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EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
DIESE ERZÄHLUNG BASIERT AUF HISTORISCHEN EREIGNISSEN
EINIGE ORGANISATIONEN UND FIGUREN SIND FIKTIV
Halt!
Nein, Herrin. Sie sollten nicht hier sein.
Ich dulde keinen Widerspruch in dieser Sache.
Schnell, weiter!
Los.
FOLGE 14
Wie...
Warum bist du so?
Warum...
Warum bist du so?
Du fehlst mir, Eugene.
Lieber Großzügiger und Nobler.
Mein Sohn.
Wo auch immer du bist,
ich werde für dich beten.
Und wenn ich es nicht mehr kann,
möge Gott dennoch immer mit dir sein.
Dein Joseph.
Behandeln Sie den Körper würdevoll.
Bringen Sie ihn ins Krankenhaus Hanseong.
- Wissen Sie, was passiert ist? - Ja.
Ein amerikanischer Missionar starb in Tschemulpo. Es war kein Unfall.
Er wurde angegriffen.
Er wurde erschossen.
Der Mann, der diesen Brief schrieb, half mir,
dort als Eugene zu leben.
Wäre er nicht gewesen, wäre ich gestorben.
Boss.
Ein Amerikaner wurde in unserem Gebiet ermordet.
Jener, der wie wir aussieht?
Nein, ein richtiger Amerikaner mit blondem Haar und blasser Haut.
So ein Pech.
- Wo? - Im japanischen Lager in Tschemulpo.
Das ist wirklich besorgniserregend.
Finde heraus,
ob es einer unserer Männer war.
Jawohl.
Die Tasche ist zerrissen.
Der Verdächtige muss etwas gesucht haben.
Was könnte Joseph gehabt haben?
Ein Fährticket nach Shanghai von vor drei Tagen.
Vor drei Tagen?
Da waren wir am Hafen Tschemulpo, um Versorgungsgüter abzuholen.
Die Briefe, die Sie in Zimmer 205 im Glory Hotel sahen.
Warum lagen Briefe aus Hamgyong in Kim Yong-jus Zimmer?
Und es ist seltsam, dass sich nur an Sie adressierte Briefe woanders befanden.
Wo genau war das?
Vielleicht kommt daher meine Pechsträhne, seit ich dort wohne.
Vor einigen Tagen wurde sogar eingebrochen.
Lies ihn.
Nimmt man alles zusammen,
steht es in Verbindung mit dem Vorfall, bei dem Kim Yong-ju Sie angriff.
Seltsam ist nur die Reihenfolge.
Waren Sie die ganze Zeit das Ziel
oder benutzte man Sie, um an den Verstorbenen heranzukommen?
Kim Yong-ju befand sich nicht auf der Polizeiwache in Joseon.
Er wurde vor vier Tagen entlassen.
Vor vier Tagen?
Das war nur ein Tag vor dem Mord.
Nur eine Person
hat die Antwort auf diese Fragen.
Das ist völlig mit Blut besudelt, wie soll ich das lesen?
Ich ließ Kim Yong-jus Familie, die derzeit in Japan lebt, bezahlen.
Außerdem lasse ich ihn überwachen.
Sind Sie sicher, wir können ihn sich selbst überlassen?
Sich selbst überlassen?
Es gibt keine besseren Fesseln als die Familie.
Er wird uns nicht ins Unglück stürzen, keine Sorge.
Sollten wir uns dann bereit machen, den Palast zu entern?
Den Palast zu entern?
Sie haben den geheimen Brief des Kaisers.
Wenn Sie den Kaiser erpressen, können Sie Auslandsminister...
Warum würde ich zu ihm gehen
und verkünden, dass ich den Missionar getötet habe?
Hören Sie gut zu.
Dieser Brief ist eine Fälschung.
Der Kaiser hat das nie gesehen oder geschrieben.
Eine Fälschung?
Wenn er das wäre, würde der Kaiser mir geben, was ich will?
Aber Sie sagten doch gerade...
Gehen Sie an die Tür.
- Das schaffen Sie ja wohl. - Jawohl.
Wer hat das Tor geöffnet?
Das ist höchst respektlos.
Was erlauben Sie sich?
Die Polizei ließ Kim Yong-ju laufen.
Dann ist er unschuldig.
Platzen Sie deshalb hier so rein?
Dies ist das Anwesen eines Ministers!
Das perfekte Versteck für einen Verdächtigen.
Durchsuchen.
- Jawohl. - Jawohl.
Sind Sie wahnsinnig?
Sie sind nichts weiter als ein Soldat!
Lassen Sie es lieber.
Nicht dass ich mich an Ihnen vergreife.
Ich sehe, Sie sind ziemlich mutig.
Als hätten Sie Todessehnsucht.
Entschuldigen Sie. Sie sind einfach reingeplatzt.
Vor drei Tagen starb in Tschemulpo ein Missionar aus den USA.
Ich verdächtige Kim Yong-ju seines Mordes
und vermute, dass Sie der Kopf dahinter sind.
Wirklich?
Vielleicht könnte ich darauf aufbauen.
Die Hälfte aller Schwierigkeiten in Joseon
geht auf mich zurück.
Aber niemand kann mich zur Verantwortung ziehen.
Wissen Sie, warum?
Fünf Mitglieder der Armee der Gerechten wollten mich ermorden.
Im Gegenzug trieb ich sogar die Bauern zusammen, die ihnen halfen
und ließ sie als Aufrührer hinrichten.
Das geschah kurz bevor ich als Minister nach Japan ging.
Sie waren nicht der Einzige, der in Joseon Gerechtigkeit suchte.
Sie Hundesohn.
Was?
Da ich Amerikaner bin, habe ich wohl gesagt, was ich denke.
Ich weiß nicht, wie es bisher war, aber
geben Sie weitere Befehle, müssen Sie um Ihr Leben fürchten.
Ich bin ein Amerikaner,
der Sie für verdächtig hält.
