All language subtitles for Mr.Sunshine.2018.S01E13.1080p.NF.WEBRip.DDP2.0.X264-NTb

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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

DIESE ERZÄHLUNG BASIERT AUF HISTORISCHEN EREIGNISSEN

EINIGE ORGANISATIONEN UND FIGUREN SIND FIKTIV

FOLGE 13

Ich glaube, er ist verloren.

Wie soll ich jetzt mein Haar verbergen?

Es gibt immer einen Weg.

So, wieder ein Mann.

Sehe ich gut aus?

Du siehst stark aus.

Kennst du den Weg zum Meer überhaupt?

Ich folge dem hier Richtung Osten.

Wo die Sonne aufgeht.

In die Flamme.

Ich weiß nicht, ob es dir schmecken wird, aber es stillt den Hunger.

Die Welt ist voller faszinierender Dinge.

Diese moderne Küche,

der Klang der Wellen

und sogar der Horizont.

Meine Vorstellungskraft

war schwach.

Liegt hinter diesem Horizont Amerika?

Wahrscheinlich.

Fehlt es dir?

Einige Dinge fehlen mir.

Bücher,

Musik und Hamburger.

Ein Hamburger ist ein Bratling aus Hackfleisch

mit Brot.

Himmel.

Schmeckt es besser als das hier?

Das ist zum Niederknien.

Wer bringt dir das Schreiben bei?

Ein Laufbursche der Gesandtschaft.

Er ist ziemlich streng.

Hast du von dem Mann, der dir den Brief schrieb, Englisch gelernt?

Man muss die Sprache können, um zu überleben.

Hast du gehungert, als du ankamst?

Amerika hieß mich nicht gerade willkommen.

Als ich in New York ankam,

war das Land weit, die Gebäude riesig und die Menschen auch.

Sogar der Himmel schien größer.

Ich hatte solche Angst,

also folgte ich Joseph auf Schritt und Tritt.

Ich wusste, dass ich ohne ihn nicht überlebe.

Wäre er nicht gewesen,

wäre ich gestorben.

Es ist der Brief.

Du kannst ihn wiederhaben.

Bist du sicher?

Stell keine Fragen,

sonst behalte ich ihn.

Ich bin neugierig.

Warum klingt dein Name auf Englisch

und Koreanisch gleich?

Es gibt ihn auch auf Englisch.

- Wie heißt du? - Choi Yu-jin.

"Yu-jin"? Eugenēus.

Eugene ist ein englischer Name aus dem Griechischen und Hebräischen,

er bedeutet

großzügig und nobel.

Ausgesprochen wie Yu-jin.

Ein toller Name.

Den Namen gibt es hier auch.

Eugene.

Der Großzügige und Noble.

Der Mann, der diesen Brief schrieb, half mir,

dort als Eugene zu leben.

Wunderbar.

Der Name passt zu dir.

Es war nicht leicht, ihm gerecht zu werden.

Aber du hast es geschafft.

Was wirst du antworten?

Er fragte, ob es dir hier gut geht...

...mit mir.

"Heute war ich am Strand.

Aber statt für das Meer

hatte ich nur Augen für eine Frau.

Sie blickte aufs Meer und aß Büchsennahrung.

Schade, das hätte ich auch gern gemacht."

KAFFEE

Hier, Kaffee. Der wärmt.

Ich habe ihn schon einmal probiert.

Damals fand ich ihn bloß bitter.

Wie ist er heute?

Heute ist er süß.

Ich beginne wohl,

mir aussichtslose Hoffnungen zu machen.

Was meinst du?

Das ist

das erste Mal,

dass ich so weit weg bin.

Nächstes Mal

möchte ich noch weiter reisen.

Und danach könnte ich es noch einmal versuchen.

Diese Art Hoffnung.

Wohin wirst du gehen?

Komme ich mit?

Ja.

Das wünsche ich mir.

Sie hat sich wohl entschieden.

Schon auf dem leichtesten Weg wäre ich um sie besorgt.

Aber sie wählt ausgerechnet den schwierigsten

unter allen Wegen, die ihr offenstehen, aus.

Allein der Gedanke daran schmerzt mich.

Du ahnst nicht, wie nervös ich bin.

Sie wird zum Abendessen zurück sein.

Was, wenn Herrin Cho vorbeikommt?

Sie ist heute beim Bogenschießen,

wenn sie zurückkommt, wird sie sofort schlafen.

Herrin Ae-sin hat diesen Tag nicht umsonst gewählt.

Nur die müssen wir austricksen.

Hallo, Jong-seom.

Wie geht es Herrin Ae-sin?

- Nun... - Es geht ihr ganz gut.

Herrin, Zeit für Ihre Medizin.

Genau, Herrin Ae-sin...

Hier.

Trinken Sie alles aus.

Kommen Sie. Gut so.

Na also.

Die Schüssel ist leer.

Sie hat ihre Medizin genommen, nach etwas Schlaf wird es besser sein.

Überlassen wir ihnen die Medizin.

Wir sollten etwas Leckeres essen.

- Gibt es Nurungji? - Ja.

- Wir sollten gehen. - Ok, sicher.

Gehen wir. Also gut.

Gehen wir.

Kein schlechtes Schauspiel.

Willkommen. Was führt Sie her?

Wir sind noch nicht fertig.

Ich komme in einer anderen Sache.

Was ist das?

Könnten Sie diese Unterschrift fälschen?

Sehen Sie es als Zeichnung.

YOSUKE MATSUYAMA

Wer ist Matsuyama?

Besser ist, Sie wissen es nicht.

Es ist nicht für einen guten Zweck.

Dauert es lang?

Wir beeilen uns.

Wir erledigen es lieber schnell, da uns der Mann leidtut.

Kann ich Ihnen die Sache also anvertrauen?

Wir wissen gar nicht, wie man jemanden enttäuscht.

Entsprechend wird es aber einiges kosten.

Sie hören von uns.

Auf Sie ist Verlass.

Das wird noch zwei Tage dauern.

Ich habe so viele gezeichnet,

dass ich es bald im Schlaf kann.

Ich hoffe, Sie hören dieses Jahr etwas.

Das hoffe ich auch.

Ich bin jetzt älter als du warst.

Mama.

