn es so kommt,

sollte das geschehen,

bevor es zu spät ist.

Wo ist der, den ich schickte?

Ist sein Wohl Ihre einzige Sorge?

- Haben Sie ihn getötet? - Was hätten Sie an meiner Stelle getan?

Dann verstehen Sie auch diese Situation.

Joseon ist unter Beschuss.

Die USA tun gerecht,

aber sie stacheln Japan an.

Mag sein, dass ich unbewaffnet bin,

aber ein Schütze zielt in diesem Moment auf Sie.

Sie haben die Wahl.

Sterben Sie hier

oder verlassen Sie Joseon.

Selbst die Menschen Joseons verlassen ihr eigenes Land.

Ich soll einem Amerikaner trauen?

Mir ist egal,

wer Joseon beherrscht.

Ich kämpfe nicht für irgendeine Sache.

Ich will bloß

zwei Dinge.

Dass Sie ein langes Leben führen.

Und dass Ae-sin

nicht stirbt.

- Das ist doch Kim Yong-ju? - Ja, dieser Mann schnappte ihn

und brachte ihn zu uns.

- Warum übergeben Sie ihn uns? - Sie können sich selbst mit ihm befassen,

Sie alle sind Koreaner.

Amerikaner nennen mich Koreaner,

und Koreaner nennen mich Amerikaner.

Ich weiß nicht, welchem Weg ich ab jetzt folgen werde,

also ist das

Ihre einzige Chance.

Ich werde nicht noch einmal aus diesem Land fliehen.

Also schießen Sie.

Ich konnte mich nie bei Ihnen revanchieren, also tue ich das.

Auf mich sind ohnehin

drei Gewehre gerichtet.

Gehen Sie.

Lassen Sie ihn nicht gehen.

Wir haben schon zu viel verloren.

Mehr wäre untragbar.

Vergeben Sie mir.

Gehen Sie.

Anführer.

Gehen Sie.

Leben Sie lang.

Das war wohl unsere letzte Begegnung.

Worum ich Sie bat, ist jetzt vorbei.

Ich überlegte lange,

woher ich diese beiden kenne.

So wie der eine den anderen stützte,

müssen Sie vertraut miteinander sein.

Hat der Mann,

der hergebracht wurde,

den Missionar umgebracht?

Hat der Mann,

der hergebracht wurde...

...meine Eltern umgebracht?

Wie ich sehe, ist Seung-gu kein besonders guter Lehrer.

Hat er Sie nicht gelehrt, keine Fragen zu stellen?

"Stell keine Fragen.

Blick nicht auf verfehlte Missionen zurück.

Akzeptiere Misserfolg.

Lauf, wenn du entdeckt wirst.

Wirst du gefasst, bist du tot. Stirb, und du wirst vergessen."

Ist das der Grund...

...weshalb ich immer noch nicht wissen darf...

...wie meine Eltern starben?

Und wenn Sie es wüssten?

- Was dann? - Darüber denke ich nach, wenn...

Ja, er war es.

Er ist der Mann,

der Ihre Eltern tötete.

Soll ich Sie nun, da Sie es wissen, auf ihn loslassen?

Wenn ich das tue, werden Sie ihn

selbst töten?

Wäre das eine Option...

...hätten Sie es eher sagen sollen.

Ein Amerikaner

starb durch seine Hand,

und ein anderer setzte sein Leben aufs Spiel.

Ein Mädchen, das seine Eltern verlor,

muss sich unter Qualen zurückhalten,

während ihr Todfeind in Reichweite ist.

Ich hoffe...

...Ihre Entscheidung...

...führt zu etwas Besserem als meine Wut.

CHAMÄLEONPFLANZE

Der Amerikaner

übergab uns Kim Yong-ju?

Hat er das wirklich getan?

Jawohl.

Also

geben Sie die Schuld an allem

bitte Kim Yong-ju.

Bitte verteidigen Sie die Ehre des Missionars,

und stellen Sie seinen guten Ruf wieder her.

Der Fall ist bereits geschlossen,

wir können den wahren Täter im Stillen bestrafen.

Nehmen wir unser Wort zurück,

beschmutzt das nur die Würde unserer Nation.

Es wird nichts Gutes bringen.

Ist es, was der Amerikaner forderte?

Nein, ich bitte Sie darum.

Ihm ist wichtig,

dass das Ansehen und die Ehre des Missionars intakt sind.

Er hat uns Güte gezeigt,

also sollten wir diese wenigstens einmal erwidern.

Ist das Ihr Plan, um ihn für sich zu gewinnen?

Sind Sie sicher,

dass es auf diesem Weg funktioniert?

Es war längst so, ich sah es nur nicht.

Und nun habe ich ihn verloren.

Ist das ein Scherz?

Kim Yong-ju wurde gefangen.

Sie sind der Polizeichef. Sollten Sie nicht etwas tun?

Herr Lee Jeong-mun selbst führt die Befragung durch.

Wegen der königlichen Garde ist es schwer, an ihn heranzukommen.

Lee Jeong-mun ist für sein Alter sehr resolut, oder?