Wie lange es auch dauern mag, ich werde Sie kriegen.
Sie erbärmlicher Narr.
Sagen Sie, Sie wollen Japan zum Feind haben?
Das könnte ich nicht.
Aber ich könnte Japan zu Ihrem Feind machen.
Gut. Versuchen Sie es nur.
Sie sollten sich jedoch beeilen.
Ich bin sicher, der Täter wurde inzwischen geschnappt.
Was werden Sie machen?
Nun?
Wiederholen Sie das.
Wen soll ich umgebracht haben?
Den amerikanischen Missionar.
Das ist Müll.
Und was, wenn ich es war?
- Wer sonst hat den Amerikaner getötet? - Ich war es!
Nein, ich war es. Nehmen Sie mich!
Sieht so aus,
als gäbe es heute viele Freiwillige, die gern sterben wollen.
Das reicht.
Ich schätze, ich war es, der den Amerikaner tötete.
- Boss. - Bleib zurück.
Das ist keine Kleinigkeit.
Wir könnten alle umkommen.
Kümmere dich, während ich weg bin.
Sie verstehen das hier nicht.
Gehen Sie vor, mein Herr.
Fesselt ihn.
- Jawohl. - Jawohl.
Junger Herr!
Langsam. Sie stolpern noch.
Darum geht es nicht. Hörten Sie nicht den Schuss?
Welchen Schuss?
Auf dem Weg hierher
hörte ich einen Schuss in Jingogae und dass ein Missionar getötet wurde.
Jedenfalls
sollten Sie sich heute aus Jingogae fernhalten.
Himmel. Ich wollte mir dort heute die Karten legen lassen.
Bitte?
Ist der gefesselte Mann nicht Gu Dong-mae?
Das ist er.
Warten Sie hier auf mich.
Was geht hier vor?
Warum führt man Sie ab?
Er soll den Mord in Tschemulpo begangen haben. Aus dem Weg.
Sie versuchen, es mir anzuhängen.
- Ich habe nichts damit zu tun. - Lauf, elender Bastard.
Moment mal.
Wie können Sie ihn so nennen,
obwohl er in einer misslichen Lage lächelt.
Das waren harte Worte.
Bis seine Schuld bewiesen ist,
bleibt er unschuldig.
Bitte behandeln Sie ihn respektvoll.
Was faselt dieser Kerl?
- Schweigen Sie! - Wenn Sie nicht vorhaben zu helfen,
gehe ich mal weiter.
Ich kenne den Polizeichef.
Behandelt man Sie schlecht...
Ich komme Sie besuchen!
Es tut mir leid, ich kenne Sie kaum,
aber lassen Sie das nicht zu.
Was? Ja, natürlich.
Gu Dong-mae?
Der Täter soll Gu Dong-mae sein?
Das sagen sie zumindest.
Aber ist es nicht seltsam?
Es wäre nicht Gu Dong-maes erster Mord, warum also das Theater?
Er war es nicht.
Warum denken Sie das?
Wir begegneten uns an jenem Tag am Hafen Tschemulpo.
Sieh einer an.
Sollte ich übers Wetter reden?
Er freute sich, mich zu sehen.
Ernsthaft.
Und?
Darum kann er es nicht sein.
Bitte? Inwiefern ist das eine logische Begründung?
Für mich ist es das.
Kim Yong-ju ist der Mörder.
Ab jetzt konzentrieren wir uns auf ihn.
In fünf Tagen gehen Fähren nach Shanghai und Japan.
Wenn er noch in Hanseong ist,
müssen wir ihn innerhalb von fünf Tagen schnappen.
Wir beginnen mit der Suche nach der Person,
die den amerikanischen Missionar tötete.
Sie alle wissen, wie Kim Yong-ju aussieht.
Denken Sie an seine Schusswunde am Arm, möglich, dass er komisch wirkt.
Suchen Sie überall, wo er sich verstecken könnte.
In der Opiumhöhle, bei den Kurtisanen, im Gasthaus.
Überprüfen Sie jeden, der verdächtig ist.
Entschuldigen Sie.
Gehen wir, bevor jemand kommt.
Sie können gehen.
Wann geben Sie es zu?
Am Tag vor und nach dem Mord des Missionars...
POLIZEICHEF JUNG
...wurden Sie in Tschemulpo gesehen.
Wie oft noch?
Ich war geschäftlich dort.
Sie waren beide Male geschäftlich dort?
Das sagte ich doch.
Ich bin fleißiger, als Sie denken.
Raus mit der Wahrheit!
Erst kundschafteten Sie alles aus, dann begingen Sie die Tat.
Da Sie mir nicht glauben,
demonstriere ich gern mein übliches Vorgehen,
um meine Unschuld zu beweisen.
Hätte ich ihn getötet,
wäre nicht zu erkennen, dass er weiß ist.
Er wäre entstellt gewesen.
Ruhe!
Ob Sie das auch vor einer Zeugin sagen?
Bringen Sie sie rein!
Was machen Sie hier?
- Eine Zeugin? - Ja.
Der ermordete Amerikaner wurde in Tschemulpo gefunden.
Eine Zeugin sah unseren Boss dort zur Tatzeit.
Wer ist die Zeugin?
Das weiß ich nicht.
Ich gab Ihnen den Goldbarren nicht fürs Schweigen.
Nun...
Es ist eine Ihrer Bediensteten.
Ich glaube, ihr Name ist Gui-dan.
Sie ist schon wieder auf dem Holzweg.
Du kannst bleiben,
aber auf deine Verantwortung.
Du musst dich um dich selbst kümmern.
WAS IST MIT DEM BOSS?
GEHT ES IHM GUT? WO IST ER?
Du kannst ihm ohnehin nicht helfen.
Versuch zu schlafen.
Nimm die Pistole unterm Kissen, wenn du willst.
Gegen dich oder andere.
Sei Dong-mae keine Bürde.
Gu Dong-maes Männer
sind Japan nicht treu.
Sie sind nur ihm treu.