Guten Abend.

Sie kam vor Sonnenuntergang

und ist seither hier.

Jetzt kommt selbst sie hierher.

Wovor läuft sie davon,

dass sie im Hellen und unter Leuten ist?

Deshalb brauche ich einen Leibwächter.

Er nahm mir zu viel.

Was zum Beispiel?

Meine Mutter, meine Jugend,

meinen Namen.

Lee Yang-hwa.

Ich weiß, dass du wach bist.

Willst du nicht absteigen?

Nein.

Na gut.

Bin ich schwer?

Ziemlich.

Wie schwer muss dein Herz sein?

Du trinkst, weil die Zeit zu langsam vergeht,

und ich trinke, weil sie dahinfliegt.

Deshalb halten sich Kneipen wohl so gut.

Vielleicht.

Ich?

Wo waren Sie? Sie waren den ganzen Nachmittag weg.

Erkundung der Ostküste.

Das hier ist ein strategischer Standort.

Wir müssen uns umsehen, wenn Zeit ist.

Nun...

Ist etwas passiert?

Nichts. Den ganzen Tag.

Kein Eugene,

kein Pferd,

keine Büchsen.

Essen Sie gern Dokumente?

Etwas zäh.

Hat Hr. Allen Sie zerfleischt?

Allen?

Könnte ein Arzt mir so etwas antun?

Stimmt.

Ich hoffe, er ist Politiker.

Ja.

Aber er ist bloß Händler.

Ehrlose Leute respektiere ich nicht.

Und darum respektiere ich Sie.

Prost.

In diesem Sinne: Warten wir unsere Waffen.

- Warum? - Warum nicht?

- Es ist eine vierteljährliche Routine. - Stimmt.

Und wir sind Soldaten. Und Sie respektieren mich.

Gibt es ein Problem, Captain Eugene Choi?

Nein.

Was machen Sie so früh hier?

Was wollen Sie?

Es ist dringend.

Sie handeln doch mit allem.

Auch mit Munition?

- Verdammt. - Verdammt.

Der Junge in der Kiste zittert. Mehr als je zuvor.

- Verdammt! - Verdammt!

Also keine Munition?

Wenn Sie aufhören wollen zu zittern, ziehen Sie sich wärmer an.

Wie viele brauchen Sie?

Drei.

Nehmen Sie sie.

Captain Eugene Choi.

Jawohl.

Sie hatten eine Schießerei mit einem Japaner.

Wie viele Schüsse feuerten Sie ab?

Genau drei...

Warum ist Ihre Waffe dann voll geladen?

Meine Lieblingsbüchse.

Sie wissen, wo lang.

Laufen Sie!

Jawohl.

Laufen Sie.

Herr!

Warum rennen Sie wieder?

Aus mangelnder Strategie und Taktik habe ich eine Krise

über mich gebracht.

Bitte?

Ich meine,

meine Berechnungen waren falsch.

Rede nicht mit mir.

Vater, warum die Rikscha?

Steig ein.

Willst du irgendwohin?

Natürlich.

Du bist in drei Generationen der einzige Sohn.

Das ist der Weg zu deinem Erfolg.

Irgendeine Spur von ihm?

Da ist er. Er ist unterwegs.

Sehr gut.

Dann los. Schnell.

Du liebe Zeit!

Himmel. Ich glaube es nicht.

Sind Sie nicht Herr Lee Wan-ik?

Du Idiot!

Du warst zu schnell. Sieh, was du getan hast!

Mein Herr, sind Sie verletzt?

Mir geht es gut.

So eine Erleichterung.

Bleiben Sie gesund.

Hui-seong, stell dich vor.

Das ist Herr Lee Wan-ik, der Landwirtschaftsminister.

Das ist mein Sohn.

Verzeihen Sie meine Langsamkeit.

Ich bin Kim An-pyeong.

- Kim An-pyeong? - Jawohl.

Der reiche Kim An-pyeong, von dem Sie sicher hörten.

Was für ein Zufall.

Ich habe getrockneten Umberfisch

aus Yeonggwang dabei.

Bitte, nehmen Sie.

Ich habe nichts getan, womit ich das verdienen würde.

Bitte sagen Sie so etwas nicht.

Dank Ihrer Tätigkeit als Minister der japanischen Gesandtschaft

konnte mein Sohn in Sicherheit seine Studien in Japan beenden.

Ist es nicht so?

Ich bin Kim Hui-seong.

Sie waren in Japan?

Wo in Japan? Tokio?

Ja, Tokio.

Verstehe. Wie alt sind Sie?

Er ist 30, aber immer noch sehr lerneifrig.

Meine einzige Sorge ist, dass er noch keine Stelle gefunden hat.

Er hat die westliche Kultur schnell angenommen.

Der einzige Sohn in drei Generationen, und er wohnt in einem Hotel, Himmel.

Im Glory Hotel?

Ich höre, die Besitzerin sei aufbrausend. Wie ist Ihr Aufenthalt bisher?

Derjenige sprach wohl aus Gehässigkeit.

Das Hotel und seine Besitzerin sind beide vorzüglich.

Ist das wahr?

Wenn das so ist, werde ich bald vorbeikommen.

Lassen Sie uns mal Kaffee trinken.

Selbstverständlich, mein Herr!

Sagen Sie. Sind Sie verheiratet?

Wir sprechen selten davon, da es angeberisch klingen könnte,

aber er ist mit der Enkelin

des noblen Go Sa-hong verlobt.

Eine Stelle ist wirklich das Einzige, was ihm noch fehlt.

Verlobt zählt nicht als verheiratet.

Bitte?

Herr Lee hat dich so viel gefragt.

Er muss also sehr an dir interessiert sein.

Ich habe dir diese einmalige Gelegenheit verschafft.

Also vergeude sie nicht.

Das wäre nicht nötig gewesen, Vater.

Ich kann selbst...

Ich mische mich ein, weil du es nicht selbst auf die Reihe bekommst.

Jetzt, wo er dich persönlich kennt,

wird er sich an dich erinnern, dich mögen und dir eine gute Stelle verschaffen.

Nimmt Herr Lee Wan-ik dich unter seine Fittiche,

bist du in Sicherheit.

Wer redet von nationalen Angelegenheiten?