- Ich bewundere seinen Elan. - Was, wenn Yong-ju Sie verrät, Herr?

Die Angst bringt mich um.

Daran stirbt niemand.

Ich überlebte sogar einen Schuss.

Wir haben Kim Yong-ju gut eingesetzt.

Ich bezweifle, dass dieser Abhängige mich nennt.

Er stirbt ohnehin bald.

Das soll dann sein Ende sein.

Warten Sie.

Wer hat ihn eigentlich geschnappt?

Das ist das Seltsame.

Japanische Schwertkämpfer übergaben ihn dem US-Militär.

Was?

Ich gebe so viel Geld aus und kriege trotzdem kaum gute Leute.

Wie schaffen es die Amerikaner immer, die benötigte Hilfe zu bekommen?

Ist Lee Wan-ik der Drahtzieher?

Hören Sie auf, mich zu befragen,

töten Sie mich.

Ich werde sowieso hingerichtet.

Wenn Sie reden, verschonen wir Sie vielleicht.

Ist Lee Wan-ik

der Drahtzieher?

Wer ist Lee Wan-ik?

Offenbar hat sogar jemand wie Sie andere zu versorgen.

Wenn das so ist,

erfülle ich Ihren Wunsch.

Sie, Kim Yong-ju, fälschten das königliche Siegel

und ermordeten einen unschuldigen Amerikaner.

Das höfische Gericht Joseons verhängt hiermit

die Höchststrafe, Hinrichtung.

Bevor es allerdings dazu kommt,

wird man Sie tot auffinden.

Du bist es also.

Du wirst mich töten.

Sei still.

Es ist noch nicht vorbei für dich.

Sang-wan wartet auf der anderen Seite auf dich.

Dies ist die überarbeitete Stellungnahme des höfischen Gerichts Joseons

zum verstorbenen amerikanischen Missionar.

Das königliche Siegel fälschte nicht der Amerikaner,

sondern ein Sympathisant Japans.

Er wurde gefasst und hingerichtet.

Was ist mit dem Missionar?

Ist es nicht klar?

Der Missionar, der fälschlich beschuldigt wurde,

wird von allen Vorwürfen entlastet.

Zu seiner Ehre und zum Dank für seine Hilfe

wird er auf dem Friedhof für Ausländer beigesetzt.

Sie hätten Hanseong verlassen sollen,

stattdessen treiben Sie sich bei Herrn Go herum?

Man hätte Sie leicht entdecken können.

Ich wollte

die Wahrheit sagen.

Worüber?

Ich habe Sang-wan nicht getötet.

Ich habe bloß meine Verbündeten verraten.

Der Mörder von Sang-wan und seiner Frau

ist Lee Wan-ik.

Ich verriet sie bloß, weil er sagte, er würde ihnen nichts tun,

und ich glaubte ihm.

Ich war so ein Narr.

Hätte ich das nicht getan...

...hätte Lee Wan-ik stattdessen meine Frau und Kinder getötet.

Ich hatte keine Wahl.

Sie irren.

Sie waren es, der sie tötete.

Sie hatten eine Wahl.

Ihre Verbündeten hatten ebenfalls Familien,

dennoch trafen sie nicht Ihre Entscheidung.

Bis jetzt führte Ihr Verrat dazu,

dass die Eltern anderer starben.

Aber Sie hatten keine Wahl.

So töteten Sie sogar meinen Vater.

Joseph...

Er war wie ein Vater für mich.

Achtung!

Aus dem Weg!

Aus dem Weg! Achtung.

Bitte aus dem Weg.

Bewegung!

Landwirtschaftsminister Lee Wan-ik

wird hiermit zum Auslandsminister ernannt.

Ich, Lee Wan-ik, nehme die Berufung an.

Es ist mir eine große Freude, Eure Majestät.

Haben Sie gesehen?

Ito Hirobumi war an meinem Hof.

Japanische Soldaten mit Gewehren und Schwertern waren an meinem Hof.

Haben Sie sie nicht gesehen?

Sie bereiten mir schlaflose Nächte.

Sie erscheinen in meinen Träumen

und machen Albträume aus ihnen.

Was soll ich tun? Wem kann ich nun vertrauen?

Ich hätte mich nicht von Russland abwenden sollen.

Hat Amerikas Herrscher

denn gar kein Mitleid?

Lassen Sie mich sofort los!

Wir überwachten zwei Tage den Bahnhof und fanden sie.

Warum tun Sie das?

Ich will nur fort!

Du verlässt Hanseong?

Wohin und warum?

Du hast viel dabei, um deine Mutter zu verlassen.

Muss ich antworten?

- Ich arbeite nicht mehr in Ihrem Hotel. - Ich habe keine Antwort erwartet.

Warum sollte mich das interessieren?

Ich wollte nur sehen, ob ich Gnade zeigen sollte,

bevor ich dein Leben ganz ruiniere.

Aber jetzt

habe ich entschieden, meine Krallen auszufahren.

Was meinen Sie damit,

mein Leben ruinieren?

Das passiert,

wenn ein dummes Mädchen böse wird.

Einmal, um dich daran zu erinnern.