Ich überlege, ob ich die Gelegenheit nutze,
um die Musin-Gruppe in Hanseong neu zu strukturieren.
Gute Idee.
Sie machen ohnehin nur Ärger.
Narren, die weder Japaner noch Koreaner sind,
werden am Ende Japans Schwäche sein.
Meinen Sie damit mich?
Nein, wir sprechen über Gu Dong-mae.
Kein Grund, Streit zu beginnen.
Ich bin neugierig.
Gu Dong-mae ist mir ein Dorn im Auge,
aber was ist mit Ihnen?
Wie Sie wissen,
dient alles, was ich tue, dem Wohl Japans.
Ich habe alles gesehen.
Er führte eine Gruppe von Männern mit Schwertern
im Hafen Tschemulpo an
und traf einen Amerikaner.
Warum waren Sie selbst am Hafen?
Es ist mir peinlich...
Ich war bei einem Mann.
Man tut, was man tun muss.
Streiten Sie es weiterhin ab?
Ich sagte, ich war es nicht.
Das werden wir noch sehen.
Holen Sie den rein, den er angeblich traf.
Ist das der Amerikaner, den er traf?
Nein.
Es war jemand anderes.
Denken Sie gut nach.
Vielleicht schaffe ich es lebendig hier raus.
Ruhe!
Der Amerikaner, den er traf,
war wie ein Missionar gekleidet.
Ich sah, wie er
den Missionar in eine dunkle Gasse zerrte.
Ich weiß nicht,
warum Sie mich herriefen,
aber ich habe diesen Mann über einen Monat nicht gesehen.
Der Pöbel, sagen Sie?
Sie müssen einen Grund gehabt haben.
Suchen Sie sich einen anderen.
Sie müssen mich mit jemandem verwechseln.
Aber ich verstehe. Die Leute in Korea
haben Schwierigkeiten, Ausländer auseinanderzuhalten.
Ist es zu fassen?
Wie habe ich mir das hier eingebrockt?
Der geheime Brief, den der Missionar bei sich hatte.
Geschrieben vom Kaiser von Joseon.
Er lehnt Japans Angebot, ihm Geld zu leihen, ab,
nur um stattdessen Amerika anzubetteln.
Ich dachte, Sie klammern sich nur
an Hrn. Allens Rockzipfel.
Aber das?
Nicht schlecht.
Mit diesem Brief allein
haben Sie Macht über Gu Dong-mae,
Allen, den Kaiser von Joseon,
und können sich den Posten als Auslandsminister sichern.
Sie schlagen drei Fliegen mit einer Klappe.
Eigentlich sogar vier.
Woher kam der Auftrag?
Sie tun alles für Geld.
Geht es darum?
Wenn Sie wollen, dass ich einen Namen nenne,
hätten Sie mir das gleich sagen können.
Wessen Namen sollte ich nennen? Wie wäre es mit Lee Wan-ik?
Oder mit Hayashi?
Du wagst es, diesen Namen zu erwähnen?
Plaudere nur weiter.
Dann reiße ich deine Männer und das stumme Miststück
in Stücke.
Eins ist gewiss.
Wenn ich frei bin, sind Sie der Erste auf meiner Liste.
Dann bin ich tatsächlich der Mörder, aber Sie werden nicht zu erkennen sein.
Ihr Gesicht wird in Fetzen runterhängen.
Go Sa-hong.
Diesen Namen sollten Sie nennen.
Go Sa-hong.
Sie meinen Herrn Go Sa-hong?
GO SA-HONG
Fragen Sie nicht so dumm.
Sind Sie zufrieden damit, nur Polizeichef zu sein?
Bringen Sie Gu dazu, Go Sa-hong zu bezichtigen,
und Sie werden zum Chef der königlichen Garde ernannt.
Bitte?
Suchen Sie es sich aus.
Was zur...
Verdammt!
Wir nehmen alle Mitglieder der Musin-Gruppe fest.
Bis Sie den Namen sagen,
wird jeden Tag einer sterben.
Sie haben die Wahl.
Lange nicht gesehen.
Sie waren rund um die Uhr beschäftigt.
Ich muss bald los.
Ich wollte nur etwas fragen.
Die Briefe in Zimmer 205...
Die meisten waren ungeöffnet.
Darf ich fragen, wo sie sind?
Tut mir leid, mit der Reinigung habe ich nichts zu tun.
Sie wurden sicher verbrannt.
Hätten sie Ihnen bei der Ermittlung geholfen?
Haben Sie sie noch?
Jede kleinste Spur wäre hilfreich.
- Ich sagte, sie wurden verbrannt. - Es klang gelogen.
Oje. Erwischt, bevor ich verhandeln konnte.
Ich werfe nichts leichtfertig weg,
was meine Gäste zurücklassen.
Gerade, wenn das Zimmer durchwühlt wurde,
könnte ihr Besitz mir Ärger machen oder ein Vermögen bringen.
Ich weiß nicht, was es diesmal sein wird.
So ein Glück.
- Nennen Sie mir den Preis. - Gu Dong-mae wird mich bezahlen.
Immerhin wird es sein Leben retten.
- Warten Sie hier. - Ich danke Ihnen.
Noch nicht.
Was, wenn ich Sie absichtlich täusche?
Ich sagte, ich ließe mich täuschen,
und wenn es nun so ist, sei es so.
Das habe ich von meinem Vater gelernt.
Es ist recht nützlich.
POSTSTELLE KYEONGHEUNG
POSTSTELLE KYEONGHEUNG
APOTHEKE
"Jesaja"?
"Petrus."
"Lazarus."
LAZARUS
Die Pilger waren alle in der Provinz Hamgyong.
Provinz Hamgyong?
Finden Sie so viel wie möglich darüber heraus,
wo Missionar Joseph Stanson sich zuletzt aufhielt.
Im Bezirk Kyeongheung ist eine Basis am Berg Sina.
Ich zahle, was auch immer es kostet.