Die Stelle wird dich absichern.

Stimmt.

Das habt ihr immer gesagt.

Du und Großvater.

Das habt ihr mir immer um meinetwillen geraten.

Genau, also vertraue mir

und tu, was ich sage.

Das war es für heute.

Mach dich auf den Weg.

Du läufst am besten.

Die Kosten für Rikschafahrten summieren sich auch.

Sehen Sie sich um.

Der Frühling steht bevor, helle Farben werden Ihnen gut stehen.

Es ist nicht für mich. Ich kaufe für jemand anderes ein.

Sie sagte, "eine Weste", also muss es ein Junge sein.

Seine große Schwester ist 15 oder 16,

also ist er jünger.

Was sind die beliebtesten Seidenfarben?

Einen Moment.

FRANZÖSISCHE BÄCKEREI

Das ist Tteok aus dem Westen, es heißt Castella.

Probier mal.

Sieht es nicht aus wie Regenbogen-Tteok?

Es ist nur...

Ich habe es schon bezahlt.

Mach dir keine Sorgen, probier es.

Also gut.

Es ist nur,

dass Sie Messer und Gabel verkehrtherum halten.

Ich mache es.

Bitte probieren Sie.

Du solltest auch nehmen.

Und...

Mach daraus eine Weste für deinen Bruder.

Ist das nicht Seide?

Das kann ich nicht annehmen.

So ein Geschenk habe ich nicht verdient.

Sie haben wegen mir sogar Schulden.

Du weißt es nicht, aber ich...

Ich meine, Joseon

steht tief in deiner Schuld.

Danke, dass du es geheim gehalten hast.

Ich weiß nicht genau.

Er sagte, es sei das Schicksal Joseons.

Das Schicksal Joseons?

Wer sagte das?

Es tut mir leid. Das darf ich nicht sagen.

In Anbetracht dessen, was du getan hast, ist das nichts.

Du kannst es getrost annehmen.

Habe ich Ihnen geholfen, etwas zu beschützen?

Ja, etwas sehr Großes.

Ich weiß noch nicht mal deinen Namen.

Wie heißt du?

Ich bin Son Su-mi.

- Wie viele Geschwister? - Ich bin die Älteste.

Die anderen sind Do-mi, Jin-mi, Yeong-mi und Gu-mi.

Also vier.

Oh nein. Ich hätte mehr Stoff kaufen sollen.

Das wird nicht reichen.

Keine Sorge.

Sie können die Weste teilen, es ist also mehr als genug.

Vielen Dank.

Gerne doch.

Essen wir also.

Es ist absolut köstlich, sei gewarnt.

Ok.

Es ist herrlich.

Es ist noch so früh.

Warum rennst du in dieser teuren Seidenweste herum?

Sieh dich an. Was ist über Nacht mit dir passiert?

Das ist echte Seide.

Stimmt. Meine Schwester hat sie für mich genäht.

Sie sagte, eine besondere Person gab ihr die Seide als Geschenk.

Wow, Do-mi. So fein.

Sieht gut aus.

Thank you very much.

Du verstehst ihn?

Ein Spatz in Schulnähe singt das Einmaleins.

Er ist seit drei Monaten hier, so viel sollte er verstehen.

Wenn du genug herumstolziert bist, unterrichte Captain Choi.

Du Schlauberger!

Er wird einfach nicht besser.

Das ist für heute alles.

Ich habe eine Nachricht erhalten.

Die Direktion der Presbyterianer

hat unsere Schulmaterialien gemeinsam mit der Munition geschickt.

Das ist die Liste. Jetzt müssen wir

diese Liste bloß Officer Roberts von der Gesandtschaft bringen.

Erklärt sich jemand bereit?

Möchte jemand zur US-Gesandtschaft gehen und dabei sein Englisch verbessern?

Ich mache es!

Come here.

Come here.

Come here.

Come here.

Herrin, was heißt das?

Was rufen Sie?

Ich rief: Come here.

Wörtlich übersetzt: "Kommen Sie zu mir."

Ich sage ihnen, dass sie herkommen und uns empfangen sollen.

Come here!

Oh, guten Tag.

Ich bin im Auftrag meiner Englischlehrerin hier.

In so einer Situation kannst du einfach sagen:

Excuse me.

Nur falls du es in Zukunft noch mal brauchst.

Bitte gib sie Officer Roberts.

Ich wurde ausgewählt, weil ich die beste Schülerin in der Klasse bin.

Please?

Do-mi.

Bring das zu Officer Roberts.

Jawohl.

Do-mi?

Du bist also ihr Bruder.

Su-mi.

Sie kennen meine Schwester?

Erst seit Kurzem.

Die Weste steht dir hervorragend.

Deine Schwester hat wohl sehr flinke Hände.

Meine Schwester sagte, dass eine junge Dame,

die schön und gut ist, ihr die Seide schenkte.

Sind Sie diese Dame?

Das bin ich wohl. Treffende Beschreibung.

Hat deine Schwester das wirklich gesagt?

Vielen Dank.

Ich werde sie in Ehren halten.

Gut.

Ich hörte übrigens,

dass du diesen Herrn unterrichtest.

Nun... Ja.

Ich gebe mein Bestes, aber...

Du armes Ding. Es muss schwer sein.

Er kämpft noch mit den Endkonsonanten.

Ja, stimmt. Ich versuche nur, ihm die Grundlagen beizubringen.

Es ist unhöflich, so über mich zu sprechen.

Ich wette, er kann im Moment nur einfache Dinge schreiben, wie "Komm her".

Wörter ohne Endkonsonanten.

Wörter wie "Berg" oder "Sonnenuntergang" sind sicher noch weit entfernt.

Zu viele Konsonanten.

Er ist sehr eifrig,

- aber er lernt langsam. - Ich kann nicht schreiben,

aber ich verstehe alles.

Himmel, warum ist sie so verrückt nach ihm?

Deshalb sieht sie wohl so schön aus,

wenn sie bei ihm ist.

Was?

Oh, ignorier mich. Ich rede nur mit mir selbst.

Stell gesalzenen Fisch auf den Tisch. Herrin Cho mag ihn.

Nein, nicht den.

Oh, richtig. Verstehe.