Vergiss es nicht.

Was habe ich getan, so etwas zu verdienen?

Alle in Joseon hassen Gu Dong-mae!

Ich nicht.

Dank Ihnen bin ich frei.

Nächstes Mal

gebe ich Ihnen einen aus.

Es gab viele Helfer.

Mein Vorgesetzter, der Laufbursche,

die Hotelbesitzerin, Ihre Männer.

Ein junger Herr

und eine junge Dame.

Eines Tages revanchiere ich mich.

Ich habe etwas Wichtiges zu erledigen.

Verbrennt sie würdevoll.

Mit genug Geld fürs Jenseits.

Ja, Boss.

HWAWOLLU

- Willkommen, Boss. - Willkommen, Boss.

Sind Sie fertig mit der Begrüßung,

ist es Zeit, Geld zu verdienen.

Gehen Sie.

- Jawohl. - Jawohl.

Du hattest Glück.

Du bist lebendig davongekommen.

Hier ist dein Schwert. Es stand

in der Ecke der Polizeiwache.

Minister Hayashi wies an, dass du es zurückbekommst.

Das ist eine Ehre.

Nimm es mit einer Verbeugung an.

Ich habe Minister Hayashi eben selbst gesehen.

Er sagte, er schickt ein Geschenk.

- Es ist schon hier. - Ein Geschenk?

Jemandem wie dir?

Ich sagte Ihnen,

wenn ich frei bin, bringe ich Sie um.

Sie sind das Geschenk.

Was?

Wie ich höre,

haben Sie noch kein Büro gefunden.

Ich fand eins, das mir gefiel,

aber es ist schon besetzt.

Das klingt wie die Situation, in der ich mich befinde.

Sie haben abgenommen.

Weil unklar ist, ob Sie böse Absichten haben?

Sagen Sie der Person, sie soll gehen.

Dass Sie lange fort waren, es aber Ihr Raum ist

und Sie deshalb zurück sind.

Das wäre schön,

aber ich wollte nie zurück.

Wie ehrlich von Ihnen.

Möchten Sie ein neues Zimmer?

Der zweite Stock ist sehr laut gewesen.

Er hat die beste Aussicht.

Er ist die Mühe wert.

Der Balkon des Zimmers hat die beste Sicht auf den Mond.

Heute ist die Beerdigung des Missionars.

Ich sollte etwas Trauriges spielen.

AUSLÄNDER-FRIEDHOF HANSEONG

Lieber Großzügiger und Nobler.

Mein Zuhause.

Mein Held.

Mein...

...Vater.

Ich nehme Abschied von dir.

HIER RUHT GOTTES DIENER DER SOHN DER TRÄUME

UND WER DA LEBT UND AN MICH GLAUBT, WIRD IN EWIGKEIT NICHT STERBEN

Was ist das?

Der Name eines Amerikaners.

Ich möchte eine Kerze für ihn anzünden.

Er wird heute beerdigt.

Ich verstehe.

Ich kümmere mich darum.

Aber...

...dieser Mann glaubt an Gott.

Die Götter, denen wir dienen,

müssen einander gut kennen.

Ich bin sicher,

Buddha wird ihm den Weg zu Gott zeigen.

Dann zünden Sie die Kerze für mich an.

Ja, Herrin.

Herrin.

Ich komme gleich.

Auf welche Nachricht wartest du?

Du versuchtest, mich zu erschießen.

Vielleicht wartest du auf schlechte Nachrichten.

Ich hasste dich so sehr.

Geht es dir gut?

Machst du dir Sorgen um mich?

Ich bin es so gewöhnt.

Sowohl in Joseon als auch Amerika

war es immer so. Immer.

Die Leute sagten immer,

dass ich nicht zu ihnen gehöre.

Du gehörst zu mir.

Komm zu mir.

Ich soll die Hand nehmen,

die mich töten wollte?

Ich nehme die Hand...

...des Mannes, der davon wusste...

...und dennoch ins Visier trat.

Ich habe das Taschentuch erhalten,

wer weint also heute Nacht?

Ich wusste nicht, dass Gu Dong-mae Suzuki einfach tötet.

Ich meine, er ist Minister Hayashis Vertrauter.

Hayashi muss ihn geopfert haben.

Anscheinend ist Hayashi auf Gu Dong-maes Seite.

Was also nun?

Nichts wird ihn aufhalten können.

Im Leben geht es immer auf und ab.

Ich weiß vielleicht jemanden, an den ich mich wende.

Ich habe in letzter Zeit viele Besucher.

Warten Sie draußen.

Ich sollte bleiben und...

- Was würde das nützen? - Bitte?

Jawohl.

Setzen Sie sich.

Es ist länger her.

Beinahe hätten wir uns nie wieder gesehen.

Kommen Sie zur Sache. Sagen Sie, was Sie wollen, und gehen Sie.

Das ist Schnee von gestern.

Ein Schwertkämpfer spricht mit der Klinge, nicht mit der Zunge.

Ich bin nur besorgt,

dass Sie Herrn Go Sa-hong ruinieren wollten, ich dabei aber versagte.