Beim letzten Satz hatten Sie mich.
Pass auf den Laden auf. Ich mache mich auf den Weg.
Keine Sorge, ich kümmere mich. Pass auf dich auf.
Vorkasse oder danach?
Was schneller ist.
Schicken Sie ein Telegramm, wenn Sie etwas finden.
Ich weiß nicht, ob du davon gehört hast.
Falls ja,
machst du dir vielleicht Sorgen.
Ich werde nichts tun, das dir dazu Anlass gibt.
Wenigstens für einen Tag also
mach dir keine Sorgen um mich.
Und wie immer:
Sei schön.
Sich vorstellen, die Hand geben, eine Umarmung.
Das Nächste ist wohl Sehnsucht.
Für den Fall, dass du auf dem Weg
zum Markt am Hotel vorbeikämest,
stand ich lange auf der Terrasse.
I miss you.
Du bist eine gute Schülerin.
Wenn du das liest, hast du es sicher schon gelernt.
Wir haben einander verpasst.
Eure Majestät.
Ich bedaure, Euch mitteilen zu müssen,
dass der tote Mann in der Tat
jener Missionar ist.
Und wieder
ist es passiert.
Anscheinend haben sie
den geheimen Brief in die Hände bekommen.
- Dieser geheime Brief... - Muss gefälscht sein.
Darf ich wirklich gar nichts versuchen?
Eure Majestät. Sie wollen,
dass wir aufgeben, dass Joseon aufgibt.
Wir müssen aufräumen, planen
und zukünftig einen größeren Schritt machen.
Eure Majestät.
Landwirtschaftsminister Lee Wan-ik ist hier.
Ich mache einen Rückschritt nach dem anderen,
und Lee Wan-ik kommt auf mich zu wie Wasser durch einen gebrochenen Damm.
"Ich bin der König des Kaiserreichs Korea
und frage unsere Verbündeten, die Vereinigten Staaten von Amerika,
ob Sie bereit sind,
uns Zahlungsaufschub oder Schutz zu gewähren.
Ich frage durch John Goodlaw, den amerikanischen Minister in China.
Ich schicke meine aufrichtige Bitte
durch einen Ihrer Leute,
hoffend, dass sie Sie erreicht."
Der Brief wurde bei dem toten Amerikaner gefunden.
Das Siegel Eurer Majestät ist darauf.
Die Japaner, die die Sache untersuchen, sind außer sich.
Ich, Lee Wan-ik, Euer Diener,
nannte dies eine Fälschung.
Ich sagte, dass er keinesfalls echt sein kann.
Ich habe sie gerade noch angeschrien.
Er ist gefälscht, oder?
Wenn er echt ist,
haben die Japaner etwas gegen uns in der Hand.
Minister Allen wird sich betrogen fühlen.
Ruiniert das nicht unsere Beziehung mit Amerika?
Ich bin dankbar, dass ein Amerikaner auf Joseons Seite ist.
Mein einziges gottgegebenes Talent
ist der Mut, an dem, was ich glaube, festzuhalten.
Es führt nichts daran vorbei, Majestät.
Dass eine Nation eine andere gewaltsam verfolgt,
ist einfach falsch.
Ich werde Ihre Güte nie vergessen.
Joseons Regierung hat nichts geplant.
Ein Amerikaner fälschte Euer Siegel,
um Profit zu schlagen.
Einer, der den Tod verdiente, hat ihn gefunden.
Kann das unser Schluss sein?
So ist es.
Der Brief...
...ist gefälscht.
Danke, Eure Majestät.
Übrigens
können Sie mich, wenn Sie Zeit haben,
zum Auslandsminister ernennen.
Das hier ist wichtiger. Meine Berufung kann warten.
Nicht wahr?
Hat das Hotel so großen Einfluss?
Oder wurde ich so sehr verprügelt,
dass ich halluziniere?
Ich kann nicht lange bleiben.
Warum würdest du lange bleiben wollen?
Du siehst schlimmer aus als erwartet.
Ich bin so vielen Leuten ein Dorn im Auge,
dass ich nicht weiß, wer dahintersteckt.
Ist in Ordnung.
Du kannst sagen, dass es Lee Wan-ik war.
Bringst du ihn dann zu mir?
Er erledigt es schneller, als ich es kann.
Eugene Choi.
Er stand dem toten Missionar sehr nahe.
Er arbeitet an dem Fall und war seit Tagen nicht im Hotel.
Er glaubt wohl, es war jemand anderes.
Nicht du.
Vertrau ihm.
Ich weiß nicht.
Zwischen ihm und mir ist viel geschehen,
und nichts davon war allzu schön.
Er hat noch kein einziges Mal nach mir gesehen.
Ich glaube nicht, dass er mich retten will.
Meinst du nicht, das heißt, er vertraut dir?
Wenn er mir vertraut,
dann kann ich ihn nicht hassen.
Das ist übel.
Das Verhör wird morgen schlimmer.
Die Todesursache kommt heute raus,
das wird nicht zu deinem Vorteil sein.
Der Rechtsmediziner
arbeitet für Lee Wan-ik.
Er hat so viele Verbindungen.
Wie Sie sehen,
ist die Todesursache eine Schusswunde.
Je ein Schuss in die linke Brust und ins linke Bein.
Nicht die Arbeit eines Experten im Umgang mit Schusswaffen.
Der Schuss am Bein war ein Streifschuss, der in die Brust verfehlte das Herz.
Der Position der Kugelsplitter zufolge war es aus nächster Nähe.
Ich denke, der Schütze war sehr groß.
Ist das wahr?
- Bitte? - Ich frage, ob das wahr ist.
- Das ist meine Meinung. - Um ihn am Weglaufen zu hindern,
schoss der Täter zuerst aufs Bein.
Als er stürzte, kam der Schütze näher...
...und schoss ihm von oben
in die Brust.
Er schoss aus der Nähe, um wirklich zu treffen.
Der Schütze war nämlich selbst verletzt.
Der Schütze war verletzt?