Seit ich in die Familie Go eingeheiratet habe,

war ich absolut treu,

obwohl mein Mann vor 30 Jahren starb.

Ich kümmerte mich um diese große Familie

und um meine Nichte, als wäre sie meine eigene Tochter.

Ae-sin ist eine feine junge Dame geworden,

und Ae-sun ist...

Genau! Sie ist gesund. Ich habe beide großgezogen.

Himmel. Das weiß ich natürlich.

Sie sind eine aufopferungsvolle Schwiegertochter.

Alle in der Familie und wir Bediensteten wissen das.

Das bedeutet nichts.

Die Leute sagen, ich habe dieser Familie Unglück gebracht.

Sie geben mir die Schuld am Tod

meines Mannes und daran, dass es keinen Erben gibt.

Ich bin selbst wie eine Prinzessin aufgewachsen.

Himmel, wer verbreitet solche schlimmen Dinge über Sie?

Sagen Sie es mir. Ich erteile ihm...

Es gibt so vieles, das ich sagen möchte.

Aber heute werde ich Folgendes sagen.

Die...

Sie ist wieder leer.

Himmel. Nicht zu glauben.

Sie sollten sie an einem sichereren Ort verstecken.

Es muss an dem Tag gewesen sein, als ich beim Bogenschießen war.

Ich hörte, Ae-sin war schwer erkältet.

Ja, stimmt.

Ihre Nase lief und sie war heiser.

Himmel, sie konnte das Zimmer nicht verlassen.

- Es war sehr... - Ich muss sagen, Ae-sun ist

so eine gedankenvolle Tochter.

Um mir zu zeigen, wie gesund sie ist,

hat sie alle Ecken und Winkel des Hauses geplündert

und meine Ringe gestohlen.

- Ja, Sie haben recht. - Wehe ihr! Wehe, sie schleicht sich

noch mal hier rein.

Verdrehen Sie ihr meinetwegen das Handgelenk.

Finden Sie meine Ringe, ok?

Ja, natürlich. Überlassen Sie das mir. Trinken Sie aus.

Mein Blatt schlägt deins

Min-seok, mein Baby.

Mama ist hier.

Hattest du einen schönen Tag?

Mit den Händen hast du Karten gespielt. Fass ihn nicht an!

Was? Unhöfliches Miststück.

Ich wollte ihn herzen, weil er so süß ist.

Mein Lieber, warum bist du so spät?

Min-seok hat schon auf dich gewartet.

Min-seok. Sag: "Hattest du einen schönen Tag, Vater?"

Wovon redest du? Er kann kaum lallen.

- Spinnst du? - Min-seok hört es noch.

Warum so schlecht gelaunt?

Mein Lieber, soll ich dir ein Bad bereiten lassen

oder dir erst etwas zu essen machen?

Weder noch. Lasst mich in Ruhe. Ich habe den Kopf voll.

Ist die Familie Ihrer Frau mit Kim An-pyeongs Familie verbandelt?

Ja.

Meine angeheiratete Cousine verlobte sich vor zehn Jahren

mit seinem Sohn.

Ich hörte, Kim An-pyeong sei

nach dem König der reichste Mann in Hanseong.

Ja.

Großgrundbesitzer, seit Generationen.

Eine noble Familie, aber was Tradition oder Ruf angeht,

nicht der Rede wert.

Keine bessergestellte Familie will dort einheiraten.

Wie kommt dann die Familie Ihrer Frau dazu?

Anders als bei meiner Frau,

ist die Herkunft ihrer Cousine nicht ideal.

Sie ist eine Waise.

Sie wurde in Japan geboren, aber kam dann her,

also weiß man nichts Genaues.

Das klingt ja prekär.

Besteht die Chance, dass die Verlobung platzt?

Bitte?

Klären Sie das.

Lassen Sie Ihre Cousine nicht Ihre Karriere blockieren.

Hast du

irgendetwas über die Hochzeit deiner Cousine gehört?

Oh, Ae-sin?

Ich weiß nicht. Ihr Verlobter ist zurück in Joseon,

aber ich weiß nicht, was sich seither getan hat.

Du nutzloses Weib.

Dauernd besuchst du deine Familie,

und trotzdem hast du keine Ahnung?

Du bist zu nichts zu gebrauchen.

Ich glaube, sie hatte Besseres zu tun,

als ihre Familie zu besuchen.

Heute war sie den ganzen Tag fort. Sie kam erst eben.

Du wirst nicht mal schwanger.

Wenn du weiter so viel ausgehst,

wirst du nie ein Kind bekommen.

Min-seok,

gehen wir zu Papa.

Warte mal.

Himmel, was?

Es war mein Glückstag.

Das ist wie Tteok.

Min-seok, für dich.

Wie kleinlich.

Unglaublich, dass sie nur eins kauft.

Hast nur du einen Mund?

Deine Mutter hat wohl keinen.

- Oh, Junge. - Er soll es essen.

Herr Kim An-pyeong und Kim Hui-seong

trafen sich also mit Lee Wan-ik?

Ja. Die Rikschas stießen zusammen,

aber sie wirkten darüber nicht betrübt.

Ist das wahr?

Ist Ihnen an ihrer Unterhaltung etwas aufgefallen?

"Treffen wir uns mal im Hotel."

"Ich habe diese Umberfische nicht verdient."

Und sie sprachen über Tokio.

Dann fragte Herr Lee Wan-ik, ob der junge Herr Hui-seong

verheiratet ist.

Verdammt...

Das ist es. Gehen wir rein.

Himmel.

- Bist du irre? Das ist das Hwawollu. - Na und?

Es ist teuer hier.

Wie willst du mich da einladen?

Du liebe Zeit.

Ich sagte doch, jemand anderes zahlt.

- Komm, wir sind spät dran. - Himmel. Hey.

- Meine Güte. - Himmel, komm schon.

Himmel, dieser Mann...

- Mein Herr. - Ja.

Das ist mein Freund,

der für die amerikanische Gesandtschaft arbeitet.

Gwan-su,

dieser Herr assistiert Herrn Lee Wan-ik.

Darf ich vorstellen? Lee Deok-mun.

Ja, schön Sie kennenzulernen.

Ich bin Lee Deok-mun.