Ich mache mir Sorgen, dass Sie mich dafür hassen.

Sie sind Abschaum, der für Geld alles macht.

Was versuchen Sie hier?

- Wollen Sie mir Angst machen? - Haben Sie Angst?

Als ich ging, erzählte ich Hayashi eine interessante Geschichte.

Dass ich das geheime Einlagenzertifikat des Königs fand

und Lee Wan-ik gab, der es mit Lee Se-hun

zum eigenen Vorteil behalten wollte,

alles vermasselte

und Lee Se-hun die Schuld gab.

Meinen Sie, er glaubt diesen Unsinn,

den Sie nicht beweisen können?

Er ist so zaghaft, dass er bis zum Horizont schaut,

bevor er einen Schritt macht.

Ich habe die Saat des Zweifels

in einem einfallsreichen Geist gesät.

Minister Hayashi bat mich, Folgendes auszurichten.

Narren, die weder Japaner noch Koreaner...

"Narren, die weder Japaner noch Koreaner sind,

werden am Ende Japans Schwäche sein."

Glückwunsch zum Amt des Auslandsministers.

Ich hoffe...

...Sie passen auf sich auf.

Hallo, Hr. Im, Sie sind spät dran.

Was haben Sie gesagt?

Ich möchte...

Ich möchte...

Ich möchte bitte durch.

Einfach so?

Ich ließ die Kleidung dort

und brachte alle beschrifteten Sachen mit.

Ich sollte nicht "lediglich" sagen.

Für einen armen Missionar war die Medizin teuer.

Schön, Sie lächeln zu sehen.

Danke.

- Schon gut. - Gut gemacht.

SONG YEONG

Eins noch.

Was Sie im Telegramm mitteilten, was Sie mir brachten

und alles, was Sie in Hamgyong sahen und hörten,

bleibt geheim.

Das ist nicht schwer,

aber ein Geheimnis zu wahren, kostet seinen Preis.

Je näher Ihre Ermittlung der Wahrheit kam,

desto gefährlicher wurde es für uns.

Ich versteckte ihre Namen und alles.

Ich belog Lee Wan-ik.

Also zerstören Sie das Foto.

Das ist meine letzte Bitte.

TOKIO, 1874, SONG YEONG, GO SANG-WAN, KIM YONG-JU, JEON SEUNG-JAE

Sie sollten eigentlich

keinen der Namen kennen, die Sie gerade aufzählten.

Als die Pflaumenbäume blühten. Zusammen mit Song Yeong, Go Sang-wan,

Kim Yong-ju, Jeon Seung-jae, zusammen.

Frühling 1874, Tokio.

Chun-sik, ich bin zurück.

Il-sik, endlich bist du wieder da.

Da ist er.

Reden Sie mit ihm.

Was ist los?

Er möchte die Hälfte unserer Räumlichkeiten nutzen

und Miete zahlen,

damit er hier schreiben kann.

Nicht die Hälfte. Ich brauche nur wenig Platz.

Für einen Schreibtisch.

Ich hörte, das Feng-Shui sei hier

wegen der Lage in Relation zu Land und Wasser am besten.

Ich zahle einmal monatlich dafür.

Sie werden Raum einnehmen, was unsere Kunden stören wird.

Werde ich nicht.

Wer würde sich von meinem Anblick gestört fühlen?

Also hier sind schon mal zwei.

Ich bediene Kunden, wenn Sie fort sind. Also Miete plus Mitarbeit.

Was sagen Sie? Sie haben nichts zu verlieren.

- Junger Herr. - Junger Herr.

Was für ein bezaubernder Anblick.

Junger Herr, Sie haben ein Büro gefunden?

Schade, dass Sie uns nicht eingeladen haben.

Noch nicht. Ich versuche noch, die Herren zu überzeugen.

Es wird wohl nichts.

Chun-sik, hol den Vertrag.

Il-sik, reiß dich zusammen.

Es war mir noch nie so ernst wie jetzt!

Ich wollte nie etwas tun, also studierte ich

je ein Jahr Medizin, Jura und Literatur,

und dann schmiss ich hin.

Worin bin ich also gut?

Ich habe lange nachgedacht.

Dann ging mir auf,

dass mich alles interessiert

und ich ein guter Zuhörer bin.

Heute Abend haben Sie aber nur geredet.

Ich dachte, ich bin es, der in Japan studiert hat.

Ich bin auch ein guter Redner.

Was werden Sie also machen?

Sie haben über alles gesprochen, nur nicht das.

Ich vergaß.

Ich werde eine Zeitung herausgeben.

Ich hoffe, Sie veröffentlichen Todesanzeigen.

Sie gehen pleite. Ihre Überschriften sind schrecklich.

Das stimmt.

Wichtiger als auffällige Überschriften

sollte doch die Veröffentlichung von Wahrheit und Fakten sein.

Medien sind oft koreanisch und chinesisch, aber meins wird...

...ausschließlich koreanisch.

Jagen Sie derzeit niemanden?

Natürlich tue ich das.

Ich suche einen, der hustet...

Ich bin erkältet.