Woher wissen Sie das?
Ich schoss ihn an.
Sie müssen ihn behandelt haben.
- Nicht? - Ein labiler Mann wurde angeschossen.
Muss er nicht behandelt werden?
Ich weiß nicht, was hier vorgeht.
Besser, Sie korrigieren
den Autopsiebericht.
Wenn nicht, töte ich Sie vielleicht.
Der Leichnam dieses Mannes...
Behalten Sie ihn hier, und rühren Sie ihn nicht an.
Er ist niemand, den man einfach
irgendwo begraben sollte.
Sollte mir etwas zustoßen,
wünsche ich mir, dass du sie beschützt.
Ich habe das Gefühl,
nicht mehr viel Zeit zu haben.
Tust du das für mich?
Hey, Sie.
Warum spionieren Sie hier rum?
Sind wir uns nicht...
...schon mal begegnet?
Im Glory Hotel, glaube ich.
- Ich bin Kim Hui-seong. - Sie irren sich.
Was ist das für ein Geruch?
Hey!
Bleiben Sie stehen!
Ich bin furchtbar neugierig.
Der Herr mit dem Hut, der es so eilig hat.
Ich halte Sie nicht auf. In Bezug worauf irre ich mich?
Spionierten Sie nicht oder begegneten wir uns nie?
Warum die Eile? Bleiben Sie doch stehen!
Sie sind es, junger Herr.
Es ist so schön, Sie zu sehen.
Guten Tag, die Dame.
Ich habe es eilig.
Es ist so schade, dass Sie nicht vorbeikommen.
Gehen Sie woandershin?
Ich habe keine Zeit zum Spielen.
Oh, Himmel.
Ich habe ihn verloren.
Also gut, es war nett, Sie zu sehen.
Nein.
Entschuldigen Sie.
Trainieren Sie zufällig?
Herr, die Polizei sandte eine Nachricht.
Wegen der Ermittlung?
Das könnte man so sagen.
Ich lese sie vor.
"Die Polizei kommt zu dem Schluss,
dass der Amerikaner das königliche Siegel und einen Brief
im Namen des Königs gefälscht hat,
um seine eigenen Interessen zu verfolgen,
was wir beweisen konnten.
Daher wird der japanische Schwertkämpfer
als Komplize und Mörder hingerichtet
und die Ermittlung beendet." Herr.
- Was machen Sie... - Warum ist die Ermittlung beendet?
Ein Amerikaner
fälschte das königliche Siegel und den Brief aus eigenen Interessen.
Wer denkt sich so was aus?
Gu Dong-mae war es nicht.
Der Fall ist abgeschlossen,
es ist Sache Joseons, also gehen Sie.
Selbst wenn wir sagen, dass Gu Dong-mae unschuldig ist,
wird er früher oder später so enden.
Halten Sie sich raus.
Das würde auch der Missionar wollen.
Das wissen Sie nicht.
Ich weiß viel besser, was er wollen würde.
Als Joseph kam, um mich zu treffen,
kam der König vorbei.
Gibt es etwas zu sehen?
Was ist los?
Die Prozession des Königs geht vorbei.
Er musste pünktlich sein,
darum konnte er nicht auf mich warten.
Der König würde sich nur aus einem Grund heimlich
mit einem Missionar treffen.
Ein geheimer Brief.
Er starb beim Versuch, Joseon zu helfen.
Sie dürfen diese Schande nicht über ihn bringen.
Selbst, wenn wir Ihre Version anerkennen,
ändert das nichts, Amerikaner.
Wenn Sie nicht aufhören,
ist Ihr Leben in Gefahr.
Als ich Joseon verließ und als ich zurückkam,
war mein Leben niemals
nicht in Gefahr.
Die amerikanische Gesandtschaft übernimmt Gu Dong-mae.
Bis Josephs Name wiederhergestellt ist,
geht die Ermittlung weiter.
Mal sehen, ob das machtlose Joseon mich aufhalten kann.
Was ist los? Alles ok?
Ich brauche Ihre Hilfe.
Es könnte schwierig werden.
Das klingt nach dem dritten Satz meines Gedichtes.
Erzählen Sie mal.
Vielleicht kann ich helfen.
Wovon zur Hölle reden Sie?
Oh, Sie haben richtig gehört.
Wir haben offiziell beschlossen,
im Fall Joseph Stanson weiter zu ermitteln.
Ich bin es, der diese Entscheidung trifft.
Wer wagt es?
Ich.
Lieutenant Commander Moore.
Übernehmen Sie die Verantwortung, falls unsere Beziehung
zu Japan Schaden nimmt?
Ein Missionar ist gestorben. Warum mischt sich das Militär ein?
Warum sollten wir nicht? Selbst Japan mischt sich
in den Mordfall eines Amerikaners in Joseon ein.
Sie haben zwei Optionen.
Unterzeichnen Sie das Dokument...
...oder werden Sie ein besserer Schütze als ich.
Wählen Sie,
Doktor.
Hier steht, dass Go Sa-hong
Sie für die Ermordung des Amerikaners bezahlte.
Hier. Machen Sie einen Handabdruck drauf.
Befreien Sie seine Hand.
Sie werden bereuen, die Fessel gelöst zu haben,
das garantiere ich.
Besser, Sie hacken meine Hand ab.
Selbst ohne Hand bleibt mir ja noch der Arm.
Ob das etwas ändert?
Hey! Idioten.
Sie halten ihn fest.
Sie lösen die Fessel.
Na los!
Na los, lösen Sie sie!
Wer sind Sie?
Ein unerwartet dramatischer Auftritt,
mein Herr.
Gehen wir. Können Sie laufen?
Hinsetzen.
Sie sollten mich rausholen. Warum sperren Sie mich wieder ein?
Beantworten Sie folgende Fragen.
Warum durchsuchten Sie Kim Yong-jus Zimmer?
Ist er der Mörder?
Unabhängig davon
kann ich Sie zum Täter machen, je nach Ihrer Antwort.