Der beste, den sie haben. Trinken Sie, bevor er kalt wird.

Worauf warten Sie?

- Schenken Sie ihm ein. - Ja.

Mein Herr,

erlauben Sie mir, Ihnen einzuschenken.

Und dazu etwas zu essen.

Sie kitzeln mich zu sehr.

Solang ich nicht weiß, worum es hier geht,

kann ich es nicht wirklich genießen.

Sie arbeiten schon lange für die Gesandtschaft.

Ich möchte, dass Sie...

...mich regelmäßig auf dem Laufenden halten,

was dort vorgeht.

Ist das eine offizielle Forderung?

Wäre es das, müsste ich mich nicht an Sie wenden.

Und keiner von uns beiden hätte etwas davon.

Dafür, dass Sie herkamen.

Den Rest, wenn Sie sich entschieden haben.

Es gehört Ihnen. Ich bewahre es nur für Sie auf.

Was machst du? Nimm es.

Eure Majestät.

Die Mitternachtsglocke läutet.

Eure Majestät sollte schlafen gehen.

Ich habe jede Nacht Albträume

und kann nicht durchschlafen.

Ich versuche, mich müde zu machen, sonst finde ich gar keinen Schlaf.

Sie können für heute gehen.

Ich lasse Ihnen medizinischen Tee bringen.

Lassen Sie uns allein.

Denken Sie, man wird mir nur Tee bringen?

Was, wenn sie etwas hineinmischen?

Ich bin dieser Tage misstrauischer.

Selbst Kaffee trinke ich nur noch gelegentlich.

Jedem Einzelnen misstraue ich,

Tag und Nacht frage ich mich, ob es irgendwen im Palast gibt,

der nicht Japan dient.

Ich hörte, der Missionar ist auf dem Schiff nach Tschemulpo.

Alles geht nach Plan,

also versucht, Euch zu beruhigen, Eure Majestät.

Das sind gute Neuigkeiten,

aber Japan wollte uns schon drängen, Geld von ihnen zu leihen.

Sicher werden sie erneut versuchen, uns in die Quere zu kommen,

damit wir das Schienennetz nicht selbst ausbauen.

Wir müssen uns mit dem Minister der USA in China treffen

und ihn überzeugen, uns einen Kredit zu geben.

Im Frühling sollten wir den Bau

der Gyeongbu-Linie beenden, der unterbrochen wurde.

Absolut, Eure Majestät.

CHAMÄLEONPFLANZE

BERG, SONNENUNTERGANG

GUT GEMACHT

Brauchst du einen Fährmann?

Und...

...dieser Brief beinhaltet 11 Endkonsonanten.

Eugene und Herrin Ae-sin, willkommen.

Wir sind Freunde. Hey, Ko. Wie geht's dir?

Nicht gut. Der Meister macht mich fertig.

Wirklich? Dann trink du das.

Gib ihm nichts ab.

Hey, Ko.

Geh und hol ein paar Schalen.

Oh, Junge.

So ist er immer.

Herrin Ae-sin, bitte warten Sie.

Mal sehen... Wie viele Flaschen sind es diesmal?

BIER

Er hat doch zwei Hände. Wieso ist das alles, was er bringt?

War Ihre andere Hand mit Rudern beschäftigt?

Wir kamen zu Fuß, der Fluss ist gefroren.

Was war das in der Tasche?

Was ist das?

Bier, ein Getränk aus dem Westen.

Ein Getränk aus dem Westen?

Aber die Farbe ist...

Haben Sie es schon mal probiert?

Himmel, es macht einen nur voll.

Es ist fade. Nicht so gut wie Takju.

- Warum hat er... - Geben Sie mir eine Flasche.

Zum Probieren.

Himmel, auf keinen Fall.

Kaufen Sie sich selbst eine. Sie können es sich leisten.

- Dann nur eine Schüssel davon. - Himmel, sogar das ist viel.

Das ist sehr selten.

- Sie sagten, es sei fade und füllt nur. - Darum trinke ich es.

So ein Geizkragen. Unverständlich, dass Jang

mit ihm befreundet ist.

Meine Güte.

Wie oft muss ich es noch sagen?

Seung-gus Vater und ich

- waren befreundet. - Vergessen Sie es.

So neugierig bin ich gar nicht.

Geben Sie mir nur die Schalen.

Er ist sicher nicht mal ein guter Töpfer.

Jedes Mal, wenn ich herkomme, ist alles zerbrochen.

Weißt du nicht, warum? Oder tust du nur so?

Was meinst du?

Ae-sin kauft zerbrochene Schalen. Jang ist ihr Meister,

Freund von Töpfer Hwang.

Sie sind alle Verbündete.

Wenn du es nicht weißt, solltest du aufpassen, was du sagst...

Hey, Ko! Beeilung.

Schnell, damit die zwei gehen können.

Herrin Ae-sin.

Lassen Sie die hier.

Ich weiß, dass es sieben sind. Ich habe sie gezählt.

Er ist unglaublich kleinlich, oder?

Das bereust du noch.

Warum sollte ich?

Du hast ihn wohl ohne mich besucht.

Und ihm dieses Getränk gekauft.

Ich schuldete ihm etwas, schon bevor ich dich traf.

Schulden?

Er war es, der mir half,

aus Joseon zu fliehen.

Ich wusste es damals nicht,

aber jetzt zurück in Joseon

sehe ich, dass ich dank der Hilfe vieler überlebte.

Hwang, der Joseph bat, mich mitzunehmen,

ist einer davon.

Die Sklavenjäger retteten ebenfalls mein Leben.

Dann verdient Hwang es, gut behandelt zu werden.

Ich arbeite daran.

Ich meinte von mir.

Das, meintest du, würde ich bereuen.

Aber war er eben nicht zu kleinlich?

Stimmt wohl.

Der Fluss ist gefroren.

Warum ist sie dann

in Begleitung des Fährmanns?

Ist es nicht schwer?

Meine Aufgabe als Fährmann.

Du kannst schon besser schreiben.

Erstaunlich, dass du "Berg" schreiben kannst.

Du übergehst "Sonnenuntergang"?

Was ist?

Bin ich zu frech?

Ich will dich immer nur lachen sehen.

Aber ich könnte dich zum Weinen bringen.