Wissen Sie was?

Sie haben noch nie bezahlt.

Ich weiß.

So schamlos?

Ich vergaß, mich zu bedanken.

Danke für die Drinks.

Danke für die Drinks.

Ich habe etwas Wichtiges zu erledigen.

Der Mond leuchtet heute hell.

Ich gehe nicht gemeinsam mit Ihnen. Glaube ich.

Niemand geht hier mit irgendwem.

Wir gehen alle unserer Wege.

Der Frühling ist da.

Alles, was ich mag, ist genau hier.

Lassen Sie mich da raus.

Ich liebe nutzlose Dinge.

Den Frühling, Blumen, den Mond.

Können Sie ein Blütenblatt in genau zwei Hälften teilen?

Ich könnte Sie in genau zwei Hälften teilen.

Horizontal oder vertikal?

Warum sind Sie so grausam?

Treffen Sie ein fallendes Blütenblatt mit einer Kugel?

Bevor oder nachdem Gu Dong-mae es halbiert hat?

Was für eine schöne Metapher.

Zwischen einem Amerikaner und einem Japaner

sterbe ich jeden Tag.

Meine heutige Todesursache

ist Schönheit.

"Es ist Frühling, und wir suchen neue Schüler.

Diese Schule hat zwei ausländische Lehrerinnen,

drei aus Joseon

und zwei, die chinesische Schrift lehren.

Wir lehren unter anderem Englisch.

Jeder kann kommen und lernen."

Fertig.

Sie schreiben so gut wie Han Seok-bong.

Das ist Schmeichelei.

Sie schreiben wie ein Mann.

Kommen Sie näher.

Ich gehe und hänge das auf.

Auf Wiedersehen.

Sie schreiben wie ein Mann.

ES IST FRÜHLING, UND ICH FRAGE MICH, WIE ES DIR GEHT

ES IST FRÜHLING, UND ICH FRAGE MICH, WIE ES DIR GEHT

Der Frühling ist mein Vorwand, zu fragen, wie es dir geht.

Mir geht es gut.

Und dir?

Ich möchte dich etwas fragen.

Wie sieht eine Pflaumenbaumblüte aus?

Die Blüte ist mein Vorwand, dich um ein Treffen zu bitten.

Warum ausgerechnet diese?

Die Pflaumenblüte ist auf dem Wappen der königlichen Familie Joseons.

Sie hat eine lange Geschichte und findet sich

in vielen historischen Dokumenten.

Warum interessierst du dich plötzlich dafür?

TOKIO, 1874, SONG YEONG, GO SANG-WAN, KIM YONG-JU, JEON SEUNG-JAE

Ich wollte wissen,

was dein Vater und seine Verbündeten feierten.

Auf der Rückseite des Fotos von ihm und seinen Freunden, das ich dir zeigte,

stand ein Satz geschrieben.

"Als die Pflaumenbäume blühten. Zusammen mit soundso."

Tut mir leid,

aber ich habe das Foto verbrannt.

Ich dachte, die Namen und Gesichter sollten nicht bekannt werden.

Sie sind in meinem Herzen, also ist es ok.

Danke.

Wir haben die Blüten gesehen.

Was machen wir jetzt?

Die Hand geben, eine Umarmung,

Sehnsucht, Blumen betrachten.

Was als Nächstes?

Angeln?

Das kommt unerwartet.

Ich habe das Erste gesagt, was mir einfiel.

Kannst du gut angeln?

Ich bin Eugene Choi, Captain des US-Marinekorps.

Ich verbrachte viel Zeit auf Schiffen.

Sollen wir wetten, wer mehr Fische fängt?

- Wetten kommt nach angeln? - Oder gegrillter Fisch.

Da beißt einer an. Hol sie ein.

Warte.

Komm schon.

Es war zu früh.

Du hättest ziehen müssen.

Wirst du meine Hand weiter halten?

Sie gehört ganz dir.

Fragtest du deshalb, ob ich angeln kann?

Du bist lustig.

Nein.

Himmel.

Schade aber auch.

Mir ging es darum.

Der klare, lange See an einem Herbsttag

fließt wie eine Scherbe grüner Jade.

Wo Lotosblumen blühen,

dockte unser kleines Boot an.

Um dich zu sehen,

warf ich einen Köder über die Mauer.

Jemand sah mich von Weitem,

und ich schämte mich den halben Tag.

DER KLARE LANGE SEE AN EINEM HERBSTTAG

HEO NANSEOLHEONS GEDICHTE

So ein Unsinn.

- Was ist, mein Herr? - Still, leise.

Meine Liebe, das ist eine Katastrophe!

Wo bist du? Komm her!

Was ist los?

Was ist passiert? Warum bist du so bleich?

Gibt Lee Wan-ik dir keine Stelle?

Das ist das geringste unserer Probleme.

In dem Hotel, in dem Hui-seong wohnt,

wohnt auch er.

Wer?

Du weißt schon, er.

Der Sohn des Sklaven Choi.

Was? Du meinst Yu-jin?

Ja.

Er wohnt dort?

Mit Hui-seong?