Sie hätten mich einfach bei der Polizei lassen sollen.
Sie wuchsen mir gerade ans Herz.
Ich kann Sie zurückschicken.
Sie sind so kalt.
Er trieb sich in der Nähe von Dame Ae-sins Haus herum,
also durchsuchte ich das Zimmer.
Um genau zu sein, fragte er, ob das Haus
Herrn Go Sa-hong gehört,
obwohl selbst Sie als Amerikaner das wissen.
Wer erzählte das?
Hat nichts mit dem Fall zu tun.
Erhalten Sie
- Berichte über Dame Ae-sin? - Haben Sie Kim Yong-ju gefunden?
Erstattet Ihnen jemand aus dem Haus Bericht?
Auf der Flucht in Japan
hatte ich selbst ein paar Verstecke.
Ein entlegenes Haus einer alleinstehenden Frau.
Ein Ort, an dem Männer ein und aus gehen können.
In Joseon wäre das Äquivalent eine Taverne.
Sie beantworten meine Fragen nicht.
- Wer informiert Sie? - Finden Sie ihn, bevor meine Leute es tun.
Wie Sie wissen, sind sie grob
und töten, ohne Fragen zu stellen.
Sie sollten mich anfeuern.
Wenn er stirbt, kommen Sie nicht frei.
Ich rede von Ihnen, nicht Kim Yong-ju.
Wäre ich Lee Wan-ik,
suchte ich nicht Kim Yong-ju.
Ich hätte es auf Sie abgesehen.
Würden Sie erwägen, Ihre Männer zu stoppen?
Es würde mich nicht stören, wenn Ihnen
etwas Schlimmes passierte.
Bewaffnete Amerikaner halten Wache.
Machen Sie keine Dummheiten.
Also? Wo ist Gu Dong-mae? Was hat Allen gesagt?
Die amerikanische Gesandtschaft hat ihn, und Allen...
Er sagte, er will Sie nicht treffen.
Was hat er gesagt?
Dieser Mistkerl.
Er wagt es, mein Geld zu nehmen und mich dann zu betrügen?
Bereden Sie doch mit Minister Hayashi, was zu tun ist.
Denken Sie, er wäre nach diesem Vorfall noch auf unserer Seite?
Sie sind losgezogen, um Sie zu töten.
Warum erscheint mir...
...immer wieder das Gesicht von diesem Miststück?
Wie ein Fluch.
Ich bin ein Amerikaner,
der Sie für verdächtig hält.
Auch wenn es dauert...
Wie lange es auch dauern mag, ich werde Sie kriegen.
...sie werden Sie kriegen.
Ich glaube,
ich habe mich mit den Falschen angelegt.
Hören Sie mir genau zu.
Gu Dong-mae und dieser Amerikaner.
Finden Sie ihre Schwächen heraus.
Eltern, Frauen,
ihre Haustiere.
- Jawohl. - Und lassen Sie Gus Männer frei.
Sagen Sie ihnen, dass sie ihren Boss retten können.
Gu Dong-maes Männer?
Mein Herr.
Er ist von der amerikanischen Gesandtschaft.
Ich bin Captain Eugene Choi vom US-Marinekorps.
Ein in den Mord an einem Amerikaner involvierter Mann
trieb sich in der Nähe herum, darum patrouilliere ich hier.
Wenn Sie Schutz benötigen, kann ich...
Ist der Mann, der sich herumtreibt,
ein Amerikaner?
Er ist aus Joseon.
Warum wünscht dann ein Amerikaner,
mein Haus zu beschützen?
Weil Joseon...
...es nicht beschützen wird.
Ich verstehe, was Sie meinen,
aber statt Ihr Angebot anzunehmen,
muss ich annehmen, warum Joseon mich nicht beschützen wird.
Nehmen Sie Ihre Leute,
und verlassen Sie mein Anwesen.
Entschuldigen Sie.
Bitte erhöhen Sie die Schutzmaßnahmen um Ihr Anwesen.
Links.
Marsch.
Wer war hier? Wer kam über die Schwelle?
Der Herr von der Gesandtschaft.
Er stand aufrecht vor Ihrem Großvater
und sagte, er würde uns beschützen,
weil Joseon es nicht tut.
Herrin.
Er wurde bereits fortgeschickt.
Oh, ich kenne diesen Mann.
Welchen Mann?
Diesen hier.
Er kommt ab und zu her, wenn wir viel zu tun haben.
- Er war vorhin hier. - Vorhin? Wann?
Vielleicht vor zwei Stunden.
Er sah in allen Zimmern nach den Pflanzen und ging.
Habe ich etwas falsch gemacht?
Nein, nicht du.
Ich habe die ganze Zeit etwas übersehen.
Ich nahm alles, was ich konnte.
Ich hörte, er schickte jemanden nach Hamgyong.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er herausfindet,
was das hier ist.
FRANZÖSISCHE BÄCKEREI
Sperrstunde!
- Sperrstunde! - Kurioserweise
wird diese Ermittlung
gefährlich für uns.
Niemand darf herausfinden, dass der Brief echt war.
Wenn wir ihn lassen,
wird er sogar Song Yeong in Shanghai ausfindig machen.
Allerdings
war er es,
der das Einlagenzertifikat fand und Joseon zurückgab.
Seine Befindlichkeiten stimmten zufällig mit unserer Sache überein, das ist alles.
In seinen Worten und Taten
ist für mich sein angestauter Hass auf Joseon spürbar.
Sogar als Seine Majestät ihm eine Stelle an der Militärakademie anbot...
Ihr irrt, Majestät.
...war er so dreist, abzulehnen.
Joseon half mir, Rache zu nehmen.
Welcher Teil seiner Handlungen war um Joseons willen?
Wir haben es gerade geschafft, Song Yeong die Einlage Seiner Majestät zu übergeben.
Wir müssen alles tun, um so viele Waffen wie möglich zu kaufen.