Ich muss dich etwas fragen.

Das ist ein Foto.

Ich hörte, in Jongno gibt es ein Studio.

Erkennst du irgendjemanden?

Wer ist das?

Ich stelle über einen davon Nachforschungen an,

und ich frage, weil mich etwas irritiert.

Was denn?

Einer von ihnen heißt...

...Go Sang-wan.

Weißt du, wie dein Vater aussah?

Er ging nach Japan

und lernte eine Frau kennen.

Sie hatten eine einfache Hochzeit,

und ich wurde geboren.

Kurz danach starben sie,

und ich wurde als Neugeborenes

nach Joseon geschickt

und von meinem Großvater aufgezogen.

Es heißt,

ich habe die Augen meines Vaters.

Dass ich wie er aussehe,

wenn ich mich stur stelle.

Nicht einmal Fr. Haman wusste, wie meine Mutter aussah.

Sie sagte, ich müsste ohne die Züge meines Vaters

wie sie aussehen.

Das ist er.

Mein Vater.

Ich bin mir sicher.

Die Geschichte, bitte.

"Ich wurde mit 17 verheiratet."

Diese.

Schon wieder?

Ich wurde mit 17 verheiratet.

Der junge Herr war 15 Jahre alt.

Er hatte eine hübsche Stirn und eine starke Nase.

Er war so schlau.

Er war in allem sehr genau.

Er war freundlich zu den Bediensteten.

Alle, die dort arbeiteten, liebten den jungen Herrn Sang-wan.

Ich muss das behalten,

solang die Ermittlungen laufen.

Um wen geht es?

Wer von ihnen?

- Warum? - Ich kann es nicht sagen.

Einer von ihnen griff mich an.

Er wurde erwischt.

Warum...

Dieses Foto bedeutet, er war der Freund meines Vaters.

- Warum würde er... - Die beste Erklärung wäre,

dass einer von ihnen seine Freunde betrog.

Ich berichte, was ich herausfinde.

Bitte tu das.

Er ist der einzige Mensch, den ich über meine Eltern

befragen kann.

Wenn ich Sie ansehe,

Ihre Augen, wenn Sie sich stur stellen,

Ihr Mund, wenn Sie wütend sind...

Wie bei Ihrem Vater.

Das überrascht mich immer wieder.

Es ist kalt draußen.

Der Himmel läuft Ihnen nicht davon.

Betrachten Sie ihn tagsüber, Herr.

Was meinst du, wie lange ich noch zu leben habe?

Warum sagen Sie so etwas? So sollten Sie nicht denken.

Sie haben noch Jahrzehnte vor sich.

Geh morgen zum Papierladen.

Es ist viel zu besorgen, also nimm jemanden mit.

Und auf dem Rückweg

finde heraus, wo Hui-seong sich einquartiert hat.

Ja, Herr.

Können Sie das umtauschen?

Von der Dai-Ichi-Bank...

Wissen wir.

Tauschen Sie es bei einer japanischen Bank um.

Das würde ich ja, wenn diese Scheine verbreiteter wären,

aber ich habe es eilig.

Haben Sie nicht gesehen?

Da steht, wir nehmen keine japanischen Banknoten an.

Wir nehmen kein japanisches Geld.

Wieso nicht?

Wir sind Patrioten.

Was?

So ein Unsinn.

Davon kann man nichts kaufen.

Wir wollen damit auch nichts kaufen.

Geben Sie Ihr Geld dort aus, wo man es will.

Gehen Sie.

Raus.

Verdammt...

Ist er verrückt? Er würde unser Land für Fleisch verkaufen.

Ich sehe immer mehr von diesen Scheinen hier in Jingogae.

Es könnte wohl Krieg geben.

Chun-sik.

- Ja? - Finde den Goldpreis heraus.

Wo warst du, du Narr?

Was hat da so lang gedauert?

Warum kommst du nicht gleich morgen?

Ich bin auf dem Rückweg jemandem begegnet.

- Du kleiner... - Soll ich das tragen?

Gib her.

Du bist in letzter Zeit wirklich komisch.

Boss, was sollen wir wegen unserer Leute in Gangwon tun?

Sie dort lassen?

Wieso? Gibt es ein Problem?

Nichts Ernstes,

aber sie fallen in der Bergregion auf.

Der Träger hält sich bedeckt,

kommt kaum über die Runden.

Er trifft niemanden, sendet keine Nachrichten.

Er ist klug.

Er weiß, wie eine Organisation überlebt.

Vielleicht...

...sollte ich ihn lassen.

Junger Herr.

Ich hole den Schlüssel später. Es eilt.

Das hier vielleicht noch mehr.

Ein Gast wartet in Ihrem Zimmer.

Ein Gast?

Ja.

Mit dir hätte ich nicht gerechnet.

Tut mir leid.

Ich verbeuge mich erst einmal.

Hallo.

Ich konnte nirgendwo anders warten,

also kam ich rein, obwohl du nicht da warst.

Ist in Ordnung.

Die westliche Art ist für dich sicher eigenartig.

Ich sah die moderne Einrichtung.

Es war erträglich.

Setz dich.

Ja.

Ich hörte vor einer Weile,

dass du nach Joseon zurückgekehrt bist.

Du warst bei mir zu Hause?

Und hast Ae-sin gesehen?

Ich wusste nicht, dass es unschicklich ist.

Entschuldige.

Ich schimpfe nicht mit dir.

Gut gemacht.

Ich weiß sehr wohl, warum du ins Ausland

zum Studieren gingst und nicht zurückkamst.

Du wolltest dich von deinem Großvater befreien,

also gingst du fort, als wärst du auf der Flucht.

Das weiß ich.

Deshalb habe ich deine Verlobung

mit Ae-sin arrangiert.

Weil du so entschlossen warst.

Es ist nun an der Zeit.

Heirate Ae-sin.

Haben Sie einen anderen Mann?

Was, wenn?

Wäre das Grund genug, unsere Verlobung zu lösen?

Vergib mir diese Worte...

...aber sie gefällt mir nicht.

Ihr Lächeln.

Ihr Gang.

Ihr Blick.

Ihre Berührung.

Alles.

Dafür mag ich Sie zu gern.

Ich mag sie nicht.