Hallo, Herr.

Ein Gast wartet auf Sie.

Das war...

...für kurze Zeit meins,

aber es gehörte immer Ihnen.

Es ist eine Art Andenken, das Ihre Mutter Ihnen hinterließ.

Daher...

...gebe ich es zurück.

Ich bitte Sie nicht, uns zu vergeben.

Ich möchte nur...

...dass Hui-seong nie erfährt...

...was an diesem Tag geschah.

Das ist, wie um Vergebung zu bitten.

Es ist eine Bürde...

...die mein Mann und ich tragen müssen.

Hui-seong hat nichts falsch gemacht.

Ich trug ihn damals in meinem Leib.

Er ist bloß...

Er ist bloß in unsere Familie geboren worden.

Was habe dann ich falsch gemacht?

Ich wurde ebenfalls

unterm gleichen Dach geboren.

Bloß als Sohn von Sklaven.

Wie können Sie hoffen,

dass er niemals leidet,

nachdem Sie mir das antaten?

Ich werde...

Ich werde für meine Sünden bezahlen.

Fügen Sie mir Leid zu, bis ich sterbe und für alles zahle,

das Ihnen angetan wurde.

Reicht das nicht, lassen Sie mich noch darüber hinaus leiden.

Wühlen Sie mein Grab um, wenn Sie wollen.

Bitte erlauben Sie meinem Sohn Hui-seong,

ohne das Wissen darum, was an diesem Tag geschah, zu leben.

Ich flehe Sie auf Knien an, wenn Sie es verlangen.

Mit diesen Knien?

Nicht nötig.

Ich habe noch nie gekniet,

außer vor meinen Eltern.

Aber ich kann es tun.

Also bitte,

lassen Sie Hui-seong da raus.

Ich flehe Sie an, Yu-jin.

Mir fiel auf, dass Sie gut im Versorgen von Wunden sind.

Helfen Sie mir damit.

Das ereignisreichste Zimmer im Hotel Glory,

Zimmer 304.

Endlich darf ich es betreten.

Ich habe Sie nicht hereingebeten.

Seien Sie zu einem verletzten Mann nicht so fies.

- Himmel! - Oh nein.

Mutter. Das ist dir runtergefallen.

Was macht dieses Schmuckstück in Ihrem Zimmer?

Es gehört meiner Mutter.

Richtig.

Es gehörte Ihrer Mutter.

Wann ist Ihr Geburtstag?

Warum fragen Sie?

Ich will den Tag wissen, an dem meine Eltern starben.

Ich vergaß das Datum, da ich tagelang nicht schlief, als ich

vor den Sklavenjägern Ihres Großvaters floh.

Wann ist Ihr Geburtstag?

Mein Geburtstag...

...ist der 17. April 1871.

Wollen Sie noch etwas wissen?

Ich denke, ich weiß jetzt mehr als Sie.

Es ist so lange her.

Erkennen Sie mich?

Gewiss, junger Herr.

Ich arbeitete für Ihre Familie,

bis Sie sieben wurden.

Sie sind nun erwachsen,

aber Sie haben noch das gleiche Gesicht wie als Kind.

- Lassen Sie mich... - Ist schon gut.

Was wollen Sie von mir?

Bitte verschonen Sie mich.

Ich mache doch gar nichts. Warum flehen Sie schon?

Wie peinlich.

Ich habe eine Frage.

Ich bin neugierig, worüber Sie sich mit dem jungen Herrn unterhielten.

Ich hörte,

es ging um einen Sklaven.

Es geht um einen Verdacht, den ich habe.

Helfen Sie mir, die Lücken zu füllen.

Es ist eine Frage...

...die zu fragen ich lange aufgeschoben habe.

Für mich ist diese Frage wie die schwarze Acht.

Ich muss die Folgen in jedem Fall akzeptieren.

Werde ich gewinnen...

...oder verlieren?

Helfen Sie mir.

Er ist

der Sohn von Sklaven, die Ihrer Familie dienten,

als Ihr Großvater noch lebte.

Ihr Großvater, Herr Kim...

Worauf wartet ihr? Wickelt ihn ein.

- ...wollte seine Mutter verkaufen. - Herr, es tut uns leid.

Herr Kim ließ die Bediensteten den Vater totschlagen.

Der Junge wurde auch verprügelt.

Yu-jin!

Yu-jin...

Seine Mutter...

- ...nahm Ihre Mutter... - Als Nächstes ersteche ich das Baby.

...die mit Ihnen schwanger war, als Geisel.

Jetzt geh. Geh so weit du kannst.

Als sie ihrem Sohn zur Flucht verholfen hatte,

sprang sie...

...in den Brunnen.

Man mag seine eigenen Probleme für die größten halten.

Aber einem Mann, dessen Herz ausgerissen wurde,

sagt man nichts von Schmerzen.

Das wäre schandhaft.

Der Junge sah all das mit an.

Er rannte fort

und gehört nun zu jenem mächtigen Land.

Danke.

Himmel.

Er wurde als Sklave geboren?

Ich hatte keine Ahnung, dass die beiden so eine tragische Geschichte teilen.