Bevor der Amerikaner Song Yeong noch näher kommt,
müssen Sie...
...ihn töten.
Die Taverne, der Brennofen,
die Schmiede, die Bäckerei...
...und die Apotheke.
Wäre ich Lee Wan-ik, suchte ich nicht Kim Yong-ju.
Ich hätte es auf Sie abgesehen.
Himmel, das hatte ich vergessen.
Ich will hier nicht sterben,
also rufe ich jemanden, der den Kampf verhindert.
Ich weiß, warum Sie das tun, dennoch...
Das hier...
...wird ihn nicht retten.
Ruhe! Bringt ihn einfach um!
Was ist los?
Aufhören.
Warum ausgerechnet Sie?
Das ist jetzt egal.
Was ist hier los?
Sind das nicht Gu Dong-maes Handlanger?
Warum greifen die Sie an?
Warten Sie hier.
Nein, halt.
Gu Dong-mae und ich sind Bekannte, also ganz ruhig.
Warum gehen Sie nicht alle etwas trinken...
Ich schätze, die wollen Sie wirklich töten.
Aber keine Sorge. Es weiß keiner, weil ich immer so höflich bin,
aber ich bin ein ziemlich guter Kämpfer.
Die Gesandtschaft ist nah. Halten Sie durch.
Kommen Sie nur.
Alle sofort aufhören!
Ihr da, tretet zurück.
Bitte vergeben Sie ihnen.
Sie wissen nicht, was vorgeht.
Sie wirkten entschlossen.
Sie wollen nur unseren Boss befreien.
Lee Wan-ik hat sie reingelegt.
Ich weiß allerdings, dass das nichts nützen wird.
Bitte holen Sie unseren Boss raus.
Wir helfen, wo wir können.
Das ist sehr weise. Wenn er Gu nicht rausholt, töten Sie...
Ich meine, töten Sie niemanden. Das ist schlecht.
Nebenbei, sind Sie aus Joseon?
Waren Sie nicht neugierig?
Das brennt.
Es blutet nicht mehr, aber zeigen Sie es einem Arzt.
Sie sollten jetzt gehen.
Sie kommen nicht mehr ins Hotel?
Kommen Sie zurück, wenn Sie Kim Yong-ju gefasst haben?
Was sagten Sie?
Die Damen im Myeongwolgwan sagten mir,
die amerikanische Gesandtschaft suche einen Kim Yong-ju.
Wohnte dieser Mann zufällig im Glory Hotel?
Kennen Sie ihn?
Ich denke, ich habe ihn gesehen.
Ist er einer dieser Männer?
Der da. Ich verfolgte ihn, aber er hängte mich ab.
Mir fiel ein eigenartiger Geruch an ihm auf.
Sie rochen wohl Opium. Wo verloren Sie ihn?
Nahe des Glockenturms.
Ich kenne den Geruch von Opium.
Das war es nicht. Es roch vertrauter.
Ich glaube, es war Weihrauch.
Ist er zufällig Schamane?
- Ein entlegenes Haus... - Ein entlegenes Haus...
- ...einer alleinstehenden Frau. - ...einer alleinstehenden Frau.
Ein Ort, an dem Männer ein und aus gehen können.
Wo Fremde einkehren können, ohne gesehen zu werden.
Ein Ort, der einen Opiumabhängigen nach Weihrauch riechen lässt.
Das Haus einer Schamanin.
Er muss Schamane sein.
Durch die Straßen ziehen Schlägertypen, die versuchen, Sie zu finden.
Das macht mich furchtbar nervös.
Für das wenige Geld ist es zu...
Warum sind Sie noch in Hanseong, wenn Sie auf der Flucht sind?
Sie haben doch so viel Geld.
Ich würde mich davonmachen und nach Japan oder China gehen.
Ich will der Tochter eines alten Freundes sagen,
wer ihren Eltern das Leben nahm.
Ich sage ihr die Wahrheit.
Himmel, das ist großartig. Das sollten Sie auf jeden Fall tun.
Sie können mehr zu essen haben, wenn Sie möchten.
Ich bitte euch, ihr mächtigen Geister im Himmel.
Ich bitte euch, die Sonne, den Mond, die Sterne, die Erde und den Himmel.
Ich bitte euch, ihr mächtigen Geister im Himmel.
Ich hörte, der Amerikaner kam vorbei.
Herr Go muss sehr erstaunt gewesen sein.
Ich war noch erstaunter.
Nun kann ich das Haus nicht verlassen.
Also, ich sehe nach Herrin Cho.
Warum...
...baten Sie mich, herzukommen?
Richtig.
Sie müssen mir hier heraushelfen.
Wieso?
Um diesen Mann zu sehen?
Meister,
an welchen Ort führte die weiteste Reise Ihres Lebens?
Bei mir war es das Meer.
Ich musste tagelang Richtung Osten gehen.
Diese Reise hat mich etwas gelehrt.
Nächstes Mal
möchte ich noch weiter gehen.
Das ist meine Chance.
Für mich ist dieser Ort noch weiter entfernt
als das Meer.
Schimpfen Sie später, so viel Sie wollen.
Aber jetzt in diesem Moment
muss ich zu ihm gehen.
Meister, könnten Sie nur dieses eine Mal
keine Fragen stellen und sagen:
"Ja"?
Könnten Sie das für mich tun?
Ja.
Beeilen Sie sich.
Die Sperrstunde beginnt bald.
Es tut mir so leid.
Ich hielt dich für einen Einbrecher.
Was machst du hier?
Ich brach tatsächlich...
...ein.
Himmel, was für ein Schreck.
Freust du dich gar nicht?
Doch, natürlich.
Ich weiß, dass es spät ist,
aber ich bin hier, um deine zwei Fragen zu beantworten.
Ich glaube, ich weiß eine.
Wie du an Josephs Brief kamst.
Genau.
Ich stahl ihn aus Lee Wan-iks Haus.
Frag mich nicht, warum ich es durchsuchte.
Und die andere Antwort?