Ich verstehe.

Sie muss gewollt haben, dass die Verlobung gelöst wird,

und behandelte dich kühl.

Sie war sicher harsch.

Ich bitte dich, all das an ihr

zu akzeptieren.

Sollte mir etwas zustoßen,

wünsche ich mir, dass du sie beschützt.

Ich habe das Gefühl,

nicht mehr viel Zeit zu haben.

Tust du das für mich?

Japan versucht mit seiner Währung,

Joseons Güter zu übernehmen.

Unsere Güter zu nehmen,

heißt, von unseren Leuten zu nehmen,

und das bedroht unsere Souveränität.

Wenn es nicht ausreichend frankiert ist,

soll nicht der Empfänger zahlen.

Kontaktieren Sie Herrn Go.

Ja, das werden wir.

Als Bessergestellter in diesem Land frage ich, wie können wir

unter diesen Umständen schweigen?

Bei unserem Treffen am letzten Tag dieses Monats hoffe ich,

Ihre Gedanken dazu zu hören.

Jene von Ihnen, die im Schutz Ihres Zuhauses friedlich leben:

Kommen Sie nach Hanseong, helfen Sie mir.

"Songbaek Go Sa-hong"?

Wenn Herr Go Sa-hong etwas unternimmt, wird es ganz Joseon aufwühlen.

Ein Greis, an den ich keinen Gedanken verschwendete,

ist dabei, meine Pläne zu durchkreuzen?

Deshalb sind Bessergestellte ein Problem.

Wie können ein paar Sätze Joseon retten?

Was mache ich mit den Briefen?

Ich habe sie einbehalten, statt sie zu versenden.

Warum fragen Sie überhaupt?

Sie dürfen keinesfalls ankommen.

Zünden Sie sie alle an.

Jawohl.

Der alte Mann sollte einfach nur auf seinen Tod warten.

Will er in seinem Alter noch Unglück über sich bringen?

Songbaek?

Gut. Ich werde dafür sorgen,

dass Sie als Leiche unter einer Pinie enden.

RATION B 12 RATIONEN

Sieh einer an.

Sollte ich mich freuen, Ihnen hier zu begegnen?

Das sind Versorgungsgüter aus meinem Land.

Sie haben wohl frei, während alle anderen beschäftigt sind.

Ich habe das Kommando.

Warum sind Sie hier?

Geschäftlich.

Ich komme und gehe, wie mein Auftraggeber es wünscht.

Wie dem auch sei.

Wir trafen uns immer in einer Bar oder bei Durchsuchungen.

Jetzt, wo wir uns so begegnen,

gibt es nichts zu bereden.

Das stimmt.

Ist Ihr Lohn gut?

Machen Sie es gut.

Sollte ich übers Wetter reden?

Mein Befinden interessierte ihn gar nicht.

Wir sollten den Schutz der Baustelle verstärken.

Der Pöbel von Joseon zerstört jeden Tag die Schienen.

Und die Arbeiter stehen ihnen bei.

Sie machen mich wahnsinnig.

Tee.

Ist in Ordnung, Junge.

Ich muss bald los.

Gibst du das an Eugene weiter?

Du kennst Eugene, oder?

Ja. Ok.

Nimm es, lass es. Nimm es, lass es.

Nimm es.

Sagen Sie mal,

warum rupfen Sie schon die ganze Zeit Blätter aus?

Das haben Sie gesehen?

Ich sah sie und hob sie auf.

In meinem Büro war ein ganzer Berg. Stimmt etwas nicht?

Herr.

Ich muss Ihnen etwas sagen.

Sage ich es jetzt nicht,

sage ich es Ihnen ein anderes Mal.

Erzählen Sie.

Die Wahrheit ist, vor einer Weile

traf ich Lee Deok-mun. Er gab mir eine Menge Geld,

damit ich ihn über die Gesandtschaft informiere.

Und über Sie und Minister Allen.

Er wird auf der Polizeiwache verhört.

Er griff einen Amerikaner an.

Wenn Sie Geld annehmen, ist es ein Auftrag, kein Gefallen.

Das weiß ich.

Es war eine riesige Menge, sicher nicht für eine einmalige Auskunft.

Es müssen viele Auskünfte sein.

Meine Hände zitterten und mein Herz hämmerte.

Jetzt fühle ich mich besser,

obwohl ich ein Vermögen verloren habe.

Das haben Sie nicht.

Nehmen Sie das Geld.

Bitte?

Wenn Sie ablehnen,

spricht es sich herum, und sie werden Ihnen nachstellen.

Wenn nicht Sie, dann nimmt es ein anderer in meinem Büro.

Sie meinen,

ich soll ihnen sagen, was Sie tun?

Sagen Sie die Wahrheit.

Wie viel von der Wahrheit?

Meine Stimme ist nett,

und ich sehe gut aus.

- Ich bin klug... - Und kann nicht lesen.

Ich lerne es.

Das ist er.

Mein Vater.

Ich bin mir sicher.

Herrin.

Ein Brief aus dem Tempel in Tschemulpo.

Vom Tempel?

Vor einigen Tagen kam ein japanischer Schwertkämpfer

im Kimono zum Tempel.

Er fragte, ob Sie hier waren,

und hielt sich lange

vor dem Schrein Ihrer Eltern auf.

Ich schreibe Ihnen, da ich es merkwürdig fand.

Jong-seom, bist du da?

Er hat mir nachspioniert.

Jener Tag, jene Zeit, jener Ort. Heute.

Sie schrieben: "Jener Tag, jene Zeit, jener Ort",

also dachte ich, Sie wollten mich in Lee Wan-iks Haus sehen.

Sie sind hier, also ist es ok.

Ich muss um einen Gefallen bitten.

Nur zu.

Angesichts des Vorfalls neulich könnten wir uns als Verbündete sehen.

Sind wir Verbündete, leihen Sie mir Geld.

- Das sind wir nicht. - Das müssen wir auch nicht sein.

Leihen Sie mir Geld.

Sie sind so direkt, es klingt fast, als hätte ich Ihr Geld.

Wofür könnte eine reiche junge Dame Geld brauchen?

Ich muss eine Schuld begleichen.

Sie wollen von mir leihen,

um eine andere Schuld zu bezahlen?