Ich habe Ihnen alles gesagt, was ich weiß.

Dann bezahlen Sie mich, wie versprochen?

Ja, das sollte ich.

Ich sollte Ihnen viel für eine solche Geschichte zahlen.

Unsere Geheimagenten konnten den Missionar nicht beschützen.

Nicht nur sein Weg wurde vorab verraten,

auch scheinen sie von Anfang an über den Brief informiert gewesen zu sein.

Es muss einen Spion unter uns geben.

Deshalb

müssen Sie etwas für mich tun.

An dem Tag wurden drei Geheimagenten geschickt.

Eine Person kam tot mit dem Missionar zurück,

im Fall der anderen beiden ermitteln wir noch.

Eine der beiden, über die wir nachforschen,

geht in Ihrem Hotel ein und aus.

Wer ist es?

Wir konnten nicht ausschließen,

dass dem Missionar auf seinem Weg etwas zustößt,

also folgte die Person ihm vom Bahnhof Hanseong

zum Hafen Tschemulpo.

Ist es zufällig Fr. Kang?

Wenn Sie beobachten, dass sie etwas Ungewöhnliches macht,

lassen Sie es mich wissen.

Und noch eins.

Bringen Sie den Amerikaner zu mir.

Sie können ihn selbst rufen.

Er wird mich nicht sehen wollen.

Haben Sie es sich schon mit ihm verscherzt?

Was habe ich dann davon?

Informationen

über den Verbleib Ihrer Mutter.

Ich muss mich verhört haben.

Sie hörten richtig.

- Sie haben meine Mutter nicht gefunden. - Das habe ich.

Ist es...

...lang her, und Sie sagten nichts?

Bitte vergeben Sie mir.

Mir bleibt nur, allem nachzugehen, einschließlich Gerüchten.

Sie haben Joseon also nicht verlassen.

Ich habe keinen Grund zu gehen.

Ich muss zur Arbeit, fassen Sie sich kurz.

Übernehmen Sie den Posten als Ausbilder an der Königlichen Militärakademie.

Das habe ich bereits abgelehnt.

Ja, davon hörte ich.

Aber Sie sind der einzig geeignete Kandidat für die Stelle.

Wie schamlos.

Jetzt, da Lee Wan-ik die Position hat, die er wollte,

wird er versuchen, Kontrolle über den Militärstab zu erlangen.

Ich brauche jemanden, der ihm gewachsen ist.

Einen Amerikaner, der wenigstens so tun kann,

als wäre er loyal.

Ich sollte sterben, weil ich Amerikaner bin. Was nun?

Nun brauchen Sie mich aus dem gleichen Grund?

Warum sollen mich Lee Wan-iks Pläne kümmern?

Weil Sie ihnen helfen können, länger zu leben.

Ich meine den Töpfer Hwang Eun-san

und seine Leute.

Selbst wenn es nur ein Tag mehr ist, bedeutet es etwas.

Selbst wenn ich annehme,

dann nicht mit Freuden.

Das erwarte ich auch nicht.

Ich wäre dankbar, wenn Sie ohne böse Absichten kommen.

Sagen Sie mir, was Sie möchten.

Was auch immer, ich erfülle es.

Ob es ein Titel ist oder ein Stück Land, sagen Sie es.

Dann will ich einen Berg.

Einen Berg?

Auf der Insel Ganghwa gibt es ein kleines Tal.

Diesen Berg möchte ich.

Im nächsten Leben will ich

eine von ihnen sein.

Und ich?

Du wirst...

...in einem solchen Haus leben.

Ich werde im Garten blühen.

Du blühtest hier so.

Soll ich hier ein Haus bauen?

Vater, ich bin es.

Ich hörte, du findest keinen Schlaf

und isst kaum noch etwas.

Hr. Haengrang sagte es mir.

Bitte trink das.

Entschuldige, dass ich eine so schlechte Schwiegertochter bin.

Keine Sorge.

Du warst mir nie eine schlechte Schwiegertochter.

Gibt es

irgendwelche Neuigkeiten von Herrn Kims Familie?

Worüber, Vater?

Ich möchte Ae-sin jetzt verheiraten.

Es hätte längst geschehen sollen.

Tut mir leid, Vater.

Ich werde mich mit Herrn Kims Frau treffen.

Ich, Kim An-pyeong,

möchte es all meine Ahnen wissen lassen.

Mein Sohn, Hui-seong, der einzige Sohn in dritter Generation der Familie,

möchte die Enkelin der Familie Go, Ae-sin, heiraten.

Ich sende der Familie heute einen Brief.

Ich bin hier, um euch in tiefstem Respekt zu informieren.

Ein Brief wegen meiner Hochzeit?

Tante, ich...

Ich bin noch nicht...

Ich will nicht heiraten.

- Ich kann nicht. - Es geht nicht

- so weiter. - Tante.

Ich bin altmodisch.

Ich versuchte, dich zu verstehen.

Ich weiß schon, dass du den Schützen Jang

nicht wirklich wegen Wildschweinfleisch besuchst.