Ich dich auch.
Ich sah deinen Brief in der Schublade.
Was du schriebst.
Ich habe dich auch vermisst.
An jenem Tag
sah ich dich.
Ich sah dich,
aber ich konnte nicht anhalten.
Es tut mir leid.
Ist schon gut. Das war weise.
Ich wollte dich trösten.
Das hast du schon.
Das ist mehr als genug.
Ich kann noch das...
"Lieber Großzügiger und Nobler.
Mein Sohn.
Wo auch immer du bist...
...ich werde für dich beten.
Und wenn ich es nicht mehr kann,
möge Gott
dennoch immer mit dir sein."
Es war schwer, es zu übersetzen.
Ich wollte es dir für ihn sagen.
Ich bete für dich...
...und tröste dich.
Vom Gebäude gegenüber.
Ich sollte aufs Dach.
- Was wirst du tun? - Mach dir keine Sorgen.
Ich schleiche mich raus.
Wenn ich enttarnt werde, wird es ein Desaster.
Alle im Hotel müssen den Schuss gehört haben, das gibt Chaos.
Schleich dich dann raus.
Ist alles in Ordnung bei Ihnen? Wir hörten einen Schuss.
Jetzt bleibt kein Ausweg.
- Ich erfinde eine Ausrede... - Lass mich machen, das geht schneller.
Was ist los?
Ich fragte mich, was los ist, aber wie ich sehe, ist Ihr Freund hier.
- Ich sah Sie nicht reinkommen. - Bringen Sie mich zur Hintertür.
Ich muss sofort raus.
Da Sie ein so gut aussehender Gentleman sind...
Bedecken Sie damit Ihr Gesicht.
Sie haben Nasenbluten, deshalb. Ich habe Sie geboxt.
Gehen wir.
Danke.
Sie müssen alle erschrocken sein. Es wird sich bald klären.
Bitte gehen Sie in den Salon, und trinken Sie einen Kaffee.
Hier entlang.
Betreiben Sie diesen Aufwand, um die Hexe Hotaru zu verstecken?
Wo verstecken Sie sie?
Diese Hexe und ich haben eine offene Rechnung.
Bringen Sie mich zu ihr?
Kommen Sie mit.
Hier entlang.
Schneller!
Ist sie in diesem Zimmer?
Was soll das? Du Miststück, wie kannst du es wagen?
Töten Sie ihn nicht.
Jemand möchte ihm eine Lektion erteilen.
Die war billig.
Sie waren öfter bei der Gesandtschaft.
Sie hatten viele Chancen, mich loszuwerden.
Warum greifen Sie mich jetzt an?
Ist Kim Yong-ju Ihr Verbündeter?
Oder...
...Lee Jeong-mun?
Lassen Sie mich zuerst fragen, in welcher Beziehung Sie zu Ae-sin stehen.
- Wer ist Ae-sin? - Go Sa-hongs Enkelin
und die Tochter meines Freundes.
Ich sah sie mehrfach in der amerikanischen Gesandtschaft.
- Sie riefen sie zu sich, befragten sie. - Wechseln Sie nicht das Thema.
Beantworten Sie meine Frage.
Warum ich?
Sie verschwenden Ihre Zeit, Amerikaner. Töten Sie mich einfach.
Einem Telegramm aus Hamgyong zufolge...
...ist Song Yeong nun vermutlich in Shanghai.
Go Sang-wan kehrte in einer Urne zurück, und ich kenne Kim Yong-jus Gesicht.
Sind Sie Jeon Seung-jae?
Warum haben Sie...
...dieses Foto?
Warum griffen Sie mich an?
Je näher Ihre Ermittlung der Wahrheit kam,
desto gefährlicher wurde es für uns.
KARTE VON SHANGHAI
Sie sollten eigentlich
keinen der Namen kennen, die Sie gerade aufzählten.
Also beschlossen wir, Sie zu beseitigen.
Was machen Sie hier?
Sie können das anbehalten. Ich muss Sie mitnehmen.
- Wohin? - Unser Anführer
möchte Sie sehen.
Wer ist "wir"?
Die Armee der Gerechten?
Hat der Töpfer Hwang...
Befahl er Ihnen wirklich...
...mich zu töten?
Es ist für die Sache.
Ich muss Sie um einen Gefallen bitten.
Ich bitte für Sang-wan.
Ich möchte, dass Sie von Ae-sin Abstand nehmen.
Tun Sie das nicht, bringen Sie sie in Gefahr.
Sie könnte bereits in Gefahr sein.
Heute war ich es, der auf Ihren Kopf zielte, aber morgen
könnte es Ae-sin sein.
Was tun Sie, wenn das passiert?
Keine Sorge.
Sie wird die Mission erfüllen.
Ich sorge dafür.
Es könnte heute passieren.
Ich gehe nun zum Brennofen.
Seien Sie nicht dumm. Kämpfen Sie. Fangen Sie Kim Yong-ju!
Ich habe ihn bereits.
Haben Sie mich gerufen?
Herrin Ae-sin, wir brauchen Ihre Hilfe.
Sie haben nie gefragt,
warum ich immer diese Schalen von Ihnen kaufe.
Warum mein Meister mich zu Ihnen schickte, um sie zu kaufen.
Ich fragte mich,
ob wir Verbündete sind.
Aber...
Sind Sie...
...unser Anführer?
Staunen Sie, dass der Anführer
ein einfacher Mann ist?
Ich schickte jemanden zum Hotel,
aber seine Mission scheiterte wohl.
Jemand überquert gerade den Fluss.
Wer auch immer es ist, Sie müssen ihn töten.
Ist...
...die Person, die den Fluss überquert...
...ein amerikanischer Mann?
Ich bin sicher, er hat gute Absichten,
aber seine guten Absichten...
...werden Joseon in Gefahr bringen.
Egal, wen Sie auf der Brücke am Eingang sehen,
ob er Ihr Fährmann war oder nicht...
...Sie müssen ihn töten.
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