Ja.

Wie ich es auch drehe und wende,

Sie sind die einzige Person, von der ich Geld leihen kann.

Und wenn ich ablehne?

Dann muss ich Ihnen drohen.

Ob das funktionieren wird?

Schließlich hielten wir beide ein zweischneidiges Schwert.

Informiere ich die Polizei,

kriegen Sie größere Schwierigkeiten.

Dann erzähle ich Lee Wan-ik

von meiner Verbündeten.

Deshalb wählten Sie mich?

Wenn ich mich recht entsinne,

war das Dokument, das Sie nahmen, ein Autopsiebericht.

Ein solches Dokument

kann am Ende zu großen Schwierigkeiten führen.

Was Sie von mir fordern, kann ebenfalls

zum Problem werden.

Ein Kredit.

Wollen Sie mit dem Geld Gu Dong-mae ausbezahlen?

Woher wissen Sie...

In neun von zehn Fällen ist es Gu Dong-mae, dem die Leute Geld schulden.

Daher vielleicht sein Name?

Ich bin nicht Ihre Verbündete, aber ich bringe Sie mit Geld zum Schweigen.

Das ist alles? So viel habe ich selbst.

Dann können Sie gehen.

Es ist mehr als genug.

Bei ihm...

...ist die Summe bedeutungslos.

Wie fanden Sie her?

Ich fragte

die Hotelbesitzerin,

wohin ich gehen sollte, um Gu Dong-mae zu treffen.

Schicken Sie alle raus.

Wegtreten.

- Jawohl. - Jawohl.

Sie interessieren sich wohl sehr für mich.

Es ist kein Interesse. Es ist Vorsicht.

Sie sind listig und zwingen mich, Sie auszuzahlen.

Sie richteten ein Gewehr auf mich und schossen mich an.

Ja.

- Ich war es, der schoss. - Was werden Sie also tun?

Mich den Japanern melden?

Nein, werde ich nicht.

Ich werde nichts tun.

Wenn Sie nichts tun werden,

warum sind Sie mir dann gefolgt?

Warum waren Sie beim Tempel?

An diesem Tag

verwechselte ich Sie mit jemandem,

und das werde ich weiterhin tun.

Wenn jemand Sie sieht, reiße ich demjenigen die Augen aus.

Um das tun zu können, muss ich mehr über Sie wissen,

ich tat also, was ich tat.

Und wenn ich Ihre Hilfe nicht will?

Was dann?

An diesem Tag vor langer Zeit

hatte ich keine Verwendung mehr für mein Leben,

und Sie retteten mich, ohne um Zustimmung zu bitten.

Es heißt, jedes Menschenleben ist wertvoll.

Haben Sie das Geld dabei?

Sie können mich monatlich bezahlen.

Das ist für diesen Monat.

Nun, da Sie mich bezahlt haben,

lasse ich das Mädchen

und die Person, der sie die Sache zusteckte,

in Ruhe.

Heißt das, wir müssen uns für immer treffen?

Ja.

Genau das.

Solang Sie mich am Leben halten.

Ich glaube nicht, dass Sie alles bekommen werden, das ich Ihnen schulde.

Das zu hören schmerzt mich.

Aber keine Sorge.

Meine Wunde wird schon heilen.

Herr.

Gestern war jemand für Sie da, während Sie fort waren.

Ein älterer Amerikaner.

Ich soll Ihnen das von ihm geben.

Das muss der Takju sein.

Er ist sicher ins Basislager der Missionare gegangen.

Er wird bald wiederkommen.

Ja. Also,

was lesen Sie da? Sie lächeln die ganze Zeit.

Einen Brief von dem Mann, der den Takju schickte.

Soll ich ihn Ihnen vorlesen?

Kannst du das? Er ist auf Englisch.

Versuch erst einmal, die Grundlagen zu lernen.

Du bist so ein langsamer Schüler.

Ich mache mir große Sorgen um dich.

Setz dich. Ich lese ihn dir vor, also hör zu.

Sitz gerade.

Dear Eugene.

Das ist die Anrede.

"Auch nach vielen Jahren ist die Kälte hier in der Provinz Hamgyong..."

Was ist los?

PROVINZ HAMGYONG, KYEONGHEUNG POSTSTELLE

Herr!

Herr.

In Tschemulpos japanischer Siedlung

fand man die Leiche eines Amerikaners.

Der Leichnam wurde zur Polizei in Hanseong geschickt,

sie denken, es war Mord.

Ich konnte lediglich dein Haar streicheln

und deine Wunde mit Medizin versorgen,

während ich zu Gott betete.

Bitte gib diesem fremden Kind

frisch gebackenes Brot und sauberes Wasser.

Bitte schütze es vor der Kälte

und lass ihn die Wärme der Sonne erleben.

Wie...

Warum bist du so?

Warum...

Warum bist du so?

Ich sollte nicht "lediglich" sagen.

Für einen armen Missionar war die Medizin teuer.

Du fehlst mir, Eugene.

Ich habe gelernt, Takju zu machen.

Wenn ich dich besuche, bringe ich welchen mit.

Ich werde versuchen,

auf dem Weg nach Hanseong nicht alles auszutrinken.

Lieber Großzügiger und Nobler.

Mein Sohn.

Wo auch immer du bist,

ich werde für dich beten.

Und wenn ich es nicht mehr kann,

möge Gott dennoch immer mit dir sein.

Dein Joseph.

Geben Sie weitere Befehle, müssen Sie um Ihr Leben fürchten.

Aber niemand kann mich zur Verantwortung ziehen.

Ich hätte es auf Sie abgesehen.

Was, wenn ich Sie absichtlich täusche?

Das ist meine Chance.

Für mich ist dieser Ort noch weiter entfernt als das Meer.

Wessen Namen sollte ich nennen?

Diesen Namen sollten Sie nennen. Go Sa-hong.

Dieser Brief ist eine Fälschung.

Der Kaiser hat das nie gesehen oder geschrieben.

Der König würde sich nur aus einem Grund heimlich

mit einem Missionar treffen.

- Ein geheimer Brief. - Wer auch immer es ist,

Sie müssen ihn töten.

Sie wird die Mission erfüllen.

Ich sorge dafür.

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