Ich habe Narben und Blutergüsse an dir gesehen,

aber ich sah darüber hinweg.

Damit ist es aber nun genug.

Ich weiß nicht genau, was du treibst,

aber als Herrin dieser Familie muss ich uns beschützen.

Wenn wir den Brief erhalten,

wird die Hochzeit folgen, sei hiermit informiert.

Junger Herr!

Sind Sie auf dem Heimweg?

Ja. Wohin gehen Sie? Sie scheinen es eilig zu haben.

Ich eile, um Ihnen eine Freude zu bereiten.

Ich überbringe diesen Hochzeitsbrief an die Familie Go.

Beeilen Sie sich.

Ihr Vater wartet auf Sie.

Geben Sie ihn mir.

Bitte?

In manchen Fällen kann der Bräutigam den Brief übergeben.

Ich gehe.

Sie möchten den Brief selbst überbringen?

Ich weiß, dass es dich verärgern wird,

aber ich kann es nicht länger aufschieben.

Ich werde nicht heiraten.

Ich werde allein leben.

Das ist das Lächerlichste, was ich je hörte.

- Ich habe lang nachgedacht. - Darum habe ich nie gebeten.

Du hättest dich darauf einstellen sollen,

als du mich zu Jang schicktest.

Soll ich meine Zeit mit Sticken und Kalligraphie verbringen?

So kann ich nicht leben.

Dafür bin ich zu weit gekommen.

Es gibt kein Zurück.

Keine Frau aus gutem Hause in diesem Land

lebt allein, ohne zu heiraten.

Das ist jede hiesige Sitte.

Erwartest du, dass ich zulasse, wie man über unsere Familie herzieht?

Wenn ich alles aufgeben muss,

werde ich das tun.

Ich werde als Verbannte leben.

Das ist nicht anders, als mir zu sagen, du nimmst dir das Leben.

Wie kannst du so etwas zu deinem Großvater sagen?

Ich habe einen anderen Mann in meinem Herzen.

Ich werde an seiner Seite gehen

und niemanden heiraten.

Mir wäre alles recht gewesen, nur nicht das.

Nanntest du bloß andere Vorwände.

Was du eben gesagt hast, hättest du nie sagen sollen!

All das nur, weil du zu viel draußen bist.

Wie kannst du nur so gedankenlos daherreden?

Hr. Haengrang und Fr. Haman sind schuld.

Sie waren viel zu nachsichtig mit dir.

Ist jemand da?

Sperrt Hrn. Haengrang und Fr. Haman in den Schuppen.

Großvater.

Himmel.

Sie haben ein Schloss angebracht.

Was können wir tun? Herr Go ist furchtbar wütend.

Himmel, was sollen wir machen?

Ob sie heiratet oder nicht,

ich würde mir Sorgen machen.

Himmel, was sollen wir jetzt machen?

Ich mache mir mehr Sorgen um dich.

Die Sorgen und Aufregung helfen niemandem.

Ist doch so.

Wir müssen unsere Kräfte sparen.

Es wird ein langer Kampf.

- Himmel. - Was sollen wir machen?

- Wir können nichts tun. - Was ist los?

- Es ist so frustrierend. - Was ist los?

- Warum ist der junge Herr hier? - Wegen Herrin Ae-sin?

Ich weiß nicht, was du falsch gemacht hast,

aber ich sitze die Strafe mit dir ab.

Du solltest gehen.

Es geht schon.

Versuch das mal.

Es hilft.

Du lachst nicht.

Bitte geh.

Meine Sünde ist unteilbar.

Was hast du getan?

Meinem Großvater gesagt, dass ich nicht heiraten will.

Und dass ich einen anderen in meinem Herzen habe.

Du fragtest mich einmal, ob es einen anderen Mann gibt.

Es stimmt.

Ich habe einen anderen in mein Herz gelassen.

Und ich riskiere alles für ihn.

Es gibt kein Zurück,

und ich bereue nichts.

Es tut mir leid.

Ich hoffe, du triffst eine bessere Frau als mich.

Eine gelöste Verlobung ist nur für Frauen schwierig.

Für Männer ist es kein Makel.

Ich weiß nicht, wie diese Bemerkung nun aufgefasst wird,

aber ich war mit genug Frauen zusammen.

Ich war gemeiner.

Ich habe vor langer Zeit herausgefunden, dass es einen anderen gibt.

Obwohl ich es wusste...

...konnte ich nichts tun.

Das ist der Brief wegen unserer Hochzeit.

Und gerade...

...habe ich beschlossen, etwas Schlimmes zu tun.

Ich folge deinem Wunsch

und mache aus dir eine Frau mit Makel.

Er verdingt sich als Handlanger der Japaner.

Er ist ein skrupelloser Schurke.

Das muss heißen, dass man hinter Ihrer Familie her ist.

Die amerikanische Armee fiel schon mal in unser Land ein.

Wie kannst du es wagen,

mit so einem Mann zu mir zu kommen?

"Wenn Sklaven hochschauen, sterben sie jung."

Selbst dort muss es etwas geben, das ich tun kann, um Joseon zu schützen.

Goodbye.

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